Warum Frauen Männer optimieren

Ein Papablog von Rinaldo Dieziger.

Ganz nach ihrem Geschmack: Sängerin Madonna mit ihrer jüngsten Eroberung Brahim Zaibat (l.) und dem Designer Riccardo Tisci in New York. (Bild: Keystone)

Ganz nach ihrem Geschmack: Sängerin Madonna mit ihrer jüngsten Eroberung Brahim Zaibat (l.) und dem Designer Riccardo Tisci in New York, Mai 2013. (Bild: Keystone)

Ich will so bleiben wie ich bin. Du darfst. Der geniale Slogan traf und trifft den Nerv der Frau, wenn sie in den Spiegel blickt. Und dort jemanden entdeckt, der nicht ist, wie er sein könnte. Abspecken, abschminken, abgewöhnen – Frauen sind hart und unbarmherzig zu sich selbst. Vernichtend in der Analyse, eisern in der Selbstdisziplin. Perfektionistinnen auf der Suche nach strahlendem Glanz und Gloria. Alles muss sitzen. Auch der Mann. Zumindest auf der Toilette.

Und da wären wir beim Thema. Auch Männer wollen bleiben wie sie sind. Aber sie dürfen nicht. Weil ihre Partnerinnen nicht leben (wir kommen später dazu) und nicht leben lassen. Gilt vereinzelt auch umgekehrt. Doch wie eine kleine Feldumfrage in trunkener Männerrunde offenbart, sind es die Frauen, die ihre Männer im Laufe der Zweisamkeit eines immer Besseren belehren. Woher kommt dieser unbändige Drang der Frau, ihren Mann zu optimieren, zu perfektionieren und schliesslich zu dem Wesen zu formen, das sie endlich wieder lieben oder wie ein fertig gemaltes Bild in die Ahnengalerie hängen und mit dem Nächsten beginnen kann?

Erster Erklärungsversuch: naturwissenschaftlich. Nicht wenige Frauen beginnen, kaum sind die ersten Schmetterlinge aus dem Bauch ausgeflogen, an der Beziehung zu arbeiten. Unbewusst oder gezielt arbeiten sie darauf hin, die Schmetterlinge zu ersetzen. Mit einem Kind. Darwinistisch gesehen, strebt die Frau an, den bestmöglichen Erzeuger und den bestmöglichen Vater zu finden. Wobei diese nicht zwingend identisch sein müssen. Schön, schlank, sportlich, gross, witzig und treu soll er sein. Wer schon mal eine Dating-Show gesehen hat, müsste das eigentlich wissen. Eigenschaften, die davon abweichen, werden je länger je inbrünstiger bekämpft. Liegt es also in der Natur der Frau und Mutter, den Erzeuger, Ernährer, Beschützer, Toy-Boy oder was auch immer auf ihre Bedürfnisse abzurichten?

Zweiter Erklärungsversuch: machiavellistisch. Die Beziehung wird als Machtkampf verstanden. Einen, den es zu gewinnen gilt. Jede Partnerschaft ist auch ein Annäherungsversuch. Die Frage ist, wer sich wem annähert. Im Idealfall gestaltet sich dieser Prozess als ein Geben und Nehmen. Wobei nur allzu viele Frauen in nur allzu guter Absicht darunter verstehen, ihm ihre eigenen guten Charaktereigenschaften zu geben und ihm die seinen schlechten zu nehmen. Eine Rechnung, die aus heutiger gesellschaftspolitischer Sicht, darüber scheint Konsens zu herrschen, zu Gunsten der Frau ausfällt. Typisch männliche Züge (Sandwich her oder eins in die Fresse) sind verpönt und werden bereits in der Schule von meist weiblichen Lehrerinnen und Erzieherinnen abgeklemmt. Der Mann als Rohdiamant, der geschliffen werden muss. Geht es der Frau beim Optimieren um die Vorherrschaft in der Beziehung? Ein Ring, ihn zu knechten?

Dritter Erklärungsversuch: Drang zur Nivellierung. Im Geschäft oder im Verein schön zu beobachten. Im Gegensatz zu Männern verstehen Frauen in irgendwelcher Art herausragende Kollegen und vor allem Kolleginnen nicht als Bereicherung, sondern als Bedrohung. Viele Frauen achten (und meinen tatsächlich, sie tun es der Gerechtigkeit wegen) pedantisch darauf, dass für alle das Gleiche gilt und niemand bevorzugt wird. Und da Bevorzugung auf Herausragendem gründet, muss Herausragendes bekämpft werden. So auch beim Partner. Die Ecken und Kanten, die sie anfangs so an ihm liebte, wandeln sich später – spätestens nach dem ersten Kind – zu Ecken und Kanten, an denen sie sich stösst. Also abschleifen. Oder Gummi drauf. Optimieren die Frauen ihre Partner, in dem sie alles an ihnen abstellen, was aus dem Rahmen fällt, und zwar nur deshalb, weil sie um das Gleichgewicht ihrer Beziehungen fürchten?

Vierter Erklärungsversuch: Er will es so. Manche Frau fühlt sich grundsätzlich als Mutter. Sie versteht die Phase der Verliebtheit als Schwangerschaft und geht nach (oft sogar weniger als) neun Monaten dazu über, ihn wie ein Kind zu behandeln. Ihr Sätze beginnen nicht mehr mit «Du bist so» sondern «Warum musst du» oder «Hast du schon». Dabei glaubt sie fest an seine Einsicht und dass er sie für immer und ewig dafür lieben wird, wenn sie aus ihm den Übermenschen macht. Und vielleicht tun das einige Männer auch. Nur kenne ich keinen. Optimieren die Frauen ihre Partner, weil diese es nicht anders wollen?

Natürlich optimieren auch Männer ihre Frauen. Oberflächlicher, mag sein, jedoch nicht minder liebevoll. Sie schenken ihren im Sturm eroberten Damen Parfüm, Blumen, das kleine Schwarze, Silikon, Diamanten (bereits geschliffen) und Komplimente. Unendlich viele Komplimente, die auch wirken, wenn sie gelogen sind. Viele Männer halten über lange Zeit an der Bewunderung ihrer Prinzessin fest und lassen die Perfektionierung, die meist einhergeht mit dem schmerzvollen Verzicht von Liebgewonnenem, über sich ergehen. Sei es um ihren Erwartungen zu entsprechen und meist viel zu hohen Ansprüchen zu genügen, oder weil sie einfach an das Märchen der ewigen Liebe glauben wollen.

Wie erklären Sie sich den weiblichen Drang, ihren Fels in der Brandung derart abzuschleifen, bis die Brandung über ihn hereinbricht?

rinaldo*Rinaldo Dieziger (38) ist Gründer von Supertext, der ersten Textagentur im Internet. Seine Erfahrung als Unternehmer gibt er im Blog Fragen Sie den Chef vom Ganzen weiter. Er hat eine Tochter (2) und lebt mit seiner Familie in Zürich.

167 Kommentare zu «Warum Frauen Männer optimieren»

  • HeFlaTe sagt:

    mein mann hat allerhand marotten, die unzählige frauen kräftig stören würden. er weiss aber, dass ich ihn trotzdem lieb habe, denn er ist einfach viel zu witzig, zu klug, zu gut im bett und ein zu dankbarer verwerter meiner kochkünste, als dass ich ihn missen möchte. dann hat’s halt da, wo er gesessen hat, einen müsshaufen von knabberzeugpackungen oder dann liegen halt die klamotten rum. warum er es neuerdings aufräumt? weil er ein vorbild für die kinder sein will. ausserdem kann es meinen freudinnen wurscht sein, wie er aussieht. sie kriegen ja mit, dass ich glücklich bin.

  • Widmer sagt:

    Es gibt ein hervorragendes Buch über diese Thema und noch mehr. „Der Lob des Sexismus“ Aus meiner bescheidenden Erfahrung, kann ich dem Buch zugrunde liegende Logik komplett nachvollziehen. Es geht darum, dass es grundsätzlich zwei Typen Männer gibt: Das Alphamännchen und das Betamännchen. Kurz gesagt: Frauen wollen von starken Alphamännchen umworben und geschwängert werden, brauchen aber ein zuverlässiges Betamännchen als Nestbauer. Wird die Frau trotzdem ein starkes, selbstsicheres Alphamännchen heiraten, muss es das Männchen betaisieren um die Versorgung des Nachwuchses zu sichern.

  • s'Gueggeli sagt:

    Ich glaube wohl, dass Frauen Maenner optimieren koennen und umgekehrt ebenso. Nur leider wird das of voellig uneinsichtig durchgefuehrt. Ich glaube auch, dass auf beiden Seiten Ehrgeiz und Animositaeten ein Hinderungsgrund sind, dass wirklich ein Ausgleich stattfinden kann. Wie schade eigentlich, denn es kann wirklich eine der schoensten Beziehungserfahrungen sein, wenn man sich gegenseitig Verstaendnis schenkt und nicht einfach mit Kanonen aufmarschiert. Ich nehme an, dass sich alles wieder aendern wird, wenn wir Menschen uns selber mehr von innen betrachten und akzeptieren koennen.

  • miss_t sagt:

    sagen, jahrhundertelang wars genau umgekehrt. Drohte der Mann mit der Scheidung, kuschte die Frau oder war sonst ökonomisch und gesellschaftlich erledigt! Schönes Beispiel für ganze Erziehungsprojekte -> My Fair Lady…. Was momentan passiert, kann ich nur als eine generelle Racheaktion der Frauen betrachten (the mule kicks back). Aber ganz ehrlich: Wenn Feminismus so gelebt wird, kommen wir auch nie bei der Gleichstellung an. Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere.

    • Hotel Papa sagt:

      Na ja. Schon zu der Zeit hat man gesagt: „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine ehrgeizige Frau.“

  • miss_t sagt:

    wer sagt denn dass es sich hier um ein rein weibliches Phänomen handelt? Ich habe genug Männer kennen gelernt, die das Gefühl hatten, ihre Partnerin erziehen, bevormunden, nach ihrem Gusto zurechtbiegen zu müssen. Sie tun das halt nicht indem sie Stylingtipps verteilen oder das Sitzpinkeln fordern, sondern indem sie ihnen vorhalten, seine Freunde/Hobbies/Familie nicht zu akzeptieren, den Haushalt falsch zu führen (selbstverständlich ohne sich daran zu beteiligen!), ihre Finanzen regeln wollen, ständig neue Liebesbeweise fordern und sie dann im Endeffekt trotzdem sitzen lassen. Ich würde sogar

  • Francesca sagt:

    Wahrscheinlich – ich habe nicht alles gelesen – fehlt hier die Erklärung, es bleibt bei den Erklärungsversuchen. Der Grund ist der: je weniger selbständig, sprich emanzipiert, eine Frau ist, umso mehr macht sie über ihren Mann „Karriere“, sonnt sich in seinem Glanz statt in eigenen Erfolgen. Entsprechend wird er gecoacht, gepusht, gestylt und nacherzogen. Wie im Falle der Eiskunstlaufmuttis, nur sind es dort die Kids, hier der Mann. Wehr Euch Männer, indem ihr Eure Frauen fördert, in ihrer Karriere, in ihrem Erfolg in der Aussenwelt, nicht nur am Küchenherd. Und schon habt Ihr Euren Frieden.

    • Hotel Papa sagt:

      Das hat was. Obwohl: Unterstützen, ja. Fördern / fordern muss sie sich schon selber. Sonst hat das wieder so etwas optimierendes…

    • Sportpapi sagt:

      Ich finde das eher widersprüchlich. Starke, emanzipierte Frauen wissen, was sie wollen. Die einen machen selber Karriere, die anderen an der Seite ihres Mannes, wieder andere haben gar keine Lust darauf. Aber wer keine Kraft hat, unselbstständig ist, wird auch keine Energie haben, den Mann an der Seite zu formen. Und Frauen, die von ihren Männern wie kleine Kinder „gefördert“ werden müssen, weil sie sonst ihren Weg nicht gehen, die empfinde ich nicht als emanzipiert, sondern im Gegenteil – ziemlich verschupft.

    • Widerspenstige sagt:

      Ihnen den Weg ebnen heisst es wohl etwas eleganter, als ‚fördern‘ zB Arztbesuche mit Kind übernehmen, welche sehr zeitintensiv sind wenn es krank ist oder den Grosseinkauf übernehmen etc. Dann kann sich die Partnerin gut auf ihren Job konzentrieren und fehlt nicht unnötig. Da hilft starke Emanzipation wenig am Arbeitsplatz, wenn der Partner sich weigert, das Kind zu betreuen oder mit dem Hund zur Ärztin zu gehen, wenn sie ein Meeting nicht mehr verschieben kann und niemand übernimmt sonst diese Aufgabe. Das sind doch Worthülsen, Sportpaps.

      btw. meine Beiträge hängen lange im off u verfallen..

  • Marcel Claudio sagt:

    Ist ja ein prima Ergänzungsartikel zum heissdiskutierten Artikel „Single, männlich, sucht keine Heirat“!
    .
    Frauen macht nur weiter so -dann werden die Männer noch jegliches Interesse an euch verlieren!
    Wir sind doch keine Modellierknetmasse, die man nach belieben formen und kritisieren kann und wenn es dann langweilig wird vor dem Scheidungsrichter noch abzocken kann!
    Ein Mann muss sich jegliche Kritik gefallen lassen – vom zu tiefen Einkommen über schmächtigen Körperbau bis zu mangelnden Kochkünsten usw – aber wehe der Mann übt einmal Kritik an der Frau..da endet die Toleranz subito!

    • Katharina sagt:

      Abgesehen davon, dass der Hauptbeitrag keine Kritik war, sondern eine Überzeichnung, finde ich es bedenklich, dass offenbar viele von einem verinnerlichten Feindbild aus denken und das Ganze als eine Art Kampfzone sehen.
      In der Wirklichkeit ist es aber so, dass Frauen alltäglich über ihren Körperbau qualifiziert werden, als Beispiel.

      Ich bin erstaunt, dass die regelmässigen Arbeiten im Haushalt Gegenstand von Zwisten sein können. Jene Arbeiten werden unter Erwachsenen turnusmässig abgehandelt und fertig.

      • Hotel Papa sagt:

        „In der Wirklichkeit ist es aber so, dass Frauen alltäglich über ihren Körperbau qualifiziert werden, als Beispiel.“

        Und Männer werden das nicht? Die Kriterien sind vielleicht andere, aber hier ist schon lange Gleichbehandlung erreicht. Wenn Du hier mit offenen Augen liest, findest Du genügend entsprechende (Ab-) Qualifikationen.

      • Sportpapi sagt:

        Ich bin auch erstaunt, dass Arbeitsteilung generell Gegenstand von Zwist sein kann. Das wird zwischen Erwachsenen ausgehandelt und dann ausgelebt, und vielleicht gelegentlich neu geregelt. Und fertig.

  • Katja sagt:

    Ihre werte Frau Gattin freut sich bestimmt sehr über Ihren herzerfrischenden, völlig vorurteilsfreien und null verallgemeinernden Artikel, Herr Dieziger. Ach so, sie ist natürlich eine völlige Ausnahme der von Ihnen skizzierten weiblichen Verhaltensweisen, und Sie selbstverständlich auch? Viel Glück beim elendigen Weiterkämpfen, ihren viel zu hohen Erwartungen mit einer Million Komplimente entgegentreten zu müssen, schluchz.

  • Eni sagt:

    Huch, ist Jürg M. ein Freund der R?

  • Tomas sagt:

    Schön geschrieben, danke 🙂

    Ich glaube übrigens, dass der weibliche Drang nach Partneroptimierung auf dem Bedürfnis ruht, den Mann als eine Art Vorführ- Accessoire zu sehen. Es geht also nicht so sehr darum, dass die Frau ihn toll findet – das hat sie ja bereits getan als sie sich in ihn verliebte – sondern dass ihn auch noch die Freundinnen mögen.

    • Katharina sagt:

      Ich dachte immer, dass Frauen oft als Accessoire gesehen werden. wenn das was Sie sagen stimmt, dann sind die Rollen in ihrer Umkehrung ausgleichend.

      • Tomas sagt:

        Natürlich ist dies so – Frauen werden immer als etwas zum Vorzeigen angesehen. Nur handhaben es Männer meistens so, dass sie sich bereits bei der Wahl der Partnerin festlegen, danach soll sie gefälligst bleiben wie si ist. OK, ein Lifting zum Vierzigsten oder etwas Silikon, das kommt vor, aber auch hier ist meistens die Absicht der Erhalt des Status Quo. Frauen tendieren definitiv mehr dazu die Option „was sagen meine Freundinnen dazu“ nachträglich auszuspielen. Kommt hinzu, dass die beste Freundin meistens auch die beste Feindin ist und immer etwas auszusetzen hat 🙂

      • marie sagt:

        …wenn dem so ist, dann haben sich ja die richtigen gefunden 😉 also alles im lot. der einzige unterschied umgekehrt: der freund spannt dann, die „gut“ operierte dem besten freund aus – zumindest auch keine seltenheit. auch nicht wirklich anstrebenswert, tomas.

  • Hans Jambs sagt:

    Und am glücklichsten werden schlussendlich die Frauen, die es bewusst oder unbewusst schaffen, ihr Gegenüber so zu akzeptieren wie es ist. Mit all seinen Ecken und Kanten, denn das ist doch das was den Menschen ausmacht.

  • Leo Klaus sagt:

    Ich glaube, dass es eher daran liegt, dass Frauen in unserer Gesellschaft nur zu Hause die Macht hatten. Der Mann war weg bei der Arbeit und Haus und Herd gehoerte alleine der Frau. Zwar sind die heutigen Umstaende etwas anders aber noch nicht so ganz, dass Frau sich als alleinige Herrscherin im Haus versteht.

    Und der Mann gehoert ja zur Moblierung, und muesse entsprechend „verarbeitet“ werden, damit er der Vorstellungen seiner Frau gerecht werden kann.

    Schade eigentlich! Die Frau wird richtig emanizipiert, wenn sie nicht mehr die Herrscherin ueber Haus und Mann sein muss.

    • ka sagt:

      Interesaanter Ansatz, hat wohl einen wahren Kern! Deshalb liebe Männer: lasst eure Frauen den Haushalt nicht alleine machen, schickt sie in die Arbeitswelt und macht euren Teil zu Hause!!

  • Eni sagt:

    Nun ja: zu solchen Optimierungsversuchen kommts doch wohl vor allem, weil der/die Partner/Partnerin nicht einhält, was er/sie verspricht und da viele Menschen dazu neigen, an einer Beziehung festzuhalten versuchen sie halt alles um die Beziehung zu retten und den Partner/in erträglich/er zu machen. Leider muss man dann feststellen, dass solche verzweifelte Aktionen völlig vergebliche Mühen sind. Wenn jemand denkt, dass er sich in der Partnerschaft gehen lassen kann, wird er das tun, da kann man noch so dagegen ankämpfen als Partner/in.

    • gabi sagt:

      „…weil der/die Partner/Partnerin nicht einhält, was er/sie verspricht…“

      Verspricht?

      Oder eben, was man reininterpretiert hat und vorausetzt. Oft genug auch ohne jede Äusserung, die auf die blosseWahrscheinlichkeit des Wunschtraums hin deutet.

      Sich zu verlieben hat bekanntlich ziemlich viel mit Projektion zu tun!

  • Luise sagt:

    @Sportpapi. Getrennt wohnen ist eines der Geheimnisse die eine Beziehung lebendig halten. Das heisst nicht, dass sie unverbindlich ist. Ich denke, zu viel Nähe bringt uns Frauen zum Nörgeln und den Mann dazu, sich emotional zurückzuziehen.

    • Sportpapi sagt:

      Naja. Den Problemen aus dem Weg gehen führt nun nicht gerade zu einer intensiven Beziehung. Aber schon klar, eigene Wohnung, eigenes Geld, eigenes Leben. Und hin und wider ein paar schöne gemeinsame Stunden, wenn es in den Terminkalender passt. Man hat ja noch andere Beziehungen und Termine… Aber jedem das seine.

    • ka sagt:

      Nörgeln ist der Tod jeder Beziehung! Loslassen und den Anderen so akzeptieren wie er ist bleibt die Herausforderung einer spannenden Partnerschaft.

  • Chris Weber sagt:

    Dieses Phänomen muss sehr tief verwurzelt sein. Wehe jedoch, wenn ein Mann selbst lebensfähig und beruflich selbständig ist, putzen, waschen und bügeln kann und auch noch Sport betreibt. Es ist unglaublich welche Unterstellungen, ja primitive Grobheiten sich so jemand fast tagtäglich anhören muss. Und meistens nur von Frauen! Am heftigsten gerade von den sonst am lautesten schreienden Feministinnen.

    • ka sagt:

      Also ich kenne nur emanzipierte Frauen die sich nach einem selbständig Mann umsehen. Putzen Waschen Bügeln ist doch selbstverständlich, gerne gebe ich diese Arbeiten ab (teilen liegt auch drin) und verzichte dafür auf die Karriere und gesellschaftliches Ansehen meines Mannes.

      • Chris Weber sagt:

        Hallo ka,
        genau da liegt das Problem im Denken der sogenannten emanzipierten Frauen. Selbständigkeit oder auf Karriere und gesellschaftliches Ansehen verzichten?! Wo liegt da die Fehlschaltung? Das bedarf jetzt aber einer Erklärung bitte. Bin sehr gespannt 😉

    • alam sagt:

      Das würde mich jetzt wirklich interessieren. Welches sind denn die Unterstellungen, ja primitiven Grobheiten die von den Feministinnen kommen? Verwechseln Sie da nicht etwas?

      • Chris Weber sagt:

        Hallo alam
        wenn ich das hier auflisten würde, wird das garantiert nicht mehr freigeschaltet. Es geht aber in die Richtung, dass die sogenannten emanzipierten Frauen total überfordert und perplex sind, wenn sie einmal wirklich das zu bekommen scheinen, wonach sie immer schreien. Das ganze Macho-Gefluche oder die Waschlappendiffamierung so langsam als niederen Selbstzweck der sogenannten emanzipierten Frauen geworden ist.

  • Tonia sagt:

    Ja..Ja..Ja und kaum wurde der Mann optimiert kam der Vorwurf..“du bisch eifach nümme de Gliich wie frühner“..

    Darum…werd euch Stehpinkler!..Anarchie ist angesagt!

  • Marius Zunder sagt:

    „Warum Frauen Männer optimieren“
    das hört sich doch nicht mal so schlecht an. was ich öfter sehe ist, dass die Frauen ihre Männer sabotieren.

  • Genderbender sagt:

    Woher kommt eigentlich der dämliche Spruch mit den Schmetterlingen im Bauch? Wer das will, soll gefälligst eine Raupe schlucken.

  • Luise sagt:

    Am besten läufts, wenn man sich mit 50 oder 60 + verliebt. Man ist dankbarer, grosszügiger, geniesst jede Minute und Kinder kommen keine mehr:-)

    • Hotel Papa sagt:

      Dann ist ja noch Hoffnung…

      Zumindest weiss man/frau dann (hoffentlich), das es aussichtslos ist, dem vis-à-vis die Mödeli austreiben zu wollen.

      • Luise sagt:

        In diesem Lebensabschnitt können beide auf Erfahrungen zurückgreifen, z. B. gescheiterte Beziehungen und das Wissen, dass man selber Mödeli hat. Grundsätzlich wichtige Dinge zählen, nicht Leistung oder Perfektion sondern Ehrlichkeit und Gefühle. Man springt auch einmal über seinen Schatten und tut dem Partner, der Partnerin etwas zuliebe ohne aufzurechnen.

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Tönt gut. Von den Menschen im entsprechenden Alter erfahre ich aber eher, dass sie kaum mehr in der Lage sind, sich irgendwie anzupassen. Man geht zwar neue Beziehungen ein, hält sie aber eher unverbindlich. Und schon gar nicht wohnt man zusammen.

      • Hotel Papa sagt:

        @ Sportler: Hat wohl mit der Erkenntnis zu tun, dass man einen Fehler nicht zweimal machen sollte. Die Auswahl ist gross genug…

  • bitta sagt:

    ein Grund fehlt: Männer lassen sich gar nicht erst auf eine Frau ein, die nicht ihren äusseren (und etwaigen inneren) Ansprüchen genügt. Frauen sind da nicht so wählerisch, merken aber nach der ersten Verliebtheit umso stärker, was sie sich da geangelt haben und versuchen, sich das Ganze erträglicher zu gestalten..

    • gabi sagt:

      Daran zweifle ich. Also daran, dass es einem konkreten Ziel dient.

      Sicher besteht die entsprechende Illusion. Muss ja.

      Aber die Meisten, die dazu neigen, sind doch einfach auf dem Dauertripp, der bloss die eigne Unzufriedenheit spiegelt. Und die würde eben auch noch da sein, wenn George Clooney an ihrer Seite wäre und zudem all die Attribute aufwiese, von denen sie glauben, dass diese erfüllt sein müssten, um sofort im Dauer-Happy-Modus zu fahren.

      Wär dem aber so, fänden sich zig weitere Gründe zu klagen.

  • ulrich sagt:

    ….der ewig dressierte Mann eben….

  • HansDampf sagt:

    Und wenn Sie aus ihm dann endlich einen Pantoffelhelden gemacht hat, der ihr nicht mehr widerspricht, seine ganze Aufmerksamkeit und alle seine Ressourcen nur für noch sie einsetzt, denkt sie sich: „Was für ein Schlappschwanz.“ Und beendet die Beziehung.

    • Rose sagt:

      @Luise: Verlieben klappt auch mit 30 schon ganz gut, wenn man einen gesunden Menschenverstand besitzt und Einsichten aus den bereits gewonnenen Erfahrungen zieht. Wieso man bis zum 50. oder sogar 60.ten Lebensjahr warten sollte, um gluecklich zu sein, will mir nicht ganz einleuchten!

  • Martin sagt:

    Gut gebrüllt Löwe …

  • Natalie Kuster sagt:

    Selten habe ich hier auf diesem Blog derart offene Misogynie angetroffen……

    • Katharina sagt:

      stimmt. ich finde es auch bedenklich.

    • marie sagt:

      da sind sie aber noch nicht lange am mitlesen – heute ist absoluter kuscheltag 🙂

      • Roshan sagt:

        sprachlich mag das stimmen, marie, aber von der wiedergegebenen Einstellung her hat Frau K schon Recht.

      • marie sagt:

        stimmt, hab mich wohl mittlerweile an den „ton“ gewöhnt… nicht gut.

      • Sportpapi sagt:

        @Roshan. Ich wundere mich gerade ein bisschen. Plötzlich so sensibel? Wenn es in die andere Richtung geht, was der Normalfall ist (und nicht etwa harmloser), fehlen solche Kommentare jedenfalls meist. Dann spricht man von „etwas überspitzt“, aber natürlich „schon ein Kern Wahrheit“, etc. So wie es auch hier angemessen ist. Die Erfahrung, dass Frauen gerne ihre Männer etwas zurechtbieten wollen, etwas erziehen, haben jedenfalls viele Männer schon gemacht. Die meisten gehen damit allerdings recht locker um.

    • Marcel Claudio sagt:

      Wir haben uns halt alle schon im Artikel „Single, männlich, sucht keine Heirat“ so richtig warmgeschrieben!
      .
      Scheint ja wirklich ein brodelndes weitverbreitetes Gesellschaftproblem zu sein ….vielleicht war ja erwähnter Artikel sowas wie der „Frühling der Männer“ – analog zum arabischen Frühling – Diktatorinnen zieht euch warm an – die Geknechteten beginnen sich zu wehren!

    • Sportpapi sagt:

      Miso was? Wie heisst denn das auf deutsch?

    • Frank Baum sagt:

      Für die radikalen Feministinnen ist jede Kritik am Feminismus gleich Misogynie. Hinzu kommt die Entwicklung, dass die feministische Zensur immer weniger greift. Die „Political Correctness“ ist zum Glück ziemlich ausgelutscht. Die Leute schreiben heutzutage wesentlich offener, was sie denken, selbst wenn das kritisch gegenüber dem Feminismus ist. Das ist auch gut so. Bedenklich ist das nur für die feministischen Zensoren.

  • Kathy sagt:

    Was versteht ihr denn unter „Optimierung“? Ist es nicht immer so, dass wenn man mit jemandem zusammenlebt, sei es der Partner, die Schwester oder einen Freundin, Kompromisse gemacht werden müssen?

    Bsp. Ich bin ein Chaot, mein Freund nicht. Also versuche ich ihm zuliebe Ordnung zu halten, was mal besser und mal weniger gut gelingt. Deswegen fühle ich mich doch nicht „erzogen“ oder sonst was.

  • Irina sagt:

    „Sie liebt dich wie du bist“, ist wohl eher eine Wunschvorstellung, ;-).

  • Hedi sagt:

    Optimal wäre es wenn man sich in der Beziehung ergänzt. Die Beziehung sollte aus einem Geben und Nehmen bestehen. Wenn man sich liebt, sollte man das können oder zumindest darüber kommunizieren können. Geht das nicht, sollte man wohl besser getrennte Wege gehen. Verstehe nicht was hier viele als Beziehungskampf darstellen. Mein Mann und ich arbeiten beide, schauen beide zum Kind und jeder hat seine Aufgaben. That’s it, keine Hexerei!

  • Auguste sagt:

    hmm…, kürzlich im kleiderladen liess sich ein geschlechtsgenosse von seinem herzblatt in einen dieser anzüge optimieren, die jeden über dreissig wie einen konfirmanden mit verspätetem wachstumsschub aussehen lassen. schlau dachte ich, den nähmen dir nicht mal mehr die krähen weg, wenn er regungslos am wegrand läge, in dem teil. optimale verteidigungsstrategie.

    übrigens, kerle in hawaii-hemden sind keine mode-banausen, sondern freiheitskämpfer – oder schwul und tom selleck-fans.

  • Marcel sagt:

    Wurde in meiner letzten Beziehung auch „optimiert“ resp. lies dies zu. Meine Verbiegemöglichkeiten waren dann doch nicht ausreichend, also hat meine Ex nach drei Jahren die Finken geklopft. Was habe ich daraus gelernt? Ein Grundverständnis füreinander und für die Lebensweise des anderen muss da sein, ansonsten kann man sich Mühe und Zeit wirklich sparen. Da helfen übrigens auch das beste Aussehen und die schönsten Schmetterlingsgefühle im Bauch nicht!

  • Frank Baum sagt:

    Frauen intrigieren viel geschickter als Männer. In der privaten Beziehung kommen sie damit ganz gut durch und „optimieren“ die Partnerschaft zu ihren Gunsten. Im Geschäftsleben scheitern sie damit und wir sehen recht wenige, die es nach oben schaffen.

    • irene feldmann sagt:

      ich finde das eine hat nicht viel mit dem andern zu tun herr baum…..im geschäft da gehts sachlich zu und in einer beziehung, leider viel zu emotionell……sich durchzusetzen aber, könnte in beiden gebieten hilfreich sein, wieviel leichen dafür gestapelt werden müssen, das ist eine individuelle entscheidung!!!!

      • Peter fu sagt:

        Stimmt schon, aber wenn ich beifügen darf, mit ’sich durchsetzen‘ finde ich sie konotieren Intrigen viel zu positiv. Es sollte klar gesagt werden, dass sich ‚durchzusetzen‘ mittels Manipulation und Intrigen moralisch absolut verwerflich und wiederwärtig ist.

        Die Welt mag ja böse oder relativ sein, aber sowas wie Ideale braucht es trotzdem.

      • Frank Baum sagt:

        „Sich durchsetzen“ ist immer wichtig. Die Frage ist aber eben, wie man es tut oder wie Sie richtig schrieben: wieviele Leichen dafür gestapelt werden müssen. Da glaube ich, dass sich Mäner und Frauen deutlich unterscheiden. Männer lassen es laut krachen, vergessen die Geschichte aber sofort wieder und kooperieren. Frauen tragen die Konflikte nicht sofort offen aus, sind dafür aber viel nachtragender. Der Stapel der Leichen ist auf diese Art wesentlich höher.

      • irene feldmann sagt:

        hr. baum, oder das sterben schmerzhafter…….ich ziehe die männer-version vor, laut-schnell und fertig!!!

  • M. Bolliger sagt:

    Oder wie mein Mann sagt:
    Ein Mann sucht sich eine Partnerin aus, in der Hoffnung, sie möge sich nicht mehr verändern.
    Eine Frau sucht sich einen Partner aus und hofft, er möge sich schon noch etwas verändern.

    Naja, die unrepräsentative Studie, die ich in meinem Umfeld durchgeführt habe, kann das bestätigen. Bei uns ist es auch nicht anders. Aber wir können darüber schmunzeln….

    • Hotel Papa sagt:

      Rinaldo schmunzelt ja auch. Aber wenns um die eigenen Schwächen geht, hört halt bei vielen der Sinn für Humor auf.

  • Genderbender sagt:

    Wie sagte doch ein weiser Mensch: Bei der Heirat hofft der Mann, dass sich die Frau nie verändern wird. Die Frau dagegen hofft, dass sich der Mann verändern wird.
    Beide werden unweigerlich enttäuscht.

    Und wegen dem Bild von Madonna habe ich nun Alpträume.

  • Widerspenstige sagt:

    Gut beobachtet, Herr Dieziger, und jetzt das Ganze in umgekehrter Fassung sprich einfach Männer mit Frauen ersetzen zB so:

    ‚Und da wären wir beim Thema. Auch FRAUEN wollen bleiben wie sie sind. Aber sie dürfen nicht. Weil ihre PARTNER nicht leben (wir kommen später dazu) und nicht leben lassen. Gilt vereinzelt auch umgekehrt (aha…hihi). Doch wie eine kleine Feldumfrage in trunkener FRAUENrunde offenbart, sind es die MÄNNER, die ihre FRAUEN im Laufe der Zweisamkeit eines immer Besseren belehren..‘ und so weiter und so fort. 😆

    • Sportpapi sagt:

      Aber ob es so auch stimmt? Eher nicht, oder. Es ist eben wirklich so, dass die Männer ganz glücklich wären, ihre Frauen würden nur einigermassen so bleiben wie sie sind (und damit ist nicht nur das Optische gemeint).

      • Hotel Papa sagt:

        Yup. In aller Regel verliebt sich der Mann in das, was ist. Nur allzuoft sieht eine Frau im Partner aber ein Projekt. Jedenfalls , wenn die Beziehung länger dauert.

        Irgendwoher kommt der Aphorismus vom Mann, der sich ändern soll, und bleibt wie er ist, und der Frau, die bleiben soll, und sich ändert.

        Ich denke nicht, dass dieser Text sich so einfach umdrehen lässt.

    • Widerspenstige sagt:

      Eher doch, Sportpaps, oder wie erklärst Du Dir die hohe Scheidungsrate? Von irgendwas wird diese ja angetrieben.

      Hotel Papa, da hast Du vielleicht ganz Recht mit dem Projekt u ich kann es mir nur so erklären, dass Frauen mehrfach das Erziehungsgen in sich spüren und entsprechend ‚erzieherisch‘ unterwegs sind. Es gibt leider Männer, die von Haus aus einfach zuwenig Selbständigkeit mitbekommen haben oder sich dort konsequent geweigert haben, im Haushalt mitzuhelfen. Ich kann ein Lied davon singen, denn der Jüngste ist Student u er ist ja immer im Stress…keine Zeit für irgendetwas im Haushalt.

  • Werner Graf sagt:

    Ich versuche mich, im Rahmen des Erträglichen, für meine Partnerin selbst zu optimieren. So pflege ich mich mehr als wenn ich alleine in einer Alphütte wäre und bei der Kleiderwahl achte ich auch darauf was ihr gefällt.
    Und da ja Geichberechtigung herrschen sollte, gilt das für uns beide.
    Sie gibt mir zu verstehen was ihr gefällt und ich versuche das zu berücksichtigen, wärend ich ihr zeige was mir gefällt und erwarte, dass sie versucht das zu berücksichtigen.
    Aber alles ohne Absolutismus so, dass nicht die Beziehung damit zersört wird.

  • Pascal Meister sagt:

    Tja. In einer Beziehung wird der andere so lange optimiert, bis er geht. Schade, kann man nicht das positive Ganze im Auge behalten und muss dauernd etwas verändern wollen als Frau. Man kennt ja den Spruch: Ein Mann möchte die Frau so behalten wie sie ist, aber sie verändert sich trotzdem. Eine Frau möchte den Mann verändern, aber er bleibt trotzdem, wie er ist…

    • Rose sagt:

      „Schade, kann man nicht das positive Ganze im Auge behalten und muss dauernd etwas verändern“ das gilt auch fuer Maenner!

  • markus gerat sagt:

    männer optimieren auch frauen.
    wichtiger ist die frage: nehme ich bewusst war vom anderen geschlecht opitmiert zu werden, will ich das und schaffe ich es dann bewusst ja oder nein dazu zusagen. und schafft es dann das gegenüber auszuhalten, das ich nicht optimiert werden will.

    • Rose sagt:

      @Markus: Genau. Es ist immer ein Abwaegen, ob man den Partner so wie er ist, aushalten kann oder eben nicht und ob die schoenen Seiten die negativ empfundenen Seiten aufwiegen. Jeder kann nur sicher selber optimieren und aendern. Den anderen veraendern zu wollen, ist ein von vornherein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen.

  • Alex sagt:

    Passend. Ein nahtloser Übergang zur gestrigen Abhandlung, weshalb der Mann von heute lieber Single ist. Wenn die Frauen nur die Hälfte von dem mitbringen würden, was sie von den Männern erwarten….huiiii, die Welt wäre so was von rosa! Aber bis dahin werden die Frauen die Männer versuchen zu formen, und haben sies geschafft, stossen sie ihn ab mit de Begründung, man wünsche sich doch jemand mit Ecken und Kanten. Da bleib ich doch lieber gleich so, und pinkeln tu ich auch Überzeugung sitzend, denn ich putze mein Klo selber…

    • roger sagt:

      Recht haben Sie!
      Grosse Erwartungen, aber die Frauen bringen nur die Hälfte mit. Die Frauen möchten einen Mann zum Vorzeigen(Skala8-10), sie selber schauen aus wie eine 3,lol. Ich sehe das viel auf der Strasse. Ein wunderschöner Mann, der nachgibt und mit einer Ente spazieren geht,lol.
      Da bleib ich lieber bei den Latinas,lol. Super Beine, schönes Gesicht, können Tanzen und die Ansprüche viel kleiner. Ich glaube, je mehr man ist, desto kleiner die Ansprüche.

      • Marie sagt:

        Haben Sie schon mal daran gedacht, dass eine äusserliche 10 vielleicht als Ganzes nur eine 3 ist? Und das passt ja dann wieder ganz gut mit einer weiblichen 3.
        Ich gebe Ihnen recht, Frauen wollen einen Mann zum Vorzeigen, aber da spielt physische Attraktivität eine kleine Rolle. Ich sage nur mal vorsichtig: sozioökonomischer Status. Aber Männer wollen auch eine Frau zum Vorzeigen, wie Sie mit Ihrer Latina-Vorliebe gerade bewiesen haben. Man will ja auch seinen Partner nicht verstecken.

    • Greatsheep sagt:

      Tja, das sage ich meiner Frau (und anderen auch): 😉 Erfülle nur 1 bis 2% von dem selber was du von mir (von deinem Partner) verlangst und die Welt wäre dann nur noch wenige Schritte vom Paradis entfernt 🙂

    • Alex sagt:

      Recht hat er Alex. Mir gehen die Rechthaberinnen und Erzieherinnen schon lange auf die Nerven,
      Ich habe in meinem Leben mehr Wärme und Freundlichkeit erlebt von Männern als von Frauen.
      Erika

  • Katharina sagt:

    Selbstverständlich sind es nicht nur Frauen, die den Partner verändern möchten. Wer mit diesem Ansatz in eine Beziehung geht, muss sich bewusst sein, dass er/sie eine Beziehung mit dem eigenen Wunschbild sucht, nicht mit der realen Person. Die Beziehung scheitert dann an der Realität, die sich erst im Zusammenleben zeigt.

  • Mia sagt:

    Vielleicht möchten wir ja die Ecken und Kanten, die wir anfangs so an ihm liebten, wieder zurück. Und möchten nur die Ecken und Kanten, die sich im Laufe der Routine eingeschlichen haben abschleifen. Hand aufs Herz, welches einigermassen intelligente und wettbewerbsfähige Männchen würde in der anfänglichen Schmetterlingsphase tatsächlich stehend pinkeln, etwaige Flatulenz mit breitem Grinsen auf dem Familiensofa abbauen, die Frau alleine in der Küche kochen lassen, während er lieber auf dem ipad rumfummelt? Also, warum habt ihr dann den Anspruch, das nach 5 Jahren plötzlich zu dürfen? 🙂

    • Sportpapi sagt:

      Weshalb hat eigentlich dieses „stehend Pinkeln“ plötzlich so eine wettbewerbsentscheidende Rolle? (und was macht die Frau, wenn sie mit einem Stehpinkler schon nicht leben kann, wenn da plötzlich noch Kinder sind, die auch irgendwie das WC nutzen und keineswegs immer treffen?)

      • alam sagt:

        Von mir aus darf jeder stehend in das Klo pinkeln, das er selber putzt, und zwar die Sitzfläche nach jedem Pinkeln, das Klo selber sowie der Boden darum herum täglich bis wöchentlich, je nachdem wie gut er trifft.

      • Mia sagt:

        Kein Problem mit dem Stehpinkeln per se….. solange der Verursacher dann auch gleich selber putzt bin ich da völlig schmerzbefreit.

      • Sportpapi sagt:

        Da habt ihr natürlich völlig recht. Andererseits: Glaubt ihr ernsthaft, da gäbe es wirklich mehr zu putzen als bei den sitzenden Damen und Herren? Oder noch schlimmer, den hygienebewussten nicht sitzenden Damen?

      • alam sagt:

        Ich mag nicht in der Pi… von anderen sitzen! Ist das so schwer zu verstehen?

      • Lisi sagt:

        Wir haben dies so gelöst, in unserem Haushalt hat es nun ein trendiges Pissoir, alle sind zufrieden. 😉 und alle behalten ihre Maken:-)

    • Zora sagt:

      Wenn die Frau sich so benimmt, nennen wir sie Schlampe oder Diva 🙂
      Aber, liebe Mia – es entwickeln sich doch längst nicht alle Männer so. Wie auch nicht alle Frauen, oder? Ich vermute, viele Frauen wollen ihren Mann dazu „erziehen“, dass er im Haushalt und in der Kinderbetreuung mithilft. Oder sie wollen, mangels unbefriedigter eigener Berufstätigkeit, ihrem Mann bei der Karriere „nachhelfen“. Bei der ganzen Angelegenheit geht es immer um das Verhalten von Männern UND Frauen, finde ich. Wobei Männer oft mit dem Babybrei schon etwas mehr Selbstwert zu essen bekamen 🙂

      • Mia sagt:

        Sportpapi, was für ein Gesprächsthema 🙂 Es gibt definitiv birl zu putzen, wenn beim Pipimachen was daneben geht. Kloschüssel oben und aussen, Boden, Wand. Ich bin da einfach nicht devot genug, dass ich gerne auf den Knien rumrutschend durchs Bad krieche und derartige Sachen putze. Und dort seh ich auch einen Teil der Ursache, warum Frauen Männer ändern wollen. Bei Frauen sind solche Uebungen selbstverständlich, die meisten Männer würde sich erniedrigt und gedemütigt fühlen, wenn sie von ihren Frauen angefragt werden, Uebungen wie die oben geschilderte zu vollbringen. Gleichberechtigung?

      • Sportpapi sagt:

        @mia. Bei mir gehörte es schon als Kind zu den „Ämtli“, das Klo und oder das Bad zu putzen. Das hat sich eigentlich nicht so geändert. Macht niemand gern, aber wenns nötig ist, ist es halt nötig. Ich sehe gar nicht, wie man daraus eine grosse Sache machen kann. So etwas Symbolisches.

    • Reto B. sagt:

      Ach ja, und vielleicht möchten wir auch die jeden Tag zwei Mal miteinander in die Kiste hüpfen und ständig unter Pheromonen Phase zurück. Aber die Schmetterlinge sind irgendwann mal weg und dann geht es darum eine Beziehung zu führen. Und da sollte man halt dann auch ehrlich sein und sich mit dem Mann oder der Frau zu einem grossen Teil zufrieden geben, vorallem auch nachsichtig sein – nobody’s perfect. Aber nööö, lieber alle vollnölen, was denn nun schon wieder am Partner daneben ist.

  • Zora sagt:

    …den Mann zum Kind machen – ja, das ist eine verbreitete Frauenkrankheit. Der dazu passende Mann steckt in Haushalt, Körperpflege, Kinderundhaushalt-Organisation, Soziales etc. tatsächlich oft in den Kinderschuhen, hat keinen Erziehungsvorsprung wie die allermeisten Frauen. Umgekehrt können viele Frauen beruflich nicht sagen, was sie wirklich wollen und stellen sich handwerklich oder was Steuerangelegenheiten etc. betrifft, teildumm – und der Mann springt ein.
    Das wird vermutlich alles besser, wenn Jungs und Mädchen gleichwertig von Frauen UND Männern aufgezogen werden. Wer beginnt?

    • Rose sagt:

      Bei dieser Art von Mann, der in Italien sehr verbreitet ist und „Mammone“ genannt wird, liegt der Ursprung des Problems bei den Muettern, die ihre Zoeglinge gezielt klein halten und zur Abhaengigkeit erziehen, um sie solange wie moeglich an sie zu binden.

  • Sigi sagt:

    Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden,
    solange er sie nicht liebt.

    Oscar Wilde

  • Barbara H. sagt:

    Ich habe womöglich auch das Gefühl, alles optimieren, in die ‚richtigen‘ Bahnen lenken zu müssen, auch bei den Kindern. Zum Glück wehrt sich mein Mann resp. zeigt er mir auch andere Wege/Lösungen, die ich versuche einzubringen, u ich bin offen für seinen Input. Wir streiten – immer wieder – aber halten,bis jetzt u hoffentlich für immer, zusammen, auch wenn es zwischendurch schwierig ist. Wir haben 3 Kinder u ich darf zu Hause für’s Rechte schauen. Gebe zu, dass es Zeiten gibt, die recht easy sind, dann gibts auch schwierige Zeiten. Schule, Hausaufgaben, ‚Motzkinder‘, psychisch anstrengend.

  • Loewenherz sagt:

    Und wenn die Frau den Mann dann endlich so geschliffen hat, wie sie es sich vorgestellt hat, dann verlässt sie ihn, weil sie jegliche Achtung vor ihm verloren hat. Denn was ist das denn für ein unmännlicher Schwächling, der sich von der Erstbesten dermaßen verbiegen und abschleifen lässt…

  • Auguste sagt:

    hmm…, weil sie es können.

  • Nieli sagt:

    Ich hasse diese aktuellen Männer/Frauen-Diskussionen. Etwas mehr Menschenverstand ist gefragt.

  • mila sagt:

    Ich frage mich gerade, weshalb frau sich mit etwas begnügen sollte, das erst noch optimiert werden muss… Insofern trifft auf mich wohl eher ein anderer, sprichwörtlich gewordener Werbeslogan zu: weil ich es mir wert bin. 😉

    Nichtdestotrotz: gut geschrieben. Und sicherlich steckt, allgemein gesprochen, mehr als nur ein Körnchen Salz in den Überlegungen des Autors. Natürlich müssen sich zwei Individuen notwendig auf ein gemeinsames Leben (und einen gemeinsamen Haushalt…) ein- respektive abstimmen, wenn sie sich für eine Paarbeziehung mit allem drum und dran entschliessen –

    • mila sagt:

      aber niemand sagt, dass der weibliche Part dabei die federführende Rolle übernehmen muss.

    • Katharina sagt:

      gut geschrieben? fraglich, da es auf sehr einfachen stereotypen und eine einfach gestrickte Opferrolle aufbaut. ich finde solches ganz einfach nicht mehr witzig.

  • akade sagt:

    uff, haben sie grad ne schwierige selbstwertphase..? das kommt schon wieder.

  • Rose sagt:

    Ich finde die Erklaerungsversuche von Herrn Dieziger unsinnig, weil sie von der grob verallgemeinerten Annahme ausgehen, dass alle Frauen ihre Maenner manipulieren und veraendern wollen und dies auch in den meisten Faellen tun. Ich glaube, dies ist nur bei unreifen und unreflektierten Beziehungen so einseitig moeglich. Sobald die Partner genuegend Reife und Einsicht erlangt haben ueber das Wesen einer befriedigenden Liebesbeziehung, die auf Kompromissbereitschaft, gegenseitigenRespekt und Akzeptanz beruht, wird niemand mehr das Beduerfnis haben, den anderen zu manipulieren und zurechtzuformen

  • natalie sagt:

    finde ich ein quatsch und ein stück weit auch ein vorurteil gegen frauen. mache ich auf jeden fall nicht. mein freund zieht an was er will und benimmt sich auch sonst so wie ich ihn kennengelernt hätte. etwas mürrischer ist er wohl geworden. aber das liegt am job und nicht an mir 😉

  • Sportpapi sagt:

    Wunderbar 🙂

  • Ali Ferkous sagt:

    Fünfter Versuch: mit den von ihr gewählten Mitteln erreicht sie ihr Ziel: Mann bleibt und stört weniger – da Frauen in Wahrheit sowieso promisker sind als Männer (Bettina Weber im Tagi vom Freitag), finden sie ihre Männer sowieso rasch mal langweilig, auch die Ecken und Kanten desselben Mannes verlieren rasch ihren Reiz…

  • Gaudenz Mischol sagt:

    Wie sagte doch kürzlich ein Kollege: die ewige Liebe gibt es schon, nur nicht mit der gleichen Frau…
    Der Artikel trifft den Nagel sowas auf den Kopf. Die Frauen sollten lernen leben und leben lassen.

  • Markus sagt:

    Fünfter Erklärungsversuch: Psychologisch. Die Männer optimierende Frau nimmt an ihm Rache dafür, dass sie sich selbst nicht auszuleben traut, was sie an ihm abschleift. Nach aussen gerichtete Selbstverachtung, die sich gegen den Mann in ihrer Nähe als Platzhalter des Patriarchats richtet.

    • Gaudenz Loris sagt:

      Genau. An Rache habe ich auch gleich gedacht. Nur ist das nicht der fünfte, sondern die Begründung des dritten Erklärungsversuchs. Frauen, die selbst nicht erreichen können, was sie an ihren Männern bewundern, beginnen früher oder später damit, dasselbe schlecht zu machen. Aber das ist ein ganz allgemeines Phänomen – man nennt es Ressentiment. Und seine Richtung kann durchaus auch umgekehrt vom Mann zur Frau gehen, z.B. wenn es um Kinder und Familie geht. Nur gestehen wir Männer uns unsere Rachsucht meist genauso wenig ein, wie die Frauen sich den Grund ihrer Manipulationsversuche eingestehen.

      • Rose sagt:

        Darum bin ich der Meinung, dass in einer reifen und reflektierten Beziehung, wo beide Partner sich selber bleiben wollen und nicht verbiegen lassen, Manipulationtaktiken ueberfluessig werden.

  • Mann sagt:

    Jeder Verbesserungsversuch ist ein (unbewusster) Test der Frau. Widersteht der Mann dem Verbesserungsversuch, besteht er den Test und die Achtung seiner Frau ihm gegenüber verstärkt sich. Sie spürt, dass er ein Mann ist, der selbst weiss und bestimmt, was für ihn stimmt. Besteht er die Tests je länger je weniger und ist schlussendlich so geformt wie sie will, dann verlässt sie ihn und findet wieder einen, der so war wie er, als sie ihn kennenlernte und sich verliebte.

    • Tobias Meyer sagt:

      Schönen guten Morgen Allgemeinplatz, hast Du gut geschlafen?

    • irene feldmann sagt:

      mann@ ich stimme ihnen voll und ganz zu!!!

    • Albert Baer sagt:

      So ist es.

      In den Händen der Frau zeigt sich die wahre Stärke bzw. Schwäche des Mannes. Manche werden gewalttätig, autistisch oder Waschlappen (=schwach) und manche bleiben sich selber aber doch in Beziehung (=stark).

      Zu echter männlicher Stärke findet man halt nicht beim Fussball u.ä. spielen…

      „Die grösste Herausforderung ist für mich das Familienleben.“
      -Zitat eines Schweizer Arktis-Alleindurchquerers

      • Ali Ferkous sagt:

        Zu „echter männlicher Stärke“ findet jeder, wo er sie findet – das kann, je nach FC-Kollegen, auch beim Fussball sein (schreibe ich als Nicht-Fussballer) – jedenfalls nicht bei Leuten wie Zeigefinger-Albert-Baer. Männliche Stärke äusserst sich u.a. in der Zurückhaltung vor der Belehrung anderer, s. Artikel oben.

      • Albert Baer sagt:

        @Ali

        Kein Zeigefinger.. ich sage nur die Wahrheit. 😉

        Männliche Stärke dreht sich mit Vorliebe um Beherrschung/Kontrolle/Bezwingung. Sei das nun eine Sportart, die man beherrscht, einen Berg den man bezwingt. Männer sind ganz vernarrt in Kontrolle und flippen aus wenn sie etwas nicht beherrschen können. Darum haben Männer auch so Mühe mit Menschen, die sie nicht beherrschen können, denn dann sind sie mit ihrem Männlichkeitslatein am Ende. Männliche Stärke ist, wenn man einen 8000 bezwingen kann aber vor einem schreienden Baby „versagt“ (und es dann zu Tode schüttelt; Stichwort „Loretan“).

    • Linda-Sue sagt:

      Ach du Schande ich glaube da haben sie tatsächlich recht. Der Mann, den ich geheiratet habe lässt sich nicht biegen und formen von mir, wir streiten und versöhnen uns und ja manchmal könnten wir uns gegenseitig Gift geben, aber es ist spannend mit ihm und wir sind nach 20 Jahren immer noch ZUSAMMEN !!! Wo hingegen seine Vorgänger höchstens 2 Jahre meine unbewussten Tests überstanden haben.
      (PS: Mein Mann ist trotz hartnäckigen Umerzeihungsmassnahmen meinerseits immer noch Stehpinkler, der aber dafür seine evtl. „Zielverfehlungen“ selber beseitigt). :-)))

    • Katharina sagt:

      die Frau, der Mann…..

    • Yves sagt:

      Das ist der beste Ansatz (Erklaerungsversuch), den ich hier gelesen habe. – Ich glaube, dass das wirklich der wahre Grund ist.
      Habe schon mehrmals gekaempft, aber nachgegeben und verloren. – Das wird mir nicht mehr passieren. 🙂

  • Nick Schmid sagt:

    Weltklasse, Herr Dieziger! Aber jetzt Helm auf und in Deckung, gleich gibt’s Haue von den üblichen Verdächtigen! 🙂

    • Darja Rauber sagt:

      Nein, Herr Schmid, die Haue bleibt aus. Ein witziger und durchaus berechtigter Artikel! Sage ich als überzeugte Feministin. Ob allerdings die Haltung „Sandwich her oder eins in die Fresse“ besser ausgelebt werden sollte, wie der Artikel suggeriert, und die bösen Lehrerinnen (wo bleiben die Lehrer??) einen Fehler machen, wenn sie in solchen Fällend dazwischen gehen, bezweifle ich. Gewalttätigkeit ist hoffentlich nicht im Ernst eine männliche „Qualität“? Ach ja, und die „üblichen Verdächtigen“ hier sind misogyne Männer, die in solchen Foren ein Ventil finden…

      • Ali Ferkous sagt:

        ja, üblicherweise wird vor allem die politisch-korrekte Misandrie im Mamablog gepflegt, da fallen die paar bekloppten Männer umso stärker auf 😉

        Als Mann ist man heute unter Pädophilie-Generalverdacht – da muss man beschränkt zurechnungsfähig sein, um Lehrer zu sein.

        Hingegen bin ich mit Ihnen einverstanden, dass das wohl flapsig gemeinte “Sandwich her oder eins in die Fresse” weder eine Qualität und dank Emanzipation bei den jüngsten Frauen auch nicht mehr ein männliches Charakteristikum ist…

      • Katharina sagt:

        „ja, üblicherweise wird vor allem die politisch-korrekte Misandrie im MB gepflegt“ – das stimmt nun überhaupt nicht.

      • Theo Perner sagt:

        Natürlich muss es politisch korrekt Androphobie heissen.

  • Wirkt auf mich, als seien die Männer hilflos dem weiblichen Geschlecht ausgeliefert. Feht nur noch die Variante, dass Gott eine Frau ist und alle Männer Sandmännchen die von ihr gesteuert werden. Ich finde es wichtig sich treu zu bleiben in den Grundwerten, alles andere sollte von beiden auf eine Beziehung angepasst werden können. Eine Selbstaufgabe kann also definitiv keine Lösung sein und endet meistens in der Trennung.

    • irene feldmann sagt:

      die meisten männer sind wirklich TOLL, keine frage……dass gott eine frau ist, lasse ich auch ausser zweifel:::::))))

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    ganz einfach. gewisse frauen lieben es zu manipulieren. die meisten sind sich zwar bewusst, dass das resultat, nach „harter…“ arbeit, keinesfalls zur zufriedenheit ausfällt; aber – der prozess ist ihnen wichtiger als das resultat. dieses kann man ja dann in die wüste schicken und von vorne beginnen. gewisse frauen sehen dies als lebensinhalt. ich nenne das „bewusste negation soziokultureller bedürfnisse“. oder zu deutsch – ein armutszeugnis.

    • Tonia sagt:

      also bei mir darf manN im stehen Maria

      • Eni sagt:

        Hatte diese Diskussion mit meinen Buben und habe sie vor die Wahl gestellt, dass wenn sie stehen wollen, dass sie dann halt auch jedesmal das WC inkl Bodern drumherum putzen müssen. Da meinten sie, dass sie dann doch lieber sitzen würden.

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        -maria -> bravo. es geht auch darum, die zielgenauigkeit stetig zu verbessern. 😉

  • irene feldmann sagt:

    wie wahr!!! oft ist das auch der natürliche weg zur vaporisierung der beziehung!!

    • Roshan sagt:

      Den Fels in der Brandung abschleifen soll eine weibliche Eigenschaft sein und Sie finden das sei wahr.
      Faszinierend.

      • irene feldmann sagt:

        fels und brandung…..ying und yang, simpel……..

      • Roshan sagt:

        ying und yang ist nicht weiblich versus männlich im hier beredeten Sinn. denn wie Sie wissen wäre ying ung yang ja in jedem von uns.

        Sie umgehen damit den von mir angesprochenen Punkt.

      • irene feldmann sagt:

        roshan-dear, manchmal verstehe ich selber nicht, was ich so schreibe, drum bitte ich sie, nehmen sie die DINGE nicht so verdammt ernst, ich nehme mich auch nicht so……………:::::))))))ich bin übrigends ein UMGEH-SPEZIALIST(in) hahahaha, sorry in kurz, ich weiss auch nicht,,,,,,,,,just forgett it!!!!

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