Das Geburtsdadumm

Was soll das bedeuten? Ein Weihnachtsbaum irritiert Geburtstagskind. (Bild: kim1champ.com)

Was soll das bedeuten? Ein Weihnachtsbaum irritiert ein Geburtstagskind. (Bild: kim1champ.com)

Was haben Paris Hiltons Urgrossvater, Mozarts Mutter oder Goethes Sohn August mit meiner Tochter gemeinsam? Vorläufig mindestens etwas: das Geburtsdatum. Sie alle sind geboren am 25. Dezember – und haben damit Pech gehabt.

Es gibt kaum blödere Geburtsdaten als der Weihnachtstag. Geburtsdadümmer gehts nimmer, abgesehen vielleicht vom 1. Januar oder 29. Februar. (Wobei: An einem Schalttag geboren zu sein, lässt einen im Vergleich zu seinen Zeitgenossen viermal langsamer ältern. Und den Geburtstag vergisst wahrscheinlich keiner. Doch zurück zu Weihnachten.) Der Tag der Uraufführung von «Stille Nacht, heilige Nacht» lässt sich nach den bald 200 Jahren, in denen das Lied zum Welthit gereift ist, nicht mehr umstimmen auf «Happy Birthday to You». Das hat weder mit Musiktheorie noch mit Kulturgeschichte zu tun, sondern ist der unbequemen Einbettung des Wiegenfests in die frohen Festtage geschuldet. Und darunter leiden Gross und Klein. Ein Leben lang.

Drei Gründe, warum Geburtstagskinder am 25. Dezember alt aussehen:

  1. Der Kopf: Die grösste Geburtstagsparty im Christentum steigt am Vorabend. Erwünschte Nebenwirkungen von dazu kredenzten Traubensäften können anhalten.
  2. Der Bauch: Die Lust auf einen Geburtstagskuchen ist nie kleiner als nach Wochen der gehassliebten Guetsli-Diät, Weihnachtsapéros und -essen mit Arbeitskollegen und dem familiären Festschmaus an Heiligabend.
  3. Die Einsamkeit: Potenzielle Partytiger machen sich rar. Mit der Familie hat man schon um Mitternacht angestossen, die Arbeitskollegen sind frühestens «am 27. Dezember wieder im Büro» und die Freunde tauchen höchstens aus Mitleid auf.

Drei Gründe, warum Kindergeburtstage am 25. Dezember scheitern:

  1. Die Gäste: «Ihr Kinderlein kommet» würde zwar eine hübsche Einladung hergeben. Aber finden Sie mal Gspänli, die an Weihnachten mit Ihrem Kind Geburtstag feiern wollen, geschweige denn dürfen. Eben.
  2. Die Lokalität: Falls Sie wider Erwarten kleine Partygäste auftreiben: Wollen Sie wirklich, dass diese Ihre gute Stube stürmen – Ende Jahr fallen in unseren Breitengraden alle Ausweichmöglichkeiten wie Terrasse, Garten, Spielplatz oder Wald weg – und auf den Weihnachtsbaum klettern, wo sie Kerzenresten für die Wandmalerei finden?
  3. Die Geschenke: Das Geburtstagskind freut sich über Präsente – solange sich auch jemand anders dafür interessiert. Schenken und beschenkt werden verliert aber seinen Reiz, wenn die grosse Bescherung schon am Vorabend über die Bühne gegangen ist. Genug ist genug.

Meine Frau und ich erkannten die genannten Probleme rund neun Monate vor der Geburt unserer Tochter. Die Gynäkologin rechnete von Anfang an mit dem 25. Dezember als Geburtstermin – und sollte recht behalten. Nach einem nicht ganz entspannten Heiligabend hatten wir das Geschenk, das wir nun zum ersten Mal feiern. Mit ihrem Bruder, der Gotte, dem Götti und den Grosseltern. Und zwar am 26. Dezember, nachmittags, zu Kaffee und Geburtstagskuchen.

Warum am Tag danach? Damit es wirklich nur um sie geht.

Auch künftig wollen wir die Feste unserer Tochter nicht feiern, wie sie fallen. Sondern wie sie gefallen: Vielleicht wird es der Halbjahrestag am 25. Juni sein – ein wunderbares Datum –, oder einer der nicht minder beliebten Namenstage am 30. Mai und am 26. Juli. Hauptsache, der Birthday wird happy!

56 Kommentare zu «Das Geburtsdadumm»

  • Mein Sohn hat am 22. 12. Geburtstag — ausgerechnet war damals der 24. 😉

    Wir feiern immer am 22. halten aber die Weihnachtsdeko bis dahin sparsam, es gibt auch keinen Tannenbaum vorher oder so. Die Idee mit der Feier im Sommer hatten wir auch schon, macht die Queen ja schließlich auch 😉

  • Soccerdad sagt:

    29. Februar übertrifft alles

  • Pierre Rossier sagt:

    Wollt ihr mal hören, was wirklich ein „schwieriges“ Geburtsdatum ist: Der 30. Dezember, vor allem wenn auch die eigene Mutter genau dann Geburi hat. – So wenig Aufmerksamkeit … für mich, schnief!

  • Christkindli sagt:

    Ich bin am 24. Dezember geboren und habs immerhin schon 43 Jahre überlebt. Es hat – wie alles im Leben – zwei Seiten:
    einerseits gibts nur einmal Geschenke und keiner der Freunde hat Zeit zum Mitfeiern, andererseits ist das auch ein wirklich besonderes Geburtsdatum und das Mitgefühl vieler für diesen Geburtstag ist einem auf sicher.
    Ich hab mich damit abgefunden und bei unseren Kindern haben wir versucht, dafür zu sorgen, dass es sie nicht gleich blöd trifft mit ihren Geburtstagen. Was auch geklappt hat…

  • Ich sagt:

    Als Weihnachts-Geburtstagskind hatte ich gefühlt keine Nachteile – im Gegenteil. Meine Eltern feierten mit mir im Sommer einen „Zwischengeburtstag“ und von der Verwandt- und Bekanntschaft durfte ich als Knopf überproportional viele Geschenke einheimsen, da alle meinten ich käme zu kurz.
    Kindergeburtstage wurden – klar – vorgeholt. Auch feiern am 25.12. geht. So habe ich es zu meinem 30. Geburtstag nach etwas längerer Vorausplanung (über ein Jahr, da dies in vielen Familien generalstabsmässig geplant werden muss) genossen, alle Freunde an diesem Tag bei mir zu haben.
    Also, alles OK…

  • Franz Oettli sagt:

    Vielleicht macht man auch ein bisschen zuviel Aufhebens um diese Geburtstage. Da kommen solche Doppelfeste (von denen es zwangsläufig immer mehr geben muss, das Jahr hat nur eine begrenzte Anzahl Tage) in die Quere. Natürlich ein paar Geschenke, vielleicht auch eine Torte, aber jedesmal ein Fest mit Gschpänli? Finde ich zuviel, so verwöhnt man das Kind vielleicht doch etwas zu früh, und wenn es sich mal daran gewöhnt hat, geht es schlecht, wieder davon wegzukommen.

  • Chrige sagt:

    Bist du meine Schwester und ich weiss nichts davon? Calida-Pijamas… unter jedem Weihnachtsbaum. Egal von wem, Hauptsache dass.

    • Wilde Henne sagt:

      Jepp, Calida-Pijamas – kenn ich auch. Und Calida Unterwäsche. Die hielt ewig und wuchs mit. Jedenfalls hat die Kollektion, die ich zum 8. Geburi/Weihnachten gekriegt habe, grössenmässig auch noch mit 15 gepasst 😉

  • Wilde Henne sagt:

    Ich habe am 6. Dezember Geburi. Das war immer toll. Das letzte Geschenk des Tages brachte abends immer der Samichlaus. Ich fühlte mich immer privilegiert. Der einzige Nachteil – und den haben wahrscheinlich alle Dezembergeborenen – waren manchmal so Sprüche wie: «Das ist dann für Geburtstag und Weihnachten zusammen!» …und dann gab es ein paar Ski. Meine Schwester, die im Frühjahr Geburi hatte, kriegte dann zu Weihnachten die Skis und am Geburi trotzdem noch was.
    Was ich gar nicht mochte, war, wenn das Geburipäckli in Weihnachtspapier eingepackt war. Das fand ich schon als Kind nicht gefreut.

  • Michael sagt:

    Fertiger Blödsinn. 25. ist der beste Tag für einen Geburtstag. Ich würde mal sagen, Herr Diethelm, dass es Ihnen da an Erfahrungswerten fehlt. Was sonst eigentlich immer zum Anlass genommen wird, über ein Thema NICHT zu schreiben. 🙂

  • Tino sagt:

    Ich bin auch am 25. Dezember geboren. Glücklicherweise haben es meine Eltern so eingerichtet, dass ich am Namenstag meine Schulgspänli einladen durfte. Mittlerweile kennen auch meine engeren Freunde mein Geburtsdatum und wer will darf mir etwas schenken. Das tun viele gerne, da wir uns an Weihnachten keine Geschenke machen.
    Ich werde jetzt 58 Jahre alt und habe mein Gebrutsdatum noch nie negativ empfunden.
    Geburtstagspartys lassen sich problemlos irgendwann unter dem Jahr feiern. Im Sommer im Freien ist sowieso schöner.

  • Celina sagt:

    Meine Tochter hat am 29.12. Geburstag also gleich nach Weihnachten, könnte man sagen auch nicht ideal, aber es ist nun mal so.;) Gefeiert wird mit den anderen Kindern halt im Januar.

  • Norbert sagt:

    Ich habe am 25. Dezember Geburtstag und ich wüsste kein besseren Tag: Die ganze Welt feiert mit dir und das Datum wird sicher nicht vergessen …..

  • Arthur Bassi sagt:

    Am 25. Dezember feiere ich bereits den 74. Geburtstag an diesem „unglücklichen“ Datum. Es ist mir zwar nie negativ aufgefallen.
    So hatte ich z.B. immer frei an meinem Geburtstag! Selbst vor vielen Jahren im Dienste bei SWISSAIR war dieser Tag flugfrei und alle Büros geschlossen. Das Problem liegt vielleicht doch bei den Geschenken ? Nur, anstatt nur eine Socke bekam man immer zwei: eine zum Geburi und eine als Weihnachtsgeschenk………Ich hoffe nur , dass ich noch viele dieser „unglücklichen“ Geburtstage geniessen kann !

    • Auguste sagt:

      hmm…, da bin ich aber nicht ganz unglücklich, dass mein geburi einfach nur ein gewöhnlicher kalter wintertag war. die aussicht das traditionelle weihnachts-pyschi aufgeteilt – hose an heiligabend, jacke am weihnachtstag aus buntem, schleifenverziertem und manchmal sogar gebügeltem papier auspacken zu können, hätte mir über die jahre vermutlich etwas aufs gemüt geschlagen. aber vielleicht auch nicht…

      youtube: jennifer nettles – all i want for christmas…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich bekam auch jahrelang ein Calida-Pyjama zu Weihnachten von meiner Patin, immer abwechselnd in hellblau, zartgelb, resedagrün oder rosa. Meine Mama bestand auf Calida, weil die die besten Bündchen hatte, so dass die Nieren immer bedeckt waren, auch wenn wir herumnuscheten.

      • Franz Oettli sagt:

        Calida waren auch die besten, gaben am besten warm und waren hielten sich am längsten.

  • Anne Frei sagt:

    Ich gehöre zu den Pechvögeln. Nur meiine Eltern waren überglücklich mit meinem Geburtstag… Ich werde nun 89 und hatte noch nie einer richtige Birthday Party. Am 25. Dezember kommt kein Mensch, da feiern alle „en famille“. Das Einzige was bleibt, ist ein Ausweichedatum, aber eben, es ist nie der richtige Geburtstag. So sage ich allen „Christchindli“ dennoch „Happy Birthday“!

    • Carolina sagt:

      Liebe Anne Frei, ich wünsche mir für Sie, dass spätestens am 90. Geburtstag alle, aber wirklich alle Ihren Geburtstag bei Ihnen und mit Ihnen feiern – machen Sie mal ein paar Andeutungen dahingehend, die sollen sich nicht so anstellen! Ihnen ‚Happy birthday and many happy returns’…..

      • Alissia sagt:

        Schön gesagt, Carolina! Und toll Anne Frei, dass Sie mit 89 Jahren hier bloggen…

      • Anne Frei sagt:

        Liebe Carolina, Alissia und Regula, ich habe mich über Eure Antworten und Geburrywünsche gefreut. Meine Familie, 4 Kinder, keine Schwiegerkinder mehr, 5 Enkel und bis dann 2 Urenkel, „wollen versuchen, ob sie es einrichten können“, ich nehme es wie es kommt und Ihr dürft nun nicht denken, dass ich böse Kinder habe, sie sind bloss alle erwachsen und selbständig. Frohe Festage wünsche ich Euch!

    • Regula sagt:

      Liebe Anne, zuerst gratuliere ich ganz herzlich zu ihrem Geburtstag!!!
      Ich habe auch am 25.12. Geburtstag und an meinem 50.igsten hatte ich das Bedürfnis, einmal wirklich an meinem richtigen Geburtsdatum zu feiern. Ich hatte alle meine Lieben zum Brunch eingeladen (so ca. 10.00 bis 13.00 Uhr) in einem Schloss und praktisch alle kamen und auch von weit her! danach konnten die, die keine familiären Pflichten hatten noch bei mir zuhause weiter feiern bei Plaudern, Kaffee und Kuchen – es war wunderbar!

  • Jürg B sagt:

    Der 31.12 oder 1.1. ist auch nicht viel besser

  • David sagt:

    Unser Sohn hat am 21. Dez. Geburtstag. Er bekommt immer zwei Geschenke und wir machen zwei Feste. Auch das Geburtstagsfest findet immer statt. Es können alle Kinder am 21. kommen. Alles ziemlich entspannt.
    Das Problem ist der Geburi des Bruders, welcher genau in der einzigen Skiferienwoche stattfindet. Dieses Kinderfest haben wir schon verschoben, die Grosseltern eine Woche vorher eingeladen und beide Eltern haben beruflich Highseason. Da ist es nicht so einfach alles unter einen Hut zu bringen. Aber ein Fussballfest im Mai ist auch mega cool 🙂

    • Martin sagt:

      Ich habe auch am 21 Dezemvber Geburi.

      Früher, als Kind war das oft so dass es dann ein groooosses Geschenk für Geburi und Weihnachten zusammen gegeben hat.
      Geburtagsfeste fallen in der Regel allgemein etwas ins Wasser weil niemand in der Vorweihnachtszeit auch noch Zeit für Geburtstag hat oder haben will.

      Wie schon erwähnt, wird es schwierig alles unter einen Hut zu bringen.

      • Filousoph sagt:

        Der 21.12. Ist auch mein Geburtstag. Wollte nie was anderes haben. Meine Eltern haben ebenfalls in der Dezember-Advendszeit Geburtstag. Deshalb nehmen wir die Geburtstage bewusst wahr und unterscheiden sie von Weihnachten. Die Weihnachtszeit fängt deshalb erst am 22. an und wir ersparen uns das Kommerz-Gedusel. Ich kann verstehen, dass es als Kind schwierig sein kann. Für später aber gilt, dass die, denen man wichtig ist, kommen auch am 24., 25., 31. Dezember, 1. Januar und was es noch so gibt.

  • Erika sagt:

    Tja, auch am 02. Januar Geburtstag feiern nach all den Festlichkeiten die vorher mit Weihnachten und Silvester stattfanden, ist auch nicht prikelnd… aber ich geniesse mittlerweilen meinen Geburtstag in dem isch schön mit meinem Mann in die österreichischen Alpen in die Wellnesstage fahre…

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Wer an einem 13. Geburtstag hat, trifft alle paar Jahre auf Freitag den 13., auch nicht gerade lustig. Und noch schlimmer ist der 29. Februar.

  • Aloha sagt:

    Unsere Tochter hat am 30.07. Geburtstag, mitten in den Sommerferien. Feiern mit Schulfreunden ist auch schwierig, da die meisten weg sind. Wir feiern ganz einfach den Tag mit der Familien (Omi, Opi, Tante, Onkel, Gotte…) und nach den Sommerferien machen wir ein „Wieder-in-der-Schule-Geburtstagsfest“. Bisher (sie ist 6 1/2) hat das niemanden gestört – und die Geschenke sind ein bisschen verteiltr 😉

  • sutter margareta sagt:

    warum nicht den Namenstag zum Geburtstagsfest nehmen?….so hat das GeburiKind sogar zwei….eh 3 Feste!…also noch mehr als die andern!…

  • Christian Krieg sagt:

    Schon Kinder reagieren schlau auf so ein Dilemma: mein Geburtstag ist am 3. Januar. Ich war zwar sauer, dass meine Verwandten, auch Gotte/Götti nur ein Paket schickten, also stets zwei kleinere, oder eben ein grössers Geschenk für beide Feste aufs mal, machte aber gute Miene zu der als ungerechten Situation und behielt einfach ein paar auf von Weihnachten und packte sie dann langsam bis zu meinem Geburtstag aus. So eine Art verlängertes Festgaudi, Nachfreudeeffekt self-made.

  • Silvester sagt:

    Auf die Steinbock-Geborenen fallen die meisten- und wichtigsten- Festtage im Kalenderjahr…doch können Steinböcke überhaupt über die Stränge schlagen? Es ist das Sternzeichen mit dem Attribut zuverlässig, pflchtbewusst, seriös….
    Somit ist dieses Problem des Geburtsdadumm eher ein Problem der Nächsten, oder?

  • Marianne Kofer sagt:

    Sehe das Problem auch nicht. Unsere Zwillingstöchter haben am 24. Dezember Geburtstag. Wir haben konsequent den imaginären Geburtstag vom Christkind abgeschafft und Weihnachten gestrichen. Dafür feiern wir „unseren“ richtigen Geburtstag mit der ganzen Familie.

  • noray lilly sagt:

    Meine Tochter hat am 10. Dezember Geburtstag, ist zwar nicht an Weihnachten, aber halt doch im Stressmonat Dezember. Wobei ja nur wir Erwachsenen uns aus dem Dezember einen Stressmonat machen – für meine Tochter ist es der schönste Monat im Jahr! Je mehr Feiern und je mehr Geschenke geballt aufeinander folgen, desto besser. Von daher ist doch alles halb so wild, und vor allem bin ich einfach glücklich, dass ich eine wunderbare Tochter habe, und der Rest, der ist dann nur noch Nebensache.

  • Lexi sagt:

    Nach meiner Erfahrung geht ein Geburtstag an vor und nach Feiertagen praktisch nicht. Es ist immer nur ein halber. Noch schlimmer ist allerdings, wenn der Geburtstag auf einen Tag fällt, an dem ein anderer (älterer) Verwandter ebenfalls Geburtstag hat. Das können Sie einfach nur vergessen. Das ist die reinste Kinderquälerei. Jetzt kombinieren Sie beides noch … :-((((

  • Weihnachtskindkind sagt:

    Sehe das Problem nicht.
    Meine Mutter hat am 24. das Licht der Welt erblickt und (wie ich vom hören sagen her weiss) immer einen schönen Geburtstag (inkl. Kinderfest am Nachmittag) wie auch ein schönes Weihnachtsfest gehabt.
    Heute ist der 24. Dezember für die ganze Familie jeweils einer der schönsten Tages des Jahres, vom Morgen bis am späten Nachmittag herrscht ein beständiges kommen und gehen von allen Freunden, Bekannten und Verwandten.
    Abends findet dann das Weihnachtsfest der Familie Mütterlicherseits statt.
    Ist wohl alles eine Frage der Einstellung und des Planens…

  • Anja sagt:

    Ich sehe das völlig anders. Eine Freundin hat am 25.12.Geburtstag. Kann sich jemand erinnern, wie „ätzend“ als Jugendliche/r die Familienfeiern waren? Die Geburtstagspartys waren legendär. Die Freude kamen immer in Scharen. Einfach, um mal was anderes zu machen als in Familie! Ich finde es Spitze. Fänd es aber gar nicht schön, wenn mein Geburtstag verschoben würde weil dann Weihnachten ist. DAS wäre schlimm! Wenn man Feste einfach verschieben kann, dann bitte die unwichtigen Termine. So fühlt es sich nämlich an, wenn einem der Tag genommen wird.

    • Markus sagt:

      schliesse mich Anja völlig an. habe selber am 25.12 Geburtstag und spätestens seit meinem 20. Geburtstag ist es wie Anja beschrieben hat. vor 20 war es halt wie es war, aber immer gut und feierlich.

  • tina sagt:

    die kinderfäschtli sind ja nicht nur an weihnachten suboptimal. hat ein kind in den schulferien geburi (und das sind einige), muss man das fest immer verschieben (zumindest wenn man möchte dass auch kinder ans fest kommen können), auch kuchen in die schule mitnehmen muss verschoben werden. aber wie erwähnt: es hat den vorteil, dass man frei hat an seinem geburi. im winter haben viele kinder geburi. wir gehen jeweils ins hallenbad, ins kino oder bowling spielen (wenn sie nicht mehr ganz klein sind jedenfalls), einen garten besitze ich eh nicht 😉

  • Regula sagt:

    Ich werde am 25.12.2012 65jährig und finde das wunderbar!
    Als Kind genoss ich das Besonderssein, das zeitweilige Erbarmen von anderen. Ich genoss es, wenn man mich „Christkindli“ nannte. Ich erhielt Geburtstagskuchen und Geschenke an meinem Namenstag, dem 11. September. So hatte ich das Gefühl besonders privilegiert zu sein, irgendwie 2 Geburtstage zu haben….
    Ich glaube Geburtstag am 25. Dezember ist nur für die Nichtbetroffenen schlimm!

  • Columbo sagt:

    Etwas radikal, aber wirksam: Nach Australien zügeln. Hier wird sowieso am 25 Dec gefeiert, daher (meistens) nix mit Hangover. Und die Kinderparty, so denn ein paar Gäste aufkreuzen, kann man in den hochsommerlichen Garten verlegen, während man sich selbst drin etwas klimatisierte Ruhe gönnt.

  • Martin sagt:

    Einfach die halben Geburtstage feiern. Dann ist Sommer und man kann schön Party machen und als Kind bekommt man alle halbe Jahre Geschenke. Ein Velo zu Weihnachten ist nicht so ideal, Badekleider etc. gehen gar nicht.

  • Sarah sagt:

    Und nun die Vorteile, wenn man an einem Feiertag geboren wurde (ich habe am 26.12. Geburi):
    – Man hat frei (ausser im Schichtdienst)

    Okay, das war’s auch schon à propos Vorteile ;o)

  • Amir sagt:

    Ich habe am 24. Geburtstag.
    Man gewöhnt sich daran, auch wenn mir bis Heute bisweilen ein „Ui, so blöd“ zufliegt.
    MIr gefällts.

  • Fant sagt:

    Ich habe am 24.12. Geburtstag und fand das immer super.
    Man sagt ja auch: „das ist wie Geburtstag und Weihnachten zusammen“!

  • Cybot sagt:

    Feiert doch stattdessen einfach den Namenstag.

  • Francesca sagt:

    Warum legen Sie nicht Weihnachten vor? Das tun nämlich wir. Dann hat das Kind wirklich seinen eigenen, richtigen und nicht verschobenen Geburtstag. Da reagieren Kinder nämlich sensibel. Ihre Tochter ist doch wichtiger als der Tannenbaum, und dem Christkind ist es so lang wie breit, ob nun am 22., wie bei uns heuer, oder am 24./25. gefeiert wird.

    • Nala sagt:

      Mit Familie und Co ginge das vielleicht. Die Kindergeburtstagsparty mit allen Schulkollegen wird aber am 25.12. immer flach fallen – ausser das Kind wächst in einem nichtchristlichen Ort auf.
      Wir haben Weihnachten ganz abgeschafft. Das schafft Platz für ganz viele eigene Feiern – nur dass unsere Kinder nicht an Weihnachten geboren wurden…

      • Francesca sagt:

        Kindergeburtstage sind im Dezember und Januar eh mühsam. Feierten wir immer im Frühjahr/Frühsommer, wenn man nach draussen kann.

    • Marco Casutt sagt:

      Finde es auch bedenklich, dass der Glaube an Fantasiewesen wichtiger zu sein scheint als die eigenen Kinder.

      • Nala sagt:

        Hmm Francesca meine Tochter hat Ende Januar Geburtstag, aber für die Feier war das nie ein Problem. Entweder zuhause wenn es regnete oder draussen im Schnee, wenn es trocken war. Die beste Feier war die, als wir hier meterhoch Schnee hatten 😀

  • Madame sagt:

    Nana…so schlimm find ich das jetzt auch nicht: meine Nichte hat auch am 25. Dez Geburtstag; sie bekommt dann zwei Geschenke von uns und ihr Geburtstagsfest wird im Januar nachgeholt (damit sie dann mit all ihren Gspändli feiern kann)
    Bis jetzt gab es noch nie ein Drama. Das ist halt einfach so Punkt.Fertig.Schluss.

    • alien sagt:

      Meine Tochter hat morgen, ist auch nicht so geil, aber so richtig schlecht ist Geburtstaghaben eigentlich nicht (solange man ein Kind ist und noch keine 4 auf dem Rücken hat natürlich).

      • Anocha sagt:

        Unsere Jüngste kam am 5.12. zur Welt, 16 Tage vor Termin. Ihr ist es egal (sie ist auch erst 3), den Stress haben nur wir Eltern. Adventskalender, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk und Geburtstagsfest zu einer Zeit, in der immer irgendwelche Essen stattfinden und eigentlich niemand Zeit hat. Aber wir haben es bisher gemeistert und werden es auch in Zukunft. (Die Aelteste hat dann bereits Anfang Februar Geburtstag, also auch schlecht geplant….) 🙂

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