«Shades of Grey» – ein Aphrodisiakum für die Ferien?

Mamablog

Shades of Grey: Bondage und sonstige SM-Praktiken für Anfänger. (Foto: Kitan Club)

Früher konnte man die «NZZ» oder den «Tagi» «mit» kaufen. Das hiess, dass einem die Kioskfrau diskret einen «Blick» in die Zeitung hineinschob.

Heute gibt es für so was gottseidank Online-Shopping, denn bei «Shades of Grey» wäre ich mir im Buchladen ein bisschen doof vorgekommen. Soso, die postet jetzt also den Erotikschinken für Hausfrauen.

Jetzt ist sie per Post gekommen, die neu erschienene deutsche Fassung. Im Diskretversand. (Wo nicht in riesigen Lettern Beate Uhse draufsteht, wo Beate Uhse drin ist.) Aber lesen muss ich das Ding ja auch noch. Und stelle fest, dass ich wohl schrecklich verklemmt bin. Ich nehme es weder in die Badi mit, noch in den Zug. Aus dem fetten Schmöker kann ich ja nicht so einfach einen Henning Mankell «mit» machen.

Und vor den Kindern lesen mag ich es auch nicht, weil die nämlich bei jedem Buch wissen wollen, worum es dabei geht. Klar, ich könnte ihnen sagen, dass es so eine Art Liebesgeschichte ist, bei der ein Mann eine Frau viel plagt und sie das irgendwie toll findet und es mit Sex zu tun hat, der sehr genau beschrieben wird und am Schluss ist es traurig. Muss jedoch nicht unbedingt sein.

Oder etwas detaillierter: Im Buch geht es um die Studentin Ana (ja, so heisst die), die von dem Sadomaso-Millionär Grey (mehr Kohle, mehr Macht und mehr körperliche Kraft, wir haben verstanden) genommen wird, sexhundert Seiten lang. Sehr detailliert, die Sache; eine Art SM-Anleitung für Dummies. Die «Geschichte der O.» von 1954 reloaded. Garniert mit der so genannt inneren Göttin der Ich-Erzählerin, die leider ständig ihren Senf dazu gibt, wenn Herr Grey schon wieder wie ein Dschungel riecht und Augen aus flüssigem Stahl hat.

Gut, wenn man eine dicke Schicht Make-up trägt beim Lesen. Zumindest, wenn man in solchen Dingen etwas hinter dem Mond ist und zum Erröten neigt. Denn Ana kriegt wirklich tüchtig Haue und Sex und dann wieder Haue und dann wieder Demütigung und dann wieder viel Sex und so weiter. Dazwischen wird viel geredet und verhandelt und seelisch gelitten.

Das Buch hat was. Wenn einem der Wunsch unter den Nägeln oder wo auch immer brennt, mal die Kontrolle völlig abzugeben und Hingabe sozusagen aufgedrängt zu bekommen. Den anderen, den Kuschelrockern, Bilitis-Verehrern und Missionarsgestellten, vermag das Buch auf weiten Strecken einfach die Zeit zu vertreiben wie eine Sitcom – auf die Gefahr hin, dadurch als langweiliger Bettgenosse zu gelten. Muss man ja keinem verraten.

Ob hingabesuchend oder kuschelig, versuchsweise kann man das Buch auf jeden Fall mit in die Ferien nehmen und dort im tropenheissen oder mückenverseuchten Schlafzimmer ein wenig nachspielen. Das würde natürlich voraussetzen, dass man sich das Thema «Literatur» für verregnete Samstagnachmittage im Herbst aufbewahrt. Ein durchaus verständliches Ansinnen. Und es birgt das Risiko, dass man allenfalls einen gemeinsamen Lachkrampf hat, statt einen anderen emotionalen Höhepunkt. Auch nicht zu verachten. Bereichernd ist es alleweil.

Für jene übrigens, die es noch undifferenzierter mögen, dafür etwas humorvoller, gibt’s auch noch das Video von «Die Ärzte».

Mein Fazit: Am aufwühlendsten an «Shades of Grey» ist die Erkenntnis, dass man das Ding verdammt gern selbst geschrieben hätte. Dann hätte man Kohle satt für tolle Bücher, schicke Unterwäsche, gute Softpornos und lauschige Hotels am Strand.

787 Kommentare zu ««Shades of Grey» – ein Aphrodisiakum für die Ferien?»

  • Bitta sagt:

    wieso muss jemand gleich ein Kuschelrocker sein, wenn er nicht drauf steht, sich Schmerzen zufügen zu lassen? Man kann wilden Sex auch anders haben, als sich von irgend einem Kerl verprügeln und fesseln zu lassen.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Aus einem aktuellen Interview mit Paul Auster:

    „Ich wünsche mir, dass die Leute, die „Fifty Shades of Grey“ lesen, die Fingen von meinen Büchern lassen. Ich trete nicht gegen diesen Markt an. Solche Bücher werden gelesen, um der Wirklichkeit zu entkommen. Man liest sie, man vergisst sie, sie sollen unterhalten, und das ist völlig in Ordnung. Aber wenn jemand liest, was ich tue oder andere Autoren, dann schliesst der Leser ein Bündnis mit der Emotionalität und der Ästhetik des Schriftstellers. Man sucht in der Literatur eine Erfahrung. Das ist anstrengender, es erweitert den Verstand

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      …und die Seele. Dazu hat nicht jeder Lust. Und das muss man auch nicht erwarten.“

  • Widerspenstige sagt:

    Ja, ich habe unbewusst mehr gemeinsam mit den Denkmustern einer Alice Schwarzer als ich bisher von mir selber angenommen habe. Dieses Statement von ihr über ‚das Buch‘ zeigt sehr eindrücklich, wie differenziert die einst sehr radikale Alice im Alter geworden ist. So wird sie mir immer sympathischer. 🙂

  • alien sagt:

    Sehr entspannt, die Frau. Freut einen.

  • Lady T sagt:

    Über diese teilweise sehr verklemmten und besserwisserischen Kommentare muss ich im Jahre 2012 nur staunen.

    Ich selber mag es auch gerne, wenn ich richtig rangenommen werde und werde deswegen noch lange nicht unterdrückt oder ausgenützt. Immerhin lebe ich schon über 20 Jahre mit demselben Mann in einer glücklichen Partnerschaft; kann mir nicht vorstellen, dass diese militanten Verfechter/innen von langweiligen, politisch korrektem Sex das auch von sich behaupten können.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Hier noch ein interessanter Ausschnitt aus einem Leserbrief im Spiegel Online:

    „Dieser nervige Grauschatten-Hype spielt die Praktiken einer Randgruppe so hoch, als würde jede Beziehung irgendwann auf dem Gynäkologenstuhl landen und in jeden Nachttisch Handschellen und Knebel gehören, daß man sich als ‚Normalo‘ in eine Randgruppe gedrängt fühlt.“

    • Blitz Blank sagt:

      „Randgruppen“ können den angeblich „Normalen“ auch einen Spiegel vorhalten…

      Don’t wake me up I’m dreaming (that I’m normal)…

      😉

    • Ultrafemme sagt:

      Es ist nicht so, dass diese angebliche Randgruppe meint, es sollen alle auf diese Art spielen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das Schwerpunkt-Thema in den aktuellen EMMA ist übrigens die Liebe, u.a. schreiben dazu Kathrin Bauerfeind, die ZDF-Redaktorin und Eva Illouz, die israelische Soziologin. Nein, es geht nicht nur um die lesbische Liebe, aber um die auch. Das Thema wird also umfassend abgehandelt.

      http://www.emma.de/

      • gabi sagt:

        emma sagt…

        emma meint…

        emma tut…

        emma schreibt…

        Jesses Gott.

        Sich zu emanzipieren ist halt einfach nicht Ihr Ding.

        Finden Sie sich doch einfach damit ab, leben Sie Ihr eigenes eingeengtes, kleingeistiges Leben, aber belästigen Sie doch nicht ständig andere Menschen mit Xmal vorgekauten Gedanken eines Mediums, dass sowieso immer gefühlte 10% seines Geschribbsels bloss dazu verwenden muss, Sätze zu äussern wie: „Emma hat es schon immer gewusst“.

        Merken Sie nicht, dass Personen wie Sie, allen wirklich emanzipierten Frauen bloss noch die Schamesröte ins Gesicht treiben?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich war mal in den Ferien bei Leuten, deren Meersäuli immer quitschten, wenn ein bestimmtes Schränkchen in der Küche geöffnet wurde. Die Nager kannten den Ton des Türchens und weil sie mit der Zeit wussten, dass es nach dem Quitschen gleich Salat gibt, waren sie entsprechend konditioniert und reagierten sofort. Tiere können nicht anders, sie reagieren ohne nachzudenken. Bei Menschen ist das etwas komplexer, normalerweise, aber nicht bei allen……..

      • Sportpapi sagt:

        Haha, Pippi. Genau das sagt Gabi ja…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du meinst gabi, den pawlowschen Hund. Pass‘ bloss auf, dass du nicht auch in diese Falle gerätst. Bei jedem Piep, den Pippi macht gleich bellen. Bravo, und jetzt Platz!

      • gabi sagt:

        Piep?

        Also so wie grad eben?

        Bei Ihrer (Pippi) Blamage rund um „judizierbar“?

        Wo Sie doch in diesem Forum Mitlesern haben weis machen wollen, Sie verstünden so viel von Jurisprudenz?

        😀

        … Immer noch einen drauf, wenn´s drumm geht, sich selbst vorzuführen, Pippi!

        Ich lach mich runzlig!

        Emanzipiert? Sie? – Das hätte doch was mit eigenständigem Denken zu tun.

        … Also sicher nichts für Sie, meine Gute.

  • pocoloco sagt:

    Immerhin, wir haben ja mal alle Lesen und Schreiben gelernt 😉

  • Widerspenstige sagt:

    Und hier brandaktuell die Meinung der dt. Päpstin der Frauenrechte…dong!
    :
    Die feministische Publizistin Alice Schwarzer verteidigt den Erotik-Bestseller «Shades Of Grey» über eine sadomasochistische Beziehung gegen Pornografievorwürfe.http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Alice-Schwarzer-verteidigt-SadomasoRoman/story/26092769

    Es geht halt nichts über flexibles Denken und Abstreifen von verkrusteten Denkmustern…. 😆

    • Beno sagt:

      Na ..wenn die verkrustete Päpstin dies sagt, ….ist es also nicht mehr verkrustet… ! 😆

    • Ultrafemme sagt:

      naja, so langsam aber sicher kommt mir das schon wie die Diskussion unter Schriftgelehrten vor.

    • Jeder sagt:

      Das reicht.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich seh‘ da nicht viel „dong“:

      «Der gelebte Sadomasochismus ist allerdings eher ein Medienhype. Er ist die Reaktion gewisser Männer auf die erstarkende Emanzipation der Frauen», sagte die Publizistin.

      «In einer Welt, in der immer mehr Frauen in die Chefsessel drängen, imaginiert so mancher verunsicherte Mann und Hausherr sich Frauen eben lieber auf allen Vieren als im aufrechten Gang.»

      Ihr Statement ist alles andere als ein Ja zu SM. Was sie tut, ist die Negativwirkung des Buches relativieren. Gut, wenn es weniger schei….. ist, als ich befürchtete, ich lese solchen Mist ja nicht.

  • pocoloco sagt:

    Das Thema polarisiert ganz offensichtlich und verleitet zu pointierten Aussagen. Das ist auch richtig so. Allerdings hat mich die Bemerkung einer Bloggerin etwas aufhorchen lassen, es ging um „was schief gelaufen in der Sozialisierung“… mag ja sein, wir sind in unserer Entwicklung Umwelteinflüssen ausgesetzt, ob wir nun wollen oder nicht. Soweit so gut, aber Umwelteinflüsse sind das eine, eine genetische Veranlagung das andere, und der können wir uns nicht einfach so entziehen…. oder würde die erwähnte Schreiberin ihre Aussage so stehen lassen wenn es um Homosexualität ginge?

  • Lacsap Rochet sagt:

    Das Buch habe ich mir in der Originalfassung heruntergeladen, weil es auf der NY Time Bestseller Liste figurierte. Da wusste ich noch gar nicht, was der Inhalt war. Dieser stoerte mich eigentlich weniger als die unsagbar schlechte Literarische Qualitaet. Die schreibweise erinnert an ein Teenager Tagebuch oder billigst Romane, kein Klischee zu abgedroschen um nicht ins Buch zu gelangen. So hab ich’s dann auch nur etwa 50 Seiten lang ausgehalten bevor ich das eBook von meinem iPad geloescht habe…

  • Dr. Cocteau sagt:

    Ich finde wir sollten Körperkontakt und den Austausch von Körperflüssigkeiten generell verbieten. Ebenso Salz, Zucker, Fleisch und Alkohol. Das alles ist gefährlich und schädlich für die Gesellschaft. Ich bin mir sicher, dass wir damit unsere Welt entscheidend verbessern würden. Wer möchte mich in diese schöne neue Welt begleiten?

  • Beno sagt:

    Wissenschaftliche Definition:Es handelt sich dann um eine Paraphilie oder Störung der Sexualpräferenz, wenn wiederkehrende, intensiv sexuell erregende Fantasien auftreten und/oder sexuell dranghafte Bedürfnisse oder Verhaltensweisen, die sich auf nicht menschliche Objekte, das Leiden oder die Demütigung von sich selbst, eines Partners oder Kinder und nicht einwilligende oder nicht einwilligungsfähige Personen beziehen. Die Bedürfnisse und Verhaltensweisen müssen über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten auftreten und zu Leiden und Beeinträchtigung in sozialen, beruflichen oder anderen Lebensbereichen führen.

    • Ultrafemme sagt:

      „nicht einwilligende oder nicht einwilligungsfähige Personen beziehen.“ das ist der Schlüssel.

    • Beno sagt:

      „das Leiden oder die Demütigung von sich selbst,“

      da steht ein Koma !

    • Gabi sagt:

      Also ich habe nicht das Gefühl, dass wir das für Pippi überhaupt genauer ausdeutschen müssen:

      Die hat hier doch immer schon gefaselt, dass es sowieso für „den Mann“ – also jeden – um die unbeschränkte sexuelle Verfügungsgewalt über die Frau ginge.

      Klingt für mich prinzipiell nicht danach, dass sich Pippis Fantasien, was Sex sei, in irgend einer Form um solche Kleinigkeiten wie „Freiwilligkeit“ oder „Einwilligung“ drehten. Für die ist es doch dauernd nur die vom Blitz getroffene Tanne im Wald:

      Pippi Langstrumpf hat ständig nur Eines im Kopf.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn ich deinen Mist lese allerdings, dann hab ich immer nur eines im Kopf:

        http://www.gegenstimme.net/2008/09/01/bruellender-loewe-oder-klaeffender-wadenbeisser/

      • gabi sagt:

        Was können Sie denn dafür, dass der Blitz ständig in alle Tannen, die Sie umgeben, einschlägt?!

        😀

      • pocoloco sagt:

        Wer gut mit dem Hammer umgehen kann sieht eben überall Nägel. Nicht besonders interessant, dafür aber linientreu und sehr zuverlässig.

      • pocoloco sagt:

        Hallo liebe Redaktion, der Link von Frau Langstrumpf führt übrigens zu einer Seite die man durchaus als rechtsradikal-rassistisch gefärbt bezeichnen könnte… Der hemdsärmelige Herr Limbaugh (auch einer der gut mit dem Hammer umgehen kann) wäre in der CH wohl bereits vor Gericht wegen rassistischer Äusserungen in der Öffentlichkeit

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das ist purer Zufall, als ich ‚Wadenbeisser‘ eingab, kam dieses Bildchen, das ich halt sehr passend finde. Und die Seite ist wohl konservativ, aber unter extrem verstehe ich etwas anderes.

      • Auguste sagt:

        hmm…, pipps, auf spiegel online hat es eine herrliche kolumne von sybille berg zum thema – quasi die banalität des ledernen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Merci Auguste, ich hab sie schon gelesen, echt gut! 🙂

      • gabi sagt:

        Naiv zu meinen, Pippis Kreuzzug hätte irgend etwas Politisches an sich, Pocoloco.

  • gabi sagt:

    DAMM!

    Und „dubio“ und nicht „dubios“ und „Hohn“ nicht „Höhne“!

    Sie sehen: Selbst höhnen strengt an!

    – Ich hab´s ja wirklich auch nicht leicht!

    😀

    • pixel sagt:

      Gabi, beisst Du in den sauren Apfel? 😉
      oder anders: falls du mac unterwegs ist, dann kannst Du die automatische Korrektur unter Systemeinstellungen, Sprachen, Deutsch (in dem Fall) deaktivieren. Links befindet sich die Checkbox.
      hoffe geholfen zu haben.

    • Auguste sagt:

      hmm…, ich leg grad einen grösseren *rofl* hin. ihr rechtschreibprogramm scheint sie besser zu kennen, als sie selbst: sie sind „dubios“, gabi.

      …der hohn, die „höhne“ oder vielleicht „höhner“? auf blindflug durch die deutsche sprache mit gabi. arrival in sek c inevitable.

      • gabi sagt:

        Hmm….. Hmmmmm…..

      • pixel sagt:

        In der Outriertheit stimmt das dann aber alles wieder.

      • Auguste sagt:

        hmm…, don’t shoot the messenger – obwohl, ist es nicht genau das, was typen mit egos auf steroiden immer zuerst einfällt?
        sind stereotype blödmänner bessere oder schlechtere blödmänner oder ist blödmann sein nicht eigentlich zu absolut, um relativiert zu werden?

        sie werfen auf etwas unterirdische weise interessante fragen auf, gabi.

      • gabi sagt:

        Mhm?

      • Auguste sagt:

        hmm…, kleines quizzli, gabi?

        a) ich verhöhnere andere…immer die andern!
        b) ich verhoeness andere…immer die andern!
        c) ich verhöhne andere…immer die andern! – und spotte selbst jeder beschreibung

        …und wenn sie es nicht merken, gabi – ja mei, ein jeder so gut er’s kann.

      • gabi sagt:

        hm-hm-hm….

      • Beno sagt:

        @Guschtel

        Jup Hoeness war doch noch einer, wo sie ihr Zünibrötli mit eintauschten, um ihn in ihrem Panini Sortiment zu haben ???
        Damals …mit abgelaufenen Fussballfinkli immer ganz hinten beim eigenen Tor…ihr einziger Trost …Hoeness ( die Gurke…)

      • Jeder sagt:

        Auguste ist doof.

      • Auguste sagt:

        hmm…, das kann jeder sagen.

  • pedrodesconocido sagt:

    @gabi, 11.07.12, 12:50
    Was, wenn Sie sich in etwas mehr Nachsicht gegenüber Frau Langstrumpf übten? Es drängt sich mir bei selbiger nämlich der Verdacht auf, dass sie sich – wohl auf eine etwas verquere Weise – mit der hinduistischen Lehre von der Wiedergeburt befasst: Sie sieht eine vom Blitz getroffene Tanne im Wald und ist überzeugt davon, dass das eine in ihrem früheren Leben vergewaltigte Frau ist.

    • gabi sagt:

      … Und wehe Sie wagen es zu bezweifeln!

      Dann werden Sie von ihr sogar gleich hochoffiziell als Vergewaltiger geortet: Weiss Frau Langstrumpf dann einfach.

      (Also die gleiche Frau Langstrumpf, die nicht nachvollziehen kann, wieso in Vergewaltigungsprozessen überhaupt Fragen nach der Glaubwürdigkeit zulässig sind und die „in dubios pro reo“ für einen Hit von Duran Duran hält!).

      Da ich aufgrund der blitzgetroffenen Tannen, die Pippi ständig und überall zu umkreisen scheinen, mittlerweile schon die wildesten Dinge angedichtet gekriegt habe, seh ich keinerlei Grund meinen Höhne zu zügeln…

      ;-

      • gabi sagt:

        Blödes Rechtschreibeprogramm: Es hiess nicht „geortet“, sondern „geoutet“!

      • Franz Oettli sagt:

        Stellen Sie das Rechtschreibeprogramm doch einfach ab. Ich habe diese künstliche Intelligenz auch nicht gern und schalte sie einfach aus. Benutzen Sie Word, welche Version? Meist ist das unter Rechtschreibung, Autokorrektur oder so.

      • Gabi sagt:

        Danke… Ich schreib doch direkt in den MB: Es treibt sich also auf Safari direkt rum.

        Muss wohl einfach immer nen anderen Browser schnappen.

      • alien sagt:

        Ich hatte einmal einen Kollegen, Leo, dessen Spruch war „In dubio pro Leo“.

    • Auguste sagt:

      hmm…, gabi, hohn und spott ist die ironie der einfachen gemüter. jeder halt so gut er’s kann.

      • mila sagt:

        Ich pflichte Ihnen in einem Punkt bei, Auguste: Hohn und Spott sind als ‚Stilmittel‘ auf Dauer etwas ermüdend, da wenig originell. Dasselbe gilt jedoch für überstrapazierte Ironie.

        Aber was solls: jedem das Seine.

  • Martha sagt:

    Ja Pippi

    es ist viel einfacher, wenn man die Leutchen machen lässt, als den ganzen gesellschaftlichen Sumpf darunter frei zu legen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Indeed!

    • Hitz sagt:

      @Martha und Pippi: Haben Sie den Eindruck, dass sich die BDSM-Anhänger, die ihre Praktiken in gegenseitigem Einverständnis ausüben (bei der ganzen Prostitutionsgeschichte bin ich durchaus mit Ihnen einig), in einem Sumpf bewegen? Und ab wann sind soziale Zusammenhänge in Ihren Augen Sümpfe bzw. wann sind sie es nicht mehr? Und wenn der Sumpf freigelegt ist, muss man ihn dann austrocknen? Wenn man ihn austrocknen muss, mit welchen Massnahmen?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es reicht, die gesellschaftlichen Zusammenhänge aufzuzeigen. Wenn Frauen masochistische Tendenzen haben, haben sie die nicht, weil sie als Frau zwangsläufig so funktionieren, sondern weil es dafür gesellschafltiche Gründe gibt, eben Sümpfe. Kein Mensch will sich einfach so unterwerfen, sich Gewalt antun lassen schon gar nicht, das nennt man selbstschädigendes Verhalten.

        Wenn Frauen mal die Zusammenhänge sehen, finden sie vielleicht Möglichkeiten, dieses selbstschädigende Verhalten zu stoppen.

      • Blitz Blank sagt:

        Wenn ich das richtig verstehe ist der „Witz“ bei BDMS Spielen ja gerade der, dass die Kontrolle beim „Unterwürfigen“ liegt. Es ist also eine Umkehr von realen Beherrschungssituationen.
        Ich denke, dass BDSM Spiele sehr viel Gespür für sich selber und für den anderen brauchen, damit es nicht zu Grenzverletzungen und Re-Traumatisierungen kommt.
        Wenn das gegeben ist, können solche Spiele mit dem „Dunklen“ sicher sehr lustvoll sein.

      • Marco Casutt sagt:

        „Kein Mensch will sich einfach so unterwerfen, sich Gewalt antun lassen schon gar nicht, das nennt man selbstschädigendes Verhalten.“

        Korrigiere: Keine Frau. Bei Männern gibt es das zwar, aber das sind Randerscheinungen und überhaupt, sind sowieso alles Memmen.

      • Hitz sagt:

        @Pippi: Das ist alles viel zu vereinfachend und hat schon beinahe etwas solipsistisches, wie Sie Ihr eigenes Empfinden und Erleben auf die ganze Menschheit ausdehnen wollen. Nicht dass sie mich falsch verstehen, ich finde nichts Falsches daran, dass Sie Ihre Meinung haben und diese auch vertreten, aber mich stört, dass Sie dies auf diese apodiktische Weise tun. Mit Ihren Aussagen beleidigen Sie Frauen, denen ich schon nahe war und die selbständig, stark, aufrecht und gut waren und sind und deren Sexualverhalten kein Moralapostel irgendwo auch nur einen feuchten Kehricht angeht.

      • gabi sagt:

        Deren Sexualverhalten Pippi nichts angeht?!

        – Also wie kommen Sie bloss auf so was Abwegiges?

  • Ingrid sagt:

    Ich habe die Bucher gelesen. In einem Rutsch. Fuer mich war es die beste Liebesgeschichte die ich seit langem gelesen habe. Wenn man die erotischen Teile als Erwachsener nicht akzeptieren kann, kann man ja umblaettern. Es geht ja hauptsaechlich um die Geschichte zweier Menschen aus komplett verschiedenen Umgebungen, die sich gefunden haben. Ana wird als naive etc. belaechelt obwohl sie ja die Rettung fuer Christian ist. Tolles Buch (er).

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    „Auch der Psychotherapeut Brett Kahr kommt bei der Analyse von 17.000 sexuellen Fantasien zu dem nüchternen Schluss: Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen sexuellen Fantasien und Kindheitsgeschichte. Die Fantasien haben fast immer etwas mit frühkindlichen Prägungen oder gar Verletzungen und Traumata zu tun.
    Versteht sich, dass der sexuelle Missbrauch – jedes dritte bis vierte Mädchen, jeder zehnte Junge scheinen davon betroffen – eine zentrale Rolle spielt. Es können aber auch andere Demütigungen oder schockierende Verluste zur Initialzündung von sexuellen Fantasien werden.“ EMMA 2010/1

    • Katharina sagt:

      Zur Pathologisierung der Sexualität und der Scheinwissenschaft der Psychologie in diesem Bereich:

      http://www.ipgcounseling.com/sites/ipgcounseling.com/files/content/pdf/3psychology_bdsm.pdf

      • Katharina sagt:

        bedeutet, dass so vieles was Psychologen dazu sagen, nicht stimmt und nur eine Wertung bestimmter Praktiken beinhaltet. Siehe etwa auch Sigmund Freud über Homosexualität, welche er als pathologisch katalogisierte. Sigmund Freuds Theorien zur Sexualität gehören immer noch zum Curriculum des Psychologie Studiums. Du liegst da ziemlich falsch, Pippi.

      • Beno sagt:

        @Katharina

        Psychiatrie besteht nicht mehr…weil Sigmund Freud hat sich auch geirrt ?!?

        Dieser Mann war ein Baustein zur heutigen Psychopathologie !

        Geistige Krankheiten verändern sich nicht wirklich, nur ihre moralischer Ladung in der Gesellschaft

      • Katharina sagt:

        Beno, ich hatte mal Sigmun Freuds Theorien über Homosexualität nachgelesen. Es wäre lustig, wenn es nicht ernst gemeint wäre. Homosexualität blieb ja lange auf dem Pathologie Index. Und sehr wohl ändert sich die Taxonomie. Dies vor allem wegen besserer Kenntnisse der kognitiven Prozesse , da vor allem Neurobiologie. gerade was Sexualität betrifft, muss die Klassifizierung der Psychologen mit Vorsicht betrachtet werden.

      • alien sagt:

        Wie wenn es unter den Psychiatern keine Schwulen gäbe…

    • Patrick sagt:

      Oder auch hier: http://www.psychology48.com „Ursachen des Masochismus im weiten Sinn ist ein sehr strenges Über-Ich, das zu einem Strafbedürfnis führt.“ Vielmehr als die Meinung irgendwelcher reiner Psychologen (mit denen ich wenig anfangen kann) würden mich Erkenntnisse aus der Neuropsychologie interessieren. (http://www.wer-weiss-was.de/theme242/article4342954.html) Oder hier ein wenig: http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-7925046.html

    • gabi sagt:

      Bleibt selbst dann – und ich halte diese Zahlen keinesfalls für in Stein gemeisselt und möchte das Folgende als Gedankenspiel verstanden wissen – immer noch die Frage:

      Wenn das nun also alles „Geschädigte“ wären, die sich aber dennoch in ihrem Lustempfinden nach „Submission“, nach S/M-Praktiken sehnen, in welchen Sie den unterwürfigen Part spielen wollen…

      Die haben dann einfach kein Anrecht auf Ausleben ihrer Sexualität?!

      • Martha sagt:

        Hitz und Gabi

        Leider kann ich Eure Fragen nicht beantworten, weil, wenn ich mehr als zwei oder drei Zeilen schreibe, bleiben meine Kommentare in der Schlaufe hängen. Wenn sie dann irgendwann mal aufgeschaltet sein werden, werden sie von niemandem mehr gelesen.

    • Ultrafemme sagt:

      klar. meine Partnerin hat keine solche Erfahrungen machen müssen… warum liebt sie es dann mit mir so zu spielen?

      • Ultrafemme sagt:

        und das in beiden rollen?

      • Gabi sagt:

        Äh… Frauenfeindlichkeit, wahrscheinlich… ?

        😉

      • Gabi sagt:

        Äh… In beiden Rollen: Bezieht sich das jetzt auf die Zwillinge, oder wie?!

        😀

      • Laura TI sagt:

        UF also geht es doch um ein Geben und Nehmen im weiteren Sinn? Einmal dominant, einmal devot, abwechselnd je nach Stimmung? Würde aber dem widersprechen, dass – erweitert auf hetero Beziehungen- der Mann Gewalt anwendet und die Frau unterdrückt wird. weil es ja je nach Stimmung wechselt, wer welche Rolle einnimmt, oder ist das in einer hetero Beziehung nicht der Fall?

      • Ultrafemme sagt:

        laura, das ist eben gerade der Punkt! es ist jenseits der traditionell sich vorgestellten rollen. es ist ein geben und nehmen, so wie jede Beziehung eben ist. ich trenne das auch klar von dem kommerziellen Bereich, wo es ausnutzen gibt.

      • Ultrafemme sagt:

        Vielleicht kennen sie den Begriff Gender Queer. hat damit zu tun.

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        @Laura
        Das ist unterschiedlich.
        Es gibt sowohl Männer und auch Frauen, denen liegen beide Rollen.
        Und es gibt Paare, die nie die Rollen tauschen, weils einfach nicht funktioniert.

      • Laura TI sagt:

        UF und Mila, danke für die Erklärung, mein Bild ist jetzt ein wenig klarer.
        Ich gestehe prinzipiell jedem Menschen das Recht zu fähig zu sein, für sich selber zu entscheiden was gut und was nicht gut für ihn selber ist (konditioniert sind wir wohl alle in der einen oder anderen Richtung) .Für mich ist entscheidend, dass es auf Freiwilligkeit beruht (Prostitution ist eine andere Geschichte), auf einer gleichberechtigten Basis, mir scheint, dass das durchaus möglich sein kann innerhalb einer vertrauensvollen und getragenen Beziehung.

      • Laura TI sagt:

        UF und M, danke für die Erklärung, mein Bild ist jetzt ein wenig klarer.
        Ich gestehe prinzipiell jedem Menschen das Recht zu fähig zu sein, für sich selber zu entscheiden was gut und was nicht gut für ihn selber ist (konditioniert sind wir wohl alle in der einen oder anderen Richtung) .Für mich ist entscheidend, dass es auf Freiwilligkeit beruht (Prostitution ist eine andere Geschichte), auf einer gleichberechtigten Basis, mir scheint, dass das durchaus möglich sein kann innerhalb einer vertrauensvollen und getragenen Beziehung.

      • mila sagt:

        „Ich gestehe prinzipiell jedem Menschen das Recht zu fähig zu sein, für sich selber zu entscheiden was gut und was nicht gut für ihn selber ist (konditioniert sind wir wohl alle in der einen oder anderen Richtung).“

        Haargenau auf den Punkt gebracht, Laura.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Auch Beauvoir hat sich zum vermeintlichen weiblichen Masochismus geäussert:

      http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2008/emma-das-heft-2008-10/das-andere-geschlecht/

      • Laura TI sagt:

        Mich würde ein anderer Aspekt interessieren, wie sieht es aus, wenn die Frau Gewalt anwendet innerhalb der Bettstatt? Wenn die Frau fesselt, schlägt, peitscht, erniedrigt? Ist sie dann auch Gefangene des Patriarchats? Konditioniert von Wünschen ihres Partners? Wie sieht das der heutige Feminismus?

      • Hotel Papa sagt:

        „Wie sieht das der heutige Feminismus?“

        Und dann fragst Du Pippi? 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja HP, warum bloss fragt sie nicht dich?

        Allerdings vermute ich, dass Lauras Frage nicht ernst gemeint ist, sie will gern ein bisschen provozieren, das übliche Spielchen.

      • Laura TI sagt:

        Danke für den Link Pip, ich glaube, dazu bedarf es keinen Kommentar, da ist alles gesagt.
        Mich würde aber mehr die nicht professionelle Seite interessieren, ernsthaft

      • Ultrafemme sagt:

        nein, dem ist nicht so, laura. denn es wird hier so einiges vermengt. in erster Linie Prostitution und private Praxis. das ist indifferent und dient nur der Verunglimpfung von etwas, das Pippi nicht nachvollziehen kann. und sie schiebt ‚falsche Sozialisation‘ nur vor.

      • Gabi sagt:

        Vor WAS?

        Was soll denn dahinter bitte noch sein?

        Ausser dem Thema, dass sie noch zu Schweinchen-Dick-Kinderbüchern ausm Hut zaubern würde, hat die arme Pippi doch gar nichts!

      • alien sagt:

        Mir ist klar, genau wie Katharina, was dahinter ist, nämlich ein fehlendes Verständnis. Pippi denkt aber, sie verstehe es und es gäbe gar nichts weiter zu verstehen hier. Was Pippi nicht kennt, ist schlecht, muss schlecht sein, per definitionem.

        Bei mir ist das ganz anders: Was ich nicht verstehe, das entzieht sich meinem Verständnis halt (noch). Es ist deswegen nicht unwürdig oder falsch oder so, sonder ganz einfach unverstanden durch den alien. So what? Ich kann ja lernen.

  • FreifrauvonFreising sagt:

    alles purer Quatsch und Gldverschwendung. Wie die zwei Dreckschleuder Bücher von Charlotte Roche. Uebrigens eine
    Schande der Frauen, Ich habe Mühe, nun, jemanden die Hand zu geben. Der seine Möse auf öffentlichen Toiletten auf
    Sitzringen und sogar Fussböden schrubbt.
    ..und sie sei noch nie krank geworden. Na dan Prost.
    und ihren Tampon auf öffentlichen Toiletten den Boden wischt und wieder einsteckt.
    Na dann prost. Lest alle von Paul Coelhoe 11 Minuten. Da habt ihr etwas anständigeres für den Sex.und eure Seele.

  • Martha sagt:

    Meine ganz persönliche Meinung:
    Ein Alkoholiker oder Raucher oder Drogensüchtiger wird dadurch nicht gesünder, dass man ihm zubilligt, weiter so, es handelt sich bei deiner Sucht um eine Normvariante.
    Aber genau so macht man es mit den BDSM Anhängern.

    • gabi sagt:

      Könnte man einem passionierten Briefmarkensammler auch andichten: Der schadet der Gesellschaft genau so wenig, wie zwei Erwachsene, die sich an im Einvernehmen an ihren Spielchen aufgeilen.

      … Vielleicht schleckt er gar noch mehr! 😉

      Was wäre nochmal genau der Sinn davon?

  • Stefan Weise sagt:

    Zum Glueck ist meine Frau noch eine Frau und wir beide lieben dieses Spiel beiderseitig!

  • Martha sagt:

    marie und alle die es interessiert

    Ich wurde auch so sozialisiert, dass ich solche BDSM Praktiken als sexuelle Normvariante betrachtet habe.
    Dann habe ich einen Artikel gelesen von Eugen Bleuler zum Thema.
    Eugen Bleuler war ein bekannter Schweizer Psychiater in einer Aera, als die Gesellschaft noch den Mut hatte, SM als das zu bezeichnen was es ist, krank.
    Was er schrieb änderte meine Haltung zu diesem Thema grundsätzlich.

    • marie sagt:

      ich fühle mich aber ganz gesund martha! 🙂

    • Widerspenstige sagt:

      Auch wenn die Droge Belehrung von Andersdenkenden heisst…

      • Hitz sagt:

        Ah, das ist eine sehr schöne Erwiderung, Widerspenstige. Es ist doch bei dieser ganzen Diskussion hier bemerkenswert, wie viele Leute, die in anderen Bereichen Toleranz, Befreiung und ähnliche Worthülsen einfordern würden, sich über das Intimleben ihrer Mitmenschen echauffieren können.

      • Martha sagt:

        Widerspenstige

        Sie sprechen wohl von sich

        Laura TI

        Wahrscheinlich werden Sie es nicht glauben, aber um eine Atombombe oder eine Rakete zu zünden braucht es noch weniger Aufwand, und die Wirkung ist um einiges einschlagender.

      • Gabi sagt:

        Das mag man ja vordergründig kritisieren, Hitz… Aber immerhin geschieht es im Zeichen von Toleranz und Befreiung.

        Ist das dann nicht wieder etwas versöhnlich?

        🙂
        🙂
        🙂

    • pixel sagt:

      Sehr spannend Martha. Danke für den Hinweis!

      • Laura TI sagt:

        Ich finde es immer spannend, dass es heute wohl reicht, einen Artikel zu lesen um seine Meinung zu ändern, sowohl in der einen wie auch in der anderen Richtung.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Einfach blöd Laura nicht, wenn man mit Masochismus so gar nichts anfangen kann aber ums verroden nicht Stellung dazu beziehen kann, weil man sonst mit der vermaledeiten Pippi im gleichen Boot sitzen würde. Dumm gelaufen……

      • gabi sagt:

        Egozentrik in Reinkultur.

        „Ich… Ich… Ich“

        Wahnsinn.

        Aber so was von outriert altruistisch!

      • Laura TI sagt:

        Ich sitze gerne nicht allein im Boot, mein Kommentar war zugegeben etwas spitz und wohl auch nicht gerechtfertigt, trotzdem ist es immer wieder erstaunlich, dass es bloss einen Artikel braucht um die Meinung zu revidieren. Ich denke, da würde ich wohl erst anfangen über meine Meinung nachzudenken und mir mehr Infos holen, aber sicher nicht gleich meine Meinung über Bord werfen (wenn wir ja schon im Boot sitzen).

      • Ultrafemme sagt:

        fragt sich nur, welche Quelle, laura. es gibt einen unterschied zwischen dem kommerziellen und dem privaten. und die private Praxis so zu diffamieren mit Aspekten des kommerziellen, ist eindimensional. sorry.

    • Patrick sagt:

      Sie wurden so sozialisiert, dass BDSM die Normvariante war? Das finde ich erstaunlich.
      Ob ich auf das Urteil eines Schweizer Psychiaters vertrauen soll, der 1939 gestorben ist und offenbar auch eugenische und rassistische Ansichten vertrat scheint mir etwas zweifelhaft. Und ihr Urteil: krank!! scheint mir auch fragwürdig, wenn mein kurzes googeln mir sagt, dass gerade der Herr Bleuler nicht davon ausging, dass es zwischen krank und gesund eine klare Linie gab. Zudem frage ich mich, was zu seiner Zeit unter BDSM fiel… Oralverkehr? KRANK!!

    • Patrick sagt:

      Kurzes Suchen sagt mir, dass der Herr Bleuler 1939 verstorben ist. Ich frage mich, was zu seiner Zeit so als BDSM galt… Sex, der nicht im Dunkeln stattfand? Alles, was von der Missionarsstellung abweicht? Weiter lese ich, dass gerade Herr Bleuler keine feste Trennlinie zwischen Krank und Gesund ziehen mochte sowie, dass er rassistische und eugenische Ansichten vertrat… Das ist sicher DIE Referenz um Verhalten als krank zu titulieren.

    • Ultrafemme sagt:

      In der Psychologie wurde schon oft einiges im Bereich der Sexualität pathologisiert. ich erinnere nur an Sigmund Freud und seine Theorien. leider sind die immer noch Teil des Studiums von angehenden Psychologen, obwohl das meiste widerlegt ist.

      der DSM Katalog etwa ist in dem Bereich mehr oder weniger nur eine Verurteilung von nicht konformen Praktiken.

    • Ultrafemme sagt:

      ob etwas pathologisch ist oder nicht ändert über die zeit.

    • blackball sagt:

      Martha, ich habe mir die Abschrift von Eugen Bleuler zum Thema „Ambivalenz“ durchgelesen. Vorab schon mal vielen Dank für den Input.

      Es ist erstaunlich und auch befremdend, dass Bleuler Zusammenhänge von sexuellen Verhaltensweisen und der geistigen, sagen wir mal, Gesundheit konstruiert. Das würde bedeuten, dass sämtliche Praktiken, die der Luststeigerung, die ja bekanntermassen nicht Normiert ist, dienen, auf eine latente Geistesschwäche, bzw. auf eine geistige Abnormalität schliessen lassen würden. Das erscheint mir doch etwas gewagt …

      • marie sagt:

        freud lässt grüssen. er mag der vater der psyh. sein, aber längst mehrheitlich überholt. aber er wird noch gerne verwendet; cui bono? 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Freud war ein Kind seiner Zeit, das lässt sich nicht leugnen. Was die Sexualität von Frauen betrifft, war er oft auf dem Holzweg, andererseits hat er schon sehr früh über die Ursachen der ‚Hysterie‘ Bescheid gewusst und verfasste dazu die Schrift ‚Über die Ätiologie der Hysterie‘. Dafür wurde er so scharf angegriffen, dass er widerrief, leider! Trotzdem war Freud genial.

        http://www.sgipt.org/th_schul/pa/misbr/wideru.htm

        Jeffrey Massons Buch dazu: „Was hat man dir, du armes Kind, getan“ ist antiquarisch erhältlich, u.a. bei Amazon.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        …und wieder grüsst die Schla…..ufe……
        So ist eine vernünftige Diskussion nicht möglich 🙁

      • marie sagt:

        fanden sie die diskussion bisher vernünftig? ich fand: mehrheitlich nicht. da wurde zuviel miteinander vermischt und in einen topf geworfen. deshalb ist eine differenzierte sowie vernünftige diskussion bei diesem thema kaum möglich, leider.
        und die psychonanalyse macht immer noch einen fehler. sie wird meist wie ein raster angewendet und lässt damit kaum neue erkenntnisse zu, da diese mehrheitlich versucht ihre theorien nach wie vor zu bestätigen.
        der unterschied ist, dass verantwortungsvolle bdsm praktizierende menschen zu intimität fähig sind im gegensatz zu krankhaften sm.

      • blackball sagt:

        marie, immer denen, die alles als Teufelszeug verdammen … 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die NZZ nennt es „Unterschichtsliteratur“. Man muss kein Snob sein, um diese Einschätzung zu teilen. Aber schon, wenn auch in der Unterschicht gelesen wird…….

      • Katharina sagt:

        und Jeffrey Masson fordert ja auch die Abschaffung der Scheinwissenschaft Psychoanalyse…. gerade unter anderem weil S. Freud wegen seiner Schrift betreffend Missbrauch von Berufskollegen gemobbt wurde.

        Nur ist das Wort Hysterie an und für sich unangebracht und sexistisch.

  • gabi sagt:

    Ihre Solidarität ist nur verständlich, marie

    😉

    Ist und bleibt ein Tabu, offensichtlich.

  • Widerspenstige sagt:

    Ich habe mich zurück gehalten wie versprochen (Hotel Papa, gäll) bei dieser ‚Buchbesprechung‘ aus bestimmten Gründen. Nur soviel trage ich bei: eine Frau wagt sich an das umstrittene Thema BDSM, wird mehrheitlich von Frauen emanzipatorischer Prägung deswegen in der Luft zerrissen (Stutenbissigkeit lässt grüssen..) u das Thema bleibt somit in der Tabuzone. Es ist deshalb für mich mehr als fragwürdig, wie sich dies vereinbaren lässt mit der Selbstbestimmung der Frau, wenn ihr im gleichen Atemzug diese entzogen wird.

    Ich empfehle wieder mal den Kultfilm für Beginners v Ken Loach ’91/2 weeks’…

    • gabi sagt:

      An wen darf ich mich bei dieser Diskussion wenden, betr. Definitionshoheit, was der „wahren Feminismus“ hierzu wirklich, wirklich zu sagen hätte (wenn Frau denn definieren könnte, was er sei)?

    • Widerspenstige sagt:

      gabi, mich dürfen Sie sowas nicht fragen, denn ich spiele ja hier im MB (gemäss Aussage von ua Auguste) die Submissive speziell Ihnen gegenüber u lasse mich von Ihnen in den Dreck ziehen…wow! Und ich hole mir immer wieder ‚Schläge‘ und ‚Peitschenhiebe‘ von Ihnen…also bitte lassen Sie das jetzt, ja? Andererseits wäre Ihre Frage submissiv zu verstehen und das Rollenspiel zw. Ihnen u mir hätte gewechselt? Also nur, wenn ich Domina sein darf werde ich darauf antworten, Gabi.

      • gabi sagt:

        Sorry; kann wie gesagt selber nichts mit diesen Spielen anfangen und bin noch nicht mal bei Frauen, die beim Seks (guggus; Zens!) aus gegebenem Anlass vor mir knieten, je auf die Idee gekommen, dies als „submissiv“ sehen zu müssen.

        Ist bloss (Sie haben die „emanzipatorische Prägung“ mancher Mitdiskutantinnen angesprochen – und wer sich hier im Blog für die Oberallersuperemanzipierteste hält, wissen Sie ebenso gut wie ich) ein weiterer Beleg für mich, wie unglaublich sinnleer der Ausdruck „Feminismus“ heute offenbar geworden ist.

        Darunter geht einfach alles.

      • marie sagt:

        gabi, lassen sie ws einfach in ruhe.

      • Widerspenstige sagt:

        Ich bin dafür, dieses Wort Feminismus unter ein allgemein gültliges Label zu setzen u wie in einer Partei Statuten aufzusetzen, was unter diesem ‚Label‘ zu verstehen ist u was nicht. Das wäre ein Ansatz u würde solchen Auswüchsen wie diese Diskussion über BDSM ja oder nein (pathologisch einzustufen oder doch eher reiner Lustgewinn für erfahrene Zeitgenossen) etwas die heisse Luft im Vorfeld nehmen. Ich habe es langsam aber sicher satt, mich im Kreis zu drehen u verteidigen zu müssen, wie ich zu denken, zu agieren u zu leben habe von Mitschwestern. Mit Männern komme ich einfach besser klar!

      • Widerspenstige sagt:

        marie, Sie haben sehr gute Argumente eingebracht die ich ebenso nachvollziehen kann. Das sind Lebensbereiche, welche einfach ausschliesslich die Beteiligten etwas angeht – Privatsache!

      • marie sagt:

        ist ok ws. ich kann damit leben, wenn jemand nicht einverstanden ist.
        sexualität ist eben etwas intimes und ich bin froh darüber. 😉

      • gabi sagt:

        Das lese ich gerne von Ihnen:

        Denn eben: Genau das fand und finde ich ja jeweils so schräg daran. Ich kann die Verwerflichkeit von Männern (oder Frauen) die Anderen beständig vorhalten, was das einzig „Wahre“ sei, sehr schlecht von der Verwerflichkeit von Irrlichtern wie Pippi, die das genau Gleiche halt unter dem Banner des „wahren Feminismus“ tut, auseinander halten.

        – Denken wir nur schon an die lächerliche Schamhaardiskussion, die A. Schwarzer angestossen hat.

    • Hotel Papa sagt:

      „(Hotel Papa, gäll) “
      Muss für den Spruch um Entschuldigung bitten. Ich hatte Dich verwechselt; hab halt schon länger nicht mer hier geschrieben.

      • Widerspenstige sagt:

        Hotel Papa, das ist doch ok. Ich hatte wirklich nicht gross vor, mich über ein allem Anschein nach sehr trivial verfasstes Buch über ein höchst spannendes umstrittenes Thema hier gross auszulassen.

        Kat, verlorene Liebesmüh bei soviel Unkenntnis, Vorurteilen und keinen blassen Dunst von den tiefgründigen Mechanismen solcher Praktiken (meine damit nicht dich) sich hier austauschen zu wollen. Alles zu seiner Zeit und den entsprechenden Gesprächspartnern. Es ist und bleibt in der Tabuzone – gut so!

    • Ultrafemme sagt:

      also ich geniesse unsere Zeiten. ich und meine Partnerin sich einander sehr devot und leben das manchmal mit abwechselnden rollen. wir sind ein eingespieltes paar und wissen was die andere will und wo die grenzen für jedes sind.

      Ich wehre mich dagegen, dass dazu nun dazu gesagt wird, es sei nicht rechtens oder es sei nicht einer Ideologie konform und wir seien falsch sozialisiert.

    • Ultrafemme sagt:

      devot ist auf dem Index?

  • Sigmund sagt:

    SM ist ein Geisteszustand, es geht dabei um Kontrolle bzw. um die Befreiende Wirkung des Kontrollverlustes. Es ist wirklich sehr ähnlich wie in der Wissenschaft, wo sich das Ringen um Kontrolle vordergründig als Ringen um Erkenntnis darstellt. Eigentlich müsste hier der „Machtmensch“ ausgepeitscht werden und das „unschuldige Opfer“ lernt sich als mächtiges und dominantes Wesen neu kennen. Was wir hier haben, ist eine normale erotische Phanasie von Papi in Lederkleidung.

  • Franz Oettli sagt:

    Ja aber wer liest denn sowas? Ich habe das Buch nicht gelesen, nur die Zusammenfassung hier und im Spiegel. Das scheint ja nicht relevant zu sein, oder? Pure Zeitverschwendung. Und Sadomaso tut der Seele nicht gut, darauf kann ich auch verzichten. Dass sowas in dieser Rubrik behandelt wird?

    • Seppetoni sagt:

      Ich habe die ersten 50 Seiten überflogen (langweilig).
      Seiten 50-100 gelesen (aus Neugier) und das Buch anschliessend der Bibliothek gespendet.
      Man merkt sofort, dass der grösste Teil frei erfunden und schlecht beschrieben ist.
      Was SM-Techniken angeht beinhaltet das Buch nichts das nicht auch im Wikipedia Artikel zu SM steht.
      Langweilig …

  • Ultrafemme sagt:

    Abgesehen vom Buch kann das Thema selbst hier nicht erörtert werden.

    • Ultrafemme sagt:

      Warum ich das sage ist wegen folgendem: um den Reiz solcher Praktiken (als eingespieltes Paar, nicht in Clubs) zu erahnen, müssten die Erfahrungen hier geschildert werden, damit es nachvollziehbar wird. Das Problem ist nun, dass es sich hier um einen sehr öffentlichen Raum handelt, der von allen einlesbar ist, also auch von Kindern und Jugendlichen. Weiter, dass dann Leute es nachahmen, ohne zu wissen, was sie tun oder dass Leute mitlesen könnten, die das kopieren und tatsächlich gegen den Willen einer anderen Person handeln.

      • alien sagt:

        Naja, die Gefahr erachte ich für gering, ehrlich gesagt. Ich würde schon gerne Details von Liebhabern hören, diese Welt ist mir ziemlich fremd ehrlich gesagt. Nicht, dass ich jetzt bei Bienchen und Blümchen rot würde, gell.

      • Hitz sagt:

        @Ultrafemme: Das ist überhaupt gar nicht nötig, dass die BDSM-Anhänger hier begründen, weshalb sie in gegenseitigem Einverständnis antörnt, was sie nun mal antörnt. Viel eher müssten die Angreifer dieser Sexualpraktiken (die ich selber übrigens weder betreibe noch besondere Sympathien dafür hege) darlegen, wieso sie eigentlich meinen, dass es sie auch nur das Geringste angeht, was andere Leute so in ihren Schlafzimmern (Folterkammern, eisernen Jungfrauen oder weiss der Geier was) veranstalten. Dieses Einfordern von Rechtfertigungen und Angreifen von Anderen ist nämlich äusserst übergriffig.

      • Ultrafemme sagt:

        Sicher wäre ein Austausch auf sachlicher Ebene interessant. Dies ist aber an diesem Ort aus mehreren Gründen nicht möglich. Es geht auch darum, Personen, die nicht über eine autonome Persönlichkeit verfügen, zu schützen. Die meisten Menschen sind keine autonomen Individuen, und für diese sind solche Bücher gefährlich.

      • Widerspenstige sagt:

        Das ist einer der Gründe, dass ich hier in einem derart exponierten Blog nicht darüber gross diskutieren möchte. Das Buch kann völlig missverstanden werden u in falschen Händen zum gefährlichen ‚Spiel‘ ausarten. Da kommt mir der Fall K chelma n in den Sinn, welcher in diese Richtung enorme Wellen schlug. Es ist sehr wahrscheinlich, dass besagte langjährige Freundin zuerst in Übereinstimmung mit ihm ihre Rolle jeweils spielte, dann aber hielt sich jemand nicht mehr an die strikten Vereinbarungen u das Rollenspiel ist ausgeufert. Das kann gefährlich enden u ziemlich schädigend sein!

      • Ultrafemme sagt:

        Stimmt, WS. und wie anderswo gesagt, kann es sehr bereichernd sein. In privatem Rahmen, wo beide einander über Jahre kennen und wissen wie sie einschlägig funktionieren.

  • mira sagt:

    Ich lese gerade „The grand design“ von Stephen Hawking. Ist spannend und bringt mich weiter. Hab für Bücher wie „Shades of Grey“ nix übrig. Das gehört für mich irgendwie in die Frustrierten-Ecke.

    • Elisabeth sagt:

      „Bücher wie „Shades of Grey“… Meinen Sie langweilige Bücher? Für die habe ich auch nichts übrig. Aber ein unterhaltsamer Kitschroman (mit allen möglichen Schattierungen von Erotik) – schnell gelesen, schnell verdaut – warum nicht? Zwischendurch muss sich das Hirn ja auch mal erholen… Auch noch am Abend Astrophysik wenn man schon den ganzen Tag in schwarze Löcher gestarrt hat – wird mit der Zeit ein bisschen anstrengend, gäll…

  • Martha sagt:

    ja auguste,
    auf einem amerikanischen Leserblog, auf welchem das Buch schon vor einem Jahr verhandelt wurde, geht eine Leserin gar soweit, dass sie sagt, Anastasia Steele sei kränker als Herr Grey, weil er sei von Anfang bis Schluss direkt und ehrlich, aber bei ihr spiele sich ein Riesentheater im Kopf ab, einfach krank…

    • Muttis Liebling sagt:

      Martha, was hat das mit krank zu tun?

      • Martha sagt:

        Liebling

        was spielt sich eigentlich in Deinem Kopf ab, wenn Mutti Dich haut ?

      • marie sagt:

        😀 😀 😀 😀

      • marie sagt:

        sorry ml, aber martha ist nicht nur schlagfertig, sie hatauch noch borsten an den zähnen.

        @martha
        beziehen sie sich aufs buch oder grundsätzlich af die bdsm praktiken?

      • Martha sagt:

        marie

        Sie sind aber eine ganz Süsse !

        “ l’absolue rouge von lancôme rouge odysée“ ein edles Produkt für eine edle Dame !
        Ich schminke mir die Lippen nicht, aber für den Notfall halte ich pink bouquet von nivea und orange fever von l’oréal bereit
        Sie ahnen wohl schon, warum ich mir die Lippen nicht gerne anmale: richtig, die Borsten werden dadurch unvorteilhaft betont.
        🙂

        Lassen Sie sich von Ultrafemme ( was soll denn das schon wieder sein, ein Transvestit ?) nicht irre machen, ich bin mit dieser Kreatur nicht bekannt, schreibe hier sehr selten unter dem einzigen Namen Martha.

      • marie sagt:

        ich „kenne“ ultrafemme – sie ist übrigens schwer in ordnung, für mich zumindest.

        ihnen würde aber lancôme ganz bestimmt auch stehen… da gibt es gaaaaaaaanz viele rot, die PERFEKT zu borsten passen 😉

      • Martha sagt:

        marie

        wenn Ihr Teint jetzt nicht von einem glühenden rouge de menteuse schattiert ist, dann kenn ich mich nicht mehr aus.
        🙂

  • Auguste sagt:

    hmm…, nüchtern betrachtet, zeichnet das buch ja ein wenig schmeichelhaftes bild von beiden protagonisten. sich systematisch unterwerfen, wird wohl auf die dauer etwas eintönig – eine fessel ist eine fessel, ist eine fessel… – und das ganze dominieren ist doch am ende auch nur noch anstrengend, wie auch die blauen flecken und striemen, die den meisten körpern kaum schmeicheln.

    wer hier gelegentlich dem ringelreihen von widerspenstige & gabi folgt, kann sich den gang in die buchhandlung eigentlich auch sparen. die spielart ist längst schon in den täglichen mainstream eingeflossen.

    • marie sagt:

      das hat mit tabubruch zu tun, dass dies mittlerweile im mb auch stattfindet, einfach virtuell.

      • Muttis Liebling sagt:

        Je weniger Tabus es noch gibt, umso mehr Tabus werden angeblich gebrochen. Die Hintergründe, welche 2/3 der Fotos meines uralten Atlas der Gerichtsmedizin abbilden sind sexueller Natur. Auch gegenreaktiv, der Zaunpfahl in die V gerammt, usw. Natürlich die Männer, die sich zuviel haben würgen lassen. Es ist halt Kacke, wenn Asphyxie vor dem O kommt, aber wenn der sonst gar nicht mehr kommt …
        Der private Raum eignet sich einfach nicht für öffentliche Diskussion. Es sollte schon Tabus geben, aber nur im reflektiert Öffentlichen. Man kann eben nicht über ales reden, machen schon.

    • Ultrafemme sagt:

      „eine fessel ist eine fessel, ist eine fessel…“ sie verstehen wenig, Auguste.

  • Martha sagt:

    Pippi Langstrumpf,
    Du solltest das Link anschauen, welches ich heute morgen unter grösster Anstrengung gepostet habe, ein echter Aufsteller !

    Auguste und Gabi
    Ich habe fast alles gelesen von Paolo Coelho, auch 11 minutes.
    Aber hey,das ist hoch spirituell- jedenfalls in der englischen Version, und obwohl die Hauptdarstellerin eine Prostituierte ist, sie verliert in keinem Satz an Würde.
    Um in den dezenten Andeutungen eine Pornographie zu erkennen, dazu brauch es eine versaute Phantasie.

    Und, Genf, der Ort des Geschehens liegt auf dem Pilgerweg nach Compostela- wenn ich mich richtig erinnere

    • gabi sagt:

      Also heute komme ich echt nicht mit:

      Auf was beziehen Sie sich bei mir, Martha?

      Und mit Guschti müssen Sie vorsichtig sein. Der wird sich gar nicht drüber freuen, so nah bei mir, in einem Atemzug quasi, genannt zu werden.

      Der hat grad erst vorgestern oder so gestanden, dass er ein grosses Problem mit Nähe zu mir habe.

      War deshalb extra brav und hab ihn heute noch kein einziges Mal verhöhnt…

      Also please…

      Hab den „Krieger des Lichts“ mal geschmökert. Voraussehbar, klischeegut, bieder und ganz, ganz lieb. Also eher peinlich.

      • Martha sagt:

        Gabi
        „Auf was beziehen Sie sich bei mir, Martha?“

        ich wollte Ihre Meinung hören zu Coelho. 🙂
        „Krieger des Lichtes“ gefällt mir auch ( noch ) nicht besonders.
        Aber scherzen Sie, Auguste ein ER ? Also eigentlich Ogüst ? Ich dachte, er sei eine Deutsche Auguste !!!
        Jetzt schreiben Sie nur noch, dass Sie auch keine Gabi sondern EIN Gabi.

        MARIEEEEE !!!
        Sind Sie etwa auch ein Mann ?
        :-))))))

      • marie sagt:

        nein ich habe brüste und kein schnäbi, martha und trage gerne l’absolue rouge von lancôme rouge odysée. (hätte fast meine körbchengrösse gepostet, aber ich lasse das) 🙂 hier herrscht manchmal ein bisschen wahnsinn martha, aber man gewöhnt sich dran.

      • marie sagt:

        sie gefallen mir (nein ich baggere sie nicht an)

      • marie sagt:

        und gabi IST ein mann.
        😀

      • alien sagt:

        Los, Körbchen, marie, das wäre ein Schwanzlängenvergleich einmal anders!

      • Ultrafemme sagt:

        Sie ist eine Altbekannte.

      • marcus sagt:

        du auch, ultrafemme. wieder mal mit einem neuen nick unterwegs?

      • gabi sagt:

        ….Neuem?!

        Einer der Zahlreichen!

        (Diese Anderen! Immer diese Anderen1)

  • Martha sagt:

    Und was mich nachdenklich stimmt ist, welcher Erfolg dieses Buch in den U.S.A. hat.
    Als Hauptprotagonist ein Milliardär, welcher jung und erfolgreich ist,
    und dann noch eine gesetzliche Gutheissung des unmoralischen Treibens durch einen Vertrag,
    und schon sind die Amerikanerinnen hin und weg.
    Innerhalb dieser beiden Eckpfeiler scheinen sie alles zu sanktionieren.
    Was ist das für eine Sozialisierung.

  • Martha sagt:

    Was mich nachdenklich stimmt ist, welcher Erfolg dieses Buch in den U.S.A. hat.
    Als Hauptprotagonist ein Milliardär, welcher jung und erfolgreich ist,
    und dann noch eine gesetzliche Gutheissung des unmoralischen Treibens durch einen Vertrag,
    und schon sind die Amerikanerinnen hin und weg.
    Innerhalb dieser beiden Eckpfeiler scheinen sie alles zu sanktionieren.
    Was ist das für eine Sozialisierung.

  • Issey Schnyder sagt:

    @ Pippi. Eigentlich ist es für jemanden der sich des öfteren, ja das ganze bisherige Leben, mit der Thematik BDSM auseinander setzte eher langweilig darauf einzugehen, was der Unterschied ist zwischen echter Gewalt, oder der „Gewalt“ im BDSM. Bei Deinen Einträgen hier „lupfte es mir aber fast den Deckel“, auch wenn ich viele Deiner sonstigen Beiträge aus Deiner Sicht auf die Geschlechter durchaus positives abgewinnen kann. Es geht einfach nicht an, 100’000ende Menschen, alleine im deutschsprachigen Raum, auf diese herablassende Weise zu beurteilen wie in diesem Blog.

    • Issey Schnyder sagt:

      Sehr viele von diesen Menschen mussten sich tiefgründig mit ihrer Neigung auseinander setzen, ist es ja eben gerade so, dass diese Fantasien „drunter“ und „drüber“ beinhalten, teilweise auch Schmerz mit drin ist, bis hin zu äusserst herben Gewaltfantasien, die man gerade an einem selber und auch von anderen Menschen erst nicht akzeptiert werden können. Ich kann Dir aber mitteilen, dass das ausleben diese Fantasien in der Regel weit ab von dem ist, was mit echter Unterdrückung und Gewaltausübung zu tun hat.

      • Issey Schnyder sagt:

        Gerne kannst Du Dich mal tiefer mit dieser Thematik auseinander setzen und Du wirst eventuell erkennen, wie verletzend Deine Kommentare heute für diese nicht kleine Gruppe von Menschen waren. Ich wäre Dir dankbar dafür und ich würde mich freuen, wenn Du zukünftig vielleicht etwas bedachter in Deiner Wortwahl wärst, wenn es um die Beurteilung dieser Neigungen geht. Auch will ich anmerken, dass ein subbie kein unterdrückter Mensch ist, sondern real, das heisst „nicht im Spiel“, meist eine gestandene Persönlichkeit ist, die sich gerne mit den weiten des menschlichen Geistes auseinander setzt.

      • Issey Schnyder sagt:

        Unser Geist ist doch so herrlich gross, dass er relativ mühelos, wenn auch mit einem gewissen Aufwand, sich durchaus solche Szenarien ausdenken kann und vielleicht ähnlich einem Film, sich darin wohl fühlt. Krank sind diese Menschen nicht, vielleicht sind sie einfach Fantasie beflügelt. Du wirst sehen Pipi, dass wenn Du Dich ernsthaft mit dem Thema auseinander setzt, dass es den Schrecken für Dich, zumindest ein bisschen, verliert. Auf das, dass Du mir nicht noch einmal ein krankes Selbstwertgefühl und weiss was Göttin noch was attestierst; Issey.

      • Blitz Blank sagt:

        Man kann sich aber schon fragen, inwieweit die Lust an Unterwerfung bzw. Beherrschung nicht auch biografisch und gesellschaftlich mitgeprägt ist. Man hört ja nicht im Sex plötzlich auf eine Geschichte zu haben und eine soziales Wesen zu sein. Wäre in einer „herrschaftsfreien“ Welt, die durch Kommunikation und Verständigung strukturiert wäre statt Gewalt Phantasien von Herrschaft und Unterwerfung immer noch so lustvoll?

      • Issey Schnyder sagt:

        Das kann man sich durchaus fragen, ja. ich würde behaupten, dass die Fantasie immer noch anregend wäre, doch kann ich nicht ausschliessen, dass das mit dem Lebensweg zu tun hat. Das gute Gefühl wehrlos zu sein, stellte sich bei mir jedoch gleichzeitig mit der ersten Erektion ein. Woher das kam, habe ich aber keine Ahnung nur weiss ich, dass wenn jemand mit echt gemeinter Gewalt auf mich zukommt, mich festhält, ich bei weitem kein gutes Gefühl habe. Und das ist übrigens auch bei den aktiven Fesslern so. Jemand der das nicht will, stösst den Aktiven ab und es kann kein „Flug“ entstehen.

      • marie sagt:

        @bb
        was ich aber nicht verstehe, ist das pathologiesen dieser neigung. ich sehe keine pathologie wenn zwei sich treffen, die die regeln beherrschen und akzeptieren und dabei erfüllte lust empfinden.
        pathologisch wird es erst, wenn die regeln nicht befolgt werden und weitergemacht wird, wenn der andere stopp sagt.

      • Blitz Blank sagt:

        @marie

        Pathologisieren finde ich auch falsch. Solange niemand zu schaden kommt soll man/frau tun dürfen was man/frau will.

      • marie sagt:

        nun, das mit dem schaden ist eben schon grenzwertig bei dieser neigung.
        diese neigung wird im film secretary mit maggie gyllenhaal und james spader sehr gut wiedergegeben. wobei es im film um submissiv dominant und dominant submissiv geht… also eine mischform.
        aber schauen sich diesen mal an. ich finde ihn klasse und ja, klärt auf. zumindest ist es ein einblick.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Issey, nichts liegt mir ferner, als dich zu verletzen. Trotzdem finde ich den ganzen SM-Bereich nicht ’normal‘. Es stösst mich zutiefst ab, wenn ein Mann nur auf Touren kommt, wenn er eine Frau quälen kann, in welcher Form auch immer. Solche Kreaturen kann ich nur verachten.

        Der Hingabe kann ich sehr viel abgewinnen, aber der Lust am Gequältwerden und Quälen gar nichts. Ja, es ist ein schmaler Grat, aber ein entscheidender.

      • Blitz Blank sagt:

        @marie

        Den besagten Film habe ich schon mal gesehen.
        Wie es der Zufall so will habe ich ihn mir vor rund einer Stunde besorgt…

        @Issey Schnyder

        Was meinen denn Sie als Insiderin zu diesem Film?

      • marie sagt:

        issey ist ein mann.
        er wird ihn wagrscheinlich kritisieren. nimmt mich aber auch wunder.

      • Blitz Blank sagt:

        @marie

        „issey ist ein mann.“

        danke für den hinweis.

      • alien sagt:

        Pippi, es gibt Frauen, die kommen nur auf Touren, wie Du es sagst, wenn sie unterdrückt werden… habe ich selbst gesehen. Ich war ziemlich befremdet.

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        @ Pippi
        Ist dir vielleicht mal der Gedanke gekommen, dass der Mann nicht „auf Touren kommt“ weil er seine Parnerin quält, sondern weil er sieht und spürt wie sie bei der „Quälerei“ Lust empfindet?
        Das ist genauso ein Geben und Nehmen wie beim „Blümchensex“.
        Ich hab Freude daran wenn mein Partner Lust hat beim Sex mit mir, ob ich ihn nun streichle oder schlage.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und Issey, du bist nicht der Einzige, der sich mit der Thematik befasst hat. Dieses Thema liess schon zu WG-Zeiten vor 25 Jahren die Wogen hochgehen, schon damals empfand ich es als abartig, Sexualität und Gewalt zu vermischen. Der Auslöser dafür war der Pasolini-Film. Ich war zutiefst abgestossen davon und hab es lange bereut, dass ich mir diesen Film angetan habe.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der weibliche Masochismus ist eine Chimäre, die immer wieder behauptet wird, aber eigentlich kaum vorkommt. Meistens wird damit Geld verdient. Auch die Unterwürfigen in den Swingerclubs sind in Tat und Wahrheit bezahlte Prostituierte, die der Clubbetreiber eigens dafür engagiert hat. Die Frauen in den Pornos sowieso. Die Gesellschaft lügt sich gern in die Tasche, damit wird suggeriert, dass Frauen eigentlich gequält werden wollen und Mann ihnen einen Gefallen tut, wenn er es macht. Gewalt gegen Frauen lässt sich so ganz praktisch rechtfertigen.

      • alien sagt:

        Sorry, Pippi, ich wiederhole mich und der Tenor von vielen hier geht in die Richtung: Du machst es Dir viel zu einfach.

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        Pippi erzähl keinen Scheiss.
        Die Unterwürfigen in den Swingerclubs kommen in der Regel mit ihrem dominanten Herrn zusammen um dort ungestört ihrer Leidenschaft nachzugehen.
        Was ich häufiger gesehen habe ist, dass sich Herren von der Dame des Hauses oder den Angestellten „behandeln“ lassen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich erzähl keinen Scheiss. Auch wenn sie zusammen mit ihrem dominanten Herrn kommen, sind sie gekauft. Es gibt extra Agenturen, die ‚Sklavinnen‘ vermitteln, gegen gutes Geld. Sehr honorige Herren sind dort Kunden, vor kurzem flog einer auf, weil seine Ex Kreditkartenabrechnungen ins Netz stellte.

      • alien sagt:

        Zweifellos gibt es das, was Du sagst, Pippi. Aber genauso zweifellos gibt es das, was Mila beschreibt. Pippi, die Welt ist nicht so einfach, dass Du sie in ein paar Sätzen erklären könntest.

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        Also ich hab mich sicher, ganz sicher, noch nie bezahlen lassen fürs gequält werden.
        Ich möchte jetzt hier nicht ins Detail gehen was ich alles „mit mir habe machen lassen“ weil ICH es so gern hatte.
        Als ich mich intensiver mit der ganzen Thematik beschäftigt habe, habe ich auf den Veranstaltungen auch andere Paare kennengelernt, die ebenfalls diese „Spiele“ spielten. Da war nicht eine „gekaufte“ Frau dabei die fürs gequält werden bezahlt wurde. Und ich habe Paare gesehen die noch wesentlich „krasser“ drauf waren.

      • alien sagt:

        Pippi? Du musst dazu etwas sagen.

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        nö sie MUSS nicht. sie ist ja nicht devot.

      • alien sagt:

        Das kann ich bestätigen. – Nein, Pippi, Du musst etwas dazu sagen, wenn Du ehrlich sein willst.

      • alien sagt:

        Vor allem, weil Du Dich hier so mutig outest.

      • alien sagt:

        Mit Du ist natürlich Mila gemeint.

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        Naja, ich hoffe natürlich schon dass jetzt keiner hingeht und irgendwie über dunkle Kanäle und meine IP-Adresse rausbekommt wer ich bin^^

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Was soll ich dazu sagen mira? Offenbar funktioniert die patriarchale Konditionierung bei einigen Frauen sogar ohne Geld. Tja, auch das ändert nichts an den Tatsachen. Mich interessiert dies nicht besonders, sondern die tiefer liegenden Gründe.

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        Pippi, so beleidigst du mich und meine Würde, die ich auch als devotes Objekt noch habe.
        Patriarchale Konditionierung…
        In der damaligen Beziehung war ich immer die starke, tragende Person.
        SM ist nur eine Spielart der Sexualität, und muss nicht die gleiche Rollenverteilung wie im „realen Leben“ aufweisen.

      • alien sagt:

        Naja, die Leute vom Newsnetz könnten sicher ein paar Sachen versuchen, aber so richtig erfolgversprechend suchen und finden könnte es nur der Staat mit Durchsuchungsbefehlen bei Deinem Provider etc. Ich denke, niemand wird Dich hier suchen wollen.

      • gabi sagt:

        „die patriarchale Konditionierung bei einigen Frauen sogar ohne Geld. Tja, auch das ändert nichts an den Tatsachen.“

        Köstlich. Fast, wie wenn Uriella mit ihren Puppen spricht!

        Tatsachen! Zum Schreien.

      • gabi sagt:

        „Der weibliche Masochismus ist eine Chimäre, die immer wieder behauptet wird“

        Eben: Es darf nicht sein, was nicht sein kann!

        Übrigens, Pippi: Der Der Passolini-Film war einfach nur schlecht (und zum schlecht werden). Ein Witz, sich darob seine Weltsicht zu stricken.

        Sagen Sie mal….. Seit Sie Kasperli-Theater gesehen haben… Wohnt Ihnen da auch diese Lacoste-Abneigung (das Krokodil!) inne!?

        😀
        🙂

      • Valeria sagt:

        Es gibt ja auch Leute, die glauben, dass Schauspieler im realen Leben so sind wie im Film, nur anders angezogen.

      • gabi sagt:

        Sie sagen es!

        Daran hat mich Pippi heute auch schon erinnert: Kennen Sie den Film – Mist: bin nicht so frauenheftlisicher, als dass ich die Schauspielerinnennamen auswendig weiss – in dem die Protagonistin nach L.A. geht, um den Helden ihrer Lieblingsserie zu treffen (Arzt, glaub), von dem sie seit einer akuten Krise (Ihr Mann… Männer!) glaubt, dass er tatsächlich genau so existiert, wie sie glaubt?

      • Issey Schnyder sagt:

        @Pipi Wie kommst Du eigentlich drauf, dass „solche“ Männer nur auf Touren kommt wenn er eine Frau unterwirft? Ich bin mir sicher, dass Du das nur denkst, weil Du eben Gewalt mit der BDSM-Sexualität vermischst. Es gibt sicher solche, doch hat das nichts mit BDSM zu tun. Ein Sadist im Sinne von; zieht Lust aus dem quälen einer Partnerin, empfindet eben gerade Lust dabei wenn die Qual nicht in einem geschützten Rahmen abläuft.

      • Issey Schnyder sagt:

        Ein Sadist im Rahmen von BDSM bespielt einen ganzen Haufen von verschiedenen Gefühlen bei seiner Partnerin und ist sehr darauf bedacht, dass diese Gefühle positiv sind, sonst wärs ja auch nicht eine angestrebte positive Sexualität. Irgendwo hast Du da einen Denkfehler drin. Ich könnte mir vorstellen, dass Dir nicht bewusst ist, dass die diversen Emotionen und Reize nicht eindeutig mit positiv oder negativ verknüpft sein müssen. Es ist glücklicherweise etwas komplizierter.

      • gabi sagt:

        Jetzt muss ich aber doch mal fragen, Issey Schneider:

        Neu hier?

        Natürlich muss nicht jeder derart Spass an Pippi haben wie ich. Aber ich staune schon, bzw. finde es geradezu rührend, wie Sie annehmen, Pippi wäre irgendwelchen Argumenten oder gar Perspektivenbeschreibungen einer anderen Weltsicht gegenüber aufgeschlossen.

        Das wäre nun wirklich mal was vollkommen Neues und in Jahren des MB noch kein einziges Mal vorgekommen.

        Pippi ist nicht hier, um sich von ANDEREN was erklären zu LASSEN.

        (bloss so als Tipp – nicht dass Sie allzu enttäuscht sind)

        😉

      • Issey Schnyder sagt:

        Nehmen wir dafür mal ein dem Thema entferntes Beispiel. Ein Bild in einer Gallerie kann zutiefst abstossend auf Dich wirken und trotzdem kann die Erfahrung ein solches Bild zu sehen, zu verarbeiten positiv sein. Schmerz z.B. Reizt den Körper und er fängt an Hormone auszuschütten, die ihrerseits eine positive Erfahrung des Schmerzes auslösen und niederschreiben. Erniedrigung, ein Gefühl das ich beispielsweise sehr unterschiedlich erfahren kann, lässt mich, wenn ich es positiv erfahre, in einen Zustand gleiten der absolut höchsten psychischen Empfindlichkeit in der ich jegliche Zuneigung und Abneigung in höchstem Masse wahrnehme.

      • Issey Schnyder sagt:

        Und um solche Gefühle erleben zu können, benötige ich Vorzugs halber eine Partnerin, die mich durch diese Gefühlswelten führt; rein und wieder raus. Ich kann aber auch ganz normalen Kuschelsex haben, da steht sogar alles was nötig ist, fühle mich auch gut dabei und erfreue mich auch den Tiefen eines Orgasmus!

      • gabi sagt:

        Hihihi…..

        Falls Pippi sich noch mal melden sollte (im Allgemeinen meidet sie es ja prinzipiell, mit allzu deutlichen und erst recht mit nachvollziehbaren Zeichen der Realität ausserhalb ihres vorgegebenen Gesichtsfeldes konfrontiert zu werden), wird sie Ihnen zweifellos erklären können, was in Ihrer Sexualität falsch läuft, Issey.

        😀

      • Issey Schnyder sagt:

        Bezüglich „secretary“. Mir persönlich gefällt dieser Film recht gut, zumal meine Empfindungen beim D/s duch die Protagonistin sehr schön dargestellt wurde.

      • Issey Schnyder sagt:

        @Gabi. Nein ich bin nicht das erste Mal hier und kenne Pipi durchaus positiv, zumal wir bezüglich Feminismus und den von ihr angeprangerten patriarchalen Strukturen auf ähnlicher Schiene stehen und argumentieren. Mir ist aber schon auch aufgefallen, dass sie ein schlichtes Weltbild hat, was ich aber nicht als so schlimm an einem Menschen empfinde und ich ihn deshalb nicht verunglimpfen muss, denn die meisten können herzlich wenig dafür. Ich denke mal, dass solche Leute in ihrem Lebensweg unsicher waren, deshalb suchend und bei dem philosophischen Weltbild blieben das für sie am klarsten war.

      • Issey Schnyder sagt:

        Der Verlust eines solchen Weltbildes, auch Teile davon, kann für eine solchen Person bedeuten, dass sie wieder suchend wird. Aus diesem Grund wird dieses Weltbild dann um so stärker verteidigt und jegliche andere Argumentationen verneint aus Selbstschutz.
        Mir ging es darum, zum Thema BDSM hier drin auch noch eine andere Argumentation einzubringen, zudem ich mich auch nicht sonderlich gerne diffamieren lasse.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Als der Kannibale von Rotenburg wegen Mordes verurteilt wurde, argumentierte das Gericht gegen die Argumentation des Täters, das Opfer hätte zu seinem Verzehr die ausdrückliche Einwilligung gegeben:

        Der Respekt vor den grundlegenden Menschenrechten und höchsten Gütern gebiete es, eine solche „Freiwilligkeit“ nicht als gegeben, sondern als Ausdruck einer pathologischen Störung und damit als tatsächliche Unfreiheit wahrzunehmen.

        Beim „freiwilligen“ Zulassen von Gewalt gegen Frauen spricht man weiterhin von Willensfreiheit……

      • pixel sagt:

        Issey, was Sie da schreiben ist zutiefst komplex und interessant. Aber bei allem Respekt, Sie können schwer verneinen, dass es nicht äusserst pathologisch ist. Insofern müsste man, um den Gedankenstrang von Pippi aufzunehmen und weiterzuführen, ihr durchaus recht geben bei der Annahme, dass jegliche SM-Praktiken irgendwo „nicht normal“ sind.

      • Issey Schnyder sagt:

        @Pipi. Rictig was Du schreibst von wegen Willensfreiheit bei einem Gewaltverbechen, nur hat das nun nichts mit meinen Ausführungen zu tun.

      • Issey Schnyder sagt:

        @Pixel. Da fühle ich mich aber sehr lebendig, stark und durchschnittlich für jemanden der nicht normal ist und krank…. erstaunlich eine Krankheit zu haben die einem so wenig einschränkt und sich nicht bemerkbar macht. 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach was Pixel, Leute die Gewalt nicht tolerieren – schon gar nicht als „Spielart“ der Sexualität, weil Gewalt eben nie ein Spiel ist und die Freude daran nicht vereinbar mit den grundlegenden Menschenrechten – hat bloss ein schlichtes Weltbild. 🙄

        Das hatte wohl auch das Gericht im erwähnten Fall. Mit solchen Konstruktionen bastelt sich die SM-Szene ihre „Philosophie des besonderen Menschen“, der bereit ist, Grenzen zu überschreiten, zwecks Erleuchtung.

      • Laura TI sagt:

        Issey, ist es denn immer derselbe Parnter, der devot ist oder ändert sich das? Kann es auch sein, dass die Frau Gewalt dem Mann gegenüber anwendet innerhalb dieser Spielart?

      • mila sagt:

        Pixel, mit dem Begriff pathologisch wäre ich sehr vorsichtig. Nur weil etwas nicht mainstream ist, ist es noch lange nicht krank. Solchen Wertungen haftet aus meiner Sicht immer etwas unangenehm Autoritäres (Doktrinäres?) an.

        Sie können sich übrigens vergleichsweise ausmalen, wie es in unseren Betten heute noch aussehen würde, wenn wir uns brav an die normativen Vorgaben der Viktorianischen Sexualmoral gehalten hätten…

      • Issey Schnyder sagt:

        Nun ja, Selbstbestimmung ist aber auch ein Menschenrecht. So einfach ist dann die Juristerei auch wieder nicht… gewiss nicht… 😉

      • pixel sagt:

        Ich gebe zu Pippi, ich selbst kann das schwer nachvollziehen und hab ebenso eine tiefe Abneigung dagegen. Dennoch bin ich mir unschlüssig, ob das wirklich mit der Veretzung der Menschenrechte was zu tun hat. Grundsätzlich hat ein Mensch auch das Recht auf Entscheidungsfreiheit.
        Was ich aber für mich festhalten kann ist, dass wohl (und Isseys Ausführungen bestätigen mich diesbezüglich) psychologisch gesehen Defizite und Abnormalitäten da sind. Denn ein Bedürfnis nach dem Zurechtrücken des eigenen Weltbildes durch diese Praktiken scheint massgebend vorhanden zu sein.

      • Issey Schnyder sagt:

        Ja @Laura. Ich bin ja ein Mann und suche die Frau die mich in diese Welt führt und nach einem Spiel auch wieder rausführt. Auch solche die mal so und so sind gibt es; Switcher. Mir persönlich gefällt eher das „unten“ sein und nicht der Schmerz. Den mag ich nicht besonders und bringt mir auch nichts besonderes. Das Unten und Ovben gibts übrigens in jeder sozialen Konstellation und wird einfach mehr herausgestrichen beim D/s. Das ist nichts ungewöhnliches.

      • pixel sagt:

        Mila, wenn man sich Isseys Ausführungen verinnerlicht, dann muss man eine zu Grunde liegende – nennen wirs also Abnormalität, vorliegen.

      • marie sagt:

        pixel, was ist normal? was ist der maasstab des normalen? wer stellt die auf? …das unbehagen kann durchaus nachvollzuogen werden. aber eben: es git auer gattig lüt mit auem drum u dra.

      • mila sagt:

        Aber Pixel, genau darum geht es doch: nur weil Sie eine Abneigung gegen etwas hegen, soll es abnorm sein? Auch ich kann mir nicht vorstellen, mich fesseln oder auspeitschen zu lassen, noch erschliesst sich mir der Mehrwert dieser ganzen buntplastifizierten Sexspielzeugindustrie. Aber wer bin ich zu urteilen, ob jemand, der seine Befriedigung aus solchen Praktiken zieht, Defizite hat oder nicht?

      • mila sagt:

        PS: Wenn Sie Issey richtig zuhören, redet er von einer Ausweitung des Geistes, indem er die Polaritäten des Seins sozusagen am eigenen Körper erfährt.

        Wenn Sie so möchten, könnte er Sie als diejenige mit den Defiziten hinsichtlich menschlicher Erfahrungsdimensionen betrachten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Anything goes also.

        In einem solchen „unschlichten“ Weltbild zahlt immer jemand den Preis. Erfahrungsgemäss ist es der Schwächere.

      • mila sagt:

        Ich frage mich ernsthaft, was daran jetzt so unheimlich provokant war… Neuer Versuch.

        I. redet von einer Ausweitung des Geistes, indem er die Polaritäten des Seins sozusagen am eigenen Körper erfährt. Wenn Sie so möchten, könnte er Sie demnach als diejenige mit den Defiziten hinsichtlich menschlicher Erfahrungsdimensionen betrachten.

      • Tomas sagt:

        Ich war einige Male von Paaren, die BDSM praktizieren, als Fotograf angagiert, ich kenne dadurch eine nicht kleine Szene relativ gut. Was sich dazu sagen lässt ist folgendes: ich habe noch nie im „normalen“ leben Menschen getroffen, die ähnlich hingebungsvoll aufeinander eingehen würden. Die Intensität fand ich einfach unglaublich, und sie war das auch, was schliesslich für mich das Hauptthema der Bilder war.
        Und zweitens, ohne Ausnahme sind es die submissiven Frauen, die die eigentliche Kontrolle in der Szene haben und die stärkere Position besitzen.

      • mila sagt:

        Die Zensurvorgaben sind absurd.

      • Tomas sagt:

        Hach, Issey, mit Pippi zu diskutieren macht etwa soviel Sinn, wie einem Zeugen Jehovas die Vorzüge der Bluttransfusion schmackhaft zu machen. Ich weiss nicht, wie es dazu bei ihr kam, aber wenn ich die Begriffe „Hirnwäsche“ und „Sektenindoktrinierung“ neu definieren müsste, wäre sie für mich das Studiumobjekt der Begierde. Nichts für Ungut, Pippi, irgendwie bewundere und bedauere ich dich gleichzeitig, und mein Angebot für Portraitshooting steht immer noch 🙂

      • pixel sagt:

        marie und mila: Ich habe nie gesagt, dass weil ich eine Abneigung dagegen empfinde, ich es als abnormal einstufe. Das ist wieder so eine merkwürdige Interpretiationsgeschichte….Stattdessen habe ich gesagt, dass ich das aus Isseys Ausführungen ableite. Ich zitiere:
        „Erniedrigung, ein Gefühl das ich beispielsweise sehr unterschiedlich erfahren kann, lässt mich, wenn ich es positiv erfahre, in einen Zustand gleiten der absolut höchsten psychischen Empfindlichkeit in der ich jegliche Zuneigung und Abneigung in höchstem Masse wahrnehme.“ oder:

      • pixel sagt:

        „Der Verlust eines solchen Weltbildes, auch Teile davon, kann für eine solchen Person bedeuten, dass sie wieder suchend wird. Aus diesem Grund wird dieses Weltbild dann um so stärker verteidigt und jegliche andere Argumentationen verneint aus Selbstschutz.“
        Was man daraus entnehmen möchte, das ist Interpretation. Ich für meinen Teil entnehme hier durchaus eine Abnormalität. Ich bin kein Arzt oder Psychologe, spannend wäre es, so jemanden hier zu lesen. Dass Issey sich aber mit seinem Thema soweit auseinandergesetzt hat, spricht dafür.

      • mila sagt:

        Pixel, ich wollte ebenfalls eine Anmerkung zu Isseys Aussagen machen (diese kann man auch anders interpretieren als Sie: wo sie Defizite herauslesen, spricht er von zusätzlichen Erfahrungsdimensionen), aber die Zensur lässt mich nicht. Tant pis.

      • marie sagt:

        @t
        es gibt dominat und submissiv in reiner form. es gibt aber auch mischformen von dominantsubmissiv und submissivdominant. die nuancen im bdsm sind sehr vast und breit. und diese praktiken können nur ausgeführt werden, wenn paare die fähigkeit haben, sich absolut gehen zu lassen und das bedingt vertrauen, va bei paaren sie das gemeinsam praktizieren. und es gibt regeln, die strikte eingehalten werden müssen und in der szene wird das auch so gehandhabt.
        kein wunder gehen va diese paare beim praktizieren intensivst und aufmerksamst aufeinander ein.

      • marie sagt:

        @pixel
        eigentlich beschreibt issey ja nur eine andere erreichte dimension, die sich für nicht praktizierende me nicht erschliesst. das hat mit absolutem loslassen zu tun und abgabe der kontrolle. der gegenpart übernimmt das und genau dieses wechselpsiel ermöglicht ihm intensiv zu erleben, zu spüren, zu fühlen. und sie müssen sich keine sorgen machen, issey und die bewusst bdsm praktizierenden wissen um ihre verantwortung. und das macht eben genau diese szene aus.

      • Tomas sagt:

        @m: erklär sowas einer Pippi 🙂
        Wenn’s die nicht gäbe, müsste man sie erfinden.

      • marie sagt:

        pippi hat ein anderes weltbild und sie wird es nie verstehen und nachvollziehen können wie viele andere, ich respektiere das. die absolute hingabe gekoppelt an ene dimension, die sich meist in einem org manifestiert, scheint auf viele befremdlich. ihre bedenken jedoch teile ich zum teil. seit ich in der szene beobachte, wie sich „gewisses“ verhalten verbreitet, habe ich ich mich von ihr veranschiedet, weil sich da zt menschen breit machen, die der szene, eben, „schaden“. aber das ist ein anderes thema und möchte nicht näher darauf eingehen.

      • Issey Schnyder sagt:

        Oh, jetzt hat sich wegen dem späten freischalten hier auf dem Blog noch ein Missverständnis eingeschlichen @ Pixel. Zitat: “Der Verlust eines solchen Weltbildes, auch Teile davon, kann für eine solchen Person bedeuten, dass sie wieder suchend wird. Aus diesem Grund wird dieses Weltbild dann um so stärker verteidigt und jegliche andere Argumentationen verneint aus Selbstschutz.”
        Diese Satz ist zum vorhergehenden Kommentar geschrieben in dem as an @gabi ging bezüglich der Pipi.

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        Issey weiss wovon er redet. Danke.

        Zu „NORMAL“
        Was ist das schon? Mainstream? wollte ich nie sein. Ich war nie in der „Kerngruppe“ in der Klasse und als ich The Cure“ entdeckt habe, bin ich in die Gruftie-Szene gewechselt (die heutigen „Gothics“ kokettieren übrigens auch gern mit der SM-Symbolik). Während meine Schulkollegen mit türkisen Sweatshirts durch die Gegend gelaufen sind, habe ich niemals etwas anderes als schwarz getragen. Ist das normal? Muss ich normal sein? Ist das deswegen schlimm?
        SM hab ich erst viel später entdeckt, ein gemeinsames Herantasten mit meinem damaligen Partner.

      • Issey Schnyder sagt:

        Noch zur Gewalt. Man könnte im Sinne von „Gewalt ist immer gegen das Menschenrecht“ auch anderes hernehmen das es noch verkopliziert. Man könnte ja mal versuchen Boxern das Boxen zu verbierten, da es explizite Gewalt ist, die dann dummerweise den Beteiligten auch noch Spass macht! 😉

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        Langsam ausprobieren, was geht, was kann man noch machen, funktioniert das auch andersherum (bei ihm und mir nicht).
        Erste Gehversuche auf entsprechenden Parties, eher privater Natur, Kennenlernen der Gleichgesinnten, zuschauen, zuhören, VERSTEHEN.
        Für Leute die sich wirklich mit dem Thema auseinandersetzen wollen, empfehle ich die „SCHLAGZEILEN“ http://de.wikipedia.org/wiki/Schlagzeilen_(BDSM)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Irrtum marie, in meinem Weltbild geniesst Hingabe einen sehr hohen Stellenwert, nicht nur im erotischen Bereich. Hingabe und Unterwürfigkeit ist aber nicht dasselbe, auch wenn es ein schmaler Grat ist, wie BB bereits erwähnte.

        Es ist für mich z.B. ein enormer Genuss, zuzuschauen, wie ein Musiker sich seinem Spiel völlig hingibt – gilt selbstverständlich auch für Musikerinnen – es gibt viele solcher Beispiele, auch im Sport etc. Menschen, die etwas mit Hingabe und Leidenschaft betreiben, sind faszinierend.

        Mit Gewalt hat das auch nicht annähernd etwas zu tun. Gewalt ist und bleibt abstossend.

      • Issey Schnyder sagt:

        O.T. wegen diesem blöden zensorieren und Freischalten hat sich nun ein dummes Missverständnis eingeschlichen. Die Korrektur hängt auch schon wieder. Neuer Versuch. @Pixel. Der Satz „Der Verlust eines solchen Weltbildes, auch Teile davon, usw.“ gehört zum vorhergehenden Kommentar bezüglich der Pipi……. so wie Du das verstanden hast, würde es tatsächlich auf was pathologisches hinweisen….

      • Tomas sagt:

        @m: Weltbild entsteht durch Auswertung von Erlebnissen. So wie das Leben geht, kommen immer neue dazu, die meisten Menschen ändern sich und ihre Ansichten, sofern sie genug Intelligenz und Refektionsfähigkeiten besitzen.
        Wie ich schon mehrmals sagte, wo eine Ideologie anfängt, wechselt die Hirntätigkeit auf standby.
        Eine Ideologie ist für mich kein Weltbild, eher Weltkarrikatur.

      • Tomas sagt:

        @m: wer weisst, vielleicht sind wir uns mal begegnet, ohne es zu wissen. Aber das würden sie (jetzt werde ich mal etwas unbescheiden) wohl wissen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das stimmt eben nur bedingt. Gewisse Grundwerte bleiben, das hat nichts mit „Stehen bleiben“ zu tun. Aus der Entwicklungspsychologie von Kindern weiss man sogar, dass auch Kinder diese Grundwerte langfristig übernehmen, auch wenn es z.B. während der Pubertät und im frühen Erwachsenenleben ganz anders aussehen mag.

      • gabi sagt:

        So.

        Habt Ihr jetzt endlich alle kapiert, was bei Euch in Wirklichkeit läuft?

        – Ich wundere mich wirklich, wie bockig und halsstarrig man sich geben kann, wo Pippi doch klipp und klar aufgezeigt hat, was Sache ist.

        … Also bitte!

      • marie sagt:

        @pippi
        die (seriöse)szene ist äusserst darauf bedacht, die kinder in keinster weise damit zu involvieren, weil es unverantwortlich ist.

        @t
        wir sind uns schon begenet, aber nicht in der szene.

      • pixel sagt:

        Mila: Richtig ist, dass das Wort „Norm“ oder „Abnorm“ ziemlich vorsichtig eingesetzt werden muss. Hier habe ich es darauf bezogen, dass ich es bereits einem Krankheitsbild zugeordnet hätte. Für mich hat es auch wenig damit zu tun ob man sich dem Mainstream unterordnet oder nicht – am allerwenigsten dem äusseren Erscheinungsbild nach. Leute, die äusserlich auffallen müssen sind für mich überhaupt nicht abnormal. Um ehrlich zu sein, langweilt mich das sogar fast, wenn ich für mich deutlich erkenne: das ist nun aber sehr bemüht, möglichst „abnormal“ daherzukommen. Im übrigen sind oft genau die

      • Issey Schnyder sagt:

        Tschüss zusammen. Mir reicht das wieder für ein paar Monate hier zu schreiben, wenn so viele Dinge im Off hängen bleiben. Wird gefühlt in diesem Blog ja immer schlimmer. Das war mal ein toller Blog, aber so…..?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar marie, nichts gegen deine Gutgläubigkeit.

        Lies mal diesen Artikel, wo eine Nachfrage besteht, gibt es auch einen Markt:
        http://www.zeit.de/online/2009/08/menschenhandel-un-bericht

        Mit Menschenhandel wird schon heute mehr Geld verdient als mit Waffen- und Drogenhandel zusammen. Viele dieser Sklaven enden als Sexsklaven, bei Kindern sollen es rund 79 % sein.

      • Tomas sagt:

        @m: tatsächlich? 🙂 Da würde ich jetzt aber einen Hinweis verdienen, sonst ist sowas schlicht unfair 🙂

      • marie sagt:

        tschou issey!
        …schade, unsere kurzgeschichten müssen wir jetzt getrennt voneinander weiterschreiben – was tun gegen schreibblockaden?
        (danke für die vereinigung von willi und biene maja – war der hammer!)

      • Tomas sagt:

        Klar doch, man diskutiert über einvernehmliche Sexpraktiken und Pippi postet ein Link über Menschenhandel.
        Tjo, jedesmal, wenn ein Mann mit einer Frau schläft, stirbt ein kleines Kätzchen.

      • marie sagt:

        @pippi
        eben, sie vermischen da dinge. das sind straftaten. die seriöse szene trennt strikte und verurteilt straftaten aufs schärfste.

        @t
        …es wäre unfair ihnen gegenüber es zu tun. da ich nur eine eigenschaft mit ihnen assoziiere und ich will sie nicht outen.

      • gabi sagt:

        Mickey Mouse vs. Labormäuse

        Besessenheit.

        Die Frau hat einfach nur Eins im Kopf. Und das entdeckt sie in allen, allen Anderen (diese Andere aber auch immer).

        Und überhaupt…

        Ich weiss wirklich nicht, wieso hier andere Teilnehmer überhaupt auf ihre lächerlichen persönlichen Szeneerlebnisse verweisen.

        – Das ist doch überhaupt nicht mit Pippis reichem Wissen zu vergleichen!!!

        Pippi hat vor über zwei Jahrzehnten „die 120 Tage von Sodom“ gesehen…. Hallo!?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, ich vermische nichts, ich zeige Zusammenhänge auf. Der Bedarf an Sexsklaven ist weit grösser als deren Verfügbarkeit, also wird zu kriminellen Mitteln gegriffen, um den Bedarf zu decken. In einer Welt des anything goes verwischen sich die Grenzen, laufend werden Tabus gebrochen, das Empfinden für richtig und falsch gerät aus den Fugen. Ausserdem brauchen Leute, die vollkommen auf starke Reize abfahren, ständig eine Steigerung der Dosis, um den gleichen Effekt zu erzielen. Wo es am Anfang reicht, eine Frau zu quälen, werden mit der Zeit andere Bedürfnisse geweckt, nach noch Wehrloseren.

      • Tomas sagt:

        @m: na gut 🙂
        Vermutlich würde nur ein Hinweis sowieso nicht reichen.
        Bin am überlegen, welche einzige Eigenschaft es wohl sein soll 🙂

        Aber wie wäre es damit: wenn wir uns nochmals über den Weg laufen, melden sie sich doch bei mir 🙂

      • marie sagt:

        @pippi
        nein, sie vermischen da was. bdsm betreibt, propagiert und fördert in keinster weise straftaten.

        @t
        ganz bestimmt nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wer selber in der Szene verkehrt, verteidigt sie natürlich. Allerdings hat marie erwähnt, dass sie ausgestiegen ist, weil es da gewisse Tendenzen gäbe und sich Leute breitmachten, die dieser Szene schaden würden. Eben, es hängt alles zusammen, es gibt keine „nette Gewalt“ und keine „netten Gewalttäter“, die nur in ihrer Freizeit ein bisschen Freude am Quälen haben und sonst liebe Menschen sind, das lässt sich nicht trennen. Wer Freude an der Gewalt hat, hat das nicht nur zu bestimmten, erlaubten Zeiten, es ist eine Wesensart. Sie zu glorifizieren ist das Dümmste, was wir tun können.

      • gabi sagt:

        Über nichts Anderes sinnieren zu können, als Ihre persönliche Besessenheit, in seiner Egozentrik an keinerlei Austausch ausser Ihren eignen monothematischen Einbahnverlautbarungen zu sein (unabhängig davon, ob´s passt oder nicht), sich so selbst dabei zum Blogclown zu machen, aber ernsthaft zu glauben, so könne irgend was zur Verbesserung der Welt angestossen werden, ist das Dümmste, was Ihnen passieren kann.

      • marie sagt:

        @pippi
        gehen aber nicht in die richtung, die sie meinen.

      • Tomas sagt:

        @m: ganz bestimmt nicht?

        Da bin ich jetzt ein wenig enttäuscht von Ihnen, seltsamerweise weniger von der Tatsache, dass mir das Kennenlernen erspart bleibt, als von dem Festhalten an der einseitigen Anonymität selbst, vermutlich haben wir wirklich nicht so viel gemeinsam wie ich dachte 🙂

        Aber das wäre ein anderes Thema, bleiben wir hier doch lieber bei „Pippi erklärt allen die Welt“.

      • pixel sagt:

        Nach wie vor: “Erniedrigung, ein Gefühl das ich beispielsweise sehr unterschiedlich erfahren kann, lässt mich, wenn ich es positiv erfahre, in einen Zustand gleiten der absolut höchsten psychischen Empfindlichkeit in der ich jegliche Zuneigung und Abneigung in höchstem Masse wahrnehme.”
        Wenn man sich erniedrigen muss, um Zu- oder Abneigung zu erfahren, dann ist das doch pathologisch. Sorry, erschliesst sich mir einfach nicht anders. ERNIEDRIGEN impliziert äusserst NEGATIVES. Kein halbwegs gesunder Mensch möchte freiwilig erniedrigt werden. Also echt jetzt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Pixel, das sind alles Fans, die hier die Szene verteidigen, da kommst du mit klaren Argumenten nicht durch. Wer in dieser „besonderen“ Welt mit den „besonderen“ Menschen verkehrt, fühlt sich als ausersehen, dem tumben Rest der Schlichtgestrickten zu verklickern, was Lust ist.

      • Beno sagt:

        @pixel

        In der Prostitution trifft dies wohl zu ; SM Klienten sind praktisch 100% ige Fälle für die Psycho-Pathologie !

        Zuhause ist dies doch ein Rollenspiel…und meiner Meinung nach …ok…für wer`s mag

      • gabi sagt:

        „EIN Geisterfahrer!?

        – Hunderte!!!“

      • Beno sagt:

        Hunderte Saftiposts !

      • mila sagt:

        @Pippi: Kleine Korrektur, ich würde mich alles andere als ein Fan dieser Szene bezeichnen.

        @Pixel: Wenn ich mir ansehe, wieviele Menschen sich im ganz normalen (Beziehungs-)Alltag erniedrigen (lassen), auf vielfältigste Weise: dann mache ich mir um den psychischen Zustand derjenigen, die das als bewusste (körperliche) Erfahrung anstreben (aus welchen Gründen auch immer), eher weniger Sorgen.

      • mila sagt:

        körperlich? bleibt deswegen der Kommentar hängen?

      • mila sagt:

        Komisch. Wie auch immer:

        Pixel, ich für meinen Teil mache mir mehr Gedanken um Menschen, die sich im ganz normalen (Beziehungs-)Alltag auf vielfältigste Weise psychisch erniedrigen lassen, als um diejenigen, die sich bewusst für eine bestimmte Erfahrung entscheiden.

        Und Pippi, man muss kein Fan dieser Subkultur sein, um mit Deiner eindimensionalen Sichtweise zur Thematik nicht einverstanden zu sein.

      • Beno sagt:

        @mila

        …was od. wen bezieht sich „körperlich“?

      • mila sagt:

        ?

        Ein letzter Versuch: Pixel, was ganz ’normale‘ Menschen sich in ihrem ganz ’normalen‘ (Beziehungs-)Alltag bewusst wie unbewusst antun, bereitet mir mehr Sorgen, als was Menschen mit entsprechenden Vorlieben bewusst untereinander aushandeln.

      • gabi sagt:

        Da ich mich ja dazu bekannt habe nichts mit der Szene anfangen zu können (aber deshalb dennoch nicht glaube, sie zu verurteilen, würde Frauen in Afghanistan in irgend einer Weise dienlich sein) ist es eigentlich umso unfreundlicher, dass ich von der grossen Alles- und Besserwisserin keinen Tipp kriege, wie ich mich nun der Frau gegenüber hätte verhalten sollen, die von mir geschlagen werden wollte.

        Ob ich mich durchs Unterlassen nun – einmal mehr – der egoistischen Unterdrückung weiblicher Lust schuldig gemacht habe oder dadurch aktiv gegen Kindersklavenhandel in der 3.Welt vorgegangen bin.

      • mila sagt:

        @Beno: Ich frage mich nur, weshalb inhaltlich vollkommen unbedenkliche Kommentare von mir in die Warteschleife katapultiert werden. Das ist alles.

      • mila sagt:

        Stimmt, das wollte ich auch noch sagen: unter die ‚Fans‘ dieser Subkultur möchte ich ebenfalls (dezidiert) nicht subsummiert werden. Just for the record.

      • pixel sagt:

        Beno: korrekt! Dass ich hier mal die grundsätzliche Unterscheidung mache, habe ich irgendwo ganz weit oben und eingangs geschrieben.

      • pixel sagt:

        mila sorry, ich versteh nicht, worauf Sie sich beziehen und was das mit meinen Kommentaren zu tun hat. Tut leid. Seis drum. Mich persönlich stört das alles auch überhaupt nicht, sollen sich die Menschen beim S gegenseitig die Köpfe einschlagen, wenn sie die Lust drauf haben. So f… what. Allerdings: obs gesund (…) ist?
        Ich hab jetzt auch keine Lust mehr auf dieses Herumpalavern.

      • Beno sagt:

        @Gabi

        Wenn du die kinky Rolle „Sozialarbeiter“ spielst…sind diese Überlegunegen durchaus richtig…

      • pixel sagt:

        mila nur schnell: „Stimmt, das wollte ich auch noch sagen: unter die ‘Fans’ dieser Subkultur möchte ich ebenfalls (dezidiert) nicht subsummiert werden. Just for the record.“

        Was tut das zur Sache? Sprich: Wieso ist es für Sie so wichtig, das explizit zu erwähnen?

      • mila sagt:

        Pixel, präzisere Kommentare bleiben hängen, deswegen musste ich mich relativ unpräzise ausdrücken.

        Worauf ich hinaus wollte: den psychischen Missbrauch in normalen Beziehungen halte ich für weitaus bedenklicher als verabredete Rollenspiele. Nur so von wegen ‚gesund‘. Aber Sie haben recht, lassen wir das.

      • mila sagt:

        @Pixel: wegen Pippis pauschalem Allgemeinheitsanspruch, der keine Abstufungen zwischen einem dualistischen Entweder-Oder (Fan-Gegner) zulässt. Der nervt mich nämlich bisweilen.

      • pixel sagt:

        mila: verstehe. Ich habe, wie Pippi auch, den Eindruck, dass hier einige sind die in der Szene sind. Das ist ja auch gut so, denn sie erklären Sachverhalte, verteidigen sie aber natürlich auch.

      • Patrick sagt:

        BDSM muss ja keineswegs mit Schmerz einhergehen. Wenn es das dennoch tut, werden Endorphine ausgeschüttet, die dem sexuellen Erlebnis förderlich sein können. Das als eine ganz physische Begründung, weshalb das doch geil sein könnte, ohne dass psychologische Vorbelastungen bestehen müssen. Zudem wird hier vielfach von den Sklavinnen und den Meistern gespochen. Unterschlagen wird dabei, dass das umgekehrte Verhältnis wohl ebensohäufig vorkommt. Ist das dann die matriarchale Konditionierung? Und wie sieht es bei homosexuellen Paaren aus?

      • gabi sagt:

        Beno sagt:
        11. Juli 2012 um 12:30

        „In der Prostitution trifft dies wohl zu ; SM Klienten sind praktisch 100% ige Fälle für die Psycho-Pathologie !
        Zuhause ist dies doch ein Rollenspiel…und meiner Meinung nach …ok“

        Geht aber so ganz dann doch nicht auf:

        Was ist mit dem Freier, der zu einem solchen wird, weil er dieses Rollenspiel gerne zu Hause ausleben würde (wo´s ja okay wäre), aber den Missfallen seiner Frau respektieren muss? – Da wechselt er alleine dadurch dann in die Psycho-Pathologie?!

      • gabi sagt:

        Pippi Langstrumpf sagt:
        11. Juli 2012 um 12:18
        „… Das sind alles Fans, die hier die Szene verteidigen, da kommst du mit klaren Argumenten nicht durch. “

        Ach?! Sie verfügte also über welche?

        Komisch. Warum nur, hat sie diese gar nie vorgebracht?

      • Beno sagt:

        @ Gabi
        „Was ist mit dem Freier, der zu einem solchen wird, weil er dieses Rollenspiel gerne zu Hause ausleben würde (wo´s ja okay wäre), aber den Missfallen seiner Frau respektieren muss? – Da wechselt er alleine dadurch dann in die Psycho-Pathologie?! “
        Wenn er dieses Rollenspiel, was er nicht mit seiner Frau ausleben kann , nicht umsetzt…in Etwas, was eben mit ihr Ausleben KANN und darum zu einer Prostituerten gehen muss…hat er was Zwangshaftes (… armä Siech )

      • Gabi sagt:

        Könnte man dann unter diesem Aspekt nicht Sexualität per se „etwas Zwanghaftes“ unterstellen?

        Viele Menschen stellen sich die auch gerne mit einem bestimmten Menschen vor, nehmen dann mangels Gelegenheit dann aber dennoch auch mal mit was Anderem vorlieb (muss jetzt gar nicht Prostitution sein und muss nicht um den Ehepartner gehen). „Müssen“´s einfach trotzdem irgendwie tun.

        Sexualität hat was Zwanghaftes; was Tierisches… Sonst wär´s ja völlig rationell und eben nicht das was es ist.

        Finden Sie nicht?

      • Beno sagt:

        @Gabi

        Du kannst so über den Daumen gepeilt den folgenden Unterschied machen; ..vögelt einer Kannebächlers Rösi , weil er nichts anderes hat… KANN das…möchte er aber seine Mutti am Bett festbinden und ins Ohr bumsen…hat dies mit Psychopathologie zu tun

    • Patrick sagt:

      Aufgrund einer persönlichen Abneigung die Ansichten/Gefühle/Erlebnisse anderer Leute als krank zu definieren ist intolerant und genau das, was Homosexuellen widerfahren ist. Wenn man das nicht mag, lässt’s man und man lässt Andere, wenn sie’s mögen. Oder müssen wir eine Sittenpolizei à la Iran einführen? Und was mich wirklich fertig macht bei der Argumentation ist die totale Ignoranz der Tatsache, dass es auch devote Männer und Sadistinnen gibt. Ist das dann Feminismus at its best? Weiter sind wir noch immer ziemlich das selbe Modell Mensch, dass wir auch vor einigen Tausend Jahren waren

      • gabi sagt:

        Nun; die lautstarkst keiffende Verfechterin des einzig Guten und Wahren hat sich ihren Ehrentitel „Pasdaran“ wohl verdient im MB!

        Ihr Vergleich mit dem Iran ist nur passend.

    • Patrick sagt:

      das heisst, dass in jedem Menschen ein gewisses Mass an Aggression innewohnt und auch eine Neigung zur Gewalt (sonst hätten wir nicht die Geschichte, die wir haben). Dies zu verneinen heisst, dass man sich wohl überschätzt. Wer diese Aggressionen und sein latentes Gewaltpotential von Vornherein negiert, könnte eines Tages eine böse Überraschung erleben wenn das durchbricht. Aber, BDSM ist in meinen Augen nicht Gewalt. Daher nicht, da BDSM eine Vertrauensbasis voraussetzt.

    • Patrick sagt:

      Es fragt sich auch wo Gewalt beginnt. Fesseln? Ist Fesseln quälen? Und kann man sich gar nicht vorstellen, dass es erregend sein könnte, gefesselt zu sein und die Kontrolle ageben zu dürfen, auch wenn es dann vanilla weitergeht. Wäre das dann in Pippis Welt schon krank?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich hab klar gesagt, worum es mir geht: Um Gewalt und Schmerz zufügen, nicht um Spiele wie Ausliefern, Hingabe etc.

      • gabi sagt:

        Wasisnun mit der Frau, die von mir etwas gehauen werden wollte, Pippi?

        Offenbar mochte die aber Schmerz. Sonst hätte sie wohl nur drum gebeten, bspw. eben, gefesselt zu werden.

        „Sozialisation“ hin, „Sozialisation“ her… Die Frau hat gem. Ihrem Weltbild kein Recht auf Erfüllung ihrer Lust, oder wie?!

      • gabi sagt:

        So ist übrigens auch die AirFrance-Maschine auf dem Weg nach Rio abgestürzt:

        Über Vorkehrungen für diesen Fall, über diese Absturzmöglichkeit, mussten sich die Verantwortlichen gar keine Gedanken machen: Denn… Das könnt´s ja gar nie geben!

        Ihre aufgeblasenen Parolen greifen nur gerade da, wo auch Ihre Analyse jeweils jedes Problem wieder auf das Eine, an das Sie ausschliesslich zu denken vermögen, runter zu brechen vermag: In Ihrem Oberstübchen.

      • Patrick sagt:

        Also ist Fesseln ok, obwohl das, wenn es nicht in einer vertrauensvollen Beziehung geschehen würde ja sicher auch Gewalt wäre. Ein Klapps auf den Po ist dann aber krank? …und so werden doch die Grenzen plötzlich arg fliessend, nicht?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich verstehe unter Hingabe nicht fesseln. Es gibt subtilere Methoden. Das Bild zum Text finde ich lächerlich und abtörnend, auch erbärmlich. Wer sowas braucht, kann ich nur bedauern. Aber bald soll es ja Therapie vermehrt auf KK geben. Scheint mir höchste Eisenbahn, wenn ich hier so die Post lese.

      • Patrick sagt:

        Sie, liebe Pippi, sind nicht die Erste und nicht die Letzte, die Andersdenkende in eine Therapie schicken möchte für Dinge, die sie eigentlich nicht betreffen. So sind wir weiterhin glücklich leben wir in einem Land, in dem das Privatleben meist privat ist und bleibt. Es gibt ja in den USA noch gewisse Bundesstaaten, in denen manche sexuelle Praktiken als illegal gelten, die weit weg von BDSM sind. Auch dort hat man wie auch in Afghanistan sicher „gute Gründe“ um „krankes Verhalten“ auszusortieren.

      • Pixel sagt:

        Patrick, ich kann gut verstehen, dass Sie und einige andere sich aufregen und so einiges missverstehen. Dennoch finde ich es schade, dass, sobald man eben hinterfragt und vielleicht auch nicht versteht, man so angegriffen wird. So erlebe ich es hier gerade zum Beispiel. Ich hab für mich den Eindruck, dass ich in eine Ecke gedrängt werde, in der ich mich gar nicht befinde. Ich für meinen Teil verurteile nicht und mir persönlich ist das relativ schnurz was sich in den eigenen vier Wänden abspielt. Mir gegenüber muss sich deswegen auch niemand rechtfertigen. Ich HINTERFRAGE lediglich und

      • Pixel sagt:

        dass sich dadurch der oder die Eine oder Andere verteidigend sieht lässt sich kaum vermeiden. Vielleicht sogar angegriffen fühlt oder verletzt. Leider lässt es sich wohl nur dann vermeiden wenn man kuscht und nix sagt. Das erscheint mir aber schade und nicht der Sinn eines Austausches. Ich nehme ein anderes Beispiel: angenommen ich habe den Drang, alle 2-3 Jahre umziehen zu müssen, meine Zelte niederzureißen und woanders aufzubauen, von vorne zu beginnen. Da gibt’s dann Leute, die sagen werden: das ist doch nicht normal, warum kannst Du nicht zur Ruhe kommen – bist Du etwa nicht bundungsfähig?

      • Pixel sagt:

        Dann hab ich genau zwei Möglichkeiten damit umzugehen: ich sage, du bist ein Idiot, du verurteilst mich ohne mich zu kennen und überhaupt was mischst Du dich ein? Oder ich kann hergehen und mir Gedanken machen, mich selbst reflektieren und mir überlegen ob es vielleicht nicht tatsächlich eine tieferliegende Ursache dafür hat. Das was hier die allermeisten gemacht haben ist Version 1. Leider. Bis auf issey, bei dem ich aufgrund seiner Ausführungen meine zu erkennen, dass er sich sehr intensiv mit seinem Thema auseinandergesetzt hat.

      • marie sagt:

        pixel, wenn es sie nicht beeinträchtigt, dann können sie umziehen so oft und so viel sie wollen. wenn es sie aber anfängt zu beeinträchtigen, dann sollt man über die bücher, nd va dann, wenn es anfängt die zu beeinträchtigen, die ihnen nahe stehen.
        ich erlebe sie als sehr umsichtige und überlegte bloggerin hier. und sie müssen sich gar nicht rechtfertigen und sie haben das recht zu hinterfragen. ich für meinen teil habe aber mühe, wenn das wort krank oder abnormal fällt im zusammenhang (seriöser)bdsm. weil ich mich dann frage, was normal und gesund ist. eine therapie um WIE zu werden. wie wer?

      • Pixel sagt:

        Marie, danke. Das stimmt, die Sache mit der Beeinträchtigung ist ein Argument. Jedoch finde ich es unabhängig davon wertvoll auf jeden Fall mal kurz innezuhalten und mich selbst zu befragen. Nun die Sache mit dem „krankhaft“ und „abnormal“ ist sehr heikel, das stimmt schon und hat großes Potential verletzend zu sein. Manchmal mag ich aber nicht ständig meine Worte pedantisch wählen zu müssen um ja niemanden auf den Schlips zu treten oder nach dem Mund zu reden.

      • Pixel sagt:

        Ich bin wohl auch einfach unvermögend zu verstehen, warum man sich erniedrigen muss um dies oder jenes zu erfahren. Sorry, its just how it is. Mir persönlich bleibt das äußerst rätselhaft. Aber korrekt, das ist mein Problem. (das mein ich übrigens nicht ironisch und grantig bin ich auch nicht).

      • Pixel sagt:

        Und Marie noch schnell ein weiteres Missverständnis: es sagt niemand man braucht eine Therapie um zu werden wie irgendwer. Vielmehr haben solche Sachverhalte mit Mechanismen zu tun. Anhand meines obigen Beispieles: die Wahrscheinlichkeit, dass ich viele Partnerwechsel habe und ein unbeständiges und fluktuatives Arbeitsleben ist relativ gross. Da steckt ein Mehanismus dahinter, der sich vielleicht in einem Feld besonders ausprägt. Krank muss es dann natürlich nicht zwangsläufig sein…

      • Ultrafemme sagt:

        Pippi erahnt nicht im geringsten die Vielschichtigkeit dieses Phänomens. aber es ist unmöglich hier darüber zu reden. weil sachliche Begriffe auf dem Index stehen. jedenfalls ist ihre Darstellung falsch. geprägt von eigenen Vorstellungen.

      • Ultrafemme sagt:

        Und Pixel: warum soll das häufige Wechseln des Wohnortes problematisch sein? es gibt Menschen, die nicht sesshaft leben wollen. da gibt es nichts zu hinterfragen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Doch Kate, ich weiss schon, wovon ich spreche, ich hab Einiges dazu gelesen, nicht erst seit gestern. Wenn ich deine Meinung nicht teile, heisst das nicht, dass sie falsch ist. Du bist voreingenommen.

        Mich interessieren auch nicht die verschiedenen Ausprägungen und Techniken, sondern die Hintergründe, warum Menschen den Drang haben, sich zu unterwerfen und dabei auch selbstschädigendes Verhalten in hohem Mass zeigen. Prägung, wie gesagt, und Konditionierung. In unserer Gesellschaft ist es sehr erwünscht, dass Frauen unterwürfig und duldsam sind. Diese Zusammenhänge blendest du aus.

      • Ultrafemme sagt:

        ich bin voreingenommen? sicher nicht. Mir ist sehr wohl der Zusammenhang mit meiner Biografie bewusst. ich habe nicht nur gelesen sondern so einiges gelebt. das weisst du. aber du hast echt zu diesem Thema wenig Ahnung. es ist teil meiner Beziehung und im Einverständnis mit meiner Partnerin. lang und breit geredet und es bereichert uns.

      • Ultrafemme sagt:

        das ist echt mühsam hier zu antworten.

      • Ultrafemme sagt:

        ich bin voreingenommen?

      • Ultrafemme sagt:

        Mir ist sehr wohl der Zusammenhang mit meiner Biografie bewusst.

      • Ultrafemme sagt:

        Ich habe nicht nur gelesen sondern so einiges gelebt. Das weisst Du.

      • Ultrafemme sagt:

        Aber du hast echt zu diesem Thema wenig Ahnung.

      • Ultrafemme sagt:

        es ist teil meiner Beziehung und im Einverständnis mit meiner Partnerin. lang und breit geredet und es bereichert uns.

      • Ultrafemme sagt:

        Du hast zu diesem Thema

      • Ultrafemme sagt:

        keine

      • Ultrafemme sagt:

        Ahnung.

      • Ultrafemme sagt:

        Und ich blende nichts aus. Was meinst Du mit ‚unserer‘ Gesellschaft? ich denke ich lebe in einer anderen.

      • pixel sagt:

        UF: Kath fand ich auch aber auch ganz schön.
        Item. Mit dem Umzugsthema wollte ich ein Beispiel aus einem ganz anderen Sektor aufzeigen. Eine Unbeständigkeit als Thema und Mechanismus. Es ist ansonsten nicht relevant hier.

  • mireille sagt:

    kennen Sie die Bücher, auf deren Cover ein wildgelockter Mann eine zarte Frau mit wehendem Haar auf den Hals küsst (aka „Nackenbeisser“)? Die werden anscheinend ausschliesslich von Frauen gekauft und laufen sehr gut, querfinanzieren anspruchsvollere Werke. Und nun, dem Zeitgeist entsprechend, ein Sadomasoporno mit einem perversen Bänker, der es einer naiven Maid derb besorgt…ich selbst würde 600 (!) Seiten von sowas ja nur gegen Schmerzensgeld lesen, aber wenn das einige zur Aufmöbelung ihres drögen Sexlebens brauchen, sei’s ihnen auch gegönnt.

    • Eni sagt:

      Jaja, es ist wie bei Frauentausch, Schönheitsop-Sendungen und Bauer ledig sucht: alle wissen, wie die Sendungen laufen, aber keiner schauts an.

      Mich kotzt diese „ich bin so elitär und lese nur die querfinanzierten anspruchsvollen Werke“ Scheiss an. So was von heuchlerisch.

  • blackball sagt:

    Ui, da war der kleine blackball aber wieder böse … schon über eine Stunde in den Klauen des Ministeriums für Wahrheit …

  • Erika B. sagt:

    @gabi
    Ich finds schwierig, Sex und Feminismus zu vermischen.
    Sex hat etwas Archaisches, vielleicht hat die Frau phasenweise Lust auf eine „untergeordnete Stellung“ — warum nicht? Wenns dann auch mal wieder umgekehrt sein kann?
    Was Sie beschreiben klingt nach One-Night-Stands-Abmachungen. Würde mir gar keine Lust machen.

    • gabi sagt:

      Sorry, Erika

      Ihre Antwort steht hier im luftleeren Raum. Ich weiss jetzt grad nicht, auf was Sie sich beziehen.

      Sex direkt mit der Stellung (der gesellschaftlichen 😉 ) der Frau vermischen zu wollen, versteh ich ja auch nicht; also da wollte ICH ganz gewiss nichts vermischen ( „Feminismus“ wage ich nach ein paar Monate MB schon gar nicht mehr in den Mund zu nehmen: Ich habe inzwischen keine Ahnung mehr was das sein soll und die, die am Lautesten dafür trommeln offenbar auch nicht).

      Was klingt für Sie nach one-night-stands?

      • gabi sagt:

        Sodeli, Erika

        Nun muss ich aber wirklich. Ich guck aber bestimmt spätestens morgen noch mal rein.

        Ev. haben Sie mich verwechselt oder missverstanden?

        Schönen Abend.

      • Erika B. sagt:

        Sie wollten doch ein (feministisches) Orakel von Pippi???
        Nein, ich meine die „untergeordnete Stellung“ beim Sex. Darum die “ “ … 🙂
        Ich finde, simpel ausgedrückt, dass beim Sex zeitweise Unterordnung möglich sein sollte, anders als gesellschaftlich. Darum das Wort Vermischung.
        (sorry, bin heute müde und drücke mich wohl nicht 100 Pro klar aus.)

      • gabi sagt:

        Ach so.

        Ich scheine heute aber auch – nicht zum ersten Mal – etwas schwer von Begriff.

        Zur zeitweisen Unterordnung…. Hm. Aber eben: In jenem Beispiel?

        Wenn mir nicht mal der Gedanke dazu gekommen ist?
        Ihr aber – lustvoll – sehr wohl?

        Auf was haben sich die One-Night-Stands bezogen? Auf dieses Bsp.?

        Nein. War eine über einige Monate dauernde Affäre.

  • Nidi sagt:

    Habs gelesen, in Englisch… langweilig… besser das Original lesen, Nora Roberts hat schon unzählige ähnliche Stories gebracht (okay keine BDSM) nur sind dort die gewissen Szenen wirklich zum rot werden.

  • blackball sagt:

    Thomas, ich verweise auf die Einträge von

    Martha, 10. Juli 2012 um 08:31 – Pippi Langstrumpf, 10. Juli 2012 um 12:05 – Pippi Langstrumpf, 10. Juli 2012 um 13:25.

    Zwei willkürlich ausgewählte Einträge welche Ihren letzten Satz in aller Form bestätigen.

    Allerdings bin ich nicht Ihrer Meinung, dass jeder Sexualakt mit weiblicher Unterwerfung einhergeht (ausser Sie verstehen die Penetration bzw. das Empfangen derselben als Unterwerfung).

    Das könnte jetzt wirklich mal spannend werden.

    • marie sagt:

      black, vergessen sie nicht, dass es frauen gibt, die, sagen wir mal, nicht gerade die besten erlebnisse hatten mit männern. deshalb versuchen abzuwägen, ob sich ein disbutt diesbezüglich lohnt, falls ja, dann sollte möglichst die dampfwalze in der garage lassen. sonst wird’s schwierig.

      • blackball sagt:

        marie, wir haben Alle mit vielem un- und vorstellbarem unsere Erfahrungen gemacht tragen alle unser Rucksäcklein.

        Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, das geht nicht gegen Sie aber ich werde mich nicht mehr direkt zu bestimmten Figuren hier im Blog äussern geschweige denn mit ihnen direkt kommunizieren.

        Mein Verweis sollte im Zusammenhang mit der Aussage von Thomas verstanden werden.

      • marie sagt:

        ok. aber missbrauch bleibt ein leben lang manifest. dazu kommt noch, dass es immer noch viele frauen gibt, die, so wie mila es erwähnt hat, aus liebe eben sehr viel tun, das sie gar nicht wollen und das kann sehr weit gehen. es bleibt ein heikles thema und ist mit der dampfwalzenmethode nicht zu diskutieren, ausser sie wollen virtuellen selbstmord begehen.
        einfach dran denken, ist schon viel.
        den frauen, die aus liebe sehr weit gehen, empfehle ich ganz klar, es nicht zu tun.

      • blackball sagt:

        Aus hygienischen Gründen gehe ich nur auf den Mittelteil Ihres Posts ein … Wer aus Liebe vieles tut, läuft Gefahr, ausgenutzt und benutzt zu werden. Wenn ich jedoch zu oft zu Zuvielem, das mir widerstrebt, überzeugt werden muss, stelle ich mir ein paar grundsätzliche Fragen zur Beziehung mit diesem Partner. Dies Betrifft übrigens nicht nur Frauen.

        Trotzdem kurz zum Rest: Ich lasse mich nicht, aufgrund von Verfehlungen von Anderen, in Sippenhaft nehmen. Wer das nicht verstehen und begreifen will, wird halt etwas härter angefasst.

      • E.H.Roth sagt:

        marie, was mila Anspricht hat mit liebe wenig zu tun, das ist eher Hörigkeit.

      • marie sagt:

        @black
        völlig ok und in sippenhaft, def nicht.

      • alien sagt:

        Wenn das alien nicht kapiert, dann muss halt die ganze Kompanie heute Abend im Wald die verlorene Blache suchen statt in den Ausgangzu gehen. So geht Kollektivstrafen.

      • E.H.Roth sagt:

        und stunden später kommt die Wahrheit, der Mat-Trottel hat falsch gezählt.

      • marie sagt:

        tja, so ist das militär, aber ihr jungs hattet dafür eine romantische nacht im wald und ganz viel frische luft – ist gesund. 😉

      • E.H.Roth sagt:

        marie, vielleicht erreicht Dich meine Artwort … ich werde nicht mehr wirklich freigeschaltet …
        aber so oft wird nicht im Wald übernachtet… 😉

      • E.H.Roth sagt:

        marie, freischalt – hölle —

      • marie sagt:

        kein problem. 🙂

      • alien sagt:

        Also, ein outdooradventure ohne Frau ist nicht so das Wahre, marie…

      • blackball sagt:

        alien, ein Gespräch unter vier Augen mit dem Herrn Korporal hilft immer … und schwupps, spielt die verlorene „Blache“ keine Rolle mehr …

      • marie sagt:

        @black
        erpressung? dabei tut doch frische luft und ein romantischer spaziergang mit kumpels kombiniert mit der tätigkeit suchen gut. 🙂

      • blackball sagt:

        Erpressung … marie, wo denken Sie hin. Nur ein dezenter Hinweis darauf, dass es im Sinne einer weiteren guten Zusammenarbeit förderlich wäre, konstruktive Signale an die Truppe auszusenden und dass gewisse Strafmassnahmen einem aspirierenden Offizier nicht gut zu zu gesichte stehen und unter Umständen einen Einfluss auf die Motivation und Leistungsfähigkeit der Truppe haben könnte …

        Und meine homoerotische Ader ist wohl irgendwann verschütt gegangen …

      • marie sagt:

        also doch erpressung! 😆
        (wie kann manN – kenne übrigens auch frauen – nur auf uniformen stehen. habe das nie verstanden, obwohl village people mit ymca einfach nur kult ist. haben die menschen verdorben? 😉 )

      • blackball sagt:

        marie, ich bitte Sie. Das sind Praktiken aus dem modernen HR-Management …

        Sie sollten mal an eine Neo Folk oder Industrial-Veranstaltung. Sie würden staunen, wie viele Uniformierte sich dort herumtreiben … und in welchen Uniformen … oder Sie werden an eine private Veranstaltung mit entsprechendem Hintergrund eingeladen. Uniformen sind übrigens seit Urzeiten auch in der SM-Scene vertreten …

      • marie sagt:

        @black
        …ich weiss. ll steht mir besser 😉

  • Heinz Kistler sagt:

    Pornographie für die Frau.

    Wer’s braucht…

  • Lulu sagt:

    Super super Buch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!¨Ich habe mir heute die Fortsetzung in English gekauft!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! YEahhhhhhhhhhhhhhhhh

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    „Frauen werden nicht frei sein, solange ihre Unterwerfung als sexy gilt.“ (Sheila Jeffreys)

    • gabi sagt:

      Sie haben aber wirklich ständig bloss das Eine im Kopf, Pippi.

      Wären Sie ein Mann hätten Sie wohl einen Dauerständer und würden dies einzig damit erklären können, dass die Frauen Sie aber auch alle immer provozieren.

    • mila sagt:

      Pippi, und was sagst Du zu einer Frau, die genuine Lust daran empfindet, sich zu unterwerfen oder – umgekehrt – zu unterwerfen? Dass ihre Lust falsch ist? Dass sie sich zu politisch korrektem Sex umerziehen (lassen) muss?

      Absurdes Szenario, dass der vielschichtigen Natur der menschlichen (nicht: männlichen) Sexualität in keinster Weise gerecht wird.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Bei einer solchen Frau frage ich mich, was in ihrer Sozialisation schief gelaufen ist. Auf keine andere Weise lernst du einen Menschen so schnell und so umfassend kennen, wie wenn du mit ihm Sex hast, unsere ganze Prägung offenbart sich darin.

      • gabi sagt:

        „…was in ihrer Sozialisation schief gelaufen ist.“

        Gibt´s einfach nicht. Kann nicht sein, was nicht sein darf.

        Pippi-Standardantwort aus dem hilg. Emma-Katechismus.

        Die Erde ist eine Scheibe. EINE SCHEIBE!

        – Wann nur begreift das die Menschheit endlich!?

      • Patrick sagt:

        Liebe Pippi, würden sie die in Sie herein sozialisierten Denkverbote einmal durchbrechen, würden Sie vielleicht auch noch einigen Dingen begegnen, die Ihnen Spass machen. Ihre Posts sind enorm selbstgerecht; Ihre Position die einzig Richtige… Es würde mir richtig Sorgen machen, wenn irgendjemand ihnen einmal Macht geben würde…

      • Sportpapi sagt:

        Und ich dachte immer, dieses sich unterwerfen wollen habe oft etwas Komplementäres zum Alltag?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Vielen Dank für dein Mitgefühl! Mein Leben ist reich an Spass, wenn ich solche Posts lese, noch einmal mehr. Männer die immer wissen, was Frauen wollen und brauchen…….. 🙄

      • Hans vom Hübel sagt:

        Zwischen Hingabe und Unterwerfung ist ein schmaler Grat. Gerade dominante Menschen reizt die Unterwerfung beim Sex. Vielleicht ist es das zeitweilige Ausbrechen aus dem üblichen Muster bzw. aus dem gesellschaftlichen Rollenbild, was den Reiz ausmacht. Insofern besteht tatsächlich ein Zusammenhang zur Sozialisation, allerdings muss man das nicht zwingend so negativ auslegen, wie Du das tust, Pippi.

      • alien sagt:

        Also, Pippi, Du gerierst Dich hier schon als One-Trick-Pony, nicht ganz so krass wie Talon, aber doch. Allerdings frage ich mich auch, warum eine Frau submissiv sein will. Das so simpel zu erklären wie Du, Pippi, würde ich aber nie. Psychologie ist zu komplex als dass wir sie am Küchentisch zusammenstricken dürften.

      • Katharina sagt:

        „Bei einer solchen Frau frage ich mich, was in ihrer Sozialisation schief gelaufen ist.“ die Frage ist sicher berechtigt, aber kann nicht generalisiert werden. wichtig scheint mir, anzuschauen, ob die Rollen gewechselt werden, bzw. eine Person auf eine Rolle fixiert ist. ist dem so, sollte schon auf Erlebnisse in der Jugend geschaut werden. sonst nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du klar nicht, du bist schon von einfachsten psychologischen Fragestellungen mehr als überfordert. Geh‘ ein bisschen mit dem Compi spielen, dann tust du nichts Dümmeres.

      • Pixel sagt:

        Ich schließe mich Hans an und auch Alien was den letzten Satz anbelangt. Ein Stück weit muss ich jedoch Pippi recht geben. Es ist, wie Alien meint, zwar psychologisch wesentlich komplexer, dennoch staune auch ich immer wieder wie unterwürfig sich manche Frauen zeigen und behaupten, vieles davon mache ihnen Spass. Bestimmt gibt es einen Prozentsatz deren, auf die diese Aussage zutrifft. Keine Frage. Ich bin nach wie vor der Meinung, viele meinen es müsse ihnen gefallen, es wird so erwartet. Ich möchte auch hervorheben, dass es ein großer Unterschied ist, ob man das in einer Partnerschaft

      • Pixel sagt:

        behauptet, wo man sich kennt und vertraut und sich fallen lassen kann oder ob man das oberflächlichen Bekanntschaften gegenüber behauptet. Es mag nun ein etwas anderes Thema sein, aber wenn ich mir so einige junge Mädels anschau, wie sie sich für den Ausgang zurechtmachen, wie billig das oft daherkommt und es nur einen Zweck erfüllen soll (nämlich deine Typen anzumachen), dann mach ich mir schon Gedanken….

      • alien sagt:

        Hm, ich komm jetzt nicht gad so draus, Pippi, war das eine Beleidigung? Glaub schon, oder?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Genau Pixel. Und damit du und andere Frauen nicht zuviel darüber nachdenken, werden in schöner Regelmässigkeit solche Bücher auf den Markt geworfen. Alles ganz easy, Frauen werden ein bisschen stranguliert, ein bisschen geschlagen bis Blut fliesst, ein bisschen gefesselt und ge gang-bangt, was ist so dabei……..

        Gewalt gegen Frauen ist allgegenwärtig, die Frauenhäuser sind voll von geschlagenen, vergewaltigten Frauen, die um ihr Leben fürchten. Das interessiert den durchschnittlichen Otto Normalstösser nicht, Hauptsache er kriegt einen hoch.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das Ganze läuft unter ‚Konditionierung‘, das fängt schon damit an, dass 14 jährigen Mädchen in sogenannten ‚ pädagogischen Aufklärungsbüchern‘ erklärt wird, dass es ganz normal ist, wenn ihr Freund gerne Analverkehr möchte und es nur wichtig ist, sich dabei genug Zeit zu lassen und die richtigen Gleitmittel zur Hand zu haben. Alles ganz easy, nicht wahr………. Wir sind doch so frei, so ‚emanzipiert‘. Als wäre es ein Zeichen von Emanzipation, sich möglichst umfassen benutzen zu lassen, weh tut es doch nur die ersten 20 Mal, muss frau halt aushalten.

      • Ultrafemme sagt:

        Es ist ein wesentlicher Unterschied zwischen Magazinen, Videos, Clubs und dem, was ein eingespieltes Paar miteinander machen, und das in wechselnden Rollen.

      • Pixel sagt:

        Nun ja Pippi, ich weiß nicht, ob hier der Hass den Männern gegenüber angebracht ist. Ich meine, das ist ein hausgemachtes Thema, denn die relevante Frage für mich in diesem Zusammenhang ist, WIESO glauben einige Frauen, sie müssten sich unterwürfig zeigen um den Männern zu gefallen. Vielmehr, wo bleibt hier das Selbstbewusstsein? Wenn ich eine Tochter hätte im Teenie-Alter, dann würd ich aber zusehen, dass die mir nie so aus dem Haus geht wie oben beschrieben.

    • Pixel sagt:

      Ach menno, die liebe Freischaltung…

      Ultrafemme: das meinte ich.
      Pippi: ja, stellenweise korrekt. Ist es nicht auch Erziehungsfrage…?

  • blackball sagt:

    marie, Sie schreiben es richtig (wenn ich es richtig verstanden habe) jedoch wird die Ausrichtung des eigenen, in diesem Fall weiblichen, Lustemfindens sowohl von den Hüterinnen der heiligen Inqu… Emanzipation stante pede als maskuline Unterdrückung der Frau gebrandmarkt. Ein Unterschied zu der von Ihnen ins Spiel gebrachten „Stellung der Frau in der Gesellschaft“ wird dann tatsächlich unmöglich. Dass infolge dessen in diesem Zusammenhang die FREIWILLIGE (entschuldigen Sie bitte das Schreien) Unterwerfung als abartig und unterdrückend gesehen wird, ist anmassend.

    • marie sagt:

      oh sie dürfen schreien und sie haben mich richtig verstanden – denn ich finde es in der tat auch anmassend, wenn frauen anderen frauen „sich unterdrücken lassen“ vorwerfen, bloss weil es frauen gibt, die sexuell submissiv sind und dabei auch noch lust/genuss empfinden.
      doch um auch diese kreise zu entlasten: es gibt durchaus genug männer, die aber sadistische freude haben ihre frauen zu unterdrücken, die aber alles andere als unterdrückt werden wollen.
      (gilt natürlich auch umgekehrt auch, gibt ja auch frauen, die das tun)

      • marie sagt:

        es liegt an uns frauen eben diese frauen daruf aufmerksam zu machen, dass die intimität getrennt betrachtet werden sollte, und anzuerkennen, dass submissive lust nicht mit unterdrückung zu tun hat.
        so wie es auch an euch männern liegt, den männern die gerne unterdrücken, sie darauf aufmerksam zu machen, dass es dazu zwei braucht.
        ich sehe da halt beide diesbezüglich in der pflicht.

      • marie sagt:

        dieser satz sollte „bloss weil es frauen gibt, die sexuell submissiv sind und dabei lust/genuss empfinden.“ heissen sonst entstehen missverständnisse.

      • E.H.Roth sagt:

        nun, ich kenne persönlich Frauen die auf SM voll abfahren im speziellen Bondage and some other stuff as well und wie ich erfahren habe, gibt es sehr viele die ihren Spass dabei haben. Ist übrigens nichts neues und hat es schon immer gegeben also etwas langweilig dieses Thema.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar Roth, schon zu Sklavenzeiten wussten einige, sich in diesem Zustand einigermassen einzurichten. Ist das ein Grund, die Sklaverei zu verteidigen?

        Wie gesagt, in der Sexualität zeigt sich so deutlich wie nirgends sonst die Prägung und Sozialisation eines Menschen.

      • gabi sagt:

        Also, Pippi… Selbst wenn es nur auf die „Sozialistation“ zurück zu führen wäre (WAS IMMER Sie darunter verstanden haben wollen), bliebt doch die Frage:

        Wenn es dieser – nach Ihrem dafürhalten zutiefst „geschädigten“ – Frau also nun, jetzt, aufgrund ihres Hintergrundes, gefallen würde, genau so zu ihrer Lust zu kommen, wie Sie´s für „falsch“ halten…

        Dann darf dies diese Frau einfach nicht?!

        Bloss, weil Sie´s nicht korrekt finden?!

        Wahrhaftig…. Sie sind mir ja eine schöne „Selbstbestimmung der Frau“-Plapperin.

        Sie haben so was von nichts hinter Ihrer aufgeblasenen Fassade.

    • gabi sagt:

      Ich finde aber, dass es auch überstrapaziert wird, Sex in jedem Fall als Frage von „oben“ und „unten“ sehen zu wollen.

      Hab vor Monaten schon mal erwähnt, dass eine Gespielin mir – währenddessen-einst offenbarte, dass sie es so geil fände, vor mir zu knien und mich zu blasen… Weil das so „erniedrigend“ sei.

      Ich hatte sie zu dieser Stellung aber gar nicht genötigt und dachte gar nicht, dass dies nun erniedrigend sei… Ich hab´s bloss als der Anatomie geschuldet erlebt, wo ich nun mal grad stand.

      Heisst: Auch hier geht vieles im Kopf ab, ohne zwingede Empindungskongruenz beim Partner

      • blackball sagt:

        gabi, in diesem spezifischen Thema geht es aber genau um „Top“ oder „Bottom“ … 😉

      • blackball sagt:

        … oder dann halt „Dom“ und „Sub“, um beim Buch zu bleiben …

      • gabi sagt:

        Warum?

        Oder anders gesagt:

        Hätt ich den Schwanz im Gesicht und würde die Parnterin wie beim Küssen stehen…. Dann wär´s „auf Augenhöhe“!?

        🙂

  • blackball sagt:

    Interessant, dass man sich aus lauter Unwissenheit über dieses Thema lustig macht, sei es aus Angst vor dem Ungewissen oder weil einfach eine Schere im Kopf eingebaut ist. Ich behaupte, dass 9 von 10 Personen (inklusive der Blogöse) weder Ahnung von der Materie noch das Buch gelesen haben. Wer der Meinung ist, solche Praktiken lassen sich ohne absolute/s Vertrauen, Hingabe und unter Einhaltung von SSC ausüben, der Spricht bei solchen Themen dann auch schnell mal von Gewalt gegen Frauen, Unterdrückung, etc.pp.

    • marie sagt:

      black – aufgrund der zensur wird es mühsam, ernsthaft über dieses interessante thema zu posten. deshalb haben einige auf die „lustige schiene“ gewechselt.
      ich sehe das so, dass im zusammenhang weiblicher submissiver lust nicht zur gesellschaftlichen stellung der frau grenzen gezogen werden und es eben in diese diskussion abdriften kann. muss aber nicht. anno domini 2012 stelle ich mir dann die frage darüber: warum?
      offenbar ist es immer noch tabu, dass es frauen gibt, die die sexuelle submission der frau als abartig und im zusammenhang der unterdrückung sehen. was nicht stimmen muss.

      • gabi sagt:

        (auf die Gefahr hin, dass es als plumpes Anpöbeln empfunden wird)

        Hab das jetzt drei Mal durchgelesen und immer noch nicht kapiert:

        Entweder Sie sind plötzlich auf ein extrem hohes Niveau geschossen, marie, wo ich nicht mehr mit kann.

        … Oder es ist wirr.

      • Sportpapi sagt:

        Oder einfach der letzte Abschnitt verkehrt herum formuliert…

      • Tomas sagt:

        Sexuelle Präferenzen sind immer etwas ziemlich persönliches, intimes.
        Dass die Emanzen den Fehler gemacht haben, ihre Ideologie in diesen Bereich auszudehnen ist für mich ein aus der heutigen Sicht unbegreiflicher Fehler. Aber wenn man es genau nimmt, predigten sie ursprünglich doch, dass JEDER Sexualakt mit weiblicher Unterwerfung einhergeht, auch wenn sie heute nicht so gerne daran erinnert werden. Im Grunde machen sie dasselbe, wie die Taliban: weibliche Lust ist etwas unkontrollierbares, verdächtiges, der Ideologie schädigendes.

      • marie sagt:

        genau darauf wollte ich am ende hinaus zielen.
        da sexualität eben als „waffe“ benutzt wurde und es immer noch als solche gesehen wird. ich vertrat und vertrete noch die haltung, dass die persönliche intimität strikte nicht mit dem persönlichen „öffentlichen“ leben vermischt werden sollte, um eben genau diesem missstand anzugehen.
        denn es gibt kaum etwas erfüllenders als gelebte selbstbestimmte lust/genuss, sei es für die frau, sei es für den mann. und das gemeinsam in dieser form ausleben, eben, sehr prickelnd (milde ausgedrückt) ist 😉

      • mila sagt:

        Hier schliesst sich der Kreis, marie: meine Hauptkritik an FSoG wäre, dass hier nicht das Bild einer selbstbestimmten weiblichen S gezeichnet wird.

        Wobei ich denke, dass einigen Frauen genau dieser Umstand entgegenkommen dürfte: wenn sie aus ‚Liebe‘ auf ‚verbotene‘ Praktiken eingehen, dann müssen sie ihr selbstgestricktes gutes-Mädchen-Image nicht völlig aufgeben. Deshalb noch einmal: das Buch ist bodenlos verlogen.

      • marie sagt:

        genau dieses aus liebe ist eben die crux. vermute, dass viele beziehungen aufgrund dieser verkorksten situation in der gemeinsamen sexualität anfangen zu kriseln.
        da wäre schon interessant beiträge von männern und frauen in dieser hinsicht zu lesen.
        (was das buch betrifft sind wir uns einig – das buch IST DOOF genau aus dem grund)

    • marie sagt:

      sie sehen black, es gibt auch noch weitere gründe, weshalb man beim frivolen beleiben sollte.
      schönen tag gabi und sport.

      • gabi sagt:

        Ich versteh dennoch und ernsthaft nur Bahnhof.

      • marie sagt:

        tja, tomas versteht’s. pech für sie.

      • gabi sagt:

        Da Sie Thomas nun bei pflichten, versteh inwz. auch ich´s noch.

        War aber wirklich nicht ganz klar.

      • alien sagt:

        Bleib bei Deiner Linie, sonst kommst Du schwach rüber, gabi. marie war für Dich unverstehbar, das ist eine klare Aussage. Ich verstand sie, obwohl sie manchmal etwas lustige Argumentationspirouetten (zuweilen sogar solche ohne tragfähiges Eis darunter) dreht. Das gehört zu ihr.

    • E.H.Roth sagt:

      blackball, ist es nicht wie mit allen anderen Themen? Der Mensch ist und bleibt oberflächlich und begnügt sich mit sehr wenig know how. Weiter zeigt es einmal mehr das Frauen mit der Doppelmoral sehr gut umgehen können, wie kann es sonst sein, dass Bücher über SM vorwiegend von Frauen gelesen werden wo es grundsätzlich nur um diesexuelle erniedrigt und entwürdigt ihrer Artgenossen geht. Geht der Ehemann aber mal ins Puff …. uh they’re freaking out big time

      • Elisabeth sagt:

        Habe etwa 100 Seiten des ersten Bandes gelesen und den Rest durchgeblättert. Es ist schlicht und ergreifend langweilig. Repetitiv, oberflächlich, unglaubwürdig – you name it. Wenn erotisierende Unterhaltungsliteratur, dann z.B. die alt gediente Emanuelle… Der nimmt man die innere Göttin ab, ohne dass sie einem dauernd aufs Auge gedrückt werden muss (na gut, da wird dafür französisch philosophiert, aber die Stellen kann man / frau ja überspringen)…

      • blackball sagt:

        Das ist der Kern des Problems. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich tatsächlich noch überrascht bin, dass freimütig eingestanden wird, keine Ahnung von der Materie zu haben, über die diskutiert wird.

        Achtung, E.H. Roth, SM hat nichts mit Entwürdigung oder sexuelle Erniedrigung zu tun. Sie stolpern hier über ein weit verbreitetes Vorurteil, das gezielt in die Welt gesetzt wurde. Wie bei jeder zunehmend populären Subkultur gibt es auch im SM Ausnahmen, leider.

  • Röfi sagt:

    Das Buch ist der Hammer!!! Habe es an einem Tag gelesen!!!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Warum erstaunt mich nicht, dass einer, der sich Röfi nennt, sowas in einem Tag liest…… 🙄

    • gabi sagt:

      Ja, warum wohl, Pippi?!

      Vielleicht, weil Sie sich auf keinen Fall auch nur mit einem Molekularteilchen von irgendwas beschäftigen wollen, dass nicht Ihrem vorgefertigten EMMA-Katechismus-Abziehbildchen entspricht?

      Wenn schon nur das Ausweichen auf den Namen (fast wie bei „Gabi“, gäll?!) noch irgendwie dazu dient, nur ja nicht damit konfrontiert werden zu müssen.

      Sagen Sie mal, Pippi: SIND Sie am Schluss gar Uriella?!

    • Columbo sagt:

      Hatte ich ebenfalls vor; aber wie’s so geht, kam was dazwischen. Freundin war unartig, und so ein ordentliches Spanking braucht halt seine Zeit …

  • Hat jemand Coelhos „11 Minuten“ gelesen? Ich denke nicht, dass Shades of Grey etwas Neues ist…

    • Auguste sagt:

      hmm…, diffizile frage, donna angelone. coelho gehört zu jenen autoren, die eigentlich „niemand“ liest und davon glänzend leben können.

  • gabi sagt:

    Da es mich bei Ihnen ja immer am Meisten fasziniert, wenn sich ihr Weltbild um ein paar Ecken doch in den Schwanz (im Sinne einer Schlange, jetzt) beisst:

    Sagen Sie mal, Pippi:

    Wie ist das eigentlich?

    Als ich vor Jahren eine Frau traf, die sich´s etwas gröber von mir wünschte und ich da leider nicht mit mochte:

    Hab ich mich damit nun vorbildlich verhalten?
    Oder wär´s erst okay gewesen, wenn ich ihr in einem halbstündigen Vortrag das frauenfeindliche Element ihres – gewünschten – Tuns erklärt hätte?
    Oder habe ich mieser Macho die Bedürfnisse der Frau wieder mal mit Füssen getreten?

    😀

    • Sportpapi sagt:

      Das „leider“ steht für was? Bedauern im Nachhinein?

      • gabi sagt:

        Oh…. Gute Frage.

        Also damals jedenfalls: Nö. Konnte ich halt nicht. So wie ich jeweils auch Rollenspielen nichts abgewinnen konnte („Spiel mal Du seist mein Boss!“ – mit einem dieser haltungstherapeutischen Kniestützbürositze, wenn Du weisst, was ich meine…).

        Vielleicht würd´s mich heute mehr wunder nehmen, was denn nun mit ihr selbst abginge.

        Aber ich glaub, ich könnt´s immer noch nicht. Nein.

        Hingegen wollt sich Eine mal unbedingt anpinkeln lassen. Bot mir dazu auch die Badewanne als Ort des Geschehens an und ich lehnte dennoch ab. – Da könnte ich heute wohl aus Neugier mit.

      • Sportpapi sagt:

        Ich weiss gar nicht, ob ich dich nun wegen deiner Bekanntschaften (nicht nur die heute zitierten) eher beneiden oder bedauern soll… 🙂

      • gabi sagt:

        Bedauern?

        Also aufm Trockenen bin ich damals ja nun auch ohne Badwanne nicht geblieben…

        🙂

      • gabi sagt:

        Wie schade, dass mir Pippi nicht die klaren, EMMA-konformen, Richtlinien durch gibt.

        Hätt mich in diesem Fall wirklich interessiert.

        Auf Wünsche der Frau unbedingt eingehen? Oder bloss ganz egoistisch dem eigenen Empfinden folgen?

        Was stimmt denn nun?!

        Was spricht das Orakel?

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Wir leben in einer Welt voller Gewalt und da wissen gelangweilte Tussis nichts Besseres, als so einen Mist zu schreiben zwecks Aufgeilung von Otto Normalverbraucher. Die Motivation dafür ist einzig und allein, um Kohle zu machen. Ich könnte ko …… tzen! 🙁

    • Sportpapi sagt:

      Otto? Du meinst Hanna?

      • gabi sagt:

        😀
        🙂

        Shades of gray aber auch auf dem schmalen Grad zw. witzigem Esprit und Höhnen… Oder?!

        😉

        Also ich fand´s köstlich.

        Übrigens, Sportpaps: das war bisher die ungewöhnlichste Gemengenlage mit den seltsamsten Frontverläufen, rund um Isl4m und Vorhautgeschnipple, was?!

      • Sportpapi sagt:

        Ungewöhnlich? Ich fand es einfach bemühend, wie viele Leute nicht einmal bei ihren eigenen Motiven ehrlich sein konnten.

      • gabi sagt:

        Mich hat – als Unbeschnittener – vor allem gewundert, wie viele sich über einen Beschnittenen aufzuregen vermögen, der ihren (theoretischen) Vorstellungen nicht entsprechen mag.

      • mila sagt:

        Und wen genau meinen Sie, Sportpapi? Und seit wann liegt es an Ihnen, die Motive anderer abschliessend zu beurteilen? Normalerweise verwehren doch gerade Sie sich gegen derartige Formen der (Über-)Interpretation der Aussagen anderer.

        Ein Fall von Double Standards? 😉

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Ich ergänze: nach meinem höchst subjektiven Empfinden… Geärgert hat es mich trotzdem.

      • mila sagt:

        Mich hat die Diskussion nicht geärgert, eher erstaunt. Oder sagen wir: befremdet. Denn ja, ich (persönlich) finde es befremdlich, wie reflexartig wir bereit sind, Asche über unser historisches Haupt zu streuen und von Diskriminierung zu sprechen, wo wir es mit einer Glaubensgemeinschaft zu tun haben, die heute noch ein – gelinde gesagt – prekäres Verhältnis zum Wort Toleranz hat.

        Von meiner Seite ist damit dann auch eigentlich alles zu diesem Thema gesagt.

      • gabi sagt:

        Wie schon so oft…

        😉

    • Patrick sagt:

      Liebe Pippi: Ich empfinde es als die schlimmste Form von Gewalt, wenn jemand anderen vorschreiben möchte, was diese Person zu denken oder sagen hat. Und diese Form der Gewalt spüre ich so ein bisschen aus ihrem Post heraus. Weiter, Ms. „Ich bin sooo speziell“, was spricht gegen Otto Normalverbraucher und wieso ist es schlecht, diesen aufzugeilen? Ich mag Otto Normalverbraucher das gönnen und wünsche es ihnen auch gelegentlich.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Denken? Hier geht es nicht um das Denken, jedenfalls nicht bei jenen, die es mit dem Hirn tun.

      • Tomas sagt:

        Pippi: schöne Geschichte 🙂
        Habe zwar erwartet, dass es endet irgendwie „und entfernt man dem Weibchen das Gehirn, werden die Borsten Blond“ oder so, aber das würden sie dann wohl eher nicht posten, habe ich irgendwie das Gefühl…

      • gabi sagt:

        Hihi… Heute sind aber Einige witzig drauf, hier.

        Auch sehr gut, Thomi!

        Complimenti

      • Patrick sagt:

        Et voilà liebe Pippi, schon postulieren Sie ein Denkverbot. Und das mit der Begründung, dass sie ihre Sicht der Dinge in andere Menschen hereinprojizieren, dass also ihre Sicht der Dinge die Richtige ist. Ich bedaure Ihre negativen Erlebnisse sehr, diese betreffen jedoch sie und sind keineswegs universell.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Man muss nicht vom Rassismus direkt betroffen sein, um dagegen zu sein. Frau muss nicht vom Sexismus – in all seinen schrecklichen Formen – immer selbst betroffen sein, um dagegen zu sein.

        Es geht hier nicht um mich, ging es auch noch nie. Aber ich weiss schon, dass viele Männer überfordert sind, wenn es um mehr als persönliche Belange geht.

      • gabi sagt:

        … Aber nein. Natüüüürlich geht es hier keinesfalls um sie.

        Deshalb ja auch ihre vollkommen objektive Sicht!

        – Keine Ahnung, wer hier das Gefühl vermittelt, es ginge immer nur um sie und um das Eine, an das Sie dauernd denken.

        Wirklich keine Ahnung!

  • lora kamm sagt:

    Wünschte mir mehr Analyse von Frauen bei Nachahmung bzw. Integration männl. „Errungenschaften“ in ihre eigene Existenz. Sobald Frauen eine Frau enttecken, die ihr Business mit der Kopie patriarchaler Rezepte macht, signalisieren sie Entgegenkommen. Bei Themen wie Dominanz, Unterwerfung, Quälen, Leiden-wo die Rollen gesellschaftl. klar aufgeteilt und die Zuordnung an Mann/Frau zum Nachteil der Frau organisiert sind, sei es in Kriegen, Vergewaltigungen, Tötungen, unbezahlter Arbeit…ist ein Satz wie “ Kontrolle völlig abzugeben und Hingabe…aufgedrängt zu bekommen“ weibl. masochist. Selbstmord

    • marie sagt:

      dabei war es sacher masoch, der den masochismus mit seinem roman venus im pelz geprägt hat. dort war der mann der masochist.
      empfehlenswerte literatur.
      (aber ich weiss durchaus, was sie meinen – es ist zeit dies zu ändern und würde sich literarisch sicherlich bewähren. gesellschaftlich… sehe ich leider eher schwarz)

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Genau, Lora Kamm!

    • mila sagt:

      @lora kamm und Pippi, so unbequem es ist: die weibliche Lust an Unterwerfung erklärt sich leider nicht durch simple patriarchalische Gehirnwäsche. Genauso wenig wie die weibliche Lust an Dominanz.

      Hier geht es um archaische Komponente der menschlichen (nicht: männlichen) Natur. Aber man kann sich jeden Sachverhalt, der nicht in das eigene Weltbild passt, einfach reden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „Aber man kann sich jeden Sachverhalt, der nicht in das eigene Weltbild passt, einfach reden.“

        Geschenkt mila, deine Behauptung der archaischen Komponente der menschlichen Natur ist eben eine blosse Behauptung. Patriarchale Sexforscher kommen immer wieder gern damit, du solltest deine Lektüre überprüfen. Lies mal was anderes, z.B. Margarethe Mitscherlich, Sheila Jeffreys, Luise Pusch, Kate Millett, um nur einige Autorinnen zu nennen.

      • gabi sagt:

        Ah… Pippi: ich wollte noch fragen…

        Bei den Bonobono-Weibchen. Gilt das eigentlich bei denen, mit dem Unrasiertsein, überhaupt?!

        Mir ist erst nachträglich aufgefallen, dass die im Schambereich unbehaart sind, wie ihre schimpansigen Verwandten.

        Dennoch rasieren Sie sich ja nicht selbst. Vielleicht hat aber auch nur das patriarchale System unter den Bonobonos dazu geführt – also über Evolutionsjahrtausende, natürlich – dass die Haare dort weg sind.

        Sind die Bonobonos nun im Sinne des Emma-Katechismus eigentlich befreit oder nicht?

        -In freudiger Erwartung einer aufschlussreichen Antw.

      • mila sagt:

        Mitscherlich ausgenommen, erklären uns Sprach-, Literatur- und Politikwissenschaftlerinnen also unser Sexualleben. Aha.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Richtig mila, es sind ‚Innen‘ – merkst du was?

        Oder lässt du dir deine Sexualität lieber von Männern erklären?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und mila, falls dich die verschiedenen ‚Innen‘ wirklich stören, weil du sie als nicht kompetent erachtest: Es reicht eigentlich, wenn du Mitscherlich liesst. Tu’s einfach……..

    • mila sagt:

      Was ist jetzt schon wieder das Reizwort: weibliche Lust?

    • mila sagt:

      Unterwerfung?

      • marie sagt:

        ich glaube unterwerfung.
        aber solange wir keinen unterschied zur gesellschftlichen stellung der frau und weibliche lust machen – dann bleibt submission für viele ein reizwort.

      • mila sagt:

        Kommt hinzu, dass die Lust an der Submission keineswegs ein ausschliesslich weibliches Phänomen ist – im Gegenteil.

      • Beno sagt:

        Genau mila, du könntest mir auch einmal die Nase hochziehen…und schauen was drinnen alles so ist 🙂

      • mila sagt:

        Na ja – und ich hielt das Bild für total unerotisch… Die Geschmäcker sind wohl doch sehr verschieden.

      • marie sagt:

        sehe ich auch so mila. aber mich erstaunt diese debatte ja eigentlich nicht, denn heute ist alles übersexualisiert (oversexed and underfucked), stellt sich mir die frage eben nach intimität und welche bedeutung dies heutzutage noch aufweist.
        bei den sm praktiken, handelt es sich doch um einen intimen akt, der betroffene nach klarer absprache untereinander pflegen. aber ich erlebe auch, dass eben diese grenze der intimität mit der „öffentlichkeit“ vermischt wird. für mich stellen diese praktiken alles andere als ein problem dar. beide müssen damit einverstanden sein u lust dabei empfinden.

      • marie sagt:

        offenbar scheint weibliche intimität im zusammenhang submission eben für viele unangebracht zu sein, weil parallelen zur gesellschaftlichen stellunjg der frau gezogen wird.
        gefährlich wird es doch, wenn frauen versuchen präferenzen herauszufinden und dies mittels spielen. das spiel im vorfeld ist gefährlich, der akt me per se nicht.

      • marie sagt:

        bei männer übrigens auch. das bsp von frauen nehme ich nur, um an lora kamms post anzuknüpfen.

      • gabi sagt:

        Unterwerfung?

        Hihi… da fällt mir heute doch prompt grad wieder eine Reli ein, deren Bedeutung genau dieses Wort ist.

        Geht dann aber nicht mit dem „Schweinchen“-Bild zusamen.

        🙂

      • Beno sagt:

        ….wobei 5 x täglich die Unterwerfung…Gestalt kriegt !

    • mila sagt:

      Dominanz? Oder deren Kombination?

    • mila sagt:

      Egal. Patriarchalische Gehirnwäsche erklärt nicht deren Existenz, sondern archaische Komponente der menschlichen (nicht: männlichen) Natur. Aber man kann sich natürlich jeden Sachverhalt, der nicht in das eigene Weltbild passt, ideologisch einfach reden.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Gewalt gegen Frauen, wie geil 🙁
    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Wir-koennen-ihr-nicht-vergeben-Ehemann-exekutiert-Frau-unter-Jubel-/story/30297047

    Der traurige Höhepunkt von männlichen Gewaltphantasien gebenüber Frauen.

    • gabi sagt:

      Bravo! Das wird sie lehren.

      – Super. Gehört wieder mal genau hierher.

      Bei der letzten „Mickey Mouse“-Rezension habe ich mich auch nicht mundtot machen lassen und die direkte Verbindung zum sinnlosen Tod von Labourmäusen angeprangert!

      Mann, was bin ich doch für ein guter, für ein weitblickender, für ein klar denkender Mensch!

      🙂

    • mila sagt:

      Gabi, denken Sie nicht, dass Ihr Hohn angesichts der Begebenheit Fehl am Platz ist?

      • Sportpapi sagt:

        Ist es. Kleine Ergänzung: Offenbar haben auch die beiden Männer, um die es da ging, die Exekution nicht lange überlebt. Und ich weiss wirkllich nicht – in Anlehnung an WS – ob diese Geschichte bei uns wirklich so breitgeschlagen werden muss. Was ist der Nachrichtenwert?

      • mila sagt:

        Solange Ehrenmorde auch bei uns praktiziert werden, ist es wohl ein trauriger Nachrichtenwert, ja. Denn die Problematik geht insofern auch uns etwas an.

      • mila sagt:

        Ach so, habe Ihre Frage falsch verstanden: der Nachrichtenwert an sich ist das Thema Gewalt gegen Frauen, spezifischer: Ehrenmord. Etwas, das auch in unseren Breitengraden geschieht, und insofern nicht unter den medialen Teppich gekehrt gehört.

      • Sportpapi sagt:

        Ich bin auch nicht der Meinung, dass jeder (Ehren-) Mord oder Autounfall, der bei uns passiert, zwingend Nachrichtenwert hat. Geschweige denn im Ausland. Zumindest würde jeweils eine Kurzmeldung reichen. Interessanter wäre dann wenn schon die kommentierte Jahresstatistik. Aber wehe, wenn dann von „keine Häufung“ die Rede ist…

      • gabi sagt:

        Weibliche Polizeisprecher und gut ist!

        …Sag ich doch.

      • mila sagt:

        Sportpapi, doch, der Nachrichtenwert ist für mich gegeben. Wo jeder andere Mord (s. Fall Lucie) an die Öffentlichkeit gezerrt wird, sollen Ehrenmorde klammheimlich unter ferner liefen verhandelt werden?

        „Zumindest würde jeweils eine Kurzmeldung reichen. Interessanter wäre dann wenn schon die kommentierte Jahresstatistik. Aber wehe, wenn dann von “keine Häufung” die Rede ist…“ Zynisch, Sportpapi. Äusserst zynisch, und irgendwie unter Ihrem Niveau.

      • gabi sagt:

        Nein, mila:

        Da haben Sie wohl die Diskussion neulich verpasst, wo genau dies das Hauptproblem einger mitdiskutierender Damen zu sein schien.

        Ist also bloss eine sehr konrete Anspielung, die hier gut passt.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Zweimal nein. Nein, ich habe gerade gesagt, auch nicht jeder Mord in der Schweiz sollte auf der Titelseite abgehandelt werden. Eben nicht. Nein, es werden auch nicht die Tausenden von Morden überall auf der Welt bei uns verarbeitet.

      • mila sagt:

        Sportpapi, die spektakulären internationalen Fälle werden auch bei uns aufgegriffen – s. den Zerstückelungs-Fall des P.darstellers. Angesichts dieses Rahmens ausgerechnet die Ehrenmorde auszulassen, schiene mir absurd.

        Das wollte ich sagen. Dass weder Sie noch ich die Prinzipien des medialen agenda setting grundsätzlich verändern können, ist eine andere Geschichte.

        Ist Ihnen übrigens bekannt, dass vor nicht allzu langer Zeit Ehrenmörder an deutschen Gerichten mildere Strafen erwarten konnten als normale Mörder? Der kulturelle Hintergrund als mildernder Umstand – eine pervertierte Sicht.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Nein, das war mir nicht bekannt, und finde ich abartig. Allerdings ging es beim von mir geposteten Link gestern zum Thema verbotenes Langzeitstillen letztlich am Rand um das Gleiche. Die Frau musste gewusst haben, dass das in D nicht geht, sie ist schliesslich in einem christllichen Land aufgewachsen…
        Zum Agenda Setting: Naja, auch hier gibt es noch die Nachfrageseite. Und da nehme ich mich nicht aus.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sprotpapi:
        ähm?!
        „sie ist schliesslich in einem christllichen Land aufgewachsen…“
        also Entschuldigung, jenes Land ist nicht „christlich“ auch wenn da mal Kolonialisten drin rumgewütet haben,
        und nun jemand vom Gericht genug blöd ist so eine Aussage als Begründung zu liefern.
        Echt lächerlich, Sie finden kein einziges Land in Ostasien das diese Bezeichnung für sich in Anspruch nehmen würde,
        ausser die Philippinen möglicherweise.

        Und Sie nehmen das einfach so eins zu eins als Tatsache, weils in einer Urteilsbegründung gestanden hat?

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        sollte natürlich Sportpapi heissen….

      • Sportpapi sagt:

        Ich nehme gar nichts. Es war eine irrelevante Tatsache, unabhängig davon, ob es nun der Hintergrund stimmt oder nicht. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Eben, ich bin mit mila einig.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi:
        Sie haben glaub missverstanden,
        Sie schreiben, die Betroffene sei in einem christlichen Land aufgewachsen-
        ist sie aber nicht, da sich Vietnam nicht als „christliches“ Land sieht.
        Weder haben Sie das in Anführungszeichen gesetzt, noch drauf verwiesen dass dies jemand anders behauptet hat.
        Diese Aussage stimmt nicht,
        doch Sie schreiben es fröhlich weiter, was soll denn das werden?

      • Sportpapi sagt:

        @BS: Woraus wollen Sie mir heute noch einen Strick drehen? Ich habe angemerkt, dass es sich um den Text aus einem Link handelt, diesen dann quasi in indirekter Rede angeführt. Und erklärt, was ich gemeint habe, und was für mich (nicht) relevant ist. Wollen Sie mich nun absichtlich missverstehen? Welchen Wert hat es zu wissen, ob Vietnam nun christlich ist oder nicht?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi:
        mir geht es einfach um Korrektheit, und das da von 13.30
        „Die Frau musste gewusst haben, dass das in D nicht geht,
        sie ist schliesslich in einem christllichen Land aufgewachsen…“ verstehe ich nicht als indirekte Rede.

        Weil mir in der anderen Abteilung schien, Sie bringen diese Geschichte gerade weil eben auf den Hintergrund verwiesen wird, (und versuchen Zusammenhänge abzuleiten- aufgrund Falschinfo!)
        finde ich es schon noch von Bedeutung dass nicht weiterhin falsche Hintergrundsverweisungen herumgereicht werden! Warum stören Sie sich dran?

      • Sportpapi sagt:

        Ich habe den Link dort absolut passend zum Originalthema platziert. Den Nebensatz darin habe ich kaum zur Kenntnis genommen, da für mich nicht wichtig. Und ich betone noch einmal, auch zum anderen Thema. Um irgendeine Religion geht es mir eigentlich nicht, sondern wenn schon um Religionsfreiheit. Ich habe da keinerlei Sympathien und keinerlei Interessen.

    • mila sagt:

      Und verstehen Sie mich nicht falsch: mir geht es nicht um political correctness. Mich mutet es einfach etwas… pietätlos an, nach so einem link den Vergleich zwischen Mickey und Labormäusen zu ziehen. So sehr mich auch deren Schicksal bekümmert.

      • gabi sagt:

        Mir geht es darum, dass Pippi wirklich zum hinterletzten Thema jeweils ihre Agenda auf die Bühne zu zerren vermag. Unter IRGEND einem Vorwand.

        Da empfinde ich meinen Vergleich (Mickey = lustig harmlos vs Labormäuse = qualvoller Tod, deren Sinn von vielen bezweifelt wird) jetzt, wo ich ihn für Sie noch genauer unter die Lupe nehmen, sogar sehr gelungen.

        Allerdings kann ich Ihren Vorwurf hier dennoch nach vollziehen.

        Ich werde es ertragen.

        😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Armleuchter! Das Denken ist halt nicht deine Stärke. Ja, ich weiss, da freust du dich, dass du heute eine Zeile Beachtung bekommst von mir. Das wars dann, brauchst nicht zu betteln, mehr gibt es nicht.

      • gabi sagt:

        Hihi… Sie führen sich ja heute auf, wie ne S/M-Domina hier!

        🙂
        😀

      • gabi sagt:

        … Hätte mich im Übrigen auch schwer gewundert, wenn ausgerechnet Sie ne emanzipanzi-Lösung für das Wunschhaue-Dillemma geboten hätten:

        Als klasse Ratgeberin in Lustfragen (abgesehen vom Maori-Tipp) sind Sie hier glaub selbst Ihren geneigtesten Freundinnen im Blog noch nirgends in Erinnerung geblieben!

        😀

      • gabi sagt:

        Köstlich: Ich wusste doch, dass bei die arme, arme Pippi hier schwerste Verrenkungen vollführen müsste, wo´s mit einfachem Schwarz und Weiss partout nicht so einfach in Parolen zu packen ist.

        … Different shades of grey, eben.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Pippi, hast Du kein Facebookprofil, wo Du sowas posten kannst?

      • gabi sagt:

        Es fällt mir selber schwer, es ein zu gestehen… Aber ich muss es zugeben:

        Pippi übt für mich inzwischen schon einen ähnlichen Reiz aus, wie Uriella.

        Wenn die irgendwo erscheint und wieder was zum Besten gibt, kann ich auch nie weg zappen. Ist einfach zu lustig; zu abgefahren, zu anspruchsvoll im entgrenzten Abheben, zu gute Unterhaltung!

    • Patrick sagt:

      Ich kanns nicht lassen auch noch was zu sagen: Spanien hat 4:0 gewonnen gegen die Italiener.

      Pippis Post hat mehr Zusammenhang mit dem Blog als meiner? Tjaaa, die Italiener wurden unterdrückt; durch Männer.

      • Eni sagt:

        @ Pippi Langstrumpf

        Dieser Artikel hat mich geschockt obwohl es das nicht mehr sollte, denn eigentlich erstaunt/überrascht mich gar nichts mehr, wozu Menschen gegenüber Schwächeren (Frauen, Männer, Kindern und Tieren) fähig sind. Nein, es überracht mich nichts mehr, aber geschockt bin ich doch immer wieder.

        Meine Frage ist, warum Sie diesen Link posten zu diesem Thema? SM ist doch nicht typische Frauenunterdrückung. Viel mehr, bezahlen doch ziemlich viele Männer ein Schweinegeld dafür von einer Domina diszipliniert zu werden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Doch Eni, SM ist typische Frauenunterdrückung. In den allermeisten Fällen geht es um die männliche Lust an der weiblichen Unterdrückung, darum, der Frau Schmerz zuzufügen, seelischen und körperlichen. Die Gewalt gegen Frauen ist ein weltweites Problem, die Stilisierung von Gewalt als sexuelle Kunstform – Bonding etc. – ist ein Versuch der Rechtfertigung – „Frauen lieben, was Männer mit ihnen tun, was immer das ist“ ist die tiefere Aussage dieser Stilisierung. Gehirnwäsche halt.

        Dominas sind in dem Zusammenhang bloss eine kuriose Randerscheinung.

      • gabi sagt:

        Prust….

        Pippi: Das Zitat “Frauen lieben, was Männer mit ihnen tun, was immer das ist” stammt von IHNEN!

        😀

        Köstlich. Wenn bloss Jesüs oder Maria direkt durch Sie sprechen würde… Ich könnte mir sogar vorstellen Uriella für Sie zu verlassen!

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        @ Pippi
        DAS ist Blödsinn.
        Geh doch mal auf ne SM-Party und guck dir die Paare an, die da hingehen.
        Da gibt es dominante und devote Männer und Frauen, welche die sich GERNE schlagen lassen und / oder erniedrigen, sowie solche die dem Partner genau das antun, weil er / sie es so will.
        Einvernehmlich.

    • gabi sagt:

      Übrigens… Zum Artikel selber wollt ich noch bemerken:

      Und wieso genau müssen wir das denn nun nicht ebenfalls ganz „tolerant“ unter dem Überbegriff „Religionsfreiheit“ hin nehmen?

      Steht doch genau so in den Vorschriften derselen Glaube srichtung bei uns (also quasi in den Statuten): Ha dith 14 aus der Sumna! Wenn wir das hier in deren Satzungen aktzeptieren, wieso sind wir denn plötzlich entsetzt wenn´s irgendwo auf der Welt vorschriftsgemäss ausgeführt wird?

      (jaja… Jetzt komm ich selber wieder mit dem, was mich umtreibt… Ichweissichweiss. -– ABER PIPPI HAT ANGEFANGEN!)

      😉

      • Eni sagt:

        Nun, ich denke einfach dass es auch Frauen gibt, die es gerne ein wenig exotischer mögen als nur das Übliche.

      • Eni sagt:

        Nun, ich denke einfach, dass es auch Frauen gibt die es ein wenig exotischer mögen als nur das Übliche.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Wenn ich dauernd in der Schlange lande, gehe ich gleich wieder, das ist mir zu blöd hier. Kindergarten!

    • mila sagt:

      Geht vielen momentan so.

    • mila sagt:

      …mich hätte der Rest des Leserbriefs übrigens sehr interessiert. Irgendwelche Playboy-Blödeleien kommen durch, nicht aber sachbezogene Kommentare?

    • marie sagt:

      ist schwierig das thema xes zu besprechen, wenn das thema nur umschrieben werdne kann. i schneider hat es mit biene und blume gemacht – klappt ganz gut 😉 yep, geht im moment vielen so.

      • Issey Schnyder sagt:

        Aber wenn ich nun über meine Vorlieben und Abneigungen mittels der Biene schreiben soll, so wird das sicherlich äusserst kompliziert! 😉
        Also ich stehe z.B. wenn sich die Königin der Bienen im Korb sich verschmitzt wälzt, mich mit den Tibia und Femur festhält und mich mit ihrem Stachel ganz süffisant piesackt, um mich zu zwingen mein Mundwerkzeug sanft an ihrem zuckenden, behaarten und verlangend „atmenden“ hinteren Empfangschlund zu benetzen. Dabei schaue ich an ihrem stoppeligen, eng anliegenden und gestreift glänzenden Dress hoch und versinke glucksend in ihren tausend herrschaftlich blickenden Augen.

      • marie sagt:

        sind sie zoologe?

      • gabi sagt:

        😀

        Damm!

        Issey, das war klasse.

        In einer Mischung aus Glucksen und Abscheu gelesen

        🙂

        Sagen Sie mal… Das war so plastisch geschildert: haben Sie mal was mit nem Insekt gehabt?

      • gabi sagt:

        Ihre Mami hat bestimmt nie verstanden, wieso sie unter ihrem Bett versteckt immer nur das offizielle vierteljährliche Instektologen-Organ fand, welches irgendwie „gebraucht“ wirkte…

        😀

        Ernsthaft: das war lustig.

      • marie sagt:

        das war the fly reloaded aus dem disney studio.

      • marie sagt:

        oh, hier hatte willi endlich xes mit biene maja.
        ich musste ü 40 werden, um das noch zu erleben. danke i!

      • Issey Schnyder sagt:

        Ja das ist lustig sich eine solche Geschichte vorzustellen. Deshalb meine Lieben: Lasst es im Rollenspiel krachen! So richtig deftig in einen anderen Körper zu schlüpfen, was ja anscheinend in diesem besprochenen Buche nicht passiert. Also letzthin „musste“ ich nach dem Regen im hohen Gras auf Knien durch allerlei Schnecken schlüpfen. Das war auch ganz lustig und ja so unkorrekt und so schön gruusig! 😉

      • marie sagt:

        🙂

      • Issey Schnyder sagt:

        Noch eine Rollenspiel-Vorstellung gefällig? Könnte aber zensiert werden… 😉

      • gabi sagt:

        Ich werde mich – inspiriert durch Ihre Worte – ins Bienchenkostüm der Hortfreundin meines Kindes zwängen (hoffentlich reisst es nur an der richtigen Stelle auf) und heute Abend, oben, auf dem Schlafzimmerschrank, auf meine Partnerin lauern!

        🙂

      • Issey Schnyder sagt:

        Ich freue mich für Sie @Gabi 😉

      • marie sagt:

        @i
        nume hü!

      • Issey Schnyder sagt:

        Es scheint die Sonne auf eine Lichtung mit einer verschlammten militärischen Kampfbahn. Ich stehe vor dem Start und schaue zitternd zu meiner Serena. Was für ein Anblick!

        Sie trägt eine Sportmütze mit seitlich tief ins Gesicht gebogenem Schirm, ganz in schwarz. Ihre Augen werden durch eine Iridium beschichtete Sportsonnenbrille undurchschaubar und ganz verhüllt.

      • Issey Schnyder sagt:

        Leichter Schweiss rinnt ihr das Dekollete herunter in den schwarz, glänzenden Elastan Sport-BH. Ihre Sixpack-Muskeln glänzen kontrastreich und vibrieren vor Anspannung. Ihr rechter Arm hält sie vor Ihrem Gesicht, der Pulswärmer verdeckt halb die Schnur der Lexan-Trillerpfeiffe die sie gegen den Mund führt. Mein Herz Pocht. In der linken Hand hält sie eine Stoppuhr, ihr Daumen in Stellung.

      • Issey Schnyder sagt:

        Mein Blick wandert zu ihren muskulösen Hüften die in Kombination zum Sport-BH selbstglänzend in der Sonne ihren Körper formt, der mit leicht gespreizten Beinen in Sportschuhen mit Lackeinsätzen fest im Gras steht. Mein Blick wandert nochmals ihren strammen, rasierten und schweissigen Waden hoch zu einem Nylon-Gürtel mit einer Titan-Haltevorrichtung für Ihren Hi-Tec-Sportflogger.

      • marie sagt:

        stehe aber nicht auf uniformen. 😯

      • Issey Schnyder sagt:

        Aus der Ferne kann ich diesen Flogger als das non-plus-ultra der Sport-FemDom Szene erkennen. Es ist der Aua-Boy-Super-Flash-Flogger „Women“ mit extrudiertem superfestem Karbon-Schaft, extra für starke Frauenhände konstruiert, und mit neun auf dauergefetteten Press-Wälz-Lager angebrachten Kevlar Schwänzen mit hochfesten Silikon-Enden für den ultimativen Antrieb des leibeigenen sport-subis.

      • Issey Schnyder sagt:

        Selbstverständlich ist ihr ganzer Dress von der Marke die sich nach der Siegesgöttin benennt.

        Es erschallt ihr harscher Ton. „Just do it!“ und ein heller Pfiff!

        „Yes! Sir! Master! Chief!“… und ich renn wie ein verzücktes Wiesel zum ersten Schlammloch…..

      • marie sagt:

        oh sport, nicht militär.

      • marie sagt:

        sie stand dicht vor ihm. die streng nach hinten gekämmten haare zu einem dutt zusammengepresst faszinierten ihn seit jeher. seit sie zum ersten mal die türe betrat und ihre lippen mit dem sehr roten lippenstift sich zu einem lächeln formten und kleine weisse zähne frei werden liessen. als sie ihre dunkle hornbille aufsetzte und ihn intensiv musterte, empfand er ein gefühl der wärme im bauch, seine härchen auf den armen stellten sich auf und verursachten ihm ein prickelndes vergnügen.
        heute stand sie dicht neben ihm, er roch ihre haut, das sich mit ihrem parfüm vermischte. er drehte sich

      • Issey Schnyder sagt:

        JAAAA!!!! @Marie!

      • marie sagt:

        sich leicht um und schaute zu ihr hoch. er rückte den stuhl leicht nach hinten dabei um ihr mitten ins gesicht zu scheun. ihr leicht überheblicher, kühle blick über der geschlossene sehr rote mund ihr duft. er wollte sie berühren. sie sagte schroff „nein“. ein überwältigendes gefühl, das ihm fast den atem raubte und den blick senken liess, liessen ihm dieses schroffe nein, diese bestimmte stimme als echo erklingen und er wollte noch mehr davon. sie legte ihm die untlergen auf sein pult und dabei schtreifte ihr arm kanpp den seinen. sie drehte sich um und ging. und schloss ganz langsam die tür.

      • Issey Schnyder sagt:

        Oh! Da wird mir ja warm im Bauch! @marie 😉

      • Beno sagt:

        @Issey Schnyder

        Meine Glückwünsche zu deinem poetischen Exploit !!!

        … ein Tipp; schick die Sportfrau wieder virtuel zurück zu ihren Trainingseinheiten…die könnte sehr enttäuschend langweilig ihre trainierten Waden vor dir ausreken wollen…

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Für Männer, die nur einen hochkriegen, wenn sie ihre Partnerin erniedrigen und demütigen können, ihr seelischen und körperlichen Schmerz zufügen, hab ich nur Verachtung übrig. Armselige Kreaturen ohne Selbstwert, die ihr kümmerliches Ich damit aufzumöbeln versuchen.

    • gabi sagt:

      Übrigens komisch: ist noch keinen Monat her (22. Juni), da hat Pippi hier selber noch geschrieben:

      „Frauen lieben, was Männer mit ihnen machen, immer und überall, was auch immer das ist“

      Mir scheint, die ist einfach froh, wenn sie irgend einen Vorwand findet, um zu den Dingen zu schwenken, die ihr ständig im Kopf rum spuken und sie sich hier dann etwas Erleichterung verschaffen kann, indem sie so richtig engagiert, echauffiert und erregt mit schreiben kann.

      … Aber selbstverständlich nur for the higher purpose!

      😉

      • xyxyxy sagt:

        was würden sie nur machen, wenn die Pippi nicht mehr wäre … schenken sie ihr mal einen Blumenstrauss, dass sie sie täglich neu unterhält, bestärkt und bestätigt, ihnen viele Erfolgserlebnisse gibt (hier würde ein Smiley folgen, wenn ich wüsste wie das geht)

      • gabi sagt:

        Der Smiley – hab ich ja auch erst hier gelernt – setzt sich aus Doppelpunkt, Trennstrich, und Schliessklammer zusammen.

        Wenn er zwinkert ist es ein Strichpunkt – nicht frauen herabwürdigen gemeint, jetzt 😉 – anstatt des Doppelpunktes.

        Und die gröhligere Version ist ein Doppelpunkt nur kombiniert mit einem grossen D.

        Ich hab inzwischen dafür den Augenroller wieder vergessen. Könnt man hier auch öfters gebrauchen.

        Sie tun mir übrigens Unrecht, xyxyxy: Hab grad heute einen solchen an Pippi verteilt: Sie sei mir schon fast so lieb wie Uriella! (was bei mir was heissen will!)

        😀

      • gabi sagt:

        Sie tun mir Unrecht, xyxyxy… Ich weiss sehr wohl, was ich an Pippi habe und flocht ihr grad hier ein Kränzchen:

        Sie ist für mich beinahe schon so unterhaltend wie Uriella! (und das wirklich ein Kompliment!)

        😉

        Der Smiley ist ein Doppel- oder Strichpunkt (je nach Zwinkerwunsch oder nicht), ein Trennstrich und eine Schlussklammer (für den lächelnden Mund). Kürzer noch: Doppelpunkt und grosses D.

  • Draussen ist es warm, da ist es doch komplett in ordnung, wenn man heiss wird! Ich habe als Bun auch einen Sexroman gelesen den ich in der Papiersammlung gefunden habe und verbinde viele schöne Erinnerungen damit.

  • Thomas M. sagt:

    Das Problem liegt doch nicht bei der Existenz des Buches. Das Problem liegt darin, dass dies der gefühlt 100. Blog ist, der sich möchtegern-ironisch-distanziert dazu äussert. „Das hätte ich ja nie gelesen, aber jetzt natürlich doch, denn ich muss ja was bloggen den lieben langen Tag. Kein Problem, dass schon andere dieses Thema möchtegern-ironisch durchgekaut haben“.

    Es hätte mir mehr Eindruck gemacht, wenn die Bloggerin geschrieben hätte: „Es ist zwar ein Brunz, aber es hat mich doch irgendwie scharf gemacht“.

    • mila sagt:

      …und wenn das schlicht und ergreifend nicht der Fall war, weil man sich z.B. vor Lachen dauerkugelte? Es gibt kein Klischee, an dem dieses Buch vorbeischrammt – unfreiwillig komisch, das. 😉

      • Der Geschlechtsakt ist ohnehin etwas – nun ja – würde man es mit Benny Hills Titelmelodie untermalen wäre es auch nicht weniger lustig. Also zum zuschauen unfreiwillig komisch 🙂 Die Evolution hatte eine seltsame Laune bei der Entwicklung der Geschlechtsteile… da gibt es einige unpraktische Tatsachen mit denen man besonders als Mann zu kämpfen hat. *seufz

      • Erika B. sagt:

        Doch, sie schreibt: „Das Buch hat was.“
        Und wie sie rot wird.
        Was wohl damit gemeint ist…???
        Also ich gebe zu, mich törnen erotische Bücher an. Aber dieses werde ich nicht lesen. In unserer (städtischen) Bibliothek hat es ein Erotikregal, dort will ich schon lange mal hin.

  • marie sagt:

    darf man jetzt hier über sexpraktiken/phantasien/präferenzen diskutieren oder nicht? 😀

    • mila sagt:

      Oho, Kritik ist offenbar unerwünscht:

      marie, irgendwie dachte ich, es ginge in erster Linie darum, den Erfolg von FSoG zu ergründen, nicht um den Austausch eigener Vorlieben.

      Leider gibt der eher seichte Blogtext als Diskussionsvorlage wenig her, und so dümpelt die Diskussion nicht minder seicht vor sich hin. Schade.

    • mila sagt:

      Oho, Kritik ist offenbar wirklich unerwünscht:

      marie, irgendwie dachte ich, es ginge in erster Linie darum, den Erfolg von FSoG zu ergründen. Offenbar habe ich mich getäuscht.

    • mila sagt:

      Herausgekommen ist bislang unterm Strich eher seichte Unterhaltung – wobei das wiederum zum Buch passen würde.

    • mila sagt:

      …und zur Diskussionsvorlage (ob das durchgeht?).

    • Beno sagt:

      150gr Butter
      150gr Zucker
      200gr.Mehl
      1Prise Salz
      Handvoll Rosienen
      Geraspte Orangenschale

      …und wie gehts schon wieder weiter, marie ?

    • marie sagt:

      nein, ich bin ganz bei ihnen – aber ich habe es auch ein wenig so verstanden, dass man heute frivol sein DARF. aber das habe ICH dann missverstanden. und ganz komisch, wenn sie aus dem buch „zitieren“ wirds nicht vrffntlcht. und def. nicht aus urheberrechtsgründen.
      (das buch ist wirklich nicht gut, war feuchgebiete übrigens me auch nicht…)

    • mila sagt:

      An was – seichte Unterhaltung? Schade um ein interessantes Thema.

      • marie sagt:

        sehe ich genauso. leider!

      • O. De Lagery sagt:

        Das (Weiber-)Thema kann nur für solche interessant sein, die lieber über Xes lesen als ihn effektiv er-leben. Die Generation der ‚UnderfBIEPed‘ für die Xes vor allem ein Funktion innerhalb des kulturell-politischen Raumes hat,

        50SoG – ein Buch für jene, die ihre „sexuelle Befreiung“ als Konzept verstehen und ihn entsprechend als kategorischen Imperativ leben. Aber bei den Schmuddelstories verschämt und errötend in Empörung ausbrechen.

  • Andreas sagt:

    Eigentlich sind Schreiberlinge, die solche Bücher auf den Markt schmeissen und ziemlich Geld damit machen, ganz clever. Mit hocherhobenem Haupt in den Buchladen, „hochstehende“, wochenlang vermarktete Literatur zu erwerben macht sich besser als, sind wir mal ehrlich, den gleichen Mist im Pornoladen zu kaufen, wo man beim Verlassen desselben damit rechnen muss, von irgendjemandem erkannt zu werden, was dann noch peinlich sein könnte….

    • marie sagt:

      habe mal ganz aufgestellt und laut einen bekannten begrüsst, der aus einem sexkino kam. und bevor sie weiterfragen, ich hätte ihn nicht mit müntschi begrüsst und die hand hätte ich ihm auch nicht gegeben – dazu kam es jedoch nicht. er senkte den kopf und verschwand leichten fusses. 🙂

      • Andreas sagt:

        Göttlich…ich habe vor mehr als 25 Jahren über einem Sexkino gewohnt, es war herrlich, nicht das ich Gratis ins Kino hätte gehen können, sondern die Aktionen der Besucher um mehr oder weniger Diskret das Kino zu betreten waren köstlich anzuschauen! Aber sind wir mal ehrlich, über Sex zu reden ist nach wie vor fast verpönt, oder was meinen Sie was passiert wenn Sie/Wir/Ich bei einem gemütlichen Nachtessen mit Freunden oder Geschäftsleuten über unsere Vorlieben beim Masturbieren reden? Macht meines Wissens kaum jemand, oder?

    • Tomas sagt:

      Pornoladen sind sowieso eine Enttäuschung. Ich brauchte (nein, ich brauche sie immer noch!) für ein Projekt diverse aufblasbaren Susis, nur lag der Schwergewichtspunkt dabei bei den Gesichtern der Gummidamen. Auf der Verpackung werden diese aber nie gezeigt, und so bat ich um eine Einsicht. Die mir nicht gewährt wurde. Und zwar auch nicht vom Hersteller. Eine langweilige Bande, hmpf.

      • marie sagt:

        aus hygienischen gründen tomas. gumisusis unterstehen der hygiene, fast wie frische lebensmittel. da können sie tomaten auch nicht zurückgeben, bloss weil sie ausgepackt nicht hübsch aussehen.

      • marie sagt:

        also g****susi landet auf dem index. deshalb nicht benützen und gummi damen benützen. soso. 😆

      • marie sagt:

        deshalb noch einmal:
        aus hygienischen gründen tomas. gummi damen unterstehen der hygiene, fast wie frische lebensmittel. da können sie tomaten auch nicht zurückgeben, bloss weil sie ausgepackt nicht hübsch aussehen.

      • marie sagt:

        wieso können sie tomas über p-laden posten und es wird freigeg und ich poste über tomaten und es landet im nirwana?
        (bestechung? erpressung?)

      • Tomas sagt:

        Wahrscheinlich habe ich gerade irgendeine Interferenz im Randomizer erwischt.

      • marie sagt:

        und wieviel haben sie dafür bezahlt?

      • marie sagt:

        tomaten

      • marie sagt:

        frische lebensmittel

      • marie sagt:

        hygienischen gründen

      • marie sagt:

        okke hab’s herausgefunden: hier noch einmal
        aus nehcsineigyh (rückwärts) gründen tomas. gummidamen unterstehen der eneigyh (rückwärts), fast wie frische lebensmittel. da können sie tomaten auch nicht zurückgeben, bloss weil sie ausgepackt nicht hübsch aussehen.

      • Beno sagt:

        marie, marie..mmharie…das lockere „enter – Fingerchen“….

      • marie sagt:

        beno, beno, bbbbenno… das lockere „fingerchen“ der unbraubaren sprüche…

      • Beno sagt:

        …bbbebt die Erde gerade , marie ?

  • Auguste sagt:

    hmm…, marie, verglichen mit den wilden siebzigern im tailwind der antibaby-pille erscheint einem so mancher heutige aufbruch an die grenzen der sexuellen befreiung ziemlich überkandidelt. etwas irritiert mich auch die vorstellung, dass bei leuten, wo sowieso nicht so viel läuft im schlafzimmer, ausgerechnet fesselspiele als befreiungsschlag ausprobiert werden sollen.

    • Luise sagt:

      Welcher sexuelle Aufbruch?:-)))
      Wer sich langweilt und keine Phantasie hat, schafft es wohl auch nicht mit Fesselspielen das Tier in sich rauszulassen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, sie haben recht, luise, nach 10vor10 den off-knopf drücken und sich vom sofa erheben – dafür ist aufbruch ein zu grosses wort. ein sicheres indiz dafür, dass im bett das tier rausgelassen wird, ist, wenn einem mittendrin ganz kurz durch den kopf schiesst, ob man nicht besser wieder mal den tetanus-impfschutz erneuern lassen sollte. und fragen sie nicht, woher ich das weiss.

      • Beno sagt:

        Denn besseren «Shades of Grey» ist es, …sich in den Kopf schiessen zu lassen, Guschtel 😉

    • marie sagt:

      oh auguste… nach 35ehejahren den partner fesseln bedeutet in der regel entweder lachkrampf (lachen ist gesund) oder aber schockstarre. das lachen oder schock ist eher die einsicht dabei: gott wir werden alt… 🙂 das kurbelt am ende längerfristig eher die schönheitsindustrie an, als b uhse (diese sicherlich aber kurzfristig und im vorfeld).

  • Auguste sagt:

    hmm…, 1973 war conway twitty’s „you’ve never been this far before“ ein no. 1 hit. das lied ist eine einzige verführung- und sexszene in der ein mann und eine frau zum seitensprung anlauf nehmen und auf der matraze (un)sicher landen. brilliant nimmt der rhythmus und die intensität der musik die anschwellende leidenschaft der eindeutigen situation auf. vielleicht der bestvertonte orgasmus der musikgeschichte.

    stellt man sich vor, dass amerik. hausfrauen in den 70ern das während der hausarbeit hörten, wird aus „50 shades…“ doch nur ein weiterer kleiner sommerausflug an die grenze…

    • marie sagt:

      und man denke an die ornella vanoni, die mit ihrer lasziven stimme und ihrem lombardischen gelistpeltem s , bruno lauzis l’appuntamento vollgeschminkt ins mikro hauchte und im schwarzkatholischen italien 1970 viele hausfrauen mitsangen und mit einem äusserst genüsslichen sehnsuchtsvollen gesichtsausdruck lächelnd zwischen den zähnen frau vanoni aufs übelste beschimpften… nun ja, ein liebeslied über zwei menschen, die ihre ehepartner betrügen… der papst war dagegen und es wurde der hit der boftterie (immer noch schnön).
      http://www.youtube.com/watch?v=6Tb7wHwA1Xw

  • Hitz sagt:

    …ätzenden Kontrollfantasien hin, in denen gebürstete und gestriegelte Millionärchen ihren gestriegelten und gebürsteten Sklavinnen desinfizierte Fesseln anlegen und sie hochritualisiert durchschnackseln, während dabei alle schön sauber und kultiviert bleiben.
    Einfach nur gruselig dieser Mist.

  • Hitz sagt:

    Das Öde und das Elend an diesem bescheuerten Buch ist doch gar nicht, was diese zwei Pappnasen-Protagonisten da so treiben, denn was die Leute im Bett so machen, ist einfach nur ihre Sache. Wirklich Scheisse daran ist doch, dass heute alle so Klemm-Gewichse lesen, weil sie in Wirklichkeit vor richtigem Sex Angst haben, bei dem es nass, schwitzig, grob, heftig, zart, hilflos, beherrschend, wild und zahm zugeht und bei dem Menschen nach Menschen riechen und Geräusche machen wie Tiere. Da gibt sich der verblödete Zivilisationsüberdrüssige Leser oder die Leserin lieber so klinisch sauberen,

    • Petter sagt:

      guter Kommentar. so ist es doch… Zuvilisation sagt man dem…

      • xyxyxy sagt:

        ach ich weiss nicht: ist dieser Empörungs-Hype wirklich intelligenter als der Hype?
        ich glaube kaum dass ich das Buch lesen werde, wahrscheinlich fände ich es billig und langweilig (nach allem was ich gehört habe), aber diese Empörung ist doch irgendwie auch kleingeistig und die Argumente so oberflächlich, wie das, was sie kritisieren.

        Wir lieben auch Spionagethriller, obwohl wir nie, nie selber Spion sein wollten. Ich bin froh lebe ich in einer zivilisierten Welt, in der wir unsere dunklen Gelüste und Ängste einigermassen human, ausleben können.

      • mila sagt:

        xyxyxy, es geht darum, wo die Kritik angesetzt wird – bei der BDSM-Kultur als solcher (das wäre wirklich kleingeistige Empörung) oder bei der Art und Weise, wie diese bei James als Setting für eine billig gestrickte Märchenschmonzette ‚missbraucht‘ wird.

    • Hitz sagt:

      Ich empöre mich keineswegs. Ich stelle nur eine unglaubliche Müdigkeit bei mir fest über all diesen Plastikscheiss, den wir heute überall serviert bekommen und der sich mittels solcher Schwachsinnsliteratur nun auch noch aufs Sexualleben ausbreitet. Mir geht diese keimfreie, in Wahrheit völlig verklemmte und im Kern auch lebensfeindliche Art von Sexualästhetik einfach gegen den Strich.

      • mila sagt:

        Das wäre dann sozusagen noch die persönliche Sicht auf das Thema. Die ich im Übrigen teile.

      • marie sagt:

        bingo hitz! wir haben nur noch sex nach anleitung (möglichst steril) aber selbst sprechen wir nicht einmal über unsere phantasien…
        gut auf den punkt gebracht.

      • xyxyxy sagt:

        kann schon sein, kann schon sein – ich habe das Buch ja nicht gelesen, kann es also weder verteidigen, noch kritisieren.

        Mir geht es einfach gegen den Strich etwas zu kritisieren, das ich nur vom hören sagen kenne und
        es geht mir auch gegen den Strich etwas zu lesen, dass von dem ich von vornherein denke, es ist nicht nach meinem Geschmack.

        Deswegen hat bei mir diese Kritikwelle einen fahlen Beigeschmack.

      • marie sagt:

        also xy ich empfehle es nicht. es ist nicht gut. wenn dich dieses thema/genre interessiert (aus weibl sicht) dann lies die o. aber entschuldigen ,dass du sie nicht gelesen hast musst du definitiv nicht, muss niemand. aber hitz hat schon recht – es liest sich wie eine schlechte gebrauchsanweisung, ikea-mässig halt. 🙂 auch wenn hitz das buch nicht gelesen habe – er bringt die kritik eigentlich ganz gut auf den punkt, weil dieses buch durchaus an etwas anknüpft, was heute hype ist.
        aber ich verstehe deine reaktion durchaus -(bliib am bau! kes problem.)

      • marie sagt:

        ich gönne jedoch der autorin den erfolg – sie verdient sich mit schreiben (vor 50) erfolglos ihren unterhalt. jetzt wurde sie damit überrascht, dass sie sich endlich einen langen urlaub finanzieren kann. gratuliere dazu. ich überlege mir auch so etwas rauszugeben, mein menstagebuch zbsp. vllt kann ich mir mal einen urlaub in der südsee leisten damit. oder aber in hinterfultigen campen. je nach erfolg 😉

      • marie sagt:

        zweiter teil ist im nirwana 🙄

      • Hitz sagt:

        @xy: Ihre Meinung sei Ihnen unbenommen und klingt darüber hinaus auch durchaus vernünftig. Es ist aber nun einmal so, dass der Hype um dieses mistige Buch Etwas aussagt darüber, was heute so mit den Menschen abgeht. Und wenn die Leute auf einmal keine Sehnsucht mehr danach haben, sich über Sex kennen- und lieben zu lernen, sich auch zu enthemmen und voreinander zu entblössen, sondern nur noch nach Kontrollausübung und -abgabe, dann ist das einfach armselig und Ausdruck eines fundamentalen Verlustes und einer Verödung der Seele.

      • Hitz sagt:

        @mila: Und ja, ich kritisiere nicht die BDSM-Kultur als solche. Das kann ich gar nicht, da ich mich damit zu wenig auskenne. Mir geht es nur um dieses spezifische Machwerk, das ganz abgesehen von den anderen Kritikpunkten auch noch einfach furchtbar geschrieben ist und dies ist ebenfalls Ausdruck einer gewissen Haltung bzw. passt für mich ganz hervorragend zu dem hahnebüchenen Inhalt.

      • Hitz sagt:

        @marie: Sie haben schon Recht mit ihrem Satz, aber mich fängt das Ganze schon da an zu stören, wo wir heute nur noch von „Phantasien“ reden und damit den Sex auf eine Ebene bringen, die vor allem über den Kopf stattfindet und irgendwie von allen tieferen Stockwerken abgekoppelt wurde. Phantasien sind ja schon gut, aber sie sind noch besser, wenn dahinter Sehnsüchte, Triebe, Gefühle und eigentlich das ganze Leben steht und wenn man sich dessen auch bewusst ist und bleibt. Sex sollte weder keimfrei noch vernünftig sein.

      • marie sagt:

        @hitz
        ich bin absolut ihrer meinung – und ich möchte ebenfalls auch noch anknüpfen, dass mich diese idealisierte romantische vorstellung von liebe und xes auch auf die eierstöcke geht. ich hoffe sie wissen was ich meine. und noch einmal, ich bin ihrer meinung.
        ich bin froh, dass ich meine sexualität noch als intim wahren kann und das werde ich weiterhin pflegen und mir nicht vorschreiben lassen, weder von einem buch noch sonst irgendwer, wie ich meine intimität auszuleben habe, da ich auf keinster weise diesbezüglich straftaten begehe. so wie die meisten ja eigentlich.

      • Hitz sagt:

        @marie: Auch wenn ich wohl eher zu der romantisierenden Fraktion gehöre (Einträge die noch der Freischaltung harren, geben Hinweise darauf), gehe ich mit Ihnen einig, dass die idealisierte und durchromantisierte Vorstellung von Sex zutiefst nervig ist. Dies vor allem, weil auch sie vor allem aus dem Kopf kommt und negiert, dass wir beim Sex eben auch Säugetiere sind. Ich muss aber sagen, dass für mich Romantik in Verbindung mit Sex auch nicht unbedingt etwas mit Schwimmkerzchen, Rosenblättern und ähnlichem Nonsens zu tun hat.

      • marie sagt:

        alles kein problem, einfach einverstanden sollte man sein und wenn man mal nicht einverstanden ist, es nicht gleich mit liebesentzug gleichsetzen 😉

      • Hitz sagt:

        Damit haben Sie das Wesentliche kurz und prägnant auf den Punkt gebracht.

  • Widerspenstige sagt:

    Ähm….no comment…

  • Blitz Blank sagt:

    Kein Grund für Macho-Männer, die Beherrschung der Frau wieder als natürliche Ordnung zu feiern, denn…

    …auch Männer haben Lust an der Unterwerfung… sonst wären ja all die Dominas am stempeln.

    Sexuelles Vergnügen ist vermutlich so vielfältig und schräg wie es die menschlichen Hobbies sind.

    Beispiel:
    http://wiki.windelbabies.de/index.php/Windelfetischismus

    • Valeria sagt:

      Meine Tochter hatte zu Beginn eine leichte Hüftdysplasie. Als ich dann mal „Spreizwindel“ gegoogelt hab, via Bildersuche, bin ich da auch drauf gestossen. Erstmal so: „Hä? Warum…? Ah… Ok…“ 😉

  • Sigi sagt:

    Was im Bett geschieht, ist Geheimnis derer,
    die sich lieben.

    Carlos Drummond de Andrade

    • Luise sagt:

      Genau! Gefühle und Leidenschaft kriegen wir nicht mit Lektüre hin

      • Auguste sagt:

        hmm…, wenn sie recht hätten luise, wäre die summe der weltweiten sms eine viel, viel kleinere hausnummer. vom guten, alten liebesbrief ganz zu schweigen.

      • marie sagt:

        oh liebesbriefe… da schwelge ich. als unromantische habe ich das immer als schriftliches verbindliches dokument erachtet. aber schön waren sie trotzdem.

      • Auguste sagt:

        hmm…, wie wahr sigi. und dann schreibt doch eine dem flo ein sms aus übersee, das die francine nicht übersieht, und jetzt ist der theo wieder ohne dominus an seiner leine. dunkle, graue wolken, halsbänder und leder wohin man schaut.

        youtube: lucinda williams – metal fire cracker

  • Manuela sagt:

    Ich muss jetzt mal ein ganz schlimmes Geständnis machen:
    Ich habe weder Feuchtgebiete gelesen, noch eines der in den letzten Jahren erschienen gehypten ‚Frauenbücher‘ und ich schätze ich werde auch Shades of Grey nicht lesen. Auch Harry Potter hab ich nicht angerührt. Aber ich muss zugeben, dass ich Tributes of Panem gelesen hab.
    Muss ich jetzt deswegen in Therapie? Bin ich gar pervers? Komm ich nun in die Hölle?
    So viele Fragen…

    • xyxyxy sagt:

      als Harry Potter sollten sie unbedingt lesen – alles andere ist unwichtig

    • Luise sagt:

      Feuchtgebiete hab ich fast zuende gelesen. Ins Detail beschriebene Sexpraktiken (brauchen wir das wirklich?), öde, verklemmt, noch schlimmer als Harry Potter:-)

      Die Therapie würd ich mir sparen, ich denke, in der Hölle ist es ganz lustig…

      • Manuela sagt:

        Bestimmt liegt es daran, dass ich in der Schule auch Frühlingserwachen lesen musste. Und jetzt bin ich so ne verkorkste 30jährige. Ich würde am liebsten jemanden verklagen! Darf ich? Darf ich????

      • Auguste sagt:

        hmm…, manuela, dürfen, dürfen sie schon. allerdings hat der staatsanwalt letzte woche die klage gegen den gymi-lehrer, der „frühlingserwachen“ im deutschunterricht durchnahm, fallengelassen. damit sehen die aussichten auf erfolg einer erneuten klage eher mau aus.

      • Manuela sagt:

        Darum hab ich es ja erwähnt…

      • xyxyxy sagt:

        also am verdächtigesten sind doch immer die Leute welche ständig ein und dasselbe Wort brauchen um andere zu verunglimpfen
        da scheint es angezeigt, dass sie selbst ein Problem damit haben

        und ständig Sachen lesen, die man selbst gaaaanz schlecht findet? woher soviel negative Energie, Lisl? – spürt der unverkrampfte, freie Mensch nicht zu 99% wenn etwas nicht auf seiner Wellenlänge ist?

    • Issey Schnyder sagt:

      Was genau wollen Sie uns damit sagen? Der Bezug?

    • Martha sagt:

      Habe diesen Beitrag schon kommentiert, leider ist nur der Link im Blog gelandet.
      Hier ein weiterer Versuch: Auf einem amerikanischen Blogportal für Leser hat sich eine frustrierte Leserin über dieses Buch geäussert.
      Sie hat Fräulein Steele zitiert, welche im Buch sagt: Sie müssen ihre Sch….. aussortieren, Herr Grey ! Einen guten Tag, Herr.
      Und der obige Link sollte dann diesen Vorgang des Aussortierens illustrieren.

  • Martha sagt:

    hall0

  • Luise sagt:

    Gehe auf die 60 zu und verstehe vor allem nicht, warum es für sexuelle Spielarten BÜCHER braucht die man bzw. frau erst noch heimlich liest weil sie sich geniert. Unsere Welt ist zwar so sexualisiert wie noch nie, und trotzdem so verklemmt wie noch nie. Bücher wie dieses scheinen mir zum Sexkoffer mit der Plüschmuschi zu passen. Mein Gott! Meine Generation hat Lady Chatterley gelesen, aber vor allem ausprobiert. Müssen wir denn wirklich alles den Amis nachäffen. Glaubt denn wirklich jemand ernsthaft, dass ein Buch ein langweiliges Sexleben aufpoliert??? Ich plädiere eher für einen Liebhaber.

    • xyxyxy sagt:

      auch sie sind ein Sibäsiech

    • marie sagt:

      lady chatterly ist seeeeehr gut. dh lawrence war ein sehr guter schriftsteller.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        D.H. Lawrence ist doch nicht zu vergleichen mit solch abartigem Shit, hallo???

        Ich liebe Lawrence, seit ich das erste Buch von ihm las, übrigens nicht Lady Chatterley, sondern Kurzgeschichten. Meine liebste ist ‚The fox‘, wurde auch verfilmt. Ich entdeckte Lawrence, weil ich Anaïs Nin las – nein, nicht nur die erotischen Bücher von ihr, sondern auch die Tagebücher.

    • Auguste sagt:

      hmm…, „…bestehendes nicht gefährden…“ hiess es doch damals noch in der grauen „sie sucht ihn/er sucht sie“ inseratevorzeit doch öfters mal. den „foifer und s’weggli“ dazu noch risikolos. der mensch im allgemeinen ist ein herrlich gutgläubiges wesen.

      wildhüter sein, ist aber nicht pflicht für den kandidaten zum ausprobieren, oder luise?

      • xyxyxy sagt:

        ??? ich bin zu dumm – können sie mir das erklären?

      • Auguste sagt:

        hmm…, was die liebhaber/gespielin theorie angeht, bin ich etwas skeptisch. taugt ein liebhaber nichts, hätte man ihn lieber nicht gehabt, taugt er was, hätte man lieber mehr davon. so oder so, man muss damit umgehen können, was gar nicht so einfach ist.

      • xyxyxy sagt:

        danke für die ERklärung Auguste – manchmal versteh ich sie nicht

        ich halte es eher so:
        a) ein Liebhaber braucht jmd der eine unbefriedigende Beziehung führt – ein Makel also, an dem höchstwahrscheinlich er selbst eine Teilschuld von ca. 50% hat

        b) und der, der nicht einsieht, dass der Frust des Lebens in der eigenen Person liegt (und nicht ihm vermeintlich fehlbaren Partner)

        Ausnahmen bestätigen die Regel – Siebäsieche sind natürlich die Ausnahmen

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Totally agree, Luise!

  • Hotel Papa sagt:

    Was ich mich bei dem ganzen Hype um das Buch immer wieder frage: Ob es wohl auch so euphorisch aufgenommen worden wäre, hätte es ein Mann geschrieben?

    Und was ist mit diesen Unterwerfungssehnsüchten? Kontrolle mal abgeben wollen kann ich ja verstehen, aber muss das in Erniedrigung enden?

    • marie sagt:

      na ja männer haben diesbezüglich schon eine „tradition“… bukowski, miller, de sade, sacher-masoch und dann die ganze asiatische literatur in diesem genre… frauen „fangen“ in diesem literarischen genre erst an, wenn sie so wollen. erklärt vllt der hype ein wenig.
      erniedrigung liegt in der natur der sache (sadismus, masochismus) – also alles voll normal in diesem „genre“. wer’s mag und das jeweilige pendent findet, why not?

      • Tomas sagt:

        Hmm, ich würde sagen, dass die Reage hat da mehr als gut vorgelegt.
        Aber hätte jetzt das Buch ein Mann geschrieben, wäre für die feministinnen die Welt wohl eher in Ordnung.

      • marie sagt:

        nö. warum?

      • Hotel Papa sagt:

        @ marie: Yep. Aber der Kommentar wäre dann wohl eher in Richtung „machtlüsternen Männerphantasien“ als „befreiend für Frauen“ gegangen.

        Einverstanden zu „wers mag“. Meine Bedeenken gehen eben zur Mainstreamfähigkeit des Ganzen. Mir kommt da das Wort Dekadenz in den Sinn.

      • marie sagt:

        gesellschften die im überfluss leben, neigen zur dekadenz (bitte keine wertung daraus ablesen).

        natülich gibt es immer solche, die selbst xes (rückwärts) auf dem küchenboden ja schon als srevrep (rückwärts) betrachten. 😉 männlein wie weiblein.

    • Valeria sagt:

      @ Hotel P.:
      Fetische muss man nicht verstehen. Man lebt sie oder eben nicht. Und die Grenzen zum Normalen verwischen da nur allzu leicht. Wo ist der Unterschied zwischen Brüsten und Füssen? Zwischen einem Klaps im Eifer des Gefechtes und einer Beinahe-Strangulation? Zwischen „Unten liegen“ und Erniedrigung?

      • gabi sagt:

        “ Wo ist der Unterschied zwischen Brüsten und Füssen? Zwischen einem Klaps im Eifer des Gefechtes und einer Beinahe-Strangulation? Zwischen “Unten liegen” und Erniedrigung?“

        Hä?!

        Bis vor einer Minute hielt ich in allen drei Fällen den Unterschied für ziemlich klar und deutlich.

      • xyxyxy sagt:

        gut bemerkt Gabi – so eine beinahe Strangulation ist eigentlich schon ziemlich etwas anderes
        man stelle sich den Vergleich bei der Kindererziehung vor ….

        auch gab es ja einige prominente Todesfälle von Strangulations Masturbanten, wo es mit dem beinahe dann nicht mehr so gut geklappt hat – die wären auch nciht gestorben wenn sie sich beim Wixen einfach etwas auf den Hintern geklappst hätten…. also : es ist schon ein Unterschied Valeria

      • Hotel Papa sagt:

        @Valeria: Stimmt schon. Aber wenn solche grenzwertig ungesunden Praktiken (Im Schlafzimmer kann ja jedeR tun was er/sie will, aber Selbstaufgabe im Allgemeinen wird wohl niemand gesund nennen) mainstream-fähig werden, frage ich mich schon, wo das hinführt.

      • Juri Gotic sagt:

        Gebe Valeria vollkommen Recht. Die „normale“ Fixierung auf gewisse Körperteile und Praktiken ist genauso willkürlich wie die eines Fetischisten/einer Fetischistin. Und wenn jetzt ein Hobby-Entwicklungspsychologe eine Verbindung zur Fortpflanzung, Oedipuskomplex etc. (bei z. B. Brüsten) herstellt, dann passiert das rückwirkend. Bin überzeugt, dass man genauso den Genuss an Trampling et al. so erklären könnte. Wenn man denn wollte. Aber eben: Wenn man jemandem den Witz erklären muss, liegt es nicht unbedingt am Witz.

      • Juri Gotic sagt:

        @xyxyxy: Wie kommen Sie darauf, Sexpraktiken mit Kindererziehung zu vermischen? Klar, wir sind auf dem Mamablog, aber sonst….? Wo ist da bitteschön der Bezug? Was im Schlafzimmer FREIWILLIG stimmt, gehört doch nicht ins Kinderzimmer… „Wenn der Taucher mit seinen Flossen Auto fährt gibt’s einen Unfall.“ + wenn sich die Selbststrangulationsopfer mit einem Klapps auf den Po begnügt hätten: Als ob einer, der sich totsäuft mit zwei Stangen am Tag zufrieden gewesen wäre. Sind extreme Auswüchse, die wohl kaum die Prohibition auf den Plan rufen sollten, oder?

      • marie sagt:

        schreibt fr f im beitrag. gebe fr f und xy recht.

      • xyxyxy sagt:

        ach gotic – das ist doch kindisch: ich rede doch nicht von Verbot oder so. Natürlich können sich erwachsene peitschen und binden, das ist mir doch egal.
        ABer es ist halt einfach nciht wahr, wenn man sagt: Peitschen ist dasselbe wie streicheln. Und ein Klapps dasselbe wie würgen und ein Zungenkuss dasselbe wie Pisse trinken. Wir können das ja alles tolerieren oder sogar selbst tun, aber bitte nicht sagen, es sei dasselbe. Denn das ist es nicht.

      • Valeria sagt:

        Ich habe ja keineswegs behauptet, das wäre dasselbe. Ich habe lediglich gefragt, wo der Unterschied liegt, wo die Grenzen verwischen. Der Titel des Buches impliziert es doch, „shades of grey“…

      • xyxyxy sagt:

        Valeria – sie sind jetzt aber wirklich lustig
        „ich hab nicht gesagt, es sei dasselbe – sondern nur gefragt wo denn der Unterschied liege“
        eine rhetorische Frage, die den Hörenden genau suggerieren will, dass alles halb so wild… da ja in etwa dasselbe

        warum müssen Leute die auf Aussergewöhnliches stehen (mild ausgedrückt) immer krankhaft so tun, als sei das Aussergewöhnlich „ganz gewöhnlich“?

      • Valeria sagt:

        @ xyxyxy:
        Nein, falsch verstanden. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass es mit der Beurteilung von „normal“ eben nicht so einfach ist. Wenn sie Probleme haben, z.B. den vollkommen harmlosen (und sehr verbreiteten) Fuss-Fetischismus noch in den Bereich des normalen einzuordnen, dann sollten Sie sich nicht weiter mit den Absurditäten der menschlichen Sexualität beschäftigen… 😉 Und nein, ich bin da sehr 08/15 veranlagt, habe aber während des Studiums so einiges gesehen. Die Fotos mit den Staubsaugerrohr-Verletzungen werde ich nie wieder vergessen…

      • Valeria sagt:

        @ xyxyxy:
        PS: Wenn Sie andere Leute zitieren, dann bitte wörtlich. Ansonsten die Anführungszeichen weglassen. Bitte.

    • marie sagt:

      lustig – hier wird über sadismus/masochismus diskutiert, aber die zensur ist noch auf prüde prgrammiert. lächerlich 😀

      • Issey Schnyder sagt:

        😉 fällt mir auch auf! 😉 Das ist wirklich niedlich!

      • marie sagt:

        wir haben shönes wetter heute issey! 🙂

      • marie sagt:

        der himmel ist klar, aber es weht ein kühler wind.
        (uns bleibt nicht anderes übrig als übers wetter zu posten)

      • Issey Schnyder sagt:

        😉 jedoch ist es bei mir im Büro schon etwas stickig und schwül. Hoffe deas greift nicht in meine Hose über. ;-)(

      • Issey Schnyder sagt:

        uiuiuiuiiii. Und jetzt fliegt doch auch noch eine Biene auf eine Blüte und …..

      • marie sagt:

        was sie wurden veröffentlicht beim wort esoh (rückwärts)? beneidenswert

      • xyxyxy sagt:

        Marie – ich glaube nicht, dass es etwas mit Prüde zu tun hat -sehen sie meinen Post, hat auch unanständige Worte, kein Problem.
        Ein anderer Post hingegen blieb in der Zensur weil höchstwahrscheinlich das A Wort, für die Frau die schreibt verwendet wurde.
        Die Zensur ist ist völlig irrational. Denken sie nur an den Selbstversuch von MdH!

      • Issey Schnyder sagt:

        😉 MSDB macht nun die Biene auch noch… hat sich grad zwischen zwei Blütenblättern verfangen und tmmus fröhlich

      • marie sagt:

        keine details über die biene mit der blüte bitte. 😳

      • Issey Schnyder sagt:

        brauchen Sie Make-up Marie? 😉

      • marie sagt:

        @xy
        ich habe in einem post worte benutzt, die IM BUCH vorkamen – der post wurde gelöscht, der wartent niht mal mehr auf frschltng 😆 also nix mit buchbesprechung. aber xes-praktiken der bienen mit blumen gehen durch… 😳 nicht zu detailliert issey bitte! man könnte ja mitlesen und dabei noch phantasien entwickeln.
        (mdh und ml werden auch ständig z’iert – unverständlich)

      • marie sagt:

        zensur, zensur… 😆 aber schön, dass wir übers wetter diskutiert haben 🙂

      • Hotel Papa sagt:

        Zitiert? Von wem denn? 😉

      • xyxyxy sagt:

        @marie – reine Willkür, beim Beschneidungsblog wurden gleich etwa 5 Posts von mir gelöscht, die sogar im Sinne der nirotuA waren. Andere Beiträge hingegen, in welchen ich eine Rel. eher kritisch beäugte, wurden problemlos freigeschaltet.

        Es ist nur nonsense und willkür.

  • blub sagt:

    ….voll kaputt!!

  • Eleanora sagt:

    Also in diesem Buch wird zwar über BDSM geredet, aber überhaupt nicht praktiziert. Und trotzdem wird ein solches Theater um dieses Buch gemacht. Als ich von dem Buch hörte, dachte ich endlich wird dieses Thema ein bisschen Gesellschaftsfähiger und man darf langsam darüber sprechen. Was dieses Buch aber macht, ist die Zurschaustelleung von BDSM als was Abartiges, was man ja nur mögen darf / tut, wenn man auf irgeneine Art traumatisiert oder sonst verkorkst ist. Die Heldin des Buchs versucht darin den Helden zu kurieren, zu heilen. Und das soll ein offner Umgang mit BDSM sein?

    • marie sagt:

      darüber sprechen? be dieser zensur hier… 😆 ne, darüber sprechen darf man immer noch nicht. also lassen sie uns weiter „hoffen“. 😉

    • mila sagt:

      Eben: in Sachen Verlogenheit ist dieses Buch nur schwerlich zu toppen. 😉

      • marie sagt:

        genau. das ehrliche am buch: die autorin hat viel kohle gemacht und man spricht über sie.
        mal schauen ob ein buch über menstruationsbeschwerden und die jew eigenschaften dieser auch das bankkonto auf südseeurlaubniveau anschwellen lässt. 🙂 lass es uns angehen.
        also… wenn ich im coop bei vor dem regal der binden stehe…

      • marie sagt:

        ich habe den lt ausdruck für mens gebraucht und mein post ist gsprrt 😆 …

  • Tomas sagt:

    Ja. Sie sind verklemmt, Frau F. Kann mir schlicht und einfach nicht vorstellen, dass ich irgendein Buch oder Zeitschrift beim kaufen oder lesen verstecken muss, und die Fragen der Kioskfrau „ob ich meinen Playboy gerollt haben möchte“ habe ich anfänglich nicht verstanden und später einfach nur typisch schweizerisch gefunden 🙂

    • xyxyxy sagt:

      wir wussten schon immer dass sie ein Sibäsiech sind
      das hätten sie uns nicht sagen müssen

      • Tomas sagt:

        Eben, das meine ich. Für sie ist das nichtverstecken eines Buches „Sibäsiech sein“, tja.

      • xyxyxy sagt:

        ehrlich? mich interessiert der Playboy nicht die Bone
        kaufte ihn noch nie, nicht gerollt und nicht geglättet

        dennoch sind sie ein Sibäsiech
        aber Frau F. ist mir sympathischer

      • Tomas sagt:

        xy: Playboy hat mich schon immer wegen allem anderen als den Fotos interessiert, die fand ich meistens etwas langweilig und zu sehr USA lastig. Aber die Texte, erste Sahne. Lassen sie sich mal irgendwo auflisten, wer alles für die Zeitschrift je geschrieben hat, sie würde sich wundern… und die Interviews waren legendär. Hugh Hefner selber hat immer Witze gemacht, dass er die Paar Brüste dort platzieren muss, damit es nicht mit einem Literaturzeitschrift verwechselt wird 🙂
        Aber so ist es meistens, man lästert am liebsten über Dinge, die man selber nicht kennt.

      • marie sagt:

        easy, easy tomas – es gibt männer die sich nicht für photogeshoppte etsürb(rückwärts) auf hochglanz interessieren. und das ist völlig normal.

      • xyxyxy sagt:

        @THomas
        der einzige der lästerte waren doch sie – über Frau F. – ich sagte nur dass mich Playboy (wie auch sämtliche andere ZEitschriften) nicht interessiert (und ich ihn deswegen auch nicht kenne und auch nicht lästere)
        ABer wenn der Playboy dermassen gute Literatur ist, dann ist es ja kein verlgeich zu einem SM Schundroman, der ja wirklich etwas peinlich sein kann, weil alle Gebildete Welt sagt er sei Schund – und weil SM zum Beispiel jetzt wirklich nicht unbedingt ein Thema ist, das man mit Kindern diskutieren muss.

    • ng sagt:

      @Tomas: Das gerollt hörst Du nicht extra wegen des Playboys, das fragen die netten Damen bei jedem Heftli, da es sich so besser unbeschadet nach Hause transportieren lässt.

      • Tomas sagt:

        Echt? Wenn ich (wesentlich teurere) Fachzeitschriften kaufe, fragen sie mich das nie.

      • marie sagt:

        eben, diese sind teuerer und werden durch das rollen beschädigt.

      • Tomas sagt:

        Scheint ein komplexes Thema zu sein. Wird man da als Kioskfrau geschult, was gerollt werden darf oder muss? Billiges Heftli lohnt sich nicht und zu teueres könnte beschädigt werden, also gibt es eine „Rollspannweite“? Hach, in ich froh, dass ich nur mein Uniabschluss absolvieren musste.

      • marie sagt:

        na ja tomas. sie mit uniabschluss verdienen mehr als eine kioskrau im monat. für eine kioskfrau ist 30 fr und drüber teuer, für sie ist es eine zeitschrift wert. ganz einfach.
        heute ist buchbesprechung über ein prickelndes thema und die zensur schlägt geballte ladung zu… das finde ich dann echt ähm… wie soll ich es sagen? 😉

      • marie sagt:

        mit anderen worten: tragischer als das rollproblem am kiosk. 😉

      • Tomas sagt:

        Tja, M. So ist das eben, wenn man in einem linkslastigen, politisch korrekten Medium zu diskutieren versucht. Fühlt sich an, wie wenn man eine Brustwarze durch ein Angorapulli zu lutschen versucht. Ist doch aber nicht erst seit heute so, oder?

      • marie sagt:

        brustwarze durch angorapulli lutschen – unangenehmer gedanke, für den lutscher (all die härchen im munde…).
        mich erstaund das immer wieder anno domini 2012 😉

      • marie sagt:

        vermute aber , dass es in der wewo nicht gerade prickelnd ist mit köppel dieses buch zu besprechen. deshalb lieber hier. zumindest für mich.

      • Tomas sagt:

        m: ich bin mit Zensur aufgewachsen, und ich kann ihnen versichern, dass es durchaus Spass bereiten kann, Sätze zu formulieren, die zweierlei bedeuten. Hier wird aber nur irgendein stumpfsinniger Filter vorgeschaltet, nach dem ein schlechtbezahlter Praktikant dann mit vor Verantwortung feuchten Händen entscheiden muss, ob jetzt in einem so hochstehendem Medium das Wort nicht allzu übermütig sei. Als ob einzelne Wörter je das Problem wären…

      • Tomas sagt:

        Also, ich fand die Besprechung in WW besser als diesen Blog. War übrigens nicht von Köppel, sondern von Beatrice Schlag geschrieben, die ich persönlich journalistisch auch in einer anderen Liga wähne.

      • marie sagt:

        ja den praktikant hatte ich auch schon im verdacht 😆 laut alien sind das germanistikstudenten aus bangalore (da die it ja noch gerne geoutsourced wird…) …ich sehe schon die schweissperlen beim wort esöm (rückwärts)

      • marie sagt:

        na ja, weltbewegend war auch die schlag nicht.
        aber hier ist ja eigentlich keine buchbesprechung. hier werden wir zu frivolität aufgefordert… aber das ist schwierig, wenn bei mir posts gsprrt werden, die das abbleben von st pauliveilchen beschreiben… 😆 ok, tod ist wahrscheinlich nicht frivol.

    • Tomas sagt:

      Also, ich war mir gerade bei der Thalia das Buch kaufen gegangen, und die ganze Zeit versuchte ich mich in die Lage der sich schämenden Frau F. zu versetzen. Keine Ahnung, wovon sie redet, nicht die Bohne. Was stimmt mit mir nicht?
      Im Gegenteil, ich lernte in der Schlange vor der Kasse eine hübsche zierliche Blondine, die das gleiche Buch gerade zahlen wollte, kennen. Wahrscheinlich auch eine sibäsiech. Aber trotzdem danke, Frau F., ihr Unbehagen lieferte mir eine steile Baggervorlage.

  • Eric sagt:

    Dieses Busch ist absolut Schrott! Furchtbar schlecht geschrieben („da unten“) und ohne jegliche erotische Spannung. Einfach nur peinlich. Jeder Gymnasiast hätte das nach dem Konsumieren eines billigen Softpornos besser hingekriegt. Mit der „Geschichte von O.“ kann man diesen Schrott in keiner Weise vergleichen.

    • gabi sagt:

      Dieses Busch?

      Hihi…. Klingt nach Borat.

      😉

    • xyxyxy sagt:

      ich hab es nicht gelesen – nur gehört dass es absolut erfolgreich ist
      deshalb scheint es unmöglich, dass es jeder Gymnasiast besser hingekriegt hätte

      allen Kritikern zum Trotz: wenn sich ein Buch Millionenfach verkauft, dann kann man nicht einfach sagen: das ist so schlecht, das könnte jeder – nein, jeder der schreibt würde gerne Millionenfach verkaufen, kann es aber nicht
      manchmal ist der naive Stil eben besser, weil er mehr Menschen anspricht

      wie gesagt: kenne das Buch nicht und weiss nicht ob es mir persönlich gefallen würde – aber das ist sowieso nur subjektiv

      • marie sagt:

        schliesse mich dir an xy. dazu kommt noch, dass die protagonistin im buch eben auch jung ist und das buch ist aus ihrer perspektive gechrieben. beim lesen sollte auch darauf geachtet werden – die autorin hat me das eben so entschiden, dass der schreibstil einfach gehalten wird.

      • marie sagt:

        zensur beim thema sex und sexpraktiken?
        mein post an xy war harmlos. also bitte…

      • Hotel Papa sagt:

        „Zen$ur“ selbst wird nicht mehr zen$iert? Ist doch schon ein Fortschritt. War auch schon ein böses Wort.

  • Bionic Hobbit sagt:

    Ich bin manchmal nicht sicher, ob ich das gleiche Buch gelesen habe wie die Rezensoren….. in meinem 50 Shades geht es zwar um SM, aber ausgeübt wird der eigentlich nicht, weil es nicht das Ding der Protagonistin ist. Es wir davon geredet, ein einziges Mal gibt’s Haue, und sonst gibt es enorm viel normalen Sex an allerlei Orten, mit ein bisschen Spielzeug und Power Play. Die Geschichte der O ist viel intensiver, so weit ich mich erinnern kann.
    Ob (und wo) man das jetzt gelesen haben muss, sei dahingestellt.

    • Issey Schnyder sagt:

      Wenn auch andersrum, so habe ich an solchen „Geschichten“ doch ein vitales Interesse. Wird sie nun geschlagen, gedemütigt und genommen oder nicht? Man liesst ja erstaunlicherweise sehr unterschiedliche Kommentare über dieses Buch, wie auch hier. Also ist es doch nur ein Buch für Vanillas mit viel Make-up? 😉

      • Hobbyläuferin sagt:

        Vanillas mit viel Make-Up 😉

        Ich habe gar nichts anderes erwartet. Ich bin der Meinung richtiger BDSM hat (noch) keinen Platz in der Gesellschaft. Ist ja vielleicht auch richtig so.

  • pixel sagt:

    wieviel Publicity braucht dieses Buch eigentlich denn noch?

  • Baba sagt:

    Es ist nicht überraschend, das gewisse Kritiker das Buch als Fifty Shades of S*it bezeichnen. Ich kann dem nur zustimmen.
    Wenn die Leute sagen, dass FSoG Frauen in ihrer Sexualität befähige, dann denke ich, dass etwas völlig falsch ist. Niemals könnte diese Geschichte mich in meiner Sexualität befähigen. Wann hat ein (sexuell) missbrauchender Stalker (und krankhafter Spinner) jemals eine Frau sexuell befähigen können? Dieses Buch ist reine Geldmacherei und sonst nichts. Ich bedaure schon jetzt die Schauspieler, die sich für diesen Film „zur Verfügung“ stellen werden. Peinlich.

    • mila sagt:

      Das tragische ist ja, Baba, dass dieses Buch im Kern das Bild einer Frau evoziert, die für Ihren Märchenprinzen im Zweifelsfall auch ein bisschen Haue etc. in Kauf nimmt. So ein bisschen Spass macht es nebenbei auch noch, aber grundsätzlich nimmt sie den Ausflug in die BDSM-Welt für ihn auf sich, nicht aufgrund eigener Bedürfnisse. Kein selbst-bewusstes Verständnis von Sexualität, und deswegen nicht nur verlogen (das gute Mädchen Ana darf keine echte Sub sein), sondern auch noch brandgefährlich (weil es suggeriert, dass solches Verhalten nicht nur ok ist, sondern völlig normal).

      • Hans vom Hübel sagt:

        Naja, ich weiss ja nicht, ob Sie da nicht ein wenig die suggestive Macht dieses Buches über- und die emotionale Reife und Mündigkeit der Frauen, die es lesen unterschätzen. Die Anziehungskraft des Buches gründet auf Neugier und verborgenen sexuellen Wünschen. Keine Frau, die sich aufgrund ihrer psychischen Konstitution nicht sowieso schon in einem ähnlich destruktiven Abhängigkeitsverhältnis befindet, wird sich ernsthaft mit der tragischen „Heldin“ identifizieren und ihrem Verhalten nacheifern wollen.

        Das tragische Element ist ja überhaupt das Einzige, was dem Buch eine (wenn auch sehr geringe) Relevanz gibt. Würde sich die Autorin in der Thematik SM und Bondage an die Fakten halten, könnte sie ja gerade das Kliché des Verruchten und Abgründigen nicht bedienen, was ihren primär pekuniären Motiven abträglich wäre.

      • Baba sagt:

        Ja, da hast du recht, Mila. Ich finde auch, dass sie sich für eine Jungfrau trotz allem unglaublich naiv und kindisch verhält. Kann mich nicht erinnern, dass ich jemals so war–auch nicht mit fünfzehn. Sie ist ja schliesslich über zwanzig. Mir wird übel, wenn ich daran denke wie die Vagina als „down there“ (da unten) bezeichnet wurde und dann dieser „inner goddess“ Quark. Grässlich. Ana ist unglaublich beeinflussbar und ist weit von einer reifen Persönlichkeit entfernt. FORTSETZUNG FOLGT…

    • Baba sagt:

      Und dann all diese Regeln, die Christian aufgestellt hat. Was sie essen darf und was nicht. Wieviel sie zu schlafen hat, körperliche Fitness etc., etc., etc…ah ja, sie muss ja körperlich fit sein, um seine Sexkapaden aushalten zu können. Die berühmte Tampon-Szene ist ja der absolute Hammer. So was von geschmacklos. Da kommt mir gleich wieder die Galle hoch. Ich habe ja zum Glück bei 55 % aufgehört zu lesen aber bei Rezensionen bin ich dann über diese Szene gestolpert. In unserem Forum sind die allerbesten Berichte die negativen. Ziemlich amüsant.

      • mila sagt:

        Tampon-Szene…? Da bin ich ja wirklich froh, habe ich den Mist nicht zu Ende gelesen… 😉

        Die fehlende Souveränität der Hauptprotagonistin störte mich ebenfalls am meisten. Unter selbstbestimmter weiblicher Se.ualität verstehe ich jedenfalls etwas anderes.

      • Baba sagt:

        Ah, du hast die Tampon-Szene auch verpasst? Na dann…gratuliere! Ich hoffe du weisst, dass es auch noch zwei Fortsetzungen von dieser miserablen Geschichte gibt: Fifty Shades Darker und Fifty Shades Freed. Habe keine Ahnung, ob und wann diese übersetzt werden. Es ist allerdings zu befürchten, dass dies so schnell als möglich geschehen wird. Sex sells, after all. 🙂

  • Baba sagt:

    Was ich sehr bedenklich finde ist die Tatsache, dass die Oeffentlichkeit (zumindest in den USA) denkt, dass das die Fantasie einer jeden Frau ist. Ich kritisiere nicht die Frauen, die dieses Buch mögen, sondern die Medienberichterstattung. Ich schätze es nicht, wenn Medien behaupten zu wissen was eine generelle Mehrheit der Frauen gerne liest und diese „Erkenntnisse“ dann auch „ausprobieren“ wollen oder darüber fantasieren. FSoG ist extrem schlechte Erotika. Und es ist ein extrem schlechtes Beispiel für BDSM.
    FORTSETZUNG FOLGT…

  • Baba sagt:

    Ich lese sehr viel und auch sehr gerne erotische Bücher (bin in einem Leseforum tätig). Ich habe die englische Originalausgabe gelesen. Nun ja, nach 55 % habe ich aufgegeben, da dieses Buch so unglaublich grottenschlecht ist. Es ist nicht druckreif hier zu schreiben was ich davon halte und was ich insbesondere von E.L. James halte. Was die Dame da geboten hat ist sehr peinlich, und die Heldin ist eine Beleidigung für die Frauen generell. Der Held? Dieser verdient dieses Wort überhaupt nicht!
    FORTSETZUNG FOLGT…

  • A.Tschannen sagt:

    Eine Freundin hatte mir das Buch empfohlen…“light summer reading“… Hört sich aber nicht so gut an. Ich glaube ich lese lieber „Alamut“ (Vladimir Bartol)…“not so light summer reading“. „Shades of Grey“ hört sich einwenig krank an.

  • Andrea sagt:

    Das Buch ist so so abartig grottenschlecht geschrieben, dass einem der womöglich durchaus ansprechende Inhalt schnell vergeht.

  • Issey Schnyder sagt:

    Und übrigens Frau Fischer. Solche Rollenspiele macht man nicht einfach so aus dem Ärmel geschüttelt und wenn Sie wirklich mal in einem Tsuri hängen, Ihnen die Hände anfangen taub zu werden, geschlagen werden und dann noch zur körperlichen „Hingabe“ gezwungen werden, dann werden Sie auch kaum mehr einen Lachkrampf bekommen. Solche „Spiele“ sind toll, auch wenn weit weg von einem Lachkrampf, so sind sie emotional doch eine wuchtige Erfahrung. Die Frage ist ja nur, welche Seite im Spiel einem selbst zusagt. Zu lachen gibts auch für den Spielpartner mit der Verantwortung nur weniges.

    • gabi sagt:

      Für den einen Mitspieler nichts zu lachen – für den Anderen auch nicht.

      … Tolles Spiel.

      Ich kann da nicht mit.

      Mir persönlich schien beim Sex eigentlich immer grad der Sex als solcher lustig.

      – Aber wem´s Spass macht, nicht zum Lachen zu haben….

      • Patrick sagt:

        Hat Gabi Sex zum Lachen? Während ein Lachen durchaus mal vorkommen kann, war das beim Sex zumindest bei mir noch nie das Ziel. Sex soll durchaus lustig sein, wenn er aber lächerlich wird hingegen…

      • gabi sagt:

        Nein, das stimmt. Pardon; ich korrigiere.

        Es war ein Flüchtigkeitsfehler und sollte heissen, ich persönlich finde am Sex grad den Sex an sich toll. Nicht im diesem Sinne lustig zum Lachen (ist zwar auch schon vorgekommen und war glatt).

        Wahrscheinlcih war ich in Gedanken schon beim nächsten Satz, bei dem es „nichts“ und nicht „nicht“ heissen sollte.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        gabi hat gar keinen Sex, das ist sein Problem.

      • gabi sagt:

        „Hatte“ – Pardon, Pippi.

        Da haben Sie in diesem Moment natürlich ganz Recht.

        Drum hab ich ja auch „schien“ geschrieben: Also in der Vergangenheit.

        Wo ich nun so brav war…

        Sind Sie jetzt ev. so lieb und verraten Sie mir – es bezieht sich ebenfalls auf die Vergangenheit; keine Angst! – wie ich mich bei der Gespielin, die damals von mir gehauen werden wollte, nach ihren, über allen subjektiven Empfindungen stehenden, weltpolitisch bedeutsamen und mensch(und farauheits)beglückenden Kriterien hätte verhalten müssen?

        Bitte?
        Aber natürlich würde ich hier auch Ihr Schweigen nur zu gut verstehn

  • Issey Schnyder sagt:

    Also bei einem solchen Vergleich; Zitat: „Die «Geschichte der O.» von 1954 reloaded.“ müsste ich mir ja gleich überlegen, es auch zu lesen. Ist es wirklich vergleichbar gut und faszinierend?

    • Martin A. sagt:

      Die Geschichte der O. ist im Gegensatz zum oben diskutierten Buch gut geschrieben und hat dadurch mehr Tiefe. Die damals anonyme Autorin schrieb es mit dem Hintergedanken eine Liebeserklärung an ihren Vorgesetzten (Verleger) zu verfassen. Shades of Grey erinnert mich an 9 1/2 Wochen. Grosser Rummel, Grosser Erfolg, aber im Grunde wird bereits geschriebenes eher simpel noch einmal aufgetischt, eine Aneinanderreihung von Erlebinissen ohne grossen Zusammenhang.
      Allerdings gefällt mir der Sit Com Ansatz von Andrea Fischer.

      • Hobbyläuferin sagt:

        Ich habe shades of grey nicht gelesen. Aber die Geschichte der O. schon.
        Und ich finde sie sehr lesenswert. Viel Tiefgang, viel SM und viel Hingabe.
        ausser den Schluss, denn können Sie getrost auslassen.

    • Baba sagt:

      @Issey Schnyder

      Das Buch wird auch als Fifty Shades of S*it bezeichnet. Noch Fragen?

    • marie sagt:

      ist im vergleich zum o.g. buch anspruchvoller und es entstand zu einer zeit, als tätilauxes (rückwärts…) in der öffentlichkeit nix zu suchen hatte (prüderie).
      lesen, why not?

  • Katharina sagt:

    Das Buch, das ich im englischen Original gelesen habe ist….. laaaaaaaaaaaaangweilig. schon der Schreibstil. eigentlich schade, denn das Thema an und für sich (Bondage) ist schon interessant und weit aus komplexer als Sie das hier in Ihrer Empörung wiedergeben.

    Bondage hat mit Vertrauen zu tun und sich einem Partner oder Partnerin absolut im Vertrauen zu geben. eine sehr reizvolle Spielart und hat nichts mit den in einschlägigen Orten sichtbaren Photos und Videos zu tun. Es ist sicher absolut nichts für den Einblick von Kindern. Selbst bei Adoleszenten ist Vorsicht geboten.

    • xyxyxy sagt:

      da haben sie sicher Recht Katharina, aber der Thomas, der würde jetzt einfach sagen, dass sie verklemmt sind und dass er seinen Playboy….. aber lassen wir das

    • mila sagt:

      Langweilig und abgedroschen, aber es bedient die unausrottbare weibliche Phantasie des reformierten ‚bad boy‘, daher der immense Erfolg. Und wenn Frau während des Reformprozesses auch noch ein bisschen verbotenen Spass kosten kann…

      In einem Wort: das Buch ist verlogen. Insofern stimme ich Eva Illouz nicht zu, dass es den „zeitgemässen, utopischen Gegenentwurf zur Durchschnittsbeziehung“ darstellt. Vielmehr zeigt es antiquierte, unrealistische Wunschvorstellungen.

      http://www.spiegel.de/kultur/literatur/eva-illouz-die-soziologin-analysiert-sado-maso-in-shades-of-grey-a-842741.html

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hier der Ausschnitt eines Leserbriefes, kann ich voll unterschreiben:
        1)

        …..Nichts dabei, was nicht schon seit ewigen Zeiten beschrieben worden wäre. Für einen hohen Umsatz des Buches sorgt bereits, wenn auf jeder Seite mindestens einmal das böse Wort mit F zu lesen ist – zurück in die Pubertät und suchen im Lexikon unter F. Kunstfigur Christian Grey gibt, offenkundig in Ermangelung anderer Fähigkeiten und um die eigene Unsicherheit und Angst zu überdecken, den über zulässige Grenzen hinausgehenden scharfen Typen ….

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        2)

        ….. und sucht sich dafür eine unerfahrene junge Frau, die offenbar betört ist, soviel Beachtung zu bekommen. Es lebe der Voyeurismus in diesem Jahrhundert offenbar erst recht. Daher der reißende Absatz, falls das überhaupt stimmt. Leute, die Sadomaso ernsthaft betreiben, kompensieren in der Regel ihr Manko an Selbstwert. Schließlich bleibt nicht nachzuvollziehen, warum derartige Lebenssachverhalte realiter mit kollektivem Entsetzen begleitet werden, während sie in der Literatur dann aufgesogen und hochgehalten werden.

      • gabi sagt:

        🙁

        Da haben Sie heute aber schon Einiges an Lustigerem geboten, Pippi!

      • Katharina sagt:

        „Leute, die Sadomaso ernsthaft betreiben, kompensieren in der Regel ihr Manko an Selbstwert.“ ich finde das eine Generalisierung, die so nicht stimmt.

      • Katharina sagt:

        mila, ich finde der Spiegel Artikel liest viel zu viel in das Buch hinein. ich denke auch, dass in die Praxis selber sehr viel Ideologie überinterpretiert wird, die so nicht stimmt. Solche Praktiken haben wenig mit den üblichen Gender Stereotypen zu tun.

        Das Buch als verlogen zu bezeichnen gibt ihm mehr Relevanz als es in seiner Seichtigkeit verdient.

  • Eremit sagt:

    „Am aufwühlendsten an «Shades of Grey» ist die Erkenntnis, dass man das Ding verdammt gern selbst geschrieben hätte. Dann hätte man Kohle satt für tolle Bücher….“

    Was ist der Unterschied ziwschen einer Möchtegern-Prostituierten und einer Nicht-Prostituierten Frau von heute?
    Und was sind die Folgend für eine Gesellschaft wenn es in dieser nur noch Prostituierte und Möchtegern-Prostituierten gibt?

    Keine?

    Wohl kaum.

    • Patrick sagt:

      Lieber Eremit
      Ihre Moralvorstellung scheint aus einer anderen Zeit zu stammen. Nur weil Frauen es eventuell auch etwas kreativer mögen als sie das in Ihrer Vorstellung zulassen, sind sie weder Prostituierte noch Möchtegern-Prostituierte. Kommt dazu, dass auch gegen Prostituierte a priori nichts zu sagen ist. Die gesellschaftlichen Folgen einer offen ausgelebten Sexualität schätze zumindest ich deutlich positiver ein, als die Folgen unterdrückter Sexualität. Schauen sie sich einmal die Bonobos an und sagen Sie uns, was an dieser Gesellschaftsform so schrecklich ist.

      • gabi sagt:

        Die Bonobos. Unbedingt!

        Schon unter dem Gesichtspunkt, dass bereits das Vollrasiertsein Zeichen der Unterdrückung der Frau ist!

        🙂

        PS: Für Details Pippi oder A. Schwarzer direkt fragen…

    • xyxyxy sagt:

      @Patrick – es ging ja Frau F. um eine Autorin – nicht um die Romanfigur, sie haben sich von der Verwirrung des Eremit anstecken lassen. Sie beneidet nicht die Sexualpraktiken, sondern eine Autorin welche mit einer Schreibe Mulimillionärin wird.

      Im übrigen ist buchstäblich alles, was Eremit sagt – verwirrt. Aber da müssen wir nachsichtig sein, denn wenn man als Eremit lebt und keinen Kontakt zu anderen Menschen und zur Welt hat, dann muss man wohl oder übel mit der Zeit etwas wirr werden.

  • marie sagt:

    wenn schon, dann dringend das original lesen die d übersetzung ist schrott.
    (würde es aber nicht weiter empfehlen, da ich es nicht gerade gut fand)

    • Sportpapi sagt:

      Lohnt sich nicht, aber trotzdem zweimal gelesen?

      • marie sagt:

        nope, ich habe letzte woche in der d übersetzung gestöbert, da es mich persönlich „übersetzung“ interessiert und war über die eben diese äusserst erstaunt wie schlecht sie ist. also wer kann, bitte in original lesen.

  • gabi sagt:

    Schade.

    Der Ärzte-Link im Artikel funktioniert nicht.

    Dennoch bin ich 100%ig sicher, dieser hier ist es nicht:

    http://www.youtube.com/watch?v=lo05OAxrQH8

    😉

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