Facebook-Status: Auf dem Weg in den Kindergarten

Kinder müssen mit sozialen Medien umgehen lernen: Kleines Mädchen mit Laptop. (Bild: Keystone)

Ok, die Vorstellung ist sachte verstörend, aber nur beim ersten Hinhören: Auch Kindergärtner sollen laut dem Medienpädagogen Thomas März schon sanft an das Thema Facebook und Co herangeführt werden. Das erinnert an die Debatte über Sexualerziehung im Kindergarten, die im vergangenen Jahr im wahrsten Sinn des Wortes für erregte Gemüter gesorgt hat. Und wie damals wird die Suppe nicht so heiss gegessen, wie sie gekocht wird.

Soziale Medien und Sex sind Realität. Und zwar keine, die nur im stillen Kämmerchen stattfindet und darum locker weggeschwiegen werden kann. Plakatwände, Zeitschriften und TV sind längst so selbstverständlich voller Sex und «fuck» gehört schon fast zum gepflegten Wortschatz, dass wir unseren Kindern früher oder später Antworten geben müssen. Und zwar lieber früher als später, sonst tun es nämlich andere. Und ob uns dann passt, was die unseren Kleinen servieren, ist nicht gesagt. Also lieber selbst machen, als weggucken. Mit Facebook und Co ist es nicht anders. Buchstäblich jeder Kindergärtner weiss schon, dass es das irgendwie gibt und das es so cool ist, wie ein eigenes iPhone.

Ich bin praktisch elektronikfrei aufgewachsen. Klar, die Auswahl war in den Siebzigern auch nicht grad berauschend, aber ich kannte jahrelang nicht mal das Fernsehen: Als mir ein Kindergartenfreund eine kleine silberne Kiste mit Metallfühler zeigte und behauptete, darin könne man lebendige Menschen rumlaufen sehen und so Sachen, hielt ich ihn für total bescheuert. Später hatten wir zwar dann auch so ein Ding zu Hause, durften aber aus pädagogischen Gründen nur eine Sendung pro Woche sehen. Überflüssig zu erklären, welche magische Anziehungskraft der Fernseher auf mich und meinen Bruder hatte. Und natürlich schlich ich jeweils im Pyjama in den Flur, um mir heimlich aus der Ferne noch das Abendprogramm zu gönnen. Bei dieser Gelegenheit hörte ich in der Kriminalsendung Aktenzeichen XY zum ersten Mal davon, dass es auch in der Schweiz Kriminelle gibt. Das hatte uns noch nie jemand gesagt, die Schweiz war für mich bis dahin eine heile Welt gewesen. Ich war völlig verstört, traute mich aber nicht, meine Eltern zu fragen, ob das stimmt. Zu gross war die Sorge, damit mein gestohlenes Abendvergnügen preisgeben zu müssen.

Darum bin ich überzeugt, dass es sinnlos ist, Dinge zu verbieten oder zu meinen, nur weil man nicht darüber rede, merkten die Kinder nicht, dass es sie gibt. Klar, es gibt ernstzunehmende Studien, die besagen, dass Kids vereinsamen, weil sie nur noch virtuelle Freunde haben und solche, die belegen, dass depressive Jugendliche durch Facebook noch depressiver werden können. Auch ist Cybermobbing eine reale Bedrohung, gegen die es keine simplen Patentrezepte gibt. Aber gerade deshalb ist es sinnvoll, Facebook und Co schon früh zu einem natürlichen und darum nur mittelmässig attraktiven Bestandteil des Alltags zu machen.

Kinder müssen mit sozialen Medien umgehen lernen, wie mit heissen Herdplatten und Kletterbäumen auch. Sie früh damit bekannt zu machen, heisst ja noch lange nicht, dass sie deswegen gleich ein eigenes Account brauchen. Schliesslich meint auch keiner, dass alle, die im Kindergarten eine erste Sexualaufklärung verpasst kriegen, danach gleich selbst loslegen.

189 Kommentare zu «Facebook-Status: Auf dem Weg in den Kindergarten»

  • Tomaso Brodo sagt:

    Schlicht und einfach NEIN.

  • xyxyxy sagt:

    jeder Kindergärtler weiss, dass es Facebook gibt? – so ein Quatsch!

    stimmt definitiv nicht – ist absolut unnötig im Kindergarten über Facebook zu reden.
    (Und wenn, warum nicht über Google+ ?)

    Aber vielleicht müssen Leute mit grauen Haaren so vorpreschen, damit sie das Gefühl haben sie seien total auf der Höhe der Zeit.
    Hmmm vielleicht fehlen mir einfach noch die grauen Haare, dass ich es einsehe…

  • Arlette Laval sagt:

    Der Beitrag von Andrea Fischer ist reine Facebook-Werbung. TA online und Mamablog wollen offenbar, dass schon Kleinkinder in das Spinnennetz von Mark Zuckerberg namens ‚Facebook‘ hineingezogen werden. Andrea Fischer peppt das dann noch ein wenig auf mit pseudowissenschaftlichen Aussagen von allerlei Pädagogen.
    Facebook ist jedoch eine Falle, in der die Kinder sich verstricken. Alles, was sie dort über sich preisgeben, kann nie mehr gelöscht werden. Auch wurden schon Hunderttausende dieser Facebook-Accounts gehackt und alles was drin ist, gelangt ins breite Internet.

    • Cybot sagt:

      Und wenn man die Kinder vor Kriminellen warnt, macht man Werbung für Verbrechen, oder wie? Erst mal lesen, dann meckern.

  • Franz Oettli sagt:

    Ja die modernen Kommunikationsmöglichkeiten sind schon toll. Es geht schnell, unkompliziert und man hat erst noch einen Beleg beim E-Mail. Es dauert eine Weile, bis man’s schnallt und all die Fehlermeldungen sind auch nicht lustig. Leider brauche ich immer wieder Hilfe bei den Installationen. Da ist natürlich so ein simples Telefon schon selbsterklärender, das hat sich ja auch nicht alle Jahre verändert. Gut, wenn die Kinder das mitkriegen. Nur im Kindergarten dünkt mich das noch etwas früh.

  • Thomas Läubli sagt:

    Mir hat niemand beigebracht, wie ich mit heissen Herdplatten umgehen soll. Ich kann mich vage erinnern, dass ich eine solche mal berührt habe und aufgrund dieser Erfahrung es nicht mehr versucht habe. Wozu müssen sich also jetzt auch noch Kindergärtner mit jedem Mist, der fürs Leben nicht relevant ist, befassen?

  • Brunhild Steiner sagt:

    Eine Frage die zwar nix mit fb zu tun hat,
    aber wohin ist der ganze Sonntag/Montagsartikel über Frühstgeborene hin entschwunden?
    Oder finde bloss ich den nicht mehr?

    • Widerspenstige sagt:

      Brunhild, er wurde entfernt u ich kann mir denken, wieso. Vielleicht habe nicht nur ich mich masslos aufgeregt über den kaltschnäuzigen Titel u das herzerweichende Bild des Frühchens dazu! Das war in meinen Augen absolut pietätlos von der ‚R‘ u deshalb habe ich mich rausgehalten. Einige Kommentare waren entsprechend pietätlos u kamen dem Thema mehr schlecht als recht gerecht. Direkt Betroffene konnten zuwenig beachtet werden dadurch u der Artikel wies Mängel über den genauen Sachverhalt auf. So ein schwieriges Thema braucht mE mehr als nur einen Tag Blogthema zu sein.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Sehr sehr schade, und ich finde unnötig dazu!
        Diese Themen sind wichtig und gerade weil zuviele zulange einen Bogen darum schlagen können
        und dadurch der Eine und die Andere Betroffenen gegenüber an Feinfühligkeit fehlen lassen kann,
        gerade deshalb ist es so wichtig dass es Plätze gibt welche diesen Abgründen Raum verschaffen!
        Und neben dem Thema auch über Pietät ausgetauscht werden könnte… .
        Im Dezember erschien „Kinder ohne Zukunft“ und sehr viel früher „Wenn Kinder sterben“,
        und auch PND war schon grosses Thema, immer dabei der Tod, und keiner musste entfernt werden-
        ich verstehs nicht.

      • Carolina fka Astrid sagt:

        Brunhild & Widerspenstige: Würden Sie mir bitten erklären, warum Sie die Entfernung für richtig halten – das ist eine ernsthafte Frage. Ich persönlich habe mich weder über den Titel noch über das Bild aufgeregt, auch wenn mich das Thema jeweils auf eine ganz spezielle Art anspricht. Und mein Eindruck ist auch immer wieder, dass es den Betroffenen hilft, einfach abzuladen – dass es immer wieder solche gibt, die ihr Mütchen kühlen, gehört leider dazu. Auch zur ‚Trauerarbeit‘ gehört, dass man sich, in welcher Form auch immer, mit allem, was da kreucht und fleucht, auseinandersetzt.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @die Verantwortlichen:

      selbstverständlich können Sie hier auf-und abschalten nach Herzenslust und Laune-
      aber sind wir dermassen marginal dass Sie uns nicht mal drüber informieren?

      Sie schalten ein hochsensibles Thema, Betroffene melden sich, das echte Leben schaut rein-
      und dann schalten Sie einfach ab und brüskieren damit eigentlich diejenigen
      welche gewagt haben in ihr Inneres schauen zu lassen?!

      Nein, dafür hab ich nun wirklich null Verständnis!!!

      • Astrid sagt:

        Versuche es wieder mit dem alten Nick: Widerspenstige, würden Sie mir bitte erklären, warum Sie die Entfernung für richtig halten – ist eine ernsthafte Frage. Ich muss gestehen, dass mich weder der Titel noch das Foto abgestossen hat. Aber es rührt mich jeweils sehr, wieviele Menschen bereit sind, offen über ihr Schicksal Auskunft zu geben. Dass es immer wieder welche gibt, die sich ‚daneben‘ benehmen, gehört mMn zur notwendigen Trauerarbeit dazu. Und man wird ja im Gegenzug erwarten dürfen, dass die Mitlesenden wenigstens das Thema aushalten, oder? Alternativ kann man abschalten.

      • Astrid sagt:

        Aber vielleicht gibt es einen guten Grund der Redaktion – irgendwelche Vorfälle heute nacht oder so?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Astrid:

        Danke!
        In diesem Fall wär eine Info weshalb zur Entfernung gegriffen worden ist wirklich angebracht.
        Ich finde es auch immer sehr bereichernd die Beiträge zu lesen,
        wäre ich bei diesem Thema eine Betroffene, welche kommentiert, und vielleicht sogar mit jemanden in Dialog getreten wäre- ich fühlte mich sowas von verschaukelt…

    • AP 2 sagt:

      hier herscht sowieso extreme willkür. kritische beiträge werden garnicht veröffenlticht. wenn gewisse worte gebraucht werden, die in einem zusammenhang mit der einen religion stehen. und das waren auch keine rassistischen äuserungen.
      mal schauen wie lang ich diesen blog noch unterstützen werde

  • Bruno Waldvogel-Frei sagt:

    Die Antwort auf die zu Beginn gestellte Frage des Artikels ist so kurz wie einfach. Nein.

  • Reto sagt:

    hmm…,Hansueli Schmürzeler bastelt sich gerade ein Schnurtelefon mit zwei Joghurtbecher, bei denen s`Mammi wieder die Reklamen weggerissen hatte;… nur mit Erstaunen merkt er beim Ausprobieren, niemand will mit ihm sprechen…

  • fufi sagt:

    Oh ja, ich BIN old-fashioned!
    Zu meiner Zeit war es schon sensationell, ein paar Worte am Telefon sagen zu dürfen.

    Dennoch: Ich find’s richtig, was AF sagt:
    Lasst die Kleinen NICHT unbegleitet in die Scheisse treten!

    Bloss, was ist, wenn auch die Eltern damit NICHT umgehen können?
    Was lernen die Kleinen?

    „Schau mal, Lara, jetzt hast du schon 1000 Freunde!
    Möchtest du noch ein Bildli von dir im Planschbecken zeigen?“

    😈

    • Auguste sagt:

      hmm…, fufi, so ein „bikini-shot“ verhilft auch grösseren laras zu einem sprunghaft erweiterten freundeskreis. und wenn man bedenkt, was rote und gelbe badeanzüge für das image des doch sonst eher drögen bademeister-jobs getan haben…

      youtube: baywatch – intro 12

      • fufi sagt:

        Tja, Auguste

        Würde ja auch gerne ein Föteli von mir im Bikini posten, bloss:
        Fürchte, würde mir damit nicht allzuviele Freunde machen.
        Und wenn, dann solche, die ich eigentlich nicht als Freunde haben möchte!
        Holy Facebook!

        😉

  • Renata Baumann sagt:

    Kinder, die täglich vor einem Bildschirm sitzen, sind dümmer als Kinder, die sich mit dreidimensionalen Dingen beschäftigen. Deshalb: Facebook erst ab der Oberstufe.

  • Auguste sagt:

    hmm…, melanie angelina twittert: moritz spielt schon wieder mit lara im „bäbiegge“. ab heute bin ich wieder single.

  • heidi reiff sagt:

    Fatal ist einfach, dass Kinder nach wie vor zu SUENDENBOECKEN GEMACHT werden , nach pechschwarzer Pädagogik, die bösen Kinder haben die Strafe verdient, gekoppelt mit der Hellinger Euphorie, Unterwerfung in Hochformat, DANKE PAPI MAMMI, ICH HABE DIE STRAFE VERDIENT, ICH WAR EIN BOESES KIND DIE OHRFEIGE HAT MIR GUT GETAN. Ich gehe nicht in Sack und Asche, bin einfach angewiesen manchmal auf andere Menschen. Guru HELLINGER spielt GOTT. Bin froh habe ich mich nie eingelassen in diese Heilsversprechungen, hab zwar ab und zu so gepröbelt in Gruppen einfach so, das Wandern ist der Müllerin Lust.

  • Reto sagt:

    Zudem,…ich nehme an dass möglicher FB -Gebrauch eben auf der Stufe des 5-6 Jährigen und sehr beschränkt entwickelt werden muss. Zur Erinnerung, digitale Lernprogramms sind in der Unterstufe Gang gäbe, ebenso die ganze Kommunikation z.Bsp. wie Notengebung , Stundenausfall etc….also, warum nicht schon ein „kleines Bisschen“ am Wege arbeiten ?

    • Genderbender sagt:

      Vielleicht um die Zeit dafür zu verwenden, den Kleinen beizubringen, dass es Lernprogramme heisst und nicht Lernprogramms?

      (OK der war ganz fies, ich schäme mich jetzt auch…)

      • Reto sagt:

        @Genderbender

        …oh ja danke…dies kommt eben , weil mir meine Mutti nur vorgelesen hat !

        Punkto Rechtschreibfehler werden sie oben übrigens noch Einiges finden…. bleibt nur die Frage , ob es nicht Zeitverschwendung ist…

  • heidi reiff sagt:

    Tagtäglich werden wir ja zugemüllt mit Werbung. Was uns Kindern verboten wurde, haben wir einfach heimlich ausgelebt . Ich wasche meine Haare immer mit Baby-Shampoo auch in meinem fortgeschrittenen Alter. Sigmund Freud hatte vermutlich recht, bin in der oralen Phase stecken geblieben, unverbesserlich, tstststs. Ich bin für Fortschritte was Entwicklung und Förderung und nicht Ueberforderung für Kinder ist, Miesepeter sind nicht mein Ding. Mein Flachbildschirm läuft jetzt seit Jahren wie ein Oergeli, so zwischendurch kommt immer wieder so eine Schleichwerbung, die ignoriere ich einfach.l

  • Reto sagt:

    Kleiner Vergleich: Weltweit erscheinen jährlich über 1 Million neue Bücher, wovon ein Mensch vielleicht 10 liest . Es geschieht hier eine schwere Selektion ….warum sollte dies mit dem Computergebrauch nicht können ?

    • Hans Mustermann sagt:

      In einer hochtechnisierten Welt wo schätzungsweise 10-15% der Menschen nicht versteht was sie lesen ist es meiner Meinung nach etwas viel verlangt das ein Vorschulkind zum stillsitzen auch noch lesen und verstehen üben soll.
      Es sollte zwischen Geburt und Sterben auch noch eine Zeit geben wo man genug Freiraum hat einfach auch mal nur Kind sein zu dürfen. Der Drill zum funktionierenden Zahnrädchen der Wirtschaft kommt ja noch früh genug. Die sogenannten Pädagogen sollten sich lieber mal Fragen welche die schönste Zeit in ihrer Jugend war. Bei mir wars sicher nicht die Schule.

  • heidi reiff sagt:

    Wer die Wahl hat, hat die Qual, ist doch für Kids auch schwierig. Ich habe meinen Kindsgi damals genossen, das war 1948, wir wurden nicht schon mit Vokabeln und dem ABC überschüttet, durften einfach unseren Spieltrieb ausleben. Klick – mag mich noch gut errinnern an meine Kindergärtnerin, ein altes Fräulein mit weissen Haaren, die hatte zu uns Kids Buben und Mädchen einfach einen guten Draht. Mein 1 1/2 älterer Bruder schenkte mir als ich erwachsen war einen Computer, hat mir Spass gemacht auch mit Technik umzugehen hab X Kurse besucht um mit diesem Gerät umzugehen, das Leben ist bunt.

  • plop sagt:

    Das Foto find ich übrigens ziemlich schrecklich, Frau Fischer – soll das ein „von der medialen Welt gestresstes Kind“ darstellen? Nach dieser Bildaussage verhalten sich Kinder ja wie Erwachsene? Hoffentlich doch nicht!

    • E.H.Roth sagt:

      hm, nein nein, die Kleine ist nur angepisst weil die Eltern noch immer nicht auf Apple umgestiegen sind und sie sich jetzt mit den ganzen Microsoft bugs erst rumschlagen muss, … . oder sie hat gerade realisiert wie doof ihre Eltern sind die glauben die Kinderschutz-Einstellungen seien für eine 2 jährige nicht knacken…

    • Hans Mustermann sagt:

      Sorry aber für mich sieht sie eher so aus als ob sie diesen Blog liest..

      • E.H.Roth sagt:

        … ja und weiss jetzt warum die Mutter nie Zeit hat mit ihr aus dem Büchlein vorzulesen und Abends wenn den der Papa nach einem langen harten Karriere Tag nachhause kommt und sich auf das Fussballspiel freut, Mami genau um 20.30 das Wohnzimmer Staubsaugen muss um ihrem Göttergatten zu signalisieren wie hart und lang auch ihr Arbeitstag gewesen ist…

      • Hans Mustermann sagt:

        lol das Staubsauegn macht sie nur weil dann Niedertarif ist und nicht um das Spiel zu vermiesen.. Sollten Sie doch wissen. Frauen haben immer gute Gründe etwas zu tun 🙂

      • E.H.Roth sagt:

        … ich sehe schon H.M. sie sind ein Profi … 🙂 jetzt aber nicht weitere Ausführungen aufzählen. Wir wollen doch den jungen Paaren nicht erzählen wie es nach dem „schönsten Tag“ eines Tages aussehen wird.. da sind diese Kinder-Erziehungs-Diskussionen schöne Weihnachtsgeschichten dagegen.

      • plop sagt:

        Ja, schweigt besser…. Über Männer gibts denn auch einiges zu lästern….

      • Hans Mustermann sagt:

        @plop Lästern ist der Psychiater des kleinen Mannes (Sorry für das Wort Mannes, Es kann getrost durch „der kleinen Frau“ ersetzt werden ohne das sich deswegen vermutlich ein Mann aufregen würde)

      • Hans Mustermann sagt:

        ps: Habe soeben den Grund für die Unzufriedenheit der Geschlechter gefunden.:
        Frauen stören sich daran das sie Dinge, die sie ihrer Meinung nach verdienen, nicht bekommen,
        Männer das sie Dinge geben sollen die sie nicht haben.
        🙂

      • marie sagt:

        @hm
        …aber staubsaugen können sie oder?

      • Hans Mustermann sagt:

        @marie lol ich habe gar keine tepichhh 😉

      • marie sagt:

        ich auch nicht, sauge aber trotzdem staub… sie nicht? ach ich vergass – sie können ihn flicken, aber benützen können sie als mann diese technik nicht… immer das gleiche mit euch… geht putzen, dann tut ihr nix dümmeres…

      • E.H.Roth sagt:

        marie, also putzen können wir schon tun es aber etwas selten … macht jemand anders lieber und gerne und wenn geputzt wird, gehe ich aus dem Haus will ja nicht stören wenn andere arbeiten.. Fairness muss sein.

      • marie sagt:

        hätte sowas auch gerne. schicke mal dem christkind meinen wunsch für nächste weihnachten, vllt wird’s was.

      • Hans Mustermann sagt:

        @marie. Aber nicht wundern wenn du dann stattdesen einen Staubsauger bekommst 🙂

      • marie sagt:

        bei mir sind geräte absolutes geschenktabu. die dinger kaufe ich mir selbst, da ich genau weiss, was ich will und noch besser was ich brauche. sollte jemand auf die idee kommen mir so ein ding zu schenken, das gerät inkl. schenker fliegen bei mir stante pede über den balkon! und das ist keine drohung, sondern schlicht ein fakt.

  • Chrigu sagt:

    Ich finde es von Vorteil, wenn die Kinder schon früh in den Umgang mit den Sozialen Medien geschult werden. Den Nutzen und vor allem die Gefahren müssen in das Bewusstsein aller geimpft werden, genau so wie der Straßenverkehr! Ich finde es erschreckend wie viele sich virtuell die Hosen (Ideen noch mehr 😉 ) runterlassen ohne es zu wissen, geschweige denn es verhindern können. Deshalb: früh übt sich.

  • Reto sagt:

    hmm…., Armin Schnikkel zeichnet eifrig eine Nachricht an seine gerade tanzende Mutti …er zeichnet ein auf beiden Seiten bestrichenes Butterbrot , dies hat ihm nämlich sein Flöten spielender Opa erzählt :…“doppelt genäht hält besser “ !

  • Hans Mustermann sagt:

    Früher war der TV des Teufels heute das Internet und Handy Apps.
    Wie auch schon bei Tv wird es auch heute Menschen jeglichen Alters geben die damit nicht umgehen können, aber ist es deswegen ein Thema für den Kindergarten? War früher nicht der Kindergarten der Hort der Sozialkompetenz?
    Und nun soll autistisches Gebaren geübt werden? Passr für mich einfach nicht zusammen.

    • tststs sagt:

      Da können Sie schon viel früher anfangen; es gab Menschen, die ernsthaft behaupteten, dass Bücher die Menschen verderben!
      Geschweige dieses neumodische Radio! Das kann nur Luzifer ex machina sein!

    • max sagt:

      Ich halte TV nicht für des Teufels, sondern schlichtweg für Volksverdummung und zwar von der Sorte, dass mir 10 Minuten pro Woche genügen, um zu wissen, dass ich es nicht zu wissen brauche.

      • Reto sagt:

        hmm…, Max Fröschli schiebt sich den Stein vor seiner Höhle weg…aber nur 10 Minuten sieht er Sonnenlicht, dannach setzt er sich wieder zu seinen bärtigen Eltern und erfährt , dass der Blitz gefährlich ist…

  • T.Frey sagt:

    Also die Erwachsenen können kaum noch ein richtiges Gespräch führen sie sitzen dir visavis und kleppern an ihren Laptops herum. Will man etwas sagen,dann bekommt man keine Antwort. Erlaubt man sich zu sehen was in diesem Laptop da denn so spannend sein kann, erklärt man mir ich sei Unhöflich ich hätte da nichts zu suchen. Aber mich ignorieren das ist nicht unhöflich. Schon früh so eine Generation züchten nein Danke.

  • Auguste sagt:

    hmm…, noah frederik twittert: noch ein fruchtzwerg im znüniböxli und ich lege mich unter die gigampfi im kindsgi.

  • Pascal Sutter sagt:

    Die rechtsbürgerlichen New Economy Baptisten haben unsere Kinder zu hirnlosen Konsumenten konvertiert. Nun müssen sie sich unter mindestens 20 Sorten Shampoos entscheiden. Ich fordere per sofort gesponsorte Bildungsgefässe bei der Wirtschaft damit die Kleinen schon früh lernen, dass der Patron nur das Gute will.

    • Pascal Sutter sagt:

      Je eher wir unsere Eigenverantwortung dem freien Markt abgeben und Bürgerwehren einrichten die auf den Strassen für Ordnung sorgen, umso besser! Ich fordere die absolute Abschaffung des Staates und eine komplette Privatisierung aller Bildungsorgane!

    • Pascal Sutter sagt:

      Auf den Plattformen können wir herausfinden was unsere Kinder gerne haben und unsere Produkte genau auf die Anforderungen der 6-10 Jährigen anpassen. Das ist nur gut.

    • max sagt:

      @Pascal Sutter
      Nein, ich bin für Konsuentenschulung im Kindergartenalter, damit die Kindergärteler rechtzeitig lernen, welches von den 150 Shampoos sie auswählen sollen, ökologisch, tierversuchsfrei, pestizidfrei, sozialverträglich, gewässerschonend, sexuell attraktiv aufgrund der Duftstoffe, angepasst an den eigenen Hauttyp. Zudem sollen sie medienkritisch lernen, Werbung von Wirklichkeit zu unterscheiden. Ich bin sowieso dafür, dass der Kindergarten auf das richtige Leben vorbereiten solle!

    • Hans Mustermann sagt:

      Wird Zeit das endlich die Kreditkarte im Vorschulalter pflicht wird. Natürlich unlimitiert, wer will seine Kleinen beim Umgang mit Internet und shoping den schon behindern? Schliesslich ist die Oekonomie unser höchstes Gut und nicht so unproduktive Dinger wie FB und ähnliches..

      • blub sagt:

        hahahahahahaha !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!, ja genau und mehr vom müsli, bitte….

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Es ist unnötig, die Hirne von Kindergärtelern mit all den elektronischen Gadgets zuzumüllen. Und lange nicht alle Kinder finden diese ‚Spielzeuge‘ toll. Wir hatten z.B. kein TV zu Hause, aber meine Chindsgifreundin schon. Jeden Mittwochnachmittag wollte sie die Kinderstunde sehen, ich hab mich jeweils furchtbar gelangweilt dabei und war froh, wenn es vorbei war. Die Basteleien von Gerda Conzetti, die oft gezeigt wurden, fand ich auch grösstenteils überflüssig. Kinder brauchen Bewegung, frische Luft, körperliche Herausforderungen, Räume, wo sie ihrer kindlichen Phantasie freien Lauf lassen

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      2) können, sie brauchen Märchen, Möglichkeiten ihre Handfertigkeit zu üben, sie brauchen Musik und Tanz und freundliche Menschen, die auf sie eingehen, ihnen die Schönheiten der Natur zeigen und ihre Fragen beantworten. Solchermassen geförderte Kinder lernen später die elektronischen Kniffe mit Links, weil sie ihre Phantasie üben konnten, ihre Kreativität ausleben.

      • max sagt:

        Bravo Pippi, mehr müsste man gar nicht sagen!

        Für einmal beweist Pippinator ein gesundes Augenmass. Mit Kindern hat sie offensichtlich wesentlich mehr Erfahrung als mit Männern.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, man(n) muss Pippi’s Kommentare nur richtig lesen um zu verstehen, dass sie sehr wohl ein gesundes Augenmass besitzt 😉 Ich spürte dies erst im zweiten Anlauf, denn ein Mensch mit Ecken und Kanten muss erst entdeckt werden. Was ich persönlich wiederum Begrüsse, denn Pippi ist Pippi und einfacher kann Frau es einem Mann nicht machen also liegt es an den Männer, wenn sie mit ihr nicht können. Ich schätze ihre direkte und manchmal unverblümte Redeweise.

        Gefällt mir A.F’s blog, lustig auch ich habe mich heimlich hinter der Tür versteckt und schwarz/weiss TV geschaut aus der ferne.. damals

      • paula sagt:

        Pippi Langstrumpf, ganke, danke für deinen kommentar. ich bin nicht immer gleicher meinung wie du, vermutlich weil uns einige jahre/jahrzehnte im alter unterscheiden. aber ich möchte deinem beitrag von herzen zustimmen. das ist genau das was kinder brauchen (würden). danke

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Soviel Lob von verschiedenen Seiten, ich danke Euch!

        Und max hat ganz besonders recht mit seinem Post, IMHO, dass sich die Bedürfnisse der Kinder nicht ständig ändern, nur weil es die Bedingungen in der Erwachsenenwelt tun.

    • Reto sagt:

      Pippi

      Wie so oft hast du nur teilweise Recht, ….denn wie du sicher schon gemerkt hast, leben wir nicht mehr in den 60-er Jahren, Pippi Langstrumpf….

      • max sagt:

        Wir sind immer noch dieselben Menschen wie vor 200’000 Jahren. Was kleine Kinder brauchen, um sich zu entwickeln hängt vom Menschsein ab und nicht von einer abstrusen Erwachsenenwelt, die schon in 5 Jahren komplett anders aussieht.

    • tststs sagt:

      „Es ist unnötig, die Hirne von Kindergärtelern mit all den elektronischen Gadgets zuzumüllen“
      Wie geht denn das? Schädel aufsägen, Ipod/Walkman/Gameboy reindrücken und wieder zunähen?

      Was Sie wohl meinen Pippi, sind elektronisch vermittelte Inhalte… Aber gälled Sie, hauptsache es macht einen Unterschied, ob das Märchen (inkl. Bildern) aus dem moralisch wertvollen Kinderbüchlein kommt, oder aus der pösenpösen Glotze…
      🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, es macht einen wesentlichen Unterschied, ob das Märchen aus der Glotze oder aus dem Büchlein kommt. Der international anerkannte Hirnforscher Manfred Spitzer hat dazu Bücher geschrieben und Studien veröffentlicht. Nein, ich werde sie nicht suchen, ist alles im Netz auffindbar.

      • Reto sagt:

        „Das eine Tun und das Andere nicht lassen“…sagte mein Teddybär immer !

      • tststs sagt:

        Jetzt sind Sie aber bei körperlichen Schäden (ich war noch auf der phantasieanregenden Schiene)
        exemplarisch ein Link:
        http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kulturinterview/354959/
        Da muss ich leider sagen, dass er für mich ein bisschen zu extrem ist. Wie ich früher schon mal geschrieben habe, ist deutlich zu unterscheiden zB zwischen Mangas aus Japan und zB der Augsburgerpuppenkiste… oder noch besser: früher lief auf ORF das Kasperletheater im TV, nur eine Kameraeinstellung, ca. 2-3 mal ein Schnitt ins Publikum: da kann man also kaum von Reizüberflutung sprechen; resp. andernfalls dürfte man seine Kinder in keine Zirkusvorstellung o.ä. lassen

      • Hans Mustermann sagt:

        Hirnforscher .. hihi
        Da ist der Wissensstand etwa so wie wenn jemand behauptet am Rande der Scheibe gehts nur noch abwärts..

      • Valeria sagt:

        Ja, Hirnforscher… hört sich lustig an… Die Arbeit von Manfred Spitzer wird, wie die von vielen anderen Wissenschaftlern, welche sich mit populärwissenschaftlichen Büchern hervortun, kontrovers diskutiert.

      • tststs sagt:

        Hey jetzt hören Sie auf, immer Pippis umfassendes und sicherlich homogenes Wissenschaftswissen und deren Vertreter in den Schmutz zu ziehen…
        sonst werden Sie auch noch zu Männern degradiert…
        wie ich…
        🙂
        🙂

      • E.H.Roth sagt:

        Was? Wie alt seid ihr? TV dem Buch vorziehen? Ich sag es mal mit anderen Worten. TV, Computerspiele und sonstige Social Media Zeugs wie all die Dating Plattformen sind mehrheitlich Zeitverschwendung. Merke, verschwendete Zeit bekommt man nie mehr zurück und es macht nochmals einen unterschied ob man ein Kind ist oder schon Erwachsen. Wenn ihr alten Säcke nur noch vor der Glotze abhängt und dazu ein Sack Chips frisst und das ganze mit Wein runterspült ist das eine Sache aber Kinder sind besser beraten sie zum Bücherlesen motivieren.

      • marie sagt:

        @eh roth
        heute wird zeit einfach anders definiert und die jüngere generation wächst da rein. was uns „komisch“ oder als zeitverschwendung vorkommt, erleben diese eben anders. that’s it. falls etwas scheif läuft, fangen wir halt auf. so ist der lauf der dinge, ihr grossvater dachte wohl über sie das gleiche 😉 generationenfrage?

      • E.H.Roth sagt:

        hm marie, definitiv auch eine Generationenfrage

      • paula sagt:

        da möchte ich pipi in schutz nehmen, resp. unterstützen (in schutz nehmen muss man sie nicht, sie ist eine starke frau). es macht einen ganz gewaltigen unterschied ob das märchen aus der glotze kommt oder ob jemand beim kind sitz und ihm eine geschichte vorliest. das ist i.m.a. ein ganz naher moment.

      • marie sagt:

        klar paula. aber es scheint eine entwicklung zu sein, die wir irgendwie nicht mehr wirklich aufhalten können – ich lehne fb im kindergarten definitiv ab. aber was ist, wenn es trotzdem kommt? wie wollen wir vorgehen? und es ist so, die nachkommenden generationen werden nicht die gleichen lebenshaltungen haben wie wir. unsere unterscheidet sich ja auch von der unserer grosseltern, und zwar nicht selbstbestimmt, sondern definitiv fremdbestimmt. wir können doch höchstens versuchen, dem entgegenzuhalten um allenfalls eine alternative zu schaffen. oder wie wollen wir vorgehen? ich weiss es nicht.

      • marie sagt:

        ich bin überigens froh, nicht im zeitalter meiner grosseltern zu leben, wohlgemerkt…

      • Hans Mustermann sagt:

        @Paula. Nun, um das zu wissen braucht man keinen Hirnforscher. genauso wie Bücher lesen ein völlig anderer Vorgang im Gehirn ist wie den Film darüber zu schauen. Oder zu merken das sowohl Sexualu- wie auch Medienkunde im Vorschulalter nichts zu suchen hat. Allgemein bekannt ist doch das derMensch wie andere Promaten auch, spielerisch lernt. Und nicht passiv vor einem monitor. Dafür brauche ich keinen Wissenschaftler desen Berufsgatung vor nicht alzu langer Zeit probleme mit Stromstösen oder durchtrennen von Nerfen zu heilen versuchten. Mit dem Vorschlaghammer eine Taschenuhr reparieren? ihh

      • Frank Baum sagt:

        Die Kinder muessen so aufwachsen, dass sie in der Welt von morgen bestehen koennen und nicht in der Welt von gestern. Eine „Facebook-Aufklaerung“ braucht es deswegen nicht, weil ich nicht glaube, dass da irgendetwas sinnvolles verstanden wird. Kindern den Zugang zu Medien und den technischen Hilfsmitteln der modernen Welt zu unterbinden macht sie aber zu Aussenseiter.

      • tststs sagt:

        Sorry, aber hier wird ein bisschen in Extremen gedacht (hab zumindest den Eindruck). Es gibt sehr wohl viele sinnvolle TV-Programme und es ist am Ende auch eine Frage der Selektion (im Zusammenhang mit dem Internet tun sich da ganz neue – positive – Dimensionen auf). Ganz abgesehen davon, dass es auch wirklich in jedem Sinn schlechte Bücher gibt.
        Und wer den Kindern sinnvollen Umgang mit Medien lernen will, kommt um FB nicht drumrum. Ich persönlich denke, dass FB im Kindergarten aber keine Rolle spielen wird, da – wie schon gesagt wurde – dafür die Fähigkeit zu Lesen Voraussetzung ist…

    • AP 2 sagt:

      also grundsätzlich herantasten, mit den eltern die fb-profile der freunde durchstöbern. partyfotos der nachbarskinder von deren geburtstagen und so anschauen ist doch kein problem. die profile können ja mehr oder weniger maximal geschützt werden und ab einem alter ist es eh nicht mehr aufzuhalten. es ist doch besser die kinder teilhaben zu lassen und später so ab 14 oder wenn sie in die lehre kommen ein profil erstellen zu lassen.
      es ist auch ein weg, etwas fürs leben zu lernen, mit dem risiko auf die schnauze zu fallen.

    • AP 2 sagt:

      zur tollen kindheit gehört heute, offener zugang zu den medien. draussen spielen, mit freunden abhängen. etwas zu entdecken.
      ich habe schlangen zu hause, wenn mein sohn mich was zu diesen tieren fragt, was ich nicht weiss, ist es das einfachste zu googeln und wikipedia zu benutzen. möchte er guggenmusig sehen, gibts auf youtube coole videos. muss er einen vortrag halten über ein thema, hilft das internet prima mit lektüre. zwischen durch gehen wir auf den sportplatz fussball spielen.
      wo liegt das problem, wenn er dann noch mit musik dem ipod einschläft.

  • max sagt:

    Offensichtlich ist einem SP-wählenden, mit Steuergeldern ausgehaltenen, lebensuntauglichen, überflüssigen und anderweitig in der Berufswelt nicht vermittelbaren Kuchen von Psycho-Sozio-Akademikern die Arbeit ausgegagen. Also müssen sie sich den Kindergrärtnerinnen als Fachleute aufdrängen, die auch noch etwas zu bieten haben. Wetten, dass da ein paar Sesselfurzer in der Erziehungsdirektion aufspringen und neue Reglemente und neue Lehrpläne und Reformen von den neuen Reglementen und den neuen Lehrplänen ausarbeiten?

    Geht Shampoo verkaufen und macht dabei eine ehrliche Arbeit!

    • alien sagt:

      Hast Du Hofgang heute Nachmittag? Hoffe es für Dich.

      • max sagt:

        @alien

        Bist Du auch so ein überflüssiger Historiker oder Germanist oder Psychologe oder Soziologe oder Pädagogikwissenschaftler?

      • tststs sagt:

        @Max naja, immerhin ein brauchbarer Kommentarschreiber… Und Sie? Nützen Sie?

      • max sagt:

        @tsts

        Genützt habe ich in den letzten Jahren einer kleinen Zahl von Leuten. Aber die hätten es ohne mich nicht geschafft. Ich bleibe bescheiden und meine nicht, den Kindern fremder Leute die Grosse Weite Welt des Fratzenbuchs aufdrängen zu müssen.

    • blub sagt:

      total richtig !!!!!

    • fufi sagt:

      Weisst du Max

      Ich bin ungewollter Glatzenträger.
      Sollen die virtuellen Shampoo-Verkäufer denn arbeitslos werden?
      Lasst sie doch die Gesellschaft so richtig gehörig einseifen!
      😉

  • Nala sagt:

    Was müssen wir für ein brutaler Informatiker-Haushalt sein. Unsere Kinder durften erst an Computer als sie lesen und schreiben konnten. Vorher züchtet man nur klick-User heran, die jede Fehlermeldung wegklicken ohne sie gelesen (und verstanden!) zu haben. Und da wundern wir uns über Bot-Netze, virenverseuchte Computer, Würmer die Schaden anrichten können?
    Vor wenigen Jahren durfte man Facebookaccounts nur ab einem Alter von 14 erstellen. Zuviele Eltern erlaubten ihren jüngeren Kindern dennoch ein Account… Warum?

    • Maria Sah sagt:

      Ich kam zu einer Zeit in Kontakt mit dem Computer als die Home-Computer mit Kassettenlaufwerk „in“ waren.
      …. Wow 64k ram 🙂
      Ich brachte mir zu Beginn alles selber bei, als ich endlich die Gelegenheit dazu bekam und verhinderte erfolgreich, dass sich der an der Schule verbreitete Form-Virus auch auf meinem System einnisten konnte.
      Ich war Teil einer winzigen analysierenden Minderheit.
      anstatt Klick-User gab es damals Enter-User, es kommt aufs Gleiche heraus.

    • Maria Sah sagt:

      Bei uns bin ich der Administrator und ich arbeite als IT-Operator, weiss also, womit ich es zu tun habe.
      Für Anfänger richte ich die Systeme mit eingeschränktem Funktionsumfang und limitierten Rechten ein, das kann durchaus auch ein Linux-System sein.
      Anfänger haben auch viele Fragen, die ich gerne beantworte.
      Mit Kindern würde ich exakt dasselbe tun.

  • alam sagt:

    Facebook ist jetzt cool. Aber wenn unsere Kindergärtler Teenies sind, ist es wahrscheinlich längst nicht mehr cool. Keine Angst, die verpassen schon nichts. Wenn sie wissen, dass man zu Hause über alles reden darf, werden sie auch mit Fragen kommen, wenn es so weit ist. Viel bedenklicher finde ich es, wenn sie etwas heimlich machen und sich dann nicht getrauen, darüber zu reden! Das war schon früher so (heimlich XY geschaut) und wird auch so bleiben.

  • Teilzeitpapi sagt:

    „Sollen … herangeführt“ werden, da kommt Frühförderstimmung auf. Wenn wir mit den Kindern alles täten, was sie sollten, dann bräuchte ihr Tag wohl 72h oder so. Und dann wird wieder die Veroberflächlichung beklagt, dass junge Leute immer weniger einen Haushalt führen können, usw. Alles haben geht nicht. Dann der Konflikt zwischen Dazugehörenwollen und die individualisierte Selbstdarstellungs-Show (ich bin anders, ich bin besonders, auch meine Kinder sind besonders). Unsere Kinder und wir sind nicht besonders, wir tun einfach, was für uns passt, ob wir dabei irgendwo dazugehören oder nicht.

    • Teilzeitpapi sagt:

      Ich werde unseren Kindern erklären, was das Gesichtsbuch ist, wenn sie danach fragen (nutze es selbst höchst selten). Und lasse sie es erfahren, wenn sie es erfahren können. Natürlich sollen die Kinder auch den Nutzen des virtuellen Lebens erleben und kennenlernen, aber das reale Leben nicht zu kurz kommen. Kinder lernen in der Schule über die Natur, aber welche haben die Tiere und Pflanzen schon selbst gesehen, gehört oder Spuren davon? Eine virtualisierte Generation? Passend zu den vom Verkehr verkleinerten Lebensräumen, in denen sich Kinder selbst bewegen können?

  • Ella Müller sagt:

    „…Auch Kindergärtner sollen laut dem Medienpädagogen…“ Sind nicht eher „Kindergärteler“ oder „Kindergarten-Kinder“ gemeint? Unter „Kindergärtner“ verstehe ich männliche Kindergärtnerinnen, also die Kindergarten-Lehrkräfte. Bitte veröffentlichen, danke.

    • Widerspenstige sagt:

      Ella, danke für diesen nicht unwichtigen Hinweis. Wäre er von mir gekommen, dann wäre der Teufel los hier. Bin gespannt, ob eine Antwort kommt von der Autorin. Nach meinem Sprachgefühl sollte es Kindergartenkinder heissen. So wie es steht ‚Kindergärtner‘ ist es eher der männliche Kindergärtner oder der Plural für beide Geschlechter, also auch für die Kindergärtnerin. Mal sehen. 😉

    • Andi sagt:

      Stimmt. Kindergärtler sollte es heissen.

  • Fritz Nussbaumer sagt:

    Facebook ist das soziale Medium der Autisten. Wer es am Anfang noch nicht ist, der wird es werden.

    • Nala sagt:

      Das ist so einfach nicht wahr und wird auch nicht wahrer, wenn es häufiger behauptet wird. Facebook ist ein „Werkzeug“. Wie man es nutzt steht jedem frei. Und wenn man mit Facebook zum Autisten wird, dann garantiert auch mit Blogkommentieren. Beides ist Interkativ. Facebook etwas ausgereifter und weitreichender als ein Blog.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      So extrem kann man das nicht sagen, auch hier gilt: Wer es selektiv nutzt, kann durchaus profitieren und etwas lernen. Ich bin noch nicht lange dabei, aber es ist spannend, ich bin in Kontakt mit Menschen, die ich sonst nie ‚kennen gelernt‘ hätte. Und für die Menschen, die sonst keine Stimme haben, kann FB enorm wichtig sein, ich denke da an die Leute in Aegypten, an Menschen, die politisch verfolgt werden und sich über FB vernetzen können. FB ist eine geniale Sache! Dass es auch Suchtcharakter haben kann, soll nicht verschwiegen werden. Aber eindeutig ist es nichts für Grundschüler.

      • tststs sagt:

        Sorry Pippi, ist nicht als Angriff gemeint, aber Sie liefern mir gerade die passenden Stichworte:
        „Aber eindeutig ist es nichts für Grundschüler.“ Und trotzdem scheine Sie gerade den Grundfehler-Nr. 1 zu machen (also, das, was Minderjährige niemals auf FB tun sollten): nämlich Leute zu adden, die man im realen Leben NICHT kennt!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Früher hatte man auch Brieffreundschaften mit Leuten, die man (noch) nicht kennt. Ausserdem sind das alles Leute, die mir empfohlen wurden von andern, die ich bereits kenne. Und ich bin mir sehr bewusst, dass es rein virtuell ist, Erwachsene schaffen es, zu trennen, Kinder sind damit sicher überfordert. Für Kinder ist auch das Monster unter dem Bett real, deshalb sind solche virtuellen Welten nichts für Kinder.

      • tststs sagt:

        „deshalb sind solche virtuellen Welten nichts für Kinder.“
        Sorry Pippi, aber Sie verzetteln sich. Wenn Sie ihren Kindern ein Märchen vorlesen, dann entführen Sie sie auch in eine „virtuelle Welt“…

      • tststs sagt:

        Ich behaupte sogar das Gegenteil: Kinder sollen sich so lange wie möglich in den verschiedenen virtuellen Welten, selber- und fremdgeschaffene, aufhalten. Und langsam sollte man sie auf die Realität vorbereiten, bevor man sie dann dahin entlässt…

      • tststs sagt:

        Und noch ein Kommentar: Wie gesagt, ich habe Ihr Votum nur als Aufhänger benutzt, es ist nicht nötig, dass Sie sich erklären/rechtfertigen…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Deshalb sprach ich von ’solchen‘ virtuellen Welten. Ich weiss schon, was ich sage, tsts, ich setze mich mit dieser Frage nicht zum erstenmal auseinander. Du magst denken, als Mann hast du die Definitionshoheit und Frauen haben da eh‘ keine Ahnung, vielleicht hast du recht, was das rein Technische angeht, aber die Auswirkungen auf die Kinder und ihre seelisch/geistige Entwicklung, darüber musst du dir noch einige Gedanken machen! Und eben vielleicht mal lesen, was die Experten dazu – nein, nicht meinen – wissen!

      • tststs sagt:

        Wissen Sie was Pippi, ich habe extra, damit genau das nicht passiert, geschrieben, dass ich Sie nicht angreifen will, sondern nur einen Gedankenaufhänger brauchte… (aber gelled Sie, da ein solches vorausschauendes und harmoniebedürftiges Votum nur von einer Frau ernst gemeint sein könnte, und Sie mir den Uterusstatus immer noch absprechen, war dies natürlich NUR UND AUSSSCHLIESSLICH gegen Sie gerichtet!)
        Und ernsthaft Pippi: „solche“ virtuelle Welten… Sind sie wieder beim elektronischen Medium oder schaffen Sie es endlich einmal Medium und Botschaft zu trennen?

      • tststs sagt:

        Und Pippi, wenn Sie sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt haben, dann wüssten Sie, dass es nicht nur EINEINZIGES WISSENSCHAFFTLICHES WISSEN gibt, sondern, dass auch in diesem Forschungsbereich die Meinungen ziemlich auseinander gehen…

      • Widerspenstige sagt:

        Diese Ansicht ist überdenkendswert, tststs, und lässt jetzt meine bisherige (verkrustete?) Denkweise erzittern…:
        ‚…Ich behaupte sogar das Gegenteil: Kinder sollen sich so lange wie möglich in den verschiedenen virtuellen Welten, selber- und fremdgeschaffene, aufhalten. Und langsam sollte man sie auf die Realität vorbereiten, bevor man sie dann dahin entlässt…‘

        Das hat was, tatsächlich. Vielleicht waren wir bisher die Holzböcke im Erzieherischen und haben unsere Kinder einfach real in sämtliche Gefahren laufen lassen?! Ohalätz. Wirklich überdenkenswert… 🙄

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja ts, das habe ich. Spitzers Ansichten, die er mit Studien untermauert, leuchteten mir ein und – vor allem – decken sich mit meinen Erfahrungen bezüglich Kinder und TV/PC. Wie gesagt, du magst etwas verstehen von Compis, von der kindlichen Entwicklung hast du wenig Ahnung, auch wenn du selber Kinder hast. Es gibt sogar Lehrer, die davon keine Ahnung haben, ich hatte das unfreiwillige Vergnügen, etliche dieser Exemplare kennen zu lernen, aber das ist eine andere Baustelle.

  • Widerspenstige sagt:

    Das ist halt wieder ein klassischer Fall von mitgegangen – mitgehangen. Soll ich mir das wirklich antun, diese Facebook-Geschichte? Ich bin nach wie vor skeptisch u bin nicht darin vertreten. Meine Gedanken wären dann im stand-by-modus auch noch dort… dann hätte ich noch weniger Zeit für meine wirklichen Interessen.

    Nein, es muss nicht sein und ich lebe ganz gut ohne FB. Ob Kindergartenkinder bereits damit Kontakt haben sollten, ist dieselbe Frage, ob sie mit allen anderen E-Geräten Kontakt haben sollten. Ja, was Eltern benützen, sollen die Kinder halt auch wissen, was das ist. Schwierig!

    • dres sagt:

      Welcome to the Club! Irgendwo in Gallien gibt es ein kleines Dorf, in welchem ein paar Unbelehrbare Facebook kategorisch verweigern – ich auch. Wo liegt das Problem? Wir wissen ja wies funktioniert, und die Kids werden es ohnehin kennen lernen. Und meine Computerkenntnisse reichen durchaus aus, um Junior solche Dinge sachte beizubringen – bis er mich überflügeln und gnadenlos abhängen wird. Aber Unterstützung aus dem Kindergarten brauchen wir sicher nicht – weder mit Plüschschnäbis noch mit Facebook… 😉

      • tststs sagt:

        „welchem ein paar Unbelehrbare Facebook kategorisch verweigern – ich auch“…“Wir wissen ja wies funktioniert“
        1. Sie verweigern sich kategorisch eine Produkt, wissen aber genau darüber bescheid, wie es funktioniert und wie man es benutzt?!? Das beisst sich irgendwie…
        2. Das eigentliche Problem ist, dass die Kinder eigentlich via Mediensozialisation (durch Eltern, Schule etc) an die Medien herangeführt werden; bei TV, Zeitung und mittlerweilen Internet, ist dies kein Problem, denn die „Lehrer“ (also Eltern und Gelehrte, die sich mit dem Thema befassen) wissen darüber schon ziemlich gut Bescheid; nicht zuletzt durch eigene, langjährige Erfahrung und durch die Forschung. Bei sehr neuen Medieninhalten, wie zB FB ist dies noch nicht möglich, da Eltern und Kinder gerade im selben Moment mit dem Neuen konfrontiert werden. Wir können auf gewissen Gebieten also unseren Kindern noch keine Medienerziehung angedeihen lassen, weil wir selber noch erzogen werden müssen…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @tststs:
        „Das eigentliche Problem ist, dass die Kinder eigentlich via Mediensozialisation (durch Eltern, Schule etc) an die Medien herangeführt werden; bei TV, Zeitung und mittlerweilen Internet, ist dies kein Problem, denn die “Lehrer” (also Eltern und Gelehrte, die sich mit dem Thema befassen) wissen darüber schon ziemlich gut Bescheid;“

        naja, die versammelte Gelehrten(Eltern?)schar kommt ja nicht mal wirklich gut mit dem Thema TV klar,
        wissen Sie in wievielen Haushalten ein fast proKopf-TV-Gerät steht, inklusive uneingeschränktem Zugang der darin lebenden Kinder?

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/ der im Haushalt lebenden Kinder natürlich,
        nicht im TV…
        vor lauter eingeredeter/proklamierter Kompetenzen allüberall wird glaub ein bisschen übersehen dass es an zuvielen Orten eigentlich schon brennt.

      • tststs sagt:

        Wo brennts denn?! Ich habe hier viel eher den Eindruck, dass die Kinder mMn sehr gut erzogen werden brtf TV (erst ab einem gewissen Alter, nur bestimmte Zeiten, draussen spielen/Märchen vorlesen etc wird gemacht…
        Könnte es sein, dass Sie gerade ein Bild im Kopf haben, dass stark durch das dt. HartzerIV-TV geprägt ist 🙂

      • Brunhild Steiner sagt:

        @tststs: nein, leider nicht.
        Ich kenne Unterstufenkinder (1.-3. Klasse) welche nach der Schule unbetreut/nicht-interessiert betreut freien Zugang zur Kiste haben und dies nutzen. Mittelstufenkinder welche die Kiste gleich ins eigene Zimmer gestellt bekommen, mit zwar verbundenen Nutzungsvorgaben- aber weils einfacher ist nicht drauf zu bestehen auch da die totale Freiheit.

        Schön wenn das in Ihrem Umfeld noch ganz anders aussieht, geniessen Sie es!

      • tststs sagt:

        Bitte missverstehen Sie mich nicht; sehr wohl gibt es solche Fälle (und sie sind tragisch), aber sie sind in der CH klar Minderheit und es gibt zahlreiche Menschen, die sich in diesen Fällen beruflich und privat engagieren.
        Und das Wichtigste: selbst bei diesen Kindern ist die Zukunft nicht endgültig verbaut, da gibt es andere, mitunter auch gewichtigere Faktoren. (Ich gehe sogar soweit und behaupte, übermässiger TV-Konsum ist nicht das eigentliche Problem, sondern nur ein Symptom dessen.)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @tststs: klar…:-)
        Gottseidank haben wir bei uns noch keine Szenarios wie in den „richtigen“ Grossstädten mit ua „richtig viel“ sozialer Vernachlässigung, „richtigen“ Strassenkindern etc.
        Trotzdem tuts mir um jedes Einzelne weh und das „tolle medienpädagogik-Dahingetrabe“ erwischt mich dann echt auf dem falschen Fuss. Diejenigen welche sowieso „verantwortungsvoll erziehen“, die holen sich ihre Infos anyway- aber diejenigen, welche es dringendst betrifft, und zwar egal auf welchem Gebiet, erreicht das zuhause eben nicht. Egal wieviele Flyer u Broschüren u Lektionen da geliefert werden.

      • tststs sagt:

        Jup, deshalb bin ich auch der Meinung, dass Medien und der Umgang mit ihnen (Theorie und Praxis) in den Stundenplan gehören. Nicht zuletzt, weil auch Eltern nicht auf jedem Gebiet über gleich viel Wissen verfügen können. So kommt es ja gerade zu den lustigen Situationen, dass bei den neusten Medien (also sowohl „Soft“- als auch „Hardware“) Kinder eher mal die Eltern darüber „unterrichten“ müssen… 🙂

      • Widerspenstige sagt:

        Also ich muss gestehen, dass die junge Generation besser von Medienpädagogen frühzeitig in die komplexe Medienwelt eingeführt wird als überhaupt nicht. Man kann natürlich nicht fordern, dass die Kinder auf dem Schulhof KEINE Pornos auf ihre Handys zugespielt erhalten u auf der anderen Seite den frühzeitigen Umgang/Vorsicht mit DEN Medien verteufeln. Da hat @tststs Recht und man muss die Medaille von beiden Seiten betrachten. Meine Generation wurde einfach damit ungefiltert konfrontiert mit negativen Folgen! Was sind schon ein paar wenige Stunden pro Woche Medienunterricht ab Kindergartenstufe?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @tststs und
        @Widerspenstige:
        mir gehts eigentlich darum dass ich all diese neuen „muss in den Schulplan aufgenommen werden“-Disziplinen
        eine nachhaltige Wirkung ein bisschen abspreche, solange im Zuhause, losgelöst von allem was im Kiga/Schule gesagt wird, komplett andere Regeln gelten.

        Und ich vermute eben, dass die diejenigen welche sich in der Erziehung engagieren so oder so auch auf diese Themen stossen und es mit ihren Kindern besprechen, angefangen von der Aufklärung, Umgang mit dem Körper, dem Essen, dem Geld und nun den neusten Medien. Oder liege ich da so total daneben?

      • Astrid sagt:

        Im Gegenteil, Brunhild, Sie weisen exakt auf das Dilemma hin. Mal ganz abgesehen vom Kindergarten (die FB-Frage halte ich in diesem Alter für geradezu absurd, es sei denn, die Kinder sehen den Umgang ihrer Eltern auf spielerische Art) sehe ich aber die einzige Möglichkeit, heikle Themen wie Aufklärung, Internetsicherheit und den Umgang mit neuen Medien auch diesen Kindern zumindest nahezubringen darin, dass sie in der Schule mit einem Umgang und Empfehlungen bekannt gemacht werden, die sich vielleicht in den Köpfen festsetzen und auch in ignoranten Elternhäusern zumindest Eingang finden.

      • Gabi sagt:

        MedienpädagogINNen und Medienpädagogen, wennschon, bitteschön 😉

        Ne. Scherz aufs Velo:

        Ich komm mit dem anderen (richtigen) Mantra von mir: Wie sah´s früher aus?

        Die Eisenbahn wurde verteufelt, weil alle Menschen ab 60km/h angeblich wahnsinnig werden! Kaiser Franz Joseph hat sich zeitlebens geweigert in ein Telefon zu sprechen und die ersten Radios, die unsere Grosseltern oder Urgrosseltern zu Ohren kriegten, dürften deren Eltern auch sehr unheimlich gewesen sein.

        Also Medienunterricht fände ich etw. übertrieben. Aber früher Hinweis auf die gefährlichen Missbrauchsmöglichkeiten UNBEDINGT

    • dres sagt:

      @tststs: Nein, das beisst sich überhaupt nicht. Alle meine Bekannten sind aktiv auf FB. Ich selber hatte auch schon für 10 Minuten einen Account. Das Funktionieren dieser Plattform ist nicht so kompliziert, wenn man einigermassen diszipliniert ist und sich überlegt, was man ins Netz stellt. Im übrigen verteufle ich FB nicht im Geringsten, ich brauche es schlicht nicht – und ein Vierjähriger noch weniger. Zudem sind meine Kommentare in den seltensten Fällen als sakrosankte Überzeugung zu verstehen… 😉

  • Frölein Mitens sagt:

    Und was, wenn man selber kein Facebook hat?

    • plop sagt:

      Dann wird dein Kind schwer benachteiligt aufwachsen.

      • marie sagt:

        bleibt aber eine äusserst kluge entscheidung.

      • alien sagt:

        Facebookverweigerung als Elternteil kommt der Vernachlässigung gleich, ja sie ist eine Kindsmisshandlung. Ohne Facebook ist ein Leben heute NICHT MEHR MÖGLICH! (Mit ihm aber noch viel weniger, weswegen ich nicht mehr drin bin).

    • Frölein Mitens sagt:

      Hab letzens mitbekommen, wie Bekannte von mir den ersten Ultraschall Ihres Kindes hochgeladet haben….What’s next?

  • Marc Bachmann sagt:

    Bin ich noch der einzige Neandertaler, der kein Faceschrott hat? Und ich lebe noch? Welch Wunder. Kinder ans Internet heranführen, damit sie frühzeitig lernen damit umzugehen, ok. Aber warum gibt es kein Leben mehr ohne Faceschrott? Schickt die Kinder raus, lasst sie gemeinsam draussen spielen, im Wald, im Sandkasten. Da gibt es noch WIRKLICHE UND REALE Freunde!

    • marie sagt:

      ne, ich habe auch keines. und in meinem schrank hängen keine bären- und mammutfälle und eine keule besitze ich auch nicht.

      • Marc Bachmann sagt:

        Phhhhhhuuuuuu, bin ich aber froh Marie, dass ich wirklich nicht der Einzige bin. Und ich vermute mal richtig, Freunde und Freundinnen hast Du trotzdem?

      • marie sagt:

        ja, manchmal „lzu viele“ 😀 vllt privat so etwas wie ein fb aufbauen? nö, eher nicht. treffe mich lieber mit denen in der stammkneipe oder zu hause?

    • mira sagt:

      Das eine schliesst das andere doch gar nicht aus. Wir hatten vor einem Jahr ein Klassentreffen. Und wo fand ich die meisten Anschriften? Ja genau, in Facebook. Auch solche, die im Ausland arbeiten. Es leben nicht alle ein Leben lang im gleichen Dorf und Facebook ist eine super Möglichkeit, Kontakte zu wahren und nach Jahren wieder hervorzuholen, ohne ein riesen Tamtam betreiben zu müssen (weil man eben lieber mit den Kindern im Wald ist!!). Ob man jetzt ein REALES Treffen im Facebook oder per Telefon abmacht ist piepegal, beides ist mit Hilfe von der pösen pösen Technik…

      • Marc Bachmann sagt:

        @ Der Blog hier handelt um Faceschrott für Kinder so ab ca. 4 Jahre! Dann erledigt sich Dein Text von selbst, mit der Pösen, Pösen Technik………. Ich verbiete es ja niemandem. Sollen die doch glücklich werden die es haben, brauchen und OHNE nicht mehr im Stande sind zu leben. Kein 758 Faceschrott „Freunde“ wiegen eine wirkliche und real existierende Freundschaft auf. Aber so sehe ich es einfach.

      • mira sagt:

        @Marc Bachmann
        Mir geht es auch nicht darum, dass 4-Jährige einen Account haben müssen, sondern dass sie von der Existenz von Facebook wissen dürfen und es nicht verteufelt werden soll. Der Ausdruck Freunde ist in Facebook sehr irreführend, da es sich eher um Kontakte handelt (darunter können auch richtige Freunde sein). Dies hat nichts mit richtigen Freunden zu tun, mir will es partout nicht einleuchten, warum das so schwierig zu verstehen ist. Ich habe ja auch ein Adress-Buch und trotzdem richtige Freunde (und nicht nur auf Papier). Sie vergleichen hier Äpfel mit Peperoni.

  • Hellmut Herr sagt:

    Hier wird impliziert, dass es sich bei Medienkompetenz, wie bei der Lesekompetenz auch, um eine „Schlüsselkompetenz“, „Kulturtechnik“ oder „Kernkompetenz“ handelt. Bei Licht betrachtet sind mit den Ausdrücken „Computer literacy“ bzw. Medienkompetenz weder das Programmieren, noch die Boolsche Algebra oder andere grundlegende mit Bildschirm-Medien verbundenen interessante Gedanken gemeint, sondern zunächst einmal nichts weiter als oberflächliche Kenntnisse verbreiteter Anwendersoftware.(Neurowissenschaftler/Hirnforscher Manfred Spitzer: „Vorsicht Bildschirm“)

  • Daniel sagt:

    Ich bin ehrlich gesagt gar nicht dafür, das Kleinkinder bereits schon mit Facebook umgehen sollten. Man sieht ja des öfteren in Schulen wie die jungen via Facebook gemobbt werden und teilweise in Einzelfällen in den Tod getrieben werden. Von daher verstehe ich nicht das man den Vorschlag bringen kann das bereits noch kleinere Kinder auf Facebook sein sollten!

  • Stefan Büchler sagt:

    Ich finde es nicht sinnvoll Kinder zu früh über alles aufklären zu wollen.
    Wenn man merkt, dass sich ein Kind für etwas interessiert, kann eine gewisse Aufklärung natürlich schon zu diesem Zeitpunkt erfolgen.
    Aber zur Kindheit gehört doch auch, sich nicht über die ganze Welt und jedes Problem unserer Gesellschaft Sorgen machen zu müssen.
    Warum sollen Kinder, welche einfach nur das Kindsein geniessen und sich noch keine Fragen stellen, bereits mit unseren Problemen verkorkst werden? Dazu mit Themen, die so schnelllebig sind, dass Sie morgen in dieser Form schon gar nicht mehr existieren könnten

  • mira sagt:

    Unsere Tochter ist noch nicht im Kindergarten, aber wir veranstalten keinen Tamtam um solche Dinge. Wir nutzen selber Facebook (ok, sehr moderat, was am „Langweiligkeitsfaktor“ der Platform liegt) und wenn sie es sieht, dann sieht sie es. Sie sieht auch, dass wir Emails schreiben, auf Youtube Filmchen suchen (meistens für sie) und Zeitung lesen. Manchmal darf sie auch im inet Bildchen ausmalen. Oder Fotos auf meiner Festplatte angucken (sehr beliebt). Zeitlich ist das Ganze sehr beschränkt, aber es ist da und das ist auch gut so. Ich finde das Internet sehr nützlich.

    • plop sagt:

      Ich bin ziemlich anti-kompi-frühförderung, muss aber auch eingestehen, dass mein Laptop auch einfach in der Küche steht, wir hören damit Musik, der knapp 3jährige kann schon die Bilder, welche auf dem desktop sind, öffnen, filmli und so hab ich bis jetzt noch nicht geguckt, das würd sonst grad ein junkie, der bub, wir skypen mit der Gotte und anderen Leuten….
      Facebook beschreiben sie da ganz richtig, ich find das nicht sonderlich spannend und sehe da wenig Wertvolles für den Kindergarten…

      • mira sagt:

        Ich denke, dass man Kinder da gar nicht fördern muss. Sie kriegen es einfach im Alltag mit. Ab einem gewissen Alter wird ein Kinderfilter installiert und klare Zeit-Regeln aufgestellt. Wie im Rest des Lebens auch. Warum sollten wir ein so nützliches Instrument wie das Internet verteufeln? Gefahren lauern überall, und es ist Teil der Erziehung, die Kinder darauf vorzubereiten.

  • Genderbender sagt:

    Ich finde Vierjährige sollten unbedingt lernen, über Facebook bekannt zu geben, dass sie sich in die Hose gemacht haben. Sie müssen das üben für später, wenn sie der Welt mitteilen müssen, dass sie nun im Zug sitzen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, laura sofia twittert: die pampers von aldi zwickt wieder – voll kacke!

    • tststs sagt:

      GB sind Sie ein FB-Verweigerer?
      Denn bei allen, die hier im Blog auf der „Kontra“-Seite stehen, habe ich das Gefühl, sie haben nicht gerade viel Ahnung von FB!
      Wie alles im Leben kann man auch FB ad absurdum führen und missbrauchen, aber schon bei der Erfindung des Rades kamen einige Unkenrufe aus gewissen Höhlen und trotzdem haben wirs überlebt…
      🙂

      • Auguste sagt:

        hmm…, tststs, das erste rad war ja wirklich nicht ganz der bringer. so richtig ins rollen kam die sache doch erst ab dem zweiten und der achse dazwischen.

        der springende punkt ist doch der, kinder entdecken fb mehrheitlich, wenn sie ihren eltern oder im häuslichen umfeld damit in kontakt kommen. eltern haben es nach wie vor weitgehend selbst in der hand, ob kleinere kinder damit überhaupt in berührung kommen. im kindergartenalter ist der kindergarten selbst das soziale medium, auch wenn irgend so ein medienpädagoge sich im möglichkeitendschungel etwas verirrt hat und halluziniert.

      • Genderbender sagt:

        @tsts: Ich müsste theoretisch noch einen account haben, aber da ich nach Jahren der Nichtbenutzung infolge Nichteinsehens-wozu-der-Quatsch-eigentlich-gut-sein-soll schon lange das Passwort vergessen habe, bin ich, wie Sie sagen, ein ‚Verweigerer‘. Ich sehe mich allerdings eher als ‚Verschonten‘.

        Mir ist schon klar, dass man FB auch ganz toll sinnvoll nutzen kann; schliesslich wird es von ca. 0.2% der Anwender auch so eingesetzt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Auguste:
        @Genderbender:

        erfrischend klares Wasser in einer digitalverseuchten Wüste 🙂

  • Denk Mangel sagt:

    Soziale Medien und Sex sind Realität. Soso. Und ? So wie eine Blume und der abgepackte Wurstsalat in der Migros? Dann ist also Sex im Handelsregister eingetragen? Zuckerberg ist Fortpflanzungs-sine-qua-non der Kindergartenkinder? Habe mich wohl in der Etage geirrt.

    • marie sagt:

      man bereitet die kinder ganz einfach auf DEN markt vor und dazu gehören sex, beziehungen, soziales verhalten usw mittlerweile auch dazu 😉

      • Denk Mangel sagt:

        @marie
        Auf DEN Markt? Hast du schon mal mit diesem gesprochen? Welche Sprache spricht dieser denn? Welche Positionen vertritt er? Kann ich mich zum Kaffee verabreden mit ihm? Spazieren gehen? Eile mit Weile spielen?
        Menschen und Kinder sind real, der Rest ist Fata Morgana. Die ‚Unsichtbare Hand des Marktes‘ auf meine Kinder loslassen? Nein danke!

      • marie sagt:

        ich habe bewusst DEN markt verwendet, da alles mitlerweile praktisch alles vermarktet wird. sollten sie es schaffen sich mit diesem zu verabreden, dann komme ich gerne mit, damit ich ihm mal die leviten lesen kann. irgendwann mal ist schluss und sie haben recht spät. bei den kindern müsste das doch aufhören, oder nicht?
        bin voll auf ihrer seite!
        ein freund von mir, dessen brunder letztes jahr starb und ein facebook account hatte, wollte diesen account löschen lassen. ich sag’s ihnen, das war ein aufwand! deshalb: hände weg!

      • Denk Mangel sagt:

        @marie
        Hab das schon verstanden – dachte nur: wenn ich nun schon mal Den Markt an der Strippe haben könnte dann nochmals rein ins Thema 😉

  • Oliver sagt:

    Kinder sollten natürlich früh für den Umgang mit neuen Medien sensibilisiert werden, insbesondere auch vor den Gefahren gewarnt werden.

    Dafür aber dann diese Vorschläge zu unterbreiten, ist ein Oxymoron allergrößter Güte.

  • paula sagt:

    ich bin halt immer noch davon überzeugt, dass kinder, gerade solche die noch im chindsgi sind, sich ihre freunde real „erarbeiten““ sollen. z.b. beim spielen auf den spielplatz, auf dem weg zum chindsgi ( ah das geht ja gar nicht weil sie direkt vor den chindsgi gefahren werden , jedes in einem sep. auto) und vielleicht bei einer einladung zu m spielen bei nachbarskindern:

    • Karin sagt:

      Da bin ich mit dir völlig einverstanden – aber trotzdem sind Facebook & Co eine Realität, mit der die Kinder so oder so recht früh konfrontiert werden. Und dann steuere ich das lieber mit, als dass sie es bei mehr oder minder dubiosen älteren Freunden unkontrolliert lernen.

  • paula sagt:

    jemand hat mich, allerdings mit meinem einverständnis und in unwissenheit was genau das bedeutet, auf facebool angemeldet. nun habe etwas 360 freunde, die ich überhaupt nicht kenne, mit denen ich nichts zu tun habe und jeden tag melden sich noch mehr die meine freundin/freund sein möchten!
    Die geister die ich rief, werd ich nicht mehr los!!!

    • Karin sagt:

      Das hat eben offenbar damit zu tun, dass du nicht gelernt hast, damit umzugehen. Warum akzeptierst du Freunde, die du nicht kennst? Wieso „entfreundest“ du sie nicht, wenn du deinen Irrtum bemerkt hast? Zeit, sich damit auseinanderzusetzen – oder den Account stillzulegen!

      • paula sagt:

        besten dank für deine aufklärung, das habe ich mittlerweile selbst erkannt und meinen account gelöscht! aber an meiner ansicht, dass das chindsgialter zu früh für einen facebookaccount zu früh ist, bleibe ich trotzdem liebe karin.

    • mira sagt:

      Das ist genau das, was ich nicht verstehe. Warum akzeptiert jemand Freunde, die er nicht kennt? Ich akzeptiere nur Leute, die ich kenne/kannte und von denen ich möchte, dass ich sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder mal kontaktieren kann, ohne 1000 Telefonbücher, in denen sie nicht drin stehen, wälzen zu müssen.

      • paula sagt:

        wenn du meinen eintrag gelesen hättest, hättest du gelesen, dass ich nicht genau informiert war, wie man das am besten handhabt und mich von jemanem dazu überreden liess – mittlerweile bin ich klüger (?) und kann gut damit leben nicht zur facebookgemeinschaft zu gehören. ob und wann ich mene bett- und unterwäsche wechsle und was ich am letzten abend gemacht habe bleibt mein „Geheimnis“! und staune, staune, mir ist wohl dabei

      • mira sagt:

        @paula
        Ich glaube gewisse Dinge muss ich nicht verstehen. Um Freunde zu akzeptieren, muss man jeweils auf einen Link klicken. Und das haben sie über 200 mal gemacht, ohne zu wissen, was es bedeutet? Es freut mich für Sie, dass sie jetzt kluger sind 🙂
        Abgesehen davon: Wer in Facebook reinschreibt, dass er Bettwäsche wechselt, hat möglicherweise ein Schräubchen locker. Wer will solche Freunde ? (vielleicht nochmal sowas, was ich nicht verstehen muss…)

  • paula sagt:

    also nun ist die zeit gekommen wo ich einsehen muss, dss ich völlig altmodisch und antiquiert bin!
    was um s himmels willen brauch ein kind im kindergarten schon einen facebook account? vielleicht um nach einem monat schon hundert feunde zu haben? oder allen erzählen zu können was im chindsgi so abgelaufen ist, oder welche söckli mami gepostet hat damit es/er IN ist.
    Ich finde es schon traurig genug das viele jugendliche und erwachsene sich mit „Freunden“ brüsten mit denen sie überhaupt nichts gemeinsam haben. Dur mich alte schachtel bedeutet das wortFreundIn immer noch etwas ganz besonderes

  • gelsomina sagt:

    auch autos sind so eine „realität“, für die sich kindergartenkinder brennend interessieren. soll ihnen der polizist im chindsgi nun möglichst früh beibringen, wie man so eine kiste bedient?

    • Karin sagt:

      Aber der Polizist bringt ihnen ja auch bei, wie man damit umgeht – im Sinne, wie man die Strasse überquert etc. Man tut auch nicht so, als gäbe es keine Autos.

  • Erich sagt:

    Jeder muss mit sozialen Medien umgehen können, auch Kinder müssen damit „früh bekannt gemacht werden“. So früh wie das Mädchen auf dem Bild: Wirklich?

    Zum Begriff: Medien können nicht sozial sein. Sie können Instrumente sein, sich mit anderen zu vernetzen, vielleicht sogar, um tatsächlich sozial zu sein. Selber aber sind sie tote Materie. Man kann sie beispielsweise auch unsozial bedienen – heissen sie deshalb auch „unsoziale Medien“?

    Die meisten Kinder dieser Welt wachsen ohne genügend Trinkwasser auf, geschweige denn „soziale Medien“. Nur wir überzüchteten Westler bedienen uns überzüchteter Technologie und meinen, ohne damit nicht mehr leben zu können.

    Nun, aktuelle Technologie und deren Bedienung gehört in den Alltag integriert, auch in jenen von Kindern. Nicht verboten, doch diese Fixierung, dieser Hype, muss dringend relativiert werden. Es darf nicht sein, dass Zehnjährige ausgeschlossen werden, nur weil sie nicht das neuste Youtube-Video gesehen haben. Hier müssen Erwachsene eingreifen und zeigen, dass die Dinger zwar ihren Nutzen haben, das Glück der Welt aber nicht davon abhängt. Gemobbt werden kann nur, wer sich zu sehr ausgeliefert hat und dessen leben nur noch digital verläuft.

  • dres sagt:

    Wenn ich das richtig verstehe beginnt das Kindergartenalter so ungefähr mit vier Jahren. Zu diesem Zeitpunkt – und auch schon viel früher – schauen die Kids durchaus interesiert, was die Eltern so am Computer machen, für Facebook interessieren sie sich aber gelinde ausgedrückt einen Sch… Aber zum Glück gibts jetzt auch noch Medienpädagogen…

    • Karin sagt:

      Das erlebe ich anders. Mein Kind ist durchaus interessiert an den Föteli etc., das es – wenn ich auf Facebook bin – von seinem Gotti und Götti; seinen Onkeln und Tanten und Bekannten sieht. Das heisst nicht, dass es Facebook versteht oder nutze möchte, aber bei Facebook geht es um sozial Interaktion (zugegeben in einer speziellen Form), und das interessiert Kindergärtler durchaus! Genauso, dass Mami den Laptop dann wegtut und ein Büechli erzählt.

      • dres sagt:

        Dann erleben Sie es eigentlich genau wie ich. Fötelis interessieren schon lange vor dem Kindergarten. Ob diese in einem Ordner oder auf Facebook angeklickt werden ist völlig unwichtig. Facebook als soziale Plattform brauchen und verstehen Vierjährige mit Sicherheit nicht.

      • Karin sagt:

        Ja, aber Facebook macht es erst möglcih, dass ich diese Föteli sehen und zeigen kann. Das meine ich: Facebook ist ein Gefäss oder Instrument, wie auch das Telefon. Kein Kindergartenkind braucht ein Telefon, aber es soll, will und darf gelegentlich mit dem Grosi telefonieren.

      • Denk Heute sagt:

        @Karin
        Nur mit Facebook? Mangelnde Computerkenntnisse sollen dann die Kleinstkinder ausbaden? Bedenklicher Tunnelblick.

      • Karin sagt:

        @denk heute: Liegt ja dran, wo die anderen ihre Föteli zur Verfügung stellen. Das bestimme nicht ich…

  • Tom Meyer sagt:

    Aha einen eigenen Account brauchen die Kinder dazu nicht. Weil die Mütter für die Kinder schreiben nehme ich an. Ja können das die Mütter? Andererseits liegen meine Stärken ja eher in Mathematik, und wenn eine Journalistin Account im Genus Neutrum verwendet habe definitiv ich in 15 Jahren Informatik was nicht mitbekommen.

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