Tierquälerei für strahlende Kinderaugen

Dass Tierfreunde sich gegen Delfinshows engagieren ist gut. Aber was ist mit den Seelöwen, die am Ende den undankbaren Job der Tümmler übernehmen müssen? Vorführung in den USA.

Dass Tierfreunde sich gegen Delfinshows engagieren, ist gut. Aber was ist mit den Seelöwen, die am Ende den undankbaren Job übernehmen müssen? Vorführung in den USA.

Seit innert einer Woche zwei Delfine im Connyland gestorben sind, ist die Diskussion um Delfinarien neu aufgeflammt. Ein paar wenige verteidigen die Betreiber des Tierparks und geben fanatischen, Gift spritzenden Tierschützern die Schuld am Tod von Shadow und Chelmers, während die meisten den Fehler klar beim Connyland selber sehen und solche Delfinshows am liebsten ein für alle Mal verbieten würden: Drei von vier Lesern sagen auf Tagesanzeiger.ch, dass Zoos generell auf Delfinarien verzichten sollen.

Ob tatsächlich keiner von ihnen je einen Fuss ins Connyland gesetzt bzw. setzen würde? Aktuell mag es gerade in sein, sich über solche Shows zu empören, doch nächsten Sommer, wenn man einen tollen Tag mit den Kindern plant, denken vermutlich nur noch wenige daran. Wieso auch, schliesslich freut sich der Nachwuchs ab den scheinbar stets lächelnden Tieren, die Kunststücke vorführen und mit den Tierpflegern Schabernack treiben. Und sind die Kinder glücklich, sind es auch die Eltern.

Soll sich wirklich etwas verändern, gilt es also, rasch zu handeln, solange der Schock über den Tod der beiden Delfine beim Publikum noch nachwirkt. Dass sich etwas verändern kann, beweisen Länder wie Grossbritannien oder Deutschland: Auf der Insel gibt es gar keine Delfinshows mehr, in Deutschland führen die Tümmler nur noch an drei Standorten ihre Kunststücke auf. Und demnächst wird sich diese Zahl auf zwei reduzieren, wenn Ende 2012 der Allwetterzoo Münster seine vier Delfine im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms abgeben wird. Sind die Delfine erst einmal aus Münster weggezogen, werden Seelöwen ihren Job übernehmen.

Happy Birthday im Connyland: Das Geburtstagskind des Tages darf die Delfine streicheln. (Bild: Keystone, 2002)

Happy Birthday? Geburtstagskind des Tages streichelt Connyland-Delfine, 2002. (Keystone)

Als ich diese Nachricht über den Allwetterzoo gelesen habe, musste ich an letzten Sommer denken. Ich war damals zum ersten Mal mit meiner Tochter in Knies Kinderzoo. Meine Vorfreude auf den Ausflug war mindestens so gross wie die meiner Tochter, weckt der Ort doch ganz viele Kindheitserinnerungen. Wir verbrachten einen wunderbaren Tag, bis wir irgendwann in der Seelöwen-Show landeten. Während die Kinder lachten, quietschten und klatschten und meine Tochter mit grossen Augen den herumwirbelnden Tieren zuschaute, wurde ich von Kunststück zu Kunststück deprimierter. Ich konnte diesen Dressurmaschinen, die etliche Male am Tag dasselbe Programm abspulen müssen, fast nicht zuschauen. «Das kann doch nicht richtig sein», dachte ich mir, «dass man den Tieren diesen Zirkus aufzwingt, nur damit die Kinder etwas zu lachen haben.»

Auch im Kinderzoo waren die Seelöwen keineswegs immer die Stars, sondern haben die Delfine erst Ende der Neunzigerjahre nach immer wiederkehrenden Protesten ersetzt. Und so frage ich mich bei der aktuellen Tierschutz-Diskussion, weshalb sich denn nun alle so sehr über die Delfinshows empören, die Seelöwen-Dressur hingegen keinen zu stören scheint?

Delfine seien besonders intelligent, heisst es immer wieder, und für Tiere mit solchen kognitiven Fähigkeiten sei es gesundheitsschädlich, wenn sie in Gefangenschaft gehalten würden. Zudem würden sie wie wir Menschen über starke, komplexe soziale Netzwerke verfügen, also Freundschaften und Familienbande pflegen. Würde ein Delfin aus dieser Gemeinschaft herausgerissen und dann gar noch mit Artgenossen, die ihm gar nicht passen, in einem relativ kleinen Becken eingepfercht, sei das Tierquälerei. Ich will die hohe Intelligenz dieser Tiere nicht in Zweifel ziehen. Aber können wir uns wirklich so sicher sein, dass Delfine alleine deswegen stärker unter dem Leben in einem Aquarium leiden als Seelöwen? Letztere können so dumm ja auch nicht ein, sonst würden sie sich die Dressurnummern kaum merken können. Wo also zieht man die Schmerz- oder Intelligenz-Grenze? Wer bestimmt, welche Tiere man in Aquarien einsperren darf, welche nicht? Welche man zu Zirkusnummer-Robotern heranzüchten darf und welche nicht? Ja, dürfen wir das überhaupt, Tiere nur zu Unterhaltungszwecken zu solchen Fliessband-Auftritten zwingen?

Was soll die Aufregung, wir Menschen haben das schon immer getan, könnte man nun einwenden. Das stimmt natürlich, reicht aber nicht als Argument, warum man nicht endlich etwas daran ändern sollte. Solche Shows sind nicht mehr zeitgemäss. Es gibt genügend Familien-Unterhaltung anderer Art, wir brauchen keine kopfstehenden Seelöwen und Ball spielenden Delfine mehr – denn seien wir ehrlich, auf uns Familien zielen solche Shows in erster Linie ab und wir Eltern haben es in der Hand, ihnen das Wasser abzugraben.

Und überhaupt, wollen Sie Ihren Kindern nicht lieber die Realität zeigen anstelle dieser Tierchen-Traumfabrik? Sprich Tiere in ihrer natürlichen Umgebung? Das darf von mir aus durchaus im Zoo geschehen, die zoologischen Gärten hierzulande haben in den letzten Jahren nämlich einiges unternommen, um den Tieren eine artgerechte, weitläufige Umgebung zu garantieren, so dass man sie mit gutem Gewissen besuchen kann. Das sagt übrigens auch der Schweizer Tierschutz, der den meisten Zoos und Tierparks (auch dem Kinderzoo, nicht aber dem Connyland) gute Noten gibt. Ich zumindest bringe meiner Tochter die Fauna mit dieser Art der Tierschau gerne näher: Sie findet den Zoobesuch auch ohne gekünstelte Shows aufregend genug und ich kann ihr in Ruhe ein paar Geschichten zu den Löwen und Seelöwen erzählen, ohne dabei gegen grässliche Discomusik und Trillerpfeifen anschreien zu müssen.

Wie stehen Sie den heissdiskutierten Delfinarien gegenüber? Und sind Ihrer Meinung nach alle Tiere gleichermassen schützenswert, oder stehen die Delfine über den Seelöwen? Gehen Sie mit Ihren Kindern regelmässig in den Zoo und in Tierparks? Und tun Sie dies immer mit einem guten Gewissen?

215 Kommentare zu «Tierquälerei für strahlende Kinderaugen»

  • Berny Eisel sagt:

    Der Artikel zeugt von unbeschreiblicher Ignoranz in Bezug auf das behandelte Thema. Weder Delphine noch Seelöwen werden in Meereszoos zu „Zirkusnummer-Robotern“ herangezüchtet. Jedes Tier ist ein Individuum und jedes besitzt eigene Talente die im Verlauf des Trainings gefördert werden. Tiervorführungen können zugleich der Beschäftigung der Tiere als auch der Information und Freizeitunterhaltung der Zuschauer (Edutainment) dienen. Jeder Besucher, der die Delphinarien in Nürnberg, Duisburg und ausdrücklich auch die Lipperswil verlassen hat, hat etwas über die Biologie der Tiere gelernt.

  • Hannah sagt:

    Es ist generell einfach grausam, was die Menschheit mit den Tieren macht. Ich bin Vegetarierin und hasse Leute, die sich über Tierquälerei egal welcher Art aufregen, trotzdem mit gutem Gewissen Fleisch essen. Habe den Film „Die Bucht“ gesehen und seither ca. zwanzig Briefe und Mails an Delphinarien, Organisationen.. verschickt um etwas zur Beendung dieses Massakers beizutragen. Vielleicht bin ich extremistisch, wenn ich denke, dass jeder Mensch, der Fleisch essen, Zoos besuchen ect. kann, einfach nur egoistisch und kurzsichtig ist, aber um etwas zu verändern, muss man wissen, wofür man kämpft.

  • Nicki sagt:

    Ich find es wirklich schrecklich,wie einige Menschen hier denken… NATÜRLICH ist es Tierquälerei, dass die Delfine NICHT in freier Natur leben! die Becken in den Delfinarien und Zoos entsprechen in keinster weise den Umständen der natur! eher ein swimmingpool für menschen, als ein artgerechtes becken!!! Den meißten Tierarten kann man weder im Zoo und erstrecht nicht im Zirkus gerecht werden! Eisbären haben beispielsweise nur 1 MILLIONSTEL Fläche im Zoo von der Fläche die sie in der Wildnis ausnutzen!! Macht euch da mal gedanken drüber! Kunststücke sind im übrigen auch erzwungen! Tierquälerei!

  • heidi reiff sagt:

    Jet Set aus Amerika, lady gaga, nein Danke, ich schätze nach wie vor die Lieder von KURT HOFFMANN, JEDES KIND BRAUCHT EINEN ENGEL, TRAENEN LUEGEN NICHT, HAT SCHON UDO JUERGENS GESUNGEN, ist es noch erlaubt zu leben ohne an Allah oder Jehova zu glauben, ALS HAREMSDAME BIN ICH NICHT GEEIGNET. ich bin etwas naiv, was ist performance ?

    • Franz Oettli sagt:

      Ja nicht alles, was Amerika kommt, ist immer gut. Auch diese vielen englischen Ausdrückenicht, da gebe ich Ihnen recht. Ich glaube Performance heisst auf Deutsch etwa so etwas wie Darbietung, Auftritt. Tönt immer alles super, aber man darf sich nicht blenden lassen, dahinter verbirgt sich meist etwas Banales.

      • heidi reiff sagt:

        Ich hatte als Kind einfach immer einen guten Draht zu Tieren, so diese Schnecken mit Häuschen waren vielleicht meine Vorbilder als Kind, die haben sich einfach geschützt, ist doch normal oder nicht, ich hatte mal 2 Katzen Tigerli, die hatten freien Auslauf , vermutlich wurden sie vergiftet, Tierquaelerei nein Danke, da gibts ja so eine Geschichte von einem Elefanten im Zoo Basel, der seinen Killerwärter zertrampelt hat, mein sog. Elefantengedächtnis funktioniert zum Glück noch relativ gut. Klick, ich heisse nicht Allah oder Jehova ……..

  • heidi reiff sagt:

    Ich hab gute Erfahrungen mit meinen Katzen gemacht, es waren herzige Tigerli , ein Männchen und ein Weibchen, was ich immer geschätzt habe an Katzen, die holen sich spontan so ihre Streicheleinheiten so mit Pfötchen, so Häschen rümpfen die Nase, meine Enkelinnen haben ein gutes Gspüri für Tiere, es liegt doch an den Eltern, die Tierwelt den Kindern zu vermitteln ohne Zeigefinger, Kinder haben ein feines Gespür für die Tiere, wenn es ihnen nicht ausgetrieben wird mit dem Beelzebub, das Schweigen der Lämmer………. Gute Nacht allerseits – , mis Bettmuempfeli wartet im Tiefkühlfach Caramel…

  • justme sagt:

    das war wirklich ein schlechter anfang für einen neuen schreiberling in diesem blog

  • justme sagt:

    sorry für aller die schreibfehler

  • justme sagt:

    unser büsi hat uns adoptiert…, es wurde ibn der nachbaschaft abgeseszt…, und kam zu uns…, für zwei wochen miaute sie vor unserm fenster…, und dnn gaben wir ihm für wieitere zwei wochen einfach milch vor der haustüre…., und nach weiteren zwei wochen kam der einzug in’s haus…! und heute liegt sie auf dem rücken vor dem fenster…, oder im garten auf dem stuhl…, voll von vertrauen.., ein gures zu hause zu haben…., und nachts geht sie raus.., und erfreut sich an der umgebng…!
    und das in einem dorf in mexico
    wie war das wort…: katzen/büsi adoptieren ihr zuhause…,

  • Das wahre Delphinarium ist das Meer oder der breite Fluss wie der Amazonas (Flussdelphine). Es gibt genügend Orte, wo Delphine von selbst an die Strände schwimmen, um Menschen zu begegnen. Delphinarien braucht es nicht.

  • heidi reiff sagt:

    Auch Delphine sind keine Götter, die Intelligenz der Tiere ist nicht messbar, Tiere reagieren einfach auf Instinkt, ein Maulwurf sicher anders als ein Huhn das Eier legt, Tiere reagieren einfach anders in Gefangenschaft, das Hamsterrad, nein Danke, ich mag z.B. so gurrende farbige Tauben, die suchen einfach Futter, kein Kanonenfutter, keine Panzer, FDP mit Waffenlieferung brrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.I

  • Susan sagt:

    Kann mir jemand erklären wieso die Delphinhaltung schlimmer als die Schweinehaltung sein soll? Oder dass die Kälber kurz nach der Geburt fast immer von den Mutterkühen getrennt, jetzt wenigstens nicht mehr in Einzelhaft, gehalten werden? Ich esse trotzdem Fleisch und werde auch wieder ins Connie-Land gehen.

    • Danielle sagt:

      Eig ein sehr vernünftiger Gedankenanstoss von Ihnen – aber wieso machen Sie dann trotzdem mit (Fleischkonsum, Connyland..)?? Ich weiss, der Mensch ist nicht immer konsequent, aber wenn man die Dinge schon so klar sieht, könnte man doch auch ein bisschen danach handeln, würde ich meinen. Ich habe Fleisch eigentlich auch gern, brauche aber nur an die armen Schweine/Kälber/Puten/Hühner etc. etc. inkl. Transport- und Schlachthausterror zu denken, dass mir die Lust dazu vergeht. – Und was Connyland betrifft, so ist dies nichts anderes als billigster Unterhaltungsbrunz auf Kosten anderer Geschöpfe.

  • Eni sagt:

    Wer zu geizig ist um Fleisch aus tiergerechter Haltung zu kaufen hat sowieso kein Recht dazu irgend etwas von Tierschutz und armen Delphinen zu schwafeln.

  • Eni sagt:

    Im Connyland und Rapperswil haben noch nie Jungtiere über ein gewisses Alter überlebt. Woher kommt das wohl?

    Zu den viel zu kleien Becken kommt im Connyland hinzu, dass nur eine Glaswand die Delphine von einer Bar trennt die bis spät nachts geöffnet hat und laute Musik spielt.

    • Roland Anliker sagt:

      da sind sie aber sehr schlecht informiert wenn sie glauben das die delfine noch an ihrem alten ort sind.das connyland hat schon lange vergrössert.sind nichtmeh dort bei der bar.würden besser mal schauen gehen als nur den anderen nachplappern.
      und noch etwas.im connyland haben es die delkfine beser als auf dem offenen meer.im connyland treiben keine schleppnetze und müssen die delfine nicht angst haben dass sie in konservendosen verpackt werden.das nur so al kleine gedenkstütze.

      • Eni sagt:

        Und trotzdem bekommen sie keine Jungtiere gross……………………..

      • Roland Anliker sagt:

        doch doch.einer lebt noch.und einer ist erst geboren.und ihm geht es prächtig.und ich sage ihnen eines.die leute dort kümmern sich sehr gut um die tiere.
        und haben sie schon einmal gesehen wie die tiere ind der strasse von gibraltar durch den lärm der frachtschiffe leiden.kann ihnen den film the last giants von der stiftung firmm sehr empfehlen.denn dort sieht man wie die tiere leiden oder sogar umkommen oder verletzt werden.der mensch macht überalll alles kaputt.nur sind wir ja weit entfernt und darum stört es uns nicht.so denken leider viele menschen.eigentlich schade

      • Eni sagt:

        Vielleicht werden die Tiere dort jetzt gut behandelt aber es gab auch schon andere Zeiten, da gibt es nichts zu beschönigen.

        Im Delphinarium in Harderwijk (NL) überleben die meisten Jungtiere und sie betreiben dort sogar eine Aufzuchtstation für verwaiste Seelöwen und Delphinjunge. Auch kommen dort die Tiere freiwillig von der Lagune in die Arena und wenn mal einer keine Lust hat, dann tritt er halt nicht auf in der Show. Ist das im Connyland auch der Fall? Dürfen dort die Tiere streiken wenn sie keine Lust haben?

      • Roland Anliker sagt:

        ja auch im connyland gab es shows wo der eine oder andere nicht mitmachen wollte.es gibt dort kein zwang.sie dürfen sich auch dort bewegen wo sie lust haben.und sie werden nach der show auch nicht weggesperrt wie das in anderen delfinarien der fall ist.auch das winterquartier steht ihnen immer zur verfügung.ich war auch schon hinter den kulissen schauen gegangen.und es herschen dort sehr strenge hygienische vorschriften.so etwas habe ich sonst noch nirgends gesehen.

  • Katharina sagt:

    Und schaut mal welch wundervolle Wesen Delphine sind. intelligent und so verspielt:

    http://www.youtube.com/watch?v=InUrAHyggDY&feature=related

  • heidi reiff sagt:

    in der CH, da stimmt doch was nicht in diesen Ländern. Ständig wird über die böse CH gemotzt, etwas brutal gesagt, diese Motzer sollen endlich Ordnung im EIGENEN LAND SCHAFFEN, in der CH gibt es auch noch zum Glück Bauern , die tiergerecht umgehen mit Kühen, die Bauern hab das selber erlebt hatten so ein Stühli und melkten die Kühe von Hand, damit alles schneller geht gibts jetzt so Anzapfsäulen für Kühe 4 Stück zum Melken—- als Kinder sind wir manchmal in den Wald gegangen und haben Bärlauch gepflückt und Salat gemacht, übrigens so feine Rahmtäfeli sind schnell gemacht, Milch und Zucker…

  • tobe or not tobe sagt:

    dumm
    dümmer
    – Mensch!

  • blackball sagt:

    Hach toll, die ganzen Expertenmeinungen hier. Dagegen ist das Interview mit dem Berner Tierparkdirektor Peter Schildger natürlich Laiengeschwätz. Wer wirklich interessiert an dem Thema ist: http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/tagesgespraech/2782.sh10201002.html

  • heidi reiff sagt:

    ss ein Schrei, das war Karl May, in aufgeklärten Ländern werden an der Schule auch alte Kulturen vermittelt, Kanibalismus etc. Hat Mensch im hier und jetzt nichts dazugelernt. Ich war noch nie in Afrika, finde schrecklich, dass so viele Kinder hungern müssen, da hab ich keine Patentlösung. Vergleiche mit andern Ländern sind einfach absurd. Ich wohne in Basel an der Feldbergstrasse, da stand heute im Blick, dass eine junge Frau angeschossen wurde im Zusammenhang mit Tatoo, meine Frage, wer sind diese Hintermänner, Maffia, Gomorrah, Gadaffi als Vorbilder, weshalb haben wir so viele Flüchtlinge

  • Tilman Fliegel sagt:

    Also ich gehe mit meinen Kindern gerne in Delphin Shows, ebenso wie in den Zoo.
    Ich glaube nicht, dass die Tiere da wirklich gequält werden. Den meisten geht es in der „freien Natur“ auch nicht wirklich gut, denn trotz allen romantischen Vorstellungen, ist die Natur (leider) ziemlich grausam.
    Was ich aber für pädagogisch sehr wichtig halte und was letztlich der Natur mehr zugute kommt, als die Käfighaltung einiger weniger Individuen, ist, dass meine Kinder sich anfangen für die Tiere zu begeistern und zu interessieren. Hoffentlich werden sie sich später dann auch für die Natur einsetzen.

  • Dr Ruedi vo Stette sagt:

    Diese tierquälerischen Shows müssen abgeschafft werden !

  • heidi reiff sagt:

    In früheren Kulturen wurden ja Menschen den Löwen zum Frass vorgeschossen. Wildtiere sind einfach Fleischfresser, die kann man kaum veganisch ernähren. Ich besuche seit Jahren keinen Zirkus mehr seit ich weiss, dass Bären zur Show auf heissen Platten für die SHOW dressiert werden, die Liliputaner, die kleinsten Menschen der Welt mussten als Clowns agieren. Boykottieren ist einfach meine Lösung. Perlen entstehen in Austern(Muscheln) in der Unterwelt unter dem Meeresspiegel. Kinder mögen auch Kuscheltiere zum Einschlafen aus Plüsch, wo ist da wieder das ABER, ich trage keine Pelzmäntel, ein Schu

  • heidi reiff sagt:

    Ich war als Kind ab und zu im Zoo Basel, kurz nach dem Eingang war ein Affenfelsen, freute mich so an diesen Aeffchen, die da frei herumturnten, zu gewissen Zeiten gab es einfach Fütterung der Raubtiere, da kam ein Wärter mit einem Kessel mit Fleisch, die Seelöwen wurden mit Fischen gefüttert. Ein neues Affenhaus war im Sommer im Bau, vermutlich etwas mehr Raum für die Gorillas, ich geh mal wieder in den Zoo mit meinen Perlen (2 Enkelinnen) die wissen über Tiere besser Bescheid als ich auch über Seepferdchen, das Vivarium mag ich sehr, eine kleine Perspektive aus dem Leben unter dem Meeresspie

  • Katharina sagt:

    Wo die Delphine für die Delphinarien herkommen 🙁

    http://www.youtube.com/watch?v=uzuSULcqgxQ&feature=related

  • Eberli Marco sagt:

    Erstaunlich wie „selbstgerecht“ sich das Einzelkind äussert. Nur dieses scheint eine Ahnung zu haben. Ich frage mich, warum denn so anonym? Ohne Namen gehört das Einzelkind in den Papierkorb.

  • vietnamesische begl. sagt:

    ganz allgemein: der begriff ‚artgerechte haltung‘ vernebelt gern die tatsache dass bei jeder form der haltung, die natürliche freiheit des tieres beschnitten wird. man sollte also vielmehr von einer möglichst wenig erniedrigenden haltung sprechen. aber das tönt dann natürlich nicht mehr so gut. trotzdem muss man schon unterscheiden zwischen wildtier und nutztier und natürlich in jedem fall so weit es eben möglich ist, auf das wohl des tieres zu achten. also lieber einem glücklichen denn einem armen schwein die kehle durchschneiden.

    • vietnamesische begl. sagt:

      wobei sich dann die frage nach der moral stellen würde: das leben einer armen sau zu nehmen ist vielleicht humaner als wenn man das leben einer glücklichen sau nimmt. worauf ich mich frage, ob es denn das wort ‚human‘ in einem solch tierischen zusammenhang überhaupt sinn macht.

  • Widerspenstige sagt:

    Diese Diskussion ist mMn reine Heuchelei und überflüssig. Wer Fleischesser ist, weiss das oder ahnt es zumindest…

    • tststs sagt:

      Sie meinen also, die Massai wüssten bestens über das Delfinsterben bei uns Bescheid, oder über die Abschlachtung in Japan….?!?
      🙂
      Nüt für uguet, ich muss heute ein bisschen aus der Hüfte schiessen und übertreiben…
      🙂

      • Widerspenstige sagt:

        @tststs (wir können uns Duzen, ok?)
        Du musst heute aus der Hüfte schiessen und übertreiben??!! Dieser Ausdruck ist sowas von testosterongeschwängert, dass es keinen Zweifel mehr gibt…erwischt in flagranti sozusagen 😀

        Zur Sache: wie kommst Du jetzt auf die Massai, wenn ich uns Fleischesser – mich eingeschlossen! – in diesem Zusammenhang bewusst erwähnt habe? Wir meucheln alle Arten von Tieren, zerhacken, lassen vergasen und ausbluten, sperren ein, lassen sie dahin siechen u verspeisen sie unschuldig, schön angerichtet, mit Messer u Gabel wie es sich unter zivilisierten Menschen gehört…

      • Francesca sagt:

        Und die Tiere fressen uns, die Haie, die Raubkatzen, und einander, und die Mücken saugen unser Blut, und die Kampfhunde zerbeissen Kindergesichter… ein einzig Fressen und Gefressenwerden, orgiastisch, entsetzlich, normal halt.

      • Tststs sagt:

        Heieiei Du WK, das war jetzt aber gaaaanz klischeemässiges Genderdenken… aber wenns mich zurück ins richtige Geschlecht wirft: eigentlich hasse ich Waffen, ins Zeughaus gehören sie sowieso…
        🙂
        Mit meinem Beispiel wollte ich nur sagen, dass es auch Fleischesser gibt, die 1. einen in meinen Augen vernünftigen Fleischverzehr betreiben, 2. nichts über die weltweite Tierquälerei wissen und 3. auch keinen Beitrag/Schuld leisten…

  • Kathy sagt:

    Also bitte, als hätten wir keine grössere Probleme als zwei tote Delphine!???!! Wo sind wir nur? Ich bin ja auch für Tierschutz und war selber noch nie in einer Show mit Meeressäugern, aber mit welchem Eifer hier einige Kommentatorinnen am Werk sind, kann ich nicht nachvollziehen. Wir diskutieren hier über GEFUEHLE von TIEREN, während pro Jahr 9.5Mio Kinder unter 5 Jahren sterben, ein Drittel davon wegen Unterernährung. Wie wollen wir andere „Arten“ schützen, wenn wir nicht mal uns selber versorgen können!??

    • vietnamesische begl. sagt:

      nun, es ist doch viel einfacher, sich über zwei delfine aufzuregen und sich für diese einzusetzen, um somit sein gewissen zu beruhigen, damit die schöne fassade der welt nicht noch zu bröckeln beginnt, als sich mit all den widrigkeiten der welt auseinandersetzen zu müssen und am ende einsehen zu müssen, das man selber auch nicht besser ist, als all die andern.

    • Francesca sagt:

      my words… die Tierliebe nimmt zuweilen krankhafte Züge an, hierzulande.

      • Tilman Fliegel sagt:

        Da sehe ich auch so. Für mich hat wenn schon der Naturschutz eine viel höhere Priorität als der Tierschutz, der tendiert nämlich sehr zu weltfremdem Idealismus. Die Natur ist nunmal grausam und nicht auf das Vermeiden von individuellem Leid ausgelegt.

      • alien sagt:

        Vielleicht. Der Tierhass aber auch. Wer Tiere hasst hat bei mir verschissen.

      • Tststs sagt:

        Kann man dann nicht öfters mal von Lebenshass sprechen? Denn solche Menschen gehen meist auch nicht gerade respektvoll mit Menschen, Pflanzen und der Natur um…

      • Tilman Fliegel sagt:

        Lebenshass? Ja vielleicht.
        Aber bei manchen ganz radikalen Tierschützern denke ich, die Tierliebe ist ein ideales moralisches Deckmäntelchen, den eigenen Menschenhass zu legitimieren. Spätestens wenn Gewalt gegen Mitmenschen ins Spiel kommt, ist der Fall für mich klar.

  • Bitta sagt:

    ich war nie in einem Delfinarium, im Connyland etc und werde auch nie hingehen. Der ZüriZoo ist für mich das Maximale, um meinem Sohn Tiere zu zeigen, die er in freier Natur nicht zu sehen bekäme und die in ebendieser wohl bald nicht mehr zu finden sind.

  • Franz Weber sagt:

    Ich war in ORCA und Delphin shows, ich finde Delfine in Orcabecken nicht so übel. wenn jemand den Film die Bucht gesehen hat, dann wird einem ein Delpinarium wieder als etwas ralative harmloses vorkommen. Aber die Becken müssten eindeutig grösser sein, sowohl Fläche als auch Tiefe, für die Tiere und etwas mehr nach Natur aussehen… Steine, Riffe Gras etc.

  • Erich sagt:

    Delphine benötigen im Rudel ziemlich viel Bewegungsfreiheit, bis zu 150 m. In so einem öden Becken können die einem doch nur leid tun.

    http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/streit_um_delphinarien_1.13356597.html

  • StefanB sagt:

    hm, unsere Katzen haben ein sicheres, warmes und trockenes Plätzchen, Futter gibts auch genügend, und raus in die „freie Wildbahn“ können sie auch noch… Sie haben das Beste beider Welten!
    Aber was ist mit den Delphinen? Ich glaube nicht, dass sie sich wohl fühlen in diesen Becken; das schlimmste ist dabei wohl gar nicht die Grösse, sondern die langweilige Eintönigkeit! So Eintönig, dass noch die stupideste Show eine willkommene Abwechslung beteutet. Was das Ganze immer noch nicht besser macht.

    • Einzelkind sagt:

      Woher wollen Sie wissen, dass Ihren Katzen ihr Leben gefällt? Könnte es nicht sein, dass die tägliche Routine (Aufstehen, um Futter schnurren, in die Kälte rausgehen, mit anderen Katzen die ewig gleichen Revierkämpfe austragen, in Nachbars Garten kacken…) genauso eintönig ist wie die der Delfine?
      Wo Tiere gehalten werden, egal welche und wo, bestimmt der Mensch über deren Schicksal. Entweder wir wollen dies (ich hab nichts dagegen) oder wir lassen’s gleich generell sein…

      • tststs sagt:

        Vorallem dann noch die Annahme, dass eine Katze (oder ein anderes Tier) abwägen könnte, was „besser“ sei…
        Sie haben nicht einmal eine Vorstellung von „besser“…. Tiere leben im Hier und Jetzt und haben keine „was wäre wenn Vorstellung….¨“
        (Behaupte ich mal, Gegenbeweis ist immer noch nicht erbracht…)

      • Daphne sagt:

        …nein, aber man sieht jedem Tier an, ob es gut oder weniger gut gehalten wird. Jeder (Haus-)Tierbesitzer weiss das.

    • Francesca sagt:

      Das sind dann diese schnuuusigen Büsi, die mir in den Garten scheissen… Wozu braucht man eine Katze und dann gleich noch mehrere?? Ich werd’s nie verstehen. Lebendiges Plüschvieh? Zum …. Wasweiss-ich-en???

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Menschen mit einem Haustier haben ein harmonischeres Familienleben, es gibt weniger Streit, Tiere wirken ausgleichend und beruhigend. Bei alleinstehenden Menschen ist der Gesundheitszustand oft besser, wenn sie ein Haustier haben, aus den verschiedensten Gründen. U.a. wirkt es sich positiv auf den Blutdruck aus. Auch in Altersheimen werden vermehrt Hauskatzen gehalten, aus den genannten Gründen. Nein, ich hab keine Studie zur Hand, müsst ihr selber suchen, sorry.

      • Daphne sagt:

        Kann ich nur bestätigen. Es ist auch lustig zu beobachten, wie ähnlich unser Hund auf Missstimmigkeiten und kleine Streitereien zwischen meinem Mann und mir reagiert wie unsere Kinder… Noch bevor wir Kinder hatten, haben wir uns ihm zuliebe so manches mal am Riemen gerissen.

      • Tststs sagt:

        @Francesca: Geht mir persönlich genauso. Manchmal finde ich schon man kann die Menschen grob einteilen in „Hunde-“ und „Katzen“menschen.
        @Daphne: Natürlich haben Sie recht. Man kann einem Tier ansehen, ob es gesund ist. Das sagt aber nichts darüber aus, ob es glücklich ist. Ist eine völlig überfettete Katze, die nur noch in der Sonne liegen darf/muss glücklich?
        Haben Tiere überhaupt ein Gefühl für „Glücklich sein“?
        Und nur das kein falscher Eindruck entsteht. Ich habe tiefe Ehrfucht vor der Natur und all ihren Geschöpfen. Ich beschränke nur ihre kognitven Fähigkeiten…

      • Wildkatze sagt:

        tststs: Haben Sie schon mal über längere Zeit mit einem Tier gelebt?

      • Wildkatze sagt:

        tststs: Haben Sie noch nie miterlebt, wie sich ein Hund freut, wenn Frauchen/Herrchen nach längerer Abwesenheit wieder zurück kommt? Glauben Sie wirklich, Tiere hätten keine kognitiven Fähigkeiten? – Wenn ja, dann haben Sie echt was verpasst.

      • Tststs sagt:

        Die üblichen Verdächtigen: Hund, Meerschweinchen, eine Zeit lang Pferde (also kein eigenes). Ich verbrachte als Kind auch öfters Ferien auf dem Bauernhof… Allerlei Kleingetier beim Leiten von Kindergruppen in der Natur 🙂

      • Tststs sagt:

        Nein, WK, ich sage doch nicht KEINE, ich schränke sie nur, in Relation zum Menschen, ein.
        Ich weiss auch, wie sehr Hunde leiden können, wenn ein Herrchen verschwindet.
        Ich glaub, am besten drück ichs so aus: Natürlich haben Tiere (Gefühls)Empfindungen, die man mit dem Menschen vergleichen kann. Aber sie können nicht reflexiv darüber nachdenken, d.h. sie sind sich nicht bewusst, dass sie empfinden. Das heisst aber nicht, dass sie nichts empfinden.

      • Tststs sagt:

        Oder anders gesagt: Ein Tier fragt sich nicht, was der Sinn seines Lebens ist…

        (Wobei ich natürlich immer noch offen bin für einen Gegenbeweis…Wie gesagt, u.U. sind wir ja nur die dritt intelligentesten 🙂 )

      • Wildkatze sagt:

        tststs: Vielleicht sind Tiere ja sogar intelligenter als wir Menschen, die wir immer nach dem Sinn des Lebens suchen und ihn nie finden.

      • Tststs sagt:

        Jup, wir diskutieren noch über „Carpe diem“, Tiere tuns einfach
        🙂

  • Patrick sagt:

    Ich stelle die Notwendigkeit von Zoos generell in Frage. Wäre es nicht sinnvoller, den hohen finanziellen Aufwand welcher für den Betrieb eines Zoos aufgewendet wird in der Schutz und Arterhalt in der freien Wildbahn zu investieren? Die Arterhaltungsprogramme der Zoos, mit denen sie sich immer rechtfertigen mögen ja gut sein. Was aber bringt es uns, wenn wir ein Tierart in einem Zoo betrachten können, welche in der freien Wildbahn längst ausgestorben ist? Auch ich bin ab und zu mit den Kindern im Kinderzoo und habe die Seelöwen Show auch besucht. Mir sind fast die Tränen gekommen

  • Obelix sagt:

    Wenn hier so viele Fanatiker sind, die sämtliche Zoos schliessen wollen, dann muss ich wohl so schnell wie möglich mit meinen Kindern das ConnyLand wieder mal besuchen, so lange es noch nicht verboten wird; so wie alles was Spass macht. Es geht den Schweizern einfach viel zu gut und sie müssen soich Probleme suchen, weil der tägliche Überlebenskampf fehlt.
    Abgesehen davon muss ich auch täglich 8 Stunden im Grossraumbüro auf wenigen QM hocken und ein eintöniges Programm abspulen, um meine Familie ernähren zu können. Muss man die Firma deswegen jetzt schliessen?

  • Martin Kallmann sagt:

    Delphinhaltung ist ein Nebenschauplatz. Ein viel grösseres Problem ist die extreme Überfischung der Meere. Thunfisch gibts in vielen Teilen der Meere keine mehr, Kabeljau wird bei uns seit Jahren überfischt (Polen fischt ohne Erlaubnis und Fanquote nach Kabeljau in d. Ostsee). Wir sollten darauf Wert legen, dass Migros und Coop nur Fische anbieten, die nachhaltig produziert werden können. Aber das würde halt Verhaltensänderungen nach sich ziehen, da ist es leichter übers Connyland zu klagen…

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Das Connyland hat hinreichend bewiesen, dass es unfähig ist, die Bedürfnisse der Delphine so zu achten, dass es ihnen gut geht, also gehört ihnen die Bewilligung entzogen.

    Und ganz generell finde ich es auch höchst problematisch, gewisse Tiere in Zoo’s zu halten, es braucht immer eine Einzelfallabklärung, aber bei Delphinen ist wohl der Beweis erbracht, dass sie sich nicht eignen als Zootiere, genauso wie ihre grossen Artgenossen, die Orcas, deshalb würde ich auch nie ein Delphinarium besuchen.

    • tststs sagt:

      Darf man eine hierarchische Abstufung von „lebenswerten Tierleben“ machen? Gibt es ein „zoogeeigneteres Tier“?

      • Wildkatze sagt:

        tststs: Um Ihre Frage zu klären, müssten wir erst einmal den Begriff „Tier“ abschaffen. Wir Menschen bezeichnen alles als „Tier“, das nicht Mensch ist. Was hat eine Giraffe mit einer Maus gemeinsam? Da liegen Welten dazwischen, und dabei handelt es m.M. nach nicht um die gleiche Spezies.

    • Einzelkind sagt:

      Aha, wie denn konkret? Indem Connyland heuchlerische Möchtegerne-Tierschützer anzieht, welche in einer Nacht- und Nebelaktion Delfine vergiften, um dem Park ein negatives Image anzuheften?
      Solange nichts aufgeklärt ist handelt es sich bei allen Anschuldigungen lediglich um Mutmassungen. Falls Sie das Connyland neulich mal besucht hätten, dann wüssten Sie, dass deren Delfinarium zu den grössten und wohl auch besten der Welt gehört. Aber eben, jeder muss seinen Senf dazu geben, auch wenn er/sie keine Ahnung hat…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das will ich gar nicht besuchen, jeder Besuch hilft mit, dass es noch länger besteht. Die Tiere dort krepieren jämmerlich, seit Jahren, mehr braucht es nicht, um zu merken, dass es so nicht geht. Delphine gehören nicht in Schwimmbecken. Von mir aus abgetrennte Meeresbuchten, um sie zu beobachten, wo sie frei rein und raus schwimmen können. Da sie neugierige Tiere sind, werden sie immer wieder kommen.

        Dazu finde ich die Betreiber des Connyland nicht vertrauenswürdig, da wird gemauschelt und vertuscht, gelogen und verdreht, es geht nur um den Profit. Sollen sie Banker werden.

      • alien sagt:

        Also, mal angenommen, die kognitiven Fähigkeiten der Delfine seien entfernt mit denen des Menschen vergleichbar (und ich als Nichtbiologe gebe hier nur Gelesenes wieder), kann man weiter gehen und sich fragen, wie human es wäre, würde man Menschen so einsperren und von ihnen ein täglich mehrmals wiederkehrendes Programm verlangen. Antwort: Nicht. Knackis werden humaner behandelt.

      • StefanB sagt:

        “ jeder muss seinen Senf dazu geben, auch wenn er/sie keine Ahnung hat“

        Soviel ich weiss, sagt man dem „freie Meinungsäusserung“ und ist ein Grundpfeiler der Demokratie.

      • Einzelkind sagt:

        Falsch, das ist allenfalls freie Spekulationenverbreitung und hat mit Meinungsäusserung nichts zu tun! Ich bin weder explizit für noch gegen die Haltung von Delfinen in Tierparks, aber solange dem Connyland nichts Verbindliches nachgewiesen werden kann hüte ich mich davor, mich an den Beschuldigungen zu beteiligen! Bei diesem Fall und den teils bedenklichen Aussagen radikaler Tierschützer würde mich nichts wundern…

  • Herbert Meierhans sagt:

    Guter Beitrag, danke. Ginge es nach mir, würde nicht lange gefackelt: Delfinarien verboten, Seelöwen-Shows verboten, Wildtiere im Zirkus verboten… Liste jederzeit erweiterbar. Niemand braucht diese mittelalterlichen, tierunwürdigen Shows (bis auf die paar ökonomisch-denkenden Freizeitpark-Verfechter). Das soll nicht heissen, dass deswegen die Schweinehaltung besser sei, aber irgendwo muss man mal beginnen mit aufräumen.

    • Flipper sagt:

      …wie orginell von Herrn Meierhans! Am besten alles verbieten was den Leuten Spass machen könnte. Zirkus, Freizeitpärke, Skifahren (vielleicht stört das die Murmeltiere), Schwimmen (könnte Fische stören)…wo hört das auf. Am besten wäre es, wenn Fanatiker wie Sie einer sind einfach den Mund halten würden. Ich bin überzeugt, dass wir in der Schweiz eine gute Tierhaltung haben. Wie soll man den Kindern die Welt zeigen…ohne Zoo’s Zirkus etc.? Nicht jeder kann mit einem Glas Champagner Delfin-Watching in den USA machen…Das ist ja dann wieder in Ordnung (trotz Tonnen Co2 für den Flug).

    • Tilman Fliegel sagt:

      Und dann fangen wir doch lieber bei einer Handvoll herziger Delfine an, als bei den Millionen Schweinen, die wir ja ohnehin essen wollen, nicht wahr?
      Und ganz zuletzt kümmern wir uns dann vielleicht auch noch um die Zerstörung der Lebensräume und Verschmutzung der Weltmeere…

  • Frank Baum sagt:

    Empathie für Tiere ist im Sinne des „erweiterten Kreises“ gemäss Peter Singer richtig. Wir haben auch viel in dieser Hinsicht erreicht. Der Aufstand gegen Delphinarien ist hingegen lächerlich. Dass Delphine soziale Wesen sind, ist klar. Ob eine Haltung im Delphinarium eine „Qual“ ist, kann hingegen keiner sagen.

    • paula sagt:

      Ob eine Haltung im Delphinarium eine “Qual” ist, kann hingegen keiner sagen.
      ja das stimmt! Wir sind „Menschen“ und Delphine können Gott sei Dank nicht sprechen!

    • Wildkatze sagt:

      Delphine sind Wildtiere. Es bedarf keiner sprachlich ausgefeilten Kommunikation um zu wissen, dass ein Wildtier in Gefangenschaft leidet. Nur völlig empathielose Dummköpfe können sowas anzweifeln oder gar bestreiten.
      Anders verhält es sich m.M. nach bei Hunden. Diese wurden vom Menschen seit Jahrtausenden domestiziert. Wir haben ihnen ihre Wildheit genommen. Nun sind wir auch für sie verantwortlich!
      Wann endlich begreifen die Menschen, dass diese Erde nicht uns allein gehört, sondern dass wir sie mit den Tieren (und der übrigen Natur) teilen müssen?!

      • Wildkatze sagt:

        In diesem Zusammenhang möchte ich auch einmal auf die elende Hunde- und Katzenzüchterei hinweisen. Diese schändliche Geldmacherei auf Kosten der Tiere gehört schon längstens verboten!

  • Ueli Arm sagt:

    Zu meiner Schande muss ich sagen, dass mir das nicht ganz bewusst war mit den Seelöwen und auch noch in der CH. Natürlich gibt es für mich keinen Unterschied, egal ob Elefant, Deflin oder eben Seelöwen und so weiter. Viele Menschen haben das Mitgefühl und Mitleid in sich, einige hingegen nicht. Dazu kommt, dass auch ich lange Zeit korrumpiert war durch die Unwissenheit meiner Eltern. Heute kann ich diese Ausrede nicht mehr bringen, weil das Internet mir alle Informationen sogar in bewegten Bildern mit Ton liefert. Wir Menschen haben noch sehr viel zu tun, für unsere Kinder und die Tiere.

    • Wanja Rothenberger sagt:

      Herzlichen Dank für dieses Posting. Wie wahr. Heute kann sich jeder, der will, die nötigen Informationen beschaffen und sich über die Fakten informieren.

      • xyxyxy sagt:

        ich finde es gibt auch kein Unterschied zwischen Elefanten und Grashüpfer und Zwergmäusen.
        Ich finde es macht auch kein Unterschied, wenn gewisse Tiere in Gefangenschaft verkümmern und andere nicht.
        Ich finde, dass wir die tiefsten Wahrheiten in Disneyfilmen finden. Diese sind gar kein Märchen. Tiere können wirklich reden und denken, so wie wir. Sie haben die gleichen Bedürfnisse wie Menschen. Kaum ist ihr Hunger gestillt, beginnen sie sich nach dem Sinn des Lebens zu fragen und nach ihrer eigenen Identität, so wie wir.
        Gilt auch für Insekten (a Bugs Life).

      • tststs sagt:

        Und wenn man den Löwen zum Vegetarier macht (er darf ja seinen Zebra-Kumpel nicht fressen), dann serviert man ihm Sushi
        🙂

    • alien sagt:

      Nur dumm, dass ein Kinderzoobesuch für die Kinder etwas Tolles ist und die meisten Tiere wahrscheinlich gut gehalten werden. Dass die Seelöwen ihren Zirkus im kleinen Becken aufführen und aufführen, muss man dabei in Kauf nehmen.

      Oder nicht.

      • paula sagt:

        nein, muss man nicht! Ich finde es gut wenn man den Kindern schon von klein auf Respekt vor anderen Lebewesen, ob Wurm, Spinne, Delphin oder Hund/Katze beibringt. Das heisst es ihnen vorlebt. Heute ist es doch so, dass es über jedes Tier auf dieser Erde ausgezeichnete Dokumentarfilme gibt. Vor 50 Jahren oder länger gab es da noch nichts und man war fast gezwungen bei Interesse, sich das Anschaungsmaterial im Zoo zu besichtigen. Kein Tier fühlt sich in Gefangenschaft auf längere Zeit wohl, selbst wenn das „Gefängnis“ noch so luxeriös und tiergerecht eingerichtet ist. Auch uns ginge es so- oder?

  • Auguste sagt:

    hmm…, ist eine pizza für die sardelle, was für uns die hölle ist?

  • Erika B. sagt:

    Ich glaube, das Problem ist ein generelles und hat mit unserer respektlosen Haltung der Natur und damit auch den Tieren gegenüber zu tun. Genau genommen müsste man viele Tiergärten schliessen (den Bärengraben in Bern, gibt es den noch?), es sind ja auch überall in Europa in den Zoos Umstrukturierungen im Gange und das wird so weitergehen. Ich wäre sogar dafür, dass man die Haltung von Tieren zu Hause an Bedingungen knüpft, dann würden nicht so viele Hunde jeweils vor den Ferien ausgesetzt und in Tierheimen landen — zum Beispiel.

    • Frank Baum sagt:

      In Zürich gibt es doch ziemlich strenge Regeln, die erfüllt sein müssen, wenn man Haustiere halten will. Das geht ja soweit, dass die Tiere eingeschläfert werden, weil die Leute nicht mehr in der Lage sind, die Auflagen der Tierschützer zu erfüllen.

    • tststs sagt:

      Man könnte hier noch zahlreiche weitere Beispiel auszählen: Wie siehts aus mit Fischen als Hobby? Oder mit Billiglederschuhen aus dem fernen Osten? Wie lange können wir uns nur von Filets ernähren? Kann ich noch ruhigen Gewissens in die Ferien fliegen, wenn ich weiss, dass der Eisbär bald kein Eis mehr hat?
      Man könnte tausend Beispiele aufzählen und am Ende würden wir dabei landen, dass alle Menschen in irgendeiner Form Tierquäler sind. Deshalb habe ich mit dem allgemeinen Zoo-Bashing ein bisschen Mühe, denn gerade dieses Menschen strengen sich ja für die Tiere an…

  • Wanja Rothenberger sagt:

    Schlimm, wie kurzsichtig und unwissend hier einige Kommentatoren Ihre Meinung von sich geben. Ist sich hier überhaupt Jemand bewusst, was ein Delphin überhaupt ist, wie er kommuniziert und wie er lebt? Hier nochmals für die Kindergartenklasse: Delphine eigentlich ja Grosse Tümmler !! sind höchst empfindliche Säugetiere, welche eine Körpergrösse von bis zu 4 Metern un ein Gewicht von 300 bis sogar 600kg erreichen können. Sie schwimmen täglich bis 100km weit und tauchen bis 500 Meter tief. Sie leben in engen sozialen Verbänden.

    • Wanja Rothenberger sagt:

      Der Delphin ist eines der wenigen Tiere, die aus purer Lust Sex hat! Delphine kommunizieren und orientieren sich über hochfrequente Echoortung – ähnlich wie ein Sonar. Er sendet hochfrequenten Schall aus und erhält anhand der zurückgeworfenen Schallwellen ein Bild seiner Umgebung. Dieses System ist für ungeheuer grosse Bereiche wie eben ein Ozean konzipiert. Stellen Sie sich nun mal vor, welches Bild ein Delphin ständig erhält, wenn er in einem Becken gehalten wird. Er lebt in einem Gefängnis, welches so klein ist, dass er mit der Kraft eines Flossenschlags am anderen Ende angekommen ist.

      • tststs sagt:

        Und das hat Ihnen Flipper erzählt? Sorry Frau Rothenberger, ich will mich nicht über Sie lustig machen und finde Ihren Einsatz hier positiv. Aber weshalb Tiere etwas machen und ob sie wirklich ein „Lustempfinden“ haben, wie wir es uns vorstellen, kann man nun wirklich nicht beweisen.
        Wir neigen dazu Tiere zu vermenschlichen! Ob wir ihnen damit mehr nützen (Tierschutz eher nachvollziehbar) oder schaden wird sich noch zeigen…

      • Wanja Rothenberger sagt:

        Delphine werden in Gefangen schaft regelrecht depressiv (ja das gibt es auch bei Tieren!) Darunter leidet ihr gesamter Organismus. Ähnlich wie wenn ein Mensch tagtäglich in einem Zimmer ohne Türen und Fenster eingeschlossen wäre. Obwohl er Essen erhält und teilweise auch etwas (stupide) Beschäftigung, wird ein Mensch auf diese Weise nicht gesund bleiben. Viel mehr wird er krank, traurig und depressiv werden und sich eines Tages das Leben nehmen wollen. Genau so ergeht es den Delphinen. Ganz besonders, wenn sie in der Wildnis gefangen wurden und dann ins Ausland verkauft worden ist.

      • Wanja Rothenberger sagt:

        Wilde Delphine werden in Netzen gefangen, weil man durch ihren Verkauf viel Geld verdienen kann. Sie werden in enge, dunkle Boxen mit wenig Wasser gesteckt (ähnlich einer Gefrierbox) und werden per Auto über Stunden über Schotterpisten zu einem Becken transportiert. Bei Bestellungen werden die Tiere dann per Flugzeug nach Europa, Amerika und sonst wo hin verfrachtet. Sofern der Delphin diese Strapazen überlebt, steht ihm ein trostloses Leben in einem viel zu kleinen Delphinarium bevor, wo er seiner natürlich Umgebung und seinem Familienverband beraubt, der Rest seines Lebens verbringen muss.

      • Wanja Rothenberger sagt:

        @tststs Man möge es kaum glauben, dass auf dieser Welt Wissen und Bücher existieren, welche von Forschern und intelligenten Menschen geschrieben wurden. Ich vermute stark, dass sie in ihrem ganzen Leben nie in Berührung damit gekommen sind?

      • tststs sagt:

        Aber Sie wurden von den Delfinen aufgezogen und wissen deshalb jaaaa so gut, wie sie sich fühlen…
        Meine Güte Fr. Rothenberger, ein bisschen mehr Respekt. Wie soll ich sonst Respekt für Tiere/Delfine aufbauen, wenn ich dies nicht einmal bei den Menschen antreffe…?!?

    • tststs sagt:

      Und sie sind wahre Killermaschinen. Hätten sie nicht so ein nettes Lächeln im Gesicht, wäre Flipper vllt ein Rochen gewesen und „Jaws“ hätte hier „Der weisse Delfin“ geheissen…
      🙂
      Und nochmals: Meinen Sie der Delfin schwimmt die 100km nur geradeaus? Und würde er nur 50 km schwimmen, wenn sein Nahrungsbedarf dann schon gedeckt wäre…

      • Wanja Rothenberger sagt:

        @tststs. Hier geht es eben gerade nicht um Vermenschlichung, sondern um die Wahrnehmung eines Tieres, welches über weit bessere und feinere Sinne verfügt, als ein Mensch es je verstehen könnte. Ganz besonders stupide Exemplare Mensch können ja nicht mal über ihre eigene Nasenspitze hinausschauen, wie sollen sie da fähig sein, zu verstehen, wie die Welt eines solchen Tieres aussieht. Ich erwarte dies nicht von Ihnen. Sie beschreiben sich hier selbst gut genug 🙂

      • tststs sagt:

        Mmmhhh
        1. Wenn Sie Begriffe wie „Depression“, „traurig“ und „trostlos“ , dann beschreiben Sie die Delfine als ob sie Menschen wären… Das wäre dann Vermenschlichung.
        2. Ich sage nichts Unwahres: Tümmler sind idR Raubtiere und dann noch ziemlich gut organisierte… (aber ja, ich neige in Foren zu einer nicht ganz ernsthaften Schreibe)
        3. „als ein Mensch es je verstehen könnte“ Aber Sie schon?
        Ich habe Ihnen gesagt, dass ich Ihr Engagement gut finde und Sie nicht blöde anmachen will, (ich schreibe einfach gepfeffert) also erweisen Sie mir denselben Anstand…

      • Wanja Rothenberger sagt:

        @ tststs Ich glaube Ihnen fehlt es generell an Respekt oder Ernsthaftigkeit. Machen Sie sich ruhig mit Ihren Halbwahrheiten lustig. Sie sind bei diesem Thema ja stärkt vertreten. Man braucht nur Ihre Postings zu lesen. Sitzen Sie den ganzen Tag vor dem PC und ziehen die Kommentare andere Leute ins Lächerliche? Nun, es gelingt Ihnen nicht, weil sie einfach nicht über das nötige Niveau verfügen.

      • tststs sagt:

        Ja gut Frau Rothenberger, dann sagen Sie, wo ich eine Halbwahrheit verbreitet habe…

      • tststs sagt:

        Und übrigens, Sie müssen meine Witze nicht mögen, Sie können Sie sogar richtig doof finden. Aber mir mangelnde Ernsthaftigkeit vorzuwerfen wäre etwa so, wie wenn ich Ihnen fehlenden Humor unterstellen würde…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        High five, Wanja Rothenberger! 🙂 ich teile Ihre Einschätzung, in allen Punkten!

      • tststs sagt:

        Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Sie gemerkt haben, dass ich nichts Falsches geschrieben habe. Evtl haben Sie auch meine Anspielung auf D. Adams gesehen (Tierschützer der ersten Stunde) und gemerkt, dass ich doch nicht „der Feind“ bin oder der Abstieg vom Ross auf mein Niveau herunter ist zu anstrengend…
        Auf jeden Fall: En Guete allerseits….
        🙂

      • xyxyxy sagt:

        @Rothenberger: Ist ihnen aufgefallen, dass Frau Kuster nicht über Delphine, sondern über SEELöWEN schrieb und fragte, ob wir diese nicht den Delphinen gleich stellen sollen, da ähnlich intelligent und geschickt?
        Sie fragte ob es korrekt ist Delphinshows durch Seelöwenshows zu ersetzen. Unfähige machten daraus eine Delphinfrage
        Ich finde es immer wieder frustrierend, dass die Mehrheit der Menschen offenbar nicht fähig ist, bei einer einfachen Frage zu bleiben und diese zu diskutieren.

      • Wanja Rothenberger sagt:

        Naja, wie ich das sehe handelt der Text inhaltlich mind. in 50% über Delphine und Delphinarien. So unfähig sind die Unfähigen also offenbar doch nicht… 😉

      • tststs sagt:

        Naja, vorallem scheint doch klar durchzukommen, Frau Rothenberger, dass Sie auch von Seelöwinarien (oder wie nennt sich das dann?) wohl nicht viel halten…
        Es ist doch erstaundlich, wie manche Leute glauben, vorgeben zu können, über was diskutiert wird.
        Natürlich sind wir etwas vom Originalthema abgeschweift, aber man muss dann ja nicht mitlesen…
        Vllt sind wir etws gefährlich nahe am Veganer-Blogg und xy hat angst wieder in eine solche Schwarz-Weiss-Diskussion zu verfallen….

      • Wanja Rothenberger sagt:

        Unterstellungen … nichts als haltlose Unterstellungen. Etwas anderes können Sie nicht bieten. Welch tiefes Niveau.

  • Massimo sagt:

    Nun sind wieder all die Heuchler unterwegs, die für eine Schliessung der Delfinhaltung im Connyland aussprechen. Dafür gehen sie in die Zoos bei uns. Dort werden Tiere teils noch schrecklicher gehalten als die Delfine im Connyland. Nur interessierts niemanden, weil die Tiere halt nicht so herzig sind. Demnach müssten die Eltern konsequent sein und keine Zoos und dergleichen besuchen, keine Haustiere etc. mehr halten und den Kindern erklären warum dies nun alles so ist. Nur macht das niemand. Es gäbe dann auch keine Tiere im Zirkus….

    • Massimo sagt:

      Am besten gehen sie mal in einen Zoo, stellen sich vor ein Käfig und überlegen sie mal, wieviel Platz das Tier in der Freiheit hätte….. einfach mal so machen. Wenn sie richtig überlegen, bemerken sie schnell, dass der Platz im Zoo viel zu klein ist…..

  • lisi sagt:

    2/2
    Wenn die Tiere auf den Kanaren sterben, werden einfach neue gefangen.
    Zum Knie ist noch zu sagen, dass dieser dafür einen Zirkus voller Tiere hat und dafür auch oft genug in die Schlagzeilen gerät. Das Connyland hat dafür einen sehr schönen Weihnachtszirkus der ganz ohne Tiere auskommt.
    Wir gehen nicht in den Zirkus Knie, besuchen auch nicht das Connyland, dafür gehen wir ca. jedes zweite Jahr in den Weihnachtszirkus Conneli.

  • lisi sagt:

    1/2
    Immerhin hat das Connyland versucht die Tiere zu züchten. Viel wichtiger erscheint mir, dass es endlich verboten wird mit freilebenden Delfinen Geschäfte zu machen. Wir waren einige Male auf den Kanaren, da kann man in diversen Delfinarien (jeder Aquapark hat eins) mit Delfinen schwimmen gehen. Diese Tiere sterben oft nach wenigen Jahren, da es für sie nicht gesund ist jeden Tag mit zig Touristen baden zu gehen. Wir gingen in keine solche Show und auch in keinen solchen Park. Dafür haben wir mit den Kids einen Ausflug auf das offene Meer gemacht. Die Tiere in Freiheit zu sehen ist toll.

  • Dr Ruedi vo Stette sagt:

    Das Conyland und wie all die illustren Parks auch immer heissen mögen gehören so rasch als möglich geschlossen das ganze ist Tierquälerei in Reinkultur…basta!

  • tststs sagt:

    Und die Delfinde können für sich selber schauen…
    Als zweit intelligenteste Tiere auf dem Planeten werden sie sich mit einem „So long and thanks for all the fish“ (© D. Adams) verabschieden…

    PS: Nein, die Menschen sind nur die dritt schlausten…
    🙂
    🙂
    🙂

    • For instance, on the planet Earth, man had always assumed that he was more intelligent than dolphins because he had achieved so much – the wheel, New York, wars and so on – whilst all the dolphins had ever done was muck about in the water having a good time. But conversely, the dolphins had always believed that they were far more intelligent than man – for precisely the same reasons.

      • Curiously enough, the dolphins had long known of the impending destruction of the planet Earth and had made many attempts to alert mankind of the danger; but most of their communications were misinterpreted as amusing attempts to punch footballs or whistle for tidbits, so they eventually gave up and left the Earth by their own means shortly before the Vogons arrived.

  • Herr Motti sagt:

    Es gibt sehr informative Fernsehdokumentationen. Da braucht niemand mehr Delfine in Aquarien.

  • Walter Marti sagt:

    Ich finde die Gedankengänge von Jeannette Kuster greifen etwas zu kurz. Sicherlich ist ein Leben im Conny-Land nicht ideal für Delphine, aber sie haben es mindestens so schön wie zum Beispiel die Seelöwen im Zürcher Zoo. Ich finde es deshalb doof, hier von Tierquälerei zu sprechen.
    Auch sollte man nicht vergessen, dass solche Zoo-Tiere Botschafter für ihre Artgenossen sind. Die Kinder sehen diese Tiere und bauen eine emotionale Bindung zu ihnen auf. Später, als Erwachsene, können sie sich an diese Tiere erinnern und sind dann viel eher bereit, Schutzmassnahmen für diese Tiere zu unterstützen.

  • Auguste sagt:

    hmm…, vielleicht sollte man mal claude longchamps mit einer befragung auf die einheimischen zoo- und zirkustiere loslassen. zugebeben, keine ganz leichte aufgabenstellung, aber angst resultatmässig danebenzuliegen braucht er ja mittlerweile keine mehr zu haben.

    • plop sagt:

      Und vielleicht könnte er dabei sogar eine Fliege mit lustigen Tiermotiven drauf tragen. Hoffentlich wird das denn vom SF übertragen!

  • tststs sagt:

    „Ja, dürfen wir das überhaupt, Tiere nur zu Unterhaltungszwecken zu solchen Fliessband-Auftritten zwingen?“ Ähmmm da geh ich gleich mal Struppi fragen, was er davon hält…
    Ich habe keine Antwort erhalten, aber für ein Leckerli hat er brav Sitz gemacht…
    „Sprich Tiere in ihrer natürlichen Umgebung?“ Ja genau, das ist es was die Delfine etc noch brauchen: noch mehr Schiffe, die die Weltmeere verschmutzen…
    Ich finde Tierschutz auch wichtig, aber militante Zoogegner (nicht das die Autorin einer wäre) machen einen „Denkfehler“: Ein Löwe zB macht mehr oder weniger den ganzen Tag nichts, ausser er/sie muss auf Futtersuche. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn es in der Serengeti einen Wunschbrunnen gäbe und der Löwe sich dort sein Essen wünschen könnten ohne zu jagen, dann würde er dieses Angebot sicherlich annehmen; er würde wahrscheinlich auch durch einen Reifen hüpfen dafür (solange der Aufwand einfach geringer ist, als herumzurennen)…

    • xyxyxy sagt:

      völlig richtig tsts
      – mir fallen da noch die Pinguine ein, welche aus dem Zoo ausbrauchen in die Freiheit, in die Antarktis. Als sie dort waren, sagten sie „das ist ja ätzend hier“.
      Minus 50 Grad, 3 Monate Dunkelheit, frieren bis einige tot umfallen, Mama riskiert ihr Leben, um in einer wochenlangen Expedition einen Fisch für das Kücken zu holen. Und wenn sie nicht zurückkommt verreckt das Bibeli elendiglich.
      Also, wenn ich ein Pingu wär, wär ich lieber im Zoo, das kann ich euch sagen.

      • tststs sagt:

        Sollten Sie aber als Pinguin zur Homosexualität neigen, rate ich Ihnen dringend vom Toronter Zoo ab. Den Zoo von Bremerhaven kann ich aber nur empfehlen.
        Den Züri Zoo übrigens auch. Da ist bei kühlen Temperaturen jeden Tag CSD!
        🙂

        http://www.welt.de/vermischtes/kurioses/article13711940/Schwule-Pinguine-getrennt-und-zu-Weibchen-gesteckt.html

        http://www.netzeitung.de/vermischtes/1372899.html

      • Matthias sagt:

        Sie bevorzugen das goldene Käfig also gegenüber der Freiheit? Na dann viel Spass, lassen Sie sich doch ins Gefängnis einweisen, laut einigen politischen Querdenker ist das ja wie Hotel, mit Dach über dem Kopf und drei Mahlzeiten pro Tag, ausserdem muss man nicht Angst haben auf offener Strasse überfallen oder überfahren zu werden.

      • xyxyxy sagt:

        @Matthias – sie sind herrlich pathetisch, mir kommen gleich die Tränen …
        Ob das Tiergerecht ist, wenn man Tieren ständig menschlich, intellektuelles Empfinden unterstellt? vgl. tststs’s Innenansichten eines Löwen.

        aber mal ganz abgesehen davon: ja, es gibt Menschen die ziehen es vor in angenehmer Gefangenheit zu leben, als in Freiheit, gequält, gefoltert und getötet zu werden. Wahrscheinlich sogar die meisten. Wir haben die Tendenz das kleinere Übel zu wählen.
        Auch im alten Rom, zogen es viele vor, Sklaven eines guten und wohlwollenden Herrn zu bleiben mit sämtlichen Privilegien.

      • Matthias sagt:

        Wenn ein Mensch das vorzieht ist das sein gutes Recht, der kann ja auch sprechen und sagen was er toll findet und was nicht. Ein Tier hat diese Fähigkeit zur Kommunikation nur bedingt, da muss man schon zweimal hinschauen um verstehen zu können was es einem evtl sagen will. Nur, Verhaltensauffälligkeiten bei Zootieren sind nichts neues. Ob das gut oder schlecht ist muss jeder für sich selber entscheiden.
        In jedemfall werden die Tiere bei Unterhaltungsshows zu Pausenclowns degradiert. Ob man das gut findet oder nicht muss auch jeder selber wissen. Und nein, sie haben keine Wahl.

      • xyxyxy sagt:

        Tiere haben grundsätzlich keine Wahl !
        Haben sie schon von Löwinnen gehört, welche sich gegen das Patriarchat stellen, nein?
        Oder von Pavianinnen? Auch nicht?
        Haben sie schon von einer Eisbärenvereinigung gehört zum Schutz von Eisbärenkindern, wegen den ständigen übergriffen hungriger Väte? Nein?
        Oder eine Pinguininitiative die Schluss macht mit dem konservativen Nonsense jährlich an der gleichen Stelle die Eier auszübrüten, der unzähligen Pingus den Tod bringt?

        Matthias: schalten sie endlich den Disney-Kitsch ab. Wir Menschen sind wohl eine Art von Tier, aber Tiere sind keine Menschen!!!

      • xyxyxy sagt:

        Freiheit ist sehr relativ, Matthias. Ich bin z.B. Angestellter, ich bin nicht frei, einfach mal bis Weihnachten nicht zu arbeiten, obwohl ich das im Moment sehr gerne tun würde
        Einer der in den Slums dieser Welt ums überleben kämpft, ist wahrscheinlich weniger frei, als ein intellektueller Sklave in einer wohlhabenden römischen Familie. Und wir Schweizer sind vielleicht Freier, als es ein Mittelalterlicher König war.
        Aber entschuldigen Sie, wer die Welt lieber durch Schlagworte begreift und in Gefühlswelten von Disneyfilmen, wird m einer differenzierten Betrachtungsweise wenig anfangen können

      • Matthias sagt:

        Herr xyxyxyxyxyxyxyxyxyxyxyxyxyxyxyx, Sie sind mir ja ein ganz schlauer!

    • Auguste sagt:

      hmm…, in alaska gibt es mindestens zwei sorten bären. die einen finden den abfalleimer im vorstadtquartier eine durchaus willkommene und praktische abwechslung auf dem speisezettel, die andern sind diese c-promi grizzlies, die für den discovery channel in der wilden natur draussen am flusslauf in bester tatzenarbeit lachse aus dem wasser fischen. eine kreuzung aus renzo blumenthal, bastien girod und bernhard russi auf bärisch halt, die sich als wahre liebhaber von sushi, der etwas gröberen art, inszenieren. jedem tierchen sein plaisirchen.

    • tststs sagt:

      Ich wollte hier, was heisst „wollte“, ich HABE vor 30 min hier einen Witz über andersrum gepolte Pinguine posten. Dieses Post wartet nun auf Freischaltung. Und ich frage mich wieso? Ich habe nichts Anstössiges geschrieben, ich habe lediglich ein Wort benutzt, das mit „H“ beginnt, ein Waschmittel in der Mitte plus ein „s“ hat und auf exualität endet…
      Hmmm kleiner Gruss in die Redaktion… ein bisschen kleinlich, oder?! Aber nur ein bisschen…
      🙂

  • xyxyxy sagt:

    Es ist schon ein widersprüchliches Thema. Unsere Emphathie für Tiere, die soweit geht, dass gewisse Leute, sogar Altersheime für Kühe bauen, um den Rindviechern einen humanen(!) Lebensabend zu schenken, beruht ja vor allem darauf, dass wir als Kinder Flipper und Lassie gesehen haben und in Zoo und Zirkus, die fast menschengleichen Säuger selig bestaunten. Wenn wir nun das alles verbieten und die kommende Generation nur noch Wildtiere kennt, die fressen und gefressen werden, wird sich wohl deren Empathie auf das Niveau japanischer Walfänger zurückbilden.

  • Mia sagt:

    Man kann sich darüber ereifern, wie glücklich die Delphine im Connyland sind, und ob man Delphinhaltung in der Schweiz verbieten sollte. Dann sollte man aber schleunigst im gleichen Atemzug sämtliche Masttierhaltung in Ställen verbieten, denn jedes Säuli, das irgendwann mal als Cotelette auf unsrem Tisch landet, oder Güggeli auf dem Grill hatte noch wesentlich weniger Platz, genau so wenig artgerechte Tierhaltung, und auch niemanden, der sich um sie kümmert oder lieb zu ihnen ist.

  • (Wild-)Tiere gehören nicht zur Belustigung des Menschen in Zirkusse oder Delfinarien.

    • Auguste sagt:

      hmm…, und als es im land wirklich – aber auch wirklich nichts mehr zu tun gab: der gubrist und der gotthard waren wieder durchlässig, alle ausländer, wo sie hingehörten, die banken von der finma und basel II befreit, ews wieder in feldberg am herd, unsere armee die beste am welt wirtschafts forum, amstutz und schlüer wieder auf ihren verlorenen posten, die economiesuisse endlich ernstgenommen, bulat und cc in der klapsmühle, didier burkhalter wieder sicht- und krankenkassen wieder bezahlbar – das war wohl der gründungstag der tierpartei… und zottel, dieser judas, verriet die seinen.

  • Einzelkind sagt:

    Dieses Connyland-Bashing geht mir allmählich gehörig auf den Geist! Logisch, dass Delfine lieber im Ozean leben würden, wie übrigens alle in Gefangenschaft gehaltenen Tiere die freie Wildbahn bevorzugten. So gesehen wäre eine Hetze auch gegen alle Zirkusse und Zoos notwendig, in denen oft viel schlechtere Bedingungen für die Tiere herrschen als im neuen Delfinarium des Connyland. Mit meinem Neffen besuche ich solche Tierparks trotzdem immer gerne, völlig frei jeden schlechten Gewissens.
    Die meisten Tiere werden übrigens nicht zur Unterhaltung, sondern zur Fleischgewinnung gehalten…

    • Gabi sagt:

      Grinse immer nur, wenn ich das grosse Aufgerege um Stierkämpfe sehe.

      Was denken sich diese Menschen genau, wie Altwerden für Wiederkäuer in freier Wildbahn aussieht? Altersheim und Karten spielen oder so?!

      Dass jene Stiere, vor ihrem grausamen Tod in der Arena das absolut paradiesischste Leben aller wiederkäuenden Rinder in Europa (abgesehen von den Wisenten) geniessen – und geniessen müssen, um als Kampfstier zu taugen – geht den ungeheuer „Bewussten“ dann jeweils durch die Lappen, die sich noch darüber aufregen können, während sie ihr SchniPoSaKo verdrücken.

      – Lache sie dann gerne aus.

  • xyxyxy sagt:

    Frau Kuster: ich hätte jetzt erwartet, dass sie bei zoologen etc. recherchiert haben, und wir etwas erfahren, ob jetzt für Seelöwen das Zirkusleben wirklich genauso schlimm ist, wie für Delphine und nicht dass sie einfach über ihre Gefühle schwadronieren, von denen weder sie, noch wir wissen können, ob sie gerechtfertigt sind (Es sei denn, man ist überhaupt gegen einen Zoo, aber ihren Zeilen zu entnehmen sind, Sie das ja nicht. Sie denken einfach, dass Seelöwen mit Delphinen gleichzusetzen sind.)
    Also bitte, tiefgehende Recherche, dann kann man das Thema diskutieren.

    • Da braucht man nur etwas zu googeln. Dann findet man zur Intelligenz der Seelöwen viele Artikel. Zum Beispiel „Seelöwen zeigen in der Dressur verblüffende Intelligenz. Sind sie schlauer als Delfine, sogar Primaten ebenbürtig?“ (Zoologie, ZEIT)

      • xyxyxy sagt:

        das sagt aber nichts darüber aus, ob Seelöwen gleich gestresst sind, eine ebenso verkürzte Lebenserwartung haben, kaum Fruchtbar sind verkümmern etc. – die Schnellschusslogik habe ich auch schon bei Frau Kuster gelesen, sie tragen nichts zu Klärung bei, wenn sie sie einfach wiederholen.

  • maja sagt:

    Schweine sind auch intelligente Tiere und wie werden die gehalten. Die essen wir sogar und einige bezeichnen sie als unrein.
    Die Becken sind zu klein für Delphine punkt. Ich finde auch langsam sollten diese Shows verboten werden.

    • Cybot sagt:

      Delphine essen wir doch auch. Nur merkst du es nicht, weil auf der Dose „Thon“ steht.

      • alien sagt:

        Drum würde ich auch nur Dolphinsafe-Thun kaufen (wenn ich Thun kaufen würde).

        Schweinefleisch habe ich wohl seit Jahren nicht mehr gegessen, die Haltung von Schweinen ist eine Schweinerei.

  • Francesca sagt:

    Die Ausfischung des Thunfischs ist eine wirkliche Katastrophe. Bei den Delphinen werden doofe Emotionen geschürt. Man interpretiert menschliche Gefühle ins Tier, weil es auschaut, als würden Delphine lachen (Flipper etc.). Viel schlimmer sind all die Heimtiere, die in Käfigen unbeachtet dahin vegetieren, Mäuse und Hamster etwa. Warum sollen grosse Tiere schützenswerter sein, als kleine? Haben sie „mehr Seele“? Tierschutz geht viel weiter, als dieser Aufstand gegen das Connyland derzeit. Ein Dompteur muss seine Tiere pflegen, sonst klappt die Dressur nicht. Die Show ist sein Kapital.

    • Francesca sagt:

      Vor allem problematisch: wenn die Tiere im Connyland absichtlich vergiftet wurden, damit man der Institution etwas anhängen kann. Ich mag Tiere generell nur in der Natur und ohne Zirkus. Aber abgesehen davon kann ich nicht verstehen, warum man ein Tier „besitzen“ muss. All die vermenschlichten Hunde in Wohnungen, eingesperrten Katzen, das sind die Tragödien. Abhängig dem „Herrchen“ gegenüber, keine Widerrede gebend, ausgeliefert. So etwas kann sich ein Zirkus nicht leisten. Nur gesunde Tiere lassen sich zu einer Show erziehen.

    • alien sagt:

      Francesca. Dass Delfine gescheitere Tiere sind als Hamster mit viel differenzierteren Gedanken, Instinkten, Gefühlen, ist wohl selbstverständlich. Ihr Hirn ist ja schon viel grösser. Dass es darum viel viel schwieriger ist, einen Delphin anständig gefangen zu halten als ein Meerschwein ist mir klar.

      Ein Meerschwein ist BLÖD. Herzig und lieb und flauschig, aber blöd.

  • Ups sagt:

    Ich könnte weinen, wenn ich Tierpark/Zoo mit Kind jeweils aufsuche. Aber ich gehe hin. Tatsächlich. Um sie zu bewunden, und um beim Kinde Achtung vor den Tieren zu wecken, Neugierde etc. Aber ins Connyland: niemals! Ob’s ein Unterschied ist zu Zoos etc., keine Ahnung. (Oder gar zu Hühnerfarmen/Ställen…) Ich schliesse mich Erik Flückiger an und hoffe, Menschen werden sensibler für Tierbedürfnisse, alle Tierbedürfnisse. Damit ich künftig keine Kinderbücher mehr zeigen muss, in denen von aussterbenden Tierarten mehr die Rede sein müsste.

    • alien sagt:

      Ich erachte den Zürizoo in der Tat nicht als sonderlich tierquälend und halte ihn darum für besuchenswert.

  • Tina sagt:

    Ich verbiete mir, mir Scheinheiligkeit vorzuwerfen. Schon seit Jahren gehe ich in keine Zirkuse oder Zoos genau aus diesem Grund. Tiere in unverhältnismässig kleine Käfige zu stecken (Delfine und andere Meerestiere sollten sich kilometerweise bewegen können) finde ich abscheulich. Auch der „Sie sind ja am Aussterben und müssen beschützt werden“ Spruch zieht bei mir nicht. Wenn ich zu den letzten Menschen gehören würde, würde ich nicht in ein Zimmer gesperrt werden wollen, wo die Leute ihre Fraze an die Scheibe pressen und mich beobachten. Da möchte ich lieber in der freien Wildbahn sterben.

  • Paul Grimm sagt:

    Als Kind und später mit meinen Kids bin ich gerne an die Delfin-Shows gegangen.

    Mir hat’s gefallen! Und später werd ich mit meinen Enkeln auch hingehen.

    • Ups sagt:

      Ohne zwiespältige Gefühle? Dann sind Sie zu beneiden um Ihre seelische Stärke.

    • Konstanze sagt:

      „Als Kind und später mit meinen Kids habe ich immer gerne dem Sklaven gerufen, wenn es im Haushalt etwas zu tun gab. Mir hat’s gefallen! Und später werd ich meinen Enkeln auch einen Slaven schenken“ Nur weil man’s früher nicht besser wusste, ist es noch lange nicht richtig, vorallem nicht, wenn Lebewesen nur zur Unterhaltung gequält werden. Auch Vergewaltigern gefällt der Sex mit ihren Opfern, soll Vergewaltigung desswegen OK sein?

  • Chrigu Montana sagt:

    Falls die Tiere nun doch von einem „Tierschützer“ vergiftet wurden: muss ich dann aus dem Tierschutzverein austreten?

  • Gabriel Gertsch sagt:

    «Das kann doch nicht richtig sein», dachte ich mir, «dass man den Tieren diesen Zirkus aufzwingt, nur damit die Kinder etwas zu lachen haben.» Diese Aussage ist mal wieder heuchlerisch auf höchstem Niveau: Ich wüsste noch einen ganz anderen Zirkus, der den Tieren aufgezwungen wird. Fleischinudstrie nennt sich der. Wer Lust hat, darf sich hier gern einige seiner lustigen Stücke ansehen; http://www.meatvideo.com

  • Kurt Baltisberger sagt:

    Mit dieser Argumentation wird sicher bald auch die Hundehaltung verboten, das sind nämlich auch intelligente Tiere. Wo das Problem bei Delphin- und Seelöwenshows liegt, ist mir schleierhaft: Statt dass die Tiere in der freien Wildbahn mit Nahrungssuche beschäftigt sind (auch dies ist ein repetitiver Vorgang), machen sie im Zoo ein paar Kunststücke. Dies ist vermutlich humaner als die Natur: Dort bringen sich Tiere auf qualvolle Weise um, eine Ethik kennen sie dabei nicht.

    • Tina sagt:

      Frage, Herr Baltisberger: Würden sie lieber einen freien Willen haben, sich frei bewegen und frei bestimmen können, wie sie leben und dafür selbst das Essen suchen. Oder möchten sie lieber in 2 Räumen eingeschlossen sein, den Tagesablauf nie selber bestimmen, jeden Tag die gleichen 10 dämlichen Kunststücke machen und dafür Essen frei Haus? Bezüglich Hundehaltung: Ja, ich finde, die sollte verboten werden, sofern die Hunde nicht min. 2h Auslauf pro Tag bekommen und ein grosses Aussengehege haben. Hunde ohne Auslauf den ganzen Tag in der Wohnung einschliessen ist Tierquälerei!

    • alien sagt:

      Delfine und Seelöwen begen keinen Kannibalismus, woher haben Sie denn so einen Quark? Der Unterschied ist auch für Sie, Herr Baltisberger, ganz einfach erfassbar: Die Grösse des Territoriums. Ein Delfin im Meer hat ein paar Dutzend Millionen Kubikkilometer Wasser zur Verfügung. Einer im Delfinarium ein paar Dutzend Kubikmeter.

  • Hans Meier sagt:

    Da tausende von Delphinen in Japan und hundertausende in den Fischernetzen getötet werden, wäre es wichtig sich für diese Delphine zu wehren. Durch Delphinarien werden Menschen zu Delphinfreunden und werden sich später für den Schutz der Meerestiere einsetzen. Ich habe das Gefühl, dass die Haltung von Hunden in Stadtwohnungen auch nicht tiergerecht ist. Und jeder der Meerfisch isst trägt zur Tötung von Meerestieren bei. Und habt ihr schon die Pegasuszuchten in Vietnam gesehen? Glaube nicht, dass ein anständiger Mensch Pegasusfilet mit gutem Gewissen essen kann.

    • Danny sagt:

      Pangasius mein Freund, nicht Pegasus. Aber auch dem Pegasus täte die Käfighaltung wohl nicht gut :-).

      Artgerechte Haltung? Das wäre das Stichwort. Ob wir Menschen ein Tier „artgerecht“ pflegen können/dürfen, kann wohl nicht ganz geklärt werden.
      Was aber klar ist, im Vergleich zu anderen Delfinarien, sieht das Connyland sehr schlecht aus. Wenn diese klugen und sensiblen Wesen schon in Gefangenschaft leben müssen, dann wäre das in der Schweiz aus Kosten- und Platzgründen nicht möglich.

      Hunde, Katzen und andere „Haustiere“ sind dagegen seit tausenden von Jahren domestiziert und an ein….

      • Danny sagt:

        … das Leben mit den Menschen gebunden. Ein Zusammenleben in einer Familie, kann auch für ein Haustier durchaus positiv sein. Es gibt aber im Allgemeinen sicher mehr negative als positive Beispiele, wie Tiere gehalten und gepflegt werden.

        Bei jeglicher Tierliebe (bin Vegetarier), sollte man aber nie vergessen, dass es Millionen von Menschen und besonders von Kindern auf der Welt gibt, welche nicht im geringsten „Artgerecht“ leben können.

        Schützt die Menschen, denn nur eine Gesellschaft in denen alle eine Chance haben, ist bereit und fähig die Umwelt zu schützen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Ehm, Hans Meier, also Pegasuszuchten fänd ich nun wirklich sehr begrüssenswert
      und Sie sind da Ihrer Zeit ziemlich weit voraus- Sie meinten wohl Pangasius oder so irgendwie?
      Schönen Tag, und hüten Sie sich vor umherschwirrenden Pegasossen/Pegasussen…

      • Hans Meier sagt:

        Ja ich meinte Pangasius, welche in grosser Enge mit viel Antibiotika im Mekong gezüchtet werden. Das Wasser des Flusses wird dadurch auch zerstört.

      • alien sagt:

        Zerstört? Zersetzt? Verdampft (was es ja nicht „zerstörte“)? Atomar desintegriert? Zerstrahlt?

        Naja, vergiftet wird es, das schon. Aber beim Wasservergiften sind wir Menschen ganz gross.

  • Sonja Wilson sagt:

    Natürlich soll das Verbot auch für Seelöwen gelten!

  • Angie sagt:

    Es braucht keine Delfinarien, um Kinderaugen zum strahlen zu bringen. Kinderaugen strahlen auch, wenn Ihr liebe Eltern am Sonntag euren Spaziergang mal in den Wald verlegen würdet, Haben Eure Kinder auch schon mal Rehe, Füchse, Eichhörnchen ect. in natura gesehen, es ist einfacher, ein gefangenes, eingesperrtes Tier anzuschauen, denn diese Tiere können nicht fliehen. Ein Delfin lebt im Ozean und nicht in einer Badewanne, zudem muss er keine Kunstücke für Zuschauer machen, auch tritt ihnen kein Trainer auf den Köpfen herum. Es zeugt von grösster Respektlosikeit gegenüber diesen sensiblen Tieren

  • Urs Meyer sagt:

    Jahre nach Ende der Hitler-Dikatatur mussten sich viele Eltern von ihren Kinder Kinder die Frage gefallen lassen „Warum habt ihr nichts dagegen getan, ihr müsst es doch gewusst haben“. Ähnliches könnte uns bezüglich der weitverbreiteten Tierquälerei (Mastfabriken für Hühner und Schweine,…) auch geschehen. Doch wir können uns nicht damit entschuldigen, dass bei einem Aufbegehren gegen das System Gefängnisstrafe oder schlimmeres droht. Schauen Sie sich mal die Website der Tierschutzorganisation Peta an (www.peta.org), um zu sehen, was ich meine.

    • Georg sagt:

      Dass Peta die Batteriehaltung von Hühnern mit dem Holocaust verglichen hat, hat diese Organisation in meinen Augen disqualifiziert. Und ich habe das Gefühl nicht der einzige zu sein.

      Leider schlagen sie selbst auch in die Hitler-Kerbe und argumentieren rein ideologisch. Wer die Mehrheit der Bevölkerung, die solches Fleisch ja gerne konsumiert, in eine Linie mit Nazischergen stellt hilft wohl kaum den armen Tierchen. Nein, er stellt sich lediglich auf den Sockel der Überheblichkeit. Bis zum Anzünden von Ferienhäusern (s. Vasella) und Grabschänden ist es da nicht mehr weit.

      Schade.

  • Edward Senkel sagt:

    Solche Meinungsdarbietungen wie die hier mangeln immer daran, dass man zwar gerne Rezepte über die Betroffenen abgibt, aber niemand sie um Ihre Meinung fragt. Ist ja auch nicht einfach. Aber wenigstens recherchieren könnte man: die Seehundshow im Kinderzoo zum Beispiel war schon vor 40 Jahren der Renner!

    • Brunhild Steiner sagt:

      Die Frage ist ja nicht unbedingt ob die Shows schon seit wieviel x Jahren ein Renner für die Zuschauer sind,
      sondern eher ob sie für die mitwirkenden Tiere ein „Renner“ sind…

  • Reto Meier sagt:

    2 Delfine machen die ganzen Medien verrückt, aber die zig Lifestyle babies interessiert kein Schwein. Verkehrte Welt ? Schaut beim Thonfisch kaufen auf die „dolphin-safe“ Dosen, dann kann man auch getrost mal eine Delfinshow anschauen.

  • olaf sagt:

    Liebe Jeanette Kuster besten Dank fuer den wichtigen Beitrag.

    Aber wie erklaeren wir unseren Juengsten mit den strahlende Kinderaugen wohin all die vielen, suessen, kleinen Jungtiere im Zoo im daraufffolgenden Jahr hingekommen sind? Muesste es da nicht heissten heute gehen wir in die Metzgerei?

  • Oliver van der Waerden sagt:

    Das Wiederholen von immer gleichem Verhalten und auch, sich das Futter durch Unterordnung zu „verdienen“ ist bei vielen Tieren natürlich. Niemand stört sich am Rentner, der täglich mit seinem Hund die gleiche Strecke Gassi geht und ihm den Stock wirft zum Spielen. Auch das Ausreiten auf einem Pferd ist sicher keine Tierquälerei !
    Ob das Halten von Delfinen Tierquälerei ist, kann ich nicht beurteilen – aber Frau Kuster misst die Ansprüche von Tieren mit Kriterien, die für Menschen passen würden. Und das wird den Tieren nicht gerecht.
    (Discomusik haben sie dennoch nicht verdient…)

  • Geri Müller sagt:

    Die Shows tragen indirekt einen grossen Beitrag am Tierschutz. Viele gehen in die Shows und dort wird man sensibilisiert dass
    Wildtiere geschützt werden müssen damit auch unsere Nachfahren noch Shows sehen können. Wenn die Kinder von heute
    keine live Tiere mehr sehen können, dann haben es die Tiere schwer in freier Wildbahn geschützt zu werden. Nur wenn man
    die Tiere mal live gesehen hat wie Delfine, Tiger, Elefanten etc. spendet man Geld damit die Tiere geschützt werden.
    Darum Finger hoch für das Connyland.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Was für ein wirklich jämmerliches Erziehungskonzept verbirgt sich eigentlich hinter solchen Aussagen?!
      Haben Sie tatsächlich die Überzeugung ohne Lifeanschauung und Selbsterfahrung auf JEDEM Gebiet
      könnten Sie Ihren Kindern nichts Relevantes beibringen, nichts dass sich ihnen einprägen würde,

      wie zum Beispiel sorgsamer Umgang mit der Mit-Schöpfung?

      Oder sind Sie ganz einfach ein Connyland-Abgesandter?

      • Sonja sagt:

        Schön das Sie die Tiere jetzt live gesehen haben Herr Müller. Das angebotene Geld kann man gerne an Ocean Care, oder auch Sea Shepherd schicken. Organizationen die sich z.B. vorort in Taiji für das wohl der Delfine einsetzen. Meine Kinder haben die lebendige und auch die gerade getötete und gefangengenommene Tiere in Taiji gesehen. Tiere die dort gefangen werden, nicht aber um die Kinder von heute zu sensibilisieren, der eigenliche Grund sind die $$$$$$. Meine Kinder können die Kinder von heute gerne in Detail erklären wie Falsch Delfinarien und Delfinshows sind.

      • @Brunhild Steiner Sie schreiben „jämmerliches Erziehungskonzept“ und „Connyland-Abgesandter“. Es ist einfach nur schlimm, wie Delfinariengegner mit Menschen, die anderer Meinung sind und diese mit vernünftigen Argumenten kundtun, umspringen und sofort mutmaßen, dass Andersdenkende mit einem Delfinarium verbandelt sind. Da wird das soziale Verhalten der Delfine hoch gelobt und selbst outet man sich als äußerst unsozial …

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Meeresakrobaten: wo bitte sehr nehme ich Bezug auf das soziale Verhalten der Delfine?
        Aber was ich nicht besonders sozialverträglich empfinde:
        wenn als Argument dass es gerade das Connyland (inklusive Technobeschallung übrigens) brauche,
        um die Menschen für Tierschutzanliegen zu sensibilisieren.
        Das ist in der heutigen Zeit, wo es soviele Informationszugänge zu praktisch allen Missständen welche Sie heute auf der Welt antreffen können, nicht besonders vernünftig.
        Und der Hinweis darauf macht den Hinweisenden noch lange nicht zu einem unsozialen Wesen…

    • Angie sagt:

      „Shows tragen einen indirekt grossen Beitrag am Tierschutz“, wo haben Sie das dann gelesen, Herr Müller???Ein Delfin ist noch nicht geschützt, aber wenn das so weitergeht mit Wildfängen, denn die Nachzucht ist nicht nachhaltig, ja, dann müssen sie bald geschützt werden. Und glauben Sie mir Herr Müller, unsere Nachfahren werden keine Delfin-Shows mehr sehen, denn es wird sie nicht mehr geben und unsere Nachfahren werden auch intelligenter sein und so etwas gar nicht mehr zulassen.

  • Belinda sagt:

    Europa-Park Rust hat es schon vor Jahrzehnten gecheckt, dass ein Park auch ganz gut ohne Delfine klar kommt und ist 100 x erfolgreicher als das Connyland. Die Delfinshow in den 70 ern vom Europapark, fand ich als Kind damals schon langweilig, Delfine, die springen und Gummibote hinter sich herziehen…..

  • B.Nater sagt:

    Kein Zoo der Welt kann irgend einer Tier Spezies eine Artgerechte Haltung bieten. Schon der Begriff Haltung sagt, dass das Tier „GEHALTEN“ wird. Aber gerade die Tiere sind im Gegensatz zu den Pflanzen und den Menschen überhaupt nicht Standortgebunden. Sie verändern diesen dauernd und jahreszeitenabhängig. Der Mensch hat aus dem Tier NUTZTIERE gemacht; auch im ZOO!!! Welcher Elefant oder Eisbär lebt normal in einem Areal von einigen hundert QM??? Das alles ist nur Gerde und Sand in die Augen; oder würden Sie ein Leben lang in einer Telefonzelle leben wollen???? Es geht nur ums GELD!!!

    • yves w sagt:

      das ist einfach ein humbug. viele tiere wären ohne die arbeit von zoos längst ausgestorben…

      • tststs sagt:

        Jaja, und ich frage mich manchmal auch, welche verklärte Vorstellung die Menschen vom Leben in freier Wildbahn haben…
        1. Haben Tiere keine relative Vorstellung, im Sinne von, „das wäre besser für mich…“
        2. Wenn es doch so wäre, wo glauben Sie würde zB ein Eisbär lieber leben: In der unendlichen Weite des Nordpols, die er nur deshalb tagelang durchstreift, weil er kein Futter findet (nein, Spazierengehen ist nicht des Eisbärs liebstes Hobby), oder dann doch der etwas engere Zoo der täglich Futter bietet… Hmmmm….

      • Konstanze sagt:

        @Yves: Und warum wären die Tiere ausgestorben: Wegen dem Menschen! Ich denke mir manchmal, dass diese Tiere wahrscheinlich lieber aussterben, als in Gefangenschaft zu leben. Ich zumindest würde als eine der letzten meiner Gattung lieber in Freiheit sterben als in Gefangenschaft auf unverhältnismässig kleinem Raum zu leben.

      • tststs sagt:

        @Konstanze: Wieder einmal die Überheblichkeit des Mensch: Zahlreiche Tierarten sind schon ausgestorben, lange bevor es auch nur annähernd sowas wie Humanoide gab… Und das Leben wird sich niemals als ganzes vom Menschen auslöschen lassen. Für das ist es viel zu schlau und vielfältig…

        Gestern kam gerade eine sehr interessante Sternstunde-Philosophie, wo die übertriebene Eigenwahrnehmung des Menschen auch kurz thematisiert wurde… (Im Zusammenhang mit Genmais und was genverändert wirklich bedeutet…)

      • Konstanze sagt:

        @tststs: Umso mehr ein Argument für mich. Wenn die Tiere sowieso aussterben, warum muss man dann die Letzten auch noch einsperren? Sind sie durchs Aussterben nicht schon genug gestraft? Nur damit ein paar Menschen das lebendige Tier live sehen? Reichen Filme von in Wildnis lebenden Tieren nicht?
        BTW: Wieso Überheblichkeit? Weil ich glaube, dass der Mensch der Natur übermässigen Schaden anrichtet hat und dass ich überzeugt bin, dass gewisse (nicht alle) Tierarten nur des Menschen wegen so früh schon ausgestorben sind? Es ist wohl eher ein Schuldeingeständnis.

  • Erik Flückiger sagt:

    mit geht die scheinheiligkeit der connyland-diskussion auf den senkel! ist das leid eines delfines grösser, als jenes des in einzelhaft gehaltenen meerschweinchens? oder der kois, die einfach mal auf zusehen hin in den gartenbiotop gekippt werden, weil sie im baumarkt gerade im sonderangebot waren? was ist mit all den wohnungs-hunden? oder den als prestige-objekt gehaltenen pferden, die tagelang unterbeschäftigt in ihren boxen stehen? das soll kein persil-schein für delfinarien oder zoos sein, aber kehrt bitte erst mal vor der eigenen haustür und achtet auf die verhältnismässigkeit!

    • esmeralda sagt:

      Im Grundsatz haben Sie recht. Jede Haltung von Wild-, Nutz- oder Haustieren ist irgendwie widernatürlich. Da versucht nun der Gesetzgeber einzuschreiten und das Widernatürliche für die Kreaturen wenigstens einigermassen erträglich zu gestalten.
      Die aufgestellten Richtlinien sind dabei in einer gewissen Art willkürlich, da wir Menschen ja die einzelnen Tiere nicht fragen können, ob ihnen nun wohl sei oder ob noch weitere Massnahmen nötig sind. Ueber das Verhalten der Tiere können wir aber versuchen, zu erahnen, ob die Bedürfnisse einigermassen abgedeckt sind.

    • esmeralda sagt:


      Es gibt nun aber Sachverhalte/Tierhaltungen, die sind m.E. jenseits und sind darum vom Gesetzgeber verboten. Dazu gehören Qualzuchten, Hühnerbatteriehaltungen, verschiedene Formen von Pelztierzuchten etc. Für mich völlig unverständlich ist, dass Delfinarien (noch) nicht verboten sind. Für mich sind solche Einrichtungen am äussersten Ende der Skala der Tierquälerei!

      • Erik Flückiger sagt:

        liebe esmeralda, wir sind uns sehr nah mit unseren ansichten. aber die bedürfnisse ungezählter kois, die wegen unzureichender wasserqualität jedes jahr in gartenbiotopen qualvoll krepieren, brauchen sie nicht gross zu untersuchen. dasselbe gilt für die einzelhaft-meerschweinchen, wohnungshunde und prestige-pferde (und viele andere mehr…). wo liegt also das problem? diese tiere haben keine lobby und keine pressepräsenz! ich wünsche es diesen wesen, dass sie jetzt von der sensibilisierung der masse profitieren, während die halbe schweiz mit dem mahnfinger richtung lipperswil zeigt…

    • Nala sagt:

      Kann Dir nur beipflichten Erik! Vorallem die Einzelhaft-Meerschweinchen! Zumal dies nach neuem Tierschutzgesetz verboten ist. Aber auch die zwei Meerschweinchenhaltung in kleinen Käfigen ist zu verurteilen. Meerschweinchen sind soziale Wesen (vermutlich wie Delfine…), die in Rudeln leben sollen. Es macht auch viel mehr Spass 5 Meerschweinchen zuzuschauen, als zweien die in einem Haus hocken. Und vonwegen Meerschweinchen für Kinder – absolut ungeeignet. Meerschweinchen und Hamster sind keine Streicheltiere.
      Was also schon im kleinen Zuhause nicht klappt, kann im grossen Zoo erst nicht klappen

  • diva sagt:

    ich bin ganz klar für einen boykott all dieser tierparks und streichelzoos. kinder können nicht früh genug lernen, dass andere lebewesen nicht zu ihrem vergnügen da sind. ich habe das meiner tochter immer so erklärt und ihr auch erklärt, dass dieses tiere todunglücklich sind und das nur aus liebe zu uns menschen tun, denen sie schutzlos ausgeliefert sind, und… sie hatte das nicht nur begriffen, sondern sie hat auch keinen schaden davon getrage, dass sie NICHT im kinderzoo war.

  • Realist sagt:

    Schaut euch den Film „The Cove“ an!
    Ich bin kein fanatischer Tierschützer aber was mit Delfinen, Walen und Haien passiert darf nicht unterstütz werden… Meine Meinung!

  • bimbam bum sagt:

    elefanten würden bananen von max havelaar kaufen.

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