Best of Mamablog: Die unsichtbare Mutter

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So sieht der Heidi-Klum-Effekt aus: Frau Klum am 21. September 2009 und am 20. November 2009.

«Wow, dir merkt man gar nicht an, dass du Mutter geworden bist!», hörte ich nach einer Woche in meinem alten, neuen Arbeitsleben nach sechs Monaten Mutterschaftsurlaub. Ich bedankte mich jeweils, ohne wirklich zu begreifen, wofür. Kompliment ist schliesslich Kompliment, und solche hatte ich in den letzten Wochen nur selten bekommen. Wofür auch, für meine tollen Breikreationen? An meinem ersten kinderfreien Ausgangsabend unter Freundinnen hörte ich sie dann wieder, die nett gemeinten Sätze: «Eine so coole Mutter wie du möchte ich auch einmal werden.» – Dieses Mal fragte ich nach: «Du siehst aus wie vorher und du redest nie über dein Kind».

Eine Super-Mama ist eine Mutter, der man nicht anmerkt, dass sie Mutter ist.

Eine Super-Mutter ist eine Mutter, der man nicht anmerkt, dass sie Mutter ist.

Was sich vorher aus einer Mutterschaftsurlaubsmüdigkeit heraus ergeben hat, perfektionierte ich nun: Milchzahndiskussionen wurden fortan nur noch auf dem Spielplatz geführt und ich arbeitete weiterhin hart am Heidi-Klum-Effekt meines Körpers. Doch das sollte nicht reichen, was mir bei der ersten Jobbeurteilung im neuen Teilzeitleben klar wurde: «Du bist wahnsinnig, kreativ und engagiert, aber du hast dich ja leider gegen eine Karriere entschieden.» Hatte ich das? Und während ich noch überlegte, ob ich irgendwann einmal einen missverständlichen Satz von mir gegeben hatte, hörte ich auch schon die Begründung: «Mit einem Kind ist man halt nicht mehr so flexibel, um alles geben zu können.» Okay, verstanden. Ich wurde flexibler, als mir lieb war. Als mein Sohn zum nächsten Mal mit Fieber und Halsschmerzen im Bett lag, wurde die Oma für den Kalte-Wickel-Teeservice organisiert, damit ich im Büro keine wichtige Sitzung verpasste.

Auch im Alltagsleben musste ich feststellen, dass überall ungeschriebene, aber klar definierte Verhaltensregeln für gesellschaftsverträgliche Super-Mamis lauern: Nämlich möglichst nicht als Mutter in Erscheinung zu treten. Um meinen Sohn zu Krippe zu fahren, verzichtete ich schon bald auf den Kinderwagen, denn das Stossverkehrspublikum kennt keine Gnade. Auch der Einkauf in der Migros erfolgte plötzlich nach einem klar geregelten Zeitplan, zwischen zwei und vier Uhr Nachmittags. Denn frühmorgens zwischen neun und elf Uhr sind erst einmal die Omas und Opas dran, die mit ihren Gehgestellen ihre Runden drehen und nicht von einer rasenden Mutter überrollt werden möchten – man erkennt sie am geschimpften «Aua», das sie von sich geben, wenn man den Sicherheitsabstand von einem Meter nicht wahrt. Zwischen elf und ein Uhr Nachmittags ist die Red-Bull-Sandwich-Fraktion an der Reihe. Wagt man es um halb zwölf trotzdem an einer Kasse anzustehen, wird man systematisch nach hinten gedrängt – denn ein bis zum Rand gefülltes Körbchen ist zu dieser Tageszeit der reinste Affront. Als ich bald darauf einen Ausflug in den Zoo machte – ohne Wägeli – und meinen Sohn neben mir auf dem Tramsitz platzierte, hörte ich ihn dann, denn alles verändernden Satz: «Könnten Sie Ihr Kind bitte auf den Schoss nehmen, schliesslich bezahlt es ja noch kein Ticket.»

Basta! Ich habe keinen Lust mehr, als braves Rädchen im kinderfeindlichen Uhrwerk zu drehen und ungeschriebenen Verhaltensregeln hinterherzuhecheln. Die Geburt meines Sohnes war die krasseste Veränderung in meinem Leben. Und hey, als solche darf sie auch wahrgenommen werden.

Deshalb haut rein, ihr Mütter da draussen: Schleppt eure Kinder zu Kunstvernissagen, die euch interessieren und auf die ihr nur allzu oft verzichtet, weil ihr glaubt mit eurem Anhang zu stören. Speist mit eurem Nachwuchs in den angesagtes Restaurants der Stadt, fragt penetrant nach einem Hochstuhl für euer Baby und macht einen lautstarken Aufstand, wenn der Stuhl nicht vorhanden sein sollte. Trinkt euren Kaffee in euren Lieblingscafés und parkiert eure Geschwister-Wagen-Vehikel mitten im Raum. Rennt nicht mehr verschämt in Stillecken von Apotheken oder in Toiletten, wenn eure Babys vor Hunger schreien, sondern entblösst eure Brüste in Zügen, Cafés und Hotellobbys. Erzählt euren kinderlosen Freundinnen detailreich von ersten Zähnen, Nuggi-Entwöhnungsprogrammen und den Lernschwierigkeiten eurer Kinder, sie halten euch ja auch stundenlange Vorträge über ihre Beziehungsprobleme. Es wird euch Nerven kosten, so viel ist sicher, aber eure Töchter werden es euch danken, wenn sie in ein paar Jahren mit ihrem Nachwuchs als das wahrgenommen werden, was sie sind: Frauen und Mütter.

Erstpublikation: 28. Mai 2010.

203 Kommentare zu «Best of Mamablog: Die unsichtbare Mutter»

  • Widerspenstige sagt:

    Darauf antworteten die Frauen: «Ja, das machen wir, aber nur unter bestimmten Bedingungen.» Aus diesen Forderungen entstand eine familien- und kinderfreundliche Gesellschaft. Ich bin sicher, in den nächsten fünf Jahren heisst es auch in der Schweiz: «Ihr Frauen müsst jetzt arbeiten, weil wir uns Zuwanderung politisch nicht mehr leisten können.» Die Frauen dürfen diesen Zeitpunkt, um ihre Forderungen zu stellen, auf keinen Fall verpassen, sonst geraten sie und die Kinder noch mehr unter Druck..

    • Sportpapi sagt:

      Man kann die Frauen nur zwingen, vermehrt gegen Geld zu arbeiten, wenn das Familieneinkommen sonst nicht mehr reicht. Hier weist Skandinavien wirklich den Weg, da es sich eine Frau eigentlich nicht mehr leisten kann, „nur“ Hausfrau und Mutter zu sein. Aber ob wir das wirklich wollen? Ob das wirklich der Familie hilft, wie Largo offenbar denkt?

  • Widerspenstige sagt:

    Heute wird ein Vater, der am Arbeitsplatz sagt, er gehe früher heim aus Rücksicht auf die Familie, diskriminiert. Er wird keine Karriere machen.

    Auch Mütter, die Teilzeit arbeiten, machen selten Karriere.
    Die Frauen müssen insistieren, damit die Wirtschaft umdenkt – und damit auch der Mann. Die Frauen müssen den Männern und der Wirtschaft ihre Bedingungen stellen…(…)…Dass ein Umdenken möglich wäre, sieht man in den skandinavischen Ländern. Dort haben Familien und Väter einen viel höheren Stellenwert…Deshalb verlangte die Wirtschaft von den Frauen: «Jetzt müsst ihr einspringen.»

    • Katharina sagt:

      Ich finde der link reicht eigentlich, Widerspenstige. das kursiv gedruckte ist schwer lesbar…. ich weiss wegen dem link war es in der warteschalufe.

    • Widerspenstige sagt:

      Das war Absicht, damit es diskutierbarer wird, Katharina. Und diese Wahrheiten von einem Erziehungsexperten wie Remo Largo dürfen ruhig breitgetreten werden und hier sind diese gut plaziert. Nur ein Link hinstellen reicht in der heutigen hektischen Lebensart bei weitem nicht mehr. Es braucht mehr Anstrengungen, um Wichtiges hervorzuheben und überhaupt wahrgenommen zu werden. Ich weiss, was ich tue und wieso ich mir mehr Mühe gebe.

      • Sportpapi sagt:

        Largo ist eigentlich nicht ein Erziehungsexperte, sondern ein Arzt. Der sich vor allem mit der körperlichen Entwicklung von Kindern auseinandergesetzt hat. Gerade dass er sich zunehmend mehr zu Erziehung und Bildung äussert, macht in unglaubwürdig.

  • Widerspenstige sagt:

    …sind voll berufstätig und in der Familie kaum verfügbar.

    Was hindert die Väter daran, sich mehr zu engagieren?
    Ein Grossteil der Männer beziehen ihren Selbstwert immer noch aus der Arbeit. Deshalb stecken sie ihre ganze Energie in die Karriere. Natürlich gibt es auch Väter, denen die Familie genauso oder noch wichtiger ist. Aber sie sind eine kleine Minderheit.
    Sie sagen also, die Männer müssten mehr so arbeiten, wie Sie das taten.
    Ja, die Männer müssen umdenken und ihre Selbstbestätigung nicht nur im Beruf suchen. Das heisst, auch die Wirtschaft muss umstellen:

    • Dancer sagt:

      Die Männer müssen voll berufstätig sein, damit der Zaster rein kommt……Viele Frauen meckern zwar, dass der (ex-) Mann zuwenig Zeit mit den Kindern verbringt. Wenn es dann um das Zahlen geht, tönt es jedoch wieder gaaaaaanz anders!

      • Grossmama sagt:

        Wenn Frauen endlich für gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten, können Frauen auch besser zum Unterhalt beitragen, bzw. können Männer auch eher ein reduziertes Pensu annehmen. Aber auch da muss von Arbeitgebern noch viel beigetragen werden.

      • Sportpapi sagt:

        Wieso gehen Sie eigentlich davon aus, dass Frauen das wollen?

      • Bitta sagt:

        Frauen wollen das sehr wohl. Wir praktizieren das so und alle profitieren.

    • Sportpapi sagt:

      Auch Largo hat sicher nicht nur 40 Stunden in der Woche gearbeitet. Viele Väter arbeiten gerade deshalb viel, um der Familie etwas zu ermögilchen. Dies jetzt einfach umzudeuten und schlecht zu machen ist etwas billig.

  • Eremit sagt:

    Der Heidi-Klum-Effekt

    D.h. man sollte somit jeder Frau, die nach einer Schwangerschaft wieder möglichst gleich aussehen möchte wie vorher, nach der Geburt die Kinder weg nehmen, sie tagüber in eine Fitnesscenter mit einem sadistischen Skalventreiber auf Kosten der Krankenkassen einsperren, und nur abends für eine Stunde ihr den Kontakt zu den Kindern gewähren?

  • Widerspenstige sagt:

    Hier ein interessanter Artikel im Tagi mit Remo Largo dazu: http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Ansichten-eines-Erziehungspapsts/story/27689280
    Das Problem ist, dass die Schule nach wie vor nicht familienfreundlich ist. Noch immer herrscht die Vorstellung, dass sich die Eltern beziehungsweise die Mütter ihren Stundenplänen anpassen. Doch das können sie nicht mehr, weil heute auch die Frauen arbeiten. 80 Prozent der Mütter von Schulkindern in der Schweiz sind berufstätig, die meisten arbeiten mehr als 50 Prozent. Sie trifft die ganze Last. Denn 90 Prozent der Väter sind voll

    • Sportpapi sagt:

      Ich will ja nicht an einem Heiligenbild herumkritzeln. Aber was Largo da sagt, ist – einmal mehr – einfach Unsinn. Wie wenn er die Entwicklungen der letzten Jahre gerade im Kanton Zürich einfach nicht zur Kenntnis nehmen würde. Das muss sich die Schule immer mehr den Bedürfnissen der Eltern anpassen, nicht zum Vorteil der Schüler (5-Tagewoche, Blockzeiten). Da werden für viel Geld obligatorische Tagesstrukturen aufgebaut, inklusive Mittagstische und Aufgabenbetreuung. Was noch?

      • Grossmama sagt:

        Sportpapi ist offensichtlich ein Ewiggestriger. Wieso sollen sich die Schulen nicht mehr den Bedürfnissen der Eltern anpassen.?Tagesstrukturen sind dringend notwendig und das nicht nur zum Nutzen der Eltern, sondern der ganzen Gesellschaft.. Wir brauen familienfreundliche Strukturen und vor allem solche, die es den jungen Müttern erlauben,i hren qualifizierten Tätigkeiten auf Teilzeitbasis nachzugehen. Sportpapi sollte sich etwas in Psychologie schulen lassen, damit er erkennt, wie wichtig eine ausgeglichene Mutter ist. IBin Grossmutter, habe 3 Kinder aufgezogen und weiss wovon ich rede!

      • Sportpapi sagt:

        Liebe Grossmama – noch nie hatten es die Familien so einfach, ein Leben nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu führen wie heute. Es wird ganz viel getan, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern (weshalb das familienfreundlich heissen muss, weiss ich aber nicht). Es ist aber nicht in erster Linie Aufgabe der Schule, den Eltern die Kinderbetreuung ganztags abzunehmen. Dass es aber auch Ganztagsschulen geben soll, da habe ich nichts dagegen.
        Betreffend Ewiggestrig: Sie sind wohl auch der Meinung, dass modern = gut ist? Konnten Mütter früher nicht ausgeglichen sein?

      • Sportpapi sagt:

        Offenbar bin ich nicht der einzige „Ewiggestrige“. Was ist denn jetzt „modern“? http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Kinder-als-Kroenung/story/21778304

    • Widerspenstige sagt:

      Aber Sportpapi, wieso Unsinn? Remo Largo weiss bestimmt mehr über Kinder und deren Bedürfnisse als Sie, ok?! Und einzig im Kanton Zürich sind die Tagesstrukturen anscheinend am sich vorwärts bewegen und was ist mit den anderen bürgerlich geprägten Kantonen? Und wieso haben wir nicht in der ganzen Schweiz eine Tagesstruktur wie seit Jahrzehnten! im Tessin? Wer sperrt sich denn da ständig dagegen und will auf Teufel komm‘ raus den Familien nicht wenigstens damit helfen? Es sind nur die sozialen Parteien, die diesen Spagat ermöglichen. Also familienfreundliche Parteien wählen im Herbst 😉

      • Sportpapi sagt:

        Er weiss mehr als ich, da sind wir uns einig. Ich muss es deshalb umso mehr als Absicht werten, wenn er die laufende Entwicklung im Kanton Zürich einfach unterschlägt. Übrigens nicht nur im Kanton Zürich: http://www.edk.ch/dyn/12929.php
        Was spricht dagegen? Ideale von Eigenverantwortung und die Kosten. So wird zum Beispiel in meiner Gemeinde mit den „familienergänzenden“ Betreuungsstrukturen ein Kostendeckungsgrad von 60% angestrebt. Den Rest bezahlt die Allgemeinheit (im konkreten Fall ca 5 Steuerprozente zusätzlich).

  • kaya sagt:

    Wenn ich daran denke, wie schwer es manchmal war nur die alltäglichen Dinge mit Kleinkindern zu erledigen, erübrigt sich für mich die Frage, ob ein Kind mit zur Arbeit genommen werden darf. Es soll mir auch keiner sagen, dass ein entspanntes Essen in einem Restaurant oder einen Asacker mit der Freundin in der Cüplibar, tatsächlich etwas entspannendes mit kleinen Kindern ist.

    Quengelnde, schreiende und herumrennende Goofen nerven mich in einem Restaurant und noch mehr ihre Eltern die dies tollerieren oder noch schlimmer, dabei applaudieren und sagen: seht doch mein aufgewecktes Kindchen 🙁

    • Eremit sagt:

      Och, quengelnde, schreiende und herumrennende Kinder sind niedlich. Warum sollten diese nerven? Etwas weil es nicht die eigenen sind?

      • kaya sagt:

        Nee, jedes am FALSCHEN Ort und damit meine ich vorallem in Restaurant usw., quengelndes und schreiendes Kind ist nervig, auch die eigenen 😉

      • Dancer sagt:

        niedlich……sorry Eremit…..überhaupt nicht. Leider meinen viele Eltern mit dem auf-die-Welt-stellen sei es gemacht. Die Erziehung können ja dann die Lehrer übernehmen. Kinder müssen einfach Grenzen gesetzt bekommen. Ich kenne zum Glück auch ein paar Kinder, die überall hin mitgenommen werden können, da sie sich zu benehmen wissen. Deren Rezept A: Kind ist nicht IMMER im Mittelpunkt. B Kind weiss, wo die Grenzen sind.

  • Es gibt Mütter, die dankbar sind, wenn den Kindern auch mal von anderen Grenzen gesetzt werden. AIs ich – ungeplant – mit meinem Nachwuchs beim Friseur festhing, den schaumigen Kopf über dem Waschbecken, benahm die Brut sich total daneben. Motto: Hurra, Mama ist festgenagelt! Daraufhin wurden sie von einem Friseur zusammengestaucht. Wie war ich dankbar!
    Wo sind aber die Zeiten hin, da Kinder nicht nur die Aufgabe einer oder eines einzelnen (Mama / Papa) waren, sondern eine Gemeinschaftsaufgabe? Heutzutage gibt sich die Gemeinschaft scheinbar lieber damit ab, Mama oder Papa zu maßregeln..

    • Widerspenstige sagt:

      Ja, es geht um genau diese Kernfrage: wie weit darf/soll die Gemeinschaft an der Erziehung von nicht eigenen Kindern mitwirken und wo ist es eine Frechheit, sich einzumischen. Hier sollten klarere Regeln aufgestellt werden und auch ensprechende Signale von den Eltern selbst ausgehen. Niemand will sich mMn in aller Öffentlichkeit mit herumtobenden und herumschreienden Kindern im öffenltichen Raum nerven und einschreiten müssen!

      Also liebe Mütter/Väter: sendet entsprechende Signale aus, sagt dem nervigen Kind, dass jetzt Ruhe herrscht oder die Fremden dürfen dazu etwas sagen – angemessen bitte

      • Ben Trach sagt:

        Ich bin Bademeister – zumindest im Moment. Was ich da erlebe, ist einfach haaresträubend. Eltern setzen sich selbstgerecht über Regeln hinweg und motzen dann, wenn man dem Kind die Regeln nochmals erklärt und es die Badeordnung lesen soll. Das ist mein Kind! Aber meine Badi…

        Vater, Mutter und Kind werden dann nach Hause geschickt. Das Problem sind sehr selten die Kinder, sondern deren Eltern. Wie man hier täglich lesen kann.

    • Sportpapi sagt:

      Wenn aber ein Lehrer oder sonst jemand quasi von Amtes wegen eingreift, ist das ein Eingriff in die pesönliche Freiheit bzw. die Erziehungskompetenz der Eltern. Wir müssen uns tatsächlich überlegen, wie das Verhältnis von Freiheit und Gesellschaft sinnvoller weise aussehen soll.

  • Hans Christoffel sagt:

    Es gibt kaum einen Arbeitsplatz, an welchem kleine Kinder nicht ein Problem sind. Man ist abgelenkt ist, die Arbeit leidet darunter und dem Kind wird nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt. Mitarbeiter sind nicht da, um Kinder zu hüten. Kinder quengeln erst recht, wenn die Mutter da ist, aber keine Zeit hat. Auch in Restaurants ist es so, dass Mütter zusammenhocken, plappern und nicht merken, dass die Kinder ständig herumrennen, auch hinter der Theke bis in die Küche. Sie könnten jederzeit von einem heissen Getränk etc. getroffen werden.Weist man sie darauf hin ist man ein Kinderhasser.

  • heidi reiff sagt:

    Hier in Basel ist alles gut organisiert auch OEV , es gibt ja so Böggys die man zusammenlegen kann etc. Ich bin nicht kinderfeindlich, Kinder brauchen einfach normale Begleitung ins Erwachsenenleben, Kinder sind lernfähig. Wir mussten Chrampfen und die bösen Buben werden zu Sündenböcken gemacht so sind leider oft die aussagen von verbitterten Menschen, ich bin froh, ist es nichtmehr so wie früher…….

  • Lukas Engler sagt:

    Die soll mit ihrem Kinderwagen zu Hause bleiben anstatt nur herumzustänkern!

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Kinder, unsere Zukunft und die Gäste und Kunden von morgen, können nämlich eine Bereicherung für alle sein. Mit etwas mehr Mit- und Füreinander statt Gegeneinander, etwas mehr Toleranz, Respekt, gutem Willen, Anstand, Verständnis, Lockerheit und gutem Menschenverstand auf Seiten der Eltern UND der Kinderlosen wird das Zusammenleben viel harmonischer, entspannter und friedlich!

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Die Kinder gehören nun mal zu meinem Leben. Ich bin stolz und dankbar für dieses Glück und zeige auch gerne meine Gefühle und spreche darüber. Zum Glück ist mein Umfeld, wo auch kinderlose, aber sehr kinderliebende Freundinnen dazugehören, interessiert an meinem Leben und den Kindern. So wie ich mich eben nachwievor für ihre Anliegen und Sorgen interessiere – Dinge, die auch mich mal betrafen. Für kinderfreie Abende, die mir übrigens viel bedeuten und ich immer sehr geniesse, organisiere ich einen Babysitter.

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Niemand, schon gar keine Mutter zwängt sich morgens und/oder abends zu Stosszeiten in einen bereits übervollen ÖV. Doch manchmal gehts halt nicht anders. Zudem gibts Mütter, die auswärts Teilzeit arbeiten und morgens zuerst ihre Kinder zur Kita/Tamu bringen und abends wieder holen und einkaufen müssen. Ausserdem richte ich mein Alltags- und Freizeitprogramm mit den Kindern nicht nach den Stosszeiten. Denn sonst käme ich nämlich wortwörtlich nirgends hin. Dummen Blicken und Sprüchen entgegne ich wenn möglich mit Ignoranz oder kontere mit einem frechen, schlagfertigen (nicht primitiven) Spruch.

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    An Anlässe wie die Streetparade, Kinos und Konzerte gehören sie bis zu einem gewissen Alter nicht hin. Da gehört eben eine Portion gesunder Menschenverstand dazu. Einkaufen und ÖV benützen tun wir aber dann, wanns uns und nicht den anderen passt. Ich lasse mich sicher nicht vorschreiben, wann, wie und wo ich mit meinen Kindern etwas zu tun habe. Zum Glück erlebe ich Bern und die Bernerinnen als recht kinderfreundlich und hilfsbereit, auch zu Stosszeiten übrigens ;-).

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Warum sollen sich Mütter verstecken? Andere Gruppen tun dies ja auch nicht! Gerade Mütter welche die meiste und grösste Zeit mit ihren Kindern zusammen verbringen, haben das Anrecht auf soziale Kontakte, auch ausserhalb der eigenen vier Wände. Ich verschanze mich doch nicht wegen ein paar Nörglern zu Hause. So bin auch ich mit meinen zwei gerne unterwegs und unter den Leuten, egal wo, auch mal an Feste und Anlässen. Solange sie sich dort wohl fühlen und niemanden gross stören, sehe ich kein Problem dabei. Natürlich schleppe ich sie nicht an jede Hundsverlochete, das versteht sich von selbst.

  • heidi reiff sagt:

    Das bisschen Haushalt sagt mein Mann 🙁 Johanna Koszian , sind Ich-Botschaften verboten , wo haben wir das gelernt . Ich hatte immer einen guten Draht zu Kindern, Kinder sind lebendige Wesen, mache immer gute Erfahrungen, wenn ich unterwegs bin, zum Glück haben Kids in der CH die Chance sich frei zu bewegen und müssen nicht stundenlange Suren auswendig lernen um mal das Nirwana zu erreichen. Mein behinderter erwachsener Sohn lebt in der CH in einem Heim, wird liebevoll betreut von Menschen, braucht einfach Begleitung ev. släbe lang, vergleiche mit andern Ländern sind absurd, schätze die CH

  • Angela Nussbaumer sagt:

    Wäre ich von Beruf z. B. Bäuerin, egal ob im Flachland oder in den Bergen, dann ginge das bestens und die Kinder kriegten erst noch Boden und einen Bezug zur Realität für ihr Leben. Aber im Büro??? Nein, das wäre auf keinen Fall mein Ding. Entweder habe ich Kinder und bin zuhause oder arbeite und achte darauf, dass sie in meiner Abwesenheit gut versorgt sind. – Und in Restaurants zu erwarten, dass einem die lieben Kleinen quasi abgenommen werde, finde ich daneben. Entweder habe ich die Kinder selbst, resp. sorge für Betreuung und berappe das auch, oder ich habe keine.

    • paula sagt:

      ja, ja entweder habe ich Kinder und schaue zu ihnen – oder eben nicht. Das ist heute aber keine gültige einstellung. Heute haben Frauen Kinder und wollen trotzdem auf nichts verzichten. Kinderhaben und wie schon jemand vor mir sagte, bei jeder Hundsverlochätä dabei sein das ist cool und trendy. so müssen junge Mütter heute sein- die Kinder bei allem dabei haben und demonstrieren das man Mami ist und alles oder nichts im Griff hat.

  • heidi reiff sagt:

    Eine Frau bei einer Begegnung hat mir mal gesagt, ich hab meine Eier gelegt ich auch, na und…… Ich bin jetzt auf dem Surftripp Internet, Frauen sind auch technisch begabt, das Internet wurde Schritt für Schritt entwickelt von Menschen und nicht von fingierten Göttern, der Gadaffi droht jetzt mit Todesstrafen in seinem Regime was Technik anbelangt. Rache ist anscheinend süss, ich schätze das kleine CH-Land, schätze auch Integration, heisst für mich Fairplay, Wasser predigen und Wein trinken, so läufts auch in der idealisierten Politik. Ich idealsiere meine Killereltern nicht , Punkt.

    • Auguste sagt:

      hmm…, especially für sie, heidi reiff…

      youtube: beach boys – little surfer girl

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die Spülmaschine wurde von der Amerikanerin Josephine Cochrane erfunden, sie hatte das Patent darauf. Sie stammte der gehobenen Bürgerschicht, hatte Personal, ergo Zeit, um zu tüfteln, so wie die Männer, denen immer alles Mühsame wie Haushalt und Kinderaufzucht abgenommen wurde. Wie sagte schon Virginia Woolf: ‚Ein Zimmer für mich allein‘. Die repetitiven mühsamen Arbeiten für die Frauen, dann haben sie keine Zeit, sich zu entwickeln. Es gibt nichts, das Männer besser können als Frauen, gar nichts.

      • alien sagt:

        Wie kam die denn auf die Idee, dass eine Spülmaschine etwas Cooles sein könnte, wenn sie ja Leute hatte, die für sie spülten?

    • alien sagt:

      Das Internet wurde von Männern erfunden, und fast alles drumrum auch…

      Wie wäre das Internet, wären Frauen massgeblich gewesen? Interessante Frage.

      • Cara Mia sagt:

        Ein Hoch auf die Männer. Sie haben die Waschmaschine erfunden, den Kochherd und so weiter, und das Internet natürlich auch.

        Ist doch toll, sind Sie ein Mann, alien, dann fällt ein wenig Glanz auf Sie ab. Wäre ja auch gar düster sonst.

      • alien sagt:

        Ja, wäre es in der Tat… nein, ich schmücke mich nicht mit fremden Federn. Nicht mal mit meinen eigenen…

  • Cara Mia sagt:

    Das Deux-Pièce mit Breiflecken, Kötzli-Geruch anstatt Chanel 5 und im Shopping Bag die warme Windel – und die LV Tasche auf dem Spielplatz? Jedem das Seine und jeder das Ihre. Ich hab’s genossen entweder in Jeans und Pulli auf dem Spielplatz voll in Action, oder aber in Highheels und Fashion an Vernissagen, relaxed und ohne gehetzten Blick auf die Jungmannschaft samt frühem Abgang. Gemischt, nein danke, niemals. Entweder oder, und dann richtig.

    • Cara Mia sagt:

      Als sie grösser wurden und wollten, kamen sie durchaus auch mit, aber sie mussten sich benehmen. Rumrennen und dergleichen duldeten wir nicht. Sie kamen später gerne mit auf Geschäftsreisen, sahen dann auch andere Länder, aber sie mussten den obligaten (sprich: offiziellen) Abend genau so durchstehen, wie wir, mit Humor und Stil. Niente Turnschuhe, Kapuzenpulli und Gameboy. Das lernen Kinder schnell.

      • Mumu sagt:

        Cara Mia sind sie nicht ein bisschen zu perfekt?

      • Cara Mia sagt:

        Meine Kinder? Das wüsste ich aber… Oder haben Sie sich bei der Kleinschreibung vertan? Dann tut’s mir Leid, wollte niemandem Komplexe einjagen. Allerdings frage ich mich schon, was es mit „zu“ perfekt zu tun hat, wenn man der Jungmanschaft Manieren beibringt. Das scheint in der Schweiz tatsächlich verpönt zu sein. Weshalt eigentlich? Warum haben Sie so Angst davor, zu erziehen?

      • Dancer sagt:

        Bravo Cara Mia. So wurde ich auch erzogen. Auf dem Spielplatz durfte man rumrennen und laut sein. Im Restaurant nicht. Das nennt man Erziehung. Diese Mütter, die im Zug mit einem verklärten Lächeln ihren Nachwuchs beäugen, der mit dreckigen Schuhen auf den Polstern rumtollen…..Sorry, ein no-go! Und das hat NICHTS mit Kinderunfreundlichkeit zu tun.

      • Daphne sagt:

        Halleluja, es gibt ihn noch, den gesunden Erziehungsverstand! Ich dachte ja schon, er wäre komplett ausgestorben…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Bin auch dieser Meinung, man kann nicht alles überall, auch Kinder nicht. Wobei man immer abwägen muss, wenn Kinder den Rasen vor dem Haus nicht nutzen dürfen, kann man sie ruhig gegen dieses Verbot verstossen lassen, weil es nur schikanös ist.

      • Auguste sagt:

        hmm…, wow, cara mia, dieser tage sind sie wie der scheibenwischerschalter in meinem auto. kurz draufgedrückt kommts spritzig raus und nachher ist alles klar. pippi ist auch wieder ihr gewohntes blaustrumpf. mb wird zurück sein. dann steht der zweiten saisonhälfte eigentlich nichts mehr im weg.

  • Meine Eltern waren selbständig ohne Bürojob. Es war normal, dass wir Kinder ab und zu dabei waren. Freunde von mir wurden von ihren Eltern in die Oper oder ins Museum mitgenommen. Sie fanden es klasse! Restaurants, die was gegen Kinder haben, müssen auf Umsatz mit mir verzichten. Katze & Aquarium kommen im Gegensatz zum Nachwuchs tagsüber glänzend ohne mich aus. Von Hunden im Büro habe ich schon häufiger gehört. Niemand macht sich da um Produktivität Gedanken. Weil ich mit Kind ins Büro kann, kann Arbeit auch mal mit nach Hause. Und Personaler haben kürzlich entdeckt: Motivation erhöht Gewinn.

    • Cara Mia sagt:

      Es kommt aufs Alter an. Einen Zweijährigen, der dauernd auf Achse ist, kann man nicht mit zur Arbeit nehmen, wenn man nicht gerade Kinderkrippenleiterin ist. Ein Baby geht. Und ältere, die sich auch mal selbst beschäftigen können, auch. Aber Kinder im Büro anzunageln, womöglich vor einem sie ruhig stellenden PC, derweil man selber arbeitet, ist nicht kindgerecht. Meine Kinder konnten immer vorbei kommen, sobald sie gross genug waren (Primarschulalter), oder sie holten mich ab oder ich arbeitete mal von Zuhause ab. Aber meistens war es ihnen ziemlich schnell langweilig.

  • heidi reiff sagt:

    Kluge Menschen sind immer nur scheinangepasst, ist auch ein Weg von vielen, es ist ja alles da hat mir eine vor 22 Jahren eine Begleiterin mal gesagt, ich hatte mal auch die Chance, meine kleine Tochter mit zu nehmen in einer Stelle als Bürolakaiin, der Big Boss hat immer gesagt, eine von uns sei farbenblind, jä nu, meine Lieblingsfarbe ist GRUEN, die Auflage beim Denner ist einfach rote Schürzen zu tragen beim Personal, zentral ist doch das Teamwork das funktioniert und nicht die Farbe.

  • heidi reiff sagt:

    Es gibt in der CH auch familienfreundliche Restaurants, so Spielecken für Kids, da hat der idealisierte MAO die Rechnung ohne den Wirt gemacht, bin froh lebe ich in einem freien Land, mein Cousin hat am 01.05.2010 eine Vietnamsin geheiratet , hat einfach mal klick gemacht, sie ist einfach eine herzensgute Frau so wie ich ihr manchmal begegne einfach zufällig, selten . Ich muss mich nach aussen nicht profilieren, ich könnte 24 Std. schlafen am Tag, wir sind keinem MENSCHEN Rechenschaft schuldig, auch keinem GOTT. Tut Busse ist die Auflage aus allen Religionsecken, ich entspanne mich mal ..

  • Franz Oertli sagt:

    Ja das Kinderhaben wird heute entweder verdammt oder inszeniert, ich verstehe das nicht. Kinder hat man einfach, sie gehören zum Leben, sie brauchen keine besondere Zuwendung, aber sind einfach Teil des Lebens. Entweder stolzieren die jungen Eltern in der Gegend herum und umgekehrt geben die Kinder möglichst schnell in Fremdbetreuung, um weiter an ihren Lebensträumen weiter zu basteln. Andrerseits ist in der Welt entweder auf Kinder unerwünscht eingestellt oder lupft die Kinder auf dennThron und man macht Geld mit den Kindern wie dieser blöde Ronald Macdonald oder Helloween.

  • diva sagt:

    … und noch was: das SUV-buggies in den weg stellen im restaurant und das herumrennenlassen kleiner kinder ist für das servierpersonal eine schikane. die müssen nämlich ihren job machen, und möglichst schnell und effizient. sie wären nämlich die ersten, die stänkert, wenn sie ihren latte macchiato nicht innerhalb 2 minuten serviert bekommen. und wenn man sich das leben so einteilen kann, dass man nicht ausgerechnet um 12 den wochenendgrosseinkauf erledigen muss, ist das nur höflich. die von ihnen so abschätzig genannte red-bull-sandwich-fraktion kann nämlich nicht wählen!

    • Sportpapi sagt:

      Zum Glück erledigen die red-buller ihre Kleineinkauf in der Regel auch nicht im gleichen Laden wie die Famlie ihren Wocheneinkauf. Der zudem ganz selten über Mittag stattfindet, weil dann die Kinder essen oder bereits schlafen…
      Wie man das mit kleinen Kindern im Restaurant denn machen soll, ist mir ein Rätsel – zwischendurch gibt es Grund, auch mit der Familie auswärts essen zu geben (Familienanlässe beispielsweise). Dass Kinder dann bald mal auf Achse sind, ist klar – schön, wenn sie dafür im Restaurant einen Platz und verständnisvolles Personal finden…

  • diva sagt:

    kinder finden es überhaupt nicht lustig mit der mama im café oder in der schickimickibeiz zu hocken, oder an vernisassgen rumzuhängen. im gegenteil. sie finden es stinklangweilig und fangen an, zu quengeln. was ihnen gefällt, gefällt ihrem kind noch lange nicht. ihre forderungen und aufrufe sind nichts anderes, als ihr persönlicher frust darüber, dass sie als mutter jetzt mal einfach für ein paar jahre sendepause haben und manchen hundsverlochete halt ohne sie stattfinden muss. sie hatten doch die wahl, warum entschiedenen sich dafür mutter zu werden, wenn sie damit doch nicht zufrieden sind.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      So ist das, Diva. Ich empfand die Einschränkungen nicht als grossen Verzicht, es war einfach ein neues Leben, voll mit neuen Emotionen, sehr erfüllend. Das Einzige, was mir immer fehlte, war das spontane Verreisen, überhaupt das Reisen: Früher war es einfach, nun musste man wirklich ein ‚Büro aufmachen‘ wenn man weg wollte. Dazu wurde es auch viel teurer, ich fühlte mich angebunden, manchmal. Zum Glück hab ich schon immer viel gelesen, das kann man auch mit Kindern weiter tun, ich lese auch heute lieber ein gutes Buch, als das ich in einer Gallerie rumstolpere, nur um da gewesen zu sein.

  • Wenn wir schon dabei sind – lasst uns doch nackt durch die Stadt laufen! Kleider sind überbewertet

  • Da fühle ich mich doch an meine eigenen Erfahrungen erinnert. Und an meine große Frage: Warum dürfen mich meine Kollegen mit Fußball langweilen, während ich nichts von Windeln und Brei erzählen soll? Dass Kinder definitiv mit ins Büro gehören, finde ich schon seit längerem. Aber, beim Supermutti-tum ist es wohl wie bei Superman und Spiderman auch: Frau muss erstmal eine Metamorphose durchmachen, bevor sie sich wirklich traut. Dann aber könnte gewaltig was geschehen, oder?

    • E.H.Roth sagt:

      hm, ist es ihre Firma können sie gerne ihre Kinder ins Büro bringen aber sonst gehören Kinder bestimmt nie und nimmer ins Büro.

      • Fritz Nussbaumer sagt:

        Schon mal bemerkt, dass es noch Arbeitsplätze ausserhalb der Büros gibt, an denen echt gearbeitet wird.
        Stewardesse, coop-Kassiererin, Maurer, Bus-Chauffeuse mit Kleinkind am Arbeitsplatz? Na dann mal los!

    • fufi sagt:

      Richtig!
      Kinder gehören ins Büro, definitiv!
      Und DANN nehm ich auch s’Hundi mit, und die 2 Büsi, und meine 2 Bartagamen, im Chörbli!
      Und dann geht’s ja erst so richtig los:
      Das Leben im Büro!
      😛

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ja fufi, unsere kleine Farm……

      • Es gibt Büros, da würden Kinder gar nicht mehr auffallen.

      • fufi sagt:

        Liebe Pippi!

        Neinei, die Farm soll bleiben wo sie ist!
        Kühe, Geissen, Esel und Kamele fühlen sich nämli nicht so wohl auf den kargen Büro-Böden.
        Und bis zur Teppich-Etage hab ich’s noch nicht geschafft!

        Leider ist bei uns – öffentliche Verwaltung – auch die Haltung
        von Faultieren verboten.
        Ob da wohl unerwünschte Kreuzungen verhindert werden sollen?

        😉

      • E.H.Roth sagt:

        ja dann Widerspenstige viel kraft und hoffentlich kein böses Erwachen für den jungen Mann. Schade finde ich das heute Mütter ihre Söhne erziehen statt die Väter. Aber wie sie sagen, heute leben die jungen auch in einer Spassgesellschaft. Alles ist anders und nichts so wie es scheint.

      • Sportpapi sagt:

        Ich bin froh, dass Mütter nur die Söhne erziehen, und nicht auch noch die Väter. Die sind aus diesem Alter draussen… 🙂

    • Widerspenstige sagt:

      Das ist das Beste Votum zum modernen berufstätigen Muttersein das ich hier gelesen habe. Ich habe es durchgezogen – mit Laufgitter im eigenen Geschäft und die Reaktionen waren so buntgemischt wie es Ansichten von Menschen gibt 😉 Und das vor genau 26 Jahren. Sind wir noch immer nicht dort angekommen, wo alle rund um den Erdball schon längstens angekommen sind? Ich habe in Asien Mütter mit ihren Kindern am Arbeitsplatz gesehen und auch in Afrika sieht man nix anderes. Der Arbeitsplatz wird zu hoch bewertet bei uns, denn: Mütter arbeiten um zu leben und nicht umgekehrt! Also, nur Mut u los? 😉

      • Sportpapi sagt:

        Tja, aus Sicht der Bewegungsförderung sind Laufgitter heute völlig out… Ansonsten haben Sie recht. Ich frage mich aber, weshalb berufstätig immer mit modern gleichgesetzt wird. Ist es das wirklich?

      • fufi sagt:

        @Widerspenstige!

        Wir sind weder in Afrika noch in Asien noch in Andorra noch in der Arktis!
        Wier sind hier der Schweiz!
        Und in der Schweiz zählt am Arbeitsplatz nur die Leistung!
        Und DA stören die Kleinen nur! weil:
        DANN ist die Mamma nämlich weniger produktiv,
        und DANN macht die Firma nämlich weniger Gewinn,
        und DANN „verdienen“ die Reichen nämlich weniger.
        und DANN ist die Schweizer Volkswirtschaft in Gefahr,
        JA: der „Verdienst“ der Reichen ist in Gefahr!

        Und das wollen wir doch alle nicht, oder?

        Bloss wegen den unproduktiven Kleinen,
        die auf ihre Mütter angewiesen sind?

      • Aaren sagt:

        Super so. Ich war als Kind häufig mit im Büro, und das war okay 🙂

      • Widerspenstige sagt:

        @Sportpapi
        Laufgitter sind ja nur für ein paar Monate aktuell und lassen es zu, dass Mütter/Väter unbesorgt etwas Wichtiges erledigen können. Das mit der Bewegungsförderung ist eine Übertreibung und das Laufgitter hat meinen drei Kindern überhaupt nicht geschadet – im Gegenteil. Sie entwickeln sich prächtig und ich sehe nur Unterschiede beim Jüngsten, der nur zwei Jahre eine Nanny hatte und stets Zuhause betreut wurde. Er ist der Stubenhocker schlechthin und möchte noch lange nicht erwachsen werden, obwohl er volljährig ist… Modern im Sinne von ausser Haus und gegen Lohnabrechnung 😉

      • E.H.Roth sagt:

        hm, mich hatte man auch ins Laufgitter gesteckt und ich wurde ein toller Sportler der es noch weit brachte…

      • E.H.Roth sagt:

        hm Stubenhocker. Neuer Ausdruck für Müttersöhnchen? Kein Vater da der mal den Burschen zeigt was Sache ist? So einer käme mir gerade geschliffen.. will nicht erwachsen werden. Würdest Du so ein Rockzipfel für Dich als Mann wählen Widerspestige?

      • Sportpapi sagt:

        @Widerspenstige: Ja, ich finde die Kritik an den Laufgittern auch übertrieben. Zum anderen: Schon immer mussten Frauen für die Versorgung der Familie mitarbeiten. Sei es mit dem eigenen Garten, oder aber mit Lohnarbeit ausser Haus oder Heimarbeit gegen Entschädigung. Für modern halte ich nur, dass frau arbeitet, ohne es aus finanziellen Gründen zu müssen. Noch moderner ist es allerdings, wieder als „Hausfrau und Mutter“ in erster Linie „nur“ für die Kinder dazusein. Ich bin etwas allergisch gegen den Begriff „modern“, weil man damit immer auch „besser“ verbindet. Was nicht immer stimmt!

      • Widerspenstige sagt:

        @fufi
        Ja eben, der Gewinn für die Elite im Land muss doch maximiert werden und da ist jedes Opfer recht. 😉 Die armen ArbeitnehmerInnen wagen nicht im Einstellungsgespräch oder Mitarbeitergespräch im Herbst vor dem Personaler ihr Recht auch einzufordern. Wenn Arbeitgeber fordern, mehr Flexibilität und mehr globales Denken dann dürfen die ArbeitnehmerInnen ebenso mehr Flexibilität am Arbeitsplatz sprich Kinderhort etc. fordern. Wo liegt da das Problem? Globales Denken hört nicht vor der Marge auf sondern beinhaltet eben auch die Anpassung im Betrieb und/oder etwas Lebensstil anderer Länder.

      • Widerspenstige sagt:

        @E.H.Roth
        Ich habe es etwas überspitzt dargestellt, damit klar wird, dass auch bei uns nicht alles mit der Erziehung von drei Kindern rund gelaufen ist. Jetzt können Resultate von unterschiedlichen Betreuungsmethoden in der eigenen Familie gesehen und Tipps weitergereicht werden. Unser Jüngster ist Student und sein asiatischer Papa hat mit strengen Erziehungsmethoden nichts am Hut. Das war fast immer Sache von Mama und ich bin dabei, ihm das Erwachsenwerden auf meine Art schmackhaft zu machen. Kein Zuckerschlecken, denn er ist ein Kind der ‚Generation Spassgesellschaft‘. 😉

    • paula sagt:

      Dass Kinder definitiv mit ins Büro gehören, finde ich schon seit längerem – gaht’s eigentlich na? Wann haben sie dann noch Zeit für ihre Arbeit? Nebensache! ,Hauütsache der Lohn kommt Ende Monat auf’s Konto?
      Nicht die Römer spinnen, nein, gewisse Frauen spinnen offenar völlig!

  • Katharina sagt:

    «Du bist wahnsinnig, kreativ und engagiert, aber du hast dich ja leider gegen eine Karriere entschieden.» ist eigentlich der Kernsatz und zeigt auf eine Haltung, die viele Mütter zum entweder oder zwingt, obwohl das nicht nötig wäre. Erstaunlich, dass darauf in der Diskussion bisher nicht eingegangen wurde.

    • E.H.Roth sagt:

      hm, wäre es tatsächlich so und diese Aussage von überdurchschnittlicher Fähigkeit von Kreativität entspricht der Realität bin ich überzeugt, wäre keine entweder oder Situation entstanden. Ich meine welche Firma lässt einen Mitarbeiter der wahnsinnig kreativ und engagiert ist einfach gehen?

      • Katharina sagt:

        Eine Schweizer Firma? durchaus zynisch gemeint, denn es kommt mir manchmal so vor. Siehe die Argumente betreffend PF. Da wird argumentiert, dass ohne PF der Schweiz die qualifizierten Fachleute fehlen würden. das würde bedeuten, dass die Schweizer Schulen, Berufsausbildungen usw. nichts wert seien. was ich einfach nicht glauben kann.
        Ich glaube wirklich, dass einige firmen dermassen unflexibel sind. Was ich hier über die Jahre gelesen habe lässt vermuten, dass eben diese Unflexibilität weit verbreitet ist. Frage ist, ist es Einstellungssache, Kostenfaktoren oder simpler Konformitätsdruck.

      • Sportpapi sagt:

        Der Schluss ist nicht korrekt. Bei einer Arbeitslosigkeit gegen Null und Wirtschaftswachstum fehlen natürlich Arbeitskräfte, vor allem gut ausgebildete. Auch die Schweizer Schulen können ja nicht zaubern. Und könnten sie, müssten halt noch mehr schlecht qualifizierte Arbeiter aus dem Ausland geholt werden…

      • Katharina sagt:

        Langzeiteffekte der Änderung des Schulsystems? Vielleicht. Aber ich denke es ist schlicht so, dass, um konkret zu werden, die deutschen Fachkräfte gut ausgebildet sind, aber 20-30% günstiger anzustellen sind. Bsp: Informatiker, deutsche FH, auf Platz Zürich für 90 Tausend brutto. Schweizer Quereinsteiger ohne Hochschulabschluss 110 Tausend brutto. Das ist ein konkretes Beispiel. Zuschlag erhielt der Deutsche nur wegen dem Preis.

      • Katharina sagt:

        Zudem ist die Aussage Arbeitslosigkeit gegen Null falsch. Die offizielle Zahl ist 2,8%. Darin sind die Ausgesteuerten nicht drin. Wenn ich die US Zahlen nehme, die offiziell 9,1 % ist, aber inklusive ausgesteuerte von 16% ausgegangen wird, muss die tatsächliche zahl in der Schweiz bei 5-6% sein, was für Schweizer Verhältnisse hoch ist.

        Jedenfalls kann das ganze nicht als Argument gegen eine unregulierte Einwanderung genommen werden, wo es ja benutzt wird, indem mit dem Armageddon der Schweizer Wirtschaft gedroht wird.

      • Katharina sagt:

        PF ist in dieser Diskussion sowieso Nebenschauplatz. Es geht ja um die Frage der Flexibilität, den Ansichten von Personalabteilungen und den Faktoren, weshalb die nötige Flexibilität fehlt.

      • Katharina sagt:

        gegen eine regulierte Einwanderung, nicht unregulierte.

      • Sportpapi sagt:

        Die Frage ist ja eher, was wir vom Wirtschaftswachstum haben, wenn pro Kopf unter dem Strich nichts bleibt. Dennoch glaube ich, dass die Schweizer grundsätzlich sehr gut ausgebildet sind, gerade auch die, die nicht studiert haben. Nur kennen halt die ausländischen CEOs von in der Schweiz tätigen Unternehmen das nicht – deshalb haben wir jetzt diese Titelinflation, Bacehelor und Master ohne (Zusatz-) Wert.

      • Katharina sagt:

        „Dennoch glaube ich, dass die Schweizer grundsätzlich sehr gut ausgebildet sind, gerade auch die, die nicht studiert haben.“ das sagte ich ja schon am Anfang. Im gegenteil, ich denke sogar dass vor Umstellung des systems die Ausbildung besser war. Immerhin reden wir hier von DER resource des Landes.

        Meine Frage geht um die inflexibilitaet, so wie der Artikle das anmerkt und voran das liegen koennte.

      • Sportpapi sagt:

        Auch die Arbeitgeber sprechen von fehlender Flexibilität der Arbeitnehmer. Darum geht es ja…

      • Katharina sagt:

        ich frage nach faktoren, nicht im kreis rumreden…..

      • Katharina sagt:

        und nein ich bin ziemlich sicher, dass die arbeitgeber nicht die flexibilitaet zeigen, qualifizierte teilzeitstellen anzubieten. das haus das diese site hier betreibt ist wahrscheinlich eher die ausnahme. und wie steht es in naeher gelegenen kmu’s? wie flexible sind sie, oder koennen kmu’s ueberhaupt flexibel sein. wie steht es etwa bei betrieben, die vom smuv kontrolliert sind?

      • Sportpapi sagt:

        Die Frage ist doch, weshalb eine Firma flexibel sein soll, solange sie ihre Stellen irgendwie immer noch besetzen kann. Eine andere Frage ist es bei bereits angestellten Mitarbeiterinnen, mit denen man sehr zufrieden ist. Da sollte man doch etwas mehr übernehmen, um die Leute – auch teilzeit – zu halten. Ich habe das aber auch bei all meinen Arbeitgebern so erlebt. Aber bei mir im Büro schauen auch immer wieder mal Babies vorbei, die herzlich willkommen sind – also wohl nicht der Normalfall…

      • Welche Firmen in welchen Wirtschaftszweigen wären besonders dafür prädestiniert, familienfreundliche Strukturen zu schaffen? Kaum allen Unternehmen ist das nämlich möglich. Der globale Wettbewerb setzt unserem Streben Grenzen. Das ist keine faule Ausrede, sondern ein Fakt: Money never sleeps.

      • alien sagt:

        Katharina hat sehr Recht hier, obwohl Sie ja GANZ in anderen Verhältnissen lebt. die Schweizer Wirtschaft stellt Konformität über Kreativität. Viele Firmen denken, Sie seien innovativ, dabei sind sie verknöchert.

  • Anna Meier sagt:

    Also Herr Roth, bitte, wenn Sie Tetris nicht kennen, dann müssen Sie ja ein absoluter Verweigerer der Technik sein 🙂 Tetris ist ein Spiel für PC, Nintendo, Handy… und was es sonst noch so gibt, bei dem die herunterfallenden Teile möglichst ideal eingeordnet werden müssen. Und damit meine ich Mamis, die ihre Kinderwagen z.B. im Bus einfach diagonal parkieren, so dass das nächste zusteigende Mami mit Wagen keinen Platz mehr hat und das Chaos beim 3. Wagen perfekt wird…
    PS: Ich hoffe WIRKLICH für Sie, dass Ihnen Tetris nicht echt ein Fremdbegriff ist… das wäre schon ziemlich übel…

    • marie sagt:

      und lustig dabei ist zu beobachten, dass die kleinen dann ziemlich lauthals reklamieren, da sie sich verrenken müssen, um einen angenehmen sichtkontakt mit dem anderen kleinkind zu haben. mütter versuchen dann ganz besorgt dem kleinen einen nuggi in den mund zu stecken, dabei wäre es einfach, das kinderwägeli „parallel parkieren“. 🙂 tetris war und ist klasse. meine ehemalige betagte nahbarin spielte das mit ihrem lieblingspfleger im altenheim täglich und war dabei sehr glücklich, nicht mal ihr lieblingskuchen vermochte so viel glück. oder lag’s am pfleger?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Wieso, ich kenne das auch nicht und würde mich nicht als Technikbanausin bezeichnen, ganz und gar nicht. Aber es gibt Leute, die können mit diesem ganzen Spielezeugs nichts anfangen, gar nichts. Ich gehöre auch dazu, es langweilt mich extrem, da könnte ich mir alle Nägel abkauen vor Langeweile, wenn ich sowas spielen müsste.

      • E.H.Roth sagt:

        Danke Pippi, dachte schon ich sei der einzige der noch etwas Rest-Verstand besitzt. Nitendo, Game-Boy etc. … eine traurige Geschichte und erbärmlich aber es füllte einigen wenigen die Taschen leider nicht die meinen.
        Mich langweilt dieses Elektronik-Spiel-Zeugs auch und ich konnte nie verstehen wie jemand seine Zeit damit vergeuden kann.

      • Katharina sagt:

        Find aich auch unfair, jemanden wegen Unkenntnis oder Nichtbenutzen von Technik abzuqualifizieren.

      • Anna Meier sagt:

        Hm, es hat mich eninfach verwundert, da die Kommentare von Herrn Roth darauf hinweisen, dass er über einen PC / MAC / Notebook / Tablet-PC / Smartphone etc. verfügt, und Tetris meines Wissens da meistens Standard ist 🙂 Ausser Herr Roth lässt sich den aktuellen Mamablog-Text jeweils vom Nachbar ausdrucken und schickt dann per Telegramm die Kommentare an den Tagi… DAS wäre wirklich witzig 🙂

      • Offizier sagt:

        Super, sie kennen das Spiel nicht, wissen aber, dass Sie sich dabei langweilen würden…..?
        🙁

      • Sportpapi sagt:

        In der Sportwissenschaft und in der Rehabilitation wird im Moment stark mit Computerspielen experimentiert. Mit gutem Erfolg, gerade bei älteren Leuten. Tetris zumindest hat sicher auch eine positive Wirkung…

      • E.H.Roth sagt:

        @Offizier; schon mal was von Kinder gehört ? Mamablog ? Na, klingelt es …. ?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, ich kenne es durch meinen Sohn, der eine findet diese Spiele ganz toll, spielte auch lange WoW bis auf eine ‚hohe Stufe‘, dieses Spiel finde ich sogar noch interessant, weil es auch ästhetisch ist. Also ich würde es nicht spielen, aber ich hab schon zugeschaut. Mein anderer Sohn ist in dieser Hinsicht wie ich, er kann mit Computerspielen auch nichts anfangen, ebensowenig mit Spielen auf dem Handy etc. Wenn ich Zeit überbrücken muss, lese ich, das gibt mir mehr.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, Sportpapi, meine Zeit im Sport ist abgelaufen da wird auch Power Plate nichts mehr helfen und Tetris wird mir auch keinen Millionenvertrag bescheren aber danke. Nein, bevor ich zur Lebensverlängerung genötigt werde, bin ich Mann genug vorher einen Abgang zu machen.

      • Sportpapi sagt:

        ja, ältere Menschen haben manchmal etwas gegen Sport. Aber mit Tanzen können sie sich anfreunden: http://www.wirbewegenzuerich.ch/forschung/tanzen-fuer-die-gesundheit/

      • E.H.Roth sagt:

        korrektur, ich treibe noch immer Sport und werde es auch so lange tun wie es mein Körper zulässt. Tanzen ich weiss …

      • E.H.Roth sagt:

        @Anna, sie haben keine Ahnung von Technik stimmts? Auf dem Apple ist Tetris oder sonst was nicht standart und auf dem iphone auch kein einziges Game.

        Frage, sind sie auch so unverschämt zu ihren Eltern?

      • alien sagt:

        Herr Roth, ein Computerspiel ist wie zum Beispiel Eilemitweile, Monopoly, Risiko. Das spielt man zum *Spass*. Zum Zeitvertreib. Tetris ist ein Klassiker. Da wird nicht geschossen, die Regeln sind etwa so schwer wie beim Leiterlispiel. Das Spiel macht süchtig… Nicht süchtig wie Alkohol natürlich, eher wie das Jassen.
        Ich empfehle Ihnen das als erstes Spiel. Pac-Man ist ein anderer Klassiker. Dagegen kann man eigentlich niemals etwas haben.

      • alien sagt:

        Ausserdem sind Computerspiele ein riesiger Teil der Wirtschaft. Damit wird mehr Geld umgesetzt als in Hollywood. Nix von Nische mehr, Hunderttausende Leute verdienen ihr Geld damit.

    • Katharina sagt:

      Das ist die iPhone Argumentation. Also dass da Leute, die das Teil nicht haben, als gestrig gesehen werden.

      • E.H.Roth sagt:

        nun, da reden wir von Computerspiele und es hat für mich nichts mit Technik-verweigerung zu tun wenn ich erstens nicht mit dem Computer Spiele und zweitens kein Geld für Computer-Spiele verschwende. Man kann ein Smartphone besitzen und nicht damit spielen.

      • alien sagt:

        Ah ja, und viele Spiele sind gratis. Auch auf dem Smartphone.

  • Anna Meier sagt:

    Ich verstehe die Aufregung hier nicht. Das ist ein Blog. Wie in einer Kolumne werden auch in Blogs die Dinge meist ein bisschen überspitzt dargestellt. Die Aussage ist doch lediglich: Macht was IHR für richtig haltet und nicht was die Gesellschaft von euch erwartet… wenn ihr das denn überhaupt wollt. Es gibt ja auch sehr viele Fischli, die sich wohl fühlen im Strom und nicht zwingend als Individuum wahrgenommen werden wollen. Nur nich auffallen… Aber es gibt schon viele Mamis mit Kinderwägen z.B. in ÖV’s, bei denen leider sehr offensichtlich ist, dass sie in Tetris absolute Nieten sind 🙂

    • E.H.Roth sagt:

      was ist Tetris? hm, Spannend. Computerspiele qualifiziert eine Person über sein oder nicht sein… ich dachte eher es deklassiert und ist unreif…

      • Mona Kuster sagt:

        @ Anna Meier: Haha, ihre Aussage, dass einige Mütter im Tetris Nieten sein müssen, hat mich echt aufgeheitert 🙂 Hab auch schon einige Male gedacht, dass im Tram dutzende Leute mehr Platz hätten, wenn Mütter mit ihren Kinderwagen nicht mitten drin stehen bleiben in der Meinung „Ich bin Mutter, ich habe ein Leben erschaffen, ich darf soviel Platz brauchen, wie ich will“…

  • Widerspenstige sagt:

    Es geht doch um das Selbstbewusstsein als Mutter und wie es vorher war (vor der Geburt) und wie es nachher sich verändern KANN – dem Kind zuliebe und niemand sonst verpflichtend! Das wäre mMn sehr interessant in einer Studie näher zu untersuchen. Jaja, schon wieder soll das komplizierte Wesen näher inspiziert und seziert werden anhand einer wissenschaftlichen Studie. Aber es könnte tatsächlich Dinge zu Tage bringen, die für die eine oder andere Mutter ein Aha-Erlebnis sein könnte. Wenn der gesunde Menschenverstand nicht mehr das Mass aller Dinge ist, ja dann müssen halt Verhaltensregeln her…

  • Erika B. sagt:

    Irgendwie bewegt man sich als Mutter zwischen den Extremen: auf der einen Seite die Kinderfeindlichkeit, die bösen Blicke, wenn das Kind mal schreit im Supermarkt, auf der andern Seite die Übermütter mit überbordendem Selbstbewusstsein. Mich nerven schreiende Kinder an Vernissagen, Sorry, und wenn ich von Kinderwagenstossern auf die Strasse gedrängt und fast überfahren werde, find ich das auch nicht lustig.

    • Carla sagt:

      Ich habe manchmal das Gefühl, dass es vielen zu anstrengend ist, dieses „sich zwischen den Extremen bewegen“ auszuhalten. Und die Dinge differenziert zu betrachten. Sie kippen lieber von einem Extrem ins andere wie die Blog-Autorin. Das scheint identitätsstiftend zu sein.

  • heidi reiff sagt:

    Hat ja nichts zu tun mit dem Pater der Drogenmaffia in Italien, ein Film den ich mir vor Jahren mal reingezogen habe der Hauptdarsteller war Marlon Brando, immer wieder die gleiche Leier, ich habe meinen Prozess gemacht, Schritt für Schritt habe ich meine Leichen aus dem Keller geholt ein schwieriger Prozess mit vielen Auf und Abs, hab eine gute Beziehung zu Kindern , hören wir einfach auf mit PROJEKTIONEN, ich kehre nach wie vor noch hinter meiner eigenen Türe, da gibts noch einiges zu tun, bin dabei………

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Hallo Heidi, Sie sind sicher auf einem guten Weg. Ich freue mich immer, wenn ich Ihre Beiträge lese! 🙂

      • Kathy sagt:

        Stimme ich Pippi zu. Und falls der BR eines Tages wirklich vom Volk gewählt werden sollte, werde ich für Dich stimmen, Heidi!

      • Sportpapi sagt:

        Naja, es wurden schon schlimmere BR (die sich heute für die Volkswahl einsetzen). Dennoch…!

  • Carla sagt:

    Ja, verhalten Sie sich ruhig so – und wundern Sie sich dann, dass Mütter und Väter in der Öffentlichkeit nicht euphorisch beklatscht werden! Und nicht vergessen: schön jammern! Es ist typisch für die heutige Mütter-Generation, was Sie schreiben: „Die Geburt meines Sohnes war die krasseste Veränderung in meinem Leben. Und hey, als solche darf sie auch wahrgenommen werden.“ – Hallo?! Andere Menschen erleben auch krasse Dinge – mitunter solche, die sie aus Tabugründen kaum thematisieren können. Was interessiert mich Ihre „krasseste Veränderung“? Muss ich mir deswegen entblösste Brüste ansehen?

    • Sportpapi sagt:

      Ja, das ist wohl zumutbar. Und sonst schauen Sie weg.

    • alien sagt:

      Her damit.

      • Nico Meier sagt:

        Ich verstehe das Problem an entblössten Brüsten nicht. Wenn eine Frau ihr Kind stillt ist das für mich etwas natürliches und auch wenn die Brüste nicht toll aussehen finde ich es nicht schlimm, denn es geht dabei primär um die Ernährung des Kindes. Wenn ich mir gewisse Leute anscheue beim vertilgen des inhalts einer MC Donaldstüte finde ich jede Brust Besser.

      • Auguste sagt:

        hmm…, tun sie sich einen gefallen, nico meier, verwenden sie dieses „kompliment“ äusserst sparsam beim andern geschlecht.

      • Saluto sagt:

        Nico Meier,
        meine ex-Freundin hatte Brüste wie McDonald-Tüten…was jetzt?

      • alien sagt:

        Dann hattest Du sicher öfter mal ein Happy Meal. Toll.

    • Cara Mia sagt:

      @Carla: realistisch betrachtet ist dieser Glückseffekt à la „krasseste Veränderung“ nichts anderes als ein chemischer Prozess im HIrn der dafür sorgt, dass eine Mutter das Kind versorgt. Hat nicht viel mit Romantik zu tun, was viele Frauen verkennen. Manche Drogen verhelfen zum gleichen Gefühl, was weniger gesund ist, aber viel erspart – zum Beispiel schlaflose Nächte.

  • heidi reiff sagt:

    Ich habe nichts gegen Kunst ist auch noch spannend, ich mag Bilder, als ich bei den grauen Pather gearbeitet habe war mal das Thema von einem Künstler-Ehepaar, die so künstlich Bäume verkleideten, die Namen habe ich vergessen, das Museum Beyeler haben wir auch mal besucht in Riehen mit unseren alten Betreuten. SPINNENTIERE sind KUENSTLER IM NETZ KREIIEREN. Hab ein schönes Photo von einem Spinnennetz, von einer echten Spinne, hab keine Spinnenphobie.

  • heidi reiff sagt:

    Ich durfte nie was anfassen als Kind, wichtig war einfach dass ich saubere Kleider trug, wurde X-mal im Tag umgezogen, wenn ich mal mit schmutzigen Kleidern nach Hause kam , wichtig war was ANDERE DENKEN, das A und O in der Gesellschaft. Kinder werden als Vorzeige-Objekte missbraucht, Noblesse Oblige. Vergleiche mit andern Ländern ist absurd, Kleider machen Leute , wenn ich nach meinen Kleidern beurteilt werde nein Danke, es gibt auch Menschen, die glücklich sind auch ohne Mutter oder Vater zu sein, Pech für die Boulevard Presse, ich lese div. Zeitungen im Internet, gratis. Na und……

  • Andrea sagt:

    Was für eine wundersame Diskussion!!! Der Autorin geht es doch offenkundig um eine einzige Sache: sie will mit ihrem Text deutlich machen, dass Kinder in unserer Gesellschaft keinen Platz haben – und dass Mütter sich das nicht gefallen lassen sollten, weil sich sonst daran in Deutschland niemals etwas ändern wird. Denn – und das ist ja das so extrem Auffällige – nirgendwo ist die Kinderfeindlichkeit der Gesellschaft so groß wie in Deutschland! (Was man ja auch an dem ein oder anderen Beitrag in dieser Diskussion sehen kann). Was ist daran falsch, wenn wir Kindern und Müttern mehr Raum geben?

    • Nicole sagt:

      hier gehts aber um die Schweiz 😉

    • tststs sagt:

      Weil ich einfach finde, dass Kinder in einer Galerie nichts zu suchen haben! Und zwar nicht, weil die anderen Leute sich von den Kindern gestört fühlen könnten, sondern weil es schlicht einfach nichts für Kinder ist (langweilige Bilder anstarren, ruhig sein, nichts anfassen, von Kunst und Interpretation verstehen sie noch nichts….)

      • Ingrid sagt:

        und @tststs , warum darf Mama nicht auch mal ein Cüpli dazu schlürfen? Was sind sie denn für einer? Nach Gallerien Verbot haben wir jetzt auch noch Cüpli verbot?

      • tststs sagt:

        Nein, Ingrid, neeeeeeiiiiiiiiiin! 🙂 Eben meine ich gerade das Gegenteil: Mütter sind auch immernoch Frauen, die vllt mal mit ihren Freundinnen ein Cüpli in der Galerie schlürfen will (oder das Matterhorn besteigen oder alleine ins Kino gehen oder zur Mani-Pedi-Fudi-Cure)! Alles was ich sage ist, dass sie dann die Kinder zu Hause lassen soll. Und zwar nicht, weil sich die Gesellschaft darob stören könnte, sondern dem Kinde zuliebe!

    • Daphne sagt:

      Erstaunlich, wir sind einmal einer Meinung.

      • Kathy sagt:

        Hm, ich dachte immer das ist ein schweizer Mamablog!?

        @tststs: da bin ich anderer Meinung, solange es nicht zu lange dauert, ist auch ein Museumsbesuch für Kinder interessant (wobei wir hier ev noch das Alter hineinbringen sollten – ich würde einen Galeriebesuch auch niemandem mit Kleinkindern vorschlagen, mit Schulkindern kann es aber ganz interessant sein). Wir haben immer einen Favoriten gesucht und ihn den anderen „vorgestellt“.

      • tststs sagt:

        Wieso auch nicht 🙂 Manchmal möchte ich gewisse Leute schütteln, wenn ich deren Meinung höre… um ihnen beim nächsten Thema zustimmend auf die Schulter zu klopfen 🙂

        Ich glaube, Vernissagen sind für Kinder das, was für Sie Elternabende sind 😛 🙂
        *hoffendassliebgemeinterscherzangekommenist*

      • tststs sagt:

        Das obere Post ging an Daphne

        @ kathy: Natürlich, gegen kindergerechte Ausstellungen ist nichts einzuwenden… aber nur wenn es nicht primär darum geht, dass Mami in der Gesellschaft ihrer Friends ein Cüpli schlürfen und über das neuste Werk sinnieren kann…

      • Ingrid sagt:

        sind in Zürich denn die Gallerien voll von Kleinkindern? Das scheint hier vielen sehr wichtig zu sein, dass man mit Kindern nicht in Gallerien geht….. Vielleicht gibt es Kinder die es toll finden farbige Bilder anzuschauen?… (die müssen ja nicht immer langweilig sein)

      • tststs sagt:

        Nein, Gottseidank nicht, aber die Autorin fordert uns ja im letzten Abschnitt dazu auf…

      • Daphne sagt:

        @Tststs und Kathy: Ich glaube tatsächlich, das ausschlaggebende Wort ist kindgerecht. Wenn kleine Kindergesichtchen gequält dreinschauen, weil sie an einem bestimmten Ort ihre ganz normalen Bedürfnisse nicht ausleben können, dann weiss ich als Mutter, dass ich ihnen keinen Gefallen getan habe, indem ich sie dorthin mitgeschleppt habe… Ist mir auch schon passiert.

    • mark sagt:

      So ist es wenn man in einem hochindustrialisierten Land lebt. Alles zielt auf Geburteregulierung.
      Mehr wohlstand=weniger Kinder. Schliesslich sollen die Ressourcen auch für künftige Generationen griffbar sein.

  • Sportpapi sagt:

    Und zu Heidi Klum: Wenn eine Frau das Glück passender Gene hat, ist sie schon einmal auf dem richtigen Weg. Wenn Sie dann noch ihr Geld mit ihrem Aussehen (Körper) verdient, sich sowohl den täglichen Privattrainer aus auch die Kinderbetreuung während dem Training leisten kann, und noch über eisernen Willen zu körperlicher Belastung und Essverzicht verfügt, dann kann das vielleicht so klappen. Als Vorbild taugt das aber nicht. Innert einem Jahr wieder einigermassen in Form kommen, ist für die meisten doch eine viel angemessenere Zielsetzung.

    • tststs sagt:

      Sie haben mit den Gene, der Kinderbetreung und dem Sport (teilweise) schon recht… Jedoch möchte ich nochmals auf die Spandex-Unterwäsche hinweisen (und zahlreiche andere Tricks), dazu noch ein Stylingteam, das gekonnt ca 5 kg Schminke und 2.5 kg Haarspray und ein Model zu einer umwerfenden Mami herrichtet… und vllt noch ein bisschen Fotoshop…

      Mit dem Sport ist es übrigens so eine Sache, kurz nach der Geburt und einige Wochen danach muss auf Sport (speziell Bauchmuskeltraining) verzichtet werden, da sich sonst die Bauchmuskeln nicht mehr richtig schliessen…

      • Sportpapi sagt:

        Leider sind Geburten aber auch eines der grössten Risiken für künftiges Übergewicht. Am Unispital läuft deshalb seit einiger Zeit ein Pilotprojekt, um Schwangere für mehr Bewegung und ausgewogene Ernährung nach der Geburt zu motivieren. Das Ziel ist klar, über die Vorgehensweise könnten wir streiten.
        http://www.swissmom.ch/interviews/dr-med-katharina-quack-loetscher-praevention-beginnt-im-bauch.html

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Spandex – wer will den sowas? Wie die Wurst in der Pelle, früher gab es diese Ganzkörper-Korsetts. Frauen die das trugen wussten, jetzt sind sie definitiv in der Matronenecke gelandet. Und im Sommer, wenn es dann so richtig heiss ist, da entwickelt sich ein richtiges Biotop zwischen Haut und Gummi, tschuder…..

    • Daphne sagt:

      Und ich weise darauf hin, dass die Kaiserschnitte von prominenten Müttern nicht selten drei bis vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin stattfinden, damit die letzten Schwangerschaftspfunde elegant umschifft werden können…

      • tststs sagt:

        Wobei ich wirklich sagen muss, dass ich das nicht verstehen kann… gibt doch eine ziemlich grosse Narbe oder? Und vorallem ist es eine nicht ganz leichte Operation…. (die Sport kurz danach eh nicht zulässt…)

      • marie sagt:

        photoshop und/oder starchirurg? mit make-up pampe kann man auch den bauch bepinseln. …und gaaaaaaaanz viel zeit und geld dafür.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, es gibt keine grosse Narbe, meine ist ein 5 cm langer, feiner Strich, kaum sichtbar. Es kommt halt auf den Chirurgen an, dazu war es eine geplante Sectio, wenn es schnell gehen muss, gibt es u.U. grössere Narben. Und lieber eine Kaiserschnittnaht als Schnitte an viel empfindlicherer Stelle, das brauchte ich nun gar nicht. „Save your love channel“ hiess es mal in der NY-U-Bahn.

        Meine Kinder kamen zum errechneten Termin auf die Welt, ich kann mir nicht vorstellen, dass eine seriöse Ärztin Kinder so viel früher holt. Auch nicht, dass Frauen sowas wollen.

      • Daphne sagt:

        Frauen nicht – Models und Schauspielerinnen, die mit ihrem Körper ihr Geld verdienen, schon… Ich war auch ziemlich schockiert, als ich davon gelesen habe.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, und wen interessiert das Leben von Models und Schauspieler schon? Diese Leute sind sind jetzt so was von nicht wichtig. Frauen haben die Tendenz sich mit diesen Clowns aus diesen Glossy-Magazinen zu vergleichen. Das ist lächerlich. Kann nur empfehlen aufhören diesen Mist zu lesen und schenkt solchen Leuten keine Aufmerksamkeit mehr. Klums & Co sind es schlicht nicht wert. Es vergeudet nur die Zeit eures eigenen Lebens und zwar die besten Jahre.

  • Thia sagt:

    Also manche Kommentare hier…

    Lest doch den Beitrag mal richtig. Man ist keine Überfrau, nur weil man Mutter ist. Man ist auch „nichts besonderes“. Man IST einfach Mutter. Und dazu ist man auch noch eine Frau mit Bedürfnissen und Ambitionen!
    Aber das Kind immer zuhause lassen zu müssen – wozu? Die Kinder wollen die Welt entdecken. Ihre Welt UND unsere Welt! Nicht mehr und nicht weniger! Also lasst sie entdecken und hört auf so engstirnig zu sein…

    • Auguste sagt:

      hmm…, natürlich muss ein guter blog immer raum für diskurs lassen, aber ihre lesart scheint mir den nagel auf den kopf zu treffen. am timing könnten sie allerdings noch ein bisschen feilen, thia, ein paar stunden mehr, sollten sie den verschiedenen ansichten schon einräumen.

  • Sportpapi sagt:

    Von einem Extrem ins andere. Eine Auflistung von Klischees, die auch nach vielem Wiederholen nicht wahrer wird, dann eine völlig übertriebene Reaktion (Satire?). Bleiben Sie doch einfach authentisch, auch als Mutter. Machen Sie weder das, was Sie glauben, wird vom Umfeld erwartet – noch das genaue Gegenteil davon! Sondern das, was Ihnen und dem Kind gut tut, was Sie selber für richtig und angemessen empfinden. Das gleiche gilt natürlich auch für die Väter…

  • tststs sagt:

    Liebe Mütter, wollt Ihr an schicke Vernissagen, in exklusive Restaurants oder Szenebars? Gebt Eure Kinder in die Hände des Vaters und geniesst die Zeit für Euch (oder von mir aus Grosseltern, Babysitter etc.)…
    Müsst Ihr stillen? Dann stillt! (hier bin ich mit der Bloggerin total einig)
    Wollt Ihr Heidis flachen Bauch? Dann kauft euch superenge, alles Fett wegklemmende Spann-Unterwäsche und einen Pushup! Et voila 🙂

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Dabei liess sie es nicht bewenden, sie hat eine Bauchstraffung machen lassen, deutlich sichtbar am Nabel. Die verdient mit ihrer Figur ihr Geld, mit dem Gesicht kann es nicht sein, sie hat einen dümmlichen Ausdruck. Diese Dümmlichkeit könnte leider auch durch die beste Figur der Welt nicht wettgemacht werden, also lassen wir der das Vergnügen des flachen Bauches, etwas muss sie auch haben. Ja, ich finde es schon ärgerlich, dass solchen Tussen so viel Geld verdienen können einfach durch ihr blosses Sein, echten Persönlichkeiten wie einer Cate Blanchet z.B. gönnt man das, aber einer Klum nicht.

      • Nico Meier sagt:

        Es ist immer eine Einstellungsfrage. Eine Kollegin von mir hat auch geboren und sie arbeitet Teilzeit und hat wenig zeit für Sport neben dem Kind. Um fiz tu bleiben geht sie viel mit dem Kind spazieren desweiteren wohnt sie im 9.Stock sie läuft beim Waschen immer Treppe, so wird es auch während der hausarbeit mögliche die Figur zurückzubekommen. Ohne Fleiss kein Preis.

      • alien sagt:

        Ich finde nicht, dass sie dumm aussieht. Sie sieht fies aus, wie eine sehr gemeine Person, berechnend.

  • Wanja Rotenberger sagt:

    Ja liebe Mamis, verhaltet Euch wie die Maden im Speck! Tut was ihr wollt und nehmt bloss keine Rücksicht auf Eure Mitmenschen! Schliesslich habt ihr mindestens 1 Kind auf die Welt gebracht und dies soll schliesslich von Eurer Umgebung entsprechend geschätzt werden. Ihr bewahrt die Menschheit schliesslich vor dem Aussterben und gebt dabei erst noch Eure Freiheit auf. Ihr habt alles Recht der Welt und sonst: Nehmt es Euch! Toller Artikel, wirklich! Wann kapiert ihr endlich, dass Kinderkriegen keine Höchstleistung ist, für die ihr Anerkennung verdient? Ursache und Wirkung!

  • David Bossert sagt:

    Nichts schlimmer als wenn gute Freunde plötzlich Kinder bekommen und zu Über-(präsenten) Eltern mutieren. Ich bin Ende 30 und um mich herum wird geboren was das Zeug hält. Es ist einfach nicht interessant dauernd zu hören welchen Entwicklungsschritt die Kinder gerade gemacht haben. Liebe Neueltern, versetzt euch mal in die Situation eurer Zuhörer. Es sind immer die selben Geschichten weil jedes Kind irgend wann mal anfängt zu greifen, reden, laufen u.s.w.. Mit euch ein Bier zu trinken ist deshalb einfach langweilig.

    • gugus sagt:

      ich erinnere mich, als ich 19 war und meine männl. freunde in der rs waren. am wochenende kamen sie heim und erzählten von – ja genau – vom mitlitär. gähn. ich fand das doof und langweilig. andererseits: es war eben das, was sie die ganze woche erlebt hatten und sie in der zeit geprägt hat. wovon hätten sie denn erzählen sollen. so gesehen: herr bossert, versetzten sie sich doch in die lage der neueltern: was sollen sie denn sonst erzählen, wenn nicht das, was sie bewegt? machen sie halt nicht mit ihnen ab, wenn sie nicht am aktuellen leben ihrer freunde interessiert sind.

      • Kathy sagt:

        Es gäbe ja auch noch die Möglichkeit, nach zehn Minuten zuhören oder wie lang auch immer, dem Gegenüber freundlich zu sagen, dass es jetzt reicht. Macht man doch bei der Freundin auch, wenn sie zum 100sten Mal die Trennung vom Freund diskutieren will.

    • kruft sagt:

      Versehe deinen Einwand, ich habe selbst eine 2 jährige Tochter und finde es als normal, dass sich ein Teil des Gespräches um das Kind dreht, wurde ja auch schlagartig zum Mittelpunkt meines Lebens. Es ist auch wichtig als Vater sich ggü. Freunden mitteilen zu können im Guten wie im Schlechten. Was nicht heissen soll, dass es das einzige Thema ist.
      Spannend ist auch die Veränderung im Freundeskreis, da Leute wie Sie kein Verständnis für die veränderte Situation aufbringen wollen….

  • Barbara sagt:

    ich habe Jg 1962, war geprägt von den trad. Mutter/Frauenbilder meiner (ital.) Mamma und den Emanzen-Aufklärungen von Alice Schwarzer etc. Kinder haben,war etwas natürliches. Alles war natürlich: der Körper, also wurde der nicht eingezwängt sondern bekam die Freiheit in Schlabber-Kleidern und Birkenstöcken. Als ich schwanger war und dann mein Kind hatte, stillte ich immer wo es nötig war. Frauenbrüste sind nicht gemacht um für Duschmittel und Autos zu werben, sondern um Kinder zu füttern. Und da ich nicht nur Arbeitnehmerin bin, sondern auch Mutter, ist dies mein Thema.

    • Auguste sagt:

      hmm…, also das mit den frauenbrüsten sollte man das vielleicht nicht so eng sehen, aber die werbung hat sie längst erhört, barbara, und mutet uns jetzt hühnerbrüstige knallköpfe zu, die auch noch unter vorzeitigem schweisserguss leiden. ein bisschen wehmütig werde ich da schon, wenn ich an die fa-spots von damals denke.

      schlabberkleider und birkenstöcke sind keine freiheit, sondern torheit.

      • Kathy sagt:

        Stopp Auguste, lass die Birkenstöcke in Ruhe bitte!!!!!! Habe selber ca 100 Paar Schuhe, am bequemsten sind die Birkenstöcke, jawohl!! 🙂

        @ Barbara: mein Körper fühlt sich auch im Nichschlabberlook nicht eingezwängt, das hat doch nichts mit Freiheit zu tun.

      • Auguste sagt:

        hmm…, weil sie’s sind kathy – hier eine abgeschwächte version:

        birkenstockträgerin kommen an der haustürschwelle ins grübeln und wissen am gartentor ganz gewiss: bis hier her und nicht weiter!

        übrigens, kennen sie den ehemaligen rot-weiss essen spieler, willi lippens – genannt: „ente“ lippens. der bewegte sich in stohlenschuhen, wie wenn er birkenstöcke an den füssen gehabt hätte. eine bundesliga-legende, der mann.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich hab auch überall gestillt, frau muss daraus keine grosse Sache machen, meistens hatte ich ein Tüchlein dabei zum drüberlegen, es gab nie Reklamationen. Ich hab allerdings nicht in Zürich gewohnt, dort darf man gerade mal atmen ohne spezielle Bewilligung, jeder selber schuld, der meint, dort leben zu müssen. Mir müsste man etwas bezahlen, dass ich dort wohnen würde. Freiwillig, nie!

      • E.H.Roth sagt:

        na ja wenn du die Stadt meinst so schlimm ist es auch wieder nicht aber teuer z.b. und oberflächlich.. und die meisten sind ja gar keine Stadt-Zürcher mehr die haben sich aufs Land verzogen.

    • Mona Kuster sagt:

      Frauenbrüste sind zwar nicht dafür gemacht, für Duschmittel und Autos zu werben, aber sie sind doch bestens dafür geeignet 😉

  • marietosca sagt:

    Ja! Stellt Eure Kinderwagen mittendrin hin, nervt alle um Euch rum und vermiest allen Leuten einen gemütlichen Tag im Museum. Ich werde in Zukunft auch rücksichtslos mein Fahrrad vor Eingängen parkieren, alle volltexten von wegen wie streng mein beruflicher Alltag ist, Leute nerven mit den einzigen und alleinigen lebenserfüllenden Taten, die ich vollbringe.

    Hey!! Hört endlich auf gegenseitig Lebensentwürfe in Frage zu stellen. Und hört damit auf, anderen eure Lebensentwürfe als die alleinig richtigen aufzuschwatzen. Danke.

    • Daphne sagt:

      Ich stelle es mir für ein Kind als Horrorvorstellung vor, wie ein kleines Erwachsenes durch nicht kindergerechte Museen und Galerien, Cafés und Restaurants gezogen zu werden, damit die Mama ja nur nicht auf ihr Vergnügen verzichten muss… Ehrlich gesagt, geniesse ich diese Erwachsenen-Dinge lieber zu zweit mit meinem Partner, die Kinder sind dann bei der Oma, aber das muss jeder für sich entscheiden.

  • Freddy Sutter sagt:

    bravo, ein vergnügen zu lesen. wieso verstecken üben? einfach rein ins getümmel. die sog. ungeschriebenen verhaltensregeln sind doch nichts anders als missionarisches gefassel derer, denen jedes mittel recht ist auf ihrem ego trip und für den erhalt ihrer geliebten statussymbole rackern. also nur keine falsche zurückhaltung.

    • marietosca sagt:

      Egotrip? Ich kenne einige Beispiele, für die Kinder haben ein Egotrip ist. Da geht’s in erster Linie um die Selbstverwirklichung von den Eltern. Kinder sind in jenen Fällen Statussymbole.

      Keine Kinder zu haben kann ein selbstloser Akt sein. Ich beispielsweise habe Angst, dass ich eine genauso schlechte Mutter sein könnte wie die meinige war. Unter diesen Umständen verzichte ich – dem Kinde zuliebe – auf ein Kind. Ist denn das so schwer zu verstehen?? Nicht alle tun ihrer Umgebung einen Gefallen indem sie Kinder auf die Welt setzen. Was ist, wenn diese später gewalttätig werden? Wer bezahl

      E

      • marietosca sagt:

        Wer bezahlt dann? Die (kinderlose) Allgemeinheit.

        Wer sich so objektiv beurteilen kann, dass er sich – aus welchen Gründen auch immer – gegen Kinder entscheidet, verdient genauso viel Respekt wie jene, die Kinder haben – sofern diese sich mindestens ebensoviele Gedanken gemacht haben.

    • Bionic Hobbit sagt:

      @marietosca: hören Sie auf, den Mamablog zu lesen, das nervt Sie doch nur.

      • marietosca sagt:

        @ Bionic Hobbit: mich nervt die Engstirnigkeit gewisser Leute. Leben und leben lassen. Ohne anderen konstant den eigenen Weg als DEN richtige Weg zu propagieren. Dafür brauchts Verständnis auf beiden Seiten. Es stört mich nicht im geringsten, wenn eine Frau ihr Kind in aller Öffentlichkeit stillt. Es ist auch kein Problem, wenn ein Kind schreiend im Einkaufsgeschäft nach Schokolade verlang und die Mutter trotz des Theaters nicht nachgibt. Wenn die Kinder im Zug herumtollen, dabei aber andere nicht im Übermass stören – kein Problem. Aber absichtliches Behindern – und das ist es, wenn jemand

      • Auguste sagt:

        hmm…, den mit den klodeckeln und dem verlorenen bagger fand ich wirklich lustig, bionic hobbit – what a gang!

      • Bionic Hobbit sagt:

        Thanks Auguste

  • David Kälin sagt:

    Ein Tipp: ziehen Sie weg von Zürich… «Könnten Sie Ihr Kind bitte auf den Schoss nehmen, schliesslich bezahlt es ja noch kein Ticket.» hab ich in Luzern noch nie gehört, und auch zur Stosszeit machen einem die Leute im Bus Platz wenn man mit dem Knderwagen einsteigt…

    • Sportpapi sagt:

      Hm – so erlebe ich es auch in Zürich….

      • fufi sagt:

        Klaro!
        Ab einem gewissen Alter mögen die Kleinen nicht mehr auf Mammas Schoss sitzen, obwohl sie gratis fahren.
        Aber wenn ich mit dem Hundi unterwegs bin – sage mal: eine Dogge oder ein Bernhardiner – DANN hat „das Hundi“ bezahlt.
        Und es hockt auch nicht auf einem Sitz, sondern liegt am Boden – zwischen oder unter den Sitzen, meist beides.
        Und dann – ach, ihr wisst schon!

        Was ich damit sagen will:
        Mit etwas mehr „Goodwill“ und Rücksichtsnahme und so, täte unser Alltag vielleicht etwas weniger aggressiv sein?
        Oder nöd?
        Oder doch?
        🙄

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