Mutters letztes Tabu

Für die Kinder bedeuten Sommerferien die grosse Freiheit - und für Eltern?

Für die Kinder bedeuten Sommerferien die grosse Freiheit - und für Eltern?

Mit grossem Pomp und Hurra haben die Sommerferien bei uns Einzug gehalten. Die ganzen Zeremonien, hier ein Abschiedsapéro mit Sirup und Gemüsedips, da ein Grillabend mit der Klasse und den Eltern, sind durchgestanden: Vor uns breiten sich die lang ersehnten Ferien aus! Endlich Zeit, abzuschalten und auszuspannen, die warmen Tage zu geniessen. Das ist Freiheit.

Zumindest für die Kinder. Für Eltern hingegen bietet auch diese Saison zahlreiche Gelegenheiten, sich mit den Zwängen der Elternschaft auseinanderzusetzen. Zunächst einmal gehört man als Familie notgedrungen zu den Hochsaisontouristen, also den Doofen, für die ich früher nur ein verständnisloses Kopfschütteln übrig hatte. Denn warum sollte man so blöd sein, genau dann Ferien zu machen, wenn es alle anderen auch tun? Und man dafür erst noch mehr bezahlen muss? Weil man nicht anders kann, Dummie. Weil man nur diese sechs Wochen Zeit hat beziehungsweise gerade mal zwei davon: Die restlichen vier Wochen ist man damit beschäftigt, neue Tagesstrukturen zu organisieren, mit welchen man die Kinder am Arbeitsleben vorbeijonglieren kann. Das bedeutet Tage zu Hause mit lustlosen Kindern, die Mama dies und Mama das wollen. Und statt an einem Strand zu sitzen und dem Meer zuzuschauen, stehe ich in der Brandung geschwisterlichen Streits.

Und auf welche Gedanken kommt man da? Neulich erzählte mir eine Freundin vom letzten Tabu beim Thema Mutterschaft. Anlass war eine Diskussion auf Mums.net. Dort schildert eine Frau mit einem zweijährigen Sohn, wie sehr sie ihr altes Leben vermisst und wie sehr sie es bereut, sich für Kinder entschieden zu haben. «Es fühlt sich so hohl an», schreibt sie. «Ich hasse es, im Park zu spielen, ich will eine Galerie besuchen. Ich hasse es, ‹Peppa Pig› zu schauen, ich will einen Roman lesen. Ich hasse Spielgruppen, ich will mit meinen Freunden zum Lunch. Ich liebe meinen Sohn, aber die Mutterschaft gibt mir das Gefühl, als würde ich aus dem Leben gedrängt. Kennt jemand anders auch solche Gefühle?»

Ich weiss nicht, ob das wirklich das letzte Tabu ist, aber ich weiss, dass Eltern, die Nachteile des Kinderhabens adressieren, heute auf grosse Resonanz stossen. Dafür spricht der Erfolg des Büchleins «Go the Fuck to Sleep», das zum Bestseller wurde, bevor es überhaupt erschienen war. Dafür spricht ja auch nicht zuletzt der Erfolg des Mamablogs. Und so sitze ich denn hier und frage mich angesichts der grossen Freiheit namens Sommerferien, die dank der familiären Zwänge nur noch eine klitzekleine Freiheit ist: Bereue ich es, dass ich Kinder habe?

Aber ich muss Sie enttäuschen. Ich kann dieses so genannte Tabu nicht brechen. Ich habe mich selbstverständlich schon gefragt, wo ich ohne Kinder stehen, wo ich leben, was ich tun würde – genauso, wie ich mich manchmal frage, ob ich als Ärztin nicht ein viel sinnvolleres Leben führen würde. Aber ist es nicht müssig, sich auszumalen, ob das Leben, gegen das man sich entschieden hat, das bessere gewesen wäre? Natürlich gäbe es gravierende Unterschiede. Ich würde zum Beispiel keine Nutella-Brötchen zum Frühstück essen, wie ich es während der Sommerferien tue – ein Zugeständnis an den süssen Zahn der Kinder. Stattdessen würde ich mich in einem charmanten Hotelzimmer in Südfrankreich Croissants widmen. Aber ganz ehrlich: Können es noch so luftige Croissants wirklich mit einem perfekten Nutella-Brötchen aufnehmen?

Und deshalb ein Hoch auf die Sommerferien! Denn trotz der strukturellen Zwänge bieten sie Gelegenheit, jene Menschen, die man am allermeisten liebt, ein bisschen näher kennenzulernen. Und wer könnte da je bereuen, dass er diese Menschen hervorgebracht hat?

229 Kommentare zu «Mutters letztes Tabu»

  • Gaëlle sagt:

    Oh, ein Jahr lang keine Schoggi, kein Alkohol…wie unendlich köstlich ist dann wieder dieses erste Stückli, dieser erste Tropfen! Man fühlt sich auf Wolke 7. Mit Kindern muss man auf vieles verzichten. Und wenn ich es mir dann doch mal herausnehmen kann, mich aufzubrezeln und in eine schicke Bar zu gehen, dann komm ich mir so exklusiv vor wie Kate Winslet in Titanic, als sie vorne auf dem Bug stand und sich den Meerwind ins Gesicht blasen liess. Freiheit – so schön bist du wenn du begrenzt bist!!

  • Teilzeitpapi sagt:

    Zu einem anderen Tabu, unter dem jede sechste (!) Frau zwischen 30 und 40 leidet, meistens Mütter: Inkontinenz nach Geburten. Liebe Mütter da draussen, wenn Ihr fleissig und richtig Beckenbodentraining macht und es nach der üblichen Rückbildungszeit nicht besser wird geht zum Arzt! Bleibt mit dem Leiden, über das man kaum mit jemandem reden kann und auch die Beziehung belastet, nicht alleine.

    • Teilzeitpapi sagt:

      Lasst Euch nicht wie wir von Physiotherapeuten, Hebammen, Hausarzt und sogar Gynäkologen mit weiteren Beckenbodentrainingratschlägen abspeisen und bei Euch das Gefühl entstehen lassen, Ihr würdet es nicht richtig oder zuwenig machen. Geht zu einem Arzt, der TVT-Operationen durchführt. Der hat dann auch die richtigen Diagnose-Instrumente. Erstaunlicherweise werden angehende/neue Mütter nicht über diesen möglichen Geburtsschaden aufgeklärt, obwohl er mindestens so häufig wie postnatale Depressionen zu sein scheint (worüber in Geburtsvorbereitungskursen vermutlich meistens aufgeklärt wird).

  • Katharina sagt:

    Öffentlich eigene Lebensentscheidungen zu hinterfragen ist also ein Tabu. oh how quaint.
    oder die Vorstellung das Leben sei planbar. auch Schwangerschaften kommen manchmal aus heiterem Himmel, trotz Vorkehrungen.
    oder die Mutter dürfe dann nicht darüber spekulieren ob die andere Entscheidung vielleicht doch besser gewesen wäre.

    wo nehmen sich eigentlich Leute das Recht her, zu meinen was gedurft werden solle, was zu denken sei usw.?

    das krasseste dann Leute, die meinen, Kinder seien Angelegenheit der Öffentlichkeit.

  • Erika B. sagt:

    @Bio-Monika: Find ich ganz ganz bös, aber treffend. Genau das mein ich: weg mit dem verbiesterten Blick … und von wegen Kinder seien reine Privatsache.

  • Katharina sagt:

    Frustra laborant quotquot se calculationibus fatigant pro inventione quadraturae circuli.
    nihil umquam te paeniteat

  • Libertin sagt:

    Wenn man/frau tatsächlich wüsste, worauf er/sie sich einlässt nur, weil seine Gene sich reproduzieren wollen, und hätten ALLE Menschen die gleiche, uneingeschränkte Kontrolle über seine/ihre Fruchtbarkeit, ink. Pille, Pille danach, medizin.und pharmazeutischem Abort innert festgelegten Fristen – die Bevölkerungsstatistik sähe m.E. anders aus. Erheblich anders.

  • Eremit sagt:

    Ein weiterer guter Beitrag.

    Wenn die Kinder während den Sommerferien lustlos zuhause sitzen und permanent die Eltern quängeln, dann stellt sich doch die Frage ob man ein kindergerechtes Daheim hat.

    Beim lesen des Text mit all dem was Mütter der „Jungfrauenschaft“ nach sehnen, dann scheint es wirklich besser zu sein: Entweder Frau wünscht sich Kinder und hat dann zehn Kinder oder Frau lässt das Kinderhaben besser sein(?).

  • Verena Frei sagt:

    Ob sich unsere Mütter oder Grossmütter auch solche Fragen gestatten konnten? Und was wäre, wenn sie sich zu einem NEIN entschieden hätten? Ich bin überzeugt, dann gäbe es viele von uns nicht, und diese müssten sich dann heute nicht mit solchen (selbstproduzierten oder eingebildeten) Problemen auseinandersetzen. Wie einfach……..

    • Brunhild Steiner sagt:

      Tja, die Errungenschaften der Moderne, Sie und wir sitzen vor einem Compi-
      wir wälzen für uns elementare Fragestellungen und Sie beobachten leicht irritiert
      über was alles mensch sich heute so Gedanken machen kann.
      Aber eigentlich, Frau Frei, bin ich ganz froh dass ich mir das eben bewusst überlegen kann, denn so glücklich über das „Nicht Fragen gestatten können“ waren die Frauen damals nämlich auch wieder nicht…

  • Nia sagt:

    Ich bin in dieser Situation und zu alt, um darauf zu warten, dass sich die Gefühle dafür oder dagegen dann schon mal noch konkretisieren. Die äusseren Umstände wärend gut, die Uneindeutigkeit der Gefühle belastet. Falls es also Eltern gibt, die ähnlich waren, würde mich ein Feedback freuen.

  • Nia sagt:

    Gibt es hier auch Eltern, die sich sehr schwer getan haben mit dem Entscheid für oder gegen die Elternschaft? Die nicht schon immer wussten, dass sie eines Tages Kinder wollen, sondern vielleicht lange keine wollten und dann unsicher wurden? Die Kinder mögen, aber nie Neid auf Eltern empfunden haben? Die nicht den Verlust von Lebensstandard (Luxusferien u.ä.), Ausgang, Cüpli & Co fürchteten, sondern unsicher waren, ob der Entscheid zur Elternschaft sie unglücklich machen könnte, dass der unwiderrufliche Entscheid für Kinder sich als falsch herausstellen könnte, als Ende der Zufriedenheit?

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Nia: ich wusste schon immer dass ich mit Sicherheit keine will,
      habe Kinder nie speziell gemocht und „Neid“ auf Eltern?
      Ich war ja gottenfroh kein so Elternteil sein zu müssen…,
      und dann hat mich ein sehr kinderliebender Mann geheiratet, inklusive Inkaufnehmen, dass es mich nur im Soloangebot gibt.
      Irgendwann begann sich die innere Gefühlslage zu verändern und heute habe ich drei Kinder welche ich nicht bereue.
      Aber diese Unwiderruflichkeit des Entscheides hat mich auch lange beschäftigt, es geht ja nicht um eine möglicherweise falsch gewählte Haarfarbe…,

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/ gute Navigation beim inneren Durchdenken, Abwägen, sich der Entscheidung nähern und den Fuss auf eine Seite stellen-
        das Abenteuer lohnt sich und wenn Sie im Voraus schon so reflektierend herangehen-
        und sich diese Haltung bewahren, dann würd ich mal behaupten Sie haben alle Chancen dass das sehr gut endet…

      • Nia sagt:

        @Brunhild Steiner: Vielen Dank für ihre Antwort. Das tönt tatsächlich nach gewissen Ähnlichkeiten. Ich war mir auch ganz sicher, dass ich keine will, habe das meinem Partner von Anfang an klar kommuniziert und er wollte trotzdem mit mir zusammen sein. Irgendwann nach sechs Jahren, Todesfällen in seiner Familie und – ich weiss nicht wirklich, was es war – habe ich neu über eine mögliche Elternschaft nachzudenken begonnen. Seither sind bald zwei Jahre vergangen und ich bin mitten im Dilemma…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Nia: ich weiss nicht wie nahe Sie an der „kritischen Altersgrenze“ stehen, im Rückblick bin ich jedenfalls dankbar dafür dass wir erst ein paar Jahre zu zweit hatten- wir wären mit den anstrengenden Faktoren, welche halt auch einhergehen, komplett überfordert gewesen.
        Egal auf welche Seite hin Sie sich entscheiden, es werden beide Seiten Vor-und Nachteile haben, welche wie schwer wiegen werden kann man im Voraus eigentlich gar nie wirklich wissen, man kann bloss abwägen und hoffen dass man aufs richtige Blatt gesetzt hat- aber noch zum Trost, der Gewinn wär dann doch höher als beim Poker 🙂

      • Laura TI sagt:

        @Nia
        Mitten im Dilemma war ich auch mal, und irgendwann fühlte es sich richtig an eine Familie zu gründen. Ich habe es seither nie mehr hinterfragt, sondern es angenommen als Teil meines Lebens. Höhen und Tiefen haben wir zusammen durchlebt und heute sind die Kinder fast erwachsen, grossartige junge Menschen, deren Weg ich vielleicht auch ein wenig mit gestaltet habe und die mich jeden Tag mit Stolz erfüllen.

  • heidi reiff sagt:

    Staune nach wie vor so an Volksfestern auch aus der CH, wie so alte Männer schwere Kuhglocken rumschleppen, ein Balken in der Mitte links und Rechts eine schwere Kuhglocke, liebe Grüsse von Sisiphus, hat mir eben ein email gesandt, war leider kein Sherpa, schnüff jetzt muss ich mal selbst auf die HINTERPFOTEN 🙁 :-(, Die Alphatiere sind mir zu schnell, hab ich da was verpasst, zum Glück bin ich nicht bei Corrida in Spanien, diese Tierquäler halt ich mir mal vom Hals, wo ist das Land wo es keine Tränen gibt, dort wo alle Menschen sich verstehn, Völker aller Länder,,,ich weiss es nicht.

    • Bio-Monika sagt:

      Liebe Heidi, ich wollte Ihnen das längstens schon mal gesagt haben: kennen Sie den Engel vom Zürcher Hauptbahnhof? Ich ernenne Sie hiermit zum Mamablog-Engel! Wenn Sie nicht wären, hätte ich schon so ab und zu den PC aus dem Fenster geworfen vor Genervt-Sein! Machen Sie weiter so und Danke.

  • heidi reiff sagt:

    Ich hab einfach ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl, ist nicht das gleiche wie Selbstgerechtigkeit, komme mir weder besser noch schlechter als andere vor, in einem friedlichen Land gibts keine Flüchtlinge, da im Matthäuspark im Kleinbasel vergnügen sich Kids im Spielplatz mit Schaukeln, Rutschbahnen, Velos, Trottinets etc. das Leben ist bunt , mit überheblichen Menschen habe ich einfach Brücken abgebaut, für mich war es ein Weg. Die Nena war auch mal so ein Schwarm für mich, das Lied mit den 99 Luftballon, oder Nina Hagen . Ich lasse mich nicht piercen auch nicht tatoolen, Niveacreme super.

  • heidi reiff sagt:

    Bei all zu hohen Erwartungen ist der Frust meist vorprogrammiert. Ich möchte einfach meinen Nachkommen keinen Schweinestall überlassen. Kleine Kinder sind ja keine Aasgeier, der erste Schritt ins Leben ist die Geburt einfach ein Naturgeschehen, ui jetzt hab ich die Leihmütter und Samenbanken vergessen, die kommen auch auf die Welt, ev. nach wie vor als Kanonenfutter, haben wir Menschen nichts gelernt aus 2 Weltkriegen, die Drahtzieher sind nach wie vor Dispoten. Ghadaffi im hier und jetzt, Hitler, Stalin, Kriegstreiber sterben nie aus, totalitäre Systeme in fremden Ländern haben das Sagen.

  • John Clark sagt:

    Einfache Antwort: Wie jede Entscheidung (insb. dieser Kategorie), hat auch das Kinderkriegen ein „defür“ und „dewider“. Genauso wie das „Nicht-Kinderkriegen“, dass gegeneinandere „auszuspielen“ geht nicht, denn die Relationen fehlen. Bei dem Beispiel aus den USA, könnte man allenfalls über eine „reorganisiation“ der Kinderbetreuung nachdenken (falls dies Wirtschaftlich und Gesellschaftlich auch umsetzbar wäre)?

  • Rima sagt:

    Es ist definitiv zwecklos,unnötig und destruktiv sich nach etwas zu sehnen dass man nicht (mehr) hat sprich haben kann. Ganz einfach weil es nicht der Realität entspricht. Mann und Frau sollte sich das abgewohnen. Es kostet nur viel Energie die man besser für die Ist-Situation einsetzt. Es könnte dann nämlich, oh Wunder, sein, dass diese gar nicht so schlimm ist als wie sich der Mind ausdenkt.Und: Auch ein kinderloses Leben birgt Hürden und Früste. Und wie heisst es so schön? Hans Damf im Schneckenloch hat alles was er will doch war er hat das will er nicht und was er will..ergo..hat er nicht.

  • Leonidas sagt:

    Danke liebe Michèle Binswanger für diesen lesenswerten Artikel und vor allem Ihr abschliessendes, klare Aussage zum Thema Kinder haben/nicht haben. Es ist nicht Mutters letztes Tabu was die bemitleidenswerte Mutter auf mums.net gebrochen hat, sondern ein Zeugnis unendlicher Dummheit, Schwäche und fehlender Selbstkenntnis. Natürlich darf man schwache Momente haben und natürlich ist Elternsein nicht immer süss, natürlich darf man dies auch zugestehen aber dies in einem Blog und dann noch so absolut?? Da frag‘ ich mich, wie weit diese Dame gedacht hat, als sie sich schwängern liess? Lächerlich!

  • Marietta sagt:

    Jede(r) der heute ein Kind haben will, sollte sich zuerst folgendes überlegen: Es geht nicht nur um den eigenen Verlust an Lebensqualität, sondern auch um die (fehlende) Zukunft des Kindes. Die Generation, welche heute geboren wird, ist die erste von der wir mit Sicherheit bereits jetzt behaupten können, dass sie es einmal schlechter haben werden als wir. Sie werden geboren in eine übervölkerte, verschmutzte Welt, deren Ressourcen zu Neige gehen. Sie werden in einem grausamen, gnadenlosen Verteilkampf leben. Es ist die wahre „Generation No Future“. Und sie werden uns eines Tages verfluchen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, …vielleicht ein nutellabrot?

    • Bio-Monika sagt:

      Oder eine Prise Gelassenheit? Eltern aller Generationen haben genauso gedacht, die Endzeitstimmung in den 70igern ist noch nicht allzu lange her – und wir sind trotzdem alle da und es geht uns gut, oder?

    • Rose sagt:

      ….da stimme ich Marietta zu…..die Zukunft sieht wirklich gar nicht rosig aus. Ein Job wird nur jemand mit 2-3 Uni-Abschlüssen finden und wird doch fast nichts verdienen. Gnade denen, die das nicht schaffen. Aber; evt. wächst man auch in diese neue Welt einfach auch rein..

  • Severin Brunner sagt:

    Wir Schweizer sind nun ein Volk von Jammerern geworden, wie die Deutschen ! Man findet immer irgendwas, über das man jammern kann, statt das Leben mal zu nehmen wie es ist und es auch zu geniessen. Es ist absolut lächerlich.

    • Manfred Grieshaber sagt:

      Halt! Nicht alle Deutschen sind so, vor allem nicht die Rheinländer (wie ich). Wenn ich allerdings die vielen Pendler morgens am HB sehe die alle ein unsichtbares Schild vor sich hertragen: „Lass‘ mich in Ruhe!“ wundert es mich nicht das solche Leute sich selbst und die ganze Welt nur negativ sehen. Der Zürcher muss ja nicht gleich wie einer Kölner jede Gelegenheit nutzen um über die Stränge zu schlagen aber ein bisschen mehr Lockerheit täte ganz gut. Und zum Lachen muss er auch nicht jedesmal in den Keller gehen. EIn fröhlicher Tagesbeginn mit der ganzen Familie bewirkt wahre Wunder.

      • Bio-Monika sagt:

        Ich behaupte mal, dass Sie, wenn Sie als Kölner (Jeck) in Hamburg/München/Frankfurt am HB stünden und ein fröhliches ‚Guten Morgen – nun seid doch mal alle locker‘ erschallen lassen würden, Sie nur knapp der Lynch-Justiz entgehen würden……. Ich lache überall, nur nicht im Keller, aber ich gehöre zu denen, die morgens Ihre Ruhe wollen…..

      • Manfred Grieshaber sagt:

        @Bio-Monika: Ein „Guten Morgen“ reicht schon, natürlich nicht mit einer Sieben-Tage-Regen-Miene. Ich habe in Hamburg studiert, auch dort funktioniert es. Und in München war spätestens am Mittag bei der Brotzeit das Eis gebrochen. Es kommt halt darauf an eine positive Stimmung zu verbreiten ohne aufdringlich zu sein. Oder wie, glauben Sie, habe ich meine pubertierenden Kinder dazu gebracht uns nicht am Morgen mit ihrer Übellaunigkeit den Tag zu verderben. Natürlich hiess es oft zuerst: „Papa, Du bist doof, Du nervst“. Da zieht man sich besser selber durch den Kakao, natürlich ohne plump zu sein

      • Bio-Monika sagt:

        Ok, dann bin ich einigermassen überzeugt! Da ich zu den (Ex-)Kindern gehörte, die es hassten, wenn unser Vater am Frühstückstisch schon gut gelaunt herumpolterte, will ich ihnen mal glauben, dass Sie es besser gemacht haben….
        Und was das-Eis-brechen in deutschen Büros angeht: ist schon klar, wenn man ab 10 Uhr gefühlte 2.000 Mal ‚Mahlzeit!‘ an den Kopf geworfen bekommen – da wacht noch der letzte Penner auf! Helau!

      • alien sagt:

        Manfred hat schon recht. Allerdings stört mich die Unfreundlichkeit der Zürcher am Morgen nicht. Ich halte mich einfach an die Wenigen, die keine zwei falschen Beine haben zum Aufstehen.

    • Rima sagt:

      !!!!!stimmt eindeutig!

      • blackball sagt:

        Na ja, als Kölner sind Sie mit dem FC ja leidgeprüft. Da kann einem so schnell nicht mehr die Petersilie verhagelt werden … 😉

      • Manfred Grieshaber sagt:

        Solange ich ein paar mal im Jahr nach Köln fahren kann, der Köbes, wenn er mir mein nächstes Kölsch bringt ein Spässchen macht, der Dom noch steht, der FC nicht abgestiegen ist und wir am Aschermittwoch in der Kirche unser Aschenkreuz bekommen und alle Sünden des vroigen Karnevals vergeben sind ist die Welt noch in Ordnung. Alaaf!

      • Auguste sagt:

        hmm…, neben nutellabroten lieben wir das leben, die liebe und die lust…

        youtube: höhner – viva colonia

      • Bio-Monika sagt:

        M Grieshaber: Ok, dann bin ich einigermassen überzeugt! Da ich zu den (Ex-)Kindern gehörte, die es hassten, wenn unser Vater am Frühstückstisch schon gut gelaunt herumpolterte, will ich ihnen mal glauben, dass Sie es besser gemacht haben….
        Und was das-Eis-brechen in deutschen Büros angeht: ist schon klar, wenn man ab 10 Uhr gefühlte 2.000 Mal ‘Mahlzeit!’ an den Kopf geworfen bekommen – da wacht noch der letzte Penner auf! Helau!

  • kaya sagt:

    @ max: Aber wie viele Mütter/ Väter sind es tatsächlich die zur “ich-will-alles-haben“-Gesellschaft gehören? Ich erlebe die meisten Eltern als solche, die versuchen sich mit ihren Kindern ein gutes Leben einzurichten und dazu gehören auch Wünsche und Träume. Unsere Eltern hatten das auch schon, nur entsprachen ihre z.T. anderen Bedürfnissen, solchen, die in jener Zeit in und anstrebenswert waren. Irgendwie bleibt alles eine Wiederholung, weil das Elterndasein sich Grundsätzlich auch nicht gross verändert hat oder es je wird.

  • max sagt:

    @ erika b / kaya: na klar soll darüber gesprochen werden können. ist ja schliesslich nichts als menschlich, dass man mal die schnauze voll hat! alles andere wäre eine illusion – kein mensch ist derart perfekt, dass er seinen pflichten und verantwortungen stets mit eiserner disziplin und selbstaufopferung zu 100 % nachkommt; und die, die das behaupten, machen sich und ihrer umwelt derb was vor. dennoch geht der trend schon hin zur „ich-will-alles-haben“-gesellschaft, was zu einem gewissen teil ja auch gut ist. solange man das schiff auf kurs hält, und es nicht abdriften lässt, ist alles ok.

  • kaya sagt:

    @ Erika B: Bin gleicher Meinung. Muttersein ist/kann wunderschön und bereichernd sein, aber eben nicht nur. Da gibt es immer mal wieder Anlass zu Frust und dazu braucht es nicht gravierende Ereignisse, ein Nasenrümpfen beim Essen kann Anstoss genug sein.

    • Pippa Blaustrumpf sagt:

      Das ist das Leben, absolut normal. Kein Rosengarten und kein Kägifret, eher eine Wiese mit Blumen, die es immer wieder zu finden gilt. Manchmal kommt eine Böschung, ein steiler Anstieg, ein schmaler Grat. Dann wieder ein murmelndes Bächlein, das kühl und erfrischend dahinfliesst. Wenn es emotional grundsätzlich stimmt, nimmt man diese Freuden und Hürden gern in Kauf. Ich denke halt, jedes Kind hat das Recht darauf, ein Wunschkind zu sein, wenn manchmal auch ein ungeplantes Wunschkind. Entscheidend ist die innere Haltung und Bereitschaft.

  • xyxyxy sagt:

    @Jo – die zweite Säule kennt kein Umlageverfahren und ist trotzdem mit ähnlichen Problemen konfrontiert, Rentenkürzungen.
    Mit der Abkehr vom Umlage verfahren streichen sie eine weitere soziale Komponente. Denn die grösste Umlage ist derzeit in der 1. Säule von Reich zu arm.
    Dann haben sie uns noch nicht gesagt, wer Staat und Wirtschaft mit Arbeitskraft am Leben erhalten soll? Menschen aus der Überbevölkerten 3. Welt, etwa?

    • Erika B. sagt:

      Man stelle sich einfach einmal unsere Welt ohne Kinder vor. Richtig vorstellen! Kein Gewusle im Park, kein Geschrei im Tram, keine Schulen, nixnada.
      Ich weiss, das hat mit Umlageverfahren direkt nichts zu tun; … aber mit Zukunftslosigkeit vielleicht?

      • Robert sagt:

        Kein ausserhalb des Altersheims.

      • Bio-Monika sagt:

        Ich sage in der Schulpflege in solchen Fällen, wenn sich (vorwiegend) ältere Menschen über spielende, laute, lebensfrohe Kinder beschweren: nicht mehr lange, dann gibt es in der Kiste absolute Totenstille. Sehr rüde, aber wirksam.

      • alien sagt:

        Meine dürfen (fast) so viel rumtollen wie sie wollen. Um 22 Uhr ist einfach fertig lustig, in den Ferien (während der Schulzeit schon eher).

  • Erika B. sagt:

    @ max: vielen Dank, Sie bringens auf den Punkt. Klar und kurz!
    Aber warum wird hier nicht über das angesagte Thema diskutiert?
    Nämlich über das Tabu, mal einfach das Mamisein zu verdonnern?
    Das kann einer nämlich zwischendurch wirklich gründlich verleiden, und dann soll das auch gesagt werden können, ohne dass gleich alle über eine herfallen so im Sinne von ist-ja-eh-blöd und selber-schuld…

  • Sven E. sagt:

    Ich liebe Nutella-Brötchen!

  • sepp z. sagt:

    6 Wochen Sommerferien? Gerne wäre ich auch mal Mami.

  • Auguste sagt:

    hmm…, des weissbrots feuchtester traum: sich in der kühlen frische des frühen julimorgens von jemandem mit einem küchenmesser voll nutella so richtig flachlegen zu lassen und mit kleinen bissen vernascht zu werden.

  • heidi reiff sagt:

    Kirschner hat ein gutes Buch geschrieben – Die Kunst ein Egoist zu sein – Kadavergehorsam ist nicht mein Ding resp. nicht mehr. Ich mag Prunk einfach nicht, ich brauche keinen Palast, Jet Set nein danke, die Kuh macht immernoch Muh, meine Vorfahren waren Bauern und Zigeuner, in den Ferien als Kind bei meinen Verwandten hab ich auch das Heuen gelernt, Ich gehe nichtmehr zu Schule, brauch keinen Stundenplan mehr, muss nichtmehr um 007.00 h auf der Matte stehen, paradiesische Zustände :-). Vergleiche mit andern Ländern sind absurd, da kann auch kein Papst und Bischof was ändern ob mit o/ Mitra.

  • tanja sagt:

    wieso kann man nicht croissants zmörgele in den ferien, falls man in frankreich ist jedenfalls? meine kinder lieben croissants 🙂 und ich würde nie nutella essen nur weil es die kinder essen. in den ferien kaufe ich das gar nicht erst. ja klar, wie so oft im leben, sieht man was man nicht hat, anstatt was man hat, und trauert der freiheit nach. nur weil man kinder hat, muss man das doch nicht 20 jahre lang rund um die uhr nur toll finden, das geht doch gar nicht. und nur weil man motzt ist es doch nicht 20 jahre lang rund um die uhr nur schlimm

  • von waldkirch sagt:

    Das habt Ihr von der Rund-um-die-Uhr-Betreuungspädagogik. Lasst Eure Kinder endlich leben, dann lebt ihr auch besser! Das ist der Nachteil, neben vielen Vorteilen, der familienergänzenden Betreuung: Es ist immer jemand für das Kind da, wenn es dem langweilig wird und wenn ein Problem zu lösen ist. Erziehung zur Selbständigkeit und Verantwortung für sich selber verlangt vom ersten Tag an schrittweises Risiken in Kauf nehmendes Elternverhalten. Statt dessen infantilisieren wir unsere Kinder und wundern uns dann, wenn sie als Kleine passiv, als Adoleszente aggressiv werden.

  • max sagt:

    vor langer zeit haben 2 menschen tatsächlich mal gefunden, dass sie ein kind haben wollen. so bist du entstanden.

    coole sache, oder?

    wer kinder hat, ermöglicht das gleiche.

    irgendwie schräg, aber irgendwie auch wunderbar.

  • heidi reiff sagt:

    ne regrette riens, ni le bien ni le mal, tout ça me biens egal – Edith Piaf – 🙂

  • heidi reiff sagt:

    Das Leben im hier und jetzt ist einfach eine Entdeckungsreise. Ich bin froh bin ich gelassener geworden seit ich eine AHV-Teenagerin bin. Die Leistungsbestie die ich früher war hab ich längst auf einem Planeten entsorgt, seit ich gelassener bin, geht es mir gut, ich bin endlich auch lieb zu mir selbst und nicht nur zu anderen. Ich habe ein Dach über dem Kopf, bekoche mich selbst, esse wenn ich Hunger habe, – l’appetit vient en mangeant‘ leben und leben lassen – und erstens kommt es anders und zweitens als Mensch denkt – sind einfach meine persönlichen Erfahrungen – non riens de riens – non je

  • Hughette Rolande sagt:

    Weshalb nicht mit den Kindern in die Galerie gehen und ihnen die Faszination von Kunst näherbringen? Weshalb nicht mit ihnen zum Lunch der Freunde? Weshalb nicht mit ihnen in Südfrankreich in einem charmanten Hotel Croissants essen? Weshalb nicht einen Roman lesen, wenn gleichzeitig die Kleinen auch versunken sind in den ihrigen? Was spricht dagegen?
    Aber man muss halt auch säen, was später kultiviert sein will… und ob Nutellabrötchen da so wirklich das Gelbe vom Ei ist…?
    Ps: man kann auch in den Wald, die Badi, unter einem schattigen Baum Büchli lesen, oder laange Frage-Antwort-Spiele ..

    • Robert sagt:

      Kicher. Das erinnert mich – und es ist LANGE her – an eine junge Frau im Babykurs, die, schwange wie sie war, verkündet hat, sie werde ihren Kindern nie und nimmer „so Disney-Micky-Maus Figuren und son Zeugs“ ins Zimmer stellen oder auf den Kleidern zumuten oder zum Spielen geben. Nur stilvoll und kultiviert. Schade, hab sie später nie mehr getroffen….

    • alien sagt:

      Gestern waren wir im Seilpark, das war richtig anstrengend. Heute war Verkehrshaus dran. Das war lehrreich, und anstrengend. Vier Stunden rumschuhnen…

  • Lars Finster sagt:

    Zum Blog: ja ich glaube es ist wirklich so, dass man sich in schweren Zeiten die andere Seite des Flusses viel schöner vorstellt und sich wünscht den anderen Weg gegangen zu sein. Wenn man es so betrachted, fällt einem auf, dass man genau in den Momenten auch NUR das positive auf der anderen Seite sieht… das negative kommt einem gar nicht in den Sinn…

    jede Gesellschaft braucht Kinder, wer denkt es braucht keine, MUSS SICH NICHT WUNDERN WENN ES MEHR AUSLÄNDER ALS SCHWEIZER GIBT IN 10-20 JAHREN

    • Bapi sagt:

      …mehr Ausländer als Schweizer gibt es jetzt schon. Denken Sie bloss an die Milliarden von Chinesen. Da müssen wir unser aber noch gewaltig anstrengen mit Kinder machen…

    • Papi der Dritte sagt:

      hmmm… muss man das wirklich in dicken fetten Buchstaben schreiben? Sieht irgendwie nach Frust aus, und hat mit dem Thema ‚Hilfe mein Kind versaut mir mein vorher so erfreuliches Leben‘ nicht viel zu tun. Schade.

    • Auguste sagt:

      hmm…, von einfamilienhüsli überbaut, von fremden fötzeln überrannt, von schwarzen schafen kahlgefressen, von sieben volksgewählten regiert und vor gotthart und gubrist zu tode gelangweilt – heute grauts mir glaub vor der zukunft.

      • Rotkäppchen sagt:

        Oh Auguste, das hat aber wieder gewaltig geknallt beim Lesen…ob das alle hier so mitgekriegt haben?? Aber Schwamm drüber, heute braut sich sowieso ein Blitz-und-Donner-Gewitter zusammen bei dieser Hitze dass mein Denkmotor gefährlich in Schieflage gerät und sich glaube ich niemand langweilen wird.. 🙄

      • Robert sagt:

        Ooooch nein, ich wollte heute noch auf den See. Mit meinem dicken Motorboot. Das ich mir trotz Kind geleistet hab.

    • Rotkäppchen sagt:

      Was sind denn eigentlich Ausländer im Gegensatz zu Schweizern, Lars?? Wo liegt denn der Unterschied ausser der kurligen anderen Sprache, leckeres anderes Essen, zum-Witze-reissen anderes Verhalten….?? Klär mich auf bitte (*neugierig luuge)

      • Lars Finster sagt:

        Rotkäpchen, Ich hab nichts gegen ausländer. Mir gehts nur um die Leute die sich immer beschweren weil in den Klassen, die Mehrzahl die ausländischen Kinder ausmachen. Dabei ist das Ganze ja unsere Schuld. wenn wir auf 2 Schweizer nur 1.3 Kinder haben, schrumpft unsere Gesellschaft, das ist logisch…

  • Cara Mia sagt:

    Ob in Bezug auf Kinder oder sonst etwas: man kann sich ewig hintersinnen, wie es denn wäre, wenn… oder wie meine Oma zu sagen pflegte: „wenn dr ‚Hätti‘ und dr ‚Wenni‘ nit wär, wär mi Vatter Millionär“. Das bringt rein gar nichts, sondern vergällt einem nur die Gegenwart. Kinder sind nun mal keine Versandhandelsware, die man retournieren kann.

    • Auguste sagt:

      hmm…, und jetzt, wo die nasa das shuttle-programm beendet fällt auch noch „plan b“ weg.

      • heidi reiff sagt:

        Meine Grossmutter machte so Aussagen, z.B. einem Kind muss man den Willen brechen, beim Abschied sagte sie zu mir, bhueti Gott und folg schön dim Mammi, manchmal fragte sie mich : bisch chiebig, mir hat sie den Willen nie gebrochen, zu mir war sie immer nett. Schmunzle immer wieder ab diesen alten Familienphotos aus meiner Jugendzeit. Ich kenne diese Aussagen auch, was Sie da rüberbringen. Zentral ist Ihre Aussage – (cara Mia) Kinder sind keine HANDELSWARE, da bin ich mit ihnen voll einig.

  • blackball sagt:

    Ich frage mich gerade (na ja, eigentlich schon länger) warum in aller Welt ausgerechnet im Sommer ans Meer bzw. in den Süden gefahren werden muss. Ist das nicht ein Widerspruch?

    Btt: Da ich in eine Familie assimiliert wurde ;o), und die Tochter meiner Partnerin bereits mit grossen, noch leicht unsicheren Schritten Richtung junge Frau wackelt, stelle ich mir manchmal auch die Frage, was wäre eigentlich gewesen wenn … nun, ich mag den Spagat zwischen Familienleben und meinem individuellen Wahnsinn. Croissants gibt’s auch im Schwellenmätteli, ist fast wie Ferien und auch Kinderfreundlich.

    • blackball sagt:

      Addendum: Keine Ahnung was Peppa Pig ist, dafür sind Cosmo & Wanda ganz grosses Damentennis :o)

    • mira sagt:

      genau! ich fuhr früher immer im november/dezember ans meer. der sommer war für andere dinge reserviert…

      • Hughette Rolande sagt:

        Ja gut – aber gibt es nicht auch Herbstferien? Die wären doch demnach für Auslandreisen in den Süden ideal…(sofern man sich die überhaupt leisten kann..) Im Sommer ist es hierzulande doch eh auch viel zu schön um wegzugehn.

      • Mica Vero sagt:

        Ja, es ist schön im November an den Strand gehen zu können. Nur leider kann man sich das als Familie mit 2 Kindern kaum leisten. Weil man da nämlich ziemlich weit fliegen muss und das oft ziemlich teuer ist. Also geht man halt im Sommer an den Strand.
        Die Realität kümmert sich halt nicht so um ideale Verhältnisse…

      • mira sagt:

        @Mica Vero
        Deshalb schrieb ich ja auch „früher“. Heute mit Kind mache ich das auch nicht mehr… wobei eine Woche Ägypten im November ist billiger als in den Sommerferien…!

      • Robert sagt:

        Man lernt irgendwann unterwegs: Die Schulferien im Herbst, meist Anfang Oktober beginnend, fallen mit dem Beginn der Sturmsaison über dem Mittelmeer zusammen. Auch Kreta und Zypern sind dann relativ unsicher – es regnet und ist kalt, was sich auch darin äussert, dass auch „Saisonende“ im touristischen Sinne ist: Alles macht zu. Man muss dann schon eher bis zu den Kanaren, das kann ich wiederum sehr empfehlen für die Herbstferien.

    • Rotkäppchen sagt:

      Hurrah, genau so ist es! Wieso reisen die Deppen in den Süden, wenn es hier schon Hitzewallungen als Sommerprogramm gibt? Jetzt ist es am schönsten im Wald wo es knistert, nach Waldboden riecht, turtelnde Vögelchen trällern, riesige Ameisenhaufen das prickelnde Leben demonstrieren, nur vereinzelt neugierige Sonnenstrahlen durch das dichte Blattwerk in diese geheimnisvolle Schattenwelt sich durchschlängeln, sich die Waldgeister so richtig ein Tète-à-Tête liefern…huch, war dort nicht gerade ein Wolfohr hinter der Rottanne kurz sichtbar….!! 😈

  • Mike T. sagt:

    Ach ja, diese angehende Super-Mammis: Zuerst ein bisschen Karriere und das kleinstädtische Trendy-Sein ausleben, daneben schnell mal pompös heiraten, schnell ein Kind kriegen und sobald es da ist, es den Grosseltern zur Obhut geben, damit man mit einem 50% Pensum noch genug Kohle scheffelt um sich damit monatlich ein Wellness-Weekend zu gönnen, während der Sohnemann in der Obhut des Online-Spiel süchtigen Papa’s verbleibt, der sich nebenbei noch um den Neubau des Millionen-Franken EFHs zu kümmern hat. Kinder haben bedeutet auf gewisse persönliche Entfaltungsmöglichkeiten zu verzichten. EOM.

    • Martin K. sagt:

      Sehr treffend formuliert. Kann das zu 100% unterschreiben

      • tommaso sagt:

        Ich wäre beim Lesen fast erstickt. So viele Kommas und so lange kein Punkt… Hast lange redigiert am Text?

    • Nora L. sagt:

      @Mike T.: Super Kommentar – schön konzise und der Wahrheit entsprechend. Die entsprechenden Fälle sind bei mir im Freundeskreis angesiedelt, daher darf ich auf eine 1:1 Beobachtung zurück greifen.
      Nun gut: jedem das Seine:-)

  • kaya sagt:

    @ Sportpapi: Klar ist das absolut freiwillig. Doch es sind die Kinder deiner Kinder die du genau so liebst wie die eigenen und daher auch eine Bereitschaft und nicht zuletzt auch das Bedürfnis besteht, die junge Familie zu unterstützen. Geht vielleicht unter Arterhaltungstrieb

  • Andreas Grohnen sagt:

    Ficken für’s Vaterland, dass nenne ich mal eine Einstellung. Wer heute noch Kinder auf die Welt stellt, ist höchstgradig egoistisch. Nicht die freiwilligen Verzichter.

    • xyxyxy sagt:

      oh sie Selbstverleugner, der nur an das Wohl der anderen denkt! wir bewundern sie im höchsten Mass.
      Ihr persönlcihes Opfer ist riesengross. Sie sagen uns nicht wie sehr es sie schmerzt und dennoch verzichten sie.
      Ach wären wir Egoisten doch nur wie sie.

    • Paula sagt:

      Alle sind höchstgradig egoistisch, keiner tut’s für’s Vaterland. Weder die, die welche kriegen noch die die freiwillig verzichten.

    • StefanB sagt:

      Herr Grohnen, verzichten auf etwas? Menschen, die freiwillig auf Kinder verzichten, verzichten doch nur, um ihr egoistisch-hedonistisches Leben als junger Mensch weiterleben zu können. Ausser Sie gehören zu der raren Spezies Selbstaufopferer, die sich voll und ganz für ihre Nächsten, die Armen und Bedürftigen dieser Welt aufopfern oder für eine bessere Zukunft einsetzen.
      Ihre Wortwahl aber lässt mich vermuten, dass Sie mehr an der Maximierung Ihres persönlichen Genusses interessiert sind, und dass Sie engagierte Leute gerne als „Gutmenschen“ abkanzeln.

    • Bapi sagt:

      Könnten Sie da noch ein wenig mehr Fleich an den Knochen bringen, Herr Grohnen? Wenigstens verbal, da Sie sich dem Kinder machen ja enthalten.

      Liesse sich aus Ihrer Aussage denn auch schliessen, dass auch Ihre Existenz irgendwie obsolet ist? Oder leisten Sie etwas besonderes, dass Sie rechtfertigt?

    • Jo Mooth sagt:

      Ich bin auch der Ansicht von Grohnen. Dass man das heute klarstellen muss kommt davon, dass Eltern immer wieder behaupten, Staat und Gesellschaft bräuchten Kinder, und daraus ableiten, dass der Staat und insbesondere auch die Kinderlosen das Kinderhaben und -aufziehen finanziell zu fördern hätten. Hätten Eltern einfach Kinder, wie Kinderlose keine haben, könnte man sich die Egoismusdiskussion schenken.

      • xyxyxy sagt:

        Jo – es geht doch nicht um Egoismusdebatten. Alle Menschen sind auf ihr eigenes Wohl bedacht. Einfach nur lächerlich wenn jmd dem anderen Egoismus vorwirft.
        Die Diskussion dreht sich eher um steuerliche Fragen. Inwiefern soll es der Staat begünstigen, dass man heiratet, Kinder kriegt, als Mutter voll Berufstätig ist etc. – das sind politische Themen.

      • Papi der Dritte sagt:

        Der Tagi schrieb bereits: „Arbeiten bis 70?“, in Dänemark wird das Rentenalter 70 diskutiert, Holland hat es schon auf 67 hochgeschraubt, Deutschland diskutiert es bereits. Der Grund ist einfach – mit 1.4 Kinder pro Frau (und Mann, die Differenz ist da vernachlässigbar) ist das Verhältnis Kinder/Rentner zu tief. Das kann auch ein Herr Grohner auf einer Hand nachzählen. Macht er aber nicht, ist wahscheinlich zu beschäftigt sein Leben zu geniessen …

      • Jo Mooth sagt:

        Klar sind das politische Themen, und eben dort wird immer wieder betont, wie wichtig Kinder für den Staat seien, weshalb er Eltern finanziell fördern soll. Angesichts der weltweiten Überbevölkerung müssen wir hingegen allen dankbar sein, die es schaffen, sich nicht fortzupflanzen.

      • xyxyxy sagt:

        @Jo – wenn es ein politisches THema ist, dann brauchen wir weder Selbstbeweihräucherung „ich bin kein Egoist wie die anderen“, noch platte Pauschalaussagen „wer heute noch Kinder auf die WElt stellt“. Sondern durchdachte politische Vorschläge. Habe ich von Ihnen noch nie gehört, wie sie die Vorsorgesituation in der Schweiz bei der gegenwärtigen demographischen Entwicklung lösen wollen.
        Deshalb scheinen mir ihre Vorstösse meist pubertär (ich war ja auch mal so). Korrigieren sie mich, falls ich mich irren sollte.

      • Jo Mooth sagt:

        Ich habs hier schon mal geschrieben: Wir müssen schrittweise vom Umlageverfahren wegkommen.

    • Jürg. sagt:

      „Wer heute noch Kinder auf die Welt stellt“
      So gut wie heute wars doch noch nie.

      ausserdem Kinder haben war doch schon immer egoistisch..

    • Tom sagt:

      Was’n Quatsch aber auch. Wer bevölkert jedes Wochenende die Airports? Familien? Oder vielleicht das gelangweilte ‚in Bratislava waren wir schon, jetzt geht’s für 36h nach Istanbul‘-Volk? Übrigens: Plappern ist nicht nachhaltig, Kinder zeugen schon.

      • Céline sagt:

        Natürlich sind Kinder „wichtig“ für dne „Staat“ (ein abstrakter Begriff übrigens, der schussendlich uns alle meint), vielleicht ist es aber besser zu sagen „wichtig für die Gesellschaft“. Wer füllt all die Arbeitsplätze in ein paar Jahren, wer pflegt die Alten und bezahlt die AHV etc (wenn es die denn noch gibt..) -die Jungen. Und dafür braucht es zuerst mal Kinder. Klar, die „Ausländer“ aus der überbevölkerten Welt wären auch eine Lösung dieser Probleme, aber das wollen ja dann wieder gewisse Kreise nicht…

    • Robert sagt:

      Ich verzichte an dieser Stelle auf jeden Kommentar.

  • SomeintPhia sagt:

    … Mittermeier pflegt zu allem Ungemach zu sagen “ .. und wenn sie dich dann anlächelt .. “ ist alles Ungemach vergessen. Mit dieser Optik übersteht man manch durchgekämpfte Nacht, wie wirs soeben erlebt haben, dem Pfnüsel sei Dank. Trotzdem, hergeben würde ich die Kleine auf keinen Fall mehr .. NIE und NIMMER!

  • Reto sagt:

    Ob es nun Mama oder Papa ist,dieses Gefühl kennt sicher jeder. Es ist auch kein Skandal ,wenn man ab und zu darin hängen bleibt; wenn es nur nicht Standart wird. Nichts ist für die Kinder so „Kakke“, wenn sie fühlen, dass sie ihren Eltern eigentlich im Wege sind, um ihr „einzigartiges“ Leben zu geniessen. Man muss eben selber einen kreativen Geist haben und auch mit solchen Leuten umgehen,… dann geht einem nämlich nicht so schnell etwas auf den Wecker. Was immer es auch ist; man kann sich auch im Hotelzimmer in Südfrankreich tödlich, hinter dem luftigen Croissant, langweilen…

  • Jeanne sagt:

    Die einen hängen verbissen an ihrer sogenannten Freiheit und halten den Gral bezahlter Arbeit und aperöle in der schicken Galerie triumphieren in die Höhe. Die anderen tanzen um ihr goldenes Kalb namens Kind und investieren alles, aber auch wirklich alles in dieses Projekt. Mitglieder beider Lager jammern und werden therapeutisch behandelt (burn out, Depressionen und weiss der Geier..).

    Vielleicht sollten alle etwas lockerer werden.

    • Mo sagt:

      Ja – man sollte sein Leben nicht so persönlich nehmen…

    • Olivia Moone sagt:

      Gehe ganz mit Ihnen einig. Ich und mein Mann sind gewollt kinderlos, obwohl wir beide total kinderlieb sind und sicher super Eltern wären. Deshalb hüten wir gerne die Brut unserer Freunde, wenn die mal überfordert sind und die Nase voll von der Elternschaft haben. Was uns davon abhält Kinder zu bekommen ist, dass niemand und auch wirklich NIEMAND in unserem Umfeld mit seinen Kindern glücklich ist. Solange wir nachts wach sind, um heulende Mütter zu trösten, in der Not ein Wochenende lang drei Knirpse mit Zolli und Spielplatz zu beglücken, weil die Eltern nicht mehr wollen, schreckt uns das ab.

      • Olivia Moone sagt:

        Hierbei bleibt zu ergänzen, dass die meisten dieser Mütter (alles in allem rund 6 in unserem Umfeld) beruflich sehr erfolgreich waren und dann wegen dem Kind (oder dem 2. Kind) alles verloren haben und nicht in der Lage sind das Märchenleben vom „Haus mit Garten, 2 Autos, 2 Kinder, 1 Hund und beide Eltern arbeiten“ zu leben, weil sie wegen den Kindern den Lebensstandard massiv einschränken mussten. Zudem kommt die intellektuelle Wüste, in welcher sich die Mütter plötzlich befinden, wenn sie nur noch mit Kindern reden können. Als Folge werden die Kinder zum Meisterwerk hochstilisiert!

      • Olivia Moone sagt:

        Deren Ehemänner sind meistens Berater, Informatiker oder Wissenschaftler (also der gleiche Beruf, den die Frauen zuvor auch hatten und nun „nur noch Mutter“ sind), welche sehr selten zuhause sind oder gleich wochenweise ganz weg sind. Das Schlimmste, was jedoch manchen passiert ist, ist dass sie von der Stadt aufs Land ziehen mussten. Von einem spannenden Leben (wo man durchaus mit Babies und Knirpsen sehr viel unternehmen kann) in ein Kuhdorf wo nichts los ist, nur damit man auch bloss das EFH, die 2 Autos und den Hund halten kann. Als Folge: Nervenzusammenbrüche, Scheidungen usw.

      • Sportpapi sagt:

        Das ist ja schon richtig skuril. Aber wohl ernst gemeint, oder? Kurz – von Beratern habe ich wenig Ahnung. Aber Informatiker und Wissenschaftler kenne ich genug, die mit ihren Kindern sehr glücklich sind. Ausserdem sollten Sie sich fragen, ob Sie mit Kindern glücklich wären, nicht ihre Freunde. Im Kuhdorf ist nichts los? Möglicherweise sehen das die Kinder vollständig anders…

  • Robert sagt:

    Ich gehe nun gegen 50, unser Sohn ist 17 – und will nicht mehr mit in die Ferien. Er löst sich von uns und führt sein eigenes Leben.

    Wir hatten anstrengende Zeiten, wir mussten auch auf einiges verzichten. Ferien mit dem kleinen Sohn waren oft zwiespältig. Wenn ich mir heute das Video von Kreta im Juli 1999 anschaue, kann ich mich genau erinnern. Es war überwältigend heiss und der kleine blieb so beharrlich im Planschbecken wie er trotzdem unterhalten werden wollte und stundenlang geplappert hat.

    Ich vermisse es auch sehr. Es war eben nicht nur anstrengend. Es war anstrengend und schön.

    • Robert sagt:

      Ja was will man den nun, im Leben und mit dem Leben anfangen? Was ist der Sinn des Lebens? Es immer nur einfach haben? Jedes Jahr von Neuem überlegen, wohin in die Ferien? Zum tausendsten Mal mit Freunden in den Ausgang? Es ist jedem seine eigene Entscheidung – viele fühlen aber so, als sei es ihr Schicksal. Aber wer entscheidet sich in jungen Jahren schon so wie wenn er wüsste, wie lang oder kurz sein Leben sein wird? Wer entscheidet sich schon so, als könnte er seine Ziele eines Tages auch mal erreicht haben? Wer denkt schon weiter als 5 Jahre?

    • Robert sagt:

      Gibt es nicht eine Illusion, dass man denkt, es ginge im Leben nach der Pubertät nicht mehr vorwärts mit der persönlichen Entwicklung? Was sind denn die Herausforderungen, an denen man noch wachsen kann? Der Langeweile mit Freizeitgestaltung ein Schnippchen zu schlagen? Nun, es gibt sie, die anderen Möglichkeiten. Es müssen nicht Kinder sein – aber es ist irgendwie etwas sehr naheliegendes. Vielleicht will man auch ein Spital in Somalia aufbauen? Oder ein neues Elementarteilchen finden?

  • Cedric Gehrer sagt:

    Die Argumentation, dass es müssig sei, sich darüber Gedanken zu machen, wie das „andere“ Leben gewesen sei, erinnert mich etwas an die orthodoxe Jüdin, deren Aussagen ich kürzlich beim Coiffeur in der „Annabelle“ gelesen habe. Man macht sich keine Gedanken, um sich keine Gedanken machen zu müssen. Denn das wäre gefährlich. Diese Aussagen sind (neben dem, was ich in den Familien um mich herum sehe) genau jene Dinge, die mich daran zweifeln lassen, Kinder in die Welt zu setzen. Ich glaube, die Welt würde durch meine Kinder nicht besser, aber mein Leben womöglich deutlich schlechter.

    • mira sagt:

      Natürlich sollte man sich Gedanken machen: wie man seine eigene Situation und die diejenige seiner Umwelt verbessern kann. Ausgehend von der IST-Situation. Müssig ist es aber, einer alten Zeit nachzutrauern, die so nicht mehr herzuholen ist. Das Leben geht weiter und die Zukunft liegt vor uns.

      • Olivia Moone sagt:

        Cedric, da gehe ich mit Ihnen einig. Ich kann mit meiner Arbeit das Leben von Hunderten oder sogar Tausenden von Menschen verbessern, aber wenn ich ein Kind hätte, wäre das vorbei. Ich könnte mich arrangieren, aber mein Leben wäre sicher nicht mehr so sinnvoll. Ein Kind ist nur EIN Mensch, im Vergleich zu den Hunderten, denen ich sonst helfe. Eine Freundin von mir forschte an der ETH vielversprechend gegen den Klimawandel. Sie hat jetzt Kinder und ist „nur Mami“, obwohl es auf der Welt vielleicht nur 3-4 Leute mir ihrer Qualifikation gibt. Was für eine Verschwendung von Talent.

      • mira sagt:

        @Olivia Moone
        Was für eine Verschwendung…. richtig, deshalb forsche ich auch mit Kind weiter. Denn das eine schliesst das andere nicht aus 😉

      • Sportpapi sagt:

        @Olivia Moon. Sie verbessern mit ihrer Arbeit das Leben von Hunderten oder Tausenden? Haben Sie nicht geschrieben, Sie sind Beraterin? Wie auch immer: Man kann auch mit eigenem Kind noch seinen Job machen. Ausser natürlich, man arbeitet 80 Stunden in der Woche an der Rettung der Welt…

      • mira sagt:

        @Sportpapi
        Hoffentlich arbeitet sie nicht in der Entwicklungshilfe und entwickel tausende von Menschen in die Armut…

  • kaya sagt:

    @ Roger: Stimmt, der Unterschied ist gross ob man mit 22 oder 36 eine Familie gründet. Doch es ist eine Illusion zu glauben, wenn man früh Kinder hat könnte allfällig Verpasstes einmal nachgeholt werden. Dafür wird man plötzlich mit 48 schon Grosi und man steht einer neuen Kinder-Herausforderung gegenüber und sind wir doch ehrlich, uns erneut in unserer Freiheit einschrenken wird.

  • juli sagt:

    der mensch will doch immer, DAS was er gerade nicht haben kann. klar hätte ich ein materiell, vielleicht “reicheres“ leben und wäre räumlich/zeitlich anders unterwegs? aber meine persönlichkeit ist reicher geworden, auch bin ich an den kindern gewachsen. auch ich musste mich anfangs überwinden, mich z.b. auf den spielplatz und etc. einzulassen. aber je unbeschwerter ich darauf zu gegangen bin, desto mehr hab ich gemerkt, dass es ein gewinn für mich ist (austausch, beobachten, erfahren,freundschaften etc.). auch kommt meine EGO-zeit wieder und für diese zeit spinne ich jetzt visionen/träume.

  • Canadoo sagt:

    Interessante Meinungen werden hier vertreten, doch denke ich, dass ein wesentlicher Punkt fehlt: Den Weg den man/frau geht ist das was man/frau daraus macht. Über den Weg den frau/man nicht gegangen ist zu sinnieren ist verlorene Zeit und macht mehrheitlich unglücklich. Ich bin mir bewusst, dass das schwierig ist, besteht doch unser Leben nur zu oft aus Vergleichen, doch was für die Einen passt, stimmt für die Anderen eben nicht. Also, leben und leben lassen …

    • Jo Mooth sagt:

      „frau“ ist kein Pronomen. Wenn schon musst du Frau/Mann schreiben.

      • xyxyxy sagt:

        ja und „man“ ist ein geschlechtsneutrales Pronomen – es gab Zeiten, da wusste das jeder. Wird das heute in den Schulen nicht mehr gelehrt?

        im übrigen Canado, haben bereits sehr viele „ihren Punkt“ angesprochen. Wie kommen sie darauf dass er „fehlte“?

  • Rum Tum Tugger sagt:

    Viele Leute hätten wohl wirklich besser keine Kinder. Wenn ich dieses Gejammer über den selbstgemachten Stress schon nur höre, langweile ich mich. Warum muss man Kinder dauernd beschäftigen? Kinder können das gut selbst, wenn sie genügend Anregungen haben, dazu gehört aber auch, dass man sie mal spielen lässt, sie nicht ständig aus allem herausreisst, bewusst kein Programm macht, sondern mal schaut, was sich so ergibt. Und ganz wichtig: Kinder sollten jeden Tag „auf die Weide“, auslüften, bewegen. Das können sie schon bald mal selbst, niemand muss daneben stehen, Mama in Rufweite genügt völlig

  • Thomas S. sagt:

    Manche hier erscheinen mir wie Müssiggänger mit wenig Hirn und Anstand, die darüber streiten, ob Federkohl oder Broccoli schmackhafter sei.

    • Jo Mooth sagt:

      Deine Motivation hier scheint es hingegen zu sein, die anderen zu kritisieren. Ich denke auch, dass man mit oder ohne Kinder glücklich sein kann. Allerdings unterschätzen wohl doch immer noch viele die Tragweite der Entscheidung, Kinder zu haben.

      • Rebecca sagt:

        ich komme zum gleiche schluss wie thomas s.: viele können nicht acceptieren, dass es verschiedene sorten von lebensweisen gibt.

      • xyxyxy sagt:

        @Thomas S
        ich denke nicht, dass im Moment darüber gestritten wird – Es geht vielmehr darum, dass man über gewisse Gefühle spricht, die jeder ehrliche Mensch hat. Jeder denkt sich manchmal, was wäre wenn…. Das ist nicht verkehrt, verkehrt ist, wenn man sich Denkverbote auflegt. Die Frage ist aber, wie man solche Gefühle und Gedanken beantwortet, was man daraus macht.

      • xyxyxy sagt:

        @Jo – richtig, wir sollten uns gut überlegen, was wir tun. Jedoch werden wir wohl immer die Tragweite unserer Entscheidungen unterschätzen, da wir nie zum vornherein wissen können, was daraus wird. Wir werden nie wissen, wohin uns die Strasse führt, auf die wir unseren Fuss einmal gesetzt haben.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Jo Mooth: ist ja eher selten dass ich Ihnen ein Smiley vergebe, aber hier passt es! 🙂

  • mira sagt:

    Es gibt Leute, die beklagen sie gerne. Mit oder ohne Kinder. Sie finden immer einen Grund. Wenn es nicht das schreiende Baby ist, dann ist es die unpassende Ausstellung in der Galerie oder das fehlende Sesam auf der Semmel. Einfach lächeln und weghören. Jegliches Argumentieren bringt nichts, sondern gibt ihnen nur Gelegenheit noch mehr zu jammern. Das Leben geniessen kann man mit und ohne Kinder. Beides auf seine eigene schöne Art.

    • mira sagt:

      Früher bin ich im Urlaub mit Rucksack durch Asien getourt. Heute fahren wir mit den Grosseltern aufs Land. Geblieben ist die Sehnsucht nach Einfachheit und Bescheidenheit. Und gekommen ist die Einsicht, dass man gar nicht so weit fliegen muss um sich zu erholen…

  • xyxyxy sagt:

    …hät alles, was er will. Und was er will, das hät er nöd. Und was er hät, das will er nöd. Dä Hans im Schnäggeloch hät alles was er will.“
    Es ist völlig ok, wenn wir dann und wann unsere Gefühle ehrlich zum Ausdruck bringen können. Aber… ein Narr ist, wer meint, er wäre glücklicher, wenn die Umstände anders wären. Glück findet nur der, der weiss sein Leben zu geniessen, so wie es ist. Der wird auch daran arbeiten, seine Umstände positiv zu verändern.

    • Robert sagt:

      „ein Narr ist, wer meint, er wäre glücklicher, wenn die Umstände anders wären“

      Ein wirklich wahrhaft wahres Wort!

  • xyxyxy sagt:

    Einmal beneidete ich eine Bekannte. Sie hatte gerade ein Haus gekauft. Geschmackvoll eingerichtet, herrliche Aussicht. Sie und ihr Mann waren gegen Willen kinderlos geblieben. „Davon kann ich nur träumen“, sagte ich ihr. „Tolle Einrichtung, Ruhe, Musse etwas für sich selbst zu tun.“ (dazu noch die Freiheit für Ferien mehr Geld zu haben, sich spez. Wünsche erfüllen zu können etc.).
    Doch sie sagte, dass sie unter der Stille leide. WEnn ein Kind zu besuch komme, werde dieses Haus lebendig und wenn es wieder weg sei, litten sie…. etc.
    Dann musste ich daran denken: „Dä Hans im Schnäggeloch …“

  • Sportpapi sagt:

    Ich frage mich gerade, wie gross den die Einschränkungen wirklich sind – sagen wir mal, so ab dem zweiten Altersjahr. Und mit dem Glück, dass zwei Grosselternpaare von den Kindern begeistert sind…

    • xyxyxy sagt:

      viele haben solche Grosselternpaar nicht ! (wir zum Beispiel) DANN sieht alles ganz anders aus. Aber alles hat seine Vor- und Nachteile, davon bin ich überzeugt. Wenn man an einer Situation nichts ändern kann, muss man sich auf die Vorteile konzentrieren und das Leben so geniessen, wie es ist.
      Denn wer weiss, ob ich es wirklcih geniessen würde, wenn meine Umstände anders wären….

      • Teilzeitpapi sagt:

        Komischerweise stelle ich fest, dass solche Familien sich dann nicht zusammensetzen, die Ressourcen zusammenlegen und zusammen Lösungen suchen. Eher, dass sie auf Distanz gehen, wenn man die Situation ein bisschen offen legt. Und selbst so tun, als wäre bei ihnen alles in Butter. Vielleicht liegt es an unserer Leistungsgesellschaft (perfekte Leistung als Eltern). Oder Kultur. Das DANN kann ich nur bestätigen. Und wir leben leider nicht in einer Gesellschaft, welche dies berücksichtigt. Könnte ich zurück, so hätten wir ohne Grosseltern-Unterstützung keine Kinder.

      • Teilzeitpapi sagt:

        „Nach statistischen Erhebungen sind 60% der Eltern nach der Geburt ihres ersten Kindes von einem Burnout betroffen“ http://www.familienkreis.ch/Konzept_FamilienKreis_Ruswil.pdf, zitiert nach „Das Anti-Burnout-Erfolgsprogramm“ von Helmut Kolitzus). Natürlich spielen viele Faktoren mit. Globalisierung, verstärkter Wettbewerb, eigene Ansprüche/Perfektionismus, usw. Aber auch ganz stark, dass die Grossfamilie (natürlich auch mit ihren Nachteilen) selten geworden ist, vermute ich. Und die Schweiz OECD-Schlusslicht in Sachen Kinderbetreuung ist.

      • Sportpapi sagt:

        Wi rhaben nicht nur tolle Grosseltern, sondern auch entsprechende Nachbarn. Was der Hauptgrund ist, dass wir bisher nicht aus der viel zu kleinen Wohnung weggezogen sind. Aber ich glaube schon, man kann auch etwas für ein gutes Beziehungsnetz tun. Aber natürlich braucht das auch Zeit am Tag, zum Beispiel für den Besuch des Muki-Turnens oder ähnlich.

    • Brunhild Steiner sagt:

      was ein ausgesprochen grosses und nicht selbstverständlches Glück ist, Sportpapi,
      und „grosses“ sehr gross, fettgedruckt und unterstrichen…,
      geniessen Sie es solange Sie es haben,
      und seien Sie sich immer bewusst, es gibt auch viele Familien ohne dieses selbstverständliche „die Kinder sind regelmässig, oder in den Sommerferien oder etc bei den Grosseltern“-
      und bevor ich nun Vorträge über Nachbarschaftshilfe anhören muss, es ist nun mal schon ein elementarer Unterschied ob Verwandte die Kinder regelmässig in die Ferien nehmen können oder nicht…

      • Thomas S. sagt:

        „… ob Verwandte die Kinder regelmässig in die Ferien nehmen können oder nicht…“

        Es gibt ja auch noch Freunde, die vielleicht sogar gleichaltrigen Nachwuchs haben. Einmal nimmt die eine Familie alle mit, das nächste Mal die andere.

        Aber eben: Man muss dafür offen sein.

      • Sportpapi sagt:

        @Brunhild Steiner. Wir wissen genau, was wir an den Grosseltern haben. Unsere Kinder waren aber bisher noch nie allein mit ihnen in den Ferien. Hingegen versuchen wir, mit befreundeten Familien, die ebenfalls Kinder haben, in die Ferien zu gehen. Auch das sorgt für massive Entspannung.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Thomas S.
        mir gefällt nicht wie Sie Ihre Lösungen für alle gültig erklären, als problemlos machbar hinstellen und suggerieren,
        wenn es denn nicht so umgesetzt würde liege es bloss an uns selbst und wir seien selber schuld.
        Freuen Sie sich und seien Sie dankbar dass es in Ihrem Umfeld so toll klappt.
        Aber werden Sie bitte darüber nicht arrogant und vermuten überall fehlenden Willen und Einsatzbereitschaft wenn es anders läuft,
        damit wirken Sie, zumindest auf mich, eingebildet und verletzend.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/ zumal Sie ja herzlich wenig über die sonstigen Umstände der Betroffenen, bspw gesundheitlich Aspekte usw
        Bescheid wissen…

      • Sportpapi sagt:

        @Brunhild Steiner: Werden Sie doch konkret: Welche Gründe gibt es, die nicht zu beheben sind, dass man sich in der Nachbarschaft nicht aushelfen kann? In einem gewissen Mass, selbstverständlich, nicht gleich für die Ferien.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi: ich habe mich vorallem auf das Ferienbeispiel bezogen, also regelmässig 1, 2 oder mehr Wochen „Grosseltern etc“-Ferien pro Jahr welche den Eltern Möglichkeiten zur Entlastung geben.

  • Pippa Blaustrumpf sagt:

    Die Ferien waren bei uns immer heissersehnt, endlich keine Zwänge, schlafen so lange man will, essen wenn man Hunger hat, ins Bett gehen wenn man müde ist. All der Stress, der das Kinderhaben mit sich bringt, fiel von mir ab in dieser Zeit und ich realisierte: Es sind nicht die Kinder, die Stress machen, sondern das ganze Drumherum. Die Ferien haben uns jeweils wieder aufgebaut, uns einander ganz nahe gebracht. Und langweilig war ihnen nie, der Eine las sehr viel und machte Sport, der andere sammelte Münzen, schon mit 6 J. hatte er das erste Album, alles selber zusammengestellt.

  • Gabriela sagt:

    Und wenn man sich gegen Kinder entscheidet? Einem nichts zu Kinder hinzieht? Macht man dann alles falsch??

    • Thomas S. sagt:

      Nein, natürlich nicht, Gabriela. Aber Sie müssen damit rechnen, dass Sie hier etlichen begegnen, deren einziger Lebensinhalt das Aufziehen von Nachwuchs ist. Wie alle, die einen einzigen Lebensinhalt haben, begreifen die nicht, dass es Menschen gibt, die einen anderen haben.

      • Bio-Monika sagt:

        Thomas S, Sie sind derjenige, der anscheinend nicht damit klar kommt, dass Ihr Lebensentwurf nicht goutiert wird. Und reden darf ich auch nicht darüber, weil sich jemand verletzt fühlen könnte? Das ist jetzt wirklich ‚PC gone wild‘, dann müssten wir jedes Gespräch über jedes Thema einstellen. Jemand, der keine Kinder haben kann oder will, hat einen anderen Lebensentwurf, so what? Aber die Tatsache, dass Sie so wütend sind, beweist mir nur, dass Sie sich unter Rechtfertigungsdruck sehen – vielleicht denken Sie doch mal drüber nach, warum das so ist.

      • Katharina sagt:

        Thomas S hat aber Recht, denn Ihre Reaktion belegt ja gerade seinen Punkt: „…dass Ihr Lebensentwurf nicht goutiert wird.“ denn sie nehmen sich das Recht heraus zu urteilen (gouter) que degoutant, ‚Monika‘ aka….

    • Bio-Monika sagt:

      Wie immer Sie sich entscheiden – Sie müssen einfach dazu stehen. Es gibt nichts Schlimmeres als die Jammerer und Nörgler ‚after the fact’….

      • Rudolf Mühlemann sagt:

        Ja, das ist auch wahr. Die ewigen Nörgler sind omnipräsent. Dadurch verbessern sie aber weder ihre eigene Situation noch diejenige der Gesellschaft.

    • Sportpapi sagt:

      Nur, wenn man sich dann trotzdem im Mamablog herumtreibt…

    • Ups sagt:

      Nein nein. Ist auch toll!

  • Thomas S. sagt:

    Organisieren Sie, seien Sie keine Glucke, und seien Sie konsequent! Ich sag’s nochmals: Organisieren! Keine Glucke! Konsequent! Lesen Sie’s nochmals. Und dann handeln Sie. Sie werden sehen: Sie können Ihr Leben mit Nachwuchs so organisieren, dass niemand wirklich zu kurz kommt. Ohne viel Aufhebens. Auch wenn der Nachwuchs naturgemäss mal quäkt und schreit. Also los. (Ja, ich weiss, es gibt Leute, die jammern lieber, als etwas zum Besseren zu verändern.)

    • Teilzeitpapi sagt:

      Jawohl, organisieren sie… Kinderbetreuung kostet rund 100-120 CHF pro Tag und Kind. Macht bei zwei 200-240 CHF. Hochgerechnet auf 100% macht das 4’600 bis 5’520 CHF. Kommt noch die Steuerprogression dazu. Abziehbar sind von den Steuern 11’000 CHF pro Jahr für die Betreuung. Harte Anreize, nicht mehr als zusammen 100% oder halt die nötigen Minimalprozente, damit beide arbeiten können, zu leisten. Wirtschaftsführer, jammert nicht, es würden Fachleute fehlen… Die Anreize sind klar. Und sonstige Entlastung gibt’s nur beim Arzt, falls keine unterstützenden Grosseltern oder Freunde da sind.

      • Thomas S. sagt:

        Oha! Ob ich jetzt unseren Nachbarn für unsere zwei ein paar Tausender überweisen muss? Und diese paar Tausender mit denen verrechnen muss, die uns zustehen für das eine, das jeweils bei uns und mit uns weg war…?

      • Teilzeitpapi sagt:

        Freut mich für Sie, dass Sie solche Nachbarn haben. Wir leider bisher nicht. Die sind schon mit ihrem Einzelkind, dass sie zum Chef werden liessen, überfordert.

      • Rebecca sagt:

        teilzeitpapi, weiter unten sagen sie es legen die leute nicht ihre ressourcen zusammen und hier beklagen sie die hohen kosten der betreuung. betreung von kinder macht keine hohen kosten wenn eltern ihre möglichkeit ausschöpfen und einmal die eine familie alle betreut und dann die andere und dann die nächste. das geht sogar beim heutigen gesetz und wenn es nicht geht macht man es trotzdem. man kann das mit einigem fantasie organisieren.

      • Piet sagt:

        LOL! Übernehmen Sie doch das „Einzelkind, dass sie zum Chef werden liessen“ zur Nacherziehung! Bringt vielleicht ein Honorar ein.

      • Sportpapi sagt:

        Bei der Suche nach gelegentlichen Freiräumen geht es ja nicht um Ganztagsbetreuung. Eine Babysitterin, die einmal in der Woche kommt, kostet nicht alle Welt. Und mit den Nachbarn: nach meiner Erfahrung hat man blitzschnell ganz viele Kontakte, wenn man im Dorf lebt und nicht nur wohnt. Sonst muss man halt umziehen…

      • Teilzeitpapi sagt:

        Es wäre eine Lösung. Aber leider haben in unserem Umfeld die meisten Grosseltern und entsprechend wenig Interesse. Weiter weiss ich nicht, ob wir momentan überhaupt zusätzliche Kinder betreuen könnten, da wir schon seit einiger Zeit über dem Limit laufen, meine Frau deshalb bereits in Behandlung ist.

      • Sportpapi sagt:

        Wir haben häufig andere Kinder zu Gast. Spontan zum Nachtessen beispielsweise. Erstaunlicherweise gibt das immer viel weniger Stress, weil sich die Kinder (2-4j) dann selber beschäftigen.

      • StefanB sagt:

        Teilzeitpapi: Warum suchen Sie sich nicht ein „Adoptivgrosi“? Ich denke,, es gibt genug alleinstehende ältere Damen (und auch Herren), die froh wären, wenn sie gelegentlich Betreuungsaufgaben übernehmen können, um dem tristen Alltag zwischen Fensterbank und Fernseher entfliehen zu können. Und wenns ein paar Franken zur eher mageren AHV in die Haushaltskasse spühlt, noch so gerne!
        Ich weiss noch, wie gerne unsere älteren Nachbarn uns betreuten, wenn unsere Eltern mal nicht da waren.

      • Ups sagt:

        Lieber Teilzeitpapi, der Frau und Ihnen alles Gute! Ich hoffe, Sie finden eine Lösung zur Entlastung! Sorry, es tut mir grad leid, Ihren Beitrag zu lesen. Ich war zu Beginn der Mutterschaft grausam am Limit und kann mir trotzdem nicht vorstellen, wie es für Sie ist. Alles Gute.

      • E.H.Roth sagt:

        @Teilzeitpapi, gehen sie zur Uni und suchen dort per Anzeige jemanden der von Zeit zu Zeit auf Ihr Kind aufpasst. Dort suchen immer Studies Gelegenheiten um etwas Geld nebenbei zu verdienen.

  • Roger sagt:

    Es gibt auch einen Unterschied, ob ein Paar seine Kinder mit 22 oder 36 bekommt. Die ersteren haben kein gut eingespieltes Leben mit hohem Lifestyle-Komfort, den sie vermissen werden. Sie haben ausserdem den Vorteil, dass sie dereinst unter 50 sein werden, wenn sie ihre Kinder ins Leben entlassen. Bei Paaren jenseits der 30 ist es anders. Sie hatten genug Zeit, etwas aufzubauen, dass sie durch die Neugestaltung der Familie vermissen werden. Und sie können sich ausrechnen, dass auch nachher nicht mehr viel Zeit bleibt, um alles nachzuholen. In diesem Fall hatte man sein Leben schlicht vorher.

    • Oliver Schärli sagt:

      Also heisst das: Zeit vor den Kindern = Leben. Zeit mit den Kindern = Tod? Totenstarre? Oder wie? Oder was? Ich würde auch gern manchmal lieber ins Museum gehen oder eine coole Städterereise machen, was dann halt nichtgeht. Aber ich würde auch lieber morgens ausschlafen, dann gediegen frühstücken und dann so ein wenig in den Tag hinein leben, anstatt arbeiten zu gehen. Das zeichnet doch das Leben aus: Dass man Dinge tun darf, Dinge tun kann und Dinge tun muss. Ferien sind doch nur so schön, weil sie nur einige Tage dauern. Die Abwechslung bringt’s.

    • Sabrina sagt:

      @Roger: Mit Kinder fängt das Leben erst an…

      • Thomas S. sagt:

        Sabrina: Ein für viele beleidigender Blödsinn, den Sie verbreiten. Halten Sie doch wenigstens so lange Ihren Mund, bis Sie, wenn nötig mit Hilfe, überdacht haben, ob Ihr Beitrag hilfreich ist oder ein unnötiger Tritt.

      • Jürg. sagt:

        @Thomas S
        den einzig auszumachende Tritt kommt von Ihnen

      • Thomas S. sagt:

        SIe haben auch nicht besonders eingehend gedacht, gell, Jürg.? Wer behauptet, das Leben beginne erst mit Nachwuchs, behauptet, Menschen ohne Nachwuchs hätten ihr Leben noch nicht begonnen. Nun gibt es zahlreiche Menschen, die können keine Kinder haben. Denen braucht man nicht noch solchen Blödsinn unter die Nase zu reiben oder um die Ohren zu hauen. Man kann ganz einfach den Mund halten und eine solche Meinung für sich behalten – weil sie andere beleiidigt und vergrämt.

      • Jürg. sagt:

        Thomas S
        a) es ist legitim zu glauben dass das Leben erst mit Kinder anfange
        b) erstaunlich wie sie aus Rücksichtnahme keine Rücksicht nehmen

      • alien sagt:

        Sooo, dann ist wiedermal Zeit für die Lebensweisheiten von alien:

        Du weisst erst, wie sehr Du lieben kannst, wenn Du Kinder hast.
        Du weisst erst, wie sehr Du hassen kannst, wenn Du Mörgeli kennst.

    • Rudolf Mühlemann sagt:

      Ja, so ist es. Lifestyle ist der neue Lebensinhalt, Genuss und Hedonismus die neue Religion. Jeder will das Leben geniessen, was legitim ist und, unter Berücksichtigung der Verhältnismässigkeit der Mittel, die Lebenqualität und die Lebensfreude erhöht. Das Problem ist aber die geradezu pathologische Sucht nach dem immerwährenden Kick, der angestrebten Coolness in allen Lebenlagen, dem „Anderssein“ als der Mainstream und sich doch in dessen wohliger Mitte zu suhlen. Kinder stören da nur. Ein Hund oder eine Katze sind einfacher zu „managen“. Notfalls kann man sich ihrer entledigen.

    • E.H.Roth sagt:

      hm, das ist nicht ganz richtig lieber Roger. Du überschätzt die jenseits der 30 sind. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass wenn man so und soviel Geld hat, diese Wohnung, Job und so und so einen Lebensstiel aufgebaut hat, sei man gefestigt und eingespielt als Paar. Es sieht von aussen zwar so aus ist jedoch falsch. Ausnahmen bestätigen gar nichts. Denke immer, dass wir in einer Zeit der Lüge leben. Auf alles gibt es die Passende Antwort – alles kann schöngeredet werden. Wenn zB. jemand behauptet, dass schönste sei am Ende des Tages das eigene Kind zu umarmen, so ist das nur jämmerlich.

  • Peter sagt:

    Wir können froh sein, hatten Mütter und Väter in früheren Jahren nicht die Möglichkeiten von heute. Sie haben sich entschieden, sich dem zu widmen, zu dem sie sich aus Liebe entschlossen hatten. Kinder waren Geschenke des Himmels und keine Vorzeigeobjekte („Ich hab jetzt auch eins“).
    Kinder sind etwas wunderbares, auch wenn sie noch so schwierig sind (War ich füher anders? Und Ihr?)
    Vielleicht sollten sich einige VOR dem Poppen Gedanken machen, dass das Resultat nicht nur ein feuchtes Handtuch sein wird…
    Dann müsste man das, was von einem selbst kommt, nicht bereuen.
    Gute Besserung.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Naja, soviel freie Entscheidung war das in früheren Jahren ja wohl nicht…,
      dass es einfach dazugehörte- selbst wenn mann/frau sich nicht unbedingt dafür herzerwärmen konnte,
      hatte auch Nachteile.

    • Pippa Blaustrumpf sagt:

      Ich empfand meine Kinder auch immer als Geschenk des Himmels und tue es heute noch. Das Schönste, was mir je passieren konnte, obwohl ich nie ein langweiliges Leben hatte. Aber diese tiefen Gefühle, die sich einstellen, wenn man Kinder bekommt und grossziehen darf, sind einmalig, mit nichts zu vergleichen. Das hat mich immer getragen, durch alle Tiefs und alle Schwierigkeiten – wovon es viele gab. Meine Freundin sieht es übrigens genau so. Kinder machen unser Leben nicht einfacher, sondern reicher, farbiger, aufregender, zärtlicher. Die Umarmung eines Kindes ist mit nichts aufzuwiegen.

  • Peter Bodenmann sagt:

    Nutella und Croissants:natürlich können es Nutella Brötchen mit Croissants NICHT aufnehmen,das wissen auch Sie.Ebenso nicht Ferien in Balkonien anstatt Ferien am Mittelmeer.Ihre Antwort auf diese Fragen ist Selbstbetrug um einem selbst nicht bewusst werden zu lassen,wieviel man wegen der Kinder verloren hat und was man NIE mehr wieder kriegt bevor man zu alt ist,um es zu geniessen.Traurig.Mein Beileid.Ich selbst habe mich fürs Leben entschieden und geniesse es in vollen Zügen:bin in die USA ausgewandert,habe eine tolle Beziehung und tolles Haus am Meer.Man lebt nur einmal;mit oder ohne Kinder.

    • mira sagt:

      Für sie bedeutet das Leben, für andere Stillstand. Wir sollten verschiedene Lebensentwürfe nicht gegeneinander ausspielen, sondern jeder sollte das geniessen dürfen, was er möchte (ps: nutalla-brötchen sind tausendmal besser als croissants… nicht wegen dem croissant, sondern wegen dem nutalla lol)

      • Sportpapi sagt:

        Wäh, Nutella. Ansonsten richtig: Mir doch egal, wenn andere ihr Leben ohne Kinder geniessen. Ich lieber mit.

      • Aileme sagt:

        Ich persönlich bin ja für’s Nutella-Croissant….

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Nutella Croissant??

        Leberschock, akut! 🙄

      • Independent sagt:

        Schön gesagt! Was für die einen stimmt, mag für die anderen ein absolutes No-Go sein. Und umgekehrt genau so. Ich persönlich habe mich nicht – um mich in Floskeln zu retten – gegen Kinder entschieden, sonder für meine Unabhängigkeit, ich hab‘ noch zu viel vor im Leben was – meiner Meinung nach – nicht mit Kindern unter einen Hut zu bringen. Dennoch wäre es mir fremd über andere die nicht so denken, zu urteilen. Cheerio

    • Dani sagt:

      Es wäre aber noch interessant zur erfahren was man genau NIE mehr kriegt bevor man zu alt ist, das ist doch sehr individuell. Mit Kindern verändert sich das ganze Leben und die persönliche Freizeit wird eingeschränkt, finanziell würde man ohne sicher auch besser dastehen, aber sonst ? Alles Dinge bei denen ich mich (auch ohne Selbsbetrug) gerne einschränke. Ich bin mir aber sicher, dass ich, wenn ich dann mal so alt bin dass ich die ‚Dinge‘ nicht mehr geniessen kann, meine Tochter mehr vermissen würde, als alles was ich jetzt verpasse.

    • Bio-Monika sagt:

      Es ist ja heute poltiisch korrekt, Lebenswürfe wie die von Bodenmann mit ‚ist ja auch ganz toll‘ zu würdigen. Allerdings frage ich mich wirklich, was der Sinn des Menschens auf dieser Erde ist – und ich komme immer wieder zum selben Ergebnis: unsere Gene weiterzugeben. Wenn Sie wirklich den tieferen Sinn Ihres Lebens darin sehen, Herr Bodenmann, auszuwandern und ein tolles Haus am Meer zu haben und Ihr Leben zu geniessen, haben Sie mein Beileid.

      • gordana.starcevic sagt:

        Warum Beileid?
        Warum werten sie sein Leben, das ist seine Entscheidung, ob dies wirklich der Sinn des Lebens sein muss, seine Gene weiterzugeben sei dahingestellt.
        Einige entscheiden sich für Kinder andere dagegen.
        Das nonkonforme akzeptieren würde uns doch viel weiterbringen, oder gebe es dann keine Dkussionsforen mehr ?

      • Nala sagt:

        Nee Bio-Monika, dann ist er eine genetische Missbildung, die eben nicht weitervererbt wird (werden darf?). Von daher macht das die Natur schon richtig.

        Das doofe ist, wenn der Sinn des Lebens die Weitergabe der Gene ist, was mach ich denn nu, wenn meine Kinder da sind und genug alt? Wär von der Evolution betrachtet er Moment zum Sterben.

      • Sama sagt:

        Der Sinn des Lebens ist das Leben – Gene weitergeben mag ein Sinn sein, aber es ist nicht DER Sinn. Im gesamten geht es so oder so um die Arterhaltung und nicht darum, eine einzelne Sippe zu erhalten. Und zur Arterhaltung kann ich auch ohne eigene Kinder beitragen – indem ich andere unterstütze.

    • Nala sagt:

      Das kommt aber schon drauf an, wann man Kinder hat. Meine werden Erwachsen sein, wenn ich noch irgendwo zwischen 40 und 50 hänge. Da ist man ja nun wirklich nicht zu alt um das Leben wieder/nochmal/immernoch zu geniessen. Ich bleib in der Schweiz (USA wär mir ein graus), hab aber zwei tolle Beziehungen, tolles Haus mit Sicht auf See und Berge und leb auch nur einmal – mit Kindern 🙂

      • Bio-Monika sagt:

        Sama, da stimme ich Ihnen absolut zu. Arterhaltung ist richtig, andere unterstützen kann selbstverständlich der eigene Beitrag dazu sein. Allzuoft sind es aber leider genau die ‚Genussmenschen‘, die meinen, Eltern belehren zu müssen, die sich über spielende, lebensfrohe und tobende Kinder aufregen, die es wagen, auch noch ihre Lieblingsorte zu bevölkern.
        Nala, auch Sie haben recht: die Natur hat das wohl schon richtig eingerichtet, dass manche Menschen eben keine Kinder haben (sicherheitshalber nehme ich hier natürlich die ungewollt Kinderlosen aus, sonst muss sich Thomas S. wieder aufregen)

  • kaugel sagt:

    bei uns gibt’s diese maul-halten-und-durch-attitüde: du wolltest die kinder, jetzt hast du sie, also jammer nicht und mach vorwärts. dabei tragen jammern und schimpfen nicht unwesentlich dazu bei, dass wir noch alle tassen im schrank haben – auch dafür steht der mamablog, insbesondere die kommentarspalte 🙂 man darf schimpfen und sich beklagen und sein altes leben vermissen, das find ich noch nicht mal ein tabu, solange man sich der eigenen verpflichtungen bewusst ist.

    • Brunhild Steiner sagt:

      dem gibts nichts hinzuzufügen 😉
      ehm, ausser dass man sich der Verpflichtung nicht bloss bewusst, sondern ihr auch nachkommt…

    • Nala sagt:

      Genau! Denn manchmal sind die Kinder einfach zum kotzen. Man würde sie am liebsten an die Wand nageln. Wegrennen und nicht mehr wiederkommen. Macht man natürlich nicht, man kennt ja seine Verantwortung und Verpflichtung und es kommen auch wieder schöne Momente, wo man denkt, gut hab ich sie nicht an die Wand genagelt. Dennoch, manchmal möchte man das alte Leben (das auch nicht besser war 😉 zurück. Noch 4 Jahre ist mein Mantra zur Zeit. Dann ist Kind 1 aus der Lehre und Kind 2 sollte Matur haben. Dann schauen wir wieter. Und bis dahin Gring ache u seckle.

  • Werner Rosenberger sagt:

    Seit meine Zwillinge (5 Mt.) da sind, stelle ich mir die gleiche Frage. Mit 2 Mädchen ist es in den ersten Monaten beinahe unmöglich, wie ich es vermisse, mit meinen Kollegen Bier zu trinken. Oder den ganzen Tag Metal hören, lesen. Ungestört Inet surfen? Ein Traum, ja mal ne halbe Stunden wenn beide schlafen. Jedoch bringen mir die zwei Mädchen endlose Glücklichkeit, wir nehmen sie überall mit, Shopping, Essen. All dies dauert mit Ein-, Ausladen etc. doppelt so lange wie vorher. Kacke, Kotze, etc. – das fantastische Lachen und die endlose Liebe meiner Girls würde ich gegen NICHTS tauschen.NIE!

    • missis sagt:

      @Werner: „Wir nehmen sie überall mit‘ – Muss das wirklich sein heutzutage? Ueberall hin werden die ‚lieben‘ Kleinen geschleppt . Ist das kindergerecht? Ich frage mich einfach immer öfters, warum man Kinder hat, wenn man nicht bereit ist sein Leben an sie anzupassen….

      • Sportpapi sagt:

        In dem Alter geht das Mitnehmen doch noch problemlos. Sind die Kinder müde, schlafen sie einfach im Wagen.

      • Robert sagt:

        Was ist denn die Alternative? Sie in den Schrank hängen?

      • Klicki sagt:

        Der unselige Zwang, als Familie „kindergerecht“ zu leben, hat schon manchen Eltern das Leben vergällt, Beziehungen belastet und Scheidungskinder produziert. Was heisst schon „kindergerecht“? Kinder finden es normalerweise spannend, am Erwachsenenleben teilzunehmen, vorausgesetzt, man bezieht sie aktiv ein.

    • ver sagt:

      Ich war früher nie vor 22.00 Uhr zu Hause, ausser zum duschen. Ich rauchte viel zu viel, trank fast täglich alkohol, und genoss das Leben und meine Freiheit. Ich lebte mein Ego aus. Dann wurde ich plötzlich schwanger. Der Kleine kam mir gänzlich ungelegen. ich musste mein kinderfeindliches Leben umkrempeln. Als er dann da war war ich glücklich aber ich fühlte mich angebunden. Mittlerweile habe ich meine Krise überwunden vermisse immernoch die Zeit mit meinem Eg aber es gibt nichts schöneres als nach der Arbeit nach Hauze zu gehen und den Kleinen in die Arme zu schliessen.

    • Werner Rosenberger sagt:

      @missis: Ja wir nehmen sie gerne mit. Gehen wir essen und eine schreit mal, was selten vorkommt, laufe ich ne Runde mit ihr. Beim Einkaufen machen wir einfach diese „Allzwecksitze“, welche wir auch im Auto brauchen, ins Einkaufswägeli. Passen perfekt rein, und die Girls haben grosse Freude im Laden. „Nicht bereit mein Leben anzupassen“? – Wir passen unser Leben extrem an, zB gehen wir mit den Kids nach 8 ins Bett, verzichten auf unsere Serien, ich trinke weniger Bier mit Kollegen, stehe am Morgen mit den Girls auf.. usw.. Lese ich Ihren Kommentar, dann sollte ich ja nur noch zu Hause sitzen

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