Elternkrieg gegen die Schulen

Feindbild Lehrer: Wie viel sollen Eltern sich in die Belange der Schule einmischen dürfen?

Wie viel sollen Eltern sich in die Belange der Schule einmischen dürfen? – Feindbild Lehrerschaft.

Jede zweite Woche klagt meine Tochter am Frühstückstisch über Bauchschmerzen. Bislang hielt ich das für ein Problem, das sich auf der Toilette erledigen lässt, doch neulich nannte die Tochter mir den wahren Grund für ihre montäglichen Unpässlichkeit: der Schwimmunterricht. Genauer der Schwimmlehrer. Ziemlich fies sei der, wenn man beispielsweise tauchen sollte und zu früh nach oben komme, drücke er einen wieder unter Wasser. Es hätten auch schon einige Eltern zusammen einen Beschwerdebrief eingereicht, erläuterte sie mir.

Es gehört zu den prototypischen und frustrierndsten Erfahrungen eines Heranwachsenden, auf unfähige Lehrer zu stossen. Solche, die von den Schülern, ihrem Beruf und wohl auch ihrem Leben überfordert sind, die sich mit schlechten Noten und Erniedrigungen an ihren Schülern rächen – und das während der Pubertät, da man ohnehin an allen Fronten kämpfen muss, mit den Eltern, der Welt, sich selbst. Bis heute verfolgen mich einige dieser Lehrer bis in meine Albträume.

Allerdings war ich als Pubertierende alles andere als der Engel vom Dienst. Weshalb auch meine Eltern sich auf meine Beschwerden hin wohlweislich zurückhielten und meistens den Standpunkt vertraten, dass die Lehrer wohl gerechtfertigte Gründe für ihr Verhalten hätten, was in einigen Fällen zutraf, in anderen nicht. Damals hielt ich es für einen Skandal, dass sie sich nicht mehr für mich ins Gefecht warfen.

In dieser Hinsicht waren sie ganz alte Schule. Heute sind viele Eltern nicht mehr bereit, solche Probleme der Schule – beziehungsweise ihren Kindern – zu überlassen. Sie haben kennen das Schulsystem und scheuen sich nicht, sich einzumischen. Sehr zum Leidwesen der Lehrer, die sich neben der ganzen Bürokratisierung ihres Berufs nun auch noch mit den Partikularinteressen einzelner Eltern auseinandersetzen müssen. Eltern, die überall mitreden wollen, sind in den letzten Jahren für die Lehrer zunehmend zur Belastung geworden.

Exemplarisch steht dafür ein Fall eines Vaters, der mich neulich anrief wegen eines Vorfalls an seiner Schule. Es ging darum, dass Schüler gezwungen worden seien, im Haushaltsunterricht halb rohes Hühnerfleisch zu verzehren. Da er mit seinen Beschwerden bei der Schulleitung abgeblitzt sei, habe er das Projekt «Faire Schulen» initiiert. Man wolle sich endlich bei der Schule Gehör verschaffen, notfalls auch mit Kampfmassnahmen, worunter er den Gang an die Öffentlichkeit mittels der Medien verstand.

böse_lehrerin

Gewisse Lehrer verfolgen einen jahrelang in den Albträumen: Böser Blick.

Ohne Zweifel gibt es in der Lehrerschaft auch heute noch einige Nieten – aber macht es Sinn, deswegen den Aufstand gegen die Schule zu proben? Und wenn die Probleme tatsächlich so gravierend scheinen, dass man aktiv werden muss, wie soll das geschehen? Expertin Maya Mulle von der Fachstelle Eltern­ Mitwirkung stellt klar, dass es nicht Sache der Eltern ist, sich in Lehrpläne einzumischen und dass die Schule auch nicht einzelne Lehrer und deren Methodik diskutieren kann. Auch «Kampfmassnahmen» wie der Einbezug der Öffentlichkeit über die Medien wirken natürlich für Konfliktlösungen nicht sehr förderlich. Auf der anderen Seite versäumten es die Schulen oft, besorgte Eltern angemessen über allfällige Massnahmen zu informieren. Dies aber sei nötig, damit die Eltern sehen, dass ihre Anliegen ernstgenommen werden.

Aus Elternsicht ist es zu begrüssen, wenn die Schulen Anlaufstellen für besorgte Eltern schaffen und ihre Kommunikation bezüglich bestehender Probleme professionalisieren. Andererseits kann man sich fragen, ob hier nicht wieder mal aus Mücken Elefanten gemacht werden und dies ein weiterer Schritt in die vollkommene Bürokratisierung des Schulbetriebs ist. Denn gehört es nicht einfach dazu, dass in der Schule Konflikte mit Vorgesetzten auftauchen – wie im späteren Leben schliesslich auch?

Was meinen Sie?

335 Kommentare zu «Elternkrieg gegen die Schulen»

  • Eltern sagt:

    Diese Diskussion wird mitunter viel zu sehr pauschalisiert…

  • Russell's teapot sagt:

    Bedauerlich, dass sich Eltern (v.a. Schweizer) mehr um das liebe Geld auf ihrem Bankkonto sorgen, statt sich um die eigenen Kinder zu kümmern. Ein Kind braucht Schutz, Liebe, Vorbilder und „Leitplanken“. Viele Eltern überlassen alle Aufgaben den Lehrpersonen. Schulen haben es aber auch verpasst, die heute üblichen Kontakt/Kommunikationsmittel korrekt zu nutzen, um auf Sorgen/Fragen der Eltern einzugehen. Die Zeiten sind vorbei für unilaterale dogmatische Lehrsysteme (mein Lehrer der Diktator). Offenen Dialog fördern immer zugunsten des Kindes! Wenn nötig mit Schulwechsel in eine Privatschule.

  • Nina sagt:

    Wie wäre es denn, wenn sich die Eltern einfach direkt mit den Klassenlehrern ihrer Kinder in Kontakt setzten und das entsprechende Problem (z.B. Angst im Schwimmunterricht) besprechen? Aber Nein, es wird eine Initiative gegründet und stundenlang diskutiert… So verhärten sich Fronten, ohne eine Lösung für die Kinder zu erreichen. Traurig!

  • chr sagt:

    Man stelle sich das mal vor: Ich gehe wöchentlich ins Babyschwimmen. Da werden die Kinder auch runtergetaucht. Und das ohne sie zu fragen. Und obwohl einige sogar ein bisschen weinen dabei…

    • Sportpapi sagt:

      Gut so. Ist aber unter den Babyschwimmlehrerin umstritten, da gibt es zwei Fraktionen…

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Ach, das weisst du? Das hätt‘ ich dir jetzt nicht zugetraut.

      • Sportpapi sagt:

        Weil…?
        Sicher hast du aber auch gemerkt, wie meine Ansicht dazu ist. Und es ist mir suspekt, wenn Babyschwimmgruppen vor allem damit werben, dass bei ihnen nicht getaucht wird. Aber nicht mit Inhalten und Zielen ihres Unterrichts.

  • Brunner Toni sagt:

    Und was ist mit den armen Lehrpersonen, die sich über die unzureichende Erziehung und den mangelnden Anstand beschweren wollen? Dürfen die bei den 2 x 100% arbeitenden Karriereeltern ebenfalls antanzen?
    Wo dürfen sich die Lehrer über nietenhafte Eltern beschweren? (Wobei das Verhältnis dann immer noch zwei Nieten zu einer sind)
    Zwei Elternteile, die überarbeitet und mit ihren Kindern überfordert sind, bringen es nicht fertig, ihren Kindern grundlegende Instrumente mitzugeben.
    Wenn aber ein Lehrer mit 25 Kindern einmal einen Fehler macht… dann gilt er als unfähig…

    • René Baron sagt:

      ja sie dürfen und tun es aber viel zu wenig!
      2 x 100% Karriereltern sind die Ausnahme, mindestens was die Karriere betrifft und auch dann haben 2x100Prozenter ihre Kids oft besser im Griff als andere bei denn die Nanny „TV“ heisst.
      Erziehung ist weniger eine Frage der Quanti-, sondern eine der Qualität, resp. kann man dem Kind Anstand und Schwimmen auch am Wochenende und in den Ferien beibringen.

  • René Baron sagt:

    Vielleicht sollte man das Kind solange vom Schwimmunterricht, Ausflügen etc. dispensieren, bis es die ELTERN geschafft haben dem Kind diejenigen Minimalfähigkeiten zu vermitteln, welche einfach notwendig sind, damit sich die Schulklasse überhaupt in die Nähe von Wasser begeben darf.
    Aus meiner Perspektive ist es verantwortungslos, wenn 7 Jährige, sollten sie einmal (selbstverschuldet) ins Wasser fallen, in Panik geraten und damit nicht nur sich, sondern auch andere Kinder und Erwachsene in Lebensgefahr bringen.

  • heidi reiff sagt:

    Ich habe einfach schlechte Erfahrungen gemacht mit meinem aufgeplusterten Reallehrer, als Teenies haben wir mal geraucht an einem Schulausflug, die Lieblingsschülerin unseres Bonzen hat uns verpfiffen, 2 Wochen wurden wir verbrummt, Strafaufgaben zu schreiben, wie wir später erfuhren, war dieser Lehrer in einem Lungensanatorium, weil der Kettenraucher war, der Arme….. schnüff schnüff 🙁

  • heidi reiff sagt:

    ns, um einzugreifen wenn was passieren würde, als Kind war ich oft im Eglisee immer allein, das Wasser hat mich einfach fasziniert, ich hab mich dann mal gewagt, vom 1 Meter ins Wasser zu springen, es hat funktioniert, ich bin einfach wieder aufgetaucht. Durch eine Therapie vor vielen Jahren hab ich gelernt mich zu entspannen, im Wasser konnte ich mich auf dem Rücken entspannen , hab einfach mit meinen Händen so kleine Bewegungen gemacht. Brutal finde ich, ein kleines Kind einfach ins Wasser zu schmeissen, ist total verantwortungslos. Sadistische LehrerInnen haben nichts zu suchen an einer Sch

  • René Baron sagt:

    Allein auf Grund von Gehörtem, ohne die Sachlage GENAU zu kennen so über Lehrer herziehen ist für bezahlte und unbezahlte Schreiber kein Rech,t welches sie sich herausnehmen sollten. Solche Statements machen unglaubwürdig und verhindern das konstruktive Angehen echter, weit gravierender Probleme.

  • Giorgio sagt:

    Da unterrichtet die Primarlehrerin jahrzehntelang Schwimmen, den Schülern macht es Spass und alle lernen schwimmen.
    Eines Tages beschliessen irgendwelche Bürokraten im Schulamt dass das so nicht geht.
    Ein schul-externer Schwimmlehrer muss her.
    Er übernimmt den Schwimmunterricht nach den neusten schwimmpädagogischen Methoden (Alles ausser Brustgleichschlag)
    und die Lehrerin muss dabei zusehen.
    Kein Wunder ist es der Lehrerin dabei unwohl, kennt der Schwimmlehrer ja weder die Schüler noch das Lehrerkollegium.
    Als nächstes gibt es dann wohl einen externen Rechen- oder Schreib-Llehrer.

    • mostindianer sagt:

      orlando würde sagen: „es lebe die expertokratie!“
      und er würde recht haben, aber hallo: ab einer gewissen schulstufe sind lehrer halt nur noch fachidioten. nur weiter so. warum eigentlich erst im gymi damit anfangen? kinder brauchen keine bezugspersonen, die haben zu lernen, die haben sich der wirtschaft unterzuordnen. die phzh macht’s vor: lehrerinnen, die keine allrounder mehr sind, kein schwimmbrevet haben, weil sie aufs englisch lernen mussten, was übrigens auch verhindert hat, dass sie eine französisch-lehrbefähigung während der ordentlichen studienzeit abschliessen konnten. und…

      • mostindianer sagt:

        …und was für fächer hat denn ein fünftklässler im kanton zürich? genau: unter anderem schwimmen, französisch und englisch. was ist das nur für ein system, welches sogar schon primarschüler beginnt zu akademisieren? schlussendlich gibt’s nur eine person, die schuld ist: die lehrerin oder der lehrer. warum? wer schreibt schon einen bösen brief an die phzh oder die bildungsdirektion? die lehrperson kann ich direkt anrufen und ich kann ihr ins gesicht (oder hintenrum) sagen, dass sie unfähig/überfordert/nicht einfühlsam genug ist. das ist der weg des geringsten widerstandes auf kosten der lehrer

    • Sportpapi sagt:

      Eigentlich ist es vor allem so, dass aus Sicherheitsgründen eine zweite Lehrperson dabei sein sollte. Es wäre deshalb schön, die Lehrerin würde tatsächlich zusehen, und nicht neben dem Bad Prüfungen korrigieren. Zum anderen: Für die Lehrbefähigung Sport reichen an gewissen PHs heute 4 sog. ECTS Punkte im Fach Sport. In dieser Zeit kann unmöglich das ganze Spektrum des Sports gelernt werden. Für Sportlehrer (mit in der Regel einigen Vorkenntnissen, da Aufnahmeprüfung) sieht die EDK im neusten Entwurf mindestens 60 Punkte Sportpraxis vor. Fachleute sind in diesem Fall sinnvoll.

  • Katharina sagt:

    Irgendwer hat wieder vergessen, das Katzenkistchen zu reinigen.

    • Mike Shiva sagt:

      Sie sind hier auf dem falschen Kanal. Rufen Sie an, kostet nur Fr. 4.50 in der Minute, und Ihnen kann geholfen werden.

    • Katharina sagt:

      Ich steh nicht auf zu dick aufgetragenes braunes Makeup, Shiva. Für Ihre geistige Erleichterung müssen sie sich wohl auf dem Katzenklo bemühen. Der hat das gern. Deshalb riecht es hier neulich dermassen nach Katzenpupu.

  • Peter Meier sagt:

    Peinlich sind Eltern, die solche Geschichten, wie die über den Schwimmlehrer, auch noch glauben. In Tat und Wahrheit geht es um das eigene Aussehen. Das entspricht im Badekleid oft nicht dem eines Models aus der Medienwelt. Eine Sensationsstory über einen Henker als Schwimmlehrer klingt halt doch etwas besser als „meine Figur passt nicht in die Badi“. Nun wäre ein vertieftes Gespräch angesagt, das etwas mehr Zeit braucht…

  • Anton Keller sagt:

    Ich konnte bis zur Kanti nicht schwimmen. Nie wurde ich zu etwas gezwungen, dass ich nicht machen wollte. Nur hatte sich auch keiner gekümmert, dass ich schwimmen lerne. In der Kanti hat der Turnlerer in 3 Privat-Lektionen mir das Schwimmen beigebracht, hauptsächlich indem er mir Sicherheit vermittelt und korrigiert hat. Danke, denn nun kann ich schwimmen!

    • That Simple sagt:

      Schwimmen ist zentral an der Kanti. Vorher konnte man in der Schule alles so easy erledigen und plötzlich gibt es schwierigen Stoff zu lernen… da schwimmt man.

  • R. Hrovat sagt:

    Therapeutisch wertvoll, die Satire von Volker Pispers über Lehrer, für Eltern wie auch für Lehrer:

    http://www.youtube.com/watch?v=Y7ww9p2MQVg

  • Ein Lehrer sagt:

    Es gibt in jedem Beruf schwarze Schafe. Und diese müssen ganz klar zur Rechenschaft gezogen werden. Aus meiner Sicht liegt das Problem oft darin, dass einige Eltern das Gefühl haben, Bildungsexperten zu sein, nur weil sie selber vor über 20 Jahren einmal zur Schule gegangen sind. – Das ist in meinen Augen abstrus. Es käme mir auch nicht in den Sinn, einem ausgebildeten Handwerker Ratschläge zu geben, nur weil ich selbst in einem Haus wohne.
    Es steht jedem offen, selber Oberstufenlehrer zu werden, nach der Sek noch 4 Jahre Gymnasium, dann 4.5 Jahre Studium.

  • Pippa Blaustrumpf sagt:

    Die neue EMMA ist da, hurra! 😛

    http://www.emma.de/

    LESEN!

  • Markus sagt:

    Also, wir haben keine Probleme mit unfähigen Lehrer/innen mehr, seit unser Kind auf eine Privatschule geht. Dort wird nicht integriert + diskutiert sondern gehandelt. Die wissen wer iihr Gehalt bezahlt, was bei gewissen Staatsleher/innen nicht immer der Fall ist. Wir haben bereits heute einen Terminplan für das ganze Jahr und erfahren nicht erst einen Tag im voraus, dass morgen Schulreise ist. Wenn die Lehrerschaft krank ist, ist selbstverständlich eine Stellvertretung organisiert und nicht die Eltern müssen schauen, wo ihr Kind bleibt wenn zufällig an dem Tag beide Arbeite gehen.

    • Pippa Blaustrumpf sagt:

      Eben. Geht doch!

    • bronf sagt:

      und schlechte noten gibt’s auch keine mehr (die lehrer wissen, wer ihr gehalt bezahlt), und mit dreckigen ausländern und unter- und mittelschichtsgoofen hat man auch nichts zu tun. es ist eine wunderbare welt!

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        …..und von linken Wirrköpfen, die von ihren Vorurteilen leben bleibt man dort auch verschont. Das allein wäre schon ein Grund, eine solche Schule zu besuchen.

        Nein, ich hab nichts gegen Linke, ich bin selber in vielen Bereichen links, immer schon. Aber diese Betonköpfigkeit gewisser Leute geht mir sowas von auf den Wecker!

      • bronf sagt:

        vorurteile! wunderschöne voooorurteile! bitte kaufen, ich lebe davon! voooorurteile!

        ich hab‘ nur ausformuliert, was sich markus zwar denkt aber zu feige zu schreiben ist.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Also hallo mal, das geht an jeder Schule und wir haben, obwohl nicht privat,
      auch solche Jahresterminpläne erhalten, nur so als dezenter Hinweis…,
      und klar wird dort schneller gehandelt, die haben nämlich KEINE Aufnahmepflicht
      und längst nicht das langwierige Prozedere zu durchlaufen wenns an der „staatlichen“ dem Fass den Boden ausschlägt,
      solche Vergleiche sind einfach ein Witz wenn nur zur Hälfte verglichen wird.

    • That Simple sagt:

      „Dort wird nicht integriert + diskutiert sondern gehandelt.“ Mit anderen Worten, zuerst wird geschossen, dann gefragt. „Die wissen wer iihr Gehalt bezahlt“ öh, da fehlt ein Komma, aber egal. Die Lehrer in unserer öffentlichen Schule tun das auch, sind ja nicht doof. „Wir haben bereits heute einen Terminplan für das ganze Jahr“ haben wir auch. „und erfahren nicht erst einen Tag im voraus, dass morgen Schulreise ist.“ Das kommt bei uns nie vor. „Wenn die Lehrerschaft krank ist“ Was, gleich die ganze Lehrerschaft? Typhus-Epidemie oder was? Du meinst wohl einen einzelnen Lehrer. Ja, dann sag das

      • That Simple sagt:

        auch, aber anscheinend hat man Euch an der HSG logisches und richtiges Denken nicht beigebracht, da geht’s eher ums Bonikassieren, jaja, das will gelernt sein. Bei uns gibt es auch eine Stellvertretung bei Krankheit.

      • Eva sagt:

        *virtuelleschokoladeverteil* nur so zur allgemeinen nervenberuhigung…

  • Bella Bartok sagt:

    Es gibt auch genügend Eltern, die wegen jeder Lappalie in die Schule rennen und nur genau der Version der Kinder glauben – wenn man genauer nachfragt, ist zum Beispiel das Untertauchen etwas ganz anderes, oder es war ein Mitschüler…
    Es gibt genügend LehrerInnen, ( gerade auch junge LehrerInnen!) die hochmotiviert ihren Job machen möchten und ihn dann frustiert hinschmeissen und lieber als Sekretärin arbeiten, weil sie nicht mit hirnrissigen Erwartungen entsprechen möchten… Für Eltern: nur im Notfall reagieren und ansonsten den LP die Arbeit machen lassen!

  • E.H.Roth sagt:

    hm, ich erinnere mich gerade wie der Schwimmunterricht zu meiner Zeit gewesen ist. Wir hatten fast alle Angst vom Schwimmlehrer! Typ Marine Kampfschwimmer 2. Weltkrieg. Wir hatten einen Schüler der richtig schiss hatte vom Wasser. Der Lehrer packte den Jungen ( 2 od. 3. Klasse) am Arm und Bein und warf ihn ins Schwimmbecken. Der Knabe schrie um sein Leben, der Lehrer sprang hinterher und tauchte und drückte den armen Jungen immer wieder unters Wasser und alles vor den Augen der Mutter die still vor sich hin weinte. Wir Kinder waren erstarrt vor diesem Anblick. Das war so 71 72 gewesen.

    • E.H.Roth sagt:

      Wir hassten Schwimmen wie die Schulzahnklinik

      • heidi reiff sagt:

        Kann ich gut nachvollziehen was Sie schreiben, wenn ich in die Schulzahnklinik musste war das wie ein Weg aufs Schaffot, die sog. kompetente Zahnärztin war hat sich fast so aufgeführt wie die Lady Gaga, sie hatte knallrote lange Fingernägel, als naive Kinder sind wir ja ausgeliefert. Ich war so ideologisch eine Wasserratte. Ich ging ab und zu mit meiner Tochter ins Hallenbad als sie klein war, ich hab sie nie gezwungen ins Wasser zu springen, sie hat sich selbst entschieden, wenn sie Lust hatte, das Unterwasserschwimmen hat sie sich selbst beigebracht, ich stand einfach am Randbecken des Bassi

    • Brunhild Steiner sagt:

      Also ich bin ebenfalls der Meinung dass uns zum Schwimmbeispiel die wesentlichen Details fehlen um sachlich drüber debattieren zu können, z.Bsp. was das genau für ein Beschwerdebrief war (Inhalt?) und wer da alles mitmachte (die 9jährige Tochter weiss darüber Bescheid, aber ihre eigenen Eltern nicht?, welche Eltern haben denn da so autonom agiert?) und könnte mir die Sachlage auch wesentlich unaufgeregter vorstellen.
      Aber bei Ihrem Beispiel… ich glaub ich wär nicht am Rand stehengeblieben sondern reingesprungen,
      Nerven hatte der Mann ja, das vor Augen der Mutter zu machen.

    • Pippa Blaustrumpf sagt:

      In den 70er Jahren und vorher sowieso hat man solche Idioten gefeiert als gute Lehrer. Da war auch noch der Wochenchlapf die Regel bei gewissen Lehrkräften und niemand hat sich aufgeregt. Jeder selber schuld, der sich so blöd aufgeführt hat dass er gekläpft werden musste. Zucht und Ordnung. Ich bekam jeden Montag zwischen 7 und 8 meinen Wochenchlapf, weil ich nicht Noten lesen konnte, die Lehrerin war anerkannt, weil sie am meisten Kinder in die Sek. brachte.

      • Marc Tschudin sagt:

        Nicht dass ich diesen Wochenchlapf gutheissen möchte, aber es würde mich schon interessieren ob sie wegen diesem Wochenchlapf einen Schaden davon getragen haben.

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Es war eine Verletzung, eine Demütigung, ein öffentlich zugefügter Schmerz. Der Schlag kam mit Absicht, vorhersehbar, nicht im Affekt, wo man ihn hätte entschuldigen können. Ich wusste, dass ich gleich geschlagen werde, alle andern wussten es auch, wir warteten auf diesen Schlag. Die Frau war kräftig, entsprechend hart schlug sie zu. Ich war 10 Jahre alt und konnte mich nicht wehren. Ich glaubte, den Schlag verdient zu haben, weil ich nicht Noten lesen konnte. Ich kann es bis heute nicht.

        Ich überlasse es ihnen, zu entscheiden, ob so etwas einem Kind Schaden zufügt oder nicht.

      • E.H.Roth sagt:

        da kann ich Pippa B nur zustimmen. Ich wurde von der 1. Klasse bis zur 6. Klasse von den Lehrer geohrfeigt bei schlechten Leistungen. Es war normal gewesen und viele meiner Mitschüler/innen haben ähnliches erlebt damals. Wir haben gelernt, dass wir immer selber Schuld waren. Zu Hause, weil ja alle so Lehrer-Ehrfürchtig waren, erzählte man so was natürlich nicht sonst hätte es gerade wieder geknallt. Prügel gehörte zur Erziehung. Mir hatte es auch nicht gepasst aber was wollte man machen? Schliesslich war es immer so und fast allen erging es so.

  • heidi reiff sagt:

    demnächst verboten, Disziplin ist angesagt nach alter Väter Sitte. Der Ueli Maurer Bundesrat will die beste Armee der Welt, also Capito das Prinzip, wer zahlt befiehlt.

    Ich möchte nicht verallgemeinern, ich erlaube mir meine persönliche Meinung zu sagen. Vermutlich war mein Reallehrer ein STALKER wichtig war für ihn die Entschuldigungsbriefe, die wir Mädchen mitbringen mussten, wenn wir wegen Menstruationsbeschwerden nicht am Turnunterricht teilnehmen konnten. Der Uebername von wenigen Mädchen von uns eben die bösen rebellischen war BONZE .Der Boss hat das Sagen, Uniform in Schritt und Tri

  • Erika B. sagt:

    Nach meinen Erfahrungen ist ein Teil der Lehrer/innen ausgebrannt. Oft sind die nicht mehr ansprechbar für naheliegende Fragen und Probleme, und dann kann ein Nachfragen elterlicherseits sinnvoll sein. Ich greife selten ein und frage immer zuerst, wie denn er/sie das jeweilige Problem sieht. Kann wirklich sein, dass der/die youngster daheim mal wieder etwas Wichtiges überhört hat und Schauermärchen erzählt. Die Idee von Anlaufstellen für Eltern an Schulen finde ich super. Gerade bei Pubertierenden finden kaum mehr Elternabende oder andere Kontaktmöglichkeiten statt.

  • oscar biedermann sagt:

    ich befürworte nicht eine methode oder eine andere art schule,sondern ich bin für den wettbewerb verschiedener methoden und schulen.das kann frontalunterricht sein oder gruppenunterricht oder eine kombination verschiedener methoden usw.montessori,-steiner und neuen methodischeshulen .es gibt ein paar bedingungen die,die auswahl der schule oder der methode bestimmen müssen.1 die methode oder die schule müssen dem kinde (schüler)a d.h.angepast sein,seinem lernverhalten,seinen stärken und schwächen, seinen motorischen und musischen fähigkeiten .2.das kind (schüler) muss sich wohl fühlen in schu

    • oscar biedermann sagt:

      im schulischen milieu.3 das kind (schüler) muss ernst genommen werden ,a.)im psychischen d.h.im seelischen und geistigen bereich und im somatischen bereich.die erwachsenen lehrpersonen müssen in ihrer methode zertifiziert sein und damit ihre kompetenz beweisen.die lehrperson muss psychologisch ind pädagogisch theoretisch UND praktisch kompetent sein.4.die eltern stehen hinter der schule und ihrem angebot, und vepflichten sich im schulischen raum mitzuarbeiten.

  • Gianin May sagt:

    die Eltern sind dieselben Mimosen wie die Kinder, irgendwoher muss das wehleidige Gequängel ja kommen.

    • heidi reiff sagt:

      es steht Ihnen ja frei, sich abzusetzen und Ihr Heldentum bei Ghadaffi auszuleben . Die RS finde ich Scheisse, auch in der CH weltweit Kadavergehorsam, Heldentum , Vernichtungsfanatismus. Alfred Rasser brachte in seinem Film HD Läppli diese extreme Systemideologie zum Ausdruck,- meine Eltern waren keine Mimosen aber sonst Kaputtni, haben die schwarze Pädagogig blind weitergegeben.

      • Brax sagt:

        Vielleicht haben Sie einen Schaden davon getragen, dass Ihre Eltern so waren. Hat aber nix zu tun mit der Armee und der Notwendigkeit, eine solche zu unterhalten. Wir leben noch immer in einer Welt, in welcher genug Interessenten an Territorien, Reichtümer usw vorhanden sind. Der Zivilisationslack, welcher in Europa noch das Inferno verdeckt, ist kaum 70 Jahre alt (dabei nicht an Ex-Yu denken). Wer das nicht versteht, lebt eine Illusion.

  • Pippa Blaustrumpf sagt:

    Es muss nicht zwingend eine Privatschule sein, es gibt öffentliche Schulen, die Überragendes leisten. Glückliche UND gute Schüler, das ist möglich. Dass es eine Gesamtschule ist – die es so bei uns im öffentlichen Bereich gar nicht gibt – erstaunt auch nicht. Die Idee der Gesamtschule wird aber in den Reformschulen schon lange praktiziert, mit sehr gutem Erfolg. In Finnland sind die Schüler übrigens auch zusammen bis zum Ende der regulären Schulzeit.

    http://www.stern.de/wirtschaft/familie/deutscher-schulpreis-2011-die-beste-schule-deutschlands-1694512.html

  • Widerspenstige sagt:

    Das ist eine Ermessenssache und zuerst immer mal mit der betreffenden Person – egal in welchem Bereich tätig! – REDEN und den negativ aufgefallenen Vorfall wie hier im Schwimmunterricht mit dem Lehrer zuerst klären. So funktioniert eigentlich ein demokratisches System oder wo leben wir hier eigentlich? Ich habe bei meinen Kindern nur dort interveniert mit Unterschriften sammeln von betroffenen Eltern, Anruf bei Schulpflege, Bezirksschulrat etc. als es um die wiederholte und krasse Benachteiligung von Übertritten in eine höhere Schule ging. Sonst liessen wir Eltern die Lehrer ihren Job machen.

  • Daniel Küttel sagt:

    Ich hatte auch so einige Lehrer die mich heute noch verfolgen, aber obwohl ich ziemlich aufmüpfig und nervös war, so hab ich meine Schule in guter Erinnerung. Wenn es Ärger gab dann war ich oftmals selbst daran verschuldet, sei es nun weil die Lehrer sauer waren dass ich die Ufzgi nicht gemacht habe oder aber weil ich gestritten habe. Es gab nur ein Eingreifen von meinen Eltern als im Jahr 1994 eine Überschwemmung war und uns die Lehrer nicht gehen lassen wollte vor Schulschluss. Im Nachhinein war es aber die korrekte Entscheidung. Wem die Schulmethode nicht gefällt soll selber unterrichten.

    • Simone sagt:

      Und Ihren Eltern wäre es wahrscheinlich auch nicht in den Sinn gekommen, mit dem Lehrer zu debattieren, ob allfällige Ströfzgi angemessen seien oder nicht. Ich erinnere mich, dass es sogar Teil der Strafe war, es meiner Mutter zu beichten, dass ich welche eingefangen habe 🙂 Die Einsicht der Berechtigung meinerseits stellte sich natürlich erst mit den Jahren ein… 🙂
      Deshalb auch Danke @Lucca G. für die netten Worte! Des Geldes wegen wird schon lange (fast) niemand mehr Lehrer….sondern aus Freude und Leidenschaft an einer didaktisch/hermeneutischen Aufgabe 🙂

  • René Baron sagt:

    In der Regel ist es nicht der Schwimmlehrer welcher die Kinder unter Wasser drückt, sondern die lieben netten Klassenkameraden. Aber DAS ist natürlich völlig was anderes, gell!!
    So lasst ihr doch lieber beim nächsten Badeausflug eure Kids in Panik ersaufen statt ihnen mit etwas Druck zu helfen, sich auch in Extremsituation natürlich zu verhalten. JEDES Kind kann tauchen und zwar schon seit Geburt. Nichttauchenkönnen ist eine Zilivisationskrankheit für welche Eltern haftbar gemacht werden sollten, da sie ihr Kind und allfällige Retter damit bewusst und willentlich in Lebensgefahr bringen.

  • mamamiapapamoll sagt:

    Manchmal ists zuviel: Ich würde den Lehrer stellen, ein kleiner Tell?
    Was sicher ist: Ihr tut in 95% der Fälle euren Kindern keinen Gefallen, langfristig, wenn Ihr euch so verhält.
    Ja ich weiss, Ihr handelt nur in den restlichen 5%.

    • Lucca Gaffuri sagt:

      Auch für Sie, „stellen“ heisst nicht abpassen, auflauern oder etwas derartiges! Es heisst den eventuell fehlbaren Lehrer zur Rede stellen! Nicht mehr, nicht weniger…sodass ich dann beide Seiten der Geschichte kenne und dementsprechend handeln kann! Und noch kurz, Ehre wem Ehre gebührt. Die meisten mir bekannten Lehrer sind tolle Lehrer, die ihren Job mit viel Hingabe, Verständnis und sozialer Kompetenz machen. Drückt ein Lehrer aber ein auftauchendes Kind nochmal unter, gehört er nicht zur überwiegenden Mehrheit, sondern ist ein Volltrottel, punktum! Und so jemanden stelle ich zur Rede!

      • Daniela sagt:

        ich schliesse mich hier lucca ganz klar an. nochmals runterdrücken im wasser fördert das schwimmen nicht, es macht angst und was ist wenn das kind zuviel wasser schluckt weil es keine luft mehr hat? das ist einfach gefährlich da spass ich auch nicht. den würde ich ganz klar zur rede stellen. auch rohes hühnerfleisch geht gar nicht. da besteht kommunikationsbedarf.

      • Simone sagt:

        Vielleicht sollten wir uns hier im Blog von diesen beiden Beispielen (Poulet und Schwimmunterricht) verabschieden, da der tatsächliche Situationsverlauf (und allfällige, bereits erfolgte Konsequenzen) für uns im unklaren liegen…
        (Denn ich gehe davon aus, dass niemand hier ernsthaft sein nach Luft schnappendes Kind runterdrücken würde….)

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Nein nein, da bleiben wir jetzt schön dran an diesen beiden konkreten Beispielen. Das ist auch so Lehrerart, immer alles verwedeln und die Kritiker blöd hinstellen, die wissen ja nicht, wie es wirklich ist.

      • Sportpapi sagt:

        Also, bleiben wir bei den Beispielen. In beiden Fällen tönt das so extrem, dass ich auf jeden Fall – ohne jede Aufregung – zuerst bei der Lehrperson nachfragen würde, was denn nun wirklich passiert ist.

      • Simone sagt:

        Um Ihre Worte zu gebrauchen: es ist eben kein „konkretes Beispiel“, weil niemand von uns live dabei war… oder es ein Video davon gibt… Oder irre ich mich? Weiss jemand „wie es wirklich ist“?

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Ach Simone, jetzt machen sie bereits Johann Schwenn Konkurrenz, niemand war dabei, alle sind unschuldig…….

      • Sportpapi sagt:

        Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass alle unschuldig sind. Und die von Pippi bereits gerufene Polizei muss unverrichteter Dinge wieder abtreten. 🙂

      • Simone sagt:

        Wie gesagt, ich arbeite als Lehrerin, Beleidigungen perlen ab… 🙂

      • That Simple sagt:

        Hm. Für eine Juristin hat Pippa extrem tiefe Anforderungen an Zeugen und Beweismittel. Hörensagen reicht ihr anscheinend aus, um jemanden zu lynchen.

      • bronf sagt:

        hey, es stand im blog, also muss es wahr sein! oder hast du etwa das gefühl, das medien etwas anderes als die wahrheit, nichts als die wahrheit verbreiten… das wär‘ ja! also! sowas!

  • Frank Baum sagt:

    Es gibt in der Schule immer irgendwelche unangenehmen Seiten – gerade im Schwimmunterricht, wo Scham eine grosse Rolle spielt. Da haben Kinder Angst davor, da hinzugehen und mitzumachen und geben am Schluss dem Lehrer die Schuld fuer eine Aktion, die man ja selber nicht beurteilen kann, weil man nicht dabei war. Genug, im Land der Gutmenschen muss natuerlich gehandelt werden. Egal, was man mit dem Lehrer macht, man nimmt dem Kind die Moeglichkeit, selber mit seinen Problemen fertig zu werden. Lieber soll es heulen und sich als Opfer sehen. Die Eltern dieser Kinder tun es ja nicht anders.

    • Andrea sagt:

      Gegenüber einer Respektsperson, wie ein Lehrer es nun mal ist (sein sollte), wird ein Kind automatisch immer den Kürzeren ziehen, wenn sich keine andere Instanz unterstützend hinzugesellt. Natürlich sollten Kinder lernen, sich selbst zu behaupten, aber in diesem Fall wie zB. dem unter Wasser drücken während des Tauchvorgangs, was klar eine Art von Nötigung darstellt, ist man als Kind machtlos. Es muss auch im Sportunterricht Grenzen geben. An die Grenzen gehen gut und schön, aber muss denn das wirklich in so einer Situation sein? Meine Tauchangst habe ich auch nicht erfunden.

      • Frank Baum sagt:

        Ob die Handlung des Lehrers eine Noetigung darstellet, kann keiner wissen. Immerhin war ja keiner dabei. Es kann sein, dass der Lehrer ueber die akzeptablen Grenzen gegangen ist. Es kann aber auch sein, dass das Kind Bauchschmerzen vor dem Schwimmunterricht hat und diese rein gar nichts mit dem Lehrer zu tun haben, dieser aber als Grund vorgeschoben wird. Gerade bei Schwimmunterricht ist viel Scham involviert und da redet niemand gerne offen, auch kein Kind. Wenn man da immer gleich einen Skandal macht, wird ein vernuenftiger Unterricht unmoeglich.

  • Thomas sagt:

    Ein guter Artikel, viel differenzierter als die nachfolgenden Kommentare.
    – Alle Eltern wollen nur „das Beste“ (auch zuhause?). Das ist für jeden aber was anderes. Es „allen Recht machen“ ist unmöglich.
    – Wieviel Einfluss sollen Eltern grundsätzlich auf die Schule (bzw. die Lehrer) nehmen?
    – Was darf/kann/muss die Schule?
    – Ab wann soll/muss man einschreiten? Später (Ausbildung, Militär, Beruf) gibt’s auch mal Tubel in Machtpositionen, vor denen einem keiner schützt. Umgang mit Problemen lehren vs. Schaden vehindern!

    Nicht einfach, seufz! Trotzdem: Gehirn & Anstand brauchen!

  • Bio-Monika sagt:

    Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob Rita Stein’s Beitrag Satire sein soll?

  • Brunhild Steiner sagt:

    Muss ein sehr erhebendes Gefühl sein bei Ihnen als StudentIn in der Vorlesung zu sitzen,
    so vorurteilsfrei und wertschätzend den verschiedensten Hintergründen gegenüber…,
    die perfekte Vorbereitung für den Klassenunterricht wo sich LehrerIn seiner/ihrerseits wieder mit den verschiedensten Auffassungen und Überzeugungen konfrontiert sieht…,
    ich glaube beinahe, wegrennen würde ich bei Ihnen? (Allerdings nicht schreiend)

    • bronf sagt:

      brunhild steiner: nur weil die dame(?) schreibt, sie unterrichte an einer pädagogischen hochschule, heisst das noch lange nicht, dass dem auch so ist… habe da so meine zweifel…

    • Brunhild Steiner sagt:

      @bronf: vielleicht haben Sie ja Recht, bloss hat Frau Stein ein existierendes und immer wieder mal ins Spiel gebrachtes Vorurteil aufgegriffen, welches mir einer Entgegnung wert schien.
      Aber ich bin sehr erleichtert wenn ich nie in die Lage komme ihr davonrennen zu müssen,
      schreiend oder nicht schreiend…

  • Niclas sagt:

    Wenn ich sehe wieviele Eltern sich an den Elternabenden einfinden sollte die Masse der Eltern brav die Füsse still halten.
    Ein waches Auge ist immer angebracht, aber als Eltern darf man sich nicht von den Kindern gegen die Lehrer mobilisieren lassen weil die sich nichts sagen lassen wollen oder Konsequenzen fürchten.

  • Alessandra sagt:

    @Pascal: das versuchen Sie mal bei unseren Schulleiter – ROFL! Das Matterhorn ist noch ganz butterweich dagegen! Und wenn Kinder mit nackten Händen den Schulhof inkl. Brennnesseln saubermachen müssen als erzieherische Massnahme (die rein garnichts mit dem „Vergehen“ zu tun hat), dann sehen Sie den berühmten Dreier-Affen: er hört nix, sieht nix und sagt nur „nein“. Kooperation: Fehlanzeige!

  • Robert sagt:

    Die Motivation bei solchen Aktionen spielt doch keine Rolle. Ich wehre mich entschieden dagegen, wenn versucht wird so zu tun, als gäbe es keine klaren Grenzen bei dem, was ein Lehrer darf oder nicht darf.

    Man kann einen Lehrer ganz direkt ansprechen auf eine ganz konkrete Handlung. Man kann eine nüchterne Frage stellen, die nur mit ja oder nein zu beantworten ist. „Haben Sie in jener Schwimmstunde mein Kind, weil es zu früh aufgetaucht ist, mit dem Kopf wieder unter Wasser gedrückt?“ Meiner Erfahrung nach wird ein Lehrer auch nicht lügen sondern sich allenfalls zu rechtfertigen versuchen.

    • Anna Abt sagt:

      Sicher Sportpapi – merkwürdig dachte schwimmen sei in unserer Kultur Pflicht. Schon immer gewesen. Woran wir auch nichts änern. Oder doch nicht?

  • Pascal Sutter sagt:

    Wenn man endlich damit aufhören wurde überall alles besserzuwissen und jedem dreinzureden wie er seine Arbeit machen wäre wohl vieles besser. Ein Kind zu haben ist noch lange kein Grund dazu, sich als pädagogischen Spezialisten zu sehen, meist schiesst man ja drauf los ohne zu fragen, und verurteilt vor, dass das Zeug hält. Was meinen die Leute eigentlich? Dass eine pädagogische Ausbildung etwas wie eine Töffliprüfung ist?! Kein Wunder dass es mit den Reformen so langsam geht weil jedes Selbsthilfegrüppli sich einmischt. Bitte einfach mal Fresse halten und Gehirn einschalten.

    • Pascal Sutter sagt:

      Wenn manMitsprache will gibt es einfach nur eines: Die Schule hat einen Rektor der zwischen den Eltern und Lehrer vermittelt. DIese Elterngrüppli gehören abgeschafft. Restlos.

  • Alessandra sagt:

    Irgendwie habt Ihr Euch schön auf Mädchen, ihre Menstruation und den Schwimmunterricht eingeschossen – aber das eigentliche Thema? Fakt ist, dass die Schweiz das einzige Land ist, das ich kenne, in dem Eltern rein gar nichts zu sagen haben. In anderen Ländern gibt es zB Elternbeiräte, die Lehrer haben nicht den Freifahrtschein. Wenn man es hier wagt, etwas gegen einen Lehrer zu sagen (selbst nur mit Fragezeichen), wird man total heruntergemacht. Diese Menschen haben unsere Kinder in der Hand – ich denke doch, dass man da als Eltern mitreden darf.

    • Bio-Monika sagt:

      Das war (teilweise) meine Schuld, Alessandra. Ich wollte damit nur zu verstehen geben, dass die lieben Kleinen manchmal auch so ihre Tricks haben – man sollte in jedem Fall genauer hinschauen, bevor man alles glaubt.
      Und ich teile Ihre Meinung in punkto Elternvertretung in unserem Schulsystem – allerdings aus ganz anderen Gründen: das Milizsystem der Schulpflege hat, zugespitzt, dazu geführt, dass jeder Lehrer Tag und Nacht darauf gefasst sein muss, Anrufe von Eltern zu erhalten, die ihre, manchmal lächerlichen, Einwände loswerden müssen.

    • Christina sagt:

      Korrekt ! Habe auch noch nie erlebt, dass das Thema so emotional und mit so viel Aversion angegangen wird, wie hier. Wenn man sich hier als Eltern für die Schule und den Unterricht und Methoden interessiert, dann wird man von den Lehrern schräg angeschaut. Kritik zu äussern ist noch schlimmer. Elternräte werden knapp geduldet, solange sie immer nur gute Miene machen. Sobald man Projekte für Änderungen einbringt, wird man niedergemacht. So habe ich es zumindest an meiner Schule erlebt. In jeder normalen Arbeit, muss man sich auf die Kunden einstellen und nicht umgekehrt, wie in der Schule.

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Christina, ganz meine Meinung. Kinder und Eltern werden von Schulen und Lehrer wie Bittsteller behandelt. Kunden, ha, das wär ja noch schöner, können froh sein, dass Leute sich „aufopfern“, diese Gofen zu beschulen – das ist so die ungefähre Haltung, die nach wie vor in sehr vielen Schulen vorherrscht. Auch wenn meine Kinder diesen Anstalten glücklich entronnen sind, bestätigen doch Freunde, die noch schulpflichtige Kinder haben, dass es nach wie vor so ist. Besser wird es erst im Gymer, da haben wir vorwiegend positive Erfahrungen gemacht. Aber das ist zu spät, wir brauchen GUTE Volksschulen.

    • Pippa Blaustrumpf sagt:

      Alessandra: Word!

    • Robert sagt:

      Momentchen mal, sowas gibt es doch auch hier? Ich gehe mal davon aus, das ist von Kantönli zu Kantönli verschieden. Aber bei uns gab’s diesen Elternbeirat. Da war eher das Problem, dass die Eltern nicht mitmachen wollten.

      Ich denke mal, es gibt eben alles: Die übereifrigen Eltern, die inexistenten Eltern genauso wie die tollen LehrerInnen und die übergriffigen LehrerInnen. Man kann wohl nicht ein ganzes Land über denselben Kamm scheren.

      Ich selbst habe über die Schulen, die unser Sohn besucht hatte, eine differenzierte Meinung: Die grosse Mehrzahl der LehrerInnen sind toll.

      • Robert sagt:

        Es war eigentlich nur ein einziger Lehrer, der diverse (nicht alle) Kinder richtiggehend fertiggemacht hat, aber nicht mit Übergriffen sondern eher auf pädagogischer Ebene. Sogar mit dem hat man reden können – es hat einfach nichts geändert.

    • Sportpapi sagt:

      Die Mitsprache ist doch heute gesetztlich garantiert. Und den Lehrer persönlich anrufen, um ein Gespräch bitten, usw. geht doch in der Regel auch sehr gut. Es ist wie immer der Ton, der die Musik macht.

      • Bio-Monika sagt:

        Gesetzlich geregelt oder gar garantiert heisst noch lange nicht, dass sich die Eltern an die vorgesehenen Wege halten. Vor allem junge Lehrer müssen sich oft genug, auch in ihren Freizeiten oder am Wochenende, mit Eltern herumschlagen, die mit manchmal hanebüchenen Beschwerden anrufen. Ich meine allerdings, in letzter Zeit vermehrt ein Bewusstsein dafür festzustellen, dass alle Seiten sich an gewisse Regeln zu halten haben. Und Lehrerinnen wie Simone (jung, nehme ich an) lassen sich anscheinend auch nicht alles gefallen – gut so!

      • Sportpapi sagt:

        Wollte sagen, gesetzlich garantiert. Ansonsten sehr einverstanden.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Alessandra: das stimmt doch gar nicht!
      In gewissen Kantonen ist es sogar Pflicht einen Elternrat zu bilden…,
      negative Beispiele lassen sich immer finden, aber grundsätzlich sind sehr viele Lehrer sehr gesprächsbereit.

      • Bio-Monika sagt:

        Es stimmt insofern, als es tatsächlich noch, wie in unserem Kaff, das althergebrachte Schulpflegesystem gibt, das eher als politisches Sprungbrett genutzt wird denn als Vermittler zwischen Schule, Eltern und Kindern. Aber wenn man natürlich mit der Prämisse ‚die Lehrer haben unsere Kinder in der Hand‘ an diese Problematik herangeht, braucht man sich nicht zu wundern, wenn man auf Widerstand stösst. Man darf als Eltern auch mal guten Willen unterstellen – bei den allermeisten Lehrern ist der nämlich vorhanden.

      • Kathy sagt:

        @Christina: Aber das macht die Schule doch! Sie stellt sich auf die KINDER ein, die Eltern sind nicht die Kunden und somit keine Könige. Würde mir regelmässig branchenfremde Personen reinreden und mir erklären, wie ich meinen Job machen sollte, dann würde ich das ganz ganz schnell abstellen. Oder haltest du jedesmal an, wenn du einen Strassenarbeiter siehst und sagst ihm, er soll doch die Mischung noch ein bisschen Teerlastiger machen oder die Strasse ein bisschen weiter links bauen? Machst du vermutlich nicht, obwohl du die Strasse bezahlst..

  • Leachim sagt:

    Es ist halt einfacher auf den anderen herumzuhacken, als am eigenen Charakter zu arbeiten.

  • Leachim sagt:

    Ich arbeite als Lehrer und bin Vater, kenne also beide Seiten.Als Vater möchte ich angemessen über das was in der Schule läuft informiert werden, weiss aber auch, dass eine Lehrperson ein gewisses Vertrauen spüren muss. Es gibt Bereiche, wo die Lehrperson entscheiden darf, wie sie will (z.B. Unterrichtsart), dort kann ich anständige Anfragen machen, wenn mich als Vater etwas interessiert. Falls etwas „schlimmes“ vorfällt, gibt es die Schulleitung oder Schulpflege. Bedenklich finde ich aber, wie gewisse „übereifrige“ Eltern jegliches Arbeiten durch ständige Einmischung enorm erschweren.

  • Pippa Blaustrumpf sagt:

    Danke Bert! Aber also dieser Satz, „grübel grübel“……

  • Pippa Blaustrumpf sagt:

    Darf ich fragen, warum ich gesperrt bin? War ich frech? Was ist das hier, eine Disziplinierungsanstalt oder ein Forum zum Meinungsaustausch?

  • heidi reiff sagt:

    Kinder lügen oft aus Angst vor Bestrafung, einfach ein intuitiver Schutz aus Not und Hilflosigkeit, die blöde überhebliche Psychologin Melanie Klein hat vermutlich ihre Leichen nie aus dem Keller geholt, hat ein Buch geschrieben – das tyrannische Kind – ist ja das bequemste, Kinder zu SUENDENBOECKEN ZU MACHEN, da mach ich nicht mit, ich lass jetzt meiner Phantasie etwas Spielraum, vielleicht hat sie sich verbündet mit dem Allmächtigen aus der Geschicht Adam und Eva, der Garten Eden, war ev. die Klapperschlange, ein falsches Luder.

  • Daniel sagt:

    Das ist es ja, wenn die Eltern mit ihren Kindern überfordert sind muss der Lehrer bzw. später der Lehrlingsausbilder dran glauben. Aber wehe, man handelt dann nicht so wie es die überforderten Eltern Wünschen!!!

  • *sigh* sagt:

    Mädchen und Sport… Nach meinen Beobachtungen ist da oft genug auch die dreisteste Lüge passabel um nicht mitmachen zu müssen.

    Btw: Ich würde in diesem Land nur noch unterrichten wenn 100% alles was ich mit den Kindern mache dokumentiert (in Bild und Ton) werden würde.

    • bronf sagt:

      ein lehrer aus meiner bekanntschaft redet in diesem fall von „gladiatoren“ (die jungs) und „radiatoren“ (die mädels, die jeweils ebendort sitzen…).

    • bronf sagt:

      beliebteste ausrede auf der oberstufe übrigens: mens-beschwerden – im vertrauen darauf, dass (zumindests männliche) lehrer sich nicht getrauen nachzufragen. sehr empörend wurde der (männliche) lehrer empfunden, der sich getraute diese beschwerden in seinem kalender zu notieren und und diese entschuldigung nicht jede zweite woche akzeptieren wollte…

      • marie sagt:

        …der lehrer hat buchgeführt? 😀

      • Eva sagt:

        jaja, gell bronf, die mens kommt ja schliesslich gleich von anfang an pünktlich und regelmässig…

      • bronf sagt:

        @marie: jup, weil die mens-beschwerden bei einigen mädchen etwas sehr oft ins feld geführt wurden… und natürlich bei denen, die eh schon durch begeisterte teilnahme am turnunterricht auffielen…

        @marie: woher soll ich das wissen? schauen sie in wikipedia nach…

      • bronf sagt:

        ersteres an marie, zweiteres an eva

      • Simone sagt:

        Jaja, diese Mädchenfraktion hatten wir auch… hauptsache nur Blut und kein Wasser schwitzen 🙂
        Und nein Eva, in den seltensten Fällen hatte das etwas mit Unregelmässigkeit zu tun…

      • Bio-Monika sagt:

        Bronf, das haben wir schon gemacht. Bin in einer Nonnenschule gewesen und die Sportnonne konnte am besten ärgern, wenn man ständig über Mensbeschwerden geklagt hat. Hochroter Kopf, Peinlichkeit, das haben wir voll ausgenutzt und hatten jahrelang ständig unsere Mens!
        Eine meiner Töchter hat den Schwimmunterricht gehasst, den Lehrer auch, hatte alle möglichen Ausreden parat. Das haben wir überprüft (sanft!) und konnten auch an der Schwester, die Schwimmen (und den Lehrer) liebte, feststellen, dass sie masslos übertrieb. War dann halt lange ein ungeliebtes Fach – tant pis.

      • bronf sagt:

        @monika: die geschichte stammt auch aus meiner eigenen schulzeit. das war dann nämlich ein riesenthema bei den mädels, dass der lehrer sich erfrechte, ihre geschichten quasi zu überprüfen. heutzutage gäb’s vermutlich eine anzeige von empörten eltern, wegen übergriff in die privatspäre…

      • marie sagt:

        also bronf… ich hoffe, dass sie die frauen in zukunft fragen und nicht wiki diesbezüglich konsultieren – die mens sowie deren beschwerden ist nämlich etwas gaaaaaanz individuelles. aber des mit dem buchführen… lol! (nicht böse gemeint)
        …in diesem alter sind mädels in der regel SEHR gehemmt, auch wenn sie etwas anderes ausstrahlen/signalisieren. aber dieses thema würde den blog heute zu weit treiben.
        aber schwimmunterricht muss sein, akzeptiere da auch keine ausreden.

      • Simone sagt:

        Wobei eines bleibt noch zu sagen: eigentlich ist Sport ein ziemlich gutes Mittel gegen Mensbeschwerden (also natürlich je nach Grad der Krämpfe, aber im Normalfall schon….)

      • bronf sagt:

        @marie: das mit wikipedia war bloss eine patzige antwort auf einen zickigen einwurf… 😉

      • Sportpapi sagt:

        Das mit dem Buchführen ist anerkannte Praxis bei allen Lehrern, die ihr (Sport-) Fach ernst nehmen und Absenzen nicht einfach akzeptieren. Wie sie auch bei gehäuften Absenzen auch mal zuhause anrufen. Hilft nur nicht immer, weil Eltern zum Teil alles unterschreiben, was die Kinder wünschen.

      • marie sagt:

        @bronf:
        wenn sich mein freund das nächste mal auch zickig verhält, dann werde ich ihn auch auf wiki verweisen – klasse! echt lol. 😉

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Das gab es schon zu meiner Zeit, Mädchen, die jede zweite Woche Mensbeschwerden hatten. Aber die wurden nicht ernst genommen von den andern Schülerinnen. Sassen da und mussten zugucken, wenn wir uns austoben konnten. Ich verstand das sowieso nie, dass die freiwillig verzichteten, weil Turnen mein absolutes Lieblingsfach war.

      • Nala sagt:

        Im Gegenzug ist es nun so, dass meine Tochter am Schwimmunterricht nicht teilnehmen darf, wenn sie ihre Menstruation hat. Mädchen sind vom Schwimmunterricht ausgeschlossen, wenn sie ihre Mens haben. Ich hab gedacht ich hör nicht richtig. Ist Menstruation seit neustem eine ansteckende Krankheit? Das find ich dann genausoschlimm wie die Mädels, die jede Woche ihre Tage haben….

      • Kathy sagt:

        Das mit der Mens habe ich nur einmal versucht – der Turnlehrer (der zugleich Biolehrer war) hat mir dann einen 5minütigen Vortrag über die Auswirkungen von Sport auf diese Schmerzen gehalten und damit war das Thema durch.

  • Xeno sagt:

    Was wäre wenn… Also bei mir…. Also ich würde… was für ein riesen Blabla es hier immer wieder zu lesen gibt wenn es um den Lehrerberuf geht.
    1.) Alle waren mal in der Schule und sind deshalb, wie die Lehrer, ausgebildete Pädagogen (können allerdings nicht mal die eigenen Kinder erziehen).
    2.) Es macht auch nie jemand Fehler in seinem Beruf (immer nur die anderen, inbesondere die „Ferientechniker“).
    3.) Kinder sind total einfach, machen immer was sie müssen, würden nie die Grenzen aus loten, sind perfekt erzogen (jedenfalls die eigenen, die der anderen vielleicht nicht immer)

  • Pippa Blaustrumpf sagt:

    Einmal mehr: Ich plädiere für die freie Schulwahl, für den Wettbewerb. Schulen, die sich behaupten müssen, können sich solche Lehrer, die beliebig übergriffig werden, nicht leisten. Unser Schulsystem ist eine komplette Misere, teuer, ineffizient (wie wäre es sonst möglich, dass etwas 10 % der Kinder nach neun Schuljahren als funktionale Analphabeten die Schule verlassen) und kinderfeindlich.

    • Simone sagt:

      Jaja, weil ja in unserem gottsverlogenen Schulsystem die Lehrer beliebig machen können, was sie wollen, ohne jemals zur Rechenschaft gezogen zu werden… jojo… wird Zeit, dass Sie die Schweiz verlassen und in Ihr kunterbuntes Haus ziehen (sorry, soll nicht persönlich verletzen, aber mal ein bisschen deutlich machen, was für einen übertriebenen Blödsinn Sie manchmal rauslassen….)

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Wieso übertrieben? Das gesamte europäische Ausland – mit zwei Ausnahmen – kennt die freie Schulwahl. Aber die kommen sicher alle nicht draus, unser System ist sicher das Beste. Müsste es eigentlich, weil es das Teuerste ist, pro Kind werden rund 20’000 Franken pro Jahr aufgewendet. Privatschulen kommen mit viel weniger aus. Ja, das Teuerste, aber bei weitem nicht das Beste, ich kenne keine Privatschule, die es sich leisten kann, auch nur einen Schüler als Analphabeten zu entlassen nach 9 Schuljahren.

      • Christoph Ansermot sagt:

        Stärkere und schwächere Schüler vermischen ist total bescheuert, man sollte die Kinder nach ihrem Talent und Fähigkeiten fördern. Schüler die ständig durch schlechtere Schüler aufgehalten werden verlieren schnell den Spass in der Schule.
        Gute Schülerinnen und Schüler könnten so schneller zur Matur gelangen, den weniger begabten Schülern könnte dann mit einem 10. und 11. Schuljahr den Druck genommen werden.
        Leider sind bildungsferne Eltern oft nicht bereit, eine der Landessprachen anzunehmen, die Kinder deren haben gewaltige Schwierigkeiten in den ersten Schuljahren der selten aufzuholen ist.

      • Simone sagt:

        ???
        Meinen Sie jetzt obligatorische Schulzeit, oder die Oberstufe nach dem 9. Schuljahr?

      • Sportpapi sagt:

        Ich kenne einige Privatschulen, in denen die Noten der Kinder durch die zahlenden Eltern diktiert werden. Ist doch so: dort landen häufig die Kinder, die in der Regelschule einen bestimmten, von den Eltern unbedingt gewünschten Abschluss nicht erreichen. Zudem halten sich Privatschulen teilweise nicht an Vorgaben, Lehrpläne usw. und werden dabei offenbar ungenügend kontrolliert. Wenn sie billiger sind, dann übrigens nur weil sie den Lehrern einen deutlich tieferen Lohn bezahlen. Wie das qualitätsfördernd sein soll, weiss ich aber nicht.

      • Leachim sagt:

        @Pippa.
        Ich kenne einige Institutionen, welche sich mit lernschwachen Kindern auseinandersetzen, die „Analphabeten“ entlassen. Teure Oberschichtsschulen nicht – aber da spielen ganz andere Faktoren mit. Die Folgerung, dass mit Privatschulen das Niveau besser werden würde ist auch wissenschaftlich gesehen schlicht falsch. Mit wie viel weniger kommen die Privatschulen den aus?

      • bronf sagt:

        welche zwei ausnahmen meinen sie, pippa? die zwei ausnahmen portugal, frankreich, griechenland, deutschland, österreich, island, polen etc…

        ah, diese zwei… mhm, offensichtlich hat unsere system zumindest im mathematischen bereich seine schwächen…

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        bronf, schlecht recherchiert! Lernt man halt nicht in der Schule…..

      • bronf sagt:

        care to elaborate..?

      • Leachim sagt:

        Achja Pippa, lernt man nicht in der Schule. Wann sind sie zum letzten Mal in der Schule gewesen. Tschludigung, aber so wie es aussieht, haben sie nicht sehr viel Ahnung von der aktuellen Schule.

        Aja, welche Lehrer würden dann angestellt werden, wenn sagen wir mal 10% gekündigt werden würde.

    • Leachim sagt:

      Ach ja. Eine komplete Misere, kinderfeindlich. Fragen Sie bitte mal die Eltern meiner Klasse, die haben mir am Elternabend ein ganz anderes Feedback gegeben. Aber nur zu. Verteufeln sie die aktuelle Schule… Ich bin mir undifferenzierte Kritik gewöhnt. Auch wenn es sicherlich einige Punkte zu ändern gäbe

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Letzte Woche war ich das letzte Mal in der Schule. Auf dem Land.

      • bronf sagt:

        baumschulen zählen nicht, pippa…

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        bronf, Witzbold 😉

      • Leachim sagt:

        Und weil sie, Pippa, letzte Woche in der Schule waren, können sie generelle Aussagen über die Schule machen? So zum Beispiel nicht recherchieren lernt? Wie wäre es mit: Lernen die eigenen Beobachtungen/Erfahrungen korrekt einzuschätzen? (wird überigens auch in der Schule gelernt) 😉

  • Sportpapi sagt:

    Oder aber der Lehrer versucht, den Kindern schwimmen beizubringen. Wobei es zuerst um gleiten und ins Wasser „auspusten“ geht und der Kopf (Gesicht) unter dem Wasser ist. Möglich, dass er korrigierend eingegriffen hat, was das bereits ängstliche und wasserscheue Mädchen als bedrohlich empfunden hat. Was wissen wir denn, so aus der Ferne?

    • Nala sagt:

      Dann wird das ängstliche und wasserscheue Mädchen aber garantiert nicht schwimmen lernen, sondern eher panische Angst von Kopf unter Wasser bekommen. Nein, unter Wasser drücken ist in keinem Fall berechtigt. Nie und nimmer und absolut gar nie! Ich hab hier zuhause so ein Fall, der als Schulkind von so einem Vollpfosten als Schwimmlehrer stets unter Wasser gedrückt wurde, weil er nicht schwimmen konnte. Schwimmen gelernt hat er dadurch nie. Und heute will er es nimmer lernen. Verständlich.
      Wasserscheue Kinder gewöhnt man mit Wasserspritzspiele ans Wasser. Sicher nicht mit runterdrücken.

    • Sportpapi sagt:

      @Nala. Ich bin tendenziell gleicher Meinung. Aber ich war nicht dabei.

    • Nala sagt:

      Sicher Sportpapi. Gespräch sollte man wohl schon suchen. Allerdings wenn das Kind wöchentlich Bauchschmerzen hat, weil es Angst vor dem Schwimmunterricht hat, dann ist das keine Lapalie mehr! Da sollte sofort das Gespräch gesucht werden und überlegt, wie man dem Kind die Angst nehmen kann. Schwimmen kann sowas schönes sein 🙂

    • Sportpapi sagt:

      Ich war mal Lehrer in einem (Primar-) Schulhaus, in dem ein Mädchen ein Jahr lang jede Woche „krank“ war während dem Schwimmen. Die Mutter hatte Panik, ihr Kind könnte ertrinken… Übrigens waren Lehrer und Schulleiter offenbar machtlos.

    • Nala sagt:

      @Sportpapi: Das gibts leider auch. Da wird das arme Kind auch nie schwimmen lernen. Bei Frau Binswanger hatte ich jetzt aber nicht das Gefühl, dass sie nicht will, dass ihr Kind schwimmen lernt.

  • bronf sagt:

    oder, vielleicht mal mit dem lehrer reden und die geschichte, die alle hier nur aus dritter hand kennen, von der anderen seite hören? ich weiss, das tönt jetzt wahnsinnig abenteuerlich, aber manchmal, nur manchmal, übertreiben unsere kinder, wenn sie etwas erzählen…

    • Simone sagt:

      @ Coris Pastor: Gott sei Dank funktioniert die ganze Strafverfolgung dann doch noch ein wenig vernünftiger… wobei, eigentlich müsste man den Lehrer nur auf die Streckbank knallen, dann wird er auch sofort gestehen… *kopfschüttel*

    • Simone sagt:

      Kennen Sie noch diese 1m-Lineale für die Wandtafel 🙂 Das würde dann „chlöpfe“ auf dem Lehrera***** 🙂

  • Lucca Gaffuri sagt:

    Guter Text Frau Binswanger…und hier kann ich aus Erfahrung sprechen. Wir, zwei Buben, haben die Grenzen wirklich ausgelotet! Nie aber hätten unsere Eltern zugelassen, dass wir physisch (Schwimmlehrer) oder anderswie gefährdet würden. Natürlich wurde sodann zu Hause abgerechnet, aber nach aussen standen unsere Eltern immer für uns ein. Und genau so werd ich es auch tun…sollten meine Kinder mit einer „Tauchstory“ daher kommen, werde ich den Schwimmlehrer stellen und abklären, ob dem wirklich so war. Wenn ja werd ich ihn nachhaltig davon überzeugen, meine Kinder nie mehr anzufassen!

    • Bio-Monika sagt:

      Sie würden den Schwimmlehrer sofort ’stellen‘? Wie wäre es damit, vorher abzuklären, was genau gelaufen ist? Noch der grösste Delinquent hat in unserem Land das Recht auf Verteidigung bzw. Erklärung – gilt das für Lehrer generell nicht? Ich stehe auch ‚bedingungslos‘ hinter meinen Kindern, aber ich basiere mein Handeln auf vorheriger Information.

      • Lucca Gaffuri sagt:

        Ja eben, stellen! In die Schule gehen, ihn zu einem Gespräch unter vier Augen bitten und dann fragen, ob dem so war. Und genau damit kläre ich ab, was genau gelaufen ist, also hab ich dann beide Seiten gehört!

  • Robert sagt:

    Wir erinnern uns an die Wogen der Empörung, als letztes Jahr ruchbar wurde, dass in sehr vielen, insbesondere kirchlichen Einrichtungen, in Deutschland und in der Schweiz, während Jahrzehnten Kinder missbraucht worden sind. Von den Lehrbeauftragten und Betreuungspersonen. Und eigentlich wussten es alle. Aber niemand hat je etwas dagegen gesagt oder gemacht.

    Man hat den Kindern nicht geglaubt. Oder geglaubt, es sei schon nicht so schlimm. Denn es waren ja schliesslich alles Autoritätspersonen. Wer würde da schon einen Krieg gegen Schulbehörden oder gar die Kirche in Betracht ziehen?

    • Robert sagt:

      Man kann sich überlegen, ob man dem eigenen Kind Glauben schenken kann oder sollte. Es ist nämlich unwahrscheinlich, wenn es sonst nie lügt, aber dann, wenn es unangenehm wird mit dem Glauben, dann lügt es plötzlich?

      Es ist unwahrscheinlich, wenn ein Kind alle Fächer mag, aber bei einem Fach morgens immer Bauchweh hat – dass es dieses einfach aus Bosheit bekommt. Oder Faulheit.

      Und ja, man kann sich auch schon einfach mal selber fragen, was man früher so für Erfahrungen mit den eigenen LehrerInnen gemacht hat.

    • Robert sagt:

      Würde ein Schwimmlehrer tatsächlich und bestätigt mein Kind, wenn es auftauchen will, unter Wasser drücken, würde ich noch nicht mal den Umweg über die Schule machen. Ich würde beim Bezirksanwalt eine Anzeige deponieren.

    • Simone sagt:

      Sie sprechen zwei wichtige Punkte an:
      1. Missbrauch: keine Diskussion, ist sofort zu klären und nicht schützend vor den Lehrer zu stehen
      2. Jede Medaille hat zwei Seiten: natürlich klingt die Unter-Wasser-Drück-Geschichte unglaublich brutal; aber, es könnte, nur viielleicht, unter Umständen, sich um eine bestimmte Übung handeln, die der ausgebildetet Sportlehrer mit allen Kindern macht, aber das eigene Kind taucht nun mal nicht gerne und muss die Übung trotzdem machen… dieses Kind wird käumlich nach Hause laufen und vom Supertollen Schwimmunterricht erzählen…

      • Robert sagt:

        Kommt natürlich drauf an, was da GENAU läuft im Schwimmunterricht. Und ob der Schwimmlehrer darauf besteht – vielleicht war es eine Entgleisung. Aber so wie das geschildert ist: Das Kind soll länger unter Wasser bleiben und wenn es trotzdem auftauchen will, wird es wieder unter Wasser gedrückt? ALS ÜBUNG???

        Niemals darf ein Schwimmlehrer sowas machen! Ein Schwimmlehrer schon gar nicht. Und ein Lehrer nicht. Und nicht ein Erwachsener mit einem Kind. Niemand mit niemandem. Wenn das jemand mit mir machen würde, müsste diese Person mit dem Allerschlimmsten rechnen.

      • Sportpapi sagt:

        Der müsste mit dem „Allerschlimmsten“ rechnen. Was ist denn das? Lynchmord? Aufknüpfen? An den Pranger stellen? Oder doch zuerst einmal Hirn anschalten und sich erkundigen, was konkret passiert ist und was bezweckt war? Sie glauben nicht, wie viele sportliche Übungen Kinder ab einem gewissen Alter mit Bezug auf ihre Persönlichkeitsrechte verweigern. Joggen – sicher nicht. Geräteturnen schon gar nicht. Schwimmen – auf keinen Fall! Ach, hätte ich mich doch um Französischunterricht doch auch so wehren können…

      • Simone sagt:

        @Sportpapi: Man denke an das grausame Klettern, ich hätte meinen Eltern auch sagen können, dass die Sporlehrerin gezwungen hat, das kalte, harte Rohr zwischen meine Beine zu nehmen… 🙂
        Nein im Ernst; man soll Kinder ernst nehmen, aber nicht alles wortwörtlich glauben, dass aus ihrem Mund kommt… (oder ist es tatsächlich so, dass ich vom Küssen schwanger werden kann ?!? 🙂 )

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Der Sportler will wieder mal nicht begreifen, dass es Grenzen gibt, auch und gerade, wenn man mit Kindern arbeitet. Wohl auch der Grund, warum er mit Kindern arbeitet, die wehren sich weniger als Erwachsene. Ich kenne viele solche Feiglinge, die im Lehrerberuf stehen, männliche wie weibliche. Wenn sie sich in einer erwachsenen Welt behaupten müssen, kommen sie unter die Räder, weil sie nur nach dem Prinzip des Stärkeren funktionieren.

      • Sportpapi sagt:

        Was, Sie mussten noch klettern? Das ist sowieso viel zu gefährlich und ausserdem für schwache und übergewichtige Schüler diskriminierend. Führt zu lebenslangen Traumas! 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Pippa: Hast du mich nun gerade Feigling genannt? Du wirst das sicher in der Folge auch begründen, oder? Aber zu deiner Info. Aktuell arbeite ich vorwiegend mit erwachsenen Studierenden, die sich sehr wohl zu wehren müssen. Und es gibt Gebiete, von denen ich sehr wohl etwas weiss, wie etwa Schwimmunterricht. Du auch?

      • bronf sagt:

        wow, nicht schlecht, pippa, wie sie hier sportpapi einenstrick daraus zu drehen versuchen, dass er eine kinderaussage, die zudem noch durch die effektgeräte der autorin geschickt wurde, relativiert bzw. überprüft haben will.

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Meine Kinder konnten beide mit 5 Jahren schwimmen, ich hatte es ihnen beigebracht, ohne Zwang. Ich hab sie nicht einmal unter Wasser gedrückt, auch nicht in den Arm genommen und mit ihnen getaucht, wie das so gern gemacht wird von gewissen Leuten. Ein Geschrei gab es nur, wenn sie AUS dem Wasser mussten, nie im Wasser. Ich bin nicht Schwimmlehrerin, aber ich hab einigen Kindern Schwimmen und Köpfler beigebracht. Ja, ich hab den Rettungsschwimmer.

      • Simone sagt:

        Also Pippa da muss ich Ihnen widersprechen: die meisten Leute, denen ich sage, dass ich Lehrerin sei, antworten mit: Uii nei, das chönnt ich nie, das isch viiiiiiiiel asträngender als mit Erwachsene!
        Um es übertrieben zu sagen: Lehrer sind diejenigen, die wirklich eine Herausforderung suchen und sich nicht mit der simplen „Erwachsenenarbeitswelt“ zufrieden geben
        (Bittebittebitte: es ist wohl offensichtlich, dass ich hier zum Zwecke der Argumentation übertrieben habe, und es selbstverständlich in „beiden Welt“ Anstrengendes und weniger Anstrengendes gibt… 🙂

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Feigling sagte ich, weil ich finde, dass es eine feige Handlung ist, einen Schwächeren unter Wasser zu drücken. Wer überzeugend ist, schafft es ohne Zwang, dass Kinder den Kopf unter Wasser halten, indem er ihnen Sicherheit gibt, dass es nicht wehtut, kein Wasser in die Nase läuft – auspusten – und sie sicher sein können, dass sie JEDERZEIT auftauchen können. Manche tauchen schnell, andere brauchen Zeit, na und???

      • Sportpapi sagt:

        Jetzt sind wir uns völlig einig, Pippa.

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Hey Sportler, Chrütz a d‘ Dili! 😉

  • heidi reiff sagt:

    @ Paul

    da haben Sie mich vermutlich missverstanden, ich habe mit meinen Primarlehrerinnen gute Erfahrungen gemacht, musste ab und zu die Schulhäuser wechseln, im Schützenmattquartier musste man ins Gotthelfschulhaus, auf dem Bruderholz ins Bruderholzschulhaus, dann mal ins Neubadschulhaus etc. Ich habe meine Kinder antiautoritär sozialiert. Die Schule war meine Rettung , in der Primeli haben wir Kids uns einfach zusammengerauft. Ich hab zwei Kinder von 2 verschiedenen Vätern, kommt jetzt das Damoklesschwert, meine Kinder sind längst Erwachsen und gehen eigene Wege, ist das verboten……

  • Heidi Merz sagt:

    Wenn der Schwimmlehrer mein Kind unter Wasser drücken würde, würde ich ihm ziemlich deutlich heimleuchten. Damit kann man Phobien heranzüchten! Wenn Kinder es aber nötig haben, in ernsten Situationen zu lügen, muss man sich als Eltern fragen, warum. Wenn ich mich bei meinen Eltern über Lehrer beklagt habe, wussten sie, dass ich die Wahrheit sage und haben meine Interessen entsprechend nachdrücklich vertreten. Keiner konnte lange sein Mütchen an mir kühlen. Gerechtfertigte Kritik und Strafe habe ich aber immer akeptiert. Gesunde Kinder können zwischen Mobbing und Erziehung unterscheiden.

    • Simone sagt:

      Haha ja genau… ich kann mich noch erinnern, als mich meine Mutter zur Strafe (zB fürs zu spät kommen) ins Zimmer schickte… Was ich natürlich ohne murren und knurren machte! Und im Zimmer schrieb ich dann einen lieben Dankesbrief an meine Mutter für ihre überlegte und weitsichtige Erziehung, die ich (vor allem in der Pupertät) immer widerspruchslos akzeptierte 🙂

      • Kathy sagt:

        Also bitte Heidi, hast Du nie gelogen? Glaub ich nicht! (ja, ich habe die hände gewaschen – jaja, ich lösch das licht – neiiiin, das war ich nicht usw.). Das hat nichts mit gut oder schlecht zu tun, sondern auch das „Du-sollst-nicht-lügen“ muss man zuerst lernen.
        Ich beklagte mich auch bei meinen Eltern über die Lehrer, aber es wäre mir unendlich peinlich gewesen, hätten diese dann das Gespräch mit der LP gesucht oder, noch schlimmer, wären persönlich vorbeigekommen.

      • Bio-Monika sagt:

        Dieses romantische Bild von den lieben Kinderlein, die ihren Eltern alles, aber auch wirklich alles erzählen, und schon in zartem Alter die Folgen ihres Tuns und Sagens überblicken können, erstaunt wirklich. Ich muss nur kurz daran denken, wie haarsträubend ich selbst die Fakten manchmal zurechtgebogen habe, um zu erreichen, was ich wollte. Nur: meine eigenen Eltern haben intelligenterweise gewusst, wann Einschreiten wirklich notwendig war und wann nicht – manchmal haben sie mich auch ganz bewusst auflaufen lassen.

  • Heidi MMerz sagt:

    @Paul: Amiland ist trotz aller Defizite eine der Mütter der Demokratie. Da ist die Stellung des Volkes derjenigen von uns in der Schweiz sehr ähnlich. Geh das nochmals nachlesen, bevor Du Deine Vorurteile ungebremst auf’s Netz lässt.

  • heidi reiff sagt:

    Traurig ist, dass leider Kinder nicht ernst genommen werden, meist werden sie manipuliert, müssen die Matura machen, wenn die Eltern es nicht geschafft haben, jedes Kind hat in der Entwicklung seinen eigenen Rhytmus, fixe Ideen wurden da aufgestellt, mit 2 Jahren kann jedes Kind laufen, mit 4 Jahren ist das Hirni voll entwickelt, dann sind wir alle Top-Genies

    Kinder sind keine Marionetten und auch keine Stehaufmännchen/weibchen, jeder Mensch hat seinen eigenen individuellen Rhytmus, in militanten Regimen läufts anders, vorwärts Marsch brrrrrrrrrr

    • Simone sagt:

      Wer Kinder (als Kinder) ernst nimmt, der setzt ihnen Grenzen, glaubt nicht blind alles, was die eigenen Kinder erzählen, informiert sich (nimmt an Elternabenden etc teil)… Und ja, so brutal es klingt, Kinder sind ein klein wenig wie Marionetten… sie würden von einem 8jährigen auch nicht verlangen, dass er/sie selbstständig einen Haushalt führt, für sich kocht oder ähnliches…

      • Heidi Merz sagt:

        Wenn Sie Kinder als Marionetten wahrnehmen, kann ich nur hoffen, dass meine nicht bei Ihnen landen.

      • Simone sagt:

        Bitte verstehen Sie mich nicht extra falsch!
        Oder führen Ihre Kinder einen eigenen Haushalt, nur damit sie nicht als Marionetten gelten?!?
        Wir alle sind ja schlussendlich Marionetten unserer Gesetze… Ich darf zB nicht mit 200kmh über die Autobahn rasen… bin hier an die Fäden des Staates gebunden…
        DAS habe ich gemeint…

      • Simone sagt:

        Oder was ich eigentlich sagen wollte (natürlich muss man nicht mit mir einer Meinung sein): Kinder ernst zu nehmen, heisst für mich, sie NICHT wie erwachsene zu behandeln, sondern sich bewusst zu sein, dass Kinder ab und zu Führung brauchen! Das heisst für mich wirklich ernst nehmen (nämlich in ihrem Reifestadium als Kinder)! Alles andere ist Überfoderung!

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Ja, Kinder brauchen Führung. Aber sie sollen auch lernen, sich abzugrenzen. Meine Kinder hätte zum Beispiel kein Lehrer zwingen können, irgendetwas zu essen, dass ihnen nicht passt. Was ein Mensch isst und was nicht, gehört zu seinen ganz persönlichen Freiheiten, das gilt auch schon für Kinder. Das wussten sie natürlich. Und ja, eines meiner Kinder war ein problemloser Esser und das andere hatte eine Zeitlang jeden Tag etwas anderes nicht gern. Es gab dann keine Extrawürste, also Brot und Yoghurt konnten sie immer essen als Ersatz, aber ich kochte nicht speziell.

    • Bio-Monika sagt:

      Ich staune auch heute noch über Mütter (und Väter), die ihre Kinder tatsächlich für Nur-Engel halten. Eine meiner schmerzlicheren Erfahrungen war, als ich einsehen musste, dass Kinder ausserhalb des Elternhauses ganz andere Gesichter zeigen können – wie jeder Mensch. Stur darauf zu beharren, dass ausgerechnet mein Kind kein Wässerchen trüben könnte, ist naiv und gefährlich. Die Kunst ist es, zwischen Wichtigem und Unwichtigem unterscheiden zu lernen und alle Beteiligten so weit wie möglich ihr Gesicht wahren zu lassen.

      • Cara Mia sagt:

        Ich habe meinen Kindern immer mal wieder gesagt, dass sie auch im Beruf oder in der Uni immer wieder auf … hm … Nieten stossen werden, deren Anweisungen sie befolgen müssen oder die über sie urteilen, sie benoten, entlassen, was auch immer. Dass auch ich das mitmachen muss und man das akzeptieren muss und kann. Ich sage dem „ein Profi sein“.

        So gesehen bringen diese Lehrer, wenn sie denn wirklich so schlimm sind, unseren Kindern etwas Unschätzbares bei, Lebensschule, sozusagen!

        Wer es nicht lernt, der leidet unsäglich, siehe Burn-Out und dergleichen.

      • Bio-Monika sagt:

        Sehr richtig, Cara-Mia! Ich habe immer gesagt (und mich dann still geschämt, weil den Satz schon meine Mutter gebracht hatte): Ihr müsst ihn/sie nicht heiraten. Peinlich, aber sie sagen es heute selbst.
        Und bevor jetzt hier die Protestlawine kommt: selbstverständlich gibt es Situationen, in denen Eltern intervenieren müssen. Aber das kann man diplomatisch und unaufgeregt tun, ohne gleich alles Porzellan zu zerschlagen. Auch im späteren Leben kann ich ja meinen Chef nicht als Komplettidioten darstellen, weil er mir nicht passt.

  • blackball sagt:

    Frau Binswanger, Sie haben (ob unbewusst oder nicht) etwas sehr Richtiges geschrieben: Jeder hat Ahnung von Allem und will überall mitbestimmen. Die Selbstüberschätzung dieser Leute ist grenzwertig. Schön ist es dann auch, wenn diese Leute Projekte initiieren um ihr Besserwissertum optimal zu verbreiten. Oder würden Sie sich in dem Ausmass in Ihre Arbeit reinpfuschen lassen, wie dies teilweise im Bildungsbereicht getan wird? Warum fühlt sich eigentlich Jeder dazu berufen?

    Spontan halte ich es da mit Karl Valentin: Es ist eigentlich alles gesagt, nur noch nicht von Jedem.

  • Cara Mia sagt:

    Was ist schädlicher für die Erziehung des Kindes – einmal fälschlicherweise auf der Seite des Lehrers stehen, oder umgekehrt? In aller Regel beschweren sich die Kinder über die Lehrer bei den Eltern (und über die Eltern bei den Kollegen…), das gehört dazu. Ist ja auch doof, sich von jemandem was sagen lassen zu müssen. Aber das muss sein, und deshalb sollte man sich generell auf die Seite der Lehrkraft stellen. Anders kann die nicht unterrichten, anders fügt sich das Kind nicht ein, und das ist wichtig. Aber es gibt Ausnahmen. Ob eine vorliegt, muss man aber objektiv und ohne Einbezug …

    • Cara Mia sagt:

      … des Kindes prüfen. Das Kind sollte nie in einen Loyalitätskonflikt zwischen Eltern und Lehrer kommen. Gehen Sie also in den Schwimmunterricht und schauen Sie zu. Aber fragen Sie die Kinder nicht aus, Sie überfordern sie.

      • Bio-Monika sagt:

        Genau. Wie immer, ist es auch hier eine Frage des Masses: wenn mein Kind so unglücklich wäre, würde ich erstmal das Schwimmen besuchen und dann vielleicht vorsichtig das Gespräch mit dem Schwimmlehrer suchen. Eltern haben sehr wohl das Recht, Lehrer und ihre Massnahmen nicht für gut zu befinden, aber es sollte doch möglich sein, zwischen wirklich Wichtigem und Trivialem zu unterscheiden. Meine Kinder haben ständig etwas an Schule und Lehrern auszusetzen gehabt; wenn es mir wichtig schien, habe ich genauer hingeschaut, in der Regel habe ich es ignoriert. Heute lachen sie darüber.

  • Simone sagt:

    „Denn gehört es nicht einfach dazu, dass in der Schule Konflikte mit Vorgesetzten auftauchen – wie im späteren Leben schliesslich auch?“
    Ganz genau! Und da zeigt sich, was für einen Bärendienst Eltern ihren Kindern erweisen, wenn sie ständig deren „Kämpfe“ austragen: autoritätsscheu, unfähig einem gewissen Druck standzuhalten und Kritik zu schlucken…

    Man glaubt eben heute allzuoft und -leicht, dass ein paar Wikipedia-Artikel und Gesprächsrunden im Freundeskreis ausreichen um als Experte für etwas zu gelten…

  • Greatsheep sagt:

    Ja in den Schulhäusern Chriesi und Loogarten in Altstetten gibt es furchtbare Lehrerinnen-Exemplare. Da gibt es ein paar Wenige die sind voll willkürlich, sadistisch, fies. Auch heute im Jahr 2011 werden Kinder gedemütigt, blossgestellt etc. Loswerden? Nein, kann man nicht man hat ja Mangel an Lehrpersonen! Ein Müsterchen: Die Lehrerin befiehlt den Kindern auf das Pult zu stehen. Die 2.-Klässler machen das sonst gäbe einen Lätsch wegen Befehlsverweigerung. Kaum stehen die Kinder oben, heisst es, dass alle einen Lätsch bekommen denn auf den Tischen steht man nicht; ist verboten! So geht das!

    • ZufälligLeser sagt:

      … bitte was ist ein Lätsch?

    • Cara Mia sagt:

      Das dürfte ins Land der Märchen gehören.

    • Simone sagt:

      Eigentlich verstehe ich unter einem Lätsch eine Art von Grimasse, bei der höchster Unmut kundgetan wird (sieht bei Kindern meistens so aus: Mundwinkel steil nach unten, Unterlippe max. nach vorne, Kinn nahe an den Hals ziehen, Arme werden demonstrativ verschränkt)… aber wie es hier zu verstehen ist….?!?

      • Karin sagt:

        Klar, das ist das Gegenteil von einem Smiley. Ich denke, Greatsheep meint damit, dass die Kinder gemäss Ihrem Verhalten diese Smileys bekommen, positives resp. negatives Feedback. Ich stimme bei dieser Geschichte aber Cara Mia zu…

    • Auguste sagt:

      hmm…, was das stehen auf pulten anbelangt, da gaben die toten poeten in einer berührenden szene eine besonders eindrückliche antwort:

      youtube: dead poets society

      my captain, my captain…

    • Pumuckl sagt:

      Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal ein Klassenzimmer von innen gesehen, in dem auch noch Kinder waren? Wann haben Sie das letzte Mal mit Kindern und Jugendlichen zu tun gehabt? Haben Sie jemals versucht, 20 Kinder dazu zu bringen, sich auf ihren Platz zu setzen und NUR das Arbeitsmaterial auf den Tisch zu tun? Falls ja, dann wüssten Sie, um wieviel schwieriger es ist, einen oder zwei Schüler/innen auf einen Tisch zu befehlen. Ihre Aussage ist an Absurdität kaum noch zu toppen.

  • Monato Roddenberry sagt:

    Ich finde den Eltern sollte man Gefängnis aufbrummen wenn sie sich für ihren Spross einsetzten, immerhin ist die Schule eine staatliche Zwangsveranstaltung und schlechte Noten sind zur Erniedrigung und Aussortierung da, wofür auch sonst.. Die Eltern gehen ja auch nicht ins Militär und sagen „aber im Kriegsfall dann meinen Sohnemann bitte nicht an die Front“.. also wieso in die Schule und sich über schlechte Noten beklagen? Es herrscht Schulzwang und der Staat macht sich mit der Schule seine Untertanen passend – diese hängen an seinen Lippen und wedeln mit dem Schwanz wie ein glücklicher Hund.

    • Sportpapi sagt:

      Wer ist der Staat? Wir, oder?

      • Monato Roddenberry sagt:

        Ach ja? Dann sind sie ein Beamter?

      • Sportpapi sagt:

        Beamter? Gibt es das überhaupt noch? Ab ja, ich bin ein schlecht bezahlter Bundesangestellter. Und als Stimmberechtiger der Schweiz bin ich gleichzeitig auch mein Auftrag- und Arbeitgeber.

    • Monato Roddenberry sagt:

      Ja schöne Illusion. Sie sind ein Beamter und wissen nicht mal was ein Staat ist. Nicht, dass mich das erstaunen würde..

      • Paul sagt:

        Lasses Sie doch mal Ihr Wissen über uns leuchten! Ich bin immer noch so naiv und glaube, dass der richtige Weg ist, sich in die Schulpflege wählen zu lassen und bei der Einstellung der Lehrer mitzureden.

      • Monato Roddenberry sagt:

        Bemühen sie doch Wikipedia wenn sie etwas lernen wollen, seit Google ist Unwissen nicht mehr zu entschulden. Die Tätigkeit eines Lehrers wird von Schulgesetz und Lehrplan vorgegeben und diese werden vom Bund kontrolliert.

      • Paul sagt:

        Genau, vom Schulgesetz, gegen das Sie ein Referendum ergreifen können, resp. das Sie per Initiative beliebig ändern können. Gehen Sie Unterschriften sammeln – Sie haben alles in der Hand!

      • Sportpapi sagt:

        Vom Bund kontrolliert? Oder doch vom Staat? Was denn jetzt?

      • Simone sagt:

        @Monato: jetzt verzapfen Sie aber einen Seich… „Der Bund“ macht hier schon mal gar nichts… Schule ist immer noch Sache des Kantons (resp. Gemeinde)… schon mal was von „Harmos“ gehört…
        Der Lehrplan gibt auch nicht vor, wie der einzelne Lehrer seinen Unterricht gestaltet, sondern nur, welche Themen behandelt werden….

      • Monato Roddenberry sagt:

        Wo ist der Unterschied, Sportpapi? http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltmonopol_des_Staates hier lernen.

        Paul: Einsprachemöglichkeiten des Volkes relativieren sich an der Verfassung und raten sie mal was eine Verfassung ist.

      • Paul sagt:

        Zu Befehl, ich rate: Unsere Verfassung ist das höchste Regelwerk des Staates, die letzte Revision vom Volk (also uns, oder habe ich hier auch eine wesentliche Verschwörungstheorie verpasst?) am 18.04.1999 gutgeheissen.

      • Monato Roddenberry sagt:

        Ja bisschen ein Widerspruch wenn sich der Volkswillen am Volkswillen relativiert, nicht? Viel Spass dabei.
        Simone: Wie kommt ein Gemeinderat dazu Gesetzte zu machen? Durch den Bund. Wer schreibt ihnen vor wie die aussehen müssen? Der Bund. Es ist relativ einfach mit den Verpflichtungen im Staat. Die werden von Oben nach unten delegiert und nicht umgekehrt. Ganz unten sind übrigens wir, die reinen Empfänger von Befehlen ohne Amtsmacht.

      • Simone sagt:

        Ich spring jetzt mal rasch in die Bresche, Sportpapi, aber Monato scheint den Unterschied zwischen Bund und Staat nicht zu verstehen (vllt. sollten Sie ihren Suchradius über Wikipedia hinaus erweitern): Mit Bund ist eine (Verwaltungs)Ebene gemeint, die für einige Dinge zuständig ist: zB Gesetze, BUNDES-Steuern… im Gegensatz zur Ebene von Kanton, Bezirk und Gemeinde.
        Mit Staat ist noch viel mehr gemeint: die Bürger, das Land, das Gesetz als Ganzes etc….

      • Simone sagt:

        @ Monato: Der Gemeinderat macht doch nicht Gesetze, weil „Der Bund“ zu ihm kommt. Irgend ein Ratsmitglied legt eine Motion vor, oder ein Input an der Gemeindeversammlung, oder eine Eingabe durch einen Bürger… !
        In einer demokratischen Regierung ist die Regierung und Volk ein und dasselbe! Sagt ja schon das Wort DEMOKRATISCH…deshalb gibt es nichts, was von oben oder unten kommen könnte…

      • Simone sagt:

        Und Ihr Amt lautet übrigens: Wähler!!!!!!!!!!!!!

      • Monato Roddenberry sagt:

        Simone sie haben keinen Begriff vom Staat. Sie kennen ein paar Merkmale aber sie kennen nicht das was ihn ausmacht, sein Wesen, die Eigentschaft, die den Staat zum Staat macht. Darum halten sie ihre seichte Differenzierung wahrscheinlich für wahnsinnig sachdienlich.

      • Paul sagt:

        Offenbar gibt es trotz Google jede Menge Grund zu Unwissenheit. Sie verzapfen jedenfalls jede Menge Schrott! Aber zur Sache: Auch die Verfassung können wir per Initiative ändern. Gehen Sie Unterschriften sammeln!

        Aber Sie sind einer der typischen „Die in Bern obe..“-Jammeri-Sieche: Null Engagement aber den ganzen Tag rummotzen! Viel Spass dabei!

      • Simone sagt:

        Ja dann, bitte ich genau wie Paul: erleuchten Sie uns! Was ist der Unterschied zwischen Staat und Bund? Und unbedingt muss ich noch wissen: was ist die Aufgabe des Bundes im Schulwesen…?

      • Monato Roddenberry sagt:

        Steht ja bereits da, der Staat ist das Gewaltmonopol, das ist sein Begriff. Diese Gewalt ermöglich die Rechtssprechung und damit Gesetze. Gewisse von diesen Gesetzen regeln den Umgang des Bürgeres mit der Schule: Er muss hin, er muss sich prüfen lassen usw.. der Bürger, das sind wir, die vom Gesetz betroffenen nicht gewaltberechtigten Untertanen. Dem ganzen Staatsbürgermob kann ich nur sagen: Momentan seit ihr im hoch, die ganze Welt ist staatsbürgerlich drauf und unterliegt der demokratischen Ideologie, aber die Zeiten ändern sich, heute findet auch niemand mehr die Sklavenhalter gut.

      • Paul sagt:

        Noch Mal: Gehen Sie Unterschriften sammeln! Oder haben Sie Angst, dass die 5, die Sie zusammenkriechen, nicht reichen, um die Schulpflicht abzuschaffen?

      • Simone sagt:

        1. Der Staat „ist“ nicht, sondern „hat“ das Gewaltmonopol. Das bedeutet nichts anderes, dass er in gewissen Fällen Gewalt (zB Schusswaffen), und nur unter ganz bestimmten Vorlagen, anwenden darf, um das Gesetz auszuüben/Ordnung zu sorgen etc. Dieses Recht gilt auch nur für gewisse Personen. Der normale Bürger hat ein kein solches „Gewalt-Recht“
        2. Die Rechtssprechung hat nichts mit diesem Gewaltmonopol zu tun; gerade im Gegenteil wurde jegliche Gewalt als Strafe verboten! Sie „ermöglicht“ auch nicht Gesetze; das tut bei uns immer noch die Vernunft!
        3. Wird nicht der Umgang mit der Schule ge-

      • Simone sagt:

        setzlich geregelt… Es gibt nur eine Schulpflicht! Ob sie gerne hingehen oder nicht, das kann Ihnen der Staat nicht vorschreiben 🙂

      • Monato Roddenberry sagt:

        Paul: Wenn ich der Meinung wäre, dass Unterschriften sammeln MIR nützt und nicht dem Staat, dann würde ich das vielleicht sogar machen. Bin ich allerdings nicht und die Schulfpflicht wäre ganz sicher auch nicht mein erstes Anliegen, für das ich Unterschriften sammeln würde. Aber wie schon gesagt gibt der Staat vor was eine legale Initiative ist und so weiter, man kann sich das bei staatsschädigenden Absichten also getrost sparen. Es wäre auch blödsinn die Schulpflicht abzuschaffen wenn der einzige Weg zu gutem Einkommen über die staatliche Schule führt, nicht?

      • Simone sagt:

        Ich gebs auf… weitere Kommentare sind auch gar nicht nötig:
        “ wenn der einzige Weg zu gutem Einkommen über die staatliche Schule führt, nicht“
        –> Selbstdisqualifikation
        🙂

      • Paul sagt:

        Jetzt hab ich’s kapiert, danke! Sie wollen einfach, dass es für Sie passt, ist doch egal, was die Mehrheit will!

      • bronf sagt:

        simone und paul: das ist verschwendete energie… ihr versucht gerade diese diskussion zu führen: http://www.youtube.com/watch?v=HvSjiq1pLVY

        bewundernswert, aber letzlich sinnlos…

      • Monato Roddenberry sagt:

        Paul: Sie sind aber ein Schnellmerker!

      • Ups sagt:

        Simone, keep writing… Wenn nicht hier, dann dort!

      • Pumuckl sagt:

        @ Monato – Es muss schrecklich sein, derart frustriert durchs Leben zu gehen wie Sie. Warum lassen Sie sich nicht helfen, anstatt den Rest der Welt herabzuwürdigen? Es sind sicher nicht alle an der Schule arbeitenden Menschen perfekt. Das gleiche gilt aber wohl auch für den Rest der Welt – und da sind auch die Kinder mit eingeschlossen. Entsprechend sollten wir alle doch darum bemüht sein, die weniger Perfekten zu unterstützen und die Situation gesamthaft zu verbessern, anstatt immer wieder einen neuen Sündenbock zu schlachten.

      • Monato Roddenberry sagt:

        Pumuckl, sind sie bei den Christen vom letzten Wort am letzten Tag, gehts noch? Machen sie sich lieber mal daran zu verstehen was ich geschrieben habe anstatt mir ihre konstruktive Selbsthilfetherapie anzubieten, da werde ich nur noch frustierter! Als ginge es in der Schule darum „weniger Perfekten zu unterstützen und die Situation gesamthaft zu verbessern“.. da werden die weniger Perfekten mittels Prüfungen hergestellt und das ist die Gesamtsituation. Bitte mich einfach nicht mehr ansprechen wenn ihnen an meinem Wohl liegt.

    • Oksana sagt:

      Wenn ich denn ganzen Strafenkatalog der Oberstufe anschaue, bei dem es Einträge für jede Kleinigkeit regnet, dann muss ich Ihnen rechtgeben. Ein Teil dieser Einträge kann durch Speichelleckerei wieder rückgängig gemacht werden, der Rest landet im Zeugnis, damit die Anbieter von Berufslehren undisziplinierte Schüler gleich aussortieren können.

      • Monato Roddenberry sagt:

        Vielen Dank.

      • Kathy sagt:

        @Monato: es gibt nich nur die SchulPFLICHT, sondern auch das Recht auf Bildung. Bei Wikipedia, was ja deine liebste Quelle zu sein scheint, findest Du die Uno-Kinderrechtskonvention.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Okasana
        @Monato Roddenberry:
        und Sie böten umgehende Hand um all den sich selbst verwirklichen wollenden,
        und sich sehr unwillig in ein grösseres Ganzen stellenden SchülerInnen
        eine Lehrstelle zu bieten?
        Und Sie nähmen es auch ohne weiteres hin dass es mit der Arbeitsauffassung und Präsenz in der Berufsschule nicht so genau genommen wird, denn immerhin entfaltet sich da grad ein freier Geist?…
        Ja ja, es lebe lang die Anarchie, oder was sich gewisse darunter vorstellen mögen,
        dieser letzte Satz geht vorallem an MR

      • Brunhild Steiner sagt:

        Sorry, das sollt Oksana, und nicht Okasana heissen!!!

      • Sportpapi sagt:

        Ich hatte einmal eine weinende Schülerin in der Berufsschule, nachdem ich ihr im Sportunterricht nur eine Note 4 gegeben habe, was offenbar zu Nachfragen von Eltern und Lehrmeister geführt hat. Sie war sehr sportlich, hat das aber mit allen Mitteln verborgen.

  • heidi reiff sagt:

    Lehrpersonen sind prägend für Kinder, ich habe so einiges erlebt in der Schule, im Turnen in der Primeli mussten wir uns aufstellen nach Grösse, ich war immer zuhinterst als Kleinste, hat mich echt geärgert dazumal. Zum Laufen hat die Lehrerin mit einem Tambourin den Takt geschlagen. Zum Glück sind Tatzen Kopfnüsse etc. vor die Tür gestellt werden heute untersagt. Ein lustiger Film hab ich gesehen von Heinz Rühmann -der Pauker- . Ein Mensch, der sich für den LehrerInneberuf entscheidet ist hoffentlich soweit in der heutigen Zeit aufgeklärt, dass er/sie mit einer Rasselbande konfrontiert ist.

    • Paul sagt:

      Schon wahnsinnig, wie rücksichtslos unsere Lehrer damals alle den armen Takt geschlagen haben – und dann noch mit einem Tambourin! Kein Wunder, brauchen wir heute alle Nacktrommelseminare und Gefühle-töpfern-Seminare, um das extreme Trauma zu überwinden!
      Ach ja, ich war auch der Kleinste der Klasse und stand am unteren Ende der Reihe im Turnen aber irgendwie will sich auch bei voller Konzentration auf mein Innerstes keine Depression deswegen einstellen…

    • Simone sagt:

      Stimmt nicht ganz, wenn ein Schüler nicht weiss, wie er sich benehmen soll, dann stelle ich ihn nach wie vor vor die Türe…

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        ….da bin ich jeweils direkt nach Hause. Ich wurde dann nicht mehr vor die Türe gestellt. Jedes Kind hat das Recht, am Unterricht teilzunehmen, disziplinarische Massnahmen müssen darauf Rücksicht nehmen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        …sollte ergänzt werden mit
        jedes Kind hat Recht auf einen einigermassen störungfreien Unterricht,
        es ist einfach nicht okay wenn die leistungswilligen so oft durch Störaktionen gebremst werden-
        und das, Pippa Blaustrumpf, ist heute wirklich ein Problem,
        es geht nicht um ihre Schulzeit und auch nicht die Ihrer Söhne,
        sondern um das was heute in den Klassenzimmern teilweise abgeht.
        Verharmlosen ist hier genausowenig angesagt wie bei anderen Themata!
        Und mir scheint das tun Sie zuweilen und sehen vieles durch die
        „das sind eben alles ganz starke, selbstbewusste etc Kinder „-Brille.

      • Sportpapi sagt:

        Jedes Kind hat das Recht, am Unterricht teilzunehmen. Ja, nicht eigentlich sogar die Pflicht! Wenn es sich daran hält, hat es ja auch keine Probleme. Wenn es aber ständig stört, was dann? Ist der Lehrer halt zu wenig spannend?

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Also, ein Kind das ständig stört, wird das nicht unterlassen, wenn es deswegen vor die Türe gestellt wird. Das wäre praktisch. Bei einem STÄNDIG störenden Kind kann es viele Ursachen dafür geben, fehlende Disziplin ist wohl selten dafür verantwortlich. Kinder wollen eigentlich nicht stören, sie wollen auch nicht unangenehm auffallen, sie möchten gerne Bestätigung und dazugehören, normalerweise. Kinder, die das nicht wollen, haben ein Problem, das gilt es zu lösen. Manchmal ist die Schule das Problem, oder die Lehrkraft.

      • Sportpapi sagt:

        Richtig. Und manchmal einfach das Kind. Und es gibt eine kurzfristige Lösung – Situation bereinigen, rausstellen, Unterricht fortsetzen – und eine mittel-/langfristige: Problem analysieren, gemeinsam Lösungen finden, evtl. mit Einbezug weiterer Personen.

      • bronf sagt:

        nein, wahrscheinlich macht vor die türe stellen aus dem störefried kein friedvolles lämmchen. ABER es lässt die restlichen schüler, die auch ein recht auf unterricht haben, diesem in ruhe folgen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippa Blaustrumpf: und was machen Sie wenn das Problem vorallem mit dem schulexternen Bereich zu tun hat?

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Brunhilde, das kommt drauf an, je nach Situation. Klar ist, dass ein Kind, das DAUERND stört, ein Problem hat, das Problem kann irgendwo liegen. Sicher Gespräche führen mit allen Involvierten, EB einschalten etc., da müssen Profis ran. Viele Kinder stören mal, das ist normal, aber ein Kind, das ständig stört, ist eben nicht mehr im Normbereich, deshalb muss man hinschauen und handeln.

    • Pumuckl sagt:

      Liebe Frau Reiff. Auch wenn Sie es nicht nachvollziehen konnten, Aufstellen der Grösse nach, ist in der Primarschule durchaus sinnvoll. Und das nicht nur bezogen auf Sport. Die Kinder lernen auf diese Weise automatisch Ordnungssysteme in der Praxis kennen (Mathe) und anwenden. Ausserdem sind (zumindest in der Primarschule) die kleineren Kinder häufig körperlich weniger Leistungsfähig. Beim Ballwurf kann die Lehrperson also mal weit weg stehen um die Bälle zurück zu werfen und sich dann – Schritt für Schritt – wieder auf die Kinder zu bewegen. Es gäbe noch wesentlich mehr Beispiele.

  • Macht der Kinder sagt:

    Die Gesellschaft hat sich in den letzten 15 Jahren grundlegend verändert: das Kind ist zu einem Statussymbol geworden, es wird auf Biegen und Brechen von den Eltern verteidigt und behütet. Die Kinder lernen schnell, erkennen ihren „Wert“ in der Familie und greifen auf diese Rückendeckung zurück. Sie lernen, mit der Macht umzugehen, diese anzuwenden und gegen den (unbeliebte, da strengen) Lehrer anzuwenden: Lügen, die Eltern glauben sofort, dass das Kind recht hat. Der Lehrer habe es beschumpfen, angefasst usw. Die Offensive ist in den Startlöchern und bläst zum Kampf auf, oft im Bunde…

    • Macht der Kinder sagt:

      …mit anderen Eltern. Es gibt Telefonanrufe an die Lehrperson (ist ja noch kulant) oder eben wird die LP gar übergangen und der Brief mit Unterschriften etlicher Eltern gelangt direkt an die Schulleitung. Die LP ist dann oftmals unhaltbar und inkompetent.
      In Wahrheit ist aber nichts geschehen oder das Kind hat masslos übertrieben oder Wörter im Munde gedreht.
      Übrigens: „alle in einen Topf werfen“, gilt sowohl für diesen Bericht als auch diesen Kommentar… 🙂

  • Eni sagt:

    Klar soll man sich als Eltern nicht immer einmischen, wenn sich das Kind über die Lehrpersonen beklagt, aber bei rohem Hühnerfleisch und Kind unter Wasser drücken, würde ich auch schweres Geschütz auffahren. Meine Kinder sind zwar Wasserratten, aber ich kann nachvollziehen wenn jemand in Panik gerät, der mit dem Kopf unter Wasser gedrückt wird. Ich selber vermeide es seit vielen Jahren, den Kopf unter Wasser zu halten.

  • Sportpapi sagt:

    Wenn jemand die folgende Auffassung vertritt, erübrigt sich eigentlich eine Diskussion: „Es tut mir Leid, wenn mein Engagement sich nicht mit dem vergleichen lässt, was man unter „diplomatisch“ oder „politisch Korrekt“ kennt. (…)
    Auch in der heutigen Zeit ist es die Aufgabe jedes engagierten Menschen, sein Ziel zu erreichen und nicht nach den ersten Schwierigkeiten aufzugeben bzw. so „politisch korrekt“ vorzugehen, dass er sich gleichsam selbst entmachtet.“ Ob ein Vater, der um jeden Preis seine Ziele (oder die seiner Kinder…) erreichen will, den Kindern wirklich hilft?

    • heidi reiff sagt:

      Zentral ist doch, den Kids Mut zu machen im Sinne , probiers noch mal. Ich bin keine Lehrerin, diese extremen Sportwettbewerbe sind das A und O in der heutigen Welt, zu mindest in westlichen Ländern, gegängelt werden wir von der Politik resp. lassen uns gängeln alles muss schnell gehen, beim Minigolf bin ich nie gestresst, als Kind hab ich Federball gespielt mit meinen Gspänli, wenn es windete hat der Federball nicht gefolgt. Hier im Matthäuspark BS stehen Ping-Pong Tische zur Verfügung für Jung und Alt . Die jungen Menschen haben echt Spass daran, ist einfach freiwillig und auch noch gratis.

  • That Simple sagt:

    Also der Titel dieses Beitrags ist ja falsch, aber ich habe die Absicht dahinter nicht begriffen. Wieso?

    • ZufälligLeser sagt:

      Den Titel habe ich auch nicht verstanden: „Wenn Elternkrieg gegen die Schulen“ mal ganz abgesehen davon, dass es sich sicher um künstlerische Freiheit handelt, dass das Verb fehlt. Meinten Sie: „Wenn Eltern Krieg gegen die Schulen führen?“.
      Die Eltern (auch die mit mehr als einem Kind!) sind besorgt um das Wohlergehen Ihrer Kinder. Wenn meine Tochter traurig und enttäuscht nach Hause kommt, suche ich das Gespräch und versuche herauszufinden, ob etwas gravierendes dahinter steckt. Das genannte Beispiel mit dem Schwimmlehrer wäre auch für mich ein eindeutiges Zeichen für das EinschreitenderElter

      • ZufälligLeser sagt:

        … (Fortsetzung) Einschreiten der Eltern. Ich finde es gut und richtig, dass sich die Eltern jetzt trauen, mit den Lehrern die Gespräche zu führen! Was bei meinen Eltern noch nicht so war. Hier herrschte noch der „Obrigkeitsglaube“ dass es der Lehrer schon richtig macht und die Kindermeinungen wurden heruntergespielt (und ich bin „erst“ 37). Wie bei allem, muss man im Gespräch mit den Lehrern das richtige Maß finden.

      • Pumuckl sagt:

        Grundsätzlich ist es von den Lehrpersonen durchaus erwünscht, dass Sie mit ihnen Kontakt aufnehmen und nachfragen was da los gewesen sei. Es wäre aber für das Gespräch noch hilfreich, wenn Sie dabei den (in diesem Fall) Schwimmlehrer nicht als erstes mit Vorwürfen bzgl. seines Sadismus überhäufen würden, sondern stattdessen mal nachfragen würden, was genau denn in der Schwimmstunde gemacht worden sei. Ohne den Fall zu kennen, würden Sie sich wahrscheinlich sehr wundern. Und ja. Das ganze kann dann sogar noch lustig weitergeführt werden, da Ihr Kind ihnen wahrscheinlich schon am nächsten Tag ..

      • Pumuckl sagt:

        … mehrere „Zeugen“ präsentieren wird, die Stein und Bein schwören, dass der Sportlehrer ihre Tochter / ihren Sohn vorsätzlich ersäufen wollte, dies immer so macht und sowieso ein Dubbel sei.

      • Sportpapi sagt:

        …diese Zeugen aber gerade in dieser Stunde nicht dabei waren, aber sonst immer. Und man weiss es ja… Ironie aus. Es ist genau richtig: Solches darf nicht im Raum stehen gelassen werden. Also ruft man den Schwimmlehrer an und klärt das.

  • Paul sagt:

    Heute wissen wir ja auch alle immer alles besser als die Fachleute: Wenn wir zum Arzt gehen, haben wir schon vorher im Internet abgeklärt, was wir haben, und brauchen eigentlich nur noch das passende Medikament – wehe der Arzt empfiehlt dann Tee und früher ins Bett gehen. Handwerke haben es schwer, weil jeder Hüüslibauer dank Internet weiss, wie es gemacht werden muss. Und die Lehrer sind eh die letzten Pfeiffen: Schlisslich weiss der Durchschnittsvater, der bestenfalls eine Fertigpizza in den Ofen schiebt, besser, wann ein Stück Poulet gut ist, als eine Hauswirtschaftslehrerin…

    • tommaso sagt:

      Moment! Klar weiss sie es besser, trotzdem darf niemand gezwungen werden, irgendetwas zu essen, das er/sie nicht will. Noch schlimmer ist das Untertauchen beim Luftholen. Das ist Körperverletzung und so ein Schwimmlehrer hätte bei mir keinen Beschwerdebrief, sondern eine Anzeige am Hals…

      • Simone sagt:

        Auf der einen Seite haben Sie schon recht… Auf der anderen Seite kann ich dann kommen: Niemand darf dazu gezwungen werden Schnüerlischrift zu schreiben, oder die Addtion zu lernen…

      • Sportpapi sagt:

        Meine Schüler und vor allem -innen früher in der Berufsschule haben mir auch erklärt, dass sie niemand dazu zwingen kann, sich anzustrengen, zu schwitzen, an einem Gerät herumzuturnen etc. Selbstverständlich muss, wer schwimmen lernen möchte, auch den Kopf unter Wasser halten. Die Frage ist nur, wie dieses Ziel vermittelt wird. Denn einig sind wir uns ja auch: jedes Kind soll – spätestens in der Schule – schwimmen lernen.

    • Nala sagt:

      MIt Kopf unter Wasser drücken, hat aber noch kein Kind schwimmen gelernt. Im Gegenteil. Es hat nachher in den meisten Fällen soviel Angst vor Wasser, dass es nie schwimmen lernt. Ich hätte meine Kinder sofort aus dem Schwimmunterricht genommen, wenn ich erfahren hätte, dass auch nur ein Kind untergedrückt wird. Das emfpehle ich auch Michéle Binswanger. Kind darf erst wieder in Schwimmunterricht, wenn der Lehrer fähig ist, Schwimmunterricht zu erteilen. Und wenn er selber nicht fähig ist, soll er halt einen ausgebildeten Schwimmlehrer engagieren.

  • Max sagt:

    Als Lehrer habe ich es mit einer Klasse zu tun und nicht mit einer Ansammlung von absolut einzigartigen Individuen. Einzelwünsche sind nicht in jeder Situation gerechtfertigt und erfüllbar. Natürlich versucht man auf die Eigenheiten eines Kindes einzugehen, daneben ist aber ein geordneter Schulbetrieb auch in Interesse der übrigen Schüler. Absolut individualisiertes Lernen ist in einer Klasse eine Illusion, abgesehen davon, dass die Schüler ein feines Gespür haben für Sonderbehandlungen, die schnell als Privilegien einzelner verstanden werden.

    • Lili sagt:

      Dem ist nichts beizufügen, ausser: Zieh das durch, Max!

    • Simone sagt:

      Word!
      Vorallem, da ja in der späteren „Erwachsenen-Welt“ auch nicht auf irgendjemanden als Individuum gewartet oder gar Rücksicht genommen wird!

    • Sibelius sagt:

      aber dem einzelwunsch des auftauchens beim luftholen sollte also schon entsprochen werden…

      • Simone sagt:

        Achtung ultraharte Argumentation: theoretisch sollte auch jedem Einzelwunsch entsprochen werden, täglich eine Mahlzeit zu erhalten!

  • Die Schule spiegelt den Wandel der Gesellschaft. Hatte früher eine Familie 4-6 Kinder: so waren die Eltern froh, wenn diese ihnen in der Schule „Keine Schande“ machten. Auf jedes Wehwehchen und Bobochen von Filius und Tochter konnte nicht eingegangen werden. Nun sind die Kinder teil der individuellen Selbstverwirklichung und werden meist von einem Elter betreut, das seine Selbstverwirklichung durch ebendiese Betreuungsleistung gehemmt sieht. So möchte das Elter wenigsten für die Selbstverwirklichung des Kindes „Wirkung“ erzielen. Was im Marketing-Kurs gelernt wurde und nun nicht angewendet

    • werden kann, das soll sich nun im Bereich „Eltern-Mitwirkung“ äussern dürfen. Die „Eltern-Mitwirkung“ wurde gar in das Zürcher Schulgesetz geschrieben, obwhol gerade im Kanton Zürich mit den „Schulgemeinden“ die Eltern alle erdenklichen Mittel hätten sich in der Volksschule Gehör zu verschaffen (Schulgemeindeversammlung, Budget- und Rechnungsgemeinde, Wahl der Schulpflege etc. pp.). So ist die „Elternmitwirkung“ nichts anderes ein „tool“ um „rummosernde Elternteile“ zu einer Selbsthilfegruppe zusammenzufassen und vom Lehrkörper fernzuhalten.

      • Bio-Monika sagt:

        Elter? Ein Elter? Political correctness gone wild?

      • bronf sagt:

        nope, einfach ein biologischer fachbegriff. das weibliche elter, das männliche elter…

      • Bio-Monika sagt:

        http://www.blick.ch/news/schweiz/weder-vater-noch-mutter-beamte-sollen-kuenftig-das-elter-sagen-148276
        Eigentlich zum Lachen, aber ich fürchte, die meinen das ganz ernst. Das sind Probleme……

      • bronf sagt:

        gerade wenn sie’s ernst meinen, sollte man darüber lachen… auf der anderen seite aber auch ein zeichen, dass es uns nach wie vor sehr gut geht, wenn das die diskussionen sind, die wir zu führen haben (neben bauvorschriften in der verfassung und sprachregelungen im kindergarten)…

      • Bio-Monika sagt:

        Exakt! Und ausserdem haben wir ja alle, so noch nicht praktiziert, genug damit zu tun, unsere Küchen total zu desinfizieren, Ehec-Gurken auszusortieren und unsere lieben Kleinen möglichst keimfrei aufwachsen zu lassen. Salmonellen-infizierte Poulets herumzuschwingen ist für einen Lehrer, so gesehen, wirklich lebensgefährlich.

      • Sportpapi sagt:

        Am schlimmsten ist es, wenn Bio… 🙂

      • Bio-Monika sagt:

        Sportpapi, Ihnen mache ich einen speziellen Gurkensalat, garantiert bio, garantiert Ehec-frei, da aus eigenem Anbau – stärkt die Nerven. Die immer gleichen Anfeindungen hier müssen Sie doch mitnehmen….

      • Sportpapi sagt:

        Haha: gesundes Fleisch stärkt die Widerstandskraft. Und wenn es nicht mehr reicht, kann ich einfach das Internet schliessen…

  • Thomas sagt:

    Du meine Güte! Es grenzt vermutlich an ein Wunder, dass dieses Kind überhaupt noch lebt!

  • Katharina sagt:

    Es gibt in Ihrem Artikel Verschreiber: bei diesem Satz „Sie haben kennen das Schulsystem“ mag wohl ’sie kennen‘ gemeint sein.

    Den exemplarischen Vorfall finde ich schlecht gewählt, denn der Verzehr halb rohen Hühnerfleisches ist gesundheitlich sehr riskant und dazu gezwungen werden ist meiner Meinung nach ein krimineller Akt.

    • Katharina sagt:

      Wenn Lehrer von Partikularinteressen von Eltern sprechen, haben sie ihren Beruf falsch verstanden. Denn es gibt nicht Interessen der Schule im Sinn eines Lehrplandiktates, das dann entlang einer ideologischen Prämisse entworfen ist, sondern es gibt nur die Interessen des Kindes, des individuellen Kindes, und die Eltern sind Statthalter dieser Interessen – ausgenommen natürlich was in einer Vormundschaftsbehörde behandelt werden muss – , nicht die Schule und der dahinter sich verbergende Staat.

    • Katharina sagt:

      Anlaufstellen für Konfliktlösungen sind selbstverständlich. Jedes private Unternehmen hat so was. Entsprechende Schulen eingeschlossen. Nur in einem Staatsbetrieb kann eine ‚Expertin’ sagen, ‚es sei nicht Sache der Eltern’, denn nur in einem solchen Betrieb werden die Subjekte nicht als Kunden betrachtet, sondern subjekte Manövriermasse.

      • Paul sagt:

        Liebe Katharina: Mach Dich doch zuerst mal schlau, bevor Du irgend einen Unsinn plapperst! Bei Euch in den USA kenn ich das Schulsystem nicht, aber in der Schweiz ist für die Anstellung (und Entlassung!) der Lehrer die Schulpflege verantwortlich – und die Schulpflege ist nicht ein zentralistischer Bürokratenapparat sondern eine auf Gemeindeebene gewählte Institution, in die man sich ganz einfach wählen lassen kann, statt eine Webpage aufzuschalten und rumzumotzen. Wir sind das Volk (also Ihr nicht im Amiland, aber wir schon) – also sind wir auch selbst schuld, wenns nicht läuft.

      • Katharina sagt:

        Sicher, es wird sofort auf Unsinn plädiert, wenn die Meinung nicht passt.

    • Katharina sagt:

      Indem Sinn habe ich für diesen Vater volles Verständnis dafür, dass er, nach dem er arrogant abgeblitzt wurde, an die Öffentlichkeit geht.

      • Simone sagt:

        Der Schuss kann aber gewaltig nach hinten losgehen: vor kurzem gab es einen ähnlichen Fall in der Gemeinde F’bach (Mädchen, dass eine zugesagte Lehrstelle nicht antreten konnte, Vater geht an die Presse): Dieser Vater hat seinem Mädchen einen Bärendienst erwiesen: alle wissen jetzt, dass das Mädchen „Dräck am Stäcke“ hat, anstatt, dass er (und die Tochter) es akzeptiert hätten und eine neue Lehrstelle gesucht hätten… Dies wird jetzt umso schwerer…

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Was ist den das für ein blöder Spruch „Dräck am Stäcke“??? Sie sind doch auch im Schuldienst, Simone, wenn sie so denken über Kinder, sollten sie vielleicht mal ganz grundsätzlich über die Bücher. Das Mädchen hatte nicht Dräck am Stäcke, sondern ein paar Schwierigkeiten, weil es sich öffentlich geäussert hatte in einer Weise, wie sonst nur hintenrum gelästert wird. Und, wer ist perfekt? Wer will gedrillte Äffchen?

      • Simone sagt:

        Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass dieses Mädchen „nur“ wegen einem einzigen Facebookeintrag und 700Facebook-Freunden die Lehrstelle verloren hat! Da geht es noch um viel mehr… und all dies wäre geheim geblieben (die Gemeinde hat nach wie vor die Pflicht des Amtsgeheiminisses), wenn nicht der Vater das Ganze an die Öffentlichkeit gezogen hätte!!!

      • Simone sagt:

        Und wieder einmal ein klassisches Missverständis: ich dachte, der Ausdruck „Dräck am Stäcke“ sei nicht so schlimm wie andere… 🙂

      • Frank Baum sagt:

        Das Problem an Ihren Ausfuerhung ist leider, dass nicht jedes Kind individuel in seine Schule geht. Entsprechend hat das Gemeckere einzelner Eltern – wenn die Schule dem denn folgt – einen Einfluss auf alle Kinder. In einem Privat-Unternehmen ist das nicht der Fall.

        Letztlich muss man dem Lehrer zugestehen, dass er den Unterricht nach seinem Dafuerhalten gestaltet und seine Prinzipien auch durechsetzt. Sonst setzt er gar nichts mehr durch und wir ein jeder-wie-er-will. Dann regen sich alle wieder auf, dass keine Disziplin mehr moeglich ist.

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        „Dräck am Stäcke“ ist enorm herabwürdigend. Das hat jemand, der schon fast gewohnheitsmässig delinquiert im kleinkriminellen Bereich. Hier ein Diebstahl, dort ein Brüchli, da ein kleiner Hausfriedensbruch usw., das ist Dräck am Stäcke.

      • Paul sagt:

        Aha, danke für die Belehrung Pippi (wozu eigentlich die dauernden Namensänderung?) – ich definiere den Begriff Dräck am Stäcke ähnlich wie Simone. Aber in Ihrer Welt hat ja sicher keiner Dräck am Stäcke (ausser ein böser Mann!), das sind nur Opfer der Gesellschaft.

      • Sportpapi sagt:

        „Dräck am Stäcke“ heisst: keine „saubere Weste“ 🙂

    • Sportpapi sagt:

      Auch von Eltern darf man etwas Augenmass erwarten. Wenn ein Problem auftaucht – rohes Hühnerfleisch zum Beispiel – sucht man das Gespräch und fährt nicht gleich das grosse Geschütz auf (Homepage am nächsten Tag!). Und selbstverständlich gibt es in der Schule Anlaufstellen für Konflikte. Im konkreten Fall Klassenlehrer, Schulleiter, demokratisch gewählte Schulpflege, Bildungsdirektion. Aber nicht alles gleichzeitig. Und vielleicht ist der Beschwerdegrund ja wirklich so, dass er von diesen Instanzen anders oder als zumindest nicht so gravierend bewertet wird. Zu recht, in der Regel.

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Spätestens wenn die ganze Klasse an Salmonellen erkrankt wäre, hätte sich sowieso die Presse dafür interessiert. Es ist schon eindrücklich, was da für Leute auf Kinder losgelassen werden, die nicht mal elementarste Hygiene-Regeln kennen. Bei uns in der Schweiz ist weit über die Hälfte des Hühnerfleisches mit Salmonellen infiziert, auch das biologische, das ganz besonders. Da hilft nur Durchgaren und strikte Hygiene.

      • Sibelius sagt:

        und woher weisst du das? quelle?

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Sibelius, das stand kürzlich in einem Konsumentenmagazin, ich weiss nicht mehr, in welchem. Es hat mich auch erstaunt. Ich bereite selten Poulet zu, weil ich da in der Küche quasi Laborbedingungen schaffen muss, damit nichts schief geht. Also keine Holzbrettchen, kein Kontakt des Fleisches mit andern Lebensmitteln, bevor es gegart ist, etc. Ich wasche jeweils alle Flächen mit heissem Seifenwasser ab und zusätzlich mit Sprit.

      • bronf sagt:

        und wir lassen jeweils die ganze kücheneinrichtung rausreissen und ersetzen. ausserdem werfen wir geschirr und besteck, das mit hühnerfleisch in konatakt kam weg und essen das ganze zeugs prinzipiell im neopren-anzug und mit gummihandschuhen…

        hysterikerin…

      • Simone sagt:

        Und schon wieder könnte man eine neue, stundenlange Diskusion eröffenen: was ist natürlichlicher und somit dem Kind zuträglicher: rohes Fleisch zu essen oder in einer laborähnlichen Küche aufzuwachsen… 🙂

      • Simone sagt:

        @ bronf: Sie essen noch? Wie widerlich und unnatürlich 🙂

      • bronf sagt:

        sicher esse ich nicht! ich laufe schon lange nur noch mit dem infusionsständer rum…

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        danke, da sage ich: Schmutzfink!

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Unter intelligenten Leuten ist es selbstverständlich, bei gewissen Lebensmitteln strikte Hygiene zu beachten bei der Verarbeitung. Strikte Hygiene ist mit relativ einfachen Mitteln zu erreichen, wenn sie konsequent eingesetzt werden, es ist keine Kunst! Aber zuerst muss man das Hirn einschalten, auch kochen ist nichts für Deppen. Für jeden Profi übrigens eine Selbstveständlichkeit, wir dürfen uns da gerne schlau machen. Aber klar, wenn man Lehrer ist, weiss man sowieso alles besser. Polemik ja. Auch nicht schlimmer als Ignoranz.

      • bronf sagt:

        da haben sie natürlich irgendwo recht. aber ich kann es mir leider nicht leisten, nach jedem poulet das ganze haus abzufackeln, wie es die hygiene ja eigentlich verlangen würde…

      • bronf sagt:

        signora, isch bin gar keine lehrer…

      • Simone sagt:

        @ bronf: das Lehrerding galt wohl mir… und wie Sie auch sagen, natürlich soll man auf Hygiene achten (und ja Pippa ich weiss, es gibt heiklere Sachen, zB Poulet, und weniger heikle Sachen). Aber diese Null-Toleranz-Hygiene hat auch wieder Konsequenzen! Oder wie wollen Sie, Pippa, erklären, dass die Menschheit seit mehreren tausend Jahren überlebt, wenn Penzilin, Palmoliv und Meister Proper noch nicht einmal ein paar hundert Jahre alt sind…

      • Simone sagt:

        Penizillin natürlich… Womit bewiesen wäre, dass Lehrer auch Rechtschreibfehler machen 🙂

      • bronf sagt:

        @simone: ich dachte mir, frau blaustrumpf würde sie korrekt als lehrerin ansprechen, wenn sie sie meinte… aber vielleicht hat sie sie vom frausein ausgeschlossen, weil sie zu widersprechen wagten?

      • Simone sagt:

        @ bronf: Wahrscheinlich eher, weil ich Kinder als Marionetten bezeichne und auch welche mit „Dräck am Stäcke“ bezeichne… 🙂

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Simone und Bronf, ihr dürft euch gerne ein bisschen auf meine Kosten amüsieren, das zeigt mir sehr schön, dass ich Recht habe in dieser Sache. Wir machten als Kinder auch dumme Sprüche, wenn wir ein bisschen verlegen waren ;-P

      • Sportpapi sagt:

        Heute ist vor allem anerkannt, dass unsere Hygiene auch zu Problemen führt wegen mangelnder Resistenz. Zum Beispiel Allergien/Heuschnupfen.

      • bronf sagt:

        yup, pippa, das mache ich gerne, mich auf ihre kosten amüsieren (auch wenn’s ein bisschen sehr einfach ist…), sogar ohne ihre ausdrückliche erlaubnis…

        huch, jetzt bin ich aber sehr verlegen!

        btw: ihre logik ist bestechend: jemand macht sich über den unsinn, den ich erzähle lustig, ergo muss ich recht haben! ich denke, sie haben in dem falle sehr oft recht, liebe pippa…

      • Adi sagt:

        Von wegen Salmonellen… das höre ich nun auch schon mein ganzes Leben. Ich esse wöchentlich Poulet und da kam es auch schon vor, dass es nicht ganz durch war – deswegen hatte ich allerdings noch nie Probleme. Ich halte fest: in meiner Küche sind die Hygienestandards vergleichbar hoch, aber dieses hysterishe Geschrei von Pippa ist einfach lächerlich.

        Ferner würde mich interessieren, wieso die Schüler „gezwungen“ wurden halbrohes Hühnerfleisch zu essen. War es möglicherweise so, dass die Schüler sich gegenseitig absichtlich das Essen runinierten und es danach deswegen essen mussten? Oder wie?

    • Marc sagt:

      Ein Lehrer muss jeden Tag eine grosse Zahl Entscheide fällen. Es liegt in der Natur der Sache, dass diese Entscheide oft nicht mit den Wünschen einzelner Schüler übereinstimmen. Es liegt auch in der Natur der Sache, dass diese Entscheide manchmal falsch sind. Bevor sich Eltern aktiv involvieren, sollten sie sich schon bewusst machen, dass Schüler in diesem System Partei sind. Eine gewisse grundsätzliche Zurückhaltung und eine gesunde Portion Augenmass (auch bei der Wahl der Mittel) helfen hier m.E. weiter.

  • heidi reiff sagt:

    Ein heikles Thema haben Sie da angesprochen Frau Binswanger, ich habe mich ab zu beklagt zu Hause bei Ungerechtigkeiten seitens Lehrer, es war ein parteiischer Lehrer der sich einfach aufgeplustert hat in der Mädchenklasse, ich gehörte nicht zu seinen Lieblingsschülerinnen. Es ist nach wie vor leider oft die Autoritätsgläubigkeit, der Lehrer oder die Lehrerin hat das Sagen, zentral ist für mich, dass ich meinem Kind glauben schenke, sadistische Lehrer gehören nicht an die Schule, da finde ich es liegt an den Eltern in die OFFENSIVE ZU GEHEN. Kinder lügen nicht. Punkt.

    • Paul sagt:

      Nein, natürlich nicht, wir haben als Kinder ja auch nie gelogen 😉

    • Matthias Bloch sagt:

      „Kinder lügen nicht. Punkt“ halte ich für eine naive Vorstellung.
      Im Umkehrschluss heisst das genug oft, dass der Lehrer lügt. Das hingegen wird dann offenbar unbesehen geglaubt.
      Ich denke, mit dieser Haltung sind zudem Konflikte zwischen Schule und Elternhaus vorprogrammiert.
      Und: Klar gehören sadistische Lehrer nicht an die Schule. Unfähige auch nicht.
      Wie ist ihre Einstellung zu unfähigen Eltern?
      Wie definiert sich „unfähig“?

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