Warum man mit den Kindern mehr Monopoly spielen sollte

Ein Papablog von Daniel Blickenstorfer.

Was Politiker heute beschliessen, betrifft die Jugend am meisten.

Was Politiker heute beschliessen, betrifft die nächste Generation am meisten: Jugendsession in Bern.

Kürzlich kam unser Sohn nach Hause und überraschte uns mit der Nachricht, er sei einer Jungpartei beigetreten. Ups, das war nicht traktandiert! Andere Eltern hätten möglicherweise die Stirn gerunzelt, den Argwohn von Verwandt- und Nachbarschaft befürchtet, Probleme in der Schule. Inzwischen sind ein paar Monate vergangen, und ich denke: Man würde in diesem Moment besser eine gute Flasche Wein aufmachen. (Was bei einem 15-Jährigen leider nicht angebracht ist.)

Es spielt hier keine Rolle, um welche Partei es sich handelt. Es hätte jede andere sein dürfen, die zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht. Zu den pädagogischen Hauptaufgaben der Eltern gehört individuelle Förderung, damit unsere Kinder in einer komplexer und enger werdenden Welt einen ihnen entsprechenden Platz finden können. Gleichzeitig sollten wir sie auch sensibilisieren für die Spielregeln, nach denen diese und andere Plätze vergeben werden. Eine Partei ist dafür das beste Trainingsgelände.

Leider hat Politik in vielen Familien einen miserablen Ruf. Es heisst: Politiker verschleudern unser Geld, sind verantwortlich für Parkbussen, Staus auf den Autobahnen, fehlende Krippenplätze, CO2-Emissionen, nukleare Katastrophen, Kriege und die grössten Sex-Skandale der Neuzeit. So stehts dann auch in den Gratiszeitungen, welche die Neunjährigen lesen. Und viele Eltern finden kaum noch Argumente, um dieses Bild zu korrigieren. «Die-mached-sowieso-was-wännd», gehört noch immer zur meistgehörten Phrase am Familientisch. Kein Wunder, reagieren viele Kinder mit Gleichgültigkeit gegenüber politischen und gesellschaftlichen Fragen. Doch die schadet ihnen letztlich. Denn, trivial aber wahr: die Mischeleien, Machenschaften und erst recht die seriöse Politarbeit betreffen ihre Zukunft viel mehr als unsere Gegenwart.

Es gäbe Alternativen. Im Herbst sind Parlamentswahlen. Das Wahlgeheimnis gilt – aber nicht vor den eigenen Kindern! Erlauben Sie ihnen die Frage, warum Sie diese oder jene Liste ins Kuvert stecken. Warum Sie jemanden streichen oder jemand anders doppelt aufführen. Eine Altersempfehlung ist überflüssig, einem Fünfjährigen kann man durchaus sagen, man wähle 246 Frauen und Männer, welche die Sieben Könige der Schweiz bestimmen (bitte nicht verwechseln mit «Sieben Zwerge»). Eine 12-Jährige wird die Auswahl vielleicht schon korrigieren wollen. Dann braucht es Argumente, wie man sie bislang nie formulieren musste: Niemand stellt weltanschauliche Konzepte härter in Frage als das eigene Kind.

Mit Kindern politisieren, heisst eigene Standpunkte überprüfen, optimieren oder sogar verwerfen. Sei es, weil man plötzlich in Kohabitation mit der Opposition lebt. Oder weil man den eigenen Nachwuchs «draussen» (an der Schule etc.) ja nicht ins Messer laufen lassen will und fürs Sparring deshalb die besten Argumente des Gegners übernimmt. Dazu aber muss man sie erst mal kennen.

Das Internet ist nicht die ganze Welt, bei trübem Wetter wäre stattdessen wieder mal ein Monopoly angesagt. Kinder haben einen aussergewöhnlichen Gerechtigkeitssinn und wagen schon mal die Frage, warum dieselbe Dienstleistung in Zürich-Paradeplatz sieben Mal mehr wert sein soll als in Chur-Kornplatz. Weil Kinder aber auch hemmungslose Spekulanten sind, werden sie möglicherweise kreative Ideen entwickeln wie sie mit Bodenknappheit, fehlender Liquidität und Strategien anderer Shareholder verfahren würden. Sollte im Verlauf des Spiels die unverhohlene Schadenfreude des Nachwuchses über Sie hereinbrechen – etwa weil Ihr letztes Umschuldungsverfahren («Verkaufe Überlandbahnen!») in totaler Insolvenz geendet hat – dann ist das nicht die Mutter aller Niederlagen. Blöder wäre, Sie hätten beim Spiel nie über die zugrunde liegende Realität gesprochen.

Daniel Blickenstorfer ist Redaktor beim Schweizer Fernsehen.

60 Kommentare zu «Warum man mit den Kindern mehr Monopoly spielen sollte»

  • Karsten T. sagt:

    Die Aussage scheitert schon daran das keine Partei diese Anforderung erfüllt. Es geht nur noch drum eine Intiative los zu tretten, zu bevormunden und zu enteignen um schnell warm und Trocken im Nationalrat zu hocken und keine Geldsorgen zu haben.

  • heidi reiff sagt:

    Ich kenne diese Spiele Leiterlispiel, Domino. Mit meiner Freundin aus der Nachbarschaft hab ich Monopoly gespielt, mochte dieses Spiel eigentlich nicht, hab einfach mitgespielt, mit meinen Enkelinnen spielte ich ab und zu Schwarz Peter war echt lustig, wenn ich verloren habe, bekam ich einen schwarzer Tupf auf die Stirn. Minigolf ist eigentlich mein Lieblingsspiel, ich richte mich nach meinen Grosskindern, die sind auch echt noch anderweitig engagiert, sind trotzdem meine Perlen ohne Hintergedanken . Ich bin immer vorsichtig auf sie zugegangen, spontan haben sie mich dann mal umarmt.

  • Andi sagt:

    Wer gegen Politik lästert, soll’s doch selber mal versuchen und besser machen. Dauernd diese Jammerei.

  • fufi sagt:

    Und da noch ein Tipp, auch wenn ich gegen globale Copyrights verstosse!

    Baut eure Monopolys selbst!

    Muss ja nicht gerade Tangentopoly sein, aber als Idee:
    das *Concertopoly“

    Chur wird zum Trio Eugster, Zürich zur Lady Gaga.
    Häuser sind KontertbesucherInnen und Hotels TV-Stationen, die das Konzert zeitverschoben übertragen.
    Wasserwerke sind Konzertagenturen, und Amy Winehouse (nomen ist eben doch omen) sitzt in der Entzugsklinik.

    Funktioniert auch mit Autos, Fussballclubs und wasweissichwasallem!
    Der Fantasie sind Keine Grenzen gesetzt.

    Kinder beim Enteurf einbeziehen!

    🙂

  • Mike sagt:

    Parteien sind Unfug! Sollte man sowieso alle abschaffen, das wäre das einzige Mittel zu mehr Demokratie und weniger Parteiinteressen!

  • Robert sagt:

    Ich will die Gelegenheit nicht verpassen, von einem GANZ traumatischen Erlebnis zu berichten, das auch nichts mit Politik zu tun hat. Ich war so Anfang 20 und wir haben zu viert Stratego oder so ähnlich gespielt und mit am Tisch war auch die äusserst bezaubernde Cecile, sie war so 18 wie sie süss war. Und dann hat Cecile den Auftrag bekommen, meine rosarote Armee zu vernichten – UND HAT DAS DANN AUCH TATSÄCHLICH GETAN!!!

    Also überlegt euch gut, was ihr mit euren Kindern spielt!

    • Robert sagt:

      Mein Leben säh vielleicht ganz anders aus, hätten wir damals Halli-Galli gespielt!

      • fufi sagt:

        Armer Robert!

        Bist nicht der einzige, aber ich weiss nicht, ob dich das trösten kann:

        http://www.youtube.com/watch?v=a5_QV97eYqM

        😛

        BTW:
        Der Vater des Pfarrerstöchterchen, in das ICH so verliebt war – einseitig! – hat mich später vor versammelter Kirchgemeinde als Gotteslästerer bezeichet.
        Wär glaub auch nicht wirklich gut gekommen?
        😉

    • the man sagt:

      Robert, echt, du lässt dich beim Risiko auslöschen? Hat dir denn niemand gezeigt wie man sich in der ersten Runde einen kleinen Kontinent sichert, die Grenzen befestigt, sich dann lansam ausbreitet, alle anderen Mitspieler gegen den (zur Zeit) stärksten Spieler aufhetzt um am Schluss als lachender Dritter die Welt einzusacken? Wie bist du den gross geworden?!? 🙂 Nur Magic ist besser…
      Btw: Man sucht sich auch nicht die rosarote Armee aus, sondern schnappt sich zu beginn eine coole Farbe; Grün, Schwarz oder Rot… ja nicht die Braunen, die verlieren immer…

  • Auguste sagt:

    hmm…, nein beim monopoly geht es klar ums monopol und das ist kein oligopol – auch nicht in seiner extremsten ausprägung. oligopoli spielen ist unmöglich: ein spiel, wo sich jeder vor spielbeginn einfach bedient und nachher schauen alle, dass sich ja keiner mehr ernsthaft weh tut, wäre doch ohne vodka und vergoldete fussballclubs gar nicht auszuhalten.

  • Heinz Martin sagt:

    Wie man von Politik auf Monopoly kommt ist mir immer noch ein Rätsel, noch viel mehr, dass Monopoly was mit „Liquidität“ zu tun hat. Das Spielprinzip ist für die echte Wirtschaft viel zu platt und von vornherein manipuliert (kreativ wäre ja noch ein zweites Monopoly zu betreieben).
    Aber zur Politik: es wird ein grosser Fehler sein, wenn das Kind bei den Schweizer Demokraten sich „verirrt“. Aus den daraus resultierenden Voruteilen (VU) wird es keine blühende Zukunft haben, und damit meine ich nicht die VU DER Schweizer Demokraten sondern die VU GEGENÜBER den Schweizer Demokraten.

    • sepp z. sagt:

      na, nach ihrer beschreibung passt monopoly 1:1 auf die echte wirtschaft: platt und manipuliert.
      man muss die kinder bloss aufklären, dass es in wirklichkeit genauso funktioniert und nicht ‚viel komplexer‘ sei.

  • eugen boller sagt:

    Natürlich muss es ja ausgerechnet Monopoly sein! Die beste Voraussetzung für noch rücksichtslosere Kapitalplayer in Zukunft… Eigentlich müsste dieses Spiel schon lange verboten werden. Zocken bis das System zusammenbrichrt will natürlich schon im Kindesalter gelernt sein. Vielleicht täte es auch Eile mit Weile!

    • Globetrotterin sagt:

      @eugen boller:
      Ich teile Ihre Meinung zu 100 %! Ich dachte schon, ich bin allein auf weiter Flur.

    • Robert sagt:

      Ja, super. Eile mit Weile. Den anderen so schlimm wie möglich eins ans Bein ginggen, unmotiviert, einfach um ihnen zu schaden damit man selber die Schäfchen ins Trockene bringen kann.

      • fufi sagt:

        Hüetli-Spiel wär auch noch ganz anregend, aber ganz besonders das „Leiterli“-Spiel!
        😛

        Besonders, weils dort glaub mängisch au abwärts geht!
        8)

      • Eva sagt:

        Pädagogisch wertvoller als Monopoly, Hüetli-Spil, Leiterli-Spiel und Eile mit Weile zusammen war für mich das Spielen dieser Brettspiele mit meiner fünf Jahre älteren Schwester. Die Spielregeln wurden kontinuierlich abgeändert und angepasst, natürlich zu meinem Nachteil 🙂

        So hab ich schon als Pfupf gelernt, dass die Grossen machen, was sie wollen, alles zu ihren Gunsten abändern und die Kleinen nichts zu melden haben^^

      • Robert sagt:

        Genau, das hiess: Wir spielen das jetzt nach „chinesischen Spielregeln“. Vor allem beim Scrabble war das ENORM LUSTIG!

      • fufi sagt:

        Spielregeln sind da, um stets und situativ neu erfunden zu werden!
        Insider kennen „Calvin-Ball“!
        😀

    • Gelegentlich hier sagt:

      Oder wie wäre es mit Überholen ohne Einzuholen?

    • Georg sagt:

      Wie wäre es mit etwas mehr Gelassenheit?

      Kinder lieben Monopoly. Es kann nunmal nicht jeder mit seinen Kindern auf die Jagd gehen – da würden sie natürlich noch mehr profitieren.

    • Anna2 sagt:

      In den 80ern gab es mal was namens Ökolopoly. Kein Witz. Gibts das noch?

  • Pascal Sutter sagt:

    Gute Idee das. Eine eigene Meinung bilden kann man nur so.

  • Auguste sagt:

    hmm…, während wir andern immer auf das blaue zürich-paradeplatz schielten, kaufte roli immer die bahnen und das wasser- bzw. elektrizitätswerk. „ich komm da halt immer drauf“, sagte er jeweils, wenn wir ihn fragten, wieso er immer „die langweiligen“ kaufe. und weil wir andern auch häufig drauf kamen, aber nie kauften, gewann roli ziemlich oft, weil er praktisch jede runde einen starken cash-flow erzielte und die andern übernahm, wenn sie insolvent wurden. tja, cash war und ist king.

    • Robert sagt:

      Kommt mir sehr bekannt vor. Ich hab das immer auf den Weinkonsum meiner Frau geschoben, dass sie immer dieselben Fehler gemacht hat. Sie hat immer gekauft, was ihr „sympatisch“ war und nie begriffen, warum man so verliert – es war ihr irgendwie auch egal.

      Was soll denn der Bub da für ein Rollenbild bekommen? Was wird der in ein paar Jahren auf dem Mamablog hinschreiben zum Thema Gleichberechtigung oder gleicher Lohn für alle etc.? Und was hat das mit Politik genau zu tun?

  • Staunemann sagt:

    Dieser Kommentar wurde gelöscht.

  • reda sagt:

    Ich spiele mit meinen (nichtexistenten) kindern vom ersten kindergarten an spiele wie „freidenker“, „Revolutionary“ und „Trau keinem Programm“.

  • Oliver Schärli sagt:

    So gut die Blogs der Autorinnen (und gelegentlich Autoren) auch oftmals sind: Mir scheint der Mamablog immer mehr zu einem Tummelfeld frustrierter Alleinerziehender und andersweitig geistig Verwirrter zu verkommen. Viel Ideologie, viel Unsinn, wenig Substanz in den Beiträgen einiger Bloger/-innen. Einige der Kommentare sind geradezu unterirdisch, andere so ideologieverbrämt, dass es einen graust. Dabei ist doch Kindererziehung immer noch Privatsache und zudem so vielschichtig, dass es kaum nur den einen richtigen Weg geben kann. Oder?

    • Pippa Blaustrumpf sagt:

      Alleinerziehende geistig verwirrt? So kann man es auch sehen, vielleicht nicht mal ganz falsch, wenn ich daran denke, welche Steine man zum Teil aus dem Weg räumen muss, nein, nicht um etwas ganz Besonderes zu erreichen, nur um das tägliche Überleben einigermassen würdig zu meistern. Vielleicht sollte frau nach einer Trennung die Kinder in eine Aufzuchtstation geben und sich um ihr eigenes Leben kümmern, sie hätte es easy und wäre nicht schuld, wenn die Kinder nicht so rauskommen, wie sie sollten. Das wäre der männliche Weg……

      • Eni sagt:

        Genau so ist es: immer auf den alleinerziehenden Müttern rumhacken, dabei sind die schlimmsten Störefriede in der Klasse meines Sohnes fast ausschliesslich Kinder die in „intakten“ Familien heranwachsen und das trifft auch auf die schlimmsten Störefriede in unserer Wohngegend zu.

    • Robert sagt:

      Na dann mal Willkommen! Schön, dass sich noch so einer hier eingefunden hat. Sie werden es nicht bereuen!

  • Robert sagt:

    Seit Langem wieder mal ein interessanter Artikel. DANKE!

    Bei uns galt Sorge Nr. 1 dem Thema, ob der Spross überhaupt politische Interessen in sich trägt – nachdem er eben so mit 12 nichts anderes als den Ruf des Geldes gehört hatte. Ich glaube, es ist leider recht häuftig, dass sich das Interesse an Politik eben nicht besonders spürbar regt.

    Mein Sohn ist ein ausgeprägter Opportunist. Er will sogar denselben Beruf erlernen, den ich habe. Und beim Monopoly hat er wohl hauptsächlich gelernt, dass Mama nach einem Glas Wein nichts mehr rafft und Papa nicht verlieren kann.

    • Pippa Blaustrumpf sagt:

      Witzig, lol! 😉

    • Heinz Martin sagt:

      Himmel! Wissen Sie was überhaupt ein Opportunist ist? Der wohl schlimmste Typ Mensch, den es auf dem Planeten überhaupt geben kann. Er ist sehr nahe einem Lügner aber eben viel feiger und hinterhältiger. Je nachdem wie das Fähnchen weht dreht und windet er sich, scheut sich nicht sein Gesicht zu verlieren.
      Was Sie meinen ist ein Connaisseur–er kennt nichts anderes. 😉

      • Top Brass sagt:

        Also ein perfekter Politiker? 🙂

      • Robert sagt:

        Opportunisten sind die, die’s am bequemsten haben. Ich sehe nicht, was das mit Lügen oder Hinterhältigkeit zu tun hat – solange einer nicht behauptet er sei keiner.

        Der Begriff ist halt politisch besetzt – aber er meint eigentlich etwas harmloses.

      • barbara sagt:

        Ich habe mal gelesen, ein Opportunist, ist ein je-nachdemer…

  • Brunhild Steiner sagt:

    Ja, richtig. Also ich mag blaue Haare.

  • E.H.Roth sagt:

    freuen wir uns doch, wenn die Jugend Idealismus zeigt und für ihre Überzeugung einsteht. Der Tag des Aufwachens kommt früh genug.

    • Sportpapi sagt:

      Und dann? Austritt aus den Parteien? Wechsel zur SVP?

      • Eva sagt:

        … wohl eher die Ernüchterung, dass Wahlversprechen nie und nimmer eingehalten werden und dass man sich den Parteiprogrammen bedingungslos unterordnen sollte, möchte man nicht missliebige Blicke und Reaktionen bewirken…

      • E.H.Roth sagt:

        genau so habe ich es erlebt damals bei der Jung-FDP der Stadt Zürich. Ich habe Machenschaften erlebt die meine liberale und idealistische politische Laufbahn zu einem jähen Ende führte. Also mit knapp 22 war für mich bereits Schluss enttäuscht und ohne Illusionen stieg ich aus. Seither sind Politiker für mich Lügner mit ganz wenigen ausnahmen. Links vögelt mit rechts. Ich kann mich nicht für Personen ohne Rückgrad begeistern.

    • E.H.Roth sagt:

      was ist falsch mit SVP?

  • Auguste sagt:

    hmm…, als mitglied des politischen arms der superchristen würde sein einsatz für ein weihwasserbecken in der städtischen badi wahrscheinlich doch zu einigem stirnrunzeln in der nachbarschaft führen.

  • Christoph sagt:

    Toller Beitrag! Ich erinnere mich, wie ich als Kind die Weltanschauung meiner Eltern herausgefordert habe. Der Erfolg hielt sich in Grenzen. Aber fürs Argumentieren auf dem Pausenplatz war es wirklich die beste Übung. Monopoly und andere Spiele – Risiko, Siedler, Bohnanza, Kuhhandel – regen zum Tauschen, Feilschen, Tricksen an. Ich bin immer wieder überrascht, wie Spieleerfinder mit einfachsten Mechanismen ganze Regentage füllen. Also, holen wir die alten Schachteln raus. Let’s play:)

  • Auguste sagt:

    hmm…, wenn er der jungen fdp beigetreten ist, werden sich die nachbarn höchstens darüber wundern, dass er fast unsichtbar geworden ist.

    • Georg sagt:

      Die heissen Jungfreisinnige und geben der FDP genug oft auch den Tarif durch. Daher sollte man unterscheiden.

      Warum unsichtbar?

      • Auguste sagt:

        hmm…, weil das gewicht der fdp mittlerweile so leicht ist (und nach dem herbst wahrscheinlich noch ein stück leichter sein wird), dass sie beinahe hilflos zusehen muss, zu was rechts-bürgerliche politik hierzulande mittlerweile verkommen ist. und es wird die wahrnehmung der partei auch nicht verbessern, wenn sie ihren zweiten bundesratssitz verlieren würde, was gar nicht so unwahrscheinlich ist, da es sich das land wohl nicht leisten wird/kann, die wohl fähigste magistratin der letzten jahrzehnte abzuwählen. permanenter „bad hair day“ hin oder her.

      • fufi sagt:

        Auguste

        Du kannst damit ja wohl kaum die schöne Doris meinen?
        😉

        Aber, zum Thema, wenn der Junge im Spätherbst an Schwindsucht erkrankt, dann -> CVP!

        Und von wegen der abzuschaffenden „Heiratsstrafe“:
        Meint die CVP Sie oder IHN?

        😛

    • fufi sagt:

      Piraten-Partei?

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