Unzucht mit Abhängigen

Eine Carte Blanche von Mamablog-Leser Auguste

USA AFFAERE DOMINIQUE STRAUSS-KAHN

Der ehemalige Chef des Währungsfonds wird verdächtigt, eine Hotelangestellte vergewaltigt zu haben: Dominique Strauss-Kahn wird abgeführt.

Wie soll man Präsidenten nennen, die ihre Machtpositionen unter anderem skrupellos dazu ausnutzen, sich auf sexuelle Abenteuer mit Frauen einzulassen, die nicht selten am anderen Ende der gesellschaftlichen Hierarchie stehen? Dieses Gebaren umweht ein Hauch von «Unzucht mit Abhängigen», und der jüngste Vorfall in einem New Yorker Hotel zerrte diesen Missbrauch unter Erwachsenen unerbittlich ans Licht der Öffentlichkeit. Wird der Fall «DSK» zum Fanal oder geht man einfach wieder zur Tagesordnung über?

Die Welt war sich in dieser Hinsicht eigentlich schon einiges gewöhnt. Der ehemalige US-Präsident, Bill Clinton, hatte im Amt «keinen Sex» mit einer Praktikantin und früher bereits mit einer Rezeptionistin und einem Model. Kaliforniens Ex-Gouverneur, Arnold Schwarzenegger, stolperte vor Jahren über eine Hausangestellte, worauf diese schwanger wurde. IWF-Präsident, Dominique Strauss-Kahn, und Silvio Berlusconi hatten schon seit langem den Eindruck hinterlassen, dass sie schwanzgesteuert und eigentlich längst untragbar geworden sind in ihren Ämtern. Aber erst in diesen Tagen kam das explosionsartige Ende für den aussichtsreichen, sozialistischen Kandidaten auf das französische Präsidentenamt. Peinlich, dass es eine US-Richterin und eine Handvoll Sheriffs brauchte, um den Franzosen das klar zu machen. Berlusconi könnte möglicherweise eines Tages auch noch sein «blaues Wunder» erleben und wieder könnten es Amerikaner gewesen sein, die die Hand im Spiel hatten.

MAMABLOG-UNZUCHT

Monica Lewinsky, Ruby Rubacuori.

In der Zwischenzeit verhält sich die Öffentlichkeit – bemerkenswert? Bill Clinton geniesst nach wie vor höchstes öffentliches Ansehen und ist ein willkommener und publizitätswirksamer Gast auch auf Veranstaltungen mit hohem Frauenanteil. Schwarzenegger wird bis in alle Ewigkeit als «Terminator» in Erinnerung bleiben, für den Rückzug keine Option war. Berlusconi kann man in Italien sowieso nichts anhaben, was unser südliches Nachbarland auf der Zivilisationsskala sogar noch weit hinter afrikanische Diktaturen zurückfallen lässt. Dort kann solch selbstherrliches Treiben schon mal einen fatalen Einschnitt in die Lebenserwartung eines Staatsoberhaupts zeitigen. Einzig für DSK ist die Sache entsetzlich schief gelaufen. Mit dem Penis in der Hand kommt halt nur durchs ganze Land, wer von der Immunität eines hohen, politischen Amtes geschützt wird. Pech für DSK! Dieses 3 zu 1 ist kein erfreuliches Zwischenergebnis für die moderne, westliche, aufgeklärte Gesellschaft. Und auch für die vor allem französischen Voten, die hier weiterhin den Schutz der Privatsphäre durch alle Böden verteidigen, habe ich nur ein ungläubiges Kopfschütteln übrig.

Schaut man sich die Frauenseite in diesen Geschichten an, fällt das Resultat auch ernüchternd, aber etwas besser aus. Hillary Clinton bewies das Schluckvermögen eines Supertankers, was die Affären ihres Gatten anbelangt. DSKs Ehefrau, Anne Sinclair, hatte den Kopf solange im Sand stecken, dass sie sich jetzt gar nicht mehr aufrichten und abwenden konnte. Vielleicht auch besser so; noch ein Gesichtsverlust im Hause Strauss-Kahn-Sinclair könnte die Franzosen doch noch in Selbstzweifel stürzen. Berlusconis Ehefrau, Veronica Lario, hatte nach dreissig Ehejahren dann doch genug von den Eskapaden ihres Mannes und reichte die Scheidung ein. Und Maria Shriver zeigte «Arnie», was abgeht, wenn seine Frau «Terminator» spielt.

Was halten Sie von «Führungspersönlichkeiten» dieses Schlages und wo hört deren «schützenswerte» Privatsphäre auf? Tendieren Sie persönlich eher zu: «Stand by your man» oder «Bye, Bye?»

Wir danken Auguste für diesen Beitrag.

530 Kommentare zu «Unzucht mit Abhängigen»

  • sepp z. sagt:

    Ohne Voreilig sein zu wollen: Der Fall DSK könnte sich über Nacht in Luft auflösen.
    Doch keine Unzucht? Angebliches Opfer verstrickt sich in Widersprüche und ist kaum noch glaubwürdig?
    Auch eine Facette der Diskussion….
    Die Kehrseite sozusagen.

  • Susi Senn sagt:

    Ich finde es wichtig, dass die Eltern mal die Kinder rauswerfen, aktiv. Das macht sie selbständig, unabhängig und hilft, der Beziehung (die man deswegen ja nicht abbrechen muss) neue Qualität zu geben.

  • Andi Egli sagt:

    Eine Demokratie ohne Freiheitsrechte ist wertlos, ist Diktatur der Mehrheit und als Unterdrückter kann man nicht einmal einen Tyrannen stürzen – es bleibt nur der Bürgerkrieg. Aber zurück zur Blogfrage; warum sollte einvernehmlicher Sex zwischen Clinton und Lewinsky verwerflich sein? Die beiden sind erwachsen, beide bekommen genau das, was sie wollen, wo liegt das Problem? Oder soll der Staat jetzt die Moralnanny spielen.

  • Marie Dové sagt:

    Ich habe in meinem neuesten Artikel die Diskussion unter folgender Headline zusammengefasst: Männer sind Scheine, Frauen auch!

    • Auguste sagt:

      hmm…, an dem hier hätte freud seine helle freude gehabt.

      • fufi sagt:

        Männer sind Scheine?
        Obergröhl!

        Und Frauen sind die besten Ameisenvertilger!
        Hinweis an Nicht-VersteherInnen:
        Schaut euch mal die CH-Banknoten genau an,
        bevor ihr sie weggebt!
        😀

  • A.Tschannen sagt:

    Ja, die Schweiz ist ein gutes Beispiel wo die Demokratie funktioniert. Die Schweiz ist aber ein kleines Land mit gebildeten Bürgern und genug Geld. Ideal für eine Demokratie. In Vielen andern Laendern aber ist dies nicht der Fall. In der Türkei, zum Beispiel, brachte die Demokratie eine Regierung die sie (die Demokratie) langsam zum Ende bringt. Viele Journalisten sind derzeit im Gefaengniss und auch viele andere die es wagen etwas gegen die Regierung zu sagen. Wenn demokratie, dictatoren und religiouse Fanatiker zur Macht bringen, ist sie halt nicht Ideal.

    • heidi reiff sagt:

      Wer sich in die Gefahr begibt kommt darin um , eine alte Binsenwahrheit. Ich schätze das kleine Land CH, geht auch ohne Milliardärin zu sein.

  • Eni sagt:

    Ich finde es bedenklich das einvernehmlicher Sex bei Blowjob-Billy mit Vergewaltigung in den gleichen Topf geworfen wird. Auch frage ich mich, wie man eine Vergewaltigung nachweisen kann, wenn es „nur“ zu oralem Verkehr gekommen ist wenn ansonsten keine äusserlicher Verletzungen vorliegen.

    Gemäss Presse ist ja DSK kein unbeschriebenes Blatt obwohl er in den vergangenen Fällen nie angeklagt worden ist. Selbst wenn er vorher schon Frauen vergewaltigt haben soll, müsste das ja noch lange nicht heissen, dass auch in diesem Fall eine Vergewaltigung vorliegt.

    • Σαπφώ sagt:

      DSK werden insgesamt sechs Anklagepunkte vorgeworfen. Zwei davon sind erzwungener Oralverkehr (also zweimal erfolgt, gemäss Klage). Einer ist erzwungene Penetration. dann unlawful imprisonment, weil er das Zimmer abschloss und sie nicht raus rennen konnte. Jeder der Anklagepunkte muss im Verfahren separat bewiesen werden. Es gab eine Spitaluntersuchung. Das ist in NY so üblich (im Zusammenhang mit der Special Victims Unit). Bei erzwungener Penetration kann anhand von Schürfungen in der Vagina, Druckstellen (blaue flecken und anderes) auf einen erzwungenen Akt geschlossen werden.

      • Eni sagt:

        Eben weil KEINE vaginalen Verletzungen vorhanden sind und auch nicht vorhanden sein können, da „nur“ Oral-Verkehr stattgefunden hat frage ich mich, wie man eine Gewaltanwendung nachweisen will. Blaue Flecken kann man nicht wirklich so deuten, ausser sie sind aussergewöhnlich gross und vielzählig.

        Ich denke einfach, dass in diesem Fall eine eindeutige Gewaltanwendung nur schwer zu beweisen ist. Man kann doch kein Verurteilung rechtsmässig machen aufgrund von Schlüssen die man aus blauen Flecken zieht.

      • Eni sagt:

        Ich stelle mich sicher nicht auf die Seite von Gewaltverbrechern, aber wenn die Tat nicht eindeutig bewiesen werden kann, muss das Gericht DSK frei sprechen.

      • Σαπφώ sagt:

        Ich vertraue da auf die amerikanische Justiz. wer sagt es gebe keine vaginalen Verletzungen? Selbst wenn, dann wird eben der eine Anklagepunkt mangels Beweisen fallengelassen. Vergiss nicht, das Verfahren behandelt sechs Anklagepunkte, nicht einen. Weiter wird der Entscheid auf schuldig, nicht schuldig von einer Jury gefällt, nicht vom Richter. das Problem ist, dass ‚dank‘ des Medienzirkus es schwer sein wird, überhaupt Juroren zu finden. alleine das Juroren-Auswahlverfahren wird langwierig sein. denn beide, Staatsanwaltschaft und Verteidigung, müssen ein Mitglied akzeptieren.

      • Σαπφώ sagt:

        Um ein faires Verfahren sicherzustellen, müssten die Medien zu einem gewissen Grad abgeschirmt werden, damit kein Bias und Vorverurteilung passiert. Bei solch exponierten Fällen ist deswegen die Jury-Selektion so schwierig. Siehe der Casey Anthony Fall in Florida, wo sehr wahrscheinlich, weil keine Jury gebildet werden kann, das Verfahren in einem Misstrial enden wird.
        Umgekehrt verlangt das demokratische Prinzip eben, dass nur Transparenz die öffentliche Kontrolle sicherstellt und öffentliche Transparenz wird über die Medien hergestellt. Es muss ein Ausweg aus diesem Dilemma gefunden werden.

      • sepp z. sagt:

        Zumindest bei Kachelmann hat die Rechtsprechung funktioniert: Im Zweifel für den Angeklagten. Man kann in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht jemanden ohne Beweise oder klare Indizien ins Gefängnis werfen.
        Da bin ich stolz drauf.
        Es gibt genug Staaten, wo solches ohne weiteres möglich ist.

  • Thomas Läubli sagt:

    Mächtige Leute mit Pädokriminellen zu vergleichen, ist völlig sinnfrei und sagt mehr über den Autor aus als über die Verhältnisse selber. Es braucht immer zwei: Ein „Abhängiger“, der sich von der Macht einer Person blenden lässt, ist selber schuld. Wenn tatsächlich ein verbrechen vorliegt, dafür haben wir die Justiz und nicht die Medien. Leute wie DSK und Kachelmann sind freizusprechen wegen ungebührlichen Einmischens der Öffentlichkeit in einen laufenden Strafprozess.

    • schwarze Zora sagt:

      Schon mal was von der 4. Gewalt im Staat gehört…… ?

      Staaten ohne funktionierende Medien, mit Meinungsäusserungsfreiheit, sind keine Demokratien.

      • Markus Schneider sagt:

        Schon mal was von der 5. Gewalt im Staat gehört? (Lobbyismus)

        Wer der Wahrheit ins Auge blicken kann sieht, dass wirkliche Meinungsäusserungsfreiheit nirgends existiert. Aber selbst wenn – wo wären denn die aufgeschlossenen Geister, die mit den frei geäusserten Meinungen umgehen könnten? Nein, stattdessen wird bestimmt, was gesagt werden darf und was nicht, wer beleidigt werden darf und wer nicht. Nur natürlich in den USA, in Deutschland oder in Indien ganz anders als anderswo, Demokratie hin oder her. Wobei ja die Demokratie auch nicht die alleinseligmachende Staatsform zu sein scheint.

      • schwarze Zora sagt:

        Kennst du eine bessere? Churchill z.B. kannte keine.

      • Markus Schneider sagt:

        Ach ja… und schon mal was von der 6. Gewalt im Staat gehört? (Weblogs)

        Da wird’s dann vollends lächerlich, da jede Meinung gerade mal 500 Zeichen umfassen darf. Inhalt egal. Zensur jederzeit. Keine Kommentare erwünscht (höchstens Interpunktion, Grammatik, sachlich, technisch). Gegenseitiges Schulterklopfen und Angegifte allerorten. Echo und Relevanz gleich null. Tamedia lässt sich die Blogbeiträge inzwischen bestimmt längst maschinell erzeugen, Hauptsache sie haben mehr „Leserbeiträge“ als der Blick. Ausserdem kann man aus diesen „Leserreaktionen“ prima billige Artikel basteln.

      • Markus Schneider sagt:

        Churchill war erstens Hochadliger und zweitens auch nicht alleinseligmachend. Er (bzw. seine Partei) wurde sogar gleich anschliessend ans Ende des Zweiten Weltkriegs in Anerkennung seiner Leistungen von seinen Briten abgewählt.

        Im übrigen kenne ich etliche bessere Staatsformen als die Demokratie (oder das was sich bei uns heuchlerisch so nennt). Aber ohne auf diese Staatsformen näher einzugehen: Die Frage ist doch – die bessere Staatsform für wen? Glauben Sie im Ernst, die Nicht-Demokratien dieser Welt sehnten sich wie sonst nichts auf der Welt nach der Demokratie?

      • A.Tschannen sagt:

        Demokratie ist wirklich nicht die beste Staatsform. Sokrates hatte eine bessere Form. Was wenn in einem Land die Mehrheit nicht gebildet ist? Weiss die Mehrheit wirklich immer was das Beste für das Land und die Leute ist? Sokrates meinte es waere besser wenn ein Land von Menschen regiert würde die dafür ausgebildet sind. Ich stimme Ihm zu.

      • Sportpapi sagt:

        Damit ist aber nicht gemeint, dass die Medien ungestraft Privatpersonen vorverurteilen dürfen. Selbst wenn keine Fakten vorhanden sind, muss ja irgendwie über etwas berichtet werden.

      • mikkesch sagt:

        @A.Tschannen
        Genau!! Und dazu gehören die Medien wie unsere sogenannten Parlamentarier. Warum ist es nicht angebracht zu wissen, woher all die Spendengelder der Parteien, resp deren Einkünfte sind.

        @schwarze Zora
        Unsere Medien veröffentlichen längst nicht mehr die öffentliche Meinung. Auf welchem Planet leben Sie? Soviel zur 4 Gewalt.

      • schwarze Zora sagt:

        Ich ziehe es vor, nicht von einer „Elite“ regiert zu werden, vielen Dank. Nein, die direkte Demokratie ist für mich die beste Staatsform überhaupt, ich würde sie mit Klauen und Zähnen verteidigen, jederzeit, gegen jeden! Was passiert, wenn eine kleine „Elite“ regiert, können wir sehr schön beobachten im Moment am Beispiel der EU, dort ist der Ministerrat der Diktator, das Parlament ist reine Fassade.

        Hab ich da eben Stimmen gehört, die in diesem Defizitverein mitmachen wollen?

      • Σαπφώ sagt:

        Das krasseste Beispiel, wohin Expertokratie und elitäre Kommissionsdiktatur führt ist die Nuklearkatastrophe in Japan. So komplex und übelziitig die Konsensfindung in einer direkten Demokratie ist, so gibt es kein anderes System, dass staatstragender ist. Mit den heutigen Technologien ist so etwas auch Kontinentweit machbar. Gerade die Schweiz ist ja Beispiel für die ganze Welt, dass Mehrsprachigkeit, Kulturdiversität und ethnisches Zusammenleben friedlich gelöst werden kann.

      • Sportpapi sagt:

        Beim „Defizitverein“ freiwillig mitmachen will wohl kaum jemand. Aber wir dürfen uns auch nicht wundern, wenn sie uns nicht mehr mitspielen lassen wollen.

      • Σαπφώ sagt:

        Die bilateralen Verträge sind vielleicht nicht optimal, aber immerhin sind sie rechtsgültige internationale Verträge und gaben der Schweiz den nötigen Zugang. wenn nun aber Personen-Freizügigkeit neu verhandelt werden will, kann es sein, dass der Rest dann auch von der Gegenseite als Druckmittel neu verhandelt werden will. Die Frage ist dann was die Schweiz alles anbietet, was die anderen brauchen.

  • heidi reiff sagt:

    Mensch immer gescheiter. Traurig ist einfach, dass Menschen sich nur nach Leistung definieren. Die Botschaft war, Menschen die nichts Leisten, haben keine Lebensberechtigung auch keine Berechtigung für Nahrung, das Natürlichste zum Ueberleben. Ist für mich auch schwierig mit solchen Fragen umzugehen, ich habe da keine Patentlösung, das Verteilerproblem ist nicht gelöst. Die Botschaft von Hannes Wader – Menschen aller Länder – einigt euch und ihr seid frei. Ich marschiere einfach nicht mit in Schritt und Tritt mit Gewehr auf dem Rücken. Punkt.

  • heidi reiff sagt:

    Ich habe mir ab und zu den TV-Club reingezogen, Christine Meier moderiert das vorzüglich, es gibt viele Männer, die den Selbsttod wählen, weil sie im Pensionsalter sich so übrig vorkommen und keinen Sinn mehr sehen im Leben, sie haben keine Aufgabe mehr, ich habe persönliche Erfahrungen gemacht als Arbeitslose in einer RAV-Massnahme, (nicht RAF). Der Abteilungsleiter hat mich total idealisiert, er hat mir überall abgepasst, bot mir an, mit mir einkaufen zu gehen, ich entwickelte in dieser Zeit einen Verfolgungswahn, da liefen Intrigen bis zum geht nicht mehr, meine Erfahrung, im nachhinein ist

  • heidi reiff sagt:

    Nach wie vor, Frauen gegen Männer oder umgekehrt, alles wird verallgemeinert nur um seinen Senf dazuzugeben und dazuzugehören, da bin ich manchmal auch keine Ausnahme. Ich mach mir jetzt ein Käseplättchen mit Gruyere-Käse das ich
    im Djon-Senf tünkle, ohne schlechtes Gewissen geniesse ich meine Nahrung, ist das erlaubt an einem HEILIGEN SONNTAG , bevor ich die hl. Messe besucht habe. Ich riskiers mal.

    • Reto sagt:

      @Heidi
      …und doch haben sie wieder einmal Recht !!!

      • heidi reiff sagt:

        Ich ha nit immer Rächt, i mag eifach Intrige nit, jede Mensch het eifach e anderi Wohrnämig . Ich mag halt immerno d’Lieder vom
        Mani Matter. Ich mag Schweizer Dialekte, bi viel i der CH umecho , dr Manni Matter isch kei GURU . Menschen sind vielseitig begabt. Denn die Freude die ihr gebet, kehrt ins eigne Herz zurück. Jeder Mensch hat seine persönlichen Erfahrungen, seine
        eigenen Hintergründe, Emotionen haben hoffentlich noch Platz im Leben neben Sachlichkeit, wir sind doch keine Torsos.

    • Markus Schneider sagt:

      Ich hoffe dabei, dass der vollständige Heilige Sonntag vorüber geht, bevor Sie die Hl. Messe besucht haben. Der heutige Sonntag, der nächste und auch alle kommenden.

      • heidi reiff sagt:

        Ich besuche seit ich erwachsen bin keine hl. Messen mehr. Ich habe die Nase längst voll von diesen Gottesdiensten, dieser Heuchelei hoch 10, der goldene Kelch aus dem Tabernakel, der Leib Christi brrrrrrrrrrrrrrrr. Kerzen kann ich auch in meiner Höhle anzünden . Eine reicht zum Einschlafen. Feuer und Wasser als Naturelemente, bin nicht so geeignet als Showfrau, hab ich da noch eine Lebensberechtigung in der heutigen Zeit. Ab und zu hab ich mich am TV schlau gemacht über das Tierverhalten von „Vögeln“, ein Biologe konnte das gut vermitteln. Jedem und Jeder das Seine.

  • Phallus Dei sagt:

    Wird in der Schweiz tatsächlich noch der mittelalterliche Begriff „Unzucht“ verwendet? Der korrekte Begriff ist „Sex“. Dass der einvernehmlicher Sex Clintons, Berlusconis oder gar Schwarzeneggers mit der mutmaßlichen Vergewaltigung durch Strauss-Kahn auf eine Stufe gestellt wird, disqualifiziert den Artikel als verschwurbeltes Geschreibsel und Sex mit Personen vom „anderen Ende der gesellschaftlichen Hierarchie“ zu kritisieren zeugt lediglich von ausgeprägtem Kastendenken und Menschenverachtung.

  • heidi reiff sagt:

    Ich hab mir gestern die Sendung „Maischberger“ im TV angesehen -Thema Sexual- und Kindsmissbrauch angesehen – die Betroffenen kamen zu Wort – sie wurden auch ernstgenommen – es waren auch Menschen, die sich einsetzen und in die Offensive gehen – ein älterer Bischof war auch dabei, der eindeutig auf der Seite der Opfer steht. Die Opfer können Therapie in Anspruch nehmen. Aufgezeigt wurde, dass TherapeutInnen schlecht aufgeklärt sind zu diesem Thema. Die Affären von Prominenten werden aufbebauscht von dem lebt ja der Journalismus und die Medien. Das Thema Missbrauch ist nach wie vor ein Tabu .

  • Hans Saurenmann sagt:

    Alexander, wers glaubt wird selig, junge Frauen brauchen das Geld und sind ganz wild reiche und maechtige Maenner zu bedienen. Die Feministen haben ausgedient Sie haben es nur noch nicht gemerkt und werden ohne Anhang in die Seligkeit gehen. Die Blessuren die Mann und Frau Normalos durch das Leben tragen haben sich dannn gelohnt wenn der Nachwuchs sichergestellt ist. Typen wie Schwarzenegger, DSK und so fort sind nicht die Norm. Wieso glauben wir dass die Muslime sich mit Haenden und Fuessen gegen unser Gedankengut wenden, die wollen Ihre Macht nicht mit Frauen teilen, da sind wir schon weiter

  • Hmmm…. Auguste, über dem Strich, ohne Hmm und ohne Hinweis auf Youtube ist es eben schwieriger. Immerhin hast du den echten Feministischen Ton getroffen. Das beste an Deinem Text ist wohl, das er bei der Bloginhaberin wohl diesen Schlussstrich unter Alice Schwarzer hat ziehen lassen. Insofern hatte der Alte Cato recht: auch aus schlechten Texten kann man klüger werden:

    http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Das-Ende-des-Feminismus/story/30279934

    • Ultrafemme sagt:

      BREVIS & SIMPLEX macht es doch nicht richtig und wahr, nicht wahr? Im Alpentalibangau frohlockt Zottel halt wenn wenigstens irgendeine Geiss meckert.

    • Auguste sagt:

      hmm…, oben ist definitiv eine andere manege als unten, giorgio girardet. versuchen sie mal den text mehr aus dem blickwinkel des „trainsoldaten“ zu lesen, als aus dem feministischen, der hier nur ein nebenkriegsschauplatz ist. gilt in ihrer truppengattung nicht die maxime: „erst der gaul und dann der soldat“? sind präsidenten tragbar, deren triebleben, ihre amtsführung massivst beeinträchtigen können (berlusconi), sie in unangenehme, lange gerichtsverfahren verwickelt (clinton, berlusconi, dsk) oder ihr superman-image, dass sie überhaupt ins amt brachte, völlig unterminiert (schwarzenegger)?

      • Markus Schneider sagt:

        Ja, ganz offensichtlich ist Präsident Berlusconi tragbar, denn sonst wäre er längst nicht mehr Präsident. Weil er für die Mehrheit der Italiener tragbar ist, muss er Ihnen aber noch lange nicht sympathisch sein.

        Clinten hat bewiesen, dass er ebenfalls tragbar ist, er absolvierte zwei Amtszeiten und gilt heute als rumreisender Kennedy-Ersatz; abgesehen davon sitzt seine Frau in der aktuellen US-Regierung.

        Strauss-Kahn ist bisher bloss angeklagt, nicht verurteilt, also mässigen Sie sich.

        Schwarzenegger hat nichts widerrechtliches getan. Was werfen Sie ihm vor? Ihre eigene Engstirnigkeit?

      • Trainperspektive: Eidgenössische Militärpferde-Anstalt Bern, anno 1983, Pferdekunde beim Instruktor: „Mit den Pferden ist es eben wie bei euch im Ausgang: die Hengsten Kämpfen untereinander bis die Rangordnung klar ist und sie wissen, wer die schönste Stute bekommt.“ Tja, lieber Auguste, darum erstaunt mich nicht so viel, „dort oben“. Aber natürlich habe ich meine bigotten, „zotteligen“ Ansichten. Ich frage, warum „ultrafemme“ nicht die Ehemorals Obst Blochers als vorbildlich erwähnt. Bestimmt vorbildlicher als verh. Maj und Prof Jositsch, der im Wahlkampf mit einer Studentin in Kiste hüpfte.

  • Eduard Ernst sagt:

    Die Ware Sex bringt den Frauen viel cash in kurzer Zeit. Wenn Sie dies als Prostituierte tun dann haben sie meinen Respekt, das ist harte Arbeit. Ehefrauen mobilisieren Sex sehr oft da sie ihn spätestens nach Heirat und ein paar Jahren nicht mehr schätzen. Sie arbeiten in der Regel nicht als als Schweisser oder Strassenwischer da es angenehmer ist auf Kinder auf zu passen. Männer wird das verwehrt und wenn einer das gleich wohl tut wird er deformiert (auch von Männern). Also, so eine Geschichte von starken Männern die ihre Triebe gegen Unschuldige einsetzten ist doch hilfreich …..

  • Karim sagt:

    Bevor jemand von einem Gericht für irgendetwas schuldig befunden wurde gilt die Unschultsvermutung. Falls Dominique Strauss-Kahn wegen einer Vergelwaltigung für schuldig befunden wird, kann man ihn als schlecht darstellen. Bis jetzt muss man aber davon ausgehen, dass er unschuldig ist und somit war der Geschlechtsverkehr mit gegenseitiger Übereinkunft passiert ist. Wer sich von Macht verführen lässt, muss sich nicht wundern wenn er/sie für seine/ihre Oberflächlichkeit bestraft wird. Damit meine ich natürlich nicht Gewalt sondern der Fakt, dass solche Leute ein Leben lang alleine sein werden.

  • sepp z. sagt:

    Stichwort Feminismus, Kachelmann etc.:
    Ein guter Artikel von Frau Binswanger, lesenswert: Das Ende des Feminismus.
    http://www.derbund.ch/kultur/diverses/Das-Ende-des-Feminismus/story/30279934

  • Im Zusammenhang mit Sex zwischen erwachsenen Menschen von Unzucht mit Abhängigen zu sprechen ist falsch. Es ist eine Beleidigung für weniger begüterte Frauen. Ich habe schon gesehen, dass schöne Frauen mit geringerem Bildungsniveau auf reiche und mächtige Männer stehen. Sie erhoffen sich wahrscheinlich materielle Vorteile und ein höheres gesellschaftliches Ansehen. Frauen, die schön und gebildet sind, haben das nicht nötig. Sie schaffen den soialen Aufstieg auch ohne Prostitution.

  • Daniel Zurbuchen sagt:

    Am Ende psychischer Gewalt steht auch der Tod, durch Suizid. Es wird keinerlei Leiden banalisiert. Das tun vor allem die Feministinnen, für die Männer immer Täter sind und in deren Weltbild die Opferrolle apriori der Frau vorbehalten ist. Diese banalisieren das Leiden der Männer, die Opfer von Frauen geworden sind, wie beispielsweise Kachelmann oder andere. Oder das Leiden von Männern, denen die Frauen die Kinder vorenthalten etc etc. Es leiden beide Seiten und es gibt keine einseitige Opferrollenverteilung. Daher ist auch die moralische Verurteilung komplett daneben.

    • schwarze Zora sagt:

      Ach, der Kachelmann wurde Opfer? Woher weisst du das, hast du Einsicht in die Akten des Gerichts, Beziehungen gar zum Richter? Hallo, der Kachelmann ist immer noch der Angeklagte und das Opfer das Opfer, die Rollen sind verteilt. Ob es ganz anders war, werden wir frühestens am Dienstag erfahren, auch du!

      • heidi reiff sagt:

        Danke für Ihre offenen Worte es gibt leider viele Luder auf dieser Welt, die ohne Rücksicht auf ihre Kinder den Vätern das Sorgerecht entziehen. Ein Kind, sofern es in einer traditionellen Familie aufwächst hat das Recht auf Vater und Mutter. Kinder
        die von den Eltern misshandelt werden und ich genaue Kenntnisse hätte, das würde ich an eine Behörde weiterleiten, da sollte man einschreiten und eine optimale Lösung für diese Kinder finden. Ist bedauerlich oft noch so, „die Chline hängt me
        uf, die Grosse lost me laufe“ . Geld und Macht regiert die Welt.

      • Markus Schneider sagt:

        Leider sind es nicht „die Luder dieser Welt“, die den Vätern das Sorgerecht entziehen. Sondern es sind die Richter in Vertretung des gesellschaftlichen Konsens, die das tun. Und mit ihnen linke und feministische Politiker wie Frau Sommaruga, die einen Zustand wie vor 50 Jahren zementieren wollen, als die Frau noch am Herd kochte und der Mann draussen anschaffen ging. In den wenigsten Fällen geht es dabei um die Kinder, sondern beiderseits zuerst um die mit ihnen zusammenhängenden Zahlungen, Alimente, Bevorschussungen, Prämienverbilligungen, Sozialhilfen usw.

      • Sportpapi sagt:

        Wenn dann Kachelmann nicht mehr der Angeklagte, Täter ist, wird dann aus dem heutigen Opfer ein Täter?

      • Sportpapi sagt:

        So, Pippi. Die Rollen sind neu verteilt. Wie geht es jetzt weiter?

      • E.H.Roth sagt:

        dieser Sieg wird einigen Frauen nicht gefallen aber sehen wir es mal so. Die Rechtsprechung war eine Zeitlang durch das Phantom Feminismus, was auch immer das gewesen sein sollte, ausser Kontrolle. Jetzt ist durch den Kachelmann Prozess wieder Ordnung eingekehrt. Hoffe die Gerichte haben ihre Lehren gezogen und werden zukünftig solche Frauen konsequent bestrafen und wegsperren.

      • Simone sagt:

        Welcher Sieg meinen Sie genau?
        Und bedenken Sie, dass dieses Urteil noch nicht endgültig steht… Wenn ein „männliches“ Gericht in letzter Instanz Herrn Kachelmann für schuldig befindet, wie würden Sie sich das erklären…
        Ich bitte Sie einfach, solche nonsense-Aussagen wie:“ Die Rechtsprechung war eine Zeitlang durch das Phantom Feminismus, was auch immer das gewesen sein sollte, ausser Kontrolle“
        Wenn Ihnen das Rechtssystem hier nicht gefällt, dann….

      • Sportpapi sagt:

        Sieg? Für mich gab es nur Verlierer.

      • Simone sagt:

        @sportpapi: Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!

    • Regina sagt:

      @Daniel: ich kann Ihre Aussagen und Ihren Unmut einigermassen nachvollziehen, aber man könnte bedenken, dass der Tod / Suizid am Ende der psychisch erfahrenen Gewalt eines Mannes durch eine Frau oft nicht sein eigener ist, sondern wiederum zum Tod der Frau führt. Also: Mann übt physische Gewalt aus, Frau stirbt (im schlimmsten Fall), Frau übt psychische Gewalt aus, Frau stirbt (im Schlimmsten Fall).
      Dies Sichtweise empfinde ich jedoch als zu einfach, und würde persönlich nicht damit argumentieren.
      Dass Sie hingegen Kachelmann bereits als Opfer betrachten, finde ich schon sehr verwegen.

      • Markus Schneider sagt:

        Die Frau ist kein bedrohtes Wesen: Die Mehrzahl der Erdbewohner ist weiblich. Ihre Lebenserwartung ist deutlich höher, ihre Suizidrate dreifach niedriger als bei Männern. Die Opfer der meist von Männern Gewaltverbrechen sind ganz überwiegend Männer – nein, nicht Frauen. Rund 50% der Opfer von Abtreibungen sind männlich. Von Frauen, die sich für ihre Männer zutode gearbeitet haben, habe ich noch nie gehört. Dass das alles mit der Anwesenheit und dem Verhalten der Frauen nichts zu tun haben soll, ist absolut absurd. Und selbst Hitler hatte eine hübsche kleine Freundin.

      • Regina sagt:

        Nur soviel: mehr als 80% der abgetriebenen Föten in Indien sind weiblich…
        Nennen sie mir nur eine Region, ein Land, wo das Geschlechterverhältnis bei Abtreibungen umgekehrt ist, was bedeuten würde, dass dort Mädchen willkommener sind als Jungs. Da gibt’s kein einziges Dorf auf dieser Welt, würde ich wetten.

      • schwarze Zora sagt:

        Immer derselbe Stuss: Die armen Männer, die sich für Frauen zu Tode arbeiten. Wer zwingt sie, warum sind sie so blöd, falls es denn so sein sollte? So ist es ja nicht, alles Propaganda aus dem Maskulistenlager.

      • Σαπφώ sagt:

        „Und selbst Hitler hatte eine hübsche kleine Freundin.“ ?
        Wollen sie damit die Katastrophe, die dieser Mensch über Europa brachte, seiner kleinen Freundin anhängen? Da schimmert doch ihre wahre Gesinnung durch.

  • Daniel Zurbuchen sagt:

    Der ganze Opfermythos kommt doch daher, dass uns die Frauen weismachen wollen, dass ein physischer Übergriff ungleich schlimmer ist als ein psychischer. Das würde ich mal sicher nicht einfach so als gegeben hinnehmen.

    • Cara Mia sagt:

      Ein physischer Übergriff ist immer auch ein psychischer und inakzeptabel.

    • schwarze Zora sagt:

      Wenn wir hier noch die Gewaltfrage klären wollen, kommen wir wirklich nicht weiter. Körperliche Gewalt ist ungleich schlimmer als psychische, am Ende der körperlichen Gewalt steht der Tod. Wir sollten sehr gut aufpassen mit Vermischen, wir tun Opfern von Folter keinen Gefallen, wenn wir ihre Leiden banalisieren. Und genau das tun wir, wenn wir alles in den gleichen Kübel schmeissen. „Ich musste ihn schlagen“, „warum“, „er hat mich böse angeschaut“ = ich hab dadurch ein seelisches Leid erlitten.

      • die subjektive Wertung psychischer zu physischer Gewalt hängt auch individuell mit dem Grad der Vergeistigung zusammen.

      • Sportpapi sagt:

        Am Ende von psychischer Gewalt steht der Selbstmord. Aber wir müssen ja nicht immer nur in Extremen denken…

      • schwarze Zora sagt:

        Gerade heute bekam ich auf FB einen Film zugeschickt, von iranischen Oppositionellen, die im Exil leben, einen kleinen Film über eine Folter in einem iranischen Operationssaal, das Opfer war absolut wehrlos, im wurde unter anderem ein Schraubenschlüssel aus dem Rachen gezogen, die Leute rundum lachten, der Schraubenschlüssel war blutig. Ich finde die Banalisierung von körperlicher Folter einfach nur abstossend.

      • Sportpapi sagt:

        Wer banalisiert körperliche Folter? Über Folter haben wir nie gesprochen.

    • Σαπφώ sagt:

      Wir reden dann wieder, wenn Sie das ‚Privileg‘ hatten, einen physischen Übergriff über sich ergehen lassen zu müssen. Ich denke sie werden das Wort Opfermythos sehr genau von der Realität unterscheiden können.

  • Saluto sagt:

    Diese Männer sind armselige Typen!

  • Daniel Zurbuchen sagt:

    Männer wie DSK, Berlusconi und co. sind oft nur ein Produkt ihrer Mütter, die versucht haben, sie in ihrer Lebendigkeit zu beschneiden und psychisch zu kastrieren, nach dem Motto dies muss nun der Mann werden, der mich nie verlassen/verraten wird. Natürlich können sie dann kein gesundes Verhältnis zu Frauen entwickeln. Wie Mütter die psychische Integrität ihrer Söhne verletzen wäre mal ein spannendes Thema, auch gerade deshalb, weil es nicht in diesen dämlichen einseitigen Opfermythos der Frauen passt.

    • schwarze Zora sagt:

      Aus welcher psychoanalytischen Mottenkiste hast du denn dieses Märchen ausgegraben? Die Frauen sind also schuld, wenn sich Männer zu Soziopathen entwickeln? Das ist nachweislich falsch.

      • Daniel Zurbuchen sagt:

        Das ist mitnichten nachweislich falsch. Don Juanismus und andere Störungen im Umgang mit Frauen haben sehr wohl sehr viel zu tun mit der Prägung während der Kindheit. Natürlich gibt es Umstände, die solche Charakterzüge begünstigen, wenn auch nicht kausal hervorrufen. Alice Miller hat viel spannede Forschungsarbeit betrieben in dieser Hinsicht. Du meinst also, wenn eine Frau ein Sexproblem hat, dann ist es nachweislich falsch, dass das an ihrem Vater lag? Es muss nicht so sein, ist aber sehr wohl sehr oft so. Sehe da keinen Grund physische und psychische Übergriffe so anders zu beurteilen.

    • Widerspenstige sagt:

      Es wäre in der Tat interessant nachzuforschen, unter welchen Umständen ein DSK, ein Berlusconi etc aufgewachsen sind. Es könnte sehr aufschlussreich sein und Vorurteile gegenüber ‚Machthennen von Müttern‘ oder einem sonstigen Umfeld den Wind aus den Segeln nehmen oder die Fahrt beschleunigen – je nach Ergebnis. Aber bleiben auch Sie auf dem Boden, Daniel Zurbuchen, und versuchen die vorliegenden Fälle sachlich zu beurteilen. Charaktereigenschaften können nicht einfach so entstehen, ok?

      • schwarze Zora sagt:

        Das wäre sicher interessant. Ich wehre mich nur dagegen, dass am Schluss wieder mal die Mütter die Arschkarte haben sollen, das ist zu einfach. Dazu weiss man heute, dass ein gewissen Prozentsatz, Fachleute sprechen von ca. 4 %, (was enorm viel ist im Vergleich zu andern Störungen) einfach schon als Soziopathen geboren wurden, diese Leute haben kein Gewissen, sind nicht fähig zu Empathie, tragisch! Nichts desto trotz kommen sie in unserer Gesellschaft oft sehr weit, bis an die Spitze der Gesellschaft u.U. Das ist es, was uns zu denken geben sollte.

      • Markus Schneider sagt:

        Mich würde mal interessieren, für welche Art der Entwicklung eines Kindes denn die Mütter eigentlich verantwortlich sind? Nur für die positiven? Das ist doch nicht haltbar. Allzuoft stehen die Mütter doch nicht nur hinter ihren erfolgreichen Kindern, sondern sogar hinter den Nieten und Flaschen und Verbrechern – mein Kind hat sowas niemals getan, das könnte es gar nicht, ich liebe es trotzdem, es ist doch mein Kind usw. Von Verantwortung keine Spur. Schuld sind immer die anderen – und am liebsten ALLE anderen: die Gesellschaft in toto. Es müsste mal ein Pflichtenheft für Mütter geben.

      • schwarze Zora sagt:

        Sag das mal deiner Mutter, Schneider, und berichte dann hier, was sie geantwortet hat….

      • Regina sagt:

        Und jetzt, nimmt eine Mutter ihre Verantwortung wahr, wenn sie sagt, mein Kind ist eine Niete und eine Flasche, ich liebe es nicht? Blödsinn. Und die Väter? Wie kurzsichtig.
        Haben sie eine Ahnung, was die Eltern eines Kindes durch machen, das kriminell wird? Ich nicht, aber mich persönlich befriedigt es nicht, wenn die Eltern sagen“mein Kind ist kriminell, ich verstosse es und liebe es nicht mehr.“

      • E.H.Roth sagt:

        hm, bei Mafia Prozessen in Italien kann man mit Erstauen feststellen das Mütter entgegen aller Vernunft und Logik an die Unschuld ihrer Söhne festhalten auch wenn dieser bewiesenermassen ein Verbrecher und Mörder ist.

  • Geschlechtsverkehr mit jeder Prostituierten, die ihre Kundschaft nicht aussuchen kann, ist Unzucht mit Abhängigen. In den Herkunftsländern dieser Frauen ist es gar nicht möglich, mit Arbeit sich oder die Familie über Wasser zu halten. Supermarktangestellte z.B. in der Dom Rep verdienen etwa 200 bis max. 300 Franken monatlich, bei Preisen wie in der CH. In den Freihandelszonen noch weniger.
    Meine Hoffnung in die Globalisierung ist, dass sie wenigstens internationale Lohnannäherungen bringen wird. Auch wenn anders gearbeitet wird (bei gleicher Stundenzahl) ist die Ungerechtigkeit unerträglich.

  • schwarze Zora sagt:

    Der Appell der Französinnen, übersetzt ins Deutsche:

    http://www.emma.de/news-artikel-seiten/sie-lassen-sich-gehen-frauen-zahlen-die-zeche/

  • Reto sagt:

    DSK, Berlusconi oder Schwarzenegger sind die Bugbilder fraulicher Vervolgungswahne…

  • Hermann sagt:

    Die Macht war in den Haenden des Zimmermaedchens, nicht bei DSK. DSK ist ein europaeischer Pascha, der die USA nicht verstand. Nun tut er es.
    Und: Dachten Sie wirklich, Schwanzenegger sei ein Amerikaner?

  • Orlando S. sagt:

    Mit hoch erigiertem Zeigefinger setzt sich hier politisch korrektes, in gäbige Förmchen gepresstes und in ein hübsches Säckli gepacktes Gutdenk über die Lebensrealität hinweg, was die so alldurchdringende Dynamik zwischen Männlein und Weiblein ausmacht und zwar seit Jahrtausenden.

    Der neue, rezeptive, sanfte Konfektionsmann hat gelernt, das Männliche mit den Augen der Frauen zu sehen. Vor allem das väterliche, die rohe maskuline sexuelle Energie.

    Sie erschreckt ihn, weil er heimlich davon träumt. Er hat ausgesprochen „männliche“ Hobbies wie Fussball, Töfflizusammenbauen aber ist unsicher.

    • Orlando S. sagt:

      (2) In seiner Unsicherheit ist er anfällig, zum Tscholi der Frauen zu werden, die solches nicht mögen, Er ist anhänglich, peinlich darauf bedacht den Frauen zu gefallen und buhlt heftig um ihre Aufmeksamkeit.

      Das alles muss der Mächtige nicht. Er kann ein Arschloch sein, ein widerlicher besoffener alter Sack mit Mundgeruch und Schmerbauch – er kriegt sie alle. Alle wollen ihn. Frauen und ihre Sexualität: nicht Jägerinnen, Sammlerinnen sind sie.

      Um was geht es? DSK hat hoch gepokert – und verloren. Ein grosses Schauspiel! Gratis und echt. Und ehrlich: wer träumt nicht von Macht und Weibern?

      • schwarze Zora sagt:

        ….ein alter Sack mit Mundgeruch und Schmerbauch, und kriegt sie alle?? Eben nicht, deshalb nimmt er sich ja, was er begehrt, mit roher Gewalt. Wenn das männlich sein soll, ist Männlichkeit nichts anderes als Terrorismus gegen Frauen. Ich denke nicht, dass Männer glücklich sind, wenn sie so definiert werden. Ausser die Bodensätzigen, aber wer will schon zu denen gehören?

      • sepp z. sagt:

        oje. seit eh und je gab es immer frauen, die für ein bisschen geld und macht mit einem schmerbauch ins bett steigen. rohe gewalt? fehlanzeige. bunga-bunga rufen reicht.

      • Orlando S. sagt:

        „Ich denke nicht, dass Männer glücklich sind, wenn sie so definiert werden.“ – eine Warnung schwingt mit. Das meine ich ja: sie wollen die Definitionshoheit, was „männlich“ sei und was nicht. Das freut einen August, dann muss er es nicht mehr selbst herausfinden.

        Rohe Gewalt? Waren sie denn dabei, Schwarze Zorra?

      • Daniel Zurbuchen sagt:

        Ich würde ja gerne mal wissen, wieviele der sogenannten „Feministinnen“, die sich hier äussern, auch tatsächlich so leben wie sie es hier reklamieren. Fast immer ist es ja doch so, dass der Instinkt herrscht, auch und gerade bei diesen Frauen. Der Liebe-Nette-Angepasste ist einfach nicht spannend, der selbst- und machtbewusste männliche Typ, der auch ein Arschloch sein kann, den versuchen sie ins Bett zu kriegen… Natürlich gehören diejenigen, die die Grenzen überschreiten bestraft. Aber die moralische Empörung über Schwarzenegger, Berlusconi, Clinton und Co. ist einfach nur lächerlich.

      • schwarze Zora sagt:

        Das kann ich dir genau sagen: Berlusconi, Schwarzenegger DSK, geht gar nicht. Clinton hingegen ist ein ganz anderer Fall, er ist ein Womanizer, kein Predator. Dass er eine charismatische Persönlichkeit ist, bestätigen so gut wie alle, die ihn kennen lernten. Ausserdem hat er sich zugetraut, eine Feministin zu heiraten, er liebt also Frauen, denen er auf Augenhöhe begegnen kann, das macht ihn schon zu einem sehr interessanten Mann.

      • E.H.Roth sagt:

        da es leider nicht gerade viele Frauen gibt wo Mann der Frau auf „Augenhöhe“ begegnen kann, muss ein grosser Anteil der Männer weiterhin sich nach unten orientieren.
        Übrigens Frau Clinton ist keine Feministin. Das ist was sie verkauft. Hätte mich auch gewundert.

      • schwarze Zora sagt:

        Schön Roth, wie sie sich verraten. Es gibt also wenig Frauen, denen Mann auf Augenhöhe begegnen kann? Nach solchen Statements müssen sie sich gar nicht mehr äussern, ihr Frauenhass ist damit dokumentiert. Vielleicht sollten sie das Ufer wechseln, wegen der Augenhöhe.

      • schwarze Zora sagt:

        Ach Orlando, was Frauen attraktiv und männlich finden und was nicht, müssen sie schon ihnen überlassen. Dieser Selektion muss sich jeder Mann stellen, wenn er landen will. Sonst landet er halt nicht, auch kein Problem für die Frauen.

      • Widerspenstige sagt:

        @E.H.Roth
        Wie kommen Sie auf den Gedanken, dass Hillary Clinton keine Feministin sei? Nur weil sie ihrem Mann sozusagen ‚aus der Patsche‘ geholfen hat in der Lewinsky-Affäre mit ihrer berühmten kühlen Taktik der eloquenten Vollblut-Politikerin?

      • Top Brass sagt:

        Da muss ich aber auch stark widersprechen. Clinton ist eine Feministin wie sie im Buche steht, denn auch sie pflegt die Stilisierung der Frau als ewiges und besonderes Opfer mit geistigen Ausflüssen wie diesem:
        „Frauen sind Hauptopfer im Krieg. Frauen verlieren ihre Gatten, ihre Väter, ihre Söhne im Kampf.“
        Daß die erwähnten Väter, Söhne und Gatten, also Männer, dabei draufgegangen sind, scheint irgendwie nur halb so schlimm zu sein. Bizarr.

      • Σαπφώ sagt:

        „hoch erigierter Zeigefinger.“
        „das väterliche, die rohe maskuline sexuelle Energie.“

        Die simianische Ikonografie ist unverkennbar.

        Es gibt ja die etwas provozierende These, dass die weibliche Form morphologisch in Richtung der Weiterentwicklung der Spezies zeigt. Vielleicht ist das Reaktionsmuster der ewig pleistozäen Männchen das Gejapse derjenigen, die unfähig sind, die Entwicklungsschritte mitzumachen. Ich aber sage euch….. Respekt muss verdient werden. Und wie bei einem schlechten Schuldner ist es mühsam, die Bonität, wenn sie mal verspielt wurde, wieder zu erlangen

      • hans muster sagt:

        echt krass, was für männerverachtendes gewäsch sie hier von sich geben!

      • Orlando S. sagt:

        @schwarze Zorra

        kein Problem, bei solchen Frauen versucht ja auch keiner zu landen. Im Idealfall läuft sich so die Entwicklungslinie der Post-68er tot (rezeptiver Ent-Mann und moderne Gott-Frau mit indoktriniertem Allmachtswahn) und die überlebensfähige Linie der ganz normalen Mann-Frau-Dynamik, wie sie seit Tausenden von Jahren eingeschrieben ist und (Gott?) sei dank auch weiterhin gelesen wird, setzt sich durch.
        In den 2050ern wird man über solch verqueren Blödsinn den Kopf schütteln, wonach sich der Mann/die Männer irgendeiner Selektion stellen müssten!

      • George sagt:

        Heftig formuliert Orlando, aber im Kern absolut zutreffend. Macht macht sexy, Männer jedenfalls.

        Und zur Frage, warum die Gesellschaft Politikern ihre Seitensprünge vergibt:

        1. Promiskuität ist selbst Ausdruck von Macht, und damit sexy.

        2. Wenn es um sexuelle Phantasien geht, sitzen wir alle im Glashaus. Warum Steine schmeissen?

        3. Wer durch die Medien geschleift wird, kriegt sein Fett weg. Warum nachtreten?

        4. Andere im Schlafzimmer zu beobachten, ist Spannerei.

        5. Mitleid hat nur das Zimmermädchen verdient (wenn ihre Geschichte denn stimmt). Monica, Ruby und die Nanny nicht.

      • „Kurz und gut, männliche Heterosexualität an der Spitze ist heutzutage für einen Staat ein untragbares Sicherheitsrisiko (…) Die Gefahren, die sie mit ihrem kleinen Unterschied heraufbeschwören, sind unkalkulierbar (…) Wenn die Männer von ihren Spitzenjobs entlastet sind, finden sie sicher die Zeit, eine funktionstüchtige kleine Penisfessel, elektronische Triebkontrolle oder dergleichen zu basteln.“

        Aus: http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/meiler-und-keiler-abschalten-fukushima-dsk-und-was-zu-tun-ist/

        Politisch korrekt hat lediglich der weisse Heteromann zu bleiben.

    • Orlando S. sagt:

      …Selektion passiert, wenn nur der Stärkste, Fitteste überlebt. Dummerweise sind Frauen keine Mangelware. Darum gibt es keine Selektion.

      @Σαπφώ vergleicht dieweil meine Äusserungen mit Schimpansenlauten und versteigt sich zur These, dass der Mann in der Schuld der Frau stehe, a priori und originär. Was für eine erstaunliche dialektisch-polare Auffassung des Geschlechterverhältnisses! Und natürlich: „Entwicklung“ als Zauberwort. Keinesfalls gibt es Fehlentwicklungen. Nein, am Ende lockt das Paradies. Eine fast religiöse Heilsverheissung, halleluja, das Paradies auf Erden: liebe Fraue & Manne.

    • Der neue Mann, ein feministischer Baukasten, an dem nach Belieben herumgeschraubt-, gedreht- und gehämmert wird? Der neue Mann ist vor allem zu einer Projektionsfläche typisch weiblicher Ambivalenz geworden: Mal Hü, mal Hott, grad so, wie einem der Sinn steht.

      Hauptsache, es ist nie recht, was er macht, das ist das allerwichtigste. So hält man ihn wenigstens immer beschäftigt. Und schuldig fühlt er sich auch immer, noch ein Vorteil!

      Wichtig ist, dass er nie Gelegenheit findet, zu sich selber zu stehen. Sonst käme gar am Ende raus…

      • Σαπφώ sagt:

        Frau ist nicht Projektionsfläche typisch männlicher Feindbilder.
        Hass verbraucht nur das Gefäss, in dem er haust.
        Frau ist dazu nicht ambivalent, sondern erachtet es klipp und klar als unter ihrer Würde, sich mit solchen Projektionen beschmutzen zu lassen.

        „Wichtig ist, dass er nie Gelegenheit findet, zu sich selber zu stehen. Sonst käme gar am Ende raus…“ dass er eigentlich sich selber nicht AUSstehen kann?

      • Orlando S. sagt:

        Sappho ist Katharina? Dann ist ja alles klar.

        @Zuffy: ganz genau so. Nur war dies auch in sogenannt klassisch-bürgerlichen Settings so: die Mutter, die das Unternehmen Familie zusammenhielt un in seinem inneren befehligte, den Mann antrieb. Was wiederum zeigt, dass es mit der Gleichberechtigung nicht weit her ist: wahrhaft emanzipierte Frauen müssten logischerweise den Mann an sich so nehmen wie er ist und müssten ihre Weltverbesserungs-Allmachtsgelüste nicht am Objekt abarbeiten.

        Ziemlich ineffizient das Ganze.

      • Momol, uns selber mögen wir immer mehr, seit wir nicht nur damit begonnnen haben, uns unabhängig com feministischen Diskurs Gedanken über uns selber und unsere Rolle zu machen, sondern auch darüber, woher das Hassmoment im Feminismus kommt.

        Das Euer Kampfverband (ein vorsichtig gewähltes Wort) damit Mühe hat, kann ich gut verstehen.

        Doch wir stehen erst am Angang einer langen Entwicklung. Ihr werdet also mit uns rechnen müssen, ob ghaue oder gschtochä.

      • mila sagt:

        ver(w)irrte welten. weshalb sollte frau mit jemandem zusammen sein wollen, der sie vorweg als ‚feind‘ betrachtet – und umgekehrt? die, die sich von solch überkommenen klischees gelöst haben, leben bereits heute glücklich und zufrieden vor sich hin. der rest schwingt immer noch – ja was? kampfparolen? wie öde! wie traurig!

      • Wie auch immer Du das betrachtest, mila: Es ist Zeit für eine Korrektur im bestehenden Diskurs.

        Daran führt kein Weg mehr vorbei. Und was die Tonalität anbelangt: Den würde ich einmal als notwendiges Stilmittel betrachten. Und dieses leitet sich direkt aus den Gesetzmässigkeiten der Informationsgesellschaft ab.

        P.S. Auch ich lebe privat in Frieden, doch das hält mich nicht davon ab, politisch aktiv zu sein. Warum sollte es?

      • mila sagt:

        das problem ist, dass diese korrektur nicht selten unter dem deckmäntelchen der herstellung der alten verhältnisse geführt wird, so progressiv einzelne herren sich auch geben. wenn ihr also endlich so weit seid, dass ihr den verlust der stellung als pater familias überwunden habt, könnt ihr euch gerne wieder in den diskurs einklinken. solche wie ich sind dann da, um das gespräch mit euch auf augenhöhe zu führen und sich für die gemeinsamen interessen einzusetzen. und man(n) würde staunen, wer sich so alles an einem solchen gespräch konstruktiv beteiligen würde.

      • Pater familias! Das sind eben jene altbackenen Vorwürfe, mit denen ich mich gar nicht mehr auseinandersetzen will. Wenn Du all meine Texte und Kommentare gelesen hättest, dann wüsstest Du, dass ich jensiets dieses rückständigen Horizontes operiere.

        Wir sind jetzt da, findet Euch damit ab.

      • mila sagt:

        ein ‚wir‘, das so auftritt, hat bei jeder wohlmeinenden frau ausgespielt. sorry.

      • Ich hatte nicht die Absicht, mit Dir zu diskutieren, mila.

        Diese Diskussionen bringen überhaupt nichts mehr, da Ihr eine Trutzburg nach der anderen aufbaut.

        Deshalb finden WIR jetzt neue Wege.

        WIR.

      • schwarze Zora sagt:

        Alle deine Kommentare, Zuffrey, warum sollte sich das jemand bei klarem Verstand antun? Kennt man drei, kennt man alle. Nimm dich bloss nicht so wichtig. Und mila hat natürlich recht, die Vorwürfe sind alles andere als altbacken, leider treffen sie ins Schwarze, wenn ich die Kommentare hier lese.

      • mila sagt:

        ich diskutiere doch nicht mit einem kollektiv, zufferey – wo denken sie hin? ich diskutiere ausschliesslich mit individuen, und als solches treten sie momentan nicht auf. ihre neuen wege – wenn sie keinen breit abgestützten gesellschaftlichen konsens finden, sind sie für die füx. sie sollten sich also mit ihrem gegenüber auseinandersetzen, statt sich hinter einem wie auch immer gearteten ‚wir‘ zu verbunkern.

      • Sportpapi sagt:

        Wer sagt denn, dass es ein Verlust wäre, wenn die Männer keine „pater familias“ mehr sein müssten? Verantwortung teilen, ist doch schön…

      • mila sagt:

        sportpapi, diese diskussion müsst ihr männer unter euch klären. ich habe keinen bedarf nach so einem exemplar – ebensowenig nach einer staatlich vorgegebenen ‚familien-paten(d)-lösung‘. irgendwann sollten wir alle einfach erwachsen werden – und uns wie erwachsene benehmen.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: von welcher Art Exemplar sprichst du? Worauf willst du hinaus? Ich halte nur fest, dass es für viele Männer kein Verlust ist, wenn sie nicht allein für das Schicksal der Familie zuständig sind. Ist nämlich nicht nur Ehr und Macht, sondern auch viel Verantwortung. Zum anderen: du diskutierst mit Individuen, sprichst aber auch von „ihr“.

      • Das Kollektiv zu betonen ist das alleinige Recht der Feministinnen. Egal was man als Mann dazu sagt, es ist einfach per se falsch, einfach weil man ein Mann ist und keine Frau. Dann lassen wir halt Frauen das sagen, was wir schon lange denken:

        http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Das-Ende-des-Feminismus/story/30279934

        http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Jungen-SPFrauen-stinkt-der-Feminismus/story/25829373

        Dass ausgerechnet Frau Binswanger unter irgendeinem Deckmäntelchen operiert, erstaunt mich doch sehr. Und erst die jungen SP-Frauen..!

      • mila sagt:

        sportpapi, ich adressiere jeden so, wie er adressiert werden möchte – wahlweise als individuum oder im kollektiv. und ja, ich denke, dass eine familie ein gemeinschaftliches unterfangen ist – rechte und pflichten inklusive.

      • mila sagt:

        ich hätte ja eher gesagt, alles, was zufferey sagt, ist per se falsch. vor allem seit er verlernt hat, für sich selbst zu sprechen. jegliche art von label ist mir ein graus, ich halte es, wie gesagt, mit einzelnen personen. die frauen, die männer – wer soll das sein? die individuellen züge sind bei jedem von uns weitaus ausgeprägter als die geschlechtsspezifischen. nur will das den leuten nicht in den kopf, da kann die hirnforschung noch so viel publizieren, wie sie will.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: recht hast du. Allerdings sind die Schubladen schnell geöffnet, wenn es um die Diskussion von gesellschaftlichen Phänomenen geht. und auch nicht immer zu unrecht. Und politische Ziele – z.B. gleicher Lohn für gleiche Arbeit – können nur mit Blick auf Kollektive erkämpft werden.

      • Mila, ganz einfach: Dir gehen gerade wortreich die Argumente aus. Diese Rückzugsgefechte finde ich allerdings durchaus amüsant. Zumindest haben sie einen hohen Unterhaltungswert.

      • mila sagt:

        sie sprechen von argumenten – wo sind denn ihre? gingen sie etwa im grossgeschriebenen ‚WIR‘ unter?

        gedankennotiz an mich selber: ich muss mich bei gelegenheit auch in einem solchen ‚WIR‘ verorten, damit ich mit zufferey mithalten kann. das problem ist nur: ich bin kein herdentier. ein dilemma. können sie mir evt. da heraushelfen, herr zufferey?

      • mila sagt:

        PS, nur um sicherzugehen, dass die botschaft auch ankommt: der jovial-paternalistische ton schlägt bei mir nicht an. vielleicht wollen sie es dann doch lieber mit argumenten versuchen?

        wenn ich es recht bedenke: lassen sie es bleiben. diese teilperspektiven, für die sie einstehen, sind für jemanden, der ganzheitlichkeit im blick hat, nicht weiter von belang. das, mein lieber, ist ein waschechter rückzug.

      • Mir ist eigentlich völlig egal, was Sie denken, mila. Zuerst altbackene Vorwürfe, dann Kritik am Kollektiv und jetzt der Tonfall. Und als nächstes dann wahrscheinlich die Syntax. Oder die Mondphase.

        Herrlich!

      • mila sagt:

        ach zufferey, ich würde ja gerne sagen: stets zu ihren diensten. wenn ich sie nur halb so unterhaltsam finden würde wie sie mich.

  • Sabrina sagt:

    DSK wird wohl mit sieben Anwälten und diverse Gutachten von gekauften Spezialisten vor Gericht auffahren. DSK hat Geld und Macht, da wird der drittklassige Staatsanwalt in die Zange genommen. Wetten dass, die spitzenanwälte von DSK rgendein Verfahrensfehler geltend machen können und DSK freigesprochen werden muss? (und man wird nie die Wahrheit erfahren können, ob er sie vergewaltigt hat oder nicht). In der USA haben arm und reich vor Gericht nie und nimmer die gleichen Chancen.

    • sepp z. sagt:

      ist die Rechtsgleichheit in Europa gegeben? Wie wäre der Prozess gegen Kachelmann ausgegangen, wenn der Beschuldigte nach 2 Monaten hätte sagen müssen: Sorry, hab keine Hunderttausende für Anwälte mehr. – Ja, dann müssen wir gar nicht mehr Ermitteln. Dann sind Sie schuldig.

    • E.H.Roth sagt:

      kann ich nur bestätigen. Hat man viel und genug Geld und dazu die richtigen Freund ebenfalls mit Einfluss und Geld wird Rechtsgleichheit immer nur Theorie bleiben.

    • Widerspenstige sagt:

      Es stellt sich einfach die Frage, wieso das ganze Theater übehaupt nötig ist mit X-Staranwälten auffahren zu müssen, um seine klägliche Triebhaftigkeit dem weiblichen Geschlecht gegenüber einigermassen im Zaun halten zu können. Könnte DSK nämlich schlicht und ergreifend dazu stehen – wie es einem Mann der Öffentlichkeit anstehen würde! – dann wäre keine Medieninszenierung und Empörung von diesem Ausmass nötig. Der weltweite Aufschrei besonders aus Feministischen Kreisen, die er damit nun auf den Plan gerufen hat und eine Petition dazu – unnötig! Seine Feigheit ist das Schlüsselwort hier!

    • Widerspenstige sagt:

      (Forts.) Und solche ‚Leithammel der Macht‘ schaden insofern allen Männern, welche zu unrecht verurteilt wurden und noch immer werden! Sehen diese triebschwachen Männer eigenltich nicht selber, dass sie durch ihr schändliches Verhalten den Feminismus nur immer wieder antreiben und Öl ins Feuer giessen? Ich kann es nicht mehr hören, dass alleine die Feministinnen am Dilemma mit Rufmord, Verunglimpfungen, Mobbying von Frauen den Männern gegenüber Schuld am Geschlechterkampf seien. Dieses Beispiel von DSK hat das Fass wieder mal zum Überlaufen gebracht. Solche Männer schaden sich gegenseitig!!

      • schwarze Zora sagt:

        Ging heute um 15 h über den Ticker:

        Der unter dem Verdacht der sexuellen Belästigung stehende französische Staatssekretär für den öffentlichen Dienst, Georges Tron, ist zurückgetreten. Das gab das Büro von Premierminister Francois Fillon am Sonntag in Paris bekannt.

        Doch, in „Froncreisch“ tut sich was, ist halt doch eine Grande Nation.

      • Sportpapi sagt:

        Ist die Schuld schon erwiesen???

      • Sportpapi sagt:

        Die Männer schaden sich? Da muss man nun doch etwas relativieren.

  • Σαπφώ sagt:

    Fassen wir zusammen:

    Auguste stellt die sehr wichtige Frage nach Rollenvorbildern und ob die mangelnde Integrität von Leuten in Führungsstellungen ihren Führungsanspruch nicht grundsätzlich in Frage stellt und ob deren Ansicht, über dem Gesetz zu stehen, deren Führungsberechtigung nicht disqualifiziert.

    Er stellt das in seiner Person als meiner Wahrnehmung nach ganz regulärer Mann zur Diskussion. Ich finde das angesichts der Tonart, wie sie hier oft gelesen werden muss, sehr mutig und ein beweis für Charakter und Format.

    In seiner Formulierung sah ich nichts, was auf Genderwarfare hinweist.

    • Σαπφώ sagt:

      Was geschah:

      Er wurde sofort als schwul hingestellt, als ob das ein disqualifizierendes Merkmal sei.
      Sein Beitrag wurde so hingestellt, als ob er blind sei, was das Verhalten der Frauen in solchen Situationen betreffe. Das ist falsch, denn er hat sehr wohl die frage gestellt, weshalb diese die Stange weiterhalten, obwohl sie eigentlich hintergangen wurden.
      Das abschätzige Urteil war dann ‚Erkenntnisstand gegen null strebend’.

    • Σαπφώ sagt:

      Die massiven Vorwurfe von Vergewaltigungen und anderen sexuellen übergriffen wurden relativiert, mit Hinweisen auf Seitensprünge, mit der automatischen Unterstellung, die Anzeigeerstatterin hätte sowieso nur monetäre Interessen, ein nein sei nicht ein nein, dass es ja eh mehr Schänderinnen gebe als Schänder, dass dank ‚feministischer Propaganda’ die Frauen sich als ewiges Opfer sähen und sie stattdessen sich mit der Tatsache, dass ‚gute’ Männer eben Schürzenjäger seien, zu arrangieren hätten.

    • Σαπφώ sagt:

      Schon die argumentative Ablenkung von der Grundtatsache, dass das NEIN immer noch nicht akzeptiert wird und mit allerlei ‚männlichen Bedürfnissen’ aus ihrer Biologie begründet wird, ist skandalös.

      Skandalöser ist, dass die vom Autor an die Runde gestellten Fragen nicht einmal angesprochen werden und statt dessen eine Kampagne gegen seinen Charakter gefahren wird.

      Schämt euch.

    • Σαπφώ sagt:

      Der einzige Weg, solche Übergriffe in der Zukunft zu verhindern, ist ein absolut nach den modernsten Erkenntnissen der Forensik genauestens durchgeführtes Verfahren. Absolut dem Verfahrensrecht folgende Prozesse, sorgfältigste Betreuung der Anzeigeerstatter/innen unter Abschirmung der Öffentlichkeit und in einem gewissen Masse auch unter Ausschluss der Medien, ausgenommen akkreditierte Berichterstatter/innen und keine Kameras mit Live-Übertragungen.
      Wissenschaft, nicht Pöbel.
      Bei einer Überführung und Verurteilung muss die Strafe auch volle Haftung für die Behandlung des Opfers beinhalten.

    • Σαπφώ sagt:

      Ganz wichtig ist, dass das Opfer vom Augenblick der Anzeigeerstattung immer den Eindruck behalten kann, dass das System für sie oder ihn arbeitet und nicht gegen sie oder ihn. Das ist der Grund der sehr grossen Dunkelziffer nicht angezeigter Taten.

      • Hier würde ich einmal als erstes ansetzen: Eine von der Tat traumatisierte Person muss sozusagen ihr Innerstes nach aussen kehren, was den (vollzogenen) Akt anbelangt und das unzählige Male vor verschiedensten Personen an verschiedensten Orten, immer und immer wieder. Teile der Lebensführung werden auch noch ans Tageslicht gezerrt, und alles im Rahmen dessen, was u. a. die Strafprozessordnung vorschreibt, die Untersuchungsbehörden haben hier keine andere Wahl. Das ist mit einer der Hauptgründe, weshalb viele Frauen gar nicht erst Anazeige erstatten.

    • Peter Steiner sagt:

      Sowas nennt man bei uns Schreibtherapie.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Recht hat sie trotzdem, auf die nicht unwesentliche Frage am Ende ist tatsächlich wenig an Antwort zu finden.
        Und auch die anderen Vorwürfe haben Fleisch am Knochen.

      • Ick hör da wieder Mehrfachnicks durchschimmern, item.

        Nur soviel, und da spreche ich aus einer gewissen beruflichen Erfahrung: Vergewaltigungen gehören selbstverständlich und unbedingt unter Strafe gestellt, unabhängig vom Stand des Täters. Aber, jetzt das aber: Kommt eine Vergewaltigung erst nach Monaten zur Anzeige, ist es m. E. kaum oder sogar überhaupt nicht mehr möglich, sie medizinisch nachzuweisen. So. Und das ist nicht selten der Fall. Dahin juristisch vorzudringen, wo vorher eingedrungen worden ist, ist gelinde ausgedrückt äusserst anspruchsvoll, v. a. mangels Zeugen.

      • Σαπφώ sagt:

        „Ich hör da wieder Mehrfachnicks durchschimmern“
        Ich denke das ist das Echo Ihrer acht Aliase.

        Ich stimme Ihnen zu, dass eine Anzeige nach langer Zeit keine medizinischen Indizien bringen wird. Aber in der Einvernahme kann über die Art der Befragung herausgefunden werden, ob die Geschichte, wie sie das (vermeintliche) Opfer darlegt, echt ist oder erfunden. Ich nehme an, dass alle Befrager bei der Polizei, die solche Fälle bearbeiten, entsprechend geschult sind und dass, wenn der Staatsanwalt eine Anklage gutheisst, dieser Punkt geklärt ist.

      • Unverkennbar, schon beim letzten Mal wusste ich sofort, wer da spricht.

        Einvernahmen bringen erst einmal… nur wenig Licht in die Affäre und zwar aus verschiedenen Gründen. Das traumatisierte Opfer wird von Anfang an durch eine Einvernahme- und Anhöhrungsmangel gedreht, von der Polizei, der Staatsanwaltschaft, den Gutachtern und nicht zuletzt auch von der eigenen Rechtsvertretung, dass fragwürdig ist, was dabei unter Berücksichtigung der psychischen Verfassung der betreffenden Person herauskommt, nicht zuletzt auch aus Mangel an Beweisen.

      • Zweiter Teil HIER: Hier würde ich einmal als erstes ansetzen: Eine von der Tat traumatisierte Person muss sozusagen ihr Innerstes nach aussen kehren, was den (vollzogenen) Akt anbelangt und das unzählige Male vor verschiedensten Personen an verschiedensten Orten, immer und immer wieder. Teile der Lebensführung werden auch noch ans Tageslicht gezerrt, und alles im Rahmen dessen, was u. a. die Strafprozessordnung vorschreibt, die Untersuchungsbehörden haben hier keine andere Wahl. Das ist mit einer der Hauptgründe, weshalb viele Frauen gar nicht erst Anazeige erstatten

      • So. Und jetzt gibt es da leider nur selten Zeugen, Vergewaltigungen werden ja im Allgemeinen nicht in aller Öffentlichkeit vollzogen. Ergo läuft es häufig auf einen Indizienprozess hinaus. Und Indizien sind keine Beweise, es steht also Aussage gegen Aussage. Zudem gilt bis zur Urteilsverkündung die Unschuldsvermutung. Doch eine von beiden Parteien lügt, wie im Falle Kachelmann oder DSK, nur wer? Eine Armada von Juristen, Sachverständigen und Experten versucht die Wahrheit heraus zu finden. Die Presse dürfen wir mittlerweile ruhig auch noch dazu zählen…

      • Und die Wahrheit herauszufinden bedeutet vor allem, Recht von Unrecht zu trennen. Auf Basis von Indizien wohlgemerkt (ausser es ist eindeutig, weil die Gerichtsmedizin unzweifelhafte Beweise vorlegen kann. Nur ist z. B. Sperma wie im Falle DSK noch lange kein Beweis für eine Vergewaltigung). Trotzdem muss ein Urteil gefällt werden. Wie gesagt, keine Zeugen. Es wird wohl der- oder diejenige schuldig, bzw. frei gesprochen werden, der glaubwürdiger wirkt. Also spielt der vorherrschende Zeitgeist das Zünglein an der Waage. Das halte ich für einigermassen problematisch.

      • So, ich stehe kurz cor dem Ende meiner Schreibtherapie 😉

        Wo liegen die Grenzen des Rechtsstaates? Es ist leider bei Weitem nicht so, dass die Beweislage immer endeutig ist. Also muss der- oder diejeinge über die Klinge springen, der / die weniger glaubwürdig erscheint. Oder wer schlechter lügt, das wäre treffender.

        Und die von Auguste aufgeworfene Frage nach dem Stand der Stände, sorry, aber die tut einfach nichts zur Sache. Heute wird querbeet geheiratet und herumgenestelt.

        Gute Nacht, Katharina

      • Σαπφώ sagt:

        „Ganz wichtig ist, dass das Opfer vom Augenblick der Anzeigeerstattung immer den Eindruck behalten kann, dass das System für sie oder ihn arbeitet und nicht gegen sie oder ihn. Das ist der Grund der sehr grossen Dunkelziffer nicht angezeigter Taten.“ stand doch weiter oben.

        Was Sie nun schildern ist genau wie es leider meist geht: ohne psychologische Begleitung, mit dem Resultat dass viele gar nicht den Weg einschlagen. Sie legen den Status Quo und dessen Dilemma detaillierter dar. Nur wozu? Es ist bekannt und belegt, dass deswegen eben Leute immer wieder frei herauskommen, die nicht sollten.

      • Σαπφώ sagt:

        Genau deshalb gibt es eben in New York und anderswo Special Victims Units. In NY übrigens seit den 70er Jahren. Die Verordnungen sind dort auch angepasst worden, sodass in solchen Fällen nur angehörige der SVU die Befragungen durchführen, keine regulären Beamten. Die Angeklagte Partei hat kein Recht auf direkten Zugriff auf die klagende Partei.

        Sie belegen die Mängel (der schweizerischen und oder deutschen Prozessordnung) und versuchen damit eine Begründung…wovon eigentlich?

      • Σαπφώ sagt:

        Ihr Motiv? Verstehe ich nicht. Wenn der DSK überführt wird, finde ich, soll er ruhig die Maximalstrafe (75 Jahre für alle 6 Anklagepunkte) absitzen. Wird er freigesprochen, wird die Anzeigeerstatterin (klagende Partei ist die Staatsanwaltschaft) ihrerseits mit anklagen rechnen müssen, wenn die Anzeige aus böswilligen Motiven entstand, und Schadenersatzforderungen des DSK.
        Nur sprechen bei DSK die beweismittel gegen ihn. Unlawful Imprisonment wird ziemlich sicher nachgewiesen werden, ditto die zwei Anklagepunkte zu oralem Verkehr.

      • Σαπφώ sagt:

        Wir werden sehen, was die Spitaluntersuchung noch bringt. Der Spitalbericht ist der Öffentlichkeit (Medien) nicht zugänglich.

      • Σαπφώ sagt:

        Der Kachelmann Prozess wird wahrscheinlich eben den Opfern schaden, weil das Verfahren meiner Meinung nach wegen des Medienzirkus zerschossen ist und keine Wahrheitsfindung mehr möglich ist. Dies ganz unabhängig davon, wie das Urteil ausfallen wird. Hauptschaden somit die Unfähigkeit des Prozesses selber und damit der Glaube daran, dass das System funktioniert. Also noch grössere Dunkelziffer. Die Spindoktoren können sagen: Mission Accomplished. Nur darum ging es. Der Kachelmann und die Frau sind nur Spielbälle in dem Gespiel.

      • …Psychologische Betreuung besser gewährleisten, das ist wichtig. Damit kämen sicherlich mehr Vergewaltigungen zur Anzeige.

        Doch Falschbeschuldigungen gehören ebenso mit mehrjährige Gefängnisstrafen bestraft. Da werden mitunter die Existenzen von gänzlich unschuldigen Männern förmlich vernichtet- ohne nennenswerte Konsequenzen für die Klägerin, selbst dann nicht, wenn der Mann deshalb umgekehrt Strafanzeige einreicht. Die Strafen dafür sind geradezu lächerlich und lohnen den Aufwand nicht. Das kann unter gar keinen Umständen mehr geduldet werden!!

      • …Aber das ist für Eure Truppe ja völlig irrelevant: Ich hatte das Privileg, solche Männer beruflich zu begleiten, mehrfach sogar.

        Sind ja nur Männer, was soll’s.

        Genau dagegen kämpfe ich an.

        Mit gutem Recht, wie mir scheint.

      • Während Du anderen unzählige Male vorgeworfen hast, sie tarnten sich mit anderen Nicks- was in meinem Falle einfach nicht zutrifft- tust Du genau das erneut zum x-ten Male.

        Das kotzt mich echt an, K.

      • Als da wären dann noch die straf- und strafprozessrechtlich relevanten Fragen zu klären, ob es seit Einführung dieser SVU’s im Staate New York

        a) zu mehr Strafanzeigen,
        b) und mehr Verurteilungen,
        c) im Bezug auf Falschbeschuldigungen und Vergewaltigungen

        gekommen ist und ob das, falls positiv, wirklich auf diese ganz alleine zurückzuführen ist. Das würde mich als Berufsmann brennend interessieren!

      • Σαπφώ sagt:

        Nett gefragt würde das NYPD gerne Auskunft geben. Sie hören das Amtszeichen______

      • „Nur sprechen bei DSK die beweismittel gegen ihn. Unlawful Imprisonment wird ziemlich sicher nachgewiesen werden, ditto die zwei Anklagepunkte zu oralem Verkehr.“

        Beweismittel? Seit wann ist oraler Verkehr strafbar? Sperma? Kommt bei jedem Verkehr vor, ist also erst einmal Beweis für gar nichts, ausser für freie Assoziationen. Zudem: Steht der gerichtsmedizinische Bericht nicht unter Verschluss?

        Zurück zu Auguste: Jede(r) wählt sich seine Abhängigkeiten bis zu einem gewissen Grade selber aus. Das Argument mit dem Stand der Stände ist also völlig gegenstandslos.

      • Σαπφώ sagt:

        Sie hören das Amtszeichen.

      • Sportpapi sagt:

        Geschützt werden müssen nicht nur die Kläger, meist Klägerinnen, sondern – wie die aktuellen Fälle zeigen – vor allem auch die Angeklagten. Was soll der Medienrummel? Unabhängig davon, ob sie je verurteilt werden (was im Falle Kachelmann ja mehr als zweifelhaft ist): die Karriere ist ruiniert, der Ruf auch. Es ist eben so, dass nicht nur Leute freikommen, die nicht sollten, sondern vor allem auch umgekehrt, was nie passieren sollte.

      • Sportpapi sagt:

        Da haben wir – fast möchte ich sagen, leider – mit unserer Skepsis wohl recht behalten. Aber warten wir mal ab, was nun noch passiert.

  • Marcel sagt:

    Ich halte das Wort Unzucht für völlig verfehlt und antiquiert. Kann man im Fall Clinton/Lewinsky von „Unzucht“ sprechen? Ich glaube kaum, dass Monica zu irgend etwas gezwungen wurde. Etwas anderes ist es, wenn man berücksichtigt, dass der Präsident der USA seine Sexualität im Oval Office auslebt. Ich halte das für völlig deplaziert.

    Im Falle Strauss-Kahn sind die Fronten verhärtet und der Fall steht völlig am Anfang. Keiner von uns weiss, was wirklich passiert ist. Die Anschuldigungen wiegen schwer und werden auch ernst genommen.

    Ich vermisse oft einen sachlichen Journalismus.

  • Mike sagt:

    Ich glaube, dass dieser Strauss-Kahn Machtmensch ein unverschämter Lüstling ist, und auch Frauen in Randexistenzen wohl ausgenutzt hat. Das Problem ist generell, wieviel können sich die Machtmenschen erlauben. Manche kommen weg als harmlose Schürzenjäger, andere werden verhaftet und vor Gericht gestellt. Wie viel Gewalt bei Strauss-Kahn im Spiel war ist wohl nie richtig zu ergründen. Aber das spielt eigentlich keine Rolle. Solche Situationen, wo Frauen ausgenützt wurden spielen sich täglich ab, überall in der Welt, und welche dann wirklich aufgeklärt werden ist eher Zufall.

  • Hans Saurenmann sagt:

    DSK braucht mann nicht zu verteidigen aber was solls. Meine Gedanken sind folgende und da ich ein amerikanischer Buerger bin; Suite $ 3.000.00 Zimmermaedchen mit Aids, DNA Spuren vorhanden, also Sex gehabt und wahrscheinlich bezahlt, Zusatz Sex wurde nicht einvernehmlich geregelt, oder eine LANG vorbereitete Falle, da DSK eine Vorliebe fuer (farbige) Frauen hat, und dies in den einschlaegigen Kreisen bekannt ist. Eine Vorverurteilung hat schon stattgefunden, und bis Heute habe ich noch keinen einzigen Fall gehoert oder gelesen in welcher innerhalb 90 Minuten die Polizei eingreift im Flugzeug!!

  • Daniel Zurbuchen sagt:

    Für DSK gilt bis er verurteilt ist die Unschuldvermutung und bei allen anderen war es einvernehmlich. Was soll das? Viele Frauen stehen nun mal auf mächtige Männer und brennen darauf mit diesen Sex zu haben!!! Ist doch einfach nur peinlich, diese moralinsauren Tiraden. Diese Moralapostel sollen bei sich selber aufräumen. Es ist wie bei den amerikanischen Fernsehpredigern: Je moralistischer, desto mehr Dreck am stecken. Immer schön auf andere projezieren und an anderen verurteilen was man an sich selber nicht mag.

    • Cara Mia sagt:

      Würden Sie das auch sagen, wenn dieses Zimmermädchen ihre Tochter gewesen wäre – sofern das stattfand, was zu lesen war (stimmt, Unschuldsvermutung, aber nehmen wir mal „schuldig“ an)?

      • sepp z. sagt:

        Cara Mia: und wenn DSK ihr Vater wäre? Würden Sie dann die Unschuldsvermutung auch über den Haufen werfen wollen?

      • Evie sagt:

        @ Cara Mia:
        Jap, Unschuldsvermutung. Also gilt: unschuldig und nicht „nehmen wir mal schuldig an“… ohne wenn und aber. Ist das wirklich so schwer?

        @ sepp z:
        Guter Punkt.

        Was WIRKLICH passiert ist, wissen nur die Beteiligten. Verwandte können Partei ergreifen und tun das aus nachvollziehbaren Gründen auch, aber deswegen sind sie nicht schlauer als jeder andere.

      • schwarze Zora sagt:

        Wenn also gilt „unschuldig“, dann müssen wir gar nichts machen, unschuldiger als unschuldig kann man nicht sein. So ist es eben nicht, man darf durchaus annehmen, dass er schuldig ist, Ermittlungbeamte müssen das sogar, wenn sie richtig ermitteln wollen. Mit dem „unschuldig“ ist nur gemeint, dass ihm keine Nachteile entstehen dürfen, solange nicht klar ist, dass er schuldig ist. Das eine bekannte Persönlichkeit allein durch die Anzeige ungewollt im Rampenlicht steht, ist nicht zu vermeiden, das tut sie immer, auch bei positiven Berichten. Ist halt die Kehrseite der Prominenz.

      • Widerspenstige sagt:

        Ich frage mich auch, wieso viele der Meinung sind, ihm könnte aus politischen Gründen eine Falle gestellt worden sein. Ja dann wäre es ja noch klarer, dass es so ist, wie jetzt vermutet wird von den Meisten. Wenn nämlich die Hotelangestellte als sog. Lockvogel hätte dienen sollen um ihn politisch zu Fall zu bringen, dann wäre der Fall noch klarer. Man ging dann davon aus – weil er eben als notorischer sexueller Triebmensch in gewissen Kreisen berühmt-berüchtigt war! – dass er dem Lockvogel eben nicht widerstehen könnte und sie demanch sexuell belästigen würde. Also Unsinn mit Falle!

  • Bemerkenswerterweise klingt in diesem Beitrag eine ziemlich rigide Sexualmoral durch. Die nächste Stufe wäre dann No Sex Until Marriage! Oder: Männer gehören an den Herd, Heim und Kind.

    Wohlgemerkt: Ich spreche hier von den Affären und Seitensprüngem, nicht von den noch nicht bewiesenen Vergewaltigungen.

    • Alexander Müller sagt:

      Nun, dass „Betrug“ in einer Partnerschaft unmoralisch ist, ausser man einigt sich auf eine offene Beziehung, das kann ja ziemlich klar hergeleitet werden und das hat meiner Meinung nach nichts mit einer rigiden Sexualmoral zu tun, ausser eben, man würde auch offene Beziehungen verurteilen. Mir fällt einfach die einseitige Bewertung auf. Z.B. Schwarzenegger: Er und die Haushälterin haben beide ihre Partner betrogen… die Kritik trifft aber nur ihn.
      Eine weitere Frage wäre natürlich inwieweit Fremdgehen, Betrug etc. überhaupt ausserhalb der betreffenden Personen zum Thema gemacht werden soll.

    • Alexander Müller sagt:

      Dürfen Führungspersönlichkeiten fremdgehen oder nicht? Müssen sie in der Hinsicht Vorbilder sein? Ist das alleinige Privatsache? Diese Fragen ziehen aber keine moralische Neubewertung der Taten nach sich, es geht nur darum, ob diese Dinge in einer gewissen Position toleriert werden sollten oder nicht. Ich würde eher zum tolerieren neigen….aber es gibt bestimmt auch Grenzfälle, gerade da wo solche privaten Eskapaden eine politische Doppelmoral offenbar werden lassen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, marcel zufferey, das mit der sexualmoral ist eine fehlinterpretation. es ist eher so, wie wenn bayern münchen mal eben gegen einen viertligisten spielt und denen 20 dinger reinhaut, weil sie wieder mal ein erfolgserlebnis für ihren mittelstürmer brauchen. klar, für den fünftligisten ist es schon toll gegen bayern spielen zu können – aber mit 20 : 0 abgefertigt zu werden, macht keinem sportler, den ich kenne, richtig spass.

      wenn man mit jemandem sex hat, sollte es im minimum ein fairer deal für beide seiten sein, für den sich keiner zu schämen braucht – auch bei affären.

      • Cara Mia sagt:

        Die schämen sich nie, die sehen das als ihr Recht an. Wahrscheinlich hat einer, der es so weit nach oben bringt, ohnehin das Gefühl für sich verloren. Selbstüberschätzung. Diese Männer sind manchmal unglaublich peinlich, und merken nichts.

      • Sportpapi sagt:

        Diese Frauen sind manchmal auch unglaublich peinlich. Sie sind jedenfalls in der Regel nicht die Verlierer in der Affaire. Erstaunlich ist aber schon, weshalb die Männer offenbar solche Risiken eingehen.

  • Alexander Müller sagt:

    Scheinbar reicht es, hier im Mama-Blog ab und an einen kurzen Kommentar zu hinterlassen, der sich möglichst nicht in das angreifbare Feld der Ernsthaftigkeit begibt „……..“ und schon bekommt man eine „carte blanche“. Dieser Beitrag vermengt im Titel und Text so viele Dinge auf unbedachte Weise, dass er leider keine Erkenntnis liefert. Ausser vielleicht der, dass Auguste wohl besser bei seinen kurzen Kommentaren bleiben sollte und dem Mama Blog etwas Qualitätskontrolle gut täte.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Esterns steht es jedem offen (jedem und jeder) eine Carte Blanche einzureichen
      und zweitens macht der Titel die Redaktion und nicht der Schreibende-
      klar, man könnt dann Endlosdiskussionen über den Titel starten, oder man kanns lassen.

      • Alexander Müller sagt:

        Die Redaktion wählt auch die Card Blanche aus. Und es ist ja nicht nur der Titel, sondern auch der Text, der schlicht ein paar lose Assoziationen aneinander reiht und dessen Argumentation – sofern vorhanden – nicht haltbar ist. Aber gut, man kanns wirklich lassen darüber noch weiter zu diskutieren.

      • Brunhild Steiner sagt:

        aber sie kann bloss aus Eingereichten auch auswählen, es steht Ihnen also offen uns ebenfalls zu bereichern-
        ich werde dann auch nicht über den zwangsverordneten Titel schnöden, versprochen!

  • Wechseljährige sagt:

    sonderbar finde ich tatsächlich auch wie sich die ehefrauen dieser männer verhalten, etwa anne sinclair, die frau von strauss-kahn. sie stehen zu ihren grüseln, und machen sich irgendwie zu mitttäterinnen. oder nicht?

    • schwarze Zora sagt:

      Das würde mich auch interessieren, wie die das mit sich abmachen. Also nicht, wenn der Mann ein Womanizer ist, das ist nicht dasselbe, das weiss frau, wenn sie heiratet. Aber ein Mann, der ein Predator ist, das ist doch fast nicht auszuhalten, und gegen DSK gibt es schon lange ganz unschöne Geschichten, auch die Geschichte mit Tristane Banon, ist ja alles belegt, mit Film, nur der Name des Täters wurde ausgeblendet. Banon ist erst noch eine Freundin der Familie, wie geht eine Frau damit um? Und Sinclair ist ja nun kein dummes Huschi, das froh sein muss, sie hat einen Beruf und Geld, also?

      • mikkesch sagt:

        Was ist belegt? Das Tristane Banon Ihre Aussage zurückgenommen hat und DSK 200’000 Genugtuung erhalten hat.
        Was schreiben Sie nur für einen Unsinn!!

      • schwarze Zora sagt:

        Sie schreiben Unsinn! Banon hat schon 2007 in einer Fernsehsendung vom Überfall durch DSK berichtet, dessen Name durch einen Piebston unkenntlch gemacht wurde. Sie hatte dann die Anklage zurückgenommen, weil DSK ein Freund der Familie ist, nur deshalb. Die Sache ist nicht verjährt und ich wünsche ihr die Kraft, dass sie wieder Anklage erhebt und es durchzieht. Solche Typen gehören aus dem Verkehr gezogen, nachhaltig.

        Aber in ihrer Welt gibt es schlicht keine Vergewaltigungen, ihre unbedingte Solidarität mit Männern, auch wenn sie Kriminelle sind, ist absolut lächerlich!

      • Alexander Müller sagt:

        Nicht dass ich Banons Schilderung komplett in Frage stellen würde. Gut möglich, dass es so war wie sie berichtet hat. Aber nur die Tatsache, dass sie schon 2007 von dem Übergriff berichtet hat, beweist ja nicht automatisch, dass es tatsächlich so gewesen sein muss. Auch der Grund weshalb sie keine Anklage erhoben habe beruht allein auf ihrer Schilderung.

      • mikkesch sagt:

        Dümmer geht es nimmer. Weder habe ich geschrieben oder behauptet, dass es in meinem Weltbild keine Vergewaltigungen gibt, noch ist in meinem Beitrag ersichtlich, dass ich geschlossen hinter der Männerbastion von DSK stehe. Würde ich Sie persönlich kennen, glauben Sie mir, keine Sekunde würde ich zögern, Sie vor Gericht zu ziehen und Ihrer Beschränktheit ein Ende zu setzen.

      • schwarze Zora sagt:

        mikesch, sie greifen frontal an und sind erstaunt, wenn es zurückstürmt? Wie was das gleich mit der Küche und der Hitze?

        Und noch was: Wenn es so einfach wäre, die Beschränkten schlau zu machen, nämlich indem man sie vor Gericht stellt und schwuppdiwupp, kommen sie schlau raus, glauben sie mir, dann würde ich jeden Tag einige Leute vor Gericht bringen, vielleicht sie zuerst? Also Richter können vieles, aber Dumme heilen, da muss selbst der beste Richter passen.

  • heidi reiff sagt:

    Könnte mir mal jemand erklären, wo die Mütter und Väter sind dieser vielen Kinder in Afrika, sind die alle gestorben? Ich rede im hier und jetzt, sag mir wo sind diese Mütter und Väter, haben die ihre Verantwortung nicht wahrgenommen als sie ein Kind gemeinsam zeugten ? Wurden sie fremdbestimmt. Ich erlaube mir zu fragen.

  • franz brunner sagt:

    männer, bei denen (fast) jedes vorbeilaufende weibliche wesen den blutfluss von hirn in den sch…..verursacht, ticken nicht normal und sind nicht mal auf dem niveau eines tieres—-kann mir mal jemand mit psychologie (test) kenntnissen erklären, wieso diese typen beim test für diese ämter nie auf- und dann durchfallen?

  • Cara Mia sagt:

    Eigentlich blöd, dass Auguste diesen Blog geschrieben hat. Mir fehlen seine ironischen hm…. 🙁

    • Brunhild Steiner sagt:

      Warten Sie mal ab und geben noch nicht auf,
      vielleicht durchforstet er dann später die Kommentare und verteilt übers Wochenende
      die hm’s wie an so einer Oscarverleihung? Bloss fehlt halt der samtigrote Teppich… 😉

    • Alexander Müller sagt:

      Ja. Denn wenn er sich über die ironischen „hmms“ hinauswagt scheint auch nicht viel gescheites dabei heraus zu kommen. Schwarzenegger, Clinton, Berlusconi, DSK… diese „Fälle“ bringt man nur zusammen, wenn man dabei jeden differenzierten Gedanken verbannt. Es ist ja nicht verboten mit Angestellten ein Verhältnis zu haben und die Haushälterin hat ihren Mann genauso betrogen. Ob Ehebruch, Fremdgehen bei „Führungspersönlichkeiten“ toleriert werden sollte ist eine Frage, ja. Aber moralisch ist der Betrug Schwarzeneggers genauso zu werten wie der der Haushälterin.

      • Auguste sagt:

        hmm…, mehr satire als die 4 genannten bekommt man kaum: einer vergisst im post-koitalen dämmerzustand sein handy und landet statt mit dem flugzeug – im gefängnis. einer schwört stein und bein, dass er der praktikantin nicht an die wäsche ging, aber kam doch heftig genug auf die oberbekleidung. einer ist bekannt als „terminator“ und lebt diesem image auch zu haus(-hälterin) konsequent nach. und einer hat noch kein kabinett zusammen gestellt, an das man sich erinnern könnte, aber jeder kennt seine tv-sternchen.

        mit „nicht viel gescheitem“ scheine ich ja in „bester gesellschaft“ zu sein.

      • Alexander Müller sagt:

        Ja, da scheinen Sie in bester Gesellschaft zu sein. Nur dass ihr Beitrag da ja wohl genauso unbeabsichtigt in diese Kategorie fällt. Ausser ein paar lockeren Assoziationen bringen sie eben nichts auf den Tisch. DSK ist der versuchten Vergewaltigung und sexuellen Nötigung angeklagt. Clinton hat gelogen, als es um seine Privatsphäre ging, aber ist/war er deswegen ein untragbarer Politiker? Und seine Gespielin mag aufgrund seiner Position vor ihm in die Knie gegangen sein, aber soviel bekannt ist hat sie das aus freien Stücken getan und er hat sie weder gewaltsam noch andersweitig dazu genötigt.

      • Alexander Müller sagt:

        Auch bei Schwarzenegger scheint es sich ja um einen Entscheid zweier mündiger Personen gehandelt zu haben.Zumindest habe ich nirgends gelesen, Schwarzenegger hätte seiner Haushälterin mit der Kündigung („hasta la vista, baby“) gedroht, wenn sie ihn nicht ranlassen würde. Wieso hat er da seine Macht ausgenützt? Ihr Vergleich weiter unten mit den verschiedenen Fussball – Ligen ist eben keine brauchbare Analogie. Es muss beim Sex ja nicht Gewinner und Verlierer geben (mal davon abgesehen dass die Frage wer bei clinton, schwarzenegger und berlusconi wohl mehr „verloren“ hat, der mann oder die frau

      • Cara Mia sagt:

        Hallo Ogüst, da hätte ich mich doch schon lange eingeloggt, hätte ich gewusst, dass Du noch kommst! Alexander, ab ins Körbchen, nun reden wieder die richtigen mit, husch, husch.

      • Alexander Müller sagt:

        Naja, diese Peinlichkeiten könnten sie sich eigentlich sparen, Cara Mia. Ab ins Körbchen?
        ….aber wenns ihnen so besser geht, nur zu. „Die richtigen“ zeigt ja ganz gut wie sie es hier mit der Diskussion halten. Und wenn sie sich schon so offensichtlich „überlegen“ fühlen möchten, dann versuchen sie es das nächste mal doch mit ein paar Argumenten, anstatt dem kumpelhaften Schulternklopfen.

      • fufi sagt:

        Auguste

        Vergiss nicht, der Billy hat Geschichte geschrieben!
        Seit seiner Aussage unter Eid gelten in US nämlich Blow-, Hand- und wasweissichfür Jobs NICHT als Sex!
        Und hat damit ja auch wenn nicht Völker, so doch kulturverbindend gewirkt, so von wegen vorehelichem Sex und all den irgendwie-religiösen Fundis, wo’s scheint’s einzig auf ein intaktes Hymen drauf ankommt?

        Und was den „Terminator“ betrifft – NEIN! ich schreib’s nicht! Aber DA hat er sich doch sozusagen von seiner anderen Seite gezeigt?

        😀

      • Cara Mia sagt:

        @Alex: Argumente bringen bei so Leuten wie Ihnen eigentlich nichts. Aber bitte: Bei Abhängigkeitsverhältnissen wie zwischen einem Gouverneur und einer Hausangestellten besteht in aller Regel kein äquivalenter Konsens. Er kann sie jederzeit feuern, wie ja auch passiert, sie kann sich kaum wehren. Gute Miene zu bösem Spiel ist noch lange kein erwachsenes Einverständnis. Also kann man des Verhaltens von Arnold nicht gleich werten, wie dies der Hausangestellten. Möglich, aber selten, ist es auch umgekehrt, Frau macht Gärtner zum Bock. Auch bei Homosexuellen wird Macht sexuell ausgenutzt. Es geht..

      • Cara Mia sagt:

        …es geht hier also nicht um Frau oder Mann, sondern Macht und Ohnmacht. Tatsache ist, dass mehrheitlich Männer an der Macht sind, und Männer mehrheitlich Macht auch sexuell ausüben, gegen Frauen und gegen andere Männer. Und leider auch gegen Kinder. Es sind allerdings statistisch gesehen die wenigsten Männer, die dies machen, auch das ist zu bedenken.

      • fufi sagt:

        @cara mia

        Hast zu 90% recht!
        Und die restlichen 10% von sexueller Macht werden von Frauen ausgeübt!
        Unbesehen dessen, was Lysistrata von Athen und die Spartanerin Lampito – naja!
        😛

      • Alexander Müller sagt:

        @Cara Mia:
        Aha…bei „Leuten wie mir“ (schön dass Sie mich schon so eingeordnet haben) bringen Argumente also nichts? Sie meinen also bei jenen, die sich selbst Argumenten bedienen und solche fordern? Seltsame Logik.
        Zu ihren Abhängigkeitsverhältnissen: Bei der Beziehung mit einer Angestellten ist natürlich eine Abhängigkeitsverhältnis möglich, aber nicht zwingend. Es kann sein, dass die Haushälterin mit Schwarzenegger eine Affaire hatte, aus Angst den Job zu verlieren, wenn sie ihn zurück weist. Wäre Schwarzenegger das bewusst gewesen bzw. hätte er sie im Falle der zurückweisung gefeuert…

      • Alexander Müller sagt:

        …dann stimme ich dir zu, wäre das Verhalten Schwarzeneggers anders zu beurteilen als jenes der Haushältnerin. Nun ist so eine Situation aber nur eine Möglichkeit. Genauso gut ist es möglich, dass Sie beide sich zueinander hingezogen fühlten, wie z.B auch im Fall Clinton. Ob das nun Status, Macht oder Sympathie oder von allem ein wenig war. Deiner Argumentation nach wäre jede Beziehung mit einem Potential der Abhängigkeit zu verurteilen. Dass in aller Regel kein „Konsens“ bestehe ist eine nicht einleuchtende Behauptung. Es gibt eben weit mehr Möglichkeiten als jene dass sie es aus angst um..

      • Alexander Müller sagt:

        …den Job getan hat. Das wäre wie wenn man einen Angeklagten schuldig spricht nur weil es die Möglichkeit seiner Schuld gibt.

      • Cara Mia sagt:

        Ach ja, so viele Wenn’s und Aber’s, nicht wahr? Tatsache ist: dass das Sexualstrafrecht bei Abhängigkeitsverhältnissen andere Sanktionen vorsieht, als bei Beziehungen auf horizontaler Ebene hat seine Gründe. Vielleicht beten Sie die mir hier mal vor?

      • Alexander Müller sagt:

        Nun, so ein paar Wenn’s und Abers müssten sie doch schon aushalten können.
        Andere Sanktionen? Also ausser bei Verhältnissen zwischen Minderjährigen und Erwachsenen…und beim Artz-Patienten Verhältnis behandelt und sanktioniert das Strafrecht meines Wissens Sexualdelikte unabhängig von der (gesellschaftlichen, beruflichen) Position der Betreffenden. Straftatsbestände wie z.B sexuelle Nötigung können bei Angestelltenverhältnissen vorkommen, aber genauso gut, bei allen anderen. Es ist jedenfalls nicht verboten mit der Haushätlerin, dem Gärtner ins Bett zu gehen.

      • Markus Schneider sagt:

        Es sieht doch ganz danach aus, als würden Leute wie „cara mia“ bei einer Beziehung zwischen Mann und Frau ganz grundsätzlich von einem Abhängigkeitsverhältnis ausgehen, da die Frau ja seit Jahrtausenden vom Mann unterjocht wird, man sehe nur den Lohnunterschied und was können die Frauen denn tun, der Mann ist ja doch stärker bla bla bla. Ich kann Leuten wie „cara mia“ nur die Jungfernzeugung empfehlen. Zu befriedigendem Sex werden sie eh nie kommen, da ständig was nicht stimmt oder passt und es ausnahmslos immer was zu mäkeln gibt. Zu alt, zu arm, zu hässlich, zu egoistisch zu zu zu sehr Mann.

      • schwarze Zora sagt:

        Soviel ich weiss, ist Cara Mia glücklich verheiratet. Es gibt schon Männer, die das Anforderungsprofil einer selbstbewussten Frau erfüllen, auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst.

      • Markus Schneider sagt:

        Ja, EINEN hätten wir nun also. Aber das ist dasselbe, was sich Maria Shriver und mit ihr ganz Kalifornien auch mal gedacht hat.

  • pedrodesconocido sagt:

    Einfach erstaunlich. Der ganze Medienrummel, und nun auch noch die Kommentare im Mamablog scheinen nur etwas wirklich zu wiederspiegeln: Sexuelle Nötigung, Vergewaltigung, sind schlimmer als Mord. Hätte DSK das Zimmermädchen einfach erschossen (ohne irgendwelche sexuelle Konnotation), er wäre schon längst in der Medienvergessenheit gelandet.
    Was ist es nur, das in unserer subjektiven Wahrnehmung die Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung einer Person wichtiger erscheinen lässt als das LEBEN eben dieser Person? Unser generell pervertiertes Fixiertsein auf das Sexuelle?

    • schwarze Zora sagt:

      Viele Fachleute und Betroffene sprechen im Zusammenhang von Vergewaltigung und Missbrauch von Seelenmord.

      • heidi reiff sagt:

        Ich bin prinzipiell gegen Gewalt, einem Grabscher würde ich trotzdem eine knallen, auch als Serviertochter würde ich dem das Bier ins Gesicht schütten. Wir haben das Recht uns zu wehren, wo es am Platz ist, das gilt für Mann und Frau.

        – ich flueche nit, ich suffe nit, ich rauche nit – behautptet ein Mann faustschlagend am runden Tisch – gottverdammi, jetzt isch mer der Stumpe ins Bier gheit. –

        Auch in der CH ist Politik reines Machtgehabe und Zirkus, Charlie Brown, war ein Clown…..

    • Nemo sagt:

      äh, wäre DSK im Verdacht das Zimmermädchen erschossen zu haben, wäre der Rummel noch um einiges grösser, auch die Strafe die ihm blühen würde, wäre härter.

    • tobe or not tobe sagt:

      Durch diese Affären der Reichen und Mächtigen, wir moralisiert, aber auch dem normalen Volk suggeriert, das was die machen auch für uns ok ist… Politiker haben schon längst keine Vorbildfunktion mehr.

      Moral schreien aber keine haben ist das Moto heute….

    • Viktor Troska sagt:

      man könnte sich auch fragen ob Pest oder Cholera schlimmer ist….

  • Nemo sagt:

    Naja wenn DSK, Berlusconi, Clinton und Schwarzengger in einen Topf geworfen werden und jede sexuelle Affaire eines Präsidenten, gleich als gesellschaftliches „no go“ deklariert wird, hat dies nichts mit der Respektfrage gegenüber Frauen zu tun. DSK scheint ein Sexualstraftäter, Berlusconi pädophil veranlagt, Clinton ein notorischer Lügner und Schwarzenegger, ein zweitklassiger Schauspieler zu sein. Alle haben ihre Ehefrauen betrogen und jetzt, das zeigt höchstens der fehlende Respekt gegenüber dem Mitmenschen, aber nicht gegenüber den Frauen im Allgemeinen.

    • Sabrina sagt:

      @Nemo: Du gehst davon aus, dass DSK nur ein ONS mit dem um rund 30 Jahre jüngeren Zimmermädchen hatte. Dies wird das Gericht entscheiden, ob es eine sex. Nötigung bzw. Vergewaltigung war oder der 6 im gegenseitigen Einverständnis war. Allerdings glaube ich weniger daran, dass eine junge Frau notabene während ihrer Arbeitszeit (ist auf den Job angewiesen) mit einem solchen alten Mann 6 (bzw. ihn oral zu verwöhnen) haben will und dies anscheinend noch gratis… wer glaubts?

      • nemo sagt:

        Sabrina, eigentlich ging es mir mehr um die anderen drei genannten, als um DSK. Bei DSK scheint es aufgrund der medial veröffentlichten Indizien, effektiv so zu sein, dass ein dringender Tatverdacht besteht.

  • Evie sagt:

    Die Haltung gegenüber Frauen ist ja auch nicht problematisch, sondern sehr vorbildlich. Allerdings habe ich Probleme, wenn der Respekt gegenüber Männern dabei so vollständig verloren geht. Solange ein Mensch (egal ob Mann oder Frau) vor Gericht steht und das Urteil noch nicht gefällt ist, gilt für ihn die Unschuldsvermutung.

    • Evie sagt:

      Sorry, die Antwort war für den Post von Schwarze Zora gedacht, die Augustes Respekt für Frauen so hoch schätzt.

    • schwarze Zora sagt:

      Wo ging denn der Respekt gegenüber Männern verloren?

    • sepp z. sagt:

      einverstanden, evie.
      das konzept unschuldvermutung ist nicht nur was für gerichte, staatsanwälte und medien, sondern steht auch jedem kultivierten individuum gut.

      • Evie sagt:

        @ schwarze Zora:
        Da, wo jeder Frau sofort und ohne Zögern Glauben geschenkt wird, sobald sie nur das Wort „Missbrauch“ oder „sexuelle Belästigung“ in den Mund nimmt. Auch Frauen können lügen. Wenn das gleiche Recht für Männer gelten würde, hätte ich weniger ein Problem.

        @ sepp z:
        Genau das meine ich. 🙂

      • schwarze Zora sagt:

        Es werden immer noch weitaus mehr Vergewaltigungen gar nicht erst angezeigt, als das Falschbeschuldigungen erhoben werden. Diese ganze Medienhetze, der Frauen ausgesetzt sind, erfüllt somit ihren Zweck: Potenzielle Opfer werden abgeschreckt, Anklage zu erheben, das gilt verschärft im Fall von Prominenten Vergewaltigern, da wird inzwischen fast reflexartig gefragt, was die Frau erreichen will. Solche Zustände sind krank, ich finde es traurig, wenn auch Frauen in diesen Chor bedenkenlos einstimmen. Es lohnt sich für Männer, eine Frau zu vergewaltigen, die Chance, dass sie davonkommen, ist enorm!

      • nemo sagt:

        Schwarze Zora das stimmt, leider.

      • Sportpapi sagt:

        @Schwarze Zora: Woher wissen Sie das? Da bin ich ganz anderer Meinung. Und es sind gerade die gehäuften Falschanschuldigungen, die misstrauisch machen – weil das Vertrauen weg ist.

      • sepp z. sagt:

        schwarze zora, ‚medienhetze, denen die frauen ausgesetzt sind‘.
        bei DSK, bei Schwarzenegger, bei Kachelmann, bei … etc sind immer die Männer die Gehetzten, verlieren ihren Job etc. Die Frauen treten medial nicht in Erscheinung, verlieren ihren Job nicht. So siehts aus.
        Sie liegen komplett falsch.

      • Evie sagt:

        Das Problem ist einfach, dass sich die Fälle von Prominenten und nicht Prominenten nicht vergleichen lassen. Sie haben Recht, dass viele Vergewaltiger nicht angezeigt werden, oft auch zum Schutz des Opfers. Auch Falschanschuldigungen finden immer statt, allerdings ist der Reiz, einen prominenten fälschlich zu beschuldigen um einiges höher als seinen eigenen Ehemann oder den Onkel. Nehmen wir an, dass wirklich NICHTS passiert ist. Bei einem Prominenten gibt es ein riesiges Trara, im besten Fall hat man seine Rache und Geld. Im schlechtesten Fall nur die Rache. Und bei Privatpersonen?

      • schwarze Zora sagt:

        Im besten Fall Rache und Geld? Möchten sie in der Öffentlichkeit stehen, weil sie vergewaltigt wurden? Etwas Schlimmeres, Demütigenderes gibt es wohl kaum, es ist der Gau, nur noch übertroffen vom Supergau, das wäre dann der Tod. Wie können sie so undifferenziert an die Sache herangehen? Hatten sie je Kontakt mit vergewaltigten Frauen? Ich schon, mehrmals, sie gehen durch die Hölle, oft ein Leben lang. Das war für mich so eindrücklich zu sehen, dass ich wusste, wenn mir das passieren sollte, würde ich meinen Peiniger umbringen, da würde ICH dann auf den Rechsstaat pfeifen.

      • sepp z. sagt:

        schwarze Zora, ich gehe nicht auf ihre Argumente ein, sondern auf Ihre Dialektik.
        Sie sagen, der Gau, die Vergewaltigung, wird nur noch übertroffen durch den SuperGau, den Mord. Und im folgenden Satz sagen Sie, sie pfeifen auf den Rechtstaat, und würden eine Vergewaltigung mit Mord rächen.
        Ihrer Argumentation nach sind Sie somit selbst noch schlimmer als Vergewaltiger, Sie würden sogar morden.

        Sie sollten einfach erst mal etwas durchatmen, bevor Sie solche Dinge schreiben. Es sei denn, sie sind ernst gemeint. Aber dann wären sämtliche ihrer übrigen Posts auch disqualifiziert.

      • schwarze Zora sagt:

        Aktion-Reaktion, ich würde keinen Unschuldigen umbringen. Aber wer mich angreift, muss mit Gegenwehr rechnen, mit jeder Gegenwehr.

      • sepp z. sagt:

        Und wenn ich Sie darauf hinweise, dass viele Vergewaltigungs-/Missbrauchsvorwürfe im Umfeld von verschmähten Liebschaften entstehen? Stichwort Kachelmann.

        Ich kann mich des Gedankens nicht erwehren: Wer wie Sie Mord als Rache gutheisst, für den wäre ein Vergewaltigungsvorwurf als Rache für eine verschmähte Liebe ein Klacks, gerade angemessen genug.

      • schwarze Zora sagt:

        Es ist doch ganz einfach: Wer in mein Haus eindringen und mich berauben will, den darf ich vertreiben, nötigenfalls mit Gewalt. Wer meine körperliche Integrität verletzen will, was noch viel schlimmer ist als Einbruch, dort geht es nur um Sachen, den darf ich daran hindern, nötigenfalls mit Gewalt. Wenn Vergewaltiger damit rechnen müssten, dass sie auf massive Gegenwehr stossen, wenn sie diesen Krieg vom Zaun brechen, würden sie es sich vielleicht zweimal überlegen. Ich bin sicher, DSK sagt sich jeden Tag 100 mal, was für ein Idiot er gewesen ist, und sonst sagt es ihm sicher seine Frau.

      • schwarze Zora sagt:

        ….und wieso bringen sie den Kachelmann? Wissen sie, dass es Rache war? Sie wissen gar nichts, das Urteil steht aus, wir alle wissen mehr am nächsten Dienstag. Und wie auch immer es ausgehen wird, die Gegenpartei wird ganz sicher in die nächste Instanz gehen, jede Wette. Wir werden also noch sehr lange mit der Ungewissheit leben müssen und sollten uns deshalb solchen dummen Sprüchen enthalten. Die Schuld von Kachelmann steht 50:50, nix Unschuld.

      • Evie sagt:

        @ schwarze Zora:
        Jetzt mal ganz ruhig. Sie argumentieren emotional und nicht objektiv. Ich muss sepp z. leider vollkommen Recht geben, wer vor Mord nicht zurückschreckt, tut das auch vor einer falschen Anschuldigung nicht. Ist es wirklich nötig, sich hier als oberste Instanz und Gewissen aufzuspielen, nur weil man scheinbar weiss, was eine Vergewaltigte durchmacht? Es ist nicht immer so schwarz/weiss, wie Sie es gerne hätten. Ich war selber Schülerin und habe mich nicht zur Wehr gesetzt. Reicht das?

      • Evie sagt:

        Ach ja, Sie haben es immer noch nicht verstanden: Unschuldsvermutung heisst: Unschuld, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist. UNSCHULD!! Nix 50:50! Nix Schuld!

        Mann, so schwer kann’s doch wirklich nicht sein…

      • schwarze Zora sagt:

        Natürlich argumentiere ich emotional, oder wollen sie etwa behaupten, dass es hier um Vernunft geht? Der Mensch ist viel weniger ein vernunftgesteuertes Wesen, als ihm lieb ist. Jede Frau muss selber wissen, wie sie mit diesem worst case umgehen kann, ich spreche nur für mich und sage, wenn es mir passieren würde, müsste der Angreifer mit JEDER Gegenwehr rechnen. Dazu muss eine Frau natürlich in der Lage sein, deshalb: Kampfsport für jedes Mädchen, unentgeltlich. In Bern gab es vor Jahren mal so eine Aktion, da konnte jede Frau Kampfsport lernen, die Stadt hat es bezahlt.

      • schwarze Zora sagt:

        nein, eben nicht: wenn für sie NUR die Unschuld in Betracht kommt, ist das mutmassliche Opfer automatisch schuldig. Gilt die Unschuldsvermutung für sie nicht genauso? Deshalb: 50:50

      • nemo sagt:

        schwarze zora diese Reaktion kann ich voll und ganz verstehen und ich ginge sogar weiter, selbst der Täter meiner unmittelbaren Familie und Freunde, wäre von mir nicht sicher. Aber und das frisst auch keine Geiss weg, ein unschuldig Angeklagter leidet ebenfalls. Und würde ich unschuldig wegen Vergewaltigung vor Gericht gezehrt und müsste die ganze soziale Diskriminierung am eigenen Lieb erleben, ich bin mir nicht sicher ob, ich dann auch noch dem Rechtsstaat vertrauen würde. Denn gerade nach der Vergewaltigung kommt der unbegründete Vergewaltigungsvorwurf.

      • Evie sagt:

        Warum sollte denn das Opfer schuldig sein?!? Es ist ja nicht angeklagt sondern klagt an. Und damit ist es sowieso von jeglicher Schuldfrage befreit.

        Falls ich mich richtig an den Artikel (und somit die Gesprächsgrundlage) erinnere, geht es hier nicht um hinterhältige Angreifer, sondern Personen, die ein Abhängigkeitsverhältnis ausnutzen. Wer mich angrabscht oder mich irgendwohin zerren will, kriegt eins auf die Nüsse, das ist klar. Und wenn er dann dummerweise draufgeht, da haben sie Recht, wäre mir auch egal. Aber das ist nicht das Thema.

      • schwarze Zora sagt:

        So einfach ist das eben nicht mit der Schuldfrage, Evie: Wenn der Beschuldigte unschuldig ist, ist automatisch die Klägerin schuldig, nämlich schuldig der falschen Beschuldigung, der Verleumdung etc., das ist strafrechtlich relevant. Ferner ist sie moralisch schuldig, hat gelogen und einen Unschuldigen ins Verderben geritten. Sehen sie, worauf ich hinaus will?

      • schwarze Zora sagt:

        Noch ein paar Zahlen aus Deutschland, das mit der Schweiz wohl vergleichbar ist, ähnliche Mentalität etc.:

        Das Bundefamilienministerium schätzt, dass jede 4. Frau einmal im Leben Opfer einer Vergewaltigung durch ihren Partner wird. Trotzdem gab es 2010 nur 7724 Anzeigen (wieviele Verurteilung daraus resultierten, ist nicht bekannt).

        Das Bundeskriminalamt geht nach eingehenden Untersuchungen und Hochrechnungen davon aus, dass nur jede 100. !! Vergewaltigung angezeigt wird.

        Damit ist Vergewaltigung eines der Verbrechen, bei dem die Täter am seltensten zur Verantwortung gezogen werden.

      • Evie sagt:

        Ok, ich versuch’s einfach mal mit Fakten: „Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.“ (Art. 11, Abs. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte). Das heisst, der Angeklagte ist als unschuldig anzusehen, bis das Gericht entschieden hat. Da der Kläger nicht unter Anklage steht, kann er auch nicht schuldig sein, im rechtlichen Sinne.

      • Evie sagt:

        Wir nehmen jetzt in einem fiktiven Fall an, dass der Angeklagte unschuldig und die Klägerin tatsächlich gelogen hat. Dann wird eine neue Anklage wegen Meineid eröffnet. Ich weiss jetzt nicht, ob dafür ein Kläger vorhanden sein muss, oder ob das Gericht das macht, weil der Lügner ja gegen den gerichtlichen Eid verstossen hat. Jedenfalls ist jetzt der Angeklagte, der vormals Kläger war, solange unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist.

        Der Kläger ist nicht automatisch schuldig, das ist rechtlich nicht korrekt. Er muss erst angeklagt und verurteilt werden.

      • Evie sagt:

        Zu den Daten: Diese Zahlen sind sehr traurig. Aber haben mit der aktuellen Diskussion bezüglich Schuldfrage, Lügen, Rechtsstaat und den genannten prominenten Fällen nichts zu tun.

      • Widerspenstige sagt:

        Deshalb ist VIELLEICHT auch der Aufschrei von betroffenen Männern grösser als derjenige von Nichtbetroffenen. Ich würde sogar behaupten, dass die Dunkelziffer unsere Vorstellungskraft bei weitem übersteigen dürfte. Während dem Jugoslawienkrieg wurde die angeordnete Massenvergewaltigung von Frauen in Bosnien-Herzegowina als Kriegsmittel gezielt eingesetzt. Geahndet werden nur die wenigsten Befehlshaber, wie jetzt wieder einer ins Netz der Justiz ging und auf seine Verurteilung in Den Haag wartet. Auch er wurde zuerst geschützt u konnte über 10 Jahre untertauchen in Belgrad gem. Carla del Ponte!

      • schwarze Zora sagt:

        Formal ist das richtig, er muss erst angeklagt werden. Aber wenn zwei das jeweils Gegenteilige behaupten, ist klar, dass einer von beiden lügt. Die unbedingte Annahme der Unschuld des Beklagten bedingt automatisch die Schuld der Klägerin, nämlich der Lüge. Können sie sich vorstellen, wie traumatisch, erneut traumatisch das für ein Opfer sein muss? Es ist deshalb auch kein Wunder, dass der frühere Oberstaatsanwalt H.J. Karge vor einiger Zeit im Fernsehen sagte, er würde seiner Tochter, gegebenenfalls, von einer Anklage abraten. Damit können wir den Rechtsstaat auf den Müll schmeissen!

      • Evie sagt:

        „Aber wenn zwei das jeweils Gegenteilige behaupten, ist klar, dass einer von beiden lügt.“

        Ja, da haben sie Recht, das ist reine Logik. Aber es ist nun einmal ein Unterschied, ob ein Kläger/Angeklagter von jemanden der Logik wegen für schuldig gehalten wird, oder ob das Gericht ihn/sie für schuldig erklärt hat. Sorry, unser Rechtssystem funktioniert nach diesem „Tüpflischisserprinzip“.

        Warum erneut traumatisch für das Opfer? Wenn es nicht gelogen hat, wird es auch nicht zur Anklage wegen Meineids kommen… Und wenn es gelogen hat, dann ist es nicht „erneut traumatisch“.

      • schwarze Zora sagt:

        Doch Evie, genau mit dem Rechtsstaat hat es etwas zu tun, mit was denn sonst, mit dem Benzinpreis?? Sie machen es sich sehr einfach, hier bloss von traurigen Fällen zu sprechen. Da kann man etwas ändern, wenn man will, z.B. indem man aufhört, die Rechte des Täters dermassen in den Fokus zu stellen und darob die Rechte des Opfers zu vergessen, so wie sie das tun. Damit würden auch mehr Frauen den Mut fassen, ihren Peiniger anzuzeigen. Bekanntlich ist die beste Prävention vor Straftaten die, wenn die Chance, damit durchzukommen, gering ist, weiss man aus der Kriminalitätsforschung.

      • schwarze Zora sagt:

        DSK hat ja schon lange einen Ruf als Predator, nicht nur als Grabscher. Der einzige Trost an der ganzen Sache ist, dass er in New York aufgeflogen ist, wo sie diese phantastische Sex Crime Unit haben mit der einzigartigen Aufklärungsrate. Dazu kommt: Weisser reicher Mann gegen arme schwarze Frau! Die machen Hackfleisch aus dem. Ich gebe zu, dass mich das freut! 😛

      • Widerspenstige sagt:

        @Evie
        Es IST nochmals traumatisch, denn die Vergewaltigte geht durch die Befragungen, Protokollierungen und während der Gerichtsverhandlung psychisch nochmals das ganze furchtbare Erlebte mit dem Peiniger durch! Das können Sie jeden Psychologen oder Psychiater fragen. Es ist ein draumatisches Erlebnis, das nicht mehr loslässt, nachts, tagsüber, tagelang, wochenlang, monatelang, jahrelang!! Ich bezweifle bei Ihrer Argumentationskraft, dass Sie eine Frau sind und sich empathisch einfühlen können in eine solche Situation, sorry!

      • schwarze Zora sagt:

        Geht mir auch so, Widerspenstige, aber nicht wegen der Argumentations – kraft, sondern wegen der Argumentations – art, passt nicht zu einer Frau. Ausser, wir haben es mit einem sehr jungen und besonders verbohrten weiblichen Wesen zu tun. Diese abgehobene Art der Diskussion betr. Menschenrechten weisst darauf hin. Amnesty International hat übrigens in den eigenen Reihen im Moment grosse Probleme, weil sie so einseitig die Rechte von Männern, wenn es um Terroristen geht, verteidigt und dabei die Rechte der Frauen (deren Vergewaltigungsopfer) aussen vor lässt.

      • sepp z. sagt:

        meine lieben damen. darf ich euch daran erinnern:
        „Dies ist kein Antifeminlsten/Maskulisten-Forum. Wer sich wiederholt, pauschal und respektlos über das andere Geschlecht äussert, wird in Zukunft gesperrt.“
        nicht dass ihr demnächst wieder unter neuem nick auftauchen müsst.
        übrigens: wo ist eigentlich pippi geblieben?
        🙂

      • Evie sagt:

        Ja, ich bin eher jung und ja, ich bin eine Frau. Und noch einmal ja, in gewissen Dingen bin ich verbohrt. Ich habe ein Problem, wenn GLEICHberechtigung bei den Rechten der Frau aufhört und habe ein Problem mit Selbstjustiz. Ich mag es nicht, wenn jemand irgendwas einfach behauptet, ohne Belege dafür zu bringen. Aber mir deswegen gleich jegliche Empathie abzusprechen, ist ja wohl… die Höhe.

        Ich erzähle Ihnen eine Geschichte. Meine Geschichte. Sie werden mir wahrscheinlich nicht glauben, aber vielleicht verstehen Sie dann, warum es nicht so einfach ist und warum viele keine Anzeige erstatten.

      • Evie sagt:

        Ich war 17 und im Gymi. Wir hatten da einen Lehrer, der mir in einer schwierigen Zeit sehr viel Halt gegeben hat, eine gewisse Bewunderung für diese Person war da, er war so nett und hat sich um mich gesorgt. Und eines Tages greift er mir in den Ausschnitt. Ich frage ihn, was das soll und gehe. Wir treffen uns ein paar Tage später, er möchte mir etwas zeigen. Es kam zum Geschlechtsverkehr. Ich wollte das nicht. Aber habe es zugelassen. Es war mein erstes Mal.

        Zu wem hätte ich gehen sollen? Zur Polizei? Deswegen? Ich hab’s ja provoziert mit meiner unendlichen Bewunderung. Meine Schuld. Oder?

      • Regina sagt:

        @Evi: Es tut mir leid, was Ihnen passiert ist. Sie hätten ganz klar zur Polizei gehen sollen, hingegen, dass Sie es nicht taten ist verständlich, und auch dass Sie sich selbst beschuldigen. Das ist (leider) die verbreitete Reaktion.
        Im Grunde verzeihen Sie es sich selbst nicht, dass Sie nicht zur Polizei gegangen sind, und versuchen, innerlich mit sich ins Reine zu kommen, indem Sie Empathie mit dem Täter üben statt mit sich selbst. Diese „verkehrte Welt“ findet sich dann wieder in Ihrer ganzen Wahrnehmung, Ihrem Urteil und in Ihren Aussagen.

      • schwarze Zora sagt:

        Evie, nichts haben sie provoziert! Bewunderung, und mag sie noch so endlos sein, gibt niemandem das Recht zu einem Übergriff, er hätte problemlos merken können, dass sie das nicht wollen. Dazu hat er sich so oder so schuldig gemacht, sie waren seine Schülerin, Sex mit Abhängigen ist verboten. Er war moralisch und strafrechtlich im roten Bereich. Er wird wohl weiter Schülerinnen vergewaltigen und behaupten, diese hätten ihn verführt, falls ihn jemand fragt. Solche Geschichten wissen viele Frauen zu erzählen, sie machen sich Vorwürfe, weil sie sich nicht mit körperlicher Gewalt gewehrt haben.

      • Evie sagt:

        Es ist gut so, wie es ist. Hätte ich mich damals gewehrt (also, wäre ich zur Polizei gegangen oder hätte es seiner Familie erzählt…), wären die Auswirkungen nicht nur für ihn, sondern auch für mich massiv spürbar gewesen. Er ist sehr angesehen hier und viele hätten mir (auch wenn er angeklagt worden wäre), nicht geglaubt.

        Ich habe die Sache gut verarbeitet, mit aussenstehenden Personen darüber sprechen können und ich weiss, dass mich keine Schuld trifft. Auch wenn ich sagen muss, dass es nicht so weit gekommen wäre, hätte ich den Mut gehabt, mich zu wehren. Er hätte mich nicht mit Gewalt…

      • Evie sagt:

        …zum Sex gezwungen. Aber ich war 17… Heute komme ich immer wieder zum Schluss, dass es gut ist, dass ich damals nichts getan habe. Dass er seine Frau und zwei Kinder betrogen hat, ist sein Problem und nicht meins. Aber mit dem sozialen/gesellschaftlichen Stigma eines Verfahrens wegen Vergewaltigung müsste nicht nur er, sondern auch ich leben.

        Eine Anzeige wäre zwar korrekt gewesen, aber versteht, dass es in vielen Fällen auch für das Opfer besser ist, wenn das nicht passiert.

      • schwarze Zora sagt:

        Evie, es freut mich natürlich, dass sie es verarbeiten konnten. Trotzdem ist die Geschichte alles andere als ein positives Beispiel, weil das Unrecht, dass ihnen geschah, beim Täter nie thematisiert wurde und er auch nie Rechenschaft ablegen musste. Insofern ist ihre Geschichte auch exemplarisch für viele solche Übergriffe und Vergewaltigungen und zeigt deutlich, dass die Dunkelziffer sehr hoch sein muss, ich kenne wenige Frauen, die nicht ähnliche Situationen erlebt haben, nicht immer kam es zum Äussersten, aber immer war es sehr belastend für die Opfer.

      • schwarze Zora sagt:

        Wenn die Gesellschaft weniger täterfreundlich wäre und die Opfer Unterstützung und Beistand erfahren dürften, würde sich das Klima so ändern, dass Frauen nicht noch bestraft würden mit Häme und gesellschaftlicher Ächtung, wenn sie den Mut aufbringen, ihren Peiniger anzuzeigen. In New York herrscht gegenüber Sexualdelikten inzwischen ein ganz anderes Klima, die Welt kann sich daran ein Beispiel nehmen, so muss opferfreundliche Verbrechensaufklärung passieren.

      • Widerspenstige sagt:

        @Evie
        Es war einfach etwas zu sehr täterfreundlich geschrieben und nur deshalb habe ich Ihnen ein maskulines Verhalten vorgeworfen. War aber demnach gut so meine Provokation (wie ich aus Erfahrung weiss, geht manchmal nur diese Art von Kommunikation), damit Sie Ihre Geschichte hier offenbart haben. Danke Ihnen für Ihre Bereitschaft und sage sorry! Sie können jedoch jederzeit noch Anzeige erstatten, das wissen Sie hoffentlich. Solche verwerflichen Übergriffe verjährigen mMn nicht!
        @schwarze Zora
        Bin auch froh, dass es in N.Y. passierte. In Schweden wäre es ihm ähnlich ergangen (Assange).

      • schwarze Zora sagt:

        Gut Sepp, dass du das erwähnst: Es ist kein Antifeministen/Maskulisten Forum. Vielleicht solltest du deinen Aufruf an deine Geschlechtsgenossen richten!

  • Kater sagt:

    Offensichtlich sind Allmachtsphantasien immer wieder eine Nebenerscheinung von Macht. Dabei müssten gerade die Machtinhaber eine gewisse Vorbildfunktion mit zu ihren Rolleneigenschaften zählen. Von diesem Menschen erwarte ich Selbstkontrolle und Reflexionsvermögen – es ist doch wohl nicht zu viel verlangt, sich die Grenzen des Erlaubten selber (und ohne Hilfe von Polizei und Gerichten) zu setzen.

    • Markus Müller sagt:

      Selbstkontrolle und Reflexionsvermögen – ist durchwegs einiges verlangt. Ich arbeite persönlich auch dran. Wieso aber sollten Mächtige diese Eigenschaften immer besitzen? Gerade wer viel Verantwortung trägt, so stelle ich mir dies vor, hat vermutlich eine hohe Sehnsucht nach einfachen „Dingen“ wie Sex. Ich denke, die Herausforderung einen IWF zu leiten ist äusserst komplex. Eine Präsidentschaftskandidatur für F gewiss auch. DSK ist diesem vermutlich nicht standgehalten. Jetzt gilt zu klären, ob es einvernehmlich war oder nicht. Ich bin gespannt wie die amerikanische Justiz urteilt.

      • schwarze Zora sagt:

        Ich auch. Wenn ich mich bei Bally umschaue, würde ich auch am liebsten die grosse Tüte hervornehmen und einpacken.

  • Dani sagt:

    Gegen Vorverurteilung:
    DSK ist unschuldig, bis zum Beweis seiner Schuld. Es gab schon einige Beispiele, bei denen eine Vorverurteilung der Medien/Oeffentlichkeit ganze Karrieren zerstörten (siehe Andreas Türk, Kachelmann).

    Wenn er schuldig gesprochen wird, kann man ihm dem moralischen Reisswolf vorwerfen. Aber bitte erst dann.

  • Lilly sagt:

    Männer, in solchen Positionen sind oft pathologisch. Wie krank muss man sein, jem. zum Sex zwingen zu wollen oder jem. die Hand auf dern Hintern zu legen, bei klarem Verstand?! Und dabei denken, ja sie mag es ja auch! DSK war bekannt dafür, dass er sich gegenüber weibl. Personal nicht korrekt verhielt. Davon können auch viele Service-/Hotelangst. ein Lied singen. Die Herren vergreifen sich nie an der Chef de Service… Darum sehe ich es als riesen Errungenschaft, dass heute das Recht auf unserer Seite steht.

    • schwarze Zora sagt:

      Lilly, ich auch. Es ist kein Kavaliersdelikt mehr, sexuelle Übergriffe werden als das gebrandmarkt, was sie sind: Ein Machtmissbrauch.

    • Sportpapi sagt:

      Was ihr alles wisst. Plötzlich.

    • Markus Müller sagt:

      Richtig so, dass das Recht bei den Frauen ist. Einvernehmlichkeit ist das oberste Gebot und ich glaube ein DSK sollte wissen, was dies heisst und welche Zeichen eine Frau sendet. Ich hatte mal eine Freundin, die hat einem Zermatter-Hotelier-Grabscher ein Glas angeschüttet. Sie war gerade für eine Saison im Service. Männer haben nicht unaufgefordert rumzugrabschen, kein Gentleman würde so vorgehen.

      • schwarze Zora sagt:

        Bravo Markus Müller!

        Das ist die Stimme eines echten Mannes! Kein Wischiwaschi, kein Herausreden, kein schleimiges „Tändeln“. Ein Gentleman tut sowas nicht. 🙂

      • Alexander Müller sagt:

        Der „Gentleman“ basiert übrigens auf einem Rollenverständnis von vor der Zeiten der Gleichberechtigung. Männer haben nicht rumzugrabschen, richtig. Aber vom privaten Umgang abgesehen bedeutet das Konzept der Gleichberechtigung eben auch gesellschaftlich von der Forderung nach einem „Gentleman“ wegzukommen.

      • schwarze Zora sagt:

        Das ist wohl richtig. Aber es heisst ja nicht, dass alles, was den Gentleman ausmachte, gleich mit über Bord geworfen werden muss. Es gibt kulturelle Errungenschaften, die sich als so wertvoll erwiesen haben, dass wir sie weiterpflegen sollten, auch wenn sie vor sehr langer Zeit entstanden. Früher war der Gentleman der edle Ritter, die Eigenschaften des Edlen wurden beibehalten, obschon die Männer schon lange nicht mehr hoch zu Ross unterwegs sind.

      • Alexander Müller sagt:

        Aber dem Wesen des Gentleman liegt doch auch heute noch zugrunde, dass er Frauen eben auf eine besonders zuvorkommende Weise behandeln soll, und das nicht etwa aus amourösem Interesse, sondern schlicht als eine Form der Tugend. Sprich: Der Frau wird mit der herausgesprungenen Kette gehofen, der Mann soll sich gefälligst selbst die Finger schmutzig machen. Auch wird man bei der Aussage: „Das gehört sich aber nicht für eine Dame“ heutzutage zurecht schief angeschaut, umkehrt ist der Spruch: „Sie sind aber kein Gentleman“ ein gesellschaftlich akzeptierter Tadel.

      • Sportpapi sagt:

        Gerade diese Einvernehmlichkeit wird doch im besprochenen Fall behauptet. Oder ein Komplott. Was wissen wir – ich zumindest war nicht im Zimmer.

  • Viktor Troska sagt:

    Von DSK einem Machmenschen, der sich offenbar als allmächtig gesehen und sich dabei gehörig verspekuliert hat, halte ich gar nichts. Ich finde es gut, dass die US-Behörden ihm die Grenzen aufgezeigt haben. Die Franzosen haben bekanntlich ein ziemlich bizarres Verhältnis zu Prominenten Pädophilen (Frédéric Miterand, Roman Polanski) und Frauenschändern (DSK).

    DSK sollte man nicht im gleichen Atemzug erwähnen wie Clinton, Schwarzenegger und Berlusconi.

    • Johannes Bucher sagt:

      @ Viktor Troska auch berühmte personen haben während eines prozesses ein anrecht auf faire behandlung. für dominique strauss-kahn gilt nach wie vor die unschuldsvermutung. ihn als frauenschänder zu bezeichnen kommt beim gegenwärtigen erkenntnisstand einer krassen vorverurteilung gleich.

      • schwarze Zora sagt:

        Ich sag’s ja: Ist sicher auf der Seife ausgerutscht und wollte sich nur festhalten am Zimmermädchen. Dass dabei sein Penis in ihren Mund gelangte war halt Pech für sie – Ironietaste aus.

      • Sportpapi sagt:

        Meine Karriere stinkt mir, und jetzt müsste ich ja noch einmal ein wichtiges Amt einnehmen. Lieber vor den Augen der Weltöffentlichkeit ein Zimmermädchen vergewaltigen, dann bin ich den Job endlich los. Auch hier: Ironie aus. Der Mann ist entweder ziemlich blöd oder wurde gelinkt.

      • schwarze Zora sagt:

        Es gibt noch die dritte Variante, ich tendiere zu dieser: Er stolperte über seine Arroganz. Er kann sich alles erlauben, Master of the Universe, bisher ist es auch immer gutgegangen, wenn er sich „gewisse Freiheiten“ herausgenommen hat. Er verschwendete wohl keinen Gedanken an eventuelle Folgen und liess sich leiten von seinen momentanen Bedürfnissen. Die Frau soll übrigens sehr schön sein.

      • Sportpapi sagt:

        Auch diese dritte Variante geht davon aus, dass der Mann saublöd ist. Mal etwas anderes: kann sich eine junge (schöne?) Frau gegen einen alten Sack wirklich nicht wehren?

      • schwarze Zora sagt:

        Die Frau rechnet doch mit keiner Attacke, wenn sie nicht gerade paranoid ist. Also hat der Angreifer schon mal den Überraschungseffekt auf seiner Seite. Dazu sind die meisten Männer rein körperlich den meisten Frauen überlegen. Tristane Banon schilderte ja, dass es brutal zuging, als sie die Attacke des DSK abwehrte, eine Ohrfeige reichte nicht, sie musste sich mit allen Kräften wehren, treten und beissen, sie wälzten sich auf dem Boden, bis er endlich von ihr abliess. Deine Frage suggeriert, dass Frauen selber schuld sind, weil sie sich nicht richtig gewehrt haben?

      • Sportpapi sagt:

        Die körperliche Überlegenheit des Mannes ist bei über 30 Jahren Altersunterschied zumindest zu hinterfragen.

      • Widerspenstige sagt:

        @Sportpapi
        Und ich frage mich jetzt gerade, was genau die Gründe solcher Aussagen von Ihnen sind. Sie sind nicht zufällig aus der Maskulistenfraktion hier unter einem harmlosen Nick tätig? Es fällt mir immer auf, wie Sie argumentieren und den Frauen Dinge zuschanzen, die jeglicher Vernunft und Verständnis entbehren. Das hat Taktik und ich spüre diese sehr intensiv bei Ihren Kommentaren oder irre ich mich so sehr??

      • schwarze Zora sagt:

        Ich muss leider sagen, dass ich dasselbe wie Widerspenstige wahrnehme, diese ständigen, unterschwelligen Ressentiments gegen alle Frauen, sehr bedenklich. Vor allem für Leute, die im pädagogischen Bereich tätig sind. Oder ist das vielleicht der Grund? Kommen sie dort unter die Räder?

  • Markus Müller sagt:

    Die Liste der schwanzgesteuerten Berümtheiten liesse sich lange weiterführen. Man muss nur ein Klatschheft kaufen, schon hat man garantiert mehrere Storys (Woods,Sheen aktuell). Der Mann ist ein sexuelles Wesen, das macht vor Berühmtheiten nicht halt. Der Eine macht es geschickt und nützt seine Macht indem er eine Carla Bruni veruntreulicht (der Herr war ja ein Monat vorher noch verheiratet, ehe er mit Bruni zusammen kam). DSK in einem Hotelzimmer mit einem Zimmermädchen und gemäss ihrer Aussage nicht einvernehmlich, das ist ein Unterschied.

  • heidi reiff sagt:

    @ fufi

    Scrollen Sie einfach nach unten, dann kommt auf dem Monitor – Kommentieren – und wieder stehen 600 Zeichen zur Verfügung. Viel Glück.

    • fufi sagt:

      Schon klar, Heidi!

      Aber wie ist’s, wenn ein ganz ausgedachter und ganz ausgeschriebener Gedankengang dann mehr als 600 Zeichen benötigen täte?
      Möchte mich nämlich auf die GEDANKEN konzentrieren, und nicht auf die Anzahl Zeichen!
      😉

      • heidi reiff sagt:

        Ist doch gut, dass Sie nicht fixiert sein wollen auf 600 Zeichen, hier im Blog ist es einfach so vorgegeben . Es ist ja Ihre persönliche Entscheidung, wie Sie damit umgehen, übrigens lustig Ihr Smyli, die Gedanken sind frei. 🙂

  • Luise sagt:

    Allgemein: Männer sind fast ausnahmslos entweder Schweine oder langweilig. Gilt besonders für Männer die über Geld und Macht verfügen. Frau kanns schlucken oder Rache üben.

    • fufi sagt:

      Hach Tante Luise. wie ich dich liebe!
      Allein schon wegen deiner überragenden Weisheit!

      • Luise sagt:

        Liebe hat viele Gesichter:-)
        Wenn Du weder zur einen noch zur anderen Sorge gehörst, musst Du Dich nicht angegriffen fühlen.

      • silo sagt:

        liebe luise: du scheinst deine gedanken nicht sauber schriftlich äussern zu können. gemäss deiner absoluten defintion gibts ja nur zwei sorten. darum: weiber sind halt doof, danke für deinen tatsachen beweis…

    • heidi reiff sagt:

      Ich bin froh, gibts noch Weicheier, ja die sog. Milchbubis sind gesellschaftlich nicht gefragt, HELDEN UND KRIEGSVERBRECHER SIND IN. Bekannnt ist auch, dass Knaben von Ihren Müttern sexuell missbraucht wurden. Ein Mann hat sich mal geoutet im Forum Alice Miller, wie er von seiner Mutter sexuell missbraucht wurde, das hat nichts zu tun mit HELDENTUM.

    • tobe or not tobe sagt:

      allgemein habe ich verallgemeinrungen gar nicht lieb, liebste Luise…

      Frauen sind ja auch nicht frigide Hexen oder Schlampen oder nicht? Ach Menschen, benutz eure Sinne…

      • alpha pfeifer sagt:

        jaja immer sinds die männer…. wieviel an der geschichte wahr und was intriege bei bei dsk ist, lass ich mal offen. sex ist eine macht, die männer wie auch frauen ausüben. die frauen, die sich bumsen lassen und dann eine anzeige oder eine fotostory machen. nach dem motto ich hatte sex mit……. aber jetzt bin ich geil auf kohle und 5 minuten ruhm.
        vergewaltiger gibt es in jeder schicht, also sollte man nicht so einen wind darum machen.
        aber überall ist es dasselbe SEX SELLS….. darum interseiert mich das ganze eigentlich nicht, wer mit wem, hauptsache ich habe meine koleginnen für das eine

    • Lura sagt:

      Lewinsky hats geschluckt und trotzdem Rache geübt.

    • Rolf sagt:

      In deiner wahnsinnig tiefen und überlegten Aussage hat es etwa gleich viel Wahrheit drin, als wenn ich behaupten würde: Frauen sind entweder Nutten oder verklemmte Freikirchler!

      • Rita sagt:

        unglaublich, was schreibt ihr eigentlich in euren Zeitungen und Medien wenn es sich herausstellt, dass er unschuldig ist, oder war der Prozess schon? Wenn man den Titel liest, ist er ja bereits ein verurteilter Straftäter.

    • Marcel sagt:

      ach herrje,,die Luise will ein wenig polemisieren, und ihr fallt doch voll darauf rein. Wer oder was ist übrigens die andere Sorge? Von Liebe weiss die gute Luise übrigens höchstens wie man es schreibt. Aber das ist ok so, Sie ist ja ’nur‘ eine Frau, die dürfen duchaus auch simple über Liebe schreiben, das geh schon ok so. 🙂

    • silo sagt:

      @Luise: und die meisten frauen sind so doof, das schwein zu wählen…

  • Nemo sagt:

    Auguste ihre clownhaften Kurzbeiträge haben mehr substantielles zu bieten.

    • schwarze Zora sagt:

      Das stimmt nicht, so sehr ich Augustes Einsprenksel liebe, so sehr schätze ich es, wenn er einen längeren Beitrag schreibt. Seine Haltung, nämlich die des Respekts gegenüber Frauen, kommt klar durch. Damit ist er vielleicht schon eine Ausnahme unter seinen Geschlechtsgenossen, was ich allerdings nicht hoffe. In meinem Umfeld überwiegen die Männer mit Augustes Haltung, aber wenn ich hier lese, beschleichen mich echte Zweifel. Oder ist hier etwa vorwiegend der ganz böse Bodensatz vertreten? 🙄

      • Nemo sagt:

        Naja wenn DSK, Berlusconi, Clinton und Schwarzengger in einen Topf geworfen werden und jede sexuelle Affaire eines Präsidenten, gleich als gesellschaftliches “no go” deklariert wird, hat dies nichts mit der Respektfrage gegenüber Frauen zu tun. DSK scheint ein Sexualstraftäter, Berlusconi pädophil veranlagt, Clinton ein notorischer Lügner und Schwarzenegger, ein zweitklassiger Schauspieler zu sein. Alle haben ihre Ehefrauen betrogen und jetzt, das zeigt höchstens der fehlende Respekt gegenüber dem Mitmenschen, aber nicht gegenüber den Frauen im Allgemeinen.

      • Boris sagt:

        Bei DSK finde ich zwar schon, dass er etwas Respektloses gegen Frauen hat.

      • Markus Schneider sagt:

        Seien wir froh, dass Leute wie Auguste sich bloss in Blogs austoben, aber keine Chance haben, jemals ein Richteramt auszuüben, wo nicht alles derart einfach abgehandelt werden kann.

  • Georg Stamm sagt:

    Achtung: Keine Vorverurteilung von DSK ! Es besteht immer noch die reale Möglichkeit, dass DSK von diesem Zimmermädchen hereingelegt wurde um eine Millionenwiedergutmachung zu erlangen. Das wird sich bald zeigen wenn sie gegen eine solche auf die Anklage verzichtet oder nach der Verurteilung klagt. Es ist schon seltsam, dass eine Bedienstete in einem 3000 $/Nacht-Hotel einen Gast nackt in der Suite überrascht. Bei uns wäre das miseabelste Hotellerie und im Sofitel Manhattan wird das wohl kaum anders sein. Wie auch immer – DSK hat sich auf alle Fälle dumm verhalten.

    • schwarze Zora sagt:

      Vielleicht ist er auch nur auf der Seife ausgerutscht, als er sie packte, er wollte sich nur halten und sie war halt grad in der Nähe, hätte auch die Duschenstange sein können. Dumm gelaufen, oder? 🙁

      • heidi reiff sagt:

        In so einem teuren Hotel sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass eine Gummimatte am Boden ist mit Saugknöpfen am Boden ist, dass man nicht auf rutschigem Seifenboden ausrutscht.

  • tommaso sagt:

    Und was ist eigentlich mit den Frauen, die die Mächtigen und Reichen umschwärmen wie Nachtfalter das Licht? Wie sagte Bill Clinton: „Früher war ich das Dickerchen. Als Gouverneur von Arkansas konnte ich mich vor Verehrerinnen kaum retten…“

    • Markus Schneider sagt:

      Das ist Teil der Psyche der Frau. Aber um die werden wir Männer uns erst foutieren, wenn wir alle schwul geworden sind.

      • schwarze Zora sagt:

        Werden sie es gleich morgen, Markus Schneider, zögern sie nicht. Wenn solche Exemplare wie sie der Frauenwelt erspart bleiben, ist das Grund für ein lautes „Halleluja“

        und noch einmal: Halleluja Halleluja Halleluja….

      • Markus Schneider sagt:

        Betschwestern waren leider noch nie mein Typ. Apage, apage!

  • Alex sagt:

    Aus welchen Gründen sollten wir uns um das Privatleben von Politikern kümmern? Was gehen uns grundsätzlich die Seitensprünge und unehelichen Kinder anderer an? Das betrifft nur die Beteiligten. Ebenso die Frage der Vergewaltigung: Man kann darüber diskutieren, ob es hier ein gesellschaftliches Problem gibt. Aber der konkrete Fall betrifft ausschliesslich die an der Tat Beteiligten und die Justiz. Warum sollte für Politiker etwas anderes gelten? Sollten wir Politiker nicht ausschliesslich an ihrem politischen Verhalten messen? Bei Berlusconi z.B. wären wir dann endlich beim wirklichen Skandal.

  • yole sagt:

    als würden die Frauen – sowohl Monica oder auch Ruby – gewaltsam dazu gezwungen worden sein. Es braucht immer zwei, und zwar freiwillig.

    • Cara Mia sagt:

      Das stimmt definitiv nicht.

      • Markus Schneider sagt:

        Natürlich stimmt das. Gegen einvernehmlichen Sex zwischen Mann und Frau ist überhaupt nichts einzuwenden. Von Monic wurde nie behauptet, der Sex wäre nicht einvernehmlich gewesen. Und von Ruby wird ja sogar gesagt, sie habe Geld dafür genommen – noch mehr Einvernehmlichkeit lässt sich wohl kaum herstellen.

  • Spinnette sagt:

    Lasst uns nicht vergessen, das Strauss-Kahn’s Schuld noch nicht bewiesen ist… Dass Strauss-Kahn Frauen und Sex liebt, wurde ihm zum Verhängnis. Aber ob das bereits Beweis genug ist, um ihn als schändlichen Vergewaltiger hinzustellen?
    All die Frauen, die aus Geld- oder Rachelust Männer der Vergewaltigung bezichtigen, machen es schwieriger, in solchen Fällen nicht über die Absichten des Opfers zu zweifeln.

    • >All die Frauen, die aus Geld- oder Rachelust Männer der Vergewaltigung bezichtigen, machen es schwieriger, in solchen Fällen nicht über die Absichten des Opfers zu zweifeln.
      Das ist genau das Problem der juristischen „Emanzipation“. Und vor allem am Tatbestand „Vergewaltigung in der Ehe“. Ein Prozess in diesen Fällen kann nur zu einer grösseren Katastrophe führen. Das gesellschaftliche Bewusstsein hat sich in eine Richtung entwickelt, die juristisch nicht mehr operabel ist. Geschichten wie Kachelmann sind nur noch tragisch.

      • schwarze Zora sagt:

        Finde ich auch, tragisch für all die beteiligten Frauen, denen ein solcher Soziopath das Leben verpfuscht.

      • Sportpapi sagt:

        Müssen sich halt nicht auf so einen Typen einlassen. Sind ja nicht blöd, oder?

      • Σαπφώ sagt:

        Insbesondere ist tragisch, dass die Logik eines Giorgio besagt, es soll nicht einmal versucht werden, Gerechtigkeit über ein Gerichtsverfahren zu finden. Zurück zu Hush, Hush! und die Justiz solle vor der Schlafzimmetüre aufhören, sagt er doch.

    • Σαπφώ sagt:

      Es erstaunt immer wieder, dass bei Vergewaltigungsklagen sofort erstens auf die Unschuldsvermutung gepocht wird und GLEICHZEITIG der Klägerin unterstellt wird, sie habe monetäre Interessen.

      DSK jedenfalls hat der Familie des mutmasslichen Opfers Geld angeboten, damit geschwiegen und die Klage zurückgezogen werde.
      Zum Glück geschah die tat in New York City, einer Stadt mit einer Polizei der Weltspitzenklasse. Die haben seit den 70er Jahren eine Special Victims Einheit für genau solche Opfer. Die werden sofort professionell betreut und von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

      • Σαπφώ sagt:

        Die Familie hat also das DSK-Angebot an die zuständigen Behörden weitergegeben.
        Der Herr macht sich da nur noch verdächtiger. Zudem spricht die Forensik sehr stark gegen ihn.
        Jedenfalls habe ich noch nie vorher gehört, dass ein Bail in den Bil-Hearings um das sechsfache erhöht wird (von 1 Mio auf insgesamt 6) und die Verteidigung das schlucken muss.

      • schwarze Zora sagt:

        New York setzt den Massstab für die ganze Welt, was solche Verbrechen anbelangt. Sie haben die weltweit höchste Aufklärungsrate, weil sie absolute Profis sind und solche Täter als das behandeln, was sie sind: Als Kriminelle! Die Leiterin der New Yorker Sex Crimes Unit sagt, was sie so erfolgreich macht: „Wir glauben den Frauen. Was sie erzählen, ist für uns Tatsache“. Die Opfer werden bei der Klärung des Falles miteinbezogen, was eine heilende Wirkung hat.

        Von solchen Profis kann man in Europa einstweilen nur träumen. Ich hoffe, dass nun was geht, die Französinnen jedenfalls haben genug.

      • sepp z. sagt:

        solange noch aufgeklärt wird, gilt in zivilisierten teilen der welt die unschuldsvermutung.
        alles andere – wie: frauen sagen immer die wahrheit – ist ideologischer mumpitz.

      • Σαπφώ sagt:

        Sepp, der Eindruck ist leider sehr stark, dass in Europa die Behörden die ganze Forensik nicht im Griff haben, keinen Opferschutz betreiben. Siehe der Kachelmann Prozess, wo die Opfer und einige Zeugen von der Öffentlichkeit hätten abgeschirmt werden müssen.
        Unschuldig bis als schuldig bewiesen, und hier gilt dazu auch beyond reasonable doubt, wird sehr ernst genommen. Deshalb gibt es ja Dinge wie Bail Bonds.

        Deshalb werden Mörder wie OJ Simpson freigesprochen, weil das LAPD die Forensik verpatzte.

      • sepp z. sagt:

        ich bin ja kein eifriger verfolger des kachelmann-prozesses, aber es schien mir, also ob vor allem eine person durch den dreck gezogen wurde, und alle anderen ganz gut abgeschirmt worden sind.

      • Σαπφώ sagt:

        Einige Zeugen und das Opfer werden massiv durch den Dreck gezogen.

  • fufi sagt:

    4 / 4

    Und die unvorhergesehenen Variablen?
    Sind nicht nur mathematisch auszumerzen, denn sie stören ja nur!
    🙁
    Sie stören die gute alte Gleichung:
    (Macht = Geld) = (Geld = Macht) = Sex
    (ach ja: DIESE Gleichung geht auch auf, wenn sie von rechts gelesen wird!)
    8)

    • Evie sagt:

      Lieber fufi:
      Ich habe wirklich unheimlich Mühe, Ihre Texte zu lesen. Wäre es nicht möglich, einfach einen zusammenhängenden Text zu verfassen, anstelle dieser sinnlosen Aufreihung von Satzfragmenten? Bitte…

      • fufi sagt:

        Liebe Evie
        Zunächst besten Dank für den „lieber fufi“ und deine Kritik.
        Ich weiss, dass ich als literarischer „Aphoristiker“ sehr verdichtet und mit vielen Konnotationen – heisst hinter den Wörtern und zwischen den Zeilen – schreibe . Und ich weiss auch, dass das den LeserInnen vieles abverlangt!
        Und weshalb ich das im MB tue: das hat mit der 600 Zeichen-Beschränkung zu tun.
        Ich kann auch anders, aber wenn ich die ganze Zeit des Schreibens diese beschissene Zeichen-Gouillotine im Hinterkopf spüre, dann machts mir irgendwie keinen Spass mehr, so „echt“ zu argumentieren!
        noch 19 Zeichen!

      • Evie sagt:

        Das Problem am „hinter den Wörtern und zwischen den Zeilen“-Schreiben ist lediglich, dass die Wahrscheinlichkeit von Missverständnissen enorm gross wird. Ich bin wirklich überzeugt, dass es möglich sein sollte, seine Gedanken verdichtet auf 600 Zeichen Fliesstext zu bringen (oder mit einem zweiten oder dritten Post zu verlängern). Das ist zwar bisweilen anstrengend und verlangt vor allem dem Schreiber einiges ab, aber es ist für den Leser umso angenehmer. Es ist doch auch in deinem Interesse, dass deine Argumente gelesen und v.a. verstanden werden.

      • fufi sagt:

        @Evie

        🙂

  • fufi sagt:

    3 / 4
    Und irgendwann tritt eine unvorhergesehene Variable auf, sodass die Gleichung nicht mehr aufgeht. Und die ganze moralische Welt schreit Zeter und Mordio! Und hang ‚em higher!
    Lasst dem Dampf schnellstmöglich raus, damit wir den Deckel wieder drüberstülpen können!
    Und wir sie alle wieder bewundern dürfen, die Reichen und die Mächtigen, die alles kriegen, was sie sich denn wünschen mögen. Männli oder Weibli!
    Auf solche Hochglanzleben mögen wir doch keinen Fliegenschiss kommen lassen?

  • fufi sagt:

    2 / 4
    Tja, solange die gute alte Gleichung
    (Macht = Geld) = (Geld = Macht) = Sex
    noch immer aufgeht, und das tut sie denn auch allermeistens, scheinen ja alle Beteiligten zufrieden zu sein.
    Weiss nicht, ob die H.C. heute DAS wäre, was sie ist, wenn sie sich damals vom Schürzenjäger-Billy getrennt hätte?
    „Stand by your man“? oder nicht eher „I got too much to lose?“
    Insofern ist ja das Phänomen der stinkreichen femina-cougars auch noch ganz interessant?

  • fufi sagt:

    1 / 4
    äxgüsi auguste!

    Was DAS mit „Unzucht mit Abhängigen“ zu tun hat?
    Im weitesten Sinne ja schon.
    Aber bleiben wir doch besser dort, wo söttige Scheisse tagtäglich verunstalten und verharmlost wird!
    Und versuchen wir also die xyz täglichen Fälle zu verhindern, die wir vielleicht eben verhindern könnten?

    You know what i mean!

  • Hans vom Hübel sagt:

    Lieber Oogüst, sie haben den Kopierschutz vergessen. 😉

    Um mit einer Ihrer eigenwilligen Sprichwort-Kreationen zu sprechen: lassen wir doch das Minarett im Industriequartier. Die reisserische Überschrift schiesst deutlich übers Ziel hinaus. Machtmissbrauch geschieht in den allermeisten Fällen auf Familien- und Beziehungsebene. Hier aufgrund weniger exeplarischer und noch dazu sehr unterschiedlicher Fälle das Bild des durch Macht korrumpierten und ausser Rand und Band geratenen Mannes zu zeichnen erscheint mir nicht seriös.

    • Hans vom Hübel sagt:

      PS: Nicht die Tatsache, dass Berlusconi trotz „Bunga bunga“ noch immer amtet, sondern jene, dass er trotz seiner kriminellen Verstrickungen immer noch im Amt ist, ist skandalös und stellt der italienischen Wählerschaft ein Armutszeugnis aus.

      • Evie sagt:

        Die Frage ist nur, inwiefern die italienische Wählerschaft wirklich einen Einfluss auf Berlusconis penetrantes „Sesselkleben“ hat. Ein korrupter Staat ist und bleibt korrupt… 🙁

    • Simone sagt:

      Nun gut, dieses Problem haben doch alle Regierungen dann und wann mal… erinnern Sie sich noch an einen gewissen F.Lombardi aus dem Tessin… war/blieb/ wurde Wiedergewählt trotz Verurteilung im Nationalrat… 🙂

  • R.H sagt:

    Zum Glück gibt es noch Männer,die sich auf sexuelle Abenteuer mit Frauen einlassen.Mir sind die Männer, die keine sexuelle Abenteuer mit Frauen haben suspekt.Meinung eines freien emanzipierten Mann.

    • heidi reiff sagt:

      Es gibt auch noch „Schwuchteln“ = Homomänner – Lesben – und Bi-Sexuelle, Sex ist Privatsache. Sexueller Missbrauch an Kindern muss geahndet werden, Kinder können sich ja nicht wehren.

    • Cara Mia sagt:

      Die freien emanzipierten Männer, sprich Rumvögler, sind in der Regel schlechte Liebhaber, so dass jede Frau sie eigentlich entbehren könnte. Vorbehalten, eine verliebt sich blöderweise (Kachelmann). Monogame Männer sind in aller Regel die viel besseren Lover. So sorry.

      • tobe or not tobe sagt:

        Yep, beim ständigen Wechseln kann man sich auch nicht den individuellen Ansprüchen eines jeden Frauenkörpers gleich widmen, der sex verkommt zu einem Sport, mit immer gleichen Zielläufen 🙂

      • Cara Mia sagt:

        @to be: Hab mir auch schon überlegt, weshalb, aber da könnte was dran sein. Die entsprechenden Herren bilden sich nämlich meistens einen, sie würden „die“ Frauen kennen. Das Gegenteil ist der Fall, sie kennen gar keine wirklich. Vielleicht auch, weil sie sich mehr um sich selber kümmern und den immer besseren Kick, und nicht um die Frau. Eigentlich keine gemeinsame Sexualität, eher ein Silberrücken-Gerammel.

      • Markus Schneider sagt:

        Ein wunderschönes Gewäsch: „eigentlich entbehren“… Wäre es so, dann gäbe es die Rumvögler doch gar nicht. In Wahrheit gibt es die Rumvögler doch nur, weil sich die Frauen von ihnen vögeln lassen.

      • sepp z. sagt:

        cara mia, eine gewagte these.
        scheint eher projektion einer spezifischen sexualmoral zu sein als empirie.

      • Gustavo sagt:

        Also ich glaube eher dass Männer mit einem vielseitigen Sexleben gut im Bett sind. Ich bezweifle dass jemand hierzu verlässliche Aussagen machen kann (auch Cara Mia nicht, ausser sie hätte mit einer statistisch relevanten Anzahl von Männer geschläfen, deren Sexleben in und auswendig gekannt und ihre persönliche Sexualmoral ausblenden können) aber folgendes sind meine Überlegungen:
        – Mann hat viele Frauen, weil diese untereinander Klatschen was für eine Bombe er ist
        – Mann mag Sex. Das merken die Frauen
        – Mann mit vielen Frauen wird von Frauen geschätzt. Sie empfinden Sex mit ihm darum sc

      • sepp z. sagt:

        ich stimme mit gustavo grundsätzlich überein. wobei punkt 1 bei diskreten rumvöglern nicht relevant ist.

        cara mia ‚rumvögler können sich den individuellen ansprüchen des frauenkörpers nicht widmen‘.
        ich denke eher, wenn frau und mann die ansprüche ihrer körper (und gefühle etc) nicht auszudrücken vermögen, dann ist der sex auch nach 10 jahren ehe für die füchse. zudem sind auch in langen beziehungen die bedürfnisse von akt zu akt verschieden, es gibt nichts langweiligeres als sexpartner (mann+frau!) die denken, sie würden die mechanik des partners jetzt langsam (nach all den jahren) kennen.

      • sepp z. sagt:

        ah, gustavo, dein dritter punkt ist auch nonsense, meiner meinung nach.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    2.
    Gibt es die strafrechtlich relevanten Übergriffe. Auch wenn nicht immer alles „freiwillig“ passiert, wenn keine direkte Gewalt im Spiel ist, gibt es doch Situationen, wo sich die Begriffe „Freiwillikeit“ und „Nötigung“ vermischen, nämlich dann, wenn der schwächeren Person ein erheblicher Nachteil entsteht, wenn sie auf die Avancen des Bedrängers nicht eingeht, deshalb geniessen Abhängige besonderen Schutz.

    3.
    Sind es oft dieselben, welche sich strafrechtlich gerade noch im grünen Bereich oder eben schon nicht mehr bewegen, je nach Situation. So wie es DSK vorgeworfen wird.

    • schwarze Zora sagt:

      Zwischen einem Womanizer und einem Predator gibt es grosse Unterschiede. Um ein Womanizer sein zu können, braucht es besondere Eigenschaften, viele möchten sie, wenigen sind sie gegeben, Macht ist vielleicht hilfreich dabei, aber überhaupt keine Voraussetzung. Arme Studenten und Beach Boys können genauso Womanizer sein wie Politiker und Wirtschaftsbosse. Ein Predator kann jeder sein, leider. Es ist keine Auszeichnung, ein Predator zu sein. Es ist ein Armutszeugnis, wenn man eine Frau nur bekommt, wenn man sie überwältigt.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    1.
    Auch wenn der Begriff der „Unzucht“ veraltet ist, bleibt doch die Tatsache bestehen, dass Mächtige sich sehr gern Gespielinnen am andern Ende der gesellschaftlichen Hierarchie suchen, Ehefrauen natürlich nicht, nur Gespielinnen. Das dies ein Ausnutzen ihrer Macht ist, ist wohl unbestritten, es wird sich hier selten um die grosse Liebe handeln. Ob solche Leute die Richtigen sind, wenn es darum geht, die Interessen von sehr vielen zu vertreten, bezweifle ich stark, wer so ungehemmt seinen Egoismus auslebt auf Kosten von Schwächeren zeigt, dass er charakterlich ein grosses Defizit hat.

    • Simone sagt:

      Sie benutzen das richtige Wort (insofern es nicht um Missbrauch geht): „Ausnutzen“… und da muss ich doch sagen, dass man, resp. frau, sich in den meisten Fällen „ausnutzen lässt“…

    • Oksana sagt:

      Anscheinend beurteilt der Wähler das von ihnen festgestellte charakterliche Defizit anders, sonst würden Typen wie Berlusconi keine Karriere in der Politik machen. Spannend in den genannten Fällen ist vor allem, welche Ehefrauen weiterhin zu diesen Typen stehen. Dem Femminismus nahestehende Frauen wie Anne Sinclair und Hillary Clinton trennen sich nicht von ihren untreuen Ehemännern, während Veronica Lario und Maria Shriver fähig sind, sich von solchen Männern zu trennen. Hier wird offensichtlich, dass Femministinnen nicht unbedingt die starken Frauen sind, als die sie sich gerne aufspielen.

      • Simone sagt:

        Es könnte ja sein, vielleicht, und nur vielleicht, dass sich Hillary auch schon den einen oder anderen Loverboy angelächelt hat… Ob eine Beziehung monogam oder nicht zu verlaufen hat, ist, wie hier schon oft gesagt, Privatsache…

      • schwarze Zora sagt:

        Wie eine Frau damit umgeht, wenn ihr Mann noch andere Frauen hat, ist keine Frage von Feminismus oder nicht. Simone de Beauvoir und Sartre z.B. hatten eine offene Beziehung, es gab immer wieder auch andere Partner in der Beziehung. Dies auszuhalten und sich nicht in seinem Selbstbewusstsein verletzt zu fühlen, ist schon ein Zeichen von Stärke, ob Feministin oder nicht. Einander der beste Freund zu sein, jenseits vom Begehren, kann die stärkste Beziehung überhaupt sein, auch das braucht eine grosse Reife. Damit will ich nicht DSK in Schutz nehmen, der ist jenseits, die Anklage ist krass.

  • Evie sagt:

    Der Artikel vermischt hier einige Dinge die nicht vermischt gehören. „Unzucht“ ist als Begriff antiquitiert, zu kulturspezifisch, subjektiv und zu ungenau, um eine bestimmte Art von sexuellem Verhalten zu beschreiben. Die hier beschriebenen Fälle haben nichts mit dem erzwungenen Bezug zu „Sex mit Abhängigen“, welcher bestraft gehörte, zu tun.

    Schwarzenegger: Hat ein Kind mit der Haushälterin gezeugt. Beide Parteien sind einverstanden. Ehebruch ist nicht strafbar. Wo ist das Problem? Berlusconi: Hatte keinen (!) Sex mit einem minderjährigen Escort-Girl. Es ging in der ganzen Affäre vor allem..

    • Evie sagt:

      …um Machtmissbrauch, den er betrieben hat, indem er Ruby schütze, weil er nicht wegen Umgangs mit einer zu jungen Prostituierten drankommen wollte. Ist er aber und der Prozess findet in ein paar Tagen statt. Ist eine Edel-Prostituierte eine Abhängige im Sinne des Artikels? DSK: Kein Kommentar, der Mann ist angeklagt, aber nicht verurteilt. Insofern gilt die Unschuldsvermutung.

      • Evie sagt:

        Ach ja… Da war ja noch einer… Clinton: Ehebruch ist nicht strafbar. Aber so wie ich mich an die Affäre erinnern kann, war es einvernehmlich zwischen den beiden. Clinton ist wegen Falschaussage unter Eid drangekommen, nicht wegen sexueller Belästigung oder Vergewaltigung.

        Tut mir leid, aber der Artikel ist schlecht recherchiert und sehr subjektiv. Man kann in einem Blog polarisieren, aber sollte dies auf der Basis von Tatsachen tun.

    • Simone sagt:

      Ich kann mich Ihnen anschliessen, hier wird vieles durchmischt! Anti-Monogamisten mit Missbrauchern im gleichen Atemzug zu nennen, zeugt nicht gerade von viel thematischem Tiefgang.

      • Markus Schneider sagt:

        Das Hauptargument in Augustes Artikel war doch, dass alle Beschriebenen Männer sind. Das ist doch Missetäter genug.

    • Cara Mia sagt:

      Nur zur Richtigstellung: nach italienischem Recht war Ruby minderjährig und im Schutzalter. Nach schweizerischem Recht nur minderjährig (sie war noch nicht 18), bei uns dürfen sich 16-Jährige prostituieren, in Italien nicht.

      • Evie sagt:

        @ Cara Mia:
        Genau, vollkommen richtig. Aber wie DSK ist Berlusconi (noch) nicht deswegen angeklagt. Gegen Berlusconi läuft ein Verfahren wegen Amtsmissbrauch und Umgang mit minderjährigen Prostituierten. Allerdings ist es, laut beiden beteiligen Personen, nicht zum Beischlaf gekommen.

  • sepp z. sagt:

    Will uns der Blogger damit sagen, dass Sex zwischen zwei Menschen, welche nicht auf der gleichen gesellschaftlichen Ebene stehen bzw. nicht denselben Lohn oder diesselbe berufliche Position haben, per se verwerflich ist?

    • Theo sagt:

      Gute Frage, Herr Z. – Vielleicht will uns der Blogger sagen, Sex sei immer schlecht. Weil Sex Unterwerfung sei. Und weil er ihn nicht bekomme.

    • Dan sagt:

      vielleicht will uns „Auguste“ auch sagen, dass sex und beziehung auch nur ein markt ist; wer optisch kein renner ist und sozialprestige oder geld fehlt, macht viele konzessionen, damit mann/frau überhaupt zu sex oder beziehung kommt…

      • روح مستوى sagt:

        @Dan
        dann haben sie auch gleich kurz umschrieben, wer August ist…

      • Markus Schneider sagt:

        Normalerweise gibt’s ja auch ein nettes kleines Foto vom Verfasser des Mamablog-Beitrags. Im Fall von Augsute gibt’s wohl kein solches. Da versteht man dann auch besser, warum seine Meinung so ist, wie er sie äussert.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Markus Schneider: muss Sie enttäuschen, normalerweise gibts von Carte Blanche Schreibern,
        wenn diese aus den Reihen der KommentatorInnen stammen,
        eben gerade KEIN Photo.
        Sie werden im Archiv keine einzige KommentatorIn-Carte Blanche mit Konterfei finden.

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    der text vermischt zuvieles. erstens gilt bei DSK immer noch die unschuldsvermutung bis er verurteilt ist. zweitens gehts in diesem fall um vergewaltigung und nicht wie bei allen anderen genannten um einvernehmlichen sex. vergewaltigung ist immer schlecht. aber wenns einvernehmlich ist – wie in den anderen fällen, dann ist die frau gleichwohl verantwortlich für das was geschiet. frauen wissen genau wie man einen mann rumkriegt. da ist man als mann ziemlich ausgeliefert. so gesehen könnte man ganz böse sein und sogar den frauen die schuld geben. tue ich jetzt aber nicht. aber ich könnte.

    • sepp z. sagt:

      speziell bei Ruby und Berlusconi bin ich mir nicht ganz sicher, welche der beiden Personen nun die skruppellosere sei. erstere wurde ja bald auf dem Opernball in Österreich wieder gesehen. Der Milliardär an ihrer Seite hiess aber nicht Berlusconi.

    • schwarze Zora sagt:

      ….können tut man vieles, wenn der Tag lang ist. Mann kann auch einfach ein kompletter Idiot sein. Na Bravo, wie selbstbestimmt!

  • Dan sagt:

    Ja was jetzt… gehts hier um „Unzucht mit Abhängigen“, «schützenswerte» Privatsphäre oder «Stand by your man» resp. «Bye, Bye?» …. beschränke mich mal auf die ehefrauen… man muss sich doch nichts vormachen, gerade prominente oder politiker leben ein doppelleben.. inkl den frauen. also was soll dieses moralische getue, frauen bleiben in der regel bei solchen alpha-männchen aus den gleichen gründen, warum sie diese überhaupt geheiratet haben – selbstverständlich gehe diese auch fremd und bezahlen für sex. es interessiert einfach niemanden, da kein kapital daraus zu schlagen ist..

  • Theo sagt:

    Richtig, Herr Zeitungsleser, es geht, da haben Sie m.E. recht, nur um die Frage „Wurde jemand in seiner Integrität verletzt?“

    Ich zweifle SEHR daran, dass die fünf Footballspieler aus Ihrem Link von der Lehrerin in ihrer Integrität verletzt wurden. Ist es nicht so, dass ein Männchen nicht kann, wenn es nicht will?!

    DIe fünf werden wohl ohne jeglichen Schaden durchs Leben gehen nach dem Sex mit ihrer Lehrerin – im Gegensatz zur Frau, die vergewaltigt wird oder im Gegensatz zur genötigten Lehrtochter. Der Schaden wird eher bei den fünf Papis zu suchen sein, die vor Neid gelb werden.

    • Dan sagt:

      aus welcher steinzeit-emanzenzeitung haben sie denn solchen unsinn… männer können in ihrer integrität nicht verletzt werden, wenn sie von einer frau sexuell missbraucht oder unter druck gesetzt wurden? solche opfer-stereotypen gehören auf den müllhaufen der geschichte, psychische gewalt oder druck kann von beiden seiten ausgeübt werden, mit entsprechenden folgen. die opferrolle wird bei frauen einfach gesellschaftlich zelebriert, der mann würde das ja nicht mal zugeben.. berechtigt, wenn man solche statements liest..

      • xyxyxy sagt:

        richtig Dan – nur dass hier auch die Macho-Szene tüchtig diesen Mythos aufrecht erhält

      • schwarze Zora sagt:

        In Emanzenzeitungen steht übrigens nichts davon, dass es keine männlichen Opfer von sexuellen Übergriffen gibt, ganz im Gegenteil: Dank der Feministinnen wurde sexueller Missbrauch überhaupt erst thematisiert, Feministinnen sind die natürlichen Feindinnen aller Pädosexuellen. Soviel zu Emanzen und zur Steinzeit, die, was Missbrauch betrifft, noch nicht lange zurückliegt, etwas Mitte der 70er Jahre des letzten Jh. wurde diese Elend benennt.

  • Markus Schneider sagt:

    Der schwule Auguste ist einfach nur peinlich. Sex zwischen Mann und Frau rührt man einfach zusammen und raus kommt schlecht. Ihm wär’s wohl lieber, Männer würden sich nur noch an Typen wie ihn halten.

    • Theo sagt:

      Na, na, Herr Schneider… Wir wissen ja noch nicht mal, ob Auguste (man beachte das E am Schluss) eine Frau oder ein Mann ist. Vielleicht ist er ein gänzlich unschwuler Mann, dessen Frau dem Charme ihres Chefs erlegen ist? VIielleicht eine vielfach betrogene Frau?

    • tobe or not tobe sagt:

      mit dem falschen Bein aufgestanden….. ? lehnen sie sich nicht zuweit aus dem Fenster, wollen wir doch sachlich bleiben 🙂

    • schwarze Zora sagt:

      Warum unterstellen sie Auguste, dass er schwul ist? Weil er kein Machogebahren an den Tag legt? Wie undifferenziert!

      Und warum missbrauchen sie „schwul“ um ihn zu diskreditieren? Sind Schwule weniger werte Menschen? Wie entlarvend!

      Pflegen sie ihre Vorurteile anderswo, es ist peinlich, sowas hier lesen zu müssen.

    • Markus Schneider sagt:

      Auguste hat hier in seinen hunderten Kommentaren im Mamablog sein Schwulsein ausreichend unter Beweis gestellt. Dass es keine Ehre ist, schwul zu sein, versteht sich selbst.

      • tobe or not tobe sagt:

        Keine Ehre? was hat dies mit Ehre zu tun. Die Ehren eines jeden ist unanfassbar…auch ihre Herr Schneider. Sich auf solche Verurteilung einzulassen, spricht nicht gerade von gutem Charakter…

      • Herbert Höhner sagt:

        Sie verwechseln das mit der Würde. Und die ist unantastbar. Aber nur in der Bundesrepublik Deutschland.

        @Σαπφώ: Auguste hat sich hier schon als sovieles geoutet, dass es nicht zum Sagen ist. Meinethalben darf dieser feinsinnige Mensch gern auf seinem Ufer verweilen.

    • Σαπφώ sagt:

      hmmmmm….. Auguste hat sich hier als Vater geoutet, der seine Kinder sehr liebt. Seine bewundernden Aussage Frauen gegenüber sind sehr hetero, bis zu den Anspielungen auf nasse T-Shirts.

      Ich denke eher, dass Sie neidisch sind auf seine sprachliche Eleganz und Feinsinnigkeit. Kann ja sein, dass sie da eifersüchtig sind, wenn angenommen wird, dass Sie zur Spartacus Fraktion gehören. Das sind meist eher klobige Männer, die gerne etwas jünglingshaft wirkende Männer ‚maskulin‘ vernaschen wollen.
      Da Auguste ganz klar auf dem Hetero-Ufer verweilt, muss Sie das ungemein ärgern.

      • Boris sagt:

        @Sappho
        Auguste und sie haben fast die gleiche Macke; verbissen auf „sprachliche Eleganz“ achten, aber Inhaltlich, Bauernweisheiten abspuhlen.

  • Rudolf sagt:

    „Sallusts Beschreibung Roms im Jahre 80 v. Chr. – eine Regierung, die vom Reichtum kontrolliert wird, eine herrschende Klasse, der wiederholte politische Skandale gleichgültig sind, eine Öffentlichkeit, die durch Wagenrennen und Gladiatorenshows abgelenkt ist – all dies kann als gute Zusammenfassung einiger unserer eigener Zustände gelten.“
    (Lewis H. Lapham: Waiting for the Barbarians)

    • tobe or not tobe sagt:

      Wagenrennen und Gladiatorenshows= FORMEL 1 UND FUSSBALL

      Regierung vom Rechtum kontrolliert= Willkomen im kapitalistischem „demokratie“System

      Skandale gleichgültig= Von Clinton, bis Berlusconi, bis Blocher bis bis …

      Ja und was passierte mit dem alten Rom dazumal ? Es existiert nicht mehr….

  • zeitungsleser sagt:

    heikles thema. ich bin einig mit denen, die gesagt haben, es fehle die differenzierung.

    es fehlt auch ein hinweis darauf, dass es durchaus auch damen gibt, die grenzen nicht ganz einhalten: http://www.blick.ch/news/ausland/sie-hatte-sex-mit-fuenf-schuelern-166208.

    man sollte diese dinge nicht in gender-kriege verwandeln. es geht nur um eine frage: wurde jemand in seiner integrität verletzt? wenn ja wie? das stgb unterscheidet vergewaltigung (gewaltanwendung), schändung (opfer hat keinen willen), ausnutzung von notlage, missbrauch von kindern, missbrauch von abhängigen…

    • zeitungsleser sagt:

      missbrauch von jugendlichen in einem erziehungsverhältnis, etc.

      • Theo sagt:

        Richtig, Herr Zeitungsleser, es geht, da haben Sie m.E. recht, nur um die Frage “Wurde jemand in seiner Integrität verletzt?”

        Ich zweifle SEHR daran, dass die fünf Footballspieler aus Ihrem Link von der Lehrerin in ihrer Integrität verletzt wurden. Ist es nicht so, dass ein Männchen nicht kann, wenn es nicht will?!

        DIe fünf werden wohl ohne jeglichen Schaden durchs Leben gehen nach dem Sex mit ihrer Lehrerin – im Gegensatz zur Frau, die vergewaltigt wird oder im Gegensatz zur genötigten Lehrtochter. Der Schaden wird eher bei den fünf Papis zu suchen sein, die vor Neid gelb werden.

      • xyxyxy sagt:

        ach das sind doch ganz oberflächliche Einstellungen – auch Minderjährige Mädchen werden nicht zwingend genötigt, dennoch ist die Tat IMMER verwerflich. Erwachsene sollen sich vor Heranwachsenden zurückhalten, denn das Machtgefälle ist riesig.
        Ob ein Junge Football spielt oder Queflöte spielt tut nichts zur Sache. Seine Psyche kann genau gleich sensibel sein. Oft kommt er in ein Abhängigkeitsverhältnis zu einer viel älteren Frau, das raubt ihm die besten Jugendjahre und die Möglichkeit auf natürliche Weise seine sex. Erfahrungen mit jmd. auf Augenhöhe zu machen.

      • zeitungsleser sagt:

        ich weiss nicht, ob Ihre these auch für 11 jährige jungs (bild 18) uneingeschränkt gilt. die frage ist aber sicher nicht einfach. im zweifel hilft das gesetz: es sagt (bei uns): es geht nicht unter 16, wenn der altersunterschied mehr als drei jahre ist und es geht nicht, wenn ein erziehungs- oder abhängigkeitsverhältnis besteht, das ausgenutzt wird.

      • schwarze Zora sagt:

        Es gibt keinen Grund, hier erneut differenzieren zu wollen, ob oder ob nicht, wenn das Kind männlich war. Wenn an einem Penis rumgespielt wird, ist es normal, dass er errigiert, das heisst nicht, dass der Junge deshalb wirklich Sex mit dem Erwachsenen haben wollte. Das Gesetz ist klar, daran haben wir uns alle zu halten, fertig.

      • Herbert sagt:

        Ich habe mal hier reingeschaut und wundere mich über die teilweise sehr gehässigen Äusserungen, die zeigen, dass nur selten gelesen und überdacht wird, was der andere schreibt. Ins Auge gestochen ist mir der obige Satz „Wenn an einem Penis rumgespielt wird, ist es normal, dass er errigiert (sic!)“. – Verehrte Dame, wenn Sie eine Methode des Rumspielens kennen, die immer (!), auch unter Stress, diese Wirkung entfaltet, bitte ich Sie um die Vermittlung derselben. Ich werde sie weltweit vermarkten und Sie und mich reich machen.

  • tobe or not tobe sagt:

    Die Abhängigkeit die Auguste hier erklären will, ist genau die abhängigkeit von Kapital und Macht, die die heutigen Frauen gelern haben für sich zu nützen. Die Story des IWF Chefs, wobei Gewalt angewendet wurde, darf man auf keinen Fall mit normalen Schürzenjäger wie Berlusconi vergleichen. Die Opfer aber, ob die marrokanische RUBI von Berlusconi, die als Escort Girl genauso abhängig ist, wie das unterbezahlte Zimmermädchen das vergewaltig wurde. In beiden Fällen werden Abhängige missbraucht, gewillt oder auch unverzeihbar vergewaltigt. Ist aber ein schmaler Grad…. $$$ root of all evil

    • xyxyxy sagt:

      jö das böse Geld, nein aber auch. Wollen sie jetzt wieder mit Marderfellen Tauschhandel betreiben? Einfach lächerlich, diese Thematik poliltisch ausschlachten zu wollen.

      Es gibt auch arme Schlucker die auf den Strich gehen und sich dort Minderjährige kaufen oder Frauen, welche durch Menschenhandel und Vergewaltigung für diese Arbeit gefügig gemacht worden sind. Woran jetzt Geld die Schuld haben soll, an diesen Charakterlumpen, ist schon fragwürdig.
      Das Böse ist nicht in einer Sache, sondern im Menschen.

      • tobe or not tobe sagt:

        $ Macht deinen Charakter kaputt.. Viel Geld macht dich zum Ziel, lässt dir aber die WElt zu Füssen liegen. Aber recht hast du Xyxyxy, auch Arme gehen auf den Strich oder gehen nach Thailand Kinder zu missbrauchen… Und das hat nichts mit Dollars oder Franken zu tun sonder mit Unehrenhaftem Verhalten… Ohne Nachfrage kein Angebot auf dem Strich oder nicht?

      • xyxyxy sagt:

        richtig Tobe
        es stimmt, dass Macht korrumpieren kann – aber dann ist es sinnvoller von Macht zu sprechen und nicht von Geld.
        Manch einer mit viel Geld hat wenig Macht und manch einer mit gar nicht so viel Geld hat trotzdem Macht.
        Aber selbst die Macht an sich ist nicht das Böse.
        Denn wenn ich als Mächtiger meine Macht missbrauche, zeigt das nur, welche Anlagen in mir sind. Nicht jeder Mächtige ist ein Bösewicht. Es gibt auch viele „gute Patrons“, vielleicht keine Heiligen, aber das sind ja wir Minderbemittelten auch nicht.

  • Em sagt:

    ..der Mann hat seine Frau zwar betrogen, was aber nicht zwangsläufig mit mangelnder Liebe zu tun hat, sondern mit der Tatsache dass wir Menschen einen Trieb haben, den Frauen zugegebenermassen besser im Griff haben. Und dieser einmalige Ausrutscher führt dazu, dass der Mann die „Affäre“ aushalten muss, weil sie droht, alles zu erzählen.
    Ich sage damit nicht, dass alle Frauen rachsüchtige Biester sind, ich wollte lediglich die andere Seite aufzeigen.
    Und zum Schluss: Ich bin auch eine Frau 😉

  • Em sagt:

    Auch wenn ich jetzt Gefahr laufe, von allen Seiten beschimpft zu werden, erlaube ich mir dennoch zu sagen, dass es Frauen gibt, die für ihre Zwecke über Leichen gehen würden. Man nehme zum Beispiel Tiger Woods, kaum hat eine den Mund aufgemacht kamen plötzlich alle! Wieso sollte es denn bei Politikern anders sein? Die Affäre will nicht länger die Affäre im Hintergrund sein, sondern die neue Ehefrau, die sich im Glanz der Öffentlichkeit sonnt. Um dieses Ziel zu erreichen, macht sie diesem Typen das Leben zur Hölle, was oftmals zu einem derartigen Eclat führt und in die Öffentlichkeit gelangt..

    • tobe or not tobe sagt:

      Es wurde in en letzten Jahren zum Hype gemacht, das sich verflossene Affären von Stars plötzlich im Blitzlicht suhlten um ihre 5 minutes of fame, zu erhaschen.
      Sehen sich doch mal als diese Affären an, die sich weltweit einen Star angeln um wohlmöglich noch berühmt zu werden. Sie müssen nichts können, nur für den richtigen die Beine breit machen. Das aber vielen Frauen dieses Bild noch als normal vermittelt wird, schürt nochmer ehrenloses Verhalten beider Geschlechter.

      • Em sagt:

        Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht! Es ist meiner Meinung nach krank, so etwas als normal zu betrachten und es ist in der Tat so, dass sich diese Spirale immer weiter dreht. Es gibt bei beiden Geschlechtern derartige Exemplare.
        Die Frage, die ich mir stelle ist, haben solche Menschen denn gar keine Ehre und Stolz?

      • tobe or not tobe sagt:

        Ehre und Stolz sind klar falsch am Platz in dieser Gesellschaft. Ehre und Stolz wird mit erreichung eines höheren STandards gleichgesetzt. Das reiche und mächtige Männer Anziehungskraft auf Frauen haben, kann wohl keine bestreitten. Das sich Frauen ein besseres Leben erhoffen, indem sie sich ein Star, Millionär oder Politiker schnappen, ist fast schon zum Sport geworden. Frauen werden heute zwar in Märchen stärker dargestellt, in den Medien nur als Objekte dargestellt, die lediglich ein Lächeln und Körper zu bieten haben. Männer schweigen darüber und geniessen den Zustand, was ehrenlos ist.

      • Em sagt:

        Eigentlich traurig, aber leider wahr. Durch solche Frauen wird den Männern das Bild vermittelt, dass man(n) nur die richtigen Mittel haben muss und dann kann man(n) jede haben. Dies führt wiederum zur Aufdringlichkeit wie im Beispiel DSK. Solche Männer können kein „Nein“ akzeptieren..

  • Blitz Blank sagt:

    Tja, die männliche Sexualität. Die Natur scheint nicht zimperlich zu sein, wenn es darum geht, die Reproduktion sicherzustellen: Vor kurzem konnte ich ein Entenpaar beobachten, dass von einem fremden Enterich bedrängt wurde. Genauer gesagt jagte er das Weibchen und wollte es begatten (seine Gene weitergeben). Der „Ehemann“ biss dem Eindringling jeweils in den Hals und konnte ihn nur mit sehr grossem Einsatz von seinem Weibchen abdrängen. Alles in allem keine schöne Szene!
    Diese Mechanismen sind in der Natur normal. Bei uns Natur-/Kulturwesen sind sie zurecht ein Fall für das Strafgesetz.

    • fufi sagt:

      Tja, die Enten!
      Leben nämlich monogam, bis zum Tode des einen Partners.
      Und wenn IHR, der Ente was nicht passt, hetzt sie ihren Mann (Erpel, übrigens) auf alles los, was ihr nicht passt.
      Auch auf „unverheiratete“ Nebenbuhler, den Enten sind BEIDSEITS monogam.
      🙂

      • Susann sagt:

        Stockenten-Erpel (Stock-Erpel?) sind nicht monogam. Ob in Paarbeziehung oder nicht, suchen sie aktiv nach Kopulationsmöglichkeiten mit vielen Enten. Die Weibchen haben sich evolutiv jedoch dagegen gerüstet und können unerwünschte Entenpenise in vaginale Sackgassen umleiten. Nur als fun fact gedacht und weiss Gott nicht als Allegorie auf die eigentliche Diskussion.

      • fufi sagt:

        Danke!

        Wusste ich nicht!

        Kannst du mir einen Hinweis zum Nachlesen geben?

        😀

      • fufi sagt:

        Aber der mit den Sackgassen …. !?!

        Da gibt’s – off topic – ja auch andere Arten, wo die Mägdlein zunachst mal nehmen was kommt, und erst am Schluss entscheiden, was sie denn aufnehmen wollen!

        Ziemlich sophisticated?

        P)

  • Thomas1 sagt:

    Ein kleiner Schreibtipp an Augsute: Statt sich auf möglichst originell wirkende Formulierungen lieber auf die Qualität des Inhalts konzentrieren. Kommt bestimmt besser und wirkt dann nicht so konfus. Ausserdem ist die Selbstverständlichkeit, mit der die Vorverurteilung von DSK geschieht, ziemlich primitiv.

    • xyxyxy sagt:

      stimme dem Schreibtipp zu – und: herbeibemühte Originalität ist nicht originell

    • Cara Mia sagt:

      hm… wer so schlaue Tipps gibt, sollte es selber eigentlich besser können…

      • schwarze Zora sagt:

        Finde ich auch, Cara. Und einen Gruss von meiner kleinen rothaarigen Schwester, sie ist der gleichen Meinung. 😉

  • Klicki sagt:

    Man darf die Grenzen zwischen unmoralischen Affären und sexuellen Übergriffen nicht verwischen. Die Lewinsky-Affäre im Zusammenhang mit Vergewaltigung und sog. „Unzucht mit Abhängigen“ in Verbindung zu bringen, ist verfehlt. Lewinsky war keine Angestellte, sondern eine unbezahlte Volontärin, als die Affäre begann, und nach allem, was man weiss, ging die Initiative von ihr nicht weniger aus als von Clinton.

  • Alain Burky sagt:

    Man sollte klar trennen zwischen Schuerzenjaeger und Gewaltanwendung.
    Ich habe nie gelesen, dass Casanova gewalttaetig war,
    aber was Frauen alles unternommen haben um nur mit ihm in Kontakt zu kommen.

    • E.H.Roth sagt:

      nun über ihre eigenen schwächen mögen die Frauen nicht gerne reden. Die Liste wäre zu lang das Resultat erbärmlich und vernichtend.

  • 1. Die Wahrscheinlichkeit, in einem Sex-Skandal involviert zu sein, ist für männliche Politiker sehr hoch, da Macht (und vor allem der lässige Umgang damit) die Attraktivität eines Mannes stark steigert und Frauen beeindruckt.
    2. Bei den Frauen sind meistens Puppen wie Hilton, Lohan etc. betroffen, was schlussendlich ganz dem klassischen Genderbild entspricht.
    3. Keinen Sex zu haben mit Lewinsky ist doch sympathisch und steht nicht im Widerspruch mit Clinton’s Fähigkeiten.
    4. Moderne, „normale“ Männer nehmen sich die Zeit für die Frau zuhause. Mächtige Männer auf Reisen haben die Zeit nicht.

  • xyxyxy sagt:

    ach Auguste diesem Beitrag fehlt es an differenzierung. Affären und Nötigung-Vergewaltigung-Minderjährigen Sex ist nicht das gleiche.
    Das sollte jedem klar sein.
    Sie sollten auch wissen dass Männer wie Clinton oder Schwarzenegger jederzeit eine ganze Schar von Frauen um sich haben werden, welche ihnen Avancen machen. Viele Frauen sind Groupies und fahren ab auf Berühmtheit, Reichtum und Macht. Ich denke mal, als „Star“ ist es nicht ganz einfach NICHT in eine Affäre zu fallen.
    Und waren Sie dabei? Vielleicht hat ja die junge Monica dem Bill schöne Augen gemacht – möglich wär das auf jeden Fall

    • Auguste sagt:

      hmm…, xyxyxy, es ging mir auch nicht um eine diffenzierung des aktes. die augenscheinlich gemeinsamkeit bei diesen fällen ist der standesunterschied zwischen den beteiligten, den leute von stand, auch heute noch, nach aussen als völlig inakzeptabel bezeichnen würden. was sie allerdings auch noch nie davon abhielt, sich dort „unten“ zu tummeln, weil es halt viel weniger aufwändig war und scheinbar immer noch ist. und am ende gibt es auch da einen gemeinsamen nenner: jemand verhält sich billig und jemand fühlt sich billig.

    • Warum es „da unten“ weniger aufwendig sein soll, als „da oben“ erschliesst sich mir nicht. Wissen Sie da Näheres? Und was die Stände anbelangt: Wie die letzten Ehen aus England und dem europäischen Festland zeigen, heiratet der Adel mittlerweile ausserordentlich gerne bürgerlich. Dem fällt dabei buchstäblich kein Zacken aus der Krone!

      Welchem Stand würden Sie denn Schwarzenegger, Clinton oder DSK zurechnen? Mir scheint Ihr Zeitgefühl etwas verschoben zu sein, Auguste. Oder verschroben? Item, hier noch ein paar Kindermädchenkarrieren zum Anfassen:

      http://manndat.de/forum/index.php?id=5044

      • Auguste sagt:

        hmm…, marcel zuffrey, ich bin noch nicht so zynisch, dass ich es nicht für möglich halte, dass die liebe manchmal an den „unmöglichsten“ orten blüht. die welt wäre um einiges ärmer, wenn diese träume nicht möglich wären.

        im umfeld von präsidenten (z.b. clinton, schwarzenegger, dsk, mitterand, seehofer), scheint sie aber nur spärlich über das stadium des aussäens hinaus zu kommen.

        und ja, da weiss ich näheres. nichts näheres weiss ich bezüglich des heiratsmarktes des adels, aber mir scheint, dass das aktuelle angebot offenbar nicht so ganz dem gusto der nachfrager/innen entspricht

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Auguste: dann freuen Sie sich mal auf einen interessanten Tag!…:-)
    Und danke für das Engagement.
    Supertanker würd ich nicht gerne sein wollen, habe bis jetzt die Spur „stand by your man“ verfolgt,
    allerdings ohne obige herausfordernden Praxiserfahrungen.
    Was mir ein bisschen fehlt bei den Affären/Seitensprüngen, für einen Seitensprung brauchts doch immer beide Beteiligte,
    der männliche Beteiligte wär wohl die „Schwanzfahne im Wind“, und die weibliche Beteiligte?

    • Auguste sagt:

      hmm…, im fall dsk besteht auch die möglichkeit, dass er „missbraucht“ wurde. man stelle sich vor, das zimmermädchen wurde als köder auf diesen mann, dessen präsidiales amt, seine gesellschaftliche stellung und seine politischen ambitionen im moment keinen skandal gebrauchen konnten, angesetzt. natürlich hat er angebissen – davon konnte man ausgehen, wenn man dsk kannte – ein mann, der wegen eines traumatischen erlebnisses in seiner jugend, jeden tag so lebte, als ob es der letzte sein könnte.

      die hier oft angetönte unschuldsvermutung, die der blog nicht in frage stellt, ist berechtigt.

  • Frank Baum sagt:

    Dieser Artikel zeigt, was die heuchlerischen Feministinnen am besten können: Hass verbreiten und sich als ewiges Opfer sehen. Clinton und Schwarzenegger haben Seitensprünge gemacht. Das kann man gut oder schlecht finden, es ist sicherlich kein verbrechen und deshalb sind diese Leute auch immer noch so beliebt. Clinton war ja schon als Gouverneur von Arkansas als Schürzenjäger bekannt. Wieso Hillary Clinton das alles so hingenommen hat geht lediglich sie etwas an.

    DSK ist letztlich erst schuldig, wenn er verurteilt wurde. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung (ausser für Feministinnen).

    • sumu sagt:

      Was gewisse Feministinnen von der Unschuldsvermutung halten lässt sich zur Zeit sehr gut im Emma-Forum unter den Beiträgen zum Thema Kachelmann nachlesen. Vollkommene Betriebsblindheit ist da noch die nettest mögliche Form von Interpretation.

      • Tomas sagt:

        Emma Forum lesen? Welche normal denkender Mensch tut sich sowas an? Wenn Frau Schwarzer einen zusammenhängenden Satz rauslässt, kommt nur blinder unreflektierter vorurteilender Männerhass raus, da kann ich gleich die Reden von Ahmedinedjad lesen und auf Ideologiefreiheit hoffen.

    • Cara Mia sagt:

      Das stimmt, das ist nicht in Ordnung. Gerade in Scheidungsprozess wird von weiblicher Seite viel Schindluderei betrieben, etwa in dem Missbrauchsverdachte genährt werden. Das ist von unglaublicher Niederträchtigkeit. Rechtfertigt aber nicht, dass man(n) sexuelle Übergriffe schönredet. Seitensprünge sind Privatsache und keine Übergriffe. Ein Nein ist ein Nein, das muss ein Mann akzeptieren (auch eine Frau, im umgekehrten Fall).

      • Theo sagt:

        Sie haben eben nicht ganz recht, Frau Mia. Ein Nein ist nicht immer ein Nein. Ein Nein gehört manchmal zum Spiel. Menschen mit Empathie erkennen, wann ein Nein ein Nein ist und wann nicht. Und übrigens: Menschen mit Empathie lassen es gar nicht erst zum verbalen Nein kommen, weil sie vorher merken, dass nichts Einvernehmliches draus wird… Und dann ziehen Sie ab.

      • Theo sagt:

        Und dann ziehen sie ab – „sie“ mit kleinem s. Ist sinnstörend oben.

      • Kathy sagt:

        Ach Theo, ich hoffte doch, dass es solche Männer nicht mehr gibt. Ein Nein ist und bleibt ein Nein. Punkt. Schluss.

      • Liv sagt:

        @Theo: Wenn Sie nicht in Schwierigkeiten geraten wollen, akzeptieren Sie am besten ein „Nein“ als „Nein“, auch wenn Sie es für noch so dämlich halten. Nachher, wenn man eine Anzeige am Hals hat, nimmt einen keiner ernst, wenn man behauptet: „ja, aber das Nein gehört doch zum Spiel“. Da lachen sich Polizei und Bezirksanwalt höchstens kaputt. Und sich auf „Empathie“ berufen, gehört in so einem Fall ins Reich der Esoterik.

      • Theo sagt:

        Ach, Kathy und Liv, seid ihr so verbissen, wie ihr rüberkommt? Oder wollt ihr nicht lesen? Sagen wir statt Empathie halt Einfühlungsvermögen, auf das ihr’s besser versteht. Also: Ein Mensch mit Einfühlungsvermögen braucht kein „Nein“. Er merkt, dass seine Avancen nicht erwünscht sind und lässt es bleiben. Begriffen? Und das Nein, von dem ich schreibe, hat nichts mit Staatsanwalt zu tun, sondern mit gegenseitigem Scherzen und Tändeln. Aber gegenseitiges Scherzen und Tändeln werden wohl nicht Eure Kernkompetenzen sein, deshalb können wir darüber nicht reden.

      • روح مستوى sagt:

        @Theo

        Haben sie die Ausdrücke “ Scherzen “ und “ Tändeln “ sicher in der Schwarzwaldklinik gehört…sie Ulkiger sie..

      • Σαπφώ sagt:

        „Also: Ein Mensch mit Einfühlungsvermögen braucht kein Nein.“ sagt derjenige, der das klipp und klare Nein noch immer nicht versteht. Das ist nicht mehr nur Mangel an Empathie, sondern Begriffssstutzigkeit in einem geradezu pathologischen Ausmass.

    • Simone sagt:

      Lieber Theo
      Haben Sie schon mal überlegt, dass das, was Sie als „scherzen und tändeln“ bei anderen als belästigend rüberkommt? Wenn mir jemand in einem Club sagt, ich sei ein heisser F***, ist dass dann Ihrer Meinung nach ein Kompliment, das ich noch mit einem Lächeln quittieren sollte?
      „Ein Nein ist nicht immer ein Nein. Ein Nein gehört manchmal zum Spiel.“ Mit dieser Meinung haben Sie sich absolut disqualifiziert und sollten bitte in einem Mamablog (der evtl. auch von Kindern/Jugendlichen gelesen wird) solche Aussagen unterlassen!

      • Theo sagt:

        Meine liebe und halbblinde Siimone! Ich werde nichts unterlassen, von dem Sie meinen, ich müsse es unterlassen, weil es nicht in Ihr enges Weltbild passt!

        Sie haben ein WICHTIGES WORT nicht gesehen oder nicht sehen wolllen: Ich habe zweimal (!) von GEGENSEITIGEM Tändeln und Scherzen geschrieben. GEGENSEITIG! Das heisst HIN UND HER! Und das ZWEIMAL! Das sind zwei Menschen,die tändeln und scherzen. Zusammen. Miteinander. Zum Scherz.

        Haben Sie es JETZT begriffen?! Lockern Sie sich mal, liebe Simone, und jetzt schämen Sie sich, dass Sie mir etwas vorwerfen, das weder Hand noch Fuss hat.

      • Theo sagt:

        Und nun noch zu Ihrer Frage: Es kommt auf die Umstände an. Auf Sie. Auf den Sprecher. Auf die möglichen Zuhörer. Es kann eine unverschämte, rüpelhafte Aussage sein, die nach einer Ohrfeige verlangt oder ein Kompliment, das Ihnen willkommen ist.

      • Simone sagt:

        Lieber aus Trotz falschverstehender Theeo. Bitte entschuldigen Sie meine mangelhafte Formulierung: Das was Sie als „GEMEINSAMES Tändeln“ bezeichnen könnte beim gegenüber als „EINSEITIGES blödes Anbaggern“. Und eben, ein Nein ist für Sie ja kein Nein, es gehört zum Spiel… merken Sies?! Die Frau sagt Nein und für Sie ist dies u.U. ein gegenseitiges Spielen…. Haben SIE ES JETZT BEGRIFFEN?
        Und nein, es gibt keine Umstände, unter denen ich das Wort „Fotze“ von einem Fremden als Kompliment verstehe… Oder bitte klären Sie mich auf, wo hier mein blindes Auge ist…

      • Simone sagt:

        Bitte entschuldigen Sie mein fehlerhaftes Deutsch, aber wenn sich jemand so offensichtlich widerspricht, kann ich nicht auf richtig formulierte Sätze achten… 🙂

      • Theo sagt:

        SIe sind eine arme Frau. In welchen Kreisen verkehren Sie denn, in denen man Sie „Fotze“ nennt? Ich habe so etwas noch nie gehört. Nie. Kein einziges Mal.

        Und „gegenseitig“ heisst hin und her. Ich sage etwas zu Ihnen. Dann sagen Sie etwas zu mir. Dann ich zu Ihnen. Dann Sie zu mir. Das ist gegenseitig. Dann darf man es tändeln und scherzen nennen. Wenn nur Sie „scherzen“ oder nur ich, ist es keine Gegenseitigkeit.

        Und nun lassen SIe’s gut sein. Und beissen Sie in Ihrer Verbissenheit nicht Ihr Gebiss kaputt.

      • Simone sagt:

        Sie: „Hey, Du bisch aber es hübsches Görl, dörf die zumene Drink ilade?“
        Ich: „äh nei Sorry, han kei Ziit“
        Sie: „Ach chum ez, es gaht ja nur um öpis ztrinke…“
        Ich: „nei würkli nöd“
        Sie: „bisch sicher…“
        –> Typischer Dialog: ein Hin- und her…
        An alle Blogleser: bitte verzeihen Sie meine Sturheit, aber ein Theo gibt mir ganz sicher nicht vor, wann ich aufzuhören habe… höchstens dann, wenn Sie, Theo, Ihren logsichen Fehlschluss einsehen und von Ihrem sturen, hohen Ross runterkommen….

      • Simone sagt:

        Und ich muss Sie enttäuschen: bei Ihnen beisse ich mir nicht die Zähne aus, sonder lache mir einen Schranz in den Bauch 🙂 🙂 🙂

      • schwarze Zora sagt:

        Dieser Theo offenbart doch sehr schön, was heutzutage alles so frei rumläuft an Idioten, früher wurden solche geteert und gefedert. Das Problem ist, dass sich genau diese Exemplare noch besonder klug und einfühlsam vorkommen, dabei haben sie ganz Grundsätzliches nicht begriffen, werden sie wohl auch nie. Aber da sind dann die andern schuld, die bösen Mitmenschen, nicht wahr? Er hat sie vergewaltigt? Nicht doch, er wollte nur spielen…….

      • Issey Schnyder sagt:

        Tja liebe Zora, was doch so ein ruhiger Sonntag ausmacht. Bin entspannt wie selten und offen für viele JA’s! 😉

    • schwarze Zora sagt:

      Unschuldsvermutung, das ist doch in diesem Fall eine reine Formsache, die Indizien sind zwingend!

      Es fällt übrigens auf, dass ausgerechnet bei Vergewaltigungen immer so auf die Unschuldsvermutung gepocht wird, was automatisch das mutmassliche Opfer zur Schuldigen macht.

      Wenn Bankräuber auf frischer Tat ertappt werden und mit dem Geld aus der Bank marschieren, ruft auch niemand „Unschuldsvermutung“, wahrscheinlich hat er nur Geld abgehoben, bis er verurteilt wird, hat er als unschuldig zu gelten. Wenn um die körperliche Integrität von Frauen geht, kann man das machen, die lügen sowieso?

      • Marina sagt:

        Auf die Gefahr hin, von einigen hier schreibenden Frauen zerrissen zu werden: Ich verstehe und unterschreibe, was Theo meint. Natürlich ist ein ernst gemeintes „nein!“ von einem nicht ernst gemeinten, scherzhaften „nein?…“ zu unterscheiden. Wer ein wenig Einfühlungsvermögen und Humor hat, wird das glasklar differenzieren. Und zwar Männlein wie Weiblein. Es spielen dabei die Mimik, der Tonfall, Körperhaltung… eine u.U. noch grössere Rolle als das Wort allein. Wer (männl. oder weibl.) diese Signale nicht erkennt, ist schlicht ein Pflock und- würde ich mal behaupten- kommunikativ eine Null.

      • Sportpapi sagt:

        Indizien aus den Medien sind zwingend? Auf frischer Tat ertappt?

      • schwarze Zora sagt:

        Nicht Indizien aus den Medien, sondern Indizien der Staatsanwaltschaft. Welches Interesse sollten seriöse Medien haben, die Anklage zu verfälschen? Sie kämen dadurch in echte Bedrängnis, amerikanische Staatswanwälte kennen da keinen Spass. Wenn es kein Fleisch am Knochen hätte, wäre die Staatsanwaltschaft niemals durchgekommen mit ihren Anträgen, DSK war nicht irgendein Taschendieb, ausserdem hat er brillante Anwälte. Wir sollten schon realistisch sein und nicht einfach blind vor lauter männlicher Solidarität mit dem armen Angeklagten.

      • Anna Meier sagt:

        Danke Marina, auch ich verstehe sehr gut was Theo meint.

        @Simone: Was Sie hier treiben geht zu weit. Ich muss Theo Recht geben, Sie wirken hier ziemlich frustriert und verbissen…. Sie reissen eine Aussage aus dem Zusammenhang, hacken drauf rum und wenn Sie auf diesen Umstand aufmerksam gemacht werden hacken Sie noch viel verbissener…. Das ist echt nicht ok, ihn hier als schon fast potenzieller Vergwaltiger hinzustellen nach dem Motto: „Sie akzeptieren ein Nein ja eh nicht und machen so oder so weiter“. Das ist echt nicht ok!! Ich finde ein „Sorry“ wäre angebracht… meine Meinung

      • Sportpapi sagt:

        Die Medien haben alles Interesse, einen in Handschellen abgeführten Prominenten vorzuführen. Ansonsten ist vieles unklar. Ausser, dass der Mann bereits seine Karriere verloren hat, unabhängig vom Gerichtsurteil.

      • schwarze Zora sagt:

        Ich finde nicht, dass Simone frustriert und verbissen ist, wenn sie aufzeigt, wie problematisch solche Aussagen von „ein Nein muss kein Nein sein“ sind. Es geht auch nicht um Tändelei, sich hier hinter Unwissen verstecken zu wollen im Sinn von *ich dachte halt, sie will* ist eine reine Schutzbehauptung von Beklagten, wenn sie sich nicht anders zu helfen wissen. Sooo missverständlich sind Frauen nicht. Und warum sich Simone „schämen“ sollte, wenn sie dem Dummkopf Theo seine Fehlschlüsse aufzeigt, ist auch nicht ersichtlich. Theo findet sich originell, er ist ein spiessiger Langweiler.

      • Issey Schnyder sagt:

        Tja liebe Zora, was doch so ein ruhiger Sonntag ausmacht. Bin entspannt wie selten und offen für viele JA’s! 😉 Nicht einmal benötigte ich das Wort NEIN. Ist das nicht toll?

    • Issey Schnyder sagt:

      Ihr seid mir ja lustige Kandidaten und Kandidatinnen! Am besten wär’s, ihr würdet nun NEIN zueinender sagen, das gegenseitig akzeptieren und aufhören zu flirten. Ihr passt nicht zusammen. 😉

      • schwarze Zora sagt:

        Schneiderlein, flirten tut hier niemand 😉

      • Issey Schnyder sagt:

        *smile, schwarze Zora. Doch warum bin ich kein schyderli? Bist Du denn mit mir am flirten?

        Unbedingt mit einem klaren und direkten JA oder NEIN beantworten. Sonst geht das dann hier gar nicht 😉

        Und falls ein NEIN kommt, so werde ich Deinen Wunsch akzeptieren und mich verdrücken.

      • schwarze Zora sagt:

        ja 😉

      • nartin maler sagt:

        die obige auseinandersetzung ist ein auseinandersetzung über soziale schichten oder meinetwegen geisteshaltungen: die eine partei bewegt sich in einer schicht, in der man eine frau „fotze“ nennt und nicht aufhört zu „baggern“, wenn sie nichts vom baggerer wissen will und in der man mitmenschen mit schimpfworten eindeckt und nicht zuhört (die damen simone, zora),. die andere partei gehört einer schicht an, in der man differenzierten ausdruck pflegt und fühlt, wenn das gegenüber nicht von einem wissen will und das akzeptiert (marina, anna meier, theo). …

      • Issey Schnyder sagt:

        @schwarze Zora

        Da gehen mir ja glattweg die Flirt-Ideen aus, wenn alles so klar und direkt benennt wird. 😉
        Ein NEIN bin ich mir gewohnt, doch was mach ich denn nun blos mit einem JA? Hilfe!

      • schwarze Zora sagt:

        Entspann dich, Issey, ist alles im grünen Bereich. 😉

      • Issey Schnyder sagt:

        Nun noch am richtigen Ort:
        Tja liebe Zora, was doch so ein ruhiger Sonntag ausmacht. Bin entspannt wie selten und offen für viele JA’s! 😉 Nicht einmal benötigte ich das Wort NEIN. Ist das nicht toll?

      • schwarze Zora sagt:

        Lieber Issey, wenn ich die Kommentare von den meisten deiner Geschlechtsgenossen hier lese, bin ich leider nicht so entspannt. Es liegt noch sehr viel im Argen. Aber schön, dass es dir gut geht. 🙂

      • Issey Schnyder sagt:

        Ja, @schwarze Zora, es liegt noch viel im Argen und wir haben noch einen grossen Kampf vor uns, bis Gleichstellung auch in den Köpfen verankert ist. Nicht nur bei den Männern, sondern auch bei vielen Frauen herrscht noch immer eine geschlechtsbezogene Rollenteilung im Kopf vor. Gerade am Samstag eine 30 jährige Frau-Nachbarin: „Waaas, der neue konnte nicht mal die Katzenleiter abmontieren? Aber das ist doch ein Mann, oder?“

      • schwarze Zora sagt:

        Ja Issey, das ist ein blöder Spruch, sie hätte es auch selbst tun können. Andererseits finde ich Männer mit zwei linken Händen ziemlich unsexy, handwerklich völlig ungeschickt ist einfach nicht so toll, wenn man nicht gerade ein Einstein ist. Diesen sei es verziehen, die haben andere Qualitäten.

      • Sportpapi sagt:

        Zum Glück bin ich ein Einstein… 🙂

      • Issey Schnyder sagt:

        puhh, Glück gehab… Gut bin ich Handwerker, Designer und Kaufmann… 😉

      • Issey Schnyder sagt:

        *smile
        Und 17 Wochen Ausbildung zur Reinigungsfachkraft habe ich auch bei unserem Staat genossen, Kochen ist mein Hobby und im Bügeln bin ich berufsbildungsbegründet auch nicht schlecht.

        Das ist doch sehr sexy? Oder?

      • mila sagt:

        issey, sie sollten sich was schämen. all die verheirateten frauen in diesem forum derart in versuchung zu führen, ist geradezu skandalös.

      • Issey Schnyder sagt:

        Nur keine Panik. Da ich mein Geld im Dienste der Frauen verdiene, habe ich eh keine Zeit für „all die verheirateten frauen in diesem forum“ *bigfatgrins

      • mila sagt:

        da fällt mir doch glatt ein stein vom herzen. 😛

      • Issey Schnyder sagt:

        Ja und mir erst! Ein richtiger Hinkelstein! Wäre nicht auszudenken….
        🙂

      • schwarze Zora sagt:

        ja ja, Issey, ein bisschen die Phantasie spazieren führen an so einem schönen Montagmorgen 😉

      • Issey Schnyder sagt:

        Ach ja die Fantasie…
        An einem so schönen Sonnentag wie diesem, ein glitzern in den schwarzen Haaren, gemütlich blinzelnd in ein Buch vertieft ist sie, entspannt die Füsse hoch gelegt und ich gestresst und in schweiss gebadet am Boden schruppen 🙂

  • mira sagt:

    Ich glaube, hier werden zwei Dinge vermischt: Sollte es zum einvernehmlichen Sex kommen, dann ist da nichts einzuwenden. Macht ist für viele Frauen ein Erotikfaktor. Sollte der Mann verheiratet sein, dann ist es auf der moralischen Ebene verwerflich, aber das ist seine Privatsache. Ebenso wenn sich seine Frau scheiden lassen will. Alle Übergriffe jedoch, welche unter Gewalt, körperlicher oder auch anderer Androhung stattfinden sind aufs Stärkste zu verurteilen. Umso trauriger, wenn dies eine Person tut, welche in der Öffentlichkeit steht…

    • Issey Schnyder sagt:

      Danke für diesen Kommentar. Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar wie man überhaubt auf die Idee kommt diese zwei Dinge in einen Topf zu werfen.

    • mikkesch sagt:

      Das gefällt! Ihrem Kommentar kann ich nur zustimmen. Emotionslos haben sie die Sache auf den Punkt gebracht.

  • Cara Mia sagt:

    Männer in gewissen Positionen meinen, dass sie sich alles rausnehmen können. Diese leidvolle Erfahrung machen viele Frauen, auch ich, mehrfach. Hat man das früher irgendwem erzählt – ich etwa meiner Mutter – dann hiess es bloss, Männer seien „halt so“. Es ist richtig, dass das nicht mehr geht. Das Gefühl für die Betroffene ist derart erniedrigend, beschämend und elend, das lässt sich gar nicht beschreiben. Die Männer, die das hier mal wieder schönreden wollen, sollen mal nicht an ihre eigen Körpermitte denken, sondern an ihre Töchter, dann sieht das auch für sie anders aus.

    • Theo sagt:

      Meine Tochter, Frau Mia, setzt Grenzen. Und sie setzt sie durch. Sicher hat sie teilweise die Veranlagung dazu, sicher haben wir ihr das teilweise beigebracht. Und sie wird sicher nicht erst acht Jahre nach einem ungesetzlichen Vorfall zur Polizei rennen, sondern sofort gegen allfällige Missetäter vorgehen. Ausserdem, Frau Mia, ich sehe hier bis jetzt keinen Kommentar, der eine Gewalttat „schönredet“. Wenn ein Mann schöne Augen oder eine betörende Stimme hat, setzt er die ein, um eine Frau zu bekommen, wenn er eine „hohe Position“ hat, setzt er eben die ein. Die Frau kann Ja oder Nein sagen.

      • Cara Mia sagt:

        Da kann ich nur hoffen, dass Sie mit ihrer Tochter Recht haben. Wenn wir mal nicht von Vergewaltigung reden wollen – da nützt ein Nein nicht viel – dann haben Sie Recht, eine Frau kann Nein sagen. Das tat ich und verlor deswegen zweimal (!) den Job. Immerhin nicht meinen Stolz. Ein drittes Mal musste ich mich erheblich zur Wehr setzen, was mir gelang. Da war ich die Praktikantin. Was konnte ich schon beweisen? Das geschah doch immer nur unter vier Augen und den Spiessrutenlauf eines Indizienprozesses ersparte ich mir, denn wie das für ein Opfer läuft, hatte ich vor Gericht zur Genüge erlebt.

    • tobe or not tobe sagt:

      @Cara Mia: Schwanzgesteuerte Männer und Frauen mit „goldigen“ Pussys ist es dasselb. Meine Partnerin hatte bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber diese Erfahrung gemacht. Als sie dann Meldung im Personalabteilung machte, wo eine Frau Chef ist, wurde sie zuerst als Lügnerin dargestellt. Die Personalchefin, verteidigte den Belästiger, da wie wir dann erfuhren, sie privat mit ihm verkehrte. Sie stellte mieine Partnerin als schwach hin, da sie ja nur starke Frauen in ihrer privaten Umgebung hat. Bis heute arbeitet der Herr noch weiter als Chef und spielt seine spiele weiter. Frauenrechte?

    • E.H.Roth sagt:

      @Theo; was glauben Sie was Frauen alles tun um einen Mann zu bekommen? Frauen sollten sich auch mal überlegen was sie für Signale aussenden.

      Es ist anmassend anderen Ländern vorzuschreiben wie sie zu leben haben. Das sagte schon Ex-Kanzler Helmut Schmidt lieber Auguste.

  • J_Randi sagt:

    Dieser Blog ist selbstgerechtes Stammtisch-Gebrabbel.

    • Theo sagt:

      Dann wär’s aber der Stammtisch der „VFGDVPKVA Vereinigung zur Förderung und gewaltsamen Durchsetzung der verlogenen politischen Korrektheit und vorgetäuschten Asexualität“….

  • Daniel Küttel sagt:

    Nein, immer diese bösen Männer und die Frauen die schamerfüllt hinter ihnen stehen müssen (und sich natürlich nie einen Fehltritt erlauben) Ich find es auch witzig dass der Typ scheinbar für alle schon schuldig ist. Das passt irgendwie in die Köpfe vieler Frauen die sich in ihrem Leben ebenfalls als OPFER sehen. Abgesehen davon: Wie wäre es wenn zuerst viele der Anpranger zuerst vor ihren eigenen Haustür kehren? Ah verstehe, das ist unangenehmer als eine solche Geschichte breit zu treten. Egal was der Politiker gemacht hat, für mich würd es nie stimmen, aber verurteile ihn deswegen nicht.

    • Top Brass sagt:

      Das ist IMO der wahre Erfolg des deutschen Feminismus: Die Stilisierung der Frau als ewiges Opfer, frei von Eigenverantwortlichkeit.

  • Dass Vergewaltigungen mittlerweile in denselben Topf geworfen werden, wie erotische Affären und Seitensprünge, bei denen es zu einvernehmlichem Sex zwischen zwei Menschen gekommen ist, ist ein entscheidender Denkfehler, der zwar viel über die politisch „korrekte“ Etikette des Verfassers aussagt, aber mit der Lebenswirklichkeit nicht viel gemein hat. Dass Frauen wie ein weisser, unschuldiger Fleck im Fahndungsraster des Schreibers wirken, ist die zweite entscheidende Schwäche. Der Erkenntnisgehalt dieser Carte Blanche tendiert gegen Null.

    • Brige sagt:

      danke, herr zufferey, sie haben meine gedanken niedergeschrieben! genau meine meinung.

    • mikkesch sagt:

      @Zufferey Marcel
      Dasselbe Problem wird auch beim Kachelmann-Prozess ersichtlich. Männerbashing ist Trend. Schlimm zu erfahren, dass nicht wenige männliche Journalisten diesem Trend Aufwind bieten. Apropos. Heute sind sie sehr früh im Office anzutreffen gewesen.

    • Tomas sagt:

      Genau. Es werden Strafrechtlich relevante Inhalte mit moralischen und allenfalls ideologischen vermischt – was aus meiner Sicht unzulässig ist. Wer eine Straftat begeht, soll vor Gericht landen. Wenn aber wie beim Fall Kachelmann seine sexuelle (einvernehmlich ausgeübte) Vorlieben angeprangert werden, ist das absolut skandalös.
      Das man bei einer Person in hohem Amt andere Moralansprüche hat ist verständlich, dennoch solange es sich nicht um eine Straftat handelt, kann man höchstens als Wähler an der Urne seine Meinung dazu äusern. Das dies in Italien nicht geschieht sagt auch etwas aus.

      • Kathy sagt:

        Sorry, aber Kachelmann ist wegen einer Vergewaltigung angeklagt, genau so wie DSK. Das ist eine Straftat. Es ist nicht an dir zu richten, Tomas! (von wegen einvernehmlich…)

      • Tomas sagt:

        Kathy, die Beziehung zwischen der Anklägerin und Herrn Kachelmann dauerte mehrere Jahre (ich meine einmal die Zahl 11 gehört zu haben). Etwas anderes als einvernehmlich kann sich über solche Dauer wohl nicht einmal Frau Schwarzer vorstellen. Ihre glorreiche Formulierung war, das „Herr Kachelmann sadomasochistische Praktiken bevorzugt, die die Frau in die submissive Rolle „zwingen“ was die Anklägerin „um ihn nicht zu verlieren“ bedauernswerterweise mitgemacht hat“. Also wurde die Frau gezwungen einvernehmlichen Sex zu haben, ein Oxymoron frei nach Schwarzer 🙂

      • schwarze Zora sagt:

        Kachelmann ist nicht angeklagt, weil er 11 Jahre eine Beziehung mit der Klägerin hatte und es dabei auch zu gewalttätigem Sex kam, indem er die emotionale Abhängigkeit der Klägerin ausnutzte. Das ist schweinisch, aber kein Straftatbestand. Angeklagt ist er, weil er sie auf besonders schwere Art, nämlich unter zu Hilfe nahme eines Messers, vergewaltigt hat, laut Anklage. Das ist nicht nur schweinisch, sondern kriminell.

    • Sama sagt:

      Clinton und Schwarzenegger haben sich absolut nichts zuschulden kommen lassen – die Frauen waren erwachsen, von der Macht des Mannes erotisch angezogen und wussten ganz genau, was sie taten. Das als Sex mit Abhängigen zu bezeichnen ist ein starkes Stück, denn keine der Frauen hat auch nur angedeutet, der Sex sei erzwungen gewesen (um zB die Stelle zu behalten).

      • Σαπφώ sagt:

        Das stimmt nicht, Sama. Erstens muss bei Clinton sehr daran gezweifelt werden, dass die Sache einvernehmlich war, ganz einfach wegen der Machtsituation. Zudem ist nach Amerikanischem Recht der Vorgang in einem Angestelltenverhältnis (dazu gehört auch ein Internship) fristloser Kündigungsgrund des/r Täter/in.

        Das Amtsenthebungsverfahren betraf dann die Tatsache, dass Clinton unter Eid vor einer parlamentarischen Untersuchungskommission gelogen hat.

  • Argonaut sagt:

    Ah…, ist der schon schuldig gesprochen und verurteilt?

    Amerika ist übrigens das Land, das seit über 20 Jahren in vollem Umfang anerkennt, dass es mehr Knderschänderinnen als Kinderschänder gibt. Die hohe Zahl rekrutiert sich aus den vielen alleinerziehenden Müttern, die aus Mangel an Kontakten auf ihre Kinder ausweichen. Der Hamburger Kinderschutzbund und andere Einrichtungen bestätigen diese Zahlen.für Europa.

    • E.H.Roth sagt:

      @Argonaut, Danke, dass jemand anders einmal dieses Thema Missbrauch der Mutter an ihren Söhnen anspricht. Im vergleich zu diesen Frauen ist der DSK-Fall schon fast eine Lappalie!

    • Theo sagt:

      … und dann ist der Begriff „Kinderschänderin“ zu definieren, bitte. Eine Lehrerin, die mit einem 17-jährigen Schüler Sex hat… Wo ist da die Schändung?! Ich sehe sie nicht. Klar, es entspricht nicht den Regeln, aber trägt der 17-Jährige einen seelischen Schaden davon? Dass ich nicht lache!

      • Evie sagt:

        @ Theo: Das kann ihre Meinung sein. Laut Gesetz sind in der Schweiz sexuelle Handlungen verboten, wenn eine Person unter 18 zu einem Erwachsenen in einem Abhängigkeitsverhältnis steht (Schüler, Lehrling, Angestellter)(Art. 188 StGB).

        Ob der Sex einvernehmlich oder erzwungen war, spielt hierbei keine Rolle. Das Geschlecht ebenfalls nicht.

      • Top Brass sagt:

        Komisch, wenn ein Lehrer das mit einer 17 jährigen Schülerin macht, wird ein riesiges Fass aufgemacht und was für widerliches Schwein der doch sei.

  • Sabrina sagt:

    Man darf die Staatsoberhäupte oder Politiker nicht einfach in den gleichen Topf werfen. Es gibt „Frauenhelden“, die keinen Hehl daraus machen, dass sie gerne schöne Frauen um sich haben, aber dies darf nie mit einer sexuellen Belästigung oder gar Vergewaltigung verglichen werden. Leider differenzieren hier die Medien viel zu wenig. Bei DSK war es ja nicht der erste Übergriff. Solche Männer gehören hinter Gitter und nicht in eine Villa mit 5 Klos… Gleichberechtigung?

    • روح مستوى sagt:

      @Sabrina
      Finde ich auch, bedenklich schon, um Bill Clinton in einem Atemzug mit Berlusconi zu nennen .

      • Huzi sagt:

        bin ich gleicher Meinung. Dieser Artikel ist schon ziemlich subjektiv und nicht sehr tief recherchiert. Im Falle DSK ist noch nichts bewiesen. Wenn es sich um Verwaltigung handelt, ist es sehr schlimm und soll auch demensprechend bestraft werden. Ansonsten geht uns das intime Leben eines Politikers nichts an. DSK ist ein ausserordentlicher Politiker und nur das sollte uns interessieren. Zudem kann man Berlusconi nun wirklich nicht mit Clinton vergleichen.

      • Evie sagt:

        Stimmt, bei Berlusconis Politik weiss man wenigstens, woran man ist. Clinton dagegen hat konstant das eine gesagt und das Gegenteil getan. Man kann von Bush Jr. halten was man will (ich mag ihn nicht…), aber vieles, wofür er kritisiert wurde, waren Entscheidungen von Clinton, die er irgendwie ausbügeln musste.

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