Muttermythen und Rabentöchter

Mamma hat ein Geheimnis - und die Tochter will es endlich wissen. Da gibts nur eins: die Frau hinter der Mamma finden. (Meryl Streep in «Mamma Mia»)

Mamma hat ein Geheimnis - und die Tochter will es endlich wissen. Da gibts nur eins: die Frau hinter der Mamma finden. (Meryl Streep in «Mamma Mia»)

Die Tränen kamen jeweils auf dem Heimweg am Sonntagabend. Ich war Teenager und gerade erst ausgezogen, mit zwei Freundinnen in ein leer stehendes Haus. Endlich konnten wir so leben, wie wir wollten. Wir hatten die seltsamsten Mitbewohner, wir betrieben eine illegale Bar im Keller, wir standen unter Beobachtung der Behörden – aber das störte uns nicht. Besser die Polizei als unsere Mütter. Dass wir diesen entronnen waren, versetzte uns in den Rausch der Jugend: endlich konnten wir tun, lassen und sein, was wir wollten. Und nicht das, was unsere Mütter sich von uns erhofften.

Nur die Tränen nach dem sonntäglichen Besuch passten nicht. Ich sah mir beim Weinen zu wie ein Naturforscher, der eine neue Art entdeckt und sich fragt, zu welcher Spezies, Gattung, Familie sie wohl gehören mag. Familie – vielleicht gehören diese negativen Gefühle einfach dazu? Wir kennen das permanent schlechte Gewissen, das viele Mütter plagt, wir kennen die sich offensiv zum Rabenmuttertum bekennenden Frauen. Aber auch viele Töchter plagen Schuldgefühle. «Rabentöchter» heisst denn das neue Buch der Autorin Julia Onken, in dem sie herauszufinden versucht, warum die Beziehung von Frauen zur eigenen Mutter so oft «kompliziert und zum Teil quälend» ist.

Ich hatte in dieser Hinsicht Glück. Nach dem Ablösungsprozess normalisierte sich mein gespanntes Verhältnis zur Mutter, heute ist sie mir leuchtendes Vorbild. Trotzdem kenne ich aus zahlreichen Berichten, was Onken beschreibt: schwelender Groll zwischen Mütter und ihren erwachsenen Töchtern, Missbilligung, unausgesprochene Vorwürfe, schweigende Kränkungen. Der Unmut ist gegenseitig: Die Töchter verübeln den Müttern die Zuneigung, mit der sie ihnen auf den Leib rücken, sich buchstäblich in ihrem Kopf einnisten. Und viele Mütter fühlen sich betrogen, wenn die Tochter eigene Wege geht: geprellt um die Liebe, die Arbeit, das Leben, das sie ihren Kindern gewidmet haben.

Bloss nicht so werden, wie die eigene Mutter – das ist ein Vorsatz vieler Frauen. Warum eigentlich? Warum lehnen so viele Töchter ihre Mütter als Vorbild ab? Eine gute Frage, auf welche Onken mehr und weniger einleuchtende Antworten findet. Richtig ist, dass die Mutter die erste Person im Leben einer Frau ist, an der sie sich orientieren kann, der eigenen Persönlichkeit und Geschlechtsidentität eine verlässliche Kontur geben. Die Wahrnehmung der eigenen Mutter, so Onken, werde vom Muttermythos überschattet. Töchter nehmen ihre Mütter zunächst vor allem in dieser Rolle wahr, welche die sich dahinter verbergende, eigenständige Frauenpersönlichkeit überdeckt. Die Ablehnung, so Onkens These, richtet sich denn auch nicht gegen die Mütter als Person, sondern gegen das Lebensmodell Mutter. Mutterschaft wird so sehr überhöht, dass Frauen notwendig daran scheitern. Mutterschaft habe Frauen zudem bis dato in Lebensmodelle gezwängt, aus denen sie nur als gesellschaftliche Verliererinnen hervorgehen konnten. Die Ablehung der eigenen Mutter widerspiegle die gesellschaftliche Geringschätzung der Arbeit, welche Mütter an der Heimfront leisten.

Vor dem Hintergrund zeitgenössischer Verhältnisse mag das etwas abenteuerlich anmuten. Onken scheint sich auf eine Zeit zu beziehen, als Frauen noch nicht frei über Mutterschaft entscheiden konnten, noch völlig von ihren Gatten abhängig waren, kaum Wertschätzung erfuhren für ihre Leistung und froh sein mussten, wenn der Mann einigermassen mitspielte. Dies ist heute anders, zumindest was die Geburtenkontrolle betrifft. Doch die Mutterrolle ist mit der zunehmenden Emanzipation nicht weniger komplex geworden – und auch die gesellschaftliche Wertschätzung hat sich nicht wirklich verändert.

Insofern ist interessant, dass Onken im Muttermythos das eigentliche Übel sieht, das oft auch die Beziehung zwischen Tochter und Mutter vergiftet. Dabei ist diese romantisierte Verklärung der Mutterolle, die verlangt, dass Frauen sich ausschliesslich um das Wohl ihrer Kinder zu kümmern haben und andere Neigungen und Wünsche unterdrücken müssen, keine moderne Erfindung. Das Idealbild der Mutter ist die selbstlos liebende, sich keinerlei negative Regungen gegen ihre Kinder erlaubende, sich völlig für die Kinder aufgebende Frau. Dass dies kaum Raum für die breite Palette menschlichen Fühlens und Liebens lässt, ganz zu schweigen von der Entfaltung eigenständiger Neigungen, leuchtet ein. Ebenso, dass man an solchen Ansprüchen notwendig scheitern muss. Moderne Frauen, so Onken, hätten denn auch für solche Vorstellungen nur ein müdes Lächeln übrig. Allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt, da sie selber Mütter werden. «Dann aber ist die Falle bereits zugeschnappt», so Onken.

Mutterschaft als Falle – ein starkes Bild. Tatsächlich werden auch heutige Frauen immer wieder überrascht von den komplizierten emotionalen, finanziellen und psychologischen Konsequenzen der Mutterschaft. Auch vom Dilemma, sich plötzlich entscheiden zu müssen zwischen dem Anspruch beruflich, gesellschaftlich oder finanziell etwas erreichen zu wollen und dem Wunsch, für seine Kinder da zu sein. Heute wird oft beides versucht, womit die Frauen sich erst recht aufreiben.

Wer davon spricht, was Mütter zum Beispiel an emotionaler Arbeit in ihren Familien leisten, dem wird entgegnet, er solle aufhören zu jammern, das sei schliesslich keine richtige Arbeit und ausserdem würden ja Frauen sowieso nur die hart arbeitenden Männer ausnehmen. Eine gerade auch in diesem Blog oft gehörte Argumentation. Dabei könnte eine bessere gesellschaftliche Wertschätzung dieser Arbeit, zum Beispiel durch ein Grundeinkommen, wohl viele Probleme lösen. Aber davon sind wir weit entfernt. Bis dahin müssen die Frauen ihre eigenen Lösungen suchen. Onken ermutigt sie dazu, ihre eigenen Mütter eben nicht nur als Mütter, sondern als Frauen mit einem eigenen Leben jenseits der Familie zu betrachten. Sich anzuschauen, wie die Umstände aus ihr den Menschen geformt habe, der in der Mutterrolle vielleicht problematische Verhaltensweise zeigte. Erst, wer die eigene Mutter als Frau kennen lerne, habe eine Chance, seinen eigenen Weg als Frau und Mutter besser zu begreifen.

Julia Onken: Rabentöchter – warum ich meine Mutter trotzdem liebe, C.H.Beck-Verlag, 176 Seiten.

Julia Onken stellt ihr Buch bei einer Podiumsdiskussion mit der Politologin Regula Stämpfli am kommenden Donnerstag 5. Mai im Kaufleuten-Festsaal vor. Moderation: Michèle Binswanger.

291 Kommentare zu «Muttermythen und Rabentöchter»

  • heidi reiff sagt:

    das Leben ist doch ein Abenteuer, eine Baustelle, als ich noch verheiratet war vor langer Zeit hab ich Heimarbeit gemacht gratis und franko, habe Print gelötet, da hab ich gelernt, wie diese Plättchen aussehen in einem Computer Hardware. Ich bin einfach angewiesen auf andere Menschen, auch auf Mistkübelmänner, die sammeln den Müll noch ein in Basel ohne Frack und Fliege oder Krawatte, sind einfach normal gekleidet und geschützt mit Handschuhen zweckgebunden keine Chickimicki-Handschuhe wir brauchen noch Menschen. Irren ist menschlich sprach der Igel und stieg v.K.

    • Albatros sagt:

      Ja das sind wir alle, Menschen. Sollten wir nicht vergessen. Und jede/r Arbeiter/in hat Anerkennung verdient, arbeit ist auch immer gleich viel wert, was leider vergessenworden ist :-(..

  • heidi reiff sagt:

    Ich habe eine gestörte Beziehung zu Geld, heisse nicht Onkel Dagobert, ich bin einfach nicht käuflich, habe mein Geld nach meinen Möglichkeiten erworben auf faire Art. Diese Clichée-Vorstellung von Gesellschaft finde ich einfach mühsam, ich habe nicht so fixe Vorstellungen, ich bin nachwie vor angewiesen auf die Kuh auf der Weide, die Gras frisst wenn ich Lust auf ein Joghurt habe, Geld hat für mich einen zu hohen Stellenwert, Geld kann Mensch nicht fressen, Mensch braucht einfach Nahrung zum Leben, Essen Trinken, hab noch nie in eine Goldbarre gebissen, hab auch keine Lust.

    • Albatros sagt:

      Ist aber sehr schwierig, sich ohne Geld zu ernähren. Obwohl es nicht essbar ist, das heisst, die Noten könnte man ja verdauen..;-) Für mich ist der Stellenwert der Lebensqualität höher zu bewerten, als der des Geldes. Und die Lebensqualität steig bekantlich nicht mit dem Vermögen, falls überhaupt eins vorhanden ist..

  • Albatros sagt:

    Ist es nicht eine Tatsache, dass wir alle vom Geld abhängig sind und gerade daraus die Trennungen erst zum Konflikt werden? Darum wäre doch das Grundeinkommen eine Lösung, die gerade geschiedene unabhängig von einander leben lassen. Und ehrlich, finde ich es eine Menschliche zumutung, für etwas Arbeiten zu müssen, von dem man oder frau nichts mehr hat. Ist es nicht ein Gesellschaftliches Problem, wenn eine Frau/Mann ihre Kinder alleine aufziehen muss? Für eine Kuh im Stall bekommt mann ja mehr Subventionen als für ein Kind, ich frage mich viele male, wo wir da Leben und wie blind wir sind….

  • Katharina sagt:

    Dies ist der Frauen verachtendste Ort den ich kenne. shame on you.

    • Viktor Troska sagt:

      jetzt sei doch nicht so dünnhäutig. in afghanistan und somalia ist es viel schlimmer. ausserdem kann man dich auch nicht gerade als harmoniesüchtig bezeichnen.

    • Sportpapi sagt:

      Jetzt schreibst du deutsch, und ich verstehe es doch nicht. Wo liegt das Problem?

    • Katharina sagt:

      Dünnhäutig? Du spinnst wohl. Was in dieser Diskussion und früheren rumgeworfen wird und die Sprache und der Ton einiger Figuren ist nicht akzeptabel.

      • Viktor Troska sagt:

        siehst du katharina. du gehörst auch zu den von dir genannten figuren. ein bisschen selbstreflektion würde dir gut stehen. so nun habe ich geschlossen. ich habe gewisse ansprüche an diskussionspartner/innen. machs gut.

      • Katharina sagt:

        das ist unfair. aber typisch. hier wurde die letzten zwei tage getrollt was das zeugs haelt, ich hielt mich aussen vor, und wenn ich auf den frauenfeidnlichen tenor hier verweise, kommts du und drehst es um als ob ich ein problem damit haben soll, dass es sich bei den figuren um sich selber im hass sich verzehrenden handelt.

        es ist auch nicht mein problem, dass dann erst nach mehrmaligen appellen hinter verschlossener tuer etwas unternommen wurde, und auch da nur sehr minimal.

        umgekehrt aber wird den ueblichen zielflaechen solcher attacken eine verteidigung schwergemacht.

      • talon sagt:

        @katharina
        Welcher Frauenfeindliche Tenor?

  • Cara Mia sagt:

    …zahlt alles und ist tagsüber nicht Zuhause, logischerweise. Und sind die Kinder alt genug, stinkt ihr die Waschmaschine, und sie stellt den Samen- und Geldspender auf die Strasse. Toll, nun kann ich schalten und walten wie ich will.

    Das musste nun einfach raus, damit ich keine Magengeschwüre kriege! Schafft das Hausfrauentum ab, Männer!

    • Brouwniekrater sagt:

      @ Cara Mia; Frau liegt…wie sie sich selber gebettet hat ! (…und das heisst, sie hätte sich ihre Vergangenheit besser einrichten sollen; ich meine sie war ja selber dabei , damals…als die beiden Hübschen ihrem gemeinsamen Leben, Form gegeben haben.
      Ich jedenfalls, teile meine Brouwnies genau gleich…gleiche Ecken, gleiche Kraters ! …und keines fühlt sich zu Kurz gekommen…das ist doch einfach, fast wie „Bonjour“…

    • Sportpapi sagt:

      Recht hast du. Aber: irgendwie findet es man ja auch ganz vernünftig, dass Mutter in den ersten Jahren der Kinder mehrheitlich zuhause bleibt. Man muss nur aufpassen, dass aus diesen „ersten Jahren“ nicht gleich 20 werden…

    • Cara Mia sagt:

      Mann kann der Frau ja auch nicht einfach Vorschriften machen… aber sich weigern, die Milchkuh zu spielen, und zu Hause Anwesenheit markieren, das schon. Es ist halt so, dass Frau, ist sie beruflich mal vom Fenster weg, häufig auch Mühe hat, wieder anzufangen. Meistens gelingt es ja nicht auf dem ehemaligen Niveau, man muss Abstriche mache. Aber das stinkt den Ladies dann. Und sind die Kinder am Ausfliegen, kommt der Frust.

      • *sigh* sagt:

        *grins* wäre mal gespannt wie das konkret laufen soll..
        So ala „du Schatz, ich habe heute dem Chef gesagt, dass ich künftig nur noch 50% arbeiten werde, damit du nicht irgendwann gelangweilt bist und auch mal raus kannst. Nett findest du nicht? Nun ja, darum bin ich jetzt schon zuhause, lass dich nicht stören, aber um das nun fehlende Geld kümmerst du dich ok? Danke..“
        Keine Vorschrift, aber manipulativer Zwang… Frauentaktik? 😉

        Niemand kann zum Arbeiten gezwungen werden – wie soll man das ändern? In den ersten Jahren scheint es ja auch sehr willkommen zu sein, dieses „nicht-arbeiten“…

      • *sigh* sagt:

        Ich sehe das Problem übrigens nicht im „entsorgt werden“, da wären vermutlich beide Partner glücklicher damit. Nein vielmehr stinken mir (als Mann) die (in CH ziemlich sicher) daraus resultierenden Konsequenzen wenn Kinder mit im Spiel sind. Bleibt dem Team wohl nichts anderes übrig als bereits vorher eine 50:50 Beschäftigungs-Situation zu ERZWINGEN um dauerhafte Zufriedenheit überhaupt ermöglichen zu können. In meiner Situation hätten wir dann aber zusammen deutlich weniger Batzeli zur Verfügung und das stinkt auch!

      • Frank Baum sagt:

        @Marcel: Wenn ich von 3,1 MIO Freiwilligen ausgehe, dann wird die Zahl wohl stimmen. Ich glaube blos die Zahl von 3,1 MIO Freiwilligen ist nicht realistisch bei einer Bevölkerung von 8MIO. Wenn man Kinder und Greise abzieht, sind etwa 60% aller Leute Freiwillige. Das halte ich für unrealistisch, ausser jedes Hobby ist Freiwilligenarbeit.

        Hausarbeit: Bei ca. 3,5 MIO Haushalten haben wir im Schnitt ca. 2200 H pro Jahr, also ca. 140% eines Full-Time Jobs. Auch das ist nicht realistisch. Alle Haushalte OHNE Kinder kommen mit einem Bruchteil aus. Auch mit Kindern kommt man nicht so hoch.

    • Sportpapi sagt:

      Ich sehe eher auch, dass sich Frauen zunehmend ehrenamtlich engagieren (davon leben z.b. auch die Sportverbände) und sie sich so ein Tätigkeitsfeld schaffen, das sie befriedigt. Mit dem OK des Partners selbstverständlich, und weil das Familieneinkommen ausreicht. Da ist Lohnarbeit dagegen eher mühsam.

      • talon sagt:

        Jaein, noch immer wird Ehrenamtliche Tätigkeit zu einem Grossen Teil von Männern verübt.

      • Wenn jemand die Zahlen wissen will zu den Themen ehrenamtliche und /oder freiwilligen Arbeiten (formell und informell) und Hausarbeit, die irrigerweise immer noch unter dem Begriff „Gratis“arbeit segelt- nur melden. Die Zahlen habe ich.

        Nur soviel: Ehrenamtliches macht in Stunden geechnet bestenfalls einen Zehntel der Hausarbeit aus- im Rahmen unserer Volkswirtschaft gerechnet.

      • Frank Baum sagt:

        @Marcel: Die Zahlen würden mich interessieren. Danke!

      • @Frank Baum: In der Schweiz werden pro Jahr durchschnittlich 700’000 Millionen Stunden Freiwilligenarbeit geleistet, wie gesagt in Vereinen, aber auch im nachbarschaftlichen Bereich zum Beispiel.

        Die jährlich geleistete Hausarbeit beläuft sich derzeit auf geschätzte 8’015’400’000 Stunden.

        Quellen gebe ich nicht an, da ich die Zahlen noch weiter verwenden werde, sorry 😉

      • talon sagt:

        @Zufferey Marcel
        Kommt hinter die Zahl von der Hausarbeit auch noch Millionen oder ist die Zahl so komplett?

      • Sportpapi sagt:

        @Zufferey: Der Umfang der Hausarbeit scheint mir etwas gross. Macht ja über 1000 Arbeitsstunden pro Person in der Schweiz bzw. entsprechend 20h in der Woche und 3h am Tag. Wohlverstanden pro Person. Gehen wir davon aus, dass die Hausarbeit in einer vierköpfigen Familie nur von der Mutter erledigt wird, wären das 12 Stunden am Tag im Durchschnitt. Ich denke, diese Erhebung überschätzt die „Hausarbeit“, indem mehrere Faktoren, die teilweise gleichzeitig laufen, aufsummiert werden (Bsp. Waschen und Kinder beaufsichtigen). Oder?

      • Sportpapi sagt:

        Bei der Freiwilligenarbeit sind es doch noch 100 Stunden im Durchschnitt. Und für die Tätigen ein Vielfaches davon tatsächlich, wenn man einberechnet, dass ja längst nicht alle freiwillig tätig sind.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Was sind denn das für bekloppte Zahlen???? Da gibts anscheinend ein Durcheinander, wenn es über 1000 geht. Aber immer schön mit der Millionen-Kelle anrichten. Männer und Zahlen, auch so eine Geschichte, wie war das gleich mit dem Fisch, der gefangen wurde, oder der Schwanzlänge, oder…….

      • Frank Baum sagt:

        @Marcel Zufferey: Ich glaube mit den Zahlen haben Sie sich etwas vertan. Sie meinen wohl 700’000’000 Stunden Freiwilligenarbeit (geschrieben haben Sie ja 700’000’000’000). Nehmen wir einmal an, ein übliches „Amt“ zieht 8h pro Woche oder 200h pro Jahr Arbeit nach sich, dann hätten wir 3,5 MIO Freiwillige – also fast jeden zweiten in der Schweiz vom Baby bis zum Greis. Das ist mindestens eine 10er-Potenz zu viel. Bei der Hausarbeit geht das auch nicht auf. Es gibt ca. 3,5MIO Haushalte in der Schweiz (siehe BFS). Pro Haushalt über 2000h Arbeit pro Jahr? Etwas hoch.

      • Habs bei blendender Sonne in den iPad getippt kurz vor Ende der Mittagspause und kam erst noch zu spät, also, natürlich sollte es

        700 Millionen Stunden pro Jahr Freiwilligenarbeit heissen.

        Die Hausarbeitsstundenzahl stimmt und ist auch realistisch. Sie setze sich, so meine Quelle, aus verschiedenen Datensätzen zusammen, also sind da Überschneidungen vorprogrammiert, denke ich.

        Sorry 😉

      • Frank Baum sagt:

        @Marcel (15:32): Die Zahlen sind immer noch zu hoch. Bevor Sie sich auf diese Quellen abstützen und für irgendetwas zu verwenden, sollten Sie das noch einmal kritisch hinterfragen.

      • Gar nicht so unrealistisch mit der Hausarbeit, Herr Baum. Wir haben zum Beispiel ca. 4,6 Millionen Erwerbstätige in der Schweiz und als erwerbstätig gilt beispielsweise jedermann/frau, der über 6 Stunden pro Woche arbeitet (gem. Seco).

        Gut, ich muss arbeiten, später noch einmal.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Also wenn’s um Zahlen geht, halte ich mich ans Bundesamt für Statistik, zum Beispiel, oder an Nationalfonds-Publikationen. Den Rest kann man spülen.

      • Hm, Herr Baum, zu den Zahlen der Freiwilligenarbeit: Hier geht man von 3,1 Millionen Personen aus, die diese in der Schweiz leisten, wobei die grosse Variable jene Freiwilligenarbeit darstellen dürfte, die sich ausserhalb von Vereinen, Feuerwehr und Fastnachts-OK’s etc. abspielt.

        Bei der Hausarbeit haben wir es mit durchaus realistischen Zahlen zu tun: Wenn ich da so schaue, wie lange ich beispielsweise jeweils habe, bis die Küche gemacht ist- und im Vergleich dazu meine Frau…

        Eine Potenz oder zwei länger, wenn nicht sogar mehr… 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und die Mütter in der Sozialhilfe sind dort, weil sie Kinder zu betreuen haben und es oft an Betruungsmöglichkeiten fehlt, nicht weil sie zu faul oder unfähig sind, arbeiten zu gehen. Die allermeisten dieser Frauen haben vor den Kindern ihren Lebensunterhalt selber verdient. Abgesehen davon sind die meisten Frauen, die lange in der Sozialhilfe sind, unqualifizierte Ausländerinnen, das ist eine andere Baustelle.

      • talon sagt:

        @pippi
        Schon wieder ein deutliches nein. http://www.welt.de/politik/deutschland/article13112901/Wochenarbeitszeit-von-Muettern-ist-gesunken.html#disqus_thread Frauen machen das sehr gerne, die Arbeitszeit zurücknehmen. Und nach der Ehe ist es dann umso bequemer, bekommt Frau dann doch schön alimente vom Ex, wird vom Staat unterstützt, und kann evtl. noch über das Einkommen des neuen Partners verfügen. Ich schrieb ja schon, über 80% der Konsumausgaben werden von Frauen getätigt. Die Kaufhäuser sind auf Frauen ausgerichtet. Scheiden lohnt sich, für Frauen.

      • talon sagt:

        @marcel, wenn man sich etwas ranhält, ist hausarbeit raz faz erledigt. Bei unserer 90m2 Wohnung benötigen meine Frau und ich etwas unter drei Stunden. Also sechs Stunden wenn es eine Person macht, sind nicht mal 1 Stunde pro Woche. Und dort ist dann alles mit drin, auch der Backofen. Zum Bügeln von einer Woche Wäsche von zwei personen benötige ich ca. 30 Minuten, Kochen kommt so auf 30 bis 45 min. Sind suma sumarum ca. 2 Std. 15 min am Tag für eine Person. Ich weis schon, warum ich Hausmann werden will. *grins*

    • Viktor Troska sagt:

      Da kann ich nur sagen: Selberschuld!

      Als eigenständige Person musst du halt schauen, welcher Partner zu dir passt. Dies kann dir niemand abnehmen.
      Viel Glück.

      • Cara Mia sagt:

        Wer ist selber schuld? Der Mann, der nun vor der Türe steht mit Name Ali Mente??? Die Frau ist ja jetzt zufrieden…

      • Viktor Troska sagt:

        wieso wurde deine nachbarin hausfrau wenn ihr diese rolle nicht passt?? das ist ein selbstgewähltes „schicksal“, genauso wie kinderkriegen ein selbstgewählter enscheid ist. deshalb sagte ich: selberschuld. und wer nicht kommunizieren kann ist sowieso beziehungsunfähig und wird bis ans ende der tage wohl alleine bleiben. von denen gibts ja mittlerweile auch genug. das gilt natürlich für männer und frauen.

      • Cara Mia sagt:

        Oh, die Rolle hat ihr gepasst, solange sie die Kinder betreuen durfte, das war ihr lieber, als arbeiten zu gehen. Aber nun, wo sie die Kinder nicht mehr brauchen, ist sie nicht mehr willens, die Hausarbeit „bloss“ für den Mann weiterhin zu erbringen, ist doch nicht seine Dienerin. Deshalb weg mit ihm. Sie hat mir erzählt, er habe bis heute nicht „begriffen“, was los ist. Aber klar ist: finanziell ist sie gesichert, und den Mist muss sie nur noch für sich selber führen. Aber ich höre jetzt auf, ich finde es einfach lieblos, mit einem Menschen so umzugehen, der einem doch einiges ermöglicht hat.

      • Sportpapi sagt:

        Du hast ja recht, Cara Mia. Leider haben halt viele Männer – ich auch – die Tendenz, ihren Frauen das Leben so einzurichten, wie sie es wünschen. Und nicht immer wird es gedankt.

      • Frank Baum sagt:

        @Ciara Mia: Ihre Nachbarin ist ein Paradebeispiel, warum das Eherecht in der Schweiz zu Lasten der Frauen korrigiert werden muss. Diese Frau ist niederträchtig. Dass sie damit durchkommt haben wir einer Fehlentwicklung in der „Gleichberechtigung“ zu verdanken, die dringendst korrigiert gehört.

      • Auguste sagt:

        hmm…, sportpapi, bei einem nationalen durchschnitt, der ungefähr bei 2x/woche liegt, ist ein narr wer auf „immer“ hofft.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Genau, für Frauen in der Ehe nur noch lebenslänglich, es sei denn, der Mann sagt dreimal hintereinander, „ich verstosse dich“.

      • Viktor Troska sagt:

        axo… quasi im stil von „der mohr hat seine schuldigkeit getan jetzt kann er gehen“. hier scheint ein fall von schwerer verblendung vorzuliegen. die frau betrachtet sich also als „dienerin“ des mannes weil sie z.b. seine wäsche wäscht während er arbeitet. genausogut kann sich der mann als sklave der frau sehen, der jedentag zur arbeit fährt und keine freizeit hat um die frau zu ernähren und ihr ein schönes leben zu finanzieren. deshalb: unbedingt prüfen bevor geheiratet wird.
        meine frau musste ein mehrjähriges assessment durchlaufen bevor sie mich heiraten durfte 😉

      • Cara Mia sagt:

        @Pippi: Du bist ja auch eine von denen, die sich selbst durchs Leben gehievt hat – und irgendwie nervt doch, wie die Männer auf uns „Emanzen“ rumhacken, an allem sind „Feministinnen“ und „Karriereweiber“ (was wir nicht sind) schuld, und dabei werden sie von der Augenaufschlag-Liga dann ausgenommen. Wir alle hier, von denen ich die Geschichte so einigermassen kenne, haben jedenfalls keinen Mann ausgenommen und übers Ohr gehauen.

        Aber ich habe gesagt, ich hör nun auf damit, Hugh.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Cara, da hast du einerseits völlig recht, ich bin auch keine Verfechterin der Hausfrauenehe. Andererseits ist es ja nicht so, dass die Männer aus lauter Gutmütigkeit arbeiten gehen, denen ist das auch ganz recht so, es ändert sich ganz ganz langsam. Zu Hause eine funktionierende Infrastruktur und geregelte Arbeitszeiten. Die Blöden im Umzug sind wir, die arbeitenden Mütter, weil wir den feinen Herren helfen, die Hausfrauenehe zu finanzieren. Wir bezahlen unsere AHV selbst, die Verheirateten bekommen eine Ehepaarrente, auch wenn keine Kinder aufgezogen wurden. So sieht das aus!

      • Sportpapi sagt:

        @Cara Mia: Viele Männer suchen keine „Schuldigen“, weder Emanzen, Feministinnen noch sonst etwas. Sondern stören sich an Benachteiligungen oder einfach haltlosen Behauptungen – in denen meistens Männer an allem schuld, oder zumindest selber schuld sind. Ich freue mich, wenn eine Frau – allein, in Beziehung/Partnerschaft oder sogar alleinerziehend – ihr Leben selbstständig und selbstverantwortlich meistert. Und dabei weder andere Menschen – z.B. Väter – übervorteilt, noch ständig fehlendes Verständnis und Unterstützung der Gesellschaft beklagt.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Die Gesellschaft hilft den arbeitenden (alleinstehenden) Müttern doch auch, oder? Mit Unterstützung, Krippen, Betreuung, Tagesstrukturen, Sozialhilfe, … Und die Ehe bietet ja nicht nur Vorteile (AHV): Stichwort steuerliche Heiratsstrafe…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Solange die Krippe nicht vollumfänglich von den Steuern abgezogen werden kann, geht die Rechnung nicht auf. Wenn ich irgend einen Nonsens verkaufe, kann ich einen Raum in der Wohnung und das Auto als Aufwand abziehen, wenn ich die Kinder in die Krippe gebe, damit ich meinen Lebensunterhalt und ihren verdienen kann, ist das mein privates Hobby. Nein nein, die arbeitenden Mütter generieren bei Weitem mehr, als sie kosten. Pro investierten Franken in Kinderbetreuung bekommt die Gesellschaft 4 Franken zurück, durchschnittlich.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mein Beitrag betr. Sozialhilfe ist viel zu weit oben gelandet, hier sollte er hin, sorry.

      • talon sagt:

        @pippi
        Nö. Definitiv nicht.

      • talon sagt:

        @pippi
        Frauen entnehmen dem Sozialsystem 90 Milliarden Franken mehr, als sie einzahlen. Dazu kommen noch die ganzen Frauenfördermassnahmen usw usw. Alles finanziert von Männern.

      • Viktor Troska sagt:

        talon: wie kommst du darauf dass alles von männern finanziert wird? zahlen frauen keine steuern?

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Damit, dass die Betreuung bei den Steuern abgezogen werden sollte, hast du völlig recht. Ausser Ideologie spricht da nichts dagegen. Ansonsten: Sozialhilfe, weil es zu wenig subventionierte Betreuungsplätze gibt? In beiden Fällen kommt die Gesellschaft für die Kosten auf. Ein Kind aufzuziehen sollte aber in der Regel finanziell in der Verantwortung von Vater und Mutter liegen. Ansonsten ist man abhängig von Unterstützung und schon gar nicht ein Nettozahler. (und das ist jetzt nicht als Vorwurf, sondern als Tatsache gemeint).

      • Viktor Troska sagt:

        finde pipis idee gut. sollte aber nur für einkommensschwache familien und alleinerziehende gelten. unser system hat zum teil schwachstellen. es kann nicht sein, dass sich arbeit nicht lohnt. und: von den steuern abziehen heisst noch lange nicht dass der staat deshalb die kosten trägt. die paar steuerfranken die dem staat dadurch entgehen sind gut investiert da die kaufkraft der alleinerziehenden mütter und väter steigt.

      • talon sagt:

        @Viktor
        Frauen entnehmen mehr, als das sie einzahlen. Das was sie also mehr entnehmen, muss von Männern finanziert werden.

      • Viktor Troska sagt:

        talon:
        ich denke nicht, dass es hierzu eine seriöse statistik gibt, die sämtliche aspekte umfasst denn das wäre viel zu komplex (da müssten diverse aspekte mit eingerechnet werden angefangen bei den gesundheitskosten bis hin zur kriminalitätsstatistik).

      • talon sagt:

        @viktor
        Doch gibt es, auf antrag von Feministinne hin, mal wieder ein Eigentor, hier mal alles komplett mit nachweisen: http://wikimannia.org/index.php?title=Geldtransfer

      • Viktor Troska sagt:

        talon:
        habe selten so etwas tendenziöses gelesen. fazit: nicht serös.

      • talon sagt:

        @viktor
        Bist du den Belegen gefolgt? Unter anderem dem hier: http://www.vaeter-aktuell.de/presse/presse-2008/feminines_Eigentor_2008.pdf Eine Anfrage von Feministinnen.

    • @ Cara: Genau, schafft das Hausfrauentum ab, das sage ich ja schon lange!

      Zumindest in dieser Rechtsform.

      Schweden hat’s in dieser- auch rechtlichen- Form geschafft. Nur spricht niemand davon.

      Interessanterweise.

      Immer nur die Sonnenseiten sehn, nicht? Frauen können dort aaaaaaaalles machen, was sie wollen.

      Ein Irrtum, wie Kenner wissen.

      Mehr davon später anderswo irgendwo wenn alles gut läuft.

  • Cara Mia sagt:

    Well, sorry alle Frauen hier, aber manchmal haut es mir einfach das Ventil raus. Gerade eben hat mir wieder eine Nachbarin erzählt, wie sie sich selber gefunden hat, nach 25 Jahren den Mann auf die Strasse gestellt, Gefühle halt irgendwie weg, und der Jüngste ist schliesslich auch schon 17. Und nun ist sie soooo stolz, selber die Steuererklärung ausfüllen zu könne etceteraetcetera. Blöd nur, dass der Junge nun Probleme mit dem Vater hat, weil der ihm nicht mehr alles bezahlt. Was soll denn das, Frau lässt sich befruchten, zieht die Hausfrauenrolle fulltime durch, bastelt und kocht, der Alte…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Solche Geschichten sind traurig. Aber du weisst ja nicht, ob sie sich innerlich nicht schon lange verabschiedet hatte und nur noch wegen den Kindern bei ihm blieb. Ich kenne einige Frauen, die heirateten ihre „grosse Liebe“, welche aber Schritt für Schritt erkaltete, weil sie irgenwann realisierten, dass sie nur die Putzfrau und die Dienerin sind und von Seiten des Mannes keine Bereitschaft war, daran irgendwas zu ändern. Die kündigen dann halt innerlich, setzen sich eine Deadline und gehen dann auch. Oft wurde mir im Vertrauen gesagt: „Weisst du, wenn die Kinder weg sind, bin ich auch weg“.

      • Cara Mia sagt:

        Ja, schon. Aber irgendwie kommt doch in jede Beziehung der Alltag. Manche Frauen (die wohl, die am letzten Freitag alle vor dem TV klebten…) träumen sich so unglaublich romantische Leben zurecht, das Glück für ewig nach dem gehauchten Ja in Weiss. Und dann ist das halt nicht so, nie so, wie bei Windsors. Und auch bei denen… Und wenn sich eine halt als Hausfrau und Familienfrau betätigt, dann putzt sie dem Mann auch den Dreck weg. Anfänglich wollen die das alle, und plötzlich kommt der grosse Frust. Der Mann kann ja nicht anschaffen UND auch noch den ganzen Haushalt machen…

  • sumu sagt:

    @katherina

    Der Feminismus baut nicht auf Lügen da irrt Talon, aber er argumentiert mit Lügen das ist schlimm genug. Ehrlich Selbstreflektion würde dieser Bewegung gut tun (wie eigentlich jeder anderer) und was am wichtigsten wäre: eine Abgrenzung von jener Fraktion die ein kein Miteinander sondern ein Gegeneinander sucht.

    • Frank Baum sagt:

      Der Feminismus sucht per Definition das Gegeneinander. Es gibt keine Fraktion, die ein Miteinander sucht.

    • talon sagt:

      @sumu
      Wo Argumentiere ich mit Lügen? Der Feminismus hat schon immer gelogen: Es gab keine Jahrtausendelange unterdrückung der Frau, es gibt keine gläserne Decke, es gibt keine Lohnungleichheit aufgrund von Diskrminierung. Alice Schwarzer hat sogar mal behauptet, das Frauen früher sterben würden.

  • Meine Mutter war ganz Mama. Und berufstätige Frau, die sogar noch eine Karriere hinbekam. Gegen den Widerstand einer konservativen Firma. Ich kannte sie in Jeans beim Putzen und gestylt im Bleistiftrock auf dem Weg zur Firma. Ich hätte sie niemals anders haben wollen! Auch wenn wir uns heftigst gekappelt haben. Kaum waren meine Kinder da, zeigte ich Hang zum Supermuttertum; keine Rabenmutter sein, immer perfekt sein wollen. Die Moral? Wie gut, dass es Mama gab. Die Erinnerung an sie verhilft mir zu Normalität. Ich hoffe, einstmals denkt Tochter auch so über mich.

  • Brouwniekrater sagt:

    @Pippi ,… unser Sandkasten – Bitbull.!..merkst du überhaupt noch, dass du dich in irgend eine Strümpfchen fest beisst, das nichts mit der Sache zu tun hat. Hauptsache es ist gegen…! Selber der größte „Blog – Hooligan“,..beleidigen, links und rechts schimpfen…aber dann die Redaktion um Hilfe bitten…Leute die anders denken zu blockieren. Ich beginne langsam zu denken, dass man dir in der Steiner Schule die falsche Jahreszeit ins Hirn programmiert hat

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      denken? du?

      Übertreib mal nicht, wer schreibt wie ein Zweitklässler sollte nicht von denken sprechen. „Bitbull“ kommt übrigens nicht von Bitburger, auch wenn es für Leute mit dem IQ einer Crèmeschnitte so aussehen mag…. man schreibt es trotzdem mit P, wie Pflock, z.B.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Bibbi Crèmestrumpf …du merkst es wohl hè..?! Gerade bestätigst du nur deine Herkunft…Simpelheit ist der Oberton auf deiner Choroi – Flöte… Und was Rechtschreibung angeht; …hat man die den in der Steinerschule ? Dein Fluchen und Schimpfen ist jedenfall nicht der Sinn und Geist vom guten Rudolf Steiner. Wenn du so mit deinen Erwachsen werdenden Kindern umgehen wirst, sind die Probleme schon bestellt ! Vielleicht Arnika D 20 schlucken…?

    • Brouwniekrater sagt:

      .@Bibbi ..hei Bibbi, …schau ich mache wieder einen Fehler… “ Moederschnitten mit Rabenlöcher „

  • fufi sagt:

    Falls a) ist die grosse Sch.. eh schon vorprogrammiert, es sei denn, die Jungen wurden schon derart gehirngewäscht, dass sie — naja, vielleicht halt später!

    Falls b) stellt sich die Frage – und das mag vielleicht gerade die ganz grosse Frage sein, auf die tausende Antworten gegeben werden können aber keine einzige zutreffen mag:
    Wie kann ich’s schaffen, vom Thron Gottes herunterzusteigen auf die MENSCHLICHE Ebene zu meinen Kindern und dabei meine Autorität beibehalten?

    Sacra conditio humana!

  • fufi sagt:

    Für ALLE KLEINEN sind die Eltern – und Grosseltern und Götti und Gotte und Tanten und Onkelz ( nein: NICHT Onkens – DIE kommen erst später!) und sowieso alle Erwachsenen Götter. Und PERFEKT – Zunächst!
    Und jetzt kommt’s drauf an:
    Wollen – zumindest – die Eltern
    a) PERFEKT bleiben – vor ihren Kindern?
    Oder
    b) Menschen werden – vor ihren Kindern, samt ihren Schwächen und Fehlern?

    • marie sagt:

      gratuliere! mensch ist DAS stichwort, alles andere ist beilage.
      sie haben heute den blog gerettet.

  • A.Tschannen sagt:

    Nun mal zum Artikel…. es ist ganz natürlich dass sich Töchter mit Ihrer Mutter streiten. Kinder fühlen sich mit Ihrer Mutter sicher. Vor allem Maedchen brauchen diese Bezugsperson um Ihren alltaeglichen Emotionsüberfluss in der Pubertaet zu entladen. Wenn mann dies als Mutter versteht, kann man für die Tochter da sein ohne sich selbst zu verlieren.

  • ups sagt:

    die ganze Diskussion hier schient mir bitz auszuarten an Gehässigkeiten. Bravo wir alle! Kein Wunder, kommen viele Menschen auch im persönlichen Alltag nicht miteinander klar.

  • heidi reiff sagt:

    Eine Alternative wäre auch, dass die Spezies Mann mal abnabelt. Fakt ist, dass oft Mütter nicht loslassen können, kenne solche Beispiele aus meinem persönlichen Hintergrund. Ich habe als Frau echt Mühe mit Müttern, die nicht loslassen können, das erste Loslassen beginnt bei der Geburt, da gehts allen gleich, ob Mädchen oder Knabe ist einfach ein natürliches Geschehen. Die Natur ist neutral zum Glück. Muss ich mich ständig rechtfertigen, dass ich einfach als Mädchen zur Welt kam oder umgekehrt so ein Bockmist. Ich habe zum Glück keinen Religionswahn, hab zum Glück das nicht übernommen, mein Weg

  • Auguste sagt:

    hmm…, mb’s ausführungen scheinen darauf hinzudeuten, dass das moderne frauen/mutterbild das alte, in unseren köpfen noch weitgehend vorherrschende, mutterbild/-mythos noch nicht annähernd abgelöst hat, weil es noch zu jung ist. was den natürlichen ablösungsprozess zwischen mutter und tochter angeht, kann dieser doch gar nicht reibungslos ablaufen, weil die eltern-kind-beziehung mit all ihren pflichten diesem, bis zum erwachsensein des nachwuchses, systembedingt immer wieder in die quere kommt. besser wird es vermutlich erst, wenn eltern in den kindesaugen zu „normalen menschen“ werden.

    • *sigh* sagt:

      …weil es noch zu jung ist.
      Also sollte es in ca. 10 Jahren nahezu keine solche „Probleme“ mit dem Abnabeln/sich als Erwachsene kennen/wertschätzen lernen mehr geben? Das Dilemma ist doch schlicht und einfach die stetige Neu-Aushandlung des Miteinanders bei sich entwickelnden Menschen (Mütter/Väter/Töchter/Söhne). Geht auch unter sogenannten „Erwachsenen“ nicht immer problemlos über die Bühne.

      • Auguste sagt:

        hmm…, *sigh*, ich glaube nicht, dass wir in 10 jahren schon so weit sind. die zuwanderung aus gegenden mit sehr traditionellen bis archaischen frauenrollen wird den prozess wohl verzögern. aber ich spekuliere mal dahingehend, dass in mittelbarer zukunft eine müttergeneration am werk sein wird, die innerhalb der familie weniger als „herdbewohnerinnen“ wahrgenommen werden, sondern schlicht als elternteil, der aufgrund der biologie einfach noch etwas multi-funktionaler den familienkarren mitzieht und voran geht. das einfache abnabeln dagegen wird immer etwas chaotisch bleiben.

    • *sigh* sagt:

      Den hier unterschreibe ich allerdings:
      besser wird es vermutlich erst, wenn eltern in den kindesaugen zu “normalen menschen” werden.
      Wobei das genauso gilt, dass es erst besser wird, wenn Kinder in den Elternaugen zu „normalen Menschen“ werden.

      Die Eltern sollten ihre eigenen Gefühle durch den schon längeren Lebensweg aber doch besser artikulieren/kanalisieren können als die Kinder, daher ist ist die beschriebene „geprellte Mutter/Vater“ IMHO eben doch eher „ein Jammeri“.
      Nichts für ungut..

  • pedrodesconocido sagt:

    @Pippi Langstrumpf; 15:37
    Ja, Frau Langstrumpf, weshalb wohl orten Sie im deutschsprachigen Raum einen derartigen Frauenhass seitens der Männer? Ich würde es wohl eher dahingehend formulieren, dass es sich bei diesem Hass (welch starkes Wort…) eher um eine Abneigung gegenüber Feministinnen handelt, nachdem selbige im deutschsprachigen Raum sich zunehmend von Frauen weg zu militanten Individuen entwickeln, welche sich ausschliesslich um ihre Partikularinteressen kümmern. Habe selber ausserhalb des deutsch-sprachigen Raumes Feministinnen entdeckt, welche durchaus Frauen geblieben sind…….

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Militante Individuen? Lächerlich!

      Für Typen wie dich sind alle Frauen, welche die Putzfrau/Dienerinnen-Rolle ablehnen, militant. Wer sich ein bisschen mit den Gründen für die Scheidungsbegehren seitens der Frauen auseinander setzt, sieht schnell, dass es immer wieder um das Gleiche geht: Die Verteilung der unbezahlten, ungeliebten Hausarbeit. Männer sind zu faul, hier wirklich anzupacken und Frauen nicht mehr bereit, das zu akzeptieren. Wenn sie sich weigern, weiterhin die Gratis-Putzfrau zu spielen, wird ihnen „Emanzentum“ vorgeworfen. Eigentlich so banal wie traurig.

      • talon sagt:

        @pippi
        nein, es genau das Gegenteil der Fall: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13112901/Wochenarbeitszeit-von-Muettern-ist-gesunken.html#disqus_thread
        http://bazonline.ch/kultur/diverses/Die-Emanzipation-ist-fuer-Maenner-eine-Heidenarbeit-/story/27361851
        Es ist endlich mal an euch, Einsatz zu zeigen. Wenn Männer mehr im Haushalt sich mehr um die Kinder kümmern sollen, dann müsst ihr mehr Arbeiten gehen. So einfach ist das. Weiter ist die Hausarbeit nicht unbezahlt.

      • Sportpapi sagt:

        Heisst also, Hauptgrund für die von den Frauen beantragten Scheidungen ist eine Unzufriedenheit mit der gemeinsam ausgehandelten Arbeitsteilung? Können denn keine Lösungen gefunden werden? Die Frau könnte ja etwas mehr auswärts arbeiten gehen und mit dem Zusatzgeld der Familie eine Haushaltshilfe bezahlen. Welcher Mann würde sich da sträuben?

      • elena sagt:

        Frauen sind mehrheitlich offenbar auch zu faul, um Geld zu verdienen und zwar nicht bloss so ein paar Fränkli im Nebenjob und grad wenns passt. Ich bin – noch immer – für das Aufteilmodell halb-halb und gegen das Krippenmodell, wo Frauen den Frauen die Kinder hüten. Männer verrichten Hausarbeit, Frauen verdienen das Geld in der Zeit und umgekehrt. Und Kinder sähen mal abwechslungsreichere Modelle als die ewig gleichen, gähn. Emanzipation ist kaum, dass Frauen nach der Schwangerschaft mehrheitlich zu Hause sind wie seit jeher – oder zwischen Krippe, Job und Haushalt ‚managen‘ und er ‚ernährt‘.

      • Sportpapi sagt:

        @Elena: halb/halb ist eine Lösung, aber nicht die einzige. Emanzipation heisst für mich, sich aus einer Abhängigkeit lösen. Frei sein, eigene Lösungen zu finden. Es ist also jedem Paar selber überlassen, wie es die Arbeitsteilung regelt, solange es keine Hilfe von der Gesellschaft benötigt.

      • mira sagt:

        @elena
        50% Stellen sind begrenzt und für viele Arbeiten nicht geeignet. Ich zB würde nicht 50% arbeiten wollen, da ich dann gar nicht vorwärts kommen würde. Es sollte jedem Paar überlassen werden, wie es die Aufteilung macht. 50%/50% heisst übrigens nicht, dass beide gleich viel im Haushalt machen. Möglicherweise lässt der eine mehr liegen als der andere, der in seiner Haushaltszeit dann dem anderen hinterherräumt?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Elena, wie kommst du darauf, dass Frauen zu faul sind für dieses Modell? Ich höre und sehe nur, dass Frauen sich aufreiben zwischen Kinderbetreuung und Berufstätigkeit und dabei kaum Entlastung erfahren. Und nicht nur die direkte Betreuung, auch das Drumherum wird mehrheitlich von den Frauen erledigt. Wie wir gestern feststellten, sind auch an den Elternabenden vorwiegend Frauen anwesend. Abgesehen davon: Alle Frauen, die die Scheidung verlangen, wissen, dass sie auswärts arbeiten müssen, um über die Runden zu kommen. Nur ganz wenige Einkommen sind so hoch, dass es für zwei Haushalte reicht.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Bei den Eltern, die ich kenne – viele mit Kleinkindern und Säuglingen – hilft man sich gegenseitig aus, um dem anderen mal eine Pause zu ermöglichen.

      • Viktor Troska sagt:

        pipi du sagst:
        „Wie wir gestern feststellten, sind auch an den Elternabenden vorwiegend Frauen anwesend. “

        hast du das empirisch untersucht? du kannst doch jetzt nicht allerernstes eine aussage aus einem internet-blog zur allgemeingültigen wahrheit erklären. das ist nicht seriös.

      • talon sagt:

        @pippi
        Von Aufreiben kann keine rede sein. 20 Stunden in der Woche Arbeiten, obwohl das Kind eine Ganztagsbetreuung hat. Also bitte. Weiter ist es so, das eine Scheidung für Frauen ein Gewinn darstellt. Es ist nämlich zum einen Interessant, das die Arbeitszeit der Mütter Kontinuirlich weniger wird, je höher die Unterhaltssummen werden und das die Scheidungen erst explodiert sind, seitdem Frauen auf jeden Fall unterhalt bekommen. Weil es sich lohnt. Frauen werden dann vom Ex unterstützt, vom Staat und evtl. verfügen sie über das Geld des neuen Lovers. Nicht umsonst tätigen Frauen 80% der

      • talon sagt:

        @pippi
        Konsumentscheidungen. Die Autoindustrie entdeckt gerade Frauen als Kunden, weil diese immer mehr Kaufen, schau die Verkaufsflächen an, die für Frauen bereitgestellt werden usw usw usw. Alles weil Frauen weniger Geld haben? Weniger Zeit? Mach dich nicht lächerlich. Hier ein link, der aufzeigt, das Frauen mehr Geld in der Tasche haben, als Männer, unter anderem wegen Unterhalt: http://www.abgeordnetenwatch.de/christel_humme-575-37673–f270980.html#q270980

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Viktor, ich behaupte nicht, dass es einen wissenschaftliche Untersuchung ist. Ich spreche von den Feststellungen, die gestern getroffen wurden und von meiner eigenen Erfahrung als Mutter von zwei Kindern, die während der 12 und 10 jährigen Schulzeit ihrer Kinder kaum je einen Elternabend verpasst hat. Das Verhältnis war ungefähr 5 : 1, im Gymer dann 5 : 2. In der Steiner-Schule meines einen Sohnes immerhin 4 : 3.

      • Katharina sagt:

        womit ein starkes indiz darueber gegeben ist, wer talon ist.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du sagst es Kate, war mir schon lange klar. Ich hätte eben doch mit dir wetten sollen, Sister 8)

      • Auguste sagt:

        hmm…, zugegeben, ein leicht verstörender gedanke, meine damen. aber vielleicht hat der gute talon nur den kurs „fed up with being a one-trick pony“ besucht und es ist was hängen geblieben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auguste, das Wort „gut“ im Zusammenhang mit talon stösst mir nun mehr als sauer auf. Der ist das Paradebeispiel eines Trolls, dazu ein Querulant in einem Masse, dass die Grenze zum Pathologischen überschritten ist.

      • Sparter sagt:

        Erst mal den eigenen Balken erkennen, bevor über den Span des Anderen geurteilt wird, würde so mancher gut tun.

      • Eure Paranoia, sisters, ist wirklich bemerkenswert!

        a) Talon hat recht, diese Grafik kenne ich allerdings schon lange

        b) Ich bin nicht talon, einfach nicht

        So leid es mir tut, Ihr Schwestern Ihr: Zuffi ist Zuffi, punkt.

        Vielicht mal eine bessere Pille schlucken, hm? Auch wenn’s eine Bittere ist. Oder darüber in der nächsten Therapiestunde sprechen.

  • Rotkäppchen sagt:

    Was nichts kostet, ist nichts wert…uralte Weisheit und deshalb Grundeinkommen von Papa Staat an unbezahlte Mamiarbeit und Ruhe kehrt ein. Doch doch, kein Aufmurren jetzt wieder aus allen Wer-soll-denn-das-bezahlen-Ecken…grrr! Anerkennung für Mamis Staubwischen und die ganze in einem Haushalt hervorkriechende Rattenschwanz-Arbeit kommt dann automatisch von Töchterchen und Sohnemann. Auch den Papi wirds freuen, denn ihm bleibt vielleicht mehr übrig am Monatsende und er wird endlich etwas von der Ernährerbürde entlastet, wetten?? 😉

    • talon sagt:

      Welche unbezahlte Arbeit? Frauen werden über die Sozialsysteme mitfinanziert, also direkt von Männern. Bekommen die Väter anerkennung dafür, das sie sich den Arsch aufreissen, im Job, damit die Familie was zu Essen hat? Nö, Frauen reduzieren lieber ihre Arbeitszeit. Mädels, wenn Männer mehr im Haushalt mithelfen, sich mehr um die Kinder kümmern sollen, dann müsst ihr mehr Arbeiten. Wir Männer sind an der Grenze angelangt. Wir leisten jetzt schon mehr als ihr. Also, kommt mal in die Puschen.

      • Rotkäppchen sagt:

        Ach talon, mit Männern deiner einfältigen Argumentationskraft diskutieren.. Du bist ein langweiliger Phrasendrescher und solche braucht hier niemand, alles claro?! Damit es glasklarer wird:
        Und wer schaut für Omi und Opa zuhause, hä?! Wer macht Krankenbesuche in Spitälern, Altersheimen etc. am Laufmeter?? Wer organisiert Geburtstage, Familenfeiern, macht Arztbesuche bei stundenlangem herumwarten in den Wartezimmern mit den Kindern, Alleinstehenden ..hä?? Wer ist bei einem Trauerfall in der Familie alles am Organisieren und jätet dann noch das Grab?? WER wohl, du elender Blindgänger hier?! 😡

      • Gustav sagt:

        Also ich finde Talon übertreibt ein wenig. Aber für mich läuft die Freiwilligen-Arbeit unter Hobby. Einem Junioren-Trainer würde es nie in den Sinn kommen sein Hobby als Arbeit zu deklarieren. Ich finde man sollte nicht gleich alles als Arbeit deklarieren. Arbeit ist etwas wofür man Geld bekommt (und meistens würde man das nicht tun wenn man nicht dafür entlöhnt würde.) Wohlgemerkt, den Haushalt machen damit der andere sich auf seinen Job konzentrieren kann ist Arbeit. Kinder haben ist zu einem Grossteil Hobby, aber natürlich steckt auch Arbeit dahinter. Gibt natürlich auch Grautöne.

      • talon sagt:

        @Rotkäppchen
        Im moment noch Frauen, weil sie eben nur 20 STunden in der Woche Arbeiten. Klar, das dann Zeit dafür ist, während bei Männer noch überstunden im Beruf anfallen, das weniger gewordene Gehalt der Frau muss Kompensiert etc. Und trotzdem leisten Männer noch ihren Beitrag im Haushalt. Was dazu führt, das Männer eine grössere Arbeitsbelastung haben als Frauen. Die sachen die du aufzählst sind im übrigen nicht alltäglich. Es wird nicht jeden Tag ein Geburtstag organisiert oder eine Familienfeier, noch ist man jeden Tag beim Arzt Es hält sich also alles in Grenzen, auch die Pflege

      • talon sagt:

        von angehörigen. Aber, wie dem auch sei, es ist nun mal Fakt, damit sich Männer mehr in die Familei einbringen können, müssen Frauen mehr im Beruf arbeiten gehen. Denn von Luft und Liebe wird niemand satt.

    • Frank Baum sagt:

      Kleiner Gruss aus der Wer-soll-das-bezahlen-Ecke: Wir werden es nicht bezahlen und wir sind eine stabile Mehrheit in der Schweiz. Träumen ist immer erlaubt, aber wenn die Mutter-Tochter-Beziehung am Grundeinkommen scheitert, dann werden sich die Feministinnen etwas anderes einfallen lassen müssen. Ich gebe zu, ohne Sinn und Verstand ist das ziemlich schwierig.

    • Sportpapi sagt:

      Ein (Grund-) Einkommen, dem keine direkte Gegenleistung gegenübersteht, ist auch „nichts wert“, aus den gleichen Überlegungen. Die Leute wollen arbeiten, um Geld zu verdienen. Oder Kinder/Haushalt führen zu Gunsten der Familie, und nicht etwa in öffentlichem Auftrag.

      • DREI Fragen sagt:

        warum ist hausarbeit gratisarbeit?
        wie viele männer würden, GANZ EHRLICH, haus-mann werden wollen?
        warum fragt man(n) frauen in spitzenpositionen am ende eines interviews immer nach ihrer familienplanung? (bei einem mann wird diese frage nie gestellt)

  • heidi reiff sagt:

    Eine zentrale Frage ist doch , von welchen Teufelinnen oder Teufeln werden wir geritten. Ich habe mich immer für Psychologie interessiert, war eine Leseratte, Freud war für mich mal das A und O ein Psychogott. Ich schätze das grosse Engagement von Alice Miller, die sich vehement engagiert hat für KINDSMISSHANDLUNG, da könnte sich diese aufgeplusterte Onken noch eine Scheibe abschneiden, die hat vermutlich das Scherfchen im TROCKENEN . Wird Mensch nur einseitig beurteilt nach Titel, DR. PROF. MANAGER MIT SCHWARZEN AKTENKOFFERN, diese Autoritätsgläubikeit ist Fatal, ist einfach mein Empfinden.

  • mira sagt:

    Als Heranwachsende muss sich die Tochter von der Mutter abgrenzen, um zu einer eigenen Identität zu finden. Das ist ein natürlicher Prozess.
    Ob die Mutter auch loslassen kann, hat IMHO nichts damit zu tun, ob sie Hausfrau ist, oder nicht, sondern ob sie die nötige Einsicht und Grösse hat, diesen manchmal schmerzhaften Prozess zuzulassen.
    Meine Mutter, eine Hausfrau, hatte offensichtlich diese Grösse und die Ablösung ging ohne Tränen vonstatten.

    • Viktor Troska sagt:

      Das sehe ich genau so. Der Bogen zur Mutter, die nicht akzeptiert wird weil sie Hausfrau ist, ist konstruiert 😉
      Bei Vater-Sohn Beziehungen spielt sich im übrigen das gleiche ab. Plötzlich ist der Sohn besser, schneller, fitter usw. Es gibt Väter die damit Mühe haben.

      • mira sagt:

        Es ist halt ein möglicher Bogen aus ganz vielen. Ich zB hatte als junge Erwachsene schon Mühe mit dem Lebensentwurf meiner Mutter. Aber das hätte ich wohl auch gehabt, hätte sie anders gelebt. Es geht eben ums Prinzip der Abgrenzung, unabhängig davon welchen Status die Mutter hat.

      • Frank Baum sagt:

        Dem schliesse ich mich an: es geht um die Abgrenzung zwischen den Generationen. Da können die Mütter an sich machen, was sie wollen (die Väter übrigens auch). Die Gretchenfrage ist blos, wie man am geschicktesten damit umgeht.

      • Henri sagt:

        Als Vater hier noch mein Senf:

        Nichts Schlimmeres als Eltern, welche die besten Freunde der Kinder sein wollen, für immer und ewig.

        Um als Jundlicher etwas Eigenständiges zu werden, muss man sich abgrenzen von Vater oder Mutter – wenn Eltern am Rockzipfel der Kinder hängen, resultiert das nur in einem umso ausgeprägteren Kontrastprogramm.

        Von daher fügt sich der Initialbeitrag nahtlos ein in die sonstigen, eher inhaltslosen, aber süffigen Beiträge.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Das heutige Thema handelt von „Müttern und Töchtern“. Kein Grund für die Trolls, sich zurückzuhalten, oder vielleicht mal einen sachlichen Beitrag zu liefern. Das Einzige, was von da kommt sind wild in den Raum geworfene Zahlen, unbewiesene Behauptungen, Hass und Niedertracht gegen Frauen. Wie lange will die R. da noch zu schauen? Es ist eine Zumutung für das lesende Publikum, schiebt den Idioten endlich den Riegel!

    Talon und Konsorten, ihr könnt euch alle Anpissereien sparen, ich werde darauf keinesfalls eingehen.

    • ups sagt:

      Pippi, jetzt mal unter uns: ich finde, die Beiträge von dir sind auch nicht von Respekt den anderen gegenüber geprägt. Niedertracht und Hass will ich dir nicht unterstellen, aber anpissen kannst du auch. Was soll dein Aufschrei?

      • Rena sagt:

        schön gesagt, ups… 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Immer schön sekundieren ups, fall ja nicht über die Füsse dabei. Ich meine, schon der Nick, „ups“, ist so ein kindlicher, sich selbst zurücknehmender Ausruf, ein peinliches, eitles Kokettieren mit seiner eigenen „Wenigkeit“.

      • ups sagt:

        Ich muss wirklich lachen ab dir! „Pippi Langstrumpf“, das ist dann ganz erwachsen… Ich kokettiere überhaupt nicht, weder mit Wenigkeit noch mit Weiblichkeit, noch mit (eingebildeter) Klugheit oder Bildung. Und ich versuche, meine Agressionen nicht hier abzuladen wie du. Halt du mal den Ball flach was Zumutung am lesenden Publikam angeht. Sachlichkeit von dir? Das ich mir mal nicht in die Hose mache…

      • ups sagt:

        Aber weisst was: ich habe eigentlich null Bock auf gegenseitige Anmache hier. Drum geschätzte Pippi: Bis die Tage. Zick du rum, wie aus deinem System muss.

      • Colonie sagt:

        ups, tsts, Pippi ist Gott, die kann alles immer jedem sagen. Sie hat die feministische „aus dem Gefängis freilassen“-Karte, und zwar eine, die nicht abläuft.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nimm deine Medis, dringend!

      • Colonie sagt:

        Ja Gott.

      • Colonie sagt:

        Das hättest Du wohl gern.

      • Top Brass sagt:

        Das würden „wir“ gerne machen, aber leider hast du sie schon alle aufgefressen.

    • talon sagt:

      @pippi
      Von welchem Hass sprichst du, welche unbelegten Behauptungen? Warum klaust du mir meinen Vorwurf an dich? Du hast noch nie auch nur irgendwas belegt. Nichts, dafür aber ganz viele Behauptungen und Lügen in den Raum gestellt. antworte doch mal auf die Beiträge, wie wärs, mit Argumenten und fakten. Aber das ist bei Feministinnen einfach zuviel verlangt.

      • ups sagt:

        Talon, bitte nicht! Das liegt nicht am Feminismus.

      • talon sagt:

        @ups
        Es tut mir wirklich leid, aber bisher ist mir noch keine Feministin begegnet, die Fakten hatte. Alles nur haltlose Behauptungen. Der Feminismus baut auf Lügen auf.

      • Katharina sagt:

        „Der Feminismus baut auf Lügen auf.“ spinnst du?

      • Henri sagt:

        Nein, der Feminismus baut(e) nicht auf Lügenauf.

        Aber der Feminismus erhält sich dank Lügen am Leben.

      • talon sagt:

        @katharina
        Er bassiert ganz massgeblich auf Lügen auf, angefangen bei der Jahrtausendelangen Unterdrückung der Frau und hört bei Gläsernen Decke auf.

      • Katharina sagt:

        Deine glaeserne Decke, Talon?

  • Pascal Sutter sagt:

    Ist es nicht so dass, man erst dann, wenn man seine Eltern als Personen wahrnimmt, Handlungen und Entscheidungen verstehen kann und ihnen teilweise auch „vergibt“?

  • Frank Baum sagt:

    „Die Ablehung der eigenen Mutter widerspiegle die gesellschaftliche Geringschätzung der Arbeit, welche Mütter an der Heimfront leisten.“

    Um Gottes Willen, was für ein Schwachsinn! Die Feministinnen sind ein haufen sich selbst bemittleidender Jammerlappen. Da wird auch kein Grundeinkommen etwas ändern. Gerade die Jammerlappen, die sich selber permanent in der Opferrolle sehen, verleitet dann zu einem Verhalten, was so am treffendsten beschrieben ist: „…ausserdem würden ja Frauen sowieso nur die hart arbeitenden Männer ausnehmen.“

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Keine Ahnung von gar nichts aber eine grosse Klappe.

      • marie sagt:

        doch pippi, er hat eine ahnung, und zwar von schlanken müttern und wie diese auszusehen haben.

      • Frank Baum sagt:

        Feministinnen können keine Probleme lösen, weil sie sich nur selbst bemitleiden. Pippi ist da ja das beste Beispiel. Jetzt wird auch noch die Mutter-Tochter-Beziehung in den den wir-werden-so-ungerecht-behandelt-Topf geworfen. Einen Ansatz, was zu tun ist, findet man dort sicher nicht. Nach alter Feministinnenart macht man sich bei der Problemlösung aus dem Staub. Die Opferrolle ist zu bequem.

        Der Artikel sagt zwar, dass Onke mit ihrer Analyse etwa 50 Jahre hinter der Zeit herläuft. Er unterschlägt aber, dass mit der wachsenden Emanzipation der Frauen auch das Selbstmitleid gestiegen ist.

      • marie sagt:

        bis zu einem gewissen grad könnten sie recht haben. m. e. aber liegt der wurm nicht nur beim falsch verstandenen feminismus, sondern grundsätzlich an unserer gesellschaft, die diskussionen wie diese zum „bashen“ benutzt. heute gilt immer noch:
        kinder kriegen = karriereknick und die daraus entstehenden konsequenzen tragen nun mal hauptsächlich frauen. ich weiss, es ist schwierig zu verstehen, aber versuchen sie es, nur ein bisschen. danke!

      • Tomas sagt:

        @Marie: das Problem in dieser Optik ist nur die Tatsache, dass Kinderkriegen nunmal Einfluss auf die Leistungsfähigkeit im Berufsleben hat. Männer, die einen Leistungsabfall haben – und das kann auch wegen Vaterschaft passieren – spüren das in eigenen Berufskarriere auch. Jammern deswegen hören wir aber nur die Frauen – obwohl es vor allem die Frauen sind, die Kinderhaben als Lebenserfüllung empfinden.
        Um Karriere zu machen, ist meistens ein überdurchschnittliches Effort nötig – sowohl für Männer, wie für Frauen. Man muss sich entscheiden, was einem(r) wichtig ist, und die Konsequenzen tragen

      • marie sagt:

        mir ist definitiv genauso bewusst, dass die strukturen und die gesellschaft männer immer noch dazu zwingen als ernährer zu gelten. ich empfinde aber nicht dur die frauen als „jammeri“, männer ebenso. es manifestiert sich erfahrungsgemäss einfach anders 🙂 …es ist doch nur menschlich.

      • Frank Baum sagt:

        @marie: Kinderkriegen = Karriereknick und das trifft in erster Linie die Frauen. Sicherlich. Na und? Was hat das mit der Tochter-Mutter-Beziehung zu tun? Was an Onke’s Theorie ja lächerlich ist, ist die Behauptung, dass die Töchter ihre Mütter nicht schätzen, weil die Hausarbeit von der Gesellschaft nicht gewürdigt wird und ein Grundeinkommen die Situation ändern würde (die letzte Behauptung stammt von Binswanger, denke ich). Diese Behauptung ist nicht nur blöd, sie lenkt davon ab, was die Beziehung von Töchtern und Müttern wirklich treibt und hilft somit niemandem.

      • marie sagt:

        @F. Baum:
        sie beantworten doch die frage selbst. könnte nicht genau DAS die beziehung zwischen mutter und tochter prägen? genau den verzicht zugunsten der kinder? bei mütter wie bei vätern? nicht nur aber auch!
        familiengründung heisst für mich verzicht, aber für mich wäre das absolut selbstverständlich, aber für ander?

      • Frank Baum sagt:

        @Marie: Nein. Die Beziehung von Töchtern zu Müttern hat nichts mit dem Verzicht der Mutter auf eine eigene Karriere zu tun. Genausowenig wie bei den Vätern. Kinder begehren in einem gewissen Alter gegen ihre Eltern auf. Das tun sie genauso bei Eltern, die sich für die Kinder „geopfert“ haben wie bei solchen, die das nicht taten. Sie tun dies, um auf eigenen Füssen zu stehen und vor allem auch, um bei ihren Altersgenossen so wahr genommen zu werden: als jemand, der „erwachsen“ und selbständig ist.

        Feministinnen sollten sich mit ihren Töchtern beschäftigen und nicht mit ihrem Selbstmitleid.

      • marie sagt:

        herr baum, ihr letzter satz ist SEHR zweidimensional und lässt schlimmes vermuten! ich hoffe sie machen es besser und wählen die für sie richtige frau zwecks familiengründung. falls sie es noch nicht getan haben. sonst tun mir ihre kinder leid.

      • Frank Baum sagt:

        @Marie: Zu meinem letzten Satz stehe ich voll und ganz. Keine Ahnung, was Sie da vermuten, aber es ist eine harsche Kritik an den Feministinnen gemeint. Ich dachte auch, eindeutig genug zu sein.. Ich werfe Onke (und mit ihr den Feministinnen) vor, sich zu sehr mit ihren eigenen politischen Forderungen und somit mit ihrem eigenen Selbstmitleid zu beschäftigen. Wenn sie darin auch noch die Ursache für die Beziehungsprobleme von Mutter/Tochter orten, dann ist es höchste Zeit, seine politischen Ideale zurückzustellen und sich mit ihren Töchtern zu beschäftigen.

      • marie sagt:

        genau das tun feministinnen, sich intensivst mit den nachfolgenden generationen beschäftigen und nicht nur mit ihrem biotop zu hause!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Marie, Chapeau! Gut gekontert. 🙂

        Es ist genau, wie Marie sagt, die Feministinnen sind politisch interessierte, aktive Frauen, die sich nicht damit begnügen, hinter Mann und Kindern herzuwischen. Das allein schon macht sie zum Ärgernis für alle Gestrigen. Die Männer im deutschsprachigen Raum scheinen mir besondere Höseler zu sein, Angstbeisser, in anderssprachigen Blogs wird nicht halb so viel Frauenhass verbreitet. Warum eigentlich, liegt es am Ende an den Genen? Fragen über Fragen……..

      • Rotkäppchen sagt:

        Oh marie, go for it!! 😈

      • Frank Baum sagt:

        @Marie: Völlig falsch. Feministinnen beschäftigen sich mit sich selbst und nicht mit „nachfolgenden Generationen“. Onke’s Theorie und Ihre eigenen Beiträge sind doch der beste Beleg dafür! Wenn sich denn Feministinnen mit den „nachfolgenden Generationen“ anstatt mit sich selbst beschäftigen würden, dann würden sie sich doch bei der Mutter-Tochter-Beziehung einmal mit der Frage beschäftigen, was denn die Töchter antreibt und warum sie in einem gewissen Alter gegen die Mütter aufbegehren. Wer da sagt, es liegt am fehlenden Grundeinkommen der Mutter hat sich aber nicht seiner Tochter zugehört.

      • talon sagt:

        @pippi
        Welchen Frauenhass meinst du? Das Feministinnen problem mit Kindern haben, ist längst bekannt: http://www.amazon.de/product-reviews/3596247489/ref=cm_cr_pr_hist_1?ie=UTF8&showViewpoints=0&filterBy=addOneStar Diese sollten mal weg von ihrer ideologie, was anderes ist der Feminismus nämlich nicht, und hin ins reale Leben. Wie sagte mal eine Bekannte zu mir: Lila ist die Farbe von Frustrierten Frauen. Weiter haben Männer keine Angst vor Frauen. Warum sollten wir, wir lieben den Wettbewerb. Was aber gar nicht geht, ist die andauernde Frauenbevorzugung.

      • marie sagt:

        herr baum: ihre sichtweise ist zweidimensional. die haltung der feministinnen geht ein schritt weiter unter dem motto „unser handeln hat konsequenzen“. wir versuchen vorbild zu sein und natürlich gelingt das nicht immer, wir sind auch nur menschen mit unzulänglichkeiten und dort wo „gearbeitet“ wird, passieren nun mal fehler. dazu ist das leben grundsätzlich mal kein raster, nach schema A es ist ein dynamischer prozess. wie gehen SIE als vorbild vor? wie gehen sie mit ihren unzulänglichkeiten um? doch cave: ihr handeln hat konsequenzen.

      • Frank Baum sagt:

        @Marie: Was ist eine Zweidimensionale Sichtweise? Dass „Handeln Konsequenzen hat“ gilt für alle, genauso wie das Leben einer Vorbildfunktion oder das Umgehen mit Unzulänglichkeiten. Aber nur die Feministinnen glauben, dass Sie ein Grundeinkommen brauchen, um den Beziehungskonflikt mit ihren Töchtern lösen zu können oder dass die ungerechte Männerwelt Schuld daran ist, dass es „Rabentöchter“ gibt. Wenn ich meine Vorbildfunktion ausübe oder mit meinen Unzuläönglichkeiten umgehe, dann übernehme ich zu allererst für mein Handeln die Verantwortung.

      • marie sagt:

        und sie werfen feministinnen egoismus vor? ihre sichtweise „Wenn ich meine Vorbildfunktion ausübe oder mit meinen Unzuläönglichkeiten umgehe, dann übernehme ich zu allererst für mein Handeln die Verantwortung.“ nicht auch egoismus birgt…
        jegliche form von beziehung bleibt letztendlich ein versuch, das beste von sich zu geben, damit es weitergegeben werden kann, um das darauffolgende besser zu gestalten. einige verstehen familie als etwas privates, andere als etwas politisches. und bei der politischen sichtweise, haben hauptsächlich männer ein problem, frauen eher weniger. interessant.

      • Frank Baum sagt:

        @Marie: Verantwortung zu übernehmen ist doch nichts egoistsiches. Im Gegenteil: man steht dafür gerade, was man getan hat. Man trägt eben die Konsequenzen, seines Handelns. Sie behaupten zwar, das tun zu wollen, suchen die Verantwortung dann aber bei der bösen Männerwelt. Wenn ich also in meinem Umfeld Verantwortung übernehme, dann stehe ich dafür ein, was ich getan und gesagt habe. Ich stehe auch zu meinen Fehlern. Ich vertusche sie nicht, mache nicht andere dafür verantwortlich oder suche Ausreden. Feministinnen tun das aber: siehe Grund für „Rabentöchter“.

      • marie sagt:

        @hr. baum was verstehen sie unter feminismus? ich bin nämlich der überzeugung, dass feminismus nichts mit egozentrik oder egoismus zu tun hat.

      • Frank Baum sagt:

        @Marie: Ich sehe den Feminismus als politische Bewegung für die Rechte der Frauen und ebenso als eine Ideologie über die Rollenverteilung der Geschlechter. Als Ideologie ist der Feminismus genauso egozentrisch und gefährlich wie der Sozialismus. Letztlich ist es ein Kampf – ein Klassenkampf im Sozialismus und ein Kampf der Geschlechter beim Feminismus. Beide Bewegungen und Ideologien haben ihr Gutes und Schlechtes zur Gesellschaft beigetragen. Den Geschlechterkampf in die Mutter-Tochter-Beziehung zu bringen ist aber ein Fehler und zeigt die Egozentrik des Feminismus als Ideologie.

      • marie sagt:

        @auguste: nein, ganz einfach. wie wäre es mit ernst nehmen?

      • Frank Baum sagt:

        @talon: Die Gleichberechtigung von Mann und Frau hat schon lange vor den 68ern begonnen. Den Feminismus darf man daher nicht mit den 68ern gleich setzen. Letztlich ist jede Veränderung einem gesellschaftlichen Konsens gefolgt. Aber dieser Konsens fällt nicht vom Himmel. Da haben die Feministinnen schon stark mitgewirkt.

        Aber, wie Sie richtig sagen, hat der Feminismus auch sehr viel Schaden angerichtet. Ein gutes Beispiel ist das von Ihnen verlinkte Buch. Die radikalen Feministinnen unterschlagen, dass es nun einmal Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt und das ist auch gut so.

      • talon sagt:

        @frank Baum
        Ich wüsste nicht, was der Feminismus gutes getan hätte. Frauen konnten mehr Arbeiten gehen, weil es auf einmal genügend Bürojobs gegeben hat, dank Teschnichen Fortschritt z. B. Wie konnte es soweit kommen: http://www.rp-online.de/hps/client/opinio/public/pjsub/production_long.hbs?&hxmain_category=%3A%3Apjsub%3A%3Aopinio%3A%3A%2Fpolitik___gesellschaft%2Fdeutschland%2Fdebatte&hxmain_object_id=PJSUB%3A%3AARTICLE%3A%3A627082&&ext_box_name=comment_display&ext_site_number=1

    • marie sagt:

      ich bin seit über 25 jahren bekennende feministin und kenne die feministinnen, die sie beschreiben auch. ich gehöre aber zu denen, die die eigenen reihen kritisieren. es geht um die rechte der frauen, gut erkannt. der feminismus hat sich jedoch entwickelt und es gibt ewig gestrige feministinnen genauso wie es ewig gestrige chauvis gibt! soviel zur gleichberechtigung 🙂
      ich vertrete die haltung, dass „die wahl haben“, „selbstbestimmt leben“ und lohngleichheit selbstverständlich sind, auch für männer! und wenn ich mich dafür einsetze, dann auch für töchter, männer, söhne, homosexuellen…

      • marie sagt:

        die verantwortung für eine feministin hört nicht im eigenen garten auf! dort fängt das ganze erst an.

      • marie sagt:

        …habe vergessen zu erwähnen: der feminismus deckt eine breite pallette ab und jede femninistin setzt sich für das ein, wofür sie gerade stehen kann. hier vielleicht ein zitat, was am ende den feminismus eigentlich gut auf den punkt bringt:
        „Es ist mir nicht gelungen, den Feminismus zu definieren. Alles, was ich weiß, ist dies: Ich werde von Leuten als Feministin bezeichnet, wenn ich mich nicht mit einem Fussabtreter verwechseln lasse.“ – Rebecca West
        dem ist einfach nichts, aber rein gar nichts anzufügen. kenne auch keine männer, die gerne fussabtreter sind, oder?

      • Auguste sagt:

        hmm…, diese aussage lässt feministinnen als „high maintenance“ frauen erscheinen, sobald sie haus und hof/garten mal kurz zu verlassen gedenken. ein spezieller kursbesuch als vorbereitung auf die beziehung mit einer feministin ist aber noch nicht pflicht, oder?

      • Frank Baum sagt:

        @Marie: „die Wahl haben“ und „selbstbestimmt leben“ sind für mich auch sehr hohe Werte und der Feminismus als politische Bewegung hat hier sicherlich viel Gutes geleistet. Die „Lohngleichheit“ sehe ich anders. Hier ist die Vertragsfreiheit ein höherer Wert für mich. Ich glaube nicht, dass die Lohnungleichheit, die zum Teil besteht, politisch elimiert werden kann oder soll. Freie Vertragspartner erledigen das von alleine.

        Jetzt gibt es aber noch zwei Einwände…

      • marie sagt:

        ups, hier gehört der kommentar hin:
        @auguste: nein, ganz einfach. wie wäre es mit ernst nehmen?

      • Frank Baum sagt:

        @Marie: … Die Geschlechter leben zum Glück zusammen und das ist ja auch gut so. „Die Wahl haben“ und „Selbstbestimmt Leben“ muss immer noch so zu Stande kommen, dass das Zusammen Leben möglich ist und auch so, dass es für beide Seiten gilt.

        Letztlich bringt der Feminismus aber vor allem eine Ideologie, also eine Vorstellung, wie eine „moderne“ Beziehung auszusehen hat. Dagegen wehre ich mich. Genausowenig wie von der Kirche brauche ich eine Belehrung von Feministinnen, wie eine Beziehung zu leben sei. Ich weiss nicht, ob diese Idealistinnen vom „ewig gestrigen“ Flügel sind.

      • Frank Baum sagt:

        @Marie (19:11): Die Definition von Rebecca West greift deutlich kürzer, als wie der Feminismus wahr genommen wird. Dass man sich respektiert, ist in meinen Augen selbstverständlich. Ich bin mir auch bewusst, dass das nicht immer so war. Gerade hier hat der Feminismus einen sehr wichtigen Beitrag zu unserer Gesellschaft heute geleistet.

      • marie sagt:

        @f. baum: das gilt es ja anzustreben und das geht nur, wenn BEIDE geschlechter endlich mit dem bashing aufhören und anfangen, sich ernst zu nehmen. am ende geht es ja um respekt und akzeptanz in einer beziehung. egal wie die beziehung aussieht, freiräume sind wichtig auch geistige, solange sie nicht demütigen, erniedrigen und zerstören. ich habe leider in sachen vater/tochter nicht die beste erfahrung diesbezüglich gemacht und das hat meine beziehungen zu männern geprägt, mich aber für das thema sensibilisiert. modell familie muss neu definiert werden, das alte geht nicht mehr.

      • Auguste sagt:

        hmm…, marie, das fiele der welt möglicherweise etwas leichter, wenn sie den satz so angefangen hätten: für eine feministin hört die verantwortung… aber ihre version lässt zugebenermassen mehr interpretationsspielraum.

        was das west-zitat angeht, das ist längst schnee von gestern und sollte eigentlich nicht mehr verwendet werden, um die anliegen von frauen in der heutigen zeit zu illustrieren. es klingt wie graue vorzeit, fühlt sich an wie graue vorzeit – es ist aus grauer vorzeit.

      • Frank Baum sagt:

        @Marie: Das Bashing ist schlecht. Man braucht sich aber nicht vormachen, dass man die Reibereien und auch die Hitzigen Diskussionen abschaffen kann. Ich selber habe eine Scheidung hinter mir. Daraus habe ich gelernt, dass das schweiz. Eherecht für einen Mann eine extreme Benachteiligung ist. Das hat meine Einstellung gegenüber dem Feminismus geprägt, da ich eben hier Handlungsbedarf zu Gunsten des Mannes sehe. Ich bin aber wieder glücklich verheiratet. Ich unterscheide streng zwischen Frauen und Feministinnen.

      • marie sagt:

        wahrnehmung ist so eine sache. genau das meinte ich mit zweidimensional. sehen und lesen können die meisten, aber hier werde ich wieder zum WEIB: in der angelegenheit feminismus habt ihr männer einfach einen tunnelblick (sonst glaube ich auch eher 🙂 ) und könnt nicht hinterfragen, definitiv nicht eure stärke. es würde sich lohnen, sich mit feministischen haltungen auseinander zu setzen. es betrifft nämlich auch männer, aber das habt ihr irgendwie nie so richtig begriffen, deshalb haben sehr viele kampferprobte frauen entschieden, diesen „kampf“ ohne männer anzugehen.

      • marie sagt:

        das scheidungsrecht scheint so ein thema zu sein. hier wollten männer sehr lange nix geändert haben… also konsequenz: alleingang. da muss sich m.e. vor allem wegen den gemeinsamen kindern etwas ändern. da drücke ich die daumen, dass es einigermasen gerechter wird, für beide!

      • marie sagt:

        @Auguste
        …ich vertrete die meinung, dass das gelbe vom ei schon irgendeinmal neu erfunden wurde, es gilt es einfach neu zu interpretieren. das ist das einzige was wir tun können – oder haben sie einen innovativen, überzeugenden beitrag? meine ich übrigens nicht zynisch!

      • Auguste sagt:

        hmm…, marie, wie wäre es mit: „sich möglichst fair auf augenhöhe begegnen“. ich denke, diese art klimawandel würden die meisten ohne einschränkung begrüssen.

      • Lina sagt:

        „Sich möglichst fair…“? Jede Woche stundenlang verhandeln, wer den Abfallsack runterbringt und weshalb, das Kind zur Krippe fährt, wie oft kocht, du hast den Abwasch besorgt, also besorge ich es dir, äh, nein, entschuldigung, das war jetzt ein nicht abgemachter Übergriff, total daneben, unverzeihlich, eigentlich, ich lege die Hunderternote ins Faux-Pas-Kässeli und mache statt des Besorgens das lilafarbige Häkelkissen fertig, alles bereden, ausdiskutieren, zerreden, kaputtfaseln mit Hilfe eines Heeres von Flüster-Mediatoren und halbstündigem Zehnminuten-Check, ob alles korrekt zu und her gehe

      • marie sagt:

        @auguste: das meinte ich ja mit sich gegenseitig ernst nehmen. nichts anderes.
        @lina: ok absallsacksidiskussion ist elend. ihm den abfallsack einmal einfach auf den beifahrersitz anschnallen, bevor mann zu arbeit geht. mal sehen, wie weit er damit fährt.

      • Rolf Seibold sagt:

        @Lina, 21:02: Ich gebe Ihnen recht. Es ist absolut unnötig lange zu diskutieren, ob Sie es Ihrem Partner besorgen. Er weist Sie an dass er er so haben will, sie führen aus. So scheint es mir richtig zu sein.

      • Lina sagt:

        Marie, sobald oft gesprochen wird über die Beziehung (Metabrunz), über Organisation, Fairness, wenn verhandelt wird, ist es aus die Maus zwischen Mann und Frau. Sendeschluss, aus, finito, fertig Lust. Begehren im Eimer. Brüderchen und Schwesterchen, all right, die sollen über Abfallsäcke streiten. Meinem idiotischen Nachbarn schnalle ich den Sack auf den Sitz, nicht meinem heissen Mann. Dem tue ich jeden Gefallen – und er mir. Wir müssen nicht darüber sprechen oder dann per Blick oder mit zwei, drei Worten. Heute wird nicht zu wenig gesprochen, sondern zu viel.

        Schönen Abend!

      • marie sagt:

        🙂
        oh je lina!!! der alltag kann so was von beschissen sein! kopf hoch, es kommen bessere zeiten und sollten sie dem nachbarn den abfallsack auf den beifahrersitz knallen, bitte filmen, auf youtube laden und es mir unbedingt melden – DAS will ich sehen.
        ich wünsche ihnen gaaaaaaaanz viel kraft!

      • Henri sagt:

        „Dem tue ich jeden Gefallen – und er mir. Wir müssen nicht darüber sprechen oder dann per Blick oder mit zwei, drei Worten. Heute wird nicht zu wenig gesprochen, sondern zu viel.“

        Lina vom 3.Mai,
        ich bin Ihr Fan – hier und jetzt und bei diesen Zeilen!

      • Frank Baum sagt:

        @Marie (20:04): Das Rebecca West Zitat scheint ja bei den Feministinnen nicht alle zu Frieden zu stellen. Wenn Feminismus gemäss R. West zu verstehen ist, ist es eine gute Sache und hat sich längst erledigt. Den Feministinnen scheint das aber offensichtlich nicht zu reichen und das ist auch meine Wahrnehmung des Feminismus. Das ist kein Tunnelblick, ich lese nur die Feministinnen-Beiträge hier. Wie Sie selbst sagen, ist Feminismus ein ewiger Kampf, der Bashing und Hass nach sich zieht (siehe Pippi, Rotkäpchen, etc.). Die wenigsten Leute wollen diesen Hass um des Hasses willen noch.

      • talon sagt:

        @frank baum
        Mal ehrlich, was hat der Feminismus gutes hervorgebracht? Es ist mittlerweile tatsache, das alle Veränderungen in der Gesellschaft schon längst konsens waren, als die alt 68er und Feministinnen die Bühne betreten haben. Letztenendes hat der Feminismus nur schlechtes gebracht: http://www.kuvin.de/ganzer_text.htm http://www.goethe.de/ges/phi/prj/ffs/the/ger/de7088999.htm Das der Feminismus gegen Männer gerichtet ist, sieht man im moment auch in Goslar, wo eine Gleichsstellungsbeauftragte von den linken und Grünen bekämpft wird, weil sie sich für Männer einsetzt.

      • marie sagt:

        @f.baum, 09:07
        ich bin echt schockiert über gewisse aussagen! hier wirft man alles was einem nicht in den kram passt in irgendeinen topf und rührt darin rum; sei es feministinnen sei es anti-feministen(innen).
        wie kann mann und frau nur so oberflächlich sein, und von hass sprechen?
        und was andere feministinnen von r. west behaupten ist mir einerlei – und gegessen ist „dieser brei“ nämlich noch lange nicht. es geht um würde und selbstachtung und betrifft das nicht auch männer? das thema scheint nicht trendy genug zu sein, aber alle wollen ernst genommen werden… SO, kaum möglich!

      • Frank Baum sagt:

        @Marie (10:37): Wir sind uns also einig, dass R. West’s Interpretation des Feminismus nicht von allen Feministinnen geteilt wird. Um „Würde“ und „Selbstachtung“ zu erreichen, braucht es keinen Feminismus mehr. Die Frauen haben heute alle notwendigen Freiheiten und Möglichkeiten, um würdig zu leben und sich selbst zu achten. Sie werden in vielen Bereichen bevorteilt (Ausbildung, Eherecht, etc.).

        Es ist nicht oberflächlich, festzustellen, dass der Hass existiert und vom Feminismus getrieben wird. Die Beiträge der Feministinnen hier sind voller Hass.

      • Frank Baum sagt:

        @Marie (10:37): Auch wenn der Feminismus für „Würde“ und „Selbstachtung“ kämpft, so ist es doch ein Kampf. Sie selbst betrachten sich ja als „Kämpferin“ in dieser Sache und Sie tun es jetzt bereits seit über 20 Jahren. Ich bin auch überzeugt, dass dieser Kampf für Sie nie zu Ende sein wird – also wird es ein ewiger Kampf. Der Kampf zieht dann auch Hass nach sich und das ist es eben, weswegen sich die Feministen-Bewegung erledigt hat: letztlich müssen die Geschlechter miteinander klar kommen. Die wenigsten wollen auf ewig streiten. Die hier schreibenden Feministinnen aber schon.

      • marie sagt:

        würde und selbstachtung: siehe u.a. papablog heute!
        sie reden vom hass der feministinnen in diesem blog, mir begegnet der hass von antifeminismus in diesem blog genauso.
        bin nach wie vor schockiert und das wird wohl noch eine weile dauern. genehmige mir mal ausnahmsweise ein glas rotwein zum mittagessen, obwohl mich heute nachmittag eine marathonsitzung erwartet.
        wünsche guten ap und prost!

      • Frank Baum sagt:

        @Marie: Der Hass geht sicherlich nicht nur von der Seite der Feministinnen-Ecke aus. Das sieht man auch in diesem Blog. Der Feminismus ist aber ein Kampf, der Hass nach sich zieht. Das kommt doch wohl nicht als Schock, oder doch? Egal, was Sie jetzt so schockiert hat, gönnen Sie sich ein Glas Rotwein!

    • Anna2 sagt:

      Lina: grundsätzlich haben Sie ja so recht. Bloss… sobald Mama nicht nur zuhause bleibt, stellen sich diese Fragen einfach. Kann man verdrängen, bis man Kinder hat, vorher gehts en passant und von selber, danach nicht mehr. Ich wünsche Ihnen einen Ost- und einen Westflügel, einen Butler und eine Köchin, und dass Sie glücklich bleiben bis an Ihr Lebensende und nie auf dem Zahnfleisch laufen.

      Im übrigen gehe ich mit Vor-Schreiberinnen einig, die einen Teil des Problems zwischen Müttern und Töchtern in der traditionellen Aufopferungsrolle der Mutter sehen, sprich im Verzicht.

      • Lina sagt:

        Anna2, ich behaupte nicht, dass alles telepathisch ablaufen soll, aber ich behaupte, dass zu viel verhandelt und gesprochen, gesprochen, gesprochen wird, die weiblichen Endlosschlaufen, die das Ziel haben, Resultate zu verhindern, internalisiert habend, dass zu viel Pflicht und zu wenig Kür gelaufen wird. Der Alltag, ein Moloch. Und mir scheint, dass heutige, „moderne“, zeitpflichtschuldige Paare den Moloch füttern, wo sie können. Das hat Tragik. Ich plädiere für mehr nichtausdiskutiere Partnerschaft, für mehr Leidenschaft neben dem Abwasch, für grössere Liebe und mehr Zärtlichkeit als Basis.

      • Sportpapi sagt:

        Super, Lina. Schliesse mich an!

      • Rotkäppchen sagt:

        Lina, wie recht du hast. Es wird tatsächlich zu viel zerredet und zu wenig gemeisames getan…vorallem der letzte Satz ist einfach ne Wuch: mehr Leidenschaft….grössere Liebe…mehr Zärtlichkeit…hmmm 😛

      • Lina sagt:

        Mehr Zärtlichkeit. Zärtlichkeit auch zu den Dingen. Mehr Sinn für Poesie. Gemeinsam Räume schaffen, den Wolken zuschauen, kurz, in der Mittagspause: heute. Was für ein Tag! Ein glücklicher für mich, ein sehr glücklicher. Und: Puderzucker soll sich gesellen zum Sternenstaub, sich setzen, nicht auf dem glänzenden Gugelhopf, nein, nein, heute aufs rote Käppchen. Lege meinen Arm um deine Schulter – und bin weg.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Also, wenn der Orli die Frau raushängt, gerät er richtig ins Säuseln. Übertreib‘ mal nicht, wir wissen deine Bemühungen um Authentizität zu schätzen, aber was zu viel ist, ist zuviel…… 😉

      • Rotkäppchen sagt:

        Oh Lina, mir fehlen die Worte… (*mein Käppchen gerät in Schieflage und rutscht über mein Gesicht)

      • Lina sagt:

        Dir verrutscht das tiefrote Mützchen? Nicht doch! – Meine rosarote Brille sitzt wie angeklebt…Ciao! Schönen Tag!

    • andersdenkend sagt:

      warum blogs, zeitungsartikel und eventuell gar bücher zum thema lesen, wenn man doch eh schon alles weiss – und immer nur seine althergebrachte meinung erhalten will? das ist eine bemerkung, die an alle geht, die sich gegenseitig als jammerlappen in der opferrolle bezeichnen? männer und frauen bezeichnen sich in den kommentarspalten zu gender-themen gegenseitig mit genau denselben etiketts: jammerlappen, opferrolle, egoistIn, selbstbemitleidend, frustriert, verbittert…man nennt das projektion. wohlauf!

  • Mike Tii sagt:

    Is it just me, oder scheinen sich bei solchen Artikeln oft „gebranntes Kind“-(Scheidungs)Männer über die böse(n) Frau(en) zu ereifern und sie systematisch in den ein und denselben Topf zu werfen?

    Wie bitter kann man(n) denn sein?

  • Tomas sagt:

    Wer Lohn dafür braucht, um den Wert der eigenen Kinder schätzen zu lernen, der sollte lieber keine Kinder haben.

    Bevor man über „Lohn fürs Muttersein“ (Gott, wie pervers sowas tönt..) redet, könnte man vielleicht mit dem nordkoreanischen System der Gebühren (oder bessergesagt der Steuern) für KItas aufräumen. Dass „vermögendere“ Eltern für die gleiche Leistung ein x-faches zu zahlen haben als andere ist einfach nur skandalös. Als nächstes wird man wohl in der Migros bei der Kasse die Steuererklärung zeigen müssen, um den persönlichen Milchpreis zu erfahren.

    • marie sagt:

      mühe mit solidarität? dann drücke ich ihnen die daumen, dass sie unter diesen „vermögenderen“ bleiben oder aber das system wird für alle gratis. aber dann hoffe ich, dass sie gewillt sind, ein bisschen mehr steuern zu bezahlen. für eine gute sache bin ich als kinderlose nicht besonders vermögende sehr gerne dazu bereit. und sie?

      • Tomas sagt:

        Solidarität findet über die Besteuerung statt – das ist das einzige zulässige Instrument dafür. Es ist die Aufgabe des Gemeinwesens als Verwalterin der so gewonnenen Mittel denjenigen, die eine Kita beanspruchen und sie sich nicht leisten können, dies mit einer gezielten Unterstützung zu ermöglichen.
        Überdies, obwohl ich mich nie und nimmer als vermögend bezeichnen würde, musste ich einen beinahe höchsten Tarif zahlen – ein kleines Vermögen für zwei Knirpse und zwei Tage pro Woche – weil die wirklich reichen lieber andere Art der Kinderbetreuung wählen. Das ganze System ist eine Farce.

      • marie sagt:

        da haben sie recht und da sind wir uns wohl einig: den ganz reichen wird gegeben, wir tun rein gar nichts, lassen uns ausnehmen und in der folge schieben wir uns gegenseitig ständige die a****-karte zu. das system ist keine farce, das system ist schlichtweg zynisch und ein effizientes instrument, für solche die davon profitieren… aber wie geschrieben: das sind nicht wir!

      • Kathy sagt:

        Ja und wer stimmt und wählt immer wieder so, dass das System bleibt!?? Genau, wir, das Volk… macht endlich die Augen auf – die sogenannte „Volkspartei“ politisiert nicht für das Volk.

  • Auguste sagt:

    hmm…, mütter sind so fehlerhaft und unzulänglich wie fast alles auf der welt, aber in einem sind sie wohl einzigartig: sie sind die eingangspforte zur der gefühlswelt, die aus liebe, zuwendung, geborgenheit und schutz besteht. eine gefühlswelt, von der menschen zeitlebens nie genung kriegen können und die sie immer wieder zu finden suchen. ohne mütter wäre der weg in diese so wichtige welt wahrscheinlich nicht so leicht zu finden.

    youtube: blake shelton – the baby

    • plop sagt:

      Oh, danke Auguste, das freut mein Mutterherz –

      • Auguste sagt:

        hmm…, gern geschehen, plop. man kann mit 600 zeichen nicht die welt erklären, aber für ein klein bisschen licht in eine ecke des mütter-universums zu lenken, reicht es allemal. und wenn es dazu führt, dass eine mutter mal kurz innehält und feststellen kann, dass all die liebesmüh doch nicht völlig unbemerkt in der hektik des alltags verschwindet, dann haben die paar zeilen ihren zweck erfüllt.

        aber vielleicht habe ich auch nur einen sentimentalen tag.

    • Brouwniekrater sagt:

      @Auguste….ich probiere dich mal ernst zu nehmen…warum jetzt wieder diesen sentimentalen rosa Schleier über alles legen ? Ich meine steht hier „die Mutter an sich“ in Frage…nein; es ist das Mutter-Tochter- Verhältnis, was unter die Lupe genommen wird. Zudem …diese einzigartige“ Bläschen – vor dem Mund “ Welt nimmt ein abruptes Ende, wenn Mutter und Tochter sich zerstritten haben !

      • plop sagt:

        Dennoch hat das Kind die von Auguste so schön getextete gefühlswelt erlebt – welche für Streit ja auch nötig ist –

      • Auguste sagt:

        hmm…, lesen sie genauer, hohlraum – mutter-töchter verhältnisse unterliegen zyklischen schwankungen wie alle andern beziehungen auch. am ende des tages, und der differenzen, landet man aber doch immer wieder bei den gefühlen und wie man damit umgeht. somit schliesst sich der kreis.

        übrigens, das ist das letzte mal, dass ich auf einen ihrer posts eintrete, die unteren troll-ligen sind mir einfach zu niedrig, als dass es mich interessieren würde, was dort gedacht wird. kommen sie doch wieder, wenn das wasser ihren hohlraum zum biotop gemacht hat – vielleicht sind sie dann interessanter.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Auguste,… das einzige das an festen zyklischen Schwankungen unterliegt ist die Erde im ewigen “ Hohlall “ und dein immer wieder kehrende Schwachsinn in deinem Kopfe. Ich meine,… ist dein beistimmendes, süsses Gelabber die einzige Art, wie du „den Mädels „, wie du sie nennst, Eindruck machen kannst. Ich glaube du bist doch 13 , stehend vor dem Kiosk…hmmm und keiner liebt dich wirklich ? Doch mal was Nettes sagen gegen die Mädels,.. ja ? Geht doch !

      • Anna Meier sagt:

        Wieso können Männer wenn sie erwachsen werde nicht endlich mit den Teenager-Hahnenkämpfen aufhören? Auguste & Brouwniekrater, was ihr hier abzieht ist echt erbärmlich auf unterstem niveau

      • Kathy sagt:

        Danke Auguste!

        @ Brouwniekrater: Nöö…der Auguste beeindruckt uns vielmehr mit seinem fachkundigen Fussballwissen…

      • talon sagt:

        @anna meier
        Warum können Frauen nicht aufhören, wie kleine Kiddies zu kichern und rot zu werden? Und immer wieder über ihre arme Opferrolle jammern?

      • Auguste sagt:

        hmm…, sie haben ja so recht, anna meier. immer wenn ich mich auf solch erbärmlich tiefes troll-niveau hinunter begebe, denke ich so bei mir: warum tust du dir das an? und ein paar zeilen später trete ich diesen troll-gesellen so in den arsch und führe sie an ihrer eigenen kleingeistigkeit vor, dass es eine wahre freude ist zu sehen, wie wehleidig die störenfriede für gewöhnlich sind. was für ein zirkus.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Anna Meier; ….ich sehe Auguste übrigens nicht als Hahn…dies wäre doch zuviel Ehre für das Grasshüpferchen. Vielmehr beschaue ich seine Beiträge als eine Art gesellschaftliche Akne …sie ist einfach…und kann sie höchstens ausdrücken !
        @ Kathy; nöööh….das stimmt einfach nicht , dass das Mutter-Tochter – Problem existiert, weil sie sich zu ähnlich sind. Doch ein bisschen Klischee; weil gleicher Geist stösst sich nicht ab….sondern Unwahrheiten im Handeln .

  • talon sagt:

    „Dabei könnte eine bessere gesellschaftliche Wertschätzung dieser Arbeit, zum Beispiel durch ein Grundeinkommen, wohl viele Probleme lösen. “ Frauen werden jetzt schon in der Schweit mit 90 Milliarden Franken, in Deutschland mit über 200 Milliarden Euro, aus den Sozialsystemen unterstützt. Dazu kommt noch die ganze Frauenförderung, von Kommunen, Landkreisen, Ländern und Bund. Was denn noch? Wie viel Geld sollen Frauen die Gesellschaft noch kosten, damit diese alles haben können, damit diese sich nicht im geringsten Entscheiden müssen. Damit sie sich ständig selbstverwirklichen können?

    • Pascal Sutter sagt:

      Ich fordere Unterstützung für Frau und Mann. Wenn sich die Gesellschaft schon dorthin verändert, dass beide Elternteile ihre Pflichten wahrnehmen wollen benätigen auch wir Männer mehr Möglichkeiten zu Teilzeitjobs die nicht nur auf einem besseren Hilfsarbeiter-Status laufen. Eine Unternehmenskultur, die unterschiedliche Karrieremodelle nicht nur toleriert, sondern sogar fördert. Siehe hierzu ein Artikel aus der brand eins: http://bit.ly/m4BDhj

      • talon sagt:

        @pascal
        Danke für den Text. zeigt er doch überdeutlich, wie „Priviligiert“ wir Männer doch sind. Einfach nur zum Kotzen.

    • Melanie Meier sagt:

      Sie müssen ja auch keine gute Beziehung zu Ihrer Mutter gehabt haben. Es gibt von beiden Geschlechtern gute und schlechte Beispiele… also nicht immer alles auf Frau- oder Mann- Stereotypen abschieben! Schlussendlich bringt einen nur ein „Zusammen“ wirklich weiter. Was halt viel Arbeit braucht und der Mensch ist vielfach faul 😉

      • talon sagt:

        @Melanie Meier
        Diese Zahlen sind Fakt. Schauen sie mal, worüber diskutiert wird: Das es Frauen ermöglicht werden muss, Beruf und Familie zu verbinden. Warum nicht Männer und Familie? warum wird eigentlich alles auf Frauen ausgerichtet? Männer konnten noch nicht mal entscheiden, ob sie zuhause bleiben wollen oder Arbeiten gehen. Frauen können das, nun soll ihnen auch noch ermöglicht werden, beides zu verbinden, während Männer mal wieder nur malochen dürfen. Und dann auch noch Hausarbeit machen, weil Madame ja überfordert ist, im stressigen 20 Stunden job. Es reicht, jede Frauenförderung gehört

      • talon sagt:

        gestrichen. Wir reden hier eigentlich über Gesunde Erwachsene Menschen. Warum müssen diese immer und überall gefördert werden?

    • Rena sagt:

      Talon; Männer können genauso wählen, ob sie arbeiten oder zuhause bleiben wollen, wie wär’s denn einfach mit etwas mehr Absprache zwischen Mann und Frau. Einzig Schwangerschaft + Geburt bleiben nun mal der Frau vorbehalten, ist definitiv nicht zu ändern.
      Nun sehen Sie’s, auch Männern bleiben bei der Teilzeitarbeit meist nur die nicht ganz so herausfordernden Arbeiten (wie den Frauen übrigens auch meistens). Also was soll das Gestänkere gegenüber den Frauen. Die Familie als Ganzes soll gefördert werden, was Möglichkeit zu guten TZ-Jobs für Mann UND Frau beinhaltet, wie’s Pascal schon sagte.

      • talon sagt:

        @rena
        Nein, Männer haben nicht die Wahl, wenn es der Frau nicht passt, kann sie sich scheiden lassen und bekommt automatisch das Sorgerecht. Weiter hat sich herausgestellt, das die höchsten Scheidungsquoten die Hausmänner haben, und raten sie mal, wo die Kinder landen, richtig, auch hier wieder meistens bei der Frau. Möglich wird dies, durch Jugendrichter und Feministinnen, die Hand in Hand arbeiten. Sie brauch sich nur mal die Kommentare zu Kindern und Vätern von den Femis hier durchlesen, die linie ist eindeutig. Absprache sind deshalb auch nciht möglich, weil sie vor Gericht nicht gelten,

      • talon sagt:

        sondern es nur auf das Wohl der Frau ankommt. Darauf ist die Gesetzgebung hin ausgerichtet. Noch nicht mal auf das Wohl der Kinder. Mütter können die Kinder ihren Vätern vorenthalten, wie sie wollen und es passiert nichts.
        Das „Gestänkere“ richtet sich dagegen, das es immer nur um Frauen geht, und wie die gesellschaft alles dafür tun muss, damit den Frauen jeder wunsch erfüllt wird. So wie Beruf und Familie unter einen Hut bringen. Warum schaut man nicht erst mal auf Männer, das die das tun können, immerhin Arbeiten Männer wesentlich mehr als Frauen. Warum geht es immer nur um Frauen?

      • talon sagt:

        @Rena
        Das die Familie gefördert werden soll, sehe ich nirgends. Es immer und ausschlieslich allein darum, Frauen zu fördern, zu unterstützen, damit diese es möglich behaglich haben, sich ständig selbstverwirklichen können, alles tun und lassen können was sie wollen. Bezahlt wird es von Männern, die all das nicht können, die keinerlei Unterstützung bekommen, nichts. In Deutschland bekommen nur Frauen eine Wiedereingliederungshilfe in den Beruf, Männer die Zuhause geblieben sind nicht.
        http://www.welt.de/politik/deutschland/article13112901/Wochenarbeitszeit-von-Muettern-ist-gesunken.html#disqus_thread

      • Sportpapi sagt:

        @Talon: Aushandeln der Arbeitsteilung und Sorgerecht nach Trennung hat nichts miteinander zu tun. Zumal wenn, wie du richtig feststellst, auch bei einer 50/50 Aufteilung die Kinder automatisch der Mutter zugesprochen werden. Wenn ich in einer Beziehung lebe, dann gehe ich beim Aushandeln der verschiedenen Rollen eher nicht von der Trennung, sondern von einem idealen Familienleben aus, mit dem alle Seiten zufrieden sein können.

      • talon sagt:

        @sportpapi
        Es ging ja um Wahlfreiheit. Und die habe ich nicht als Mann, wenn automatisch die Frau nach der Scheidung das Kind bekommt, und mich so unter druck setzen kann. Das führt nämlich dazu, das es immer nach dem Gusto der Frau geht. Es ist also kein wirkliches aushandeln auf Augenhöhe noch haben Männer die gleiche Wahlfreiheit wie Frauen. Vor allem auch, weil Frauen sehr schnell dabei sind, wenn sie ein Kind wollen, den Partner zu verlassen, wenn er keins möchte.

      • Sportpapi sagt:

        Frauen, die ein Kind wollen, sollen den Partner verlassen, der keines will. Das ist nur konsequent. Die beiden Alternativen – trotzdem Kind oder ohne Kind leben, sind nämlich eigentlich keine. Und noch einmal. In der Partnerschaft richtet man sich eben gerade nicht nach einer allfälligen Trennung aus, unvernünftigerweise. Sonst geht gar nichts.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Talon/Zuff/Sparter: „She has the pussy, she makes the rules“ – lass‘ dich doch umoperieren, Komplexhaufen.

      • talon sagt:

        @sportpapi
        Es zeigt sehr deutlich, wie schnell Frauen bereit sind, die Partnerschaft zu opfern, um das zu bekommen, was sie möchte. Von einer Wahlfreiheit von Männern zu sprechen ist daher blanker hohn. Pippis Kommentar ist da eindeutig.
        @pippi
        Bei vielen anderen, aber nicht bei mir. Ich lasse mich nicht erpressen. So viel haben Frauen auch nicht zu bieten.

  • talon sagt:

    „Wer davon spricht, was Mütter zum Beispiel an emotionaler Arbeit in ihren Familien leisten, dem wird entgegnet, er solle aufhören zu jammern, das sei schliesslich keine richtige Arbeit und ausserdem würden ja Frauen sowieso nur die hart arbeitenden Männer ausnehmen. „Müssen Männer auch, um im Beruf erfolgreich zu sein, müssen Netzwerke gepflegt und ausgebaut werden, auch mit Menschen, die man Privat niemals treffen würde. Und ja, sehr sehr viele Frauen nehmen ihre Männer aus. Siehe hierzu, Esther Villar: Der dressierte Mann. Männer mehr Stunden in Arbeit und Haushalt als Frauen.

  • talon sagt:

    „Dabei ist diese romantisierte Verklärung der Mutterolle, die verlangt, dass Frauen sich ausschliesslich um das Wohl ihrer Kinder zu kümmern haben und andere Neigungen und Wünsche unterdrücken müssen, keine moderne Erfindung.“ Verlangt so keiner, nur das Frauen sich entscheiden, Beruf oder Kinder, also das, was Männer schon immer machen mussten bzw. überhaupt keine Wahl hatten. http://www.streitbar.eu/aufsatz_amendt2.html Weiter, ist es keine Selbstaufopferung, bis zur Erschöpfung zu Arbeiten, das mit 54 der Körper zerstört ist? Das tun nämlich Väter, und danken tut es ihnen keiner. Männer

    • talon sagt:

      bringen ebenso Opfer wie Frauen, diese Einseitige Darstellung ist grundverkehrt.

      • Rena sagt:

        Nana, ehrlich gesagt kenne ich persönlich eigentlich keine Männer (was natürlich nicht heisst, dass es sie gar nicht gibt, aber wohl nicht in diesem Ausmass wie Sie’s es hier darstellen), die mit 54 völlig erschöpft und körperlich am Ende sind.
        Und was heisst, „danken tut es ihnen keiner“? Ich weiss nicht, wie’s ihre Frau/Parnerin (falls es die gibt) mit dem Danken hat, aber ich bin meinem Mann unendlich dankbar dafür, was er für mich und unsere Familie im Arbeitsalltag leistet. Umgekehrt zeigt und verdeutlicht er seine Dankbarkeit mir gegenüber als Mutter und Hausfrau auch immer wieder.

      • talon sagt:

        @Rena
        Gehen sie mal auf den Bau. zum Militär, zu den Waldarbeitern, schauen sie mal bei den sogenannten Todesjobs. Dort sind die Männer mit 54 am ende, Körperlich. Mein Vater kann keine Bewegung mehr machen, ohne das er schmerzen hat. Elektriker, jahrzente auf dem Bau. Er ist jetzt 56 und muss noch bis 67 Jahren Arbeiten. Das Männer sechs Jahre früher sterben, hat sehr viel mit dem Beruf zu tun.
        Ich denke, in den meisten Partnerschaften geht es zu, wie bei dir und bei mir(dort ist es nämlich auch so. Nur wird dauernd gejammert, das es Frauen nie gedankt wird, was sie leisten. Deshalb die Frage

      • Sportpapi sagt:

        Tatsächlich ist es so, dass Männer in gewissen Jobs, die heute vorwiegend von Ausländern gemacht werden, mit 50 so „verschlissen“ sind, dass sie praktisch automatisch zu IV-Fällen werden. Frühpensionierung z.B. auf dem Bau wäre da korrekter. Aber es sind heute auch nicht mehr „die Männer“, die so arbeiten. Aber natürlich praktisch nur Männer.

      • talon sagt:

        @sportpapi
        OK, sagen wir, in den Typischen Männerjobs ist der Körperliche Verschleis sehr hoch.

      • Sportpapi sagt:

        Und ergänzen, dass nur noch wenige Männer einen solchen Job machen.

      • talon sagt:

        @sportpapi
        Also allein im Baugewerbe Arbeiten rund 1,7 Millionen in Dland. Dann kommen noch Bauhöfe, Bauern, Kanalarbeiter usw usw dazu, von wenigen würde ich da nicht gerade sprechen.

  • talon sagt:

    „Onken scheint sich auf eine Zeit zu beziehen, als Frauen noch nicht frei über Mutterschaft entscheiden konnten, noch völlig von ihren Gatten abhängig waren, kaum Wertschätzung erfuhren für ihre Leistung und froh sein mussten, wenn der Mann einigermassen mitspielte.“ Wann soll diese Zeit gewesen sein? Es gab schon immer Verhütungsmethoden, Mutterkorn, Kondome am anfang aus Stoff, später aus Rinderdärmen, Essigwasser usw. sie waren nicht so effiktiv wie heute, haben jedoch das meiste verhindert. Weiter war eine Frau nicht abhängig, sie war versorgt, das Garantierte die Gesellschaft, weiter

    • talon sagt:

      konnten Frauen entscheiden, was mit in den Besitz des Mannes übergegangen ist, Frauen hatten eigenes Geld, wie z. B. die Morgengabe und hatten auch Läden usw. Desweiteren genossen Mütter früher eine sehr grosse Wertschätzung, erst in Zeiten des modernen Feminismus wurde Mutter zum Schimpfwort.

  • Lilly sagt:

    nochwas, das ist kein neues, standartisiertes problem, diese beziehung mutter-tochter war immer schon etwas kompliziert. wie auch Vater-Sohn übrigens sehr kompliziert sein können.

    • ups sagt:

      Und Vater-Tochter-Beziehungen können auch schwierig sein, Tochter-Grosseltern… Beziehungen sind nie einfach, enge noch weniger.

  • talon sagt:

    „Die Ablehung der eigenen Mutter widerspiegle die gesellschaftliche Geringschätzung der Arbeit, welche Mütter an der Heimfront leisten.“ Bedankt euch dafür bei den Feministinnen. Diese waren es, die die Mütter Gesellschaftlich herabsetzten.

    • Crusader sagt:

      Wie gehabt, Talon, das erste, was wir von dir hören, ist Hetze gegen Frauen. Was bist du für ein armseliger, frustrierter Haufen! Sachliche Beiträge gibt es von dir nie, das ist wohl auch nicht möglich, wenn das Hirn so zerfressen ist von Hass. Du bist hier absolut fehl am Platz!

      • Gelegentlich hier sagt:

        Wenn es denn Hetze ist, dann gegen Feministen und nicht gegen Frauen allgemein. Soviel Zeit muss sein.

      • talon sagt:

        @Crusader
        Wo hetze ich denn gegen Frauen? Es ist nun mal Fakt, das es Feministinnen waren, die Hausfrauen als Dumm bezeichneten und die Hausfrauen im Ansehen herabsetzten. informier dich mal über diese ideologie. Sachliche Beiträge findest du genug, nur scheint es, als ob du keinerlei Argumente hättest.

      • Cara Mia sagt:

        @talon: ich glaube nicht, dass die Feministinnen damit zu tun haben. Sie sind eher die Folge des schlechten Mutterbildes, welches manche Töcher mitgekriegt haben und deshalb alles sein wollen, nur nicht wie ihre Mutter. Und das liegt an der Mutter und ihrem dauernden Gejammer, wie sie sich aufgeopfert hat, alles aufgegeben hat für die KInder und dergleichen. Wenn die Väter den Söhnen dauernd sagen würden, wie mühselig ihr Beruf ist – kein Sohn würde den ergreifen wollen!

      • talon sagt:

        @cara mia
        Ja, da hast du recht. Wenn ich immer wieder höre wie blöd eine Tätigkeit ist, dann will ich sie natürlich nicht. Aber der Feminismus hat wirklich gegen Hausfrauen gewettert. Ob das das nun verstärkt hat oder der Auslöser ist, ist eigentlich egal. Wir haben die Abwertung von Hausarbeit, damit sollten wir uns auseinandersetzen.

  • Lilly sagt:

    erstens gehts hier um mutter-tochter beziehung, und die ist problematisch, ich erkenne mich im obigen Bsp. sehr gut. Wir wollten weg, mein Bruder ist jetzt noch zuhause. Ich heulte auch am Sonntagabend, wenn ich wieder zurück nach Bern kam :-). Dann bin ich monatelang nicht mehr nachhause gegangen. ich rief auch nie an. Sie rief mir an. ich ertrug es nicht, ihren lebenslauf anzuschauen, weil ich fand, sie hätte vieles anders machen sollen. sie sagte mir einmal, sex ist einfach etwas, was man halt so tut..das hat mit als 17jährige geschockt,,ich wollte dringend anders werden!

    • Brouwniekrater sagt:

      @Arme Lilly ! …ist jemand im Blog der Zeit und Geld hat um dich zu adoptieren …?

      • Cara Mia sagt:

        @ Brownie: Und dich soll man Ernst nehmen. Blöde Bemerkungen anstatt auf die Sache eingehen – schwach.

  • Hannes sagt:

    „Mütter eben nicht nur als Mütter, sondern als Frauen mit einem eigenen Leben jenseits der Familie zu betrachten.“
    Das ist nicht die Lösung, sondern die Ursache des Problems. Wir sehen uns in unserer individualisierten Gesellschaft viel zu stark als Einzelpersonen (Männer und Frauen) jenseits der Familie. Die Entwicklung ist den falschen Weg gegangen: Die Frauen eifern den Männern nach, die sich schon seit Beginn der Industrialisierung der Familie entfremdet haben. Nur Achtung und Priorisierung der Familie vor den eigenen Bedürfnissen kann die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern stärken.

  • Conny sagt:

    Es gibt Menschen, denen steht man näher und anderen weniger. Es kann durchaus sein, dass die eigene Mutter nicht diejenige Person ist, der man am nächsten steht. Und dann spricht man gleich von einem Mutter-Tochter Problem. Man muss doch nicht mit allen auskommen und schon gar nicht, weil es die eigene Mutter ist. Entweder stimmt die Chemie oder eben nicht. Und jetzt? Ich finde es wird immer alles veralgemeinert. Ich z.B. höre nie in meinem Umfeld, dass Mutter sein keine wertschätzende Aufgabe ist. Das lese ich nur, aber hören tu ich das nicht.

  • Brouwniekrater sagt:

    Oft wird ein ganz normaler Lösungsprozess der heranwachsenden Mädchen, gleich in die ewige Mutter-Tochter-Problem-Kiste geworfen. Dann ist das Problem wenigstens „standardisiert “ und braucht nicht mehr im Detail anschaut zu werden. Nur liegen eben vielfach einfache menschliche Unzulänglichkeiten zu Grunde, wie „empty-nest“ – Gefühle oder nicht umgehen können mit Kritik.

  • Pascal Sutter sagt:

    Liebe Frauen. Ihr solltet euch weniger an Bücher, Artikeln und Studien oder der Werbung orientieren und akzeptieren, dass das Perfektsein total unerreichbar ist. Niemand verlangt von euch, dass ihr alles immer richtig macht, euch aufopfert. Auch wenn ihr Mütter werdet, bleibt doch die Frau die ihr vorher war, denn diese Frau war es ja die sich für die Muterschaft entschieden hat.

    • Cara Mia sagt:

      Ja, und Ihr Männer bleibt doch bitte auch die, die Ihr wart, als Ihr ums geworben habt, aufmerksam und galant und frisch geduscht. Nicht dauernd an einem Bildschirm klebend, in ausgeleierten Trainingshosen einsilbige Antworten gebend.

      So, haben wir es uns nun gesagt? Dann gehen wir wieder zum Thema über, Mutter / Tochter…

      • Brouwniekrater sagt:

        @Cara Mia; ..merkens sie`s selber …genau immer dieses zickige Reagieren der MUTTER hängt den TÖCHTERN zum Halse raus. Jetzt haben die TÖCHTER

      • Brouwniekrater sagt:

        ….mehr Einsicht was MÜTTERN für emotionelle Mittel gebrauchen !

      • Pascal Sutter sagt:

        War ja nur ein *Vorschlag*.

      • Pascal Sutter sagt:

        Cara, wenn Du Dich ruhig weiter selber zerfleischen willst, dann viel Glück damit.

      • Cara Mia sagt:

        @Brownie: ich habe mit meinen Töchtern keine Probleme. Aber mit meiner Mutter…

      • Brouwniekrater sagt:

        @ Cara Mamma Mia;… von daher ihre Gereiztheit und Zickigkeit….übrigens kaufen sie ihrem Mann doch ein paar neue Trainingshosen…das Kleben ist nicht wirklich hygienisch. Bin ich genug auf das Problem eingegangen ?

    • ups sagt:

      Oke, machen wir. Danke. Wenn’s nach einigen ginge, dürften Männer hier wohl gar nichts sagen, auch wenn’s manchmal halt doch klug ist. Ich find die zickigen Töne befremdlich. Ist das unter Frauen immer so?

      • Pascal Sutter sagt:

        Männer bringen ihren Müttern ja eh nur die ausgeleierten Trainerhosen zum Waschen nachhause und lachen hämisch wenn sie dann wieder in ihre Junggesellenwohnung fahren. Wir sind ja per se Beziehungsunfähig…

      • ups sagt:

        Ups, sorry Pascal, ich wollte nicht ironisch sein, sondern ernsthaft. Ich finde schon, Männer sind beziehungsfähig, und ein Mann, der Wäsche der Mutter bringt, darf nicht älter als 19jährig sein…

      • Cara Mia sagt:

        Wenn man als Frau mal zurück gibt, ist man zickig, hat man keine Lust, ist man frigide, und regt man sich auf, hysterisch. Gewisse Mànner brauchen halt ihre Schublädchen, schön einordnen, zuordnen. ettiketieren. Mich interessiert aber das Attribut nicht, ob das nun zickig ist oder was auch immer, ist mir so lang wie breit, ich lasse diese biederen Ratschläge, was eine Mutter zu sein oder zu bleiben hat, einfach nicht stehen. Das ist sowas von dümmlich-überheblich. Voilà, auch ein Attribut.

  • heidi reiff sagt:

    Es gibt keine Rabentöchter nur RABENMUETTER UND RABENVAETER. Ich habe meine alleinstehende Mutter (durch ihre Scheidung)
    oft einbezogen, ich habe meiner eigenen Tochter einfach Essen angeboten „was magst du“ . Ein Giftpfeil und Vorwurf war die Antwort meiner Mutter : „du verwöhnst dein Kind“. Finde gut, dass nichtmehr alles läuft nach idealisierter alter Väter und Muettersitte. Giftspritzen sind nicht so mein Ding.

    Ein Mann, der sich ev. aus freien Stücken entscheidet sich am Haushalt zu beteiligen ist ein „Hampelmann, so wird gespöttelt“, ein lediges Fröilein wurde als alte Jungfer versp

  • ANNA sagt:

    alles klar… da ist die rabenmutter ja beruhigt… aber WARUM muss das schon mit 10 beginnen ?????

  • Daddy_cool sagt:

    Wieso ist die Idee des Grundeinkommens für die Frau weit entfernt? In meinem Umfeld haben sich mehrere Paare für die Gütertrennung mit Ehevertrag entschieden. Die Ehefrau wird vom Partner für die Kinderbetreuung fair entlöhnt. Der „Lohn“ ist strikte vom Haushaltsgeld getrennt und steht zur freien Verfügung der Frau. Somit gibt’s bei einer allfälligen Trennung keine Diskussion (Unterhalt Kinder natürlich ausgeschlossen).

    • Cara Mia sagt:

      Ein Lohn schafft eine Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Hierarchie und ich würde nie Lohnempfänger meines Mannes sein wollen.

      • Andrea sagt:

        Sehe ich genau so, Cara Mia!

      • Sportpapi sagt:

        Ich finde, lieber Lohnempfänger meines Partners/meiner Partnerin, wenn ich denn schon das gemeinsame Einkommen nicht einfach als Familieneinkommen sehen kann, als von der Gesellschaft, Vater Staat. Denn der hat mit meinem Entscheid, Kinder zu haben, doch eigentilch nichts zu tun.

    • Mirko Jost sagt:

      Es geht doch darum, der Arbeit einer Mutter / eines Vaters mehr Wert beizumessen. Das Grundeinkommen ist ein Beispiel. Es begründet sich dadurch, dass was nichts kostet auch scheinbar nichts Wert ist. Es geht um eine gesellschaftliche Wertschätzung dieser Tätigkeit, von der wir schliesslich alle profitieren. Dass der berufstätige Partner dem anderen einen ‚Lohn‘ zahlt, das ändert nichts. Es bewirkt das Gegenteil: es besagt, dass der eine verdient und bezahlen kann (und somit ‚wertvolle‘ Arbeit leistet), der andere nicht. Dass das Einkommen ein gemeinsames ist, sollte selbstverständlich sein.

      • Cara Mia sagt:

        Das tönt sehr edel. Aber was ist, wenn ich dann die Kinder nicht so erziehe, wie es deren Vater gerne hätte? Hat er dann ein Weisungsrecht? Was, wenn ich nicht ordentlich koche, aufräume, whatever??

        Ich persönlich finde es einen Gewinn, die Kinder zu haben und mich zu kümmern, etwas, was ich darf, nicht muss. Dass ich mir das leisten kann, verdanke ich dem Umstand, dass ich mir einen einträglichen Beruf angelacht habe und mich Karriere weniger interessiert, als Kinder.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sehr schön erkannt, Mirko Jost, genau darum geht es, um die Verteilung der bezahlten und der unbezahlten Arbeit. Dass das Einkommen beiden zugerechnet wird, das der Eine erzielt, während dem die Andere ihm den Rücken freihält und die gemeinsamen Kinder aufzieht, ist klar.

      • talon sagt:

        @pippi
        Frauen werden aber für ihre Arbeit bezahlt. 90 Milliarden Franken sprechen da eine sehr deutliche sprache.

  • Cara Mia sagt:

    .. ist das letzte, was ich möchte, denn für mich sind die Kinder keine Last, waren es nie, sondern ein absoluter Sechser im Lotto. Kinder sind keine Lebensaufgabe, kein Lebenszweck, sondern eigenständige Persönlichkeit, die man eine Zeitlang begleiten darf, und dann ist man überflüssig. Es sei denn, man schafft es, einen erwachsenen Draht zum Kind zu behalten. Dies gelingt aber niemals mit dem Übermutter-Gejammer mancher Damen.

  • Cara Mia sagt:

    Wenn Töchter Mühe mit der Mutter haben, dann weil die sich selber auf einen derartig hohen Aufopferungssockel stellt, dass die Tochter sich nur noch entweder losreisen oder ersticken kann. Muttersein ist kein Beruf und auch keine Berufung, sondern eine natürliche Folge des Kinderkriegens. Was man dann als Mutter aber daraus macht, dafür trägt man selber die Verantwortung. Heult man ständig darüber, wie man sich aufopfert, aufgibt und so weiter, dann kommt irgendwann die Rechnung. Lebt man die Rolle natürlich und hat auch ein eigenes Leben, gibt es diese Probleme nicht. Ein „Mutterlohn“…

    • Kathy sagt:

      Finde nicht, dass man das so absolut sagen kann. Ein häufiger „Störfaktor“ in Mutter-Tochter-Beziehungen ist auch, wenn sich die beiden einfach zu ähnlich sind und die Tochter mit dieser Tatsache nicht umgehen kann.

  • Viktor Troska sagt:

    Sehr tendenziös geschrieben um nicht gar zu sagen konstruiert.

    Die gesellschaftliche Geringschätzung des Mutterseins haben sich die Frauen selbst zuzuschreiben. Frauen, die sich auf die Aufgabe des Kindererziehens konzentrieren werden als Huschelis und nicht eigenständige Persönlichkeiten usw. bezeichnet und zwar von Frauen.
    Wer seine Erfüllung im Beruf findet kann ja auf Kinder verzichten. Wir haben ja zum Glück die Wahlfreiheit.

  • Ich habe letzte Woche den Film „Mother and Child“ gesehen. Darin geht es auch um verschiedene Mutter-Tochter-Beziehungen, wenn auch in einem etwas anderen Zusammenhang der Adoption. Dennoch: der Film hat gut gezeigt, wie schwierig es zwischen Mutter und Tochter sein kann.
    http://www.dieangelones.ch/2011/05/mutter-und-tochter-viele-offene-fragen-um-die-adoption/

  • Mirko Jost sagt:

    Ein Grundeinkommen für Mütter (und Väter!): eine spannende Idee. Kinder geben nicht nur ihren Eltern sehr viel, es profitieren am Ende alle. In unserer Gesellschaft wird Wertschätzung oft mit Geld ausgedrückt. Warum also sind wir von einem Grundeinkommen für (Vollzeit-) Eltern so weit entfernt? Schliesslich gibt es kaum eine Tätigkeit mit grösserer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wertschöpfung! Interessant ist auch, dass es unter diesem Aspekt ‚wertvoller‘ ist, fremde Kinder zu betreuen als die eigenen. Dafür ist die Allgemeinheit nämlich bereit, einen finanziellen Beitrag zu leisten.

  • Sportpapi sagt:

    Frauen/Mütter haben heute viele Wahlfreiheiten. Aber hört doch bitte auf, ständig zu jammern, nur weil jede Wahl halt auch eine Einschränkung bedeutet, sie Konsequenzen hat, die euch keine Gesellschaft der Welt abnehmen kann. Auch Männer können nicht immer um ihre Kinder herum sein und gleichzeitig das Einkommen für die Familie verdienen.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.