Kinderwagen-Mafia vs. Problem-Tische

Eine Carte Blanche von Gabriel Vetter.

Kinder in der Bäckeranlage - haben da auch noch Randständige Platz

Haben da auch noch Randständige Platz? Kinder in der Zürcher Bäckeranlage.

Die Szene muss reichlich skurril ausgesehen haben: Unter offenbar massivem Polizeischutz montierten Arbeiter der Stadt Zürich am Montag Nachmittag sämtliche Parkbänke im hinteren Teil der Zürcher Bäckeranlage ab; kurz darauf wurden auch die fest installierten Ping-Pong-Tische aus dem Park entfernt. Die Bänke und Tische sind also dem Wegweisungsartikel zum Opfer gefallen. Nur, warum eigentlich? Wieso begrüsst die Stadt Zürich den Frühlingsbeginn ausgerechnet mit der Zwangsausschaffung von bestens assimilierten Sitz- und Spielgelegenheiten aus dem beliebten Stadtpark? Rolf Vieli vom Projekt Langstrasse Plus erklärte gegenüber «20 Minuten», dass sich besorgte Eltern über «Randständige» beklagt hätten, die sich vermehrt an den Ping-Pongtischen beim Kinderspielplatz aufgehalten und die Spielplatten auch als Getränke-Unterlage zweckentfremdet hätten. Und weil «die Sicherheit von Kindern und Familien an erster Stelle steht» (Vieli zu «20 Minuten»), musste die Freizeit-Garnitur also dran glauben.

Ich weiss ja nicht, ob ich – kinderloser 28-Jähriger, der ich bin – vielleicht einfach die Ängste der Elternwelt noch nicht ganz nachvollziehen kann, aber ich empfinde dieses Vorgehen als ein bisschen streng. Ganz davon abgesehen, dass sich ein Kausalzusammenhang zwischen einem Ping-Pong-Tisch und der Entwicklung einer offenen Drogenszene nicht grade aufdrängt, kann man sich ja durchaus fragen, was denn die Sicherheit der Kinder und Familien so konkret bedroht.

Ist jemand, der in einem öffentlichen Park ein Bier trinkt, eine Gefahr für unseren Nachwuchs? Mir ist durchaus bewusst, dass an einem Ort wie der Bäckeranlage gewisses Konfliktpotenzial zwischen den verschiedenen Parkbenutzern besteht. Doch erachte ich es als zumindest bedenklich, wenn manche Eltern offenbar bereits zusammenzucken, wenn ihren Kindern ein «Randständiger» (was auch immer das bedeuten soll) auch nur zwei Schritte zu nahe kommt. Ich meine: Wer mit Kindern in einer Stadt wie Zürich lebt und dies vielleicht ja auch wegen des urbanen Flairs geniesst, muss damit rechnen, dass nicht jeder, der einem begegnet, ein fidel pfeifender Deutschlehrer auf seinem Liegefahrrad sein kann. Niemand will einen zweiten Platzspitz im Sandkasten der Bäcki. Aber ein bisschen mehr Gelassenheit und Vertrauen in die bereits bestehenden Massnahmen und Programme – und nicht zuletzt in die Mitmenschen – täte vielleicht nicht schlecht.

Natürlich ist es eine Binsenweisheit, aber der öffentliche Raum heisst ja deswegen öffentlich, weil er allen zugänglich ist, und nicht nur jenen, deren Erscheinung das Fremdenverkehrsbüro gerne auf ein Faltprospekt für monetär potente Zuzüger drucken würde. Auch Eltern sollten diesbezüglich eine Haltung vertreten, die ganz im Sinne ihrer Kinder ist: Städtekosmetische Eingriffe dürfen nicht mit der gefühlten Unsicherheit einzelner Interessensgruppen begründet werden. Die Bewohner einer Stadt müssen ihre Anwesenheit im öffentlichen Raum schon heute allzu flächendeckend durch Konsum rechtfertigen.

Mit Leuten, die an den Tischchen der offiziellen Park-Cafés ein Bier trinken, hat ja auch niemand ein Problem. Behörden dürfen nicht anfangen zu definieren, wo der Mensch aufhört, und wo der Randständige anfängt. Und Eltern schon gar nicht.

vetter_keystoneWir danken Gabriel Vetter für seinen Beitrag. Gabriel Vetter (28) ist Slam-Poet und Kolumnist. Er hat noch keine Kinder, möchte aber einmal gerne welche, trinkt hin und wieder Biere und spielt nur selten Ping-Pong.

742 Kommentare zu «Kinderwagen-Mafia vs. Problem-Tische»

  • Anna Halter sagt:

    folgendes bringt es auf den punkt:
    Ich meine: Wer mit Kindern in einer Stadt wie Zürich lebt und dies vielleicht ja auch wegen des urbanen Flairs geniesst, muss damit rechnen, dass nicht jeder, der einem begegnet, ein fidel pfeifender Deutschlehrer auf seinem Liegefahrrad sein kann.

  • sepp z. sagt:

    die politik in der stadt zürich agiert zwar unter einem rot-grünen mäntelchen, in tat und wahrheit ist sie aber längst teil dieses bürgerlichen mainstreams, handlanger der investoren und der wirtschaft. die pingpong-tische sind der letzte streich (es gibt hinweise, dass die besitzer des neubaus gleich vis-a-vis darauf hingewirkt haben. da kostet die dachwohnung übrigens neu 4990 fr. für 3.5zi). ich kenn persönlich auch sogenannte rot-grün-wähler, die bei den schulen im kreis 4 sonderbehandlung für ihre nicht-ausländischen kids verlangt haben, bevor sie dann doch weggezogen sind. rot-grün eben.

  • heidi reiff sagt:

    Der alte Specht, der klopft ganz schlecht, gibts ev. in der Tierwelt auch so was wie Alzheimer-Syndrom, ich weiss es nicht.

    Das Konzept „Graue Panther“ für Senioren finde ich eine gute Sache, individuell können sich Menschen bewegen, dürfen Ausschlafen und müssen nicht Punkt OO.7 morgens mit Heil Hitler auf der Matte stehn. Ich habe 8 Jahre Altersbetreuung hinter mir, die letzte Stelle war bei den grauen Panther, die beste Erfahrung für mein Empfinden .

  • Rima sagt:

    Ich habe einige Jahre mit Kinder unter 6 Jahren gearbeitet .Kleine Kinder sind viel verständiger als gewisse Erwachsene, vorallem Eltern,annehmen. Man muss nur eine klare Haltung haben. Darum kann ich Gabriel Vetter nur zustimmen. Ich finde die Aktion auch übertrieben. Bin selber ab und zu in der Bäcki und ich fand es eigentlich immer toll, wie gut all die Menschen zusammen oder nebeneinander auskamen. Schade. Den Kindern alles aus dem Weg räumen ist kein gutes Erziehungskonzept.

  • Und lieber, Gabriel Vetter, dieses Zitat werde ich Dir ja gern zum fünften Geburtstag Deines ersten Kindes wieder unter die Nase reiben: „Behörden dürfen nicht anfangen zu definieren, wo der Mensch aufhört, und wo der Randständige anfängt. Und Eltern schon gar nicht.“ Wünsche Dir viel Spass bei der Erziehung von „Nicht-Randständigen“.

  • Gespentisch. Tagesanzeiger.ch ist „503 not avaiable“. Aber der mamablog ist stil alive. von ihm gilt, was von allen Tröten gilt: man wird ihn extra totschiessen müssen.

    • Orlando S. sagt:

      Tja, der Blog ist doch ein wundersamen Ding, nicht? Die Erfahrung mit Resonanz und Relevanz muss für sie ganz neu sein, so ganz neblig und ungespalten. Nun, es ist halt ähnlich, wie sie sagten: wenn ein EVPler hineinschreibt, siehts dann natürlich käumstens wie ein Tucholsky aus, wenns da so steht, nicht wahr?

      Wenigstens finden Affen ihr Spiegelbild recht erheiternd! Und EVPler?

  • Henri sagt:

    Hier haben wirklich einige einen Sprung in der Schüssel.

    Also nichts gegen eine richig gute Diskussion, egal ob mit oder ohen Happy-end, aber dieses Schattenboxen mit diesen dauernden Namens-Wechsel-Zombies – wie doof muss man sein, sowas gut zu finden?

    • Orlando S. sagt:

      wie doof muss man sein, um jede Nacht zwanghaft hierher zurückzukommen und seinen Senf dazuzugeben, Henri?

      • Katharina sagt:

        also meine psychiaterin hat mir dazu auch nie eine antwort geben koennen. ich betrachte es als eine kosteneffiziente loesung.

      • Globetrotterin sagt:

        Kat, forget your shrink. You’re beyond repair!

      • Henri sagt:

        Keine Ahnung, wie Sie das und wen Sie damit meinen.

        Sind Sie denn auch so ein Namenswechsel-Zombie, dass Sie sich angesprochen fühlen?

    • Andi sagt:

      @Henri: Das ist wie im Seniorenheim, man mag sich zwar nicht, aber trifft so doch wieder mal Leute.

      • Astrid sagt:

        Katharina, das habe ich mir doch fast gedacht: Sie leben hier in einer Parallelwelt, in der Sie alles ablassen (können), was Ihnen so einfällt? Ein kleiner Hinweis: es kann schon sehr schwer nerven!

    • O, sie wären gerne einer dieser eloquenten und distinguierten Liberalen aus dem 19. Jahrhundert die sich im Separee beim Zigarrenrauchen über die Welt unterhalten. Leider sind sie aber nicht so weit vom Pöbel der in der Kneipe vorne herumbrüllt entfernt, denn anstelle von weltmännischen und pointierten Texten beginnen sie ab einer gewissen Sprachlosigkeit mit respeklosen Beleidigungen und Unterstellungen.

  • rudolf specht sagt:

    ich fand den blog mal gut und die kommentare auch. doch je länger desto mehr finde ich, dass die kommentare nur noch peinlich sind. um was geht es hier? mir ist es egal wer wann wem was mal gesagt hat und wer wie mit wem und überhaupt….
    kontroverse meinungen und dikussionen find ich gut und jeder hat das recht auf seine meinung. aber diese kommentare haben nicht mal mehr das wort kindergarten verdient. schade um den guten blog….
    ach ja, get a live!

    • Zappa, formerly known as The Symbol sagt:

      Gut beobachtet, nur leider nützt’s nicht viel. Da bleibt nur zurückziehen und sporadisches mitschreiben. Kindergarten trifft’s, ja.

    • Wie Lichtenberg zu den „aufgeklärten“ Lesern der Bibel sagte: „Ein Buch ist wie ein Spiegel, wenn ein Affe reinschaut, dann kann nicht ein Apostel rausschauern“ So wäre nun zum Wesen des Blogs in der aufgeklärten Meinungsfreiheit zu schreiben: „Ein Blog ist wie ein Buch, wenn nur Affen reinschreiben, dann kann nicht der Prophet raustönen“.

      • heidi reiff sagt:

        Ich habe meinen Kindergarten als Kind super erlebt, ein weisshaariges altes Froilein hat uns Kids Maitli und Buebe noch verstanden, das normale Spielen war auch erlaubt. In der Rudolf Steiner Schule in der CH wird den Kids das Lernen spielerisch und farbig vermittelt. Bei zu hohen Erwartungen ist der Frust meist vorprogrammiert. Wie lange ich herumzappe im Internet und in welchen Foren ist Privatsache ausserdem ich mag Affen rede jetzt von der Tierwelt, ev. hatte Darwin doch Recht, dass der Mensch vom Affen abstammt, ich ess jetzt gleich eine Banane.

  • Al sagt:

    Bin oft unterwegs mit meiner Kleinen in der Bäcki und habe die Szene um die Pingpong Tische oft beobachtet, Die Wegräum-Aktion trifft die Falschen (Pingpong Spieler), das Problem der Alki-Szene ist jedoch real. Müll, Scherben, Haufenweise Zigikippen – rücksichtloses Verhalten wie wir es von dieser Szene nun mal kennen. Das Problem ist: Die Grünflächen im K4 sind rar und begehrt. Ohne Rücksicht voneienader funktioniert es nicht – dass haben die Alkis und Junkies nicht kapiert (können sie eigentlich auch nicht, de haben ja ihre eigenen Probleme). Dies hat nichts mit Toleranz zu tun.

  • fufi sagt:

    Hab da glaub einiges verpasst …. !
    Stört mich aber nicht, mir geht’s heute echt gut!
    Wünsche darum euch allen hier
    en schöne Sunntigabig und e guetie Wuche!

    fufi
    😀

  • franziska sagt:

    Meine Güte… Wenn man das hier so sieht, könnte man echt meinen, ihr hättet alle nichts besseres zu tun… *kopfschüttel*

  • Globetrotterin sagt:

    @Redaktion:
    Hiermit beantrage ich, dass die Kommentatorin „Katharina“ in diesem Blog gesperrt wird. Bitte kontrollieren Sie das derzeitige Thema und Sie werden feststellen, dass dieses von ehrverletzenden und unsachlichen Anschuldigungen gegen mich nur so trieft.
    Besten Dank.

    • Sailing sagt:

      Das ausgerechnet Sie beantragen, jemanden zu sperren, ist nun doch etwas übertrieben, da Ihre Lieblingsbeschäftigung das harte Austeilen ist. Kommen Sie wieder runter, die von Ihnen Angegriffene schreibt schon viel länger in diesem Blog als Sie und hat in dieser langen Zeit weit weniger unsachliche Beiträge abgeliefert als Sie in Ihrer relativ kurzen. Sie sind in Ihren Urteilen oft völlig einseitig, ja sektiererisch, daran sollten Sie arbeiten!

      • Globetrotterin sagt:

        Das mag durchaus Ihre Meinung sein. Allerdings bin ich – im Gegensatz zu der von mir Angegriffenen – in der ganzen Zeit, seit ich hier schreibe, weder jemals primitiv noch ausfällig gegenüber anderen hier geworden. Das bitte ich Sie doch, zur Kenntnis zu nehmen.

    • Globetrotterin sagt:

      Und wenn wir schon dabei sind: Muss ich mich wirklich von dem Kommentator „Orlando“ hier öffentlich als ARSCHLOCH beschimpfen lassen? Ist das gewünschte Niveau in diesem Blog?

    • Katharina sagt:

      tia, soll ich das gleiche beantragen? Immerhin nennen sie mich geistig angeschlagen.

    • Sailing sagt:

      Wo ist denn mein Beitrag?

    • Zappa, formerly known as The Symbol sagt:

      Liebe Globetrotterin,
      leider nützt das nichts. Katharina steht, sagen wir es nett, an der Grenze zum Absurden (ich will ja nicht zensiert werden, diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Aber sie können hier weder etwas gegen paranoide Narzissten noch gegen dumme Sprüche aus dem braunen Sumpf (gell Orlando) ausrichten. Ich würde dem Blog fernbleiben oder eben nur schreiben, wenn sie sich mal Zeit zum vergeuden nehmen. Nehmen Sie’s locker und schauen sie zu ihrem Leben, sonst verkommt’s, wie das einiger Mitschreiber.

  • Zappa, formerly known as The Symbol sagt:

    Danke, Gabriel, für den witzigen und sehr gut beobachteten Beitrag. Deine Sicht auf gewisse Dinge hat nicht mit dem kinderlosen Zustand zu tun, auch unsereins mit Kindern geht die Familienmafia auf den Geist.
    Es gibt Eltern die das Familiendasein als Legitimation für alles sehen, Kinder haben Vorrang und die gesamte Umgebung muss den kleinen Königen gerecht eingerichtet werden. Die Randständigen bedrängen die Familien, naja, es gibt sehr viele Familien, die Kinderlose bedrängen, aber da darf man ja nichts sagen, weil das ist ja pfui. Pfui, pfui, gell, Gabriel! 😉

  • Zretan sagt:

    Asozial ist also der, der sein Bier aus der Dose bei den Pingpongtischen trinkt und nicht aus dem Becher auf der Wiese wie die ganzen Mamis und Papis. Asozial ist ebenfalls wer leere Bierdosen bei den Pingpongtischen, nicht aber wer seine leeren Becher und Flaschen auf der Wiese hinterlässt. Asozial ist ferner, wer tolerant gegenüber anderen Leuten sind, und nicht wer Andersartige gern aus seiner/ihrer Welt entfernen möchte.
    So siehts doch aus in Sachen Bäcki…

  • Ueli Caprez sagt:

    „Dann brauchen wir Wohlstandsverwöhnten uns nicht mit den Schattenseiten unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen.“ Ja wie alle, die ihre Kindheit im Kreis 4 verbracht haben, weiss ich was Randständige sind. Denn mit diesen sind Kinder hier früher als anderswo konfrontiert. Nein ich habe nichts gegen diese. Aber gestört hat es mich als meine Töchter klein waren, wenn der Sandhaufen zugekotet war oder die Hundescheisse von den Kinderschuhen zu kratzen oder aufzupassen, dass die Kleinen nicht in Scherben oder gebrauchte Spritzen treten. Soviel zu meiner Auseinandersetzung mit den Schattenseiten.

  • Ueli Caprez sagt:

    „Dann brauchen wir Wohlstandsverwöhnten uns nicht mit den Schattenseiten unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. Würde eh nur unser glückliches Familienleben stören.“
    Nicht wahr Herr Keller es ist doch zu schön, wenn man den anderen zu wenig soziales Einfühlungsvermögen unterstellen kann und damit eigentlich zum Ausdruck bringt, man selbst besitze dieses soziale Einfühlungsvermögen. Auch eine Art sich aufs Podest zu heben.

  • Robert sagt:

    Das ist ja, wie wenn man hier den Raum für Beiträge auf 600 Zeichen kürzen würde!

  • heidi reiff sagt:

    Wort zum heiligen Sonntag

    Soddom und Ghomorra gab es seit eh und je auch bei der RKK, in Nonnen- und Priesterklöstern.

    Gehet hin in Frieden und wischt mal hinter euerer eigenen Türe. AMEN

  • Mark Keller sagt:

    Das Problem mit den Alkis und Drögeler im öffentlichen Raum lässt sich eigentlich doch ganz einfach lösen, ohne dass die Parkbänke und Pingpongtische weggeräumt werden müssen. Sicher kennt auch Zürich die Wegweisung von Personen von bestimmten Arealen. Des Weiteren liesse sich via Gesetz das Konsumieren von Alkohol (wie in diversen europäischen Ländern schon länger praktiziert) und anderen Drogen im öffentlichen Raum verbieten. Mit privaten Hilfssheriffs liesse sich das Ganze sicher auch kostengünstig durchsetzen.

    • Globetrotterin sagt:

      SchweizerInnen sind doch alle hauptberuflich Hilfssheriffs. Im Nebenamt dann noch Hauswart…

    • mila sagt:

      frei nach dem motto: das elend, das wir nicht sehen, gibt es nicht. es wage ja niemand, uns die schattenseiten der modernen gesellschaft vor augen zu führen, es könnte unsere heile, kleine welt nachhaltig irriteren. ja, globetrotterin, vor dieser hilfsheriff- und hauswartmentalität graut es mir in letzter zeit je länger, je mehr auch. big brother – nein, danke.

  • Thomas sagt:

    Ich persöhnlich kann die Sorgen, auch ohne eigene Kinder, der Eltern gut verstehen. Während sich der Kolumnist wohl nur mit Uringeruch in der Nase und einer Scherbe im Fuss so richtig wohlig fühlt und mit urbanem Flair entfalten kann, verstehe ich voll und ganz, dass Eltern eine Stimme haben sollen. Zusammenleben heisst nicht, dass wir um jeden Preis aufeinander hocken müssen – sondern eben auch dass Grenzen gezogen werden. Das gehört in einer Gesellschaft eben dazu, wie es in einer Familie oder einem Unternehmen dazugehört. Also, bitte mit dem Gejammer wegen ein paar Parkbänken aufhören.

    • mila sagt:

      es sind die kinder ganz normaler eltern, die in der regeln nach einer langen ausgangsnacht die grössten flurschäden hinterlassen – nicht die, wenn man es hochrechnet, verhältnismässig wenigen randständigen einer stadt. sehen sie sich die stadtpärke an einem samstag- oder sonntagmorgen an: besonders gruuselig wird’s, wenn sich in der nähe eine 24-stunden-tankstelle befindet.

    • Mark Keller sagt:

      Wenn ich in einem Park spazieren gehe, würde ich mich ganz gern manchmal auch auf eine Bank setzen können. Parkbänke und Pingpongtische wegzuräumen ist keine Lösung für das Problem. Dies ist reine Sympthombekämpfung. Es muss eine Lösung für das Problem gefunden werden. Mit St. Florian’s Politik kommen wir nicht weiter.

      • heidi reiff sagt:

        In ganz praktischen einfachen Dingen suchen wir oft zu weit, wir können ja ein Nastuch mitnehmen, wenn das Bänkli nass ist, da im Matheäuspark in Basel gibt es noch Ping-Pong- Tische, so gar eine Toilette für die Notdurft, es ist alles da, gehe mit Ihnen einig, Lösungen gibt es meist, die Axt im Haus erspart den Zimmermann. Ich kenne Zürich auch ein wenig , hab mal im Niederdorf gearbeitet in einer Druckerei, war eine gute Erfahrung für mich. Das Leben ist farbig und bunt so nehme ich das persönlich wahr.

  • mammab sagt:

    Das Problem sind nicht die Personen an und für sich sondern deren Abfall. Die gebrauchten Spritzen, die Scherben, die Zigarettenstummel, etc.. Würden sie ihren Dreck wegräumen, bzw. richtig entsorgen, wäre es wohl gar nicht soweit gekommen.
    Doch leider leben wir in einer Wegwerfgesellschaft. Dieses Phänomen sieht man bei allen Schichten. Leider.

    • Christoph sagt:

      Aus eigenen Besuchen über den Mittag in der problematischen Zone habe ich noch gut Gespräche unter den hier als «Randständigen» bezeichneten Personen im Ohr, die sich über Besucher aufregten, die ihren Müll nicht wegräumen würden. Wie Sie sagen, dieses Phänomen sieht man bei allen Schichten. Nur baut man nicht allen Schichten die Ping-Pong-Tische ab.

      • Globetrotterin sagt:

        @Christoph:
        Ich bin völlig Ihrer Meinung. Und die Bänke ebenfalls. Das gleiche habe ich bereits vor Jahren in Italien erlebt. Auch dort hat man die Parkbänke abgeschraubt, damit die Asylanten und Flüchtlinge nicht darauf übernachten können. Das Berlusconi-Syndrom scheint sich bis nach Zürich auszuweiten. Was kommt wohl als Nächstes?

  • Katharina sagt:

    „Behörden dürfen nicht anfangen zu definieren, wo der Mensch aufhört, und wo der Randständige anfängt. Und Eltern schon gar nicht.“

    das ist eigentlich eine gefährliche Aussage. Denn: es impliziert, dass der Zustand Randständig den betroffenen unmenschlich macht. so gesehen erinnert es an gewisse Assoziationen in politischen Werbeplakaten in den Dreissigern und in der neueren Zeit. Ungeziefer und wollene Tierchen.

    es kann natürlich auch gelesen werden, dass der zustand Randständig unmenschlich ist.
    es kann in beiden Fällen gefragt werden, ob Behörden bestimmen dürften was menschlich sei.

    • Orlando S. sagt:

      Randständig in der Schweiz heisst:

      – ca. 2000 Stutz mtl.
      – gratis Krankenkasse und Zahnarzt
      – abzgl. Mietanteil in städt. Sozialwohnung (ca. 600.-)
      – gratis Busabo

      Der schweizer Randständige ist sozusagen der Abzocker unter den Randständigen weltweit.
      Jammern auf höchstem Niveau.
      Homeless people, die sich unter Autobahnbrücken an brennenden Mülltonnen wärmen, gibt es im US-Film, aber nicht in der Schweiz. Ausser man ist ein Zaffaraya – ein freiwilliger Luxus-Aussteiger der im Wald kackt.

    • Sozialneid nach unten hat das die NZZ einmal bezeichnenderweise genannt. Über vier Fünftel aller Sozialleistungen entfallen in der Schweiz nach wie vor noch auf die Bereiche Alter, Krankheit und Invalidität. Wichtig ist, die Grössenverhältnisse im Auge zu behalten. ALV und Sozialhilfe machen einen geradezu vernachlässigbaren Anteil am gesamten Sozialkuchen aus. Wenn auf denen, die davon leben (müssen), herum gehackt wird, dann ist das vor allem Wahlkampfpropaganda- oder bewusste Ablenkung von der Wirklichkeit.

      • Orlando S. sagt:

        Ich bin bestimmt nicht neidisch. Habe zu Studentenzeiten zwei Jahre mit einem Fürsorgeabhängigen in einer WG gelebt. Tatsache ist, er hat es geschafft davon loszukommen und verdient sein Geld jetzt wieder selber (was zugegebenermassen in einigen Fällen kaum je der Fall sein wird). Das Problem ist die Niederschwelligkeit, da hineinzugeraten und die Betreuungsmaschine – wehe wenn sie angeworfen – lässt einen da kaum mehr hinaus. Rein theoretisch bleibt man nämlich die bezogenen Leistungen schuldig.

        Diesen Zustand auch noch zu idealisieren ist pervers!

      • Globetrotterin sagt:

        Das mit dem Sozialneid nach unten gefält mir…

      • Orlando S. sagt:

        Die grüne Monika Stocker, zum Glück aus dem Amt entfernte Sozialobertante der Stadt Zürich, sagte mal:

        „In der Stadt Zürich wird niemand zum Arbeiten gezwungen“.

        Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes. (Matth. 19,14) die self-fulfilling prophecy der Sozialstaats-Befürworter, die Maschine muss gefüttert werden mit künstlich herangezüchtetem Stadtproletariat, Sozialamts-Junkies, um dann die so aus dem Lot geratene Gesellschaft („rent seeking“) flächendeckend von den Zitzen des Nannystaates abhängig zu machen.

      • Sie können ja mal einen (oder noch beser zwei) der von Ihnen so verhassten Modernisierungsverlierer bei sich zuhause aufnehmen und ein bisschen Sozialstaat spielen, Olly.

        Dieser knallharte soziale Selektionsgedanke- stark und schwach / Verlierer & Gewinner- woher kommt der wieder?

        Ich bleib dabei, auch wenn’s Ihnen icht passt. Faschismus light nenne ich so etwas.

      • Globetrotterin sagt:

        Ja, ja, Orlando. Da ist uns allen die schwer arbeitende Bevölkerung doch lieber. Die zahlen fleissig Steuern, und damit kann man dann wieder ein paar AKWs subventionieren. Verglichen mit diesem Abfall, dürfte der Abfall in der Bäcki kein Problem sein.

      • Orlando S. sagt:

        Mit Verlaub: sie sind nicht gerade helle und ein Arschloch.

      • mila sagt:

        letzthin wurde ein ausgezeichneter artikel zur sozialen verwahrlosung in england gepostet, ich weiss leider nicht mehr von wem. ich war nicht mit allen aufgeführten punkten einverstanden, aber eins scheint mir doch klar: diese form von generationsübergreifender abhängigkeit vom staat, die die menschen jeglicher persönlicher verantwortung entledigt, hat grauenhafte konsequenzen in ganz unterschiedlichen lebensbereichen. und hierbei geht es keineswegs um alte, kranke und invalide, sondern gerade um junge leute.

        ich finde, es wäre wieder an der zeit, auf eine sachliche ebene zurückzukommen.

      • Auch ich bin der Meinung, dass der moderne Wohlfahrtsstaat einer gründlichen Revision unterzogen werden muss. Es ist nicht etwa so, dass ich jeder sozialstaatlichen Entwicklung völlig unkritisch gegenüber stehe. Das soziale Sicherungssystem wie wir es heute kennen, vor allem der Teil, der unter den Begriff Wohlfahrt fällt, wurde im Geist einer Zeit erschaffen, die wirtschaftshistorisch zweifellos einmalig war. Genauso wie die Wirtschaftswunderjahre vorbei sind, ist auch die Zeit der Wohlfahrt für alle vorbei. Heute kann es nur noch darum gehen, Armut bestmöglich abzufedern.

      • Globetrotterin sagt:

        @Orlando:
        Sie werden immer charmanter.

      • Globetrotterin sagt:

        Macht mir richtig Spass, wenn Orlando seine Contenance verliert. So nennt man das doch in Ihren Kreisen, nicht, Orlando?

      • Globetrotterin sagt:

        An alle anderen:
        Auch ein neureicher Proletarier bleibt ein Proletarier. Der wahre Kern dringt halt immer wieder durch…besonders in Stress-Situationen.

      • AKW, ja, natürlich: Kernenergie- es gibt nichts anderes, keine Alternative; keine Alternative zum Wachstum:

        http://www.faz.net/s/RubB08CD9E6B08746679EDCF370F87A4512/Doc~ED98136EF628A4BC5995DF6D4513BE4B3~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

        Und wir werden wachsen und wachsen und wachsen und wachsen und… da spielt die drohende Verseuchung des Pazifiks keine Rolle: Wichtig ist nur, dass die verdammten Aktiekurse weiter steigen und steigen und steigen…

        Nur ja nicht umdenken, alles, nur das nicht!

      • Katharina sagt:

        hmmm globe .. proletarier. ein globe fremdes vokabular. gestohlener name……

    • mila sagt:

      ich sage es schon lange: wenn wir je an etwas zugrunde gehen sollten, dann an unserem vorgeblichen ‚realitätssinn‘. welcher in tat und wahrheit nichts anderes ist als gier. und die scheint als anthropologische konstante tatsächlich alternativlos.

      den link kann ich übrigens nicht nachverfolgen.

      • Radioaktive Strahlung zehnmillionenfach erhöht:

        http://www.faz.net/s/RubB08CD9E6B08746679EDCF370F87A4512/Doc~ED98136EF628A4BC5995DF6D4513BE4B3~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

        Die rücken mit der Wahrheit nur körnchenweise heraus. Gut, andererseits: Der Pazifik ist ja gross genug. Da hat noch viel Wasser Platz.

      • Globetrotterin sagt:

        mila, in diesem Zusammenhang kann ich sogar das Wort „anthropologische Konstante“ akzeptieren. Von Dir könnte unser verdeckter Proletarier noch so einiges lernen. Aber der sitzt jetzt im Schämi-Eggli…

      • Globetrotterin sagt:

        @zufi:
        Wasser schon, aber kein radioaktiv verseuchtes.

      • mila sagt:

        ist das eine überraschung? für mich jedenfalls nicht. man muss schon wahnsinnig gutgläubig sein, wenn man annimmt, dass es bei uns anders ablaufen würde. aus diesem grund stellt sich für mich die atomausstiegsfrage auch nicht; die frage ist vielmehr die des wann und wie. aber einmal mehr wird mich wahrscheinlich die vergesslichkeit (und bequemlichkeit) des menschlichen gedächtnisses lügen strafen.

        ein schelm, wer denkt, das alternativen längst entwickelt werden – um beispielsweise zur rechten zeit bereitzustehen, wenn das letzte quentchen erdöl ausgeht?

      • Globetrotterin sagt:

        Also, da es ja hier von Ingenieuren und anderen Wissenschaftlern nur so zu wimmeln scheint, hätte ich da mal eine kleine Frage:
        Die Millionen und Milliarden, die in die Atomenergie inkl. deren Abfallentsorgung gehen, könnte man doch dazu verwenden, jedes Gebäude so aufzurüsten, dass es den Strom, der in seinem Inneren verbraucht wird, selber erzeugt. An den Solaranlagen in der afrikanischen Wüste verdienen doch nur wieder die Stromkonzerne und wir machen uns wieder abhängig. Schimpft mich jetzt nicht wieder naiv. Vielleicht bin ich das ja diesbezüglich. Deswegen erlaube ich mir ja diese Frage.

      • Katharina sagt:

        die partei des hundersten affen sagt: es wird nichts aendern. also jagen wir den planeten in die luft. haben gerade in japan dazu einen abzahlungsvertrag bekommen. wir machen es stueckweise. insel fuer insel.

        derweil senden wir dreissig jahre mutantenstadel

      • mila sagt:

        und ich wollte schon der partei beitreten. als pazifistin mit einem hoffnungsfrohen sinn ist mir das nun unmöglich. kannst du nicht die parteistatuten abändern?

      • Globetrotterin sagt:

        2. Versuch:
        Frage an alle Ingenieure und Wissenschaftler hier:
        Wieso kann man mit den Milliarden, die in die Atomindustrie inkl. Entsorgung gesteckt werden, nicht alle Häuser so aufrüsten, dass sie den Strom, der in ihrem Inneren verbraucht wird, selber herstellen? Solarkraftwerke in der afrikanischen Wüste überzeugen mich nicht. Daran verdient nur wieder die Stromlobby und wir machen uns auf Neue abhängig. Schimpft mich jetzt nicht naiv – ich bin weder Ingenieurin noch Physikerin.

      • Katharina sagt:

        nach gut japansicher tradition muessten die betreiber dort ja harakiri machen. nein. es gibt dinge da bringt pazifismus leider wenig. vor allem, wenn der korrupte filz dermassen eingehockt ist. ein globales phaenomen. filz scheint wie ein pilz zu sein, der das luegen noch verstaerkt und verherrlicht. wie alkohol….

        wir haben nun einige dieser verbrechen des jahrhunderts gesehen. es ist zeit auf die strassen zu gehen.

        tic toc

      • Katharina sagt:

        ich denke, die zeit des pazifismus geht langsam zu ende. denn diese leute haben zu lange geluegt und der filz ist schon sehr eingenistet. wir haben nun, ganz am anfang dieses jahrhunderts stehend, schon einige verbrechen des jahrhunderts gesehen.

        es ist zeit, auf die strassen zu gehen.

      • Katharina sagt:

        erst, wenn die wort liste hier funktioniert. oder besser nicht mehr vorhanden ist.

      • Orlando S. sagt:

        An Zufferey überrascht immer wieder, dass er eigentlich die zentralen Punkte erkennt. Seine eigene Argumentation und die auf seinen manisch mit tonnenweise Statistiken unterfütterten Erkenntnisse verwirrt den Mann aber so sehr, das er jegliche Richtung vermissen lässt. Er ist mehr ein Suchender, ein sich Vortastender, den im entscheidenden Moment alle guten Geister verlassen – und dann zieht er sich japsend in linken, unausgegorenen Mainstream-Unfug zurück wie in ein Schneckenhaus.

        Wenn er dann impliziert, dass alle Länder ohne den Sozialluxus wie wir ihn pflegen, FASCHSTISCH „light“ seien…

      • Orlando S. sagt:

        ..ja, dann ist wieder mal der Moment gekommen, wo man sich fragt, was der Herr für Probleme hat.
        Schade, denn sein googlebares Portfolio ist interessant und wenn diese Leute es richtig machen, könnten sie in 10, 20 Jahren als Pioniere gelten. Stattdessen irren sie ungerichtet im Zeitgeist herum.

        Oder stehen vor dem Bundeshaus West und fragen (fragen!!!) ghandifriedlich: Frau Bundesrätin, bitte nehmen sie uns…

        Was soll die ganze Atom-Scheisse jetzt wieder? Alarmismus und billige Propaganda.
        Nun gut, Orlando vergisst nie und wird ihnen as dann in einem halben Jahr um die Ohren schlagen.

      • Orlando S. sagt:

        …unsere Kinder nicht weg! Bittebitte! Wir sind doch liebe Mannen und Väter!

        Zu Orlando: er ist ein wackerer Krieger für das Abendland und alles wofür es steht (Deus lo vult!). Er kämpft mit Schwert und und Schild gegen den Schlendrian, gegen Sodom, gegen die Unkultur, gegen den Nihilismus und gegen die falschen Apostel einer nur scheinbar neuen Zeit. Und gegen alles was links und grün ist.

        Aber Orlando ist auch Jago, Brutus, Judas Ischariot.
        Lasst euch das eine Warnung sein, ihr Pfarrerstöchter….MMMuahahahahaha 😀

      • mila sagt:

        katharina, vielleicht siehst du das ja noch. ich war noch nie der strassen-typ, aber wenn es darum geht, gewisse unangenehme wahrheiten auszusprechen, bin ich dabei. auch auf die gefahr hin, als törichte närrin dazustehen.

  • Leonie sagt:

    Ein Irrglaube, dass Asozialität und Randständigkeit automatisch Hand in Hand gehen. Wer ein Schwein ist, der wird auch als Randständiger ein Schwein sein – und wer nicht, der wird auch dann nicht einfach plötzlich so und praktisch gezwungenermassen asozial werden. Ich kenne Leute, die – obwohl obdachlos – nie im Leben ohne Zähne putzen ins Bett gehen würden.
    Dieses geschilderte, asoziale Verhalten (Spritzen und Scherben rumliegen lassen, rumpöbeln, überall hinpissen) ist in erster Linie eine Charaktersache und keine der Lebensumstände.

    • Annika sagt:

      Aufgepasst: Mit „Aufräumen“ und „Charaktersache“ kriegen Sie bald Zoff mit ein paar Damen hier. Die haben das Geld, andere für sich aufräumen zu lassen.

      • Lehrzeit sagt:

        Das ist sehr wahr Leonie. Und leider werden auch Schweine manchmal randständig. Das sind halt einfach nicht alles sensible, Naturen, welche ohne Konsum leben und leben lassen wollen. Die konsumkritischen, sensiblen, welche das Klo benützen, die dürfen von mir aus ohne weiteres auf der Bäcki nächtigen und auch ihr Bier hinstellen wo sie wollen.

    • mila sagt:

      annika, du warst wieder einmal ein sehr, sehr böses mädchen… mit einem elefantengedächtnis.

      wie passt das eigentlich zusammen lehrzeit: konsumkritisch und alkoholsüchtig? wenn sie gesellschaftskritisch gesagt hätten, könnte ich damit mehr anfangen.

  • R.u.thli sagt:

    Sodaliso, Patrick, genug gelabert heute. Jetzt geht’s ab in die Heia. Morgen musst du früh raus, Sonntagsschule. Dort lernst du vielleicht einmal stillsitzen!

  • heidi reiff sagt:

    Aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen, da wäre ich total überfordert, das tu ich mir nicht an.

  • Rabe sagt:

    Herr Vetter, vielen Dank für Ihren treffenden Beitrag!

    P.S: Wohne in der Stadt und habe Kinder…

  • diva sagt:

    mich nervert der kult der um die «familie» gemacht wird und noch mehr nerven mich die familien selbst, die ihr ach so glückliches familienleben öffentlich zur schau stellen und sich dabei durch die schattenseiten unserer gesellschaft in ihrem «happy-familiy-spielen» gestört fühlen.
    aklis sind weiss gott nich schön anzusehen und ich finde sie auch eher zum einen bogen drum zu machen, aber im grunde tun sie kinder nichts und ein kind kann sehr wohl verstehen, was mit den «komischen» männern (und manchmal frauen) los ist, wenn man es ihnen liebevoll erklärt

    • Katharina sagt:

      Die einen haben happy meals
      die anderen happy families
      und einige wenige happy endings.

      • mila sagt:

        happy ist überbewertet.

      • Sailing sagt:

        Ich bevorzuge happy landings.

      • Katharina sagt:

        das ending ist fuer gestreifte, das landing fuer rosarote perlen.

      • Globetrotterin sagt:

        Katharina, Sie sind offensichtlich weder gestreift noch rosarot. Also, landen Sie wo anders. Amerika ist doch gross genug…

      • Katharina sagt:

        globe wir koennen das den ganzen tag machen.
        amerika ist genug weit weg von griechenland, dass ich ihren gestank nicht riechen muss.

      • Globetrotterin sagt:

        Heute ist der Tag der charmanten Intelektuellen.

      • Astrid sagt:

        Die Fortsetzung ist wieder verschwunden, noch ganz schnell: viele füllen hier jeden Tag gewisse Rollen aus, die Vermittlerin, die Hardcore-Emanze, der renitente SVP-Vertreter, der SP-Gutmensch, die seltsame Dame aus Kalifornien, die immer wieder beruhigt werden will, niemand weiss, warum (siehe oben zu Vorgeschichte). Es wird wirklich langweilig, wenn jede Diskussion nach immer demselben Schema mit immer denselben Mustern abläuft. Wie wäre es mal damit, einfach ein paar Tage lang nichts zu schreiben? Oder geht das gar nicht mehr?

      • Katharina sagt:

        „Es wird wirklich langweilig, wenn jede Diskussion nach immer demselben Schema mit immer denselben Mustern abläuft“ – gneau genommen ist das aber seit anbeginn so. mit oder ohne meiner beteiligung.

    • Orlando S. sagt:

      Mich nervern die Aklis. Und ich finde es gar nicht mal so übel, wenn Familien ihr glückliches Familienleben „zur Schau stellen“.

      Aber Diven werden ja noch schnell neidisch…

      • Mark Keller sagt:

        Und warum nerven die Alkis? Weil sie sichtbar im öffentlichen Raum rumhängen und Prix Garantie Bier saufen? Oder doch eher weil sie uns vor Augen führen, dass in unserer ach so tollen Schweiz dch nicht alles Gold ist was glänzt? Oder weil sie uns Angst einflössen, es könnte auch uns ein Mal so ergehen? Ergo: aus den Augen, aus dem Sinn. Dann brauchen wir Wohlstandsverwöhnten uns nicht mit den Schattenseiten unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. Würde eh nur unser glückliches Familienleben stören.

    • Wollen wir die Verlierer einmal… duschen lassen, wie damals, erinnern Sie sich noch, Olly? Aus den Augen, aus dem Sinn: Arbeit macht doch frei, nicht wahr?

      • mila sagt:

        orlando hat für einmal vollumfänglich recht: goht’s no?

      • Ach, jetzt schreit der, der ständig immer und überall austeilt- ohne jeden Respekt- kränklich und getroffen auf.

        Wer austeilt, muss auch einstecken können.

        Husch, zurück auf Platz eins! Oder Shakespeare in Love, je nach dem.

        Ganz fauler Zauber, wenn explizit sozialdarwinistische Rechtsaussen getroffen aufschreien und was von Verharmlosung von der Nazidiktatur schreien.

      • mila sagt:

        marcel, weisst du, wo das problem liegt? orlando provoziert (bis an die äusserste schmerzgrenze), aber das heisst noch lange nicht, dass man sich auf ein gewisses niveau herunterlassen muss. oder?

        und orlando, ganz klar sind auch sie zu weit gegangen, als sie littering auf menschen bezogen haben. aber eben.

      • Orlando S. sagt:

        @mila: aber nein, ich habe bloss die äussere Erscheinung gewisser Stadtbewohner als ästhetische Umweltverschmutzung bezeichnet, weil ungepflegt und übelriechend und das noch nicht mal auf die Bäcki-Typen bezogen. Na gut, das konnte in dem Kontext missverstanden werden. Kein Grund die Nazikeule auszupacken.

        Dafür gibts einen Teller Pasta an meiner Bar.

      • Der Typ geht ganz klar zu weit. Zeit, ihm mal die Leviten zu verlesen. Und reduzieren Sie meine Kritik an ihm bitte nicht auf den Nazivergleich.

        Ich liebe ihn ja manchmal auch.

        Aber nur manchmal.

        Shakespeare in Love in Ehren: Wie gross ist Ihrer Ansicht nach die Distanz zwischen explizit sozialdarwinistischem Gedankengut (das von Ihnen erwähnte Littering u. ä.) und dem Faschismus?

        Eben.

      • Orlando S. sagt:

        Disqualifiziert, für lange Zeit, Zuffi!

      • Macht nix, Olly.

        Und die Karawane zog fröhlich weiter.

      • mila sagt:

        herr zufferey, wissen sie, wenn der herr es versteht, gewisse knöpfe bei ihnen zu drücken (und sie springen darauf an), dann ist das am ende auch nicht mein problem, eigentlich. ich würde ihm jedoch nie das servieren, was er von mir erwartet – wäre ja auch langweilig. kritik muss sein, da gebe ich ihnen recht – deren form bestimme aber ich.

      • Alles auf (bewusste) Provokation zu schieben, mila, scheint mir etwas gar billig. Auch ein Teil der Kunst lebt offenbar von der immer wieder hoch gehaltenen „Provokation“. Abgelutschtes Motiv, die Achtundsechziger fanden das gut und danach eigentlich nur noch die Generation Golf. Wer nur noch provoziert, versucht lediglich einen Mangel an inhalten zu kaschieren- oder einen Diskurs zu vermeiden, der unbequeme Wahrheiten aufdecken könnte. Provokation als Stilmittel- why not? Aber wenn Stil vor Inhalt kommt, dann geht die Rechnung für mich nicht mehr auf. Shakespeare in Love hin oder her.

      • Auguste sagt:

        hmm…, sind wir wieder mal soweit, der x-te thread, der wieder mal von dem dumm-wichtigen, resonanz-geilen strasser auf die übliche, langweilige art und weise auf seine eigene „wichtigkeit“ gelenkt wurde. der kerl war scum, ist scum und bleibt scum und wer das anzweifelt, soll ihn doch mal auf jene strasser-gleichung ansprechen, deren resultat „griechische arschlöcher“ waren – notabene machte er diese aussage über zwei kinder von sieben und acht jahren. über ihnen leuchtet das exit-sign, strasser.

      • mila sagt:

        was haben sie nur mit diesem shakespeare? ein diskurs, in dem alle immer einträchtig einer meinung sind, ist ebenfalls nicht wahrheitsfördernd. am ende des tages interessiert mich das, was mich möglicherweise zum weiterdenken anregt, und nicht das, was ich schon weiss. überhaupt, hier erlaubt sich manch eine(r) gezielte ausfälligkeiten, mich interessieren solche querenzchen in aller regel nicht. aber diese nazi-geschichte, die ist für mich tabu. sie haben mich letzthin für mein verhalten gegenüber talon gerügt, ich habe darüber nachgedacht. vielleicht sollten sie das nun auch tun?

      • Katharina sagt:

        mila, wenn du das knoepfe druecken gut findest, unterstuetzt du mobbing. gefaellt gar nicht.

      • mila sagt:

        auguste, entschuldigen sie bitte, ich kenne die vertrackte geschichte dieses blogs nicht in ihren details. aber mir scheint, dass sich hier zahlreiche graue schäfchen tummeln, die den gemeinsamen weideplatz von zeit zu zeit für privates rumgezänke bis hin zu ausgewachsenen unappetitlichkeiten missbrauchen. davon möchte ich mich selbst nicht ausnehmen. ich möchte zugleich aber nicht auf einem auge blind sein. und eine augenbinde steht mir nicht.

      • mila sagt:

        katharina, ich denke nicht, dass ich gesagt habe, dass ich derartiges verhalten befürworte. ich habe lediglich festgehalten, dass ich es vorziehe, nicht erwartungsgemäss auf solchen druck zu reagieren.

      • Katharina sagt:

        mila, es gibt nich vieles, das du hier nicht verstehst. ueberlege dir einmal weshalb globe mir neuerdings lachlaeuft wie ein kleiner pinscher.

      • Das Knöpfe drücken ist eine faule Ausrede: Der meint das absolut ernst.

        Gut, wir leben ja in einer pluralistischen Gesellschaft, da darf jeder denken, was er will. Doch Leute, die mit „buäääh, buääh“ und ähnlichem Zeugs operieren, haben in einer Diskussion ganz klar Minuspunkte- und das rächt sich eben manchmal. Und mit alten Geschichtchen hier im Blog hat das gleich noch einmal nichts zu tun, mila. Shakespeare in Love? Vieleicht haben Sie ja einen etwas getrübten Blick auf unseren guten, alten Orlando, den ich übrigens manchmal auch ganz gut mag. Aber eben nur manchmal.

      • Globetrotterin sagt:

        2Katharina:
        Hören Sie doch endlich auf, Sie Psycho-Tante. Ich habe nichts mit Ihnen am Hut und möchte nur eines, nämlich von Ihnen endlich in Ruhe gelassen zu werden. Demnächst vergesse ich meine gute Erziehung. Aber selbst dann werde ich mich wohl nicht uaf Ihr Niveau herunterlassen keine Angst.

      • Katharina sagt:

        lassen sie mich in ruhe, globe. sie stellen mir nach und ich erwiedere die ehre.

      • Globetrotterin sagt:

        Katharina, konkrete Beispiele?

      • Katharina sagt:

        es soll auch festgehalten werden, dass globes sprachlicher ductus hier nun klar wird. und sehr uebereinstimmend mit anderen namen.

      • Globetrotterin sagt:

        Beispiele, Katharina, Beispiele!

      • Katharina sagt:

        Beispiele, kalkiger Ofen.

      • Astrid sagt:

        Habe mich in der letzten Zeit zurückgehalten hier, aber eines muss ich doch jetzt mal loswerden: egal, welches Thema, es läuft immer wieder darauf hinaus, dass User persönlich werden, dass die immer gleichen Exponenten Andeutungen auf ein verborgenes Innenleben oder eine Vergangenheit dieses Blogs machen, scheinbar unaussprechliche Dinge, die natürlich ein ‚Newcomer‘ nicht verstehen kann (bzw. will). Auch erläutern die immer gleichen Exponenten die immer gleichen reflexhaften Ansichten, die, wenn nötig, bei Aufmüpfigkeit mit der einen oder anderen moralischen Keule bekämpft werden.

      • Astrid sagt:

        Jeder hat hier seine Rolle: die Vermittlerin, die Beruhigerin, die Ober-Emanze, der SP-Vorreiter, der renitente SVP-Grobian, die Dame aus Kalifornien etc. Das wird langsam wirklich langweilig. Vielleicht sollten sich alle mal eine Weile zurückhalten und einfach mal ein paar Tage nichts schreiben? Oder ist das schon gar nicht mehr möglich?

      • Globetrotterin sagt:

        @Astrid:
        Vielleicht tummle ich mich schon länger in diesem Blog als Sie – ich weiss es nicht. Ich kann Ihnen aber versichern, dass ich die psychotischen Anwandlungen dieser Katharina genau so wenig durchschaue sie Sie. Ich habe schlicht keine Ahnung, worauf Sie hinaus will oder was der Grund ihrer Attacken gegen mich sein könnte. Sorry, aber gegen solche Gemeinheiten muss ich mich einfach zur Wehr setzen, auch wenn das vielleicht andere Teilnehmer nervt. Fordert doch diese Dame mal auf, Tacheles zu reden. Dann können wir das hier ein für allemal klären.

      • Astrid sagt:

        Jetzt ist auch meine zweite Fortsetzung verschwunden, verd…..t! Wollte nur noch sagen, dass es vielleicht an der Zeit wäre, dass die ewig gleichen Exponenten mit den ewig gleichen Rollen (Vermittlerin, Hardcore-Emanze, rabiater SVP- bzw. SP-Vertreter, der Besuch der Dame aus Amerika etc) einfach mal eine Weile schweigen. Oder geht das gar nicht mehr?

      • Globetrotterin sagt:

        @Astrid:
        Ich habe auf Ihren Post geantwortet. Aber offenbar dauert es mal wieder…

      • mila sagt:

        marcel, darf ich dann wenigstens shakespeare sein? ich fand die blässliche gwyneth paltrow in der weiblichen hauptrolle doch etwas gar öde (auch wenn sie ihr einen oscar eingebracht hat). und jetzt höre ich auf astrid und überlasse das feld denjenigen, die sich nicht melden.

      • mila sagt:

        es dauert nicht nur bei dir, globetrotterin. ich wollte meinen abschliessenden senf auch noch dazugeben. scheint sich nicht auszugehen.

      • Katharina sagt:

        globe: „psychotischen Anwandlungen dieser Katharina“ ihnen ist bewusst, dass ihre aussage strafrechtlich relevant ist? sie ueberschritten die grenze, nicht ich.

    • Globetrotterin sagt:

      diva, ich teile Ihre Ansicht. Bis auf das „glückliche“ Familienleben. Wenn man ein solches zur Schau stellen muss, ist meist nicht viel dahinter. Das ist wirklich typisch schweizerisch. Immer schön die Fassade aufrecht erhalten…

      • Katharina sagt:

        dafuer sind griechen automatisch gluecklich. so steht es im ferienprospekt. die triste realitaet wurde dort aehnlich unseren banken abmontiert.

    • Orlando S. sagt:

      Der Zufferey hat wohl zuviel von seinem Walliser Fendant gesoffen gestern.

      „Arbeit macht Frei“ ist nun wirklich das Allerletzte!!!!

      Schämen sie sich. Disqualifiziert – für lange Zeit.

  • Spitze, ihr Schweizer seid so asozial… Und dabei komplett schmerzfrei und naiv…. Grandios!

  • heidi reiff sagt:

    @ globetrotterin

    Spucken Sies doch raus, was wollen Sie mir sagen, verstehe echt nur Bahnhof. Ich habe offene Türen, die Fenster sind offen , meist Durchzug.

    • Globi ist aber auf einem Auge blind und auf einem Ohr taub. Männer sind für sie abstrakte Wesen, voller Gewalt und Herrschaftsansprüche, gut organisiert im Patriarchat- das Böse schlechthin auf dieser Welt.

      Ganz im Gegensatz zu den Frauen, den Lichtwesen im Universum.

      Oder ist’s jetzt ein Pluriversum..? Na, ist ja auch egal: Hauptsache, Frauen von Globis Schlag finden immer irgendeinen Grund, warum sie sich nicht emazipieren müssen. Insofern erfüllen wir Männer schon (noch) eine Funktion: Als Verhinderer sozusagen. Oder verhindern Globi & Co. etwa sich selber?

      • Katharina sagt:

        auf einem Auge blind ist nett…..

        es heisst uebrigens Multiversum, Zuffi.

        Zudem bin ich die einzige hier mit Kometenfuehrerschein.

  • heidi reiff sagt:

    Hier in Basel gibt es Obdachlosenheime, auch eine Küche für Menschen sog. Randständigen, um eine warme Mahlzeit zu erhalten, es heisst Gassenküche, auch Stellen für geschlagene Männer, das gibts nämlich auch geschlagene Männer, sind wir so naiv ?

    • Globetrotterin sagt:

      Ja,ja, Heidi, ich weiss…da gibt’s HAUFENWEISE von Frauen geschlagene Männer…!!! Die wandern alle in den Städten herum und verstecken ihre blau geschlagenen Augen hinter ihren Sonnenbrillen. Deshalb werden ja jetzt die Frauenhäuser dicht gemacht und stattdessen Männerhäuser eröffnet. Money makes the world go round, the world go round, the world go round…

      • Claudia sagt:

        Sorry Globetrotterin: ich kenne so einen Mann. Meistens wagen diese nicht, sich irgendwo Hilfe zu holen. Ist ja nicht gerade männlich, sich von der Frau schlagen zu lassen…. Also: Bitte nicht so sarkastisch!

    • Weisst Du näheres über die Herkunft dieser Frauen, Globi? Ethnie, Religion, Land?

      Sind das alles Schweizerinnen?

      • Globetrotterin sagt:

        Zufi, das sind die Amazonen, die aus aller Herren Länder in die Schweiz kommen um sich an den Männern zu rächen.

      • Globetrotterin sagt:

        uff! – ich meinte natürlich „aus aller Frauen Länder“…

      • Sailing sagt:

        Bekannt ist vor allem, dass die Frauen, die in den Frauenhäusern Zuflucht suchen, in der Mehrheit aus dem muslimischen Kulturkreis stammen. Das ist eine Tatsache, die kaum erwähnt wird in den Reportagen über Frauenhäuser, aus der Befürchtung heraus, deswegen in die rassistische Ecke gestellt zu werden, wie dies auch Gisela Widmer, die Theatermacherin und Journalistin, in einem Interview kürzlich erwähnte. Wir verpassen uns freiwillig einen Maulkorb, wenn die Tatsachen politisch unkorrekt sein könnten. Falsch verstandene Rücksichtnahme, die niemandem hilft, ja Feigheit!

      • Katharina sagt:

        amazonen kommen entweder aus griechenland oder brasilien. aber nicht von ihrer insel. die ist hunde verseucht. globe ist eben dreckig.

      • Globetrotterin sagt:

        Noch so eine versteckte Proletarierin. Heute scheint der „Tag des Coming out“ zu sein.

      • Katharina sagt:

        globe du dummes huhn. ich muss nicht arbeiten. habe keine schulden und mein haus kannst du dir nicht leisten. ach ja… meine familie war nie prolo. aber es gibt auch nicht prolo’s die stinken vor dreck. solche auf sirenen inseln mit triefenden klaeffern als gesellschaft.

      • Orlando S. sagt:

        Way 2 go, Kat! Ich habe Tränen gelacht. Respect, hon.

  • Kieser sagt:

    Läck dieser Leopardi ist eine Nervensäge!!! – kann den jemand abstellen, heiliger bimbam!

  • Fünf: Weil es Armut und Randständige in der offiziellen Schweiz gar nicht gibt- schliesslich geht es allen blendend- darf es natürlich auch keine Zonen geben, in denen sich Menschen, die diesen weit verbreiteten Irrtum womöglich wiederlegen könnten, aufhalten. Dazu gehört traditionellerweise auch die Bäcki. Man darf nicht vergessen, dass es dort vor Jahren noch einen zum inoffiziellen Obdachlosenasyl umfunktionierten, sehr schönen, aber vor Jahren leider abgebrannten Musikpavillon im Jugendstil gegeben hat. Doch Latte Machiato und Obdachlose- das geht einfach nicht. Ergo weg mit dem Zeugs.

  • Vierter Teil: Ich könnte jetzt schreiben, dass mit den Bilateralen 2 gleichzeitig auch die Wohnungsnot in die Stadt Zürich gekommen ist. Und wo Wohnraum knapp wird, wird man kompromissfreudiger- und plötzlich „entdeckt“ man auch Quartiere, in denen (früher) im allgemeinen nur Heimatlose aller Couleur sesshaft geworden sind. Nicht einmal die Hells Angels haben ihr Headquarter noch an der Langstrasse beim Limmatplatz, der etwa 15 Gehminuten von der Bäcki entfernt ist. Statt dessen sieht man immer mehr Galerien, Latte Machiato-Mütter und Trendshops…

  • So, Teil 3: Die Überlegungen der Stadt dürften aufgehen: Ohne Bänke und Tische kein Alkohol oder Drogen- und ergo auch keine Süchtigen mehr. Doch warum ist es überhaupt so weit gekommen in der Bäcki? Ganz einfach: Die Bevölkerungsstruktur hat sich in den letzten Jahren in den Chreisen vier und fünf merklich verändert. Wo früher niemand leben wollte (die Langstrasse ist die Heimat der Heimatlosen, wie eine bekannte Milieugrösse einmal treffend gesagt hat) entsteht heute ein neues Trendquartier. Das ist nicht gut für die alt eingesessenen Bewohner.

    • Patricio Geopardi sagt:

      Easy, sollen doch einfach in den Kreis 7 zu den neuen Randständigen. In Hottingen lässt’s sich gut hottern.

  • Nun hat man sich bei der Stadt wohl gedacht, dass man der Ursache der herumliegenden Spritzen am besten und wirkungsvollsten beikommt, wenn man den Süchtigen, die die Bäckeranlage übrigens schon immer als eigenes Refugium betrachtet und benutzt haben, die Ping Pong-Tische, auf denen sich ein Schuss so schön herrichten lässt (zumindest besser, als auf dem nackten Asphalt), gleich ganz- und zusammen mit den Bänken- weg nimmt. wollte ich schreiben, dieses mobile Internetzeug ist gewöhnungsbedürftig.

  • Teil 2, weil der Erste gerade so schön verschwunden ist: Gebrauchte „Pumpen“ sind in der Tat äusserst gefährlich, vor allem für Kleinkinder. Nun hat man sich bei der Stadt wohl gedacht, dass man der Ursache der herumliegenden Spritzen am besten und wirkungsvollsten beikommt, wenn man den Süchtigen, die die Bäckeranlage übrigens schon immer als eigenes Refugium betrachtet und benutzt haben, indem man die Ping Pong-Tische, auf denen sich ein Schuss so schön herrichten lässt (zumindest besser, als auf dem nackten Asphalt), gleich ganz- und zusammen mit den Bänken- abschraubt. Das dürfte wirken.

  • Ich trinke manchmal auch eins, zwei, drei… Bierchen, spiele Ping-Pong hin und wieder, habe beruflich viel mit Randständigen zu tun, auch solchen von der Bäckeranlage und… bin trotzdem glücklicher Familienvater. Randständige, vor allem jene, die verbotene Substanzen zu sich nehmen, lassen im allgemeinen gerne Sachen liegen, die mitunter gefährlich sind- ausser man betrachtet gebrauchte Einwegspritzen (und blutige Tupfer etc.) als normal. Das ist ein Problem, auch und vor allem in der Bäckeranlage, die erst seit wenigen Jahren von der „Kinderwagenmafia“ vereinnahmt worden ist.

  • Auguste sagt:

    hmm…, vielleicht sollte der „randständigen-chor“ der bäckeranlage-penner einfach vor dem stadthaus das klassische pfadfinder-lied: „wer hat die ping-pong platte…wer hat die ping-pong platte…wer hat die ping-pong platte geklaut“ lauthals intonieren und hernach zur bahnhofstrasse rübertorkeln und dort ein paar banken besetzen und – getreu dem ubs-slogan „wir werden nicht ruhen“ – darauf aufmerksam machen, dass man auf einer bank ohne richtig viel holz nur schwerlich ruhen kann – die zustimmung der finanzministerin und der finma wäre ihnen wohl gewiss.

    • Globetrotterin sagt:

      Wieder mal der Auguste, den ich liebe….!

      • Auguste sagt:

        hmm…, wenn wir grad schon bei liebe sind, dieses hier liebe ich, und wie so oft sind es die belächelten hillbillies, die wieder einmal den passenden soundtrack zum thema liefern:

        youtube: joe diffie – ships that don’t come in

      • Patricio Geopardi sagt:

        Ein Glas Dr. Peppers auf Auguste.

  • heidi reiff sagt:

    @ Patricio Geopardi

    Wollen Sie mich einfach auf die Schippe nehmen was Katzen betrifft ? Ich hatte vor Jahren 2 Katzen zwei Tigerli ein Buebi und Maiti, die waren echt süss, von Anfang an hatten sie freien Auslauf, Katzen kann man nicht dressieren, zu Hause bei mir hatte ich so ein Katzenkistchen. Haben Sie denn Ihre Katzen draussen an einer Leine rumgeführt und genau geschaut, dass sie ihre Scheisse nicht in einem Sandkasten entsorgen, ist doch ein Aberwitz oder nicht .

    • Globetrotterin sagt:

      Heidi, Guten Morgen! Auch ich liebe Katzen. Gerade, weil sie sich nicht dressieren lassen.
      Darf ich, in aller Bescheidenheit, Ihnen einen kleinen Rat geben? – Ich nehme mir mal die Freiheit: Ihre Kommentare stehen manchmal einfach am falschen Ort. Dann machen sie keinen Sinn mehr. Wenn Sie auf eine Äusserung antworten wollen, gehen Sie mit dem Pfeil rechts oben so lange aufwärts, bis Sie das erste Mal „Antworten“ finden. Da drücken Sie dann drauf und schreiben Ihren Kommentar. – Heidi, ist nicht böse gemeint. Ich will nur helfen.

      • Katharina sagt:

        es soll hier festgehatlen werden: der adressat war ein anderer. sein mami nimmt ihn in schutz. hat auch zwei grosse klaeffer, denen sie die inselkatchen verfuettert. deshalb gerne katzen .

      • Globetrotterin sagt:

        @Katharina:
        Umgangsformen sind Formen, die von Ihnen grossräumig umgangen werden

  • Orlando S. sagt:

    Kleine Bemerkung am Rande:

    ich finde super, Herr Vetter, wie sie das Thema aufs Tapet bringen (das ich so für gar keines gehalten hätte, friedliche Koexistenz in Stadtparks blabla…). Aber die Reaktionen ihrer Supporter, die sich zugunsten der Randständigen empören, erlaubt es uns – die uns über die Randständigen nerven – in der Wahrnehmung der Leute ein Problem daraus zu machen. Sie haben also an der Entstehung eines Problems mitgewirkt, das vorher eigentlich gar nicht so richtig eines war 😀

    Vielen Dank, Herr Vetter!

    Also, ich bin für strengere Gesetze gegen das Loitering!

    • Globetrotterin sagt:

      Sehe ich da ein kleines Lichtlein am Horizont aufscheinen, oder täusche ich mich?

      • Orlando S. sagt:

        Also, nochmal für Dummies:

        – hätte Gabriel Vetter sich nicht so penetrant für die arme, durch die Pinpongtischabmontierungsaktion entrechtete und diskriminierte randständige Proletarierklasse ins Zeug gesetzt

        – dann wäre uns anderen dieser Sachverhalt (Randständige sind für Mütter mit Kindern ein öffentliches Ärgernis) verbirgen geblieben

        Vetters Artikel hat das Gegenteil des Beabschtigten erreicht: statt einer Solidarisierung mit den armen unschuldigen Randständigen gegen die Chauvi-Kinderwagen-Mittelatsndsmuttis ist genau das umgekehrte passiert!

        Bravo, Vetter! Stop Lotering now!! 🙂

      • Katharina sagt:

        Ach sie denken tatsaechlich, was hier geschrieben und diskutiert wird, lese jemand und es sei relevant?

      • Orlando S. sagt:

        Sind sie und ich nicht relevant? Und ob das hier relevant ist! Gescheitere Menschen haben das längst geschnallt. Daher der Stimmungstest hier an diesem Ort punkto Waffeninitiative zwei Monate vor dem Urnengang (zu Handen der Initiantinnen…?).
        http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Internetauswerter-nutzt-Longchamps-Formtief/story/14622984/print.html

  • Eremit sagt:

    Ein weiteres Mal eine Symptombekämpfung innerhalb der Gesellschaft, diesmal angesprochen von Gabriel Vetter.
    Wenn es keine Ping-Pong-Tische für Biergelage gibt, dann setzt man sich nun auf den Boden.
    Was sind die Ursachen, dass manche Menschen manch andere Menschen nicht wirklich mögen bzw. andere Menschen aus der Öffentlichkeit „vertreiben“ wollen?

  • Thomas1 sagt:

    Das Problem sind nicht die „Randständigen“. Das Problem ist die fehlende Courage der Mütter, mit Leuten zu kommunizieren, die nicht ihrem 0815 Schema entsprechen. Dann rennt man halt zu in bester Prinzesslimanier zu Papi oder zum grossen Bruder, der für einen das „Problem“ löst. Bzw. eben das Problem NICHT löst sondern ein neues kreiiert (die „Randständigen“ sind immer noch da, evt. einfach in einem anderen Park, im schlimmsten Fall haben sie nun eine richtige Aversion gegen Mütter und es eskaliert, und obendrein werden jetzt alle Pingpong-Spileler zum Rumlungern verdammt.).

    • Lehrzeit sagt:

      Sie sollten mal an einem schönen Tag in die Bäcki gehen, Thomas. Dort hat es nicht nur Mütter und Randständige. Das ist ein sehr belebter Platz. Die fraglichen Kinder sind zudem meist ohne ihre Mütter im Park. Kinder ab 6 bewegen sich auch mal frei in ihrem Bereich, ohne dass das Mami mitkommt, die Hohlstrasse ist ja verkehrsfrei. Zudem ist es natürlich nicht Aufgabe der Mütter, sich mit aggressiven psychisch belasteten Menschen auseinanderzusetzen. Was käme als nächstes? Sie sollten die Dealer vertreiben? Denn die beeinträchtigen das Zusammenleben im Quartier auch.

      • Thomas1 sagt:

        Ich kenne die Bäcki sehr gut, Danke für die Einladung. Ich wette dennoch, dass keine der Mütter es je gewagt hat, zu den „Randständigen“ hinzugehen und mit einer guten Portion Verständnis für die Situation der „Randständigen“ über die Sache zu reden. Das hat bei uns damals am Stadelhoferplatz auf jeden Fall Wunder bewirkt, sogar zu einer Art Selbstkontrolle der „Randständigen“ geführt: es haben sich zwei/drei aus besagter Gruppe etabliert, die die anderen jeweils ermahnt haben. 100% funktioniert hat es natürlich auch nicht, aber das tut es mit Entfernen von PingPong-Tischen ja noch weniger.

      • Thomas1 sagt:

        Es ist grundsätzlich Aufgabe des Menschen, sich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen. Sonst ist man hier auf diesem Planeten schlicht fehl am Platz. Erst wenn’s nicht weitergeht, sollte Hilfe geholt werden. Dealer sind logischerweise ein Fall für die Polizei.

      • Thomas1 sagt:

        Beispiel Stadelhoferplatz: hier sind Betroffene auf die „Randständigen“ zugegangen und haben sich ausgetauscht. Als Folge davon haben gewisse Einsichtige sogar eine Art „Polizeifunktion“ übernommen und die Sache hat sich deutlich gebessert. An gewissen Tagen war die Atmosphäre sogar so, dass Sie denen sogar Ihr Baby anvertraut hätten, um rasch im Sprügli zu shoppen. Es funkitoniert nicht 100%, mit 100%iger Sicherheit besser, als Tische abmontieren und das Prinzip „weg mit euch!“

    • Patricio Geopardi sagt:

      Ist das so, dass viele Frauen schlechter als Männer mit nicht ihnen entsprechenden Leuten kommunizieren können? Sowas habe ich nicht festgestellt, das Gegenteil davon aber auch nicht. Schwadronieren Sie, Thomas I ?

      • Thomas1 sagt:

        @ Patricio: Steht hier irgendwo, dass Frauen schlechter kommunizieren als Männer, mein lieber Herr Schwadronör?

      • Patricio Geopardi sagt:

        Nein, ich habe den Satz „Das Problem ist die fehlende Courage der Mütter, mit Leuten zu kommunizieren, die nicht ihrem 0815 Schema entsprechen.“ etwas überinterpretiert, stimmt. Die Frage bleibt aber: Können das Männer besser?

      • Thomas1 sagt:

        Das weiss ich auch nicht. Ich kenne auf beiden Seiten beide Seiten und würde deshalb auch keine entsprechende Diskussioin vom Zaun reissen wollen. Generell würde ich sagen, das Scheuen der direkten Konfrontation (nicht in einem streitenden Sinne, mehr im Sinn der Auseinander-Setzung) ist allgemein hoch, speziell in der Schweiz. Ist meine persönliche Meinung bzw. Beobachtung.

      • Patricio Geopardi sagt:

        Thomas1, das war jetzt etwas zu hoch für mich und in Wikipedia habe ich auch nichts gefunden. Wie meinen: Wer scheut?

  • marcel sagt:

    Leute/Randständige/Jugendliche, die im selben Park wir wir als Familie Bier trinken und auch mal kiffen, da habe ich kein Problem mit. Das sind sehr wohl nicht wegzudenkende urbane Erscheinungen. Ein Problem habe ich aber mit rumliegenden Spritzen und/oder Scherben – genau da ist bei mir fertig mit Toleranz. Naja, um ehrlich zu sein: schon das liegenlassen der Abfälle finde ich unschön. Aber unorganisierte öffentliche Geselligkeit ist grundsätzlich OK – sonst könnten wir ja genausogut aufs Land ziehen. 😉

    • Lehrzeit sagt:

      Leute/Randständige/Jugendliche die sich unorganisiert öfftenlich treffen sind in Ordnung, so lange sie nicht andere behindern oder bedrohen. Liegenlassen der Abfälle ist im naheliegenden Schulhaus verboten, während jedes Kind sehen kann, dass es für Jugendliche und Erwachsene (auch nicht-Randständige) i.O. ist. Migranten verstehen nicht unbedingt, wieso ihr Sohn wegen Pöbeleien oder Tätlichkeiten in der Schule oder mit der Polizei Probleme bekommt, während das selbe Verhalten im Park bei Erwachsenen toleriert wird. Das wird dann gerne als Rassismus empfunden, was ich nachvollziehen kann.

    • Patricio Geopardi sagt:

      Sorry, ich mach mal den Sprachnazi… „damit habe ich kein Problem“ wäre richtig. „Da habe ich kein Problem mit“ ist hässliches Deutsch, das vielleicht irgendwo in Kreuzberg drinliegt, in gesprochener Sprache.

      • Globetrotterin sagt:

        Gepard, mach doch mal den Sprachnazi bei talon. Da wäre die Ausbeute viel erquicklicher.

      • Patricio Geopardi sagt:

        Weisst du, ich kann nämlich nicht nur wiki, ich kann auch deutsch!

      • Orlando S. sagt:

        Der Provinzglobetrottel von der griechischen Insel ist ein Chauvi! Was haben sie gegen Albaner?

      • Globetrotterin sagt:

        Orlando, was träumen denn Sie hier wieder für einen Quatsch zusammen? Ich habe gar nichts gegen Albaner. Im Gegenteil: das sind die einzigen, die in Griechenland arbeiten. Meist fleissige Leute.

      • Globetrotterin sagt:

        Übrigens, Orlando: selber Trottel!

      • Katharina sagt:

        In griechenland wird gearbeitet? ich dachte immer, entweder sind es die paar yachtbesitzer dort, oder dann wird baumharz fetrunken. und hinter dem steinhaufen versteckt, wenn wieder zieluebungszeit ist. ach ja und euro entwerten, das koennen sie fast so gut wie die teutonen.

      • Globetrotterin sagt:

        Ja, ja. Look, who’s talking! Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern, da war der Doller CHF 4.50 wert. Heut grad noch mal CHF 0.92!

  • Orlando S. sagt:

    Der Denkfehler bei vielen Diskutanten: dass der öffentliche Grund sozusagen die rechtsfreie Zone sei, wo sich jeder aufhalten und austoben kann, wie er möchte, und wann.

    Nein, der vielbeschworene öffentliche Grund (Strassen, Plätze, Parks) gehört auch jemandem: der Stadt. Als Grundeigentümerin hat diese den Auftrag, qua demokratisch legitimierter Verfassung, in diesem Raum Beschränkungen vorzunehmen im Interesse aller Nutzer dieses Raums. Als „Hausherrin“ bestimmt sie die Hausordnung.

    Es entspricht demnach nicht einem Grundrecht, dass Randständige in öffentlichen Parks rumhocken dürfen.

    • mila sagt:

      orlando, da liegen sie falsch: solange sich randständige nicht auffällig oder anders verhalten als der rest der gesellschaft, haben sie die gleichen rechte wie wir alle auch. sie mögen keinen schönen anblick bieten, aber diese kehrseite unserer existenz müssen wir aushalten können. es muss aber restriktive mittel zum effizienten vorgehen gegen diejenigen geben, die sich nicht an die einfachsten anstandsregeln des zusammenlebens halten.

      ich mag übrigens das wort randständige nicht, hat jemand einen menschlicheren vorschlag? sozial gestrandete scheint mir für dieses elend doch zu poetisch.

      • Orlando S. sagt:

        Falsch, mila: es gibt keinen Anspruch auf Aufenthalt auf dem Grund der Stadt, wenn man gegen die Hausregeln verstösst. Das gilt für fliegende Händler, Sekten-Prospekteverteiler, Fasnachtsabzeichenverkäufer und Marktständefrauen ebenso wie für Strassenmusiker und politische Versammlungen – es braucht eine Bewilligung!

        Zudem ist der öffentliche Raum ja oft Transitraum, darum geht es aber im vorliegenden Fall nicht. Deshalb der Begriff des Loitering – lesen sie nach und sie werden weiser!

      • Mirjam sagt:

        Tja, ich hätte ja nichts gegen Randständige welche sich anständig verhalten. Aber die meisten Randständigen sind entweder besoffen, pöbeln Passanten für Geld an, schüchtern die anderen Parkbenutzer ein. Lassen ihre vom Staat finanzierten Hunde in die Sandkästen k..en, zerschlagen Bierflaschen ect. Oder sie verhalten sich wie die Berserker. Nach mir die Sintflut. Genau das ist es was wir Eltern gar nicht schätzen. Auch das Kiffen in der Öffentlichkeit finde ich ein Unding, besonders wenn es Kinder in der Nähe hat. Wir Erwachsenen haben eine Vorbildsfunktion für die jüngere Generation.

      • Globetrotterin sagt:

        @Mirjam:
        Denken Sie, dass das Problem zu lösen ist mit der Methode „Immer feste drauf…“? Wie schon mal gesagt: Ursachenforschung statt Symptombekämpfung!

      • mila sagt:

        eben, orlando: wenn man gegen die hausregeln verstösst. anwesenheit an sich ist (noch) kein verstoss. und ich lese ohnehin zu viel, sie werden es mir nachsehen, wenn ich die fachkenntnis hinsichtlich des loitering allein ihnen überlasse.

      • Widerspenstige sagt:

        Ein schönes Beispiel von Ignoranz und Intoleranz von bestimmten EinwohnerInnen. Diese betrachten einen öffentlichen Park als Besitz der Stadt. Wenn es aber um das Sozialwesen geht, das eben diese Stadt gesetzeskonform befolgt u solche sozial Ausgegrenzten unterstützt, dann soll sich die Stadt schleunigst um wichtigere Dinge kümmern. Gerade so, wie es den selbsternannten Ordnungshütern gefällt. Das nennt sich Wendehals-Politik: Polizeistaat ok, jedoch Unterstützung von EinwohnerInnen mit einem sozialen Auffangnetz nicht ok. Gschämig! Also ein öffentlicher Park gehört allen EinwohnerInnen!!

      • Auguste sagt:

        hmm…, globetrotterin, sie meinen ruthli flirtet gar nicht mit sirkan auf eine etwas knuffige und eigentümlich bemutternde art und weise? wie man sich doch irren kann.

      • Globetrotterin sagt:

        Also, Auguste, wenn man dem heutzutage „flirten“ sagt, dann bin ich wohl nicht mehr so ganz up-to-date und zuweit weg vom „Gschütz“. Das ist allerdings durchaus möglich, hier auf meinem Inselchen.

      • mila sagt:

        @mirjam: wir erwachsene haben eine vorbildfunktion… da könnte sich so wohl mancher an der eigenen nase packen, bevor er hier seinen zeigefinger immer nur auf andere streckt. und ja, mich stören pöbelnde asoziale auch, ob das nun alkis sind, hooligans, jugendliche banden – das ist mir herzlich egal.

      • mila sagt:

        PS: zu den prügelnden banden zähle ich übrigens auch die gymnasialen schläger, die unser ansehen in fremden städten beschmutzen – in letzter zeit mehrfach.

      • Globetrotterin sagt:

        mila: SUPER!

      • Globetrotterin sagt:

        mila, ähh – wie viele Mädchen waren denn da jeweils dabei? Ich meine nur so…bevor ich wieder eins aufs Dach kriege…

      • Patricio Geopardi sagt:

        Also Mitläuferinnen sind oft dabei, aber anführen tun schon immer Typen eigentlich. Wie es in den aktuellen Fällen war, weiss ich zumindest nicht (aber mein guter Kollege Google, den ich ja zusammen mit Al Gore erfunden habe, weiss da mehr)

      • Claudia sagt:

        @Mirjam: dann wollen wir mal hoffen, dass ihre lieben Kinderlein nie kiffen werden……übrigens denke ich es ist schon sehr arrogant, so per se über „Randständige“ zu urteilen. Gehen sie doch mal in eine Einrichtung von Pfarrer Sieber – da werden sie mir wirklich harten Schicksalen konfrontiert. Auch da: nicht alle über einen Kamm scheren.

      • Anna2 sagt:

        Globetrotterin, in meiner zarten Jugend war ich sehr für die Ursachenforschung. Inzwischen scheint mir, Kraus hatte recht: die Psychoanalyse ist die Krankheit, deren Heilung sie zu sein vorgibt. Schon Freud und Jung hatten da eine Meinungsverschiedenheit. Jung war der ketzerischen Ansicht, es sei wichtiger, aus einem Schlamassel wieder rauszukommen, als genau zu klären, wie man reingekommen sei.

      • Orlando S. sagt:

        @Anna2

        me like. Sie denken in ganz genau die richtige Richtung!

      • Henri sagt:

        Anna2 26. März 2011 um 21:59
        Diese Philosophie verfolgen heute viele Leute: „Wir stehen knietief im Scheissdreck: wir wissen zwar nicht, wie wir reingeraten sind, aber wir müssen jetzt rauskommen, vorwärts schauen – alles andere ist nicht zielführend“.
        Und geraten dann umgehend ins nächste ebenso tiefe Problemloch….

      • mila sagt:

        mal sehen: weshalb kommt mir der sprachduktus und die haltung von anna2 so unheimlich bekannt vor…

        @henri: I like!

      • mila sagt:

        jetzt haben sie die dame enttarnt, orlando. nicht ich.

      • Henri sagt:

        mila,

        mal abgesehen davon, dass heute anscheinend wieder mal der Tag des jüngsten Gerichts ist, wo alte Disku-tanten alte Rechnungen begleichen (wollen) – was meinen Sie mit „Sprachduktus und Haltung von Anna2 kommt mir bekannt vor“?

        Bitte schreiben Sie nun nicht auch noch in Rätseln, erleuchten Sie mich, bitte.

      • mila sagt:

        aber henri, orlando hat doch sinngemäss geantwortet – dem kann ich nichts hinzufügen. der meienberg-post war dann doch zu verräterisch. und sie haben recht, diese ganzen namenswechsel sind nicht zweckdienlich. aber wann war hier schon mal was zweckdienlich? auch das frage ich mich je länger, je mehr.

    • mila sagt:

      hier sollte eigentlich eine kritische replik erscheinen. aber eben.

      • Patricio Geopardi sagt:

        Seit ich die Raubkatzenart gewechselt habe, flutscht’s wieder.

      • Globetrotterin sagt:

        Schön, Patricio.

      • Globetrotterin sagt:

        Übrigens: Lass Dich von Ruthli nicht aus der Ruhe und schon gar nicht aus der Fassung bringen. Die geht Dir doch am unteren Teil des Rückens vorbei, genauso wie gewisse Leute mir.

      • Katharina sagt:

        globe, der wendehals wettert gegen die auswuechse des patriarchats und erkennt eines seiner pathologischen mitglieder nicht. dass du einen stalker unterstuetzt und dass du mobing unterstuetzt macht deine glaubwuerdigkeit wertlos.

      • Globetrotterin sagt:

        @Katharina:
        Deine privaten Probleme gehen mich und die anderen hier nichts an. Sie interessieren auch niemanden. Löse die in Deinem Chat.

      • Katharina sagt:

        globe, das problem habe nicht ich, sondern der andere herr. er ist der taeter. und du gibst dich ach so feministisch und erkennst gar nichts. in glaubts den kleinen luegen die er dir off line fluestert. zudem hat er eine order, jegleichen privaten kontalt zu vermeiden. alles klar? er uebertritt mit seinem auftreten hier eben diese order.

      • Globetrotterin sagt:

        Ich habe offline hier mit niemanden zu tun.

    • Globetrotterin sagt:

      Dass Leute wie Sie in öffentlichen Anlagen dicke Steaks und Koteletts grillieren dürfen, stört mich als Vegetarierin z.B. auch. Trotzdem verlange ich nicht, dass alle Grillanlagen abgebaut werden.

      • Globetrotterin sagt:

        Ha, Gepard…Du wirst Dein Ägäis-blaues Wunder erleben!

      • Globetrotterin sagt:

        Mal wieder den falschen Antwort-Button erwischt. Gehört ans Ende dieses Threads.

      • Patricio Geopardi sagt:

        Tja, Globine, das war sarkastisch. In Griechenland investieren würde ich derzeit keineswegs, erst ab Zinsen von 30% aufwärts vielleicht…

      • Globetrotterin sagt:

        Patrizio (mir gefällt’s besser mit „z“):: Die denken sich hier ‚wozu haben wir denn den Olymp mit all den Göttern? DIE sollen endlich mal was tun! Aber WIR doch nicht.‘ – Arbeit schickt sich nicht für Griechen. Da importiert man die Kartoffeln lieber aus Ägypten.

      • Katharina sagt:

        als zieluebungsplatz eignen sich die inselchen aber gut.

      • Patrizio Geopardi sagt:

        Und als Schauplatz für ABBA-Musicals. Seien wir nicht so bellizistisch.

        Ein Schulkollege von mir konnte nicht „Gepard“ sagen, der sagte immer „Geopard“. Fand ich lustig.

        Und „Wendenhals“. Hmm. Mal scharf studieren, was Du damit meinen könntest. Danke für den Hint.

      • Katharina sagt:

        als schiessbudenfigur eignet sich abba sicher. fossile aus der poly esther zeit.

      • Globetrotterin sagt:

        Katharina, kennst Du so viele Frauen namens Esther?

    • Eremit sagt:

      „der vielbeschworene öffentliche Grund gehört auch jemandem“
      Sind Randständige in dem Falle Niemand, Nichts, keine Menschen? Wenn man Drogen, Alkohol, Diskreditierungen und Verleumdungen auf öffentlichem Boden verbietet habe ich dafür Verständis. Hingegen das Dasitzen und wohlwollende Diskutieren anderer verunmöglichen wollen ist bedenklich.

      Demokratie darf nicht dazu führen, dass Minderheiten diskriminiert werden. Zumal Sokrates, Platon’s Lehrer, wurde auf Grund einer demokratischen Abstimmung hingerichtet, weil er seine Meinung äusserte.
      Versuchen wir es doch mal mit Nächstenliebe.

      • Globetrotterin sagt:

        Na, was die alten Griechen so unter „Demokratie“ verstanden, möchte ich nicht unterschreiben. Auch die heutigen Griechen brüsten sich noch immer mit der „Erfindung der Demokratie“. Allerdings haben sie keine Ahnung, wovon sie überhaupt reden! Zudem berufen sie sich alle immer wieder auf die alten griechischen Gelehrten. Konfrontiert man sie dann aber mit deren konkreten Aussagen, verstehen sie nur „Bahnhof“!

      • Auguste sagt:

        hmm…, was dem einen seine drogen ist dem andern seine antike. die verklärte antike ist für die griechen aber viel der gefährlichere stoff, weil sie bis heute eine längst nötige, zeitgemässe bewusstseinserweiterung verhindert. vielleicht wär’s ein versuch wert, mal anstatt rettungsschirme aufzuspannen einfach ein bisschen lsd kontrolliert abzugeben. grösser als jetzt würde der „cold turkey“ auch nicht werden.

      • Globetrotterin sagt:

        hmmm…Auguste, die lernen’s nie! Vor allem auf den Inseln machen die ungerührt „business as usual“. Wird wohl bis 2013 so weiter gehen. Erst dann werden die griechischen Staatsanleihen bei der Deutschen Bank fällig. Aber dann wird’s dicke kommen…!

      • Patricio Geopardi sagt:

        Waas waas, die werden mit Zins und Zinseszins zurückbezahlt, hat’s doch grad gestern getönt. Ich will Kebab äh Souvlaki heissen, wenn nicht!

      • Eremit sagt:

        Die Geschichten der alten Griechen gelten nicht als Vorlagen wie man leben sollte, sondern m.E. eher als Mahnmale um daraus zu lernen. Oder sollte man in Zukunft Herausforderungen meistern auf die gleiche Art wie angeblich den gordischen Knoten? Da bin ich dagegen.

        @Auguste, Dorgen führen nicht zu einer Bewusstseinserweiterung sondern eher zu einer Bewusstseinseinschränkung.

      • Globetrotterin sagt:

        @Eremit:
        Was meist Du damit? Alexander den Grossen? – Wenn DER doch nur wieder auferstehen würde. Ein anderer wird das griechische Problem bzw. den gordischen Knoten heute nicht lösen.

  • Franz Oettli sagt:

    Ja, so eine dichtbevölkerte Stadt gibt halt schon Konflikte im Zusammenleben, da muss man reden und Kompromisse suchen. Aber ich weiss also nicht, ob mit dieser Demontage der Bänke das Problem dann wirklich gelöst ist. Und es wird ja immer schlimmer: Auch bei uns verbauen sie immer mehr Land, auch so blöde Einfamilienhäuser mit Zäunen drumherum, wo dann keiner mehr einfach durch kann. Wo sollen denn die Kinder noch fussballspielen oder Versteckis machen, etwa auf der Strasse?

  • obwohl den guten und den moralischen Dingen gemäss der Stimme des Herzens zugeneigt, fühle ich mich sicherer und besser respektiert in meiner Integrität, wenn ich nachts durch dunkle gefährliche Gässchen spaziere als durch das überangepasste verlogene Kleinbürgertum, die Mütter- und Elternmafia, eben. Ein bewaffneter Stänz oder Drogendealer im Niederdorf wird mich weniger heimlich manipulieren wie irgendeine Mutter. Da weiss man gerade, woran man ist und verhält sich entsprechend. Dem heuchlerischen Scheinfrieden des Kleinbürgertums kriecht man alle Tage ohne es zu merken auf den Leim.

    • Eremit sagt:

      „…fühle ich mich sicherer und besser respektiert…“

      Das kommt mir bekannt vor, wenn man sich nachts alleine im dunklen Wald sicherer und wohler fühlt, als wenn man unter „falschen“ Menschen ist, die hintendurch über andere Menschen abwertend reden und lästern.

      • Auguste sagt:

        hmm…, eine ungefähr 30% grosse gruppe leute hierzulande sieht das aber ganz anders.

      • Globetrotterin sagt:

        WAS? Sind das schon 30%??? – Das ist ja grauenhaft!

      • Patricio Geopardi sagt:

        Wenn den Schweizern, den unechten (denn echte wählen ja die, die im Wald Angst haben), die Götter diesen Herbst nicht gewogen sind, dann werden es in der Tat 30%.

        Aber Eremit, Dein Bild von denen, die sich nachts allein im Wald unbedroht fühlen, das finde ich gut.

      • Widerspenstige sagt:

        Es sind nur gefühlte 30% – davon dürften ca. die Hälfte Frauenstimmen sein, die zufälligerweise eine Minarettinitiative unterstützt haben aus ganz anderen Gründen als den Initianten vorschwebte. Das sind mE knapp 15% wenn es hoch kommt. Also nicht so wichtig, aber wer am lautesten schreit, wird auch gehört.

    • Widerspenstige sagt:

      Das empfinde ich auch so mit dem heuchlerischen Scheinfrieden, Tobias, aber er ist allüberall. Bemerkenswert ist, dass es scheinbar immer die Anderen sind, die sich so verhalten. Den Balken im eigenen Auge sieht man halt nicht – ausser man wagt mal den mutigen Blick in das eigene Spiegebild. So fühlt es sich an, Eremit, aber schon genau so!

      • Orlando S. sagt:

        Ein Balken im Auge ist zwar sicher schmerzhaft aber immer noch besser als einen Balken vor den Grind, wie sie ihn tragen, Widerspenstige. Achtung Stufe…ahhh, schon zu spät!

  • heidi reiff sagt:

    das Land ? Ich weiss es nicht, Entspannung ist angesagt, so richtig nett, ist nur im Bett, ist das noch erlaubt ?

  • Mirjam sagt:

    Noch etwas: mich stört der Ausdruck „Kinderwagenmafia“ sehr. Eine Mafia ist eine hochkriminelle Organisation welche über Leichen geht. Familien und Kinder mit einer Mafia zu vergleichen ist unter aller Sau, unprofessionell, unethisch und unmoralisch. Niveaulos. Dieser Vergleich löst in mir eine äusserst starke Abwehreaktion gegenüber des Verfassers aus.

    • Patricio Geopardi sagt:

      Hm, I disagree. „Mafia“ ist im allgemeinen Sprachgebrauch einfach eine lose organisierte, vielleicht sogar eine virtuelle, verschworene Gemeinschaft von Leuten mit ähnlichen Interessen, die von einer öffentlichen Körperschaft nicht vertreten werden. Man spricht darum auch nicht von der Müllarbeitermafia, jedenfalls nicht, solange die sich nicht zusammenrotten im Geheimen und die World Dominance anstreben.

      Gleich ist das Wort „Nazi“ ja durch Seinfeld tolerabel geworden. Ein Nazi ist heute einfach ein schrecklich intoleranter Typ. Benutzt wird das Wort aber nur zusammengehängt mit einem anderen

    • Patricio Geopardi sagt:

      … jemand kann also ein „Tulpennazi“ sein, wenn er andere Blumen nicht toleriert, ein „Suppennazi“, wenn er als Kunden nur Leute mit genau definierten Verhaltensmustern akzeptiert oder ein „Kinderwagennazi“, wenn er Kinderwagen mit weniger als vier Rädern abscheulich findet und schnellstmöglich der Kremierung übergeben möchte.

    • Orlando S. sagt:

      Vertrauen sie ihren Instinkten, Mirjam! Lassen sie ihrer Abwehrreaktion freien Lauf!
      Das mit der Mafia soll ein Witz sein, so ein ins Mikrofon gerülpster, wie dies Slam-Poeten im Strudel ihrer vielen Worte tun, die ihnen gerade so in den Sinn kommen und die sie zu kennen meinen, aber im Grunde keine Ahnung haben, was sie da für einen lediglich mit oberflächlichen Reizen spielender Assoziations-Seich verzapfen. Dafür gröhlt ein bekifft-besoffenes Publikum in der Reithalle oder der Riten Fabrik.

      Gemäuer die man längstens schon hätte abreissen sollen! Und Spielplätze errichten.

      • Patricio Geopardi sagt:

        O, na, manchmal kommen Sie mir vor wie Köppel. Blinder Hass auf alles jenseits der eigenen Meinung. Fundamentalopposition, deren höchste Maxime im „dagegen“ das „gegen“ ist und nicht das „da“, die also blind ist und einfach ablehnt. Hauptsache anders als alle anderen.

        Und O fühlt sich nur wohl, wenn er alle gegen sich hat. Mirjam, schlagen Sie sich nicht auf seine Seite. Er wird Sie fallenlassen wie eine heisse Kartoffel. So Typen sind sehr untreu.

      • Anna2 sagt:

        Neinneinnein. Reithalle und Rote Fabrik lassen wir bitte mal stehen, die sind schon recht. (Musste wegen meiner obenstehenden Zustimmung in Sachen Bäcki doch gesagt sein.)

      • Orlando S. sagt:

        Anna2, recht sind die zwar nicht, eher link, aber einverstanden, lasen wir sie stehen. Als einer, der nicht unwichtige Jugend-Erlebnisse mit der Berner Reitschule verknüpft, will ich mal nicht so sein.

        Aber, die könnte ich ihnen gar nicht erzählen, ohne dass es mir die Schamesröte ins Gesicht treibt.

      • Patricio Geopardi sagt:

        Sieht man hier zwar nicht, O, aber ich verzichte dennoch.

      • mila sagt:

        patricio, mein lieber, wenn ich mir anschaue, was für ‚karrieren‘ ehemalige vorzeigelinke und -grüne teilweise gemacht haben… dann ist mir unser orlando hier als ergebnis doch um einiges lieber. und was den köppel betrifft: ich finde es ja auch mühsam, wenn ein journalistisches organ partout eine gegenposition zur geltenden meinung einnehmen muss. dennoch pilgere ich jeden donnerstag zum nahegelegenen kiosk.

      • Globetrotterin sagt:

        Orlando! Schamesröte? Sie? – Die Grippe scheint Sie härter erwischt zu haben als erwartet!

      • Patricio Geopardi sagt:

        Ich kenne auch Weltwoche-Leser, meinen Onkel, meinen Bruder und Pippi… Sind alles keine so schlechten Menschen 🙂

        Es ist einfach Köppel, den ich nicht ausstehen kann. In meiner Hassrangliste ist er knapp hinter Christoph M. und weit vor Christoph B.

        Und O. firmiert darauf leider gar nicht. Der ist auf meiner anderen Liste, zusammen mit Sarah P., Richard P. und Dick C..

      • Globetrotterin sagt:

        Ja, Gepard, diesen Listen schliesse ich mich an!
        Geparden sind übrigens schöne Tier. Genauso wie Tiger und Löwen.

    • Vera Novak Z. sagt:

      Mirjam
      Du hast vollkommen Recht, zweifle nicht daran. Die Ausdrucksweise, ob ehrlich geschrieben oder nicht , ist eine Visitenkarte und sagt viel aus.

    • Stefan sagt:

      Da fühlt sich wohl jemand angegriffen, nur weil sie Kinder hat und sich ertappt fühlt. Deine Reaktion ist reichlich übertrieben. Du beziehst Deine Kritik nur auf eine Begriff und hast vermutlich den wirklich treffend und witzig formulierten Artikel gar nicht gelesen. Dies rückt Dich in die Nähe von – nein, nicht der Mafia – der SVP. Ich hoffe, dies ist Dir lieber.

      • Orlando S. sagt:

        Wenn man Kinder hat (und einen Kinderwagen) und sich dabei „ertappt fühlt“ rückt in die Nähe der SVP?

        Das ist ja wiedermal ein Fest der Logik heute!

  • heidi reiff sagt:

    Sorry, jetzt hab ich den Exorzismus vergessen, wird anscheinend aus der RKK Ecke auch propagiert. Ich schätze da auch Läden, die bis 22.OO h offen haben ich rede von Nahrungsmittelläden und nicht von Boutiquen mit Marken-Jeans, damit die Hoffnung nicht stirbt, hoffe wir können etwas vernünftiger umgehen mit Hollywood und Ballywoodkitsch. In Basel gibt es noch Robinsonspielplätze, da ist es noch erlaubt mit Trainer und Turnschuhen sich auszutoben, Stöckelschuhe sind verboten, die Regenwürmer haben auch noch Berechtigung oder nicht.

  • Chris M. sagt:

    Vielleicht sollte man sich weniger über den Einzelfall aufregen als über den Mechanismus:

    Wenige Einzelne benehmen sich daneben, Einige beschweren sich, die Gesellschaft bzw. der Staat greifen ein mit neuen Gesetzen oder Massnahmen, die Mehrheit leidet darunter (und schreien ev. am Ende noch nach weniger Staat).

    Sind wir nicht fähig, Konflikte anders zu lösen, als immer nach grundsätzlichen Massnahmen vom Staat zu rufen? Eine Diskussion über solche Ansätze würde weiterführen, als das Rumhacken auf den Randständigen.

    (2. Versuch)

    • Orlando S. sagt:

      in diesem Fall habe ich bereits zwei Lösungen skizziert:

      – Eintritt verlangen (Kinder udn deren begleitende Erwachsene und AHV-Rentner gratis)
      – Rayonverbote verhängen

      Wie wollen sie den Konflikt anders lösen?
      Wir warten!

      • Chris M. sagt:

        Sorry, das ist doch gerade wieder der Ruf nach dem Staat – oder soll jeder nach Belieben an einem öffentlichen Platz eine Kasse aufstellen?

      • heidi reiff sagt:

        Das ist ein zentraler Punkt, die Ueberheblichen brauchen die sog. Randständigen um sich besser vorzukommen , der Big Boss hat das sagen, achtung fertig los, Heïl Hitler, heil Mao, heil ceaucesçu, heil Stalin, bin froh hab ich meine Wurzeln in der CH, ich bin weder Gut- noch Schlechtmensch, mit Religionsgeschwafel ist kein Problem gelöst, so aufgeklärt sind wir doch alle, hoffe wir setzen diesen Hasspredigern Grenzen, Bin Laden ist nicht mein Freund und auch nicht ein verbündeter von mir, anscheinend lachen diese Hakers sich ins Fäustchen, ich hab viel Sinn für Humor, diese Hakers, wo ist d

  • heidi reiff sagt:

    Sog. Randständige gibts weltweit, auch die Drogenmaffia, Dealer weltweit…. traurig aber wahr, ich werde oft angebettelt von jungen Menschen, vermutlich Menschen mit Drogenproblemen, kein Mensch kommt als Drogensüchtiger auf die Welt. PUNKT.

    So wie ich informiert bin, wurde der Platzspitz vor vielen Jahren radikal geräumt, sind jetzt alle clean ? Haben sich etwa diese Menschen mit Rattenfängern eingelassen wie Witzfigur Hubbard, vielleicht erleuchtet im Schneidersitz, zitternd, dass sich ihre bösen Süchte endlich in Luft auflösen und Platz 20 im späteren Leben………… Schlangenbrut ..

    • Patricio Geopardi sagt:

      Der Platzspitz ist, wenn ich mich erinnere an die paar Besuche, eine ziemlich stiere Sache. Wenn ich mich an die vibrierenden Mailänder Stadtparks erinnere, das war was ganz ganz Anderes.

  • Julia Camenzind sagt:

    Tatsächlich ist die Schule und der damit zusammenhängenden Problemen bei uns ein Diskussionsthema. Jedoch, wir wollen bleiben, weil es uns hier gefällt. Schlicht und ergreifend. Okay, unsere Kids haben schonmal einen Alki gesehen auch schon Drogenspritzen aber immer noch besser, als dass sie die Welt nur aus der Perspektive eines SUV kennen. Wir sind auch keine Ideologen, sondern durch und durch Durchschnitt, würde ich sagen.

    • Katharina sagt:

      SUV fahrer sind randstaendige?

      • Patricio Geopardi sagt:

        Nein, umgekehrt. Unter den Randständigen hat es Schützenpanzerfahrer. Und Kat: Wir sprechen von Schweizer Verhältnissen. Und einen SUV finde ich im Mittelland und in den Voralpen ein Zeichen von Arroganz und Dummheit. In bergigen Gegenden wie Uri, Graubünden oder Hollywood Hills ist das sicher was anderes.

      • Katharina sagt:

        ein SUV ist eine feine sache. es macht dich zum guten buegrer, weil du mehr konsumierst. nur gute konsumenten sind gute buerger. die exzessiven konsumenten werden heilig gesprochen. vom konzil des korrekten lebens. die vom konzil des korrekten lebens an den rand deklarierten sind eben gezwungen in gated communities und geschuetzten fahrzeugen ihr leben zu fristen.an unattraktiven orten weit ab vom zentrum. dem gral guten und rechten lebens.

      • Katharina sagt:

        ich fordere dass ein SUV mindestens dreo tonnen schwer sein muss und 30 liter benzin auf 100 kilometer verbruacht. je schneller desot besser.

        denn so geht uns das oel noch schneller aus. nach dem oel kommt dann die totale anarchie. der beste zustand fuer eine gesellschaft der affen.

        dazu habe ich soeben die partei des hundersten affen gegruendet.

      • Patricio Geopardi sagt:

        Ich liebe so Zeugs wie das, wie Du schreibst, Kat, wieso magst Du mich nicht? Versteh ich nicht.

    • fufi sagt:

      WORD!

    • Orlando S. sagt:

      Das würde mich wirklich interessieren, ihre Sicht. Vor allem, wenn es dann soweit ist, dass die Kinder in die Schule kommen. Haben sie eine Privatkita? Wenn sie auf meinen Namen klicken gelangen sie an meine Bar. Würde mich freuen mehr darüber zu erfahren, echt.

      Ich kenne praktisch keine jungen Schweizer Familien mit kleinen Kindern in Zürich, geschweige denn im Kreis 4. Alle leben ausserhalb.

      • Lehrzeit sagt:

        Irrtum, im Kreis 4 wird grossflächig renoviert, und junge CH-Familien mit Kindern ziehen ein. Ob sie dann bleiben, wenn die Kinder eingeschult werden, wird sich weisen. Die vorherigen Mieter, auch sie Familien mit Kindern in teilweise prekären Situationen sind jetzt in Notwohnungen oder Familienherbergen unterwegs. Für die ist im Kreis 4 kein Platz mehr.

      • Katharina sagt:

        genau, lehrzeit. sie weiter oben. liegenschaftenpreise.

      • Orlando S. sagt:

        Alles neu macht der Mai. das hat doch kaum noch Kontinuität in den Quartieren! Wer ist wirklich hier geboren, oder sogar seine Eltern, wer ist in der Stadt aufgewachsen und nicht irgandwo im Aargau. Ich frage ich sogar, ob es viele gibt, die hier studiert haben, dann sich hier niederlassen und bleiben und Familien gründen.

        Nur die alten Leute und die Gestrandeten haben noch einen Begriff von der Entwicklung ihres Wohnorts und Lebensumfelds.

        Das ist auch nicht gut für den sozialen Mikrokosmos in der Stadt. Diese Entwurzelung.

      • Katharina sagt:

        hmmm… macht mich nachdenklich was du da sagts, O. und es hat etwas. es gibt auch sehr wenige native angelinos. und viele gestrandete, reich und arm.

      • Anna2 sagt:

        Wir leben noch in Zürich. Den Kreis 5 haben wir jedoch verlassen, als ich schwanger war. Auf Wunsch meines Mannes. Den ich nachvollziehen konnte, obwohl ich es eine schwierige Entscheidung fand. Keine Ahnung, wie ich das alleine gemacht hätte!

  • Katharina sagt:

    Also…. wieso haben die nicht video kameras installiert, um dem littering und anderen umtrieben einhalt zu gebieten? welche strafe steht fuer littering? wie ist es mit abfallkuebeln?

    ist die SIP ansonsten ein adaequates ordnungsinstrument? ich weiss es nicht, deshalb die frage.

    irgendwie scheint mir das ganze nicht logisch zu sein. besser diese leute sind an einem ort, wo sie auch etwas beobachtet werden koennen, als vertrieben und verteilt ueber die stadt.

    • Patricio Geopardi sagt:

      SIP ist in RFC 3261 definiert.

      Meine bescheidene Meinung, die nicht so besonders wichtig ist, da ich nicht in der Stadt wohne und schon gar nicht dort Kinder grossziehe, ist, dass dem Problem, dass gewisse Leute im öffentlichen Raum andere aktiv stören anders beigekommen werden muss als mit der Definition von Zonen, wo sie sich aufhalten können. Eine Bäcki ist für die Bevölkerung, und die Hobos gehören auch dazu.

      Wenn der Anblick vn gewissen Leuten „stört“, so muss man das zwar schon ernst nehmen, aber eher als Signal für die Atomisierung der Gesellschaft. Man will seine Augen schliessen.

      • Katharina sagt:

        ein etwas dummes coming out, gestreifter.

      • Patricio Geopardi sagt:

        Och, mein alter Name hat nicht mehr funktioniert, also was macht der nichtaufdenkopfgefallene Informatiker? Er patcht ein bisschen am Namen rum. Funktiniert tadellos bis anhin.

      • Katharina sagt:

        not for long…

      • Patricio Geopardi sagt:

        Patch as patch can.

      • Orlando S. sagt:

        Schade, es war ganz angenehm so ohne das Dumpfkätzchen. Ohne seine ewige Zumüllung der Gesprächsfäden. Ohne seine penetrante Vernarrtheit in O.

      • Patricio Geopardi sagt:

        Vernarrt in O??? Huahahaha! Verachtung, und zwar so rein wie Quellwasser!

      • Patricio Geopardi sagt:

        Ach ja und ich bin jetzt eher gepunktet.

        Ein Punk also. 🙂

      • Auguste sagt:

        hmm…, tiger, wenn sie noch ein paar „alias“ brauchen:

        – more than a zebra
        – balls and stripes
        – stripetease
        – pin-striped forever
        – dark, striped and handsome (consider this as a long-shot)
        – pt-streifen
        – empty cupholder
        – nearly a jaguar
        – sometimes i dream of nice spots
        – st. patrick

        die auswahl sollte ihnen ein paar extra-leben sicher, big cat.

      • Globetrotterin sagt:

        @Auguste + Gepard:
        Wie wär’s mit „stars + stripes“?

    • Lehrzeit sagt:

      Es hat Abfalleimer. Es gibt einfach Menschen, die an der bestehenden Gesellschaft zu Grunde gehen. Diese Leute sind nicht einfach alle resigniert oder traurig oder wasweissich. Da gibt es Wut, Aggression, Hass und Verachtung. Diese Leute sind nicht unbedingt kriminell. Sie sind auch Opfer. Wie soll da ein Abfallkübel helfen? Aber das ist kein Grund, derart offensiv Platz für sich zu beanspruchen und derart agressiv gegen Exponenten des bürgerlichen Lebens aufzutreten, egal ob Mütter oder Polizei. Wieso sollte das toleriert werden? Wird ja bei Jugendlichen auch nicht toleriert.

      • Katharina sagt:

        ich dachte ehr an ein kleines detail wie law enforcement. littering: busse, gefaegniss oder oeffentlicher dienst, zb den dreck aufraeumen muessen. dazu sind video kameras eben hilfreich, statt eine nicht loesung um tausend ecken rum, die letztlich wirklich nur der yuppisierung dient. also die liegenschaftspreise ankurbelt. ich denke darum geht es letztlich. nicht um die paar besoffenen randalierer.

      • Globetrotterin sagt:

        So weit kommt’s noch! Big brother is watching you. Also, ich will keine Orwell’schen Verhältnisse. Das überlasse ich gerne den Union Jacks und den Amis.

      • Katharina sagt:

        Sie wollen uns diese Anlage ueberwachen lassen? na gut. wenn sie meinen…

      • Globetrotterin sagt:

        Katharina…Sie übertreffen sich mal wieder selbst! Klug, klüger, am klügsten. Immer wieder beeindruckend.

      • Katharina sagt:

        „Also, ich will keine Orwell’schen Verhältnisse. Das überlasse ich gerne den Union Jacks und den Amis.“ heusst eben sie ueberlassen es uns. die helveter koennen vielleicht eine solche kamera nicht bedienen von all dem griechischen zucherwein den du ihnen einfloesst.

      • Globetrotterin sagt:

        Da muss ich passen. Soviel Intellektualität erschlägt mich.

    • Anna2 sagt:

      Meines Wissens ist Littering in Zürich überhaupt nicht strafbar. Dummerweise.

    • Lehrzeit sagt:

      Die Strafe für Littering ist – wenn überhaupt – eine Busse. Und wer, glauben Sie katharina zahlt diese Busse? Randständige sind per definition nicht berufstätige Leute. Wieso soll sich jemand mit einer kaputten Leber und ohne eigene Wohnung, ohne Respekt für das eigene Leben um Bussen kümmern?

      • Lehrzeit sagt:

        Und wie wollen Sie so jemanden dazu bewegen, in Ihrem Sinne zu handeln, nämlich öffentlichen Dienst zu leisten? Und Gefängnis? LOL, das Gefängnis ist voll, mit wirklichen Delinquenten. Hier geht es nicht um Liegenschaftspreise, hier geht es seit fast 20 Jahren um die Lebensqualität von nicht-Randständigen, nicht-Drogenabhängigen. Diese Leute haben auch Rechte. Sie sind es, welche die ganze Struktur bezahlen, welche Randständige in Anspruch nehmen, inklusive Abfalleimer, Gefängniss und eventueller Bussen.

      • Katharina sagt:

        naja ich kenne das schweizer system nicht genau, aber hier werden leute, die eine busse nicht bezahlen können oder wollen, ins Gefängnis gesetzt. oder sie haben die wahl, öffentlichen dienst zu tun, also zum beispiel abfall einsammeln. bis der betrag der busse abgearbeitet ist. und das geschieht unter aufsicht.

        und leider geht es wirklich um die liegenschaftenswerte. denn aus der ecke kam die beschwerde, nicht? glauben sie die gehen unter polizei schutz Bänke abmontieren weil es politisch korrekt sein soll? sicher nicht. es wird renoviert. also gehen die werte rauf damit die mieten.

      • Katharina sagt:

        und mit den hoeheren mieten kommt eine andere schicht leute, die das ganze mit den randstaendigen nicht haben will.

      • Orlando S. sagt:

        Nein Kat, die Mietpreisentwicklung ist nicht so flexibel hier, es ist gekoppelt an Hypozins und seine Schwankungen. Hingegen ist wahr, dass die Nachfrage nach Mietraum in der Stadt riesig ist und dass sich alte Abfallquartiere langsam vergolden.

        Und die linken, sozialen und netten Kommentierer hier finden, wir sollten – weil wir ja URBAN sind und eine Weltgrossstadt… – eine gewisse Verslumung sogar fördern, damit wir uns dann ganz mondän fühlen können. Man möchte Zürich mit dem Drecksflair von New York vor Giuliani. Je kaputter je besser!

      • Katharina sagt:

        ehmm, wen ein haus bar bezahlt ist, dann ist es doch nicht an hypozins gebunden, nicht? also kann der eigentuemer dann die mieten setzen wie er will. oder sehe ich das falsch?

      • Einmal mehr glänzt Orlando durch wirtschaftliche Unkenntnis: Die Mietpreise haben sich im Grossraum Zürich bereits seit geraumer Zeit vom Hypozins losgelöst und führen jetzt ein Nachfrage-bedingtes Eigenleben: Egal, ob die Leitzinsen der SNB (weiter) sinken oder nicht: Die Mieten steigen weiter und weiter und weiter- auch und vor allem bei Mieterwechseln.

        Eine Entwicklung, die offenbar zu begrüssen ist.

        Zumindest aus Sicht der IG Freiheit zum Beispiel.

        Zur Hölle mit denen.

      • Zudem, Katharina, hat in der Schweiz niemand ein ernsthaftes Interesse daran, dass die Häuser bar bezahlt werden- die Banken zuletzt, deren Interessen vom Staat per Steuergesetzgebung wahrgenommen werden. Je höher der Verschuldungsgrad der Eigentümer, desto besser. Das ist nicht so wie in den USA. Unser System ist grundlegend anders, als Eures in America. Wer abbezahlt, fällt dem Steuervogt zum Opfer. Deshalb haben alle lieber Schulden.

        Dank Banken und Staat.

      • Katharina sagt:

        das wurde hier auch immer gepredigt. Resultat kannst du dir ja selber anschauen mit quartier-weiten Zwangs Verpfändungen, Versteigerungen und niemand kauft im Moment.

        seine Logik stimmt auch bei Koppelung nicht, denn wenn eine Renovation finanziert ist, dann steigt auch die Kapitalbelastung und somit anteilsmässig die Abwälzung auf die Mieten.

        Worauf ich hinaus will: es muss ein Weg gefunden werden, dass diese Spirale, die schlussendlich die unteren Einkommen vertreibt, gefunden werden.

      • Wie sich die Mietpreise praktisch- und nicht freiheitsliebend theoretisch- entwickeln, ersieht der kundige Leser hier:

        http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Hoehere-Mieten-trotz-sinkenden-Referenzzinsen/story/18847840

        Soviel zu den Fakten. Für Träume sind andere zuständig: Olly, übernehmen Sie!

      • Unser guter, alter Olly mag ein guter Filosofe sein, Katharina, das ist sogar sein Sachgebiet- doch in Wirtschaftsfragen „argumentiert“ er frei von jeder Sachkenntnis.

      • Orlando S. sagt:

        Vor allem ist ihre Argumentation besonders logisch in einer Stadt in der – achtung! –

        JEDE DRITTE Wohnungsmiete nicht nach Markt-, sondern nach Sozifantasielogik künstlich tief bemessen ist. http://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/stadtentwicklung/stadt-_und_quartierentwicklung/wohnen/10_000_wohnungen.html

        Ja, da spielt natürlich die böse Marktwirtschaft in diesem perfekten Markt, gell!

        Auf welchem Planeten leben sie genau…?

      • Olly, Du Vollidiot, bleib bei Deinen Leisten- und das ist die Filosofie.

        Grossraum Zürich, GROSSraum = nicht nur Stadt Zürich.

      • WIe hoch ist die Leerwohnungsziffer genau in der Stadt, Olly? DAS ist ein Indikator! Bleiben Sie mir vom Leib mit schnell hin gegoogelten Zahlen und Zifferchen!

        Googeln kann jeder!

  • *sigh* sagt:

    Zucht und Ordnung soll herschen! Wir gründen jetzt ne Bürgerwehr und wünschen uns den Führer her!

    Mal ehrlich Leute, wie wäre es, die dafür zuständigen „Behörden“ anzurufen? Quartierverein, SIP, Polizei.. Und zwar JEDES MAL wenn eine solche „Belästigung“ stattfindet? Zumindest jene unter euch „Stadtemissionsgeplagten“ (Spiegelblank ist die Bäcki noch nie gewesen!) die keine Eier haben selbst für ihre Rechte einzustehen. Und nein, damit ist nicht einfach Schläge androhen gemeint! Viele „Randständige“ sind erstaunlich lernfähig wenn sie denn einfach mal als MENSCHEN angesprochen werden würden..

    • Lehrzeit sagt:

      Das passiert seit Jahren! Seit Jahren suchen SIP, Quartierverein, Polizei Lösungen. Es gibt regelmässige Sitzungen, an denen auch Vertreter der umliegenden Schulhäuser teilnehmen. Es gibt Aktivitäten und Versuche, eine gute Durchmischung herbeizuführen. Dies ist wieder ein neuer Versuch. Es geht nicht um spiegelblank. Viele Randständige sind ausgesprochen verroht, was einen nicht wundert, wenn man hier liest, wie bereit manche Leute sind, rücksichtsloses Verhalten zu tolerieren. Es ist ein exponiertes Gebiet, nicht nur wegen der Randständigen, auch wegen dem Milieu und den Drogenhändlern.

  • heidi reiff sagt:

    Meine Tochter wohnt in einer Wohnsiedlung in der CH, da hat Natur noch Platz, Sandkästen sind erlaubt für Kinder, Katzen laufen frei herum, die Sandkästen werden einfach mit Plachen abends gedeckt, damit Kinder nicht mit Katzescheisse am nächsten morgen spielen müssen, Katzen und Hunde gehen ihre eigenen Wege, auch wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Bin froh muss ich nicht für den Gadaffi MARSCHIEREN . Kinder sind lernfähig, sie brauchen einfach Begleitung, geht auch ohne Zuckerbrot und Peitsche.

    • Patricio Geopardi sagt:

      Bei uns sind die Katzen so gut erzogen, dass sie nicht in die Sandkästen scheissen.

      • Katharina sagt:

        nein, nur auf den glastisch und ihr schaut von unten zu.

      • Manfred Meier sagt:

        Katzen erziehen geht nicht, Herr Leopard, das wissen Sie doch.
        Hunde haben Meister, Katzen haben Personal.

      • Patricio Geopardi sagt:

        Eine Karikatur, ein Pärchen auf dem Sofa, daneben eine Katze. Mensch A: „Unsere Katze“. Mensch B „Unsere Katze“. Katze denkt: „Meine Angestellten“.

  • Auguste sagt:

    hmm…, wenn sich die „randständigen“ von nun an, mangels bankverbindung, in der mitte der anlage zusammenrotten würden – wären sie dann plötzlich mittelständische ex-ping-pong spieler?

  • MiG sagt:

    Die ganze Polemik geht am Kern vorbei. Jahrelang (ich benutze die Bäcki seit über zehn Jahren und war einer der ersten PingPong Spieler dort) ging das nebeneinander von PingPong Spielern und Parkbenützern sehr gut. Es gab mal mehr und mal weniger „Randständige“, aber ein Problem wurde es erst, als diese aus dem Kasernenareal, wo sie sich vorher traffen, vertrieben wurden. Ja glaubt denn die Polizei/Politik/LangstrassePlus, dass sich „Randständige“ in Luft auflösen, wenn sie aus dem Kasernenareal vertrieben werden? Wenn dort die Bänke abmontiert werden, dann ziehen sie halt in den nächsten Park

  • Petra sagt:

    Der Park ist für alle da, aber die Personen die den Park als Müllhalde missbrauchen, mit diesen habe ich ein Problem. Anstatt Ping-Pong-Tische und Bänke abzubauen, was das Problem bestimmt nicht beheben wird, sollte vielleicht jeder, der sieht wie jemand den Park verschandelt, reagieren und die Person darauf aufmerksam machen, dass es Abfalleimer gibt. Schliesslich schmeisst man ja in seinem eigenen Zuhause auch nicht einfach den Müll auf den Boden. Bei uns wird der Sandkasten auch als Aschenbecher missbraucht und ich warte nur darauf die Täter zu erwischen, um ihnen die Leviten zu lesen.

  • Widerspenstige sagt:

    Ein guter und ironischer Artikel eines Slam-Poet zur Dekadenz-Bespiegelung westlicher Gesellschaften. Alle Achtung, Gabriel Vetter!
    …Aber ein bisschen mehr Gelassenheit und Vertrauen in die bereits bestehenden Massnahmen und Programme – und nicht zuletzt in die Mitmenschen – täte vielleicht nicht schlecht…
    Ich denke, es geht wieder mal um genau das. Ein paar wenige Benützer in einem öffentlichen Park(!) nörgeln bei der Stadtverwaltung und diese sieht sich genötigt, diesen Nörgelern nachzugeben. Arbeitslose gehören nun mal zum Leben, vorallem in grösseren Städten. Was soll das?

    • Orlando S. sagt:

      Laden sie die doch zu sich auf den Balkon ein, wenn sie so gerne mit denen zusammen sind!

      Übrigens handelt es sich nicht um „Arbeitslose“, das ist eine Beleidigung für jeden,m der mal Erwerbslos war.
      Sondern es handelt sich um Leute, die gar keine Arbeit wollen, oder sonst irgend welche Angebote der Hilfe, sie wollen nur die Kohle, um sich ein sorgenfreies Leben zwischen Denner, Sozialwohnung und Bäckereianlage zu ermöglichen.

      • Widerspenstige sagt:

        Ich hatte in meinem Leben schon mehr ‚Randständige‘ in der Wohnung und aus dem Existenzminimum rausgeholfen als Sie pro Minute Luft holen können, Orlando S.! An Ihrer Stelle würde ich mal ganz tief in sich reinhören und den guten Kern suchen, der da irgendwo liegt und auf Erlösung wartet. Klar, es waren vorallem asiatische Menschen, die in Europa gestrandet waren und keine Ahnung hatten von Sozialwerken u wie man diese ‚plündern‘ könnte. Und es waren voallem Künstlernaturen, Musiker, Kunstschaffende…kreative Menschen, die keinerlei kapitalistisches Denken in sich trugen. Eine Wohltat!

      • nandrews sagt:

        Sie haben sich wohl noch nie Gedanken zum Unterschied zwischen öffentlichen Anlagen und privaten Balkonen gemacht? Ihr Tonfall zeugt allerdings auch von einer ungemeinen Geringschätzung und Schubladisierung dieser „Randständigen“, daher wundert es mich eigentlich auch gar nicht.

    • Habe kürzlich nach der grossartigen Satire von Ephraim Kishon, dem es in den 60er Jahren nicht gelang eine Quittung in Zürich auf den öffentlichen Grund unbeobachtet fallen zu lassen, einem farbigen Kaugummikauer das leere Päckli, das er „zufällig“ fallen liess nachgetragen, und mit den freundlichen Worten in die Hand gedrückt: „isch scho rächt, s’isch gärn gscheh“. Solches müsste man häufiger wieder machen in der Schweiz. Der Staat sind wir. Nicht immer zur sozio-kulturellen SP-Tante rennen oder dem importierten Detlef-Sozialarbeiter Arbeit schaffen. Es lebe der wehrhafte Bünzli!

  • yole sagt:

    Und was, wenn sogar die Eltern Bier o.ä. trinken??? hääääääää? also ich weiss nicht so recht, ich störe mich jeweils auch an hamburgerfressenden, redbulltrinkenden lauten teenies, die zu fünft 10 sitzplätze benötigen. und das sind dann auch die ehemaligen kinder aus dem k4/5 ….so what

  • dan meier sagt:

    Nette Schreibe, dankeschön. Das Problem der Ambivalenz mal wieder. Die Kehrseiten der Postkartenstadt Zürich sind nunmal Teil des Ganzen. Es gibt in dieser Stadt doch einige, ganz tolle pennerfreie Pärkli mit Spielplatz, die liegen halt nicht vor jeder Haustüre. Als Stadtkind (erst BE, dann ZH) wurde ich zur Selbständigkeit erzogen: den Bus/das Tram nehmen, dort mit den Gspänli spielen gehen, wo es sich spielen lässt. Eltern sollten wissen, wo es diese Plätze für ihre Kinder gibt. Bäkeranlage und Umgebung wurden für mich erst in der Adoleszenz interessant.

  • S.Ammann sagt:

    Und campieren über Nacht in der Zürcher Bahnhofstrasse mit massenhaft Bier wegen eines neuen Ipods (was immer das auch ist) geht dann? 😉

    • Rotkäppchen sagt:

      Das ist doch völlig ok, denn es geht ja um big business, S.Ammann…no nid checkt, wos rizt in the big city?? 👿

      • S.Ammann sagt:

        Doch doch, es geht um Penner mit Kohle in diesem Fall… 😉

      • fufi sagt:

        Rotkäppchen

        Wenn Geld die Welt regiert (und das ist leider so), haben die, die kein Geld haben halt leider verloren. So einfach ist’s!. Und im monetären Sinne ja sogar so was wie demokratisch – heisst: wer mehr hat hat mehr zu sagen und ist mehr wert.
        🙁
        Mehr Wert?
        Gilt leider NICHT bei der MehrWertSteuer!

        Aber dennoch vielen Dank für’s neue NICHT-Smiley!
        👿

        Und im Sinne meines Kommentars versuch ich’s jetzt mal mit diesem:
        :kotzen2:

      • Rotkäppchen sagt:

        Och fufi, der smiley stammt von sailing und nicht von mir. Ich find diese noch treffender für solche Kommentare, die mir den Zapfen aus der feinen Weinflasche in meinem Körbchen automatisch hochjagen! MehrWertSteuer ist doch nur was für Leute, die den Mehrwert auch am Monatsende nachrechnen können das heisst noch etwas übrig haben. Und mehr wert – kann der Mensch gemessen werden, wieviel wert er hat? Auf die Waage mit jedem „Randständigen“ und huckepack wegschaffen – zuerst die Bänke, dann die Zweibeiner…Survival of the fittest, olé!! 😈

      • Patricio Geopardi sagt:

        Seit heute Abend um 17 wird der neue HaiPätt verkauft!!! Hui wie sich die Randständigen gefreut haben! Zumindest die Applefanatiker darunter.

  • Andi sagt:

    „Mit Leuten, die an den Tischchen der offiziellen Park-Cafés ein Bier trinken, hat ja auch niemand ein Problem.“ – Richtig. In Zürich hat man Stutz oder weicht in einen organisierten Quartiertreff aus. Nix mit Herumlungern, da hat alles seine Ordnung und seinen Preis.

  • S.Ammann sagt:

    Nach dem Lesen all dieser Kommentare habe ich mir mein Bier heute verdient… 😉 Übrigens: In Zürich ist die Lebensqualität sehr hoch, wenn auch nicht ganz so doll wie in Zürich-West;-)

  • Auguste sagt:

    hmm…, ich würde den randständigen, wenn sie mal eine weile sitzend verweilen wollen, empfehlen, sich in verkehrskreiseln niederzulassen. diese werden vielerorts mit grösster akribie bepflanzt, gehätschelt, mit „kunstwerken“ verziert und mit etwas schwein sind sich nicht weit vom urschweizerischen zentrums-dreigestirn – migros, coop und denner entfernt, wo der nachschub niemals versiegt.

    und sollte dann mal jemand auf die idee kommen, dem treiben, mittels entfernen all dieses firlefranzes in kreiselmitte, einhalt zu gebieten, hätte das unrühmliche wenigstens auch eine gute seite.

  • Lehrzeit sagt:

    In der Umgebung der Bäckeranlage gibt es Notschlafstellen für Obdachlose (am Helvetiaplatz), eine Kirche, die sich für Ausgegrenzte starkmacht und offen steht (am Stauffacher) und andere Angebote für Menschen in problematischen Situationen. Dass die Randständigen weggewiesen werden, total weggewiesen ist unwahrscheinlich. Sie werden nach wie vor jeden Tag auf den Mäuerchen beim Bassin sitzen. Aber es soll verhindert werden, dass sie dort auch schlafen, dass sich eine Szene ansiedelt, wie es sie vor etlichen Jahren schon mal gab, und die normale Durchmischung verhindert. Wo ist das Drama?

    • Juno sagt:

      Ich glaube, nicht mal Randständige schlafen oder beten den ganzen Tag. Auf den Pingpongtischen schlafen habe ich sie auch noch nie gesehen. Genau, wo ist das Drama?

      • Auguste sagt:

        hmm…, auf dem spielfeld schlafen? – das machen an diesem wochenende wahrscheinlich wieder hitzfeld und seine rumständigen, bevor sie wieder einmal zum ende des dramas hoffnungslos im rückstand liegen.

      • Lehrzeit sagt:

        Juno, diese Kirche steht auch nicht-betenden Menschen offen. Will heissen, es gibt Angebote. Da muss nicht auch noch der Park fürs Volk und der Spielplatz für die Kinder von Randständigen besetzt werden. Das Problem ist, dass sie sich selber durchaus intolerant verhalten und andere Besucher aus ihrer Ecke verdrängen.

  • marie sagt:

    diese müllmachenden „randständige“ waren auch mal kinder von eltern. und die wahrscheinlichkeit, dass kinder von hier entrüstenden eltern auch mal als randständige auf einem spielplatz kiffend, saufend und pöbelnd landen, ist zumindest gegeben. ihr habt es also in der hand, euren kindern beizubringen, wo die abfalleimer sind und sigi-stummel nicht auf den boden gehören (z.bsp). ein bisschen mehr offenheit und zivilcourage. eine frau alleine vor einer meute besoffener geht nicht. aber mehrere mamis evtl. mit regenschirm könnten schon nützen und die bänke/tische wären evtl. noch da. oder nicht?

    • Lehrzeit sagt:

      Sie empfehlen Bürgerwehr? Da ist mir die SIP lieber, und Herr Vieli macht mir nicht den Eindruck eines vorschnellen Hitzkopfs. Ich möchte das öffentliche Geschrei nicht hören, wenn ein paar Väter aus dem Balkan den Randständigen-Eggä räumen…
      Bei uns hat eben der Staat das Gewaltmonopol.

      • marie sagt:

        @lehrzeit: wie kommen sie auf bürgerwehr??? schirme halten fliegende flaschen ab. aber 5 selbstbewusst auftretende frauen können durchaus etwas bewerkstelligen. ich verstehe dieses geschrei nach polizei, staat usw nicht. und was meinen sie mit „väter aus dem balkan“? ich will mir ihre gesinnung lieber nicht vorstellen .
        es hat platz für alle, auch für randständige. aber das zauberwort heisst kommunikation. aber wahrscheinlich hat mann/frau angst vor diesen randständigen. die pinkeln übrigens genauso wie wir. hingehen und direkt sagen was stört, nützt nämlich erfahrungsgemäss.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @marie: offenbar versuch die SIP diese Strategie seit Jahren und ziemlich erfolglos,
        und da denken Sie, die Betroffenen liessen sich von ein paar Mamis gut zureden und zeigten sich einsichtsvoll?
        Haben Sie Ihre Erfahrungen in Anlagen der Stadt Zürich gemacht?

      • Rotkäppchen sagt:

        Oh marie, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen! Ich applaudiere hemmungslos über soviel mutige Regenschirm-Wehrmacht. Aber es dürfen auch einige Papis mit ihren Dächlikäppli darunter sein und die beregenschirmten Mütter tapfer unterstützen. Wieso nur Mamis? Esattamente! Comunicare tra loro e portare il vino rosso! 😛

      • marie sagt:

        @Brunhild Steiner: nein, aber ich kenne den kocherpark in bern zu den hochzeiten des „massiv-siffs“ sehr wohl – perfekt wurde er durch solche aktionen unsererseits fürwahr nicht, aber es ging irgendwie mit der zeit, bis der park dann von der polizei geräumt wurde, was dann auc nicht gerade effizient war. die szene verlagerte sich in einfach die quartiere. hey leute, das sind städte! heile welt findet nicht mal auf dem lande statt und den kindern heile welt vorgaukeln ist auch nicht gerade förderlich für eine tolerante gesellschaft. das gehört doch irgendwie dazu.

      • marie sagt:

        grazie cappuccetto (vino)rosso!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @marie: und das waren mehrheitlich Jugendliche oder mehrheitlich Erwachsene?
        Offenbar wurde ja auch hier der Mund fusslig geredet-
        und immerhin, es wurden die Bänke, und nicht die Menschen geräumt.
        Wenn von der einen Seite so überhaupt gar nichts an Verständnis und Bereitschaft kommt,
        dann ist es schwierig die für alle richtige Lösung zu finden.

      • marie sagt:

        es war die offene drogenszene anfang 90er jahre in bern, zwar nicht so gross wie der „spitz“ in zürich aber doch ziemlich arg. und darunter war wohl mehr oder weniger alles vorhanden. und ja, man hat viel diskutiert, viel gestiritten, aber einige junkies haben die anderen junkies dann angefangen auf ihre weise darauf aufmerksam zu machen, dass hier mütter sind, die mit ihren kinder einfach ein bisschen sein wollen. und wir haben dann halt besser als anderswo auf die kinder aufgepasst. aus diesen kindern sind übrigens heute gesunde erwachsene geworden und völlig in ordnung.

      • Orlando S. sagt:

        „wenn ein paar Väter aus dem Balkan den Randständigen-Eggä räumen…“

        LOL!

        Ich glaube, die diskutieren nicht so weichgespühlt verständnisvoll um den heissen Brei herum wie wir sozialabgerichteten CH-Männer. 🙂

      • Patricio Geopardi sagt:

        Klar, sollen die Mamis doch vor dem Besuch auf der Bäcki noch schnell im Denner vorbeigehen und ein paar Liter Fusel kaufen, so billigen Rotwein, und den den Alkis mitbringen, damit sich die ab vom Schuss die Lampe füllen können, und da haben sie auch noch grad im Griff, was für Stoff sie da kaufen, Rotwein gibt es im Tetrapack, ideal fürs Abfallproblem…

  • Mirjam sagt:

    Ich als Mutter habe persönlich nichts gegen das Trinken eines Biers in der Öffentlichkeit. ABER: Ich habe etwas gegen das Zerschlagen einer Bierflasche und das Liegenlassen von Scherben auf einem Spielplatz. Sowas gehört sich nicht, ist für die Kinder gefährlich (in Scherben reinfassen, sich verletzen ect.). Gebrauchte Pariser, Scherben, Spritzen, haufenweise Zigarettenkippen (kann für Kleinkinder welche alles in den Mund nehmen tödlich sein), Hundekot – das alles gehört sich nicht auf einem Spielplatz!

    • Widerspenstige sagt:

      Mirjam, nein das gehört sich nicht. Aber wieso machen es denn manche Leute? Es ist und bleibt ein öffentlicher Park und kein Privatgarten. Diesen Unterschied muss man einfach akzeptieren können. Wer Litterin betreibt, hat ein psychisches Problem oder eine misserable Kinderstube genossen oder sonstwie mit der Gesellschaft und sich im unreinen. Sollen wir Verhältnisse wie in Singapur heribeirufen, wo sogar der Kaugummi öffentlich fehlplatziert mit hohen Bussen bestraft wird? Von Zigikippen ganz zu schweigen…

      • Orlando S. sagt:

        Die Gesellschaft ist wiedermal schuld, ja klar, oder die Eltern!

      • Mirjam sagt:

        Du hast das richtig erkannt, Widerspenstige. Der Grund für dieses Littering (was für Kinder auf dem Spielplatz gefährlich werden kann) ist eine fehlende Kinderstube. Selbstverantwortung ist heute kein Wert mehr. Schnell mal eine Kippe runterschnippen – ist ja nicht tragisch, wird durch den nächsten Strassenwischer weggewischt. Eine zerbrochene Flasche – ist doch kein Problem – es haben ja alle Schuhe an…. Hundekacke im Sandkasten? Kein Problem! Ist ja biologisch abbaubar… Ich trichtere meinen Kiddies immer ein, dass sie ihren Dreck selber wegräumen müssen. Das ist für mich selbverständlich

      • Mirjam sagt:

        Das rigide Bestrafen von Kaugummi auf den Strassen in Singapore ist eine krasse Massnahme. Ob das hier in der CH durchsetzbar wäre ist höchst fragwürdig. Da müssten ja auf allen Plätzen in den Städten, in Parks, auf Spielplätzen dauernd ein Polizieibeamter Wache halten und sofort büssen. Das ist rein organisatorisch und auch finanziell nicht machbar. Und auch nicht erstrebenswert. Ein Polizeistaat? Hier in der CH? Nein danke! Entmündigter Bürger nur wegen so ein paar Lümmel welche es nicht fertig bringen ihren Dreck selber wegzuwischen? Nein!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige: ist es nicht umgekehrt?
        Im Privatgarten kann ich machen was mir gefällt
        und im öffentlichen Raum eben nicht?
        Und die Selbstverantwortung lässt sich wahlweise mit den verschiedensten Ursachen auflösen?

      • Widerspenstige sagt:

        @Brunhild
        Es geht im post von Mirjam eher um den Aufenthalt von sozial Ausgegrenzten in einem öffentlichen Park und mE dürfen das ALLE EinwohnerInnen der Stadt ungeniert tun. Solange sie sich nicht pöbelnd und aggressiv Parkbesuchern gegenüber verhalten, ist das zu tolerieren. Wie bereits in einem anderen post von mir eingehender erklärt. Das heisst natürlich nicht, dass Selbstverantwortung nur für die Anderen gilt. Aber Ursache und Wirkung ist hier das Wesentliche: wieso werden Menschen überhaupt zu ‚Randständigen‘ und wieso stören sie trotz angemessenem Verhalten?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige: dann haben Sie aber den Kommentar von Mirjam nicht aufmerksam gelesen,
        sie stört sich nicht an deren Präsenz sondern den negativen Begleitersch.! Und ich würd fast behaupten jeder hier drin, egal wie „tolerant“, plädiert für offenen Zugang für alle. Aber wenn das Verhalten, resp. die herumliegenden Scherben, die Hunde, der sonstige Abfall etc (s.o) zu einer Einschränkung werden, dann ist das eben kein angemessenes Verhalten mehr.
        Wäre das Verhalten angemessen gewesen, dann wär auch niemand auf die Idee gekommen Pingpongtische abzuschrauben.
        Schade für den Frühling.

      • Na, interessante ansichten über den öffentlichen Raum hat die Widerspenstige. Die haben wir bei ihr schon lange vermutet. An alle die jetzt finden der Blog war nicht mehr das, was er mal war. Stimmt. Das Thema ist schlecht gepostet, nun ja der Vetter ist ja ein Slam-Poet und kein Journi. Und beim Slammen da wird aus dem Mütterrudel auch mal gern die Mafia. Ihr wusstet das noch nicht, dass der Vetter slamt. doch echt gebt mal seinen Namen auf youtube rein. feine sachen. Hey kann man auch kaufen, auf CD und so. vom Mama-blog zum Blog-Täglich: Schade. Wer muss noch was promoten?

      • Katharina sagt:

        „Wer muss noch was promoten?“ ich! ich!

    • Joachim Kuhn sagt:

      Warum ziehen Sie dann bitte mit Ihren Kindern an die Langstrasse und bleiben nicht in Ihrem Niederhasli wo die Welt aus Kühen und Hühnern besteht?

      • Mirjam sagt:

        Hä? Ich lebe nicht in Zürich, aber dasselbe Problem haben wir auch hier im Berner Mittelland. Dieses Problem zieht sich durch die ganze Gesellschaft. Littering ist bei der Landbevölkerung sowie bei der Stadtbevölkerung ein Problem. Herr Kuhn, befürworten Sie das Littering? Oder haben Sie grundsätzliches Problem mit Kindern? Ihr Beitrag tönt extrem kinderfeindlich.

      • Auguste sagt:

        hmm…, das lesen die gc-verantwortlichen aber gar nicht gern, joachim kuhn.

      • Joachim Kuhn sagt:

        Mein Beitrag ist Verantwortungslose-Eltern-die-nicht-Überlegen-in-welchem-Umfeld-sie-ihre-Kinder-grossziehen-wollen-und-sich-im-Nachhinein-(-über-ihre-eigene-Unfähigkeit-)-beschweren feindlich. Ich würde nicht mal im Traum daran denken mit meinen Kindern in die Bäckeranlage „gogä spielä“, nur weil es hipp ist. In diesem Blog geht es nicht um Littering. Natürlich befürworte ich Littering nicht. Was ist das für eine Frage.

    • Eremit sagt:

      „Ich habe etwas gegen das Zerschlagen einer Bierflasche und das Liegenlassen von Scherben auf einem Spielplatz.“

      Das sind m.E. mancherorts nicht unbedingt Randständige welche wolche Spuren hinterlassen, manchmal sind es die grösseren Kinder, bzw. Jugendliche und junge Erwachsene.

      • Globetrotterin sagt:

        …männlichen Geschlechts!

      • Basilea sagt:

        Beiderlei Geschlechts!!!!! Auch wir haben bei uns einen schönen Spielplatz, der nach Einbruch der Dunkelheit von Jugendlichen benutzt wird, die Überbleibsel am Morgen sind nicht von Randständigen. Wehe man sagt etwas, dann wird man angepöbelt und es wird erst Recht eine riesen Sauerei hinterlassen. Ich bin mir sicher, dass alle Eltern behaupten, ihre Kinder würden dies nie machen. Liebe Eltern überschätzt euch bitte nicht und vorallem unterschätzt eure Kinder nicht!!!!

      • Eremit sagt:

        @Globetrotterin
        Wenn sie glauben nur das männliche Geschlecht hinterlässt solche Spuren, dann täuschen sie sich. Gehen sie bitte an Samstag-Abenden so ab 22:00 in den äusseren „minderzivilisierten“ Bereichen der Aglo ZH herumspazieren wo sich junge Frauen aufhalten.

        Da kann ich Basilea nur zustimmen: „Ich bin mir sicher, dass [fast] alle Eltern behaupten, ihre Kinder würden dies nie machen.“ Man denke zur zurück an die eigene Schulzeit wie die meisten Eltern ihre „Flegel“ in Schutz nahmen.

    • Claudia sagt:

      Ein Park ist aber per se kein Spielplatz…..sondern für alle Altersgruppen da!

  • Julia Camenzind sagt:

    Okay, ich bin im Artikel direkt angesprochen. Bin Mutter von 2 kleinen Kindern, seit Jahren Bäckeranlagebenutzerin und lebe im Kreis 4. Früher liessen wir unsere Kleinen noch blutt im Park rumrennen, bis die SIPO eingriff wegen den Pädophilen. Haben wir verstanden. Jetzt die Alkis. Stimmt, es hat ab und zu Hunde im Pool, der Dreck stört, das Gegröle mühsam. ABER that’s the real life! Früher oder später sind meine Kids sowieso mit den Schattenseiten der Gesellschaft konfrontiert. Soll ich denen eine heile Welt wie im Märchenbuch vorkaukeln? Deshalb, Ping Pong-Tische wieder her!

  • Brunhild Steiner sagt:

    Und eine weiterer Meilenstein auf dem Weg für ein friedliches Miteinander
    der verschiedensten Schichten erfolgreich hinter sich gebracht…
    was ich im Artikel, und von den Lokalkennern vermisse, Hinweise zu „wo war da die SIP?“ Diese special force für Sicherheit, Intervention, Prävention? War die nie auf der Bäcki? Gab es vor Abzug der Bänke Gespräche mit den „Abschraubauslösenden“, und dass diese Massnahme drohend in der Luft schwebt? Gespräche zwischen anwesenden Eltern, bedrohlich empfundenen Nicht-Spielplatzbenützern, von der SIP moderiert?
    Bevor zum Schraubschlüssel gegriffen wird?

    • Brunhild Steiner sagt:

      und nur um nicht missverstanden zu werden, regelmässiges Glasscherben auflesen müssen, Hundekot aus dem Weg räumen und freilaufenden Hunden aus dem Weg gehen müssen, die Bänke selber auch nicht benutzen können weil Bier drüber verschüttet wurde finde ich ebenfalls eine Zumutung- genauso wie ich es eine Zumutung finde wenn SpielplatzbenützerInnen ihre Zigis auf den Boden entsorgen, die sollten sich am allerleisesten über Scherben beklagen, die Scherbe schneidet höchstens den Finger ab, der Zigistummel kann ein Kleinkind umbringen.

      • heidi reiff sagt:

        Scherben bringen Glück, ich mag das Material Glas. Hier im Kleinbasel wird jede Menge Müll entsorgt, einfach irgendwo, im Matthäuspark stehen stehts Mülleimer bereit, die laufend entsorgt werden, Kinder sind auch offen zum Lernen, begleiten wir sie einfach und zeigen ihnen wo sie den Mist entsorgen können, die haben echt Spass daran. Auch gibt es so Entsorgungsboxen für den Hundekot, die meisten Menschen halten sich daran

      • [i]Scherben bringen Glück, ich mag das Material Glas.[/i] Weniger schön auf dem Spielplatz mit einem krabbelnden Kind. Wie schwierig ist es, den Abfall zu entsorgen?!

        [i]Auch gibt es so Entsorgungsboxen für den Hundekot, die meisten Menschen halten sich daran[/i] How is the weather on your planet, if I may ask? Wohne ebenfalls in Basel und die Trottoirs sind voll von Hundescheisse (mit oder ohne Plastikbeutel).

        Meine Mitmenschen k“*&*“% mich langsam an. L’enfer c’est les autres.

    • Lehrzeit sagt:

      Noch einmal, die SIP ist jeden Tag in und um die Bäcki unterwegs. Zu Fuss und mit ihrem Bus. Sie ist meiner Erfahrung nach für Gespräche offen und kommt, wenn angerufen innert nützlicher Frist. Gespräche mit den Randständigen sind teilweise nicht möglich, weil einzelne dieser Leute durchaus psychiatrische Fälle sind. Da hört die Vernunft auf. Und wenn man ganz unten ist, muss man scheint es, in diesem Land auch die Polizei nicht mehr respektieren. Fürs Gefängnisl langt’s (zu Recht) nicht, und ein fürsorgerischer Freiheitsentzug ist wegen Pöbeln und Anspucken auch nicht angesagt.

      • Meinst Du dieselbe Bäckeranlage wie ich?

      • Ich bin letzten Sommer an meinem Vatertag mit dem Kinderwagen unterwegs gewesen und habe mich auf eine Bank gesezt. Einer der „Randständigen“ hat mich angesprochen nach einer halben Stunde habe ich seine Lebensgeschichte gekannt und wir haben uns gut unterhalten. Ein anderes Mal haben wir mit den Jungs vom Pingpongtisch Rundlauf gespielt und haben bös aufs Dach bekommen – nicht mit den Fäusten.

      • Orlando S. sagt:

        @Lehrzeit: danke für die Schilderung eines mit der Materie vertrauten. Überhaupt schenke ich den Berichten und Bedenken von Bitta, xyxyxy, Petra Panthera, Daddy-cool, Ella Müller, mila und Tomas mehr Gewicht als den Äusserungen gewisser Leute, die die Bäcki bloss als kinderlose Bocciaspieler erleben. Leute die in Züri arbeiten und ausserhalb wohnen, sind sowieso nicht berechtigt, hier von uns mehr Toleranz zu fordern!

        Vorschlag: Wie wär’s mit einer Bäckereianlage-Einrittsgebühr, wobei AHV-Rentner und Kinder bis 14 und ihre Begleitpersonen gratis hineindürfen?

      • Lehrzeit sagt:

        Ja, Pascal, ich meine dieselbe Bäcki. Und wenn ich über Mittag oder am Abend in Begleitung etwas unter den Bäumen beim Restaurant esse, dann fällt mir auch nicht viel auf. Die SIP ist schon lange vor Mittag unterwegs. Den Kampf um die Bäcki verfolge ich schon seit 10 Jahren. Den Kampf ums Kanzleiareal auch.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Lehrzeit: danke für die Info, dann ist leider allen Bemühungen zum Trotz keine andere „Lösung“ geblieben,
        Bliebe als Alternative wohl bloss noch eine Art Auslaufkäfiganlage für Grosse, wobei dann das Aufjaulen erst recht losgehen würde.
        Nähme mich schon wunder ob sich die Betreffenden genau gleich verhalten würden wenn niemand mehr ihren Dreck wegräumen würde, sie aber gezwungen wären am selben Ort zu bleiben.

      • Ich glaube auch nur denjenigen, die meine Vorurteile bestätigen. Die anderen können gar nicht recht haben.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pascal Sutter:
        ??? in der Tat hat Lehrzeit bisher einiges mehr an stichhaltigen Punkten und Beobachtungen geliefert als Sie, tut mir leid.
        Mit Vorurteilen hat das nicht viel zu tun, vielleicht sollten Sie auch mal dorthin sehen zu den Zeiten welche Lehrzeit erwähnt hat? Zudem sie Kontakt zu Familien hat welche die Anlage nützen.
        Ist Ihnen eigentlich klar wieviel diese ganzen SIP Programme kosten? Wenn da nun trotz deren Einsatz so massiv eingeschritten worden ist, dann hängt schon einiges schief.
        Schade, mir wäre ein friedliches und gelassenes Neben/Mit/einander auch lieber.

      • Es ist vielleicht in der tat so, dass Lehrzeit die allgemeine Situation im Kreis 4 als Quartierbewohner besser kennt als ich. Ich arbeite hier aber seit fast 10 Jahren und kenne mich auch etwas aus. Natürlich ist die Langstrase kein Streichelzoo und es ist nicht von der Hand zu weisen dass es massive Probleme mit Prostitution, Drogen und Gewalt gibt. Ich selber habe keine Lösung parat, wie man diese Probleme lösen kann. Das einzige was ich aber bestimmt weiss, ist, dass Verdrängung keine langfristige Lösung ist.

    • Nach dem Wegweisen vom Kasernenplatz war es nur eine Frage der Zeit, dass sich die „Randständigen“ wo anders treffen werden. Hier benötigen wir wirklich eine nachhaltige Lösung.
      Zum konkreten Problem der Bäckeranlage. Ich kenne zwei Paare die ihre Kinder in der Umgebung grossziehen und habe meine Meinung auf ihren alltagserfahrungen und dem, das ich als Besucher der Bäcki erlebt habe, aufgebaut.

      • Niemand konnte mir von Belästigungen oder gefährlichen Situationen berichten. Abfall und Hunde waren kein Thema. Die Ecke wo sich diese Leute aufgehalten haben war seit jeher stark verschmutzt, aber eher von den Mittagessern und Ausgängern.
        Als störender empfinden meine Bekannten die Lärmbelastug durch feiernde nicht Randständige (Musik, Abfall), die Zerstörung der Wiese (Grills, Zigarettenstummel).
        Ich finde, es gibt eine Berechtigung für SIP Programme da Polizisten nicht auch noch die Arbeit eines Vermittlers machen müssen.

  • Orlando S. sagt:

    @August: Zero Tolerance – sie haben Recht, aber es brauchte erst einen scheusslichen, von einer Crackbande begangenen Lustmord an einer Joggerin im Central Park, bevor die Wählerschaft dem Konzept zustimmte und den Republikaner Rudy Giuliani zum Bürgermeister wählten.

    Nachdem die verweichlichten Linken die Augen fast zwei Jahrzehnte lang vor den Problemen verschlossen hatten und die Stadt vor die Hunde ging.

    @Stadtkind: es trifft eben NICHT zu, dass weil man in einer Stadt wohnt, halt ein paar Unannehmlichkeiten und der Arroganz und den Dreck der Frechen, Dummen und Faulen hinnehmen muss!

    • Orlando, entgegen ihrem Eindruck ist die Stadt Zürich in den letzten Jahren lebenswerter geworden. Es haben sich viele junge Menschen entschlossen, Kinder zu haben und den urbanen Lebensraum zu gestalten. Diesen Prozess kann man nicht mehr aufhalten.

      • Orlando S. sagt:

        Ja, ganz genau, und jetzt wo sich diese Familien mal beschweren, heisst es von ihrer Seite gleich: damit muss man halt leben, in einer Grossstadt, wir sind halt urban hier, die Bierverklebten Parkbänke und veotzen Gebüsche gehören dazu und ihr verstopft ja auch die Strassen mit euren Kinderwägen.

        Sehen sie den Widerspruch in ihrer eigenen Argumentation?

      • Ich sehe hier keinen Widerspruch. Mit dem Verdrängen werden die Probleme nicht gelöst. Jetzt wird die Situation irgendwo anders auftauchen und das Spiel geht von vorne los. Die betroffenen Eltern wünschen sich wahrscheinlich auch eine nachhaltigere Lösung.

      • Orlando S. sagt:

        Okay, ich habe ihnen jetzt ein paar Stunden Zeit zum Nachdenken gegeben: sehen sie den Widerspruch?

      • Klären sie mich auf?

      • StefanB sagt:

        Orlando: Sie proklamieren ja nur eine Sankt-Florianspolitik: „Du Randständiger darfst durchaus sein. Aber geh doch bitte zwei Parkanlagen weiter, denn hier störst du meine Aussicht. „

  • The Grummelbear sagt:

    Ich bin in ZH aufgewachsen inkl. Platzspitz-/Letten-Zeiten. War wirklich ein grosses Elend damals (sogar CNN hat berichtet). Es gibt viele Leute die in ZH das Urbane suchen, aber keinen Plan haben von diesen Zeiten. Dank einer guten Politik (Danke E. Liebherr RIP) wurde dieses Problem gelöst. Was jetzt passiert:teurere Whg. mit neuen Anspruchsgruppen in den Quartietren. Thats the way it is. Aber das fördert Ghettobildung und dem sollten wir nicht noch zusätzlichen Schub durch überängstliche Mamis geben. Gated Communities Ahoi! Geht auf dem Bauernhof leben.Das ist eine Stadt und kein Kuschelhof

  • Thomas M. sagt:

    „L’enfer c’est les autres“ hat Sartre ja mal geschrieben…

    Was bedeutet Leben in einer Stadt? Für wen hat es Platz? Für wen nicht? Trennungsbedingt wurde ich ins schöne Küsnacht verbannt und mir fällt seither auf, wie verspannt die Stimmung in der Stadt ist. Velofahrer, Kinderwagen, Randständige… Feinde wohin das Auge blickt. Jedes schöne Kafi und Terässli immer pumpenvoll und ein Kampf um jeden freiwerdenden Platz. See und Letten sind Dichtestress pur. Das habe ich alles nicht so wahrgenommen, als ich noch in Zürich gelebt habe.

  • Markus sagt:

    Als ich klein war, gab es in Bern die offene Heroinszene. Die Bilder von den zerstörten Leuten haben mich für immer davon abgehalten, auch nur in die Nähe von Heroin zu gehen. Auch Alkoholiker dürfen sich in der Öffentlichkeit aufhalten und in der Regel sind die nicht sonderlich aggresiv. Wer seinen Kindern eine rosarote Welt vorgaukeln will, tut ihnen keinen Gefallen. Leider gibt es zu viele Leute, die ihre Kinder zu überbehüteten Weicheiern erziehen. Zudem: Man könnte auch Eltern wegweisen, die ihre Kinder überall unkontrolliert toben und in der Bahn auf den Sitzen stehen lassen.

  • sumu sagt:

    Den Begriff Randständiger mit einer Botellón zu verbinden ist ein klares Zeichen dafür das sich jemand nicht mit der entsprechenden Thematik auskennt. Die schlimmsten Verursacher von Müll und Partyspuren sind normalerweise in ihrem restlichen Leben ganz normale unauffällige Bürger. diese mit den Randständigen in einen Topf zu werfen ist schlicht falsch.
    Die sinnvollere Lösung wenn die Eltern sich selbst nicht getrauen den Mund zu öffnen wäre wohl ein Sozialarbeiter (oder auch ein freundlicher Quartierpolizist) der dafür sorgt das gewisse Grundregeln von allen Anwesenden eingehalten werden.

    • Lehrzeit sagt:

      Ich empfehle: hingehen und es selber versuchen. Sozialarbeiter und freundliche Quartierpolizisten werden als Erste angepöbelt. Die gehen einzeln dort nicht hin. Die Leute werden auch ohne Bänke tagsüber dort sein, denn es hat Mauerbänke aus Stein, die sich nicht demontieren lassen. Ich nehme an, das demontieren der Bänke soll verhindern, dass dort in der warmen Jahreszeit auch geschlafen wird.

      • Lehrzeit sagt:

        Es erstaunt mich, wie das Ausmass von Rücksichtslosigkeit und Gewalt seitens Randständiger hier verniedlicht wird. Wenn es allerdings um Jugendlîche geht – da herrscht Nulltoleranzstimmung. Dabei dürfte es schwierig sein, weniger aggressive Jugendliche hinzubekommen in einem Umfeld, dass Aggression toleriert, sobald die Leute sich den gesellschaftlichen Normen entziehen.

      • talon sagt:

        @lehrzeit
        Es kommt auch sehr auf das Verhalten von einem selbst drauf an. Körpersprache sagt sehr viel aus. Und wenn ich jemanden von vornherein als assoziales Arschloch abstempele, ist die Reaktion meines gegenübers natürlich vorprogrammiert.

      • mila sagt:

        talon, ein ähnlicher mechanismus läuft ab, wenn man eine bestimmte gesellschaftliche gruppe – zum beispiel die frauen – alle über einen kamm schert. wenn du dich in zukunft etwas differenzierter ausdrückst, werden wir wohl doch noch ganz vernünftig miteinander reden können.

      • talon sagt:

        @mila
        Da gebe ich dir im Prinzip recht. Aber…., bei den Gendersachen geht es um die Gesellschaft, nicht um das Individuum, deshalb muss hier nach der Masse geschaut werden, wie sich diese Verhält, dabei kommen dann diese sachen raus, wie „Die Frauen oder die Männer“. Damit sind im Prinzip nicht alle gemeint, sondern nur die mehrheit. Bei Lehrzeit hingegen ist das auf das Individuum heruntergebrochen, diese auseinandersetzungen. Habe ich jedenfalls so verstanden.

  • dan sagt:

    Es reicht! An der Langstrasse wohnen und sich über den Lärm beklagen, neben eine Kirche ziehen und verlangen, dass das Geläut abgestellt wird, ein Haus in der Anflugschneise kaufen und sich dann über den Fluglärm echauffieren. Fällt alles in die gleiche Kategorie. Wenn Eltern für Ihre Kinder eine heile Welt möchten, sollen Sie aufs Land ziehen. Nur kacken dort auch Katzen in den Sandhaufen und das Risiko in einer Jauchegrube zu ertrinken ist massiv höher als in der Stadt. Kinder in der Stadt müssen lernen mit ihrer Umgebung klarzukommen und dazu gehören auch Randständige mit Hunden

    • Carlito sagt:

      Das sagen Sie, wohnen wahrscheinlich auf dem Züriberg und kommen nur an die Langstrasse, weil man hier ja feiern darf und keine Rücksicht nehmen muss, alle, die da leben (und schon lange vor der elenden Entwicklung der Strasse zur Trendyszenerei hier gelebt haben), werden nun von Jungyuppies und Möchtegern-Szenies wie Ihnen mit Lärm belästigt und verdrängt. Es können sich nicht alle aussuchen, wo sie wohnen, Herr dan. Rücksicht ist das Zauberwort…

      • dan sagt:

        Es wäre schön, könnte ich auf dem Zürichberg leben. Auch ich wurde wegen einer Luxussanierung aus meiner bezahlbaren Wohnung geworfen.Fakt ist jedoch, dass das Langstrassequartier noch nie heile Welt war. Die Diskussion sollte sich um den unsäglichen „Erlaubt ist was nicht stört“-Slogan drehen. Wer bestimmt was stört und was nicht? Kinder die herumtollen und ständig schreien kann man niedlich finden oder sie gehen einem gehörig auf den Sack. Wer hat jetzt recht? Toleranz ist das Zauberwort. Vor allem in einer Stadt in der man sich nur schlecht aus dem Weg gehen kann.

    • Orlando S. sagt:

      oh je. Okay, strengere Gesetze gegen Loitering, aber subito!

    • Sportpapi sagt:

      Ah, Orlando hat ein neues Wort gelernt. Aber wie passt dieses Verbot zu den garantieren Freiheiten? Selbst Faulheit ist ja nicht verboten. Wegweisen, weil sie das schöne Stadtbild stören?

    • mila sagt:

      ich glaube, mit strikten littering-regelungen (u.a. saftige geldbussen) liessen sich viele negative auswüchse des loitering sozusagen im neben-effekt bändigen.

      • Orlando S. sagt:

        Man sollte auch verwahrlostes Äusseres (ungewaschene Haare und schäbige Kleider, Körpergerüche, bleiche, eingefallene Gesichter, stinkende Köter und heiser-lallende Brüllstimmen) als eine Form des Littering betrachten.

        Wider die ästhetische Umweltverschmutzung! 😉

      • Andi sagt:

        Dann hätte es wohl nie einen Diogenes und manch anderen Philosophen gegeben. Und das wäre doch schade, nicht?

      • Sportpapi sagt:

        Jawohl! Und ebenfalls weg mit den Anzugträgern. Und weg mit übergewichtigen Girlies in Leggins. Und weg mit langhaarigen, unrasierten Typen.

      • Sailing sagt:

        Wider die geistige Umweltverschmutzung! Wider die Hetze! 👿

      • mila sagt:

        orlando, aber nein. dann müsste ich auch gegen meine kinonachbarin, der sich der sinn für die existenz des deos offenbar nicht erschlossen hat, vorgehen können. kann ich aber nicht. oder gegen den herrn, der morgens im aftershave gebadet hat und nun die S-bahn verpestet. oder gegen den politiker mit betonierter gel-frisur (das abschreckendste beispiel bildet einmal mehr herr guttenberg). und sowieso, vielen anzug-trägern würde ich das tragen selbiger verbieten, weil sie nicht selten lächerlich darin aussehen. frau möchte optisch auch unterhalten werden.

      • mila sagt:

        sportpapi, schon wieder einer meinung! das wird ja langsam unheimlich.

      • StefanB sagt:

        OK, dann sollte man auch gewisse Äusserungen von links- wie rechtsradikalen Elementen verbieten – wegen geistigem Littering!
        Das Dumme dabei ist aber: Wenn wir die Gesellschaft als einen Stab betrachten, und wir die beiden Extreme links und rechts abschneiden, dann erhalten wir einfach die Extreme etwas näher in der Stabmitte. Und wenn man dann das ganze immer wiederholen, merkt man plötzlich, dass man ganz einsam dasteht…

      • Orlando S. sagt:

        @mila: uuups, sie würden meine Haarpracht nicht mögen! Sie stehen also eher auf Kurzhaartypen in nicht sehr eleganter Kleidung. Hmkey, ich ziehe jedenfalls den Herrn, der im Aftershave gebadet hat dem ungeduschten Rauchertussi mit hastig aufgespritztem CK und fettigem Haar allemal vor.Und mit der Kleidung wollen wir besser gar nicht anfangen!

      • mila sagt:

        was hat gel mit der haarlänge zu tun? das müssen sie mir schon erklären. und ein anzug kann geradezu spektakulär wirken, wenn er auf seinen träger abgestimmt ist. lieblos von der billigsten kaufhausstange zusammengekauft bildet er jedoch meist einen traurigen anblick. wobei die übergewichtige legginsträgerin ebenfalls keine besonders vorteilhafte silouette abgibt – und zu allem übel noch den guten ruf dieses an sich sehr ansehnlichen kleidungsstücks ruiniert.

      • Sportpapi sagt:

        Ansehnliches Kleidungsstück! Aber sicher nicht. Eine schne Frau kann einfach tragen, was sie will. Deshalb gibt es Frauen, die selbst in Leggins gut aussehen. Aber wer bin ich, um über Kleider zu urteilen…

      • mila sagt:

        vorteilhaft ist auch nicht, wenn man bei der silouette das h vergisst…

      • mila sagt:

        siehst du, sportpapi, auch du wurdest für die leggins nachhaltig verdorben… leggins und strümpfe sind toll. punkt. vor allem in kombination mit einem netten absatz.

      • Orlando S. sagt:

        Mancher Männer Haar sieht einfach nicht gut aus, wenn es ungeformt in den Morgen entlassen wird. Und ein zuviel Aftershave hat mich ehrlich noch nie gestört.

        Ihr Rumgehacke auf übergewichtigen Damen erstaunt. Es gibt ihrer wirklich einige sehr attraktive Exemplare. Oder sagen wir so: es gibt ihrer mindestens soviele wie unattraktive, heruntergemagerte Hüttenkäsefrauen ohne Ausstrahlung, Weiblichkeit, nichts.

        Ausserdem kann man für die Figur in den meisten Fällen nichts, ich habe von Gepflegtheit, äusserer Erscheinung und olfaktorischen Aspekten gesprochen. Die sind Figurunabhängig.

      • mila sagt:

        sehen sie, ich habe auch nichts gegen unterschiedliche figurformen – überhaupt nichts. ich war auch mal rundlicher als ich es jetzt bin, und davon ist die welt nicht untergegangen (inzwischen muss ich mir jahrhaus, jahrein anhören, ich solle doch mehr essen – ich esse, und wie! und zwar keinen salat). doch man sollte sich seinen formen entsprechend anziehen. speckröllchen, die aus zu engen kleidungsstücken hervorquellen, sind einfach nicht ästhetisch.

        sie kochen doch gerne. kennen sie nigella lawson? von der könnte sich wohl noch so manche frau was abschauen (nicht nur kochtechnisch).

      • Sportpapi sagt:

        Übergewicht wurde vor allem im Zusammenhang mit unpassender Kleidung thematisiert. Und ausserdem hat Gewicht schon auch etwas mit Körperpflege zu tun, oder? Aber stimmt – ein paar Pfunde mehr sehen häufig besser aus.

      • Orlando S. sagt:

        So so, Gewicht hat etwas mit Körperpflege zu tun? „Schmink dich dünn, dusch ich schlank“?

        Mein Post an Sportpapi von früher wurde nicht durchgelassen. Ich gehe auf seine weichhirnigen Drauflosschwatz-Anwürfe (mal schreiben, vielleicht kommt mir was in den Sinn) und seine Versuche, mir das Wort im Mund zu verdrehen, nicht mehr ein.

        Er hat offenbar keinen Begriff von logischer Konsistenz und wirft vorwurfsvoll mit Begriffen um sich, die er nicht versteht. Wer „liberale Gesellschaftsordnung“ als eine Staatsform ohne Polizei versteht, ist es nicht Wert, dass man auf ihn noch weiter eingeht.

      • mila sagt:

        wissen sie, orlando, wie nigella und mila sich einen späten mitternachtsimbiss vorstellen? in etwa so: http://www.youtube.com/watch?v=KQejeG2yUJQ

        so viel holde weiblichkeit sollte auch sie wieder besänftigen. sportpapi, übrigens, körperpflege und gewicht sehe ich auch nicht als äquivalente begriffe an. ein guter freund von mir war, wie sie wohl sagen würden, stark beleibt. dennoch konnte er die nächte länger durchtanzen als ich – eleganter zudem auch.

      • Orlando S. sagt:

        Ihr unverbesserlichen dekadenten Weiber mit eurer Zucker- und Kalorienlust! 😀

        Schuhe und Desserts – davor ist keine von euch gefeit, da verflüchtigt sich jeglicher apollinische Geist in schierer Wollust!

      • mila sagt:

        da haben sie gar nicht mal so unrecht, orlando. vergessen sie nur bloss die handtasche nicht, die gehört zum heiligen dreigestirn delirisch-weiblicher glückseligkeit mit dazu.

      • Globetrotterin sagt:

        Na, bei den Desserts bin ich mir da nicht so sicher. Und wenn ich mich da so an die 12-Zylinder erinnere, sind Schuhe wohl eine eher vernachlässigbare kleine Sünde.

      • Orlando S. sagt:

        stimmt, die Handtaschen, wo sich wahre weibliche Privatuniversen drin befinden, ein unerschöpfliches Reservoir an Artefakten aller Art. Wie in einer Ursuppe schwimmt da die ganze weibliche Person auf dem Boden und in Hundert Seitentässchen der Handtasche.

        Schon mal gefragt, wieso wir Männer uns instinktiv nicht dafürhaben, in einer Dame Handtasche rumzuschnüffeln? Ich glaube wir befürchten unterschwellig, die Handtasche könnte uns hineinsaugen in ihren Uterus-ähnlichen Beutel und wir wären für immer verloren. Wir haben Angst davor.

        Okay, es gibt psychologisch bestimmt bessere Erklärungen.

      • Sportpapi sagt:

        @Orlando: Ihre einseitige Gesprächsaufkündigung nehme ich zur Kenntnis. Fehlende Logik habe ich Ihnen auch schon vorgeworfen – jetzt kommt das halt zurück, wie bei kleinen Kindern. Auch gut. Werde aber meinerseits weiterhin kommentieren, wenn Sie – selten genug – wieder einmal etwas Konstruktives zum Thema beitragen.
        @mila: Natürlich hat Gewicht etwas mit Körperpflege zu tun, von Aequivalenz habe ich selbstverständlich nie gesprochen. Der Kehrschluss, dass Übergewichtige zu wenig auf ihren Körper achten, ist aber nicht zulässig. Und mit Fitness hat es auch nicht immer zu tun. Aber häufig.

      • mila sagt:

        globe, in griechenland gibt es diesen abgöttisch sahnigen joghurt. verfeinert mit einem klacks honig, kann ich mich seinem lockruf nicht entziehen, du etwa? wobei, mit gurken, dill und knoblauch harmoniert er ebenfalls bestens. schwierige entscheidung. 😛

        orlando, bewahren sie sich nur weiter einen solchen gesunden respekt vor handtaschen. sie bergen in der tat unerfindliche abgründe, die für männer schnell zu tödlichen fallen werden können. anders gesagt: so genau wollen sie über eine frau gar nicht bescheid wissen, oder?

      • Katharina sagt:

        mila, nigella ist zwar sehr delicous, aber britische kueche ist ein greuel. das video zeigt ja nicht das eigentliche desert danach, aber mit so einer ladung cholesterin aus einem vermanschten brei mit diesen graesslichen gipfel aus dem backautomaten, da vergeht der appetit auf nigella fast. aber nur fast.

        but she’s got the right curves an the right spots.

      • Globetrotterin sagt:

        Ja, Mila. Generell würde ich zwar die griechische Küche nicht immer als kulinarisches Highlight bezeichnen, aber gewisse Dinge sind in der Tat köstlich. Wie z.B. Joghurt. Da kommen mir in der Schweiz immer die Tränen, wenn ich dieses wässrige Sösschen essen soll. Auch als Tsatsiki (mit Knoblauch, Gurken, Salz + Pfeffer schmeckt er einfach toll. Kürzlich hat mir grad jemand erzählt, dass es bei Manor griechischen Joghurt der Marke „Total“ geben soll. Der schmeckt hervorragend. Schau doch mal nach.

      • mila sagt:

        nun, ich würde eher ein brioche-artiges gebäck benutzen als englische croissants. du hättest nigella erst sehen sollen, als sie scones mit golden syrup gemacht hat, das war geradezu devilish (für mich in erster linie wegen der scones, das negligé war aber auch o là là). die englische küche ist übrigens schlechter als ihr ruf. wir sind mit einem engländer befreundet, der uns jährlich zu einem british x-mas dinner einlädt. ich kann nicht anders: ich liebe yorkshire pudding, christmas cake, brandy butter &c. am nächsten tag fühle ich mich zwar jeweils hundeelend (und schwer), aber sei’s drum.

      • mila sagt:

        muss nigella jetzt plötzlich auf freischaltung warten? das ist nicht nett.

        danke für den hinweis, globetrotterin. ich hab die marke auch schon gesehen, bin bislang jedoch (noch) beim griechischen joghurt von migros geblieben. und der schmeckt leider doch nicht so ganz authentisch.

      • Katharina sagt:

        nigella

      • mila sagt:

        nun, ich würde eher ein brioche-artiges gebäck benutzen als englische croissants. du hättest nigella erst sehen sollen, als sie scones mit golden syrup gemacht hat, das war geradezu teuflisch (für mich in erster linie wegen der scones, das negligé war aber auch o là là). die englische küche ist übrigens schlechter als ihr ruf. wir sind mit einem engländer befreundet, der uns jährlich zu einem british x-mas dinner einlädt. ich kann nicht anders: ich liebe yorkshire pudding, christmas cake, brandy butter &c. am nächsten tag fühle ich mich zwar jeweils hundeelend (und schwer), aber sei’s drum.

      • mila sagt:

        es hat wohl weder an nigella gelegen noch an einem englischen wort, das ich benutzte. auch ein zweiter anlauf ist gescheitert. vielleicht wegen dem negligé?

      • Orlando S. sagt:

        Nun denn, das nächste Mal wenn ich an einem Lebensmittel-Manor vorbeikomme stürze ich mich als erstes auf das Milchgestell!!!
        (Ich hatte solchen Joghurt im Hinterland von Antalya, mit Mohnsamen, zerstampften Pistazien und Honig. Ich bin fast gestorben, so gut war das!

        @mila: Nein, nein, ich hätte Angst ich verlöre die Hand, wenn ich da reingrapschte!

      • mila sagt:

        wenn sie wüssten, was sie mir gerade antun, orlando… ich habe irgendwo ein rezept für eine safrancrème auf basis solchen joghurts, welche mit pistazien zu verfeinern ist. ich sollte es bei gelegenheit hervorkramen.

        zum zweiten punkt: für die ruchlose männliche entweihung einer handtasche gäbe es auch keine angemessenere strafe, wenn sie mich fragen.

      • mila sagt:

        so, katharina, jetzt ist der sündige post erschienen, sogar in zweifacher ausführung.

      • Globetrotterin sagt:

        Apropos britische Küche: So ein knuspriges Leg-of Lamb mit Mint Sauce (natürlich frisch mit Essig, Zucker und Mine) habe ich früher immer sehr genossen – aber das ist Jahre her, bevor ich auf Vegi umgestellt habe.

      • Patricio Geopardi sagt:

        Äh, dann, Kat, stehst Du auf Frauen, die Dir ähnlich sehen? Nigella könnte Deine Schwester sein, wenn ich das richtig sehe…

      • mila sagt:

        und führe uns nicht in versuchung, globetrotterin… wobei, bei lamm wäre mir eine mediterrane zubereitung mit knoblauch und thymian, oregano und/oder rosmarin doch lieber.

      • Orlando S. sagt:

        Die britische Küche, wie sie Globetrotterin schildert, ist halt eine Art stehengebliebenes Kulturprodukt, wie die ganze Vikorianische Zeit in vielerlei Hinsicht den ganzen europäische Kulturraum aufsog und wiederspieglte, aber selber kaum Neues (wenn aber auch formidables, verarbeitetes, verfeinertes etc) hervorbrachte. Vielleicht ist die Mintsauce etwas authentisches, aber der Rest ist einfach die europäisch konsoldierte Küche des Grossbürgertums. With a glass of Claret.

        Mein Gascogne-Lammbein opfere ich im Ofen, gespickt mir Knoblauch, Speckweissem, mit Rotweinmarinade, Rosmarin, Thymian.

  • Ella Müller sagt:

    Soll man denn abwarten und zusehen, bis sich eine „Szene“ gebildet hat und noch etwas passiert, auf dem Kinderspielplatz?
    Wird etwas unternommen, ist’s nicht gut, wird nichts unternommen, auch nicht. Wohin nun?

    • StefanB sagt:

      Es sagt ja niemand, dass man nichts hätte unternehmen sollen. Aber einfach an einem halben Tag alle Bänke und die Pingpong-Tische abzumontieren, halte ich einfach für den bequemsten Weg, ohne sich gross überlegt zu haben, was man tun könnte. Aber eine Lösung ist das eben nicht…

      • Patricio Geopardi sagt:

        Naja, das Problem ist gelöst, allerdings auf Kosten des einen Teils der Bevölkerung. Und sowas kann, da gebe ich Dir Recht, als Schnellschuss nur etwas Unfaires sein.

  • freddy huber sagt:

    Da Herr Vetter noch „kinderlos“ ist sei ihm verziehen, der Begriff „Randständige“ ist übrigens verharmlost, früher sagte man „Pack“ oder „Säufer“ was der Sache näher kommt, diese Personen haben in der Nähe von Spielplätzen und Parks in denen viele Familien unterwegs sind effektiv nichts zu suchen, die Stadt Zürich hat doch Alki-Stüblis eingerichtet, also dann, liebe „Randständige“ dort seid ihr richtig.

    • Das einzige TAlkstübli das ich kenne ist heute ein Kafi

    • Patricio Geopardi sagt:

      Nein, Freddy, das Pack gehört konsterniert, sofort. (Und wer nicht weiss, was ich damit meine, bitte bei Niklaus Meienberg nachlesen).

      • Patricio Geopardi sagt:

        Und von wegen randständig: http://www.youtube.com/watch?v=l5G30YGgwqE

      • Rotkäppchen sagt:

        Ähm, konsterniert blicke ich jetzt auf die Buchstaben, die du da auf uns losgelassen hast. Du schlauer Patricio du. Keine Ahnung von der Bedeutung von Wörtern aber grosse Sprüche klopfen, gell, wenn d’weisch was i mein’… 👿

      • Patricio Geopardi sagt:

        Haha, Käppchen, Meienberg berichtet von einem Gespräch mit einem Offizier der Schweizerischen Milizarmee, der wackeren, wo dieser meint, man müsse die Linken (oder waren es die Netten? Egal.) alle „konsternieren“ und auf Meienbergs konsternierte Rückfrage meinte der Of „Na, in so Lager einsperren, konsternieren halt…“

      • Rotkäppchen sagt:

        Ach soooo, hätte halt doch mehr Niklaus Meienberg lesen sollen, dann wäre er vielleicht nicht wegen dieser unsäglichen Gleichgültigkeit der Intelligenzverweigerer zugrunde gegangen. Ja, kastrieren sollte man sie, diese Rumkommandierer in und ausserhalb der bewehrten Kollektivbeweihräucherungs-Gilde… Der war aber vom feinsten, Patricio, wow! 😀

      • Orlando S. sagt:

        Meienberg wurde besoffen von ausländischen Jugendlichen spitalreif geschlagen und hat sich dann das Leben genommen, sie Leuchte!

        Und würde er noch leben, schriebe er heute für die Weltwoche.

        Genau wegen der sich kollektivbeweihräuchernden und anderen mit KASTRATION drohenden Gutmenschen-Fraktion wie ihnen, sie Fascho-Tussi!

      • Rotkäppchen sagt:

        So ein hirnverbrannter Quatsch kann ja nur von einem kommen, der sich betroffen fühlt mit meiner Aussage, Chauvinist Orli!! Meienberger würde sich im Grab umdrehen, wenn er für die HEUTIGE Weltwoche schreiben müsste. Er hat es getan bevor sie geblochert und geköppelt…ähm…kastriert wurde in ihrer Einmaligkeit früher. Da war ich noch regelmässige Leserin..das hat übrigens kein geringerer als Filmemacher Alexander J. Seiler über ihn gesagt: «Ein Niklaus Meienberg ist nicht am Widerspruch, nicht an Ausgrenzung oder Verfemung zugrundegegangen, sondern an Gleichgültigkeit». 😈

      • Orlando S. sagt:

        Meienberg war ein Nonkonformist, sie Kapuzenhohlkopf, kein Rotkäppli-Genosse. Sein Marxismus war inetwa so ausgeprägt wie sein Katholizismus. Überhaupt sagen sie ja selber, dass sie ihn nicht gelesen haben. Mit Blocher hätte der sich vorzüglich verstanden (keep your enemies closer), aber was bringt es überhaupt darüber zu mutmassen…

        Tatsache ist, er wurde von schwarzafrikanischen Kriminellen halb totgeprügelt und hat sich daraufhin das Leben genommen.

      • Patricio Geopardi sagt:

        „Wargasm on Constitution Avenue“ ist ein grandioses Stück in der Weltwoche über den Konfettiregen über den Soldaten des zweiten Golfkriegs in NY, habe ich gelesen an einem Tischchen im F-Geschoss der ETH, als ich irgendeine Übung machen sollte. Ich erlebte sehr selten so viel Genuss beim Lesen von deutschsprachigen journalistischen Texten. Bei Constantin Seibt komme ich dem manchmal nahe.

        Und als M. kurz darauf starb, war ich richtig traurig.

      • mila sagt:

        die aussage, dass meienberg in erster linie ein nonkonformist war, würde ich doppelt und dreifach unterstreichen.

      • Anna2 sagt:

        @Orlando: nicht Weltwoche, WoZ! Meienberg pflegte keine Attitüden, die man wechseln kann wie die Hausschuhe – dem war es ernst. Der Überfall ist ein Elend. Ob das allerdings direkt zu seinem Freitod führte, bezweifle ich, es dauerte noch ein Jahr. Obendrein soll er bipolar gewesen sein (alte Bezeichnung: manisch-depressiv). Schon das bringt ein hohes Suizidrisiko mit sich.

        Dennoch gehe ich in der Randständigen-Frage ausnahmsweise mit Ihnen einig. Wer im Ernst sagt, Eltern sollten sich hinstellen und wehren, hat noch nie gesehen, was eine Bierflasche anrichten kann. Unschön.

      • Orlando S. sagt:

        „Meienberg wollte bald so etwas wie Freundschaft. Aber Blocher hatte schlicht keine Zeit für so etwas und auch etwas Angst davor. Dann, als der Golfkrieg ausbrach, brachen bei Meienberg die Dämme. Eines Nachts, zwei Uhr, sagt Blocher, habe bei ihm das Telefon geklingelt.Meienberg am Apparat, wahnsinnig. Sie waren per Sie, aber in jener Nacht duzte Meienberg Blocher. «Du bist der Einzige, der die Welt jetzt noch retten kann!», habe er ausgerufen. «Neinein, ich glaube nicht, dass man die Welt retten muss», antwortete Blocher. «So schlimm isches nöd.»

        Tagi-Magi, 28. Nov. 2008

      • Anna2 sagt:

        Man soll nicht alles glauben, was erstens in der Zeitung steht und was zweitens Leute im Affekt so verzapfen. Vor Blocher haben nicht nur gestandene Alt-Linke Respekt, das gebe ich zu. (Als im Freundeskreis das blanke Entsetzen darüber ausbrach, dass er im Bundesrat gelandet war, hat meine Gelassenheit meinen Ruf aufs Spiel gesetzt.) Aber wer sagt uns, dass Meienberg (Friede seiner Asche! Ehre seinem Andenken!) das wirklich gesagt hat? Und wenn ja, dass er da nicht stockbesoffen war und im Morgengrauen alles etwas nüchterner sah?

  • Felix Baur sagt:

    Sehr guter Beitrag, merci. Die Intoleranz erlebt zur Zeit ein Hoch. Wer diese schuert, muss ja nicht mehr erwaehnt werden.

    • Petra Panthera sagt:

      Verraten Sie uns doch bitte, wer diese Intoleranz schürt. Von wem bin ich geschürt worden, dass ich das aggressive Rumgeschreie der Randständigen nicht tolerieren mag? Wer schürt meine Intoleranz gegenüber verbaler und physischer Gewalt? Wer schürt meine Intoleranz gegenüber Scherben, Zigarettenstummel, Uringestank? Was muss ich tun, um toleranter zu werden gegenüber einer Horde Alkoholiker, die dauernd am Schreien sind?

      • Globetrotterin sagt:

        @Petra Panthera:
        Wie wär’s mit ein wenig Demut und Dankbarkeit darüber, dass Ihnen selbst ein solches Schicksal erspart geblieben ist? Dass Sie Eltern hatten, die sich um Sie kümmerten, dass Sie eine gute Schule besuchen durften, dass Sie eine Ausbildung erhielten, dass Sie mit Ihrem Lebensstil von der Gesellschaft akzeptiert werden, dass Sie beim kleinsten Wehwehchen zum Arzt gehen können, dass Sie ein Zuhause mit einem vollen Kühlschrank, Heizung und einem weichen warmen Bett haben, et., etc., etc..

  • Daddy_cool sagt:

    Was bleibt denn anderes übrig, als die Bänke etc abzuschrauben???
    Hier einige Beispiele eigener Erfahrungen:
    – Spielplatz Artergut: Beliebter Treffpunkt für jugendliche Kiffer, die Müll und Scherben hinterlassen. Wobei ich mich immer wieder frage, was kiffende Kids Di morgens um 10:00 auf einem Spielpaltz zu suchen haben
    – Abgesperrter (!) Spielplatz am Zürihorn: Mit anderen Eltern konnten wir nach einem Botellon von Hand die Scherben vom Boden und dem Sandhaufen zusammenlesen. War ein super Ausflug mit den Kindern 🙂
    Randstündige und Drögeler haben auf Spielplätzen nichts verloren.

    • Florian Meier sagt:

      Randstündige und Drögeler haben auf Spielplätzen nichts verloren. Korrekt, aber auch für Singles und Jugendliche ab 16 gilt dies. Umgekehrt haben aber auch Eltern mit Kindern bis 16 nichts in Szene-Cafes und Bars zu suchen. Egal zu welcher Tageszeit. Wenn beide Seiten das einsehen, dann sollte es auch keine Probleme mehr geben.

      • Patricio Geopardi sagt:

        Ja, genau, ich bin für strikte Aufteilung der Gesellschaft in Kasten und deren Organisation dergestalt, dass die Kasten möglichst wenige Berührungspunkte haben.

  • Foxy Brown sagt:

    Auch ich danke für diesen Artikel.

  • Lars Finster sagt:

    Ich glaube es geht um Bierdosen, Flaschen, kaputte Flaschen (scherben) und was sonst noch die Jugendlichen oder andere Hänger dort liegen lassen… Reinigungskräfte zu teuer?

  • Petra Panthera sagt:

    Es geht nicht darum, dass jemand im Park Bier trinkt, es geht darum, dass die Randständigen extrem aggressiv sind, ständig aggressiv herum schreien, sich ständig laut angifteln, ständig schlechte Stimmung verbreiten, ständig aufeinander losgehen.
    Wieso soll eine Mehrheit, sich von denen drangsalieren lassen? Ich habe selbst keine Kinder und will auch keine. Aber mich nervt die aggressive Dominanz der Randständigen.

    • Sailing sagt:

      hat was, leider.

    • Lehrzeit sagt:

      Genau darum geht es. Wie sollen auch Kinder lernen, sich angemessen zu benehmen wenn sie täglich mit Leuten konfrontiert sind, die ohne Sanktionen ihren Impulsen und Aggressionen freie Bahn gewähren, auch gegenüber Polizei etc.

    • Globetrotterin sagt:

      Habt Ihr Euch schon mal überlegt, was diese Leute so hat werden lassen? Ihr kommt mir vor wie Mediziner, die Symptombekämpfung betreiben, statt den Ursachen des Leidens auf den Grund gehen.

      • *sigh* sagt:

        Lassen Sie mich raten: Das patriarchale System das keinem weiblichen Götterwesen erlaubte sich um diese armen Kreaturen zu kümmern um sie zurück gen Himmel zu führen?

      • Globetrotterin sagt:

        Sigh, Sie sind ja ein ganz Schlauer!

      • Patricio Geopardi sagt:

        Hm, sigh, Dein Name lässt mich schon aufseufzen… Nein, Globine soll ihre Frage selbst beantworten, sie ist nämlich keine rhetorische. Und ehrlich gesagt, ist das Phänomen der Randständigkeit nicht irgendwie einfach zu erklären, und das weiss Globine genau.

      • *sigh* sagt:

        Wohl wahr, wohl wahr.. Daher eben DIESE Antwort darauf.
        Bin eigentlich auch kein Freund von Zynismus, bloss schreien manche „Besserwisser-Unterstellungen“ geradezu nach einer adäquaten Antwort. In dem Sinne habe ich dem Thread, der auf eine echte Antwort gefolgt wäre, bloss ein wenig vorgegriffen – wir wären schlussendlich dann ja doch wieder da gelandet.

      • Patricio Geopardi sagt:

        Wenn sie jetzt nur nicht abgeschreckt ist, eine etwas gehaltvollere Antwort zu machen…

  • Hansdampf sagt:

    Kompliment für den Text – inhaltlich wie formal.

  • sailing sagt:

    (lol)

  • Bitta sagt:

    wir wurden erst gestern im Tram von einem sogenannten „Randständigen“ angegriffen – er hat versucht, meinen 2jährigen zu treten und mein 4monatiges Baby am Kopf herumzureissen. Und da soll ich mich nicht aufregen? Klar ist nicht jeder Bier trinkende Randständige aggressiv, aber dass Alkohol das Potential erhöht, ist nun mal eine Tatsache. Genausowenig mag ich besoffene „normale“ Jugendliche um meine Kids herum, das passiert nämlich auch oft genug, zB jeden Samstag im Schindlergut – kiffen und saufen und nebendran spielende Kinder im Sandkasten.

    • Andreas Müller sagt:

      MIt einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit werden auch ihre Kinder einmal samstags Alkohol trinken. Mein Gott, was ist denn so schlimm daran? Wo dürfen sich denn Jugendliche heute noch aufhalten? Ich bin manchmal froh, dass ich meine „wilde Zeit“ verlebt habe, als man auch mal samstagabend auf einem Spielplatz ein Bierchen kippen konnte, ohne dass gleich die Sittenpolizei vorbeigeschaut hat.

    • marc sagt:

      nehmen wir alle sitze vom tram weg, damit keine „randständigen“ dort sitzen können!

      • Orlando S. sagt:

        🙂

        Ich finde das Abmontieren auch nicht wirklich eine sinnvolle Massnahme. Die Polizei kann doch Zusammenrottungen von Menschen auflösen, oder? Das wäre ein Weg. Und es braucht nicht mal Wasserwerfer und Taser dazu 🙂

      • Globetrotterin sagt:

        Orlando, wir sind doch hier nicht in China! Sind Sie noch zu retten?!!! – In unserem Land herrscht Versammlungsfreiheit und keine Militärdiktatur!

      • Orlando S. sagt:

        Ein grölender, trümmliger Haufen von Besoffenen ist eine Versammlung? Zweck? Organisatoren?
        Der Park ist Grund der Stadt und selbstverständlich kann diese eine Wegweisung verfügen, genauso wie wenn sich die Gesellen in der Lobby im Stadthaus einquartieren würden.

        Wie immer, sie haben keine Ahnung!

      • Patricio Geopardi sagt:

        Nein, O, Du hast keine. In der Schweiz darf man sich versammeln, wo man will (praktisch, wo man will, auf öffentlichem Gelände), wann man will. Wenn sich 30 Leute versammeln, und Probleme verursachen, darf die Bullerei schon eingreifen, wenn aber keine Probleme verursacht werden, mitnichten. Und Grölen und Saufen sind für sich genommen noch nicht problematisch in den meisten Fällen.

    • Patricio Geopardi sagt:

      Mich hat auch schon ein „Randständiger“ angegriffen, und ich sehe weder reich noch schwach aus. Er war zwar ziemlich zu, also hat er mich eigentlich gar nicht getroffen mit seinen Schlägen. Ich sehe das aber als individuelle Sache, die geschieht, wenn die Obdachlosen allein sind. Wenn sie in kleineren Gruppen sind, sind sie friedlicher, meiner Erfahrung nach.

      Druck erzeugt allerdings Gegendruck. Ist so, mila, oder?

      • mila sagt:

        ja, da hast du recht. aber trotzdem möchte ich nicht in so eine situation kommen, wie sie bitta oben geschildert hat. mit zwei kleinen kindern hat sie den mann sicher nicht provoziert.

  • Peter Panther sagt:

    Danke dir Gabriel Vetter für diesen Artikel!

    • Mali sagt:

      Dank euch allen, die ihr euch für mehr Toleranz einsetzt…und das sage ich als Mutter von 2 (mittlerweile erwachsenen) Kindern, die sich – oh Schreck, oh Graus – auch schon mal in der Berner Reithalle aufhalten. Es ist schon beschämend, welche Luxusprobleme wir hier haben! Japan versinkt in strahlender Ohnmacht, Kinder hungern weltweit, blutige Bürgerkriege. Und wir lassen unter starkem Polizeischutz (was da wohl eine „Mann“-Stunde kostet?) Parkbänke und Ping-Pong-Tische abbauen. Als ob es damit einen „Randständigen“ weniger gäbe!!

      • Brunhild Steiner sagt:

        Naja Mali, ich kann Ihnen aber auch sagen dass die Gruppe um die es da geht
        in den von Ihnen aufgezählten Gebieten auf noch viel weniger Toleranz und Verständnis als hier stossen würde.
        Ein bisschen einfach das bloss als Luxusproblem zu sehen.
        Immerhin sorgen ua unsere Steuern dafür dass die Betreffenden nicht um ihr Überleben kämpfen müssen sondern überhaupt die Zeit haben im ungünstigen Fall zu einer „Belästigung“ zu werden.

  • Lehrzeit sagt:

    Ich arbeite in dem Quartier. Die Randständigen sind wirklich welche, es sind Leute, die sich den ganzen Tag dort aufhalten und sie sind teilweise klar Alkoholiker und aggressiv. Erwachsenen, aber auch Kindern gegenüber. Kinder fürchten sich vor den Leuten. Sie haben teilweise Hunde, welche auch nicht gerade vertrauenserweckend erzogen sind und ungeniert in den Planschbecken für die Kinder baden und auch mal reinkacken. Ich bin nicht der Meinung, dass der tragische Umstand dass jemand aus der bürgerlichen Gesellschaft herausgefallen ist, ihm das Recht auf verbale und physische Grobheit gibt.

    • Mark Tobler sagt:

      Solche Verhaltensweisen sind tatsächlich sehr unangenehm, asozial und rücksichtslos. Aber wäre die Entfernung des Planschbeckens in diesem Fall eine adequate Lösung?

      • Auguste sagt:

        hmm…, wenigstens müssten wir dabei nicht befürchten, ihnen über den weg zu laufen.

      • Lehrzeit sagt:

        Noch besser wäre das Entfernen der Kinder. Die sind mobiler. Das Planschbecken ist leider in die Erde eingelassen und betoniert, es wurde übrigens auch schon eine Saison lang als Blumenbecken gebraucht, ein früherer Versuch das Problem zu lösen. Das ist auch eine gute Idee, die Hunde sch*** lieber in Erde.

    • Orlando S. sagt:

      Das unterschreibe ich!

      Die normalen Bürger sollten sich langsam zur Wehr setzen!

      • the man sagt:

        Normale Bürger? Sie? LOL

      • Stadtkind sagt:

        Genau die Stadt wird terrorisiert von Alkis, ihre Höllenhunde und Morgens um 10.00 Uhr (@Daddy_cool ) auf dem Spielplatz kiffende Jugendliche! Wo genau leben sie? In Chicago? Anhand der Schilderungen hat man das Gefühl das sei Alltag!? Lustig wie immer aus ein paar Einzelfällen ein Trend wird.
        Klar gibts diese Schwierigkeiten, aber ich erlebe sie nie in dieser Dichte wie es geschildert wird! Ich glaube eher, dass hier ein paar Leute in die „urbane“ Welt ziehen und dort dann überrascht sind, dass sie nicht das Dorf-Paradies vorfinden! Tja Züri ist eine Stadt falls sies noch nicht bemerkt haben.

    • Tomas sagt:

      Ich teile die Meinung: es geht nicht um „randständig“ oder um andersartige Weltbilder, es geht darum, ob sich jemand gesellschaftlich konform verhält. Im eigenen privaten Bereich hat man sicher mehr Freiheiten als in öffentlichem Raum, wo mehr Rücksicht erwartet und geschuldet wird. Es macht sicher keinen Sinn, eine Parkanlage mit viel Aufwand zu pflegen, wenn am Ende diejenigen von deren Steuergeldern die Pflege finanziert ist Angst haben sie zu benutzen – n.B. wegen denjenigen, die keinen Beitrag dazu leisten.
      Es ist ein sensibles Thema, aber gewisse Zusammenhänge sollten respektiert werden

    • Rolf sagt:

      Ich arbeite seit Jahren hier und bin Mittags und abends oft bei der Bäcki. in all den Jahren hab ich maximal 2 Verhaftungen beobachtet, kein Straftaten, keine Delikte.. Irgendwie klappte die Mischung mit den sozial schwächer gestellten, wohl auch wegen den Ping-Pong Tischen..
      Warum hat die Stadt nicht öfters mit der SIP zur Beruhigung vorbeigeschaut? Warum schickte die Stapo keine zivilen Drogenfahnder gegen die angeblichen Drogenhändler?
      Diese Massnahme ist in meinen Augen eine klare Yuppisierungskampagne und hat nichts mit Sicherheit zu tun. Die „Randständigen“ sind ja nicht weg…

      • Du hast recht, Rolf.

      • Lehrzeit sagt:

        Ich arbeite neben der Bäcki und sehe die SIP jeden Tag mehrmals auf der Bäcki und dem Schulplätzen. Es vergeht kaum ein Tag, in dem ich nicht ein beträchtliches Aufgebot an Polizisten Leute filzen sehe. Zwar nicht auf der Bäcki aber an der und um die Langstrasse. Dort ist kein Spielplatz für Kinder. Die Randständigen werden nicht verhaftet, weil sie nicht wirklich Delikte begehen. Sie bedrohen aber durchaus verbal Kinder und Kindergärtnerinnen, wenn diese ihnen zu nah kommen. Und letztlich: entgegen anderer Behauptungen sind die Familien dort auch oft sozial schwächer Gestellte.

  • Urs sagt:

    Es war für die meisten Menschen schon immer einfacher mit den Füssen auf die noch weiter unten zu treten als mal die Fäuste nach oben zu strecken um dort nach den Ursachen für die Fehler zu suchen die man als Standard-Bürger so feststellt…
    Das gleiche hat man bereits mit den ALV, IV und Sozialhilfeempfängern gemacht. Man ist, so scheint es, sich einfach näher wenn man nach unten treten kann… man setzt ein Selbstverschulden vorraus, einfach, unkompliziert, wehrlos… fühlt sich mal erhaben und zeigt das mit den üblichen „Konsumgütern“ auch und so quasi Händeringend unter seines gleichen..

  • plop sagt:

    Kinderwagenmafia, übrigens ein lustiges und (leider) treffendes Wort… Wir Eltern sollten uns manchmal schon ein bisschen zurücknehmen…. So dermassen das Ei der Schöpfung sind dann unsere Kinder ja auch nicht….

    • Auguste sagt:

      hmm…, ob unsere kinder ein funkelnder edelstein in der krone der schöpfung sind oder nur ein weiteres ei im eierkarton der selben wird offenbar dieser tage in der bäckeranlage beantwortet.

      • plop sagt:

        Du, da sollten wir eigentlich hin! Denn unsere sind ja die Edelsteine (Meins jedenfalls schon, im fall!)

  • plop sagt:

    Guter Beitrag, merci – erinnert mich auch an die Zeit, als ich Schwanger war, in Zürich arbeitete und ab und zu in die Bäckeranlage Mittagessen ging: Hab mich da jedesmal über die Eltern da genervt, dieser ganze Ghüder, den Kinder so verursachen, fand ich immer sehr unappetittlich. Mittlerweile bin ich seit 2 Jahren auch Mutter und bin sehr froh, nicht in Zürich zu wohnen, sondern in einer kleinen Stadt, mit Wald, Spielplätzen und nur wenigen Kinderfreundlichen Kafis (welche ich natülich auch besuche).

    • plop sagt:

      Und vielleicht noch zum eigentlichen Thema: Die Bäckeranlage ist schon ein wichtiger Park für die Stadt, aber eben nicht nur ein Spielplatz… Bänkli abmontieren find ich ziemlich verfehlt – dieser Park ist für alle da, auch für die „Randständigen“. Und wens stört, soll einfach nicht hingehen, oder?

  • Cybot sagt:

    Manchmal fragt man sich schon, welche Deppen eigentlich solche Entscheidungen treffen dürfen. Es ist doch für jeden normal denkenden Menschen offensichtlich, dass mit dem Abmontieren von Bänken und Pingpong-Tischen nicht „Randständige“, sondern eher die „normalen“ Leute vertrieben werden. Wer will schon in einem kahlen Park mit seinen Kindern spazieren oder spielen gehen? Und die Pingpong-Spieler werden wohl auch wegbleiben.

  • tinkerbell sagt:

    wow! so guet! vielen dank!

  • xyxyxy sagt:

    meine Kinder lass ich auch zu den „coolsten“ bzw. apathischsten Punks hingehen, damit habe ich kein Problem. Problematisch wird es erst, wenn diese coolen Typen ständig an dem Boden spucken, ein Saufgelage veranstalten und alle Flaschen liegen lassen oder dermassen kiffen, das ich fürchten muss, meine Kinder bekämen einen Rausch vom Passivrauchen. Das darf nicht toleriert werden. Ich nehme an, dass genau wegen solch asozialen Grenzüberschreitungen, rigorose Massnahmen ergriffen werden. An gemeinschaftlichen Plätzen muss ein gewisses Mass von sozialem Verhalten vorausgesetzt werden.

    • Blödsinn. Das ist eine Fernprognose die wahrscheinlich auf der Lektüre von zuviel 20min, Blick und Stammtisch basiert.

      • macho sagt:

        Fernprognose, das ist ein gutes Stichwort. Ich hab das Gefühl die wird leider viel zu oft vorgenommen, auch bei Themen wie Ausländer, Muslimen, Jugendlichen usw., alle wissen bescheid, vorallem die, die am wenigsten mit den jeweiligen Gruppen verkehren…

      • xyxyxy sagt:

        blödsinn – ich lese weder Blick noch 20 min, – ich rede von meinem Erfahrungen nicht in Zürich, Gott bewahre, sondern in der Kleinstadt in der ich lebe
        woher kommen sie mit solchen sinnlosen unterstellungen? einfach weil sie Menschen anderer meinung in ein klischee stellen müssen?

      • Auguste sagt:

        hmm…, wenn es im alttestamentarischen superpark „eden“ ein paar penner mit dosenbier six-packs gehabt hätte, dann wäre der begründerin von „…an apple a day, keeps…“ möglicherweise einiges an unbill erspart geblieben. zero-tolerance ist mitnichten ein neues stadtzürcher behörden-konzept.

      • Ach ja,fast vergessen, ihre Meinung ist Falsch.

    • Orlando S. sagt:

      Bravo xyxyxy: genau darum geht es!

      Aber nein, unsere Sozialarbeiter-Herzbuben hier fordern, dass sich die restliuche Gesellschaft an den Randständigen anpasst! Besonders die lästigen Eltern mit ihren doofen Kindern!

      Verkehrte Welt!

      • Ich kontere Unterstellungen auch gerne mit anderen Unterstellungen, just for fun.

        So – da kommen sie angekrochen, die Herren der Selbstbestimmung und lassen sich vom Staat die Drecksarbeit abnehmen. Sogar von einem Polizeicorps das sie selber gesundschrumpfen.

    • ????? sagt:

      Ein Grosser Teil dieser Punks (Punks hat woll nichts mit randständigem oder Säufer oder Kiffer zu tun) ist wohl aber nicht so.
      Auch wir Treffen uns in unserem Dorf auf dem Spielplatz, weil es dort eben genau diese Sitzmöglichkeiten hat. Auch wir Sauffen und Kiffen dort. Da dort Leider Kein Abfalleimer vorhanden sit landen die Flaschen halt Teilweise im gebüsch. Aber jeder von uns schaut,d as die kleinen Kinder nicht gerade neben einem stehen der einen Joint raucht. Was ist so tragsich am Spucken? Ob ich in die Wisse Spucke oder sie ein Apfelkern dort hinwerfen ist ja wohl kein Unterschied

      • Orlando S. sagt:

        Ich zähle 11 Rechtschreibefehler in diesem kurzen Text, Typos und Kommafehler nicht miteinberechnet.

        Obs am Kiffen liegt? Oder am „Sauffen“?

        „:evil:“

      • Brunhild Steiner sagt:

        @?????
        Wenn Sie schon wissen dass es keinen Abfalleimer hat und Sie grösseren Abfall produzieren werden-
        warum um alles Welt nehmen Sie dann halt nicht eine Tragtasche mit um die Flaschen entsorgen zu können?
        Damit werden Sie weder sich noch Ihre Kollegen überfordern und es wäre ein Zeichen von Respekt!
        Was das Spucken betrifft, es ist einfach total eklig wenn kleine Kinder in Spucke reinkriechen, fallen, fingerln-
        haben Sie das Bild was den Unterschied betrifft?
        Besonders dann noch in Grippezeiten, merci…

      • Brunhild Steiner sagt:

        „warum um alles in der Welt“!!! (und nein, da war nicht das kiffen dran schuld…)

      • Anna Meier sagt:

        @Orlando S.:
        Ich verfolge den Mamablog meist nur passiv, lese aber gerne auch die Kommentare und bis anhin habe ich Sie echt für einen der eher vernünftigen in diesem Club hier gehalten. Jetzt wurde hier aber ein Thema angesprochen, bei dem Sie Ihr wahres Gesicht zeigen. Ich bin echt erschrocken, als ich heute Ihre Kommentar gelesen habe. Das hat ja schon fast was von Hitler hier… alles was nicht in mein Weltbild passt muss entfernt werden, damit es mir, meinem Nachwuchs und evtl. noch den Leuten die sind wie ich besser geht – denn nur wir sind wirklich wichtig! Intoleranz pur!!

      • Anna Meier sagt:

        @Orlando S.:
        ach ja, hab ich noch vergessen: andere Leute in einem Blog auf ihre Rechtschreibefehler aufmerksam zu machen ist spiessig, oberbünzlig, völlig unnötig. Dazu kann man leider nur sagen man hat stil und klasse, oder aber eben nicht…

      • Orlando S. sagt:

        Aber, aber Frau Meier!
        Ich sehe meine Rolle vor allem das Pendel, das auf die andere Seite ausschlägt:

        – wenn von der restlichen Gesellschaft erwartet wird, dass wir uns den Randständigen anpassen
        – wenn die Alkis im Park vor den bösen Müttern mit ihren nervenden Kindern in Schutz genommen werden
        – wenn die Sozibohème die Augen vor real existierenden Problemen verschliesst und den Wünsche und Ideen von anderen Stadtbewohnern (Eltern, Mittelstand, anständige und hart arbeitende Leute) verunglimpfen

        …dann tritt Orlando polemico in Aktion. Zudem habe ich hinten einen Lösungsvorschlag gemacht!

    • Lehrzeit sagt:

      Das ist eine ziemlich gute Beschreibung der realen Situation in der Bäckeranlage. Die Pingpongtische und die Steinarena wo sich die Randständigen aufhalten ist in unmittelbarer Nähe der Kinderplanschbecken, welche von den Kindern manchmal nicht benutzt werden können, weil grössere, freilaufende Hunde darin planschen.

  • Ich arbeite 2min von der Bäcki entfernt und war letzten Sommer oft am mittag beim essen und pingpong oder abends am grillieren. aber auch gar nie habe ich gesehen dass da jemand angepöbelt, angekotzt oder belästigt wurde.
    hier gehts doch darum, dass die szenieltern die dort ihre dekorationskinder gassi führen keine eier haben, sich hinzustellen wenn es eine schwierige situation gibt. dass es allen am a* vorbei geht, wenn etwas eskaliert – denn zivilcourage bedeutet ja, eine position zu beziehen und eine stadtregierung und ein quartierverein der daran glaubt dass verdrängen probleme löst.

    • Orlando S. sagt:

      Ach so, die Eltern und ihre Kinder sollten sich also selbstverteidigen und sich durchsetzen lernen müssen, wenn grussige Alkis ihnen den Raum wegnehmen?

      Hallo, verkehrte Logik!?!

      • Globetrotterin sagt:

        Nein, Orlando. Die verkehrte Logik betreiben Sie! Was und Wer hat denn diese Menschen zu dem gemacht, was sie heute sind? Intolerante Leute wie Sie!

      • Hitz sagt:

        Klar, Orlando ist schuld daran, dass sich Obdachlose dazu entschieden haben, obdachlos zu sein. Wir sind hier in der Schweiz, wer sich nicht helfen lassen will, der hat sich frei dazu entschieden. Das ist sein gutes Recht, aber er muss sich dann auch nicht wundern, wenn er nicht auch noch freie Parkbänkli und Begeisterungsstürme an jeder Ecke umsonst bekommt.

      • Globetrotterin sagt:

        Nein, Hitz, so einfach wie Sie das sehen, funktioniert unsere Welt leider nicht. So frei haben sich diese Leute nicht entschieden. Hilfe wird immer mit Druck auf diese Leute gekoppelt, und deren Lebensentwürfe werden von unserer Gesellschaft einfach nicht toleriert. So werden sie immer weiter ins Abseits gedrängt. Schaffe, schaffe, Häusle bauen ist nicht Jedermanns Leben. Wer in der Schweiz um 7 Uhr morgens nicht „bright eyed and bushytailed“ für Arbeit und Konsum parat steht, wird ausgegrenzt. Die Schweiz ist ein sehr intolerantes Land diesbezüglich und kennt kein Erbarmen.

      • Orlando S. sagt:

        Wenn die Schweiz so ein schlimmes Land ist, dann sollen diese armen, edlen Menschen doch in ein anderes Land gehen, man muss ja nicht so weit reisen, bis man an die Grenze dieses so intoleranten Landes gelangt.

        Wer aussteigen will, von mir aus: aber NICHT auf meine Kosten und NICHT im Park wo unsere Kinder spielen!

      • Hitz sagt:

        Ja, Frau Globetrotterin, da erwischen sie mich jetzt grad auf dem falschen Fuss. Ich selber war nämlich in meinem Leben schon Langzeitarbeitslos, angewiesen auf fürsorgerische Leistungen, angewiesen auf Sozialversicherungen und ich kann ihnen mit bestem Gewissen sagen, dass ich weder intolerant behandelt noch schikaniert wurde. Dieses Land hat mir, dramatisch gesagt, das Leben gerettet, denn woanders wäre ich untergegangen. Von daher: Erzählen sie nicht so einen hanebüchenen Mist.

      • Globetrotterin sagt:

        Aha! In der Schweiz leben dürfen also nicht in erster Linie Schweizer Bürger, sondern solche Menschen, die fleissig zum BIP beitragen, das Wirtschaftswachstum am Laufen halten, fleissig putzen, damit das Land steril und aufgeräumt ausschaut. Alle anderen werden exportiert wie der Atommüll – was für eine armselige Gesellschaft!

      • Andi sagt:

        Globi hat’s erfasst. Nur die Starken sind hier erwünscht. Soweit sind wir schon mit dem patriarchalen Denken gekommen.

      • Orlando S. sagt:

        @Andi: nein, auch starke Frauen fühlen sich ja wohl hier, in der Armseligkeit 🙂

      • Hitz sagt:

        Wer behauptet denn sowas, Globetrotterin?

    • Wahrscheinlich wird die Stadt als neueste Massnahme gegen den Strassenstrich die Trottoirs abtragen lassen und die Strasse zweispurig führen.

      • Globetrotterin sagt:

        @Pascal Sutter:
        Nein, nein, da besteht keine Gefahr. Der Strassenstrich bedient ja die „feine“ Gesellschaft. Deren Bedürfnisse darf man doch nicht beschneiden!

      • Orlando S. sagt:

        Die „feine Gesellschaft“ geht zum Strassenstrich? Und wer lässt sich dann Edelnutten ins Hotel bringen? Lastwagenchauffeure und alleinstehende Einwanderer aus dem Mittelmeerraum?

      • mila sagt:

        orlando, sie wissen doch, dass es einen teil eben dieser feinen gesellschaft unwiderstehlich in schmutz und dreck zieht. und lesen sie doch mal nach, was von edelnutten im hotel teilweise so verlangt wird.

      • Orlando S. sagt:

        Das ist ein Klischee.

        Was verlangen die Nutten denn? Oder was verlangen die Nutten? (ist in ihrem Satz nicht so klar, was sie meinen…).

      • mila sagt:

        american psycho haben sie ja gelesen. und für den rest gibt es magazine, die die erfahrungen dieser edel-damen schildern. nicht, dass sie mir leid tun würden, schliesslich verdienen sie sehr viel geld mit ihrer ‚tätigkeit‘. unappetitlich sind die erzählungen teilweise aber schon. doch wir wollen ja nicht wieder in die porno-debatte zurückgleiten.

        was ich im grunde sagen wollte: nicht selten sind es gesellschaftliche saubermänner, die man auf dem drogen- oder babystrich antrifft – auch wenn sie sich eine escortdame leisten könnten.

    • Mila (mit grossem M) sagt:

      Ich stell mir gerade so’ne knapp 30-jährige Mami mit 2 Kleinkindern vor die sich vor ner Gruppe Besoffener aufbaut und diese auffordert doch bitte ihre Flaschen ordentlich zu entsorgen und nicht so laut zu gröhlen vor den Kindern….

      • Sie würden sich wundern was eine Frau mit Kindern an Autorität besitzt. Und ja, man soll sich verteidigen wenn man sich in seinen Rechten bedroht sieht.

      • mila sagt:

        sorry, pascal, diese argumentation ist weltfremd. mit zwei kleinen kindern würde auch ich mich nicht einer gruppe von alkoholikern entgegenstellen. so eine leere flasche kann schneller geflogen kommen als man denkt, und wenn ich sozialcourage gegen das wohl meines kindes abwägen muss, dann entscheide ich mich in jedem fall fürs feige sein.

      • Sorry Mila,. Entgegen Deiner Meinung habe ich bis jetzt mit dem direkten Ansprechen immer gute Erfahrungen gemacht. Man kann ja jemanden bitten, dabei zu sein oder die Kinder einer Freundin zur Aufsicht überlassen.

      • the man sagt:

        Mila, probieren Sie es mal! Ich habe schon unzählige Male eingegriffen. Man kann mit diesen Menschen ganz ruhig und normal sprechen, sie sind genauso Vernunftbegabt wie die meisten anderen Menschen auch. Ich hatte nie ein Problem, wurde nie angegriffen und auch nie beschimpft.
        Aber wenn ich lese was gewisse Leute hier über Randständige denken muss ich sagen: Wenn mich jemand von obenherab behandelt, mich beleidigt und mir mit der Polizei droht, dann werde ich auch ausfällig!

      • mila sagt:

        mal ganz abgesehen davon, dass der stadtpark nicht mein bevorzugtes naherholungsgebiet ist: unter den randständigen gibt es, wie überall, vernunftbegabte und weniger vernunftbegabte. anständige wie verbal ausfällige. es tut mir leid, aber als knapp 1.60 grosse frau würde ich mich nicht in eine potentiell gefährliche situation bringen, egal unter welchen umständen.

      • Orlando S. sagt:

        Vorschlag zur Güte: wieso schafft man nicht ein Sperrgebiet, in dem coole tolerante kinderlose Urbanbohemiens zusammen mit den Randständigen und den arbeitslosen Ausländern ein gemeinsames glückliches Leben führen und die stieren Mittelstands-Eltern draussen bleiben müssen und nichts zu melden haben…..

        Moment mal, das gibts ja schon: DIE STADT ZÜRICH!
        😀

      • Korrektur: Tolerante kinderlose Urbanbohemiens und Mittelstands-Eltern führen zusammen mit Randständigen, arbeitslosen und arbeitenden Ausländern ein gemeinsames glückliches Leben.

      • Orlando S. sagt:

        Falsch: arbeitende Ausländer und junge Familien ziehen bevorzugt in die Agglo oder aufs Land. Dorthin wo Pascal Sutters halt so wohnen.

      • Ich bin kein Cüplisozialist wenn Sie das meinen

    • Lehrzeit sagt:

      Ihre Szenenkenntnis zeigt sich in der Beschreibung der Eltern – in einem Quartier, in dem der Ausländeranteil im nahen Schulhaus immer noch über 80% beträgt. Es sind nicht Professoren aus Deutschland oder Physiker aus China, die ihre Kinder dort zur Schule schicken. Und Eier haben die Mütter und Väter, dich ich im Quartier kennengelernt habe, alleweil genug.

  • Auguste sagt:

    hmm…, menschen, die eh schon am rande der gesellschaft „stehen (?)“, noch eine der wenigen öffentlichen sitzgelegenheiten abzumontieren, ist ein ziemlich frivoler akt von zynismus. aber wer sein bier auf öffentliche ping-pong tische stellt, hat es wirklich nicht anders verdient. damit hat es sich wohl auch mit dem „zürcher randständigen open“ ping-pong turnier. jetzt müssen die gammler vom ok neue austragungsorte ausprobieren. letzigrund-stadion, bäckeranlage – die gegend da unten scheint voller ungeeigneter sportanlagen zu sein.

  • Juno sagt:

    Guter Tex. Bin immer mal wieder in der Bäcki. Habe ein kleines Kind. Kann den Entscheid der Stadt nicht nachvollziehen. Dass eine offene Drogenszene verhindert werden muss, verstehe ich. Bei den Pingpongtischen hängen aber vorallem Alkis rum. Ich finde, die stören nicht. Die Bäcki ist gross genug. Was mich nervt, ist, dass viele sonst ach so dauerbesorgten Mamis und Papis ihre Zigarettenstummel seelenruhig ins Gras werfen und nicht auf die Idee kommen, dass sowas für Kleinkinder auch nicht gerade ideal ist.

    • Juno: Ja, da kriege ich auch regelmässig eine kleine Krise. Mamis und Papis auf dem Spielplatz die ihre Zigistummel überall liegen lassen wie giftige Konfetti. Besonders mit einem Kleinkind welches mit Vorlieben alles in den Mund nimmt, ist dies äusserst lästig. Wie schwierig ist es denn die Stummel in den Abfallkübel zu schmeissen?! 🙄

      Sogenannte Randständige im Park stören mich nicht. Mühe habe ich mit Leuten jegwelcher Art, welche die elementarsten Verhaltensregeln nicht kapieren wollen.

      • Lehrzeit sagt:

        Randständige sind normalerweise Leute, welche die elementarsten Verhaltensregeln nicht kapieren wollen oder können. Glauben Sie denn, dass sie die Zigistummel wegwerfen und die Bierflaschen im Glascontainer entsorten? Leider nein, obwohl letzterer gerade hinter ihnen, hinter dem Gebüsch steht…

      • Lehrzeit: Stimme Ihnen ja zu. Wollte damit nur sagen, dass es nicht nur die Randständigen sind, welche das „miteinander“ erheblich belasten können.

        Mich stören prinzipiell Leute (ob jetzt Randständig oder nicht) ohne Anstand und die Fähigkeit anderer Leute Bedürfnisse zu erkennen und in gewissem Masse zu respektieren. Besonderen Groll hege ich auch gegen Menschen, welche die Welt als ihren Abfallkübel betrachten.

      • Sailing sagt:

        muss ich grad ausprobieren, danke 🙄 😈 👿

    • Sailing sagt:

      …jetzt musst du nur noch verraten, wie du diesen Smiley hingekriegt hast?

  • Cara Mia sagt:

    Ähhh, das ist wohl ein Witz? Haben die das nicht abmontiert, damit es auf den Frühling hin frisch gestrichen wird???

    Penner können auch auf dem Boden sitzen, und Stadtkinder müssen täglich an handörgelnden Romas vorbei in den Kindergarten, so what, die müssen damit umgehen lernen, dass nicht alle in Highheels und Perlenketten rumlaufen.

  • Chris M. sagt:

    Hier werden die Ängste auf die Schwächsten projiziert, auf die, die sich kaum wehren können. Wenn man die Fälle von Gewalt gegen Kinder oder von Kindsmissbrauch anschauen würde, so würde man sehen, dass es kaum die Randständigen sind, die eine Gefahr für die Kinder sind. Täter und Täterinnen sind meistens in den Familien zu suchen, oder es sich geschätzte, beliebte, anständige Menschen, denen man „so etwas“ nie zugetraut hätte. Vor denen müsste man die Kinder schützen können.

    Da nicht die Menschen im eigenen Umfeld verdächtigen kann, stürzt man sich eben auf die , die anders sind.

    • Chris M. sagt:

      Vertrauen ist wichtig für das Funktionieren der Gesellschaft. Darum fällt es auch so schwer, in den Menschen in der persönlichen Umgebung die Täter zu sehen. Es kommt gar nicht so selten vor, dass die Betroffenen sogar die Täter/innen in ihrem Umfeld schützen.

      Wenn man sich dann gegen die „andern“, die andersartigen wendet, kann man das Gewissen beruhigen: man ist aktiv geworden, hat etwas unternommen, steht auf der „guten“ Seite. Aber hat man damit wirklich etwas zur Lösung des Problems beigetragen?

    • Chris M. sagt:

      Wir sind darauf angewiesen, anderen Menschen zu vertrauen. Ohne Vertrauen funktioniert die Gesellschaft nicht. Systematisches Misstrauen grenzt aus.

      Es ist menschlich, den fremden, andersartigen, unbekannten mit Misstrauen zu begegnen. Wenn es aber bei diesem Misstrauen bleibt, beeinträchtigt dies das Funktionieren der Gesellschaft.

      Leider wird aus Angst immer wieder das Misstrauen verstärkt statt abgebaut. Statt zur Lösung beizutragen, werden zusätzliche Probleme erzeugt. Hier wäre mehr Vernunft und Augenmass nötig.

      • Globetrotterin sagt:

        @Chris M.
        Prinzipiell bin ich Ihrer Meinung. Aber: Das Gegenteil von VERtrauen ist nicht MISStrauen, Das Gegenteil von Vertrauen ist Angst. Mit Bierflaschen und sonstigem Müll könnte ich gut umgehen. Aber das aggressive Verhalten, das oft von diesen sog. „Randständigen“ an den Tag gelegt wird, kann Frauen und Kinder schon Angst einflössen. Das eigentliche Problem liegt doch ganz wo anders, nämlich in unserer nur noch materiell denkenden Gesellschaft, die Menschen, die dabei nicht mitmachen können oder wollen, kurzerhand ausgrenzt. Das erzeugt Aggressivität!

      • sumu sagt:

        @globe

        und weil e s so schade ist das Leute so schnell ausgegrenzt werden vertreiben wir sie jetzt noch aus dem Sichtfeld.

        Was ist den das für eine Logik?

      • Globetrotterin sagt:

        @sumu:
        Sorry, aber da kann ich Ihrer Logik nicht folgen.

    • Orlando S. sagt:

      Blablabla, ich muss keinen übermässigen Respekt vor Leuten haben, die

      – auf die Gesellschaft scheissen
      – von ihr leben
      – ihr Leben nicht im Griff haben WOLLEN
      – ihren Lebensstil im Stadtpark allen vordemonstrieren
      – éV verstinken

      • Sportpapi sagt:

        Übermässigen Respekt nicht. Sie vertreiben aber auch nicht unbedingt, oder? Vor allem, wenn der Park gross genug ist.

      • Annika sagt:

        Mit dem Resultat, dass am Schluss bald alle am Boden sitzen müssen?

      • Orlando S. sagt:

        Doch vertreiben. Oder Rayonverbote aussprechen. Hunde muss man ja neuerdings auch immer und überall an der Leine führen. Und vor den Geschäftern anbinden.

      • Chris M. sagt:

        @Orlando

        Respekt genügt, es muss nicht übermässiger Respekt sein, einfach Respekt vor dem Mensch gegenüber, auch wenn der anders ist und eine andere Lebensweise pflegt und keine Kravatte trägt.

      • Orlando S. sagt:

        Und wo bleibt sein Respekt uns gegenüber?
        Lebt von unseren mühsam erarbeiteten Batzeli und suhlt sich in seinem taugenichtsen Leben dann noch auf meinem Kinderspielplatz!

      • mila sagt:

        tut mir leid, Chris M., aber auch mir fällt es manchmal schwer, respekt vor jemandem zu haben, der selbst keinen respekt für die gesellschaft zeigt. will heissen: auch der kravattenträger, der bei der UBS millionen verzockt, hat bei mir einen schweren stand.

        in st. gallen gibt es die berühmte figur des ‚häsch-mer-no-zwei-stutz‘-bruno. er glaubt, er habe trotz sozialhilfe auf diesen zusatzverdienst ein gottgegebenes anrecht. wer sich nicht spendabel zeigt, wird entsprechend von ihm beschimpft.

      • the man sagt:

        Hm, interessante Aufzählung, Orlando! Passt ganz spontan auch auf die UBS Banker… aber im Ernst: Ihre Ansichten sind Menschenverachtend und wiedersprechen jeder Menschlichkeit.
        „gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen“, wie es in unserer Verfassung heisst…

      • Orlando S. sagt:

        Diese Lifestyle-Bettler sind beim Bahnhof Bern so aktiv. jedesmal wenn ich da bin fragen mich die gleichen zwei, drei unter 20jährigen Mädels für einen Franken. Piercings überall, im Sommer barfuss.

        In der ersten Woche als ich im Langstrassenquartier wohnte, lief mir eine junge Frau, schon sehr aufgekratzt entgegen und frug mich: „Häsch mer en Stuutz oder wotsch öppisch macheee?“

      • Orlando S. sagt:

        @the man: dann sind wir ein verdammt starkes Volk!

        Man kann nicht Solidarität und Toleranz nur auf die eine Seite fordern. Man muss wenigstens auf ein Entgegenkommen pochen!

      • mila sagt:

        glauben sie mir, orlando, so schlimm wie bruno können diese punkmädchen gar nicht aussehen… liegt wohl daran, dass er kein lifestyle-bettler ist.

  • max sagt:

    okay, was war da mal mit der baeckeranlage vor ein paar jahren? naja egal, ich kenne spielplaetze da liegen gebrauchte gummis rum, kaputte bierflaschen, muell… und das ist nicht im kreis xy sondern im ach so gelobten stadtpark in winterthur. dort sollte man auch mal aufraeumen… da wird in zueri wenigstens reagiert… vielleicht ein wenig krass aber…

  • Orlando S. sagt:

    Wie weltfremd, Herr kinderloser Urbanbohèmien!

    Warum Randständige (ich würde ja eher sagen: staatl. subventionierte Radikalpläuschler, Lebenskünstler ohne Output oder Lifestyle-Punks) so unangenehm macht, fragt der Herr?

    Nun, sie sind hässlich, laut, schwanken meist, riechen übel, sind meist aggressiv drauf und missbrauchen den sogenannten Öffentlichen Raum als Bühne für ihre Dauerfreizeit. Was man daran als erfrischend empfinden kann ist mir schleierhaft.

    Wer je im Perimeter der Langstrasse gewohnt hat (wie ich), findet die Typen mit der Zeit nur noch obermühsam, unappetitlich und lästig!

    • macho sagt:

      Aber die Massnahme findest du sicher auch weltfremd, nicht wahr?

    • Ich habe mein Büro seit 5 Jahren an der Langstrasse und das Gepöbel und Rumgekotze ist meistens von den guterzogenen, integrierten Spassfanatikern die das Gefühl haben, an der Strasse macht es nichts wenn man den halb gefressenen Kebab an den Boden schmeisst oder in den Hauseingang brünzelt.

      • Lehrzeit sagt:

        Ja, vom Büro aus gesehen mag es in Ordnung sein. Aus der Sicht eines Kindes, das seine Freizeit tagsüber in der Bäcki verbringt sieht die Sache anders aus. Ich habe schon öfter mit Leuten gesprochen, die das Langstrassenquartier cool fanden, solange sie keine Kinder hatten. Dann sind sie alle nach ein paar Jahren weggezogen. Die Spassfanatiker sind nicht gleichzeitig mit den Kids unterwegs, und sie rennen diesen normalerweise auch nicht nach. Vieli weiss, von was er redet. Das ist nicht ein netter Club von Alternativen, es sind teils wirklich kaputte Leute ohne Rücksichten.

      • Dann nenne mir mal einen Übergriff auf ein Kind auf der Bäcki. Einen. Und ja, es hat viele kaputte Menschen an der Langstrasse, aber dieses Problem löst man nicht in dem man eine Pflästerlipolitik betreibt.

      • Orlando S. sagt:

        In anderen Städten und Ländern gibt es bereits umfangreiche Gesetzesbestimmungen gegen Loitering.

        Man kann natürlich einfach die Augen vor den Problemen verschliessen und warten bis die SVP auch bei den Mittelstandsfamilien in den Stadtquartieren mit solchen Ideen Stimmen sammelt, ihr dekadenten, weltfremden Urbanbohemiens!

      • Wenn die Antwort auf jedes gesellschaftliche Problem die Repression ist sind wir nicht weit von Zwangsarbeitslagern entfernt.

      • Sportpapi sagt:

        Der liberale Orlando hat seinen Schafspelz abgeworfen…

      • Orlando S. sagt:

        Ach wissen sie in der perfekten Gesellschaft gäbe es auch keine Leinenpflicht, keine Fahrverbote, kein Rauchverbot oder vorgeschriebene Ladenöffnungszeiten.

        Die Linken, Faulen und Frechen bedienen sich auch des Gesetzes um ihre Anliegen durchzupushen. Vielleicht müssen wir einfach das gleiche tun!

      • Sportpapi sagt:

        Was ist denn die perfekte Gesellschaft? Damit die Gesellschaft funktioniert, braucht es eine gewisse Einigkeit über Regeln, wenn das nicht reicht, Gesetze und Leute, die diese durchsetzen. Sie verlangen aber grösstmögliche liberale Freiheit, wenn es zum Beispiel um Erziehung, Schulen, usw. geht. Aber gleichzeitig repressives Durchgreifen gegen alle, sich nicht Orlando-konform verhalten. Passt einfach nicht zusammen, eine Grundhaltung ist hier nicht ersichtlich.

    • Julia sagt:

      @Strasser: Bei den „Randständigen“ hört also deine christliche Nächstenliebe auf? Oder liebt selbst Gott die „hässlichen, lauten, übel riechenden“ Geschöpfe nicht?

      • Auguste sagt:

        hmm…, julia, gottesfürchtiger christ war gestern, heute ist er „law & order enforcer“ und morgen und übermorgen alleine mit jim beam und influenza im bett und schaut „le trio infernal“ auf dvd.

    • Katharina sagt:

      „Wer je im Perimeter der Langstrasse gewohnt hat (wie ich)“ – lebte ja im Quartier der Bohème.
      Somit ist O ein so weltfremder urbaner Bohèmien wie der Herr Autor.

      Es lebe die Logik!

    • bronf sagt:

      Nun, sie sind hässlich, laut, schwanken meist, riechen übel, sind meist aggressiv drauf und missbrauchen den sogenannten Öffentlichen Raum als Bühne für ihre Dauerfreizeit.

      hihi, die beschreibung passt ja wunderbar auf… orlando, den cyber-randständigen!

  • Chris M. sagt:

    Wer hat schon einmal mit diesen „Randständigen“ gesprochen? Hier kann man traurige Schicksale finden. Menschen, die einst voll integriert waren in Beruf und Familie und dann aus der Bahn geworfen wurden. Menschen, die von Anfang an ihren Weg nie richtig gefunden haben. Menschen, die durch unser Raster gefallen sind. Menschen, die sich selbst (und vielleicht dem Alkohol) überlassen werden. Menschen, mit denen kaum jemand spricht und die selten geschätzt oder aufgemuntert werden.

    Viele von ihnen gefährden eher sich selber als andere.

    • Chris M. sagt:

      Ja, sie fallen auf. Sie nerven. Sie sind manchmal laut, übel riechend, usw. deshalb stehen sie ja am Rand, weil sie sonst nirgends stehen dürfen. Klassisch diese Reaktion in der Bäckeranlage: der Rand soll überall sein, nur nicht hier! Hier herrscht Zucht und Ordnung!

      Haben solche Menschen einen Wert, eine Daseinsberechtigung! Oder sehen wir in ihnen nur die Störung, die Immission, die Verunreinigung des Volkes. Sind Reaktionen wie wegjagen, einsperren, ausschaffen, oder am Ende vergasen wirklich richtig?

      • Lehrzeit sagt:

        Solche Menschen haben klar eine Daseinsberechtigung. Sie haben auch das Recht, sich an sonnigen Tagen im Park aufzuhalten. Sie haben kein Recht darauf, andere anzupöblen, sich damit zu ergötzen Kinder zu ängstigen und die leeren Bierflaschen ins Kinderbassin zu werfen, wo sie dann zerscherbeln. Sie haben kein Recht andere Menschen massiv zu beeinträchtigen, denn die Gesellschaft gibt ihnen Unterkunft und Auskommen. Das sollte reichen.
        Kinder im Kreis 4 sind in hohem Mass dem Anblick von Gewalt und Kriminalität ausgesetzt. Haben sie nicht auf das Recht auf einen angenehmen Ort zum spielen?

      • mila sagt:

        lehrzeit, sie sprechen mir sozusagen aus dem herzen. ich sehe nicht ein, weshalb ein mami (oder ein papi) dazu gezwungen sein müsste, sich gegen derartiges asoziales verhalten zur wehr zu setzen, wie das einige hier einfordern.

      • Tomas sagt:

        @Lehrzeit: genau.

      • Sportpapi sagt:

        Lehrzeit hat natürlich völlig recht. Das Problem ist nur, dass sich viele (ich auch!) schon allein durch die Anwesenheit von Randständigen gestört fühlen, die Bier trinken und ihre Hunde frei laufen lassen. Dies allein ist aber noch kein Grund, sie von einem Park wegzuweisen (wohl aber vom Spielplatz).

      • mila sagt:

        weisst du, sportpapi, ein randständiger, der in aller ruhe sein bier trinkt, der macht mir gar nichts aus – bei gruppierungen von punks ist das oft so, weshalb ich eine strikte wegweisungspraxis auch nicht unterstütze. die hund sollen sie aber in ihrer nähe behalten.

      • Sportpapi sagt:

        mila, wir sind uns – wie eigentlich häufig – sehr einig.

  • macho sagt:

    Der Kausalzusammenhang ist wirklich abenteuerlich, Ping-Pong-Tische weg und das Problem ist gelöst! Supi!!!

  • the man sagt:

    Ein ausgezeichneter Text. Wo will man denn heute in einer Stadt noch hin ohne etwas konsumieren zu müssen? Finanziell schlechter gestellte Gruppen werden so ausgegrenzt: Jugendliche, Randständige, Ausländer – wer nicht jedes Mal 4.90 für ein Kafi berappen will kann sich kaum noch irgendwo aufhalten ohne als öffentliches Ärgernis zu gelten. Jugendliche treffen sich nicht beim Bahnhof oder auf dem Spielplatz weil es cool ist, sondern weil die Alternativen fehlen…

    • Orlando S. sagt:

      es hat nur jedes Quartier öffentlich finanzierte und durch Fachpersonal betreute Jugendräume und ein breites Angebot für Jugendliche…

      Ich finde nur gerecht, dass man etwas Geld liegenlässt in den hübsch instand gehaltenen Innenstädten, die von den Hauseigentümern, Gewerbetreibenden und engagierten Bewohnern mit viel Arbeit und Geld gehegt un gepflegt werden.

      • Sportpapi sagt:

        Deshalb gibt es ja öffentliche Plätze, auf denen sich möglichst alle Bevölkerungsgruppen aufhalten dürfen sollen…

    • Orlando S. sagt:

      Der Stadtraum gehört eben mehrere und verschiedenen Anspruchsgruppen! WIESO SOLLTE HIER EINE PRIVILEGIERT WERDEN?

      (wobei man sich schon fragen muss, welche Ansprüche „Randständige“ zu stellen haben…?

      Ist es da nicht angebracht, die Besorgnis jener Gruppen ernst zu nehmen, die sich durch andere Gruppen gestört fühlen?

      • the man sagt:

        Ich war auf meinem Schulweg immer mit der offenen Drogenszene konfronziert. Kein schöner Anblick, schon gar nicht für einen Minderjährigen. Aber ich hatte nie Probleme. Kein Dealer hat mich jemals gezwungen etwas zu kaufen, und die Drogensüchtigen waren immer anständig, über einen kurzen Schwatz haben sie sich sogar gefreut. Was Sie hier verbreiten ist Hysterie und hat mit der Realität kaum was zu tun.
        Nein, es ist nicht angebracht jede Gruppe ernst zu nehmen die sich durch irgendjemanden irgendwie gestört fühlt. Ich störe mich meistens ab Zürchern – aber das nehme ich selber nicht ernst….

      • Sportpapi sagt:

        Das war jetzt aber eine ziemlich widersprüchliche Aussage: In den öffentlichen Pärken werden Spielgeräte für Kinder installiert (Privileg!) sowie Sitzgelegenheiten für die Eltern. Abe wehe, sie werden von Randständigen „zweckentfremdet“. Und nein: wir haben allgemein das Problem, dass wir immer die ernst nehmen, die sich gestört fühlen und deshalb am lautesten schreien. Deshalb werden teilweise Spiel- und Sportplätze gesperrt – zum Nachteil vieler – damit ein Anwohner seine Ruhe hat. Hier wäre etwas mehr Courage bei den Behörden sicher angebracht.

      • the man sagt:

        Sportpapi, mein Fussballverein hat für diesen Sommer kein Rasenfeld. Auf unserem Bisherigen wurden die Tore abmontiert, da das Fussballspielen eine unzumutbare Lärmbelästigung für die Nachbaren darstellt und diese bei der Gemeinde interveniert haben…

      • Orlando S. sagt:

        Ja natürlich soll man die Ernst nehmen, die sich gestört fühlen!

        Also wirklich! Diese verquere Logik hier ist ja kaum zu fassen.

      • Hitz sagt:

        Ich will hier ja kein Randständigen-Bashing veranstalten, hatte aber in meinem Leben schon einiges mit dieser diffusen Menschengruppe zu tun. Und es ist eben schon so: Wenn da gewisse Leute entweder ihren Alkpegel erreicht haben oder sich gerade mit Koks bzw. Freebase zugeballert haben, dann geht das Krakeelen los und dann sind diese Leute ausserordentlich unangenehm und beunruhigend. Und es ist halt nicht jedes Mami auch noch gleichzeitig superselbstbewusste Krav-Maga-Meisterin, die im Notfall auch mal eingreifen könnte. Folglich haben „Randständige“ in der Nähe von Spielplätzen ganz einfach

      • Hitz sagt:

        …nichts verloren. Von mir aus können sie gerne im Stadelhofenpark rumhängen und den Erwachsenen dort auf den Senkel gehen, aber wenn Eltern, die ihre Kinder in der Bäckeranlage in Ruhe spielen lassen wollen, sich an einer Alki- oder Drogenszene stören, dann sind ihre Interessen ganz einfach höher zu gewichten als diejenigen der „Randständigen“. Die ganze Romantisierung von Clochards kann man nämlich ziemlich dick vergessen, die gibts nur in Kitschfilmen.

      • Orlando S. sagt:

        …nichts verloren. Meine Rede!

      • Hitz sagt:

        Der Eintrag hätte noch nen zweiten Teil, aber der hängt irgendwo im Nirvana des Mamablogs rum.
        Aber in Etwa stimmt die Kurzergänzung.
        Es ist, um hier mal wieder ein wenig allgemeinen Kulturpessimismus zu verbreiten, schon eines der ätzenderen Zeitzeichen, dass bei x Themen nur noch die Konservativen tatsächlich etwas dazu zu sagen haben, was effektiv mit der Realität und nicht mit irgendwelchen Rosa-Einhörnern-Idealen einer kuscheligen Welt zu tun hat.

      • StefanB sagt:

        Orlando, verstehe ich Sie richtig: man soll die ernstnehmen, die ständig rumquengeln, und aus purem Egoismus das Maximum aus der Stadt/Gemeinde herauspressen wollen? Mit anderen Worten: Macht den Mund auf, wenn Euch was stört, es ist Aufgabe des Staates, dieses Störenelement zu entfernen?
        Von Ihnen – ein Ruf nach dem (doch immer ach so verteufelten) Staat?? das ich das noch erleben darf!
        Ich glaube, der Staat sollte v.a. etwas gegen die ständige Nörgelitis unternehmen – da nehmen sich einige (auch welche in Seidenanzügen) extrem viel raus!

      • Rotkäppchen sagt:

        Aber StefanB, die Seidenanzügeheinis dürfen den ganzen Sihlquai vollpissen und ihrer Sexsucht unkontrolliert frönen, Kondome rumliegen lassen und sonstigen Dreck. Denen werden sogar von der Stadt Bumbsboxen gratis zur Verfügung gestellt…Aber Randständige sind ja viiiel schlimmer und müssen subito in ihre Schranken gewiesen werden. Verkehrte Welt noch und nöchter…mich graust es! 👿

  • Annika sagt:

    Da hat die Stadt überreagiert. Eine Stadt besteht halt auch aus Aussenseitern. Das Problem war eher der Müll, den jedermann hinterlässt (auch scharfe Gegenstände). Sehr schade auch um die Pingpong-Möglichkeit, wo sollen die jetzt hin? Natürlich hatte es auch ein paar Drogendealer, aber die muss man halt kontrollieren und wegweisen.

  • Sportpapi sagt:

    Habe ich in meiner Gemeinde auch schon erlebt – überall, wo sich die Jungen abends getroffen haben (bevorzugt auf Kinderspielplätzen), wurden die Bänke abmontiert. Grund: Bierflaschen am Boden, teilweise Scherben. Dumm nur, dass gleichzeitig eine Petition für neue Spielplätze eingereicht wurde. Hauptthema: Sitzgelegenheiten für die Mütter…

    • Auguste sagt:

      hmm…, jugendlichen die „bänkli“ abmontieren ist gesellschaftspolitisch brisant. später müssen wir uns im ausgang mit diesen flaschen herumschlagen, die nie richtig flirten, knutschen und fummeln gelernt haben und heulen uns im mamablog aus über die unzulänglichkeiten von boys & girls. oder gar noch schlimmer – diejenigen die es im jugendhaus unter aller augen ausprobieren mussten, landen in der freikirche oder im swingerclub.

      • Sportpapi sagt:

        Dass Schlimme ist: Würden die Flaschen ihre Flaschen entsorgen, dürften sie ihre Sitz-/Versammlungsplätze behalten. Ich staune immer wieder, dass die Jungen sich das gegenseitig nicht klarmachen…

      • Auguste sagt:

        hmm…, war hier nicht kürzlich mal zu lesen, dass kerle die aufräumen total unsexy rüberkommen bei der zielgruppe? und umgekehrt, will die zielgruppe mit aufräumen ja auch nicht den verdacht aufkommen lassen, girl könnte ein „huscheli“ sein.
        abmontieren als antwort auf soziologische kernfragen erinnert etwas an das lösen des gordischen knotens.

      • Orlando S. sagt:

        Es geht nicht um Jugendliche, August, es geht um erwachsene Berufsrandständige.

      • Auguste sagt:

        hmm…, in sportpapi’s eingangs-post steht „die jungen“, strasser. ich bin mir bewusst, dass ich den themenbezug hier und da etwas grosszügig auslege, aber solange sie für das monoton engstirnige hier besorgt sind, muss ich wohl weiter stemmen, um den horizont nicht zum schmalen, nach weit rechts lehnenden, strich in der landschaft verkommen zu lassen.

        nebenbei, ziehen sie doch einfach den trenchcoat nicht mehr an, wenn sie sich im kreis 4 herumtreiben. dann kommen die jungen frauen dort auch nicht mehr auf die idee, dass sie „etwas machen wollen“ im sinn haben könnten.

      • Orlando S. sagt:

        Im Gegenteil, die Art der Fragestellung fand ich amüsant, entweder ein Stutz oder dann „öppis mache“. Wenn ich engstirnig und voller Ressentiments wäre, hätte ich wohl kaum da gelebt (immerhin fast 3 Jahre). Aber während sie auf den Kasrnenhof Liegestützen befohlen und rumgebrüllt haben, habe ich mich soziokulturell „im Feld“ weitergebildet. Und komme daher zu meinen heutigen Überlegungen.

        Das Hässliche, Kaputte, Verzweifelte in der Kunst feiern: ja meinetwegen. Aber es zu einer respektablen Lebensform erklären, dem die spiessigen Bürger gefäligst die Parkbänke überlassen sollen? Eher nein.

  • Sailing sagt:

    Unsere Gesellschaft liebt das Schubladisieren. Die Eltern verwechseln die öffentliche Anlage mit einem Spielplatz, was man ihnen aber auch nicht wirklich verdenken kann, weil es nicht genügend Spielplätze gibt. Die Stadt könnte das Problem anders lösen, täglich die Putzkolonne auf den Platz schicken oder eben einen gesonderten Spielplatz für Kinder einrichten. Wo sich Randständige aufhalten, gibt es vermehrt Dreck und Müll, weil die halt andere Probleme haben als aufzuräumen. Ich möchte meine Kinder auch nicht auf einem Platz spielen lassen übersäht mit Bierflaschen, Zigarettenkippen usw.

    • Chris M. sagt:

      Wer die Bäckeranlage kennt, weiss, sie ist auch ein Spielplatz. Ich bin froh, dass es noch andere Spielplatze gibt als die 10m*10m mit Sandkasten im sonnenlosen Hinterhof, Spielplätze, auf denen die Kinder ihren Bewegungsdrang (! Übergewicht) noch einigermassen ausleben können. Auch wenn die Bäckeranlage bei weitem kein Robinsonsspielplatz ist, ist dort doch Platz zum rennen, Ball spielen, Velo fahren, usw.

      • In Zürich sollte sich ja keiner über das mangelnde Angebot an Spielplätzen beklagen. Ausser die, die zu Faul sind ein paar Extrameter zurückzulegen…

      • Chris M. sagt:

        Vielleicht stimmt das auf dem Zürichberg, aber ich kenne schon ein paar Gegenden in der Stadt, in denen Spielplätze nicht in Mengen gerade um die Ecke verfügbar sind. Oder dann sind sie hinter Gittern, weil auf Privatgrund oder aus anderen Gründen nicht zugänglich. Und bei den Mietshäusern selber sind dann eben die Alibi-Kleinst-Spielplätze, deren Sandkasten eher ein Katzenklo ist (Katzen lieben Sand für ihr „Geschäft“).

    • Hobbes sagt:

      „Wo sich Randständige aufhalten, gibt es vermehrt Dreck und Müll, weil die halt andere Probleme haben als aufzuräumen.“ Hallo Hackts?

      • Sailing sagt:

        Hackts? Was meinst du damit? Wenn ich feststelle, dass die andere Probleme haben, ist das eine Feststellung, nichts sonst, keine Wertung, keine Entschuldigung. Wenn Kinder die Konsequenzen dieser Tatsachen zu tragen haben und deren Eltern immer zuerst aufräumen müssen, bevor sie die Kinder spielen lassen können, ist das ein Problem, dass die Stadt etwas angeht, ob es geschickt gelöst ist mit dem Entfernen der Bänke, kann man sich fragen. Die Benützung des öffentlichen Raums verlangt eine gewisse Rücksichtnahme von allen, bei Randständigen muss halt die Gemeinde die Verantwortung übernehmen.

  • talon sagt:

    Unsere Feminine Welt wird dominiert von Angst. Angst ob die Tischdeckengarnitur auch zu den Tellern passt, Angst, ob die Schueh zum Kleid passen, Angst vor dem ersten Tag auf der neuen Arbeit, Angst, das die Kinder auch nur die geringste Schramme abbekommen, Angst vor dem Dunklen Parkhaus, obwohl dort nachweislich am wenigsten passiert, angst vor eingebildetten Terroristen. Es wundert also nicht, wenn solch eine Aktion stattfindet, ausgelöst durch Frauen, deren Leben nur aus Angst vor allem und jedem besteht. Auch ein Grund für den massiven Aufruf nach mehr Überwachung durch den Staat.

    • Sportpapi sagt:

      Jetzt übertreibst du aber. Ich – als Mann – bin auch nicht begeistert, wenn auf dem Spielplatz, auf dem meine Kinder spielen, noch ein Saufgelage stattfindet. Die Frage ist nur, wie darauf reagieren. Und – wo sollen denn die Randständigen hin, die wohl nirgends mit offenen Armen empfangen werden.

      • talon sagt:

        @Sportpapi
        Nur ein bisschen. Aber seien wir ehrlich, die meiste Angst geht von Frauen aus. Fängt schon bei Kindergärtnerinnen oder Lehrerinnen an. http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,673946,00.html, oder das besagte Parkhaus, das überversorgen der Kinder. Nicht umsonst gibt es diesen Text: http://archiv.raid-rush.ws/t-232986.html Woher kommt aber diese Angst? Diese Hysterie? Niemand hat sich mal wirklich mal gedanken darum gemacht, was Feminisierugn der Schule bedeutet, nämlich auch, das diese Angst von den Lehrerinnen auf die Schüler übertragen wird.

      • mila sagt:

        wie wärs, talon: sattle um, werde lehrer – und pack das problem bei der wurzel, löse es wie ein mann. statt immer nur virtuell über die bösen, bösen femis rumzujammern.

      • talon sagt:

        @Sportpapi
        Vor zwei Monaten gab es einen Bericht über mehr Männer in Kindergärten. Die Kinder waren begeistert von den Männern. Unter anderem ein Kommentar von einem Kind:“Mit denen kann man auch mal anders spielen, die haben keine Angst, vor einer hohen Mauer.“ Frauen spielen wesentlich „Vorsichtiger“ als Männer. Es verwundert daher auch nicht, das Jungenhaftes benehmen durch Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen bestraft wird, das raufen auf dem Schulhof, das herumturnen usw. eben alles, was nicht schön brav und angepasst ist.

      • talon sagt:

        @sportpapi
        Das ist wie mit dem Wettbewerb, an sich nichts schlechtes. Nur haben wir im moment das Extrem davon, es gibt sozusagen keinen „Männlichen“ Gegenpart mehr dazu. Zu dem Spielplatz: War es denn wirklich ein Saufgelage? Und wenn: Die Generation meines Vaters wäre anders damit umgegangen, die hätten es geschaft, auch ohne Behörden, das die Kinder in Ruhe an der Tischtennisplatte spielen können. Aber heute muss ja immer für alles Vati Staat eingreifen. Vergleich das mal, mit den Forderungen von Feministinnen und dann frage dich mal, warum diese Linksgerichtet sind.

      • talon sagt:

        @mila
        Oh, ich bin kurz davor. Ich hoffe das demnächst das Programm von Christina Schröder kommt.

      • Sportpapi sagt:

        Ob Männer tatsächlich bei Kindern mehr Risiken zulassen, weiss ich nicht. Möglich. Aber: Machen sie das auch noch nach dem ersten Unfall? Den man doch häufiger erlebt, je mehr Zeit man mit Kindern verbringt. Wie auch immer: hier sehe ich kein Frauenproblem, sondern ein gesellschaftliches. Wenn etwas passiert, muss immer jemand schuld sein, Risiken müssen nicht nur minimiert, sondern möglichst ausgemerzt werden.

      • talon sagt:

        @mila
        Das Hauptproblem ist aber, warum es so wenige Männer an Kindergärten und Grundschulen gibt, das von einer gewissen Bewegung eine Hysterie in Gang gesetzt worden ist. Wir erinnern uns „Alle Männer sind vergewaltiger“. Dann schau hier: http://www.focus.de/reisen/fliegen/air-france-trennung-von-kindern-und-single-maennern_aid_426851.html Wenn diese Damoklesschwert über dir kreist, würdest du einen Job als Kindergärtner annehmen?

      • talon sagt:

        @sportpapi
        Es ist fakt, Männer spielen anders mit Kindern, risikobewuster, auch nach Unfällen. Daher kommt auch das „Ein Indianer kennt keinen schmerz“ während Mütter das Kind dann eher betüteln und trösten. Selbst bei der kleinsten schramme. Ja, es ist mittlerweile ein gesellschaftliches Problem, aber schau dir an, seit wann es diese Entwicklung gibt.

      • Sparter sagt:

        @Mila
        Als Mann lässt man es tunlichst, Kindergärtner/Lehrer zu werden. Da bist du schneller irgendwelchen Vorwürfen ausgesetzt, als du Bip sagen kannst.

      • Sportpapi sagt:

        Ok, Talon, hilf mir. Seit wann gibt es diese Entwicklung? Wo findest du etwas über unterschiedliche Risikowahrnehmung von Vätern und Müttern bzw. entsprechendem Verhalten?

      • mila sagt:

        ja, man lässt es tunlichst, und kann fröhlich weiter schimpfen. und weiter schimpfen. und weiter schimpfen.

        talon, ob ich es so gut finde, dass arbeitslose zu erziehern umgeschult werden sollen, weiss ich nicht. von jemanden, der in einer kinderbetreuungsstätte angstellt ist, würde ich mir schon eine etwas andere motivationshaltung wünschen – egal welchen geschlechts.

      • Chris M. sagt:

        @Mila: ein Genderproblem?

        Ja, Umgang mit Risiken und Angst ist bei Männern und Frauen unteschiedlich (im Durchschnitt!), und deshalb hier auch die „Genderproblematik“. Ich sehe dies aber nicht als ein Problem, sondern eben als einen deer Unterschiede der Geschlechter.

        Wichtig wäre allerdings, dass die Kinder beide Umgangsweisen mit Risiken und Ängsten kennen lernen. Lernen, was man mit Mut oder Vorsicht erreichen/erleiden kann und wie man beides miteinander zu einem Vorteil kombinieren kann. Das wäre „ganzheitliche Erziehung“ vom Besten.

      • mila sagt:

        Chris M., ganzeitliche erziehung – einverstanden. die genderproblematik habe ich übrigens nicht ich ins spiel gebracht. ich reagiere hier ausschliesslich auf die äusserungen von kollege talon.

      • talon sagt:

        @Sportpapi
        Seit der „Feminisierugn“ der Schule. Bei dieser Diskussion wird immer davon ausgegangen, das die Lehrerinnen bewusst Jungen diskriminieren würde. Deshalb konnte auch in den Studien nicht nachgewiesen werden, das es an den Lehrerinnen hängt, das Jungen schlechter abschneiden. Es ist mehr das allgemeine Verhalten, Frauen können sich nicht in jungen hineinversetzen, ersetzen Flächen zum Toben, durch Flächen für Kommunitkation, können nicht unterscheiden, ob sich Jungen raufen, oder ob es ernst ist,nehmen andere Literatur, eben jene, die eher Mädchen zusagt, weil sie selbst Frauen sind.

      • talon sagt:

        @sportpapi
        sind, bestrafen das daraus resultierende Jungenhafte verhalten, und belohnen das Mädchenhafte, also still sitzen und angepastheit. Diese Entwicklung ist eine Folge der Feminismusbewegung, weil alles Männliche als böse angesehen wurde und wird, weil Männer immer mehr und mehr aus der Erziehung herausgedrängt werden, siehe die Scheidungspraxis und reine Bezahlväter, die sich gerne um die Kinder kümmern würden, aber die Mütter es nicht zulassen. Es wird nur noch eine Verhaltensweise als richig angesehen, nämlich, so wie es Frauen machen. Ein extrem. http://www.kuvin.de/ganzer_text.htm

      • talon sagt:

        @chris m
        Genauso sieht es aus. Genau das ist der Weg.

      • talon sagt:

        @mila
        Es ermöglicht nicht nur Arbeitslosen das zu tun, sondern auch jenen, die gerade einen anderen Beruf haben, dann über den Umweg der Arbeitslosigkeit sich umschulen zu lassen 😉 weil ansonsten nicht machbar.

      • talon sagt:

        @Sportpapi
        Und wenn wir von Angst reden: Wer hat das Minarettverbot in der Schweiz ins Rollen gebracht?

      • talon sagt:

        @sportpapi
        Zur Schule:
        „Die „Gender-Philosophie“ verordnete eine Ausrichtung der gesamten Erziehung und Bildung am Leitbild der Frau. Jungen werden in der Schule auf weibliche Verhaltensmuster festgelegt: In der Schule wird ihrem vermehrten Bewegungsdrang nicht durch zusätzliche sportliche Betätigung Rechnung getragen; Wettkämpfe sind verpönt; ihrem größeren Interesse in den Sprachen an Sachtexten wird nicht nachgekommen; ihr Entdeckerdrang in den Naturwissenschaften nicht genügend gefördert. Dafür wird es als Erfolg gefeiert, wenn sich Jungen zu Kochkursen anmelden; zu Hause mit Puppen“

      • talon sagt:

        @sportpapi
        „statt mit Autos spielen, sich für Hausarbeit begeistern.“

        http://www.erziehungstrends.de/node/588

      • Sportpapi sagt:

        @Talon: Danke für die Links. Zu den Schulproblemen kann ich folgen, da sind Lösungen zu finden. Meiner Meinung nach vor allem, in dem die Sprachlastigkeit wieder etwas reduziert wird, unabhängig vom Geschlecht derer, die sich heute so modern und unpassend „Lehrpersonen“ nennen. Dennoch: ob Frauen bei ihren Kindern weniger Freiräume lassen als Männer, darüber habe ich in deinen vielen Ausführungen nichts Stichhaltiges gefunden. Mach dir am Sonntag selber ein Bild: http://www.wirbewegenzuerich.ch/aktuell/active-sundays-erfolgreich-gestartet/ , dieses Mal zu „wer wagt, gewinnt.“

      • Sailing sagt:

        Wenn die Haus- und Betreuungsarbeit und die Erwerbsarbeit zwischen den Eltern aufgeteilt werden soll, ist es nur von Vorteil, wenn Jungs kochen lernen und auch sonst im Haushalt nicht zwei linke Hände haben. Dass die Zeiten der Hausfrau vorbei sind, ist ja wohl allen klar.

      • talon sagt:

        @sailing
        Darum geht es nicht. Es geht um die Doppelmoral. Auf der einen Seite, müssen Mädchen davon befreit werden, diese Arbeiten zu machen, auf der anderen Seite werden Jungs aber dazu getrimmt. Auch hier gilt, beide müssen gleich behandelt werden. Wenn es also angebote im Boys Day für Hausarbeit gibt, dann muss es das im Girls Day auch geben.

      • talon sagt:

        @sportpapi
        Ich würde es nicht direkt mit weniger Freiräume sagen, sondern, das die Freiräume mit mehr Bedingunen (Sicherheit) verbunden sind.
        Zur Erziehung:
        http://www.unserweg.com/index.php?id=273
        http://diestandard.at/1263706232089/Maennersache-Erziehung-Fast-allein-unter-Frauen-und-Kindern
        http://www.familie-ist-zukunft.de/seite/?p=1777

    • Chris M. sagt:

      Angst ist doch positiv. Angst wird bewirtschaftet und benutzt um Umsatz zu generieren durch Medien und Parteien. Mit Angst kann man Leute ansprechen, bewegen, zu Reaktionen veranlassen…..

      „Angst ist ein schlechter Ratgeber!“ sagt ein altes Sprichwort. Und so werden befeuert durch Angst Entscheide gefällt und Beschlüsse gefasst, von Weg-Schliess-Initiativen über Minarettverbot bis hin zu den Beispielen im kleinen, lokalen Rahmen. Einige können sich damit profilieren und von sich reden machen, viele leiden dann unter den Folgen.
      Leider ist mit solchen Beschlüssen gar nicht getan bez. Ursachen

    • macho sagt:

      Ja, du übertreibst eindeutig. Du hast gewisse Standpunkte manchmal, die ich gut finde, aber je länger je mehr nervst du nur noch, immer auf alles weibliche eindreschen ist keine Lösung. -> diskreditiert!

      • talon sagt:

        @macho
        Ja es ist ein wenig übertrieben. Aber schau dir im Leben an, wer hat am meisten Angst? Männer oder Frauen? Die meisten Gewaltopfer sind Männer, trotzdem fürchten sich mehr Frauen davor, das ihnen etwas passiert als Männer.

      • Globetrotterin sagt:

        Dass talon jetzt selbst schon einem macho auf den Geist geht, finde ich köstlich….

        Ja, talon. Wenn Männer sich nicht dauernd dermassen daneben benehmen würden, wären solche Massnahmen schliesslich auch nicht nötig.

      • Sportpapi sagt:

        Randständige sind nicht nur Männer…

      • mila sagt:

        globetrotterin, ich habe mich soeben gefragt, ob talon den femis auch die schuld dafür gibt, dass männer die meisten gewaltopfer sind. wahrscheinlich schon.

      • talon sagt:

        @mila
        Nein, warum sollte ich? Aber die Folgeerscheinungen des Feminismus sind nun mal nicht von der Hand zu weisen. Darunter zählt auch, das Männer für alles schlechte in der Welt verantwortlich gemacht werden und generell als Pädophil gelten, wenn sie sich nur in die nähe von Kindern begeben.

      • mila sagt:

        ich sehe nicht, talon, dass alle frauen so denken würden, deswegen ermüdet mich dein feminismus-diskurs auch so. was machst du eigentlich in deiner freizeit? setzt du dich in irgend einer positiven weise für männerrechte ein?

      • talon sagt:

        @mila
        Es geht nicht darum, das alle Frauen so denken würden, sondern wo die Frauen, die so denken, beschäftigt sind. Und meistens sind sie per Lobby in der Politik und bestimmen so das Leben von Männern und Frauen.

      • talon sagt:

        @mila
        Nachtrag: Ja, Politisch, desweiteren haben ich kürzlich erfahren, das hier Abends quasi eine Lesestunde für Kinder gibt, mal schauen, was man da für die Jungs machen kann.

      • mila sagt:

        das mit der lesestunde finde ich super. es ist ein vorurteil, das jungs nicht lesen wollen. sie interessieren sich jedoch teilweise für andere bücher als mädchen (wobei, harry potter finden wieder alle gut). wenn du politisch aktiv bist, dann solltest du eigentlich wissen, dass du dein zielpublikum, zu dem eben auch frauen gehören, nicht vergraulen solltest.

      • talon sagt:

        @mila
        Das Problem ist, das man in der Realität, das was ich sage auch so aussprechen kann, weil ich durch andere Signale mitteile, das es kein genereller Angriff ist, sondern lediglich Kritik und eine Feststelltung. Da tue ich mich in Foren recht schwer. Die bitte, mir aufzuzeigen, was als Frauenfeindlich aufgefasst worden ist, waren ernstgemeint, vor allem das Warum interessiert.
        Gerade das Lesen finde ich sehr wichtig, denn Kommunikation ist wichtig, auch für die Naturwissenschaften. Und was ich alles gelesen habe und noch lese. Allein „das Rad der Zeit“ geht stark auf die 40 Bände zu.

      • Globetrotterin sagt:

        @talon 11.01:
        Dass Männer der Pädophilie verdächtigt werden, wenn sie sich unaufgefordert Kindern nähern, dafür können wohl die Frauen wirklich nichts. Diesen Ruf haben sich Männer ganz alleine eingebrockt und tun es noch. Hätte ich Kinder – ein männlicher Babysitter käme nie und nimmer in Frage!

      • Widerspenstige sagt:

        Das ist Charaktersache und nicht einfach männlichen Wesen zuzuordnen, Globetrotterin. Es gibt ebenso weibliche Kleinkindererzieherinnen, welche sich nicht an die Regeln halten u Kleinkinder psychisch u physisch ‚fertig machen‘ aus welchen Gründen auch immer! Das grenzt an Rufmord was Sie da machen. Ich möchte auch nicht als Mutter verunglimpft werden mit der Begründung, dass es schon weibliche Kindsmörderinnen gegeben hat. Das ist doch einfach absurd so eine Verallgemeinerung, sorry! Es gräbt nur wieder tief Furchen in bestehende Grabenkrämpfe zwischen den Geschlechtern. Völlig kontraproduktiv

    • the man sagt:

      „Wenn du Angst hast, kauf dir einen Hund“, wie man bei uns zu Hause sagt…

    • Cara Mia sagt:

      Mann, also dass ihr sogar daraus wieder ein Genderproblem machen könnt, da muss man erst mal auf die Idee kommen!

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