Hellsehen mit Ehering und Spiegel

kugelbauch

War die Frau während der Empfängnis der aktivere Sexpartner als der Mann, bekommt das Paar angeblich eher einen Knaben.

Die werdenden Eltern selber wollen es nicht immer wissen. Das Umfeld hingegen unbedingt: Wird es ein Junge oder ein Mädchen? Ultraschall sei Dank wird das Geheimnis des Geschlechts heutzutage meist nach ein paar Monaten gelüftet. Und wenn nicht, gehts erst richtig los mit den Mutmassungen. Selbst absolut bodenständige Menschen entwickeln angesicht eines Kugelbauchs plötzlich hellseherische Fähigkeiten, halten alte Volksweisheiten für historisch belegte Fakten und verwechseln Esoterik mit Wissenschaft. Eine Auswahl der wunderbarsten Anzeichen, an denen man das Geschlecht des Babys angeblich erkennen kann.

• Blüht die Frau während der Schwangerschaft regelrecht auf, erwartet sie einen  Jungen. Sieht sie hingegen blass und abgeschlagen aus, leidet sie jetzt schon unter der in ihrem Leib heranwachsenden weiblichen Konkurrenz.

• Auch der Ehering kann das Geschlecht voraussagen: An einen Faden binden und über den Bauch halten. Schwingt der Ring im Kreis, wirds ein Junge. Pendelt er hin und her, deutet alles auf ein Mädchen hin.

• Zeigt das Kopfkissen der werdenden Mutter nach Norden, bekommt sie einen Jungen. Schläft sie Richtung Süden, gibts ein Mädchen.

• Sieht sich die Frau mindestens eine Minute lang im Spiegel an und erweitern sich dabei ihre Pupillen, trägt sie einen Jungen im Bauch. Bei einer Mädchen-Mutter verändern sich die Pupillen nicht.

• Hält man der Mama in spe eine Rose und eine Lilie hin, verrät ihre Wahl, was sie erwartet: Greift sie nach der Rose, bekommt sie ein Mächen. Wer die Lilie bevorzugt, wird einen Jungen gebären.

• Anhand des Alters der Mutter zum Zeitpunkt der Empfängnis und dem Monat der Zeugung sagt der Chinesische Empfängniskalender das Geschlecht voraus.

•War die Frau während der Empfängnis der aktivere, energischere Sexpartner als der Mann, bekommt das Paar einen Knaben.

•Ist die werdende Mutter launischer als sonst, erwartet sie ein Mädchen.

Doch nicht nur der Volksglaube kennt etliche Regeln zur vorgeburtlichen Bestimmung des Geschlechts. Auch die Wissenschaft ist fasziniert von dem Thema:

• Eine Studie mit über 80’000 Teilnehmern zeigte, dass ein Paar eher männlichen Nachwuchs erwarten durfte, wenn es schon vor der Zeugung zusammengelebt hatte. Der Unterschied zwischen der Anzahl Jungen- und Mädchen-Geburten betrug allerdings mickrige 1,6 Prozent.

• Englische Forscher fanden heraus, dass Frauen, die sich vor der Empfängnis kalorienarm ernährt hatten, vermehrt Mädchen zur Welt brachten. Grund: Der Körper investiere wohl nur dann in einen tendenziell empfindlicheren männlichen Nachkommen, wenn Nahrung im Überfluss vorhanden sei.

• Übt die Mutter vor der Geburt einen stressigen Job aus, bekommt sie eher einen Jungen. Stress soll die Testosteron- und Cortisolwerte im weiblichen Körper erhöhen, was wiederum dem männlichen Spermium bei der Zeugung einen Vorteil verschafft.

• Auch die Jahreszeit spielt angeblich eine Rolle: Mädchen werden häufiger im Winter gezeugt, Knaben eher im Frühjahr. Dafür verantwortlich sein könnte die Tatsache, dass männliche Spermien empfindlicher sind und daher anfälliger für die im Winter kursierenden Grippeviren.

• Laut einer schwedischen Studie mit einer Million Frauen leiden werdende Mädchen-Mütter häufiger an extremer Übelkeit als werdende Jungs-Mütter. Dies deshalb, weil bei weiblichen Föten die Konzentration des Hormons, das die Übelkeit verursacht, deutlich höher ist. Beweisen konnte er es zwar noch nicht, aber behauptet hat das Hippokrates vor rund 2000 Jahren auch schon.

Kennen Sie noch weitere, angeblich absolut klare Anzeichen fürs Geschlecht des ungeborenen Kindes?  Und hat bei Ihnen der hellseherische Ehering oder der nichts als die Wahrheit sagende Spiegel sogar recht gehabt?

120 Kommentare zu «Hellsehen mit Ehering und Spiegel»

  • Eremit sagt:

    Wie wäre es mit … wenn Frau nach dem betreffenden Zeugungsakt eine Kätzchen sieht wird es ein Meitli und wenn sie ein Hündchen sieht ein Buèb?
    🙂

    „Selbst absolut bodenständige Menschen entwickeln angesicht eines Kugelbauchs plötzlich hellseherische Fähigkeiten, halten alte Volksweisheiten für historisch belegte Fakten und verwechseln Esoterik mit Wissenschaft.“

    Was spielte es heute für eine Rolle ob es ein Mädchen wird oder ein Junge? Bitte kein Altruismus sonst muss man fairer Weise wieder über die alte Rollenverteilung diskutieren.
    Zumal, wenn man zehn Kinder hat ist m.E. die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass mindestens eines der Kinder ein Mädchen bzw. ein Junge ist.

    • Stimmt, wenn man aber schon neun Mädchen hat, ist die Wahrscheinlichkeit genau 50%, dass es diesmal wieder ein Mädchen wird.

      • Eremit sagt:

        Nach Gauss’scher-Verteilung ist m.E. die Wahrscheinlichkeit zehn Töchter zu haben geringer als mit neun Töchter. Als Ausnahme gelten da wohl mexikanische Piloten, die gemäss einem älteren Artikel klagten praktisch „nur“ Töchter zu haben.

        Und, ist etwas schlimm daran, wenn es ein weiteres Mädchen oder Junge gibt? Gut, man kann nun Grossmutter’s Weisheit hervor nehmen und sagen „Söhne sind in jungen Jahren mühsamer, dafür sind Töchter im Teenager-Alter (massiv?) mühsamer. Dem entsprechend bräuchten Söhne in jungen Jahren einen guten Vater und Töchter im Teenager-Alter einen guten Vater, aber das ist ein anderes Thema.

  • Katharina sagt:

    The vast emptiness of digital nonsense has culminated here and now – in a nicely plotted theatrical manipulation …
    too obvious though.

    I always find it humorous when the competition shows up here. in droves…
    ended up being extremely booooooring though.same old lamo with the same people harassing the same targets.
    I do not find you harvested much.

    nice little fishing expedition was thrown in as well.

    nothing new really. do i feel betrayed? don’t really know – maybe not

    • Eremit sagt:

      Wie wäre es selbst ein Vorbild zu sein und ein paar interessante Artikel zu schreiben anstelle scheinbar abwertend zu kritisieren?
      Idealerweise auf Deutsch oder Schweizerdeutsch wie es sich für die Deutschschweiz gehört.
      Danke.

      • Katharina sagt:

        you can kiss my a.. today. absolutely NOT in the mood for your crap. this is an international platform, so shove your „idealerweise auf Deutsch oder Schweizerdeutsch wie es sich für die Deutschschweiz gehört.“ you know where.
        Apparently you pretend to be absolutely clueless about what went on here the last couple of days.

        and where does it say „es gehört sich“? the shoddy little shack that makes your mindset?
        maybe you should read first, consider the context and then oozle out your drool.

      • Nö, kein Schweizerdeutsch bitte. Englisch ist zumindest anständig standardisiert.

        And Kat: please try to be a bit less aggressive.

      • Eremit sagt:

        „you can kiss my acephalocardia“
        Mein Beileid.

        „Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen.“
        Schläft die Redaktion?

      • Katharina sagt:

        Tia eremit. Die R denkt wohl, bis da das konto ausgeglichen ist, muss ich noch viele kraftausdruecke posaunen. gepunktet zaehlen diese nicht und zu sagen dass ich nicht in der stimmung bin ihre acephalocardia anzuhoeren, ist keine ehrverletzung.

  • heidi reiff sagt:

    Ich bin einfach nicht im Besitze der ganzen Wahrheit, durch Medien sind wir ja informiert über das Weltgeschehen, als junge Frau war ich gebeutelt von schrecklichen Albträumen, ich fiel ständig in ein schwarzes Loch im Schlaf, hab die Träume auch aufgeschrieben im Wachzustand, sofern ich sie errinnern konnte, hoffe es werden an der Uni auch Menschen ausgebildet in Richtung Empathie und Menschenwürde, ist Ignoranz ein Schutz, Angst vor Bedrohung ? Kinder die nicht geschlagen werden, schaffen eine lebenswerte Welt, das wünschen doch die meisten MENSCHEN, also achtung, fertig, los.

  • Weiss Wiesgeht sagt:

    Alles Ignoranten hier … Das Gechlecht der Kinder ergibt sich erst nach der Geburt: Dir Hebamme gibt einen Klapps auf den Rücken und den dümmeren Kindern fällt das Schwänzchen ab. 🙂 Übrigens: Wer nach der Gebuurt nicht sicher ist: einen Nuggi hinhalten – nimmt SIE ihn, ists ein Mädchen, nimmt ER ihn, ists ein Knabe. Auch noch zu empfehlen: Kaffeesazt-Lesen (das ist auch der Grund, warum Nespresso-Besitzer statistisch viel weniger Kinder haben – die Ungewissheit wäre ja nicht auszuhalten!

  • heidi reiff sagt:

    @ Robert

    Morgen hat meine erwachsene Tochter Geburi, in 7 Minuten war sie auf der Welt, das ersparte mir und ihr das Geburtstrauma zudem ist sie nicht behindert wie mein Sohn. Meine Kinder haben 2 verschiedene Väter. Noch Fragen ?

    Siegmund Freuds Theorie ist ja der Penisneid unter anderem …., jetzt könnte ich ja kontern, vielleicht gibt es einen Gebärmutterneid, in der heutigen Moderne ist mit Chirurgie fast alles möglich, ein Mann hat sich als Frau umbauen lassen, hat 2 Kinder geboren , durch klonen ist das Schaf Dolly entstanden, Barnhard machte so viel ich informiert bin die 1. Herztransplantation erfolgreich, können Sie alles im Wiki nachlesen, es gibt nichts, was es nicht gibt. Meine 2 Kinder sind das schönste Geschenk, das ich je im Leben erhalten habe, meine Kinder waren meine Wegbereiter in gutem Sinn.

  • Katharina sagt:

    Ein etwas schwächlicher Artikel….ich meine nur so: Chinesischer Empfängniskalender LOL.

    Als Kur gegen solches empfehle ich einen längeren Aufenthalt in Chinatown. Am Markttag. und es ist dann Pflicht, jeden Cosmik Debris Laden abzuklappern und alle vorhersagenden Behandlungen über sich ergehen zu lassen….
    Am besten, wenn es dann noch so richtig schifft. Fehlt nur noch statt Helikopter ein schwereloses Werbe-Raumschiff und das Blade Runner Feeling ist perfekt.

    Eigentlich schade, denn das Thema würde elegant das global verstrickte Chain Saw Massacre vom Wochenende aufnehmen:

    XY-Geschlechtsbestimmungs-System.

    SRY Determination.
    SOX9, FOXL2.

    Und für fortgeschrittene dann XX Males oder XY Females.

    Die Kürzel wären ja eigentlich die offenstehende global trottende Antwort gewesen, nicht?

    Aber Blade Runner ist poetischer als Kettensägen.

  • Auguste sagt:

    hmm…, schweizerzeit und wermuth sollte man während der schwangerschaft tunlichst meiden, wenn’s was werden soll.

  • Auguste sagt:

    hmm…, in einer bestimmten hiesigen bevölkerungsgruppe ist die wahrscheinlichkeit gestiegen, dass das kind ein „christoph“ wird – geschlecht hin oder her.

  • Auguste sagt:

    hmm…, wenn der vater tennisspieler mit einem starken zweiten aufschlag ist, dann soll’s schon vorgekommen sein, dass es zwillinge wurden.

  • Dass bei Nahrungsarmut die Natur weibliche Nachkommen bevorzugt, kann sein, denn Männchen sind leicht ersetzbar und wenige können die „Arbeit“ von vielen machen. Beim Weibchen dauert es immer eine ganze Schwangerschaft, um weiter zeugen zu können. Darum werden ja fast überall auch bevorzugt Männer an die Front geschickt.

    • Robert sagt:

      AHAA! Die besorgen dann an der Front neues Essen, damit die paar, die zu Hause geblieben sind, nicht ihre „Arbeit“ miterledigen müssen!!!!

      Die sind ja sowas von schlau!

      • Fufi sagt:

        @Tobias

        Wenn’s nicht so tragisch wäre, wär’s ja schon fast komisch!

      • StefanB sagt:

        Stimmt, Robert! Die wenigen, die nicht als Kanonenfutter dienen, haben ja die ehrenvolle Aufgabe, für neue Artillerieziele zu sorgen.
        Weshalb ich mich seinerzeit ja auch zur „Vermehrungstruppe“ gemeldet habe.

  • Fufi sagt:

    Habe bisher geglaubt(!), dass das Geschlecht eines Kindes von daher bestimmt wird, ob das – maännliche – Spermium, das mit dem – weiblichen – Ei verschmilzt, an der empfindlichen Stelle ein X oder ein Y-Chromosom trägt.
    Was ich – als kinderloser – aber noch nie verstanden habe: Wie schaffen es die Väter, ihre Spermien fernzusteuern?
    😉

    • Kim sagt:

      Männer mit viel Playstation- und Wii-Erfahrung schaffen das. :-/

      • Fufi sagt:

        Ein hoch auf die NEUEN Männer ? —- grins!
        Aber gibt’s denn dafür noch keine APP?

        KIM: Wünsche euch alles alles Gute!

        fufi

      • Kim sagt:

        Danke Fufi. Gebe mein Bestes, um „Zwerg“ Nr.3 auch ohne APP zur Welt zu bringen. Muss doch zu schaffen sein. 😀

      • Rahel sagt:

        @ Kim

        Auch ich wünsche Dir zur bevorstehenden Geburt alles Liebe und Gute! Dein Kind kriegt die Kurve ans Tageslicht ganz bestimmt….auch ohne Navi 🙂

      • Kim sagt:

        Danke, noch hab ich Schonfrist, bis es im Februar losgeht. Wenn es so schnell geht wie bei Nr.2, dann bereite ich mich schon mal auf eine Haus- oder Autogeburt vor. Die wäre nämlich fast im Auto gekommen statt im Spital. Schwupps, schon draussen. Werde es euch dann wissen lassen *grins*

      • Rahel sagt:

        Uiiii….. 🙂

        Ja bitte, bin mächtig gespannt! 🙂

    • Katharina sagt:

      Fufi: da nachlesen wie das funktioniert: „http://en.wikipedia.org/wiki/XY_sex-determination_system“

  • Hermann sagt:

    aber, aber, das ist doch ganz einfach: Spermien die Maedchen machen haben einen runden Kopf, diejenige die Buben machen einen ovalen (googelt doch mal nach..). Der ovale hat weniger Widerstand beim schwimmen, ist also schneller. Daher hat der ovale einen statistischen Vorteil gegenueber dem runden, der umso groesser ist, je langer der Weg ist bis er die Eizelle erreicht, also je langer der Weg desto eher gibts einen Buben. Fragt doch den Nachbarn, der nur Maedchen hat, er hat sicher ein ganz kurzes Schnaebeli……. (und an Markus, ich liebte deinen Beitrag auch im „komm endlich“ blog…).

    • Auguste sagt:

      hmm…, der aberglaube bei schwangerschaften wird nur noch durch den glauben in sachen empfängnis übertroffen.

    • SamaM. sagt:

      Selbst das kürzeste Schnäbi stösst an den Gebärmuttermund (der keine 10 cm hinter dem Eingang liegt und nach hinten geschoben wird), weshalb die männliche Länge da keine Rolle spielt.

      Aber es stimmt, das männliche Spermien einen Hauch leichter sind und deshalb ausdauernder sind und weiterschwimmen können. Das Ei ganz zum Beginn des Eisprungs, wenn es noch ganz am Anfang vom Eileiter ist, kann deshalb vom männlichen Spermium eher erreicht werden, als vom weiblichen, das eher schlapp macht, da es ein bisschen mehr zu schleppen hat.

      Wer einen Jungen will hat eine leicht erhöhte Wahrscheinlichkeit einen zu bekommen, wenn er zu Beginn des Eisprungs Sex hat.

      Wer ganz sicher gehen will, geht in ein Land, in dem die Spermienzentrifugation erlaubt ist, die lassen sich nämlich durch zentrifugieren nach Geschlechtern aufteilen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, wohl dem, der ihren eingangssatz nicht als tröstlich empfinden muss.

      • Katharina sagt:

        „Selbst das kürzeste“

        interessant…. die referenz zu pirvater kommunikation dazu ist… faszinierend, wuerde Spock sagen.

        der rest ist pseudowissenschaft der duemmlichen art.

        Also, SamaM…. ich dachte eigentlich vom Alter her nicht an ein Kind. Aber dieser hier ist kinidsch…geradezu pathologisch kindisch.

  • Auguste sagt:

    hmm…, die geschichten mit den launischen müttern während der schwangerschaft halte ich für ein gerücht.

    • Kim sagt:

      natürlich nur ein gerücht der männer …. schwangere frauen sind üüüüüüberhaaaaupt nicht launisch … höchstens hie und da etwas übersensibel … aber nur ein bisschen …

  • Auguste sagt:

    hmm…, böten die kinderüberraschungen aus schokolade genauso eine beschränkte auswahl – das zeug würde kein mensch kaufen.

  • Fritz Nussbaumer sagt:

    Schon mal was von Biorhythmen gehört?
    Es funktioniert zu 80%!
    Bei den restlichen 20% weiss entweder der Vater oder die Mutter oder beide nicht, wann genau sie geboren wurden.

  • heidi reiff sagt:

    In einer Frauengruppe haben wir das Pendeln mal ausprobiert, einfach ein dünner Faden mit einem Ring (muss kein Ehering sein). Einfach über einer Hand pendeln, bei Müttern die Mädchen hatten kreiste das Pendel rund, bei Müttern mit Buben ging das Pendel hin und her, hat immer 100 pro gestimmt. Ich bin nicht abergläubisch war es auch nie, halte nichts von Zukunftsprognosen und Horoskopen ist Humbug für mich. Weiss einfach noch, dass ich beim 1. Intimverkehr beim Vater meines Sohnes schwanger wurde, wir haben gegenseitig nie über einen Kinderwunsch gesprochen, waren beide naiv und total unaufgeklärt, der Vater meines Sohnes war damals meine grosse Liebe. Bekannte Sprüche wie probieren gibt Buben sind lächerlich, die Natur geht auch heute noch eigene Wege wenn Mensch sie gewähren lässt. Zentral finde ich, dass die Frau das Recht hat zu entscheiden, ob sie ein Kind austragen will oder nicht. Früher wurde ja den Frauen die Kinder weggenommen, und in Kinderheime gesteckt, wenn sie keinen Eheschein vorweisen konnten. Zum Glück ist es nichtmehr wie früher. Oft haben Frauen geheiratet um bis ans Lebensende finanziell versorgt zu sein. In sog. demokratischen Ländern hat sich zum Glück einiges im guten Sinne geändert.

  • Andrea sagt:

    Meine Frauenärtzin empfahl mir die Internetseite http://www.swissmom.ch; ich ging also davon aus, dass diese Internetseite seriös ist. Allerdings ist das, was da betreffend Geschlecht des Kindes steht, meines Erachtens schlicht dem Reich der Fantasie entsprungen:

    http://www.swissmom.ch/kinderwunsch/allgemeines/wir-wollen-ein-baby/kiwufortgeschlecht.html

    Richtig bedenklich find ich, wenn das via Frauenärztin als „Wissenschaft“ legitimiert wird.

    • adlerauge sagt:

      zitat: Die Frau sollte auf den Orgasmus verzichten.

      also bitte, etwas spass soll bei der sache noch für beide partner drinliegen…

      im allgemeinen passt der zitierte artikel in den aktuellen hang der schweizer und schweizerinnen hin zum esoterischen und glauben und weg vom aufgeklärten und wissenschaftlich belegbaren. wenn diese strömung nicht konkrete politische auswirkungen haben würde, könnte man sie als vorübergehende modeströmung abtun…

    • Katharina sagt:

      Die Frauenärtzin empfahl das? Wo hat sie Medizin studiert? Im Bärengraben bei den Pandas?

      Ich meine ja so, wenn Wikipedia zu Gender Determination bessere Informationen bietet, dann hat Swissmom ein echtes Problem.

      Man stelle sich vor: „Männer haben als Geschlechtschromosomenpaar ein X und ein Y, Frauen zwei X-Chromosomen. Der Vater bestimmt also das Geschlecht des Kindes, denn je nachdem, ob er ein Y- oder X-Chromosom weitergibt, wird es ein Sohn oder eine Tochter“

      Absoluter quatsch. er mach also einen kurzen Interruptus, checkt seine Stückliste und wechselt schnell das betreffende Chromosom aus. Der DANN Satz ist immer gleich. Oder wie erklärt sich Swissmom etwa die XX-Männlichen oder XY-Weiblichen.

      RTFM….oder eben hier:

      http://en.wikipedia.org/wiki/XY_sex-determination_system

      • swissmom hat einfach eine eigene Definition von „bestimmen“. Sie meinen damit eigentlich, dass das Spermium das Geschlecht des damit entstehenden Embryos bestimmt. Das haben sie in sehr salopper Art abgekürzt. Journalistisch ärgerlich, aber durchaus üblich.

  • mostindianer sagt:

    Das mit den Socken anhaben oder nicht anhaben während der Zeugung hat auch einen entscheidenden Einfluss. (Anhaben = Mädchen, Nicht-Anhaben = Junge). Das kann aber von Kanton zu Kanton variieren. Bei uns im Thurgau ist es so, wie anfangs beschrieben.

  • Dani sagt:

    gab schon bedeutend interessantere Themen hier…

  • mira sagt:

    Der Zeitpunkt der Befruchtung innerhalb des fruchtbaren Fensters habe auch noch einen Einfluss. Weiss die genaue Regel aber nicht mehr.

  • StefanB sagt:

    Es ist so einfach, vorauszusagen, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird: Wenn beim nächsten Vollmond die werdende Mutter auf ihrer linken Seite liegt, und ein Uhu oder Käuzchen schreit, dann wird es ein Junge, liegt sie aber auf der rechten Seite, wird es ein Mädchen.
    Die Erfolgsquote liegt bei mindestens 50%, aber heutzutage ist es schwer, in der Nacht ein Käuzchen oder Uhu zu hören.
    🙂

  • StefanB sagt:

    Das erinnert mich immer an die Geschichte des Heilpraktikers, der den Schwangeren immer ganz genau und schon nach wenigen Wochen das Geschlecht vorausgesagt hat – er hat es sogar schriftlich im Kalender notiert.
    Wenn dann die jungen Mütter reklamierten, er habe sich da gewaltig vertan, zeigte er jeweils die Notiz – da stand genau das Geschlecht, das das Neugeborenen hatte.
    Einmal gestand er aber ein, wie sein Trick funktionierte: er schrieb immer das Gegenteil auf, das er mündlich voraussagte 🙂

    • Auguste sagt:

      hmm…, börsengurus wenden den auch an, und er funktioniert auch da, selbst ohne weisse tiger und angefressenen partner.

  • Und selbst wenn im Bauch nichts drin ist, sagt der Bauch offenbar ganz viel aus….

  • Rahel sagt:

    Angeblich soll auch die Form des schwangeren Bauches Auskunft über Mädchen oder Junge geben…..

    • Fahri sagt:

      hab ich auch schon viel gehört 🙂 spitzer bauch= junge, runde, tiefe bauch=mädchen. oder umgekehrt?!

      • Rahel sagt:

        Das weiss ich eben auch nicht mehr welche Bauchform zu welchem Geschlecht gehören soll 🙂

      • Jeanette Kuster sagt:

        Genau Fahri, ein spitzer Bauch soll auf einen Jungen hindeuten. Hat die schwangere Mutter hingegen einen runden Bauch und zeigen sich die Schwangerschaftskilos auch auf den Hüften, solls ein Mädchen geben.

      • Kim sagt:

        Das hat wohl eher damit zu tun, ob es die erste, zweite oder weitere Schwangerschaft ist und wie durchtrainiert der Bauch jeweils vorher war.
        Und das mit dem mädchen-heraufbeschwörenden Hüftspeck, nun ja, liegt wohl an den Gelüsten der Schwangeren und ihrer Disziplin. Habe bei meinem Sohn Schoggi vertilgt, während ich bei den Madchen eher Lust auf Obst und Gesundes hatte/habe.

      • Kim sagt:

        Bin im siebten Monat, erwarte ein Mädchen, Bauch ist eher spitzig. 😉 Aber vielleicht hat sich der Gyn auch geirrt. We’ll see.

      • Robert sagt:

        Ist jetzt „spitz“ im wörtlichen Sinn oder umgangssprachlich gemeint? Und wenn wörtlich, wie spitz muss man sich das vorstellen? Wie eine Apollokapsel?

      • Kim sagt:

        Schwangere Frauen sind ja in vielerlei Hinsicht „spitz“ 😉 *unschuldig_schau*

      • Meine Frau kommt vom ersten Geschlechtsbestimmungs-Ultraschall zurück. Ich: „Na, ist es ein Bub oder ein Mädchen?“ Sie: „Keine Ahnung, die blöde Nabelschnur war im Weg!“

  • Rahel sagt:

    Das mit der Jahreszeit würde in unserem Fall voll zutreffen: unsere zwei Girls sind im Juli und August zur Welt gekommen…….

    • StefanB sagt:

      Rahel,
      Dann müssten Ihre Kinder im Oktober und November gezeugt worden sein, wenn die klassische Schwangerschaftsdauer von neun Monaten vorliegt – und das sind nicht unbedingt klassische Wintermonate 🙂

      • Rahel sagt:

        Ja stimmt *zähneknirsch* 🙂

        Dann trifft auf uns ja überhaupt keines dieser Anzeichen zu…*seufz*….ausser vielleicht das mit der Bauchform aber das kann ich jetzt ja nicht mehr überprüfen……:-) ( Oder vielleicht doch? Muss mal meine Bauch-Fotos hervorkramen…..)

      • Auguste sagt:

        hmm…, wer bauchfotos ins facebook stellt, sollte unter „gefällt mir“ keinesfalls unsynchronisierte, amerikanische filme/serien erwähnen.

      • Rahel sagt:

        Keine Angst Auguste!

        Ich bin Tier……..äh Menschenfreund……..äxcüsi, vertruckt…. 🙂

        Ich werde mich hüten, meine Ballons im Facebook zur Schau zu stellen, diesen Anblick will ich niemandem antun 🙂

      • Es kommt drauf an, Rahel, welche Ballons Du genau meinst. Je nachdem wäre das gar nicht so undemokratisch.

      • Rahel sagt:

        Aarghhh, Patrick Tigri 🙂

        Ich meinte selbstverständlich die beiden Bauch-Ballone in denen meine Girls wuchsen!!!!!

        Männer…..immer diese Hintergedanken 😎

        Hab ja auch noch nie gehört, dass man anhand der oberen zwei Rundungen das Geschlecht des Babys ablesen kann…..

      • Das war strategisch missverstanden, Rahel. Hab ich doch gut gemacht, oder? 🙂

      • Katharina sagt:

        stop posting this adult chat stuff. it is getting annoying… is rahel now the next target for that?

      • Target??? I wouldn’t know I’m targetting anyone…

        I am JO KING…

        However, if you feel targetted then I am sincerely sorry. But don’t fight anyone else’s war – especially if he does not feel it’s one…

      • Rahel sagt:

        @ Patrick Tigri

        Ich weiss……:-) Sehr gut gemacht, Bravo…….*Schulter-klopf*

        @ Katharina

        I’m not getting a target that easily…… mach Dir keine Gedanken deswegen! Ich werde es mitteilen wenn mich was stört!

  • Mirjam sagt:

    Ach ja, wenn die Schwangere plötzlich mit Pickeln gesegnet ist und aussieht wie ein pupertierendes Teeny dann kriegt sie ein Mädchen….. 😉

  • Simone sagt:

    Schon neun Uhr und noch kein Kommentar? Findet ev. noch jemand anderes als ich den Artikel eher sehr belanglos? Klar, ich muss den Mamablog nicht lesen, bla bla bla… Trotzdem, es gab schon bessere Beiträge. Sorry Frau Kuster. Sonst ist’s ok…

    • Auguste sagt:

      hmm…, sehen sie simone, nachdem in einem andern thread die gefahr aufkam, dass man eine globetrotterin am liebsten ins weltall schiessen würde, musste man die gemüter wieder etwas beruhigen. aber sie haben schon recht; einschläfern wäre auch nicht nötig gewesen.

      • Simone sagt:

        Ich wollte niemanden nirgendwohin schiessen.. Aber Sie meinten nicht mich, weder als Zu-schiessende noch als Zu-wollende… Hoffen wir auf Einträge, die auch uns wieder ansprechen. Geschmäcker und so..

      • Auguste sagt:

        hmm…, simone, der montags-mamablog ist eine ähnlich dankbare aufgabe, wie die einer vorgruppe bei einem stadion-konzert, wenn die die sonne noch hoch am himmel steht. aber wussten sie auch, dass der tägliche verzehr von magnum-glacé während der schwangerschaft keine gewähr für coole kids ist?

      • Robert sagt:

        Wissen Sie eigentlich, was das kostet, jemanden ins All zu schiessen???

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.