Hellsehen mit Ehering und Spiegel

kugelbauch

War die Frau während der Empfängnis der aktivere Sexpartner als der Mann, bekommt das Paar angeblich eher einen Knaben.

Die werdenden Eltern selber wollen es nicht immer wissen. Das Umfeld hingegen unbedingt: Wird es ein Junge oder ein Mädchen? Ultraschall sei Dank wird das Geheimnis des Geschlechts heutzutage meist nach ein paar Monaten gelüftet. Und wenn nicht, gehts erst richtig los mit den Mutmassungen. Selbst absolut bodenständige Menschen entwickeln angesicht eines Kugelbauchs plötzlich hellseherische Fähigkeiten, halten alte Volksweisheiten für historisch belegte Fakten und verwechseln Esoterik mit Wissenschaft. Eine Auswahl der wunderbarsten Anzeichen, an denen man das Geschlecht des Babys angeblich erkennen kann.

• Blüht die Frau während der Schwangerschaft regelrecht auf, erwartet sie einen  Jungen. Sieht sie hingegen blass und abgeschlagen aus, leidet sie jetzt schon unter der in ihrem Leib heranwachsenden weiblichen Konkurrenz.

• Auch der Ehering kann das Geschlecht voraussagen: An einen Faden binden und über den Bauch halten. Schwingt der Ring im Kreis, wirds ein Junge. Pendelt er hin und her, deutet alles auf ein Mädchen hin.

• Zeigt das Kopfkissen der werdenden Mutter nach Norden, bekommt sie einen Jungen. Schläft sie Richtung Süden, gibts ein Mädchen.

• Sieht sich die Frau mindestens eine Minute lang im Spiegel an und erweitern sich dabei ihre Pupillen, trägt sie einen Jungen im Bauch. Bei einer Mädchen-Mutter verändern sich die Pupillen nicht.

• Hält man der Mama in spe eine Rose und eine Lilie hin, verrät ihre Wahl, was sie erwartet: Greift sie nach der Rose, bekommt sie ein Mächen. Wer die Lilie bevorzugt, wird einen Jungen gebären.

• Anhand des Alters der Mutter zum Zeitpunkt der Empfängnis und dem Monat der Zeugung sagt der Chinesische Empfängniskalender das Geschlecht voraus.

•War die Frau während der Empfängnis der aktivere, energischere Sexpartner als der Mann, bekommt das Paar einen Knaben.

•Ist die werdende Mutter launischer als sonst, erwartet sie ein Mädchen.

Doch nicht nur der Volksglaube kennt etliche Regeln zur vorgeburtlichen Bestimmung des Geschlechts. Auch die Wissenschaft ist fasziniert von dem Thema:

• Eine Studie mit über 80’000 Teilnehmern zeigte, dass ein Paar eher männlichen Nachwuchs erwarten durfte, wenn es schon vor der Zeugung zusammengelebt hatte. Der Unterschied zwischen der Anzahl Jungen- und Mädchen-Geburten betrug allerdings mickrige 1,6 Prozent.

• Englische Forscher fanden heraus, dass Frauen, die sich vor der Empfängnis kalorienarm ernährt hatten, vermehrt Mädchen zur Welt brachten. Grund: Der Körper investiere wohl nur dann in einen tendenziell empfindlicheren männlichen Nachkommen, wenn Nahrung im Überfluss vorhanden sei.

• Übt die Mutter vor der Geburt einen stressigen Job aus, bekommt sie eher einen Jungen. Stress soll die Testosteron- und Cortisolwerte im weiblichen Körper erhöhen, was wiederum dem männlichen Spermium bei der Zeugung einen Vorteil verschafft.

• Auch die Jahreszeit spielt angeblich eine Rolle: Mädchen werden häufiger im Winter gezeugt, Knaben eher im Frühjahr. Dafür verantwortlich sein könnte die Tatsache, dass männliche Spermien empfindlicher sind und daher anfälliger für die im Winter kursierenden Grippeviren.

• Laut einer schwedischen Studie mit einer Million Frauen leiden werdende Mädchen-Mütter häufiger an extremer Übelkeit als werdende Jungs-Mütter. Dies deshalb, weil bei weiblichen Föten die Konzentration des Hormons, das die Übelkeit verursacht, deutlich höher ist. Beweisen konnte er es zwar noch nicht, aber behauptet hat das Hippokrates vor rund 2000 Jahren auch schon.

Kennen Sie noch weitere, angeblich absolut klare Anzeichen fürs Geschlecht des ungeborenen Kindes?  Und hat bei Ihnen der hellseherische Ehering oder der nichts als die Wahrheit sagende Spiegel sogar recht gehabt?