Monogamie, Bigamie, Polyamory

Die Hippies wollten die sexuelle Revolution - aus dem Film «Across the Universe», 2007.

Die Hippies wollten die sexuelle Revolution - aus dem Film «Across the Universe», 2007.

Es war ein schlechtes Jahr für die Sexualmoral. Nachdem Eileen Woods auf dem Handy ihres Mannes Beweise für seine Untreue gefunden hatte, jagte sie ihn mit einem Golfschläger aus dem Haus. Und er krachte auf der Flucht so medienwirksam in einen Baum, dass auch gleich seine Karriere Leck schlug. Auch zahlreiche andere Prominente wurden mit heruntergelassenen Hosen erwischt: Der englische Trainer der Fussballmannschaft entmachtete Abwehrspieler John Terry nach einer publik gewordenen Sex-Affäre. Und Schauspielerin Sandra Bullock und Popstar Cheryl Cole trennten sich von ihren Männern, nachdem diese als Fremdgeher entlarvt worden waren. Dies alles geschah sehr zur Freude und in treuer Begleitung der Medien, die den Stoff auf moralinsaurem Feuer hochkochten und die Empörung wochenlang wiederkäuten.

Für mich stellen sich ob dieser Sachlage vor allem zwei Fragen: Warum wird dieses Tribunal nur über Männer abgehalten? Und was ist eigentlich mit der guten alten sexuellen Revolution passiert? Mit sexueller Revolution meine ich allerdings nicht die Nonstop-Titten-Show. Ich meine die links-libertäre Forderung nach einer neuen Sexualmoral, die das gesellschaftliche Miteinander jenseits von institutionalisierter Kleinfamilie neu organisieren wollte. Ein theoretisch hübsches, in der Praxis aber wenig durchdachtes und äusserst heikles Unterfangen, das natürlich nicht reibungslos (sic!) vonstatten gehen konnte. Zumindest gesellschaftlich und in ihrer gesellschaftlichen Form mag sie gescheitert sein. Kommerziell erwies es sich als äusserst erfolgreich, weshalb heute vor allem die Medien sexuell befreit sind. Oder wenigstens so tun.

Auf die Empörung und den Voyeurismus der Massen setzend, wird heute jeder sexuelle Tabubruch öffentlich zelebriert. Wobei sich das «Tabu» natürlich auf inszenierte Werte bezieht, die weit entfernt sind von dem, was im nicht-öffentlichen Raum toleriert wird. Somit erweisen sich die ach so sexuell offenen Medien paradoxerweise als Motor für konservative Kräfte. Und in diesem Spiel ist inzwischen der «Ehebrecher» zu einem der beliebtesten Schurken geworden.

Freie Liebe in der Hippie-Kommune - ein Modell für die Gegenwart?

Freie Liebe in der Hippie-Kommune - ein Modell für die Gegenwart?

Das ist bemerkenswert. Schliesslich galten Frauen, die ihre Sexualität offensiv ausleben, bis vor kurzem noch als Schlampen, während Männer sich mit ihren Abenteuern brüsten durften. Es scheint, als habe sich das in den letzten Jahren aber geändert. Aber nicht so, dass Promiskuität auch bei Frauen akzeptiert würde – vielmehr gelten heute auch Männer mit zu vielen Sexualkontakten als verdächtig. Freie Liebe, das war einmal, behauptet auch eine neuere Studie der University of Illinois in Chicago mit 17’000 College-Studenten. Dort gaben sowohl männliche wie weibliche Studenten zu Protokoll, dass sie den Respekt vor Männern und Frauen verlören, wenn diese sich auf zu viele Sexualpartner einliessen.

Eine Hypothese, warum das so sein könnte, ist der wachsende Einfluss junger Frauen auf die Gesellschaft und ihre Werte, sagen die Studienleiterinnen. Man könnte es als emanzipatorische Errungenschaft werten, dass auch für Männer mittlerweile die gleichen Standards gelten sollen, wie für Frauen. Das Problem ist nur, dass der Wunsch nach einer traditionellen, monogamen Ehe in den meisten Fällen eben ein Wunsch bleibt. Dass gerade Partnerschaften, die auf Langfristigkeit angelegt sind, gut daran tun, individuelle Lösungen in dieser Frage zu finden. Wer davor die Augen verschliesst, befördert nur die Doppelmoral , samt der inszenierten Empörung, wenn sich wieder mal erwiesen hat, dass Monogamie in der heutigen Gesellschaft nicht besonders gut funktioniert. Weder für Frauen, noch für Männer. Immerhin sollen heute die Frauen ihre Männer genau so oft betrügen, wie umgekehrt.

Man kann nun die idiotische Diskussion, wer denn jetzt die Bösen sind, getrost beiseite lassen. Ich glaube, Ängste und Eifersucht gehören zur Liebe wie die Lust, die sich selten auf einen Menschen alleine richtet. Aber die 68er gaben meines Erachtens insofern einen wichtigen Impuls, als es heute den jeweiligen Paaren obliegt, sich auf gemeinsame Werte zu einigen und ihre Sexualität so zu leben, wie es ihren Vorstellungen und Abmachungen entspricht. Ob das jetzt das Modell der Monogamie, Polyamory, Bigamie oder was auch immer ist.

Natürlich sind die Prominenten dafür schlechte Beispiele. Wir haben ja keine Ahnung, was Tiger Woods oder Ashley Cole seiner Frau zu Hause erzählten – aber mit Sicherheit ist es einer Partnerschaft nicht förderlich, wenn die vermeintlichen Fehltritte des berühmteren Partners global medial durch den Dreck gezogen werden. Wobei es auch hier Ausnahmen gibt. Filmgöttin Tilda Swinton nämlich hat nicht nur einen offiziellen Mann, sondern gleich deren zwei. Mit dem einen hat sie zwei Kinder und ein Haus in Schottland, der andere ist zwanzig Jahre jünger und darf sie zu offiziellen Anlässen begleiten – im Einvernehmen aller Parteien. So bemüht die Medien auch versuchten, daraus einen Skandal zu stricken, Swinton und ihre beiden Männer blieben gelassen, verteidigten sich nicht, klagten nicht an. So sollte Sexualmoral funktionieren. Sie ist Sache der beteiligten, erwachsenen Menschen. Alles andere ist Humbug.

Oder wie halten Sie es mit der Monogamie?

372 Kommentare zu «Monogamie, Bigamie, Polyamory»

  • Petra sagt:

    In einer Partnerschaft, in der beide autark und emotional unabhängig sind, stellt sich Treue (oder monogame Lebensweise) wie selbstverständlich ein.
    Sie sollte weder ein Dogma noch ein Gesetz darstellen, sondern eine freiwillige Entscheidung beider Partner sein. Dann funktionierts….

    LG

  • Zu Markus Schneider: Natürlich stammen wir nicht von den Bonobos ab, aber zumindest von einem Vetter derselben.
    Sie als Vorbild zu nehmen, war nie die Absicht meines Kommentars. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Zweier-
    beziehung (Monogamie) das Resultat einer langen Evolution ist und nicht ursprünglich. Und wie immer im Sozialdarwinis-
    mus setzt sich das Günstigere durch und wird erblich (hier gesellschaftlich gemeint). Das AT setzt mit Adam (= Mensch)
    und Eva (= Leben) bereits mit dem heute noch gültigen Resultat Monogamie ein. Erst der Islam mit seiner Vielweiberei
    durchbrach dieses Muster. Was die Menschen aber heute alles treiben gleicht schon eher wieder dem Verhalten der
    Bonomos. Das Internet bietet hier ausreichend Material, ferner die Erotikinsrate-Seiten gewisser Tageszeitungen. Ueber-
    haupt ist heute alles sexualisiert, wobei die Frau vor allem instrumentalisiert wird. Der neueste Schlager ist ein Vorstoss
    auf Bundesebene , dass die sexuelle Aufklärung bereits bei den Vierjährigen im Kindergarten einsetzen solle. Manche
    Leute sind übergeschnappt!!
    Hans Vögtlin, Baden

  • Markus Schneider sagt:

    @Henri

    Betreffend des geistes- und geschlechtskranken Wichtigtuerin von jenseits allen gesunden Menschenverstands kann ich nur empfehlen, sie einfach zu ignorieren. Die Tante hat einen echten Sprung in der Schüssel und wusste sich hier noch nie anders zu helfen, als mit der einen, stets wiederkehrenden paranoiden Behauptung: „Mir ist klar, wer sie sind“ etcpp – ohne natürlich jemals auszudeutschen, wer Sie denn nun angeblich sind. Trotzdem bin ich ganz sicher, dass diese Nuss jederzeit wesentlich besser weiss, wer Sie sind, als Sie selber.

    • Katharina sagt:

      kleenex gefaellig? heute mit skin lotion. wegen der entzuendung. kommt davon … zu oft und zu lange und trotzdem nichts dabei herausgekommen, nicht?

      • ein Blogleser sagt:

        @B. Steiner „(…) stimme, das Niveau links liegen lassend, aber immer noch nicht zu…“: Das Niveau immer noch links liegen lassend?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @ein Blogleser: darauf haben Sie gewartet, nicht wahr, dass Sie mich endlich festnageln können?
        Ja, Sie haben Recht, mit den Weiterentwicklungen bin ich nicht glücklich.
        Der 15.11. 22:19 Kommentar von Katharina hat mich beeindruckt,
        und ich finde man konnte ihn wirklich als Chance für einen neuen Anfang nehmen!!!
        Dass es anders rauskam hat meiner Ansicht nach nicht nur mit einer Seite zu tun, aber ich werde mich hüten Verantwortungen zu verteilen. Schade finde ich es, und nach wie vor denke ich, dass es hier drin genügend Raum hat um einigermassen aneinandervorbeizukommen.
        Und wenn Sie noch ein ganz persönliches Statement hören möchten, nein, ich schätze Katharina immer noch genau gleich hoch und stehe entschieden hinter und zu ihr.
        Und, obwohl es sich allmählich beinahe ausschliesst, ich schätze auch Henri.
        Und jetzt her mit dem Hammer und den Nägeln…

  • Katharina sagt:

    Perhaps I simply have my first stalker – or should that be plural since the latest message is certainly not the first one? – and should I accept the fact that with my very own little stalker I’ve finally arrived.

    Vielleicht habe ich einfach meinen ersten Stalker – oder sollte es eigentlich Plural sein, da die letzte Nachricht isicherlich nicht die erste ist? – Und sollte ich die Tatsache akzeptieren, dass mit meinem eigenen kleinen Stalker ich endlich angekommen bin.

  • Gemäss anthropologischen Forschungen sind wir Menschen ursprünglich polygam. Unsere (noch) tierischen Vorfahren waren es
    ganz bestimmt, ähnlich wie die Bonomos. Es gibt aber auch in der Tierwelt lebenslange Bigamie (Schwäne, Störche u.a.).
    Offenbar sind beide Eheformen in die Natur gegeben worden, nach Darwin setzte sich dann in der Evolution die nützlichere
    durch. Beim Menschen eben die Zweierbeziehung parallel zur Entwicklung von Besitz, der vererbt werden sollte. Die see-
    lische Liebe ist ein Kulturprodukt, zunächst war nur der Sexus mit seinem Geschlechtstrieb für die Fortpflanzung mass-
    gebend, und damit dies reibungslos (eigentlich eine Antinomie) funktionierte, wurde als Antrieb die Geschlechtslust einge-
    pflanzt. Und um diese geht es auch heute noch, wenn polygame Verhältnisse entstehen. Ob das dann auch Liebe ist,
    darf bezweifelt, zumindest diskutiert werden. Derjenige, der dies schreibt, lebt seit bald sechzig Jahren mit derselben
    Frau zusammen, gibt aber zu, dass ihm auch schon andere gefallen haben oder immer wieder gefallen. Es kommt nur
    drauf an, ob man es bei phantasievollen Lüsternheiten belässt oder gleich zur Tat schreitet. Untreue hinterlässt jedoch
    ein schales Gefühl, oft auch Reue und schlimmstenfalls ein schlechtes Gewissen.

    • Markus Schneider sagt:

      Die Bonobos polygam zu nennen ist ja allerliebst. In Wirklichkeit treibt es dort jeder und jede mit jeder und jedem, also jedes Geschlecht mit jedem anderen und auch dem eigenen Geschlecht, jedes Alter mit jedem anderen Alter und auch jeder Verwandte mit jedem Verwandten. Was natürlich den Vorteil hat, dass es dort quasi weder Homosexualität, noch Inzest noch Pädophilie noch sonst eine der unter Menschen teilweise üblichen Widerwärtigkeiten gibt. Immerhin kann mit aller Sicherheit festgehalten werden, dass der Mensch NICHT vom Bonobo abstammt und ihn deshalb auch nicht als Vorbild betrachten muss. Eher schon als Warnung, auf welche Kulturstufe wir hinabsinken, wenn wir die unter Bonobos üblichen Sexualpraktiken übernehmen und in unserer Gesellschaft dulden.

  • Auguste sagt:

    hmm…, wenn sie die sache eher etwas generalstabsmässig angehen wollen, tobe…, da gibt es doch diesen ehemaligen korpskommandanten, der weit herum bekannt wurde, dass er auf diesem gebiet mindestens eine auf lager hatte – „flauto“ (nato-bezeichnung?) oder so ähnlich hiess die pfeife, wenn ich mich rechts entsinne.

    • Tobe or not Tobe sagt:

      @August: Ne generstabstmässig solls nicht ablaufen, sonst bekommt das ganze einen mechanischen Beigeschmack. denke spontanität ist weitaus besser als die durchplannung etc.
      Das einzig was sich schwierig gestaltet ist die Suche nach einer Gleichgesinnten…

      • Also die Planung muss gut geplant sein. Sonst kann man es ja grad einfach so spontan ablaufen lassen….

        Naja, ehrlich gesagt, würde ich Euch das empfehlen. Ich kenne zwei Paare, welches das wirklich eines Abends spontan in Angriff nahmen, beide mit ziemlichem Erfolg.

      • Cara Mia sagt:

        Ich frage mich halt, ob Du in der Altersklasse fündig wirst. Dann sind die Frauen doch in der Regel auf der Suche nach was Festem, wollen ev. Familie gründen, oder sie sind in einer Beziehung, haben womöglich Kids und da liegt ein Dreier mit einem andern Paar eher nicht drin. Ältere sind da freier, aber eben. Oder Du suchst in der Lesbenszene.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Tobe, geh‘ ein bisschen nach Italien in die Ferien, die Frauen sind da zutraulicher untereinander, in Italien hab ich erfahren, was alles so möglich ist……….

      • Ja, Cara, die Erfahrung habe ich auch gemacht. Eine Freundin von mir hat sich verknallt, und zwar unglücklich, in einen Kollegen von mir, deutlich jünger als sie. Ziemlich schmerzhaft. Sie ist zwar knapp 50, aber das kann natürlich auch jüngeren passieren.

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @Pippi: wir sind beide südländer 🙂 Wäre aber noch eine Idee für die Ferien

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Tobe, z.b. die Äolischen Inseln, nur Individualtourismus, viele Italiener. Dort findest du unkonventionellere Leute als in diesen 08/15 Ferienzielen.

    • Cara Mia sagt:

      … Ogüste, da war doch auch dieser verkachelte Mann, kürzlich…

      • Auguste sagt:

        hmm…, cara mia, ich glaube den werden die frösche aus rache umlegen lassen – der kerl hat doch die aufstiegschancen einer ganzen spezies auf alle zeit zur sau gemacht.

    • Auguste sagt:

      hmm…, tobe…, kein problem bei flauto – der kaum von den mechanisierten und nicht von den mechanischen verbänden.

      • Tobe or not Tobe sagt:

        vielleicht steige ich nicht auf deine Anspielung oder ich zweifle langsam an meiner Auffassungsgabe 🙂 ist wohl noch Montag.

  • Tobe or not Tobe sagt:

    Ja das habe ich mittlerweile auch gedacht. Nun ist es so dass die meisten zuverlässigen Plattformen eine Reigistrierung nötig machen und meist noch eine Mittgliedschaft über 1 Jahr. Vielleicht wäre es die beste Möglichkeit

    Natürlich können wir uns auch in den Ausgang begeben und eine abschleppen zusammen, den wir sind noch beide jung und auch nicht schlechtaussehend.

    Es gestaltet sich schwieriger als wir dachten..

    • Brunhild Steiner sagt:

      Oder Sie könnten sich auch vertieft mit dahinterliegenden Sehnsüchten und Hoffnungen auseinandersetzen, dem herausspüren was daran ein zusätzlicher Kick verspricht, was für Erfüllungen sich davon versprochen werden, was genau denn im Heute als Mangel empfunden wird und ob dieser Mangel effektiv derart schwerwiegend ist und derart destruktive Nebenerscheinungen auslöst, dass ein Gehen auf eher dünnem Eis als konstruktiver Lösungsansatz erscheint.
      Aber vielleicht sind Sie da ja auch schon längstens durch und gehen die Sache abgeklärt und mit offenen Augen an.

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @Brunhild: Das genau haben wir ausdiskutiert. Keine versteckten Sehnsüchte die man erst entdeckt, wenns soweit ist. Wir haben uns ganz klar damit ausseinandergesetzt, so dass für beide klar ist, wieso wir das möchten: aus Spass. Wir haben auch keinen Zwang, dies umbedingt die nächste Zeit zu erleben, spontanität sollte nicht verlohren gehen. Deshalb tun wir uns auch bisschen schwer, aktiv nach einer Gespielin zu suchen.

        Ganz klar haben wir alle negativen Aspekte dessen angeschaut um uns bewusst zu werden auf was wir uns einlassen. Unsere Beziehung ist genug stark.

      • Nala sagt:

        Schön habt Ihr darüber gesprochen. Und es wird sicher helfen, die Eisberge zu umschiffen, die dann doch noch auftauchen. Denn auch eine starke Beziehung kann da ziemlich erschüttert werden. Alle Aspekte kann man gar nicht anschauen, da viele gar nicht bewusst da sind und erst auftauchen, wenn man in der Situation steckt.

        Nichtsdestotrotz wünsch ich Euch natürlich viel Erfolg und dann viel Spass im Bett 🙂

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @Nala: Du hast vollkomen Recht. Alle Aspekte können wir nicht im voraus wissen. Was wir auf keinen Fall möchten is unsere Beziehung durch solches aufs Spiel zu setzen, wir verzichten da lieber. Ob sies dann erträgt, mich mit einer andern zu sehen, kann sie selber erst dann wirklich entscheiden oder bewusst werden.

        Doch grundsätzlich sind wir beide sexuell sehr offen. Ich selber bin aus einer Hippy Komune grossgworden, kenne also Polygamie :-

      • Brunhild Steiner sagt:

        Dann wünsche ich Ihnen einen sicheren Gang übers Eisfeld, und dass Sie es rechtzeitig erkennen würden, falls ein Verzicht doch die bessere Alternative wäre (tief drin bin ich natürlich felsenfest davon überzeugt dass er die bessere Alternative wäre, aber das wissen Sie ja…;-) )

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @BRUNHILD: Danke für die Tipps 🙂 Wir werden sehen was richtig ist für uns… Lieber nichts aufs spiel setzen für ein bisschen Spass

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Tobe or not Tobe: naja, welche Tipps denn (ich hoff ja nicht dass ich versehentlich welche für die Pro-Seite geliefert habe?!…), da konnte Ihnen Nala vom praktischen her schon ziemlich viel besser helfen, also dann nochmals alles Gute und lassen Sie sich aaaaaalleeeee Zeit der Welt 😉

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @Brunhild.Natürlich auch die contra-Tipps nehme ich mir zu herzen. Danke 🙂 Weil vor lauter Euphorie, darf man das nicht vergessen. Ist wichtiger als ein Pro. Für einen 3er spricht viel dafür, aber auch viel dagegen.

  • Tobe or not Tobe sagt:

    Meine Frau und ich aben uns entschlossen eine Frau in unser Bett einzuladen für eine Mènage a 3 . Wir haben lange darüber diskutiert, da eigentlich eher sie Lust auf eine weitere Frau hatte. Das schwierige? Wo finden? Onlinepatforme gibt es ja zuhauf, doch zuverlässig ? Tips? (das schon am Montag morgen 🙂 )

    • Auguste sagt:

      hmm…, z’oerlike gab’s mal alles.

      • Tobe or not Tobe sagt:

        Haha 🙂 ja Zürich hat hier noch mehr Möglichkeiten… Doch wie vorzugehen bei der Suche nach einer Bettgespielen für uns 2 ist das schwierigste. Würden wir eine Bekannte hinzuziehen, wären schwierigkeiten vorprogrammiert. Bei unbekannten ist natürlich das vertrauen halb so gross.

        Vielleicht ist das reden davon erregender als die Suche danach.

      • Auguste sagt:

        hmm…, tobe or not tobe, es kann natürlich auch so herauskommen, dass das vertrauen bei einer bekannten dann nachher nur noch halb so gross ist. verzwickte sache, das liebesleben.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Tobe, früher gab’s in der Annabelle so eine Seite mit Bekanntschaftsinseraten, manchmal wurden auch solche Kontakte gesucht. Ich fand das damals völlig abwegig, aber vielleicht könntest du das ja mal in Erwägung ziehen.

      • Tobe or not Tobe sagt:

        Ja bin halt nich so der Annabelle leser. Das Netz hat hier natürlich abertausende solche Inserate.

        Ich dachte nur es passt zu dem Thema. Wie soll das praktisch aussehen? Meine Frau und ich sind uns im klaren was wir wollen, doch wie wirs bekommen gestaltet sich ziemlich kompliziert und muss gut organisiert sein.

    • Sucht Euch ein paar zuverlässig aussehende Onlineplattformen (nicht nur eine) aus und ab die Post. Kann nur schiefgehen. Die Erfolgsmöglichkeiten sind aber genug hoch.

    • Nala sagt:

      Ansonsten könnte ein Swingerclub den erwünschten Erfolg bringen.

      Ob Euch das allerdings gefällt so eine Menage à 3 – ich weiss ja nicht. Was wenn Du plötzlich mehr willst? Was wenn Deine Frau eifersüchtig reagiert, wenn Du mit der Frau dran bist?

      Und sonst würd ich die üblichen Datingplattformen abklappern. Wenn Ihr im Inserat schon schreibt was ihr sucht, wird sich vielleicht die eine oder andere melden.

      • Tobe or not Tobe sagt:

        Nala. Ja das mit dem Swingerclub wäre ein Thema, wobei aber die meisten swinger nicht in unserem Alter sind. Es gibt aber mittlerweile Swingerparties für Leute von 25-40 Jahren.

        Es ware sogar meine Frau die den Wunsch geäussert hat. Sie kann sich keinen 2 Mann vorstellen. Sie hat lang vor unser Zeit bereits eine kurze Beziehung zu einer Frau. Ich kenne sie mittlerweile gut genug um zu wissen, dass sie das nicht stressen würde mich mit einer andern zu sehen.

        Die Regeln wärend des 3ers müssen im voraus ausgemacht werden. Wer ist ktiver Part wer Passiv

      • Nala sagt:

        Wie alt müsste die Frau denn sein? Wie wichtig ist es, dass die Frau in einem gewissen Alter ist?

        Regeln sind immer gut. Noch besser, wenn sie notfalls kurzfristig – im gegenseitigen Einverständnis!! – geändert werden können.

        Kenn mich mit Swingerclubs leider überhaupt nicht aus. Wüsste also auch nicht, wie die Altersverteilung ist. Und die Singel-Weibchenmenge ist wohl auch nicht so riesig. Im Swingerclub wärs dann wohl einfacher ein Paar zu finden, das mitmacht. Von daher nicht ganz geeignet. Hast Du schon im Joyclub geschaut?

      • Tobe or not Tobe sagt:

        Hm Joyclub noch nie gehört … Unerfahren in Swingerclubs, sind wir leider auch noch ein bisschen voreingenommen was solche Institutionen betrifft, hat meistens einen schmudligen Beigeschmack. Privattreffen gestalten sich halt auch schwierig.

        Die Frau sollte nicht viel älter als wir sein. Doch lieber eine erfahren 35jährige als eine 20jährige. Das ist natürlich von Fall zu fall anders und kann wie du erwähnt hast kurzfristig abgeändert, angepasst werden.

        die Vorstellung sollte auch immer noch realistisch sein.

      • Apropos schmuddelig: Gibt es natürlich. Aber auch das Gegenteil davon. Ein Blick auf die Internet-Seite zeigt Dir genau, wie es so ist (und ein Durchlesen der Kommentare der Besucher gibt Dir ein Gefühl).

        Wer wagt, gewinnt…

        Und wie immer: ymmv.

      • Nala sagt:

        Joyclub ist ein Forum, das recht beliebt ist – übrigens auch bei Polyamory-Leuten 😉 Findest unter joyclub punkt de. Reinschnuppern ist meines Wissens auch ohne Account möglich.

        Ich „kenn“ nur einen Swingerclub und der ist in Deutschland. Wird von einer Bekannten mit ihrem Ehemann (hmm…grad am überlegen ob sie schon geheiratet haben, oder ob das erst kommt) geführt. Der wär auch nicht schmudelig. Aber eben, etwas weit für die Suche nach einer Gespielin.

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @Nala: Cool danke für den Tipp… Ja dann werde ich uns mal ein Inserat schalten 🙂
        Hast dus selber schon ausprobiert über diese Plattform?

      • Nala sagt:

        Ich? Nein *lach*. Ich hatte zwar schon öfters Inserate auf Singleplattformen, aber irgendwie versteht dort niemand die Worte „ehrlich“ und „treu“. Wenn ich dann Antworten bekomme wie „ich bin 100% diskret und sauber“ dann löscht es mir 😉 Hab meine Partner immer eher zufällig kennengelernt. Durchaus auch in Chatrooms, aber das waren eigentlich technische Chats und nicht Flirtchats.

        Joyclub kenn ich nur ausm Bekanntenkreis. Die sind dafür sehr begeistert.

  • Henri sagt:

    @Pippi Langstrumpf 14. November 2010 um 19:30

    >>>
    ….”bestehe ich darauf, dass hier Deutsch gesprochen wird”……. da überschätzt sich jemand gewaltig, man kann zwar darauf bestehen, aber das kümmert niemanden. Oder hat Henri der Griesgram Weisungsfunktion im Blog?
    >>>

    Aber Frau Pippi Langstrumpf – Sie wissen doch, dass ich hier keine „Weisungsfunktion“ habe – und ich bin froh darum.

    Und haben Sie selbst schon mal bemerkt, wie Sie hier permanent Leute mit verächtlichen Ausdrücken eindecken?

    Es ist der getretene Hund, welcher jault – nur, wo wurden Sie so getreten (aussser, ja, dort, als ich Sie eine alte Giftnudel nannte, was zwar zutreffend, aber unnett war)?
    Denn jaulen tun Sie schon eine Weile, zurückbeissen auch, nicht nur bei mir, bewahre, ich war ja bisher meist verschont von Ihnen.

    >>>
    Wer auf etwas besteht, das er nicht durchsetzen kann, macht sich höchstens lächerlich.
    >>>

    Sie, eine heimliche Opportunistin?
    Heisst das, ich muss ab sofort auch alles akzeptieren auf der Welt, nur weil ich es nicht ändern kann?

    Ansonsten mache ich mich lächerlich?

    Dann sei es so, dann will ich mich lächerlich machen.

  • Helveticus sagt:

    Zur wissenschaftlichen Perspektive zu dieser Diskussion kann ich die Lektüre von Sex at Dawn (http://sexatdawn.com) empfehlen. Zeigt überzeugend auf, dass Monogamie nicht in der Natur des Menschen liegt. 95% der Geschichte der Menschheit lebten wir als Jäger und Sammler in Gemeinschaften von ca. 100-200 Personen, in denen materielle Güter ebenso wie Sexualität geteilt wurden, weil dies ganz einfach die beste Überlebensstrategie bot. Ist auch in allen solchen Gesellschaften dieser Entwicklungsstufe so, die heute noch existieren.

    Dies hilft uns ganz „natürlich“ zu verstehen, weshalb wir wohl alle in monogamen Beziehungen sicher sexuell und oft auch emotional langfristig keine wirkliche Erfüllung finden können. Es liegt nicht in unserer Natur, ist ein ständiger Kampf dagegen. Ich glaube tatsächlich, dass das Leben in einer solchen Grossgemeinschaft erfüllender wäre, und dass da vor allem auch Eifersucht keine Rolle spielte, weil niemand zu kurz kommt und vor allem niemand Angst vor dem Verlassenwerden haben muss. Es scheint allerdings leider so, dass solche Lebensformen in der modernen Gesellschaft nicht mehr funktionieren, ausprobiert wurde es ja immer wieder. Vielleicht, weil eine solch umfassende, enge Gemeinschaft in der heutigen Arbeitswelt nicht mehr möglich ist.

    Ich weiss darum auch nicht, was mit dieser anthropologischen Erkenntnis praktisch zu machen ist. Mich hat sie jedenfalls erkenntnismässig überzeugt.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Ich denke nicht dass man sich damit der Eifersucht entledigen könnte,
      wie auch der Hinweis in einem der Kommentare zeigt.
      Jemand der jahrelang mit sogenannt Eingeborenen auf Borneo gelebt hat erzählte mir, dass diese Gesellschaft viel mehr Verwandtschaftsgradbezeichungen kennt als wir, und diese trotz Abwesenheit von schriftlicher Dokumentation generationenlang tradiert werden, um eben genau „Inzuchtfälle“ zu vermeiden.
      Das widerspricht ja ziemlich diesen „anthropologischen Erkenntnissen“.
      Aber es ist natürlich viel angenehmer sich einzureden dass mensch gar nicht dazu gemacht ist,
      die Fähigkeiten nicht hätte, am liebsten noch unterlegt mit entsprechenden Hirnkurven und Botenstofftransfer,
      als es als eine meisterbare Herausforderung anzusehen und auf seine Gedanken zu achten, im Bewusstsein dass jede Handlung, zumindest fast jede, sich zuerst in den Gedanken formiert.

  • Sabrina sagt:

    @Dainel: Es gibt sicher solche die es können und solche die es nicht können oder nicht wollen. Die Entscheidung muss jeder selber treffen.

  • Daniel sagt:

    Ja ich bin seit 18 jahren in einer festen Beziehung und 10 Jahre davon verheiratet. In diesser Zeit bin ich physisch auch immer monogam gewesen. Aber im Kopf nicht. Ich denke sowohl Männer als auch Frauen sind grundsätzlich nicht fähig in monogamerr Beziehung zu leben. ich denke dis verstösst auch gegen die natur die ja eine möglichst breite Streuung der Gene und gute Durchmischung anstrebt. Ich denke die Monogamie ist lediglich ein Auswuchs unserer Gesellschaft oder eine Gesellschaftsart.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Monogam zu leben ist eine Entscheidung,
      und sehr wohl sind wir Menschen dazu fähig! Ehrlicher wäre es zu sagen, ich will es, oder ich will es eben nicht.
      Und was bei diesen Streuungsausführungen ebenfalls immer vergessen geht, würde so naturgemäss gestreut wie mensch fähig oder willens wär dazu, dann erhöht sich auch das Risiko für Krankheiten durch mischeln von zu nahen Genpoolen, denn die natürliche Natur (von der man die Vermischungstheorie ja vermutlich ableitet) schaut nicht ob das nun Halbgeschwister sind oder so…

    • Maya sagt:

      @Daniel: So ähnlich sehe ich das auch.

      Folgende Punkte stehen scheinbar nie zur Diskussion, sind m.E. aber zentral:

      1. Nicht für alle Menschen ist das mit der Monogamie gleich einfach oder gleich schwer (für die einen kein Problem, für die anderen kaum realisierbar)

      2. Monogamie heisst auch Verzicht. Dies wiederum gilt in der heutigen Gesellschaft nicht als erstrebenswerte Tugend (manch einer täte sich allerdings gut daran. Mit Rauchen aufzuhören oder abzunehmen fiele dann auch leichter)

      3. Monogamie hat mit Moral wenig zu tun

  • Katharina sagt:

    Eigentlich ein sehr guter Artikel und er wirft die ganze Komplexität des (intimen) Beziehungslebens in die Diskussion. Ich finde die medialen Glossen zum Thema unwichtig, denn: Who cares who did who?

    Ich finde, die Beziehung zur eigenen Intimität ändert sich über die Zeit. Die meisten durchleben wohl, was als Sturm- und Drangjahre bezeichnet werden kann. Diese zu durchleben ist in der heutigen Zeit wohl einfacher.

    Aber irgendwann kommt die grosse Liebe, ein Mensch, mit dem oder der der Lebensweg geteilt werden will.

    Ich hatte das Riesen Glück, bei meinen ganz grossen Lieben fast schon eine Epiphanie erleben zu dürfen.

    Meine jetzige Partnerin und ich teilen unseren Weg nun schon sehr lange …etwa die Hälfte meines Lebens.

    unsere Gespräche und intellektuell akzeptierte Einstellung war die der Loyalität und Offenheit….bis es eben zu dem kam, was in lang dauernden Beziehungen geschieht. beide hatten Sehnsüchte, Phantasien usw. Es kam das Naschen.

    Schönes Naschen I might add….

    Und es kommt immer raus. der Grund dazu ist ganz einfach…weil sich das in den intimen Momenten fühlen lässt. Es ist einfach anders…oder sie hatte einen Move drauf den sie nicht so drauf hatte vorher. Und ich dann hey that feels good, where did you learn that?….

    ich gönnte es ihr, sie gönnte es mir…aber es schmerzte. Es nahm von der Magie weg.

    es kam die Zeit, wo der Gedanke, wo sie in der Stadt ist, mit wem, was tun sie, WHO MADE THE VERY FIRST MOVE, unerträglich wird. Oder die andere ruft an und am liebsten hätte ich sagen wollen: don’t call here anymore, please.

    who made the very first move…..

    es geht nicht darum, die Erfahrung nicht zuzulassen. ich liebe sie, sie liebt mich..wir besitzen einander nicht, wir sind froh wenn die andere eine schöne Zeit hat mit einer Frau die sie fasziniert….aber der Schmerz, der Verlust der Magie….

    ich bereue meine Abenteuer nicht, ich bereue den schmerz, den sie ihr zufügten. nein, es war es nicht wert.

    unsere Lösung war und ist, in Gesprächen aufzuarbeiten welche Sehnsüchte es sind, welche Phantasien. da muss absolute Offenheit sein. Statt ausserhalb eben innerhalb der Beziehung, ist was für uns beide stimmt. Allegorisch gesagt Miss Phantasy eben einzuladen. Or two.

    • Pete Thong sagt:

      sehr lustig, troll!
      kein mensch schreibt ernsthaft dermassen infantil und dazu noch die lächerlichen anglizismen. wayne!!

      • Katharina sagt:

        fuck off, you fake thong.

      • Bernd sagt:

        Doch, Katharina macht das! Sie denkt, sie waere „cool“, wenn sie englisch schreibt oder Unmengen von Anglizismen benutzt…

      • Katharina sagt:

        …. noch so einer. welches problem haben sie mit mir? brauchen sie ein blidchen von mir, damit die hand unter dem tisch was hat?

      • Patrick Tigri sagt:

        Also Bernd, mit Vorurteilen an die Sache heranzugehen, ist immer eine schlechte Idee. Katharina schreibt deutsch und mach englische Einsprengsel rein, wenn sie will, und ich halte dies ganz in Ordnung. Wenn es ab und zu andersspachige Texte oder Textteile hat, schadet das nicht.

        Katharina benutzt auch keine „lächerlichen“ Anglizismen. Sie macht einfach Sachen in ihrer zweiten Muttersprache.

        Und der Text ist gut und gehaltvoll. Also bitte.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Bernd weiss, was Katharina meint, interessant! Lern‘ englisch, Tölpel!

      • Henri sagt:

        Aha.
        Seiner Gnaden Patrick Tigri und seine Gouvernante Pippi Langstrumpf werfen sich wieder mal ins Zeug:

        >>> Und der Text ist gut und gehaltvoll. Also bitte.
        „fuck off, you fake thong.“ ?????
        Gehaltvoll????
        Naja, da meine ich, dies sei Ansichtssache. Aber bitte, wenn Sie meinen.

        Meine Meinung dazu ist bekannt – dies ist ein deutschsprachiges Forum, und anglizismen braucht es hier nicht, zumal die meisten diese ja sowieso nicht korrekt verstehen.
        Klar kann man überall anglizismen einstreuen – machen Leute meist, um ihre Weltgewandtheit und Reiseerfahrung für alle sichtbar und hörbar zu machen. Bei Reden verstehe ich das ja noch, schliesslich redet es ja bei vielen schneller als es denkt, aber beim schreiben?
        Da sollte die Zeit fürs denken ausreichen – sollte man zumindest meinen, wobei ich zugeben muss, dass aich auch schon schrieb ohne zu denken, aber deutsch, und so wissen es nun alle.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Kommen Sie Henri, dass sich das „gehaltvoll“ auf den langen Text und nicht den kurzen Satz bezogen hat, wissen Sie auch. Und so kleinräumig ist es hier ja auch wieder nicht, dass gar kein Platz dafür vorhanden sein kann-, selbst wenn es sogar gegen die ausformulierten Bestimmungen von wegen „keine fremdsprachigen Kommentare“ verstösst.
        (Da hätten noch ganz andere Sachen niemals durchgewunken werden dürfen…).
        Es ist schon immer wieder interessant zu lesen, wie vollkommen neue nicks sich da bemüssigt fühlen diesbezüglich einen bissigen Kommentar zu verfassen, sich aber in den Diskussionen selber nie blicken lassen.
        Anders wäre es, wenn sich schon länger Kommentierende persönlich an die jeweilig Schreibenden richten würden, das haben Sie schon gemacht, aber offenbar stört es die Mehrheit der regelmässig Schreibenden halt doch nicht und sie kommen alle ganz gut damit klar-, damit könnte man’s doch belassen?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Merci, Brunhilde.

        Nein Henri, der Tiger braucht keine Gouvernante und keine Dompteuse, wobei der Gedanke, sich mit einem Tiger zu balgen, etwas sehr Reizvolles hat. Jedenfalls aufregender, als sich mit einem Griesgram herum zu ärgern.

      • Ein Blogleser sagt:

        Kommen Sie, Frau Steiner, Henri hat recht. Diesen Schund müssen Sie nicht auch noch verteidigen. Von Ihnen ist man eigentlich höheres Niveau gewöhnt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Hm, Herr Ein Blogleser, Sie befinden sich also auch mehr im langfristigen Beobachtungsstatus
        dass Sie auf mein eigentlich höheres Niveau aufmerksam werden konnten?…;-)…
        Ich nehme das Kompliment dankend an, stimme, das Niveau links liegen lassend, aber immer noch nicht zu…

      • Katharina sagt:

        Interessante Reaktionen, wenn auch leider von einigen, bzw. einer Person, zu erwarten.

        Mein ursprünglicher Beitrag zum Artikel ist eine persönliche Schilderung darüber, wie meine Partnerin und ich mit der Thematik des intimen Beziehungslebens umgehen.

        Es gibt dazu keine allgemeinen Regeln, ich kann eigentlich nur schreiben, wie wir als Paar damit umgehen. als Beispiel unter anderen.

        Wenn ich hier im öffentlichen Raum schon unser persönliches Leben etwas umschreibe, so dürfte ich eigentlich erwarten, dass dazu Reaktionen zum Thema kommen. Beispielsweise die Frage, Sehnsüchten zu folgen und diese zu leben oder eben nicht. Die bewusste Entscheidung zur Monogamie, wie eine Schreiberin hier sagte. oder beispielsweise die Frage des Schmerzes, des Verletztseins. Warum dem so ist.

        Der englische Text „who made the very first move“ ist ein Zitat aus dem Lied „Left in the Dark“ von Barbara Streisand, auf dem Album „Emotion“. Niemand hat das Zitat erkannt.

        Stattdessen kam eine Reaktion, die einfach äusserte, dass der Beitrag gefiel. Danach eine Frage, die ich hier nicht beantworten kann.

        Danach kam ein direkter, persönlicher Angriff auf meinen Charakter, indem ich als tr0ll und infantil beschimpft werde und mein sehr persönlicher Beitrag als lächerlich abqualifiziert wird.

        Es handelt sich um die Wiederholung eines hier manchmal auftretenden Musters, wo Personen unter ständig wechselnden Pseudonymen solche Aussagen machen. Diese sind immer etwa an die gleichen Personen gerichtet, Personen die hier regelmässig mitwirken. sie sind nie themenbezogen, sondern gegen die Person und ihren Charakter gerichtet.

        Die Pseudonyme werden manchmal sehr bewusst gewählt – etwa die Referenz auf eine bestimmte Art Unterwäsche. Diese impliziert ja, dass die Person andeutet, was ich da trage und wohl, dass die Person mich als Schlampe wahrnimmt. Die Absicht ist sehr offensichtlich und die Sprache des Beitrages ist ein deutlicher Hinweis auf den Ursprung, eine Person, die seit langem immer nur auf Beiträge von mir so reagiert.

        Es ist ein Verhalten, das als Cyberstalking bezeichnet werden kann. Und sorry, aber ich kenne keinen deutschen Begriff dafür. Automatische Übersetzungshilfen liefern das gleiche Wort, wenn deutsch als Zielsprache eingestellt ist.

        Dass mich diese Angriffe ärgern, insbesondere wenn mein ursprünglicher Beitrag sehr persönlich ist, ist wohl allen verständlich. Insbesondere ist der Ärger berechtigt und angebracht. Was mich betrübt, ist, dass das Verhalten des Nachstellens und Belästigens, und die penetranten Angriffe auf meinen Charakter nicht kritisiert werden, sondern ein amerikanischer Kraftausdruck, der erstens gemäss Gerichtspraxis nicht als Beleidigung ausgelegt wird und zweitens nichts anderes heisst als ‚Hau ab!, lass mich in Ruhe’. Die Bedeutung des Ausdruckes wurde mehrmals dargelegt. Zudem sollte sie der Mehrheit der Leser bekannt sein, da die entsprechenden Lieder auch bei euch auf den Musiksendern laufen.

        Im Weiteren werden dann diejenigen, die solche Angriffe abwehren, auch direkt abgegriffen, mit Wörtern wie ‚Seiner Gnaden“ und „seine Gouvernante“.
        Der Autor dessen ist genau die Person, die penetrant und konsistent nur auf meine Beiträge entsprechend reagiert. Die Absicht ist klar, nämlich die Verteidigung zu demobilisieren, um mich zu isolieren. Die Person beruft sich auf publizierte regeln, die sie selber verletzt, wenn diese regeln so eng interpretiert werden, wie diese Person es mit meinen Beiträgen versucht.
        Das Motiv ist klar, denn die Person dahinter will wohl aus persönlichen Gründen, dass ich hier verschwinde. Ich bin ziemlich sicher, dass es nur eine Person ist.
        Der weitere Verlauf dieses Threads zeigt das deutlich.

        Die Motive sehe ich einerseits als persönliche Verachtung meiner Person, andererseits auch als Ausdruck von Xenophobie.

        Ich frage mich nur: Wozu das ganze? Und haben solche Leute wirklich nichts anders als Lebensinhalt?

      • Henri sagt:

        @Katharina 14. November 2010 um 17:16

        >>>>
        Im Weiteren werden dann diejenigen, die solche Angriffe abwehren, auch direkt abgegriffen, mit Wörtern wie ‚Seiner Gnaden“ und „seine Gouvernante“.
        Der Autor dessen ist genau die Person, die penetrant und konsistent nur auf meine Beiträge entsprechend reagiert. Die Absicht ist klar, nämlich die Verteidigung zu demobilisieren, um mich zu isolieren. Die Person beruft sich auf publizierte regeln, die sie selber verletzt, wenn diese regeln so eng interpretiert werden, wie diese Person es mit meinen Beiträgen versucht.
        >>>>

        Katharina, Sie überschätzen sich und Ihre Bedeutung und neigen wohl deswegen auch ein wenig dazu, sich verfolgt zu fühlen – dieses Gefühl ist aber keineswegs gerechtfertigt, zumindest von meiner Seite werden Sie nicht verfolgt.

        Da Sie aber eine der wenigen (3-4) Schreiber(innen) hier sind, welche oft und regelmässig jede Fasson verlieren und danach unter jeder Kanone schreiben,
        und da ich einer (der wenigen) bin, welcher solche Dinge halt reklamiert (entweder für, oder auch gegen die schweigende Mehrheit), betreffen meine Beiträge leider oft Sie.

        Es hat also nichts mit Ihnen persönlich zu tun – insofern, als meine Posts nicht auf Sie persönlich, sondern auf Ihre regelmässigen Unflätigkeiten abzielen.

        Dasselbe gilt für das Thema der Anglizismen, da allerdings sind Sie wohl die einzige, welche darin schwelgt.
        Auch hier bin ich der Meinung, dass es dies hier nicht braucht, zumal Sie exzellent Deutsch können.

      • Henri sagt:

        @Brunhild Steiner 14. November 2010 um 15:13

        Guten Tag, Brunhilde Steiner,
        nein, woher soll ich wissen, dass sich das “gehaltvoll” auf den langen Text und nicht den kurzen Satz “fuck off, you fake thong.” bezogen hat?
        Ich könnte es annehmen, ja, aber mehr nicht – denn P. Tigri antwortet ja auch oft selbst auf den kleinsten Beitrag….

        Davon abgesehen, darf ich demzufolge aus Ihrem Post herauslesen, dass wenn man einen gehaltvollen Beitrag schreibt, dies einen dazu berechtigt, dafür 1-2x beleidigende und/oder unflätige Posts zu schreiben?

        Ist es das, was Sie mir sagen wollen?
        Ich hoffe nicht, obwohl mir schon aufgefallen ist, dass Sie anscheinend auf diesem Auge blind sind, zumindest, wenn es (das blinde Auge) auf die Beiträge der Katharina blickt bzw fällt.

        Und was diese unsäglichen Anglizismen angeht (zwischendurch auch schon mal mit etwas spanisch aufgelockert):
        Ihr Einwand, dass es die Mehrheit der hier Schreibenden nicht stört, halte ich für nicht besonders stichhaltig: wenn wir hier von der Anzahl „der regelmässig Schreibenden“ sprechen, naja, <20, würde ich mal sagen – wo setzen Sie da die "Mehrheit" an?

        Doch selbst wenn wir mal annehmen, dass Sie damit recht haben, woher wollen Sie wissen, was die Mehrheit der Lesenden darüber denkt?

        Und darum werde ich es auch weiterhin nicht gut sein lassen, ich bestehe einfach darauf, dass hier Deutsch diskutiert wird.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ….“bestehe ich darauf, dass hier Deutsch gesprochen wird“……. da überschätzt sich jemand gewaltig, man kann zwar darauf bestehen, aber das kümmert niemanden. Oder hat Henri der Griesgram Weisungsfunktion im Blog? Wer auf etwas besteht, das er nicht durchsetzen kann, macht sich höchstens lächerlich.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Henri: das sich das „gehaltvoll“ auf den langen Text beziehen muss, ergibt sich aus dem ganzen Schlagabtausch nach eben diesem langen Text.
        Zuerst taucht Thong auf, wird gekontert von Katharina, dann kommt Bernd der dem widerspricht und sich dabei ja auch auf den langen Text bezieht, nochmals eine Erwiderung von Katharina und dann kommt Tigri’s „gehaltvoll“ an die Adresse von Bernd, der sich ja auf den langen Text bezog, denn mit „Unmengen von Angliszismen“ kann er nicht gut die fünf kurzen Wörter zuvor gemeint haben. So hab ich das jedenfalls wahrgenommen.

        Dass ich auf dem einen Auge blind bin habe ich Ihnen auch schon bestätigt,
        ja, hier bin ich nicht unvoreingenommen.

        Zur vorhandenen oder nicht vorhandenen Mehrheit, jedenfalls hat sich bisher nicht eine grosse Mehrheit diesbezüglich geäussert, daher nehme ich an, dass es nicht massiv störend wirkt und seinen Platz hier haben kann.
        Und auch genügend Raum vorhanden wäre dass Sie Beide einigermassen kollisionsfrei aneinandervorbeikommen könnten,
        denn ich schätze Sie Beide, auch wenn das „Sie Beide“ wohl nur gedruckt so friedlich Seite an Seite stehen kann.

      • Kim sagt:

        Katharina und ich sind ja auch nicht immer die besten Freundinnen hier, wenn ich denn mal zwischendurch aktiv schreibe und nicht nur lese, aber was hier gerade abgeht, finde ich daneben. Da gibt sie einen Einblick in ihr Intim- und Liebesleben, passend zum Thema, und was passiert? Die erste Reaktion ist ein Schlag unter die Gürtellinie, sie wird als infantil und lächerlich beleidigt. Geht es noch um die Sache oder will hier jemand einfach persönlich verletzend sein?
        @ Pete Thong und Bernd: Infantil sind Ihre Reaktionen, nicht das von Katharina Geschriebene. Ihre Reaktion darauf mit „f….. off“ kann ich absolut verstehen. Ist nur menschlich, zumal hier ja offensichtlich einer feige sein wahres ICH nicht zeigen will.

      • Auguste sagt:

        hmm…, es liegt in der natur der sache, kim, dass es einem thong nur schwer gelingt zu verbergen, dass dahinter ein arsch steckt.

      • Sportpapi sagt:

        Ich schätze Katharinas immer wieder sehr persönlichen Einsichten sehr. Dennoch sollte auch sie auf Kraftausdrücke verzichten, auch wenn es in Zorn und berechtigtem Ärger passiert. So wichtig darf ein Blog einfach nicht sein, dass man dumme Angriffe gleich so persönlich nimmt. Und zur Sprache: Ich finde auch, dass vorwiegend auf Deutsch geschrieben werden soll.

      • Kim sagt:

        Sicher, da habt ihr Recht. Rein fremdsprachige Kommentare haben hier nichts verloren, aber Anglizismen hie und da eingestreut machen noch keinen englischen Kommentar und in Katharinas Kommentar sind diesmal einfach ein paar englische Phrasen eingestreut. Ja, und Kraftausdrücke sollten hier auch keinen Platz haben, aber genauso wenig sollten einzelne hier anonym beleidigen und Kommentare als lächerlich abtun, nur um persönlich zu verletzen.

      • Ich finde in der Tat, dass Katharinas feinfühlige und inhaltsreiche Posts ihre Gefühlausbrüche mehr als aufwiegen. Vielleicht erinnert Ihr Euch, wie sie mich vor einigen Wochen beleidigt hat, und ich es ihr nicht übel genommen habe. Das hat sie mir nicht vergessen.

      • Sportpapi sagt:

        Nein, ich finde, die Ausbrüche entwerten die wertvollen Posts masiv und vor allem: sie (die Ausbrüche) bleiben eher in Erinnerung als jeder noch so gute Text. Ich würde Beleidigungen übrigens immer übel nehmen, heftige (Sach-)Kritik an meinen Aussagen aber nicht. Bin halt offensichtlich nicht so tolerant…

      • Katharina sagt:

        Ich weiss eigentlich nicht, was ich weiter zu diesem Thread sagen soll.

        Meinen Unmut zu äussern, würde eine weitere Diskussion über den Gebrauch von Kraftausdrücken führen.

        Ich fühle mich hier an den Pranger gestellt. Nackt angebunden an einem Stecken und beworfen mit Dreck. Leider.

        Über die Assoziationen dazu kann ich hier nicht schreiben. Dinge, die geschahen. Es war auch eine Art Pranger. Es gab mehrere Männer, die mich …bewarfen bzw. sich erleichterten.

        Nein es war kein Markplatz wie hier. Aber das Gefühl ist das gleiche. Nie werde ich das vergessen.

        Aber es gibt viele, die sich dafür einsetzen, dass meine kleine Würde intakt bleibt. Diesen möchte ich hier danken.

        Dem oder den anderen kann ich nur sagen, dass diese in meinen Augen zu der gleichen Art Menschen gehört wie jene damals, die an den kranken Spielen teilnahmen. Verzeihen? Damit habe ich echt Mühe.

      • Rotkäppchen sagt:

        Ich finde es toll, dass hier in der Multi-Kulti-Schweiz alle Sprachen vertreten sind. Oder was soll jetzt dieses Lamentieren und Hadern bedeuten wegen ein paar dahingestreuten Anglizismen? Noch nie was von unkonventionellem Leben und Reden gehört, was?! Das ist ja zum k……..! Da lebe ich lieber im Wald und spreche animalisch mit allen Tieren….gopf!

      • StefanB sagt:

        Pete Thong, Bernd et al.:
        Was bitte, ist Euer Problem? Was mäkelt Ihr an Katharina herum?`Zeigt doch bitte zuerst, ob Ihrs selbst besser machen könnt!

        Ja, Katharina schreibt manchmal grosse Passagen in Englisch – ich habe kein Problem damit, gibt es mir doch immer wieder Gelegenheit, mein altes Schulenglisch up to date zu halten (danke für die Gratislektionen!)

        Und ja, Ihr habt Recht, Katharina schreibt manchmal auch unter der Gürtellinie – so ist sie halt, manchmal ist sie einfach nicht gut drauf. Wenn man sie und ihre persönliche Geschichte „näher“ kennt (müsste eigentlich „besser“ heissen, ich weiss) lernt man, darüber hinweg zusehen. Ich denke, manchmal, wenn sie einen Tag später liest, was sie da geschrieben hat, da schämt sie sich dafür .. .

        Aber das geht uns allen so!

        Klar, im Prinzip ist dies ein deutschsprachiges Forum – mais la suisse a quatre languages, cari amici! (Nein, das rumantsche lass ich jetzt weg) Aber für mich gilt die Rede- (und hier Schreib-)Freiheit als eines der höchsten Güter, und das beziehe ich nicht nur auf den Inhalt, auch auf Stil, Form und Sprache!

        Es gibt hier in diesem Forum so manchen, den ich für mich hier als „Portionepludderi“ taxiere, und es gibt einige, die ich als Schreibende sehr schätze, auch wenn ich nicht immer ihrer Meinung bin.

      • Meine Portion:

        Ganz genau, Stefan.

        Katharina, Du weisst, dass es hier mehrere gibt, die vor Dich hinstehen und Dich bewahren möchten vor der Scheisse. Bitte nimm die Idioten nicht so persönlich sondern freue Dich an Deinen Freundinnen und Freunden.

      • Katharina sagt:

        Also gut, eigentlich wollte ich hierzu schweigen, aber ich scheine doch etwas Unverständnis ausgelöst zu haben.

        Es ist für Aussenstehende unfair, wenn ich die assoziativen Bezüge zu meiner Vergangenheit hier so darlege, dass sie als Entschuldigung gelesen werden können.

        Als ich hier heute Morgen las, dachte ich mir, ich schreibe einfach, wie ich dazu fühle, weiter nichts.

        Und ich habe mir dabei zu Herzen genommen, die Kraftausdrücke wegzulassen.

        Das sachlichste Argument gegen die Verwendung solcher Ausdrücke lieferten Kim und StefanB. und eben, ich bin eine Überlebende, nicht ein Opfer, sollte also mir nicht das Recht ausnehmen dürfen, rumzufluchen. In der Sache ist das richtig.

        Wie Sportpapi schreibt, entwertet das andere Beiträge, die viele wohl schätzen. Leider hat er Recht, dass das negative Verhalten eher in der Erinnerung bleibt als das positive.

        „Dem oder den anderen kann ich nur sagen, dass diese in meinen Augen zu der gleichen Art Menschen gehört wie jene damals“….. dafür muss ich mich entschuldigen, denn, ohne die zwei zu kennen, ist das eine heftige Beschuldigung. Denn „die gleiche Art Menschen“ wäre ja eigentlich „kriminelle sadistische Psychopathen“.

        Sie, Henri, möchte ich einfach bitten, etwas lockerer mir gegenüber zu sein. Sie machen den Anschein, mir gerne auf die Pelle zu rücken. Ich mag das nicht so, vor allem, wenn Sie vielleicht schon etwas Recht haben. Englische Zitate und Satzfetzen werde ich nie unterlassen. Einiges drückt sich in Englisch einfach besser aus und bei Zitat-Ähnlichem würde auch der Bezug übersetzt fehlen. Spanisch ist eine Sprache, die ich einfach sehr schön finde, eine Art poetischen Balsam. Wieso sollte ich das nicht – wenn passend – einfliessen lassen? Schliesslich leben wir in einer vielsprachigen Welt und gerade der Klang und die anders gefärbte Poesie anderer Sprachen hat einen besonderen Reiz. Immerhin sind die drei Sprachen Teil meiner Kultur und damit meines Wesens.
        Es kann auch gesagt werden, dass die englische Sprache Teil der schweizerischen Kultur ist. Schliesslich werden in den Artikeln selber öfter mal Anglizismen benutzt.
        Es gibt Leute, die dann in ihren Beiträgen gerne Gaullismen verwenden. Ich weiss, dass zum Beispiel im Bernischen diese als Ausdruck von Distinguiertheit gerne verwendet werden. Es ist also zumindest im westlichen Teil der Deutschschweiz Bestandteil der Kultur. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Sie dazu je Kritik äusserten.

        Also. Können wir nun alle etwas Frieden schliessen? Bitte?

      • Kim sagt:

        Gut, weil sachlich dargelegt, deine Gedanken. Ich finde, das ist der richtige Weg, Katharina. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag und mir selber eine gute Nacht ohne kindliche Weckattacken.

      • Henri sagt:

        Wie schön – alle sind wieder lieb und nett miteinander – manche sogar etwas mehr als die anderen.

        @StefanB 15. November 2010 um 18:49
        Bei Ihnen, StefanB, könnte man sich durchaus auch fragen, was denn Ihr Problem ist.

        Wie kommen Sie dazu, Ausraster einfach schönzureden, weil, hmmm, ja, weil die Welt eben so böse war zu irgend jemandem?
        Muss man also nur genug Schreckliches erlebt haben, um sich alles Mögliche erlauben zu können?
        Je schrecklicher des Erlebten, desto mehr des Erlaubten?

        Ja gaahts no?

        @Patrick Tigri 15. November 2010 um 21:17
        Der Weichspül-Souffleur hat wieder mal gesprochen.

        @Katharina 15. November 2010 um 22:19
        Katharina, wie ich schon mal sagte: Sie werden von mir nicht verfolgt in dem Sinne, dass ich permanent Streit mit Ihnen suchen würde.
        Jedoch gab es da ein paar Posts, zu welchen ich halt nicht schweigen konnte, insbesondere, da ich nicht auf einem Auge blind bin (womit ich sagen will, dass ich (zumindest) versuche, mich gegenüber allen gleich zu verhalten +/-).

        Im Zuge der langen Diskussion mochte es so erscheinen, dass mich jedes kleinste englische Wort stören und zu wilden Attacken verleiten würde.
        Dem ist nicht so – auch ich verwende einzelne Anglizismen – allerdings eher sparsam.
        Wogegen ich mich wende, sind ganze Beiträge, welche grösstenteils in Englisch sind (nebenbei, Katharina, ich halte jede Wette, dass eine ganze Menge der hier Lesenden oft kaum etwas davon verstanden hat – bloss, viele würden sowas nie zugeben).

        Allerdings sind Sie wirklich wie ein dressierter Hund (oder meinetwegen dressierte Frau): man schreibt etwas Kritisches zu Ihrem Beitrag, und zu 80% sicher flippen Sie aus.

        Mein Tipp zu dieser Sache für Sie:
        Machen Sie es wie ich – schreiben Sie Ihre Antworten zuerst in enem anderen Programm.
        Dann gehen Sie etwas zu trinken holen (ohne Alkohol…)
        Dann lesen Sie Ihren Beitrag nochmals.
        Dann werden Sie (wie ich) des öfteren einen Beitrag löschen, bevor er das Licht der Welt erblickt, und nichts ist passiert.

        Sollten Sie diesen Tipp als unverschämte Belehrung empfinden, nehme ich ihn zurück.

        Ihren sehr persönlichen Beitrag zum eigentlichen Thema habe ich übrigens sehr wohl sehr genau gelesen, bin aber mit keinem Wort darauf eingegangen – zum einen, weil ich mit meiner Antwort ebensoviel von meinem Innersten veröffentlicht hätte, was ich nicht will, zum anderen, weil meine Antwort Sie vermutlich getroffen hätte, und das zu tun wäre meines Erachtens unangebracht gewesen (es mag Sie überraschen, aber ich streue selten noch Salz in die Wunde).

        Wenn Sie übrigens „Gaullismen“ im Berndeutschen ansprechen (nennt man das so?) – da haben Sie natürlich sehr recht, diese werden/wurden eingesetzt, um zu prahlen. Würden mir genauso gegen den Strich gehen, sind mir hier aber nicht aufgefallen.

        Und ja, Sie haben recht, Spanisch ist eine sehr schöne Sprache, bloss, ich kann kein Spanisch, und von daher erschliesst sich mir dessen Balsam nur beim hören, nicht beim lesen, und darum meine ich, hat Spanisch hier bestimmt nichts zu suchen.
        Oder fänden Sie es gut, wenn ich hier Russisch schreiben würde, oder Griechisch, nur weil es mir gefällt (aber garantiert keiner hier lesen könnte)?

        Wiedemauchsei, ob Sie nun meiner Meinung sind oder, wie üblich, nicht: ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.

      • Henri sagt:

        @Katharina 15. November 2010 um 22:19
        Oh oh oh

        Das halbblinde Auge der Forumswächter hat mich offenbar nun auch erblickt: Mein Kommentar, meine Antwort an Sie hängt in der Warteschlaufe.

      • Katharina sagt:

        Danke Kim. Auch den anderen und allen eine gute und beschützte Nacht.
        Ich habe heute etwas gelernt.

      • Katharina sagt:

        „Henri 16. November 2010 um 00:53“

        „zum anderen, weil meine Antwort Sie vermutlich getroffen hätte, und das zu tun wäre meines Erachtens unangebracht gewesen (es mag Sie überraschen, aber ich streue selten noch Salz in die Wunde).“

        Sie sind ein Heuchler. Aus Ihrem Beitrag ist das Manipulative klar lesbar. Zudem haben Sie überhaupt keine charakterliche Grösse. Mir ist klar, wer sie sind.

        Ich drücke auf den Knopf der Toilettenspülung.

      • „Weichspül-Souffleur“, Henri? Huahahaha! Was wäre Dir lieber? Dass ich Dir höflich ans Herz gehen würde, Deine Beinbeuge kopulativ zu bearbeiten (vulgo „Dich ins Knie zu ficken“)? Kann ich auch.

        Ich bin nett und anständig. Aber das hindert mich nicht daran, eine Meinung zu haben. Manchmal sage ich sie nicht, was nicht heisst, dass es sie nicht gäbe.

      • Katharina sagt:

        Patrick, lass das bitte: „Henri? Huahahaha! Was wäre Dir lieber? Dass ich Dir höflich ans Herz gehen würde, Deine Beinbeuge kopulativ zu bearbeiten (vulgo – entfernt- )?“

        sowas ist kindisch. meine Meinung ist, dass zum thema alles gesagt wurde. ok?

      • Ich habe mir erlaubt, auch einmal Kraftausdrücke einzusetzen. Allerdings war es das jetzt.

      • StefanB sagt:

        @Herni:
        Sie fragen mich, was mein „Problem“ ist? Mein Problem ist, dass ich Verständnis und Mitgefühl gegenüber Menschen empfinde…
        ich lese Katharinas Beiträge nun schon längere Zeit, und langsam denke ich, ich weiss, wo sie der Schuh drückt. Wenn sie also ausflippt, weil jemand (wahrscheinlich ungewollt) etwas schreibt, was bei ihr einen „Knopf“ betätigt, so habe ich Verständnis für sie (wir alle haben solche Knöpfe, die man nur drücken muss… )

        Nehmen wir mal einen drastischen Vergleich: Wenn Ihnen jemand die Faust ins Gesicht haut, verklagen Sie ihn sicher wegen Körperverletzung, oder Sie hauen zurück. Was, wenn er dies während eines epileptischen Anfalls tut?

      • Henri sagt:

        @Katharina 16. November 2010 um 16:31

        >>>
        Sie sind ein Heuchler. Aus Ihrem Beitrag ist das Manipulative klar lesbar. Zudem haben Sie überhaupt keine charakterliche Grösse. Mir ist klar, wer sie sind.
        >>>

        Sie verstehen immer das, was Sie verstehen wolllen.
        Und mir scheint, Sie verstehen aber sich selbst nicht so ganz.
        Aber (und das bewundere ich immer an Leuten wie Ihnen) Gewissheit über die Welt zu haben ist ein gutes Gefühl – in diesem Sinne: Werden Sie glücklich damit.

        >>>
        Ich drücke auf den Knopf der Toilettenspülung.
        >>>

        Ich kann schwimmen.

      • Henri sagt:

        @StefanB 16. November 2010 um 17:20

        Der Vergleich mit der Epilepsie hinkt (haben Sie das schon mal erlebt, als Unbeteiligter, welcher plötztlich beteiligt ist? Ich ja – das ist etwas wirklich ganz anderes).

        Das mit dem roten Knopf, ja genau, schrieb ich hier ja auch mal – bloss, wo kämen wir hin, wenn jeder seinen roten Knopf ausleben würde (wir sprechen hier ja noch immer lediglich über ein Diskussionsforum, nichts sonst).

        Und nein, für effektives Ausflippen an diesem Ort habe ich einfach kein Verständnis, denn dies hier ist kein Therapie-Forum, kein geschützter Raum, sondern ein öffentliches Forum.

        Ich gehe darum (wen erstaunts) mit Ihnen nicht einig, dass „Verständnis und Mitgefühl“ zwingend einhergehen muss mit „alles tolerieren“.

      • Nala sagt:

        Wow Ihr seit ja immernoch dran. Ist das das bekannte Kindergartensandkastenspiel? Ich hab immer eine Schaufel mehr voll Dreck? Irgendwie geht es bei Euch doch gar nicht mehr um das Blogthema. Alle haben sich verrannt und keiner gibt auf. Kann ja verstehen, dass aufhören für keine Seite in Frage kommt. „ich sicher nicht zuerst!“ Jawoll. Und darum streitet halt weiter bis irgendwann die Tagiredaktion die Kommentarfunktion für diesen Blog schliesst 🙂

    • Henri sagt:

      @Patrick Tigri 16. November 2010 um 16:51

      Lesen Sie mal Ihre eigenen Kommentare der letzten 2 Monate bzw. seit es Sie gibt, insbesondere, wenn Sie mir den Damen Langstrumpf und Katharina sich austauschen – dann werden Sie verstehen, was ich mit „Souffleur“ gemeint habe.

      • Katharina sagt:

        Jetzt hören Sie endlich auf, Henri. was sie tun ist nun eindeutig tr0llerei.

        Wie gesagt, Ihre Identität ist mir bekannt. alles klar?

      • Henri sagt:

        @Katharina 16. November 2010 um 18:51
        >>>
        Jetzt hören Sie endlich auf, Henri. was sie tun ist nun eindeutig tr0llerei.

        Wie gesagt, Ihre Identität ist mir bekannt. alles klar?
        >>>

        Ich lasse mir von Ihnen sicher nicht die Tastatur verbieten, Katharina.

        Lesen Sie was ich schreibe, kommentieren Sie es (gerne wenn möglich etwas fundierter und sachlicher), oder lassen Sie es, das lesen und/oder das kommentieren, ganz wie Ihnen beliebt.

        Aber bitte keine solchen Kommentare, das ist unter Ihrem und auch meinem Niveau.

      • Patrick Tigri sagt:

        Ich souffliere nicht, die beiden sind betont eigenständig in ihren Reaktionen (und ich fände es sehr mühsam, wenn es nicht so wäre), und werde nicht souffliert, ich erfinde meine Stücke selbst, und zwar ganz.

        Henri, hören Sie auf. Einfach aufhören.

      • Henri sagt:

        Noch einer, der mir befehlen will?

      • Katharina sagt:

        Perhaps I simply have my first stalker – or should that be plural since the latest message is certainly not the first one? – and should I accept the fact that with my very own little stalker I’ve finally arrived.

        Vielleicht habe ich einfach meinen ersten Stalker – oder sollte es eigentlich Plural sein, da die letzte Nachricht sicherlich nicht die erste ist? – Und sollte ich die Tatsache akzeptieren, dass mit meinem eigenen kleinen Stalker ich endlich angekommen bin.

      • Henri sagt:

        Ich habe meinen eigenen Tr0ll auch gefunden.
        Er heisst anscheindend Katharina.

      • Katharina sagt:

        Der Fischgeruch ist nicht von mir. ich habe geduscht…..

  • Nachdenker sagt:

    Es ist auch noch zu unterscheiden, ob Mann / Frau, 20, 30 , 40 oder älter ist, ganz abgesehen davon, welche „Ziele“ man hat oder auch nicht. Es geht doch in Ordnung, möchte ich meinen, wenn man in jungen Jahren entsprechende Erfahrungen machen möchte und machen will. Die Ernüchterung holt jede und jeden ein, wenn es darum geht sich zu fragen: Brauche ich noch den „Superbumser“ ( narzisstisch Gestörter ) der eigentlich nicht viel im Hirn hat, ausser – was ? Oder umgekehrt, die „Superscharfe“ ( Zwangsgestörte ? ), auch nicht allzuviel im Hirn = rein subjektiv gedacht. – Oder wäre es nicht ein wunderbares Gefühl mit einer äusserst liebenswerten Person zusammen zu sein, mit Abgrenzung in Bezug, – diese Beziehung lasse ich nicht und nie mehr über die paranoide gehypte pseudo sexuelle Freiheit zerstören. Wohl ein Traum, weil vielenorts das Gefühl und Herz nur noch unterhalb der Gürtellinie einen Platz auf beschränkte Zeit gefunden hat. Danach heisst es – und tschüss. Ziemlich armselig!

    • Nala sagt:

      Wenn es um Superbumser und Superscharfe geht, mag ich Dir sogar zustimmen. Da kommt bald die Ernüchterung. Wenn es aber wie z.B. bei Swinton oder vielen anderen darum geht mehrere Liebesbeziehungen zu leben, kann ich Dir nicht mehr zustimmen. Die Menschen – und das sind nicht wenige – die ich kenne, die in Mehrfachbeziehungen leben, sind zum grösseren Teil weit über 40 eher über 50. Und viele machen sich eher Gedanken, was wenn mein einzelner Partner stirbt? Was wenn ich sterbe und mein Partner alleine ist? In einem Beziehungsnetz ist dann noch jemand da, der einem auffängt, wenn man einen liebsten Menschen verliert. Man steht nicht einfach plötzlich alleine da und muss halt schauen wie man überlebt…

      • Hans Mustermann sagt:

        @Nala
        Da muss ich dir recht geben. Nicht was das alleine zurückbleiben angeht. mehrere Beziehungen gleichzeitig eingehen weil man nicht der Letzte sein will der geht ist für mich nicht wirklich ein guter Grund zur polyamorie und hat auch nichts mit Liebe zu tun sondern ist schlicht Egoismus. Aber wenn man mehrere lMenschen liebt und eine innige Beziehung mit ihnen eingehen will, warum nicht.Solange es für alle stimmt.
        Die Diskussion um Monogamie und ihre Verankerung im Gesetz zeigt mir nur das unsere Gesellschaft nicht wirklich auf freien Gedanken, Tolleranz und Intelligenz aufgebaut ist sondern auf Zwang zur Gleichmacherei… so alla jeder muss sein wie ich bin… echt armselig…aber nicht Hoffnungslos *gg*

      • Nala sagt:

        Ja Hans, jeder darf sein wie er will, solange er so ist wie ich 🙂 Ich fände das schrecklich. Die Gleichmacherei unserer Gesellschaft scheint das aber mehrheitlich zu wollen. Lemminge sind nun mal alle gleich 😉

        Und selbstverständlich sollte man nicht eine oder mehrere Beziehungen eingehen, weil man nicht der Letzte sein will, sondern weil man den oder die Menschen liebt. Alles andere funktioniert vermutlich noch weniger. Und ich kann Euch auch erst so in 30-40 Jahren berichten, ob es geklappt hat *gg*

      • Ich kann schon geschlechtsbedingt nicht so werden wie Du. Wie das allerdings bei Euch emotional funktioniert, das verstehe ich im Moment nicht. Ich habe aber nicht irgendwie die Überzeugung, es funktioniere nicht.

        Wie überall gilt mein alter Spruch: Your mileage may vary.

  • Athina sagt:

    Lach! Danke Michelle!!! Tolles Thema zur rechten Zeit! Habe vor 1 Woche entschieden, mich zu trennen. Nicht, weil er seit 6 Monaten eine Affäre hat, sondern weil er seit 6 Monaten zufeige ist, dazu zu stehen, ungeachtet aller Beweise und tausendfacher Fragen und Aufforderungen zur Ehrlichkeit. Ich trenne mich, weil ich vor Feiglingen keinen Respekt habe, und vor solchen, die mich offenbar für naiv halten, auch nicht. Er hat seine Familie aufs Spiel gesetzt und sie verloren. So viel Mut und Konsequenz hat er mir offenbar nicht zugetraut.

    • Naja, Athina, wenn es so war, wie Du es beschreibst, dann gratuliere ich Dir.

    • hans muster sagt:

      „Er hat seine Familie aufs Spiel gesetzt und sie verloren.“

      Well good for you! Ihnen bleibt die Familie ja schliesslich erhalten.
      Wie aber würden Sie sich wohl fühlen, wenn es der MANN wäre welcher SIE einfach nach eigenem Gutdünken aus der Familie verbannen könnte? Zum Beispiel wegen wahnhafter Eifersucht?

      • Hans Mustermann sagt:

        Ui habe eben den Beitrag über Tilda Swinton gelesen und bin jetzt hin und weg…
        Tilda ich bin noch zu haben und teile dich (wenn nötig) gerne (oder eher gezwungernermassen) *ggg* Und wenn nötig trage ich auch einen Schottenrock..
        Ist sie nicht überirdisch schön und intelligent?
        Na ja vieleicht hatte sie ja auch einfach nur Glück, wurde priviligiert geboren hatte die freie Wahl zu tun und lassen was sie wollte ohne Sorge um die nächste Miete oder das täglche Brot. Aber Sie scheint mir eine der wenigen die mit dieser Freiheit auch umgehen können, das gefällt mir…

      • Hans Mustermann sagt:

        @Hans und @Athina
        Wen schon Trennung dann wenigstens so das beide damit leben können. Und vor lauter Wut und verlorenem Respekt bitte die Kinder nicht vergessen… Er ist vieleicht ein Feigling, vieleicht hat ihm aber einfach etwas gefehlt in eurer Beziehung und er wollte das Erreichte deswegen nicht aufs Spiel setzten und hat es deswegen abgestritten?
        Wie auch immer, viel Glück und vor allem viel Spass mit der neugewonnen Freiheit..

    • Fezb Ook sagt:

      o tempora, o mores!!!
      herrgott du bist ja randvoll mit niedertracht und häme, herzliche gratulation. und zur strafe nimmst du ihm jetzt die kinder weg, richtig? der soll verdammt nochmal unterhalt zahlen bis es schwarz wird…

      du bist ja unheimlich mutig und konsequent, boah bist du taff! ich hoffe du schämst dich zumindest vor deinen kindern.

      weshalb wird heute alles einfach weggeworfen wie ein gebrauchter gegenstand? verdammte konsumgesellschaft. ich will ja nicht von früheren zeiten rumzetern, aber der trend zur vorschnellen scheidung gibt mir sehr zu denken. hauptsache man muss sich nicht mit den problemen auseindersetzen und läuft weg. wohnin weglaufen?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Fezb Ook: „weshalb wird heute alles einfach weggeworfen wie ein gebrauchter gegenstand?
        hauptsache man muss sich nicht mit den problemen auseindersetzen und läuft weg.“
        Also wenn die Sachlage so ist wie von Athina beschrieben,
        dann addressieren Sie hier wohl die Falsche mit obengenannten Vorwürfen…
        und könnten sich Ihre Empörung sparen, wär auch gesünder fürs Herz…;-)

      • Anna2 sagt:

        In manchen Fällen ist die Heirat vorschnell, nicht die Scheidung…

  • Oscar Wilde sagt:

    Bigamie bedeutet, eine Frau zuviel zu haben. Monogamie ist dasselbe.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Freie Liebe kann eben schon etwas sehr Schönes sein. Den Sommer 1980 verbrachte ich auf Ios, einer griechischen Insel. Ich war sehr jung und ungebunden. Ios war ein Treffpunkt für die Jugend aus ganz Europa, einige kamen sogar aus den USA. Es herrschte eine wunderbar lockere, freundliche Stimmung, das meistgelesene Buch war Erich Fromms „Die Kunst des Liebens“. Das Leben fand am Strand statt, abends in den Tavernen und den Freiluftdiscos, alles war herrlich ungezwungen, es gab Liebeleien und Freundschaften, aber keine negativen Begleiterscheinungen wie Eifersucht etc. Am Strand badeten die meisten nackt, es fühlte sich ganz natürlich an, trotz der Freizügigkeit herrschte ein Atmosphäre der Unschuld. Ich wünsche allen jungen Leuten, dass sie so etwas erleben dürfen, für mich bleibt der Sommer in Ios unvergesslich.

  • Eremit sagt:

    Ist Titelbild ist etwas bedenklich: Sechs extrem überdurchschnittlich Schönheiten und drei Männer. Welche Frau die gerne Kinder (Mehrzahl) hätte ist wohl bereit dem Mann mit einer anderen Frau zu teilen? Ich bezweifle.
    Und wenn man schon beim Tabu-Brechen ist: Freie körperliche Liebe ist nachhaltig destruktiv. Und Empören tun sich nur Menschen, die zu der Zeit gar keine Moral besitzen. (Hat sich auch jemand überlegt was was Ziel von Tabubrücken sein kann?)

    „Dort gaben sowohl männliche wie weibliche Studenten zu Protokoll, dass sie den Respekt vor Männern und Frauen verlören, wenn diese sich auf zu viele Sexualpartner einliessen.“
    Wieviel sind Perlen wert, nachdem man sie (biblisch) vor die Säue warf? Oder gilt, was nichts kostet wie bei einem Ein-Nacht-Gefecht (neudeutsch one-night-stand) ist nichts wert?

    Interessant wäre hier bei dem Thema, wenn jemand eine Liste von treuen (Männer und Frauen) erstellen würde und was deren gemeinsame Merkmale sind.
    Etwas ganz wichtiges ist im Artikel offensichtlich untergegangen: Die Kinder.
    Unabhängig welche Lösung getroffen wird, m.E. haben die Kinder immer Anrecht auf ihre leibliche Mutter und Vater. Wenn jemand so leichtsinnig ist und eine Beziehung mit einer dritten Person eingeht und es dadurch zur Trennung kommt, man hat sich ja „auseinander“ gelebt, so sollte zum Wohl der Kinder die nichtleichtsinnige Person das primäre Sorgerecht erhalten. Leider sieht es unser gegenwärtiges Scheidungsunrecht oftmals anders.

    • Eni sagt:

      Was hat fremdgehen mit Sorgerecht zu tun oder mit dem Besuchsrecht? Sollen Frauen ihren fremd gehenden Exmännern die Kinder vorenthalten oder resp. soll man die Kinder dafür bestrafen, dass der Vater fremd gegangen ist? Wenn man auch der Meinung ist, dass der Expartner die Kinder nicht verdient hat, die Kinder haben wohl beide Elternteile verdient.

  • Sigi sagt:

    Die Liebe soll gemacht und nicht darüber geredet werden!

  • Eni sagt:

    Lustige Diskussion heute. Die einen schwören auf Monogamie und die anderen auf Polygamie und (fast) alle behaupten, dass ihre Lebenweise die Richtige ist und das Andere nicht funktionieren kann.

    Ich sage es mal so: Poligamie funktioniert meistens nur dann wenn der Hauptpartner nichts von den Ausschweifungen weiss, und Monogamie funktioniert oft nur, weil der Partner ebenfalls nichts davon weiss, dass der Andere unter dem Hag durchfrisst.

    • Hans Mustermann sagt:

      *lach* Kurz und prägnant auf den punkt gebracht.
      Ausnahmen wie Nala sind aber (mir jedefalls) herzlich willkomen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        naja, solange Nala nicht behauptet die Amishen betrieben Polygamie, Herr Mustermann?!
        Ich hoffe Sie haben die diesbezüglichen Kommentare gesehen
        und gliedern die Info in Ihren Wissensfundus ein?…;-)

      • Eni sagt:

        Will nicht heissen, dass ich für die Polygamie propagiere.

    • Nala sagt:

      Witzig ist ja, dass Polygamie hierzulande gar nicht möglich ist und daher auch nicht gelebt werden kann. Polygamie = Vielehe. Ehe geht aber nur einmal 🙂 Um was es an und für sich geht ist die Mehrfachbeziehung – auch polyamory oder polyamorie genannt.

      Eni, damit hast vermutlich recht, weder Polygamie noch Monogamie funktionieren wirklich. Der Mensch ist einfach nicht für sowas gemacht. Allerdings auch nicht für keines von beidem.

      hehe ich sag von gar niemandem, dass er Polygamie betreibt. Wobei es die durchaus gibt, wenn auch wesentlich seltener als gewisse Kreise sich wünschen 😉 Propagieren tu ich polyamory auch nicht. Allerdings auch nicht Monogamie. Ich wünschte mir, dass jeder Mensch selber für sich genauer nachdenkt, was ihm wichtig ist und was sein Weg ist. Und dann ist es auch egal, was die Mehrheit lebt. Hautpsache man lebt mit sich und seinen Nächsten im Einklang.

  • StefanB sagt:

    Ich denke, die „sexuelle Revolution“ der Hippie-Bewegung bestand zunächst mal darin, dass die Jungen erstmals ihre wilden, will sagen, sexuell aktiven Seiten nicht mehr unter dem Denkmantel der Verschwiegenheit auslebten, sondern gewollt provokativ und offen auslebten. Und es ist ganz klar, das ging von den (damals) jungen Burschen aus, mache damals doch gerne der Spruch „Wer zweimal mit der selben pennt, gehört schon zum Establishment!“ die Runde. Wie die jungen Frauen sich fühlten, war den Revoluzzern von damals egal – was dann ja auch dazu führte, dass es Kommunen gab, in denen alle Frauen sexuelles Freiwild war.

    Und die bürgerliche Hälfte der damaligen Jugend? die lebte ihren Testosteronschub auf die gleiche Art aus, wie schon die Väter: „Der Kenner geniesst und schweigt!“

    Und noch früher wars ja so, dass Treue nur von den Frauen gefordert wurde, schliesslich war sie ja quasi Besitz des Gatten.

    Aber auch ich bin der Meinung, dass Treue nicht nur auf sexuellem Gebiet gefordert werden muss (und wie es so ist: fordern darf man in einer partnerschaftlichen Beziehung nur, was man auch bereit ist, selbst zu geben!), nein, ich bin dafür, den Begriff Treue weiter zu fassen. Für mich bedeutet er, zu jedem Zeitpunkt das Wohl des Partners zu wollen, ehrlich zu sich wie auch zu ihm zu sein, und ihn in keinster Art und Weise zu hintergehen. (Und deshalb ist die polyamore Beziehung von Frau Swinton keine Untreue, weil keine Unehrlichkeit die Beziehung belastet. Im Gegensatz zu T. Woods und Kachelmann, die alle beteiligten Frauen hintergangen haben.)

    Ja, das ist viel, und wohl die wenigsten können in zehn, zwanzig oder auch fünfzig Jahren Beziehung dies wirklich durchhalten. Und trotzdem ist es eines jener Ideale, die wir vielleicht nie erreichen werden, aber trotzdem auf ewig danach streben sollten.

    Und wie habe ichs persönlich gehalten? nun, ich war jeder Frau in meinem Leben treu – zumindest für die nächsten zehn Minuten 🙂

    • Brunhild Steiner sagt:

      …können oder wollen wird der entscheidende Unterschied sein,
      und im idealen Fall wollen dann eben Beide,
      immerhin sind Sie ja ehrlich, und schätzungsweise waren Sie das schon wesentlich länger als bloss 10 Minuten, alles Gute!

      • StefanB sagt:

        Nun, Brunhilde, immerhin kann ich mit bestem Gewissen sagen, dass ich meiner Lebenspartnerin in den acht Jahren, seit wir zusammen sind, immer treu gewesen bin – im allgemeinen wie auch meinem „erweiterten“ Begriff nach.

    • Brunhild Steiner sagt:

      prima, wir kriegen das nun bald das 23.Jahr auf die Reihe und fühlen uns nicht speziell unterversorg damit,
      auch das „nicht-herum-probiert-gewollt-haben“ davor hat keine schädlichen Einflüsse oder irreparablen Schäden zurückgelassen 😉

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Stefan, das gefällt mir sehr, was du hier geschrieben hast. Ich bin eigentlich in allem einig mit dir, vor allem auch, was du betreffend Kommunen und Freiwild geschrieben hast. Auch die Definition von Treue am Beispiel von Swinton oder Kachelmann gefällt mir sehr, genau darum geht es. Schrankenloses Rammeln und Lügen ist kein Merkmal eines Freigeistes, sondern eines verklemmten Bünzlis, der gern alles ausnutzt, was auszunutzen ist.

      • Eni sagt:

        Nur finde ich, wenn jemand etwas mit jemandem anfängt der liiert ist, dass soll man gefälligst darüber schweigen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Kommt drauf an, ob man die offizielle Monogamie verteidigen will, die oft nichts anderes ist als kollektive Verlogenheit………

      • Eni sagt:

        Sicher ist es verlogen, aber es ist nicht Sache der Drittperson diese aufzudecken. Etwas anderes ist vielleicht, wenn der „unter dem Hag fresser“ etwas versprochen und nicht gehalten hat, aber man muss bedenken, dass da auch immer Unschuldige mit rein gezogen werden (Kinder. Ehepartner)

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Hier noch was für die Romantiker unter euch:

    CD „Weltenweite Wanderer“ , Rilke-Gedichte mit Musik

    • heidi reiff sagt:

      Da bin ich gleicher Meinung wie Sie, eine Intimspähre gehört nicht an die Oeffentlichkeit, Sexismus und Voyeurismus scheint In zu sein. Abfällig wird oft über Frauen gespöttelt, wenn Frau hässig ist, der sollte man es wieder mal besorgen. Ich erlaube mir auch mal hässig zu sein, hat mit Sex nichts zu tun.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Heute Abend auf VOX, 23.20 h, Nachhilfestunde für Interessierte:

    Spiegel TV Extra – Intimzonen, Frauen sprechen über Sex, u.a. die US-Anthropologin Helen Fisher.

    • Hans Mustermann sagt:

      @Pippi
      Danke werd ich natürlich zwecks Weiterbildung anschauen…
      Aber mal ehrlich..
      Wieso sprecht ihr eigentlich nicht hier darüber?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Also ich hab meinen Standpunkt erläutert, was Treue, Monogamie etc. betrifft. Öffentlich aus dem Nähkästchen zu plaudern, was sexuelle Vorlieben angeht, besteht kein Anlass.

      • StefanB sagt:

        Pippi, es geht hier nicht darum, aus dem Nähkästchen zu plaudern. Was Du mit Tommi oder Annika machst, ist uns hier egal, es geht darum, ob Tommi von Annika weiss, wissen soll, etc.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Stefan, die sollen voneinander wissen, ganz klar. Ich habe es in meinem längeren Beitrag beschrieben, was ich meine. Ausserdem finde ich wie Nala, dass Treue Loyalität bedeutet, in erster Linie.

  • Fufi sagt:

    Dies ist – vielleicht?!? – mein letzter Beitrag im „Mamablog“.

    Ich ertrage es einfach nicht mehr, dass hier
    so häufig nach dem Links-Rechts, Feministin-Macho, allgemein: Gut-Böse-Schema
    argumentiert wird, und dabei häufig jeglicher Anstand auf der Strecke bleibt .. .
    Ich muss gestehen: Auch mir ist’s zuweilen so ergangen, äxgüsi!

    Und diese Aggressivität ist nicht meine Sache …. .

    Allerbesten Dank an alle Mamablog-SchreiberInnen,
    insbesondere die stets intelligente und humorvolle MB.

    Werde den MB sicher weiterhin „konsumieren“.

    Wünsche Allen, besonders denjenigen, die mit mir kommunizierten
    ein herzliches „Bhüet eu Gott!“

    :-

    fufi

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Fufi, sei nicht so empfindlich, manchmal fliegen hier die Fetzen, aber das Gute wird siegen, ganz sicher 🙂

      • Fufi sagt:

        Liebe Pippi

        Vielen Dank für deine Antwort.

        Ob ich empfindlich bin: wahrscheinlich JA.

        Mein Problem ist ein anderes:
        Es ist so einfach, diejenigen zu beklatschen, die gleicher Meinung sind und alle anderen mit bitterbösen Kommentaren einzudecken. (Sieh dir doch nur mal all die Kommentare an, die au TA.online (oder so) abgegeben werden. Da graut’s mir ehrlich!)
        Andersrum: Wie schwierig ist es doch, einen Beitrag wie den heutigen differenziert zu kommentieren.
        Am Beispiel von heute:
        Was hat SEX mit LIEBE zu tun? Was hat LIEBE mit SEX zu tun? Was hat – sage ich jetzt so – Heiraten miit Monogamie zu tun. Und falls ja: Berechtig eine Ehekrise zur Polygamie?
        ALLE Lebensentwürfe können gelingen oder scheitern. Die Frage ist: wie gehen – nicht wir, sondern – die Beteiligten damit um: Krieg oder Frieden? Und doch: Wie verhalten wir Unbeteiligten uns dazu: Achtung oder Aechtung?
        Das Problem ist eher die Pauschalisierung, denn damit werde ich weder dem Menschen noch dem Thema gerecht ..
        (Abber das könnte vielleicht ein „CarteBlanche-Thema sein…. .)

        Nochmaligen Dank für deine Aufmunterung

        😉

        fufi

      • Bernd sagt:

        Und das Gute ist der Feminismus, stimmts?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ja Fufi, schreib doch eine Carte Blanche, das ist eine sehr gute Idee.

      Vielleicht erwartest du von einem Forum wie diesem zuviel, dass der Anstand oft zu wünschen übrig lässt, stimmt leider. Es muss nur einer anfangen mit pöbeln, dann kommt es schnell mal zum verbalen Schlagabtausch. Trotzdem würde ich behaupten, dass es Leute gibt, die hier durchaus etwas hart formulieren, aber doch die Regeln des Anstandes einigermassen wahren. Im Gegensatz zu den andern, die aber in letzter Zeit nur noch vereinzelt auftreten. Ich finde eben auch, dass man nicht alles stehenlassen kann, was an Beleidigungen so geschrieben wird, manchmal muss man zurückgeben, sonst bekommen die Trolls die Oberhand. Es gibt hier Leute, denen es nur ums Opponieren geht, da ist eine fruchtbare Diskussion nicht möglich, äusserst destruktiv. Dass es eine Gratwanderung ist, gebe ich zu.

      • Henri sagt:

        Sie, Pippi Langstrumpf, sind gerade die Richtige, welche sowas schreibt so abgeklärt, so zurückhaltend – gerade Sie, welche oft die erste ist, welche mit irgendwelchen Beleidugungen um sich wirft (schreibt).

        Ich schrieb gestern, Sie seien aine alte Giftnudel – das stimmt aber nicht – Sie sind ein Gift-Chamäleon.

        Gehen Sie mal Ihre eigenen Beiträge durch – mit der Suchmaschine haben Sie alle auf einen Blick …..

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Gift hin oder her, alt bin ich ganz sicher nicht. Ausserdem ist es äusserst einfältig, jemandem sein Alter oder seine Jugend vorzuwerfen, als läge das in unserer Macht……..

      • Katharina sagt:

        henri…. sind wir nicht alle manchmal etwas verstimmt? gibt es nicht dinge, die einen verletzen und man/frau sich eigentlich fragen muss, weshalb verletzt es… weshalb kann es nicht abgeblockt werden wie ein gut impraegnierter mantel?

        weil wir das eben nicht sind. manchmal stark, manchmal schwach. und alle haben wunde punkte.

      • Henri sagt:

        Pippi Langstrumpf 10. November 2010 um 00:09
        Na gut, dann eben keine alte Giftschlange – es war auch kein Vorwurf, das „alt“, eher ein Prädikat – aber sagen wir also: Senior Giftschlange – klingt ja auch besser.

        Gute Nacht, Schlangen.

      • Katharina sagt:

        good night henry….a slivery kizzzzzzzzzzzzzzz 🙂

  • max sagt:

    Man braucht nur die beiden Photos in diesem Blogeintrag zu vergleichen: Die geschleckte, faltenfrei jugendliche Version aus dem Hollywood-Film und die gelangweilten Gesichter auf dem Zeitungsfoto von annodazumal…

    • StefanB sagt:

      Mein Lieber, gelangweilt sind auf dem Pressefoto von damals aber nur die Frauen; ich habe den Eindruck, die Männer sehen ziemlich interessiert zu. Aber das war immer so: Männer können nicht wegsehen, wenn es irgendwo weibliche Haut zu sehen gibt.

      Solange es nur beim Sehen bleibt…

  • jojo sagt:

    @peter tut mir leid aber sie müssen ein sehr unglücklicher Mann sein. ich gebe ihnen recht dass eine Frau die letzte Entscheidung hat und es ist gut so, jedoch mache ich immer wieder andere erfahrunen als sie Frauen sind sehr offen und fragen eben auch zu mir oder zu di. es sagte mir mal einer:“das passiert eben den guten vermeintlich Männern. in diesem sinne denken sie darüber nach.

  • Peter27 sagt:

    Die Probleme liegen tiefer. Die sexuelle Revolution hat bei der Frau an der Bettkante aufgehört, denn wie ist es sonst möglich, einen Mann zu heiraten, mit dem man nie zum Orgasmus kam und kommt. Ein Mann, welcher selbst im intimsten Moment nicht in der Lage ist, auf seine Partnerin einzugehen… Dieser Trottel wird dann nicht etwa von der Bettkante geschupst, nein, er wird geheiratet!

    Welche Frau hier im Forum kann von ihrem Partner sagen, dass sie immer einen wundervollen Höhepunkt erlebt und zwar ohne massiv mit dem Finger nachzuhelfen…!?

    Rrund um mich herum war der wahre Trennungsgrund immer ein anderer sexueller Partner. Wenn Frau nicht zum Höhepunkt kommt, werden die Fantasien immer übermächtiger und führen über kurz oder lang zum Seitensprung. Das passiert speziell in den Partnerschaften besonders häufig, wo man den ersten Partner geheiratet hat (gefühlt und erfahren, jedoch leider noch keine Studie dazu). Plötzlich will man die verpasste Jugend nachholen.

    Naja, laut Tages-Anzeiger dauert der Sex in Schweizer Betten rund 12 Minuten. Doch die Durchschnittszeit für einen weiblichen Orgasmus liegt bei 20 Minuten. Wie bitte soll Frau da jemals auf ihre Rechnung kommen? Einziges Mittel dagegen: Sofort mit rubbeln anfangen, um die Zeit aktiv zu verkürzen. Na denn Prost.

    In Sachen Emanzipation im Bett, ist es auch aus einem anderen Grund nicht gerade weit her beim weiblichen Geschlecht. Wer kennt denn schon Frauen, welche in den Ausgang gehen mit dem Ziel einen Mann abzuschleppen und dies aber aktiv? Also zum Mann zu sagen: „Gehen wir zu dir oder zu mir“ und das am ersten Abend? Da ist doch immer noch das alten Rollenbild; Frau lässt sich anmachen und zieht sich dann zurück. Fünfmal Ausgang und drei Abendessen später kann er sich dann dezente Hoffnung machen, doch noch zum Schuss zu kommen…

    • Tobe or not Tobe sagt:

      In welchem Jahr lebst du den 1950?

      Also die Jungen Frauen heute haben ein grosses Selbstvertrauen und wissen genau welcher Mann fürs Bett und welchen für ne Beziehung gebraucht wird. Ich wurde selber schon von mehren Frauen zu einer Nacht eingeladen, ohne Nachtessen, Ausgang etc. Da muss man halt ehrlich sagen was man will. Nur ins Bett oder mehr.

      eine Frau die ich als Partnerin möchte, mit der lässt man sich Zeit. Ansonsten sag ich ihr direkt, dass ich nur das eine will. So bin ich, wie auch die Bettpartnertin gut gefahren. Keine Diskussionen im nachhinein.

    • Hans Mustermann sagt:

      @Peter
      Was ist den gegen „massiven“ ?? Einsatz des Fingers oder anderer Körperteile beim Sex einzuwenden?
      Ich denke das es bei den meisten Beziehungen eher so ist das der Sex dann abnimmt wenn es auch sonst zu Unzufriedenheiten kommt. In einer funtkionierenden Partnerschaft ist es doch eher so das man auf den Partner eingeht und daher auch der Sex mit der Dauer der Beziehung mehr Qualität bekommt oder sollte es wenigstens so sein.
      Meist ist es ja erst dann vorüber wenn man aufhört miteinander zu reden.

    • Auguste sagt:

      hmm…, dafür, dass sie glauben, die probleme würden tiefer liegen, müssten sie mir schon etwas mehr liefern als diesen höchst oberflächlichen beitrag.

    • Issey Schnyder sagt:

      ich glaube, dass Du da was falsch verstanden hst mit dder Emanzipation. Besonders im letzten Abschnitt. In der weiblichen Emanzipation gehet es eben nicht darum, dass Frauen die Männer nachmachen und deshalb in den Augen der Männer emanzipiert sind, sondern es geht durchaus darum, dass Frau sich so verwirklichen KANN wie sie will. Und wenn eben emanzipierte Frauen nicht burschikos um die Häuser ziehen um Männer abzuschleppen, dann haben sie das selbst gewählt. Es ist wirklich nichts emanzipiertes daren, wenn sie nur so emanzipiert tun würden wie Du das als Mann von einer emanzipierten Frau erwarten würdest. So läuft das nicht.

      Und im übrigen, ist was die Bettkante betrifft einiges gegangen in den letzten Jahren. Eventuell nicht so wie Du, oder auch ich, mir das wünschten, doch haben heute Frauen ihre eigenständigen Ideen bezüglich ihrer Sexualität. Junge Frauen beispielsweise sagen ihren Lovern ganz klar, dass sie mit dem rein und raus nicht in jedem Fall befriedigt werden und zeigen ihrem Liebsten auch gleich, für was seine Zunge ganz gut zu gebrauchen ist.

      Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung von welchem patriarchalen Stern Du kommst.

      Ich denke mal, wenn ich da alles so durchlese, dass die Frauen hier im Forum durchaus ihren Männern zeigen, dass frau auch anders einen wundervollen Höhepunkt bekommt, als in durchschnittsstellung mit Fingereinsatz. *stirnrunzeln

    • Franziska sagt:

      Sex ist das schwierigste Thema überhaupt in Beziehungen. Die Vorstellungen was schön ist, was gefällt, was erlaubt ist etc. ist von Mensch zu Mensch verschieden. Dies in einer längeren Beziehung auf einen Punkt zu bringen ist schwierig und an manchen Tagen nicht möglich. Es gibt Zeiten da ist es Schwer in der Beziehung über Sex zu reden und es braucht viel Überwindung dies zu tun. Doch ein klärendes Gespräch bei dem beide Partner einander entgegenkommen und ausdrücken was in Ihnen vorgeht kann nützlich sein und manchmal da ist es gar nötig das Thema in einer Paartherapie anzuschauen. Ausserdem ist auch ein Arztbesuch für Frauen durchaus angebracht wenn gar keine Sexuelle Lust mehr vorhanden ist, doch auch das kostet Mut, denn sind wir ehrlich, Sex ist auch heute noch ein Thema über das die wenigsten offen und ehrlich diskutieren.

  • Mono Gambi Sindiknochen sagt:

    Die bisher klarsichtigste Problemanalyse, die zugleich auch noch die ultimative Lösung präsentiert:
    http://www.southpark.de/alleEpisoden/1401

  • Hans Mustermann sagt:

    Tja Tilda Swinton ist halt nicht nur im Film suverän 🙂
    Was die Partner darüber denken wird leider nicht gesagt. Ich vermute mal das sie ähnlich denken wie ich, nämlich: Lieber ein Stückchen Tilda wie gar keine Tilda? *grins* Nur das ich mich leider nicht mal für dies entscheiden kann.
    Frauen sind da meist viel konsequenter was das durchsetzten ihrer Vorstellungen angeht. Mal ehrlich. Sind es nicht vor allem die Frauen die auf eine monogame Beziehung bestehen? Trotz sexueller und vielen andern Arten von Revolutionen sind wir doch immer noch zu 98% Affen und benehmen uns auch so.. Männer und Frauen..

    • heidi reiff sagt:

      Gottlieb Duttweiler hat auch gesagt „auf die Bäume Affen“ ich glaub an die Theorie von Darwin, ich stamme von den Affen ab, im Zoo Basel gab es früher ein Affenfelsen Freiluft, als Kind konnte ich mich kaum sattsehen ab diesen jungen lebendigen Aeffchen, jetzt wird ein neues Affenhaus gebaut, Tiere in Gefangenschaft reagieren meist aggresiv, vielleicht ist es bei der Spezie Mensch auch so. Ich liebe die Freiheit, Lady Gaga und all diese Tussis sind nicht mein Ding.

      • derAffe sagt:

        Sie haben den Darwinismus offensichtlich nicht verstanden.
        Wir stammen keineswegs nur von den Affen ab, wir sind Affen, und zwar nicht nur zu 98%
        Lassen Sie sich nicht von den arroganten Verleumdern täuschen, die irgendeinen Unsinn von gemeinsamen Vorfahren reden und dabei vergessen, dass die Schimpansen näher mit uns verwandt sind als mit jedem anderen existierenden Tier, ausser den Zwergschimpansen.
        Deshalb sind wir übrigens auch Tiere!

      • Jetzt wird mir einiges klarer.

    • Robert sagt:

      Ich glaub das ehrlich gesagt auch, dass es eigentlich die Frauen sind, die die Monogamie „verursachen“. Aber vielleicht sind sie auch einfach die grösseren Realisten?

      Wieso hat hier eigentlich noch niemand diese Sache mit den Schimpansen und den Bonobos zum Besten gegeben? Passt doch zum Thema: Auch dort geht man davon aus, dass das Sexverhalten hauptsächlich von den Weibchen gesteuert wird…

      • Issey Schnyder sagt:

        dem kann ich beipflichten… Frauen haben Sex und Männer wollen Sex… so zu sagen eine FemDom-Gesellschaft.. 😉

      • Hans Mustermann sagt:

        @Issey
        Wär ich nicht so ein Macho würde mich diese FemDom Gesellschaft ja arg deprimieren *gg*
        Aber zum Glück sind Frauen, besonders die wirklich emanziperten, ja ziemlich „pflegeleicht“ lach

      • Issey Schnyder sagt:

        tja und ich lebe sehr gerne in dieser FemDom-Gesellschaft!!! 😉 Sind sie nicht alles Göttinnen?

      • Hans Mustermann sagt:

        @Issey
        Ja sicher, alles Göttinnen 🙂
        manche mit kürzerem Verfallsdatum als anderen *lach* aber wir lieben sie ja alle *gg* oder wenigstens so viele wie möglich…

        (Also wenn das jetzt nicht reicht sind unsere üblichen verdächtigen wohl wirklich in den Ferien)

      • StefanB sagt:

        Issey (um 15.nochwas Uhr) . Das ist Bödsinn!
        Frauen haben immer dann Sex, wenn sie ihn wollen (es stehen jederzeit willige Männer zur Verfügung!)
        Männer haben immer dann (nur-)Sex, wenn ihre Frauen nicht wollen. 🙂

        Habe mal gelesen, dass es eine ganz bestimmte Sorte Frauen ist, die die Tanzfläche stürmen, wenn der DJ Gloria Gaynors „I will survive!“ auflegt: Die betrogenen, in Trennung oder Scheidung lebenden und ziemlich angeheiterten UmdieVierzigjährigen. Ihnen rät die Autorin, a) sich nicht zu trennen, sondern abzuwarten, denn der Möchtegernfilou wird bald merken, was er da verlässt, b) nach dem Grundsatz „quid pro quo“ sich selbst auch einen jugendlichen Liebhaber zu nehmen – oder besser gleich zwei, damit immer einer da ist, wenn der andere müde ist.

      • Katharina sagt:

        „FemDom“ auch der musste ja kommen.

        issey hat eine neigung zu bdsm. nicht? ich vermute, er spielt dann gerne den submissiven.

  • Lara Kraft sagt:

    Macht mal einen Reality-Check bei Leuten unter 50 die noch Lust am Leben haben. Ihr würdet überrascht.

    • Hans Mustermann sagt:

      @Lara
      heisst das du würdest gerne einen Mann mit einer Anderen teilen oder bezieht es sich eher darauf das du mit mehreren eine Beziehung unterhälst oder würdest?

  • Auguste sagt:

    hmm…, sie sind wahrscheinlich nicht monogam, wenn:

    sie männlichen geschlechts sind
    sie im „strip-laden“ mit namen begrüsst werden
    sie bei tilda swinton denken: nur zwei, das ist doch pippifatz
    sie den menschen im bett „schätzli“ nennen, weil ihnen der name partout nicht einfallen will
    sie nebst kaugummi auch andere gummis in ihrer schreibtischschublade am arbeitsplatz lagern
    sie wissen, dass die maus aus dem chat auch im bett gerne schmutzige dinge sagt
    sie zu vorgerückter stunde mit hotel concièrges flüstern
    sie den mann in ihrer dusche erst seit dem apéro kennen
    sie mit einem „shag-patch“ (am hinterkopf eingedrückte frisur) zurück ins büro kommen
    sie bei einem rot beleuchteten haus entlang autobahn denken: da war ich ja noch nie
    sie im swingerclub „alles kann…“ gegenüber „nichts muss…“ fast immer den vorzug geben
    sie ihre ehefrauen durchnummerieren können

  • Sportpapi sagt:

    Mir fällt gerade auf: die Damen und viele sonstige Dauergäste im Blog haben sich aus der Diskussion fast ganz zurückgezogen. Schade eigentlich!

    • Simone sagt:

      eben, zu verklemmt, auch nur davon zu schreiben….

    • Tobe or not Tobe sagt:

      Uns Männer fällts wohl leichter darüber zu reden?

    • lara sagt:

      ist doch eher wunschdenken bei den männern!

      die meisten männer (und auch frauen) haben schon nur mühe einen einzigen partner zu finden. haben sie denn diesen, finden sie kaum genügend zeit und energie für sie (oder ihn).

      die vorstellung oder der wunsch nach einer zweiten partnerin mag ja da sein, die realität sieht aber ganz anders aus.

      • Simone sagt:

        Danke lara. Ich dachte schon, ich sei die superschlappe Nuss im Umzug! Bin froh, krieg ich doch den Haushalt, das Kind und mich nur einigermassen gebacken, dann noch Beziehung, und nun noch ein aufregendes Sexleben ausserhalb?

        Und ich glaube, das Thema ist wirklich mehr etwas, worüber Männer gerne sprechen. Frauen haben aber bestimmt grad so viel erotische Fremdgänge laufen.

      • Hotel Papa sagt:

        Hear, hear!

      • Auguste sagt:

        hmm…, männer sind, was dinge unterhalb der gürtellinie angeht, schon von natur aus etwas „extrovertierter“, simone. übrigens, „superschlappe nuss im umzug“ ist wunderbar bildlich.

      • Simone sagt:

        Auguste, danke. Kompliment retour, du hast gut formuliert, warum die Männer hier mehr schreiben.

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @Lara: die meisten männer (und auch frauen) haben schon nur mühe einen einzigen partner zu finden. haben sie denn diesen, finden sie kaum genügend zeit und energie für sie (oder ihn).

        das mag ja für oder gegen euch frauen sprechen. eher das 1 Frau einen Mann gefühlsmässig bereits auf Höchleistung laufen lässt und kein Platz ist für mehr Energie die er verschenken könnte.

        @simone Ja die Vorstellung an sich ist meist erregender als die praxis !!!

      • Robert sagt:

        @Simone: Wenn man es sich so recht überlegt, auch rein praktisch, dann ist es wohl so, dass die Hunde, die bellen eher noch gar nie jemand gebissen haben. Männer die gern über Fremdgang reden sind vielleicht die treuesten??

      • Simone sagt:

        Mein Mann spricht nie übers Fremdgehen, soll ich mich sorgen? Aber darüber spricht man ja auch nicht mit seinem Partner, schätze ich mal. Wuff wuff…

      • Simone, Du BIST die superschlappe Nuss. Der geht schon lang fremd. Sonst würde er drüber reden….

        😉

      • Simone sagt:

        chr chr….zum glück werd ich von DIR aufgeklärt! Kein Wunder, hat er keine Energie zum Mithelfen daheim… ha ha ha…

      • Bittte gern geschehen. Wenn Du noch was wissen musst, einfach fragen. Ich bin Tuttologe, Spezialist für alles.

      • Simone sagt:

        tschüss! Ich komme bei Gelegenheit darauf zurück…

      • lara sagt:

        @ to be or not to be

        ich dachte eher, dass die meisten männer mit job, kids und frau schon genug um die ohren haben um sich eine zweite anzulachen zu können. ob die männer jeweils noch zu viel energie in den lenden haben hat gar nichts damit zu tun.

    • Kim sagt:

      @ Sportpapi: tatsächlich heute nicht mein favorisiertes Thema und JA, ich glaube noch – trotz meiner 37 J., vielen Erfahrungen und dennoch etwas naiv vielleicht – an die Monogamie. Monogam zu leben ist für mich zum jetzigen Zeitpunkt die einzig richtige Lebensgemeinschaft in einer Liebesbeziehung. Was nicht heisst, dass ein Fehltritt meines Mannes oder einer von mir das Aus bedeuten würde, sondern Anlass gäbe, über die Beziehung nachzudenken und über die Bücher zu gehen (hatten wir schon, den Fall). Vielleicht eine Chance für einen neuen Weg zueinander, wenn man sich voneinander entfernt hat. Mhm… etwas konservativ vielleicht, meine Meinung…. nehme an, dass das der wahre Grund ist, warum einige Damen wie ich auch, sich dieser Diskussion nicht annähern wollen. Die Mehrheit scheint ja anderer Meinung zu sein, wenn ich die heutigen Kommentare überfliege.

  • Robert sagt:

    Ich halte es mit der Monogamie so, dass ich ein Problem darin sehe, das genau zu definieren.

    Eine reine Verknüpfung mit „Sex“ (und auch bei Sex stellt sich die Frage, wo der genau anfängt…) greift IMHO viel zu wenig weit. Wenn jemand fremd geht ist es ja auch oft so, dass es dabei fast nur um Sex geht und nicht um eine eigentliche „Zweitbeziehung“. Wenn also einer von beiden fremd ginge und der andere würde niemals etwas davon erfahren – würde das ein Problem werden?

    Ich glaube, man muss sich darüber bewusst sein (und das hat uns die sexuelle Revolution vielleicht als Erkenntnis gebracht), dass die Bedeutung von Sex, und so versteht man Sex eben auch meist, viel weiter geht als einfach die Befriedigung von Lustgefühlen. Es hat einen sehr sozialen Aspekt von Respekt, der ja auch dazu führt, dass daraus grosse Verletzungen entstehen wenn leichtfertig damit umgegangen wird. In einer Beziehung gibt es immer so etwas, wie einen ungeschriebenen Vertrag zwischen den Partnern, was voneinander erwartet wird und ich glaube, häufig gehört eben genau der soziale Respekt dazu, der mit sexuellen Abenteuern so verletzt wird.

    Was in meinen Augen Monogamie NICHT sein kann ist eine Art Sklaverei, in der sogar die Gedanken unterjocht werden – ganz zu schweigen von der natürlich meist vorhandenen Wolllust auch auf andere, die logischerweise mit dem Beginn einer Beziehung nicht einfach verschwindet.

  • D. Oppler sagt:

    treue ist mangel an gelegenheiten.
    ernsthaft: weshalb wird treue als allerhöchstes gut menschlicher errungenschaft angesehen? weshalb lässt man sich wegen untreue scheiden? hat mal jemand bemerkt wie unglaublich absurd das überhaupt ist!? was hat ausserehelicher nur-sex mit der aktuellen partnerschaft zu tun? nichts und wieder nichts. für mich als mann ist es jedenfalls nur das alte rein-raus-spiel. quasi physik deluxe.

    ich denke: ein sagenumwobenes unerreichbares ideal wird immer das vermeintliche ziel der gesellschaft bleiben solange wenige moralapostel viel zu sagen haben. man darf ja noch träumen.

  • Yves M. sagt:

    Hmm. Die wirklich spannende Frage hier wäre doch eigentlich, wie kommunizert das die Swinton ihrem Umfeld und vorallem den Kindern? Wie geht das Umfeld und die Kinder damit um?

    • Nala sagt:

      Man erklärt es den Kindern und das wars wohl. Kinder haben sehr feine Antennen die gut spüren, ob sich die Eltern wohl fühlen in dem was sie leben. Und wenn sie das tun, sind die Kinder zufrieden.

      Wie das Umfeld von Swinton damit umgeht weiss ich nicht, hoffe aber für sie, dass es einfach respektiert, dass es für die drei so stimmt. Wobei es glaub sogar vier betrifft, da auch der Freund von Swinton eine zweite Frau hat.

      Für die Kinder dürfte es toll sein, eine weitere erwachsene Bezugsperson zu haben, der man vertrauen kann. Kommen Kinder in die Pupertät werden bekanntlich die Eltern kompliziert. Dann ist es von Vorteil eine andere erwachsene Person in der Nähe zu haben, die eben nicht Elternteil ist und mit der man dann reden kann.

  • Auguste sagt:

    hmm…, monogamie oder lieber polygamie? – die frage wäre eigentlich überhaupt kein problem, könnte man sie aussschliesslich mit sich selber ausmachen.

    • Yves M. sagt:

      Oder anderst: Die Grösse des Problems ist direkt proportional zu deinem Gewissen…

      • Auguste sagt:

        hmm…, nicht ausschliesslich, yves m., die problematik entsteht eigentlich erst dadurch, dass auch andere personen involviert sind, die mit der situation auch leben können müssen. im gegensatz zu dreiecken ist kongruenz (deckungsgleichheit) bei menschen kaum je anzutreffen. dafür haben dreiecke aber auch ein lausiges sex-leben.

      • Robert sagt:

        Und ich dachte gerade: Wenn man bedenkt, wie schwierig es oft wird, bis ZWEI sich finden…. wieviel braucht es denn für DREI???

      • Katharina sagt:

        „dafür haben dreiecke aber auch ein lausiges sex-leben“ naja Auguste, dem ist nun wirklich nicht so.
        696

  • Mann, 50 sagt:

    Woher kam denn damals diese links-libertäre Forderung nach einer neuen Sexualmoral, die das gesellschaftliche Miteinander jenseits von institutionalisierter Kleinfamilie neu organisieren wollte?
    War es eine Männer- oder eine Frauenforderung?
    Ich habe die Geschichte nicht studiert, ich war nicht dabei, ich bin kein Alt-68er, überhaupt kein akademisch Gebildeter.
    Aber ich vermute, dass es Männer waren.
    http://ths-homberg.bplaced.net/Community/2010/07/14/lesen-schreiben-sex/
    Oder kennt jemand namentlich Frauen? Spontan kommen mir noch Günter Amendt oder Cohn-Bendit (mit seinen Pädophilen-Memoiren) in den Sinn.

    Ich halte nichts von Monogamie. Meine Frau viel. Ergo wohnen und leben wir nicht mehr zusammen und sie hat jetzt einen neuen Mann. Aber nur einen. Während ich gerne ein bisschen rumf***, aber dabei auch die Liebe und den geistigen Austausch pflege. Ich finde Monogamie langweilig, Lustleben und sich mal gehen lassen, keine Besitzansprüche haben, dagegen schön.

    Und ja, die Partnerinnen zu finden, die so denken wie ich, die der Unverbindlichkeit wie einer gleichzeitig tiefen Zuneigung und Liebe gewachsen sind und dieselben Freuden dabei empfinden, ist natürlich nicht einfach. (Siehe auch die von M. Binswanger zitierte Studie aus Illinois oder Luise hier.)

  • Chris sagt:

    Vielleicht wäre es manchmal besser, sich etwas mehr um den Partner zu bemühen und mit diesem neue Höhen zu suchen,
    statt das kurzfristige Glück gewähren zu lassen. Ich habe jedenfalls bisher noch keine Partnerschaft gesehen, welche
    die so oft propagierte Freiheit überlebt hätte.
    Spätestens wenn die 30 / 40 überschritten hat, wünschen sich doch die meisten etwas Konstants, jemanden auf den man sich verlassen kann und dem man vertraut ist.
    Für mich jedenfalls funktioniert das Modell der Treue und des gemeinsamen Weges seit nunmehr über 17 Jahren und ich vermisse nichts.

    • Eric sagt:

      Kann mich dem nur anschliessen.Bei mir sind es auch 17 Jahre, davon 16 verheiratet.

    • Lena sagt:

      Danke, Chris. Es ist immer einfacher zu sagen, Monogamie sei eine Illusion, der Mensch könne nicht anders, es lebe die sexuelle Freiheit, anstatt sich in einer Beziehung ernsthaft zu bemühen. Doch genau dies kann sehr befriedigend sein.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Das ist ein sehr schwieriges Thema. Dass Monogamie meistens nicht funktioniert, wissen wir, trotzdem wird sie als das Ideal dargestellt. Wahrscheinlich befürchtet man/frau – und das nicht mal zu Unrecht – dass alle Dämme brechen könnten, wenn man von diesem Ideal abrückt. Ich weiss es auch nicht, was ich weiss ist, dass jeder Mensch über seinen Körper letztendlich selbst bestimmt, wenn ich körperlich treu bin, mach ich das, weil es mir ein Bedürfnis ist, nicht weil jemand das Recht hat, das verlangen zu können. Das heisst, verlangt wird das schon, aber es funktioniert in den meisten Fällen nicht, jedenfalls nicht auf Dauer, also ist man gezwungen, zu lügen. Möchte ich einen Partner, der mich anlügt in so einem wichtigen Bereich? Nein, natürlich nicht, also gibt es wohl nur eine Lösung, ich arrangiere mich damit, dass auch andere Frauen auf meinen Partner attraktiv wirken, dass es Situationen geben kann, wo man das ausleben möchte. Warum auch nicht, was wird mir damit genommen? Ich denke schon, dass es funktionierende Beziehungen jenseits der Eifersucht, oder jedenfalls der unkontrollierten Eifersucht, geben kann. Das Beispiel von Tilda Swinton beweist es. Ich möchte hier nicht der wahllosen Rammelei das Wort reden, ganz und gar nicht, mit einem Mann, der auf alles hockt, was sich bewegt, könnte ich gar nichts anfangen, er muss schon sehr selektiv vorgehen. Mir schwebt als Ideal vor, dass Mann und Frau die besten Freunde sind, auch jenseits der Leidenschaft, diese Freundschaft kann aufrecht gehalten werden, auch wenn die Leidenschaft erlöschen sollte. Dann kann es sein, dass Dritte ins Spiel kommen, auch wieder gehen etc. Ein solches Modell zu leben verlangt nach einer gewissen Disziplin, auch im emotionalen Bereich und vor allem braucht es den gegenseitigen Respekt.

    Ich kenne verschiedene Paare, die es leben oder versucht haben, es zu leben. Wenn es scheitert, dann meist dann, wenn auch die Frau sich die Freiheit nimmt. Männer können mit Eifersucht noch viel schlechter umgehen als Frauen.

    Ich denke, dass es einfacher ist, offiziell monogam zu leben und somit den Konflikten aus dem Weg zu gehen. Für mich selbst möchte ich das nicht, es wäre mir zu eng, ich möchte mich immer wieder für meinen Partner entscheiden können, in Liebe und Freiheit, genauso wie ich möchte, dass er sich immer wieder für mich entscheiden kann. Ja ich weiss, ich bin wohl eine hoffnungslose Romantikerin, aber alles andere, Lügen und Liebe vorspielen, ist keine Lösung.

    • Sportpapi sagt:

      Meinen Respekt für diese klare und meiner Meinung nach sehr einleuchtende und ehrliche Haltung. Für mich gibt es zwei Punkte, die ich anders sehe: Ich möchte, dass meine Frau mich im konkreten Fall anlügt (bzw. es versteckt macht), wenn wir uns auch im Grundsätzlichen (nach dem Motto: kann mal vorkommen) einig wären. Und zudem gibt es für mich – typisch Mann – eine klare Trennung zwischen Liebe und Sex. Zumindest bei der Liebe ist für mich Treue absolute Pflicht, auch wenn es in den nächsten (hoffentlich) 50 Ehejahren sicher auch mal den einen oder anderen Moment geben wird, wo das in Frage stehen wird.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Sportpapi
        Liebe ist Pflicht, und verlieben? Wie willst du verhindern, dass du dich verliebst, wenn du dich auf eine andere Frau einlässt, oder deine Frau, wenn sie das Gleiche tut? Das gehört dazu, ohne verliebt zu sein ist Sex eine schale Angelegenheit. Aber eine solche Verliebtheit ist nicht mit der Liebe zu verwechseln, die dauert. Verliebtheit ist wie ein Schmetterling, leicht und flüchtig, sie trägt in sich die Möglichkeit, dass mehr werden könnte, aber meistens verfliegt sie vorher.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Das Risiko, sich zu verlieben, besteht immer. Und noch mehr, wenn aus dem einmaligen Sexerlebnis plötzlich eine Affaire wird. Sex ohne Verliebtheit muss nicht schal sein, sondern kann eine Abwechslung darstellen, gerade weil es unverbindlicher ist. Die Unterscheidung von Liebe und Verliebtheit ist spannend und trifft es gut – wenn also die Verliebtheit nach wenigen Tagen wieder weg ist, gut.

    • Issey Schnyder sagt:

      Wenn ich das mit der Tilda Swinton richtig verstanden habe, so lebt sie mit ihrem Partner und ihren Kindern in einer Art Freundschaft zusammen und nur die Leidenschaft holt sie bei ihrem festen Freund.

    • Issey Schnyder sagt:

      Geht mir übrigens auch so wie Sportpapa. Liebe und Sex sid zwei verschiedene Dinge. Liebe und Sex kann durch Leidenschaft gefüllt sein. Falls meine Partnerin Leidenschaft durch Sex erfährt, will ich das nicht wissen, doch falls sie Leidenschaft in der Liebe auswärts findet, so wäre das für mich ein Bruch.

    • Yves M. sagt:

      Der Denkfehler ( nicht deiner 😉 ) liegt darin, dass wir in Modellen denken. Monogam, Polygam etc. Wir sind aber total unterschiedlich und, um die Sache noch komplexer zu gestalten, verändern sich unsere Bedürfnisse dauernd. Dh. eine monogame Ehe kann für beide das Richtige sein, in den ersten Jahren. Aber was dann? Wenn sich die Bedürfnisse ändern?

      • Simone sagt:

        Dann ist wohl meistens mit Schmerzen im Herzen zu rechnen auf der Seite, auf der sich nichts geändert hat bei den Bedürfnissen und dann sollte gesprochen werden miteinander. Weh tut das sicher, merkt eines, dass der andere doch noch andere begehren tut. Aber liebt er einem weniger deswegen? Ah, ich wünsch mir ein Bierbäuchlein, für mich und meinen Mann;-)

      • Yves M. sagt:

        Schmerzen. Ja. Ich finde es einfach fairer so und denke, dass ist jeder dem anderen Schuldig. Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

  • Cleverer Artikel, der nicht sehr hoffnungsvoll ist, zumindest wirkt er auf mich nicht so. Und der Zwiespalt zwischen öffentlichem Allesgeht und der neuen Sexualmoral, die in den Medien für den privaten Bereich gilt, ist zwar ein bisschen versteckt, aber clever herausgearbeitet. Unter dem Strich sieht man: Die Medien sind die Könige der Scheinheiligkeit. Und alle machen mit, zuvorderst die publikumswirksamen Gratiszeitungen. Wie wirkt das auf unsere Jugend, die oft gar nichts anderes mehr liest (wenn überhaupt)? Diese Schizophrenie nehmen sie sicher wahr, aber sie wird ihnen wohl nicht richtig bewusst. Es bleibt das ungute Gefühl, dass die Medien unernste Gesellen sind, die einfach irgendwelche Trends kreieren, und wenn das ihnen nicht gelingt, halt den Trends nachlaufen, die andere kreiert haben.

    Medienmässig sind ja die ganzen Sternchen, die so in einer Woche in den Medien vorkommen, Christina Aguilera, Lily Allen etc. etc. frei, zu tun, was sie wollen. Anscheinend gilt das für Frauen. Männer wie Tiger Woods (Namensähnlichkeit Zufall) oder weiland Wilhelm Clinton haben es schwerer. Wieso ist das so? Ist es eher akzeptiert, Schlampe zu sein als Schlamperich? Oder gehen die Medien sublim davon aus, dass Frauen eh Schlampen sind und Männer tugendhafte Wesen sein wollen/sollen?

    • Tobe or not Tobe sagt:

      Ich glaube die meisten Männer träumen davon, das ihre Frau ein bisschen mehr Schlampig ist, darum zieht dies ja immer bei den Medien.
      Wie hat eine Kollegin, 2-fache Mutter, mal gesagt:

      Als Frau musst du für deinen Mann: Eine Mutter in der Küche sein, eine Kollegin im Ausgang und eine Schlampe im Bett.

      • Auguste sagt:

        hmm…, als „schlampig“ bezeichnen wir umgangsprachlich auch eine unsorgfältige ausführung – das kann beim sex aber ganz schön ins auge gehen. also vorsicht mit allgemeinplätzen.

    • Yves M. sagt:

      Könnte es auch damit zu tun haben, dass diese Nachrichten vorallem Frauen als Zielpublikum haben? Mich interessiert bestimmt nicht, wer mit wem rum macht.

      • Katharina sagt:

        wieso sollen frauen das zielpublikum sein? ich denke eher an eine kundschaft, die sich an den kleinen botylicous bildchen anregen laesst, und im kopf dann an den anzueglichkeiten dieser skandalgeschichtchen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Denke ich auch, Katharina. Da wird sich öffentlich empört über den untreuen Typen, aber insgeheim soll er vor andern Männern als „geiler Stecher“ dastehen, der nichts anbrennen lässt.

      • Tiger Woods wurde quasi gezwungen, öffentlich zu bereuen, bitterlich, und zu weinen, und sich in eine Entzugsklinik einweisen zu lassen. Und nur weil irgendeine öffentlich verkündigte Moral verletzt war.

        Klar hat er emoitional unfair gehandelt (und das ist ja mindestens das, was man Kachelmann vorwerfen kann, alles andere sind noch unbewiesene Behauptungen bislang). Was das die Regenbogen-(und die restliche)-Presse angeht, da habe ich keine Ahnung. Und die Justiz geht sowas schon gar nichts an.

        Bitte, über Kachelmann sage ich hier nichts.

  • Bierbäuchlein sagt:

    Wie ich’s hab mir der Monogamie. Sehr gut! Ich glaube an die Macht der Monogamie. Die einzige wirkliche Lebensform die Erfüllungspotenzial hat und den Menschen dort berührt, wo er berührt werden möchte und ihn dort schleift, wo er geschliffen werden sollte. KT ist kein Einzelfall! Meine Frau und ich habens genau gleich mit der Liebe. Schön, oder?
    Bin wie man evt. bemerkt hat männlich und keine emanzipierte junge Frau mit wachsendem Einfluss auf die Gesellschaft. 🙂

    • Luise sagt:

      „Die einzige wirkliche Lebensform mit Erfüllungspotential“ – wenn ich das lese kommt mir das Wort Heuchelei in den Sinn. Die sog „erfüllende Monogamie“ gibts nicht – ich spreche von jahrzehntelanger Erfahrung!

      • saia sagt:

        🙂 danke Luise !

      • Bierbäuchlein sagt:

        Ich auch liebe Luise (= jahrzehntelanger Erfahrung!). Ich meine nicht erfüllend im egoistischen Sinn, dass alle Wünsche in Erfüllung gehen. Aber in dem Sinn, dass man den tiefen Sinn der Monogamie erlebt. Es tut mir leid, wenn du das anders erlebt hast. Und ich glaube, dass es paradoxerweise eine riesige Herausforderung und vor allem andern ein Geschenk ist, die Monogamie erfüllend zu erleben.

      • Sportpapi sagt:

        Herausforderung ist gut gesagt… Nach dem Motto: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

      • Yves M. sagt:

        Hmm. Die erfüllende Monogamie ist doch wohl genau gleich selten, wie die erfüllende Polygamie. Wer nicht mit sich selbst im Reinen ist, der wird unabhängig vom Sexual- und Liebesleben nicht glücklich werden. Und wirklich glücklich und zufrieden sind, sorry dass ich das sagen muss, die wenigsten Menschen.

      • xyxyxy sagt:

        „Die sog “erfüllende Monogamie” gibts nicht – ich spreche von jahrzehntelanger Erfahrung!“

        Eine der vielen, die sagt: „wenn ich erfolglos war, kann Erfolg nicht möglich sein! Wer sagt, er habe Erfolg ist ein Heuchler.“
        Diese selbstgefällige Einstellung ist schon sehr dürftig.

        Obowhl ich Monogam leben, behaupte ich nicht das Frau Swinton, versagt hat, nicht glücklich ist, oder ein Heuchler ist, wenn sie sagt sie sei so glücklich. Ich kann es ja nciht wissen. Ich kenne sie nicht persönlich und Menschen sind verschieden.

      • Bierbäuchlein sagt:

        Ives, du bringst es auf den Punkt, was ich meine, danke: Polygamie ist … im wechselnden Partner eine Zufriedenheit zu suchen, die ich auch im Einzigen nicht finde! Eine Suche nach Glückseligkeit, die keine Partnerschaft geben kann! Darum ist die Monogamie freier (nur falls man sich dessen bewusst geworden ist natürlich) von Erwartungen an den Partner, die er nicht erfüllen kann und somit leichter, fröhlicher, entspannender, erfüllender. Meine Erfahrung. Ist wenig, das ich in die Waagschale werfen kann aber irgendwie funzts. Auch im Bett 😉

  • bitta sagt:

    ich lebe monogam. würde ich es nicht, hätte ich nicht zu heiraten brauchen, sondern wäre single geblieben. monogamie heisst für mich, zu flirten, aber ohne jeglichen körperkontakt. und mir fehlt nichts.

    und seien wir ehrlich: die sogenannte sexuelle revolution hat überhaupt nichts mit weiblichem einfluss zu tun, im gegenteil: die frau ist heute mehr nur sexobjekt als je zuvor, bestes beispiel die zelebrierung des geburtstages der kate winslet im 20minunten, zu welchem ihre „besten sexszenen“ gezeigt wurden.. natürlich, als ob diese ausschlaggebend wären..
    oder wenn eine frau sagt, sie sei emanzipiert, deshalb zeige sie sich nackt – schön, das wird die männer, die sich zu ihrem bild etwas „vergnügen verschaffen“, sicher interessieren.
    so leid es mir tut, aber dass so viele prominente männer als ehebrecher und herumhurer entlarvt werden, hat nur zwei gründe:
    a) die promifrauen tun es nicht (und das kann ich mir vorstellen, denn es bräuchte eine horde männer, die sich halbnackt in den medien zeigen und zu ruhm kommen wollen, die die möchtegernmodels bei berlusconi etc) oder
    b) sie verstecken es einfach besser.
    falls b), sind die männer gleich nochmals selber schuld.

    • Sportpapi sagt:

      Wie werden prominente Männer als Ehebrecher entlarvt? Ihre Frauen wenden sich hilfesuchend an die FRAUENzeitschriften, die daraus eine Story machen, die von den Frauen gerne gelesen wird. Wem hilft es? Der betrogenen Frau und der Ehebrecherin, die plötzlich prominent wird. Anders heum würde kaum ein betrogener Mann das öffentlich bekannt geben. Man hat ja seinen Stolz und möchte wenn schon als Weiberheld und Herzensbrecher und nicht als betrogener Ehemann dastehen. Zudem: wer würde es lesen wollen?

  • Cara Mia sagt:

    Ist doch alles Show. Wie’s in den Leuten wirklich aussieht, sieht ja keiner. Auch in den Sixties litten manche, weil der andere Sex mit andern hatte, man tat zuweilen einfach tolerant. Vor allem die Frauen. Wirkliche Nähe braucht Vertrauen, verträgt keine Lügen. Aber manche wollen halt keine Nähe, halten das gar nicht aus, und da ist eine sogenannte offene Beziehung nie ein Problem.

    • Cara mia, cara tua, cara sua, chi se ne frega…

    • Nala sagt:

      Wie schön, dass wengistens Du weisst, wie sich diese Leute fühlen. Gerade Vertrauen ist in Mehrfachbeziehungen viel vorhanden. Und eben keine Lügen, da es offen gelebt wird. Es kann da auch Absprachen geben – z.B. mit anderen nur mit Gummi. Darauf kann man sich dann aber auch verlasen, während in monogamen Beziehungen schon gar nicht darüber gesprochen wird, weil der andere eh nicht dürfte. Und wenn er dann doch tut (bekanntlich gehen über 50% der Menschen fremd), woher will man sicher sein, dass er/sie sich geschützt hat…?

      Ich kenne viele offene Beziehungen und in allen erkenne ich wesentlich mehr Nähe, als in so manchem Zweierpaar. Und die die keine Nähe wollen, sind in offenen Beziehungen durchaus auch gut aufgehoben, da derjenige der mehr Nähe braucht, diese von einem weiteren Partner erhalten kann.

      • Lynn sagt:

        Liebe Nala,
        Ich lebte lange in einer WG wo fast alle übrigen Mitbewohner/innen eine offene Beziehung pfelgten und wahrscheinlich heute noch tun.
        Es war nicht immer einfach, denn fast jedes Wochenende wurde ich aufgrund von internen Partnerstreits geweckt, da die liebe Eifersucht doch auch noch unter uns weilte. Auch wenns beide wollen, denke ich nicht das es funktioniert. Instinktiv möchte Jedermann und Jedefrau die Nr. 1 für ihren Partner/in sein…

      • Lynn sagt:

        In einer Beziehung mit Kinder ist man nicht nur ein Elternteil sondern auch nach wie vor ein Liebespaar sprich sollte man immer noch die Nummer 1 bleiben und zwar ohne seinen Partner teilen zu müssen.

        Ist man Single, dann ist es ok, wenn man täglich die Partner wechselt. Entscheidet man sich dagegen für eine Beziehung, dann sollte man auch Kompromisse eingehen. Hat Dein Partner auch eine Liebhaberin?

      • Nala sagt:

        @Lynn: welcher der beiden Partner? 😉 Nein, momentan haben beide keine weitere Lebenspartnerin. Freundinnen schon. Nur das würde ich nicht unter Mehrfachbeziehung abbuchen.

        Weshalb denken Menschen, dass Mehrfachliebende ihre Beziehungspartner ständig wechseln??? Ich lebe seit 18 bzw. 7 Jahre mit meinen Partnern zusammen. Ist das ständig wechseln???? Mehrfachliebe heisst nicht, rumbumsen wann, wo und wie man grad lustig ist. Auch in Mehrfachbeziehungen muss man Beziehungsarbeit leisten. Umso mehr, da es sich ja um mehrere Beziehungen handelt. Ich halte Mehrfachliebe nicht für das nonplusultra und jeder muss das jetzt auch tun. Aber ich denke schon, dass es manchen Beziehungen helfen könnte – wenn *beide* (bzw. alle!) mitziehen wollen.

      • Rahel sagt:

        @ Lynn

        Was das funktionieren angeht muss ich dir widersprechen: ich lebe mit meinem Mann seit einigen Jahren die offene Beziehung und es klappt wunderbar! Dem vorausgegangen ist eine Ehekrise!

      • Ja, solche Fälle kenne ich auch. Scheinen in der Tat zu funktionieren. Von aussen sieht man zuweilen natürlich nicht so weit hinein.

      • Rahel sagt:

        @ Patrick Tigri

        An mir hast Du nun den Beweis, dass es nicht bei allen nur zu funktionieren scheint sonder in der Realität so ist 🙂

    • Auguste sagt:

      hmm…, einer der elementaren schwachpunkte der polygamie ist, dass man das teilen muss, was man eigentlich am liebsten und tief drinnen ganz für sich alleine hätte. beziehungen in denen angebot und nachfrage meist nicht im einklang stehen, sind längerfristig kaum je erfolgsversprechend. alles andere ist temporäre augenwischerei.

      • Nala sagt:

        @Lynn: Ja solche „WGs“ gibts natürlich. Ich würde die aber nicht als polygame – geschweige denn als polyamore (da spielt das Wort liebe mit rein 😉 bezeichnen. Sowas zu leben, weil man es muss kann nicht funktionieren. Die Beteiligten müssen das natürlich schon von sich aus wollen und für richtig empfinden. Sonst wird das sehr schwierig und wird immer wieder zu solchen Partnerstreits führen.

        Ist man denn für den Partner die Nr.1? Wie ist das wenn Kinder geboren werden? Ist dann der Partner nicht plötzlich nur noch Nr.2? Und wie ist das für Kind 1, wenn Kind 2 kommt? Da finden wir es richtig, dass Kind 1 lernt, dass es immernoch geliebt wird, auch wenn Kind 2 da ist. Bei Partnern aber nicht? Ironie?

        @Auguste: Das ist ein Fehldenken. Bei polyamoren Beziehungen muss man eben nicht teilen, sondern man kriegt doppelt und mehrfach zurück. Ansonsten teilt man den Partner doch sowieso. Mit seiner Arbeit. Mit seinem Hobby. Vielleicht sogar mit seinen Freunden, mit denen er abends ein Bier trinken geht. Also so ganz tief drinnen, hat man den Partner nie für sich alleine.

      • Auguste sagt:

        hmm…, die person die im zentrum einer polyamourösen beziehung steht muss nicht teilen – das ist richtig. aber fragen sie mal die andern. jennifer nettles hat das eindrücklich verarbeitet (es gab einen grammy und etwa 14 mio clicks dafür):

        youtube: sugarland – stay

      • Nala sagt:

        @Auguste: in einem Dreieck ja. Da kann es sein, dass die zwei Wings es als teilen empfinden (wobei sie dann nicht für solche Beziehungen geeignet sind!). Aber bei grösseren Netzwerken? Wo jeder mehr als ein Partner hat? Bzw. jeder so wie es ihm beliebt? Da ist es kein teilen.

        Aussage von meinem Ehemann: Ich teile vorallem die Pflichten mit jemandem, so dass ich weniger nicht alles alleine erledigen muss.

      • Auguste sagt:

        hmm…, in grösseren netzwerken ist es wahrscheinlich die beliebigkeit, die das ganze letztlich fruchtlos bleiben lässt – könnte ich mir vorstellen. beliebigkeit eignet sich im zwischenmenschlichen höchstens als spielplatzunterlage.

      • Nala sagt:

        ja Auguste, das denke ich schon auch. Zu grosse Netzwerke sind wieder problematisch. Vielleicht hab ich auch einfach Glück mit meinen zwei Partnern, dass beide nicht das Gefühl von teilen haben? Auch möglich. Ich möchte die Lebensform ja eben auch nicht als alleinigseligmachend bezeichnen 🙂 Schätze mal jede Beziehungsform hat seine Vor- und Nachteile. Und da muss man primär für sich selber und sekundär mit seinem/n Partner/n den eigenen Weg finden.

      • Auguste sagt:

        hmm…, enjoy the ride, nala! 🙂

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Nala: etwas würd mich nun doch noch interessieren, so von Ihnen aus erster Hand, und die Frage ist ernst gemeint. Haben Sie sich da auch schon Gedanken drüber gemacht wie das dereinst im Alter gelebt werden soll, wenn eingeschränkte Mobilität das Hin-und herpendeln verunmöglichen? Mit wem Sie dann den sogenannten Lebensabend verbringen wollen wenn man eingeschränkt, vielleicht sogar richtig gebrechlich geworden ist?

      • Katharina sagt:

        Nala, was sie schreiben toent sehr, sehr theoretisch.
        ich jedenfalls kann seelische naehe und koerpeliche intimitaet nicht so trennen.

        sicher gibt es die momente der rein physischen lust, die auch ausserhlab zu begegnungen fuehren kann.

        da ist dann aber der etwas schale nachgeschmack eines billigen weines…und meist sind das einmla gegegnungen.

      • Nala sagt:

        @Brunhild: Gerade für den Lebensabend ist unsere Konstellation geeignet. Wir leben alle 3 (bzw. 5 – sind ja noch zwei Kinder hier) unter einem Dach. Und da mein zweiter Partner wesentlich jünger ist, ist auch das mit dem Gebrechlich nicht so ein Problem 🙂 Kann aber auch sein, dass bis zu meinem senilen Lebensabend nochmal alles ganz anders sein wird. Wer weiss schon, was in 30-40 Jahren sein wird? Soll ich wirklich mein heutiges Leben darauf ausrichten? Und dann verlässt mich mein Partner mit 59 und ich bin gleich allein? Oder er stirbt mit 45 und ich kann auch mit meinem monogamen Partner nicht alt werden?

        @Katharina: Wieviel Theorie ist nur Theorie? Wir leben es jedenfalls seit 7 Jahren. Denk das gibt genügend praktische Erfahrung.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Ehm, dann wird sich der junge Agile mal um die beiden älteren SeniorIn bekümmern?…;-)

      • Nala sagt:

        Tja, wenn man das wüsste 🙂 Die Chance besteht durchaus ja. Bis dann ist er auch nicht mehr soooo agil 😉 Das ganze ist aber in einer normalen Paarbeziehung ja nicht anders oder? Wir wissen doch mit 40 nicht, ob unsere Partner auch noch mit 70 mit uns zusammen sind. Die Frage wer die Seniörchen bedüddelt stellt sich also so oder so *G*

      • Katharina sagt:

        Beziehungen sind kein scoreboard.

  • saia sagt:

    Das Grundübel liegt doch darin, dass es vielfach diese Schwarz / Weiss Sichtweise vorherrscht. Im Leben gibt es sehr viele Grautöne und in den Beziehungen sowieso. Die Erwartungshaltung an den einen Mann oder die eine Frau sind doch nicht erfüllbar. Wieso macht sich die Gesellschaft nur diesen Stress und übersieht wie viel ausserpartnerliche Kontakte (sexuell oder auch nicht) an wertvollen Energien frei lassen und nicht nur den „Ego“, sondern auch die Partnerschaft weiterbringen. Natürlich unter der Voraussetzung, dass sich die Partner auf demselben Level begegnen.

    • studimutter sagt:

      Auf jeden Fall, es ist jedoch schwierig weil diese Einstellung unter Umständen eine Masse an Menschen teilen müssen. Ich, mein Mann, mein zweiter Mann, die Frau2 meines Mannes, deren Mann1 und dessen Frau 1+2 evtl 3 und deren Anhang. Oder ich, mein Mann, mein Freund, der himmelseidank Single ist :-). Also rein hypothetisch natürlich.

      • saia sagt:

        Ein klares Commitment und ein gesundes Mass helfen sicherlich die Komplexität zu reduzieren 🙂

      • Nala sagt:

        Das ist nur in der Theorie kompliziert. Solltest Du mal mehrere Männer haben und die wiederum mehrere Frauen ist das ganze wesentlich unkomplizierter. Es funktioniert – solange offen kommuniziert wird und jeder von Anfang an weiss, worauf er/sie sich einlässt. Und wer sich darauf einlässt hat mehr oder weniger dieselbe Einstellung. Braucht von allen Seiten einfach viel Toleranz 🙂
        Also mal total unhypothetisch, sondern mit 7jähriger Erfahrung im ich, Mann und zweiten Mann 🙂

      • studimutter sagt:

        @ nala: klasse!

      • Robert sagt:

        Am einfachsten ist es, wenn jemand davon nen Tripper hat – dann weiss man nach kurzer Zeit ganz leicht, wer alles „dazu“ gehört.

      • Sodom und Gomorrha, nala, Sodom und Gomorrha.

        😀

      • Nala sagt:

        Ja Patrick 🙂 Vermutlich geht mein Wohndörfchen bald im Donnergrollen von Gottes Ungnaden unter 😎

        @Robert: neben Tripper gäbs noch ganz viele andere Krankheiten 😉 Davor kann man sich schützen. Und Mehrfachbeziehungen wissen normal untereinander wer mit wem ungeschützt hat. Im Gegensatz zu fremdgehenden mongamen Menschen. Da wird dem Partner dann verschwiegen und tut erstaunt, dass er sich was geholt hat. „war sicher in der Sauna“….

      • Rahel sagt:

        @ Patrick Tigri

        Nein, das Paradies auf Erden 🙂

      • nala und Rahel. Das war natürlich ein Witz. Jedem das seine und jeder das ihre.

        Wenn das mit nala und ihren beiden Lovern und ihren jeweiligen Lovern und Loverinnen und deren jeweiligen Lovern und Loverinnen (und so weiter) klappt, soll mir das Recht sein. Immer wird das ebensowenig das Paradies sein wie eine monogame Beziehung.

      • Nala sagt:

        Ich würd das auch nicht gerade als Paradies auf Erden betrachten 🙂 Mehr als eine Beziehung haben heisst ja auch, dass man mehr als eine Beziehung pflegen muss. Und das kann mitunter auch viel Arbeit bedeuten. Solange die schönen Momente überwiegen find ich die Arbeit allerdings erträglich.

      • Rahel sagt:

        Wenn man denkt, was da so alles möglich ist……..:-)
        Dann ist es für mich eben doch das Paradies auf Erden 🙂

  • René sagt:

    Um zum Thema zurückzukommen: Oder wie halten Sie es mit der Monogamie?

    • Some1 sagt:

      Wenn Monogamie abgemacht ist, dann ist auch Monogamie angesagt.
      Wenn Polygamie für beide (oder mehr) stimmt; warum nicht?

      • Sportpapi sagt:

        Weil vielleicht ein (wechselndes?) Macht- udn Abhängigkeitsverhältnis besteht, das es schwer macht, nein zu sagen. Aber das gilt ja auch anders herum. Welcher Mann sagt der neuen Freundin, dass er ihrer Forderung nach Ehrlichkeit und Treue eigentlich nicht nachkommen möchte (und anders herum), aber er sie damit auf keinen Fall vor den Kopf stossen und sie verlieren möchte?

      • Some1 sagt:

        Das ist aber kein exklusives Problem der Polygamie 🙂

        Mal davon abgesehen kann man solche Dinge ohnehin nie allen recht machen.
        Nimmt man keine Rücksicht ist man ein Egoist. Beendet man eine Beziehung weil man sieht dass der Partner nur aufgrund dieses „Macht/Abhängigkeitsverhältnisses“ die Situation toleriert, ist man bevormundend weil man entscheidet was das Beste für den Anderen ist.

        Schlussendlich hat man keine Garantie dafür das Richtige getan zu haben.
        Wenn man aber bei seinen Entscheidungen offen und ehrlich ist kann man hinterher dafür noch in den Spiegel sehen.

    • Issey Schnyder sagt:

      Tja… wir leben monogam, zumindest ist das unsere Basis und haben das so untereinander vereinbart. Doch ehrlich gesagt, ich muss oft fremdgehen, denn unser sexueller Rhythmus ist sehr verschieden. Sie fühlt sich pudelwohl, wenn es einmal in zwei Wochen zu engem Körperkontakt kommt und ich fühle mich dann schon etliche Tage unwohl. Somit bleibt mir nicht viel anderes übrig, als in meinen Gedanken laufend fremd zu gehen.
      9 von 10 amurösen Fantasien denen ich nachgehe, hat jeweils nichts mit meiner Partnerin zu tun. Nun die Frage; Ist das noch monogam?

      • Auguste sagt:

        hmm…, es ist meist offensichtlich mit wem man geht, aber mit wem man kommt…

      • Simone sagt:

        Eher nein. Ah stopp: gedanklich nur? Eher ja. Ev. träumt sie ja auch fremd. Ich träum gerne fremd. Stört hoffentlich meinen Mann nicht…

      • Issey Schnyder sagt:

        Ähm Simone, mir geht es eigentlich eher so, dass ich mich nicht monogam fühle. Denn aus meiner Sicht, würde ich ja viel unternehmen um meine Sexualität einzig mit meiner Partnerin auszuleben, doch bin ich durch sie und meinen Trieb gezwungen, meine Sexualität in meiner Fantasie auszuleben, und das kann ich garantieren, in meiner Fantasie kann ich zwischen Liebe und Sex nicht unterscheiden, denn es sind immer Frauen mit denen ich mein Leben verbringen würde.

      • Tobe or not Tobe sagt:

        Monogam ja, aber nicht in einem erfüllten Sexleben. Reden sie mit der Partnerin, sprechen sie sie darauf hin und suchen sie eine Lösung für das Problem. Vielleicht hätte sie ja nix gegen eine Polygame Beziehung, wobei aber zu beachten ist, dass sie dann den aktiven Part haben i.s. Polygamie, während die Frau sich nur für sie reserviert.

        Welcher Mann hat nich schon an andere Frauen in der Fantasie gedacht? Für was gibt es wohl die endlosen Naktbilder, Pornos etc..nur zum Spass an schönen Körper?

        typ: schauen sie mal einen Schmuddelfilm mit ihrer liebsten, das hilft auf die Sprünge und kann Idee liefern. Wir machen dies öfters und es ist bereichernd, den nur so lernt man die schmutzige Seite des Partners kennen und akzeptieren.

        Sein oder nicht sein… das ist die Frage

      • Issey Schnyder sagt:

        Tobe or not Tobe, in unseren zehn Beziehungsjahren haben haben wir oft diese Thematik besprochen. Auch haben wir wirklich guten Sex zusammen. Das ist nicht unser Problem. Unser Problem hängt letztlich nur an unserem verschiedenen sexuellen Rhythmus. Ich respektiere ihren Rhythmus gänzlich, doch fühle ich es trotzdem als Belastung, 9 von 10 mal in einer Fantasie nicht monogam zu sein. Hingegen hatte ich in dieser Zeit auch schon einen physischen „ausrutscher“, meiner Meinung nach als Folge unserer Unterschiede, und da fühlte ich mich nur wenig schuldig, denn es zählte nur die Leidenschaft und hat mit ersehnter sexueller Erfülling in einer Liebesbeziehung nur wenig zu tun. Da fühlte ich mich trotz allem monogam. Nun gut, am Rande erwähnt, war es ein oraler Dienst an einer Freundin ohne Umkehrung. Dienst, weil sie das ähnliche wie ich in ihrerBeziehung empfand und das konnte ich so gut nachempfinden, dass…

      • Simone sagt:

        Oke, falsch verstanden, sorry. Ich träum auch gerne meinen Alltag fremd, aber ich finde auch meinen Mann toll, sonst wären wir ja nicht zusammen. Und so lange ich ihn mehrheitlich toll finde, langt mir das. Schmudelfilmchen gucken, schauder… Würd mich, vermute ich, nicht so anmachen. Ich bin leider eher verklemmt.. Darum träum ich auch gerne!

      • Sportpapi sagt:

        @Simone. Wovon denn, wenn Schmudelfilmchen wegen Verklemmtheit eher nicht als Anregung in Frage kommen? 🙂

      • Simone sagt:

        Ich sah auch schon nackige Männer und ich lese viel… Aber auch keine „Schmuddelheftli und -romane“…ach seufz, ich geh essen!

      • Robert sagt:

        Das find ich jetzt mal eine richtig gute Frage! Dazu, worum es eigentlich geht – was „Treue“ eigentlich heisst.

        Ich als Mann find ehrlich gesagt überhaupt nichts dabei, in Gedanken mit allen möglichen anderen Frauen Sex zu haben – ich kann mir gar nicht vorstellen, das nicht zu tun.

        Gleichzeitig hatte ich schon den Eindruck, dass viele Frauen sich keine Vorstellung davon machen, dass das so ist. Die denken wahrhaftig ihre Männer seien ihnen sogar in Gedanken treu – dabei wissen die das halt einfach und erzählen ihr natürlich NIE, wie krass sie sich irren.

        Hey, ihr seid doch so toll im Rezitieren von Studien: Gibt es dazu keine Zahlen? Wieviele Männer in Gedanken fremd gehen und wieviele Frauen fest daran glauben, dass sie es nicht tun??

      • Issey Schnyder sagt:

        Simone, genau hier liegt es doch begraben. Toll finde ich meine Partnerin auch! Sonst wäre ich ja eben nicht mit ihr zusammen. Sie ist eine fantastische Frau! Und genau deshalb hat sie es verdient, dass ich mich an die Basis der Monogamie halte, doch wie geschildert, fühle ich mich in dieser Weise in keinstem Fall monogam.

        und wegen den Schmuddelfilmen…. ich mag die Dinger auch nicht so… wenn Pornografie, dann literarisch! Das ist toll, einander vorzulesen, beide treumen ihre Welt und wenns gut läuft, prallen diese zwei Welkten nach dem lesen aufeinender… ein hoch auf den Leseporno!

      • Issey Schnyder sagt:

        Robert, ja die Treue… hast recht, es geht mir eigentlich um die Treue. Klar träumt man (n) gerne und oft von anderen Frauen, denke dass das normal ist. Und ich kan mir gut vorstellen, dass eben Frauen keinen Begriff haben, was Männer sich so zusammen träumen und das möglicherweise das die grössere Untreue sein kann, als wie wenn der Mann physisch fremd geht. Meiner Meinung nach ist das gedankliche Fremdgehen deshalb auch so kritisch, weil mein Geist UND mein Körper etwas anderes wollen. Das ist meiner Meinung nach der grössere Betrug, zumindest in meiner Häufigkeit.
        Hingegen kann ich mir durchaus vorstellen mit einer Frau physisch Sex zu haben ohne einen Betrug, denn solange ich weiss, wen ich liebe und zu wem ich gehöre, ist das eine „saubere“ Selbstbefriedigung, mehr nicht. Meine Partnerin sieht das anders und dashalb lasse ich es mit der „sauberen“ Selbstbefiedigung.

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @Issey Schnyder: Ja das nach 10 Jahren eine Abstimmung auch in sexuellen Belangen besteht, ist nur bei den wenigstens Päärchen der Fall. Meist sind es zuerst die Männer die lieber jeden Tag hätten und ab einem gewissen Alter sind es die Frauen, die einen 2. Frühling erleben und sich plötzlich sachen getrauen die sie zuvor nie ausgesprochen hätten.

        Nun ist ihr Auschrutscher eventuell ein Vorbote von nahenden weiteren physischen Vergehen? Oder wäre es vielleich interessant jemand 3. in euer Ehebett zu lassen? Natürlich darauf achten: REGELN ZUVOR ABMACHEN!

        Eifersucht is für die Entwicklung in sexuellen Belangen ein Blocker. Da muss halt jeder ehrlich sein und sich nie schämen was zu machen oder eben nicht.

        @Simone: Verklemmnt? Wenn du davon träumst wieso getraust du dich nicht? einen Porno zu schauen ist nicht gleich fremdgehen, obwohl man fremden Menschen beim Akt zuschaut. Doch das ist wie im Ausgang. Auswärts Appetit holen und Zuhause essen. Probieren sies 🙂

      • Nala sagt:

        Ihr seit mir lustig. Denkt Ihr echt, alle Frauen träumen nur von ihrem Mann? Die heissesten Träume hatte ich bisher noch immer mit anderen Männern 🙂

        @Simone: Auch keine erotisch orientierte „Schmuddelfilme“? Müssen ja nicht die öden Pornos sein, mit dem nach 3 Sekunden schon rein-raus Sex. Sowas wie „Lie with me“ oder „Henry and June“? Ich mag Sexfilme mit Filmcharakter. Also nicht nur Reinraus, sondern eben auch eine Geschichte die erzählt wird.

        @Issey: Demfall auch ein Fan von Anais Nin? 🙂

        Interessante Ansicht zum Wort Treue. Für mich ist Treue Loyalität. Für den Partner da sein. Ihm in guten wie in schlechten Zeiten beistehen. Von sexueller Ausschliesslichkeit war nie die Rede, wenn man Treue im ursprünglichen Sinne wählt. Weshalb wird das Wort inzwischen nur dazu missbraucht?

      • Issey Schnyder sagt:

        *smile @ Tobe or not Tobe… da kommt mir grad in den Sinn, hab es doch grad schon vergessen, dass meine Partnerin sich in diesem Jahr bei einem erotischen Ausgang sich doch tatsächlich vor anderen Leuten von mir befriedigen liess… Sie sagte dann noch, dass sie das bis vor wenigen Minuten niemals vorstellen hätte können. Dabei war dieser Ausgang eher ein Schnuperkurs um eine Vorliebe eines Freundes von uns kennen zu lernen.
        Aber eben wie gesagt, unser „Problem“ liegt nicht in unserer Offenheit, sondern einfach im Rhythmus… und da nützt leider auch eine 3. Person nicht viel…

      • Issey Schnyder sagt:

        @Nala… ja auch ein Fan von Anais Nin und den Filmtip merke ich mir auch…

        Es hat niemand gesagt, dass Frauen keine sexuellen Fantasien haben, nur eben, dass wir Männer glauben, dass unsere Fantasien schon sehr viel Platz einnehmen. Und eben verstehe ich nicht wirklich, warum die „häufigen“ sexuellen Träume von Männern (mir) kein Problem sein soll. Eventuell hast Du doch keine Ahnung was sich Männer so ausdenken? *smile

      • DAS ist genau die richtige Frage, das frage ich mich auch schon lang. Die christliche Tradition hat da zwei unterschiedliche Sachen miteinander vermischt, meines Erachtens ohne gute Diskussion. Und darum stellt sich jeder diese Frage neu. Warum??? Naja, in der christlichen Tradition hat das Warum sowieso nie eine wichtige Rolle gespielt.

        Nala sieht das genau wie ich. Treue ist Loyalität. Sicher noch einiges andere, Ausschliesslichkeit würde für mich nicht mehr dazu gehören.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Issey Schnyder, freu‘ dich an deinem aufregenden Kopfkino, ist doch alles in Ordnung…….

      • Auguste sagt:

        hmm…, das thema aus weiblicher sicht:

        youtube: reba – only in my mind (with lyrics)

        achten sie auf den unterton in ihrer stimme, wenn sie antwortet: „only in my mind“

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @Issey: War sicherlich eine spannende Erfahrung?
        Ich kann dich natürlich sehr gut verstehen. Meine Ex-Freundin war prüde und hatte alle 2 Wochen mal Lust und hat dies dann bisschen gezeigt. (Darum ist sie auch die Ex) Nun war ich nach 2 Jahren Beziehung schon in deiner Mysere und half mir zuerst selbst aus. Da ich aber wusste, das sie niemals eine 2. Frau akzeptieren würde mit der ich mich vergnüge, ging dies langsam zu bruch, da meine Unzufriedenheit nicht mehr zu übersehen war.

        Doch was ist normal ??Welcher Rythmus ist normal oder ist es nicht auch manchmal gut, die Lust aufzustauen?

        Ganz klar haben Frauen einen anderen Knopf um ihre Lust auszulösen. doch den zufinden, liegt nicht alleine beim Partner sonder auch bei sich selber. !

      • Issey Schnyder sagt:

        ach Pippi… ich will doch nur meine ganze Sexualität in die Hände meiner Partnerin legen…

      • Dann haben sie kein Manual? Wie ist sowas Unzulängliches vermarktbar???

    • Nala sagt:

      @Issey: Hab Dir sonst noch weitere Filmtipps 😉 Intimacy z.B. oder „Das Geheimnis“

      Und keine Bange, ich kann mir schon denken, was Männer so für sexuelle Träume haben. Vorallem welche die ich nicht mitspielen möchte *gg*. Aber ich kenn die auch von mir. Träume, die ich in Realität nie erleben möchte, da sie dann vermutlich nicht erotisch sind, sondern nur abstossen oder zerstörend.

      • Tobe or not Tobe sagt:

        9 1/2 Wochen ein Klassiker 🙂

      • Issey Schnyder sagt:

        @Nala gerne alle Tipps notiert… glaube, dass es mit diesen Filmen mal 2x Sex pro Woche gibt.. *laut lach

        @Tobe or not Tobe

        ja, das war eine spannende Erfahrung und zu den 91/2 Wochen… Angehauchter BDSM ist was tolles, da kann ich nur mal en Film / das Buch „die Geschichte der O“ ans Herz legen… ich mags zwar dezidiert umgekehrt, doch eine so präzise Darstellung der Inneren Welt von „unterwerfen und unterworfen“ habe ich noch nirgens gesehen…. *smile… eventuell geht es bei mir ja gerade darum…. alles von mir will ich meiner Partnerin in die Hände legen…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Issey Schnyder: Jetzt verstehe ich, was da abgeht, Masochisten wollen leiden, deine Partnerin lässt dich immer ein bisschen zu kurz kommen, weil sie weiss, dass du darunter leidest……

      • Hans Mustermann sagt:

        @Nala
        Ja Intimacy ist wirklich zu empfehlen. Allerdings nicht oder nicht hauptsächlich wegen der mehr oder weniger expliziten Sexszenen sondern weil es auch zeigt was alles so passieren kann und wohin ein „unverbindliches“ Arrangementso führen kann.
        Allerdings finde ich es schade das viele Frauen eben wegen dieser 0815 Pornofilmen vielfach das Gefühl haben Männer hätten weniger oder einfachere Träume.

  • Nick sagt:

    Michèle B’s Texte und Kolumnen treffen den Nagel auf den Kopf und ich freue mich über die emanzipatorisch-unaufgeregte Schreibweise der Autorin, die von einer erfrischenden und seltenen Ausgewogenheit zwischen den Geschlechtern zeugt.
    Dies ist a) klug, b) humorvoll und c) attraktiv.
    Weiter so!

  • Rotkäppchen sagt:

    Also wie das die Tilda Swinton macht, ist einfach Klasse. Die Frau weiss genau, wie das Spiel funktioniert und ihre beiden Männer kennen die Spielregeln. Alles andere geht mich nichts an und interessiert mich keinen Deut. Das ist Privatsache und je eher die Medienwelt das kapiert, desto besser wirds werden auch in jedem einzelnen Schlafzimmer.

    • Tobe or not Tobe sagt:

      Genau so istes. Sie spielen untereinander mit offenen Karten und lassen sich nicht durch Medienproduzierte Lügen ausseinanderbringen. wenns beide partner gleich bereichert ist dies sicherlich eine gute Sache. Blöde ist nur wenn nur sie sich dieses Recht nimmt, gleiche Rechte für beide.

      Die heilige Hure, nenne ich mittlerweile diese Frauen, die zbsp. mit einem Schwedischen König, Berlusconi oder sonst welchen Promis, Politikern in die Federn hüpfen und sich danach als Schönheit in einem Klatschblatt ablichten lassen. Hier besteht kein Generalverdacht, die Männer sind hier die „Verbrecher“!

      • heidi reiff sagt:

        – Die Männer sind alle Verbrecher, ihr Herz ist ein finsteres Loch – aber lieb, aber lieb sind sie doch – ( Hildegard Knef )

        Sorry, ich mach gerade Gedächtnisträning 🙂

      • Tobe or not Tobe sagt:

        Ja ehrenwerte Gangster klingt besser 🙂 Doch die Zeiten haben geändert. Frauen ziehen mit und bestimmen über ihr Liebesleben, freier als je zuvor. Das ist sicherlich eine gute Errungenschaft oder? :-9

      • Katharina sagt:

        „Die heilige Hure“ der musste ja kommen…..

    • Yves M. sagt:

      Die Frage ist ja wohl, warum jetzt das so Klasse ist mit der Swinton? 😉 Weil es offen kommuniziert ist. Jeder der Beteiligten weiss woran er ist. Das ist fair und beide Männer können sich so entscheiden. Das ist aber bei 99.9% der Fällen nicht so. Da wird gelogen, verheimlicht, beschissen etc. Und dann funktionierts eben nicht mehr…

      • Luise sagt:

        Manchmal funktioniert es auch nicht wenn man nicht lügt… aber Offenheit ist allemal besser als Lügengebäude. Ich wills wissen, dann kann ich mich frei entscheiden ob ich die Beziehung weiterführen will. Die Basis ist dann halt anders.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Interessant, das war also die Entscheidung der Erwachsenen, welche das ganz souverän und locker nun so vor sich hin leben. Und was ist mit den beiden Kindern? Wie alt waren die als das Arrangement aufgegleist wurde? Und kann mir irgendeiner, der das so hip und cool findet, belegen, dass diese beiden Kinder nie Angst hatten dass sich ihre Mutter vielleicht irgendwann doch noch ganz für den anderen entscheidet und bei ihnen ausziehen wird? Dass sie vielleicht mal von so einem regelmässigen Ausflug zur polyamouren anderen Seiten nicht wieder zurückkommt?

      • Nala sagt:

        Brunhild das kann man auch nicht, wenn die Eltern monogam leben. Im Gegenteil. Die Gefahr, dass die Mutter den Vater verlässt und zu einem anderen rennt ist in monogamen Beziehungen doch massiv grösser (man bedenke – 50% Scheidungen!) als in polyamoren Beziehungen. Da geht es gerade eben um Beständigkeit und Verlässlichkeit. Wozu zum anderen rennen, wenn man beide haben kann und es sich gut anfühlt? Wenn die Kinder erleben, dass sie sich auf die Mutter verlassen können, ist es egal mit wievielen Partnern sie zusammenlebt. Solange sie spüren, dass auf sie Verlass ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Da bin ich entschieden anderer Meinung. Sind die Eltern „monogam“ zusammen und pflegen ihre Beziehung so wie man auch einen Garten pflegen muss um an Früchte und Gemüse zu kommen ist natürlich was anderes als eine monogame Beziehung ohne diesen Einsatz und mit dementsprechenden längerfristigen Resultaten.
        Aber wenn schon ein zweiter Anker da ist, warum sollte die Liebe, Hingabe oder wie immer Sie das nennen möchten, zum Alternativanker nicht plötzlich viel stärker werden? Und die Kinder sollten da also schon ganz abgeklärt drüber stehen und sich keine Sorgen machen?
        Und denken Sie, diese Kinder hätten überhaupt die Möglichkeit wirklich ehrlich und offen darüber zu reden, über ihre Ängste diesbezüglich, auch wenn von den Erwachsenen noch so lange signalisiert wird: du kannst uns alles ganz offen erzählen, die Ebenen sind doch komplett verschieden, das Machtgefälle und den Erwachsenen ausgeliefert sein auf eine Art eben doch da.

      • Nala sagt:

        Nun ich kann nicht für Swinton reden. Nur für mich – und meine beiden Kinder. Und die können durchaus ihre Aengste ausdrücken. Die Liebe zu beiden Ankern ist gross und damit gibts einfach nicht nur einen Garten mit Früchten und Gemüse sondern zwei – und die Kinder dürfen sich den Bauch voll schlagen. Ist natürlich blöd, wenn sie grad lieber Süsses möchten *G*

        Kinder erlebe ich in der Hinsicht wesentlich offener als Erwachsene. Gerade wenn die Kinder noch sehr klein sind, ist es auch einfach ein Normalzustand. Und was ist mit all den Patchworkfamilienkindern? Da sind die Eltern geschieden und wieder verheiratet. Die Kinder haben zwei Mamas und zwei Papas. Ist das so schlecht? Ich glaube nicht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Schön dass es bei Ihnen so gut funktioniert, ich bin jedoch nach wie vor davon überzeugt dass ein gut gelebtes monogames Modell am meisten Beständigkeit, Sicherheit und Geborgenheit vermitteln wird.

      • Hotel Papa sagt:

        Die Gefahr, dass die Mutter den Vater verlässt und zu einem anderen rennt ist in monogamen Beziehungen doch massiv grösser
        Noch grösser ist die Gefahr, dass die Mutter die Kinder zusammenpackt und sagt: „Mit Eurem Vater will ich nicht mehr!“ Man bedenke: mehr als zwei Drittel der Scheidungen von Frauen eingereicht.
        Männer haben in dem Spiel schlicht zu viel zu verlieren.

      • Hans Mustermann sagt:

        Komisch das bei all diesen Diskussionen vergessen wird das es auch „Religionen“ oder Lebensgemeinschaften gibt und gab bei denen es trotz Poligamie ziemlich gut funktioniert bzw funktioniert hat. Intressant scheint mir da ein Blick zu den Amish oder Mormonen wo durch die Erziehung die Poligamie der „Normalfall“ war und sich Frauen einig waren das sich das positiv auf ihr Leben auswirkt da Arbeitsteilung und Gleichberechtigung in der Beziehung für sie zu einem ruhigeren Leben mit mehr Sicherheit und weniger Stress führt als bei einer Monogamen Beziehung.
        Also doch alles nur eine Sache der Erziehung?

      • Auguste sagt:

        hmm…, hans mustermann, die amish people oder die mormonen scheinen mir in dieser frage etwa gleich repräsentativ zu sein wie…uriella oder der übliche evp-hinterbänkler in der arena.

      • Hans Mustermann sagt:

        @Auguste
        Ich glaube zwar kaum das man eine Volksgruppe wie die Mormonen mit über 5 Mio Menschen aleine in den USA ein paar Sektenmitglieder gegenüberstellen kann, finde aber das es durchaus Ausagekräftig ist wenn sich Mitglieder einer Lebensgemeinschatf dieser Grösse über Poligamie äussern, besonders wenn sie bei ihnen seit fast 2 Jahrhunderten praktiziert wird.
        Aber eigentlich wollte ich nur darauf hinweisen das es meist eine Sache der Erziehung bzw des Umfeldes ist wie eien Sache wahrgenommen wird.

      • Auguste sagt:

        hmm…, ich glaube ich muss meine meinung über das chinesische verständnis von republik und demokratie schleunigst überdenken – 1.3 mia. menschen können sich ja, ihrer logik folgend, auch nicht irren, hans mustermann.

        ich teile allerdings ihre auffassung, dass gängige sitten und gebräuche, wie menschen sie in ihrem umfeld erleben, deren haltung dazu ganz wesentlich prägen und wenn es nicht zu deren nachteil ist – siehe amish oder mormonen – warum auch nicht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hans Mustermann: Entschuldigen Sie, seit wann wird bei den Amish Polygamie propagiert?!
        Sind Sie sicher dass Sie da nicht etwas sehr Wesentliches verwechselt haben??????????

      • Katharina sagt:

        Zu Polygamie war kuerzlich eine Sendung der Oprah Winfrey show, wo eine solche familie ueber ihre situation sprach. sehr sehenswert. insbesondere der teil ueber eifersucht, obwohl die frauen voneinander wussten und itellektuell die situation annahmen. aber dann kam die eifersucht und wie weh es tun kann zu wissen, dass mit einer anderen und so,

        sehenswert.

      • Katharina sagt:

        die Amishen sind keine Sekte. und nein, die haben nicht polygamie. allerdings ein sehr patriarchalisches modell. und gegen die technologisierte gesellschaft.

        dass amishe hier in amerika ihre lebensweise diskussionslos leben duerfen, sagt alles ueber die essenz amerikas.

  • Tobe or not Tobe sagt:

    i.s. Promis und polygamie.: Heute werden Polygame Promi-Männer an den Pranger gestellt, währen sich deren Affären im Scheinwerferlicht wühlen um ihre 5 Minuten Fame zu erhaschen. Sieh Beispiel von Sandra Bullocks Ex. Eine wildfremde Tattolady wird plötzlich weltberühmt, nur weil sie den richtigen, im richtigen Moment drüber lies (sorry meine Wortwahl)

    Soll dies Emanzipation sein oder nicht eine moderne Art der Prostitution? In deren Welt gibts wohl keine andere Möglichkeit…

    Was eine polygame Beziehung betrifft, sind die Fronten verhärteter als noch 1980. Treuheit und junges Heiraten ist wieder Hypp, oder man bleibt solo mit öfters wechselnden Partnern. !
    Viele Junge Frauen haben meist auch schon Erfahrungen mit dem gleichen Geschlecht gemacht, den das gehört bereits zum guten Ton.

    • studimutter sagt:

      🙂 wahre liebe wartet heisst diese „bewegung“. das sind alles junge damen mit knielangen röcken, langem zopf und verklärtem blick die auf ihrer leinenumhängetasche „jesus liebt mich“ stehen haben.

      • KT sagt:

        Jaja, Klischees breitschlagen ist immer wieder schön, vor allem, wenn man keine Ahnung hat von dem, worüber man sich lustig macht. Mein Mann und ich haben aus religiöser Überzeugung (nicht katholisch, übrigens) aufeinander gewartet und erst nach der Hochzeit zusammen geschlafen. Ich habe keinen langen Zopf, trage Jeans, eine Freitag-Tasche, lese den Mama-Blog und mein Mann und ich teilen uns Familien- und Erwerbsarbeit (ich 80%, er 40%). Und wir würden’s übrigens wieder genau gleich machen. Nun ja, vielleicht scheint unsere Einstellung etwas weltfremd – aber hey, das Mantra heutzutage ist doch, „stimmt’s für di, stimmt’s für mi“, siehe Kommentare oben. Wieso also ist es nicht möglich, auch religiös Überzeugte ihren Weg gehen zu lassen, ohne darüber zu spotten?

      • Rotkäppchen sagt:

        Nein nein KT, das ist sicher nicht so böse gemeint von der studimutter wie sie’s geschrieben hat. Gell studimutter, sie darf das oder?

      • studimutter sagt:

        @KT: ich bin absolut deiner Meinung, jede/r nach seiner Fasson! Der Kommentar war ja auch nicht bierernst gemeint :-). Aber, an der Uni haben wir in der Tat dieses WLW Grüppchen und die sehen auch so aus.

      • studimutter sagt:

        @Rotkäppchen: voilà!

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @Kt: Nei genau das macht Sie doch glücklich oder nicht? Man sollte nie spotten, kritisieren sollte man auf beiden seiten können und die auch annehmen.

        Aber sie gehen mit mir einig, dass sie eine Ausnahmeerscheinung sind?

      • Yves M. sagt:

        😉 habs mir auch gedacht, dass das eher überspitzt war

    • Katharina sagt:

      Tobe, die tatoolady war nicht unberuehmt und auch nicht wildfremd in der beziehung. was ich mih eigentlich frage, ist weshalb sandra bullok ueberhaupt mit diesem mann anbandetle. da war eigentlich lebesart bekannt.

      ich finde, die zwei haben das ganze allerdings recht elegant gelost..auch das umgehen mit den medien.

      klasse, frau, die sandra.

      • ChliniMuus83 sagt:

        ich fände es einfach schwierig zu heiraten bevor man nicht alle seiten des partners kennt (somit auch die sexuelle, evtl. passt diese ja gar nicht zusammen) ich habe das mit meiner religiösen kollegin schon oft diskutiert…

  • Tomas sagt:

    ein Skandal kann nur entstehen, wenn es aufgedeckt wird.
    Wo nichts zum aufdecken ist, bleibt Skandal aus – sei es, weil wirklich nichts da ist, sei es, weil alles sowieso publik ist.

    Ausserdem, nicht alles was die Medien als ein Skandal zu verkaufen versuchen tut diese Bezeichnung verdienen. Was interessiert mich das Liebesleben von jemanden, den ich gar nicht persönlich kenne und wohl nie kennen werde?

    Viel interessanter ist die Frage der Wahrnehmung der Treue / Untreue im realen Leben, in eigenen Beziehungen – und da scheint mir die Deutung viel stärker von Begleitumständen abzuhängen als von der Tatsache selbst. Eine Generelle Schuld / Unschuldzuweisung gibt es meiner Meinung nach nicht.

    • Robert sagt:

      Ein interessanter Gedanke – mir scheint auch oft, die Deutung hängt viel stärker von den Wertvorstellungen ab als von der Tatsache selbst. Wie Begleitumstände eben gewertet werden…

  • Hagga sagt:

    „Freie Liebe“? Liebe ist doch immer frei…
    Was viele Leute unter „freie Liebe“ verstehen ist in wirklichkeit „freie Sexualität“ und hat meiner Meinung nach nichts mit Liebe zutun.
    Was viel interessanter ist, ist die Tatsache, dass der Mensch weder Monogam noch Polygam sein kann, beides funktioniert nicht.

  • „reibungslos (sic!)“

    wird immer subtiler, unsere Michèle 🙂

    • Adrian sagt:

      Ein Artikel über Kachelmann … ohne diesen zu erwähnen … ein Meisterstück der Subtilität, das wir hier gleich entblössen 🙂

      PS, möcht ja nicht wissen was unsere Studenten zur selben Studie gesagt hätten, wir sind ja noch viel Prüder als die Amis hier in der Schweiz.

      • Michèle Binswanger sagt:

        @Adrian: Kachelmann hätte man auch erwähnen können, wenn er nicht wegen Vergewaltigung angeklagt wäre, was natürlich ein völlig anderes Thema ist. Aber sein Liebesmodell ist zumindest interessant.

      • Luise sagt:

        Kachelmann – bin an einen geraten. Als ich es aufdeckte und fand, man könne doch ganz offen Parallelbeziehungen führen, wollte er das nicht. Als 68-erin finde ich dieses Modell nach wie vor prüfenswert. Besser offen als heimlich.

        Wobei: Irgendwo träumen wir doch alle von der einzigen, allumfassenden Liebesbeziehung für immer und ewig.

        Eine ewige Gratwanderung…

      • Ich habe irgendwie auch den Eindruck, die weiblichen Swintons sind häufiger als die männlichen. Warum ist das so?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich finde das Sexmodell (von Liebe kann hier keine Rede sein, Liebe basiert auf Respekt) des Kachelfrosches nicht im geringsten interessant. Er hat nach allen Seiten gelogen, dass sich die Balken biegen, das ist weder aufgeschlossen noch souverän, sondern nur rattig.

      • In der Ausführung war Kachelmann sehr schlecht, unsorgfältig, unehrlich, klar. Die Idee von parallelen Beziehungen ist allerdings wirklich interessant.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich sehe es eher so, dass man eine Beziehung hat, die auf Dauer angelegt ist, wo man sich vertraut. Daneben kann es zwischendurch eine Parallelbeziehung geben. Alles auf einmal mit allen zusammen finde ich etwas wahllos und zufällig, wär nicht meins.

    • Rotkäppchen sagt:

      …und du hast dir wieder mal das anrüchigste Wort im Artikel rausgezupft… ;-

      • Die einen können’s

        Die anderen können’s nicht.

      • Nala sagt:

        @Pippi: Wahllos und zufällig? Verwechselst Du da Mehrfachbeziehung mit Swingen oder fuck-arround? Mehrfachbeziehungen sind durchaus auch auf Dauer angelegt. Ich bin jedenfalls mit dem einen Mann seit 18 Jahre und mit dem anderen seit 7 Jahren liiert. Wüsste nicht, was da wahllos und zufällig ist…

    • Katharina sagt:

      der ist schon etwas doof, patrick wegen reibungslos….und dann der weitere verlauf mit spin zum kachelmann. es geht in diesem artikle nicht um vergewaltigung….

      aber wenn du willst schildere ich hier mal, wie sich das dann eben nicht reibungslose so anfuehlt….und was zu tun ist damit der schwerz weggeht.

      aber ich finde diesen artikle gut und lasse es.

      • Ich war’s nicht, der den unseligen Link zu Kachelmann eingebaut hat, mir ist der nämlich nicht in den Sinn gekommen. Wenn ich sage „zweideutig“ dann ist das schon eigentlich eindeutig gemeint…

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