Zürich, die kinderfeindliche Stadt

Eine Carte Blanche von Mamablog-Leserin Adriana Deprez

MAMABLOG-KINDERFEINDLICHKEI

Man stellt sich also hin und wird dann aus Versehen von jemandem in den Bauch geboxt – Konfliktträchtige Kinderwagen in einem Bus der VBZ. (Bild: Keystone)

In Zürich fühle ich mich als Mutter oft nicht willkommen. Es fängt an bei der Schwangerschaft: Im Tram und Bus kriegt man in der Rushhour nie einen Sitzplatz. Man stellt sich also hin und wird dann aus Versehen von jemandem in den Bauch geboxt. Dass es auch ganz anders gehen könnte, sehen wir in anderen Ländern. Das haben wir Mütter oft im Urlaub erlebt und gestaunt, wie kinderfreundlich viele Länder doch sind.

Nachdem das Kind geboren ist, müssen Mütter das nächste Problem bewältigen: Wie steigt man denn alleine in ein hohes Tram oder einen Bus ein? Auf Hilfe wartet man oft vergebens. Meistens entfernen sich die Mitreisenden sofort von Frauen mit Kinderwagen, damit sie ja nicht gefragt werden. Dann gibt es jene, die neben Müttern stehen bleiben, aber ganz direkt sagen, sie wollten sich die Hände jetzt nicht schmutzig machen. Meistens helfen nur andere Mütter, oft muss man eben einfach auf das nächste Niederflur-Tram warten, da kann man alleine einsteigen.

Dann geht es weiter mit Debatten über das Stillen in der Öffentlichkeit. In Zürich werden tatsächlich Frauen aus Restaurants rausgeschmissen, weil sie so etwas Unverschämtes wagen. Andere Gäste erledigen ihren Stuhlgang auch nicht vor den anderen, weil es für dieses Bedürfnis in jedem Restaurant eine Toilette gibt. Nie aber einen Stillraum.

Dann gibt es die Leute, die beschimpfen einen, weil man es wagt, den Kinderwagen in den Zug mitzunehmen. Die blöden Dinger versperren einem ja den Weg. Und wenn man Pech hatte und ins falsche Abteil eingestiegen ist, da muss man halt in der ersten Klasse auf dem Boden hocken, weil der Gang zu schmal ist, um einen Kinderwagen durchzuschieben und in die zweite Klasse zu gelangen.

Und was haben Sie da vor? Eine Windel wechseln? In der Öffentlichkeit? Dabei ist es egal, dass die besagte Windel einem zwei Monate alten Stillbaby gehört und sogar die feinste Nase da wahrscheinlich nichts mitkriegen würde.

Dabei stört es anscheinend niemanden, dass bei der Bushaltestelle, wenn es regnet, gerade alle Leute mitsamt Kindern und Schwangeren verraucht werden. Riecht denn eine Stillwindel tatsächlich schlimmer als eine Zigarette?

Ich frage mich, warum die Mehrheit der Leute es in Ordnung findet, wenn man eine Zigarette raucht, vor dem Einsteigen in den Bus mal kräftig den letzten Zug einatmet, dann die brennende Kippe auf den Boden schmeisst, schnell noch in den Bus einsteigt und dann im Bus drin diesen letzten Atemzug wieder ausatmet. Diesen Rauchern sagt niemand etwas. Beim Sitzen neben einer diskret stillenden Mutter, muss man aber einen Kommentar machen. Für mich als Mutter und als Mensch stimmt da etwas nicht.

Was denken Sie? Ist Zürich eine ganz besonders kinderfeindliche Stadt? Wie ist das Klima gegenüber Familien Bern? Oder in Basel? Kommentieren Sie!

Die Redaktion dankt der Mamablog-Userin Adriana Deprez für ihren Beitrag.

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433 Kommentare zu «Zürich, die kinderfeindliche Stadt»

  • Märy sagt:

    Hallo zusammen
    Bei der diskusion wir ja einem ganz übel!!!
    Gewisse leute sind einfach nur ignorant! Wenn ihr selber mal schwanger sein könntet oder mit einem kind alleine unterwegs sein müsstet, würdet ihr euch ganz schön wundern wie die realität ist!
    Schlimm, dass so eine diskusion dabei entsteht!!!!

  • Jan sagt:

    Klar, es muss ja auch immer gleich ein SUV-Kinderwagen sein!
    Meine Mutter hatte einen klappbaren Buggy.

  • Orla sagt:

    Ha! Also, dass die Windel eines „Stillbabys“ nicht stinkt ist und bleibt ein MYTHOS, gerne von frisch gebackenen Muettern verbreitet. Mich haut es jedenfalls immer um wenn eine ihr Paeckchen aufmacht und , JA, das stoert mich wirklich! Alles andere ist Ansichtssache!

  • Si sagt:

    Einfacher Tipp: Nicht während der rush hour fahren. Da tut ihr euch und den gestressten Mitmenschen etwas zuliebe! Das habe ich mir merken müssen falls ich auch mal Kinder habe..

    • Kim sagt:

      Es scheinen einige Zeitgenossen noch nicht kapiert zu haben, dass eine Mutter auch berufstätig sein kann, in Voll- oder Teilzeit, dafür ihr Kind aber halt zur Rushhour in die Kita oder zum Grosi oder zur Tagesmutter bringen muss.

      • independent sagt:

        Aber auch dann muss das Mami (oder der Papi) halt wissen, in welchem Gedränge welche Unannehmlichkeit in Kauf genommen werden soll. Vorrechte für Kinderwagenschieber sind in Trams, die bspw. um 18 Uhr vom HB weg fahren, nicht wirklich nachvollziehbar. Das heisst jetzt nicht, dass ich bislang damit Probleme hatte.

        Aber in ein bumsvolles Tram passt man mit Kinderwagen halt einfach nicht mehr. Auch nicht mit einem Velo, für das man im Gegensatz zum KW ein Ticket kaufen muss. Und auch möglicherweise nicht mehr mit dem Weltreisekoffer, für den man kein Ticket benötigt. Das Problem ist also nicht völlig mama- oder kleinkindspezifisch.

      • Kim sagt:

        Da stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu. In der Rushhour ist es für keinen ein Zuckerschlecken. Auch nicht für die Kinderlosen. Darum sind solche Tipps wie von „Si“ unbrauchbar. Berufstätige kommen um die Rushhour nicht herum, ob mit oder ohne Kind.

  • Susanne sagt:

    In der ÖV kann man sich wirklich nicht beklagen. Die Leute sind ringsum wirklich meistens hilfsbereit. Freundlich sind wir Schweizer Städter halt so oder so nicht, Kind hin oder her…

    Nur sehr schade, wenn man im ehemaligen Lieblingsrestaurant (Bar Sol) auf einmal nicht mehr willkommen ist – auch wenn man rücksichtsvoll schon am Sonntag um 17 Uhr das leere Restaurant dem kleinen schlafenden Säugling betritt…

    • milla sagt:

      woher kommt eigentlich der anspruch, dass jedes café, jede bar etc. kleinkinderfreundlich sein muss? lieblingsrestaurant hin oder her – man könnte den säugling für einmal auch zuhause lassen? oder, sofern das nicht möglich ist, auf die befriedigung der eigenen ‚bedürfnisse‘ für eine weile verzichten? oder ein auf kinderbedürfnisse ausgerichtetes lokal aufsuchen? alternativen gibt es sehr wohl.

    • remo sagt:

      also ich mag die bar sol so wie sie ist!

  • Herr Vorragend sagt:

    genau Auguste, darum geht’s.

  • Herr Vorragend sagt:

    Sorry, ihr Baby, ihr Problem. So einfach.

    • Wanja Rotenberger sagt:

      Kurz und knapp – aber nur allzu treffend!

      • Auguste sagt:

        hmm…, asozialen-quickie?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Herr Vorragend
        @Wanja Rotenberger
        und selbstverständlich würden Sie sich so eine Umgebungs-Haltung auch für Ihre eigene Mutter gewünscht haben, als diese noch im Kinderwagen -mit Ihnen drin- unterwegs war, nicht wahr?!
        „Sorry, geht mich nichts an, Ihr Baby, Ihr Problem“ „und ganz treffend!“, stellen Sie sich doch für einen kurzen Moment mal Ihre Mutter mit Kinderwagen und Ihnen drin vor…, hätten Sie ihr das wirklich gewünscht?

      • Herr Vorragend sagt:

        @Brunhild Steiner
        Es geht nicht darum, dass ich dazu aufrufe, niemandem zu helfen. wenn jemand will, soll er und wenn ich einen guten tag habe, mache ich es vielleicht selbst! es geht um die ansprüche, die an einem herangetragen werden.
        meine erinnerungen aus dem buggy heraus sind etwas verschwommen aber ich glaube meine mutter stand nie vor einem problem beim öv.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Herr Vorragend: das sind aber zwei Paar Schuhe! Die Anspruchshaltung und das nicht nur für nötig befinden einer freundlichen Bitte, gefolgt von einem herzlichen Danke, plus alle anderen Punkte welche ich schon in früheren Posts aufgeführt habe,
        und so ein simpler Satz wie „ihr Baby, ihr Problem“-
        genau an dieser Haltung, dass sich zunehmend niemand mehr fürs Gemeinschaftliche interessiert, geht unsere Zivilgesellschaft vor die Hunde! Offenbar gehören Sie nicht zu diesen Spezies, danke!, Ihr kurzes Statement hab ich halt schon eher in die Richtung verstanden, gut dass dem nicht so ist! 🙂

    • Wanja Rotenberger sagt:

      Nein, Menschen die Veratnwortung für Ihr eigenes Leben SELBST tragen und nicht vor der ganzen Welt verlangen, dass sie getragen werden. Grosser Unterschied!

      • StefanB sagt:

        OK, meine Herren, ihr Baby, ihr Pech.

        und wenn der Herr Wirt Familien mit Kindern nicht bedienen will, ist das sein entgangener Umsatz – sein Pech! Und zwar nicht nur in diesem Fall: Restaurants, bei denen ich merke, dass Familien mit kleinen Kindern nicht bedient werden, die besuche ich nicht mehr bis zum nächsten Wirtewechsel. Auch sein Pech!

      • Herr Vorragend sagt:

        @ StefanB: kein problem, dann hat es in einem kinderfreien, sprich lärmberuhigten zone, platz für mich. die wirte werden solche überlegungen schon anstellen, es sind unternehmer.

  • Hansdampf sagt:

    Ich mag all die Kommentare gar nicht erst alle lesen. Denn das Lesen ist mir bereits während der Lektüre des Blog-Beitrages vergangen. Hören wir doch endlich auf, Gräben aufzureissen, wo gar keine sind. ZürcherInnen sind nicht mehr oder weniger freundlich und hilfsbereit als andere BürgerInnen. Vielleicht sollte sich die Autorin eher Gedanken zu ihrer selbstgefälligen, fordernden Art machen. Steht sie nämlich mit einer solch negativen und genervten Mine an der Tramhaltestelle, wie ihr Eintrag den Anschein macht, hätte auch ich keine Lust, ihr meine Hilfe anzubieten. Was ich jedoch in den meisten Fällen gerne tue.

  • Richard Hennig sagt:

    Als Züchrer kann ich es leider nur bestätigen, Zürich hat nun mal ein schweres Zwinglierbe. Das heisst die Frauen bleiben gefälligst zu Hause, die Kinder auch oder sind in der Schule. Aber wir wollen sie ja nicht in der Innenstadt sehen, „dass macht sich nicht“. Das war einer der Gründe weshalb ich seit 15 Jahren ein Auslandzürcher bin, Zürich war mir mit der Zeit zu stier, zu steif, zu quadratisch und vor allem, sind leider die Zürcher eines der unfeundlichsten und gestressten Städer die ich kenne. Als Student in Zürich ist es eine grossartige Stadt, da viel los ist, aber als Erwerstätiger ist Zürich so etwas von Konkurrenz“geil“, da wurde es mir übel. Im Ausland wo ich lebe, gibt es viele Ort wo stillende Frauen in der Öffentlichkeit als normal empfunden werden und Mann hilft noch Schwangeren oder Frauen mit Kinderwagen.
    Mein Tipp, raus aus Zürich bis die Kinder gross sind und dann Zürichs angenehme Seiten geniessen. Leider nicht für Alle möglich.
    Ich wünsche allen Mütter und werdenden Müttern in Zürich alles Gute und viel Geduld mit den zürchern Männern.

  • StefanB sagt:

    Vielleicht ist das Ganze ja v.a. eine Sache der Wahrnehmung? Nehmen missgelaunte Menschen eher wahr, wenn ihnen negatives widerfährt, und positiv gestimmte Leute, wenn man ihnen Gutes tut?

    Oder ist es eine Sache, in welchen Teilen der Stadt man/frau verkehrt? Das sagt dann ja auch etwas darüber aus, was für Menschen in diesen Trams und Bussen sind.

  • F. sagt:

    sie sprechen mir aus dem herzen. ich als hochschwangere bin masslos enttäuscht von den zürcherinnen und zürchern. wenn mir jemand den platz anbietet, was in den 9 monaten schwangerschaft bisher nur einmal vorgekommen ist, dann war es ein ausländer. sonst hab ich die erfahrung gemacht, dass mir leute im gang des trams nicht mal platz machen, wenn ich aussteigen will und mit meinem dicken bauch nicht passieren kann… oder dass mir einer aus einem überfüllten bus genervt abwinkende handzeichen gegeben hat, als ich in ebensolchen bus einsteigen wollte.

    • sgt klinger sagt:

      Aber gell, die ersten paar Monate war da nicht viel zu sehen. Liebe F. da hättest halt mal was sagen müssen. Aber nicht auf die fordernde Art, sonder ein bisschen nett und dazu auch die entsprechende Ausstrahlung.
      Weiter unten „Hansdampf“ schreibt was ich denke. Ich hatte mit meinen 2 Kindern nie, aber nie ein Problem in Zürich woauachimmer zu Stosszeiten, zu AHV Zeiten, im Restaurant, mit und ohne KiWa ….

    • Bob sagt:

      @F. Auf dem Balkan ist Platz machen für Schwangere normal.

      Leider bin ich in Zürich, obwohl ich seit 14 Jahren hier bin, nicht einmal dazu gekommen, für eine Schwangere Platz zu machen! Es gibt schlicht zuwenig Schwangere …

  • tina sagt:

    An alle:

    1. An die negativ denkenden Leute: jeder war einmal ein Baby im Kinderwagen, sowie auch Kleinkind! Helfen kostet nichts!

    2. Also ich, Schweizerin und auch in der Schweiz aufgewachsen, lebe im (superkinderfreundlichen) Ausland und war diesen Sommer mit meinen 3 Kindern (3.5, 5 , 13) in der Schweiz im Urlaub und bin positiv beeindruckt, wie angenehm mein Aufenthalt war. Trotz Buggy im Zug und Tram, man war sehr geduldig und vorherkommend, Zuerich ist mir noch nie so multikulturell erschienen. Kinder in der Schweiz bezahlen beinahe nichts (ob. ZVV, Zoo, Badi……etc.)……die Schulen sind top im Vergleich im Ausland, also um mich kurz zufassen………als kleine Familie laesst es sich im Vergleich zu anderen westlichen (und nicht westlichen) Staedten in der Schweiz sehr gut leben……. die Menschheit allgemein ist sehr egoistisch geworden….das hat nichts mit Zuerich zu tun! Und wenn man alt ist – waere dann eine Hilfe beim Einsteigen nicht angebracht……Umdenken waere vielleicht eine Moeglichkeit!
    Ohne Kinder keine Pensionen……An alle (u.a. Daniela Weber) Wer bezahlt Euch spaeter die AHV? Genau die Rotznasen, die heutzutage schreien etc…. Ihr habt ja nie geschrien, sondern wart stets Prinzen und Prinzessinnen!!! Wo ist Eurer Anstand? Weil Helfen und Entgegenkommen ist auch Erziehungssache!
    Ja dann Prost!

    • Wanja Rotenberger sagt:

      Also in erster Linie wurde ich so erzogen, dass man selbst angerichtetes auch wieder selbst wegräumen soll. Wenn Du einen Baum hochkletterst von dem Du nicht mehr runter kommst ist das Dein Problem. Jede Hilfe die Du dann bekommst ist ein GESCHENK, für welche Du dankbar sein sollst! Typisch halbstarke Frauen – wenns nützlich ist sind Sie so hilflos und sonst hängen Sie die unschlagbare SuperDupaMegastarkeFrauMamiFamilienmanagerin raus. Lächerlich!

  • Antti sagt:

    Wir waren soeben mit unseren Kindern in London. Was uns auffiel war, wie zuvorkommend die Menschen in London waren. Obwohl die Untergrundbahn randvoll war, es gab nie ein Gedränge. Familien mit Kindern oder älteren Menschen wurde z.B. sofort ein Sitzplatz offeriert. Gab es irgendwo eine Schlange es wurde nie gedrängelt.

    Wir haben selber zwei Kinder und leben gern in der Stadt Zürich. Es wäre aber einfach schön wenn es nicht immer ein Gedränge im Zug, Strassenverkehr usw. geben würde. Dies würde das soziale Nebeneinander etwas kultivieren und das Leben wäre vielleicht etwas stressfreier und somit vielleicht auch etwas Kinderfreundlicher.

    • independent sagt:

      Völlig richtig. Die Disziplin der Engländer im öffentlichen Raum hat aber nichts mit Kindern zu tun oder höchstens mit deren Erziehung.

      • remo sagt:

        Bestimmt macht die schweizerische Trichtertaktik beim Anstehen/Einsteigen die Sache nicht leichter!Bloss wie sollen die Leute sowas lernen,wenn noch nicht mal dass mit der Rolltreppe klappt.

  • Daniela Weber sagt:

    Jammer jammer jammer. Ich erlebe Mütter oft in selbstgefälliger Opferhaltung statt in Eigenverantwortung (Kind/Kinder waren ja ihre ganz private, eigene Entscheidung, warum müssen da eigentlich immer die andern schuld sein am Elend?). Und auch ich nerve mich, wenn sie im subventionierten gemeinsamen Spielplatzausgang mit grösster Selbstverständlichkeit und gratis mit ihren zahlreichen Sprösslingen und 3 Hightech-Karossen den ganzen Eingangsbereich der S-Bahn ein Beschlag nehmen, die Goofen einem von Winterthur bis Zürich ins Ohr kreischen und man dann noch gefälligst die Offroad-Kinder-SUVs aus dem Zug hieven soll. Etwas mehr Eigenverantwortung und gesunder Menschenverstand, und vor allem wieder etwas Erziehungsarbeit, ihr armen armen verschupften Jungmütter!

  • Tanja sagt:

    Das einzige, was mir an diesem Artikel auffällt ist die gnadenlose Ich-Bezogenheit der Autorin. Zürich ist generell eine Stadt, in der die Leute kurzangebunden und gestresst sind – das geht aber ALLEN so. Wenn einem das nicht passt, kann man ja immer noch nach Zofingen oder Wiesendangen ziehen.

    Auch das ach so kinderfreundliche Ausland ist vielleicht nicht mehr so toll, wenn man die hohe Steuerbelastung, die schlechte Infrastruktur und den fehlenden Service Public auch noch in die Überlegungen mit einbezieht. Ansonsten unbedingt auswandern.

    Ich wohne insgesamt wohl mehr als 20 Jahr in der Stadt Zürich, fahre jeden Tag mehrmals mit ÖV, und habe noch nie beobachtet, dass Schwangere in den ÖV in den Bauch geboxt werden, Leute, die um Hife angegangen werden, ausweichen oder ablehnen würden. Halte dies für total übertrieben. Ich habe auch noch nie gesehen, dass eine stillende Mutter aus einem Restaurant rausgeworfen worden wäre.

    Der Artikel ist voll von unwahren Behauptungen, die so einfach nicht stimmen.

    • Werdende Mutter sagt:

      Woher wollen sie wissen ob das stimmt oder nicht? Sie haben es ja nicht selber erlebt! Ich bin zur zeit im 9 ten monat schwanger und als ich letzte Woche einkaufen war bekam ich von einer ach so netten Zürcherin eins in den Bauch geboxt über ohne jeglichen Grund. Natürlich tat sie so als wäre nichts passiert. Vieleicht stand ich ihr im Weg oder lief für ihre Verhältnisse zu langsam. Ich bin von Natur aus sehr schüchtern deshalb habe ich der Dame auch nichts gesagt aber wenn mir so was nochmal passieren sollte werde ich nicht mehr still sein, dann bekommt auch so eine von mir eins geschmiert! Ich will nicht jeden in ein Topf werfen natürlich ist nicht jeder so, jedoch sollte man es nicht verleugnen das so etwas jemals passiert sein könnte. Ich bin zutiefst traurig was mir da passiert ist, jetzt habe ich au bedenken wie das wird wenn erst mal das Baby da ist.

      • Wanja Rotenberger sagt:

        Ich, weibl. 165cm gross, werde im Coop, Migros, Tram, Bus, Läden, Strassenfesten etc. ständig geboxt, geschupft, weggedrängt oder bekomme von gröseren Leuten den Ellbogen an den Kopf. Ich bin nicht schwanger, habe kein Kind, bin nicht dick, hässlich oder arrogant. So ist es einfach, wenn viele Leute aufeinander kommen und jeder nur zu sich selber schaut!

      • Werdende Mutter sagt:

        Ich kann echt nur noch denn kopf schütteln, wie arrogant und selbstlos der Mensch sein kann. Sie vergleichen sich doch nicht mit einer hochschwangeren die sowieso es schwer hat sich von a bis b zu bewegen! So viel intoletanz ist unglaublich, sie sind genau so ein Mensch die frustiert alleine zuhause sitzt und sich fragt worüber kann ich mich heute aufregen. Ist ein wenig toleranz gegenüber schwangeren Frauen zu viel verlangt? Ich weiss mit ihnen so etwas diskutieren bringt rein gar nichts, einmal intolerant immer intolerant. Was will ich auch einem unmensch versuchen mitgefühl und respekt beizubringen. Bei ihnen ist es schon zu spät leider….
        Trotzdem wünsche ich ihnen viel liebe, toleranz und ich hoffe wirklich sie werden irgendeinmal glücklich in ihrem leben. Weil ein zufriedener Mensch wäre nicht ein ignorant….

  • LakeSideMama sagt:

    Zürich kinderfeindlich? Hmm… Erlebe ich ganz und gar nicht so, im Gegenteil!

    Klar, wenn man zu Zeiten mit den Öffis unterwegs ist zu denen sonst nur Rentner unterwegs sind kann’s schon mal schwierig werden mit der Hilfe mit dem Kinderwagen. Aber das hat ja nichts mit nicht Wollen zu tun!

    Gestillt habe ich überall und nie auch nur einen bösen Blick geerntet, auch nicht, als der Kleine schon deutlich über jährig war.

    Das Problem mit den Rauchern kann ich aber durchaus nachvollziehen. Ich mag den Gestank auch nicht! Da die armen Schweine jetzt aber Sommers wie Winters nur noch draussen rauchen dürfen mögen wir ihnen doch wenigstens die halb-offenen Bushäuschen gönnen, nicht? 😉

  • Leonie sagt:

    Absoluter Bull*** – bevor man einfach in irgendeine Pseudo-Hysterie-Kerbe einschlägt, nur damit man im Mamablog erscheint, schreibt man besser einfach nichts!!! Wann immer ich in der Stadt eine Mutter mit Kinderwagen sehe, prügeln sich die Leute fast darum, wer ihr helfen darf – das ist kein Witz! Noch nie, wirklich noch nie in meinen fünfundzwanzig Lebensjahren hab ich eine Mutter gesehen, die aufgrund unterlassener Hilfeleistung der Umstehenden beim Kinderwagen einladen ein Tram verpasst hat.
    …und dass die Kackwindel eines zweimonatigen Pupsers nicht stinkt, können sie dem Weihnachtsmann erzählen.

  • sophie sagt:

    Es braucht schon etwas Gewöhnung mit Kinderwagen und allg. Kindern in der VBZ zu fahren. Schlimmer als die manchmal fehlende Hilfe beim Einsteigen finde ich die unnötigen Kommentare und Ratschläge, die man sich anhören muss.
    Einmal verlangte sogar eine Buschauffeurin, ich dürfe mein Kind nicht auf den Schoss nehmen, es müsse im Kinderwagen bleiben, aus Sicherheitsgründen. Solches wird dann immer in einem belehrenden Ton mitgeteilt und grad noch impliziert, dass man als Mutter unqualifiziert ist die Verantwortung über die Sicherheit des eigenen Kindes zu tragen und sie diese Verantwortung deshalb grosszügigerweise nun übernähmen.
    Heute mit dem 3.Kind bin ich gelassener geworden und denke mir, die Leute meinen es vielleicht gut, da sie aber keine Kinder (mehr) haben, können sie die Situationen gar nicht objektiv einschätzen. Nur Schade, dass man seine Meinung dort abgeben muss, wo man gar nicht Experte ist…

    • Brunhild Steiner sagt:

      @sophie: also je nach Busroute (und der Chauffeurin schon bekannte „Unvorhergesehenheiten“ und Kindesalter hat das Kind sicher verstaut im Kinderwagen tatsächlich ein kleineres Verletzungsrisiko bei einer Vollbremsung, als wenn das Baby (nicht fixiert in einem Tragetuch) einfach in Ihren Armen ruht, da ist schon was dran was die Objektivität betrifft… .

  • Heinz Schenk sagt:

    Was gibt es schöneres als eine stillende mutter die ihr Kind die Mahlzeit verabreicht!
    Das ist nur der Neid anderer Menschen. Was ist schon dabei eine schöne Frauenbrust zu bestaunen wenn ihr liebste daran an den nippel seine Mahlzeit einnimmt.
    Bravo

  • Andrea sagt:

    Ich wohne in der Stadt Zürich und war jahrelang mit dem Kinderwagen in den öV unterwegs. Ich habe vielleicht 2 Mal schlechte Erfahrungen gemacht, die vielen vielen anderen Mal wurde mir stets geholfen. Es ist wie P. Bonmot es sagt, man muss die Leute manchmal halt ansprechen. Und auch danke sagen. Dann funktionniert das Bestens.
    Heute mit grösseren Kindern mache ich oft die Erfahrung, dass man gerade durch die Kinder mit fremden Menschen ins Gespräch kommt. Ich weiss auch nicht recht, woran das liegt dass da einige so schlechte Erfahrungen machen. Meine sind es überhaupt nicht!

  • Pierre Bonmot sagt:

    Mütter (und Väter), wenn Ihr mit dem Kinderwagen unterwegs seid und Hilfe beim Ein-/Austeigen braucht: Fragt doch einfach, die Leute um Euch rum können ja nicht riechen dass Ihr Unterstützung braucht. Soviel Rückgrat sollte man von Eltern ja schon noch erwarten können…

  • esmeralda sagt:

    Liebe Mütter, haltet euch bitte auch an die grundsätzlichen Regeln mit den Kinderwagen.
    1) Einsteigen ins Tram/in die S-Bahn: Mutter mit Schiebevorrichtung geht ZUERST rein, Helfer nimmt die Achse. Sonst hebt man sich einen Bruch und das Kind macht einen halben Ueberschlag.
    2) Beim Aussteigen geht’s UMGEKEHRT. Zuerst der/die Helfende , erst dann die Mutter, welche sich am Stossbügel festhält.
    3) Kinderwagen sind für KINDER und nicht für den Wochenendeinkauf und den halben Hausrat (sonst hebt man sich als Helfer einen Bruch, aber das habe ich ja schon erwähnt…)
    4) Eingestiegen wird nur an den dafür vorgesehenen Orten ins Tram/in die S-Bahn. Nur dort ist im Fahrzeuginnern dann auch Platz für das Gefährt. An den anderen Türen müsst ihr euch nicht wundern, wenn ihr keine Hilfe bekommt…
    5) Kinderwagen gehören NIRGENDS ins Getümmel, wie Seenachtsfeste, Knabenschiessen, Konzerte etc. Ich hasse aufgeschlagene Fersen! Und im Tram/Bus/S-Bahn nimmt ein Kinderwagen gleich den (Steh-)Platz von mindestens 4 erwachsenen Personen in Anspruch.
    6) Reinigt euren OFFROADER bevor ihr Hilfe beim Verladen in Anspruch nehmt. Es macht keinen Spass, die Finger in eine Matchsauce zu halten, welche vom Wochenendausflug ins Grüne noch am Wagen klebt!
    7) Putzt den Bengeln die Finger, bevor ihr Hilfe beim Ein-/Aussteigen in Anspruch nehmt. Nichts ist ekliger, als wenn der/die Kleine die schmierigen Weggli-Glacé-Pfirsich-Schoggi-Bananen-Finger in meinen Haaren oder an meinen Kleider abwischt.
    8) Bindet die Kinder gut an! Ich habe keine Lust auf ein Gerichtsverfahren, weil der Bengel gerade im Augenblick des Verladens meint, im Wagen aufstehen zu müssen.
    9) Zwillings- und Doppelkinderwagen sind tabu. Erstens viel zu sperrig (passen eh nicht durch die Türen) und zweitens viel zu schwer (sonst hebt man sich als Helfer einen Bruch, aber das habe ich ja schon mehrfach erwähnt…)
    10) Bedankt euch schön artig bei den Helfenden, sonst könnten sie zu letzten Mal geholfen haben…

    • Susanne Reich sagt:

      Kann ich nur unterschreiben. Ich versteh‘ ja, dass es für Eltern mit Kinderwagen in der Stadt schwierig ist, doch mit ein Grund ist auch das Verhalten der Eltern resp. Familien. Voll gefüllte Kinderwagen, ein Modell – gefühlte Breite eines Auto – vermeide ich, zwecks Vermeidens eines Bruches. Nach dem Helfen dreckige Pfoten – super! Wie wär’s mit Bitte und Danke? Nichts! Ich erlebe manche Eltern resp. Familien zum Teil als recht arrogant. Natürlich habe ich keine Lust zu helfen, wenn besonders in der Stosszeit und in den unmöglichsten Orten diese Menschen ihre Kinderwagen reinquetschen wollen und ältere Leute stehen müssen, während Kinder – alt genug – durchaus noch stehen könnten. Nein sie brauchen einen Sitzplatz. Ein bisschen mehr Rücksichtnahme und Verständnis von beiden Seiten und die allgemeinen Regeln der Höflichkeit würden vieles erleichtern.

  • pipistrella sagt:

    und wieder mal einen beitrag zur kinderfeindlichen stadt zürich…. *gähn*
    was möchte die schreiberin mit dem beitrag erreichen? das mehr zürcher kinderfreundlicher werden? wieder mal die alte diskussion von kinderlosen versus eltern aufflammen lassen?

    warum bleiben die eltern, die so kinderunfreundlich behandelt werden, in der stadt leben? es gibt andere orte, wo freundlicher mit menschen umgegangen wird, generell, auch gegenüber kindern.

  • friday sagt:

    Das Selbstverständnis einiger Mütter nimmt auch Ausmassen an die zu weit gehen und Adiana geht in diese Richtung. Ein Beispiel aus meiner Sicht. Kürzlich fuhr mich eine Mama mit ihrem Kinderwagen an als ich an einem Zaun stand. Auf meine Reaktion “ He!“ kam die lapidare Antwort „Was?! Ich bin zwei!“ Dabei wollte ich nur ein simples „Entschuldigung“ hören.

  • Nina sagt:

    Ich bin Dänin und wohne seit drei Jahren in Zürich. Ich habe zwar selber keine Kinder, doch mir ist tatsächlich aufgefallen, dass Zürich im Vergleich zu Kopenhagen etwas „kinderfeindlich“ wirkt. Erstens sieht man viel weniger Kinder im öffentlichen Raum, z.B. in den öffentlichen Verkehrsmitteln und zweitens; wenn man sie sieht, hat man das Gefühl, dass sie meist als Störfaktoren empfunden werden. Dies habe ich vor allem gemerkt als meine Schwester mit ihren zwei Kindern in Zürich zu Besuch war. In jedem Café, in dem wir waren, bekam ich den Eindruck, dass die Kinder nicht willkommen waren, weil sie die Ruhe und Ordnung zerstörten. In den Köpfen der Zürcher, die jede Minute ihres Tages verplant haben und so schnell und reibungslos wie möglich von A nach B gelangen wollen, scheinen die „unberechenbaren“ Kinder keinen Platz zu haben. Die Leute wollen einfach ihre Ruhe.

    • Cara Mia sagt:

      Also so wie in Kopenhagen, als mich ein Buschauffeur samt Kind, Einkäufen und Buggy wieder auf die Strasse stellte und vor allen Passagieren herunterkanzelte, ich hätte den Buggy gefälligst zusammen zu legen, ist es mir nirgendwo ergangen, weder in ZH noch sonst irgendwo! Dabei war der Bus nicht voll, und ich stand bereits mit dem offenen Buggy und dem Kind drin im Bus. Und nirgendwo habe ich liebloser angezogene Kinder in schmutzigeren Kinderwägen gesehen. Schon damals hiess es, Dänemark sei kinderfreundlich. Was ich, zumindest in der Stadt Kopenhagen, absolut anders erlebte. Ich habe nur in dieser Stadt erlebt, wie sturzbetrunkene Mütter mit Schnapsflaschen im Kinderwagen auf dem Spielplatz dämmerten und sich einen Deut um ihre Kinder kümmerten. Vielleicht war das ja Zufall, aber genau so habe ich es erlebt.

  • Erik sagt:

    Absoluter Blödsinn! Ich bin oft mit meiner Tochter in Zürich unterwegs und habe ausschliesslich positive Erfahrungen gemacht was die Hilfsbereitschaft angeht. Auch jetzt wo meine Kleine schon 3,5 ist und keinen Kinderwagen mehr braucht, wird uns in jedem vollen Bus, Zug oder Tram ein Platz angeboten, damit sie sitzen kann. Vielleicht ist die Bloggerin von der immer wieder anzutreffenden Sorte Frauen, die sich alleine durch ihr Mutter-Sein einbilden etwas besonderes zu sein und dadurch eine Aura von Arroganz und Überheblichkeit versprühen, die natürlich abstossend wirkt. Solche Mütter lasse ich dann auch gerne mit ihrem Kinderwagen stehen.

    • Sabrina sagt:

      Toller Beitrag, genau so ist es.

      Gegen Stillen in der Öffentlichkeit bin ich übrigens, aber Platz machen und helfen tue ich, wo ich kann. Allerdings wäre es schön, wenn man dann auch mal ein Danke hören würde, wenn man bspw. jemandem mit dem Kinderwagen ins Tram hilft oder aufsteht, um den Sitz freizugeben. Allerdings ist DAS, eben das Dankesagen, etwas, das dann die gnädigen Mütter auch gerne mal vergessen. Weil ja angeblich Helfen und Platzmachen selbstverständlich ist.

  • Georg Stamm sagt:

    Wir hatten unsere 3 Kinder vor etwa 35 Jahren. So schlimm wie oben geschildert war’s damals nicht. Dass sich die Situation verhärtet scheint glaubhaft wenn man die überfüllten öffentlichen Transportmittel sieht. Mit der hochgelobten Personenfreizügigkeit, die uns einen jährlichen Nettozuzug der Bevölkerung einer Stadt wie Winterthur beschert (70-90’000) wird die Sache nicht besser. Das gehässige Verhalten Kindern und werdenden Müttern gegenüber dürfte somit ein Stresssymptom sein. Dabei brauchen wir Kinder. Vergessen wir nicht, dass die AHV nach dem Umlageverfahren läuft !

  • simone sagt:

    ich habe mit drei kindern immer nur gute erfahrungen gemacht. zufall?

  • Manfred Meier sagt:

    Zürich, Zürich, immer nur Zürich. Was interessiert mich schon der Zürcher Dorfklatsch. Mehr Relevanz bitte.

  • Eingeborene Zürcherin sagt:

    Wenn ich darüber nachdenke fällt mir auf, dass es vor allem Ausländerinnen und Ausländer waren, die mir jeweils mit dem Kinderwagen ins Tram geholfen haben oder mich mit meinen kleinen Kinder in stressigen Situationen zuvorkommend und höflich behandelt haben.
    Ich glaube nicht, dass Zürich besonders kinderfeindlich ist. Ausser bei den Mieten. Aber das ist ein anderes Thema.

    • Helene sagt:

      Besonders kinderfreundlich habe ich Zürich nie erlebt. Zu viele Barrieren. Und ja, ich habe auch diese Erfahrung gemacht: Hilfsbereit, entgegenkommend waren fast immer nur AusländerInnen…

      • mammab sagt:

        oh ja, die bösen schweizerInnen…. nie hilfsbedürftig….. und rassistisch sind sie auch noch. (also ich bin schweizerin und helfe übrigens nur den ausländerInnen)

      • mammab sagt:

        upp.s ich meinte hilfsbereit…..(vor lauter nerven verwechsle ich schon die wörter…. deshalb gehe ich jetzt besser und log mich aus)

    • Heiri Müller sagt:

      Ich helfe immer wenn ich eine Frau mit KInderwagen sehe. Ich warte auch nicht bis sie mich anspricht sondern offeriere ihr meine Hillfe (bin übrigens Schweizer)

      • Andrea sagt:

        ich sehe das ganz anders…………..ich muss nie helfen……….andere reissen sich gerade darum, den mütter mit ihren kinderwagen zu helfen…………ich stehe dazu; ich helfe nicht. mir gehen diese kinderwagen und die nerven. hilfsbereit hin oder her….mann kann nicht immer nett sein.

  • heidi reiff sagt:

    Ich war immer eine Spätzünderin, hab erst mit 30 das Autobillet gemacht, nach 3. Mal Prüfung hab ichs geschafft das Billet. Ich fahre seit Jahren nichtmehr Auto. Ich laufe oder benütze den Zug, ich lebe damit noch gut, wenn ich die Strasse überquere halten die meisten Autos , ob Frauen oder Männer am Steuer, gleich mit welchem Nummernschild am Auto DE, BL, SG , etc. Alle in den gleichen Topf zu werfen ist nicht mein Ding, da werden Hexensuppen gebrauht, Dinge extrem aufgebauscht. Ich bin froh, wenn ich meine Ruhe habe, muss ja nicht jeden Saich mitmachen, nur um gesellschaftlich dazuzugehören.

  • oma sagt:

    Wie steigt man denn alleine in ein hohes Tram oder einen Bus ein? Auf Hilfe wartet man oft vergebens.
    es ist so, dass ich nicht mehr davon direkt betroffen bin. Ich habe keinen kinderwagen mehr den ich in’s tram/bus hieven muss/darf! aber so kann und will ich diesen kommentar nicht stehen lassen. Für alles was wir von unseren mitmenschen erwarten gibt es ein zauberwort. das wor bitte ist aus vielen sprachschätzen fast vollständig verschwunden. ich steige sehr oft bederstrasse/bahnhof enge in ein tram ein. morgens wenn viele mütter und väter mit ihren z.t .sehr grossen kinderwagen unterwegs sind, habe ich noch nie erlebt, dass die bitte um hilfe von irgend jemandem abgelehnt wurde. sagt man nicht immer c’est le ton qui fait la musique? wenn ich natürlich einfach mit meinem kindrwagen die eingangstüre blockiere und wortlos (vielleicht noch mit einen recht herausfordernden blick) darauf warte das mir jemand hilft, dann warte sicherlich oft vergeblich. ein freundliches lächeln und ein herzliches „danke schön“ macht es (fast) immer möglich!.
    nur weil ich einen kinderwagen vor mich herschiebe habe ich keinen rechtlichen anspruch auf die hilfe meiner mitmenschen und das geht oft vergessen. das war aber schon vor vierzig jahren so als ich einen kinderwagen vor mich herschob und auch ich hie und da die öffentlichen verkehrsmittel benutzen musste. die nebenbei gesagt noch viel unbequemer zum einsteigen und die kinderwagen noch viel „gstabiger“ waren.

  • aha sagt:

    Die Dame scheint wirklich sehr verbittert und hat wohl auch sehr viel Zeit, um sich über ihr Umfeld zu enervieren. Aber vielleicht wollte sie einfach etwas mit ihrem Artikel provozieren. Ich bin Mutter von einem 3-jährigen Bub und einjährigen Zwillingen und bin immer wieder erstaunt, wie freundlich und aufmerksam meine Mitmenschen in der Stadt Zürich sind.

  • Christian Schenk sagt:

    Zürich will keine Familien. Zürich will Renditen und Renovation von günstigen Wohnungen zu teurem Wohnraum. Kinder stören auf dem Weg der Transformation zu einer eisigen kalten Bankerstadt mit toten Investitionswohnungen von Ausländern die nicht dort wohnen. Also: Warum in Zürich wohnen??? Etwa dem Kind zuliebe? Ha ha Im Flughafen ist man in der kleinen Schweiz auch von anderswo vergleichsweise rasch. Zürich ist auf dem Abstieg, nur der Flughafen erhält Zürich am leben, so wie eine Maschine einen tot geweihten Patienten.

    • Eusebius sagt:

      So würde ich den Eindruck auch interpretieren, den Zürich von aussen erweckt.

    • oma sagt:

      lieber christian, ich würde dir mal empfehlen mit offenen augen und einem freundlichen, aufgeschlossenen gesicht durch „mein“ zürich zu streifen. du würdest wunder erleben. aber man, oder besser gesagt du christina, müsstest halt einfach das andere zürich auch sehen und erleben wollen!

    • Wanja Rotenberger sagt:

      So einen Müll hab ich ja selten gehört! Kalt und tot ist wohl eher Deine Selle und nicht die Stadt Zürich… die ist nämlich sonnig, hat einen blauen Himmel, wunderschöne Plätze und viele nette, kontaktfreudige Bewohner.

  • michi sagt:

    Ich pendle fleissig in der Aglo-Zürich. Es ist mir schon öfters aufgefallen, dass ca. 90% der Mütter mit Kinderwagen schon gar nicht fragen ob man ihnen kurz helfen könnte. Tatsächlich ist es umgekehrt, meistens fragt ein Mann (nein, keine Frauen!) die Mutter, ob er behilflich sein soll. Das ist keine trotzige Reaktion meinerseits auf das Blog hier, sondern entspricht tatsächlich meinen Beobachtungen. Aber vermutlich sind die Agglomerianer einfach viel hilfsbereiter (oder ich bin ein schlechter Beobachter)?

    Mir ist beim Aussteigen mal eine sehr volle Papier-Einkaufstüte geplatzt und der Inhalt hat sich fröhlich über Bahnsteig, Treppe und Gleis verteilt. Keine drei Sekunden sind vergangen und schon halfen mir zwei Leute das Zeugs zusammenzulesen, wortlos und ungefragt. Ich fand das total nett… Naja, wie auch immer, der Trend scheint eindeutig Richtung Niederflur und geländegängigen Kinderwagen zu gehen, es kann also eigentlich nur noch besser werden 😉

  • Eusebius sagt:

    Wir leben zwar nicht in Zürich, aber wir haben in unserer Familie auch die Regel: vermeide, wenn möglich Zürich. Sei es als Durchreisestation, sei es als Ort, wo man Erledigungen besorgen muss. Unser Fazit: Stressig, aggressive Autofahrer, katastrophale Bedingungen für Radfahrer, unfreundlich-gestresste Leute an den Ballungszentren, in den Trams mit Kindern und evtl. Kinderwagen und Gepäch in den seltensten Fällen Hilfsbereitschaft, wenn etwas, genervte Blicke wegen den an sich schon engen Platzverhältnissen… – Warum Zürich in den Städterankings immer ganz oben mitschwingt, hat nur damit zu tun, dass die Kriterien in diesen Rankings per so schon sehr lebensfeindllich, kinder- und familienfeindlich sind. Irgendwo in einem Aussenquartier ist Zürich noch erträglich, aber sonst… nichts wie weg.

    • Susanne Zumstein sagt:

      @Eusebio
      …und wenn es alle so halten würden wie Sie, wäre Zürich vielleicht sogar weniger stressig!

      Die aggressiven Autofahrer sind im übrigen längst nicht alle aus Zürich… sondern oft überforderte Leute aus der Agglo, die aber partout nicht mit den ÖV anreisen wollen.

      Auch als Stadtzürcherin meide ich wenn immer möglich das Stadtzentrum, ist einfach eine Frage des gesunden Menschenverstands.

      • Wanja Rotenberger sagt:

        Euch Städten kommt wohl einfach nicht in den Sinn, dass es Menschen geben soll, die aus der Aglo in die Stadt kommen MÜSSEN. Zürich ist ein Wirtschaftsstandort. Hier verdienen viele viele Menschen Ihr Einkommen. Dabei müssen gewisse Leute auch mit dem Auto anreisen. Die langen Staus und die Dschungelmoral auf den Strassen sind immer noch weniger schlimm als die hoffnungslos überfüllten (schmutzigen) S-Bahnen, in denen sich die Leute anhusten und anniessen. Gerne zhab ich beides nicht. Aussuchen kann ich es mir aber auch nicht. Aber für Jemanden (verwöhnten) der 10 Minuten Arbeitsweg hat ist dies verständlicherweise eben nicht verständlich. Man regt sich nur über die dummen Leute auf, die nicht in der Stadt leben. Dazu kommt, dass Zürich gar nicht so schlimm ist – es sind die Schweizer die so sind!

  • mammab sagt:

    Alle, die über die sogenannte kinderunfreundlichkeit in Zürich reklamieren: Geht mal nach Paris! Abgesehen von den Menschen, die etwa in jeder Grossstadt immer in Hektik sind, kommt dort noch dazu, dass man mit einem Kiwa sogit wie nirgends durchkommt. Ich finde es sehr angenehm in Zürich. Was mich aber sehr stört, ist, dass ich für meinen sperrigen Kinderwagen keinen Zuschlag zahlen muss – was an und für sich ok ist – , aber eine ältere Dame für ihren Pudel (welche sie nicht auf ihren Schoss nehmen kann) ein halbes Ticket bezahlt, damit er auf dem dreckigen Boden sitzen darf.

    • Wanja Rotenberger sagt:

      Danke, danke sehr!:-) So ist es nämlich! Man denke auch an behinderte Menschen, Rollstuhlfahrer welche oft gar nicht ins Tram können, ältere Menschen etc. Diese Selbstmittleidpredigt von Mammi & Co. finde ich völlig überflüssig und egoistisch. Auch für normale Menschen ist Zürich in der Rushhour kein Schleck!

  • heidi reiff sagt:

    Ich wohne im Kleinbasel seit ca. 2 Jahren in einem Block 24 Parteien, international, die Menschen sind zuvorkommend wenn ich ihnen im Lift begegne, so kleine Gesten Türe aufheben etc. passiert einfach spontan, letzhin war ich mit einem Kumpel am Bahnhof Basel, wir waren eingeladen zum 12. Geburtstag meiner Enkelin, in Basel geht es vermutlich wie in jeder Stadt zu wie in einem Bienenhaus auf dem Bahnhof. Ich hab etwas Mühe mit Hektik, alle laufen so schnell, ich beziehe nicht alles auf mich persönlich, mache in Basel auch in einem überfüllten Tram gute Erfahrungen, oft wird mir spontan ein Platz angeboten, ab und zu, wenn ich müde bin ergattere ich mir einen Platz auch bei jungen Menschen im Zug, die ihre Beine hochheben auf einem freien Sitzplatz, funktioniert immer, andere Menschen haben auch Augen im Kopf, mir ist es wirklich schnurz egal und es geht mich einen feuchten Dreck an, wer so Musik mit Kopfhörer hört, vielleicht ist es auch eine Hasspredigt , das können wir ja nicht eruieren. So hinter jedem Menschen ein Satan zu sehn ist nicht mein Ding.

  • tripplemum sagt:

    Habe viele Jahre in ZH-Oerlikon gelebt, ohne Kinder, lebe jetzt in England mit Kinder.
    Zu Besuch in Oerlikon mit 8 Monate altem Baby, Kindsvater und Schwiegermutter wurden wir
    aus dem Restaurant Santa Lucia herausgeekelt. Wir baten um einen Nichtrauchertisch
    ca. 7.00 abends, unter der Woche, wenig Leute. Unser Tisch war von Rauchern „umzingelt*, ständigs
    ging an einer Ecke wieder ein Feuerzeug an, konstant wurden wir vom Servicepersonal ignoriert als wir bestellen wollten
    und das nur weil wir es wagten, mit einem Baby Abends essen zu gehen. Wir fühlten uns rasch so unwohl,
    dass wir kurz vor dem Bestellen des Essens aufstanden und das Restaurant verliesen. Zu dem Zeitpunkt hatten
    wir bereits etwa 20 Minuten an dem Tisch gesessen, ohne auch nur nach den Getränken gefragt worden sein.
    Wir waren seitdem nicht mehr in diesem Lokal.
    Ansonsten hatten wir nur einen kleinen zusammenklappbaren Buggy bei uns und
    waren immer zuzweit im öffentlichen Verkehr unterwegs.
    Grundsätzlich empfinde ich die Schweiz als weniger Kinderfreundlich als andere Länder. Nicht einmal wegen den
    Menschen, sondern wegen der Infrastruktur und Angebot für Kinder. z. B. Spielplätze, Toiletten mit Babywechselstationen,
    Kindermenu mit mehr als nur SCHNI-PO-SA etc, etc. . Aber trotzdem kommen wir wieder, meine Kinder wollen ihr Grosi sehen.

  • Alexandra Hengartner sagt:

    Ich fahre jeden Arbeitstag mit der S4 zur Saalsporthalle. Dabei fällt mir oft eine Frau mit Kinderwagen auf. Der letzte Wagen der S4 verfügt über ein „Veloabteil“ – da um diese Zeit offensichtlich noch keine Velofahrer unterwegs sind, stehen dort oft Passagiere, die die kurze Fahrt ins Sihlcity oder wohin auch immer nicht sitzen wollen – dazu gehöre auch ich.
    Der langen Vorrede kurzer Sinn: Dieser Frau gelingt es doch tatsächlich JEDES Mal, sich bei der S-Bahn-Türe (und nicht im Veloabteil, wo es trotz Stehpassagieren mehr als genügend Platz hätte), sich aber dermassen eklatant in den Weg zu stellen und diesen für ein- und aussteigende Fahrgäste zu versperren, dass ich mich frage, ob sie das wirklich nicht merkt oder einfach nicht merken will. Aber sagen darf man natürlich nichts, sonst gilt man ja sofort als kinderfeindlich…

    Ich helfe immer, wenn ich jemanden mit Kinderwagen sehe, der nicht alleine ein- oder aussteigen kann. Allerdings muss ich sagen, dass ich höchst selten darum gebeten werde, sondern dies offenbar einfach als selbstverständlich angenommen wird.
    Mir ist auch schon passiert, dass ich einer Frau aus Sri Lanka geholfen habe, ihren Kinderwagen aus dem Bus zu hieven – ungefragt versteht sich. Erst als wir draussen waren, habe ich gesehen, dass sie ihren Mann dabeihatte, der mich mit einem Blick bedacht hat – du meine Güte!! Wenn Blicke töten könnten, läge ich jetzt tot auf der Matte… Ein Wort des Dankes konnten meine Ohren leider nicht vernehmen, aber offenbar hatte ich für den Mann mit meinem Tun gegen eine mir unbekannte Regel verstossen. So ein Verhalten finde dann ICH wiederum absolut daneben.

    Was ich damit sagen will – und ja, es ist jetzt vielleicht eine Provokation: Viele Mütter halten sich für etwas Besonderes, sie haben das Gefühl, dass sich auch in der Rush Hour alle auf ihre Bedürfnisse einzustellen haben (in der Rush Hour gibt es in Zürich so etwas wie Rücksicht nicht, tut mir leid – ich hatte mal eine Zeitlang Krücken und mir sind beinahe die Tränen gekommen ob der Rücksichtslosigkeit der Leute), und ihnen selbstverständlich sämtliche Wünsche von den Augen abgelesen werden. Aber so läuft es nun mal nicht.

    Ich jedenfalls fände es nicht mehr als recht, dass man mich wenigstens fragt, und nicht selbstverständlich voraussetzt, dass ich den Kinderwagen rein- und raustrage, und ein Danke wär übrigens auch nicht zu viel verlangt. Manchmal scheint mir, wie man’s macht, macht man’s falsch. Ich werde mich aber nicht entmutigen lassen und trotzdem weiter helfen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Alexandra Hengartner: versteh ich nicht, warum sagen Sie das der Dame nicht? Soll sie doch danach denken was sie will, aber immerhin wüssten Sie dann, dass Sie nicht bloss die Faust im Sack gemacht haben.
      Kinderwagenschieberinnen verfügen über genügend Standfestigkeit nach einem freundlich platzierten Hinweis „ist ihnen aufgefallen dass…“ und irgendwie verpackt in Humor, nicht gleich umzufallen. Und wer weiss, vielleicht packt dann den einen oder andern ebenfalls der Mut und nächstes Mal bilden Sie alle ein Spalier um die Kinderwagenschiebende beim Einsteigeort zur richtigen Türe zu lotsen, ein paar könnten dann ja auch noch Fähnchen schwingen…;-)
      Zur gegenseitigen Rücksichtnahme gehört ab und zu auch ein deutliches Wort.

      • Alexandra Hengartner sagt:

        Ich weiss nicht, wie ich das erklären soll. Manchmal wundere ich mich selbst, dass ich diese Frau nicht darauf anspreche. Ich war schon immer eine derjenigen – schon in der Primarschule -, die Missstände offen angesprochen hat und damit auch gerne mal angeeckt ist. Irgendwann wird man müde und verliert an Kraft (hört sich an, als wäre ich eine Oma, bin aber erst 37), und man möchte es gern anderen überlassen, die aber leider auch nichts sagen. Kennen Sie das nicht auch?

        Ähnliches passierte mir auch oft im Ruheabteil, als es das in der zweiten Klasse noch gab. Es gab sicher jeden 2. Tag Passagiere, die das nun wirklich überdimensional grosse Piktogramm „Ruhezone“ nicht gesehen haben bzw. nicht sehen wollten. Ergebnis: Viele Zugreisende nervten sich über die Krachmacher (aus irgendeinem Grund sitzt man ja in der Ruhezone), niemand sagte etwas. Typisch schweizerisch? – Vielleicht.
        Jedenfalls habe ich eines schönen Tages beschlossen, die Leute, die in der Ruhezone herumlärmen, darauf anzusprechen. Es hat etwas Überwindung gekostet, ich habe böse Blicke kassiert und wurde bestimmt als Oberspiessering etikettiert, aber danach fühlte ich mich ehrlich gesagt besser als mit der Faust im Sack. Auch hatte ich den Eindruck, dass viele Passagiere es mir danken, dass ich ihnen das quasi abgenommen habe. Ich muss noch hinzufügen, dass diese Reise 45 und diejenige mit der S4 nur 8 Minuten dauert.
        Wahrscheinlich denken in der S4 viele so wie ich, die wegen der kurzen Reisezeit „kein Büro aufmachen“ wollen. Ausserdem gehöre ich morgens vor 9 Uhr nicht zur kommunikativen Sorte, wenn Sie wissen, was ich meine ;)… Alles Ausreden, ich weiss, aber immerhin der Versuch einer Erklärung.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Alexandra Hengartner: klar, kenne ich alles auch…;-), mir ist einfach wichtig dass Sie von mir als einer Ex-Kinderwagenschieberin ganz klar hören, dass sowas nicht iO ist und es weder frech noch unangebracht wäre die Betreffende darauf aufmerksam zu machen. Manchmal war ich auch im Kopf so vollgepackt mit Kinderzeug (und müde), dass ich nicht mehr realisiert hab wenn ich den Weg blockiert habe.
        Schlimmstes Beispiel: ich fordere völlig aufgebracht Teeniemädchen auf, aber sofort den für Velos/Kinderwagen gedachten Platz zu räumen, und überhaupt immer diesselbe Sauerei nirgendwo wird Platz gemacht (ehm, ich war nicht so gut drauf…), und hab dabei den folgsam aufstehenden Geschöpfen mit besagtem Wagen den Weg, um aus „meiner“ Zone zu entkommen, komplett versperrt… . Manchmal sind die Kinderwagenschieberinnen leicht irrational, ein freundliches Wort schadet da nie, aber Ihnen wird schon was einfallen wenn die 8min zur Unerträglichkeit geworden sind, das könnte ja noch eine Weile dauern… 😉

    • Kim sagt:

      … ein negatives Beispiel von wie vielen positiven, die Sie wahrscheinlich nicht wahrnehmen? Die schwarzen Schafe stechen heraus, nicht die weissen, obwohl sie in der Überzahl sind. Zu den schwarzen Schafen zähle ich auch die Frau Deprez, die niemals nur solche schlechten Erfahrungen gemacht haben kann, sondern auch sie macht einfach aus Einzelfällen die Regel. Leider, und polarisiert damit, wo es eigentlich gar nichts zu polarisieren gäbe. Mütter mit Kinderwägen UND gesundem Menschenverstand wirds immer in grosser Zahl geben, genauso wie hilfsbereite UND tolerante Mitmenschen. Und umgekehrt halt auch die schwarzen Schafe, nämlich bornierte Mütter, die den roten Teppich erwarten, und egoistische, miesmufflige Mitmenschen, denen man sowieso nichts recht machen kann. Bitte, lassen Sie sich also wirklich nicht entmutigen und helfen Sie weiter. Ich glaube, dann fühlen sich „Mami“ und „Helfer“ gut.

      • Alexandra Hengartner sagt:

        @Kim – Ja natürlich, es liegt an mir!
        Im Ernst: Es geht nicht darum, was ich wahrnehme und was nicht, sondern darum, dass die Autorin sich beklagt, dass ihr niemand helfe. Ich habe ausschliesslich darauf Bezug genommen.
        Dass man es eben so schwarz/weiss nicht sehen kann: Buhuuu, die bösen Bus- und Zugpassagiere ohne Kinderbegleitung helfen mir nicht…
        Es gibt eben auch Mütter wie die von mir geschilderte, die sich demonstrativ in den Weg stellen und dabei diesen besonderen Gesichtsausdruck: „Ich bin Mutter, ich darf das, ätsch!“ haben. Die von mir erwähnte Mutter fragt übrigens auch nie, ob man ihr beim Aussteigen hilft. Das ist für sie absolut selbstverständlich.

      • Kim sagt:

        @Alexandra H.: „Ja natürlich, es liegt an mir!“ tönt sehr beleidigt und persönlich genommen, gar nicht nötig. Bin ja auch nicht der Meinung der Autorin. Sage nur, dass einem im Leben halt generell eher die Negativbeispiele (Einzelfälle leider) in Erinnerung bleiben. Die positiven in der Überzahl nimmt man kaum oder nicht wahr, eben weil sie normal sind. Aber würde man in Artikeln über den Durchschnitt/ die Normalen/ die mit gesundem Menschenverstand hier schreiben, dann gäbs nicht genug Leser. Polarisieren gehört halt zum Geschäft und viele Menschen regen sich halt auch gerne auf.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Alexandra Hengartner: als selbst mal Kinderwagenschiebende kann ich mich nur wiederholen mit der Frage, warum um alles in der Welt lassen sich das die Mitpassagiere bieten? Warum sagt da niemand was?

  • Daniel sagt:

    @auguste
    hmmmmmm…

  • Markus Schneider sagt:

    Nur einige Fragen zum Beitrag von Adriana Deprez:

    1. Im Öffentlichen Verkehr bezahlt jeder seine Fahrkarte gleich teuer. Sitzplatz erhält, wer zuerst sitzt. Wissen Schwangere das nicht oder kaufen sie Fahrkarten mit Sitzplatzgarantie?

    2. Komisch, dass Sie immer noch hier wohnen, wo sie doch über die Kinderfreundlichkeit anderer Länder so sehr staunen können. Die Vorteile hierzulande sind Ihnen also nicht genug und Sie wollen auch noch alle Vorteile aller anderen Länder?

    3. Soweit mir bekannt ist, besitzen auch Frauen mit Kinderwagen keinerlei Ansprüche auf fremde Hilfe ohne Gegenleistung. Wie wäre es denn mal, wenn Frauen mit Kinderwagen ihre Mitmenschen höflich BITTEN (und auch ein Nein akzeptieren) und damit zufrieden sind, dass sie den Kinderwagen gratis mit reinnehmen können – was übrigens die anderen Fahrgäste mitbezahlen?

    4. Hat es denn in der Stadt zuwenig Parkbänke oder wissen Sie nicht, dass es in Restaurants verboten ist, den Proviant von draussen mitzubringen und zu konsumieren? Oder gehören Sie zu denen, die am liebsten auch das Kind selber zusammen mit Ihrem Mann gleich in der Öffentlichkeit machen möchten, damit jeder dabei zusehen MUSS?

    5. Wie wäre es, wenn Sie beim Einsteigen in den Zug erstmal die arbeitenden Menschen einsteigen lassen, die das Kindergeld und alle Vorzugsleistungen erarbeiten, die Paare mit Kindern erhalten? So dringend muss man wohl als Frau mit Kinderwagen nicht wirklich Zug fahren und sonst fährt auch in einer Stunde wieder einer.

    6. Denken Sie im Ernst, die Exkremente eines Stillbabys sind in irgendeiner Weise appetitlicher als Ihre eigenen?

    7. Ist Ihnen inzwischen klar, dass Sie so ziemlich an allen ihren Mitmenschen herummeckern – jetzt auch noch an den Rauchern – ohne ihnen auch nur einmal dankeschön gesagt zu haben dafür, dass diese ihr Kind mitfinanzieren, dass die meisten das Kindergeschrei still ertragen usw.?

    Was ich denke? Ich denke, Sie sind eine ganz besonders meckerfreudige Ziege, der es niemand recht machen kann und dass allenfalls das etwas mit Zürich zu tun haben könnte. Aber ich bin ja auch aus Basel.

    • evil sagt:

      Hier würde ich gerne das wort w….er verwenden. Darf man aber ja nicht. Darum andersrum. Finde es nur zum kotzen wenn mann alles mit geld aufrechnet aber ist doch interessant das ein pendler so eine grosse klappe haben kann. Wissen sie was sie der gemeinschaft kosten? Wollen wir es mal ausrechnen?

      • Markus Schneider sagt:

        Ich bin kein Pendler. Und gesellschaftstechnisch gesehen ganz bestimmt Nettozahler. Aber rechnen Sie nur. Das Rechnen würde ohnehin uns allen ganz gut tun; wenn mal richtig gerechnet würde, ich glaube da würden einigen die Augen nicht nur auf- sondern übergehen.

      • Alberto Martin sagt:

        Da haben Sie sich aber schön Mühe gegeben, so fein säuberlich Punkt für Punkt, Ihre simplifizierende Kosten/Nutzen-Ideologie zu zelebrieren. Wahrscheinlich haben Sie als Baby nach Rosen duftende Exkremente ausgeschieden.

        Bemerkenswert finde ich auch Ihre sexuellen Fantasien…

        Vielleicht kriegen Sie ja noch die Chance sich eines Tages für soviel verspritztes Gift zu schämen.

      • Katharina sagt:

        Bemerkenswert finde ich dagegen, dass heute jeder glaubt, er habe Anspruch auf alles und jedes, Recht auf Sozialleistungen, Recht auf ihm nicht zustehende Versicherungsleistungen, Recht auf Liebe, Recht auf jeglichen Vorteil – aber nirgendwo lese ich etwas, dass jemand mal zurücksteckt, um etwas bittet oder sich für etwas bedankt. Die Profiteure sitzen nicht nur in den obersten Etagen. Nur ständig mit dem gierigen Finger auf irgendwelche angeblichen Abzocker zu zeigen und abzumeckern macht die Welt nicht besser, wenn im eigenen Kopf dieselbe Mentalität herrscht. Bis jetzt sehe ich nur, dass ihr genau das verdient habt, was ihr bekommt.

      • @Katharina:

        „Bemerkenswert finde ich dagegen, dass heute jeder glaubt, er habe Anspruch auf alles und jedes, Recht auf Sozialleistungen, Recht auf ihm nicht zustehende Versicherungsleistungen, Recht auf Liebe, Recht auf jeglichen Vorteil – aber nirgendwo lese ich etwas, dass jemand mal zurücksteckt, um etwas bittet oder sich für etwas bedankt.“

        Das ist ein ganz wichtiger Gedanke: Alle haben nur noch Rechte- aber keine Pflichten mehr. Andernorten wurde ich für genau dieselbe Erkenntnis in Stücke gerissen. Eine Welt, die nur noch aus Rechten besteht, kann nicht funktionieren. Wenn jeder glaubt, nur noch Rechte zu haben- häufig ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen- dann ist das das sichere Ende einer zivilisierten Gesellschaft.

      • Katharina sagt:

        @Marcel:

        dieser Post „Katharina sagt: 18. September 2010 um 11:30“ ist NICHT von mir (Katharina aus Kalifornien). Da erlaubt sich ein bestimmtes Individuum, das ich in der Nebenveranstaltung vermute, sich seinen kranken Scherz. Wiedereinmal.
        Sowas ist betrueblich. ich finde es auch geradezu kriminell.

      • Markus Schneider sagt:

        Ich fände es schön, wenn dieser Nicknamen-Krieg woanders ausgetragen würde. Mir scheint tatsächlich, als ob einigen Personen hier die Selbstdarstellung wesentlich wichtiger ist, als auf Argumente einzugehen. Stattdessen sehe ich hier bloss das gegbetsmühlenartige Vortragen der eigenen Meinung sowie die pauschale und unbegründete Ablehnung fremder Meinungen. Manchmal frage ich mich echt, wie alt gewisse Leute hier eigentlich sind, und wer ihnen sowas beigebracht hat – ihre Mama war’s hoffentlich nicht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Markus Schneider:
        warten Sie’s ab, sobald Ihr eigener Nick dann mal gekapert wird, oder der zweite MS sich weigert sich von Ihnen abzugrenzen und Sie zu einer Abgrenzung zwingt, wenn Sie nicht wollen dass Sie auf posts oder ehemalige Äusserungen angesprochen werden, welche aber von Ihrem Nachahmer verfasst worden sind, (und Sie dann jedesmal erkären dürfen, „das hab nicht ich gesagt“) dann werden Sie erkennen, dass Kriege eben dort stattfinden wo eine Partei damit beginnt…, bloss, ich denke eigentlich nicht, dass Sie im Zielfeld stehen, also beliefern Sie uns mit nicht-gebetsmühlenartigen Vorträgen und ohne Ablehnung…;-)

    • mammab sagt:

      lol… ausgenommen beim thema stillen, bin ich mit ihnen vollkommen einig.

    • Katharina sagt:

      @Katharina

      Offenbar gehören auch Sie zu den „Rechtgläubigen“ – nur weil Sie sich gerne „Katharina“ nennen gehört dieser (offenbar allzu) simple nick Ihnen? Glauben Sie denn jeder kontrolliert erst in hundert Beiträgen, ob der gewählte nick schonmal von jemand verwendet wurde? Sicher nicht. Und selbst wenn: Sie hätten auch so kein Exklusivrecht auf diesen nick. Es sollte Ihnen schon aufgefallen sein, dass sich hier jeder nennen kann, wie er will. Sie dürfen sich sogar Markus Schneider nennen, wenn Ihnen danach ist. Wer Sie wirklich sind, weiss ohnehin niemand und will im Grunde auch niemand wissen; was hier zählt sind meiner Meinung nach einzig die dargelegten Standpunkte. Heben Sie sich also durch Ihre Argumentation ab und glauben Sie nicht, dass einfach alles gut/schlecht ist, weil es von einem bestimmten nick stammt.

      • Katharina sagt:

        Nein, falsche Katharina. Ich wirke in diesem Bl0g seit anderthalb Jahren mit und regelmässige Leser wissen, wer ich bin. Katharina ist mein Vorname.

        Diese Diskussion wurde schon mehrmals geführt. Meine Meinung und die der meisten Regelmässigen ist, dass ich das Vorrecht habe, weil ich hier schon hunderte Beiträge geschrieben habe. Alle Regelmässigen respektieren den Nick anderer Regelmässiger. Leider ist nur so eine gewisse Authentizität möglich, da diese Plattform entgegen den meisten anderen weder Registrier- noch Anmeldefunktion hat. Die meisten anderen Zeitungen tun das – aus mehreren Gründen. Einer davon ist gerade das hier auftretende Problem des Nickjacking.

        Es wird SEHR irritierend, wenn Leute anfangen, den gleichen Nick zu benutzen, diese Situation kam hier mehrmals auf.
        Sicher ist die Wahrscheinlichkeit, wenn der Vorname als Nick benutzt wird, hoch, dass eben eine zweite Person mit demselben Vornamen auftaucht. Wir hatten dies mit Thomassen und Marcels, Lauras usw.
        Usanz war bisher immer, dass das neuere Community Mitglied seinen/ihren Nick entsprechend anpasst.
        Ich bitte Sie daher, dies auch zu tun, falls sie tatsächlich ein neues Mitglied sind, was ich bezweifle. Denn: Ich schreibe hier fast täglich mehrere Beiträge. Es ist somit nicht so, dass Sie über hunderte von Beiträgen eruieren müssen, ob der Name schon benutzt wird.

        Was sie hier tun, ist meiner Meinung nach, absichtlich Unfrieden stiften- insbesondere mit ihrer Antönung betreffend Identität und da auf den oft äusserst aggressiv vorgehenden Markus Schneider, der auch unter weiteren Nicks bekannt ist- an anderem Ort als Betreiber einer virtuellen Bar bekannt. Den Zustand jener Nebenveranstaltungen betrachtend glaube ich nicht, dass das Zufall ist.
        Wer ich bin, das wollen sehr viele Leute wissen – und wissen es auch.

        Sie wissen genau, dass neue K0mmentatoren in die Warteschlaufe kommen. Dass dem bei Ihnen nicht so ist, besagt, dass sie meine E-Mail Adresse kennen und somit ist auch klar, wer sie sind. Dazu sage ich auch, dass die wahre Identität einiger dieser ‚Spieler‘ mir bekannt ist. Vielleicht ist Ihnen Social Network Analysis ein Begriff.

        Die Art und Weise Ihrer Argumentation identifiziert Sie linguistisch ziemlich genau. Und meinen Namen in Anführungszeichen zu schreiben zeigt auch Ihre Respektlosigkeit, die auf eine kriminelle Energie hinweist. Auch das ist bekannt.

        Es sollte Ihnen eigentlich auch klar sein, dass “Rechtgläubigkeit“ ziemlich das Gegenteil meiner Spiritualität ist. Es ist daher anzunehmen, dass Sie das Wort und die Schreibweise bewusst gewählt haben.

        Es ist auch so, dass das, was Sie angeblich über Doppelbindungstheorie zu wissen vorgeben, sehr amateurhaft ist. Dies hat sich aus einer forensischen Analyse ergeben, die in den letzen Wochen gemacht wurde. Zu meinem Glück, wie ich anfügen muss, denn ansonsten hätte die Taktik weit mehr Schaden angerichtet.

        Ich bitte Sie daher noch einmal, falls sie tatsächlich ein neues Mitglied sind, einen anderen Namen zu wählen oder, falls Sie weiter Ihren Vornamen verwenden wollen, den so zu erweitern dass Sie von mir unterscheidbar sind.

      • Katharina sagt:

        @Katharina

        Es tut mir sehr leid für Sie, aber ich bestreite Ihr exklusives Recht auf diesen nick (denn ich heisse auch so). Bevor Sie mir frecherdings nickjacking unterstellen, machen Sie sich bitte auch mit den Tatsachen vertraut:

        „Sie wissen genau, dass neue K0mmentatoren in die Warteschlaufe kommen. Dass dem bei Ihnen nicht so ist, besagt, dass sie meine E-Mail Adresse kennen und somit ist auch klar, wer sie sind.“

        Mit solchen Behauptungen beweisen Sie nur, dass Sie sich bloss aufspielen, in Wirklichkeit aber keine Ahnung haben:
        – es gibt in einem anonymen Forum wie diesem keine „neuen“ Kommentatoren, da hier keinerlei Identitätsprüfung stattfindet
        – ich bin in keine Warteschlaufe gekommen und falls es Ihnen anders erging, so denken Sie sich selber aus, warum wohl
        – meine im Forum eingegebene E-Mail-Adresse lautet katharina@yahoo.de (falls es erlaubt ist, diese hier zu veröffentlichen)
        – weder wissen Sie wer ich bin, noch will ich wissen wer Sie sind

        „Die Art und Weise Ihrer Argumentation identifiziert Sie linguistisch ziemlich genau. Und meinen Namen in Anführungszeichen zu schreiben zeigt auch Ihre Respektlosigkeit, die auf eine kriminelle Energie hinweist. Auch das ist bekannt.“

        Ich halte Ihre Versuche mich auf diese Weise „kriminalisieren“ zu wollen für absolut lächerlich und peinlich. Anderswo würde ich bei Ihnen auf schweren Querulantismus oder Paranoia tippen. Da dies aber hier nicht das Thema ist, lassen wir das. Ich werde weiterhin den von mir gewählten nick verwenden, genau wie Sie das auch tun. Falls Sie es für notwendig erachten, Ihre Persönlichkeit weiter zu entblössen, so tun Sie das und nennen sich meinetwegen „Katharina-Kalifornien“, denn zumindest ich empfinde keinerlei Bedürfnis, einen solchen nick zu verwenden oder jemandem dessen Verwendung zu verbieten.

      • Katharina sagt:

        @ andere Katharina:

        Nun denn, ich werde das Thema mit der R3daktion diskutieren.
        Ich habe in diesem Bl0g eine Geschichte und Tradition. Es macht nun den Anschein, dass Sie diese nicht kennen oder ignorieren.
        Teil dieser Geschichte ist eben das Nickstalking.
        Da Sie anscheinend hier neu sind, ist Ihnen wahrscheinlich die Geschichte unbekannt.
        Was Ihnen auch unbekannt sein dürfte, ist, dass hier auf diesem Bl0g Usanz ist, dass neuere Mitschreiber nach einem Hinweis, dass jemand anders unter dem gleichen Namen mitwirkt, entsprechend sich anpassen. Es ist also nicht so, dass ich Querulantin bin, sondern Sie.
        Sicher steht das nicht in den Nutzungsbedingungen. Da Sie aber auf ein recht bestehen, bzw. mir ein solches absprechen, muss wohl die R3daktion dazu auch ihre Meinung sagen. Wie gesagt, unter den anderen Teilnehmern ist die Usanz, dass das neue Mitglied den Namen anpasst – auch wenn keine Identitätsprüfung stattfindet, wie sie richtigerweise sagen und damit eben auf ein Hauptproblem dieses Bl0gs hinweisen. Die meisten anderen Zeitungen haben eben die Anmeldefunktion.
        Ich glaube nicht, dass die von ihnen hier angegebene E-Mail-Adresse echt ist, wegen der Häufigkeit des Namens auf einer deutschen Domäne

        Es erstaunt mich, dass sie den Aspekt der Authentizität übersehen.

        Paranoia ist etwas daneben geraten.

        Deshalb bitte ich Sie noch mal, um einem Wirrwarr hier vorzubeugen und im Sinne einer vernünftigen und lesbaren Diskussionsverlaufes, ihren Nick zu ändern.

      • Sabrina sagt:

        Reiner Zickenkrieg zwischen zwei Katharina’s…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sabrina: die neue und falsche Katharina ist mit Garantie keine simple Zicke, lesen Sie mal den Text genau, das geht es um mehr.

        @falsche Katharina: Ihre Behauptung, dass neue Kommentatoren nicht in die Warteschlaufe kommen würden ist falsch. Mit neuem nick gelangt jemand nicht in die Schlaufe, wenn er den neuen Nick unter schon dem System vertrauter mailAdresse eingibt. Dass jemand in der Warteschlaufe war ist bei aufmerksamem Verfolgen leicht eruierbar, da die Beiträge erst im Nachhinein erscheinen.
        Grundsätzlich scheint mir ebenfalls dass Sie vorallem am Stören interessiert sind.
        Es gibt sehr wohl ungeschriebene Bl0gregeln, dass man einen Bl0g erstmal ein bisschen verfolgt um sich ein Bild zu machen und auch die regelmässigen Namen erkennt.
        Es ist nichts als Anstand keinen schon bekannten Namen zu verwenden,
        oder diesen dann, wenn es Ihnen tatsächlich derart wichtig wäre unter Ihrem echten Vornamen zu schreiben, halt mit einem Zusatz versehen.
        Persönlich vermute ich, dass Sie ganz genau wissen dass schon einige Kommentatoren gezwungen worden sind ihren Namen abzuändern. Diejenige Person die dazu gezwungen hat war im Tonfall eher auf der arroganten Seite.
        Was darauf schliessen lässt, dass es diesen Personen gar nicht wirklich um den Inhalt des Bl0gs geht, sondern mehr darum Unruhe zu stiften.

        Weder fällt Ihnen ein Stein aus der Krone, noch schmälert es Ihren Selbstwert wenn Sie sich dazu entschliessen Ihren Namen von der schon lange hier mitschreibenden Katharina abzugrenzen.
        Machen Sie weiter auf Ihrem Weg zeigt es eigentlich vorallem Ihre innere Haltung, und die passt irgendwie nicht zu einem Forum wo es um ehrlichen Austausch geht, wo viele mitschreiben und lesen die an den Erfahrungen von anderen interessiert sind und dazulernen möchten.
        Ich würde es begrüssen wenn sich mein Verdacht als unbegründet herausstellt, die Zeit wird es zeigen.

      • Rotkäppchen sagt:

        @Sabrina: Bevor du austeilst, bitte lesen! Katharina USA hat ihre Argumente klar dargelegt und der neuen Katharina entsprechend geantwortet, offensichtlich hast du nicht richtig gelesen was die beiden geschrieben haben. Also bitte zuerst lesen, dann urteilen, danke! (übrigens Deine Sätze zu meinem Kommentar bei ‚Gagageil‘ – die mir sehr bekannt vorkommen…)

      • Kim sagt:

        Ich bin noch wirklich nicht lange dabei, zwei Tage, um genau zu sein, aber bei derartigem Gezicke stellt es mir schon ein wenig ab. Geht es hier nicht darum, auch mal spontan seine Meinung abgeben zu dürfen? Auch als Neue(r) oder Blog-Unerfahrene(r)? Nehmt ihr den Blog so dermassen ernst, dass ihr ihn zu eurem Lebensmittelpunkt macht, oder was ist der Grund, hier so um einen Nicknamen zu kämpfen? Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, zu überprüfen, ob es schon eine Kim gibt oder nicht, ist mir auch echt egal. Wieso nimmt sich diejenige Katharina, die einzigartig bleiben will nicht einfach einen unverkennbareren Nick? KatharinaUSA z.B.? Katharinas gibts ja wie Sand am Meer. Die andere Katharina scheint es ja nicht zu stören, dass sie schon ne Namensvetterin hat. Aber jetzt bin wahrscheinlich ich dran, und werde wüst beschimpft. Nur zu. Scheint hier zum „guten Ton“ zu gehören. We’ll see.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Kim: willkommen in der Runde…:-)
        Sie können sich sicher sein, wenn es schon eine Kim gäbe die regelmässig hier schreibt, und tja, es können sich tatsächlich auch im virtuellen Raum sowas wie Bekanntschaften aufbauen, gewisse Kommentatoren gewähren Einblick in ihren Alltag, es entsteht manchmal auch sehr persönlicher Austausch usw,
        dann würde sich diese Kim ganz schnell nach einem Kommentar von Ihnen bei Ihnen melden, mit genau der Bitte den Nick doch von ihrem abzugrenzen.
        Das ist was ganz normales in der Blogwelt, und hat mit Lebensmittelpunkt gar nichts zu tun.
        Sie werden zudem, falls Sie länger mitlesen oder in alten Threads stöbern gehen, merken dass teilweise mit harten Bandagen gekämpft wird, und auch schon Dinge geschrieben worden sind die sehr verletzend sein können. Das alles spielt hier auch mit.

      • Cara Mia sagt:

        @kim: ich habe meinen Nick auch schon geändert hier, weil jemand Mühe hatte ;). Ist doch nur halb so wild. ABER: es gibt hier schon einige, die gewissen andern den Kopf abreissen könnten, und da gibt es dann Mittelchen, wie den gleichen Nick, um Probleme zu machen. Nicht ganz sauber.

        Zudem: nicht alles, was einen Frauennamen hat, ist eine Frau, und umgkehrt. Also aufgepasst mit „Zickenkrieg“. Wir hatten hier schon Männer, die haben alles übertroffen… aber lassen wir das.

        Ja, es geht ums Thema!

      • wieng ping sagt:

        @ Kim
        diese nick kommt mir bekannt vor. bist du ein thailänderin oder chinesin? (entschuldigung, du musst nicht antworten wenn du nicht willst).

      • Kim sagt:

        @wieng ping: Nein, bin Doppelbürgerin CH/D. Aber vielleicht gibt es ja noch eine Kim hier. Die Zeit wird es zeigen.

      • Markus Schneider sagt:

        Ich fände es schön, wenn dieser Nicknamen-Krieg woanders ausgetragen würde. Mir scheint tatsächlich, als ob einigen Personen hier die Selbstdarstellung wesentlich wichtiger ist, als auf Argumente einzugehen. Stattdessen sehe ich hier bloss das gegbetsmühlenartige Vortragen der eigenen Meinung sowie die pauschale und unbegründete Ablehnung fremder Meinungen. Manchmal frage ich mich echt, wie alt gewisse Leute hier eigentlich sind, und wer ihnen sowas beigebracht hat – ihre Mama war’s hoffentlich nicht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Markus Schneider: warten Sie’s ab, sobald Ihr eigener Nick gekapert wird, oder der zweite MS sich weigert sich von Ihnen abzugrenzen und Sie zu einer Abgrenzung zwingt, wenn Sie nicht wollen dass Sie auf posts oder ehemalige Äusserungen angesprochen werden, welche aber von Ihrem Nachahmer verfasst worden sind, (und Sie dann jedesmal erkären dürfen, „das hab nicht ich gesagt“) dann werden Sie erkennen, dass Kriege eben dort stattfinden wo eine Partei damit beginnt…, bloss, ich denke eigentlich nicht, dass Sie im Zielfeld stehen, also beliefern Sie uns mit nicht-gebetsmühlenartigen Vorträgen und ohne Ablehnung…;-)

    • Herr Vorragend sagt:

      nummer 4 mit dem proviant ist hervorragend!

  • Daniela sagt:

    Zwischen 17:00 und 18:30 Uhr ist am Hauptbahnhof in Zürich ein unglaubliches Chaos. Man wird angerempelt, rempelt unfreiwillig selber, weil man keinen Platz hat durchzukommen. Dazwischen stehen Menschen mit Kinderwagen, Krücken, kichernde Teeniegruppen, plötzlich stehenbleibende Personen, plötzlich sich umdrehende Personen.

    Dann gibts noch den grossen Aschenbecher-Treffpunkt vor der Treppe/Rolltreppe zu den S-Bahnen. warum die SBB diesen nicht schon lange verschoben hat, ist mir total unverständlich. Direkt vor der Treppe ist noch der Bankomat und die Schlange, die davor steht.

    Es gibt kein durchkommen, weder für Leute mit Gehbehinderungen, noch für Kinderwagen oder Gepäcklose. Also nicht klagen, es sitzen alle im gleichen Boot.

    Die Frage die bleibt, haben wir nicht genug Menschen in der Schweiz? Wäre es nicht schön ein bisschen mehr Platz für alle und damit auch mehr Toleranz zu haben?

  • Stefan W sagt:

    Offengesagt fühle ich mich auch nie so richtig willkomen, wenn ich mich zur Stosszeit in ein volles Gefährt dränge. Auch ganz ohne Baby und Kinderwagen. Ist Zürich somit auch Stefan-feindlich?

  • Katharina sagt:

    Also, ich kann den Artikle irgendwie nicht ernst nehmen. Es erscheint einfach zu stark wie ein rehash saemtlicher Diskussionen auf dieser Platform.

    Zuerich soll gemaess dem Artikel eine battlezone sein?
    wenn’s mit dem grossstadt image nicht klappt, dann halt vielleicht als Ikone der Videogames?

  • remo sagt:

    Wären alle soche Super-Mamis mit viel Verständnis und noch mehr Verstand,müssten wir echt nicht darüber diskutieren.

  • Kimmi sagt:

    Als glückliche Mama kleiner Kinder kann ich versichern, dass es zwar die von Frau Deprez beschriebenen Situationen durchaus gibt in Zürich, aber meist erhalte ich uneingeschränkt Hilfe, wenn ich sie benötige. Auch Stillen in der Öffentlichkeit sollte niemanden mehr stören, die Mehrheit der Stillmütter macht das so diskret, dass man schon mehr als genau hinschauen muss, um den Vorgang als Stillen zu erkennen. Wickeltische hat jedes Kaufhaus und die Mehrheit der Cafés/Restaurants. Die ohne Wickelecke kennt man schnell und meidet sie einfach.

    Die Autorin schreibt:“Man stellt sich also hin und wird dann aus Versehen von jemandem in den Bauch geboxt.“
    Mhm… aus Versehen, das ist der springende Punkt. Der Bauch ist halt echt im Weg, das weiss jede Frau, die schon hochschwanger war, und da kann ein Boxer schon mal passieren, schadet dem Baby normalerweise auch nicht, liegt geschützt da drin im Bauch. Aber ich kann auch verstehen, wenn man niemanden gezielt bitten möchte, von seinem Sitzplatz aufzustehen. Ich frage auch, ob da noch frei ist, wenn mal wieder ein Fahrgast den Sitz für seine Tasche belegt, aber jemanden aufzuscheuchen, braucht schon Mut.

    Die Zeit ohne Kinder und ohne Babybauch ist sicher unkomplizierter und man muss fürs Familienglück halt auch Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen und auf Dinge verzichten, die vorher ganz normal waren. An Durchschlafen, Ausgehen-wann-man-will, etc. etc. verzichtet man ja auch und erwartet nicht, dass alles so ist wie ohne Kinder. Aber dennoch: Hilfe und ein Miteinander sollten sicher wieder zu unseren Grundwerten gehören, egal ob es um Schwangere, Mütter, Gebrechliche, Randständige, Behinderte, Alte oder sonst Hilfsbedürftige geht.

  • Andrea Mordasini sagt:

    „(Still)-Kinder, Eltern und Kinderwagen im ÖV und in Restaurants – mit ein wenig gutem Willen und Einsatz von allen Seiten hats Platz für alle und alles!“

    Ich bin Mami zweier Kleinkinder im Alter von 3.5 und zwei Jahren und enttäuscht über die vielen negativen, kinder- und familienunfreundlichen Kommentare einiger Leser und leider auch Leserinnen in anderen Blogs und Onlinemedien (Tagesanzeiger, 20minuten, Mamablog,…) zu diesem und ähnlichen Themen. Wo bitte bleibt da der nötige Anstand und Respekt? Bei einigen Beiträgen, viele natürlich anonym oder unter Pseudonym, lässt die Ausdrucksweise und die Wortwahl sehr zu wünschen übrig. Einfach beschämend, dass es Menschen gibt, welche Kinder als „(Sau)-Gofen“ bezeichnen, sie mit Hunden und Rauchern gleichsetzen und sie am besten gleich alle aus den Restaurants und dem öffentlichen Verkehr verbannen wollen! Andere wiederum sprechen von „säugen“ statt stillen beziehungsweise von „werfen“ statt gebären. Also bitte! Solche Aussagen zeugen von sehr wenig Intelligenz und Rücksicht! Beim Lesen dieser Blogbeiträge frage ich mich als Mutter schon, wohin uns diese Familien- und Kinderfeindlichkeit noch führen wird und was es sich mit unserer scheinbar so modernen und fortschrittlichen Gesellschaft noch auf sich hat. In was für einem verknorzten und verklemmten Zeitalter leben wir denn eigentlich, wenn Kinderwagen, Kinder, deren Eltern und (öffentliches) Stillen als Störfaktor gelten und empfunden werden? Leider sind es nicht immer nur die (gewollt) Kinderlosen und stressgeplagten Pendler und Fahrgäste, die sich über Kinder(wagen) im öffentlichen Leben/Verkehr aufregen, sondern vermehrt leider auch selber Mütter (ehemaliger) kleiner Kinder im Kinderwagen/Buggy. Im Gespräch mit einer Mutter zweier Kleinkinder (eins davon übrigens im Kinderwagen!) meinte diese tatsächlich allen Ernstes, es nerve sie, dass so viele Mütter immer ausgerechnet im Abendverkehr den ÖV benützen müssten, die sollten doch lieber das Auto nehmen. Ich fahre nun mal nicht Auto und habe auch nicht vor, diesbezüglich etwas zu ändern. Verkehrte Welt – nicht wahr ? Eigentlich verstehe ich die ganze Polemik und die leidigen Diskussionen um Kinderwagen und Kinder im öffentlichen Raum nicht. Nach gut drei Jahren ist jedes Kleinkind dem Kinderwagen bzw. dem Buggy entwachsen und die „Karossen“ können auf den Estrich verbannt werden. Wo also liegt das Problem?

    Ähnlich verhält es sich übrigens mit dem (öffentlichen) Stillen. Dass man über so etwas Natürliches, Selbstverständliches und Normales wie das Stillen überhaupt diskutieren muss, kann ich ganz und gar nicht verstehen! Solange sich die Mutter gesund und ausgewogen ernährt und möglichst auf Nikotin, Alkohol und blähende Speisen verzichtet, ist Stillen das gesündeste und beste für ein Kleinkind. Was bitte ist an einem stillenden, also ESSENDEN Baby/Kleinkind schon so schlimm, dass man sich darüber aufregen kann? Es tut ja nichts anderes als was wir Erwachsene auch tun, es isst, und dies ab und zu wie wir auch auswärts. Auch ich habe meine beiden Kinder in den ersten Lebensmonaten voll gestillt, auch öffentlich und dabei nie Probleme gehabt. Ich wurde in dieser Zeit weder blöd angeglotzt noch hässig angemotzt oder gar des Lokals verwiesen (das hätte ich mich mir auch nicht bieten lassen!). Nein, im Gegenteil, man liess uns stets in Ruhe. Damit meine Kinder beim Trinken nicht zu stark abgelenkt waren, habe ich meistens etwas abseits vom Trubel und diskret gestillt. So waren weder meine Kinder noch Drittpersonen gestört. Stillen ist doch nichts Anrüchiges, Kriminelles oder Verbotenes! Mir sind ehrlich gesagt zehn Stillkinder in einem Restaurant oder wo auch immer 100 Mal lieber als ein einziger schmatzender, rülpsender, rumpöbelnder, besoffener Zechpreller! Zudem habe ich noch nie eine Mutter gesehen, welche total provokativ mit völlig entblösster Brust gestillt hat. Auch ohne Nuscheli und Stillshirt sieht man ja vor lauter Babykopf den Busen gar nicht – wozu denn das Geschrei? Da sieht man auf Plakatwerbung, in Modekatalogen und Filmen viel mehr Busen und nackte Haut, da wird ja auch nicht so ein Tamtam gemacht… Mütter, die sich genieren in der Öffentlichkeit zu stillen, tun dies eben ausschliesslich zu Hause oder geben ihren Kindern auswärts die vorgängig abgepumpte Muttermilch im Fläschchen. Den Motzern, welche sich tatsächlich ab einem friedlich stillenden Baby stören, rate ich, einfach weg- statt hinzusehen oder am besten gleich zu Hause zu bleiben ;-). Somit wäre auch das „Stillthema“ vom Tisch 

    Dass man über solche Themen überhaupt streiten und diskutieren muss, ist armselig und eigentlich sehr traurig! Ich ärgere mich ja umgekehrt auch nicht mehr allzu sehr über die motzenden Fahrgäste, die nörgelnden Restaurantbesucher, die an Randzeiten einkaufenden Rentner und die bewegungsfaulen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, welche statt der (Roll)-Treppe den Lift benützen, falls vorhanden. Ja, es gibt sie tatsächlich noch, die Läden in der Innenstadt, welche über noch keine Aufzüge verfügen und so in erster Linie RollstuhlfahrerInnen und KinderwagenschieberInnen das Leben unnötig schwer machen. So mache ich das Beste aus diesen Situationen und ziehe meine Konsequenzen. Das heisst, ich boykottiere halt diese rollstuhl- und kinderwagenunfreundlichen Geschäfte. Diese besuche ich, wenn überhaupt nur ohne Kids und Kinderwagen ;-). Statt mich zu nerven, brauche ich meine Energie um meine Rasselbande durch liebevolle, aber konsequente und etwas strenge Erziehung durchs Leben zu begleiten 😉

    ÖV, Restaurants, Geschäfte und Lifte stehen schliesslich allen zur Verfügung und nicht bloss bestimmten Zielgruppen zu gewissen Zeiten. Es soll jeder dann einkaufen, einen Lift oder den ÖV benützen, wenn es ihm am besten passt. Ich bin allerding froh, muss ich meine Einkäufe nicht mehr in der kurzen Mittagspause bzw. abends nach Arbeitsschluss hastig erledigen, sondern kann dies nun vor- oder nachmittags erledigen. Bin ich jedoch ausnahmsweise mal ohne Kinder unterwegs, so nehme ich meistens die Rolltreppe und lasse den Fahrstuhl denen frei, die dringender darauf angewiesen sind: Rollstuhlfahrer, ältere, gebrechliche, gehbehinderte Personen, Menschen mit sonstigen Beschwerden und Schwangere. Diese Werte gebe ich den Kindern bereits heute mit, auch im ÖV: bei genügend freien Plätzen dürfen die Kinder sitzen. Sonst wird von Anfang an gestanden bzw. der Platz einer betagten, gebrechlichen, gehbehindeten „vollbepackten“ oder schwangeren Person angeboten.

    Ich bin sehr oft und gerne mit den Kindern unterwegs. Da ich nicht mobil bin, benutze ich rege den ÖV (Tram, Bus, Zug). Bis jetzt habe ich (fast) noch nie schlechte Erfahrungen gemacht, im Gegenteil. Zum Glück wird mir meistens auch unaufgefordert, beim Ein- und Aussteigen Hilfe angeboten (auch im Stossverkehr!). Seit in Bern vor kurzem endlich die alten Trams mit den hohen Stufen durch moderne Niederflurtrams ausgewechselt wurden, ist das Ein- und Aussteigen überhaupt kein Problem mehr. Ansonsten frage ich anständig, ob man mir behilflich sein kann. Ich gehe schliesslich nicht davon aus, dass ersichtlich ist, dass ich gerade in diesem Moment Hilfe benötige. Man muss halt auch über seinen Schatten springen können und selber um Hilfe bitten – ist doch nicht so schwer! Am mühsamsten und lästigsten ist es, wenn die Fahrgäste mit Sack und Pack zu nahe bei den Türen und/oder ausgerechnet in den speziell gekennzeichneten und für Rollstühle und Kinderwagen „reservierten“ Nischen stehen. Doch auch da hilft meistens ein freundliches „Entschuldigung“ und mir wird Platz gemacht 😉 Ich weiss nicht, ob Bern diesbezüglich kinderfreundlicher ist als andere Städte wie zum Beispiel Zürich oder Basel. Ich habe keine Vergleichsmöglichkeit. Vielleicht liegts bloss auch einfach an meiner netten, freundlichen, aufgeschlossenen und ebenfalls hilfsbereiten Art und/oder am Charme meiner „Jungschar“, dass uns so gerne geholfen wird. Es kommt meiner Meinung sehr auf die Ausstrahlung an. Freundlich gesinnten Menschen hilft man eher und lieber als griesgrämigen, launischen und mürrischen. Zudem filtere und speichere ich in erster Linie die positiven und schönen Erlebnisse. Die negativen versuche ich schon gar nicht an mich ranzulassen beziehungsweise verdränge ich. Da schalte ich auf Durchzug, nach dem Motto „Airolo – Göschenen, links rein, rechts raus“ – und das häufig mit Erfolg ;-). Sonst kontere ich ausnahmsweise mal mit einem schlagfertigen statt provokanten Spruch und schlage so die Motzer mit ihren eigenen Waffen ;-). Um die schlechten Erlebnisse aufzuzählen, würden ein paar Zeilen reichen, bei den guten bräuchte es schon einen ganzen Buchband…;-) Nicht selten entwickeln sich sogar nette Gespräche. Als offene Person bin ich solchen Unterhaltungen nicht abgeneigt. Potentiellen Nörglern nehme ich von Anfang an den Wind aus den Segeln, in dem ich die Situation zu entschärfen versuche. So sage ich zu meinem dreijährigen Sohn: „Komm ein wenig zur Seite, sonst werden die anderen eventuell wütend, weil sie nicht durchkommen.“ Nicht selten erhalte ich dann zur Antwort: „Nein, nein, der Kleine steht doch nicht im Weg, ist schon ok.“ Sind die Kinder zum Beispiel in einem Geschäft quengelig und laut, so ermahne ich sie beispielsweise folgendermassen: „Hei, nicht so laut, da kriegen die Leute ja Ohrenweh“ und entschuldige mich rasch für den Lärm. Auch hier sind die Reaktionen meistens erfreulich. Während mir die einen ein aufmunterndes Lachen schenken, erwidern andere wiederum, dass Kinderlärm doch nicht störend sei und dazugehört ;-). Die wenigen, die einem Elternteil mit Kinderwagen beim Ein-/Aussteigen die Hilfe verweigern, indem sie den Blick senken, sich wegdrehen, zu einer anderen Türe wechseln oder gar ein vermeintliches Rückenleiden vortäuschen (Personen mit wirklichen Beschwerden sind natürlich ausgeschlossen!), sollen sich einfach bewusst sein, dass auch sie älter und gebrechlicher werden und irgendwann, mit Rollator oder Gehstock „bewaffnet“, auf fremde Hilfe angewiesen sein werden. Die zukünftigen Helfer werden übrigens die jetzigen Kinderwagenpiloten und zukünftigen Rentenzahler sein…

    Zudem habe ich weder einen SUV noch einen Offroader, sondern einer der schmalsten Kinderwagen überhaupt oder bin mit dem Buggy oder Tragetuch bzw. Tragehilfe unterwegs ;-). Freiwillig und zur blossen Freude zwängt sich jedoch niemand mit Kinderwagen, Kind und Kegel morgens und/oder abends in ein bereits vollgepferchtes Transportmittel, ich spreche schliesslich aus Erfahrung ;-). Auch ich ziehe ein ruhiges, halbleeres Tram einem überfüllten, lärmigen und stickigen vor, schon nur aus Rücksicht auf meine Kinder! Manchmal gehts halt einfach nicht anders. Ausserdem gibt es nun mal Mütter, die Teilzeit auswärts arbeiten und ihre Kinder morgens zuerst in die Kita bzw. zur Tagesmutter und abends von dort wieder abholen und eventuell noch einkaufen müssen. Auch richte ich mein Freizeit- und Alltagsprogramm mit den Kleinen nicht zwingend nach dem Stossverkehr, so käme ich ja wortwörtlich nirgends hin. Platz hat es für alle und alles – es braucht einfach ein wenig guter Wille und Einsatz von allen Seiten. Und je nach Situation, Witterung und Zeit gehe ich auch mal zu Fuss oder lasse ein bereits volles Verkehrsmittel aus und nehme dafür das nächste. Gerade zu Stosszeiten fahren diese ja sehr regelmässig alle 3 bis 5 Minuten.

    Auch in Restaurants sind die Erlebnisse mehr oder weniger erfreulich. Noch nie musste ich den Kinderwagen draussen lassen, noch nie wurden wir eines Lokals verwiesen, auch damals nicht, als ich noch voll stillte. Am liebsten bevorzuge ich kinder- und familienfreundliche Lokale wie die Coop- Migros-, Manor- und Ikea-Restaurants, wo Kinder und deren Eltern herzlich willkommen sind und sich niemand über Kinderlärm und verschüttete Getränke aufregen muss. Doch nach über drei Jahren kenne ich diese mittlerweilen in- und auswendig und habe auch mal Lust auf was anderes. So kehre ich eben hin und wieder mit den Kindern auch in trendigere Lokale ein. Solange sich die Kids dabei wohl fühlen und niemanden gross stören, sehe ich kein Problem dabei. Und sollte es doch mal enger sein als gedacht, so lasse ich den Kinderwagen bzw. den Buggy auch mal draussen – natürlich nur dann, wenn es die Witterung zulässt und ich das Gefährt im Überblick habe. Meine Kinder sind übrigens weder immer ruhig noch brav, sondern, wie es sich für „normale“ und gesund entwickelte Kinder gehört laut, wild und neugierig und mit 3,5 und zwei Jahren mitten in der berühmt-berüchtigten Trotz- und Zwängphase… ;-).

    Dass ich sie nicht gerade in Fünfstern-Schickimickilokale, verrauchte und enge Bars, ohrenbetäubend laute Konzerte, an die Streetparade, ins Kino schleppe oder an sonst jede „Hundsverlochete“ mitschleppe, versteht sich von selbst. Soviel zum Thema „gesunder Menschenverstand“… Ab und zu muss man eben zu Gunsten der Kleinen auch auf das eine oder andere verzichten bzw. frühzeitig einen Babysitter organisieren. Überhaupt ist eine Mischung aus guter Organisation und Improvisationsgeschick die halbe Miete als Mutter… Ja, heutzutage muss man eben flexibel sein, in allen Belangen ! Es bereitet mir übrigens keine Mühe, meinen Kindern zuliebe auf den einen oder anderen Anlass zu verzichten, im Gegenteil! Dafür erlebe ich mit ihnen andere wunderschöne und unvergessliche Momente, welche mir sonst als Kinderlose verborgen bleiben würden. Es käme mir allerdings nie in den Sinn, wegen anderen auf irgendwelche Aktivitäten und Ausflüge mit meinen Kindern zusammen zu verzichten!

    Von Kinderwagen- bzw. Kinder- und Stillverboten halte ich persönlich überhaupt nichts! Diese sind eine Frechheit und ein Schlag ins Gesicht verantwortungsbewusster Eltern. Verbote jeglicher Art sind kontraproduktiv und provozierend. Sie schüren bloss unnötigen Zorn und Ärger. Als Mutter lasse ich mich nicht bevormunden, sondern entscheide noch immer selber, was, wann, wie und ob ich mit meinen Kids zusammen unternehme. Wegen einigen Motzern verschanze ich mich mit meinen Kindern doch nicht zu Hause, das wärs ja noch! Mütter haben, zumal sie in der Regel die grösste und meiste Zeit mit ihrem Nachwuchs zusammen verbringen erst recht ein Anrecht auf soziale Kontakte – auch ausserhalb der eigenen vier Wände!

    Über jene, die sich tatsächlich ab einem unschuldigen Kleinkind im Bus oder Restaurant ärgern, kann ich nur traurig und enttäuscht den Kopf schütteln. Ihnen rate ich, am besten gleich zu Hause zu bleiben oder zu Fuss bzw. mit dem Fahrrad zu gehen. Im ÖV sollten sie sich gleich von Anfang die Stöpsel ihres Ipods in die Ohren schieben und dazu noch die Augen schliessen. Denn so sehen und hören sie weder schreiende, weinende, quengelnde oder lachende Kinder – so einfach geht das ! Babies und Kleinkinder schreien nicht „einfach so“, und schon gar nicht um unbeteiligte Drittpersonen zu nerven. Sie schreien und lachen weil dies im ersten Lebensjahr die einzige Kommunikationsmöglichkeit ist, weil sie also noch nicht (gut verständlich) sprechen können – weil ihnen nicht wohl ist, sie Schmerzen, Hunger, Durst, Angst – oder auch Freude haben. Die Nörgler sollten sich bewusst sein, dass auch sie mal (laute) Kinder waren und nicht als wohlerzogene, ruhige und bereits „stubenreine“ Erwachsene zur Welt gekommen sind und die heutigen Kinder einst ihre AHV mitfinanzieren… Wenn andere (fremde) Kinder im Restaurant oder im ÖV zwängen und toben, dann rolle ich weder genervt die Augen noch schüttle ich verächtlich den Kopf oder schnalze verärgert mit der Zunge. Es gibt weder böse Blicke noch hässige Kommentare, wieso denn auch? In so einem Moment denke ich höchstens erleichtert: „Zum Glück sind es ausnahmsweise nicht meine!… :-D!“

    Ich sage selbst als Mutter zweier Kleinkinder, dass es weit Prickelnderes und Angenehmeres gibt als dauernd zwängende und schreiende Kinder im Restaurant, ÖV, Geschäft oder gar im Flugzeug. Doch erstes ist es für den betroffenen Elternteil kein Leichtes in einer solchen Situation seinen trotzenden Nachwuchs zu besänftigen und gleichzeitig den giftigen Blicken und hässigen Kommentaren unbeteiligter Drittpersonen ruhig standzuhalten.

    Es muss niemand Kinder haben, der nicht will, bloss einfach akzeptieren, dass es Menschen mit Kinderwunsch gibt und sich diese für Kinder entschieden haben. Ich respektiere schliesslich auch, dass andere keinen Nachwuchs möchten – das ist auch gut so! Kinder sind jedoch unsere Zukunft, die Gäste und Kunden von morgen, sie gehören zu uns und in unseren Alltag, sie bereichern unser Leben und beleben unsere Gesellschaft! Sie lassen sich nicht einfach „wegzappen“, bloss weil sie jemandem nicht in den Kram passen.

    Leben und leben lassen, dann kommts schon gut ! Mit zusätzlich etwas mehr Anstand, Rücksicht, Respekt und Toleranz auf Seiten der Kinderlosen UND der Eltern – etwas mehr Mit- und Füreinander statt Gegeneinander steht einem entspannten, friedlichen und harmonischen Zusammenleben mit und ohne Kinder überhaupt nichts (mehr) im Weg!

    Andrea Mordasini

    • Auguste sagt:

      hmm…, alle achtung – dicke post.

    • macho sagt:

      Es ist eine Zwickmühle, ich liebe Kinder, mach regelmässig den Babysitter für Mütter aus meinem Wohnblock und bin alles andere als Intolerant und Bünzlig. Aber wenn ich im Bus bin, nervt ein schreiendes Baby einfach ungemein. Es kann nicht dafür, die Mutter auch nicht, aber es nervt trotzdem. Ich lass meinen Frust aber nie an den Müttern und Vätern aus, dass wäre ungerecht. Ich helfe auch immer beim Buggy rein und raustragen, wenn es eine scheue Frau ist, dann biete ich die Hilfe auch an. Es gibt aber auch Tage, da bin ich müde und schlecht gelaunt, da bleib ich halt sitzen wenn ich nicht gerade der einzige bin, der helfen könnte. In solchen Situationen komme ich euch Müttern vielleicht unfreundlich vor, aber das ist halt nur eine Momentaufnahme. Mit gegenseitigem Respekt und Rücksicht ist der Alltag für beide Parteien sehr gut zu bewältigen.

      • Kathy sagt:

        Schön gesagt Andrea!

        Aber.. du schreibst wir leben in einer „scheinbar so modernen und fortschrittlichen Gesellschaft „, selber aber bist Du aber anscheinend noch nicht angekommen. Oder wie bitte soll man diese Aussage verstehen „negativen, kinder- und familienunfreundlichen Kommentare einiger Leser und leider auch Leserinnen“? Leider auch Leserinnen? Von Männern ist es ja nicht anders zu erwarten?

      • macho sagt:

        Kathy, heiraten? Du bist Bombe! 🙂

    • Sabine Peter sagt:

      Frau Mordasini, viel mehr Menschen würden Ihre Botschaft lesen, hätte sie eine erträgliche Länge.

    • Cara Mia sagt:

      Zu lang, nicht gelesen, aber: c’est le ton qui fait la musique.

      • brigitte sagt:

        Liebe Andrea Mordasini
        Sie sind die Urmutter der Nation und Ihre Kinder sind absolut einzigartig. Sie machen ALLES super richtig und haben ja so eine freundliche Art (Ihre Worte).
        Wie kann man nur soviele Zeilen Eigenlob von sich geben und vollkommen davon überzeugt sein???

    • Herr Vorragend sagt:

      sie haben aber ausdauer. war’s langweilig im mami urlaub? bis zu den begrifflichkeiten kam ich und das verwenden dieser wörter widerspiegelt nicht mangelnde intelligenz, sondern beinhaltet ein werturteil. fassen sie sich damit ab.

  • Freddy sagt:

    Auch ich kann das nicht bestätigen,was hier steht. Ich hatte das Problem nie. Eines muss man jedoch schon beachten. Zürich ist hektisch, besonders in der Rush hour. Viele müssen eiligst wo hin und haben keine Geduld für Kinder. Auch sind Kaffees oft zu eng und nicht auf Kinder ausgerichtet. Das hat mit ökonomischen Sachen zu tun. Ich bekomme jedoch oft Hilfe und freundliches Lächeln usw. für mich ganz i.O. Rechtlich sieht es natürlich heute schon anders aus. Wenn ich da jemandem aus dem Tram helfe und der Kinderwagen donnert runter und das Kind wird verletzt, dann sind das rechtlich wie auch emotional ganz schwierige Situationen. Eigentlich ist jeder wirklich doof und geht ein sehr hohes rechtliches Risiko ein, wenn er hier Hilfe anbietet. Man müsste ja wie in Amerika, einen Disclaimer verfassen. So zusagen: Die Mutter übergibt das Kind hier auf eigene Gefahr in die Hände eines ihr unbekannten, nicht ausgebildeten Menschen, der für die folgen seiner Hilfe nicht verantwortlich gemacht werden kann. Trotz der Gefahren, helfen die Leute ja immer noch gerne und oft. Aber eben, vor allem, wenn man sie ganz nett bittet.

  • San sagt:

    Wir hatten nie je Probleme mit Kindern in Zürich, weder im ÖV noch in einem Restaurant. Wer die Mitmenschen mit Anstand und Respekt behandelt, der wird selber so behandelt.

    Natürlich haben wir es unterlassen, mit diesen Offroader-Kinderwagen in der Rush-Hour unterwegs zu sein. Ein Gebot des Anstandes. Liess es sich nicht vermeiden, mit den Kindern zur Rush-Hour unterwegs zu sein, haben wir sie selbstverständlich getragen.

    Wer sich auch adäquat um die Kinder während der Reise kümmert, z.B. ihnen eine Geschichte erzählt oder die Gegend erklärt, oder mit ihnen vor der Reise Sport treibt, dessen Kinder toben und randalieren auch nicht im Zug/Bus/Tram. Wir haben oft für unsere (im Zug/in der Stadt) braven und freundlichen Kinder Lob (resp. die Kinder kleine Geschenke) erhalten.

    Conslusio: Offenbar benehmen sich viele Mütter ganz schön daneben, sodass man als anständige, rücksichtsvolle und gepflegte Mutter für ein eigentlich selbstverständliches Verhalten Lob kriegt…

    • Wanja Rotenberger sagt:

      Danke San für Ihren Kommentar! Ich bin voll und ganz Ihrer Meinung. Anpassung ist gefragt! Anscheinend haben viele Mütter das Gefühl, kaum haben Sie ein Kind zur Welt gebracht, müsste sich diese Ihnen zu 100% anpassen. So ist es halt einfach nicht.

      • Cara Mia sagt:

        Ich frage mich manchmal bei manchen Frauen so um die dreissig, was da falsch lief… auch im Beruf… total verwöhnt, anspruchsvoll. Wie früher die Männer. Hm.

  • Beat sagt:

    Zum Artikel:
    Die Dame scheint ausschliesslich schlechte Erfahrungen gemacht zu haben, sonst wäre sie nicht so verbittert. Ich hoffe, sie macht bald positive Erfahrungen, denn die gibt es da draussen mit Sicherheit. Mütter, die ich kenne, relativieren derartige Horrorberichte. Aber egoistische Menschen und Rüpel gibt es nun mal. Das hat mit Zürich nichts zu tun. Ich helfe gerne, wenn ich Frauen beim Einsteigen mit Kinderwagen sehe, mache mir auch keine Sorgen um schmutzige Finger, dafür gibt es in Zürich genügend Brunnen an jeder Ecke. Auch stillende Mütter gehören zu unserer modernen Gesellschaft dazu. Wollen wir hoffen, dass wir nicht wieder zurückehren zur Zeit, als Väter bei der Geburt aus dem Kreisssaal verbannt wurden, als Stillen in der Öffentlichkeit als verwerflich galt (Stillen generell), als berufstätige Mütter einer ausgegrenzten Minderheit angehörten.
    @Christian und Auguste:
    Habe mir alle Kommentare durchgelesen und muss sagen: arme Gesellschaft. Da gibt es doch tatsächlich Männer wie Auguste und Christian, die meinen, mit purem Zynismus die Welt umkrempeln zu müssen. Wo bleiben eure sachlichen Argumente. Zynismus hat noch niemandem geholfen.
    Und als Mann und wohl gemerkt Rücksicht nehmender Raucher schäme ich mich, zu eurer Gattung zu gehören.
    Dank an alle hier, die mein Weltbild wieder gerade rücken und mir beweisen, dass die Welt noch in Ordnung ist, auch in Zürich.

    • Auguste sagt:

      hmm…, „ironie geht nie!“ – ich weiss das ja eigentlich – aber irgendwas in mir kann’s einfach nicht lassen. mir scheint ich bin ein unverbesserlicher webclown.

    • Kimmi sagt:

      Die Welt ist tatsächlich noch in Ordnung, mal echt abgesehen von krassen Einzelbeispielen. Der in den Medien immer wieder gepriesene neue Babyboom zeigt es doch. Die Gesellschaft will und braucht Kinder. Leider gibt es halt Übermütter und Kampfemanzen, die schnell mit allen Müttern in einen Topf geworfen werden.
      Dass Artikel wie dieser zu Kommentaren provozieren, die polemisieren, ist auch klar. Man muss das wohl am besten mit einem Schmunzeln lesen. In drei Wochen gibt es mit Sicherheit einen ähnlichen Beitrag und wieder regen sich alle auf.

      • Molier sagt:

        Ich stelle aber fest, dass es die Mütter mit Kinderwagen sind welche meinen, alle Rechte zu haben!
        Sie, und nicht die anderen, nehmen keine Rücksicht. Diese Mütter haben das Gefühl, jetzt kommen wir, schert euch alle weg. Heutige Mütter wollen vom „Staat (Gesellschaft)“ subventioniert (finanziell unterstützt) werden für ihr Muttersein und dazu wollen sie auch noch Vorrechte haben. Mit der Erziehung könnten Sie es auch besser machen. Warum schreien die heutigen Kinder andauernd und werden von den Mütter nicht gehindert?
        Vielleicht, wenn sich Mütter etwas bescheideren gäben und selbst für ihre Kinder sorgen würen, wäre die Gesellschaft ihnen gegenüber auch anders Gesinnt. Und übrigens, dass die Kinder de Altersrente der Alten zahlen ist auch ein Märchen! Die „Alten“ haben längst ihre Altersrente selber hinterlegt. Und das muss auch noch gesagt werden, die Alten kosten dem Staat viel weniger als Kinder.

  • Gion Saram sagt:

    Nur so zur Erweiterung der Diskussion, im ach so kinderfreundlichen Italien, werden in den meisten städtischen Bussen Kinderwagen nur zusammengeklappt mitgenommen. Die 25 Kilo Monster die bei uns durch die Stadt geschoben werden sind in Italien nur sehr selten anzutreffen und im OeV sehr ungern gesehen. Ich selber habe es immer vorgezogen meine Kinder auf den Armen oder auf den Schultern im OeV mitzutragen anstatt zusätzlich zum 10 Kilo Kind, noch 25 Kilo Plastik und Alustangen durch die Stadt zu bugsieren. Interessanterweise haben meine Kinder es immer viel mehr genossen von Papi getragen zu werden als im Kinderwagen auf Auspuffhöhe geschoben zu werden.

    Und ich habe mir dank dem Babystemmen das Gewichtheben im Fitnessstudio ersparen können. Darum Männer, echte Kerle tragen ihre Kinder!

  • Aleksandra sagt:

    das alles habe ich mich auch schon gefragt, denn ich erlebe es jeden tag genau so!

  • Sibelius sagt:

    Die Schweiz generell ist nicht so kinderfreundlich. Schwierig zu sagen, ob es in Zürich anders ist. Die oben erwähnten Aussagen beziehen sich ja vor allem auf den öffentlichen Verkehr, und den benützen in dieser Stadt halt unglaublich viele Leute zur gleichen Zeit. Klar, dass es da zu Reibereien kommt.

    Wir wohnen seit ein paar Jahren in Finnland und erleben hier, was kinderfreundlich heisst. Hier haben die Kinder eine ganz andere Bedeutung, und ein grosser Teil des staatlichen Budgets fliesst in Kinderkrippen und Ausbildung. Kinder sind nirgends unerwünscht und gehören überall dazu, auch beim lautesten Geschrei scheint sich niemand zu stören. Sie sind hier nicht laute Geschöpfe, die überall nur nerven, sondern gelten als Wertvollste der Gesellschaft.

    Und es sind eben v.a. die kleinen Dinge, die den Unterschied ausmachen: Unzählige Kinderstühle in den Restaurants, dazu immer Kindermenus und meist eine Spielecke. Spielwägen in den Zügen. Viele Spielplätze von hervorragender Qualität. Ob Laden, Restaurant, Nachbarn oder Kondukteur: Jeder hat Freude an den Knöpfen. Unter diesen Bedingungen können sich die Kinder auch besser beschäftigen und machen auch weniger Probleme.

    Natürlich hat das Ganze (Schule, Krippen und Spielplätze) auch seinen Preis, die Steuern sind extrem hoch (auch für mich). Als kinderloses, gesundes und gutverdienendes Paar möchte ich hier nicht meine Steuern bezahlen.

    • remo sagt:

      „Als kinderloses, gesundes und gutverdienendes Paar möchte ich hier nicht meine Steuern bezahlen.“ Das sagen sie einfach so daher,nachdem sie etliche Vorteile aufgezählt haben von denen sie auch dank den kinderlosen Paaren profitieren.Ich glaub mich knutscht ein Elch!

      • Sibelius sagt:

        In unserem Fall istt die Rechnung wohl fair, wir zahlen viel und bekommen auch etwas. Aber mein letzter Satz sollte es auf den Punkt bringen: Die hohen Steuern, aber auch hohen Dienstleistungen des Staats, schaffen einen sozialen Ausgleich (und auch den der Geschlechter!). Ob einem das passt oder nicht, ist schon fast Glaubenssache.

      • Georg sagt:

        Mag seltsam sein, aber gewisse Leute können sich auch in die Lage anderer versetzen. Was Stefan sagt stimmt und wenn er diesen Nachteil nicht selbst erwähnt hätte, hätte ich mich fast dazu genötigt gefühlt. 😉

      • Georg sagt:

        Und mit Stefan meine ich Sibelius…

      • Auguste sagt:

        hmm…, schlechtes kraut erwischt, schorsch?

      • Georg sagt:

        @Auguste
        Nö, im WK würde sich dieses Problem aber auch ganz sicher nicht ergeben…;-)

  • mama mia papa holzkopf sagt:

    sorry ich schäme mich als Betroffener für diese Frau, zutiefst und mir wird echt schlecht, wenn ich sowas gesellschaftsfeindliches lese

  • Martina sagt:

    Ganz ehrlich? Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass der Mamablog sich langsam totschreibt… Immer und immer wieder die ewig gleichen Argumente und Gegenargumente… Was ist denn bitte sehr der Unterschied zwischen dieser Carte Blanche und der von letzter Woche? Wo bleiben die konstruktiven, spannenden Artikel, bei deren Lektüre und Diskussion man/frau das Gefühl hat, etwas gelernt zu haben?

  • Nicole sagt:

    Ich lebe mit 2 kleinen Kindern in Zürich und habe noch nie erlebt, dass ich Tram oder Bus abfahren lassen musste weil mir niemand half! Es kam sogar vor dass der Busfahrer extra ausgestiegen ist… Allerdings muss ich anfügen dass es mit den neuen Kinderwagen meistens auch möglich ist, alleine einzusteigen!! Man fährt ja sonst auch manchmal ein paar Treppen hinab oder hinauf… Mütter, die darauf warten, gefragt zu werden, ob sie Hilfe brauchen, sollten vielleicht mal umdenken, und von sich aus Hilfe suchen, am besten noch bevor der Bus schon dasteht!!!
    Kinder zu haben ist kein Grund, überheblich zu werden… und mit der richtigen Einstellung hat man auch in (dem ach so arroganten) Zürich KEINE Probleme Kinder gross zu ziehen!!

    • Tanja sagt:

      Stimme vollkommen zu.. habe zwar noch keine Kinder, bin aber zurzeit hochschwanger.
      Dies habe ich mir selber gewünscht, mit allen positiven und negativen konsequenzen.
      Müssen sich jetzt alle Leute in der Stadt anpassen, „nur“ weil ich schwanger bin? Oder weil ich später
      ein (gewünschtes) Kind haben werde…
      Da kann ich ab der Autorin nur kopfschütteln… sie lebt glaubs im falschen film oder sieht sich gerne
      in der Opferrolle…
      Und wenn jemand in meiner Gegenwart raucht, stehe ich halt zur Seite, wenn es mich stört…
      (was es aber nicht tut, ich riechs eigentlich noch gerne 😉 )- oder dürfen nun keine Autos mehr vorbeifahren, weil ich als Schwangere nun deren Abgas einatmen muss?
      Mir wärs gar nicht wohl, wenn nun die ganze Menschheit ein riesen Tam-Tam um mich machen würde…

    • Helena sagt:

      Ich fahre täglich im 89, das ist ein kleiner Bus, der aber zu Stosszeiten sehr voll ist. Einmal musste eine Mutter mit Kinderwagen den Bus abfahren lassen, weil der Bus schon rappelvoll war, als er anhielt. Wir „Alleinreisenden“ konnten uns geradenoch reinmoschten, die Mutter musste den nächsten nehmen.
      Allerdings habe ich die VBZ schon mehrfach angeschrieben, wann sie denn auf dieser Linie wenigstens in den Stosszeiten Gelenkbusse einzusetzen gedenken… Die Mütter werden wohl kaum freiwillig zu dieser Zeit unterwegs sein, wenn sie denn nicht _müssten_…

  • Bärnerin sagt:

    Auch in Zürich sind die Leute einer Mutter gegenüber freundlich und hilfsbereit, die „Grüessech“, „Bitte“ und anschliessend „Danke“ sagt. Weder Wickel- noch Stillprobleme habe ich je in Restaurants erlebt, jedoch immer aus meiner Erziehung und Höflichkeitsgefühl heraus die Serviertochter oder Wirtin gefragt, „öbs äch e ruehige Egge het, woni schnäu chönnt stille“ oder „wo chönnt i äch gäbig schnäu wickle wos nid eso stört“.
    Nein, ich hatte echt nie die Probleme, die hier angesprochen wurden. Es muss wohl am Berndeutsch liegen.

    • Nemo sagt:

      Nein nicht am Berndeutsch, sondern am gesunden Menschenverstand

      • Hans Mustermann sagt:

        jepp. Oder Berndeutsch und Freundlichkeit. Ich hör gern Berndeutsch 🙂 Schon seit Mani Matter
        Und der hätte in diesem Blog wohl auch noch das eine oder andere für seine Lieder gefunden

  • remo sagt:

    So schlimm ists nie und nimmer! Klar muss auch mal gewartet werden,klar ist nicht immer gleich jemand zur Stelle um zu helfen und auch klar das heute nicht mehr jeder Rambo-Kinderwagen in das alte Tram passt. Die Menschen in Zürich sind einfach zu Selbstgefällig und meinen immer den roten Teppich ausgerollt zu bekommen,egal ob Mütter oder Banker.

  • Angeline sagt:

    Ich bin Mutter von einem 9 Monatigen altes Kind, wo ich Schwanger war und bis Heute noch,erlebe ich jeden Tag ,sehr hilfsbereite Menschen im Zürich, manchmal muss ich sogar gar nicht um hilfe bitten.Dumme Leute gibt es überall, auch im Länder wo viele glauben die Menschen sei Netter.Tutto il mondo e paese.(Italienische Sage.)

  • Nemo sagt:

    Eine Frage am Rande sei mir erlaubt. Was hat der Artikel mit Kinderfreundlichkeit zu tun? Hier werden Wahrnehmungen der (werdenden) Mutter aufgeführt. Sämtliche, scheinbare Ignoranz seitens der Pendler und Einwohner betrafen ausschliesslich die Erwachsene Person, nirgends wurde auch nur ein Punkt erwähnt, welcher direkt die Kinder anging. Warum gibt es diese Reaktionen oder Nichtreaktionen gegenüber den (werdenden) Mamis? Kann es sein, dass die erhoffte Erwartung seitens des angeblichen Opfers nicht erfüllt werden?

    Nur weil ein (werdendenes) Mami mir über den Weg läuft, ändert sich mein Leben nicht. Zwischen diskretem öffentlichem Stillen und dem lautstarken kommentierenden Brust und Baby zur Schau stellen ist es doch ein Unterschied.

    • markus sagt:

      Und hätte Ihr jemand in den Bauch geboxt dann wäre sie schnurstraks zum Frauenverein gerannt und irgendein Kachelmann wäre nun in U-Haft. Also ist dieser Artikel reiner durchfall einer frustrierten werdenden Mutter (armes Kind wenn das jetzt schon losgeht). Schuld daran sind da natürlcih wieder die Männer die jeder Schwangeren Frau in den Bauch boxen und sie von oben bis unten vollqualmen. Ach ja die Stadt Zürich ist auch schuld weil sie hmmm keine werdenden Mütter Taxis einführt und die Dame sollte ja auch ein recht haben einen Beistand zu bekommen der Ihr tagtäglich alle wünsche erfüllt.
      Wie machen das blos die Millionen von Müttern welche täglich 20 km bei 40 grad Hitze zu Ihrer Wasserstelle laufen müssen?

  • rapunzel sagt:

    Nach 15 Jahren Kinderwagen schieben, ins Tram verladen wieder ausladen und in den Bus laden kann ich nur anmerken: Ein Hoch auf die Niederflurtram und Niederflurbusse. Wenn ein Gefährt der älteren Generation kommt, schicke ich meinen Mann und Vater der Kinder los. Männer die Kinderwagen in ÖV verladen sind immer noch Helden. Sie brauchen Unterstützung! Und bekommen sie auch unausgesprochen.

    • mira sagt:

      Ja, das ist tatsächlich so. Mein Mann hat immer unglaublich viel freundliche Unterstützung gekriegt, wenn er mit dem Wagen unterwegs war. Welche sofort aufhörte, wenn ersichtlich wurde, dass ich dazu gehöre… Die Mama kann das alles ja auch alleine…

      • Hans Mustermann sagt:

        oder es wurde angenommen das sie ihrem Mann dabei helfen und nicht einfach einfälttig dabei zusehen wollen?
        Oder woltenSie ganz was anderes sagen als ich da rauslesen kann?

      • Hotel Papa sagt:

        Yep. Wenn der Kinderwagen eine „Besatzung“ von zwei Personen hat, würde ich jetzt auch davon ausgehen, dass Hilfe von aussen nicht nötig ist und ehere als Eindringen empfunden wird. (OK, wenn Mama die zwei älteren an der Hand hat, siehts wieder anders aus.)

      • Sportpapi sagt:

        Ja, da hilft der fremde Mann doch gerne, damit sich die arme Frau nicht die Hände schmutzig macht… Ist doch klar, dass man nicht mehr hilft, wenn man sieht, dass bereits zwei Leute da sind. Auch wenn zuerst nur die Frau sichtbar wäre, und der dazugehörige Mann erst später dazustösst.

  • Mirabelle sagt:

    Vielleicht haben wir es in Bern ja wirklich besser … 😉 glauben tu das aber eingentlich nicht. Ich persönlich gehe eher den proaktiven Weg – frage als Schwangere, wenn es mir denn ein Anliegen ist, im Tram nach einem Platz und fordere Mitreisende bereits vor dem Ein- oder Aussteigen auf, mir doch bitte schnell behilflich zu sein. Als Schwangere mit Kinderwagen wurde mir gestern sogar der Wagen von zwei Jungs in den Zug gehoben … 🙂 Und ich behaupte, wer selbstbewusst stillt oder wicklet in der Öffentlichkeit, muss sich kaum mit Gehässigkeiten auseinandersetzen. C’est le ton qui fait la musique oder vielleicht ist es auch die self fullfilling prophecy – wie man’s erwartet, so kommt! Also: Kopfhoch und augen auf und die schönen Seiten des Lebens geniessen!

  • Igor Neuffer sagt:

    Wir Schweizer haben echt keine Streitkultur.

    Da werden die Männer – allen voran dieser Christian – beleidigt und beschimpft. Ich habe mir alle Kommentare von ihm nochmals durchgelesen. Klar, pointiert und scharf, aber noch lange nicht unter der Gürtellinie.

    Nur mit sich Lieb haben, die Faust im Sack machen und verlogen lächeln, da kommen wir nicht weiter.

  • Laura sagt:

    Welcher normaldenkende Mensch tut sich das an und lebt in Zürich?

    • mira sagt:

      Ja, das frage ich mich auch manchmal. ABER: Was tut man, wenn man arbeitslos ist und Stellen gibt es nur in Zürich? Da wird so mancher eine Zeit lang zum Pendler und zieht dann irgendwann auch dorthin.

      • macho sagt:

        Zürich ist die schönste Stadt der Welt!!

        Und Oerlikon der allerschönste Stadtteil!! 😀

        Und ja, ich denke normal. Tut mir leid, aber ich muss es so sagen: Wer vom Land kommt, hat keine Ahnung, vorallem Schweizer. Die empfinden Zürich als unfreundlich und hektisch, LOL, wohl nicht so in der Welt herum gekommen oder was? Richtige Städte wie L.A., New York, Toronto, London, Paris, Berlin, Rom usw… sind noch mal ein anderes Kaliber.

        Aber ja, beschwert euch ruhig, seid aber auch konsequent und arbeitet nicht hier und bleibt auf dem Land!

      • *sigh* sagt:

        Schweres Geschütz das du hier auffährst – du erdreistest dich doch tatsächlich dem ländlichen Schweizerbüger kleinkarriertheit vorzuwerfen? 😉

      • zysi sagt:

        Aber ja, beschwert euch ruhig, seid aber auch konsequent und arbeitet nicht hier und bleibt auf dem Land!

        seit ihr in der freizeit auch konsequent 😉

      • Sisifee sagt:

        @ macho: GENAU. Ich finde Zürich ist eine tolle Stadt mit sehr viel Lebensqualität und nicht nur, aber vielen freundlichen Menschen. Es gibt nur leider zu wenig bezahlbare Wohnungen für Grossfamilien ;-)).

      • macho sagt:

        @ zysi

        Ich geh nicht aufs Land in der Freizeit. Ich geh an den See, an die Limmat, shoppen an der BH-Strasse, in den Ausgang in der City oder Hardbrücke und Umgebung usw..

        Früher bestand meine Freizeit sogar nur darin, Oerlikon unsicher zu machen. 😀

      • Katharina sagt:

        „BH-Strasse“…Sihl Quai?

    • Marc sagt:

      Also ich lebte in paar Jahre in Moskau, dann lebte ich in HongKong, eine kurze Zeit in Auckland, dann in Rom und auch in Zürich. Ich kann also mit Gewissheit schreiben, dass Zürich Scheisse ist! Ach ja, und ich denke normal!

  • Daniel Matter sagt:

    Liebe Bloggerin, was die stinkenden, rücksichtslosen, meist schmerzhaft dummen und die Allgemeinheit schädigenden Raucher betrifft, haben Sie vollkommen recht: Die sollen, wenn sie sich nicht entblöden können, rauchen, wo sie niemanden stören. In Bushaltehäuschen stören sie. Basta.

    Sonst aber, liebe Bloggerin, jammern Sie etwas viel. Machen Sie so: Lächeln Sie, und bitten Sie um Hilfe, wenn Sie ihren Wagen ins Tram gehievt haben wollen. Ich habe noch NIE erlebt (NIE!), dass man einer freundlich lächelnden Frau eine freundlich vorgetragene Bitte dieser Art abgeschlagen hätte. Sie können doch freundlich lächeln und bitte sagen? Klar können Sie das. Sie werden es ja auch Ihren Kindern beibringen, also können Sie es.

    Und, liebe Bloggerin, betrachten Sie mal Ihren Kinderwagen kritisch. Ist es eines jeder grossrädrigen Gefährte, geländegängig und mit allerlei Zusatzausrüstung versehen? So, dass Sie und Ihre achtköpfige Familie problemlos damit drei Wochen im Dschungel überleben könnten? So ein breites Ding, das einen 12-Zylinder-5,8-Liter-Gelädewagen als geistigen Götti hat? Eines mit Boden-Luft-Raketen und Solarenergielampen und geilem Logo und weisswerwas? Dann kaufen Sie sich einen zweiten Kinderwagen für die Stadt: Einen zusammenlegbaren (!!!!) Buggy. Sie sind damit zwar weniger chic, und auf dem Waldboden fährt der schlecht, aber Sie werden sehen, in der Stadt und im Tram und im Zug und im Café bewährt er sich besser als der schwere, sperrige Mist, mit dem die Elegantissima-Mamis durch Zürich stolzieren.

    Versuchen Sie’s. Sie werden sich freuen!

    • Hans Mustermann sagt:

      *lach* Rambo und McGiver hätten ihr freude and diesem Gefährt.

    • Theres sagt:

      Sehr treffend! Und genau diese Mütter würden dann gerne mit ihrem riesigen Gefährt um 17.00 in den schon übervollen Bus einsteigen und sind dann pikiert, wenn nicht gnädigerweise alle Leute aussteigen und ihnen wohlwollend Platz machen.

    • Georg sagt:

      @Daniel
      „Liebe Bloggerin, was die stinkenden, rücksichtslosen, meist schmerzhaft dummen und die Allgemeinheit schädigenden Raucher betrifft, haben Sie vollkommen recht: Die sollen, wenn sie sich nicht entblöden können, rauchen, wo sie niemanden stören. In Bushaltehäuschen stören sie. Basta.“

      Du merkst aber schon, dass es ziemlich ironisch ist, von Rücksichtslosigkeit zu schwatzen und gleichzeitig ca. 30% der Bevölkerung zu beleidigen? Rücksicht ist keine Einbahnstrasse – ausser man hält sich für das Zentrum der Welt.

      • Lena sagt:

        Oh, bitte. Wie sieht die Rücksicht auf Raucher denn aus? Ich kann nicht woanders aufs Tram oder den Zug warten, als dort, wo dieser hält. Und aufhören zu atmen geht leider auch nicht. Vorschlag?

        In Zürich freundlich zu sein – insbesondere im Pendlerverkehr – ist sehr ermüdend und greift leider selten. Ich spreche aus Erfahrung. Aber auch ich habe noch nie erlebt, dass einer Mutter mit Kinderwagen nicht geholfen worden wäre.

      • Herbert Keller sagt:

        Georg, ich habe gewusst, dass mindestens einer wie Sie aufheult wegen der Aussagen von D. Matter. Wenn Ihr Geist dann mal wieder weniger vernebelt ist, erklären Sie uns vielleicht, wie man auf einen Raucher Rücksicht nehmen kann, der einen schädigt und belästigt. Ich schliesse mich der Erkenntnis von Daniel Matter über die Raucher an: Sie stinken, sie sind rücksichtslos, meist dumm (weil sie nicht sehen, was sie ihren Mitmenschen antun) und schädigen die Allgemeinheit. Die Ausnahmen bestätigen die Regel. Und wenn sie neben einem Kind rauchen, sind sie ganz besonders schlimm.

      • Georg sagt:

        @Lena
        Rücksicht auf Raucher = Klappe halten sofern es erlaubt ist. Sonst kann man sich ja in ein rauchfreies Restaurant flüchten. Und doch, auch auf Tram oder Zug kann man ein bisschen entfernt warten ODER einfach für 1-2 Minuten damit leben. Geht vorbei.

        @Herbert
        Einer wie ich? Die Schublade quietscht beim Öffnen leider ein Bisschen gar laut.

        Wie gesagt, die nichtrauchende Bevölkerung gesteht den Rauchern nicht einmal separate, gekennzeichnete Bars zu. Auch wenn man diese meiden könnte und sie nicht bedient wären. Das wäre Rücksicht gewesen.

        Natürlich qualme ich nicht bewusst Kinder & Schwangere zu und nehme nach Möglichkeit Abstand. Aber ich müsste nicht und lasse es mir nicht bieten, entsprechend angepflaumt zu werden.

      • Joëlle's Mami sagt:

        Lieber Georg
        du bist halt nur der Einzige, der sich noch wehrt, aber ich denke doch, dass wir hier im Blog auch mindestens 30% sind, eh eine Zahl, die nicht stimmt. Es ist einfach erstaunlich, wie beleidigend, mit Vorurteilen behaftet und selbstgerecht gewisse Nichtraucher sind. Ich habe mir sogar mal vorgenaumen, dem nächsten Extremisten, der sich ja meistens EXTRA neben mich stellt, die Zigi im Halse auszulöschen (in seinem, natürlich).
        Wie die meisten normalen Eltern qualme ich nicht in der Wohnung, meine Tochter weiss genau, dass sie nicht rauchen soll (ob das dann verfängt sehen wir dann in ein paar Jahren). Aber, Daniel und Lena, das wisst ihr ja bei euren Kiddis auch nicht, zu wünschen wäre es euch, nicht den Kleinen.
        Tja, wir Raucher müssen uns wohl wirklich an den Krieg gewöhnen und uns endlich wehren, schaut euch doch mal die Idioten in NY an, man darf also nicht mehr unter freiem Himmel rauchen? Himmel!!
        Und ach ja, von wegen Dummheit: Ich habe studiert und fahre nicht Auto. Und du, Daniel?? Sicher einen stinkigen Offroader für deine Frau in der Garage, oder?
        Wünsche allen einen schönen Abend

      • Sabine Peter sagt:

        Haha, man muss nur mal etwas Kleines sagen übers Rauchen und darüber, dass es (meist) blöde ist, sich über den Weg einer leidvollen Krankheit zu töten und immer verbrecherisch, andere zu belästigen und zu schädigen – und schon jaulen sie laut auf, die armen Süchtigen… Sicher weil sie wissen, dass alle Vorwürfe wahr sind und sie selbst schwach.

      • Georg sagt:

        @Sabine
        Das ist doch bei allen so, der Wille ist stark aber das Fleisch ist schwach. Tja.

        @Joëlle’s Mami
        Haha, ja scheint so. Im Winter trifft im übrigen die Bezeichnung „Kalter Krieg“ die Sache wohl besser. Sind einfach ein paar seltsame Fundis die extreme Positionen verteidigen. Und wenn der Herr Keller Selbstbestätigung in Form einer Herabsetzung der Intelligenz von Rauchern braucht, so sei’s ihm doch gegönnt. Ach, wie einfach das Leben wohl sein könnte…

  • Proud Mary sagt:

    Immer das gleiche gejammern der Mütter. Gute Rat, seit weniger auf dem Ego-Mutter-Trip, und dann werdet Ihr feststellen, dass die Mitmenschen gar nicht so schlimm sind.

  • gordana sagt:

    Dieser Artikel ist sehr traurig und doch wahr.
    Meine Mutter, die Grosssmutter ist eines 2 Jährigen Buben stand mit dem Kinderwagen an der Bushaltestelle und wunderte
    sich, dass niemand Sie fragte, ob man Ihr behilflich sein könnte. Im Gegenteil die Leute haben Sie fast gehässig angeschaut
    und auch nach höflicher Anfrage, hat sich NIEMAND gefunden der Ihr helfen wollte.
    Sie musste weinen und meine Schwester musste Sie abholen. Ich frage mich, erinnern sich diese Menschen nicht, dass auch Sie einmal klein und schutzlos waren? Es ist bezeichnend, dass in Zürich wo solch ein Wohlstand herrscht, die Menschlichkeit
    weicht. Auch dass Sie schreiben, dass Ihnen niemand im Tram aufsteht, ist eine Sache des Anstandes, die man zu Hause erlernt oder auch im Kindergarten oder der Schule. Respektlosigkeit scheint mir an der Tagesordnung sein. Wenn Eltern ihren Sprösslingen die Grundlagen des Miteinanders nicht beibringen, wird sich hier nie etwas verändern.
    Auch Zivilcourage nutzt nicht immer, den die Angesprochenen wollen nicht getadelt werden.

    • Ina Strub sagt:

      Traurig für ihre Grossmutter, aber sie scheint mir auch eine nicht allzu energische Frau zu sein. Sorry für das Persönliche, aber anders kann ich es mir nicht erklären. Ich bin nun seit 34 Jahren jeden Tag in der Stadt unterwegs. Wirklich sehr viel und ausschliesslich mit ÖV und Velo. Und ich habe noch nie nie nie eine Mutter an einer Haltestelle gesehen, die nicht mitgenommen wurde. Oder einen Vater. Manchmal dauert es länger, manchmal steht jemand auf der bereits drin sitzt. Aber alle wurden sie bisher mitgenommen.

      Viele glauben hier, weil sie vor 17 Jahren mal schräg angeschaut wurden, ist Zürich einfach böse und kalt. Stimmt nicht. Aber der Ton macht halt die Musik, das vergessen viele die sich ausgegrenzt fühlen.

      Auch bin ich sicher, dass hier manche ganz schön übertreiben von wegen Box in den Bauch und so. Kaufe ich ihnen nicht ab.

    • lara sagt:

      tschuldigung… aber ich lebe und arbeite seit über 15 jahren in der stadt zürich, ich habe noch nie, dass die leute nicht helfen wenn man sie höflich fragt (gut, einmal hat eine frau gesagt sie habe sich die schulter gerade operieren lassen).

      anstatt die leute böse anzustarren ‚wieso fragt mich niemand ob sie mir helfen können‘ (dann wird halt auch böse zurück gestarrt), fragt man freundlich nach. ich hatte noch nie probleme!

      zum platz machen im tram/bus… das ist so eine sache
      1. ich bin müde und auch nicht immer super aufmerksam und schauen links und rechts ob jemand vielleicht meinen platz benötigt. daher fragen!
      2. wenn ich denn meinen platz einer älteren person anbiete, kommt in der mehrzahl der fälle ein schnodriges ‚ich bin nicht so alt‘ zurück. also wer sitzen will, soll fragen!
      3. bei schwangeren… schwierig! ich habe einer frau (ich hielt sie für 6.-7. monat schwanger) meinen platz angeboten, da flippt die komplett aus, weil sie heraus stellte, dass sie gar nicht schwanger war.

      fazit: ich selbst hatte und habe nie probleme! will man hilfe oder einen platz dann fragt man freundlich nach.

      • Hans Mustermann sagt:

        Lach Bei Nr 2 hatte ich auch schon Probleme. Diese rabiaten „ich bin noch nicht so alt“ Rentner/innen können ganz schön „bissig“ werden.
        Und Nr 3 wage ich gar nicht anzusprechen, eben wegen diesen fatalen Unsicherheiten was die Ursache des Körperumfangs angeht

    • Brunhild Steiner sagt:

      @gordana: ich verstehe nicht warum Ihre Mutter dann nicht einfach aufs Trittbrett gestanden ist (man muss übrigens abwechslungsweise drauf treten, sonst gehen die Türen zu) und in Bus hinein gefragt hat? Oder einfach gewartet hat, bis sich der Chauffeur erbarmt?

  • Schmisu sagt:

    Wie ich nach 15 Jharen Bern und Biel und 4 Jahren Paris zurück in Zürich angekommen bin, habe ich sehr schnell gemerkt, dass hier einem als Vater oder Mutter einem gegenüber ungewohnt viel Argwohn bis Hass entgegenkommt. Da ich glücklicherweise körperlich gut gebaut bin, verteidige ich mich mitunter auch physisch gegenüber Agessoren. So betelige ich mich also an dieser Kultur der gegenseitigen Unfreundlichkeit und Gehetztheit und trage aktiv dazu bei, dass sich in dieser Stadt die Leute zusehends gegenseitig so richtig auf den Sack gehen. Unterdessen bin ich’s mir gewohnt und habe gelernt, dies als sportliche Herausforderung anzunehmen.

  • Philipp Sauter sagt:

    Ich fahre jeden Tag Tram und muss sagen, der grösste Teil dieses Blogs ist kompleter Unsinn und einfach ein Gejammer. C’est le ton qui fait la music. Wenn Mütter freundlich fragen und ihren Kinderwagen nicht wie Panzer vor sich herschieben, wird in Zürich gerne und immer geholfen. Ich helfe sicher mindestens zwei mal in der Woche einen Kinderwagen ins Tram zu heben. Im Übrigen biete ich auch Schwangeren meinen Platz an. Wenn man natürlich schon von Anfang an fordernd emanzenhaft kommt, lass ich es auch bleiben.

    • Brunhild Steiner sagt:

      😉

    • Daniel Matter sagt:

      Sie sagen es treffend, Philipp Sauter! Ich lasse es jeweils nicht bleiben, ich sage – zum Ergötzen der Umstehenden: „Wenn Sie wüssten, Madame, wie gut Ihnen ein Lächeln stünde, und wie es Ihre Falten glätten würde!“ und gebe dann, was gewünscht ist, i.e. Sitz oder Tragehilfe. Ist immer ein grosser Spass!

      • Helena Metter sagt:

        Meine Meinung, vor allem der Kinderwagenpanzer!! Diese Mamiguerillias schiessen einem bei jeder Gelegenheit gegen das Schienbein und wagen es noch, ihren ’seht-her-ich-hab-mich-als-frau-bewährt-und-die-Zukunft-der-menschheit-gesichert‘-Blick draufzusetzen! SUPERFREUNDLICH, wirklich….

      • Franco Serioni sagt:

        @ Philipp Sauter: stimmt nicht, die Dame hat Recht, ich bin vor 7 Monaten Papi geworden und staune jeden Tag aufs Neue, wie unfreundlich es in dieser Stadt zugeht. Dass dies ein generelles Problem ist und nicht nur kinderspeziifsch, macht die Sache leider nur noch trauriger. Es ist leider so, Zürich ist agressiv, ungehobelt und gestresst. Und nur weil sie 2x die Woche einer Mutter helfen müssen sie nicht davon ausgehen, dass diese Stadt einen Deut besser ist als sie meinen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, dass schwangere für einen öv-sitzplatz jetzt schon eine gewissensprüfung bezüglich grad der emanzipierung ablegen sollen, halte ich für ganz leicht übertrieben. ein anständiger kerl vergisst wegen solcher nebensächlichkeiten kaum die grundregeln des zivilen anstands.

      • Kathy sagt:

        @ Franco: stimmt nicht, ich staune jeden Tag aufs Neue, wie freundlich es in dieser Stadt zugeht… 🙂

        Auch ich kann nur wiederholen was hier schon oft gesagt wurde: lächle, sei freundlich und hilfsbereit und du wirst sehen – dann wird das sogar von uns Zürchern erwiedert..

      • Elisabeth sagt:

        Recht hast Du, Kathy! Pauschalisierungen à la „in dieser Stadt sind die Leute so und so“ zeigt höchstens, dass die Person, die so pauschalisiert, alles nur auf die eigene Person bezogen wahrnimmt. Kurz: Egozentrisch! Und: Einer derart sauertöpfischen Person wie die Bloggerin zu sein scheint, würde ich auch nicht unbedingt helfen…

      • zysi sagt:

        eine gewissensprüfung ist effektiv nicht nötig, da sie treffend sagen, wegen solcher kleinigkeiten ein anständiger kerl nicht die zivilen grundregeln des anstandes vergisst – wie es philipp sauter eben auch vorzüglich handhabt.

  • Rolf Kuenzer sagt:

    Es stimmt sicher, dass andere Länder in gewisser Hinsicht (z.B. Restaurants) Kinderfreundlicher sind. Doch trotzdem denke ich ist Ihre Wahrnemung verzerrt. Die Leute helfen nicht beim Kinderwagen heben? Ich erlebe eher das Gegenteil. Und klar, wenn ich um halb 6 nach einem anstrengenden Tag in den vollen Zug kehre, habe ich erstens keine Lust auf Kindergeschrei, zweitens, eventuell auch keine Lust extra 30 Meter nach hinten zu rennen, weil ich sehe, dass eine Mutter einsteigen sollte.Ausserdem,wenn sie das Ausland hochjubeln, ich denke kaum, dass in Barcelona, Mailand oder London jemand wirklich Zeit hat,auf Ihre Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen. Ist eher ein Problem der grossen Städte, wo Zürich genau im zwiespalt ist, auf der einen Seite klein,aber trotzdem die Atmosphäre einer Metropole wo Zeit und Geld die grösste Rolle spielt.Aber beklagen Sie sich nicht, stattdessen Fragen Sie lieber, ob Ihnen jemanden hilft beim Kinderwagen,kostet nicht,und ich bin sicher, sie werden Ihre Meinung schnell ändern.

  • Hannah sagt:

    Hmmm… Muss ja furchtbar sein schwanger zu sein und Kinder zu haben. Ich empfehle grundsätzlich einen Umzug nach Rüti oder so…

    In New York nennt man die Mütter mit ihren Kinderwagen Stroller-Nazis oder Stroller-Mafia. Wisst ihr weshalb? Die Dinger werden immer grösser, haben teilweise Platz für 2 (bis 4) Kinder (verschiedenen Alters), völlig verrückte Grössen und Gewichte und versperren jeden Gehsteig. Meistens sind die Mütter noch mit anderen Müttern unterwegs. Ergo, kein Durchkommen. Die Statussymbol-Kinderwagen halten sich in Zürich gottlob in Grenzen, weil man sie nicht ins Tram kriegt wegen der Mittelstange (DANKE!!!). Ich habe bis heute noch jeder Frau geholfen, die mit einem Kinderwagen an der Tramhaltestelle stand und ja, die Leute laufen davon, aber ich sag Euch jetzt auch weshalb:

    IN DEN LETZTEN JAHREN SIND DIE KINDERWAGEN SO SCHWER GEWORDEN! Man bricht sich fast den Rücken und dann sind die Wagen noch mit Einkäufen und weiss nicht was allem so beladen, dass das Grundgewicht ca. 60 kg ist. Sorry, aber ich als Frau mit eigenen Tüten und Taschen, Heels, etc. brech ab und zu fast unter den Gewichten dieser Teile zusammen. Liebe Mütter, wenn ihr etwas leichtere Modelle wählen und die Dinger nicht so bepacken würdet, dann wären die Menschen vielleicht auch wieder etwas hilfsbereiter…

    Aber grundsätzlich sei gesagt: Die Leute, die sich an der angeblichen Arroganz der ZürcherInnen stören, sollten nicht versuchen uns zu ändern, sondern an einen Ort umziehen, an welchem sie glücklich werden können. Wir haben nichts gegen ein paar leere Wohnungen in der Stadt… 😉

    • Katharina sagt:

      „In New York nennt man die Mütter mit ihren Kinderwagen Stroller-Nazis oder Stroller-Mafia“ den habe ich nie gehoert. aber vielleicht waren sie auf long island, the ghetto of the malt shop debutantes.

  • Chicken sagt:

    Endlich mal ein Beitrag, dem ich aus vollem Herzen zustimmen kann! V.a. das mit den Rauchern ist einfach furchtbar!!! Das finde ich auch ttoal unverschämt und so haben mein Mann und ich es uns angewöhnt, den meisten Rauchern, die verboten irgendwo auf Bahnsteigen oder neben Familien rauchen, gehörig einen einzuschenken! Die sollen ihrem Qualm da ablassen, wo keine Leute passiv mitrauchen müssen. Das geht mir echt auf den Keks, schön, dass das mal jemand angesprochen hat!

    • Kathy sagt:

      was schenkst du denn ein chicken? ein glas wein würde wunderbar passen 🙂

      und warum verboten? zum glück ist es (noch) nicht verboten, auf bahnsteigen zu rauchen. stehen sie doch einfach ein bisschen zur seite, und schon stört der qualm nicht mehr.

      echt mühsam heute, so viele leute, welche die naheliegenste lösung nicht sehen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Echt? Und zuhause ist alles bio und keine Plastikspielsachen mit Weichmachern drin und und und,
      ich finde Raucherluft auch nicht angenehm, aber manchmal scheint mir dass man sich die Konfliktherde auch suchen gehen kann.
      Und naja, mit der alten Kinderwagen-alleine-ins-Tram-hieven-müssen-Leier, mit der konnte ich schon vor 12 Jahren nicht viel anfangen. Ich wurde gewarnt dass dann nicht jeder helfen kommen wird etc, aber so what? Dann bleibt frau halt auf dem Trittbrett stehen wenn es wirklich keine Menschenseele hat und es selbst den Wagenführer nicht interessiert-, spätestens der Wagenführer des hinterherfahrenden Trams oder Busses würde helfen kommen…
      Es gibt nicht nur kinderunfreundliche Menschen, es gibt in dieser Stadt auch ausreichend menschenunfreundliche Kinderhabende.

    • Christian sagt:

      Oh, wenn ich irgendwo rauche wo es erlaubt ist (neben Familien z.B.), und so ein Hühnchen mir was einschenken will, da warte ich schon lange drauf.

      Gehen Sie halt zur Seite. Nett darauf aufmerksam machen ist völlig in Ordnung und ich wäre der letzte der nicht zur Seite gehen kann. Aber wenn mich dann jemand einfach anmotzt, dann packe ich die Pfeife, den Tabak und den Joint raus. Garantiert.

      • Auguste sagt:

        hmm…, how very grown-up and…illegal.

      • macho sagt:

        Ich gehe immer ein Stück beiseite wenn ich rauche und Kinder in der Nähe sind, das ist für mich ganz klar. Es geht nicht an, Babys mit Qualm einzudecken. Ich kann verstehen, wenn man jemanden an den Karren fährt, der mit seiner Zigarette direkt neben dem Kind zu stehen kommt. Da würd ich als Vater auch sagen, was läuft, oder wenn ich gerade sehr gute Laune hätte, einfach weggehen. Wenn ich aber komme, da steht schon ein Raucher und qualmt gemütlich vor sich hin, dann hab ich NULL Recht, mich neben Ihn zu stellen und zu verlange, er solle sich verziehen. Das ist öffentlicher Raum, auch ein Raucher hat Respekt verdient und darf rauchen wo er will.

  • NewMum sagt:

    Verschiedene dieser Themen wurden schon in diesem Blog behandelt – mit diesem Wissen hatte ich gemischte Gefuehle, als ich mit meiner 4.5 Tochter in die Schweiz zu Besuch kam und zwei Mal (mit OeV) nach Zuerich ging. Ich muss aber sagen, dass es nicht besser und nicht schlechter ist als zum Beispiel in Deutschland oder Grossbritannien. Weder mit dem Bus noch mit dem Tram hatten wir Probleme, obwohl ich mit meinem Buggy keine Hilfe um ein/aussteigen brauche, wurde mir Hilfe oft angeboten. Das mit dem ‚Wickle‘ stimmt zwar, wenn ein Wickeltisch vorhanden ist, dann ist dies meistens in der Damentoilette – in GB hingegen meistens in Behinderten WC. Kommentare im Bus gibt es ueberall, so von wegen ‚also wir sind mit unseren Kleinkinder mit dem Auto gefahren…‘ oder ‚mit Babys muss man ja nicht unbedingt in die Stadt…‘ aber ich kann das entweder ignorieren oder etwas sagen. Als wir in Zuerich waren und wir was essen und trinken wollten, habe ich mir halt Lokale ausgesucht, wo ich wusste, dass das gut mit Baby geht. Wir waren einmal im Hiltl, musste stillen und ich glaube, ausser eine aeltere Frau hat das niemand gemerkt/gestresst. Da die Stillrate in GB etwa 10% bei Babys ueber 4 Monate ist, werde ich eher hier angeschaut als in der Schweiz oder DE.

    Alles in allem finde ich nicht, dass Zuerich grundsaetzlich eine kinderfeindliche Stadt ist, es waere aber schoen, wenn Staedte im allgemeinen kinderfreundlicher werden!

  • Romi sagt:

    In der Schwangerschaft waren es gerade Jugendliche, die mir einen Platz anboten… Ich hatte mir dann auch bewusst einen Städte- und ÖV-tauglichen Kinderwagen gekauft (schmal, leicht, wendig), ich wäre gar nicht auf Hilfe angewiesen, sie wurde mir aber trotzdem oft angeboten. Meistens habe ich meine Kleine jedoch getragen.
    Meistens waren die Leute freundlich, Idioten, oder solche mit einem schlechten Tag gibt es überall und immer wieder, aber ich war hauptsächli positiv überrascht. Nie wurde ich so oft freundlich angesprochen wie in der Schwangerschaft und mit einen Kleinkind. Ich habe nie in der Öffentlichkeit gestillt, da ich meine Brüste nicht zeigen wollte und auch jetzt nicht zeigen möchte. Für mich war und ist das mein Intimbereich und auch ein Moment der nur mir und meiner Tochter gehörte, unterwegs hatte ich einen Schoppen mit. Aber das muss jede Mutter für sich entscheiden und dann auch darüber stehen, wenn die Reaktionen negativ sind.
    Vielleicht war ich unterwegs auch zu sehr mit meiner Tochter beschäft, als dass ich die griesgrämigen Menschen um mich herum bermerkt hätte oder aber, ich hatte ein Lächeln auf dem Gesicht und es wurde zurück gelächelt.
    So schlimm sind die Menschen Kindern gegenüber nicht!

  • kevin sagt:

    also bis auf das mit der zigarette verstehe ich das geheule ja schon aber müssten sie nicht auch über die autos heulen und kuhfürze, weil die sind auch nicht so super für unsere lungen…

  • mira sagt:

    Aufgrund der vielen negativen Berichten hier im Mamablog habe ich kürzlich eine Zürcher Freundin von mir gefragt, ob denn da war dran wäre. Sie meinte, sie hätte noch nie Probleme gehabt, sondern wäre immer freundlich oder neutral behandelt worden.
    In Basel ist man mit Kindern willkommen, Bus und Trams haben alle Niederflur und niemand zischelt oder tuschelt, wenn ein Kind mal schreit. Schauen ja, aber das ist ja auch normal. Man will ja schliesslich wissen, was läuft.
    Bevor ich selber Kinder hatte, habe ich mich manchmal auch über ein schreiendes Baby aufgeregt. Im schlimmsten Fall bin ich dann aufgestanden und hab mich woanders hingesetzt. So mache ich das auch heute noch, wenn jemand total Verrauchtes oder ein Alki sich neben mich setzt. Bin deswegen aber nicht unfreundlich, sondern will einfach verhindern, dass ich der Person auf den Schoss k*** muss.
    Ich glaube, gewisse Leute sind einfach extrem sensibel und erwarten von der Allgemeinheit, dass sie sich benimmt, als wären alles Kollegen. Dem ist natürlich nicht so. Normales Verhalten ist erst mal neutral und nicht freundlich. Erst wenn es eine bestimmte Gelegenheit gibt (Sitz anbieten, Small-talk machen) stellt man sein Verhalten von neutral auf freundlich um.

  • john tobler sagt:

    noch nie habe ich auch nur einmal in diesem blog etwas davon gelesen, wie schön es ist kinder zu haben.

    • Bianca sagt:

      dann tue ich dir den gefallen doch gerne. ich geniesse meine beiden zwerge und freue mich darauf, dass im februar nr.3 diese welt noch ein wenig schöner und hoffnungsvoller macht. zürich ist schon ok, hat eine hohe lebensqualität, auch und gerade mit kindern. einem kinderlächeln können auch die grössten miesmacher hier nicht widerstehen, da bin ich sicher.

      • Auguste sagt:

        hmm…, wenn’s ein junge wird, dann wäre „barack“ wohl der einzige vorname, der so richtig zum anforderungsprofil passen würde, bianca. alles gute in den nächsten monaten.

      • Katharina sagt:

        barack, as in barack obama? somit ist die zuercher lebensqualität genauso eine Blas-Phemie wie der amerikansiche Wirtschaftsaufschwung. also so ein omen wuerde ich einem kind nicht antun.

      • macho sagt:

        Ja die Wirtschaftskrise ist ja auch Baracks schuld! Die Überschuldung auch! Eigentlich alles! Und Change gab aus auch nicht, abgesehen davon, dass Polit-Amerika eine kleine 180 Grad Drehung vollzogen hat und eine unwichtige wie unnötige Gesundheitsreform aufgegeleist wurde.

      • Katharina sagt:

        ahh shut up macho. gesundheistreform?????

        du lebst nicht hier , muss der stuss nicht taeglich anhoeren. da ist nix gesundheitsreform.

      • macho sagt:

        Ja Barack hat sie sicher selber verwässert, nicht die Republikaner! Alles seine Schuld. Geoergy war ja soo viel besser, da hatten wir wenigstens noch alle 3 Jahre einen wirtschaftsstimmulierenden Krieg!

      • Kim sagt:

        Wo bleibt euer Optimismus? Was soll das zynische Geschwafel über Barack Obama und seine Politik? Ich zum Beispiel glaube an die Zukunft, sonst hätte ich keine Kinder in die Welt gesetzt. Gott sei Dank gibt es noch mehr als genug positiv eingestellte Mütter (wie Bianca, Romi, Andrea u.a.) und nicht nur Motzmütter oder Zyniker. Schliesslich sind wir Vorbilder für unsere Kids.

      • macho sagt:

        Denn Unterschied zwischen Ironie und Zynismus müsste man kennen….

      • macho sagt:

        Und die Deutsche Sprache will auch gelernt sein! Und damit mein ich mich selber. Ich bin unfähig… 😀

      • Katharina sagt:

        he, ich will hier kein hin und her wegen zippi the presi loslegen. du lebst nicht hier, also kannst du es nicht beurteilen. die ‚gesundheitsreform‘ hat das grundproblem nie angepackt.
        du hoerst nur, was die dort in euroland schreiben.

        leb mal hier und geniesse die ‚versorgung‘ mit dem gesundheitswesen. oder die lachhaftigkeit dieser inexistenten gesundheitsreform.

        es ist auch wirst ob auf der etikeete dem oder rep draufsteht. same old liars. der obama hat einfach ein besseres maul.

        und noch was was: hier habe ich kuerzlich gelesen, wei man wegen islamismus eingreifen solle und sich das nicht gefallen lassen solle. da dachte ich mir nur, das ist ja was die amis machen.
        aber wenn sie es denn machen, kloent die ganze welt das wir wetlpolizist spielen.

        wie gesagt, du lebst nicht hier, also lass das mit deinem ‚Messiah Obama‘, cus u aint no clue.

      • Katharina sagt:

        Optimismus ist gut. The American Empire is Crumbling.

        Tia. und was geschieht dann?

      • Kim sagt:

        @macho: Das nennt man Haarspalter/Tüpflischiisser 😉 Bleib doch einfach beim Thema. Ironie wirkt leider in schriflticher Form niemals so wie in mündlicher, das sollte man auch wissen und müsste man kennen ….
        Wie denkst du denn konket über die Zukunft unserer Kinder?

      • macho sagt:

        Katharina, du darfst hier auch mitreden, obwohl die nicht hier lebst. Spiel nicht den Polizisten. Und ob ich Ahnung habe oder nicht, dass kannst du am wenigsten wissen. Ich lese viel und habe meine Meinung, Punkt. Ausserdem war ich schon zig Male auf der andern Seite des grossen Teichs. O’Reilly Amerika ist halt Realität, aber zum Glück haben die Staaten tausend Gesichter.

      • macho sagt:

        Also Haarspalterei ist was anderes, Ironie und Zynismus sind 2 komplett verschiedene Paar Schuhe. Ich bin mir bewusst, dass Ironie in geschriebener Forum nicht immer gut rüberkommt. Tut mir leid. 🙂

        Ich bin mal Optimist und mal Realist, aber nie Pessimist! 😀

      • Katharina sagt:

        „Katharina, du darfst hier auch mitreden, obwohl die nicht hier lebst“ wtf? Ich glaube nicht, dass ich deine erlaubnis benoetige. ganz abgesehen davon, dass ich wohl sagen darf, dass ich viel interessantes beigetragen habe.

        Nochmals: wen Du nicht hier einige jahre gelebt hast, weisst du von der art und weise, wie hier ‚politik‘ gemacht wird, nichts, denn du kommst nicht in den genuss dessen, was die ganze show an auswikiungen hat. mehr als show ist ist es meist nicht, denn die heutigen probleme sind das resultat davon, dass die letzten 20 – 25 jahre in weiten bereichen nichts getan wurde. siehe ‚gesundheitsreform‘, regulierung des finanzsektors, energiepolitik und und und.

        aber eben. a lousy mood doesn’t make it better.

      • macho sagt:

        Nein du brauchst meine Erlaubnis nicht, hab ich nicht so gemeint. Aber man wirft dir auch nicht an den Kopf, dass du keine Ahnung hast was hier abgeht, nur weil du nicht hier wohnst. Also lass das bitte auch bei uns…

        Wer im Glashaus sizt….

        Aber ich weiss, dass du mich sowieso immer falsch verstehen willst, von dem her, selber shut up.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Zürich ist nicht nur gegenüber Kindern unfreundlich, ich fand die Stadt schon vor 20 Jahren, als ich kurz dort lebte, nicht einladend. Viele Leute sind kaltschnäuzig und arrogant, ich fühlte mich nie wohl. Lustig ist, dass genau das viele so empfinden, aber offenbar niemand etwas dagegen tut. Es liegt an den Einwohnern selbst, zu entdecken, dass Freundlichkeit und ein Lächeln nichts kosten.

    • Kathy sagt:

      Jaja, die grosse böse Stadt… Zürich ist heute anders als noch vor 20 Jahren – vielleicht besuchst Du uns ja mal hier und siehst selber, wie viele freundliche und hilfsbereite Menschen hier leben.

    • Katharina sagt:

      Zurich ist ei dorf mit groessenwahn. deshalb hat das dorf die groesste anzahl psychiater pro eingeborenen.

  • Britta sagt:

    wurde auch schon von einer aufgenutteten Teenietusse in den hochschwangeren Bauch geboxt – als sie mir dann dumm kam, warf ich sie aus dem Tram. Ein weiterer Vorteil der Niederflurtrams.
    Ansonsten: eine Schwangere hat kein Anrecht auf einen Sitzplatz, da versteh ich das Gejammere der Frauen überhaupt nicht, und wenn ich in einen Bus oder Tram mit Stufen einsteigen muss, seh ich eben zu, dass ich nicht den grössten, schwersten Kinderwagen kaufe, sondern ein Baby trage und ein grösseres Kind in einen leichten Buggy setze, welchen ich auch alleine ins Gefährt bringe.

  • Maja sagt:

    Wenn immer mehr Väter unterwegs sein werden mit ihren Kindern, kommt vielleicht eines Tages der optimale Buggy für Zug, Tram und Bus.

    • Georg sagt:

      Oder der optimale Zug/Tram/Bus für den Buggy.

      • Sportpapi sagt:

        Haben wir das nicht schon? Die modernen S-Bahnen/Trams in Zürich sind wohl nicht schlecht. Nur in den Reisezügen herrscht – wohl aus finanziellen Gründen – extreme Platznot. Dort ist aber auch kaum mehr vorgesehen, dass die Reisenden Gepäck mitnehmen…

      • Bianca sagt:

        Beides gibt es schon, nur halt noch nicht flächendeckend. Die Zukunft wird kinderfreundlich. Die nächste Generation Eltern wird über uns lachen.

  • gugus sagt:

    ich habe das anders erlebt: mir haben immer leute geholfen mit dem kinderwagen. selten musste ich selber fragen, meistens haben sich leute von sich aus angeboten. und wenn nicht, hat mir nie jemand die bitte ausgeschlagen. gemotzt hat auch nie jemand beim stillen. das einzig negative, das ich erlebt habe, war, dass sich leute über meinen sohn aufgeregt haben, wenn er ein affentheater gemacht hat. wobei ich das verstehen kann, ich finde das ja auch nervig. man muss ja kinder auch nicht immer toll finden, manchmal sind sie es halt nicht.
    wobei in der migros einmal, als der sohn klein war und sich schreiend auf den boden geschmissen hat, da haben mir die leute mitleidig aber freundlich zugelächelt. keiner hat gemotzt.
    vielleicht liegt es ja auch ein wenig an ihnen, dass sie nur das negative sehen?

    • Bianca sagt:

      sehe ich auch so. habe selten probleme in der öffentlichkeit mit meinen beiden (1 und 3 J.). und wenn doch, dann meist, weil ich selber mich stresse, nicht die umgebung. kinder können halt wirklich auch manchmal nerven. wie erwachsene auch.

  • Sportpapi sagt:

    Selbst als sportlichem Vater wird mir überall mit dem Kinderwagen geholfen. Und im Bus stehe ich prinzipiell, wenn er nicht gerade leer ist – sitzen kann ich noch den ganzen Tag im Büro. Damit ist Platz für Leute, die gerne sitzen wollen/müssen. Und wer höflich fragt, bekommt immer einen Platz. Kann die Klagen nicht mehr hören!

    • Franz Meier sagt:

      Bin gleicher Meinung, bis auf das Stehen. Schwanger würden Sie auch nicht stehen wollen. Der Mamablog ist manchmal ein ziemlicher Jammerblog. Wenn ich mit dem Kinderwagen einsteige, frage ich wen um Hilfe. Wenn ich im Bus Platz brauche, frage ich freundlich und es wurde bisher immer Platz gemacht. Wickeln im Restaurant kann man auch im Kinderwagen, gab noch nie Probleme. Mit Stillen im Restaurant hatte meine Frau auch noch nie Probleme. Dass sich andere nicht für Eltern mit Kinderwagen interessieren, ist so, aber blöde Kommentare habe ich während 4 Jahren Kinderwagenphase nie gehört. Zürich ist gut.

  • Cara Mia sagt:

    Ob Zürich oder Basel: (mindestens) jeder zweite Passant, wenn nicht mehr, sind weder Zürcher noch Basler, sondern Ausländer… Und die krasseste Anfeindung habe ich in Kopenhagen erlebt: der Bus weigerte sich abzufahren, als ich mit dem Buggy drin war, ich musste aussteigen, den Buggy zusammenlegen, Kind und Einkäufe irgendwie auf dem Arm balancieren. Und den nächsten Bus nehmen, denn bis ich soweit war, war der vorherige längst abgefahren.

    • Christian sagt:

      Und nun? Ich habe vor 2 oder 3 Wochen zwei Kinderwägen im Bus gesehen während einer Vollbremsung. Bepackt mit tausend Sachen und Schwer wie ein Nashorn. Wissen sie was mit diesen Kinderwägen passiert ist? Beide sind umgekippt und ein Kind ist rausgefallen. Und was taten die Mütter? Sie unterhielten sich angeregt und sassen 3 Meter weiter weg.

      Die Skandinavischen Länder sind halt auch in Sachen Sicherheit um ihre Passagiere bemüht.

      • Bianca sagt:

        Wieso müssen immer die Extrembeispiele für Pauschalurteile herhalten? Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?

      • Christian sagt:

        Aber Frau Cara hat doch auch ein Extrembeispiel gebracht, völlig zu recht. Also was soll ihr Kommentar?

      • Bianca sagt:

        @ Christian: Sind Sie hier der Blog-Wächter, der entscheidet, wer was schreiben darf? Sowohl Sie als auch Clara Mia scheinen zu Extrembeispielen zu neigen und diese zu pauschalisieren. Noch mal: Die Welt ist grundsätzlich gut, Zürich ist grundsätzlich ok, Kinder sind unsere Zukunft, der ÖV in der Schweiz ist mit einer der Besten der Welt, die Lebensqualität ist hoch, die Zürcher und die Ausländer in Zürich sind mehrheitlich freundlich und hilfsbereit, soll ich weitermachen? Und wir leben in einem Staat mit Meinungsfreiheit.

  • Betty sagt:

    Wer hat denn diese Menschen in Zürich zur Kinderfeindlichkeit erzogen? Doch nicht etwa Mütter und Väter wie hier auf dem Mamablog? Ach ja, klar, schlecht erzogen sind ja immer nur die Kinder (die später zu Erwachsenen werden, man staune) von anderen Leuten.

  • Georg sagt:

    Ich finde es übrigens schön, dass gemäss den Kommentaren vordergründig junge Secondos Müttern gegenüber sehr hilfsbereit sind. Eventuell vermag dies ja den Horizont gewisser Personen zu erweitern.

    • zysi sagt:

      ich finde es auch schön, dass sie hier die ihre kritische und differenzierte lesart uns allen mitteilen.
      meine freude liegt vorallem in der erkenntnis, dass secondos (also hier aufgewachsene) dieses sozialverhalten an den tag legen – woher haben die das nur abgeschaut???

  • Reto sagt:

    es ist ja nicht so dass nie jemand hilft wenn eine frau mit kinderwagen keine hilfe bekommt. ich finde es einfach ziemlich dumm um die Mittagszeit mit Kinderwagen einkaufen zu gehen oder Tram/Bus/Zug fahren zu wollen. Jeder Frau (vorallem aus Zürich oder Städten allgemein) sollte grundsätzlich bewusst sein dass am Mittag alles übervoll ist und viele Leute gehetzt durch die Stadt gehen. Und wenn doch – wie wärs mit fragen?? Diese Mütter glotzen einen vielleicht an aber kämen nicht auf die Idee zu fragen ob man helfen kann.. So viel zu Ignoranz der „rumstehenden Leute, möglicherweise noch Raucher oder Alkis… Ne Zigarette paffen und an öffentlichen Orten stillen find ich doch ein klitze kleiner Unterschied. Wenn man Familie hat sollte man halt vielleicht auch als Mutter in gewissen Dingen zurückstecken.. Finde diesen ganzen Artikel ziemlich unsinnig und raucherfeindlich dazu:) Allet juute…

  • Christian sagt:

    Meine Mutter hat mich und meine 5 Geschwister in der Stadt Zürich aufgezogen. Alleine. Wir waren täglich unterwegs, mit den alten Trams. Ging alles wunderbar. Mutti war halt so schlau, nicht den 50kg-1000Franken-Breitspurkinderwagen zu nehmen, sondern den Sportbuggy noch aus dem 70ern. Sie konnte eben eine halbe Stunde in die Zukunft denken und wissen, alleine kommt sie sonst mit uns Kindern nicht in den ÖV.

    • Bianca sagt:

      1. Die Zeiten haben sich geändert. Wir leben nicht mehr in der 70ern.
      2. Der ÖV war in den 70ern platztechnisch noch nicht an seine Belastungs- und Aufnahmegrenze gekommen.
      3. Eine Mutter mit 6 Kindern wie deine Mutter wurde in den 70ern verehrt, heute wird sie leider- wie man hier vereinzelt lesen kann – mitunter als asozial beschimpft, weil man in unserer „vorurteilsfreien“ Gesellschaft annimmt, dass sie von Sozialhilfe lebt und die Kinder sicher verschiedene Väter haben, selbst wenn sie berufstätig ist und „ein Papa“ alle 6 Kinder gezeugt hat.
      4. Vielleicht ist der 50kg-1000Fr.-Breitspurkinderwagen von Feunden weitergegeben worden und hat gar nichts gekostet.

      • Sportpapi sagt:

        Wir haben natürlich auch so einen Super-Kinderwagen, der äuserst praktisch ist. Vor allem kann notfalls auch der zweite Sohn darauf platziert werden. Aber wir haben auch einen Buggy, falls mal Mutter/Vater alleine im ÖV unterwegs ist. Man muss halt planen…

    • zysi sagt:

      obs jetzt an den buggy’s oder dem denken liegt bei den heutigen situationen lassen sie offen, das finde ich lobenswert

    • zysi sagt:

      noch ein detail:

      unser 2er-kinderwagen wiegt ca. 25 kg und kostete 1500.- neupreis – ein richtiges monstrum!
      wir hatten noch nie ein problem, ausser dass meine frau EINMAL die erfahrung machte, dass sie nicht den zug kommt, weil es zu klein ist oder der wagen zu gross.
      sie hat sich dann entschieden, nicht den zug vernändern zu wollen, sondern ihre gewohnheiten – irgendwie hat sie es hingekriegt, diese zauberin…

    • Christian sagt:

      Bianca, sie sind aufgeregt. Aber lesen Sie trotzdem präzise.

      Der Sportbuggy war aus den 70ern, nicht das Tram.

      A) Was wissen Sie denn wie meine alleinerziehende Mutter betrachtet wurde. Sie wurde sicher nicht verehrt, alles andere ja, aber nicht verehrt. Das ist romantischer Blödsinn. Damals haben vorallem ältere MItbürger auf sie runtergeschaut und sie wurde auch von anderen Frauen angespuckt, von wegen Nutte ohne Vater. Dabei ist er einfach früh gestorben.
      B) Wenn Sie den SUV unter den Kinderwägen geschenkt bekommen, dann sollten sie sich aber auch nicht darüber beschweren alleine nichts ins Tram zu kommen. Sehr einfach.

      • Bianca sagt:

        @Christian: Du hast echt ein Problem mit dir selber. Oh Verzeihung, Sie haben eins. Sie scheinen ihre Mutter zu verehren, zu Recht auch, 6 Kinder alleinerziehend, kein Pappenstiel. Aber das hat anscheinend einen Frauen- und Mütterhasser aus Ihnen gemacht, der nichts Besseres zu tun hat, als hier abzulästern.
        Zum Thema Kinderwagen: habe hier mit keinem Wort geschrieben, und habe mehrere Kommentare geliefert, dass ich nicht ins Tram komme, im Gegenteil, ich sehe die Welt positiv und nicht so verbissen und negativ wie Sie. Lesen SIe mal bitte, bevor Sie alles persönlich nehmen, SIe haben schliesslich Ihre Mutter erwähnt. Die Welt ist grundsätzlich gut, solche Miesmuffel wie Sie gibt es leider in allen Lebensbereichen.

      • Bianca sagt:

        Sollte ich Ihnen zu nahe getreten sein, dann entschuldige ich mich hiermit aufrichtig. Es liegt mir fern, Ihre Eltern zu beleidigen.

      • Christian sagt:

        Sehr seltsam, erst beleidigen sie und dann – eine Minute später – wieder zurückziehen. Seltsam, sehr seltsam.

        Und Küchentischpsychologie ist eben etwas vom Schlimmsten. Sie gehen gar nicht auf meine Argumente ein, sondern beschimpfen einfach meine Eltern, weil Sie nicht weiter wissen.

        Ich habe als Zürcher die letzten Jahre in München gewohnt. Und da würde man ihnen sagen: Schleich di.

      • Bianca sagt:

        Noch mal: Bist im falschen Blog. Als Münchnerin, die seit 15 Jahren in Zürich ist, kann ich nur sagen. Schleich du di. Hoaßt Mama-Blog, oder? Ciao.

      • Auguste sagt:

        hmm…, komödienstadl im mamablog – da legs di nieder!

      • macho sagt:

        grosses Kino!

        Christian ein Frauen und Mütterhasser! Genau!

        Wenn jemand anderer Meinung ist, dann muss er ein Frauenhasser sein. So weit sind wir schon….

  • Markus sagt:

    Im Bus in den Bauch geboxt ? Raucher und Randständige ? Schwangere Emanzen? Heute wiedermal Märlistunde im Pippi blog? Es gibt wunderschöne Städte in der Schweiz, z.B Chur, Biel, Basel, Ihr müsst nicht in Zürich wohnen, Unterstützungsleistungen vom Sozialamt gibt es auch in anderen Städten.

    • Bianca sagt:

      Lieber Markus. Es gibt Mütter, die berufstätig sind und ihrer Steuerpflicht gerne nachkommen. Auch in Zürich. 😉

      • Auguste sagt:

        hmm…, markus, sie sollten vielleicht zwischendurch mal wieder etwas anderes lesen als ausschliesslich die plakate der schafzüchter und geissbockkrauler.

  • Gianin May sagt:

    Dann geht doch ins Ausland. Wenn ihr in Zürich seid, regt ihre Euch über die anderen arroganten auf und zwar ebenso arrogant.

  • Sisifee sagt:

    Immer dieses Zürich-Bashing. Haben wir nicht andere Probleme?
    Zürich ist ja auch eine grosse Stadt, und verglichen mit wirklichen Grossstädten (Tokyo, Paris, London, New York) sogar schon fast kinderfreundlich!
    Ich habe die ersten 2, 3 Jahre als junge Familie ganz anders erlebt als Adriana Deprez. Als ich schwanger war wurde mir sehr oft ein Platz angeboten. Und danach hat mir praktisch immer jemand mit dem Wagen geholfen, und wenn das mal nicht der Fall war, habe ich einfach freundlich gefragt.
    Ich kam nur einmal in Höngg in einem alten 13er nicht weiter, weil da war keiner ausser einer uralten Frau an der Haltestelle. Ich bin dann einfach ein Stück zu Fuss gegangen, war auch nicht schlimm.

    Und natürlich ist es nicht besonders angenehm, als Schwangere oder Stillende von einer Rauchwolke angehaucht zu werden, aber lassen wir doch mal die Kirche im Dorf: Krank davon wird man doch nicht. Und auch das Baby nicht. Es gibt halt rücksichtsvollere Menschen und weniger rücksichtsvolle, man muss sich auch nicht über alles nerven. Es gibt in Zürich viele Apotheken, die eine Stillecke anbieten, was ich toll finde, und sogar im Tram kann man so stillen, dass es die Fahrgäste nicht mitkriegen.

    Und beim Zug fahren kann man ja einfach frühzeitig genug auf dem Perron sein und den Schaffner fragen, wo der geeignete Platz für den Kinderwagen ist.

    Wir haben uns irgendwann dann doch gegen Zürich entschieden, weil wir a) einen genügend grossen Wohnraum mit Garten zu einem bezahlbaren Preis nicht gefunden haben (das hingegen finde ich einen wirklichen und grossen Nachteil für Zürichs) und weil b) dem grossen Bewegungsdrang unseren Kinder mehr Natur geben wollten. Erst als diese mobil wurden fühlte ich mich in Zürich eingeschränkt.

    Heute wohnen wir wie so viele andere In Winterthur. Ins Zentrum Zürichs haben wir 20 Minuten, also nicht viel länger als jemand der in Höngg, Altstetten o. ä. wohnt. Wir bezahlen fürs Wohnen die Hälfte dessen, was wir in Zürich hätten rechnen müssen. Klar ist das Leben etwas geruhsamer hier, dafür hat man etwas mehr Bewegungsfreiheit. Und ist sofort im Wald.

    ALLES kann man halt wirklich nicht haben, zumindest nicht gerade vor der Haustür. Manchmal sind einfach auch die Ansprüche zu hoch.

    • Daniel Matter sagt:

      „Und natürlich ist es nicht besonders angenehm, als Schwangere oder Stillende von einer Rauchwolke angehaucht zu werden, …: Krank davon wird man doch nicht. Und auch das Baby nicht. “

      Seien Sie so gut, und beschränken Sie sich in Ihren Äusserungen auf das, was Sie verstehen. Tabakrauch ist ein Kanzerogen der Klasse 1a, für die es keine „erlaubten Mengen“ gibt. Schon geringste Mengen Tabakrauch verändern das Funktionieren des Organismus von Erwachsenen messbar, also erst recht das von Kindern.

      Es ich jämmerlich genug, dass sich Erwachsene selbst einräuchern und zu Tode bringen. Dass Raucher andere Menschen schädigen oder auch nur belästigen, ist nicht hinzunehmen.

      • Christian sagt:

        Es ist hinzunehmen.

      • Martin sagt:

        Dass ein Kind von ein paar Minuten Zigarettenrauch an der Bushaltestelle schwerer geschädigt wird als von Zürcher Stadtluft Tag und Nacht, finde ich schwer zu glauben.

      • Sisifee sagt:

        Ich würde ja auch nie ein Baby bewusst Zigarettenrauch aussetzen, finde aber, dass ich es tatsächlich einfach HINNEHME, und zwar ohne mir den Tag sauer werden zu lassen, wenn jemand den letzten Zigarettenzug im Tram aushaucht. Ich glaube nicht, das dies einem Baby mehr schadet als der Feinstaub, die UV-Strahlung, etc. etc.

        Und, Herr Matter, was Ihre zensierende Bemerkung betrifft, dass ich mich nur über Dinge äussern soll, die ich verstehe: Vielleicht habe ich nicht die entsprechende naturwissenschaftliche Bildung, vielleicht kenne ich nicht die neuesten Studien der Krebsforschung, aber ich habe schon drei Krebserkrankungen und -heilungen in meinem allernächsten Umfeld miterlebt, notabene bei Menschen die weder rauchen noch trinken, sich nicht exzessiv der Sonne aussetzen und sich weitgehend gesund, ausgewogen und biologisch ernähren. Was die Ursachen von Krebs angeht greifen einfache Kausalzusammenhänge oft zu kurz.

      • Daniel Matter sagt:

        Da bin ich aber dankbar, Frau Sisifee, dass Sie mir was aus meinem Fachgebiet beibringen – so nach dem sehr überzeugenden Grundsatz „Mein Onkel hat einen Stein auf den Kopf bekommen, jetzt weiss ich ganz viel über Gehirnerschütterung“.

        Sie sollen sich nicht den Tag versauern lassen, sondern nicht Dinge in Abrede stellen, die längst abgeklärt sind. Ihr Glaube ist in diesem Zusammenhang irrelevant. Von Bedeutung ist hier Erkenntnis.

        Und wenn etwas Anderes ein Kind schwerer schädigt als das unnötige Rauchen neben einem Kind, heisst das noch lange nicht, dass man deswegen das Verrauchen eines Kindes in Kauf nehmen soll.

        Wissen Sie, warum ich mit Ihnen so deutlich bin? Weil Sie ganz offensichtlich keine Ahnung vom Thema haben und trotzdem irgendwas daherbehaupten – zum Nachteil Iihres Kindes und zum Nachteil anderer Kinder, deren Mütter Ihre Aussage vielleicht glauben.

      • Henri sagt:

        Ohjee.
        Jetzt noch ein Gesundheits-Taliban, ein Anbeter der neuen Religion namens: „Gesundheit“.

    • Katharina sagt:

      „Zürich ist ja auch eine grosse Stadt, und verglichen mit wirklichen Grossstädten (Tokyo, Paris, London, New York) sogar schon fast kinderfreundlich!“ das ist quatsch. Zurich ist keine stadt im sinne einer metropolis wie die genannten.

      Zurcih bashing macht eben spass, weil die dermassen verkrampt kleinkariert sind und trotzdem eine weltstadt sein wollen.
      also hoert auf zurich mit einer weltstadt zu vergleichen, dann macht ihr euch nicht laecherlich.

      • Joëlle's Mami sagt:

        Liebste Katharina
        Sie machen sich dafür nicht lächerlich, wenn Sie Ihren Stuss nochmals auf Orthographiefelher durchsehen, hihi.

  • es mami sagt:

    Nicht Zürich ist kinderfeindlich, sondern Zürich wird von einer überdurchschnittlichen Anzahl egoistischer und anstandsloser Menschen bewohnt, die keine Ahnung mehr davon haben, was sich gehört. Auch Emanzen mit Babybauch kann man einen Platz im Bus/Tram anbieten, aber das würde bedeuten, einen Schritt über sich selbst hinauszuwachsen. Wenn ich von jemand angefragt wurde, ob man mir beim Einsteigen mit Kinderwagen helfen könne, war die Person meistens ein/e Ausländer/in. Die Stadt hat sich nach den Menschen entwickelt, die sie bevölkern. Trotzdem ist es Jammern auf hohem Niveau: Niederflurtrams/Bus sind mittlerweile an der Tagesordnung. Und ich kenne keine Stadt die ein so breites Angebot an grünen Pärken, GZs mit tollen Kinderangeboten (und zusätzlich massenhaft neumodische Kindsbeschäftigungen für das moderne Kind..)., Krippenplätzen (wenn auch immer etwas zu knapp!) usw. anbietet. Nur beim freien Wohnungsmarkt für Familien mit Einkommen unter 150’000.- hapert’s gewaltig.

    PS: Man steht ja selten länger als 5 Min. an der Bushaltestelle, und es paffen ja nicht immer alle Mitwartenden. Ist unanständig, aber ich gehe davon aus, man die 5 Minuten überlebt. Selbsthilfe aktivieren: Schirm auf oder Kapuze rüber und Abstand suchen.

    • Kathy sagt:

      „Wenn ich von jemand angefragt wurde, ob man mir beim Einsteigen mit Kinderwagen helfen könne, war die Person meistens ein/e Ausländer/in.“ – ich selber biete es zwar auch an, habe mich aber schon oft gewundert, wieso Mütter erwarten gefragt zu werden und nicht einfach selber um Hilfe bitten!? Wäre das so schwer?

  • Memento sagt:

    Bin selber Vater von einem Kleinkind, erziehe selber aktiv mit und lebe in Zürich. Persönlich habe ich sehr selten die beschriebenen Situationen erlebt und auch die Mutter des Kindes hat während der Schwangerschaft selten schlechte Erfahrungen gemacht. Ich finde daher, die ganze Sache wird wieder sehr überspitzt beschrieben. Ich benutzte in der Kinderwagenperiode auch iimmer die öffentlichen Verkehrsmittel und habe nie eine Situation, wo mir nicht jemand geholfen hat.

  • Anja sagt:

    Wie oft bin ich hochschwanger an einer Bushaltestelle gestanden und die Sitzbank war von Rauchern u/o Randständigen besetzt. Die scheinen ja ein Abo auf Sitzbänke zu haben. Die Leute im Bus standen auch oft nicht auf, ja, und das hat mich traurig gemacht. Ich habe Schwangeren, Müttern, Gebrechlichen schon immer geholfen, längst bevor ich eigene Kinder hatte, und finde das selbstverständlich. Mit Kinderwagen erlebe ich auch, dass es vor allem die jungen Männer/Secondos sind, die einem zu Hilfe eilen und noch ein nettes Lächeln schenken. Anfeindungen sind zum Glück selten, ich höre aber auch anderes – v.a. von Müttern, die in der Stosszeit unterwegs sein müssen. Ich wünsche mir in Zürich generell mehr Hilfsbereitschaft und Toleranz, der Alltag wäre für alle (!) so viel angenehmer…

    • Kathy sagt:

      Hast Du gefragt, ob Du absitzen darst, liebe Anja?
      Bist Du etwas besseres, als Randständige oder Raucher?

      • Bianca sagt:

        Hat nichts mit „besser“ zu tun. Nur schwerer und von Übelkeit, Kreislaufproblemen und Rückenschmerzen geplagt, weil man 15 kg Mehrgewicht vor sich „herschleppt“. Einer mit gebrochenem Bein ist ja auch nicht was Besseres. Aber hoffenltich steht ihm eher ein Sitzplatz zu als einem vermeintlich gesunden Raucher oder Randständigen. Der gesunde Menschenverstand sagt, dass nicht der Gebrechliche fragen muss, sondern der sozial eingestellte Mitmensch das macht, was er sich für sich selbst in der gleichen Situation nicht erwarten, aber zumindest erhoffen würde.

    • lara sagt:

      man muss halt freundlich fragen!

      mir wurde dann immer ein platz angeboten.

    • Georg sagt:

      @Anja
      Immer diese Sonntagszugfahrer…wenn ich an einem mir ungewohnten Ort bin, achte ich doch einfach mal darauf, wie man sich verhält: Im ÖV wird einfach gefragt.

      • Anja sagt:

        @kathy: nicht bös gemeint, erklärung siehe biancas kommentar.

        @bianca: danke, du hast es genau richtig ausgedrückt … 😉

        @lara und georg: natürlich habe ich gefragt, und natürlich wurde mir manchmal auch „freiwillig“ ein platz geboten … ich vermisse einfach generell die aufmerksamkeit und rücksicht anderen menschen gegenüber, auch in anderen bereichen. tja irgendwie lebe ich im falschen film … oder in der falschen stadt?

      • Georg sagt:

        @Anja
        Vielleicht hilft Dir das; wenn man täglich pendelt schaltet das Gehirn nach einer gewissen Zeit schlicht den Autopiloten ein. Das kann man z.B. daran beobachten, dass Pendler in aller Regel immer am gleichen Ort stehen und sitzen wollen. Ich weiss bereits um 10 Uhr nicht mehr, mit wem ich im Abteil gesessen bin (ausser bei „Spezialfällen“). Und wenn man nunmal mit Autopilot unterwegs ist, ist man naturgemäss unaufmerksam und folglich nicht sehr rücksichtsvoll.

      • Anja sagt:

        @georg: danke, das hilft wirklich. ich war auch mal pendlerin, weiss also noch, wie sich das anfühlt. 😉 was sind denn bei dir spezialfälle? 🙂

      • Georg sagt:

        @Anja
        Hehe, Spezialfälle:
        -Stinker (Bier, alter Rauch, Curry aus jeder Pore)
        -Laute (15jährige Tussen die ins Mobile schreien, grölende Rekruten, sauglatte Wanderausflugsrentner)
        -Gestörte

        etc.

        🙂

  • Walter sagt:

    Gratuliere Kathy. Dank Racherinnen wie ihnen wird es nicht lange dauern und auch an Haltestellen, usw. gilt das Rauchverbot.

    • Kathy sagt:

      Das kommt sowieso, ob wir uns jetzt rücksichtsvoll verhalten oder nicht, lieber Walter.

    • Georg sagt:

      Rücksicht kann nur fordern, wer selber Rücksicht nimmt. Da das Rauchverbot die Rücksichtskompetenz von Rauchern (man wartet halt bis jeder gegessen hat & schaut ob z.B. Kinder in der Nähe sind) torpediert hat, man als mündiger Bürger nicht einmal um 11 Uhr abends in einer Bar rauchen kann, muss man sich nicht wundern über fehlende Rücksicht.
      Ich zumindest rauche selten an der Haltestelle aber wenn, dann seit dem Rauchverbot mit gutem Gewissen.

      • Bianca sagt:

        Was hat Rauchen mit dem Thema zu tun? Aber bitte: Psssivrauchen schadet bewiesenermassen, Kindergeschrei/Stinkewindeln/Stillmütter/Kinderwägen haben noch keinen krank gemacht oder sterben lassen.

      • Georg sagt:

        @Bianca
        Lies doch nochmal den Artikel – ich habe damit nicht angefangen.

        Ja Passivrauchen mag schädlich sein. Ist aber wieder einmal die Dosis die das Gift ausmacht. Wenn der nichtrauchende Teil der Bevölkerung Rauchern nicht einmal separate, gekennzeichnete Rauchbars zugesteht, ist mir das piepegal.

      • Walter sagt:

        Seperate, gekennzeichnete und unbediente Raucherräume ja. Alles andere nein.

    • mira sagt:

      Gleich und gleich gesellt sich gern 🙂 Sie haben sich gerade selber als potentielle Windelwicklerin im Restaurant geoutet 🙂 Charakter ist Charakter, egal ob mit oder ohne Kind, ob Raucherin oder Nicht-Raucherin.

  • Kathy sagt:

    Und wieder eine Mutter die sich ja sooooooo ungerecht behandelt fühlt. Wie oft hatten wir diese Thema hier schon? Gefühlte 100mal mindestens… Es gibt auch das Gegenteil – als ich letzthin im Zoo Zürich war, habe ich im Restaurant etwas gegessen. Eine Frau hat dann dirket neben mir ihr Kind ausgezogen und wollte ihm schon die Windel abnehmen, als ich mich einmischte. Ich sagte ihr, sie solle das Kind bitte woanders wickeln als neben essenden Leuten, was sie total unverständlich fand. Ich hatte das Gefühl, ich sei im falschen Film. Genauso wenn ich am Abend schön Essen gehen möchte und am Nebentisch eine Frau die Brüste auspackt, um das Kind zu stillen. Säuglinge gehören am Abend ins Bett und nicht in ein Restaurant! Und Stillen kann man auch, ohne gleich allen die Brüste zu zeigen.
    Zur Zigaretten-Haltestelle-Thematik: Vor dem Rauchverbot habe ich mich sehr bemüht, und gerade an Bushaltestellen Abstand zu den anderen Wartenden genommen, um niemanden zu stören. Seit das Rauchverbot eingeführt ist, intressieren mich solche Dinge nicht mehr.

    Gratis Tipp für sie Frau Deprez: einfach nicht mehr nach Zürich gehen mit den Kindern und schon haben sie alle diese „Probleme“ nicht mehr!

    • Bianca sagt:

      @Kathy: Wie oft ist es dir tatsächlich passiert, dass jemand im Restaurant neben dir wickeln oder freizügig stillen wollte, am späten Abend noch dazu??? Wohl je einmal, und das ist jetzt für dich so pauschal die Regel, wie Mütter sich verhalten. Wie viele Mütter kennst du? Offensichtlich nicht viele oder gar keine persönlich.

    • Lara Kraft sagt:

      Sehe ich genau so. Nicht jeder kann die Freude über das grosse Geschäft des Kleinen im Restaurant teilen.

      Oft sind Mütter egoistische Trampeltiere die glauben, sie hätten alle Rechte und null Pflichten, nur weil sie geworfen haben. Ich möchte neben meiner feinen dampfenden Pizza nicht 2 Meter weiter eine offene verkackte Windel habe. Wenn jemand dafür kein Verständnis hat, dann ist ihm/ihr auch nicht mehr zu helfen.

      Ich liebe Kinder, aber die Mütter dazu sind oft total anstrengend.

    • Kathy sagt:

      Oh, da ist ja noch jemand der mich besser kennt als ich selber, oder Bianca?

      Es ist mir genau einmal passiert, das mit dem Wickeln. Wüsstest Du aber, wenn Du meinen Kommentar glesen hast. Stillende Mütter hatte ich schon oft neben mir – stört mich ja auch nicht, wenn es diskret gemacht wird.

      Habe bei 30 zu zählen aufgehört…

  • Supernova sagt:

    Ich bin schockiert – hier scheint wirklich Krieg zu herrschen. Manche Beiträge sind dermassen voll Hass gegen Mütter und Kinder, dass es mich graust! Woher kommt diese Menschenfeindlichkeit? Es ist jedoch ebenso falsch, eine ganze Stadt als kinder-unfreundlich hinzustellen.

    Ich bin selbst seit 5 Monaten Mutter und verhalte mich in der Öffentlichkeit folgendermassen: Wenn es die Zeit erlaubt (kann man so einplanen), warte ich auf ein Niederflur-Tram, damit ich autonom ein- und aussteigen kann. Grund 1: Ich möchte niemanden zum schweren Heben nötigen. Grund 2: Das Reinheben ist zu gefährlich – ungeübte Helfer haben beinahe mein Kind aus dem Wagen gekippt. Grund 3: Manchmal ist es tatsächlich schwierig, einen Helfer zu finden (Mutter, Kind und Kinderwagen scheinen an der Haltestelle plötzlich unsichtbar zu sein). Bin ich mal im Tram/Bus, so suche ich den für Kinderwagen vorgesehenen Platz auf, bitte im Weg Stehende nett ein bisschen Platz zu machen und klappe den Schieber des Kinderwagens nach unten, damit wir möglichst wenig Platz einnehmen. Zudem versuche ich die rush hour zu vermeiden – was natürlich nicht immer möglich ist. Die bösen Blicke und Kommentare Mitreisender musste ich dann auch erleben. Dies macht wütend und traurig zugleich – sind wir als Mütter plötzlich Menschen zweiter Klasse – ohne Recht auf einen Platz im Tram? Wir können doch nicht zuhause hocken, bis die Kinder gross genug sind um ohne Kinderwagen auszukommen!?

    Gehe ich in ein Restaurant, so suche ich mir einen Platz am Rand aus, damit der Kinderwagen niemandem im Weg steht. Wickeln: Ein Restaurant ohne Wickeltisch kommt für mich nicht mehr in Frage. Mittlerweile weiss ich auch genau, wo sich in der Stadt Zürich die Wickelräume befinden – so kommt Wickeln in der freien Wildbahn höchstens mal in einer fremden Stadt vor.

    Fazit: Ich erwarte keine roten Teppich für mich und mein Kind – nur ein Bisschen Rücksichtnahme und Entgegenkommen – so viel wie auch ich für ältere Menschen, Behinderte etc. aufbringe, wenn es die Situation verlangt.

    Seid doch einfach ein bisschen lieb zueinander! 🙂

    • Anja sagt:

      … das Doofe mit den Niederflur-Fahrzeugen ist ja, dass man sie nicht einplanen kann. Wenn du Pech hast, kommt 3x hintereinander ein Hochflur-Tram und du stehst eine halbe Stunde rum. Unmöglich!

      • Supernova sagt:

        Ich weiss. Leider werden die niederflurigen (noch?) nicht angekündigt. Ich stehe deshalb schon 20min vor geplanter Abfahrtszeit an der Haltestelle… 🙁 Die VBZ könnte doch bei der elektronischen Anzeige vermerken, dass ein Niederflur-Tram kommt, oder nicht?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @supernova
        und auch @Anja:
        Ihr Problem kann ganz einfach behoben werden:
        den Wagen sauber halten, den Helfer im Voraus bitten und nicht erst wenn das Tram einfährt (!),
        dem Helfer den Lenker überlassen und er soll zuerst einsteigen, das Kind im Wagen angegurtet haben oder tief im Schlafsack, sobald die Vorderräder den Tramboden erreicht haben ist es geschafft.
        Was denken Sie, wie wir das noch in Zeiten ohne Niederflureinstieg gemacht haben?!
        Ich habe 3 Kinder, war sehr oft mit ÖV unterwegs, und es wäre mir nie in den Sinn gekommen „Tram abfahren lassen oder Niederflur (was es damals gar noch nicht gab) abwarten“ zu meiner Strategie zu erklären!

      • Rotkäppchen sagt:

        @Supernova

        „Ich weiss. Leider werden die niederflurigen (noch?) nicht angekündigt. Ich stehe deshalb schon 20min vor geplanter Abfahrtszeit an der Haltestelle…:-( Die VBZ könnte doch bei der elektronischen Anzeige vermerken, dass ein Niederflur-Tram kommt, oder nicht?“

        Da würde ich doch glatt einen Brief, eingeschrieben, an den VBZ schreiben und darauf hinweisen. Vielleicht geschieht ein Wunder und die grün-rote Stadtverwaltung hat Verständnis dafür? Ich würde es versuchen, wenn ich in Zürich wohnen tät – tu ich aber nicht und wie man hier an den meisten Kommentaren liest, zu recht. Wie freu‘ ich mich auf meinen superschönen Landsitz ohne Stress und so…diebisch! ;-

  • Rolf Schumacher sagt:

    Mal ganz ehrlich. Wir erhalten Kinderzulagen, Kinderkrippen. Kinderspielplätze. Kinder- und Familienvergünstigungen fast überall. Rachfreiezonen ebenfalls überall. Alles ist kinder- und behindertenfreundlich. Zudem gibt es vom Staat fast gratis Ausbildung bis zum Abschluss des Medizinstudiums. Gratis Psychologen für Kinder, Mütter und geschädigte Väter. Den Pediater bezahlt man /(Sorry Mutti natürlich FRAU), auch nicht wirklich selber. Wenn man in Zürich am richtigen Ort wohnt, dann muss man nicht mal viel Steuern für das alles bezahlen.
    Hmmm in den 50ern hatten die Mütter es noch mit 2-10 Kindern zu tun, ohne alle Vorzüge unserer Gesellschaft. Zweitauto für Mutti gab es damals sicher nicht. Skiurlaub mit Skilehrer, Sommerurlaub am Meer konnte man auch vergessen. Ach ja und die Kinder konnte man zum Abstellen auch nicht vor einen TV, Nintendo oder sonst eine elktronische Nany setzen.
    Ist es da nicht fast schon peinlich, wenn sich eine heutige Mutter beklagt??? ;-)))))) Hab ich nur so geschrieben zum Polarisieren, oder?

    • Bianca sagt:

      @ Rolf Schumacher: Du hast selbst keine Kinder, oder? Wieso sprichst du also von „WIR“? Weisst du, was Kinderkrippen kosten? Wie viele öffentliche Kinderspielplätze es tatsächlich gibt? Vielleicht sollte sich „Herr Polarisierer“ mal mit der Realität auseinandersetzen. Kann mit kaum vorstellen, dass du ein Frauchen willst, dass nur zu Hause vor dem Herd steht, den Haushalt macht, dir auf der Tasche liegt, damit du und deine 2-10 Kinder ein schönes Leben haben (auch ohne elektronische Nannys und Skiurlaub). Die Welt verändert sich, mach mal die Augen auf, oder lebst du ohne Computer, Flachbildfernseher, Natel, Mikrowelle oder anderen Errungenschaften der Neuzeit?

    • Auguste sagt:

      hmm…, überall rachfreiezonen ist eine errungenschaft, um die uns viele beneiden – sizilianer und neapolitaner, die keine abgesägten schrotflinten besitzen z.b.

  • Jotoxo sagt:

    Ich denke nicht, dass Zürich speziell kinderfeindlich ist. Aber es ist eine Stadt, in der immer und überall mit harter Bandage gekämpft wird, da wird einem wenig geschenkt (Ausnahmen gibt es immer). Man kann das Experiment anstelle eines Kinderwagens auch mit einem Rollstuhl machen oder es einfach mal mit Krücken in der Stosszeit über den Bahnhof und ins Tram wagen. Oder dürfen diese Menschen auch nicht mehr in Stosszeiten unterwegs sein? Dann müsste man aber entsprechende Verbotstafeln einführen: Kinder, Alte und Kranke dürfen sich nur noch an bestimmten Zeiten an bestimmten Orten aufhalten. Zürich ist eine Stadt, die sich immer mehr ausschliesslich auf Menschen ausrichtet, die mind. 100%ig, funktionsfähig, leistungswillig, konsumfreudig und zahlungsfähig sind, alles andere ist zweitrangig, der restliche Reichtum des Lebens hat kaum Platz.

    • Anja sagt:

      Diesen Kommentar kann ich voll und ganz unterschreiben, Sie bringen es auf den Punkt!! Weder hochschwanger noch hochbetagt noch in Krücken ist es angenehm, in Zürich unterwegs zu sein. 🙁

      • lamakki sagt:

        Ja und was wuenschen Sie sich dass man dagegen unternimmt? Statt nur klagen: Loesungen vorschlagen! Und nein, „alle sollten freundlicher und weniger egoistisch sein“ ist kein Loesungsvorschlag sondern das Statement einer Miss Schweiz Kandidatin…

    • *sigh* sagt:

      Also: Auch wer selbst nicht bereit ist, diese „100%“ (Anstand, Aufmerksamkeit, Verständnis, etc.) zu leisten, darf dennoch uneingeschränkt dasselbe von anderen fordern? *Kopfschüttel* Doppelmoral lässt grüssen.

      Alle die hier Zürich bashen sind nicht im gleichen Zürich zuhause wie ich – oder ihr kriegt einfach was ihr verdient. Gott, dass der Fehler immer, aber wirklich immer bei den anderen liegen muss.. Bünzlitum hoch 10! Sich ein Fell zulegen wäre auch eine Variante..

  • Bianca sagt:

    Eine Lanze für die Zürcher. Schwarz-weiss-Denken ist nie nachhaltig. Als schwangere und berufstätige Mutter von 2 Kleinkindern (1 und 3 J.), die auf den ÖV in Zürich angewiesen ist, kann ich einige Aussagen gut verstehen. Manchmal begegnet einem derart egoistisches Verhalten (blöde Kommentare, Rempeln, Eingang im ÖV blockieren, obwohl weiter drin Platz wäre, überfüllten Lift im HB statt Rolltreppe benutzen) der Mitmenschen tatsächlich. Aber das ist nicht die Regel. Ich will hier mal eine Lanze auch für die Zürcher brechen. Mehrheitlich wird mir geholfen, obwohl das mit modernen Kinderwägen, die man rückwärts selbst alleine gut in die S-Bahn, im Notfall selbst ins Tram bringt dank grosser Räder, oft gar nicht nötig ist. Auch ich habe in der Öffentlichkeit gestillt, aber es kommt ja immer darauf an, wie. Meine „Milchspender“ hat keiner zu sehen bekommen und ich denke, es hat kaum jemand mitbekommen, dass ich gerade am Stillen bin. Es geht auch dezent. Viele helfen, man muss die Hilfe nur wahrnehmen und annehmen.

  • Thomas1 sagt:

    Komisch. Meine Frau und ich haben alle genau den gegenteiligen Eindruck. Sie fühlte sich während der Schwangerschaft wie eine Königin, hat Sitzplätze bekommen, die Leute streiten sich schon fast wer beim Kinderwagen einladen helfen darf, spontan hat eine Herr am Nebentisch unsere Rechnung im Restaurant bezahlt mit der Begründung, er wolle dies unserem Kind schenken etc. Auch meine Schwiegereltern aus den USA stellen jedesmal erstaunt fest, wie freundlich die Leute hier sind. Ich will Ihnen nichts unterstellen oder uns höherstellen, aber kennen SIe den Spruch „wie man in den Wald ruft, so ruft es zurück?“

    • Thomas1 sagt:

      Sorry für die vielen Tippser 🙂

      • Bianca sagt:

        Ganz so rosig, sprich menschenfreundlich, ist Zürich schon auch nicht. Aber es stimmt dahingehend, dass hochschwangere Frauen auch hier von vielen trotzdem noch geschätzt werden, und nicht abgewertet, wie im Artikel beschrieben. Miesmuffel gibt es in allen Lebensbereichen.

  • Lara Kraft sagt:

    Schön sich selber in die Opferrolle manövrieren und dann in Selbstmitleid sulen. Die Frau von heute, stark und selbständig.

  • Thomas M. sagt:

    Ach die böse Züri-Leier (und die obligate Replik wie in Basel alles besser ist). Vor zwei Wochen in der Rush Hour im ÖV. Mein sportbegeisterter 9 jähriger ist enttäuscht, dass er keinen Blick am Abend ergattern konnte. Da reisst ein Herr seine Sportseite aus der NZZ und gibt sie meinem Sohn. Die Leute haben immer geholfen im Tram. In vielen Restaurants wurde und wird er immer ganz nett empfangen und behandelt. Ich hatte fast nie Grund zur Klage.

    Wer selber freundlich ist und eine positive Ausstrahlung hat, wird auch freundlich behandelt. In Zürich, in Basel und überall auf dieser Welt.

  • Paul P. Züllig sagt:

    Ach ja, unter ältere Kommentare, wird Brasilien als kinderfreundlichstes Land in den Himmel gehoben. Dabei wird jedoch scheinbar vergessen, dass von diesem massenhaft produziertem Nachwuchs die Hälfte keinen Schulplatz weder später eine Arbeitsstelle findet. Und für die Ernährung sorgen ja andere Länder mit ihrer Entwicklungshilfe! Da darf man sich wohl fragen, ob diese Kinderfreundlichkeit der richtige Weg ist.

    • Papi sagt:

      Wir diskutieren hier Zürich, nicht Brasilien. Wenn einer weiter unten schon den Fehler macht nicht beim Thema zu bleiben, musst du ja nicht gleich mitziehen. Die Autorin hat im Grossen und Ganzen schon Recht.

      • Lara Kraft sagt:

        Papi hat gesprochen! Alle schreiben ab sofort nur das was Papi genehmigt. Wäre ja noch schöner, wenn jeder schreiben würde was er möchte.

    • Pizza Hut sagt:

      Entwicklungshilfe für Brasilien?
      Ich weiss nicht Paul, a(alter verstaubter Brockhaus ins Museum geben). Tatsächlich haben sich die Zeiten seit den 80er Jahren geändert. Schon mal was von BRIC gehört oder dort gewesen? Boom Boom Brasil 😉

  • Dani Kobler sagt:

    Ganz lustig ist das hier:
    >> Und wenn man Pech hatte und ins falsche Abteil eingestiegen ist,
    >> da muss man halt in der ersten Klasse auf dem Boden hocken,
    >> weil der Gang zu schmal ist, um einen Kinderwagen durchzuschieben
    >> und in die zweite Klasse zu gelangen.

    Also bei uns in Bern sind beim IC nach Zürich die Wagons aussen noch mit 1. Kl, 2 Kl angeschrieben.
    Dass die Gänge im Zug zu schmall für den Kinderwagen daran sind definitiv die kinderfeindlichen Zürcher schuld 🙂

    Tip 1: auf dem Perron das blaue Plakat neben dem gelben Fahrplanplakat studieren, dort steht ob und wo es einen Familienwagen hat
    Tip 2: falls wirklich versehentlich in der 1 Kl. gelandent, beim Kondi einen Klassenwechsel kaufen

    • Das mit dem Familienwagen ist ja wohl der Witz des Tages. Steigen Sie mal mit einem oder gar – Gott bewahre! – mit mehreren Kindern in den Familienwagen ein und geniessen sie die giftigen Blicke der sich im Wagen befindenden Passagiere.

      Dass es sich hier aber nicht alleine um Probleme in und um Zürich handelt, muss ich leider bestätigen. Seit zehn Jahren nun bin ich mit einer wachsenden Kinderhorde im ÖV unterwegs und die Zustände sind überall gleich schlecht. Es gibt wohl keine Tageszeit, in welcher Müttern mit Kindern – egal ob noch im Bauch oder schon draussen – das Recht zum Reisen gebilligt wird. Es ist immer der falsche Zeitpunkt, mal, weil wir den Pendlern den Platz wegnehmen, mal weil wir die Senioren bei ihrer Ausfahrt belästigen, mal weil man „um diese Zeit nicht mehr mit einem Kind unterwegs ist“.

      Dass es auch anders ginge, beweist ein Besuch in London: Dort helfen Geschäftsleute auch mitten in der Rushhour beim Kinderwagenschleppen und dass ein Kleinkind im Bus einen Sitzplatz bekommt, versteht sich von selbst.

      • Greatsheep sagt:

        Ja Tamara, das ist der absolute Killer ;-). Ich „geniesse“ es regelrecht mit den Goofen zwecks Austoben in den Familienwagen zu gehen um dann mit Blicken getötet zu werden und das wütende Gezischel zu hören.

      • Georg sagt:

        Leider hat sich die SBB dazu entschlossen, die Ruhewagen abzuschaffen. Dort hätten die (schnellen) Ruhebedürftigen ihr kleines Refugium gehabt, stattdessen müssen diese jetzt halt auch oft genug aufgrund fehlender Ressourcen im Familienwagen Platz nehmen. Warum brauchts für die Randgruppe der Familien eigentlich einen speziellen Wagen? Gibt ja auch keinen Schulreise-/Rentner-/Rekruten-/Stinker-Wagen…

      • Sportpapi sagt:

        Wir reisen mít unseren Jungs (wilde 1 und 3jährige) viel mit ÖV. Probleme mit anderen Passagieren hatten wir noch nie.

      • @sportpapi: Dann habt ihr wohl einfach Glück gehabt. Wir haben zwar auch schon viele gute Erlebnisse gemacht, aber die schlechten überwiegen leider.

  • lucy sagt:

    zürich ist nicht nur kinder und mütterfeindlich sondern generell lebensfeindlich.

    trotzdem mütter mit babys gehören nicht in restaurants oder bars und zwar nicht wegen dem stillen, sondern weil die atmosphäre, die dort herrscht, für ein babyungesund ist. man sollte sich das mutterwerden einfach etwas genauer überlegen und sich bewusst sein, dass man für ein paar jahre nicht mehr überall dabei sein kann.

    bin selber mutter, weiss also von was ich rede. meine tochter dankte mir die rücksichtnahme auf ihre bedürfnisse als baby und kleinkind mit guter gesundheit und einem ausgeglichenen wesen. denn sie wurde nicht um ihren mittagsschlaf gebracht, in dem ich sie durch den musikbeschallten H&M schob.

    es fällt mir im mamablog bei den autorinnen immer wieder auf, dass es sich um frauen handelt, die auf nichts für ihre kinder verzichten wollen. ihr leben sollte möglichst ungestört von ihnen weitergehen und dort wo es das nicht tut, schieben sie die verantwortung auf die gesellschaft ab.

    da ich es selber getan habe, plädiere ich auch immer wieder für das tragetuch für babys und kleinkinder. klar das demoliert die designerklamotten, aber es gibt dem kind in der öffentlichkeit die nötige geborgenheit, sich den austrahlungen und stimmungen der anderen menschen zu stellen. es wird deswegen nicht verweichlicht.

    • adlerauge sagt:

      was soll an der restaurantatmosphäre (was auch immer das ist) denn ungesund sein, seit wir ein schweizweites rauchverbot haben? gesundheitsfanatismus kann auch ungesund sein.

  • Bianca sagt:

    Eine Lanze für die Zürcher. Schwarz-weiss-Denken ist nie nachhaltig. Als schwangere und berufstätige Mutter von 2 Kleinkindern (1 und 3 J.), die auf den ÖV in Zürich angewiesen ist, kann ich einige Aussagen gut verstehen. Manchmal begegnet einem derart egoistisches Verhalten (blöde Kommentare, Rempeln, Eingang im ÖV blockieren, obwohl weiter drin Platz wäre, überfüllten Lift im HB statt Rolltreppe benutzen) der Mitmenschen tatsächlich. Aber das ist nicht die Regel. Ich will hier mal eine Lanze auch für die Zürcher brechen. Mehrheitlich wird mir geholfen, obwohl das mit modernen Kinderwägen, die man rückwärts selbst alleine gut in die S-Bahn, im Notfall selbst ins Tram bringt dank grosser Räder, oft gar nicht nötig ist. Auch ich habe in der Öffentlichkeit gestillt, aber es kommt ja immer darauf an, wie. Meine Brüste hat keiner zu sehen bekommen und ich denke, es hat kaum jemand mitbekommen, dass ich gerade am Stillen bin. Es geht auch dezent. Viele helfen, man muss die Hilfe nur wahrnehmen und annehmen.

  • Dani Kobler sagt:

    Super Artikel, fast alle Themen die polarisieren sind enthalten:
    – Zürich wird schlecht gemacht
    – Stillen in der Öffentlichkeit
    – Raucher
    – Kinder und öV in der Rush hour
    – andere Länder sind viel besser

    Leider fehlen noch diese Themen:
    – Gender, Mann, Frau, Emanzen
    – Lehrer, Schule, Gymi
    – Scheidung, Alimente
    – Kinderkrippe, Beruf, Hausfrau
    – Familienpolitik, Links Rechts, Grün
    – und ein Mix aus Impfen, Einzelkinder, Bioernährung und früher-waren-die-Kinder-noch-anständig

    Hätte man das nicht auch noch irgendwie reinpacken können?

  • Christian sagt:

    Schon wieder diese alte Leier. Dieses Thema wurde hier doch schon einige Male strapaziert.

    Und eine Mutter hat in Zürich zur Rush-Hour halt keine Garantie auf einen Sitzplatz. Die Leute stehen in den Gängen und Frau Mutti möchte, dass nun alle aus dem Weg gehen, aufstehen und ihr vielleicht noch einen Orangensaft bringen. Das sind genau die Mütter, die das gleiche den Rentern vorwerfen, die müssten ja nicht zur Rush-Hour in die Stadt. Wie oft habe ich schon Eltern gesehen, die sich mit Kinderwagen und Bagage unter grossem Getöse in den Bus zwängten, nur um die nächste Station wieder auszusteigen.

    Nein, Eltern und ihre Kinder sind nicht das Zentrum des Universums.

    • lucy sagt:

      doch sie hätte einen, wenn die herren der schöpfung noch so viel anstand hätten und aufstehen würden, wenn sie eine schwangere oder ältere frau sehen. aber nein! man(n!) bleibt breitbeinig und senilglotzend mit dem ipod in den ohren sitzen!

      anders sehe ich das mit kinderwägen, diese mütter sollten wirklich nicht auch zur rushhour ins tram.

      • Christian sagt:

        Hoffentlich können Sie ihre Probleme mit der Männerwelt bald wieder in Ordnung bringen. Das wünsche ich Ihnen.

        Und jetzt sagen Sie, eine Person mit Kinderwagen darf zwischen 5 und 7 Abends nicht ins Tram? Ist doch Blödsinn, jeder fährt wann er will. Nur sind halt Eltern mit Kindern keine Passagie einer besseren Klasse, sondern genau gleich wie alle anderen.

        Ich persönlich frage nicht mehr nach aufstehen oder reintragen helfen. Zu oft wurde ich blöd angeschaut und es wurde abgelehnt. Wenn jemand was möchte, soll er Fragen. Ob alte Frau oder Mutter, egal.

      • Greatsheep sagt:

        Meine Frau war immer froh, wenn sie jemand absitzen liess; aber scheinbar ist sie die absolute Ausnahme in Sachen Dankbarkeit unter Schwangeren.
        Ich habe in den letzten Jahren einigen Schwangeren und älteren Personen den Platz angeboten und einige ältere Personen nahmen auch dankbar den Platz an. Was mich irritiert sind die teils extrem gehässigen Kommentare von Schwangeren; im Stil von “ glaubst Du ich bin so hinfällig, dass ich Deinen Platz brauche?“ oder „von Dir sicher nicht, bloss von Prinz Edelsüss“. Andere glotzen so komisch, als hätte ich ihnen gesagt sie sollen nackt vor mir steppen.
        Kinderfeindlichkeit sehe ich mehr, dass immer mehr Leute den Kindern das Spielen am Wochenende verbieten lassen wollen oder dass Senioren es schaffen, dass im Migros-Restaurant der Lärmpegel im Lillibigg-Spielplatz nicht 20 Dezibel überschreiten darf. Oder dass im selben Reschti das Stillen generell verboten wird.

      • Bianca sagt:

        Was macht „Mutti“, die berufstätig ist und ihr(e) Kind(er) vor der Arbeit noch in die Kita oder zur Tagesmutter/Oma/Tante bringen muss? Fährt wohl besser mit dem Taxi, oder wie? Somit müssen halt auch Kinderwägen in der Rushhour ins Tram.

    • Micheline sagt:

      Hey, vielleicht arbeitet die schwangere Frau bis zum Tag ihrer Geburt… da kann sie nicht einfach zu anderen Zeiten auf den Bus gehen. Wenn alle etwas weniger egoistisch waeren wuerde alles besser funktionieren.

      • Lexi sagt:

        und vielleicht arbeitet sie auch nach den 16 wochen Mutterschaftsurlaub wieder und bringt ihr kind in die krippe und ganz ehrlich habe noch nie von einem Arbeitgeber gehört: “ komm ruhig später und geh früher damit du nich in der rush hour störst“

        in diesem sinn ja auch mütter & väter haben das recht in der rushhour zu fahren oder wollen wir jetzt alle eltern zur Sozialhilfe verdonneren ?

    • Papi sagt:

      @Christian: nicht richtig gelesen, nochmals vorne anfangen! Trete doch einmal aus dem Zentrum deines Universums heraus, es wird dich gut tun!
      Nicht die Mutti, sondern die (eventuell sogar hoch-)schwangere Frau möchte gerne sitzen, weil ihre Beine ihr weh tun, weil sie den ganzen Tag 10-15 Kilogramm extra mit sich tragen muss, weil sie sich schlecht fühlt, und sie trotz allem genug Anstand hat und dich nicht in den Schoss kotzen (äxgüsi) will, falls sie denn mal müsste.
      Für mich als gesunder Mann ist es selbstverständlich dass ich für Behinderte, ältere Leute, Personen mit Krücken, und auch schwangere Frauen aufstehe, Platz mache, zum sitzen einlade, und die 3-4 Haltestellen bis zum Umsteigen selber stehend verbringe. So habe ich das vor 40 Jahren von meinen Eltern gelernt, und so werde ich es meinen beiden Söhne beibringen.

    • Bianca sagt:

      Offensichtlich scheint sich, Christian, diese alte Leier zu interessieren und nicht wirklich zu strapazieren, sonst hättest du kaum einen Kommentar geschrieben.
      „Frau Mutti“ darf wohl hochschwanger wie Rentner und Behinderte darauf hoffen, dass nicht alle so denken wie du.
      Aber dem ist ja nicht so. Die Mehrheit der Zürcher denkt noch sozial und ist hilfsbereit. Danke.

    • Georg sagt:

      Im ÖV gibts die ungeschriebene Regel das man schlicht eins tut; höflich fragen.

      Wenn ich mit Musik im Ohr hinter einer Zeitung sitze bemerke ich auch nicht immer ob jemand aus gesundheitlichen Gründen sitzen möchte. Und wer einmal einer Grenz-Rentnerin den Platz angeboten hat weiss, dass dies durchaus ein Minenfeld sein kann.

      • Christian sagt:

        Richtig, Georg. Soll ich immer wenn ich im Tram/Bus sitze Ausschau halten, ob nicht evtl. jemand sitzen möchte? Habe ich lange gemacht. Grosi antwortet nicht, weil sie eh Schiss hat die Endstation zu verpassen, andere Grossväter meinen, sie seien aber noch nicht so alt. Ich habe gefragt und gefragt und gefragt und die Ausbeute war sehr bescheiden. Wer sitzen möchte, soll fragen. Ich habe noch nie jemandem den Sitzplatz verwehrt. Aber so auf Vorrat einfach aufstehen und den Platz freigeben, nö, mach ich nicht mehr.

  • Tim sagt:

    Für mich ist jetzt nicht klar, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Raucher, die ihre Zigaretten wegwerfen und stillende Mütter? Wahrscheinlich ist es so, dass manche Menschen Anstoss am einen nehmen und andere halt am anderen. Dem Text entnehme ich, dass die Schreiberin offenbar Rauchen für schlimmer hält. So sind die Präferenzen der Menschen unterschiedlich. Persönlich finde ich: Leben und leben lassen.

    • lamakki sagt:

      Seh ich aehnlich. Sagen „Wir armen Muetter werden beschimpft dabei sind die boesen Raucher doch viel schlimmer“ hoert sich nach billigem Geschwisterstreit an… Die „armen Muetter“ fragen zum Beispiel auch nicht, ob man ihnen hilft, aber fluchen dann, wenn mans nicht tut. Daraufhin hab ich dann mal ungefragt zu helfen versucht und wurde angeschnauzt, dass sie das selber koenne. Ja dann… Ich kann doch keine Gedanken lesen, liebe Muetter, sagt doch was ihr wollt…

    • Bianca sagt:

      Leben und leben lassen, gutes Motto. Aber dabei ist es doch schöner in einer Welt, die miteinander und nicht gegeneinander ist. Egal, worum es geht. Ein Kinderwagen hat noch keinem geschadet, Passivrauchen nachweislich schon.

      • Tim sagt:

        Schade, deine ersten Sätze fand ich schön, dein letzter macht es dann leider wieder kaputt, da du mit dieser Aussage die ersten beiden wieder zurück nimmst.
        Viele nehmen Rücksicht auf andere, nur wird das meist nicht bemerkt. Bemerkst du den Raucher, der aus Rücksicht nicht raucht?

      • Tamara Vujadinovic sagt:

        Liebe Bianca, leider widersprechen Sie sich selber… Erst von einer Welt reden, in der das Miteinander schöner ist als das Gegeneinander, was ich nicht mehr unterstützen könnte.
        Aber dass Sie ebenfalls die Passivrauch-Lüge verbreiten müssen hier in diesem Forum… sie wird leider nicht wahrer, auch wenn sie gebetsmühlenartig von sehr sehr vielen Menschen verbreitet wird.
        Nachweislich schaden tut passivrauchen niemandem. Ich empfehle all den Menschen, die diese Lüge verbreiten, sich mal richtig zu informieren und nicht jeden Käse aus dem 20min zu glauben.
        Beda M. Stadler, Immunologe, weiss zum Beispiel wovon er spricht.

      • Bianca sagt:

        Die, die ich persönlich kenne, bemerke ich, und ich bin fast ausschliesslich von rücksichtsvollen Rauchern umgeben. Ich nerve mich hier, dass zwei Themen miteinander vermischt werden, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Rauchen und „Mütter in der Öffentlichkeit“ haben nur eins gemeinsam. Es sind Themen, die polarisieren. Und jeder fühlt sich immer gleich persönlich angegriffen. Leider.

  • Thomas sagt:

    Ansatzweise habe ich es auch so erlebt, ist aber 10 Jahre her. Raucher, die ihre Zigarette beim elegant paffen ebenso elegant in den Kinderwagen halten etc. Geholfen haben mir bzw meiner Frau beim Aus- und Einladen im OeV meistens die vielbeschimpften machohaft aufgemachten jungen Secondomänner. Als Vater wickeln war praktisch unmöglich, keine Wickeltische in Männer-WCs. Dafür ins Damen-WC gehen wäre sexuelle Belästigung gewesen und sonstwo wickeln war für die Restaurantinhaber oft inakzeptabel – ich hoffe wenigstens da hat sich was getan.
    Das mit dem Stillen in der Oeffintlichkeit sehe ich differenziert: Es geht dezent und aggressiv. Ich empfinde es überhaupt nicht als störend, wenn nach dem Andocken einfach die Sabberwindel über die Brust gelegt wird, die penetrante Zur-Schau-Stellung stört mich genauso wie übersexualisierte Kleidung. Ich habe nichts gegen Nacktheit am FKK Strand und Badehosen in der Badi, aber ich mag diese Art nicht im Restaurant und auf der Strasse. Ich empfinde sie als aggressiv und sexuell belästigend.

  • Johann Z. sagt:

    Aach, mir kommen die Tränen… Sind die heutigen Mammis wirklich solche Memmis? Und verstehen nicht, dass es nicht alle Leute immer schätzen, wenn ihnen eine überforderte Kinderwagen-Schieberin im Tram ihren übergrossen Livestyle-Kinderwagen (der notabene für die hintersten Türen im Mirage-Tram zu breit ist) in die Hacken rammt? Und dabei die dreckigen Kinderwagen-Räder vom „Ich geh jetzt mal mein Accessoire-Kind rumzeigen und einen Macchiato trinken“-Seepromenade-Ausflug an den frischgewaschenen Hosenbeinen blankputzt? Rücksicht ist keine Einbahnstrasse…

    • Peter Hitzelsberger sagt:

      Ja genau. UNd so treten gut 3/4 der Kinderwagenschieberinnnen leider auf. Aber Memmen sind Sie schon mehrheitlich. Wenn ich so zu höre was meine Mom „lupfen“ und anhören musste als Sie in den frühen 80’ern einen Kinderwagen ins Tram bugsieren wollte. Tja dann ist es jetzt wohl besser. Deutlich besser. Aber eben nochmals an die Bloggerin. Wenn Zürich solch eine schei..*#@ Stadt ist. Unfreundlich, egositisch und so. Wieso leben, arbeiten und wohl auch pendeln (Tram und Bus) Sie dann noch hier? Probieren Sie mal mit einem Kinderwagen in der Rusch Hour in London oder Berlin in eine U-Bahn? Hmmm…. Zürich ist freundlicher und angenehmer.

  • xyxyxy sagt:

    Schreiben sie nicht „in anderen Ländern“ es reicht: „in anderen Städten“ – nichts von alledem was sie hier schreiben haben wir jemals erlebt – wenn es stimmt was sie schreiben dann sind einfach die Zürcher arrogant und rücksichtslos, das ist für mich weder modern, noch weltoffen, sondern einfach nur primitiv, pubertär, aber ja kann schon sein Leute mit einem Dünkel haben meist einen zweifelhaften Charakter

  • René sagt:

    Frau Deprez, während der Hauptverkehrszeiten herrscht in jeder grösseren Stadt Dichtestress. Damit müssen wir alle klarkommen, auch Sie. Ganz so schwarz/weiss ist’s ja wohl nicht und Ausnahmen gibt’s immer, ich habe jedenfalls noch nie erlebt, dass niemand geholfen hätte, einen Kinderwagen in einen Zug zu bugsieren. Aber ja, wenn Sie fordernd bis arrogant auftreten, kann’s schon mal sein, dass das Gegenüber sich nicht mit Ihnen anlegen will. Die Zauberwörter heissen heisst „Charme“ (s. Cara Mia) und „danke“.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Bezüglich Kinderwagenmithelfen war für mich immer klar, dass ich erstens drauf achte dass das Kind gesichert ist
    (habe 1mal erlebt wie ein Baby aufgrund sehr ungeschicktem Manöver (seitens der Mutter) aus dem Wagen gefallen ist, der Helfer war total geschockt), dass zweitens der Wagen sauber ist, und drittens der Helfer am Lenker anhebt und ich an der Räderseite. Nur wenn die Leute drauf bestanden haben dass sie unten anfassen (- weil ich schwanger war, da gabs in dieser grössten Stadt doch tatsächlich so Aufmerksame die nicht zulassen wollten, dass ich mich bücken muss…).
    Gab es niemanden der helfen konnte (mir sind auch schon gesundheitliche Probleme als Argument genannt worden, und ich habe es denen immer geglaubt) oder wollte, dann bin ich halt auf dem Trittbrett stehengeblieben, habe ins Tram reingerufen, im schlimmsten Fall würde dann ja irgendwann der Tramführer höchstpersönlich erscheinen.

    Es gibt nun wirklich keinen guten Grund den Wagen selber irgendwie reinzuhieven und das Baby dabei rauszukippen, oder sich einen Rückenschaden zu organisieren! Da habe ich als Ex-Kinderwagenschieberin gar kein Verständnis fürs Klagen!

    Die Antikinder-rambos sind mir auch schon begegnet, aber ich denke dass sind grundsätzlich so „komme mir ja niemand in die Quere-Menschen“, da brauchts den schon erwähnten Imprägnierspray mit Abperlglanz.
    Die drängen sich nicht bloss den Kinder-mit-sich-Habenden in den Weg und fauchen,
    sondern auch den Älteren oder allgemein anderen Mitmenschen.
    Und, das dürfen wir uns auch mal eingestehen, es gibt auch Mütter (sind mir halt vornehmlich Mütter mit solchem Verhalten begegnet) die lassen ihre Kleinkinder im öffentlichen Raum dermassen so von der Leine, dass leider für Einige schon bloss der Kinderanblick die Nerven strapaziert. Für ein gutes Miteinander braucht es immer beide Seiten.

  • Tommaso sagt:

    Zürich ist sowieso eine der unfreundlichsten Städte der Welt, das geht einem auch ohne Kinderwagen so. Aber es gibt eine Gruppe, die beim Reinlupfen gerne hilft: südländische Jugendliche… ausprobieren!

  • Brigitte sagt:

    Das es für Kinder und Mütter in der Stadt nicht immer einfach ist, daran zweifle ich nicht keinen Moment. ABER, manche Mütter sind auch zum abwinken. Rücksichtslos, frech und arrogant. Ich bin sichtbar körperbehindert, arbeite auch den ganzen Tag und bin Abends wenn ich nach Hause gehe erledigt. Wenn mich eine Mutter bittet ihr zu helfen den Kinderwagen ins Tram zu hieven was ich ablehnen muss, da ich dies aufgrund meiner Behinderung nicht kann und dann beschimpft werde ist das… ja was ??? Frech? Intollerant? Ich lese oft den Mamablog, was mir dabei auffällt es wird nur Toleranz von den anderen gefordert. Auch Kinderlose Mitmenschen sind manchmal gestresst, haben Schmerzen, sind Krank oder haben Probleme.
    Manche Mütter sollten mal über Ihr eigenes Verhalten nachdenken, denn wie man in den Wald ruft tönt es zurück…….

  • Zürich ist eben cool, trendy und wird- vor allem in den Szenequartieren- von weltgewandten und weitgereisten Kosmopoliten bewohnt. Eine typische Grossstadtmetropole also.

    Aber wer nach Mitternacht noch etwas Anständiges essen will, hat Pech gehabt. So urban und modern ist Zürich eben.

    • Dominique sagt:

      Nach Mitternacht wär ja schön…. Meist ist doch um 22.30 Uhr schon Schluss!…

    • Georg sagt:

      Kein Wunder wenn die Gewerkschaften sogar beim Tankstellenverkauf – wo eh Personal anwesend sein muss – auf die Barrikaden gehen. Auf der anderen Seite unterstützen die gleichen Leute eine Berufslehre für Sans Papiers obwohl nach deren Abschluss keine legale Arbeit angenommen werden darf. So züchtet man nur eins; Qualifizierte Schwarzarbeiter.

      Sorry fürs Off Topic, aber wenn sich der MB eh wiederholt solls hoffentlich gestattet sein. 🙂

    • Katharina sagt:

      Marcel, also bitte. „weltgewandte und weitgereiste Kosmopoliten“. hahaha.

      Kosmopolite * -1 = Zuerich.

  • Ueli sagt:

    Was mir in Zürich auffällt ist, dass Mütter mit Kindern die längst laufen können (also mit drei bis fünfjährigen) immer noch mit Kinderwagen im Tram und Bus fahren. Kinder die immer herumgefahren werden, erhalten nie das Training das es braucht, um ein paar Stunden auf den Beinen sein zu können. Die Mehrheit der Kinder, die ich in Tram/Bus sehe sind am Essen, egal zu welcher Tageszeit. Ich frage mich welchen Stellenwert eine Essenkultur heutzutage hat?

  • Pascal B sagt:

    Schon tragisch, dass Beiträge systematisch gelöscht werden, welche die Mutter an sich bemängeln.
    Tja… typische Arrgoanz einer Mutter… Ohren zuhalten denn sie und ihr Kind ist immer im Recht.

  • Pascal B sagt:

    Achja, bevor wer meint ich wäre ein Mutter-Hasser:
    Ich hab bisher gerne beim Wagen geholfen oder hab Platz gemacht wenn ich nett gefragt wurde… aber die meisten Mütter sind sogar für das zu stolz (mein Glück).

  • Roman sagt:

    Die böse Stadt Zürich mit den total Kinder hassenden Einwohnern! Wieder einmal ein nichts sagender und nicht lesenswerter Bericht in den Farben Schwarz und Weiss. Schade für die Zeit!

  • Peter Hitzelsberger sagt:

    Zu einem Punkt muss ich heftig widersprechen. Wenn jemand mit Kinderwagen in der „Rush hour“ das gefühl hat das alle sofort zur Seite springen. Tja ich kann nur für mich sprechen und mitteilen dass auch ich wegen Sympathie habe für Mütter die dann den Bus oder Tram nehmen.
    Ein weiterer Punkt: die Hilfe: Nun ja ich helfe gerne aber da 99,9% der Kinderwagenschieben Mütter das gefühl haben dass der der Hilfe anbietet die schmutzige Seite des Kinderwagens nehmen muss, winke ich dankend ab. Wenn ich mit Kinderwagen unterwegs bin biete ich dem helfende IMMER die bequeme Seite zum helfen an. Also bevor hier über unfreundlichkeit geschnoddert wird solte sich der jeweilige seines tuns und handelns bewusst werden.

  • J_Randi sagt:

    Das ist jetzt Mamablog RELOADED. Dieses Thema wurde genau so vor etwa zwei Jahren (oder waren es mehr?) hier im Mamablog diskutiert. Eine neue Generation Eltern und Redaktionsmitgliedern – die Probleme bleiben ähnlich.

  • Cara Mia sagt:

    Das ist ja krass. Lebe ich da in einem andern Land?? Oder sind die Basler anders?? Oder ist es heute auch bei uns so? Ich hatte jedenfalls nie derartige Probleme. Gut, gestillt hätte ich in einem Restaurant nicht, ich habe immer nach einem leeren Zimmer gefragt und man hat mir immer ein Plätzchen zugewiesen. Toilette ist ausser Diskussion, zu unhygienisch. Aber draussen habe ich auch gestillt, auf dem Spielplatz etc… Windeln hätte ich in einem Restaurant auch nicht gewechselt, auch wenn es nicht riecht, ist doch der Anblick nicht so toll, wenn man gerade ein feines Essen vor sich stehen hat.

    Man muss halt auch als Mutter mit einem Baby Rücksicht nehmen und nicht erwarten, dass nun die ganze Umgebung den Hofknicks macht und den Knirps anhimmelt. Wenn ich zur Arbeit muss und entsprechend angezogen bin, hieve ich auch keinen schmutzigen Kinderwagen ins Tram, sorry. Vor allem, wenn die Mutter sich an der (sauberen) Lenkstange festhält und erwartet, dass ich bei den (schmutzigen) Rädern zugreife… Wer als Mutter mit Penetranz auftritt, hat verloren, Charme ist die beste Waffe, da kommt man in der Regel durch. Vielleicht auch in Zürich?

    • Franz Amrein sagt:

      Ja, auch in Zürich geht es einem wunderbar, wenn man als Eltern nicht das Gefühl hat, jedermann müsse sein Kind genauso lieben wie man selbst. Wir leben mit 2 Kindern relaitv zentral in der Stadt Zürich und können die Probleme nicht nachvollziehen.

      Vielleicht liegt es aber auch daran, dass wir es unmöglich finden ein Kind in einem Restaurant zu wickeln? Im Restaurant Stillen wäre für meine Frau auch nicht in Frage gekommen. Mein Gott, da gibt es soviel Alternativen. Eine ist zum Beispiel, nicht ins Restaurant zu gehen, wenn das Kind noch sehr klein ist. Ich weiss, das klingt lakonisch, aber damit will ich zum Ausdruck bringen, dass es auch von Seiten der Eltern Rücksicht braucht. Nicht zuletzt auf die eigenen Kinder. Die rennen nämlich im Restaurant herum, weil sie sich langweilen. Zum Ärger aller Betroffenen (Eltern, andere Gäste, Personal).

    • kitty sagt:

      cara mia. ich bin genau deiner meinung.

    • Magali sagt:

      Gebe dir Cara Mia vollkommen recht. Die ewige Leier von wegen Kinderfeindlichkeit… Ich lebe ebenfalls in dieser Stadt, bin praktisch täglich mit ö.V. unterwegs und treffe zu 99% äusserst hilfsbereite Stadtzürcher an. Allerdings gebe ich mir Mühe, neben Kinderwagen nicht noch Like-a-bike & co. mit an Bord von Tram und Bus zu nehmen! Und gestillt habe ich auch hie und da im Restaurant, aber halt so, dass nicht alle Welt zuschauen musste oder dann wenn möglich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ausserdem gibt es mittlerweile in der ganzen Stadt kinderfreundliche Restaurants, wo man tagsüber ohne Anfeindungen einen Kaffee trinken kann (GZ, Bäckeranlage, etc.). Und wer mit Kinderwagen in die City shoppen geht, der braucht sich nicht zu beklagen…Selbst als zweifache Mutter frage ich mich immer weider mal über die sogenannten Powermuttis, welche ihre Kinder als kleine Könige sehen. Mit ein bisschen Respekt von allen Seiten klappt das Zusammenleben nämlich wunderbar:-)

    • Georg sagt:

      Cara Mia, Du hast Recht!

  • Pascal B sagt:

    Ich lese hier einfach nur die ganze Arroganz einer Mutter.

    – Man muss mir und meinem Baby reinhelfen.-
    – Das Restaurand muss sich mir und meinem Kind anpassen.
    – Alle müssen an der frischen Luft die Zigarette ausmachen denn hier komme ich und mein Kind!

    Es gab mal einen guten Artikel im Tagis über die Arrgoanz von Müttern welche erwarten, dass die ganze Welt nur um sich und ihr Kind dreht. Auch schön die Tendenz, das Kind überall zwingend mitzunehmen. In Bars, beim Zürifest, bei lauten veranstaltungen… statt es zu schonen. Das selbe gilt fürs Restaurant, warum muss man es unbedingt dorthin mitnehmen? Warum nicht zuhause versorgen oder per Flasche?

    Der Blog hier bestätigt nur mein Vorurteil gegen Mütter und ihren Grössenwahn was besseres als die Welt zu sein.

    • Kathy sagt:

      Danke Pascal, genau auf den Punkt gebracht!

    • Mamamia sagt:

      Blödsinn, Pascal! Dieser Blogg-Artikel bezieht sich auf die Problematik das die Frau sobald sie Kinder erwartet bzw. bekommt nicht mehr als Mensch sondern mehr als Mutter betrachtet wird. Die Mutter in Stadt Zürich zu sein ist kein Kompliment.
      Mutter ist so was wie ein Boxsack. Da stossen die Mensche mit den Fäusten ihre Frustrationen ab.

      Du und die Kathy, seit wohl keine „Müttern“! Das ist das Problem, das ihr den Artikel nicht versteht!

      • Kathy sagt:

        Schön, wieviel du zu wissen glaubst, Mamamia.

        Und falsch – der Blog wird von dieser Autorin dazu missbraucht, ihre Frustrationen abzulassen. Spannend ist doch, wie sie von ihren Mitmenschen Toleranz und Hilfsbereitschaft erwartet, gleichzeitig aber nicht versteht, wie sich jemand an einer vollen Windel stören kann.

  • Joseph Müller sagt:

    Warum sind Mütter mit Kleinkindern und Kinderwagen überhaupt und zunehmend in den Stosszeiten unterwegs? Als unsere Kinder klein waren, haben wir die Rush Hour gemieden wie der Teufel das Weihwasser.

    • Cara Mia sagt:

      Das geht nicht immer. Die Kinder haben ihr Mittagschläfchen manchmal bis etwa 15 Uhr, dann geht man in die Stadt, und die Büros schliessen häufig gegen 16 Uhr, 16.30 Uhr, also mal scharf nachrechnen…

    • Kamran Safi sagt:

      Weil den Mamis und Papis in Zürich (und auch anderswo) zunehmend ein Lohn nicht reicht und sie auch arbeiten müssen. Alternativ kann mach natürlich das als Vorwand für die Anschaffung eines SUV benutzen, der dann aber auch kostet wie die Sau. Und weil Mamis und Papis sich nicht in ein Loch verbuddeln lassen müssen um dann irgendwann nach 6 oder mehr Jahren (je nach Anzahl Kinder) mit gütiger Zustimmung der Singles und willentlich Kinderlosen an die Oberfläche wieder erscheinen zu dürfen. All die, die sich aufregen: auch ihr seid mal kleine Windelscheisser gewesen, die anderen auf den Geist gegangen sind und auch sicher mal anderen Leuten im Weg gestanden sind. Man soll sich selbst nicht so wichtig nehmen und sich an die ganz basalen Anstandsregeln wieder erinnern. Im Zweifelsfalle einfach an sich abperlen lassen. Wichtigste Waffe von reisenden Eltern: das seelische Impregnationsmittel mit Abperleffekt.

    • Grainne sagt:

      Sehr geehrter Herr Müller, es gibt auch Mütter, die arbeiten und das meistens zu den gleichen Zeiten, wie alle anderen auch. Der Arbeitgeber würde sich schön bedanken, wenn man sagt: “ Ich komme erst um 09.30 Uhr und gehe dafür wieder um 14.30 Uhr, wissen Sie, ich darf zu den Stosszeiten nicht mit den ÖV fahren!“. Meinen Sie nicht?

      • Joseph Müller sagt:

        Falls die Damen tatsachlich auf dem Heimweg von der Arbeit sind, haben Sie natürlich recht. Leider kann ich aber mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dem oft nicht so ist und eher Kaffeekränzchen oder Shopping auf dem Programm standen!

    • Thomas sagt:

      Weil wir alle leben, arbeiten müssen, Freunde treffen, einkaufen und Kinder, Alte und Schwangere nicht wegsperren. Das ist das Leben! So ein Schwachsinn, niemand geht freiwillig in die Rush Hour!

      • Laura B sagt:

        Betreffend dem Kaffeekränzchen. Vielleicht haben Sie bei einigen Fällen sogar Recht, aber man darf doch auch noch Nicht-Mütter und Arbeitende als Freunde haben und die haben eben erst nach der Arbeitszeit Zeit.

  • Maja sagt:

    Schon tragisch wenn alles so ist, wie sie da schreiben. Auf der anderen Seite mögen die jungen Mütter es nicht wenn sich Fremde über ihre Babys mitfreuen und das kundtun in dem sie sich dem Kinderwagen nähern.

  • Lisa H sagt:

    Wie überrascht war ich bei meinem kürzlichen Besuch in Brasilien über die fortschrittliche, sympathische Art wie dort in fast jedem Einkaufszentrum Müttern und Väter ein Familyraum zur Verfügung steht. Dort können teilweise bis zu 10 Kinder gewickelt werden. Es stehen abgeschirmte bequeme Sessel zum Stillen bereit. Mikrowellen und Hochstühle dürfen kostenlos benützt werden und in den meisten EKZ kann ebenso ein Kinderwagen kostenlos auslehnt werden. Das diese Orte auch Kommunikationsebenen sind, bei denen sich Mütter und Väter über ihre Sprösslinge austauschen, ist ein positiver Nebeneffekt. Auf dieser Ebene scheinen wir das Entwicklungsland zu sein.

    • Tommy K sagt:

      Kann ich nur bestätigen. In Brasilien werden Schwangere sehr bevorzugt behandelt. Das beginnt bei der Ankunft im Flughafen, wo meine Frau ohne Anstehen direkt durch die Passkontrolle geschleust wurde, bis zu Ämtern und Banken, in denen man sich auch nicht in der langen Schlange abmühen muss, sondern direkt nach vorne gebeten wird und gleich noch eine Sitzgelegenheit angeboten bekommt. Auch die ganze Öffentlichkeit unterstützt einen in klarer Selbstverständlichkeit.

  • Thomas Meyer sagt:

    Pflichte völlig bei – die Leute, die im Bus ihren Rauch auspusten, sind in meinen Augen extrem rücksichtslos. Aber wissen Sie, Frau Deprez – denen muss man wenigstens nicht Platz machen!

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