Logo

Das magische Kreuz von Ground Zero

Hugo Stamm am Donnerstag den 15. September 2011
Die Stahlträger in Kreuzform werden am 11. September 2004 am Ground Zero präsentiert.

Zufall oder ein göttliches Zeichen? – Die Stahlträger aus den Trümmern am Ground Zero, September 2004.

Beim Aufräumen der Überreste des World Trade Center in New York entdeckte ein Arbeiter zwei Tage nach dem Terroranschlag ein Kreuz aus Stahlträgern, das aus den Trümmern ragte. Die Skulptur berührte die Arbeiter. Sie interpretierten das christliche Symbol als Zeichen Gottes und als Ausdruck der Hoffnung: Der Herr hat uns nach der unfassbaren Katastrophe nicht verlassen.

Das Kreuz fand auf Ground Zero, dem Gelände des Grauens, einen Ehrenplatz und diente als Mahnmal. Ende Juli 2011 musste es einem neuen Gebäude weichen und wurde im Keller des Neubaus gelagert – als zentrales Exponat des soeben erbauten Gedenkmuseum. Ende dieses Monats wird das Kreuz pünktlich zum Jahrestag dort ausgestellt. Millionen werden es fortan als kleines Wunder und höheres Zeichen bestaunen.

Der Glaube kennt keinen Zufall

Die drei eingestürzten Türme enthielten Tausende Tonnen Stahlträger. Viele dieser Elemente waren im rechten Winkel montiert, bildeten also eine Art Kreuz. Es überrascht deshalb nicht sonderlich, dass die Arbeiter auf ein Trümmerteil stiessen, das sie an das christliche Symbol erinnerte.

Wer hatte bei diesem Ereignis die Hand im Spiel? Der Zufall oder Gott? Im tief religiösen Amerika, wo sich Präsidentschaftskandidaten mit Stolz als christliche Fundamentalisten präsentieren und die Evolutionslehre als «nur eine Theorie» oder gleich als Irrlehre verdammen, sehen viele Amerikaner im Kreuz von Ground Zero ein Zeichen Gottes. Stellen wir also nüchterne Fragen. Was hat das Kreuz mit Gott zu tun? Was will er damit sagen, falls er wirklich dieses Zeichen gesetzt hat? Welchen Zweck verfolgt er damit?

Viele Gläubige weichen solchen Fragen aus. Sie betrachten ein Phänomen und halten die erste Assoziation für plausibel. Glauben heisst denn auch, für wahr halten. Am liebsten glauben sie, was Trost spendet, ihre Sehnsucht nährt und ihre Ängste betäubt. Deshalb sehen sie gern auch in weltlichen Dingen eine höhere oder spirituelle Bedeutung.

Der Glaube bedient die emotionale Seite in uns. Diese lässt sich nicht gern von Verstand und Vernunft bremsen. Deshalb lieben wir in religiösen Belangen Erleuchtungen und vermeiden nach Möglichkeit Fragen. Der Glaube an einen gütigen Gott nährt die Hoffnung, dass es einen versteckten Sinn gibt. Dass sich im Meer der irdischen Ungerechtigkeiten eine Insel der Freundlichkeit und der Güte finden lässt. Schon die Urchristen haben erkannt, dass der Verstand der Feind des Glaubens ist. Mit entwaffnender Offenheit schrieben sie in die Bibel: «Selig sind die Armen im Geiste.»

Terror als Strafe Gottes?

Wären die Arbeiter auf Ground Zero nicht der Gefühlsduselei verfallen, hätten sie Fragen gestellt. Wäre es von Gott nicht ein sinnvoller Akt der Barmherzigkeit gewesen, die 3000 Eingeschlossenen im Word Trade Center zu retten, statt die göttliche Allmacht in ein versengtes Stahlkreuz zu investieren?

Diese Frage berührt das religiöse Grundproblem der Theodizee, der Rechtfertigung Gottes. Konkret: Wie kann der allmächtige Gott, der nach christlicher Lehre in das Leben der Menschen wirkt, das grenzenlose Leid zulassen? Wie hält er es aus, unschuldige Menschen, die er angeblich nach seinem Ebenbild geschaffen hat, in der Flammenhölle der brennenden Türme sterben zu lassen? Wie kann man an einen Gott als gütigen Vater glauben, der das endlose Leiden auf der Erde duldet? Galileo Galilei erkannte das Dilemma schon vor fast 500 Jahren: «Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.»

Weil sich die Fragen nach der Barmherzigkeit Gottes dem Verstand erziehen, klammern wir uns gern an Zeichen und Wunder. Auch Theologen und gläubige Philosophen stehen machtlos vor dem Dilemma, dass die Lebenserfahrung mit dem Bild kollidiert, das der christliche Glaube und die Bibel zeichnen.

Wer an Zeichen Gottes glaubt, braucht eine selektive Wahrnehmung. Er muss, selbst bei offenkundig Sinnlosem, alles verdrängen, was das Bild von Gott als gütigem und gerechtem Schöpfer trübt. Das Beispiel vom Kreuz auf Ground Zero zeigt: Die Konsequenz des Glaubens ist der Aberglaube.

« Zur Übersicht

984 Kommentare zu “Das magische Kreuz von Ground Zero”

  1. halbe Stunde genügt sagt:

    aus http://www.tagesschau.de/inland/papstbesuch164.html

    “Papst trifft überraschend Missbrauchsopfer

    “Wie der Generalkoordinator der Papst-Reise durch Deutschland, Hans Langendörfer, dauerte das Gespräch eine halbe Stunde. Es seien dabei insgesamt fünf Missbrauchsopfer mit dem Papst zusammengekommen, drei Männer und zwei Frauen……………”.

    Der Papst habe den Anwesenden versichert, dass den Verantwortlichen in der Kirche an der Aufarbeitung aller Missbrauchsdelikte gelegen sei, hieß es in einer Erklärung. Sie seien darum bemüht, wirksame Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen zu fördern……………….” bla bla bla

    Hat irgendwer hier MEHR erwartet? Was sagte der Alte? ….daran gelegen…. und ………bemüht….

    kommt mir in den Sinn: bei mir in einem Arbeitszeugnis stand mal: Frau X hat sich bemüht, und es war ihr daran gelegen, den Job gut zu machen. Grottenschlechter gehts nimmer 🙂

    Pope go home!

  2. Michael Bamberger sagt:

    @ Edi Brugger

    Hier die Klage in der Deutschen Fassung:

    http://www.kanzlei-sailer.de/papst-strafanzeige-2011.pdf

    “Horatio”

  3. halbe Stunde genügt sagt:

    @ MB “deutsche Fassung der Klage”

    Lese mich da gerade durch. Besten Dank. Bis jetzt klar, verständlich, teilweise gar pfiffig geschrieben, und kommt ohne Juristendeutsch aus.

  4. aufgeschnappt sagt:

    “Warum die Papstrede….26.09.2011 um 00:41 @ aufgeschnappt
    Sie sehen es ja selbst ein: Der Papst kann sagen, was er will, es wird Ihnen nie passen, weil er der Papst ist.
    Von allen bescheuerten Einstellungen, die zur Zeit besonders verbreitet sind, ist diese die mit Abstand bescheuertste.
    Sie liebe(r) Aufgeschnappt, halten sich für unglaublich gescheit, in Wahrheit aber tragen Sie dazu bei, dass die Welt ein bisschen dümmer wird. aufgeschnappt, go home and shut up!
    ——-
    Bescheuert? Wirklich? Dann lies dich doch bitte mal durch den röm.kath. Katechismus und durch den Kodex des kanonischen Rechts. Da findest du wirklich Bescheuertes. (vieles von dem nun wriklich Bescheuertem, um bei diesem Ausdruck zu bleiben, ist in der oben erwähnten Klage gegen Ratzinger erwähnt, – schwarz auf weiss)

    Der Papst hat sich mit Stumpf und Stiel der katholischen Irrlehre, dieser gröSaZ (grösste Sekte aller Zeiten) verschrieben, hast du wirklich das Gefühl, dass so einer in einer aufgeklärten Welt irgend jemand etwas Wichtiges mitzuteilen hat?. Der Ponti soll von mir aus eine Rede über guten Wein oder die Architektur barocker Kirche in Altötting halten, und sich danach schleichen.

  5. Michael Bamberger sagt:

    @ halbe Stunde genügt
    @ Edi Brugger

    Kommentare zur Klage:

    Zitat Anfang

    Abuse victims urge ICC to prosecute the pope

    Victims of sexual abuse by the clergy have asked the International Criminal Court (ICC) in The Hague to prosecute Pope Benedict XVI and other leading Vatican officials for crimes against humanity. A worldwide network of victims accuses the pontiff and three cardinals of aiding and abetting wide-scale rape and sexual violence against children by priests.

    Human rights lawyer Pam Spees delivered boxes containing over 20,000 pages of evidence to the ICC today [Tuesday] and asked the prosecutor to begin an investigation. The complaint alleges that the pope and three cardinals – Angelo Sodano, Tarcisio Bertone and William Levada – deliberately covered up abuse by priests.

    Victims speak out
    At a press conference near The Hague, eight adults who were abused as children held up their childhood portraits and told the press the names of the Roman Catholic priests who had targeted them. All were members of SNAP, the Survivors Network of those Abused by Priests. They included victims from the USA, Germany, Belgium and the Democratic Republic of Congo. SNAP’s lawyers say all the cases were kept secret by the Vatican in a cover-up that amounts to a crime against humanity.

    The victims present included Wilfried Fesselmann (43), who was abused at the age of 11 in Essen, Germany, by a priest who was subsequently transferred to Munich by then-Archbishop Joseph Ratzinger (now Pope Benedict XVI). The case was known at the highest levels of the Vatican but the priest went unpunished until the church sexual abuse scandal erupted in Germany in 2010.

    Vatican implicated
    According to SNAP, the Vatican has tolerated and enabled a systematic and widespread practice of concealing sex crimes throughout the world for decades. Seldom has the Vatican meted out significant punishment to priests found guilty of abuse. The accused are routinely transferred to parishes where paedophile behavior continues. Sexual abuse is almost never reported to the police.

    But the ICC is unlikely to pursue the case, according to Goran Sluiter, professor of international criminal law at the University of Amsterdam: ‘The case doesn’t stand a chance in my opinion.’

    ‘Jurisdiction doubtful’
    Professor Sluiter points out that the ICC can only try crimes committed after 1 July 2002, the date when it officially began operating as a court of law. “And even if the ICC could handle this case, I wonder whether these qualify as crimes against humanity,” says Sluiter.

    But SNAP’s lawyer Pam Spees says she will provide ample evidence that the Vatican’s concealment of rape and shielding of sexual abusers is widespread and systematic, and therefore bears the hallmarks of crimes against humanity.

    Spees also asserts that the complaint falls well within the territorial jurisdiction of the ICC, even though the Vatican City State is not a party to the Rome statute that created the Hague court.

    “By nature of the church’s worldwide presence these acts are occurring every day in countries that are party to the Rome statute. But the court also has jurisdiction over people who are nationals of countries that are party to the statute. So to the extent that higher-level Vatican officials retain their citizenship in countries like Italy and Germany, the court has jurisdiction over these individuals.”

    Abuse in Africa
    Highlighting the long reach of the Vatican, another victim addressed the press conference via a Skype connection from the Democratic Republic of Congo. Benjamin Kitobo (44) told journalists he was abused at the age of 13 by a Belgian priest at the Minor Seminary in Kanzenze, Komwezi in the DRC. The priest, Kitobo says, was never punished and is still working with children at a school near Kigali in neighboring Rwanda.

    Recent cases
    SNAP lawyer Pam Spees says the statute of the ICC is no obstacle to a case against the Vatican, because she has evidence of at least three abuse cases dating after 1 July 2002. These include the case of Megan Peterson (21), who was allegedly abused by a priest in Minnesota, USA in 2004-2005. The priest has been transferred to his native India and is overseeing schools in the diocese of Ootacamund (Tamil Nadu).

    Megan told RNW her complaint was known in the highest echelons of the Vatican. “I know there were letters back and forth through the Congregation for the Doctrine of the Faith. There were also prior allegations against him before he left. I called the diocese two weeks before he left and I was hung up on. He should have been arrested then.”

    Surprise visitor
    Observers are doubtful that the complaint will lead to an indictment but it is not being ignored by the ICC. Following today’s press conference, a victim support worker from the ICC introduced herself to the SNAP president and congratulated her on the work done so far by the victims’ group and its lawyers. She declined to identify herself to the media, but SNAP members said her presence was an acknowledgment that their complaint is being taken seriously. (13.9.11)

    http://www.rnw.nl/international-justice/article/abuse-victims-urge-icc-prosecute-pope

    Zitat Ende

    “Horatio”

  6. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Katholische Kirche – “Der Tübinger Theologe Hans Küng ist bitter enttäuscht von der Bilanz des Papstbesuchs in Deutschland. In einem Gastbeitrag für die in Chemnitz erscheinende „Freie Presse“ schrieb Küng, das Motto des Besuches habe zwar geheißen: „Wo Gott ist, da ist Zukunft“. Doch richtig sei: „Wo dieser Papst ist, da ist Vergangenheit.“ Papst Benedikt XVI. habe ein offenes Ohr und ein „hörendes Herz“ versprochen. Tatsächlich habe das Oberhaupt der katholischen Kirche aber mit versteinertem Herz auf die Reformanliegen der meisten deutschen Christen reagiert. Deutschland habe vier Tage Personenkult erlebt, die Bischöfe hätten als Statisten fungiert. Das stoße ungezählte Menschen inner- und außerhalb der Kirche vor den Kopf. Als besonders enttäuschend bewertet Küng das Treffen mit Vertretern des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland im Augustinerkloster zu Erfurt. Joseph Ratzinger wirke seit nunmehr dreißig Jahren als Haupthindernis für die ökumenische Verständigung mit der evangelischen Kirche, sagte Küng. Der Papst erkenne diese Kirche nicht einmal an. „Hinter dem Lächeln des alten Mannes zeigt sich das Gesicht des starren Dogmatikers, des römischen Traditionalisten und des kalten Machtpolitikers.“ (26.9.11)

    http://www.faz.net/artikel/S32826/nach-dem-papst-besuch-wo-dieser-papst-ist-da-ist-vergangenheit-30724154.html

  7. aufgeschnappt sagt:

    Küng: Der Tübinger Theologe Hans Küng ist bitter enttäuscht von der Bilanz des Papstbesuchs in Deutschland. In einem Gastbeitrag für die in Chemnitz erscheinende „Freie Presse“ schrieb Küng, das Motto des Besuches habe zwar geheißen: „Wo Gott ist, da ist Zukunft“. Doch richtig sei: „Wo dieser Papst ist, da ist Vergangenheit.“ Papst Benedikt XVI. habe ein offenes Ohr und ein „hörendes Herz“ versprochen. Tatsächlich habe das Oberhaupt der katholischen Kirche aber mit versteinertem Herz auf die Reformanliegen der meisten deutschen Christen reagiert. Deutschland habe vier Tage Personenkult erlebt, die Bischöfe hätten als Statisten fungiert. Das stoße ungezählte Menschen inner- und außerhalb der Kirche vor den Kopf.

    http://www.faz.net/artikel/S32826/nach-dem-papst-besuch-wo-dieser-papst-ist-da-ist-vergangenheit-30724154.html

  8. aufgeschnappt sagt:

    @ MB: 2 X gleiches Posting (Link). ein Fall von metaphysischer Synchronizität 🙂

  9. Zum Obama-Cartoon sagt:

    Ich glaube, die Obama-Karikatur wurde nicht ganz verstanden. Das Objekt dieses Karikatur sind nicht allfällige Versprechen Obamas, sondern seine Zuhörer, die glauben, Jobs würden überflüssig. Es geht um die – eigentlich banale, aber doch nicht selbstverständliche – Einsicht, dass nichts gratis und um sonst zu haben ist. Irgend jemand zahlt dafür.
    Über die Tea Party Bewegung kann man sicher viel Schlechtes sagen, wenn man das will, aber der Grundgedanke, dass nichts ‘kostenlos” ist, und es vielleicht nicht so eine gute Idee ist, auf die Kosten nachfolgender Generationen die Welt zu verbessern, ist durchaus richtig.

  10. rg sagt:

    @Mahina 25.09.2011 um 23:29

    Sie sagen

    “Aus früheren Gesprächen zwischen ihnen und Pasionaria.”

    Dann überrascht es mich auch nicht wenn Sie weiteroben sagen

    “mit jemanden zu diskutieren der einen ganz klar neoliberalen Standpunkt einnimmt”

    Natürlich beinhaltet mein Standpunk unter anderem auch “neoliberale” Elemente. Aber das ist wie wenn Sie sagen würden, Pasionaria nimmt einen klar kommunistischen Standpunkt ein, nur weil viele ihrer Argumente sozialistische Elemente beinhalten. Ich sage das aber nicht.

    @Peanut 26.09.2011 um 00:38

    ” Ich finde es gut, dass Sie eine andere Meinung zur Wirtschaft haben als ich.”

    Seien Sie vorsichtig, ich teile viel öfter Ihre Meinung als Sie denken.

    Aber zu ihrem Zitat. Wenn ich in umgekehrter Richtung eine solche “Studie” aufführen würde, wären Sie der Erste der sie als blabla abtun würde. Aber wenn Sie sich schon die Mühe gemacht haben (zumindest haben sie sich damit ein Lob von Pasionaria verdient).

    “Die Händler waren deutlich aggressiver und unkooperativer als die Psychopathen – ohne allerdings bessere Ergebnisse abzuliefern”

    Ja, da müssten wir die Händler mit Psychopathen ersetzen um bessere Ergebnisse zu erhalten. Aber – “bessere Ergebnisse” für WEN?

    Aber da gibt es eine Silverline

    “Und zwar deshalb, weil sie weniger den maximalen absoluten Gewinn im Auge hatten als die maximale Schädigung ihrer direkten „Gegner“.”

    Dies wäre dann der Beweis an alle Conspiracy-Theoretiker, dass solche Conspiracies fast unmöglich sind.

    ” Die Vorgesetzten der „Probanden“ sollen jedenfalls entsetzt gewesen sein.”

    Warum denn eigentlich, und über was waren sie entsetzt?

    Basierend auf dieser Studie und Studien über die RKK, müssten eigentlich beide sofort Institutionen verboten werden. Aber wo würden dann alle diese Kinderschänder und Handelspsychopathen hingehen?

    Vorschläge???

    rg

  11. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Bilanz des Papst-Besuches – ” Er kam, sprach und enttäuschte – Vergesst Gott nicht! Mit dieser Botschaft ist Benedikt XVI. vier Tage durch Deutschland gereist. Als Gelehrter hat er dabei überzeugt – als Papst jedoch enttäuscht. Nicht nur die Protestanten, sondern vor allem die Anhänger seiner Konfession. Der Besuch wird die Gräben in der katholischen Kirche des Landes vertiefen…Es ist eine pessimistische Weltsicht, die Benedikt den Gläubigen mit auf den Weg gegeben hat…Doch zu sagen: Glaubt nur fest an das, was so von Rom kommt, dann braucht ihr keine Reformdebatte und keinen Dialog – das nimmt die realen Probleme einer Kirche nicht ernst, der im vergangenen Jahr die Mitglieder abhanden gekommen sind wie selten, die darum ringt, wie sie einen Weg zwischen Tradition und Erneuerung finden kann.” (26.9.11)

    http://www.sueddeutsche.de/politik/bilanz-des-besuches-von-papst-benedikt-xvi-er-kam-sprach-und-enttaeuschte-1.1148971

  12. Michael Bamberger sagt:

    @ aufgeschnappt

    …metaphysische Synchronizität…

    right.

  13. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Catholic Church – “Pope disappoints hopes of Catholics and Protestants – Pope Benedict’s visit to his German homeland was bound to provoke harsh words from his critics. The surprise of the event was how bluntly he took his own Church to task and disappointed Protestants ready to work with him.” (26.9.11)

    http://in.reuters.com/article/2011/09/26/idINIndia-59548420110926

  14. Zum Obama-Cartoon sagt:

    @ rg

    Naja .. den “Kasinokapitalismus” verteidigen zu wollen scheint mehr doch etwas heikel und fragwürdig. Bei vielen an sich gutintentionierten Menschen (wie unsere Passionaria zum Beispiel) führt das dann dazu, dass sie (aus Unverstand) den Kapitalismus an sich ablehnen. Und das finde ich schade.

  15. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Ireland – “Amnesty says Irish child abuse amounted to torture – The abuse of children by Catholic clerics revealed in a series of judicial reports included acts that amounted to torture and inhuman and degrading treatment, Amnesty International Ireland said Monday. “The abuse of tens of thousands of Irish children is perhaps the greatest human rights failure in the history of the state,” Amnesty executive director Colm O’Gorman said at the launch of new research by the human rights watchdog. “Children were tortured. They were brutalized; beaten, starved and abused. There has been little justice for these victims. “Those who failed as guardian, civil servants, clergy, gardai (Irish police) and members of religious orders have avoided accountability,” O’Gorman said. Mainly Catholic Ireland has been rocked by a series of clerical child abuse scandals revealed by landmark judicial investigations that found horrific abuse had been covered up for decades.” (26.9.11)

    http://www.interaksyon.com/article/13917/amnesty-says-irish-child-abuse-amounted-to-torture

  16. rg sagt:

    @Zum Obama-Cartoon 26.09.2011 um 14:27

    “Naja .. den “Kasinokapitalismus” verteidigen zu wollen scheint mehr doch etwas heikel und fragwürdig.

    Wo tue ich das denn?

    rg

  17. Zum Obama-Cartoon sagt:

    @ rg

    Indem Sie das Verhalten der Broker verteidigen, die aus Geldgier und für einen “kick” in Minuten Geldbeträge vernichten, welche andere (!) hart erarbeitet haben. Das ist doch ein Schlag ins Gesicht für alle, die hart arbeiten, vielleicht ein Unternehmen aufgebaut haben und dabei (anders als die Broker, die nur mit other peoples’ money herumspielen, eigenes Geld und Vermögen riskierten), immer ehrlich ihre Steuern zahlen, usw. und die dann für die Fehler der Bankangestellten zahlen müssen.
    Nein wirklich, rg, so geht es doch nicht?!
    Schade dass der Papst kein Banker ist, darüber könnte er auch mal eine Rede halten. 🙂

  18. Andreas sagt:

    Ob der Papst eine gute oder schlechte Rede hält: was soll’s? Er kommt als Schaf im Wolfspelz daher. Ein atheistischer Hirte kennt seine Schafe.

  19. Peanut sagt:

    @ Brugger

    Noch einmal, man kann keine “Klagen einreichen” beim Strafgerichtshof sondern nur Strafanzeigen stellen, die man natürlich als Klagen bezeichnen kann. Aber ein Strafuntersuchungsverfahren wird nicht durch die Einreichung der Strafanzeige sondern durch die Verfahrenseröffnung durch den Staatsanwalt (allenfalls, z.B. in den USA mit Genehmigung einer Grand Jury oder in einigen Ländern mit Genehmigung durch ein Gericht) hängig. Die mir unbekannte Kanzlei Sailer kann 20’000 Seiten einreichen, solange die Staatsanwaltschaft kein Verfahren eröffnet, ist auch keines hängig. Das ist, wie ich bereits sagte, wichtig, weil jeder Wichtigtuer eine Strafanzeige einreichen kann und es etwas bemühend wäre, wenn man sich dann schon verteidigen müsste.

  20. Andreas sagt:

    Mahina

    23.09.2011 um 22:18
    Spricht die Natur? Was sagt sie denn so? Alles was man in sie hineininterpretiert? Jedensfalls scheinen die Menschen sehr unterschiedliche Dinge (darunter auch so hässliche wie den Sozialdarwinismus) von der Natur zu hören.

    Bevor ich in die Natur etwas hineininterpretiere, würde ich sie gerne verstehen. Das ginge mit Beobachten der Natur. Wieviele Menschen in der Schweiz beispielsweise beobachten die Natur? Wieviele Menschen in der Schweiz meinen, einen Kommentar über die Bibel abgeben zu können? Über die Bibel weiss fast jeder Bescheid, aber über die Natur?

    Auch wenn ich die Gesetze der Natur ziemlich gut verstände, würde das nicht bedeuten, dass ich unbedingt aus den Gesetzmässigkeiten der Natur auf die Gesetzmässigkeiten bei uns Menschen schliessen könnte. Wir Menschen haben eine Nische in der Natur gefunden, unsere eigenen Regeln aufgestellt. Und doch: wir Menschen sind Bestandteil der Natur, auch wenn wir dies gelegentlich vergessen.

  21. Peanut sagt:

    @ rg

    Ich weiss schon, dass solche Presseartikel über angebliche Studien nicht immer ganz ernst zu nehmen sind, das Zitat diente mehr der Unterhaltung.

  22. aufgeschnappt aus der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Christian Sailer sagt:

    Die etwas andere Papstrede! 😉

    Ein Ghostwriter spricht für den Papst
    – Die Rede im Deutschen Bundestag –
    Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
    sehr geehrter Herr Bundestagspräsident,
    sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
    meine sehr geehrten Damen und Herren,
    zunächst möchte ich mich dafür bedanken, dass Sie mich eingeladen haben, vor diesem
    Hohen Haus zu sprechen. Es war aber auch allerhöchste Zeit, dass der Deutsche
    Bundestag dem Papst diese Ehre erweist. Ich werde die Gelegenheit nutzen,
    um in meiner Eigenschaft als Oberhaupt des wichtigsten Staates der Erde zu sagen,
    was ich Ihnen als Oberhaupt der wichtigsten und einzig wahren Religion der Erde
    schon lange sagen wollte.
    ________________________________________________
    Alle Menschen müssen sich dem Papst unterwerfen
    ________________________________________________
    Zunächst muss ich mein Befremden darüber äußern, dass sich im Vorfeld meines
    Auftretens im Deutschen Bundestag innerhalb und außerhalb dieses Hauses Widerstand
    geregt hat.

    da weiter>>>
    http://www.kanzlei-sailer.de/papstrede_im_bundestag.pdf

  23. Pasionaria sagt:

    Horatio Bamberger
    “Wenn wir das Cc ausnahmsweise mal als “Cum corona” umtaufen, würde dies Deine Befürchtungen beseitigen?”
    …….. so ist es! Es bleibt nur zu hoffen, dass das viel zur Blogunterhaltung beitragende ‘Folteropfer’ (gefällt mir übrigens) nicht davor den direkten Bezug zum cerveza > corona herstellt, ist jedoch bei seiner Theosophienähe eigentlich weniger anzunehmen. Aber man weiss ja nie!

    .
    Peanut
    um 11.12h
    das war nun aber ein Montagsposting der billigsten, von Ihnen kommend, ungewohnten Sorte…..

    .
    Zum Obama-Cartoon
    @ rg
    “Naja .. den “Kasinokapitalismus” verteidigen zu wollen scheint mehr doch etwas heikel und fragwürdig. Bei vielen an sich gutintentionierten Menschen (wie unsere Passionaria zum Beispiel) führt das dann dazu, dass sie (aus Unverstand) den Kapitalismus an sich ablehnen. Und das finde ich schade.”
    Leicht gefehlt, guter Cartoonist……, es geht nicht darum diesen Kapitalismus (aus Verstand!) abzulehnen, sondern darum, die ernüchternde Feststellung zu machen, dass dieser, wie wir ihm in letzter Zeit unentrinnbar erleben, sich am Ende selbst auffrisst! Der Neoliberalismus, dem Kapitalismus gleich, trägt zwar immer noch (wie lange wohl noch?) den ‘Sieg’ davon, aber sagen Sie mir einfach wohin? Uawg..

  24. Andreas sagt:

    Mahina

    25.09.2011 um 00:32

    Mir bereiten deshalb Relativierungen von „Gut“ und „Böse“ wie dieses Zitat, das Andreas kürzlich in den Blog gestellt hat, Mühe.

    zwischen guten und bösen Handlungen gibt es keinen Unterschied der Gattung, sondern höchstens des Grades. Gute Handlungen sind sublimierte böse; böse Handlungen sind vergröberte, verdummte gute.
    Sokrates und Plato haben recht: was auch der Mensch tue, er tut immer das Gute, das heisst: das, was ihm gut (nützlich) scheint, je nach dem Grade seines Intellektes, dem jedesmaligen Masse seiner Vernünftigkeit.


    Ich bin der Überzeugung, dass es Taten gibt, die immer als Böse zu betrachten sind. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Menschen, die solche Verbrechen (wie das von mir erwähnte) begehen, im Normalfall irgendwann einmal gewusst haben, dass ihr Tun böse ist

    Ihnen bereiten diese Relativierungen von „Gut“ und „Böse“ Mühe? Das ist gut so. Hoffentlich bedeutet Mühe haben nicht “ich beschäftige mich mit dieser Aussage nicht”.
    Gut und Böse ist ein Gegensatz wie viele andere auch (negativ-positiv, sympathisches und parasympathisches Nervensystem, Mann-Frau, Hass-Liebe, schwarz-weiss,wir-sie). Die Frage für mich ist: wie gehe ich mit diesen entgegengesetzten Polen um? Wie finde ich Methoden für eine bessere Vereinbarkeit von Polen, damit die polare Spannung überwunden wird? Ich verweise hiermit auf das Traktat “Die Balance und Synthese von Gegensätzen” von Roberto Assagioli (1888-1974).

  25. Pasionaria sagt:

    Andreas
    So wird Ihnen Friedrich Nietzsche aus dem Herzen sprechen: Gute Handlungen sind sublimierte böse; böse Handlungen sind vergröberte, verdummte gute.

    Sie fragen: “Wie finde ich Methoden für eine bessere Vereinbarkeit von Polen, damit die polare Spannung überwunden wird?”
    Dazu könnte man auch fragen: wie macht es die Nacht, dass sie den Tag versteht und umgekehrt?

  26. Michael Bamberger sagt:

    @ aufgeschnappt au

    “Die etwas andere Papstrede”!

    Danke. Die Persiflage ist mehr als Gelungen, so wie sich hinter dem Ulk eine Tatsache an die andere reiht.

    Willkommen, Bienvenue, Welcome to the (Vatican-) Cabaret.

    “Horatio”

  27. Obama-Cartoon sagt:

    @ Pasionaria
    “es geht nicht darum diesen Kapitalismus (aus Verstand!) abzulehnen, …”

    Ich bezweifle, dass es möglich ist, den Kapitalismus aus Verstand abzulehnen.
    Bei Verstand sein und den Kapitalimus nicht ablehnen, ist dasselbe.
    Oder anders gesagt: Den Kapitalismus ablehnen und nicht bei Verstand sein ist dasselbe.

  28. rg sagt:

    @Peanut 26.09.2011 um 15:30

    “… das Zitat diente mehr der Unterhaltung.”

    Das dachte ich mir schon, auch mein Cartoon. Nur – indem sie das so sagen haben sie wieder alle Punkte bei Pasionaria verloren 😉

    @Zum Obama-Cartoon 26.09.2011 um 14:45

    “Indem Sie das Verhalten der Broker verteidigen, die aus Geldgier und für einen “kick” in Minuten Geldbeträge vernichten, welche andere (!) hart erarbeitet haben.”

    Was da alles in meine Texte hinein interpretiert wird. Wo “verteidige” ich den irgendwas oder irgendwen?

    Ich bin dafür dass jede/r sein hart erarbeitetes Geld selber anlegt/investiert. Sei das nun in eine Firma oder unter einer Matratze, anstatt es diesen ” Brokers” zu geben.

    For the record: Ich denke Banken sind schlecht, Politiker sind schlecht, Pensionskassen sind schlecht, Corporations sind schlecht, Amerikaner sind schlecht, Regierungen sind schlecht, Steuerzahler sind schlecht, EU in der gegenwärtigen Form ist schlecht, Kirchen sind schlecht. Habe ich was vergessen?
    Aber an diesem Punkt in unserer evolutionären Entwicklung BRAUCHEN wir alle diese Dinge, ja sogar die Kirchen, sonst müssten die Gläubigen irgendeinen anderen Grund erfinden für den es sich zu Leben lohnt.

    Zum Glück haben wir da noch die Schweizer (nicht Bänker) die alles besser wissen.

    “Socialism works only until you run out of other people’s money.” Margaret Thatcher

    Ist es nicht ironisch wenn Menschen auf der Strasse demonstrieren und Jobs von genau denen fordern, gegen die sie demonstrieren. Diese Demonstranten, die zwar alles besser wissen aber keinen Job für sich selber oder andere kreieren können/wollen. Wo denken sie denn, kommen diese Jobs her?

    Ultra ironisch ist es wenn Menschen die keinen Job haben, mehr Job Security (offensichtlich für andere) verlangen.

    Wenn zwei Firmen ihre Preise absprechen nennt man das ein Verbrechen. Wenn aber 100000 Menschen ihre Preise (Löhne) absprechen nennt man das eine Gewerkschaft.

    Wenn Politiker gewählt werden wollen verteilen sie Geld an die stimmberechtigten Massen. Das ist so in Griechenland, Italien, USA etc. Und die Massen fallen jedes Mal wieder darauf rein. Ja, die Banken finanzieren diese Politiker/Regierungen, und die Menschen sind froh dass ihr Geld gut und sicher beim Staat angelegt ist.

    Nehmt von meinem Geschreibsel was Ihr wollt und dann geht wieder zur Tagesordnung zurück, das gegenseitige blamieren über die Interpretation der Papstrede.

    rg

  29. Pasionaria sagt:

    Obama-Cartoon
    Weiss ich doch……. jedoch stemme ich mich gegen den Kapitalismus als Sklaventreiber.
    Ich bin ja zwangsläufig selbst ‘Kapitalistin’, jedoch in der Form, dass ich in der Freizeit lieber Geld ausgebe als noch dazu verdienen zu wollen. Auch kreisen meine Gedanken nur zwangsläufig um das liebe Geld, was bei den meisten Kapitalisten nicht der Fall ist.

  30. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Malta – “Anfang August wurden die zwei katholischen Priester Godwin Scerri und Carmelo Pulis zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, weil sie in den 1980er Jahren mehrere Minderjährige in einem katholischen Kinderheim missbraucht hatten (diesseits berichtete). Die katholische Kirche in Malta gab am vergangenen Donnerstag bekannt, dass sie an die Opfer dieser Missbräuche keine Entschädigungszahlungen leisten will. Eine außergerichtliche Einigung zwischen der Kirche und den Opfern kommt daher nicht zustande. Die Opfer streben nun einen Zivilprozess an.” (26.9.11)

    http://www.diesseits.de/panorama/malta-keine-entsch%C3%A4digungszahlungen-missbrauchsopfer

  31. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Irland – “Amnesty International hat in einer Untersuchung zum Kindesmissbrauch durch katholische Geistliche in Irland zahlreiche Fälle als Folter und menschenunwürdige Behandlung eingestuft. “Kinder wurden gequält und brutal behandelt, sie wurden geschlagen, mussten hungern und wurden misshandelt”, sagte Colm O’Gorman von Amnesty International Irland bei der Vorstellung eines Berichts. Dies gelte unter dem Gesichtspunkt der international gültigen Menschenrechte als Folter, fügte O’Gorman, selbst ein Missbrauchsopfer, hinzu. Der Missbrauch zehntausender Kinder sei das “vielleicht größte Versagen in Menschenrechtsfragen in der Geschichte des Staates”. (26.9.11)

    http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jTRfPco1hBCYSqgum2kQDjv8R-ig?docId=CNG.39d47281c5c1bd57e2a5651c8d65d283.681

  32. Pasionaria sagt:

    r g
    oh là-là mon ami…..
    Haben Sie wirklich keine Hemmungen, Zitate von der sehr umstrittenen iron lady zu posten?
    Darf ich Sie daran erinnern (aus Focus on-line):
    M. Thatcher kurz vor ihrem Regierungsantritt: “Das britische Volk hat genug vom Sozialismus. Das 30-jährige Experiment ist rundweg gescheitert – jetzt sind die Briten soweit, etwas Neues zu probieren“, erklärte Thatcher kurz vor dem Wahlsieg der Tories am 3. Mai 1979, der sie als erste Frau zur britischen Premierministerin machte. Weitere 30 Jahre später fragen sich nicht nur die Briten, ob das Experiment Thatcherismus gescheitert ist. Die Politik der freien Märkte, die Großbritannien von der europäischen Nachhut zu einer der erfolgreichsten Wirtschaftsnationen katapultierte und weltweit bewundert und nachgeahmt wurde, scheint am Ende wieder zu den Problemen zu führen, vor denen sie einst rettete: Rezession, Arbeitslosigkeit, drohende Inflation. Und helfen sollen exakt die Rezepte, die Thatcher in den 80er-Jahren als Wurzel allen Übels ausgemacht hatte: Steuererhöhung, Verstaatlichung, staatliche Konjunkturspritzen, verschärfte Zügelung der Finanzmärkte.
    Thatchers Weg aus der Krise der 70er-Jahre begann auf wackeligen Beinen. 1981 berichtete der amerikanische Botschafter in London: „Thatcher hat die Kontrolle über das politische Steuer verloren.“

    Der Liberalismus scheint auch nicht der ultimative Schlüssel zum Erfolg zu sein……

  33. Mahina sagt:

    @rg

    Natürlich beinhaltet mein Standpunk unter anderem auch “neoliberale” Elemente. Aber das ist wie wenn Sie sagen würden, Pasionaria nimmt einen klar kommunistischen Standpunkt ein, nur weil viele ihrer Argumente sozialistische Elemente beinhalten. Ich sage das aber nicht

    Ich habe ihnen offen gesagt, welchen Eindruck sie auf mich machen, es war aber nicht meine Absicht sie in eine Schublade zu stecken. Zudem bin ich nach wie vor der Meinung, dass sowohl Pasionaria wie auch sie in dieser Beziehung einen “klaren” Standpunkt einnehmen, im Gegensatz zu anderen Bloggern, die sich nur zu Glaubensfragen äussern.

    Nehmt von meinem Geschreibsel was Ihr wollt und dann geht wieder zur Tagesordnung zurück, das gegenseitige blamieren über die Interpretation der Papstrede.

    Tönt als würden sie sich schon wieder zurückziehen, schade. Obwohl ich in vielem anderer Meinung bin als sie, sind sie für mich ein interessanter Gesprächspartner, weil ihre hartnäckigen und sehr geschickten Fragen mich immer wieder zum Nachdenken gezwungen haben.

  34. Peanut sagt:

    @ rg
    Ich begreife viele Ihrer Seufzer, viel Jammern über die bösen Reichen ist ziemlich eindimensional. Aber den Satz nehme ich Ihnen (nur philosophisch, nicht menschlich) übel:

    “Wenn zwei Firmen ihre Preise absprechen nennt man das ein Verbrechen. Wenn aber 100000 Menschen ihre Preise (Löhne) absprechen nennt man das eine Gewerkschaft.”

    Das könnte man allenfalls für das Australien der 50-er Jahre und in Ländern sagen, wo es das closed-shop-System gab. Wenn Sie aber das amerikanische System mit betriebsbezogenen Gewerkschaften anschauen, dann ist die arbeitsmarktliche Koalitionsfreiheit ein fast unabdingbares marktwirtschaftliches Korrektiv. Sagen Sie mir einfach, wie sonst eine Putzfrau ihre Ansprüche als Stakeholderin geltend machen könnte, der Markt wird es bei einem so grossen Ungleichgewicht nicht richten. Und das man dies nicht mit Preisabsprachen von Firmen vergleichen kann, die ja nur sinnvoll sind, wenn die beteiligten Firman Marktmacht haben, (wenn zwei Kleinbäcker in Zürich ihre Gipfelipreise abstimmen, dann gehen sie einfach unter), sollte Ihnen auch klar sein. Ich weiss, dass Sie es nicht ganz ernst gemeint haben, aber das ist ja der grosse Vorwurf, der den Ordoliberalen gemacht werden muss, dass sie den Markt (oder besser den unregulierten Markt) zum ultimativen Ziel, zum fast transzendenten Selbstzweck erhöhen und dabei nur dogmatisch argumentieren, obwohl Markt doch einfach ein Tool ist, um gewisse Vorgänge in der Gesellschaft zu analysieren, und diese Klassifizierung von Vorgängen als “Markt” oder “freie Markt” an und für sich weder gut noch schlecht, weder wünschenswert noch unerwünscht ist. Der Zweck muss doch eine Pareto optimale Verteiligung der Güter + Dienstleistungen sein, die möglichst viele Gesellschaftsmitglieder glücklich macht. Zu gegebener Zeit kann es richtig sein, möglichst viel zu deregulieren, zur gegebenen Zeit kann es aber auch richtig sein, mehr zu regulieren (zum Beispiel sind Schwellenländern mit enger Verzahung von Wirtschaft und Politik nicht schlecht gefahren).

    Und dass man die Preise, die die Arbeiter verlangen, anders analysieren und behandeln muss, als die Preise, die die Unternehmen verlangen, scheint mir ziemlich klar zu sein. Als ich Labor Economy studierte, da war in den USA sehr viel von einem nötigen Wettbewerb unter den Bankregulierern die Rede, der angeblich zu einer optimalen Bankenregulierung führt, heute würden das wahrscheinlich ausser G. Schwarz nicht mehr viele Leute so sehen. Damit sage ich nicht, dass eine strenge global abgestimtme staatliche Regulierung in jedem Falle besser ist. Zur Zeit erleben wir hier offensichtlich ziemlich viel Peinliches.

  35. Mahina sagt:

    @Peanut: aber das ist ja der grosse Vorwurf, der den Ordoliberalen gemacht werden muss, dass sie den Markt (oder besser den unregulierten Markt) zum ultimativen Ziel, zum fast transzendenten Selbstzweck erhöhen und dabei nur dogmatisch argumentieren, obwohl Markt doch einfach ein Tool ist, um gewisse Vorgänge in der Gesellschaft zu analysieren, und diese Klassifizierung von Vorgängen als “Markt” oder “freie Markt” an und für sich weder gut noch schlecht, weder wünschenswert noch unerwünscht ist.

    Zum Mythos freie Markt

    Den freien Markt gibt es nicht. Jeder Markt hat Regeln und Grenzen, die die Wahlfreiheit einschränken. Ein Markt scheint nur deshalb frei zu sein, weil wir die Beschränkungen so vorbehaltlos akzeptieren, dass sie uns gar nicht mehr auffallen. Es lässt sich nicht objektiv defnieren, wie “frei” ein Markt ist. Das ist vielmehr eine politische Definition. Wenn die Verfechter der freien Marktwirtschaft behaupten, dass sie den Markt vor einer politisch motivierten Beeinflussung durch den Staat verteidigen, dann ist diese Behauptung falsch. Der Staat hat immer seine Finger im Spiel, und die Anhänger des freien Marktes haben politische Motive wie jeder andere auch. …

    Im Jahr 1819 wurde im britischen Parlament ein neues Gesetz zur Regulierung der Kinderarbeit eingebracht, der Cotton Factories Regulation Act. Der Gesetzentwurf war nach modernen Massstäben unglaublich bescheiden. Die Beschäftigung kleiner Kinder unter neun Jahren sollte verboten werden. Ältere Kinder zwischen 10 und 16 sollten weiter arbeiten dürfen, doch die Arbeitszeit wurde auf 12 Stunden am Tag beschränkt. … Der Gesetzesentwurf löste eine gewaltige Kontroverse aus. Die Gegner betrachteten ihn als Angriff auf die Vertragsfreiheit und mithin als Zersetzung der Fundamente des freien Marktes. … Heute würden auch die eifrigsten Verfechter des freien Marktes in Grossbritannien und anderen reichen Ländern nicht im Traum daran denken, die Kinderarbeit in das Paket der Marktliberalisierung einzubinden, das sie sich so sehr wünschen.

    Wenn die Freiheit ein und desselben Marktes von verschiedenen Menschen unterschiedlich wahrgenommen wird, dann gibt es in Wahrheit gar keine objektive Definition dafür wie frei dieser Markt ist. Anders ausgedrückt: Der freie Markt ist eine Illusion. Wenn manche Märkte scheinbar frei sind, so deshalb, weil wir die bestehenden Beschränkungen so weit akzeptieren, dass wir sie gar nicht mehr wahrnehmen. (Ha-Joon Chang)

    Um dem Vorurteil vorzubeugen, dass es sich bei Ha-Joon Chang um einen faulen und dummen Deppen handelt, der nur demonstriert, hier Informationen zur Person:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ha-Joon_Chang

  36. Obama-Cartoon sagt:

    @ rg

    “Diese Demonstranten, die zwar alles besser wissen aber keinen Job für sich selber oder andere kreieren können/wollen.”

    Damit haben Sie nicht ganz Unrecht. Zu ergänzen ist aber, dass viele Demonstranten nur deshalb alles besser wissen, weil sie noch jung sind und wenig Lebenserfahrung haben. Siehe Oscar Wilde: “I’m not young enough to know everything.”

    Wie schwierig es ist, Jobs zu kreieren, weiss man halt erst, wenn man es selbst einmal gemacht hat. Vielleicht wird man dabei zwangsläufig zu einem Kapitalisten der bösen Sorte (diejenigen, deren Gedanken um das Geld(verdienen) kreisen. Ich wäre auch lieber ein guter Kapitalist, sprich einer der Kapital hat und dessen Gedanken darum kreisen, wie er dieses Kapital am besten ausgibt. Aber so weit bin ich leider noch nicht, seufz.
    🙁

  37. Pasionaria sagt:

    Mahina
    Lesenswert, danke.
    Meinst Du nicht auch, dass nicht beide der Markt und der Mensch gleichzeitig frei sein können – entweder der eine oder der andere.
    Ich erinnere mich gut an einen Slogen eines Protestierenden:”Ein Wirtschaftsmodell ist kein Naturgesetz. Nun wissen wir, dass es der Markt ist, der völlig frei ist – bestohlen wird die Öffentlichkeit“.
    Ist es folglich nicht logisch, dass in einer nicht regulierten Gesellschaft der Stärkere regiert? Um die Märkte brauchen wir uns somit nicht zu kümmern, da sollen sich ja selbst regulieren. Womit sie dem unterliegen, was wir das „Gesetz des Stärkeren“ nennen.

  38. jaja sagt:

    Peanut

    Danke für die Rechtsbelehrung betreffend Papst.

    Würde Sie die Opfer ( Kinder)vertreten als Rechtsanwalt?

  39. Mahina sagt:

    @Pasionaria

    Den freien Markt gibt es nicht, es gibt nur mehr oder weniger stark regulierte Märkte und je nachdem, wie sie reguliert werden, erhält mal die eine oder mal die andere Gruppe der Marktteilnehmer mehr Freiheit. Natürlich sind da die stärkeren Marktteilnehmer am längeren Hebel, vor allem wenn die schwächeren Markteilnehmer nicht fähig sind, sich zu organisieren und zu kämpfen. Im übrigen ist es auch nicht so, dass Regulierungen nur den guten jobschaffenden Unternehmer einschränken, sie treffen auch den Arbeitslosen, der anstatt gegen Banker zu demonstrieren, lieber selbstgemachte Sandwich in der Fussgängerzone verkaufen möchte. Genauso schützen Regulierungen nicht nur die Arbeitnehmer sondern auch Kleinunternehmer, die sich in einem völlig deregulierten Markt nicht halten könnten. Markteingriffe in Form von Subventionen kommen meistens den Unternehmern zugute, wenn sie solche beziehen können, schreien sie erstaunlicherweise nicht mehr nach dem freien Markt.

  40. Mahina sagt:

    @Andreas

    Ich werde ihnen Morgen antworten.

  41. rg sagt:

    @Mahina 26.09.2011 um 19:56

    “… im Gegensatz zu anderen Bloggern, die sich nur zu Glaubensfragen äussern.”

    Auch die Wirtschaft ist eine Glaubensfrage. Da gibt es solche die glauben die Welt sei ihnen etwas schuldig, oder wir müssen nur die Bänker in ein Umerziehungslager schicken, oder wir bräuchten nur bessere Politiker aber selber nichts dazu beitragen.

    Man sagt immer es brauche viel Geld um in die Politik zu gehen. In Afrika hat man eine Revolution gestartet über facebook (facebook wird finanziert durch Kapitalisten). Nächstes Jahr ist ein Wahljahr in vielen westlichen Ländern Aber alle Besserwisser dieser Welt haben noch keinen besseren Kandidaten bereitgestellt.

    Und sagen Sie jetzt nicht die GUTEN Politiker würden ja alle Problem erben. Wenn es keine Probleme gäbe, gäbe es auch keine Besserwisser.

    Vielleicht verstehen Sie jetzt warum ich den Cartoon in den Blog gelinkt habe.

    “Tönt als würden sie sich schon wieder zurückziehen, schade.”

    Danke, ich bleibe noch eine kurze Weile, dann muss ich wieder weg.

    @Peanut 26.09.2011 um 20:21

    “Aber den Satz nehme ich Ihnen (nur philosophisch, nicht menschlich) übel:”

    Sie dürfen mir den Satz gerne übel nehmen (auf welche Art auch immer), wahr ist er trotzdem.

    Aber ich bin völlig mit Ihnen einverstanden “wie sonst soll eine Putzfrau ihre Ansprüche als Stakeholderin geltend machen”

    Nur wenn Sie sagen

    “Und das man dies nicht mit Preisabsprachen von Firmen vergleichen kann, die ja nur sinnvoll sind, wenn die beteiligten Firman Marktmacht haben, (wenn zwei Kleinbäcker in Zürich ihre Gipfelipreise abstimmen, dann gehen sie einfach unter), sollte Ihnen auch klar sein.”

    hört sich das zwar gut an, aber warum sind wir dann alle gleich einverstanden wenn mächtige Institutionen (Regierungen) nicht nur Preise absprechen, aber durch Subventionen sogar die Gewinner im Markt bestimmen. Unabhängig davon ob dies ökonomisch gesehen Sinn macht.

    @Mahina 26.09.2011 um 20:58

    Ich bin mit Ihnen einverstanden wenn Sie, oder wer auch immer (auch wenn es sich um einen dummen Deppen handeln würde) sagen “einen freien Markt gibt es nicht”. Ich habe das auch nie behauptet.

    @Obama-Cartoon 26.09.2011 um 21:27

    Richtig! Ich hoffe Sie vergessen dies auch nicht gleich wieder 🙂

    @Mahina 26.09.2011 um 22:56

    Richtig!

    rg

  42. Rosenstengel sagt:

    Mahina

    Obwohl mir Menschen wie Sie ZUTIEFST ZUWIDER sind, kontaktiere ich Sie, denn Sie NERVEN MICH und zwar gewaltig.

    Was soll dieser GRENZENLOSE MIST, dass der „Freie Markt ein Tool ist, um Vorgänge in der Gesellschaft zu analysieren“?

    Haben Sie eigentlich die BLASSESTE AHNUNG von was Sie da überhaupt reden?? Was sind Sie? Ein Edi Brugger-Verschnitt, nur auf einer anderer Ebene, aber genauso AHNUNGSLOS wie er????

    Zu Ihrer Info folgendes:

    Die „Freie Marktwirtschaft“ (das ist der korrekte Terminus) ist ein WIRTSCHAFTSINSTRUMENT!!!! der unserer Gesellschaft seit JAHRZEHNTEN als der einzig rentable und sozial gerechteste Modulo vorgegaukelt wird den man sich vorstellen kann. In Wirklichkeit hat jedoch dieses Instrument den Menschen nur eines gebracht und zwar, dass die Reichen immer REICHER wurden und die Armen immer ÄRMER!!

    Und damit sind wir genau bei dem Typ angelangt, den Sie in Ihrem ARMSELIGEN INTELLEKT so sehr bewundern, nämlich den „RG“.

    Dieser Mann ist das Paradebeispiel wie dieses Instrument, das sich „Freie Marktwirtschaft“ schimpft, so funktioniert. Oh ja, der kann tolle Fragen stellen, aber mit Antworten tut er sich ERHEBLICH schwerer.

    Aus Erfahrung mit diesem Herrn weiss ich, dass er SKRUPELLOS UND GNADENLOS die Gesetze der „Freien Marktwirtschaft“ anwendet. Neben dem kann einer getrost VERRECKEN, wenn er nicht im Wechsel etwas anbieten kann, was ihm von Nutzen ist.

    Also. Verehrteste, für mich sind Sie nur eine offensichtlich SENILE KLUGSCHEISSERIN, die sich mit GESCHWOLLENEN PHRASEN wichtigmachen will, aber sonst steckt nichts dahinter.

    Wenn Sie so weitermachen, dann vergesse ich meine guten Vorsätze und schreibe hier weiter. Dann nehme ich Sie mir aufs Korn. Und das kann übel für sie werden, darauf gebe ich Ihnen mein Wort.

  43. brutalinski sagt:

    Also. Verehrteste, für mich sind Sie nur eine offensichtlich SENILE KLUGSCHEISSERIN, die sich mit GESCHWOLLENEN PHRASEN wichtigmachen will, aber sonst steckt nichts dahinter.

  44. Pasionaria sagt:

    Rosenbengel
    Warum auch – Gopfridstutz
    die Tonart soo verschärfen?
    Nicht formen lässt sich jeder Schmutz,
    doch jeder lässt sich werfen…….
    Total unverständlich, vorallem die ‘Opfer’, die Sie sich aussuchen…… Wir können Sie nur bitten: brechen Sie Ihren Vorsatz ja NICHT!

    Mahina
    Es wird Dir kaum schwer fallen, dies alles zu ignorieren. Goethe wird Dir dabei helfen: Der Pfeil des Schimpfs kehrt auf den Mann zurück, der zu verwunden glaubt.
    Zum kleinen Trost: auch ich ging schon dadurch und hab’s schadlos überlebt!
    Auch typisch für einen Kreuz-Themen-Blog!
    Heb e schöne Tag.

  45. olive sagt:

    @Rosenstengel

    “Wenn Sie so weitermachen, dann vergesse ich meine guten Vorsätze und schreibe hier weiter. Dann nehme ich Sie mir aufs Korn. Und das kann übel für sie werden, darauf gebe ich Ihnen mein Wort.”

    Wau, Applaus, das muss Ihnen ein Gefühl von Grösse geben!

  46. Mahina sagt:

    @Olive, Pasionaria

    Vielen Dank für die Unterstützung. Positiv ist, dass dieser Rosenquengler schon im Voraus vor weiteren Pöbeleien warnt, ich werde deshalb seine Beitrag gar nicht mehr lesen.

  47. Alice sagt:

    @Mahina
    Wie hiess es doch schon wieder? Schnipp-schnapp, Pimmel ab.
    Wer will kann neu aufpfropfen.

  48. rg sagt:

    Da schreibt doch dieser nette und hochintelligente Herr mit den GROSSEN Buchstaben am 26.09.2011 um 23:50

    “Und damit sind wir genau bei dem Typ angelangt, den Sie in Ihrem ARMSELIGEN INTELLEKT so sehr bewundern, nämlich den „RG“.”

    Ich schreibe meinen Namen “rg” klein, aus Bescheidenheit.

    “Dieser Mann ist das Paradebeispiel wie dieses Instrument, das sich „Freie Marktwirtschaft“ schimpft, so funktioniert”

    Welches Bespiel wäre denn das Paradebeispiel?

    “Oh ja, der kann tolle Fragen stellen, aber mit Antworten tut er sich ERHEBLICH schwerer.”

    Das ist schon richtig was er hier sagt. Ich weiss nicht so schnell wie Andere hier, wer an allem Schuld ist.

    rg

  49. rg sagt:

    Und dann noch das

    THE SENATE has become majority left-wing for the first time since the start of the Fifth Republic in 1958.
    http://www.connexionfrance.com/Senate-left-first-time-Fifth-Republic-Socialists-Hollande-13039-view-article.html

    wenn das nur gut geht.

    Ich lebe in Frankreich wo die Gesetze (auch ohne die Sozialisten in der Mehrheit) schon so sozialistisch sind, dass Niemand mehr Jemanden einstellt. Kürzlich haben in meiner Umgebung zwei Firmen mit je über 40 Mitarbeiter zugemacht, weil dies billiger ist als 8 respective 11 Mitarbeitern zu kündigen.

    Aber ich bin sicher ein paar von Euch werden sich an der obigen Nachricht erfreuen.

    rg

  50. Edi Brugger sagt:

    @Mahina, Olive, Pasionaria.

    Ich lach mich krumm. Da versucht doch diese kleine Kläffer einmal mehr, mir ans Bein zu pinkeln und schafft es nicht über die Schuhsohle hinaus. Das arme Würstchen ist eigentlich nur zu bedauern. Bitte habt Mitleid mit ihm, er ist schliesslich auch jemand oder will es zumindest noch werden.