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Des sexuellen Missbrauchs angeklagt

Hugo Stamm am Montag den 24. Juli 2006

In der Schweiz arbeiten mehrere tausend Heiler. Und ebenso viele Wahrsager. Viele sind sich ihrer Verantwortung bewusst und arbeiten mit der nötigen Vorsicht und Zurückhaltung. Es gibt allerdings eine beträchtliche Anzahl, die sich überschätzt. Sie akzeptieren die Grenzen ihrer Kompetenz nicht und messen sich übersinnliche Fähigkeiten zu, die sie fast unfehlbar machen. Diese Selbstüberhöhung hat oft mit dem übersinnlichen Konzept oder der Heilslehre zu tun, an die sie glauben und an die sie sich auch bei ihrer Arbeit klammern.

Dabei gibt es mehrere vermeintlich unfehlbare Systeme. Die einen behaupten, einen „Röntgenblick“ zu haben und psychische und körperliche Defizite „sehen“ zu können. Und was sie entdecken, ist für sie eine unumstössliche Wahrheit. Andere erkennen Krankheiten und psychische Probleme angeblich in der Aura ihrer Klienten. Wieder andere erklären, sie würden von aufgestiegenen Meistern (Avataren) oder Geistwesen (teilweise Engeln) Durchsagen erhalten.

Da diese Wesen göttliche Instanzen sind, wäre es eine Todsünde, ihre Botschaften kritisch zu hinterfragen. Deshalb werden sie als die reine Wahrheit empfunden. Die Heiler und Wahrsager fragen sich deshalb auch nicht, ob die Bilder oder Durchsagen, die sie erhalten, Einbildungen oder Selbsttäuschungen sind.

Dieser Glaube an die diagnostische und therapeutische Unfehlbarkeit kann vor allem für Klienten mit schweren Krankheiten verhängnisvoll sein. Aber auch für solche, die unter traumatischen Prägungen, Depressionen und psychotischen Reaktionen leiden. Denn solche Krankheiten sind in der Regel nicht mit einem kurzen Ritual, mit Naturheilmitteln oder Handauflegen heilbar.

In ihrer Ohnmacht haben Heiler, Wahrsager und Esoteriker in den letzten Jahren ein verhängnisvolles Erklärungsmuster entwickelt. Wenn sie mit ihren Heilmethoden nicht weiterkommen und die Krankheitssymptome nicht abklingen, suchen sie eine „logische“ Erklärung für ihren „Misserfolg“. Dabei greifen viele zu einer Standardantwort: Ich sehe in deiner Vergangenheit einen sexuellen Missbrauch, den du verdrängt hast. Dein Vater hat sich an die vergangen, als du ein kleines Mädchen war. Dieses Trauma ist so schwerwiegend, dass ich es nicht auflösen kann.

Da auch diese „Erkenntnis“ angeblich von den Geistwesen bestätigt wird oder in der Aura erkannt worden ist, gilt die Diagnose als gesichert. Den Rest der Geschichte kann man erahnen. Die Klientin reagiert zuerst mit Erstaunen, dann taucht sie in die Vergangenheit ein, und plötzlich erkennt sie schwache Anzeichen, die auf einen Missbrauch hindeuten könnten. Jedes unerklärliche Verhalten des Vaters wird in diese Richtung interpretiert. Selbst Strafen und Schläge. („Der Vater wollte mich unterdrücken, damit ich das „Geheimnis“ nicht verrate.“)

Die Schilderungen werden immer plastischer und werden vom Heiler oder Wahrsager bestätigt. Und je mehr die Klientin die ihr zufliegenden Bilder Revue passieren lässt, desto plausibler erscheinen sie ihr. Kommt hinzu, dass sie bei den esoterischen Seminaren viele ähnliche Geschichten von spirituellen Sucherinnen gehört hat. (Es ist in esoterischen Kreisen schon fast verdächtig, wenn eine Frau keinen Missbrauch erlebt hat.) So verdichten sich „übersinnliche Wahrnehmungen“ und vage Erinnerungsfetzen rasch zur Realität. Das hat auch den Vorteil, dass das seelische Leiden plötzlich ein Gesicht bekommt: Jetzt wird mir endlich klar, weshalb ich so oft depressiv verstimmt bin. Der Grund des Leidens liegt nicht mehr bei ihr, sondern beim angeblich bösen Vater.

Die Frauen konfrontieren in der Regel ihren Vater und die Familie mit ihrer neuen Erkenntnis. Der Schock sitzt tief. Der Vater streitet kategorisch jede sexuelle Handlung ab. Nun wird die angeblich geschändete Tochter wütend und zeigt ihn bei der Polizei an. Es kommt zum Prozess. Seine Möglichkeiten der Verteidigung sind gering, entlastende Beweismittel kann er keine anführen. Die Karten der Klägerin sind besser. Sie hat zwar keine genauen Erinnerungen, aber das Opfer ist meist glaubwürdiger, weil zum vornherein klar ist, dass der Täter seine (vermeintliche) Tat abstreitet.

Ich habe viele solche Fälle miterlebt. Meistens hält die Mutter zum angeblichen Täter. Sie beteuert, sie hätte wohl mitbekommen, wenn sich der Vater an der Tochter vergriffen hätte. Ich kenne aber auch Fälle, bei denen sich die Mutter mit der Tochter solidarisierte. Das führt fast immer zur Scheidung. Oft halten die Schwestern zur angeblich Missbrauchten. In jedem Fall aber ist der familiäre Friede zerstört, oft bricht der Kontakt ab. Wohnen die Betroffenen in einem ländlichen Gebiet, lässt sich der „Skandal“ oft nicht unter dem Deckel halten. Der Ruf des Vaters und meist der ganzen Familie leidet massiv, die Mitglieder werden geächtet.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich verurteile sämtliche sexuellen Übergriffe aufs Schärfste. Ich bin mir auch bewusst, dass das Problem oft verharmlost wird und viele Übergriffe nicht geahndet werden. Ich engagiere mich auch in einer Organisation, die sexuell missbrauchten Kindern und Frauen hilft. Es ist aber auch ein Missbrauch, anhand von „spirituellen Eingaben“ Väter des Missbrauchs zu bezichtigen, zumal diese übersinnlichen „Erinnerungen“ nicht einmal vom angeblichen Opfer stammen, sondern von einer unbeteiligten Heilerin oder einem Wahrsager, der weder den Vater noch die familiären Verhältnisse kennt. Solche Missbrauchsdiagnosen zeugen von einer religiösen Verblendung, die verheerende Auswirkungen haben können.

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73 Kommentare zu “Des sexuellen Missbrauchs angeklagt”

  1. Ergosam sagt:

    @Nostradamus
    Wenn du das nicht beweisen kannst, dann gibst du uns nur etwas vor.

    Es gibt unendlich viele solcher Geschichten. Alle stellen sie sich nachher als falsch heraus. Es war nur Betrug. Und ein paar prinzipiell Glaubende fallen immerwieder darauf herein.

  2. @nostradamus

    das medium ist bei einer medialen kommunikation in trance, die fragen werden von einer vertrauensperson gestellt.
    dazu ist aus erfahrung noch zu sagen das sich viele fragen wortwörtlich “von selber” beantworten, also nicht mal explizit gestellt werden müssen. das medium fungiert “lediglich” als geschulter kanal zur energie des fragestellers, der wiederum die fragen ja im vorfeld schon formuliert hat. (sein oder ihr geist hatte also auch meist genug zeit, sich seine antwort zu überlegen 😉

    @all

    wir sind uns wahrscheinlich alle einig, das tatsächlich begangener missbrauch konsequenzen haben soll. und wir sind uns weiter einig, das es leicht möglich ist, fälschlicherweise des missbrauchs bezichtigt zu werden.
    im bezug auf ein so kontroverses thema wie sex ist es nicht einmal einfach zu sagen, wo im einzelfall liebe in missbrauch umschlägt. missbrauch des körpers ist zum beispiel mit heutigen methoden häufig sehr einfach nachzuweisen und auch er hinterlässt narben, viel schwerer aber wiegt meist der seelische missbrauch. an diesen folgen kauen viele menschen (ja, auch jungs und männer werden missbraucht!) oft über jahre und teilweise sogar ein leben lang.

    der wissenschaftlich denkende mensch kann über die zusammenhänge der seele nur unzureichend denken und sprechen weil ihm hier schlicht die dimension als grundlage fehlt und der sprache die genauen wörter. die seele lässt sich auch heute noch nicht mit wissenschaftlichen methoden fassen, in diesem zusammenhang steht denn auch die ganze !beweis!-brüllerei.
    hier kann (und will) auch niemand der sich ernste gedanken macht den endgültigen beweis für alle menschen erbringen, denn einen solchen beweis gibt es nicht. es wird sich immer wieder ein zweifler oder ungläubiger finden, der selbst das abgefahrenste wunder nicht glaubt, weil es vom falschen gott gemacht wurde.

    alles was die seele angeht ist eben relativ, um noch herrn einstein zu bemühen, und niemand kann in diesen angelegenheiten für jemand anderes entscheiden.

  3. Claudia sagt:

    @reto j. kessler/nostradamus
    Das ist eine Art von vielen wie gearbeitet wird. Das Medium ist in Volltrance, Halbtrance oder Präsent und geht nur kurz in sich hinein. Fragen werden direkt gestellt ohne Umweg über eine Vertrauensperson. Bei einer Rückführung hilft eine Person, die fähig ist, eine andere Person rückzuführen. (Man kann auch selbständig Zeitreisen machen.) Diese Person die in ein vorheriges Leben sieht, ist sehr präsent und zugleich in einer Meditation.

    War das Adidas, die zirka vor 10 Jahren einmal mit dem Spruch “Follow your intuition” Werbung machten? Vielleicht sind wir Menschen halt ein bisschen stur, bequem und faul und Medien sind einfach so ein Art Trainer.

  4. STEFAN REISS sagt:

    29.7.06

    ES WUNDERT UND BEUNRUHIGT GANZ AUSSERORDENTLICH WIESO ES MÖGLICH IST, DAS DERARTIGER UNSINN UND SCHARLATANERIE IN DER SCHWEIZ EINEN ÜBERDURCHSCHNITTLICHEN ANKLANG FINDET. DIESER ESOTERISCHE BLÖDSINN DER AUCH VIELEN LEUTEN S GEFÄHRLICH WERDEN KANN SOLLTE VERBOTEN WERDEN EBENSO WIE GAR EINE RECHNUNGSLEGUNG FÜR ” BEHANDLUNGEN ” UND QUAKSALBEREI.

    SIE WERDEN SEHEN, PLÖTZLICH VERSCHWINDEN ALLE GEISTER UND SEHER UND SONSTIGER UNFUG VON DER BILDFLÄCHE.

    AM BESTEN WIR VERANLASSEN FÜR JEDEN DIESER GEISTER EINE STEUERNUMMER – ES WERDEN SICHER GANZ SCHNELL WENIGER.

    GRUSS,

    S REISS.

  5. pleindespoir sagt:

    Mit grossem Interesse las ich diese Blogbeiträge. Besonders aufgefallen sind mir die Punkte betreffs der gerichtlichen Folgen aus Missbrauchsvorwürfen. Tatsächlich sind mir Fälle bekannt, in denen der Missbrauchsverdacht missbraucht wurde. In einem für meine Begriffe besonders gravierenden Fall konnte die Kindsmutter einer Scheidungsfamilie über die Höhe der Alimentenzahlung mit dem barunterhaltspflichtigen Vater keinen Konsens finden. Schliesslich verzeigte sie den Vater mit dem Vorwurf, er habe während des Umganges mit seiner minderjährigen Tochter dieselbe sexuell missbraucht. Die Verteidigung gegen den Vorwurf war ohne jegliche Erfolgsaussicht, da allein das “Opfer” den Klagevorwurf hätte entkräften können. Der Umgang des “Opfers” mit dem Kindsvater wurde sofort per einstweiliger Anordung ausgesetzt, so dass sich dieses nunmehr unter alleinigem Einfluss der Mutter befand und von daher das Vernehmungsergebnis voraussehbar gewesen wäre. Es wurde daher der Weg beschritten, die nichtbegangene Tat zu gestehen, sofort eine Therapie zu beginnen und auf die Milde des Gerichtes zu hoffen. Tatsächlich würde unter Berücksichtigung der Geständigkeit und Reumütigkeit des “Täters” das Strafmass milde angesetzt und “nur” ein Jahr Haft verhängt. Der Bankkaufmann kann aufgrund seiner Vorstrafe seinen Beruf nicht mehr ausüben.
    Interessant: Die Kindsmutter besserte ihre schmalen Einkünfte der Sozialhilfe mit Edelprostitution und esoterischer Beratung auf.

    Fazit: Die Qualität der Rechtssprechung hat sich in den letzten Jahrhunderten nicht wesentlich verändert. Auch in den mittelalterlichen Hexenprozessen genügte allein der Verdacht, den zu schädigenden missliebigen Zeitgenossen in der Mühle der Justiz zerkleinern zu lassen. Ein zügiges Gestehen der “Untat” (hier ist das “Un” wörtlich zu verstehen) kann damals wie heute Leiden und Strafe mildern, jedoch nie völlig vermeiden.

  6. nostradamus sagt:

    Ich denke, es gibt schon sehr viel Ungeklärtes auf diesem Gebiet. Ich denke auch an einen deutschen Arzt in Brasilien, der bei seinen operativen Handlungen mit einem Taschenmesser unzählige arme und hilflose Taglöhner geheilt hat, selbst die schlimmsten Krebsgeschwüre wurden eliminiert. Ein Forscherteam war bei den Operationen zugegen und nahmen alles filmisch-dokumentarisch auf. Der inkarnierte Arzt hat überhaupt nichts versteckt. Sein einzige Bezug war sein Christus und sein Taschenmesser. Blitzartige operierte er, hinterliess höchstens einen kleinen Blutstropfen und präsentiert das herausgeschnittene Geschwür. Aber sorry meine Lieben, er ist ein häufiges Mal kontrolliert worden und man hat immer das Gleiche gesehen. Niemand konnte in die Irre geführt werden. Journalisten waren auch zugegen. Da soll mir einer mal sagen, es habe nichts drauf mit dem Medium und den wundersamen Heilkräften.

  7. Hugo Stamm sagt:

    @ nostradamus

    Die angeblichen Operationen mit dem Taschenmesser sind nicht bewiesen. Es müsste doch zumindest eine Narbe zurück bleiben. Und die Wunde müsste genäht werden, wenn wirklich mit dem Taschenmesser operiert worden wäre. Oder ist die Wunde etwa auch wundersam zugegangen?

    Ich habe Zweifel, weil wir solche Operationen aus den Philippinen kennen. Dort gibt es in der Region von Banaue eine ganze “Industrie” mit vielen Kliniken, in denen Geistheiler mit blossen Händen “operieren”. Es blutet, die Heiler holen angeblich Gewebe aus dem Körper.

    Skeptiker haben solches Gewebe aus dem Abfalleimer gefischt und untersuchen lassen: Es stammte von Tieren.

    Ich war selbst dort und habe solche “Operationen” beobachtet. Der Trick war nicht zu erkennen. Aber denken Sie nur an die Zauberkünstler, die uns auch unglaubliche Tricks zeigen, die uns ratlos zurück lassen.

  8. nostradamus sagt:

    Dann kann ich davon ausgehen, Herr Stamm, dass irgend ein Journalist diese Geschichte gehört hat und eine Story entwickelte, ohne jegliche Beweisgrundlage. Es ist gesagt worden, man hat gehört……….eigentlich ist das unverschämt, wenn auf diese Art und Weise der Journalist die Leserschaft in Irre geführt hat und noch behauptet, die Wissenschaftler seien davon Zeuge gewesen.
    In diesem Falle muss ich annehmen, dass Journalisten, die Geld verdienen müssen, sich bei Geschichten wenig um den Wahrheitsgehalt kümmern. Eben, auch ich habe diese Report nur im “Beste” vor Jahren gelesen. Später dann noch einmal in einem Esoterik-Buch. Gegenseitiges Abschreiben ist wohl sehr gefragt.

  9. Ergosum sagt:

    @Nostradamus
    Der Trick bei den Operations-Heilern ist der, dass sie schon vor der Operation Kunden haben, welche an die magischen Kräfte glauben. Entweder haben sie also schon VOR der Behandlung nichts als ein psychologisches Problem, oder aber sie haben NACH der Behandlung ein psychologisches Problem. Vorher, wenn sie sich etwas einreden und unbedingt geheilt werden wollen, und nachher, wenn sie, vielleicht immernoch todkrank, auf einmal geheilt sein wollen.

    Jeder einzelne Fall ist im streng wissenschaftlichen Sinne ein Betrugsfall. Aber trotzdem heilt der Operations-Heiler Leute, denn was würden diese Leute ohne ihn tun? Etwa sich ans Kreuz nageln lassen?

    Das Blut kommt übrigens aus der Watte, ein kleines Kunststoffgefäss mit Tierblut wird durch die Watte in die Wunde gedrückt und zum Zerplatzen gebracht. Im schlechtesten Falle kriegt man hierdurch sogar noch eine tödliche Infektion.

  10. Danny sagt:

    @ alle
    Da wir nun nach den suggerierten Missbräuchen bei den Wunderheilern gelandet sind,
    möchte ich mich dem auch noch anschliessen um dann wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren.
    @ H.Stamm
    Seit Jahren lese ich Ihre Kolumnen und Artikel mit grossem Interesse, manchmal auch mit einem Schmunzeln.
    Ich finde es sehr gut, dass sich jemand gegen den Sektenwahnsinn stellt, und sorry, dazu zähle ich auch unsere Landeskirchen, nur denke ich, dass Sie vielleicht manchmal die ganzen unerklärlichen Phänomene, welche es zweifellos gibt, ebenfalls in die (gleiche) Tonne treten, wie den restlichen Scharlatanenmüll.
    Ich sage nur. „Wer heilt, hat Recht“. Und wenn eine (erfolgreiche) Behandlung ein Taschenmesser, oder einen Kristall erfordert, so ist das genauso gut oder schlecht, wie wenn Zehntausende irgendeine Madonnen Figur in Lourdes anbeten, oder jemand mit kannibalischen Fantasien den Leib und das Blut Christi in Form von Hostie und Wein zu sich nimmt, um dann den Segen über andere zu sprechen.
    Es gibt sie, die „Spontanremissionen“ (de.wikipedia.org/wiki/Spontanremission) Herr Stamm, auch solche welche von Heilern angestossen wurden. Und ja, sogar meine eigene Mutter ist „Heilerin“. Nur werden sogar Personen mit schwersten Traumata direkt von Hilfsorganisationen u.a. vom Weissen Ring zu ihr geschickt, und das oftmals auch ohne Entgelt, aber der Erfolg spricht für sie.
    Es gibt sie die Kurpfuscher, Hell- und Dunkelseher, „Magier“ und „Experten“, und die nicht zu knapp, aber es gibt auch die anderen, welche nicht unbedingt nach Publizität streben. Stichwort Kantonsspital Glarus, dort gibt es auch eine „Heilerin“ nicht?
    Ein Trost bleibt, noch vor nicht allzu langer Zeit wurden unsrer Chirurgen auch noch auf dem Scheiterhaufen verbrannt, diese mussten sich auch erst behaupten und so wird es wohl noch ein wenig dauern bis zu einer etablierten Komplementärmedizin. Konvergenz statt Konkurrenz wäre hier die Lösung.

    @ pleindespoir
    Ja ich kenne die Rachfeldzüge der Exfrauen auch, nur war meine damals jugendliche Tochter schon zu gross für solche Spielchen und sie hat sich gegen die Mutter gestellt. Inzwischen selber Mutter, hat sie sich seit Jahren völlig von ihr abgewannt. Der Schuss kann also auch nach hinten losgehen…
    Missbrauch ist ein schweres Vergehen, und gehört wenn zweifelsfrei nachgewiesen, auch entsprechend geahndet. Aber hierzu braucht es auch bessere Methoden, insbesondere bei kleinen Kindern, um die Schuld auch tatsächlich nachweisen zu können. Es ist ebenfalls keine Kunst z.B. in eine Kinderzeichnung mit schiefem Kirchturm (als Phallussymbol) und lose gezeichneten Familienmitgliedern einen Missbrauch hinein zu interpretieren. Der Unterschied zwischen einem vom Guru „gedeutetem“ Missbrauch und dem obigen Beispiel ist marginal, es kommt halt immer drauf an wer was wie interpretiert, auch wenn die Quellen auf beiden Seiten die Gleichen sind: Eigene Lebenserfahrungen und „Intuition“.

  11. XminD sagt:

    Könnte es nicht gar sein, dass hier Herr Stamm das Thema “sexueller Missbrauch” missbraucht, um einfach mal wieder über alles esoterische herzuziehen? Im Titel steht: “Des sexuellen Missbaurchs angegklagt” – der Artikel handelt aber von: “Heiler des Missbrauchs des sexuellen Missbrauchs verdächtigt”.

    Welcher Heiler?
    Wann? Wo?

    Wo sind die Fakten? Häm? Irgendwie ist auch dieser Artikel sehr esoterisch…

  12. Ymind sagt:

    Wo ist meine Frage an XminD resp. verwirrt-Mind geblieben?

    Sind Sie selbst “e so t(i)erisch” doof oder tun Sie nur so?

  13. Ymind sagt:

    Wo ist meine Frage an XminD resp. verwirrt-Mind geblieben?

    Sind Sie selbst “e so t(i)erisch” doof oder tun Sie nur so?

  14. XminD sagt:

    @Xmind: Welche Frage denn?

  15. Siria sagt:

    Die Erklärung, dass kein Name eines bestimmten Heilers genannt wird, liegt schlicht und ergreifend darin, dass es nicht EIN einziger Heiler ist, der dieses Missbrauchs bezichtigt wird.. bzw. der Anstiftung zur Erinnerung eines vermeintlichen Missbrauchs.

    So schrecklich tatsächlicher Missbrauch auch ist, so schrecklich ist ein falsch erinnerter Missbrauch für die ganze Familie. Interessant, dass so viele, esoterisch angehauchte Mitmenschen an Geistwesen glauben, es aber explizit anzweifeln, dass psychologische Gutachten falsch erinnerte Begebenheiten ausgemacht hatten.
    Beispiel: die Tochter, welche sich an das genaue Datum eines Missbrauchs durch den Vater zu erinnern glaubte, obwohl dieser zu diesem Zeitpunkt nicht einmal im selben Land weilte. etc, etc…

    Genauso heikel wie diese falschen Anschuldigungen ist meines Erachtens nach die Straffreiheit bei der sogenannten “Sexkrankheit”, bei welcher im Schlaf sexuelle Nötigung ausgeführt wird.. soll bald jeder Vergewaltiger zur Verteidigung anbringen, er habe seine Tat unbewusst und im Schlaf begangen?
    Genauso, wie sich hier das Opfer damit abfinden muss, dass der Täter sich somit aus der Verantwortung zieht, ist es für einen Vater das Schlimmste, wenn die eigene Tochter ihn fälschlicherweise des Missbrauchs bezichtigt..

    und zum Schluss ein kurzer Kommentar zum Thema, dass Frauen in allem und jedem eine mögliche Belästigung erkennen: fragt euch doch mal, wieso. Ich bin eine junge Frau, nicht schlecht aussehend, nie aufreizend angezogen. Und dennoch ist selten ein Mann auf mich zugekommen, weil er “bloss reden wollte”. Früher oder später kam immer eine Aufforderung zum sexuellen Kontakt.
    Da wohl ein Grossteil der Frauen keine höfliche Zurückhaltung und Abwarten der weiblichen Bereitschaft, sondern die “Voll aufs Ganze”-Politik der Männer miterlebt, braucht man sich nicht zu wundern, dass man als Frau bald einmal in jedem “hallo, wie gehts” eine Aufforderung zum sexuellen Kontakt ausmacht..

  16. Hugo Stamm sagt:

    @ Siria

    vielen Dank für Ihre Antwort an XminD. Sie haben es sehr treffend formuliert. Ich schreibe ja explizit, dass ich aus meiner Beratungstätigkeit mehrere Beispiele kenne. Um mein Anliegen noch einmal deutlich zu formulieren: Da eine falsche Anschuldigung auch ein schlimmer Missbrauch ist, müssen die Erinnerungsbilder genau geprüft werden. Und Frauen, die solche Bilder haben, dürfen sich nicht auf Heilstheorien oder medial begabte Personen abstützen. In solchen Situationen sollten sie sich von geschultem Fachpersonal beraten lassen.

    Gefreut hat mich auch Ihre Aussage bezüglich Belästigung durch Männer. Auch in diesem Bereich fehlt es vielen am Einfühlungsvermögen. Sie brauchen Frauen, um das Selbstwertgefühl aufzupolieren. Und ihre vermeintliche Macht zu demonstrieren und zu spüren. Eine armselige Form der “Befriedigung”. Womit wir wieder beim Thema meiner beiden letzten Beiträge wären: Macht und Einfühlungsvermögen.

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