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Wenn eine Himmelserscheinung für Hysterie sorgt

Hugo Stamm am Samstag den 14. November 2015
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Dieses Licht befeuerte die Theorien der UFO-Fans. (Bild: Julien Solomita/Youtube)

Die UFO-Szene ist wieder einmal in heller Aufregung. Am vergangenen Samstag sichteten viele Amerikaner vor der Küste von Los Angeles eine mysteriöse Erscheinung. «Da ist ein UFO in Los Angeles. Ich bin so aufgeregt», twitterte sofort ein UFO-Fan. Die Nachricht verbreitete sich in den sozialen Medien rasch um die Welt. Der bekannte amerikanische Videoblogger Julien Solomita schaltete ein Filmchen über die seltsame Himmelserscheinung auf, das inzwischen über 8 Millionen Mal angeklickt wurde.

Bereits über 8 Millionen Mal angeklickt: Das Video, das die seltsame Himmelserscheinung zeigt. (Video: Julien Solomita/Youtube)

Die UFO-Fans glaubten, endlich die Existenz von unbekannten Flugobjekten beweisen zu können, und die Apokalyptiker interpretierten die Himmelserscheinung als Auftakt zur Endzeit. Die grassierende Hysterie und Weltuntergangsstimmung bewogen das amerikanische Militär, das Rätsel aufzulösen. Die Marine habe eine Langstreckenrakete vom Typ Trident II getestet, liess sie in einer Medienerklärung verlauten. Der Flugkörper sei unbewaffnet gewesen und vom Atom-U-Boot USS Kentucky abgefeuert worden.

Der Vorfall ist ein Lehrstück in Sachen Aberglaube. Die UFO-Fans und Endzeitgläubigen haben ihre Antennen dauernd ausgefahren, um Beobachtungen, Phänomene und Erkenntnisse zu sammeln, die ihr Weltbild bestätigen. Dabei sind sie so stark darauf fokussiert, dass sie ihre Wahrnehmung einschränken und ihren Verstand knebeln. Kurz: Sie blenden alle Deutungsmöglichkeiten aus, die ihrer These widersprechen könnten. Ihr Bewusstsein wird von Sehnsucht, Hoffnung und (Aber-)Glaube bestimmt. Sie ordnen alles ihrer fixen Idee unter und blenden radikal aus, was nicht in ihr Denkschema passt. Vor allem verdrängen sie die naheliegendsten Antworten.

Ein solcher Aberglaube bedingt, dass die Gläubigen Informationen selektiv wahrnehmen. Kritischer Verstand und Vernunft werden unterdrückt. Nach diesem Muster legen sich auch die Weltverschwörungstheoretiker ihr politisches Weltbild zurecht.

Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch der Aberglaube in esoterischen, spirituellen und religiösen Gruppen und Bewegungen. Radikale Gläubige haben Angst, Heilslehre und Praktiken ihrer Gemeinschaft zu hinterfragen, weil ihr Glaubenssystem ins Wanken geraten könnte. Dies würde auch ihre Identität und ihr Selbstverständnis tangieren. Denn es wird oft vergessen, dass der Aberglaube unser Bewusstsein umfassend prägt und auch Auswirkungen auf unser Denken, Empfinden und Verhalten im Alltag hat.

Ähnliche psychische und gruppendynamische Prozesse durchlaufen radikalisierte junge Leute, die mit den IS-Schergen in den heiligen Krieg ziehen. Sie erleiden Wahrnehmungsverschiebungen und Realitätsverluste und blenden aus, dass sie Täter in einem entsetzlichen Krieg gegen die Bevölkerung werden. In ihrer Euphorie erlöschen moralische und ethische Werte. Dabei realisieren sie nicht, dass sie ein indoktriniertes Instrument in den Händen ruchloser Terroristen und Mörder werden. Was sie als Freiheit empfinden, ist die radikalste Form von Abhängigkeit.

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669 Kommentare zu “Wenn eine Himmelserscheinung für Hysterie sorgt”

  1. gabi sagt:

    Sie können das offensichtlich einfach nicht. Ueli.

    Ich sollte mich wohl nicht mehr direkt an Sie wenden. Hat keinen Zweck. Sie schaffen es nicht, Ihre Projektion von dem zu trennen, was Sie tatsächlich lesen. Um nur kurz eines (es hätte noch viele) Bsp. Ihrer Replik aufzunehmen:

    “… Sie sprachen davon, dass die Araber schon in Andalusien “grausam wüteten” ”

    Nein. Eben nicht. So eben nirgends, wie Sie´s pauschalisieren möchten.

    Ich weise bei jeder Gelegenheit darauf hin, dass es um “Rechtgläubigere” geht. Um Muslime, die sich anmassen besser Bescheid zu wissen, was Gott von Ihnen will als jene, die sie damit zwangsbeglücken, Das meistens zu allererst mal andere Muslime, die den lieben Gott einen guten Mann sein lassen könnten.

    Natürlich waren es Araber, die Andalusien sturmreif wüteten. Aber nicht weil sie Araber waren (genau genommen sogar Berber in diesem Fall), sondern weil sie intolerante Frömmler waren. In Schwarz gehüllt, by the way, ganz wie ihre heutigen Nachfahren im Irak und in Syrien.

    Ihre Opfer waren ebenfalls Araber. Araber, die dafür gesorgt hatten, das Andalusien zu einem Leuchtturm des Wissens und der Kultur geworden war. Indem sie sich nicht in erster Linie darum kümmerten, sich gegenseitig ständig beweisen zu müssen, bessere Muslime zu sein, sondern indem sie diskret über ein paar Vorgaben des Koran und der Hadithen hinweg sahen. Vorgaben, die – besseren – Gläubigen offenbar wichtig genug sein können, um andere Muslime als vom Glauben abgefallen zu bezeichnen und einen Kopf zu kürzen.

    Araber, welche die Welt weiter gebracht hatten, in dem sie jenen Dingen in ihrem Leben und ihrem Wirken viel mehr Raum gaben, die positive Folgen haben und tatsächlich nach vorne bringen. Also ganz im Gegensatz zu Idioten, welche sich schlicht darauf konzentrieren, “ein wahrhaft Gläubiger” zu sein. – Denn auch heute gilt: Wer sich bloss drauf konzentriert, einem Buch wie dem Koran zu folgen (oder dem Telefonbuch oder einen Donald Duck Comic) und einen Grossteil seiner Zeit und Energie dafür verschwendet Sprechblasen auswendig zu lernen und darüber zu sinnieren, wie wunderbar die Zahlen des Telefonbuches in einem grösseren Sinn zu verstehen sind, der wird selbstverständlich nicht auch noch die Zeit dafür finden, sich in gesellschaftlich sinnvolleren Dingen zu engagieren, als ebendiesen zersetzenden Quatsch auch noch weiter zu verbreiten. Und sei´s für Instantfanatisierte, welche nach einem vollkommen sinnentleerten Leben (wie ein Grossteil der aktuellen Islamisten Belgiens und Frankreichs) einfach kurz klare Draufhauinstruktionen brauchen: Hochkultur können die nicht!

    Der Kulturkampf, den Sie Ueli, und nicht ich, in derart unappetitlicher Weise ständig zum Gesamtkonflikt Christen – Muslime (oder Araber) hochstilisieren wollen, ist vollkommen unangebracht. Schon nur, weil die wichtigsten und wissenden Kritiker der Gegenseite selber muslimischen oder arabischen Hintergrund haben. “Unsere” Seite sich dagegen kaum mehr je auf Christus oder eine ähnliche Religion beruft, sondern auf Humanismus, Demokratie und Rechtsstaat, welcher der Reli im allerbesten Fall mal die zweite Geige zugesteht. Und sonst eben nichts, da… privat und dem Staat untergeordnet.

    Hier stehen aufgeklärte Menschen gegen Gestalten eines rückwärtsgewandten Mittelalters, zu dem sie ganz offensichtlich von einem Konstrukt, das sie für ihre Religion halten, angestachelt werden. Einem Konstrukt, das jedes Jhdt. erneut wieder auf seine Quellen zurück geworfen wird, aus denen Fanatiker wieder und wieder bloss den Aufruf zu Gewalt gegen alle heraus lesen, die in ihrem Klub nicht mitspielen wollen. Und dies seit einer Zeit, als Amerika noch nicht einmal entdeckt war, der Sklavenhandel aber dennoch schon in prächtigster Blüte stand.

  2. olive sagt:

    @ Rabbi Jussuf
    22. November 2015 um 20:11

    “Was die Muslime in Europa anbelangt, sollte es unsere Aufgabe sein eben dies zu gewährleisten und die Konservativen in die Schranken zu verweisen.”

    Genau das ist der springende Punkt. Da schreiben Frauen wie eine Seyran Ateş und andere seit Jahren dafür, dass wir doch bitte diesen Bestrebungen , unsere Werte zu zerstören, nicht nachgeben dürfen
    und sie werden dafür angegriffen, nicht nur von fundamental-muslimischer Seite, nein, von Politikern, von Soziologen, von bestimmten deutschen Islamwissenschaftlern und von allen , die sich in der Illusion wähnen, man müsse diese wundervolle Multikulturalität doch gewähren lassen, diese Vielfalt und alles käme gut.

    Die alle als dumm und primitiv zurechtweisen, die diese Freiheit zu Recht bedroht sehen.
    Sei es , dass in England oft Schariarecht angewandt wird, (auch in Deutschland teilweise ) oder sei es, dass eine Journalistin öffentlich beteuert, es störe sie kein bisschen, dass ihr der Fussballer nicht die Hand gegeben habe, sei es, dass gestern in den “Standpunkten” lautstark beteuert wurde , der Islam habe mit dem Islamismus nichts zu tun.hier knicken wir einfach ein.

    Alle diese Äusserungen bei uns werden dank der modernen Technik schnellstens registriert und mit Wohlgefallen zur Kenntnis genommen.Es wird auch zur Kenntnis genommen, dass oft Kritik an Ereignissen bei uns mit Hinweisen auf unsere koloniale Vergangenheit und die ebenfalls grausame Geschichte des Christentums abgewürgt wird.

  3. andersen sagt:

    Verzicht hat nie ein Sinn gehabt.
    Darum bin ich auch gegen das Fasten.

    So, jetzt geht die Post ab bei der Igeho.ch.

    🙂

  4. olive sagt:

    Wobei es immer mehr kleine Veränderungen in der öffentlichen Meinung gibt:

    http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Eine-Frage-der-Haltung/story/18020187

  5. b sagt:

    olive
    23. November 2015 um 08:08

    “Dass es schwer ist, sich zu lösen, weiss ich aus eigener Erfahrung, obwohl das ein unumgänglicher Prozess war.”

    Aber warum sollten ausgerechnet diese Kirchen (die Christen) oder sonstwer – ausser ein paar privaten Geschäftsinteressen wie Psychotherapeuten – ein Interesse daran haben, bei diesem Prozess zu helfen, aufzuarbeiten?
    Sie tun es nicht!
    Und somit bleibt dieses Drama im gesellschaftlichen Tabubereich.

    Was wirft mehr aus der Bahn als eine verlorene Zugehörigkeit?

  6. gabi sagt:

    Es sind gerade Menschen aus muslimischen Ländern, die im Westen angekommen sind und mehr für unsere Werte stehen, als viele passive Blöker hierzulande, denen wir – bzw. Menschen wie Ueli – mit Dauerrelativierungen und dieser unerträglichen Wegsehmentalität in den Rücken fallen.

    Denkende Individuen, vom Magreb, wie Fewzi Benhabib, bis nach Asien, wie Sabatina James (religion.orf.at/stories/2723480/), die aus den ständigen, vollkommen sinnfreien Hinweisen auf Christentum/Kolonisierung/Sklavenhaltung nur lesen können, dass sich der Westen vor den Konsequenzen einer klaren Analyse fürchtet.

    Fehler weiter oben bei mir. Muss heissen:

    “Das meistens zu allererst mal andere Muslime, die den lieben Gott einen guten Mann sein lassen könnten, zum Opfer der Frömmler werden, IST ja gerade das Problem, welches die eigne Vernunftfähigkeit des Islam abtötet, und kann nicht noch als entschuldigende Erklärung herhalten, weshalb sich selbst für dies bloss der Westen einmal mehr in Schuldgefühlen wälzen sollte.”

  7. gabi sagt:

    Um Musad:

    Ich bin erstaunt, wie lange auch Sie – an allen Bsp. muslimischer Kritiker vorbei – zu ignorieren vermögen, dass dies doch gar niemand bestreitet:

    “M.E. sollte es schon einen Weg geben, diese Aussagen betreffend Hadd Strafen im geschichtlichen ( Epoche ) Kontext zu sehen. Wenn man tatsächlich bei diesen Strafen so wortwörtlich übernehmen muss, dann frag ich mich manchmal schon auch ob ich als Muslima, dann überhaupt ein Auto, Handy und geschweige ein Computer benutzen darf.”

    Ja. Klar. Logisch.

    Den Weg sollte es nicht nur geben, sondern den – bzw. diese – Weg(e) gibt es.

    Das ist überhaupt nicht das Problem und nicht die Frage. Und – um ein weiteres Mal drauf zurück zu kommen – Andalusien hätte es nie zu dieser Hochblüte gebracht, wenn es diesen Weg nicht geben könnte.

    Die Frage ist also nicht, ob es diesen Weg überhaupt gibt, sondern, warum sich on the long run immer jener durchsetzt, der zu genau dem führt, was Sie in Saudi-Arabien aus allernächster Nähe erleben können.

    Es ist daher nicht einfach nur nicht zielführend, sondern spielt sogar noch den Extremisten in die Hände, nur immer erneut drauf hinzuweisen “was doch eigentlich möglich sein müsste”, anstatt sich klar dem Problem zu zu wenden, an was dieser Weg immer wieder scheitert. Und das dieses Scheitern – das muss man nach ein paar Jahrhunderten doch irgendwann mal zur Kenntnis nehmen können – offenbar mit dem Islam selber, und mit nichts anderem sonst, zu tun hat.

    Gesellschaften kippen HIER UND JETZT – wie von Fewzi Benhabib also auch VOR den Anschlägen in Paris genau beschrieben – aufgrund des Koran und der Habiten.

    Da kann es doch nicht bloss genügen zu erklären “hat nichts mit dem Islam zu tun” , die Sure 5 einmal mehr vollkommen zu entstellen oder bloss was von einem “anderen Weg der möglich sein müsste” zu faseln, während genau das mit offener Drohung bis roher Gewalt einmal mehr verhindert wird!

    Solidarisieren Sie sich doch gopferdelli mal mit den Muslimen, die ebendiesen Weg gegangen sind. Selbst auf die verstörende Tatsache hin, dass der Grossteil derselben eben auch zu Schluss kamen, dass die Gefahr dort zu suchen und zu bekämpfen ist, wo sie tatsächlich steckt: Im Islam selber.

  8. um musad sagt:

    Solange 22. November 2015 um 19:29
Cc Ueli

    Nur kurz zu Mohammeds grosszügigem Handeln nach der Eroberung von Mekka, das verwundert überhaupt nicht, wenn man weiss, wer dort lebte:


    Die Quraisch (arabisch ‏قريش‎, DMG Quraiš), gelegentlich auch „Koreischiten“ genannt, sind ein arabischer Stamm, der zur Zeit des Propheten Mohammed über Mekka herrschte und bis zum Anfang der Neuzeit eine führende politische Rolle in der islamischen Welt innehatte. Nicht nur Mohammed selbst, sondern auch viele seiner frühesten Anhänger gehörten zu diesem Stamm. (Wikipedia)

    
In einer Stammesgesellschaft geht man mit Angehörigen des eigenen Stammes anders um als mit Mitgliedern fremder Stämme, gegenüber den jüdischen Stämmen von Medina handelte Mohammed anders.

    Mit dieser Begründung den Propheten Mohammed als prareiisch darzustellen, ist schon etwas aus der Luft gegriffen. Ruft man sich alle Handlungsweisen im zivilen Leben ( damals mit den Juden zusammen in Erinnerung ) kann man nichts von einer solchen parteiischen Handlungsweise erkennen.

    Ueli, alle
    Das Beispiel; jüdischer Stamm Bani Qurayza, wird von Rabbi Jussuf und leider vielen in Diskussionen über Islam heute, sehr gerne heran rgezogen um zu sagen, seht DIES waren des Propheten HANDLUNGSWEISEN.

    Dazu möchte ich zubedenken geben:

    Der jüdische Stamm Bani Qurayza, welcher nach der Grabenschlacht sehr unbarmherzig bestraft wurde, (durch Zustimmung des Propheten, nicht aber des eigenen Richterspruch sondern dessen, welche die Bani Qurayza selber auswählten),war ein Richterspruch gegen Vertragsbrechen und Verrat. — Für Verrat gilt in praktisch allen Ländern auf der Welt bis heute nicht gerade sanfte Urteile!

    



  9. um musad sagt:

    olive 22. November 2015 um 20:00

    Liebe Olive
    Sehr interessante Zusamenfassung was wir hier immer wieder hin und her diskutieren.

    Zu;
    Der Nicht (mehr) -Gläubige hält es für möglich und nicht für einen Weltuntergang, wenn man sich sukzessive von untauglichen Modellen ablöst.
    Mit dem Glauben, in den ich geboren bin, habe ich mich auseinander gesetzt.
    Wenn ich jetzt über den Islam nachdenke und seinen Propheten, dann frage ich mich, warum kann man nicht einfach sagen: das ist eine interessante Geschichte in der Geschichte der Menschheit, ein kulturell wichtiger Inhalt, den man nicht auslöschen kann, aber in der heutigen Zeit einfach nicht mehr als Gebrauchsanweisung für das Leben nützlich, so wie heute Muslime selbstverständlich moderne Technik in Anspruch nehmen und nicht mehr unbedingt auf Eseln reiten.

    … moechte ich sagen. Warum nicht einfach diese Buecher in der Vergangenheit zu lassen und sie einfach noch als Geschichtsbuecher anzuschauen? Die Antwort von meiner Seite ist dazu:

    Also gut, ich schaue die Bibel und den Koran nur noch als ein Geschichtsbuch an. Da steht eben drin, dass es EINEN Gott gibt. OK, das reicht mir, hab doch vermutet, dass es einen Schopfer gibt. Da habe ich die Antwort und lass es eifach bei dem bleiben, Punkt, Schluss.

    Das mir aber das auf den Tag verteilte beten innere Ruhe gibt ist unwichig? ( Aerzte empfehlem oft fuer Stress-leidende Patienten oefters im Tag kurze Pausen einzuschalten.) Auf fuer das Fasten im Ramadan sehe ich fuer mich persoenlich Vorteile. Das wiederholede Erinneren den Beduerftigen zu spenden muss doch auch nicht daneben sei, oder ? Und umkurz noch etwas zu Leben des Propheten Mohamed in dieser Beziehung zu erwaehnen. Abubaker As-Siddiq (r.) war
    war wohl der naehestehndste Freund des Prophten. Abubaker (r) stellte sich immer wieder als der Grosszuegiste im Spenden an Bedueftige heraus. Warum soll man z.B.solche Beispiele in der Vergangenheit einfach verstauben lassen? Warum soll man diese Buecher in der Vergangenheit lassen und mit der Zeit evtl. den Glauben an Gott auch wieder vergessen? – Fuer eine Glaeugige wie ich, wird das ein Verlust und ein Verlieren sein. Fuer dich mit deiner Lebensanschauung ist es das wohl nicht. Aber wer sagt, das deine Lebensauung richtiger ist, als die meine ?

    ( Das musste ich jetzt irgendwie noch dazu sagen. Jetzt aber endglueltig weg vom Blog. Ich hab zu tun. )

  10. um musad sagt:

    sorry ; Lebensanschauung …. sollte es heissen. Ich war halt wieder einmal in Eile

  11. olive sagt:

    @um musad

    diese für sich selbst guten Dinge für den Alltag aus den Schriften zu “extrahieren”, dagegen spricht doch nichts.Das könnten auch einfach gute Traditionen sein.
    Niemals habe ich behauptet, meine Lebensanschauung sei richtiger als die deine.
    Ich habe auch mehrfach betont hier im Blog, dass mich manchmal ein leichter Neid erfasst auf Gläubige, die Ruhe und Kraft aus dem Glauben schöpfen können.

    Die in schlimmsten Situationen darauf hoffen können, dass es irgendwie schon gut kommt, dass Gott alles im Auge hat.

    Das hat aber nichts mit den Kollisonen zwischen der modernen Welt und dem Islam zu tun, die irgendwie geregelt und vor allem, ehrlich angeschaut werden müssen.
    Solange sich Menschen auf eine Figur und ihr Leben stützen, um andere Menschen schlecht zu behandeln, muss man sich damit befassen, was dahinter steckt.

    Es geht längst nicht nur um Terror, es geht um die Geschlechterapartheid, um die Einschränkung der persönlichen Freiheit und vieles mehr, das dort greift, wo der Islam das Sagen hat oder bekommt.

  12. gabi sagt:

    Es geht darum, wie lange noch immer von einer “verschwindend kleinen Minderheit” gesprochen wird, während sich ein flüchtiger Paris- Attenräter in eignen trüben Gewässern durch halb Europa bewegen kann. In einer Parallelgesellschaft, die zunehmend Druck auf alle ausübt, die in ihrem Umfeld an die Werte eines laizistischen Staates erinnern und die dazu überhaupt nichts Anderes tun müssen als Sie: beständig an das Vorbild des Propheten, des Besten Menschen, der je auf Erden wandelte, des Auserwählten, hin zu weisen.

    Vollkommen klar, dass SIE, Um Mussad, daher von den Terroristen großzügig in die große Umma hinein gerechnet werden (zumindest, so lange die noch nicht direkt zu kontrollieren vermögen, ob Sie auch wirklich allen Anforderungen genügen, welche die Radikalen auch an Sie stellen werden) , zu deren Verteidigung sie sich auserkoren sehen. Selbstverständlich auch gegen Verrat. Und rechtgäubigerweise auch mit den Mitteln, welche der ehrwürdige Mohammed vorgelebt hat… Dessen Rechtfertigung zum Massakrieren, Vergewaltigen und Versklaven Sie hier gerade vollkommen kritiklos übernehmen. – Verteidigen, eben!

    … Aber Sie haben nicht die geringste Ahnung, wieso man “einfache Gläubige” denn bloß immer in die Nähe von Terroristen rücken will.

    Ich kann nur ungläubig denn Kopf schütteln.

  13. gabi sagt:

    Ist es wirklich so schön, Kraft und Vertrauen aus dem Glauben zu schöpfen?

    Ich kann das keineswegs so vorbehaltlos beklatschen. Denn ansonsten müsste n wir auch den im folgenden Buchausschnitt Beschriebenen nur neidvoll beklatschen:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/ploetzlich-pakistan-von-hasnain-kazim-buchauszug-a-1049063.html

  14. Ueli sagt:

    @gabi
    Stellen Sie sich vor Sie wären Christin und irgendwelche durchgeknallten Fundis / Terroristen von einem nicht anerkannten Pseudostaat würden ihre Religion highjacken. Währe dies ein Grund ihre Religion einfach so über Bord zu werfen? Wohl eher nicht…

  15. gabi sagt:

    Ihre Vergleiche hinken derart, dass Goebbels Gang dagegen wie der ein leichtfüßiges Bambi wirkt.

  16. Pasionaria sagt:

    olive
    Von links steigst Du also auf’s Pferd, hm!
    Sage mir, wie Du auf’s Pferd steigst, und ich sage Dir wie…… Dein Einfuehlungsvermoegen ist.
    Dabei zaehlt fuer mich auch Deine ruecksichtsvolle Beschreibung betr. Aufsteigehilfe.
    Ja, dem Reitsport haftet immer noch etwas Militaerisches an. Wie lange noch hatte praktisch jeder Schweizer Springreiter einen militiaerischen Grad und dicke (Senilitaets-) Streifen am Aermel…..
    Uebrigens Ph. Guerdat scheint wirklich sauber zu sein, was ich an ihm auch niemals bezweifelte, im Gegensatz zu eben den Dekorierten.

    Deine Worte heute um 14.41h sehr bedacht, wie ‘frueher’ oder albe……..

  17. Pasionaria sagt:

    Alienus
    Darf ich Dich mit Fragen aus dem Refugium locken. Sonst wird es noch langweilig hier…..
    Was weisst Du ueber die Vandalen (vielleicht neben den Wiki-Angaben), auch die Namensherkunft. Sie sollen ja auch in Andalusien gewirkt haben. Hast Du eine Ahnung, ob der Name Al-Andalus ev. auch von dem Wort Vandalusia herkommt?
    Nur wenn Du Lust, Zeit und Musse hast, darauf zu antworten.

    Fazit: Abwesenheit bringt die Ironie und mehr zum Schweigen!

    Ich sag jetzt nicht auch noch – lass Dich nicht ins Bockshorn jagen – sonst waere dies noch mit einer Frage verbunden: woher stammt diese Redensart eigentlich?!
    Saludos.

  18. olive sagt:

    @ gabi
    23. November 2015 um 17:08

    Vielleicht müssen wir das wirklich. Er ist so sicher in seiner Gewissheit, er weiss wo es lang geht für ihn..
    🙂

    Gerade er als Muslim müsste doch verstehen, warum diese junge Frau eine Jungfrau sein musste, auch wenn es gar nicht stimmen kann.
    Man denke an all die reparierten Hymen..

  19. olive sagt:

    Kleine Auflockerung bei all diesen ernsten Themen

    Doch, diese Leute wissen Prioritäten zu setzen und verdienen ihren Lohn:

    Als erste Hauptverwaltung wird die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen vier „WCs für alle Geschlechter“ durch die Umwidmung bisheriger Damen- und Herrentoiletten einrichten. Die Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, Barbara Loth, wird die erste Unisex-Toilette in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen freigeben und die neue Beschilderung anbringen.

    http://www.berlin.de/sen/aif/ueber-uns/presse/2015/pressemitteilung.403954.php

  20. santiago matam....junior sagt:

    @um musad
    Ich bewundere Sie für Ihren Mut, für Ihren Glauben hier einzustehen. Kein Katholik, kein Jude, kein Pietist, kein Evangelikaler, kein Hubbardist hat Ihren Mut . Bitte bleiben Sie uns erhalten. Ansonsten droht uns ein Dialog im Silo. Siehe Rodolfo, Ueli.

  21. Pasionaria sagt:

    gabi
    23. November 2015 um 18:57h
    Nun, Ihren schon ramponierter Ruf verringerns Sie zusaetzlich mit einem typisch fuer Sie unwuerdigen Vergleich.

  22. Pasionaria sagt:

    santiago matam….junior
    toent das nicht stark nach einem anderen ……Junior, und riecht es nicht noch mehr nach Gottesfuerchtigem? Dann noch der Bezug auf eine Schlach. So manche Hinweise auf einen Blogger, der eigentlich seine Hausaufgaben machen sollte. Seine Ehre steht auf dem Spiel.
    S.e.o.o.

    P.S. Wieso haben Sie den protestantischen oder evangelischen Glauben in Ihrer Aufzaehlung vergessen?

  23. Pasionaria sagt:

    gabi
    23. November 2015 um 18:57h

    Es sollte natuerlich heissen: Nun, Ihren schon ramponierter Ruf verringerns Sie KAUM mit einem typisch fuer Sie unwuerdigen Vergleich.

  24. Rodolfo sagt:

    @ santiago matam… junior
    Sie müssen sich nicht vordrängen (und dabei andere rüpelhaft wegschubsen), wenn Sie “um musad” die Hand schütteln wollen!
    Ich wäre vor Ihnen an der Reihe gewesen!
    Also stellen Sie sich bitte in Zukunft hinten an und nehmen Sie sich ein Beispiel bei den Briten, Sie Flegel!

    @ Wildes Pferd
    In letzter Zeit sinniere ich des öfteren darüber nach, ob es nicht doch noch zu einer “Unheiligen Allianz” zwischen uns kommen könnte.
    Bei Ihnen bin ich in der Frage des “Siezens” und “Duzens”nämlich in einem ähnlichen Zwiespalt, wie bei Ueli, nur umgekehrt.
    WAS Sie sagen, geht mir zwar völlig “gegen den Strich”, aber WIE Sie es sagen, gefällt mir ausserordentlich!
    Ich wende jetzt die raffinierte Technik des “indirekten Selbstlobes” an:
    Ihre Beiträge sind intelligent, literarisch versiert und hoch emotional geschrieben!
    (das indierekte Selbstlob besteht darin, dass ich mit einem solchen Lob indirekt behaupte, beurteilen zu können, was intelligent, literarisch versiert und emotional ist. Und das kann ich ja wohl nur, wenn ich diese Eigenschaften ebenfalls besitze…)
    Darum muss ich innerlich lachen, wenn sich jemand ebenfalls mit fremden Federn schmücken will und dazu die “intelligenten Beiträge eines Oskar Freysinger” hervor hebt, denn hier “geht ja der Schuss -für die allermeisten deutlich sichtbar- eindeutig nach hinten los”-
    Ueli möchte ja mit mir auch nicht wirklich “Duzis” machen.
    So war das mit der “Revolution” dann nicht gemeint.
    Er befürchtet wohl, dass etwas vom Stallgeruch eines “Knechts” an ihm haften bleiben könnte, wenn ich ihm allzu nahe komme.
    Mit solchen anhaftenden Gerüchen aus der Landwirtschaft könnte er sich nämlich bei den “Akademikern” in diesem Blog, die ja auch des öfteren die Nase rümpfen über meine Bemerkungen, wenn sie sie nicht vornehm ignorieren, unmöglich machen…
    Um seine Abgrenzung deutlich zu machen, wendet er sich empört gegen Tiervergleiche, die ja die Nazis verwenden, um politische Gegner zu “entmenschlichen”.
    Nur so nebenbei: Dürfen in unseren Märchen auch keine Tiere mehr drin vorkommen?
    Also zurück zum Projekt “Unheilige Allianz” (passt doch gut in einen Sekten-kritisch eingestellten Blog!):
    Wir beiden mischen diesen Blog etwas auf!
    Während Sie von “rechts” angreifen, attakiere ich von “links” her.
    Ich bleibe weniger in der Zensur hängen, als Sie (in letzter Zeit eigentlich nie mehr), da ja die Menschenfreundlichkeit und die Toleranz zu meinen zentralen Markenzeichen gehören! Ein Nachtreten, wenn jemand am Boden liegt, gibt es bei mir einfach nicht!
    Sie gehen offenbar davon aus, dass die Menschen von Natur aus böse, fies, gemein und hinterhältig sind.
    (Vielleicht haben Sie nie etwas anderes erfahren?)
    Davon leiten Siedann verständlicherweise für sich das Recht ab, ebenfalls wütend, fies und gemein zu sein.
    Übrigens gibt uns auch der Islam (so weit ich ihn kenne) das Recht, zurück zu schlagen.
    Er empfielt uns aber an diversen Stellen (ich habe sie wegen Desinteresse nicht selbst gelesen, aber ein glaubwürdiger -weil herzlicher- Muslim hat mir das gesagt), unseren Peinigern zu vergeben.
    Im Unterschied dazu empfehlen uns die genau rechnenden Juden: “Auge um Auge, Zahn um Zahn.”
    Und die masochistischen Christen raten uns, nach dem Schlag auf die rechte Wange die linke Wange hin zu halten…
    Was ich Ihnen hoch anrechne, ist dies: Sie sind in keiner Weise hinterhältig!
    Sie sind offen und ehrlich, und in wohltuendem Gegensatz zu den “Akademikern” verraten Sie uns auch perönliche Geschichten aus ihrem (anscheinend sehr reichen) Erfahrungsschatz Ihres Lebens!
    Ich halte nicht viel von Blogschreiberlingen, die sich in den Zitaten von irgendwelchen Berühmtheiten sonnen und “hoch” stehendes Fachsimpeln unter Experten zelebrieren.
    Das gehört für mich in einen “Elfenbein-Turm und nicht in einen Diskussions-Blog für Kreti und Pleti!
    Ausserdem bin ich eifersüchtig auf “olive”, mit der Sie sich immer wieder “verschwestern”!
    Ihr habe ich ebenfalls das “dörfliche Du” angeboten.
    Sie hat es in der Art von “we are absolutely not amused!” ignoriert, wie den Rülpser eines Stallknechts, den man im Zusammenhang mit furzenden Reitpferden noch ertragen kann, indem man Würde bewahrt und über das “unvermeidliche draussen in der Natur” mit kultivierter Fassung hinweg sieht. Niemals würde solches in den edlen Räumen der gut betuchten, besseren Gesellschaft durchgehen!

  25. Solange sagt:

    @Rodolfo: Übrigens gibt uns auch der Islam (so weit ich ihn kenne) das Recht, zurück zu schlagen. Er empfielt uns aber an diversen Stellen (ich habe sie wegen Desinteresse nicht selbst gelesen, aber ein glaubwürdiger -weil herzlicher- Muslim hat mir das gesagt), unseren Peinigern zu vergeben. Im Unterschied dazu empfehlen uns die genau rechnenden Juden: “Auge um Auge, Zahn um Zahn.”

    Wenn man schon zu faul ist, Koran und Thora zu lesen, sollte man einfach die Klappe halten statt Stereotypen über Juden zu verbreiten.

  26. W.T. sagt:

    Nun, man nennt es ECHT oder WAHRHAFTIG. Punkt.

    ER hat einen seiner besten Freunde 60 Jahrelang gesiezt.

    Lieber RM. Ich gönne Ihnen Ihre Duzfreunde… Ich habe es hier nur einmal zu einem DU gebracht: Mit Moria-Pasionaria.
    Das war vor “zehn” Jahren! :- ) Ichgalube, selbet im distingueirtenHamburg ist es einfacher michmiteinem Pfeffersack zu verbrüdern, als über die eidgenössische Grenze (ohne schwarzen Koffer) .

    Momentan stecke ich (wie bei Ihnen in der rechten) bei Moria in der untersten Schublade Bad Bank fest….in welche sie mich mit desinfizierten Handschuhen buchsiert hat. (Selbstredend mit gedämpft hinterfozzigster Eigenschaft, die Klaviatur Koloratur dominant beherrschend)
    Von mir aus halten Sie beide mich darin in Erinnerung! (das wär nun der letzte Stempel, den ich mir anziehen würde: den Blog von rechts aufmischen)
    Olive muß sich taktisch verhalten…(sie “darf” mir keine zu deutlichen Signale senden :- ) gleichwohl ist sie bei allen “rechten” und wohlbürgerlichen Verdächtigungen rehabilitiert)

    Ja, wenn etwas zutreffen würde, dann dass ich kein Stadtmensch bin, eher der Trapper….:-) keine Angst vor Hühnerscheiße!

  27. Rodolfo sagt:

    @ Solange
    Ich bin nicht zu faul, sondern habe ganz einfach wichtigeres zu tun.
    Und ich habe Vertrauen in andere Menschen, die ich mit dem Herzen sehe.
    Bei Ihnen sehe ich kein Herz. Darum habe ich auch kein Vertrauen in Sie und es würde mir nie in den Sinn kommen, Sie duzen zu wollen.

  28. Rodolfo sagt:

    @ W.T.
    Wir müssen vesuchen, hier in diesem furztrockenen Blog irgendwie zu überleben…
    Ich glaube wir schaffen das!

  29. W.T. sagt:

    mit Olive “verbindet” mich…wie soll ich sagen? eine gewisse Nähe zu gewissen Werten

    auf Grund gewisser Sozialisation, Herkunft, Erziehung mit Maßstäben, Prägung christlich-evangelikaler Herkunft, (die durchaus deckungsgleich sein kann mit “nur-protestantischen” (bis katholischen) bis agnostischen, eher konservativen Haltungen

    eine gewisse Nähe aus dem besonderen Faible für Natur, Tier,
    zu psycho-therapeutischer Analyse/Beschäftigung oder Profession und des Interesses an der menschlichen Entwicklung unter diesem Schwerpunkt

    Manche Menschen sind eben”so” gepolt und andere so…Und einige durchlaufen durchaus diverse Stufen wie “Jugendsünden” (wie Sie sagen “Kennenlernen” und können dann auch mitreden….wie z.B. über “Links” :- ) )

  30. Rodolfo sagt:

    @ W.T.
    Wir haben vieles gemeinsam!
    Und “Tiere” gibt es auf der ganzen Welt.

  31. Rodolfo sagt:

    @ W.T.
    Danke für den Link!
    Ich werde es lesen, abends wenn ich etwas Zeit dazu habe.
    Jetzt muss ich los zur “Farm der Tiere (ohne Schweine)”
    Ich wünsche Dir (mit Erlaub) einen schönen Tag!

  32. olive sagt:

    @b

    “Olive muß sich taktisch verhalten…(sie “darf” mir keine zu deutlichen Signale senden :- ) gleichwohl ist sie bei allen “rechten” und wohlbürgerlichen Verdächtigungen rehabilitiert)”

    Da liegen Sie nicht ganz falsch
    🙂

    Wobei ich keineswegs rehabilitiert bin, ich bleibe verdächtig.Wenn ich etwas interessant oder zumindest überdenkenswert finde, das im falschen Blatt geschrieben wurde, dann sind die Zweifel wieder da.

    Es ist mir manchmal einfach zu mühsam. Es “gelingt” mir nicht, eine eindeutige Position gegen Personen ( oder Parteien ) zu beziehen, gegen die ich Position beziehen müsste, um pc zu sein, wenn ich nach längerem Studium dieser Personen ( immer vorausgesetzt, dass man jemanden nicht einmal unbedingt wirklich kennt, selbst wenn man ihn persönlich kennt ) finde, sie liegen richtig oder haben zumindest eine teilweise akzeptabel Meinung.
    Dann wieder betonen zu müssen, dass ich nicht abgedriftet bin in den “braunen Sumpf”

    Im Moment lese ich
    “Als Linker gegen Islamismus”
    Ein schwuler Lehrer zeigt Courage

    Daniel Krause hatte sich in einer Demo von Salafisten, unter der Leitung von Pierre Vogel, erlaubt, eine dreiminütige spontane Rede zu halten gegen diese menschenfeindliche Ideologie.

    Was folgte, war unglaublich, er schreibt:

    “Lehrer äussert rechte Gedanken ”

    Schlagzeilen wie diese gingen prompt durch die Medien.

    “Bringt ihn zur Strecke“ eröffneten Linksradikale und Islamisten die Jagd.
    Lebenslauf, Wohnort, Berufsstand, fleissig wurde über mich recherchiert.
    Von „Nazi -Skandal im Schuldienst” wurde fleissig geschrieben .
    “Dabei hatte ich mich in meiner Freizeit geäussert, als Privatperson, als Privatperson schreibe ich auch dieses Buch”

    Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie jemand in Deutschland so abgeurteilt wird, wenn er sich gegen die herrschende Meinung wendet.

    Im Buch schreibt er als Erstes, dass er sein Leben lang ein “glühender ” Linker war und grüne Ideen gut fand.
    Ergänzend dazu muss ich sagen, dass in den letzten Wochen zunehmend auch “Welt”, “Spiegel” etc. kritscher schreiben.

  33. olive sagt:

    @Rodolfo

    ach so, jetzt verstehe ich: Sie möchten beliebt sein.
    Dann sollten sie aber Ihren Gefühlen nicht so freien Lauf lassen und Dinge schreiben wie:

    @solange
    “Bei Ihnen sehe ich kein Herz.”

    Ich schrieb Ihnen früher, auf Grund von postings im Blog können Sie jemand nicht kennen und dann seinen Charakter beurteilen.
    Es ist zwar an den postings eine Tendenz erkennbar, aber wirklich kennen tut man jemand nicht.

  34. andersen sagt:

    Olive schreibt:

    Der Welt und die Spiegel schreibt kritischer, nun das kann man nicht von die Weltwoche behaupten.

  35. Ueli sagt:

    @Rodolfo
    Ich halte vom “Bildungspöbel”, der sich noch was drauf einbildet, dass er einen “Master in Konformismus” besitzt, genau so wenig wie du – nur bin ich auch nicht naiv genug zu glauben, dass man die “Wahrheit” bei ungehobelten Hausfrauen findet.

  36. olive sagt:

    @ andersen
    24. November 2015 um 10:22

    Warum, haben Sie sie mal gelesen?

  37. Ueli sagt:

    @Rodolfo
    Ich hab dir schon mal gesagt: Du verwechselst “auf den Tisch hauen” und so “reden wie einem Schnabel gewachsen ist” mit gedanklicher Originalitiät und Einfallsreichtum. Das ist ein weit verbreites Vorurteil und wird gerade von solchen Polterern wie Blocher und co. schamlos ausgenutzt.

  38. mawi sagt:

    Rodolfo
    Hier eine kurze Erklärung zu der von Ihnen (oder Dir; immerhin A-Bulletin Leserein und BioBäuerin) angesprochenen Auge und so Annahme.
    http://www.hagalil.com/judentum/rabbiner/bollag.htm
    Freundlich muht das Grauvieh

  39. andersen sagt:

    Olive

    Mich stört es wenn der Köppel schreibt:

    Wir müssen neutral sein.
    Man kann doch nicht neutral zu ein kriminelle Organisation, wie der IS sein.
    Hallo?
    Hier gefällt mich der Haltung von der Bundesrat.

  40. Ueli sagt:

    @andersen
    Ich würds mir wünschen, dass der Köppel so einen Scheiss verzapft hat – da würde er sogar noch Abonnenten am rechten Rand verlieren. Die Chance, dass Sie wieder mal was falsch verstanden haben ist aber leider grösser Frau Andersen…

  41. andersen sagt:

    Nein Ueli,

    wenn Sie wollen, können Sie der Sonntagstalk von 22.11.15. von Tele Züri schauen.
    Ich verstehe Mundart.

  42. Ueli sagt:

    @andersen
    Was meint denn Köppel mit “neutral” – wohl einfach, dass die Schweiz keine Soldaten nach Syrien entsendet und sicherlich nicht, dass wir den IS als krimmenelle Organisation nicht verurteilen sollen. Come on Andersen – Sie glauben doch nicht im Ernst, dass der Köppel sooo bescheuert ist.

  43. Ueli sagt:

    @andersen
    Das war das erste und hoffentlich das letzte mal, dass ich einem Köppel noch einen Rest an Intelligenz attestieren muss. Hören Sie auf mich zu so etwas zu zwingen Frau Andersen!

  44. Rodolfo sagt:

    @ mawi
    Danke für Deine Erklärung!
    Ja so ein kleines Wörtchen, wie “um” (anstatt “für”) kann bereits in die Irre leiten…
    Ausserdem ist mit einem “Auge” und einem “Zahn” auch nicht nur “DAS Auge” und nur “DER Zahn” gemeint!
    Wieder einmal wird in Gleichnissen gesprochen, mit denen all das mit gemeint ist, das mehrere wissenschaftliche Bibliotheken füllen würde und nicht in einem handlichen Buch, wie der Thora (oder sind das nicht Papierrollen?) Platz fände.
    So viel Papier hatten die Juden, Muslime und Christen damals halt nicht.
    Ausserdem war die sparsame Verwendung von Papier nur für Gelehrte damals auch wesentlich ökologischer…

  45. Rodolfo sagt:

    @ olive
    Natürlich möchte ich beliebt sein!
    Wer möchte das denn nicht?
    Aber ich möchte nicht um jeden Preis beliebt sein.
    Wenn ich mich selbst dabei aufgeben muss, dann bin ich lieber unbeliebt.
    Das tönt Kompromisslos und ist es auch.
    Diese Haltung ist relativ neu für mich und ich habe sehr lange gebraucht, um darauf zu kommen.
    Aber sie bewärt sich viel besser, als ich früher -weil ängstlich- gedacht habe.
    Ich meine, als Menschen sind wir ambivalente, widersprüchliche Wesen.
    Der Geist hat ein Problem mit solchen Widersprüchen.
    Er möchte sie auflösen, aus der “These” und der “Anti-These” die “Synthese” bilden, wie Marx, der grosse Denker mit dichtem, buschigen Bart das Ziel formulierte.
    Letztlich muss diese Versuch scheitern, da es unlogisch ist, dass die Logik existiert.
    Das “Herz” hat keine Probleme mit Widersprüchen, da sie die Grundlagen der Gefühle sind.
    Die Gefühle werden also gelebt, wie draussen das Wetter stattfindet.
    Niemandem (oder sagen wir fast niemandem…) käme es in den Sinn, das Wetter steuern zu wollen!
    Warum also versuchen wir, unsere Gefühle zu beherrschen?
    Das kann doch nur schief gehen!
    Schauen Sie sich mal Putin an, wie er auf den Abschuss eines Flugzeugs durch die Türken an der Grenze zu Syrien reagiert hat!
    Sein Gesicht war regungslos, wie eine Maske. Aber die Äuglein suchten nervös hin und her und um seine Mundwinkel zuckte es ständig wie bei einem Blitzlichtgewitter… Der war extrem geladen, musste aber weiter bluffen in der “Poker-Runde” der mächtigen “Global Player”…

  46. olive sagt:

    Überdenkenswert:

    Von üblichen Reaktionen und moralischen Schwächen

    Die Reaktion der mehrheitlich linken Presse und der führenden Politiker in Deutschland auf die islamistischen Terroranschläge in Paris war dieselbe wie bei allen vorangegangenen Attentaten: erstens, die Massenmorde haben nichts mit dem Islam zu tun; zweitens, die größte Gefahr sind jetzt die „Rechtspopulisten“, namentlich Pegida und die AFD, die Kapital daraus schlagen könnten; drittens, Grund für die Gewalttaten ist auch die westliche Politik, die eigentlichen Opfer sind die Muslime, in Europa vom Staat vernachlässigt, in den Bildungseinrichtungen und am Arbeitsmarkt diskriminiert, dem „Rassismus“ der Mehrheitsgesellschaft ausgesetzt und unter Generalverdacht gestellt; viertens die übliche Warnung an uns, also die deutsche Gesellschaft, ja kein „Feindbild Islam“ aufzubauen; und fünftens das moralische Gebot den islamistischen Terror nicht mit dem Flüchtlingsthema und der unkontrollierten Einwanderung in Zusammenhang zu bringen. So weit, so vorhersehbar.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/von_ueblichen_reaktionen_und_moralischen_schwaechen

  47. @ Rodolfo sagt:

    cc
    zu den unterschiedlichen Empfindungen, wer denn hier (für mich) “ein Herz” hat
    keine Frage, Sie durchaus, Rodolfo!
    und bei verschiedener Adresse : Olive genau so!

    aber sonst ….? Gletscher. Kältekammer, entgleiste Software…

  48. andersen sagt:

    Olive

    Rechtspopurlisten sind der Gefahr, weil sie der Gesellschaft spaltet und weil sie denkt, dass alle andere als sie nur eine Last ist.
    Es braucht rechte, linke, in der Mitte und es braucht keine, die sich in ein Nationalrausch befindet.
    Es braucht auch niemand, die Ängste schüren und das kann niemand gebrauchen,grad in einer Welt, wo die Menschen nur zusammen weiter kommt.

  49. Pan Tau sagt:

    olive, hören Sie auf zu copy-pasten und schalten Sie endlich mal Ihr Hirn ein:
    Das ist kein Medienspiegel, den Sie uns da verklickern, das ist schlichtweg einseitige, an Hetze grenzende Meinungsmache, die Sündenböcke vermeint auszumachen (ewige Wiederkehr, ach, dabei stehts doch schon in den Suren geschrieben …) und die sich politisch so rechts von der Achse ausrichtet, dass sie wohl ziemlich nahe an den Abgrund vorbei führt, der sich uns da rechts von berechtigter Islamkritik immer weiter auftut. Dass Sie so was posten ist jedenfalls Beweis genug, dass Sie Mühe haben distanziert, ruhig und differenziert an die Sache heranzugehen und unmissverständlich von Feindbildern geleitet sind: Der Islam und seine Helfershelfer.
    Nun ja, agitieren Sie weiter so und viele Stimmen sind Ihnen bei den nächsten Wahlen gewiss. So vorhersehbar, wie das Ansteigen der Beliebtheitskurve des Präsidenten. Für Sie und Leute Ihrer Denkart ist das Problem jetzt akut und der Patient schwer krank, nachdem die Helfer des Islams jahrelang nichts dagegen unternahmen. Nur nennen Sie keine Lösungen, Sie wagen es selbst nicht, die Konsequenzen Ihrer politischen Meinung auszudenken oder gar zu nennen, es sei denn unterschwellig. Und ich meine das Posieren als Hitler ist doch peinlich genug, wie auch die Sprache des Duktus à la “über die wahren und falschen Nazis” etc. pp. In solcher Sprache und solchen Bildern outet sich der Rechtspopulismus – und rechts davon: Mit immer mehr fast an Hysterie grenzendem Geschrei derjenigen, dies schon immer gesehen haben – kommen gesehen haben, und fleissig dabei immer die Faust im Sack ballten, die armen, und jahrelang schwiegen und auf die Zähne bissen – so – und jetzt fehlt wohl noch der Retter …
    Hallo, olive? Nix verstand? Dann bitte aufwachen!!
    Begrifflichkeit und Reflexionen über “Integrationspolitik”, “Integrationsmassnahmen” – und alles unter der Prämisse “nachhaltig” bitte, sind Ihnen fremd. Auf den Eindruck des Moments ausgerichtete, billige politische Meinungsmache ist Ihr Credo, und indertat: Wenn morgen Wahlen wären, es würde uns weder Gott noch Allah beistehen – es käme Ihre Flut.
    Dass Sie zudem ein Blog missbrauchen, das sich nicht politisch ausrichtet, braucht nicht weiter erwähnt zu werden.

  50. denkwürdig sagt:

    ja, zumindest würde ich mich mit O. hier in einem Blog einem Wertesystem zuordnen, wo man (durch die Sozialisation und was noch alles) sich eher an jene “Segmente” des Kreises gebunden fühlt.
    Eben. Dieses ist meines Wissens nach auch ein “Religionsblog” …Und diesen Bezug haben die wenigsten.
    Von Ihnen, Pan Tau, würde ich das nicht annehmen.

    Angefragt, wer denn von den Teilnehmern überhaupt eine persönliche Erfahrung mit christlichem Fundamentalismus hätte oder jeweils nur blöken würde, blieben Antworten aus.

    mfg
    Ungehobelt!