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Lichtarbeit mit göttlicher Sexualität

Hugo Stamm am Samstag den 10. Oktober 2015
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Das Zauberwort heisst Glaube: Ausschnitt aus dem Video «An alle Lichtarbeiter». (Bild: Screenshot Youtube/Gabriele Himmelsbotin)

Channeling und Lichtarbeit sind die Königsdisziplinen der Esoterik. Wer sich den beiden Methoden verschreibt, die zum höheren Selbst und zur Erleuchtung führen sollen, braucht viel Fantasie und den unbedingten Willen, den Lichtarbeitern und spirituellen Meistern Glauben zu schenken. Denn: Mit der gängigen Erfahrungswelt haben die beiden Disziplinen nichts zu tun. Die proklamierten Phänomene sind nicht plausibel und lassen sich schon gar nicht beweisen. Das Zauberwort heisst Glaube. Und Gläubige lassen sich von den versprochenen Wundern gern verzaubern.

Beim Channeling geht es um geistige Botschaften, die göttliche Geistwesen oder Avatare aus den jenseitigen oder kosmischen Sphären den medial begabten Esoterikern vermitteln. Einfach ausgedrückt: Menschen, die sich als medial begabte Meister verstehen, empfangen göttliche Botschaften. Also die letzten und unverrückbaren Weisheiten, die sie ihren Schülern oder Klienten weitergeben.

Komplizierter wird es beim Lichtkörper. Im kosmischen Licht sehen Esoteriker die göttliche Energie. Um diese zu nutzen, brauchen wir Menschen einen Lichtkörper. Durch Meditation und Kurse müssen wir uns transformieren und die Schwingungen erhöhen.

Das deutsche Medium Sabine Wolf formuliert es so: «Der Lichtkörperprozess ist die langsame, stufenweise Hochschaltung eures körperlichen Seins vom bindenden Magnetismus zur lösenden Elektrizität. Er ist die Wiederherstellung eurer geistigen Körper- und Lebensstruktur. In 12 Stufen wird das Netz nach Ablauf von 25 Jahren voll aktiviert sein. Dies ist der Lichtkörperprozess, der euch in kürzester Zeit in jene körperlich-geistige Freiheit zurückführt, die ihr in 12’000 Jahren verloren habt. Jede Lichtkörperstufe erhöht den kosmischen Strom im Erdmagnetgitter und aktiviert ein weiteres Kontingent eurer Zell- und DNS-Informationen sowie Gehirnkapazitäten – sie löst damit allerdings auch eine neue Heilkrise aus.» Im Porträt der Lichtarbeiterin heisst es: «Ab Juni 1995 erfährt Sabine Wolf erste bewusste Begegnungen mit Christus, einigen Erzengeln und Mutter Maria. Hier beginnt die persönliche Schulung durch geistige Wesenheiten.»

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Eine der bekanntesten Channeling-Spezialistinnen an der Arbeit: Cecilia Sifontes. (Bild: Screenshot Youtube/Cecilia Lightflow)

Eine der erfolgreichsten Channeling-Spezialistinnen ist das auch in der Schweiz tätige schwedische Orakel Cecilia Sifontes. Sie hat die Firma Lightflow Productions aufgebaut und erteilt weltweit ihre Seminare «Der neue Lichtkörper» – in diesem Jahr auch in China, Alaska, Südafrika, Zypern, Ägypten und Kasachstan. Sie selbst sieht sich als «ein ausserordentlich klarer spiritueller Kanal und eine hingegebene Lichtarbeiterin». Sie soll laufend neue Dimensionen erforschen, «um auf diese Art göttliche Qualitäten auf der Erde zu verankern, die Welt zu erleuchten und intergalaktische Kommunikation zu ermöglichen».

Diese Forschungsarbeiten haben erstaunliche Resultate erbracht, wie sie schreibt: «Diese kraftvollsten Lichtkammern wurden vor 4000 bis 5000 Jahren in Strukturen verborgen, welche Göttlichkeit abstossen. Sie wurden auf diese Weise verborgen, um die Manifestation des Planeten des Lichts zu verzögern, bis die Zeit reif sein würde. Jetzt haben wir schliesslich eine Ebene des Lichts im Erdgitter erreicht, die uns erlaubt, dieses wunderschöne Licht auf harmonische Weise freizusetzen. Mit grosser Aufregung werde ich dich in dieser Arbeit führen, welche im Herbst 2014 beginnen und im Frühjahr 2016 enden wird. Gemeinsam werden wir das Licht freisetzen, auf das die Menschheit gewartet hat.»

Unterstützt hat sie ein ausserirdisches Engelwesen namens Artee. Dieses besuchte Sifontes und überbrachte ihr die Botschaften des Lichts. Sie fasst es so zusammen: «Der Lichtkörper der Menschheit befindet sich im Moment in einem Prozess des Erwachens und der Aktivierung. Spirituelle Führer aus dem ganzen Multiversum rufen uns auf, zum Licht zu erwachen. Jeder Mensch besitzt einen Lichtkörper und es steht dir frei, unterschiedliches Licht in ihm aufzubauen, um spezifische Resultate damit zu erreichen. Der Neue Lichtkörper hält all die Frequenzen der Erleuchtung und Göttlichkeit, die für einen planetaren und individuellen Aufstieg ins Einssein nötig sind.»

Es überrascht nicht, dass der Aufstieg in die kosmischen Sphären nicht ohne Sex geht. Sifontes dazu: «Und das zeigt, dass du für die nächste Transformationsstufe bereit bist, für diese höchste Form an kreativer Energie, die göttliche Sexualität, welche in Zusammenarbeit der Quelle und der Seele der Menschheit erschaffen wird… Göttliche Sexualität ist eine sehr hohe Energie und hat das Potenzial, deinen Verstand vollständig zu transformieren und dich zu einem kreativeren Wesen zu machen. Sie verändert deine emotionalen Erfahrungen und hebt diese in die göttlichen Zustände des Seins an. Wenn du diese Energie in deinem Körper kanalisierst, wird dies viele Veränderungen bringen. Auf dem Gebiete der Sexualität wird sie deine Fähigkeit, während des Sex höhere Dimensionen zu erfahren, erhöhen.»

Wer das Seminar «Der neue Lichtkörper» besucht, muss einen Vertrag unterschreiben. Darin heisst es: «Ich verzichte auf alle Schadensansprüche, die sich auf meine Teilnahme am Seminar ‹Das Neue Lichtkörper-Jahresseminar 2015› beziehen, und entbinde Lightflow Productions AB, deren Mitarbeiter, Organisatoren, Lehrer und Gastredner von jeglicher Schadenshaftung.» In einem früheren Vertrag mussten die Kursteilnehmer unterschreiben, dass sie bereit seien, ihre alte Identität zu überwinden und quasi ein neues Wesen zu werden. Wörtlich: «Wenn du beginnst, mit dem neuen Lichtkörper zu arbeiten, dann gibt es kein Zurück mehr zu deiner alten Persönlichkeit, nur einen Weg nach vorn, um dein höheres Selbst auf der Erde zu werden. Ist dies dein Wunsch?» Im Vertrag wurde auch darauf hingewiesen, dass die Teilnehmer mit dem neuen Lichtkörper «eine Menge Spontanheilungen verursachen werden». Menschen würden allein dadurch geheilt, dass «sie in dein Energiefeld kommen».

Im aktuellen Vertrag werden die Seminarteilnehmer gewarnt: «Die Meditationen dieses Kurses können als ‹recht abgehoben› wahrgenommen werden. Daher ermutigen wir dich, nicht nur auf die Details dieser Reise zu fokussieren, sondern auch darauf, was in dir geschieht.» Das erinnert an die Warnungen auf den Zigarettenschachteln. Nur sterben die Seminarteilnehmer nicht, sondern verabschieden sich in die kosmischen Sphären und landen im Sektenreich.

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326 Kommentare zu “Lichtarbeit mit göttlicher Sexualität”

  1. Steinlaus sagt:

    @ Alienus

    “Der esoterische Haufen hat bis dato den geringsten Nährwert zum besagten Thema beigetragen.”

    Vielleicht liegt doch gerade in der Tatsache, dass es Dinge gibt, die nicht zu erklären, nicht zu erfassen, nicht in Ver-EIN-barung zu bringen sind mit der Alltagswirklichkeit die Ursache der Esoterik (NICHT New Age)… Wer weiss?

  2. Steinlaus sagt:

    @ Pasionaria

    “Das ist das schoen Ueberraschende an einem Blog – er muss keine Erwartungen erfuellen, er kann noch ueberraschen!”

    Ja, absolut! 🙂

  3. Börni sagt:

    Alienus

    Vielleicht hilft Ihnen der Begriff Kollektivpsychose ja weiter, auch wenn das Kollektiv nur aus zwei Personen bestand. Ihre Phantasie hat sich im Verbund mit dem 86-jährigen gefunden und gesteigert. Die Ängste des Alten haben Sie sich gemeingemacht mit Ihrem überaus grossen Vorstellungsvermögen. Und sind dementsprechend seinem Wahn verfallen. In der Serie “Hannibal” passiert das auch zwischen zwei Menschen. Auch dort spielt ein schwarzer Mensch mit Hirschgeweih eine Rolle.

    Die Psychose des Alten hat Sie angesteckt.

  4. Börni sagt:

    Alienus

    Frage an Sie selbst: War dieser Vorfall während oder nach Ihrem bösen Zeckenbiss?

    Nebenbei: in der Serie Hannibal ist der schwarze Mann kein Afrikaner oder so. Er ist computeranimiert die Schwärze an sich. Ein atheistischer Tod in Präsenz.

    PS: Hat Ihnen der alte Mann vorher Tee angeboten? Psylos sind kaum rauszuschmecken…

  5. Solange sagt:

    @Pasionaria: ich, vom Naturell her sanftere (hm!) Person….

    Du ein sanftes Lämmchen? Ich bestimmt nicht, weder vom Naturell noch von sonst woher sanft(bin als Kind nicht versehentlich in den Topf mit Weichspüler gefallen o.ä.), mich in diesem Bereich zu schlagen, ist wirklich nicht schwierig.

  6. Pasionaria sagt:

    Alienus
    “Der esoterische Haufen hat bis dato den geringsten Nährwert zum besagten Thema beigetragen.”
    Immerhin versuchte ein sinnfreies, pas(s)ioniertes Enzyklopaedie-Sandkorn den Erfolgsweg des Handauflegens als Gesundungs-Heilungs-Therapie, in dessen Genuss ja der erloesende Pizpot (wo auch immer das Adjektiv stehen moege….), aufzuzeigen. Ist doch schon mal was.
    Wie anspruchsvoll ‘Fremde’ auch immer sein muessen!

    Bin uebrigens heute Nacht ueber meine rechte Bettkante in hohem Bogen aus demselben geflogen und aeusserst unsanft gelandet. Was das wohl zu bedeuten hatte? Horrifying. Bist Du neben Wortedeuter ev. auch Traumdeuter?

  7. Solange sagt:

    @Pasionaria: Bin uebrigens heute Nacht ueber meine rechte Bettkante in hohem Bogen aus demselben geflogen und aeusserst unsanft gelandet.

    Entweder hast du das Ergebnis der Schweizer Wahlen vorausgeträumt oder jemand/etwas wollte dir unsanft beibringen, dass du mit deiner Einschätzung von wegen sanftem Naturell etwas danebenliegst.

    @Alienus

    Es liegt nun an Ihnen mich in der Kategorie Traumdeutung zu übertreffen.

  8. Pasionaria sagt:

    Solange
    Wer sprach schon von Laemmchen….., kaum! Bei diesem Ausdruck dachte ich in jenem Moment an das weite Meer, das sich manchmal derart sanft betrachten laesst, wahrscheinlich zwischenzeitlich erschoepft vom Spiel der Gezeiten.
    Keine Angst, es wird nicht dauern, bald schon baeumt es sich wieder auf mit all seiner Unberechenbarkeit!

    Du aber, bleibe, wie Du bist: kritisch, authentisch, mutig und gesegnet mit Mitgefuehl fuer weniger Privilegierte u.v.m.

  9. Solange sagt:

    @Pasionaria: bleibe, wie Du bist

    Du auch, aber bitte stell vor den nächsten Wahlen dein Bett sicherheitshalber so, dass du nur noch auf der linken Seite herausfallen kannst.

  10. Steinlaus sagt:

    @ Pasionaria

    Ich hoffe, es ist dir nichts passiert! Wieso nur fällst du “Linke” über den rechten Bettrand, tztztz… Gute Besserung auf alle Fälle! 😉

  11. Pasionaria sagt:

    Steinlaus
    Solange
    Keine Bange, das Bett war nicht hoch und die Kante stumpf. Trotzdem torkelte ich den ganzen Tag nach der weiteren Lektuere der Wahlresultate und dem Anhoeren gewisser Interviews.
    Danke fuer das Mitgefuehl..
    S. – das ist eine ueberlegenswerte Idee.

    Man sagt ja, Mitgefuehl und Liebe seien eines der wertvollsten Dinge im Leben. Sie sind nicht kompliziert, aber sie sind sehr schwierig zu praktizieren

  12. Alienus sagt:

    @Solange vom 18.10.2015 um 20.07

    Um Ihre Traumdeutung zu toppen, müsste uns Pasionaria doch noch einige Parameter mehr benennen, um die wirkliche Wirklichkeit zu erfassen.

    Da sind der Abflugsteigewinkel, Horizontkreiswinkel, Abfluggeschwindigkeit, Beschleunigung, Höhepunkt, Wurfweite, Flugbahnparabelvariationen, Aufschlagsenergie, Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Luftfeuchte in verschiedenen Aggregatzuständen (mit Nix, Nebel, Regen, Schnee, Hagel), Beschaffenheit des Aufschlagsortes und dessen Härtegrad usw usf.

    Sie sehen also, welche Wissenschaftlichkeit bei der esoterischen Wahrheitssuche eingesetzt wird, um überzeugende und überprüfbare Ergebnisse zu erzielen. Dabei hat man zur äußersten Präzisierung den seelischen Zustand, Körpergewicht, Morphologie, Alkoholpegel des Blutes, Magenfüllung, Nahrungsart, Schlafzustand ….. noch garnicht mit ihren Werten erfasst.

    Nun, da dies die allerwichtigsten Grundlagen der Esoterik in solch einem Erschließungsvorgang sind, kann man wunderbar erkennen: Esoterik ist wirklich nur für Eingeweihte. Aber es gibt Typen, die meinen, die Esoterik sei eher für die Eingeweide, zur besseren Verdauung.

    Jedoch ich glaube, man sollte zumindest den Promillespiegel von Pulque oder Tequila ermitteln. Ansonsten ist Ihre Albtraumdeutung ob der Wurftragweite zu bevorzugen.

  13. Alienus sagt:

    @Pasionaria vom 18.10.20215 um 19.57

    Tja, was soll man zu der Handauflegung a la @PG sagen?

    Da der menschliche Erfahrungsschatz, wie man es bei ihm sieht‘s, von 0 bis 100 Prozent variiert, würde man wohl von einem belanglosen Ding auszugehen haben. Nun, der @PG hat wenigstens im Kniebereich eine heilende Handauflegung genossen. Aber da würde man die erschütternde Erkenntnis wagen: Am Knie war‘s offensichtlich der falsche Ort. Der richtige hätte eher beim Os frontale gewesen sein können!

    Grüß mir die Gangsta-Braut vom Ballerfrau.

  14. Alienus sagt:

    @Börni vom 18.10.2015 um 19.28

    Nach dem bösen Biss, nun, tatsächlich dem Stich.

    Auch möchte man herzlichst für den Hinweis auf die Psylos danken.

    Da Sie offensichtlich Erfahrung mit diesen Dingern haben, kann man bei Pilzgott endlich den Fall schließen. Denn tagtäglich kam Rotkäppchen zu ihm und hatte einen andauernd zugedeckten Pilzkorb bei sich. Das war‘s!

    Herrlich ist‘s, wenn ein toller Hinweis eines mit den Dingen selbsterfahrenen Bloggers mir zu einem abschließenden Erkenntnisgewinn verhilft.

  15. Alienus sagt:

    @Börni vom 18.10.2015 um 18.58

    Dank für Ihre wertvollen Tipps.

    Nun, Ihr Hinweis mit dem Hirschgeweih ist i.O. Aber da es eine anglo-amerikanische Produktion war und sich die lit. Grundlage sicherlich an der entsprechenden animalistisch-atavistischen Grundlage orientiert hatte, kann gesagt werden: Es war nicht der Hirsch, es war der Bergschrat.

    Aber beide, Hirsch und Bergschrat sind so definiert, dass sie als zwischenweltliche Boten zwischen Dies- und Jenseits angesehen werden.

    Tja, wieder nicht. Ihre Überlegung könnten im populistischen Sinne einigen Bloggern entgegenkommen, aber …. es war halt nix.

  16. Börni sagt:

    Alienus

    Da ein seltener Schnappschuss vom schwarzen Mandl (Mandel, das war übrigens die Selbstkorrektur…):

    http://www.serienjunkies.de/hannibal/reviews/2×03-hassun.html

    Hoffe Sie erleiden kein Retrauma…

    Abschliessend. Psychiater Hannibal arbeitete auch mit Psylos, um den jungen Bullen in “seine” Welt zu ziehen. So alte Knacker haben es mitunter faustdick hinter den Ohren… Es gibt da diese Szene, wo beide am Esstisch sitzen und der schwarze Buhmann setzt sich zwischen beide. Sie sollten ein Drehbuch in Betracht ziehen…

  17. Alienus sagt:

    @Börni

    Retrauma?

    Da brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Wo nichts war, kann es kein Re- geben. Habe die Hanni-Filme nicht geschaut.

  18. Börni sagt:

    Alienus

    Momentchen. All das kalte Grauen, das schwarze Mandl, das durch verschlossene Türen schritt, Ihr gellender Aufschrei, die gigantisch schreckgeweiteten Augen des alten Drogenmischlers… Das alles soll nun nichts sein?

    Sagen Sie mal, ist Ihnen langweilig? Erfinden Sie darum Halluzinationen? Nun, jedem Tierchen sein Pläsierchen. Viel Spass noch im Ressort Glaubwürdigkeit…

  19. hm sagt:

    @Börni
    Mögen Sie Schwarzwäldertorte? Ich frage Sie nur bez. “dem Erfinden von Halluzinationen”. Mich dünkte soeben, es rieche nach Kirsch.
    Gut, ich war gestern zum Fondue eingeladen …

  20. Börni sagt:

    hm

    Schwarzwäldertorte hat Kirsch drinn??? Und ich wunderte mich immer über die ausgelassenen Kindergeburtstage, wo man diese Torte auftischte.

    Sie riechen Kirsch um sich rum? Machen Sie die Flasche zu… 😉

  21. Alienus sagt:

    @Börni

    Aber Hallöchen.

    „… Ihr gellender Aufschrei, …“

    Oh Börni, bei Ihnen scheint der Börnout vor zu herrschen, denn richtiges lesen tut hier und jetzt not.

    Na, mit zu viel Kirschwasser gebadet?

  22. Börni sagt:

    Och Alienus

    Die grosse Runtermache bin ich mir mehr als gewöhnt. Ich verstehe sie als natürlichen Prozess von jenen, die sich im Kern getroffen fühlen wegen einer Lapallie. Ja wegen “nichts”, Ihr Zitat.

    Verdoofe allein, Alienus oder mit schwarzen Mandl, hm’s und alten Knackern, die Sie ein wenig stören in Ihrer Selbstgefälligkeit. Baden Sie in Kamillentee und warten Sie auf den ersten Schnee (aber nicht reinpfeifen).

    Tschüssi und ein fettes Bussi

  23. Alienus sagt:

    @Börni

    Börni, zarte Mimose.

    Fettes Bussi?

    Igitt.

  24. Börni sagt:

    Alienus

    Igitt

    Du bist auch nur Saft, Schleim und auch sehr gemein. Weil mein Schleim beim Bussi auf Dein verschwitztes Gesicht, ist nicht schlechter als der Sabber, den Du in Deinem Mund hin und her schuckelst seit Äonen. Denk an diese Worte, solltest Du eines Tages wirklich sterben (Dummheit stirbt bekanntlich nie).

    Ciao

    forever

  25. Alienus sagt:

    @Börni

    Forever?

  26. Börni sagt:

    Alienus

    Forever

    Brauchst du eine Übersetzungshilfe?

  27. Pasionaria sagt:

    Alienus
    19. Oktober 2015 um 11:42h und 12.01h

    Heute versetzt Du mich in die ungewohnte, da seltene Lage, einige kleine Korrekturen anzubringen:

    “Um Ihre Traumdeutung zu toppen, müsste uns P……doch noch einige Parameter mehr benennen, um die wirkliche Wirklichkeit zu erfassen. ” – zwar fuehrst Du hochbrisante Einflussgroessen auf, aber um meinen Vor_fall zu deuten, zielte ich nicht auf die ‘wirkliche Wirklichkeit’ hin, sondern auf die symbolisch-politische Botschaft, welche den unsanften Fall wohl bestimmte.
    Zudem muesste ich zuviel von mir preisgeben, um diese ‘wirkliche Wirklichkeit’ zu erlangen, das ueberlasse ich gerne den unwirklichen Wirklichkeitssuchenden und -deutenden. – Wie kompliziert.

    “man sollte zumindest den Promillespiegel von Pulque oder Tequila ermitteln.” – Wie kennst denn Du den doch ausserhalb Mexico’s nicht wirklich bekannten Pulque? Ist wegen seiner raschen Verderblichkeit kaum transportfaehig.
    Dieser Pulque uebrigens geniesse ich, den Azteken gleich, nur bei religioesen Zeremonien – denen wohne ich allerdings mindestens einmal woechentlich bei…..
    Eine lustige Episode zum Pulque, es gab Anfang des 20. Jahrhunderts Fussball-Torhueter in Mexico, die das Spielfeld regelmaessig mit einem Krug Pulque betraten, den sie waehrend des Spiels austranken……. Hielten ab besonders gut!

    Nur soviel: ich selbst erlag erst nach der Vernahme der Wahlergebnisse den Promillen, nicht vor dem Fall.

    Du schreibst auch “Da der menschliche Erfahrungsschatz, wie man es bei ihm (PG) sieht‘s, von 0 bis 100 Prozent variiert” – wolltest Du nicht schreiben ……von 0 bis 100 Promille ausdruecken (wenn wir schon beim Spiritus….. sind)?

    Dann “Grüß mir die Gangsta-Braut vom Ballerfrau.” – auch da eher: ……der Gangster-Novio von der Ballerfrau!
    Wie auch immer…..

  28. Pasionaria sagt:

    Boerni
    Bitte denken Sie an die Huerden………
    Ali ist uebrigens ein exzellenter Huerden-Steeple-Laeufer und mehr…..
    Gute Nacht.

  29. Alienus sagt:

    @Pasionaria vom 19.10.2015 um 22.09

    Die Sache mit Pulque ist einfach erklärbar. Als Bub war ich von den insbesondere mexikanischen Filmen von Luis Buñuel sehr fasziniert. Infolge dessen natürlich auch von den anderen mex. Filmen aus der Zeit ab dem 2. WK bis in 1970. Dabei tauchte Pulque auf.

    Bettsturz. Da bleibt nur noch der unterschwellige Schock über den Rechtsruck, der durch die Schweiz wabert. Das zieht doch einem den Boden unter den Füßen weg. In Deinem Falle offensichtlich das Bett. Nun, ob der Einflüsse war dies schon etwas zu befürchten.

    Mit dem Bräutigam kann man auch leben.

  30. Pasionaria sagt:

    Alienus
    um 08.46h
    Aha – beste Pulque-Referenz > die mexikanischen Filme – diese Branche spielte und tut es weiterhin in Mexico eine grosse Rolle.
    Seit den 90er Jahren hat der Mexik. Film wieder bemerkenswerte Werke hervorgebracht. Und wie Du erwaehntes,t bis in die 1970er, dazwischen folgte eine Flaute.
    Empfehlung eines mexik. Filmes: amores perros

    Luis Buñuel – eine interessante Persoenlichkeit. Eines seiner bekanntesten Aussprueche, das in diesen Blog sehr gut passt und wahrscheinlich zeitlos ist: “Die Welt wird immer absurder. Nur ich bin weiter Katholik und Atheist. Gott sei Dank!“

    Bettsturz: siehst Du, nun hast Du die einfachste und treffendste Analyse gemacht. Nichts da von Parameter, von wissenschaftlich-esoterischer Wahrheitssuche oder Erschliessungsvorgaengen etc. – nein, die erdrueckende Tatsache: das grauenvolle Suenneli vom Albisguetli hat mich derart geblendet, dass ein Sturz unabwendabar war.

    Wenigstens ein Kanton (weiss allerdings nicht, ob es noch andere gab – zu hoffen…..) ist dem grosskotzigen Palaver und Angstschueren nicht gefolgt: Basel-Stadt. Ab heute werde ich ausschliesslich nur diesen Dialekt sprechen.

    Unser kluger M. Mertz weiss wahrscheinlich, warum er gerade in Basel studiert hat!

  31. Alienus sagt:

    @Pasionarisa

    Tja, da wartet man auf die Antworten und wartet und wartet und wartet. Sollten uns überlegen, ob man eine Tragikomödie zusammenschmieren sollte. Titelvorschlag: Warten auf PG.

    Nun, die gewisse Ungewissheit können wir uns sparen, denn ich werde Dir ein kleines Erlebnis aus den Fingern saugen, welches zwar wahrhaftig ist, aber von Unwissenden sicher der Ungewissheit bezichtigt wird. Das ist wie mit den Impotenten und Eunuchen, welche als Ausgleich eine umso heftigere Phantasie entwickeln. Der Beweis ist dann die eigene Begierde.

    Hatte mal ne Flamme, die und ihre Familie der Parapsychologie frönte, hier in konkreto das Tischchenrückens. Es ist zu beachten, dass dieses Zeugs auch in das Umfeld der Esoterik zu setzen ist, da mit diesen Spielchen ein spiritueller Zugang zur anderen Seite gesucht und auch zugesichert (!) wird. Nun, die ersten Ergebnisse waren zunächst recht verblüffend. Das arme Tischlein tanzte wie beim Veitstanz. Es wusste auf alle Fragen eine richtige Antwort. Es war Beeindruckend.

    Also es gab doch die Verbindung zum Jenseits! Da gibt es also Wissende im Diesseits, die doch einen Schlüssel zum Jenseits hatten. Um im Jenseits bedienen sich die dortigen Wesen der Mittler in unserem Diesseits. Aber ein gewisser logischer Zweifel nagte trotzdem in mir. Bei den folgenden kleinen und unauffälligen Gesprächen baute ich bei einigen Antworten winzig kleine Fehler ein. Persönliche und familiäre Unstimmigkeiten meinerseits, welches die erlauchte Runde der Séance absolut nicht wissen konnte. Meine gemeine Hinterlist war, durch direkte Vergleiche zu erleben, ob nun die Wesen aus dem Jenseits auch diese unbedeutenden, aber wirklich unbekannte Details wissen konnten und dann eine entsprechend Wahrheit nennen würden.

    Welch eine herbe Enttäuschung! Die Schlaumeier aus dem Jenseits wussten nun nicht mehr die ganze Wahrheit. Seltsamerweise waren die Antworten vom gleichen Inhalt, welche man beiläufig beim Abendessen am Tag zuvor hat fallen lassen. Aufgrund gewisser Erkenntnisse mit einem studierenden Parapsychologen bezüglich der Wahrhaftigkeit des ganzen Mumpitz geläutert, machte ich nun Schau bei dem rückend-tanzenden Tischlein. Nichts zu finden. Aber ich fand folgende Beweisstücke. Meine Flamme hatte Handschuhe, deren Daumenteile etwas ausgestopft waren. Zu Handfläche hin waren diese mit einem Schlitz geöffnet, so dass man den Daumen heraus nehmen konnte. Tja, es war schnell erkannt. Die flachen Hände wurden auf die Tischplatte gelegt, die Daumen aus den Daumenstücken herausgenommen und unter die Tischplatte getan. Da der Daumenteil ausgestopft war, konnte es nicht zusammenfallen und das Fehlen des Daumens war nicht erkennbar. Mit dem unter der Tischplatte gelegtem Daumen konnte nun das Tischlein angehoben werden. Huch, es gibt also nicht nur fliegende Untertassen sondern auch händisch betriebene fliegende Tischleins.

    Jetzt war mir klar, warum die Flamme und ihre Mutter immer in Opposition am Tischlein sitzen wollten. Wegen des Gleichgewichtes des wahrhaftigen Tischleins und nicht wegen des apostrophierten jenseitigen Spannungsausgleiches in der Runde. Auch offenbarte sich somit mir auch die Aufgabenstellung einiger Armreifen, welche seltsamerweise jeweils einen kleinen rechtwinkligen Hacken angeschweißt hatten. Mit diesen Dingern konnte man auch ohne Handschuhen wunderbar die Beteiligten in das Reich der Täuschungen schicken, denn bei Verwendung von z. B. Jabeaus an Hemden oder Blusen konnte man die besagten Armreife äußerst elegant verstecken.

    Die Beziehung zur Flamme erlosch und es blieb nur noch kalte Asche über. Auf die Frage, warum denn es so sei, antwortete ich ihr, sie könne doch das Jenseits befragen!

    Zusammenfassend kann man sagen: Der Opus Moderandi ist m. E. immer Täuschung, Betrug, na ja auch Selbstbetrug, Hoffnungssuche und pseudowissenschaftliche Einredungen. Aber für mich gab und d gibt es bis dato keinerlei nachvollziehbare Beweise. An diesem kleinen, aber auch nur einem Beispiel, kann man die Schematik der Zugänge zur Jenseitigkeit sicherlich recht gut durchschauen. Die Wissenschaftsblinden postulieren für sich, sie würden das Jenseitige halt mit den Herzen sehen!

    Fazit: Drum, liebe Pasionaria brauchst Du auf die erhofften Antworten nicht warten. Denn wir sind nun mal nicht in der Lage mit dem Herzen zu sehen. Das Ganze erinnert mich an den Filmtittel „Das Schweigen der Lämmer“, aber ganz ganz leise hört man aus weiter Ferne noch etwas blöken.

  32. hm sagt:

    @Alienus
    Pizpot macht sich im anderen Blog gerade ans Keulenschwingen. Das dauert wohl seine Zeit.
    Mittlerweile hab ich folgendes gefunden:

    Zum Keulenschwingen (von Joachim Ringelnatz)

    Die Merowinger sind weit verzweigt.
    Es lebte ein Merowinger,
    Den die Geschichte uns leider verschweigt,
    Ein wackerer Keulenschwinger.

    Mit beiden Händen und Leidenschaft
    Schwang er die Keulen, die schönen.
    Er schwang sie mit barbarischer Kraft
    Unter leisem teutonischen Stöhnen.

    Er teilte die Lüfte und teilte vorbei
    Mit seiner gewuchtigen Keule.
    Er schlug seiner Mutter die Backe entzwei,
    Erschlug seine Kinder und Gäule.

    Erschlug mit übernatürlicher Kraft
    Des Königs wieherndes Vollblut.
    Da wurde er aber fortgeschafft
    In eine Zelle für Tollwut.

    Man nahm ihm die Keule, er konnte nicht mehr
    Sie schwingen in sausenden Kurven.
    Die Zelle ward still und nahezu leer,
    Man hörte nur Schritte schlurfen.

    Doch eines Tages dröhnte es dumpf.
    Der Wächter tat sich beeilen.
    Da sah er einen niedrigen Rumpf
    Mit seinen leibeigenen Keulen
    Die Wände der Zelle verbeulen.
    Da fing der Mann an zu heulen.

  33. Alienus sagt:

    @hm

    Hm, bedenklich Ihr Hinweis auf die PG-Keule. Mich schlotterts.

    – KEULE: ein Werkzeug besonders zum Schlagen und Stoßen … Die Keule, als Angriffs-Waffe im Kriege, führten ehemals Griechen, Assysrier, Dacier, Germanier (auch Helvetier und Eidgenossier (Anmerkung des Schreibers)) etc. Auch noch heut zutage bedienen sich die Wilden (auch einige Tagi-Blogger ((Anmerkung des Schreibers)) …. der Keulen. ……

    Ein jeder Schlag mit dieser Keule zerbricht Arme und Beine oder spaltet den Kopf entzwei, indem sie sich dieses Gewehres (ein erweiterter Begriff für Waffen (Anmerkung des Schreibers)) mit vieler Geschwindigkeit und Stärke zu bedienen wissen.

    Nun, ob der @PG solch ein recht kompliziertes Argumentationssystem bedienen kann, da ist wirklich äußerster Zweifel angebracht.

    Der will immer noch einen Musenkuss der Lichtgöttinnen erzwingen, aber diese suchen sich ihre Geküssten selber heraus.

    Nach Krünitz (1773):

  34. Alienus sagt:

    @PG

    Das Stierchen
    .

    Es war einmal Pizpot Gargravarr,
    manch einer dacht er sei ein Narr.

    Weil er mit Inbrunst gerne keulte,
    bei Licht betrachtet jedoch heulte.

    Mit Hufen auf den Boden stampfte,
    vor Zorneswut aber heftig dampfte.

    Nen wilden Stier mit starkem Nacken,
    tut man an seinen Hörnern packen.

    So kann werden aus einem Narren,
    ein kräftig-stierig gutmütiger Farren.

  35. hm sagt:

    @Alienus
    “Lassen Sie mich wieder mal ein Keulchen schwingen…”, meint er, “vielleicht schaffen Sie dann den Absprung”. Also wahrscheinlich denkt er schon an eine sportliche Tätigkeit, und tatsächlich schaff ich den Absprung auch nur vom Fahrrad, nicht etwa vom Pferd oder vom Reck und schon gar nicht mit Tsukahara.
    Und bez. Musenkuss der Lichtgöttinnen bin ich auch etwas skeptisch, wenn ich so an die Steigerungsform denke z.B., also was folgt auf Lesch -> Dethlefsen -> hm ? Eine Lichtgöttin (wie wärs mit Astara oder so?) wär schon angenehm, angenehmer jedenfalls als ein Thorwald, der dünkt mich ziemlich düster, oder, noch düsterer, ein Jan van Helsing. Auf Küsse solcher Musen verzichte ich gerne.

  36. Alienus sagt:

    @hm

    Tz, tz, Ihre Bescheidenheit. Die Lucia kann’s zum Einstieg auch sein.

    Wenn schon, dann für die Esoteriker natürlich den Allergrößten. Natürlich den ganz großen Lichtbringer ….. den Luzifer. Unter dem machmes nicht. Alle andern Figuren sind doch Taschenlampenlichter gegen diesen esoterischen Erleuchter.

    PG meint wohl einen Absprung von der hellen Wissenschaft. Meint wohl Dunkelwissenschaft a la PG hat auch schon ihre Existenzberechtigung, beim schwarzen Licht gesehen.

  37. Pizpot Gargravarr sagt:

    @PG

    Das Stierchen

    Es war einmal Pizpot Gargravarr…

    Mann, ist das peinlich – und schwupps hat saemtliches Nervengift seine Wirkung verloren….. 😉

  38. hm sagt:

    @Alienus
    Ach so, noch einfacher – Hauptsach hell.
    Nein, bez. Keulung müsste ich mit dem guten Pizpot schon noch ein ernsthafteres Wörtchen reden, denn wie ich wiki entnehme bezeichnet Keulung “das vorsorgliche Töten von Tieren, um die Weiterverbreitung von Tierseuchen zu verhindern.”
    Da wirds echt zappenduster, insofern hatten Sie mit Ihrer ersten Reaktion wohl Recht. Eine Keule ist eine Keule und nicht etwa Thors Hammer.

  39. hm sagt:

    @Pizpot Gargravarr
    Wenn Sie schon gerade online sind: Was folgt jetzt auf Lesch und Dethlefsen?

  40. hm sagt:

    @Alienus
    Vieleicht könnte mit Keule aber auch Gada gemeint sein, also die Keule, mittels welcher Gott Vishnu den Adepten erleuchtet. Eine ähnliche Herleitung soll übrigens auch das Zepter haben und tatsächlich sollen ja leichte Schläge auf den Hinterkopf das Nachdenken anregen – und wie dann erst mit einem solchen zeremoniellen Gegenstand!
    Also ich glaub vor Pizpots Keulung könnte sich noch eine Schlange bilden.
    😉

  41. hm sagt:

    Aber fürs nächste empfehle ich ihm einen Stock zu nehmen, oder einen Stab, z.B. einen Äskulapstab.
    Einfach wegen der symbolischen Wirkung.

  42. Alienus sagt:

    @hm

    Die Sache mit dem Äskulabstab könnte ins Auge gehen.

    Denn tatsächlich dürfte es sich bei diesem sog. „Stab“ um ein Stäbchen handeln, mit welchen unter der Haut lebende Würmer aufgedreht und dann herausgezogen werden. So eher Zahnstocher oder Mikadostäbchen.

    Richtiger ist der Stab meines geliebten Hermes, der einen Knauf am oberen Stab hat, um damit Hunde, Strolche und sonstiges Getier zu verscheuchen. Mit dem langen Stab wurden auch Schlagen aus dem Buschwerk auf den Pfaden entfernt. Daher also die zwei (!) Schlangen um den Wanderstab vom Hermes. Und die niedlichen esoterischen Flügelchen nicht vergessen. Ein Symbol für Handel, Bahn, Transport- und Nachrichtengewerbe u.ä.m.

    Der Äskulab hat nur einen Wurm (Schlange) für das Arztwesen. Die US-Armee hat bei ihren Sanitäts-Truppen unrichtig den Hermesstab mit zwei Schlangen als Symbol.

    Etwas alles verwirrend, fast wie bei der Esoterik und …… beim PG.

  43. Steinlaus sagt:

    @ Pizpot Gargravarr
    cc Alienus

    Ich weiss nicht, was da zwischen Menschen und Blogs abgeht und ich verstehe auch nicht, was hier vor sich geht. Ich hatte gehofft, dass Menschen mit Menschen auf eine etwas würdigere Art und Weise umzugehen verstünden.

    Man möge mir verzeihen, dass ich mich kurz halte – das Ganze hat mich alle Kraft der Welt gekostet und morgen werde ich operiert. Was gesagt werden muss, muss gesagt werden.

    Ich habe hier, in diesem Blog, gepostet, wie du, Pizpot Gargravarr, mich beschenkt hättest. Dieses Geschenk hatte eine lichtvolle wie aber auch eine düstere Komponente.

    Das Einzige, was ich noch tun kann,
    ist dir zu vergeben,
    denn du scheinst nicht zu wissen,
    was du tust.

    Ich habe viel gelernt von dir, der du doch Mensch unter Menschen wärst, und bin im Erschrecken ob deiner Brutalität nun ganz in mich selber hineingefallen.

    Und da bin ich: Eine aufrichtige Steinlaus, die Unsägliches (Himmel und Hölle) an deiner Seite erlebt hat, eins übers andere Mal erbarmungslos zu Boden geworfen wurde, eins übers andere Mal wieder aufgestanden ist und nun ihren Weg befreit vorwärts schreitet.

    Geh’ du ihn auch, deinen Weg.
    Deinen Weg, den ich zutiefst achte.

  44. Pizpot Gargravarr sagt:

    Nunja, liebe Steinlaus, hatte Dir angeboten, Dich morgen, Donnerstag auf dem Heimweg im Spital besuchen zu kommen, falls sich das Spital auf dem Arbeitsweg befaende. Du empfindest es nun nicht nur ‘düster’ von mir, sondern sprichst gar von ‘Brutalitaet’ und von ‘eins uebers andere Mal erbarmungslos zu Boden geworfen’ werden, weil es dies absolut nicht ist und Du mich demzufolge “im Erschrecken ob meiner Brutalitaet” hier auf der B-Seite des HS-Blogs oeffentlich beschaemst (“denn du scheinst nicht zu wissen, was du tust”).

    Nunja, tut mir leid liebe Steinlaus, mir fehlen die Worte…….wie schon mehrfach erwaehnt, wuensche ich Dir viel Erfolg, Gesundheit und ein schmerzfreies Leben in einem Dir wohlgesinnten Umfeld.

  45. Steinlaus sagt:

    @ Pizpott Gargravarr

    Du weisst genau, dass es nicht um das “Was” sondern um das “Wie” geht. Es wäre nichts als anständig, dazu zu stehen, was war.

    Zudem ist es von meiner Seite her nichts als anständig, dass ich hier, wo ich öffentlich zu dir gestanden bin, auch die andere Seite, vor der ich gewarnt wurde, auf den Tisch lege. Insbesondere auch deshalb, weil du einen anwesenden Blogger verdächtigst, am anderen Ort eingedrungen zu sein. Von wegen dich beschämen, also bitte! Da bist du mit ganz anderem Geschütz aufgefahren…

    Mehr gibt es nicht dazu zu sagen und ich wünsche weder hier noch anderswo in irgend einer Form weiteren Kontakt zu dir. Lebwohl und heb der Sorg!
    Und das meine ich auch so von ganzem Herzen.

  46. Pasionaria sagt:

    Steinlaus

    …… eine, die kurz VOR der Narkose aufgewacht, gar aufgeschreckt ist. Das gibt es auch nicht alle Tage.

    Eine Idealistin nicht gutglaeubig* sollte sein,
    denn, o weh, enttaeuscht zu oft wird sie sein!

    (*vorallem, wenn sie gewarnt wurde.)

    Wuensche Dir fuer heute eine gelungene Operation und eine rasche und andauernde Genesung.
    Alles, alles Gute.

  47. Pasionaria sagt:

    Pizpot
    Wieso auch schreiben Sie Privates in diesen ‘Trash’-Blog?
    Sie haben doch die Mail-Anschrift.
    Es ist bedauerlich, dass man Ihnen nur mit Ausrufe- und Fragezeuchen schreiben kann!

  48. Pasionaria sagt:

    Alienus
    und
    hm > ein weiterer Nickvorschlag (ich geb’s nicht auf – verstehen Sie denn nicht warum?): olé

    Wie tief in die Goetterwelt habt Ihr uns entfuehrt – was gewisse Leute doch immerhin fertig bringen. Jedenfalls ist PG gutzuhalten, er hat Euch koestlich aus der Reserve gelockt.

    .

    Alienus
    21.10.15 um 11.03h
    Hmm…… (nicht > hm)….., vorweg, faellt mir auf, dass Dich solche esoterischen Kronen der Schoepfung, diesmal des Jenseits,immer wieder irgendwie und irgendwo anziehen. Oder umgekehrt, sie sich zu einem Alien_us hingezogen fuehlen. Nicht nur als Freunde, auch sonst im Alltag. Du hast naemlich sicher schon mindestens einmal eine derart quere Lady und deren ulkige Ueberzeugungen erwaehnt.
    Wieso wohl?

    Mir passiert das weniger bis kaum, dafuer begegnen mir sehr oft tief Glaeubige, die einen mit Propheten, die anderen ohne, dafuer mit guadelup’schen Verehrungen, im Moment gerade noch eine vom Luz del Mundo. Alle wirken eigentlich normal, aber irgendwie besitzen sie ein Gen, entweder weniger oder eines mehr, das sie beim Denken hindert?

    Allerdings eines gemeinsam haben sie alle: von ihren mehr als bescheidenen Einkommen, wenn sie dann einmal eines haben…… muessen sie noch den Siebten abgeben…… Das aergert mich echt fuer sie. In der Folge habe ich nun einen Trick entwickelt: wenn ich ihnen etwas schulde, weil sie mir ein Dienstleistung erweisen, ziehe ich den Siebten immer ab und geb ihnen den dann nach dem Kirchenbesuch, am Montag!! Ich erklaer es ihnen offen und ehrlich: weil ich halt ‘leider’ unglaeubig waere. Sie quittieren es mit einem freundlichen, fast bedauernswerten Laecheln, und glaube mir, sie stecken diesen dann noch so gerne in ihre Taschen. So interessant zu beobachten.
    Ich warte eigentlich nur noch auf ihre Frage, an welchen Gott ich denn nicht glauben wuerde….

    Zum mehr, eher weniger spektakulaeren Tischeruecken, Ich habe auch schon gehoert, dass die Schummler betonen, dass die beschworenen Geister mittels des Tischchenverschiebens die Antworten durch klopfen, ”morsen’ wuerden. Der Tisch bewege sich auf Grund unwillkuerlicher Muskelbewegungen, und die Botschaften stammen nicht aus dem Jenseits, sondern entstammen dem Unterbewussten der Anwesenden.
    Bei Deinem Beispiel wurden die unwillkuerlichen Muskelbewegungen wenigstens durch willkuerliche Schummelfinger ersetzt.

    Jedenfalls an Fantasie, wenn auch mit allen lauteren und unlauteren Mitteln, fehlt es diesen Jemand wirklich nicht.
    ‘Gott’ und dem Jenseits sei Dank, dass aus Deiner Flamme kein Feuer wurde, sondern nur Funken spruehten, die Dich in hohem Bogen das Weite aufsuchen liessen. Gut gemacht.

    Nun, brenne trotzdem weiter – auf dass Du andere entzuenden vermagst……., es muessen ja in einem gewissen Alter nicht neue Brandherde sein, auch zu Hause vermag das Feuer waermen! Das toent ja schon nach Vorweihnacht……, nanu.

  49. olé sagt:

    (neuer Nick, wahrscheinlich hat die P. recht – jedenfalls sind auch die häufig zu meiden, die rot sehen)
    @Alienus
    Bäh, Medinawurm heisst das Ding. Der Stab ist aber allzu klein geraten, tatsächlich – auf wiki ists bloss ein Zündhölzchen. Ich frag mich jetzt aber nicht, was bei Pizpot zu klein geraten ist. Sicher aber nicht sein Ego und sicher auch nicht sein Zeigefinger. Bei anderen meinen Peinlichkeiten herausstellen zu dürfen aber selbst, in eigener Sache, sich ausschweigen, neiaberau. Also ich hab da doch etwas Mühe Grösse zu finden.

  50. Alienus sagt:

    @olé

    Da lässt man den Kleinen auch ein wenig vom verbalen Spielplatz offen und wie wird’s gedankt: mit einem Bäh! Da fehlt nur noch ein fettes Bussi.

    Das ist doch wunderbar: Zwei Blogger einmal gemeinsam auf dem Weg in den Belanglos-Blog http://www.Totes Wissen. hc.

    Nun, beim @PG und mir ist es sicher schon eine Ersatzhandlung, würde der freudliche Sigmund aus Wien meinen. Nein, nicht das unterschwellig-verschämte Nichts ist gemeint, sondern es geht hier um den ersatzhaften pfauenhaften Radschlag. Wer hat den größten, schönsten, schillernsten und blendensten Pfauenschwanz.

    Eine Entschuldigung kann man dem armen Bub @PG schon zugutehalten: einen unausrottbaren Malus Esotericus.