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Ebola als Strafe Gottes?

Hugo Stamm am Samstag den 22. November 2014
(Flickr/alles-schlumpf)

Die apokalyptischen Glocken läuten Sturm: Weihnachten und die Endzeit sind bald da! (Flickr/alles-schlumpf)

Die Seuche Ebola vereint alle Attribute auf sich, die bei ängstlichen Menschen Horrorvisionen hervorrufen. Vor allem die Bilder aus den betroffenen Gebieten prägen sich ihnen unheilvoll ein. Entstellte Menschen, Helfer im Astronautenlook, entleerte Dörfer, geächtete Kranke, die als Monster gelten. Das ist die Matrix für einen Blockbuster über die Apokalypse. Helfer in den Krisengebieten sind geschockt und bekommen den Eindruck: So fühlt sich die Endzeit an.

Ebola ruft denn auch zwei Interessengruppen auf den Plan, denen die Seuche wie gerufen kommt. Die Apokalyptiker unter den christlichen Fundamentalisten erinnern sich an die Johannes-Offenbarung und das Buch Daniel und sehen in der Seuche die Strafe Gottes. Verschwörungstheoretiker beschwören ihre längst prophezeite globale Krise herauf.

Ken Isaacs von der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse warnte bei einer Anhörung vor den Gesundheitsbehörden: «Liest man die täglichen Lagemeldungen des Gesundheitsministeriums über Liberia, so herrscht darin – ich möchte nicht zu dramatisch wirken – eine Atmosphäre von ‹Apocalypse Now›».

In einer Newsgroup (Narkive) versucht ein Christ, die ängstlichen Teilnehmer zu beruhigen und schreibt: «Angst vor Ebola? Glaube an Jesus, und die Angst ist fort. Gehe zur Kirche, man wird dir dort eine Bibel schenken!» Der Kommentar eines anderen Gläubigen, den das Endzeitfieber offenbar schon gepackt hat: «Das nützt auch nichts mehr! Das Ende ist nah! Niemand kann jetzt mehr helfen!»

Ein weiteres Beispiel für die Ebola-Hysterie: Der Autor Bernd Neumann nennt sein neues Buch «Ebola und andere Killerkeime». Darin behauptet er, die Bedrohung für den Menschen sei grösser denn je. Deshalb erwartet er demnächst einen «Apokalypse-Keim», der eine Mehrheit der Menschen dahinraffen werde.

In der nächsten Eskalationsstufe wird bereits von der Zombie-Apokalypse gesprochen, weil weitere Killerkeime die Opfer so entstellen würden, dass sie zu Zombies mutierten. Im Blog Zombie-apokalypse.info heisst es: «Die Bedrohung ist also ernst zu nehmen und Notfallpläne müssen geschmiedet werden … Die Zombie-Apokalypse naht!»

Was treibt christliche Fundamentalisten und Verschwörungstheoretiker an, die Apokalypse herbeizusehnen? Fromme Christen hoffen, in der Gnadenzeit zu leben, in der sich die biblischen Prophezeiungen erfüllen. In ihren Augen läuten die apokalyptischen Glocken Sturm. Sie sehen alle Anzeichen erfüllt, die die Bibel für die Endzeit vorhersagt. Sie erhoffen sich die Wiederkunft von Jesus und die Erlösung.

Bei den Verschwörungstheoretikern sind die Motivationen komplexer und individueller. Manche entwickeln eine Lust am Morbiden und Destruktiven. Andere wollen sich unbewusst an der tumben Gesellschaft rächen, die sie wegen ihrer kruden Weltbilder belächelt. Die Vorstellung, die Ignoranten würden einer brutalen Seuche zum Opfer fallen oder in einer Katastrophe umkommen, scheint ihre Fantasie zu beflügeln.

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266 Kommentare zu “Ebola als Strafe Gottes?”

  1. Ueli sagt:

    @Jürgen
    Naja – so “renommiert” ist die Uni Zürich auch nicht. Bin selber drauf gegangen – mehr Masse als Klasse. Die Ecopop-Initiative ist so weit vom Schuss ab, dass sich selbst rechte Hardliner von dieser Initiative distanzieren. Können Sie mir auch nur einen Menschen von Format nennen, der sich für so was engagiert?

  2. olive sagt:

    @ Bucher Bänz
    24. November 2014 um 17:02

    Ich habe den Eindruck, das ist immer die gleiche Person, die so bäurisch-leutselig den Nachnahmen dem Vornamen voranstellt, aber das tut nichts zur Sache.

    Wichtiger ist die Frage:
    Welchen Leuten, die nichts damit zu tun haben, wird geschadet, z.B. in diesem Fall?

  3. Jürgen sagt:

    @ Ueli
    am 24. November 2014 um 17:17

    Vielleicht die Nationalrätin Frau Sommaruga Simonetta?

  4. Ueli sagt:

    @Jürgen
    Frau Sommaruga hat sich ausdrücklich gegen die Ecopop-Initiative ausgesprochen. Oder hat die noch eine Zwillingsschwester mit dem selben Namen?

  5. Ueli sagt:

    @Jürgen
    Lesen Sie Zeitung? Frau Sommaruga hat sich ausdrücklich gegen die Ecopop-Initiative ausgesprochen.

  6. Jürgen sagt:

    @ Ueli

    Ja, Spass beiseite.
    🙂

    Sie haben nach einem Menschen mit Format gefragt.
    Mir ist Jean Ziegler sympathisch, das meine ich ernst.

  7. Jürgen sagt:

    @ Ueli

    Und auch die erfrischend temperamentvolle Politologin Regula Stämpfli kommt jeweils authentisch daher.

  8. Ueli sagt:

    @Jürgen
    Sie sind offensichtlich ein Spassvogel! Nun, der gute alte Jean Ziegler wird sicherlich nicht für so einen Schwachsinn wie Ecopop zu haben sein. Wie stehts mit Ihnen? Sie leiden doch nicht etwa unter einer “gespaltenen Persönlichkeit”? Den Jean Ziegler sympathisch finden und trotzdem die radikal rechte Agenda propagieren – was ist das denn?

  9. Jürgen sagt:

    @ Ueli

    Nein, ich leide auch nicht unter einer “vielschichtigen Persönlichkeit” oder etwa unter peinigenden Nachbarn (…).

    Schubladisieren soll Ordnung schaffen.
    Aber ist Ordnung das halbe Leben und sieben Achtel von Ihrem Glück?

    🙂

  10. Ueli sagt:

    @Jürgen
    Sie sind ziemlich vage in Ihren Statements. Beziehen Sie Stellung oder lassen Sie es sein – alles andere ist um den heissen Brei herumreden. Schämen Sie sich etwa insgeheim, dass Sie sich plötzlich auf der Seite der radikal Rechten wiederfinden? Falls ja, empfehle ich Ihnen in diesem Fall – sich Ihrer Stimme zu enthalten.

  11. Jürgen sagt:

    @ Ueli

    Und ja, den “Spassvogel” lese ich im gegebenen Kontext als kritische, distanzierende Bezeichnung (…).

  12. Jürgen sagt:

    @ Ueli

    Man merkt, dass Sie bezüglich der Uni Zürich “drauf gegangen” sind (Ihre Schreibe am 24.11.2014 um 17:17), sie unterschwellig aggressivistischer Möchtegern-Vogel.

  13. Ueli sagt:

    @Jürgen
    Falls Sie der Ansicht sind, dass Demokratie tatsächlich eine “honorige Sache ist, der man dienen soll” – beziehen Sie Stellung! Ist die Ecopop-Initiative in Ihren Augen sinnvoll oder nicht? “Ja” oder “Nein”. Und falls “Ja” – wieso?

  14. Thomas M. Germann sagt:

    Aus dem Impulstext:

    Ken Isaacs von der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse warnte bei einer Anhörung vor den Gesundheitsbehörden: «Liest man die täglichen Lagemeldungen des Gesundheitsministeriums über Liberia, so herrscht darin – ich möchte nicht zu dramatisch wirken – eine Atmosphäre von ‹Apocalypse Now›».

    Isaacs meint wohl die Atmosphäre aus dem Film des Namens “Apocalypse Now”. Aber er meint nicht die Apokalypse selbst.

    In einer Newsgroup (Narkive) versucht ein Christ, die ängstlichen Teilnehmer zu beruhigen und schreibt: …

    Irgendjemanden aus einer Newsgroup zu zitieren, hat zumeist einen Wert von Null.

    Der Kommentar eines anderen Gläubigen, den das Endzeitfieber offenbar schon gepackt hat: «Das nützt auch nichts mehr! Das Ende ist nah! Niemand kann jetzt mehr helfen!»

    Hier gilt dasselbe. Wichtig ist offenbar, dass es sich um einen Gläubigen handelt und Gläubige ja bekanntlich per se primitiv sind.

    Der Autor Bernd Neumann nennt sein neues Buch «Ebola und andere Killerkeime». Darin behauptet er, die Bedrohung für den Menschen sei grösser denn je. Deshalb erwartet er demnächst einen «Apokalypse-Keim», der eine Mehrheit der Menschen dahinraffen werde.

    Ein Buch! Ein neues Buch! Man braucht nicht zu erwähnen, unter welchen Titeln heutzutage Mist in Büchern verkauft wird. Was tut ein solches Bild und der “Apokalypse-Keim” zur Sache? Ein solcher Keim ist ja auch für einen Gläubigen komplett lächerlich.

    In der nächsten Eskalationsstufe wird bereits von der Zombie-Apokalypse gesprochen, weil weitere Killerkeime die Opfer so entstellen würden, dass sie zu Zombies mutierten.

    Die Doofheit kennt keine Grenzen. Diese Zombies sind in keiner Art und Weise repräsentativ für die Sekten-Problematik, um welche es hier gehen soll.

    Fromme Christen hoffen, in der Gnadenzeit zu leben, in der sich die biblischen Prophezeiungen erfüllen. In ihren Augen läuten die apokalyptischen Glocken Sturm.

    Vielleicht könnte man hier ein konkretes Beispiel nennen und mit Exponenten einer solchen Gruppe ein kurzes Interview führen, damit die Aussage einigermassen plausibel ist. “Fromme Christen hoffen …” tönt wie in der Weltwoche: “Es wird kolportiert, dass …”

    Andere wollen sich unbewusst an der tumben Gesellschaft rächen, die sie wegen ihrer kruden Weltbilder belächelt.

    Es ist nicht vorstellbar, was unbewusste Rache sein könnte.

    Die Vorstellung, die Ignoranten würden einer brutalen Seuche zum Opfer fallen oder in einer Katastrophe umkommen, scheint ihre Fantasie zu beflügeln.

    Ja, und? Ist die Bildung von Fantasien verboten? Ist deren Publikation verboten? In unserer Bundesverfassung gibt es ein Ding, dass sich Grundrecht schimpft und Glaubens- und Gewissensfreiheit nennt. Ebenso gibt es dort ein Ding, dass sich Grundrecht schimpft und Meinungsäusserungsfreiheit heisst. Von dem leben im Übrigen auch die Medien, die im Zusammenhang mit dem Quellenschutz sogar noch privilegiert sind. Aber beim vorliegenden Impulstext wäre die Nennung der Quellen wesentlich, weil es sich um einen Sekten-Blog handelt und weil nicht der Eindruck entstehen soll, das alles sei frei erfunden. Aber nein. Eigentlich wäre aufgrund der Schlagzeile auch noch eine kurze Abhandlung über die Problematik der “Strafe Gottes” zu erwarten gewesen. Aber nein. Der Impulstext hat so besehen einen sehr geringen inhaltlichen Wert, um es einmal vornehm ausdrücken.

  15. Richard sagt:

    Alles was zu Krankheit und Tod führt, darunter auch alle Seuchen, hat seinen Ursprung in 1. Mose 3.17 Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und gegessen hast von dem Baum, von dem ich dir geboten habe: du sollst nicht davon essen! – so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen…..Denn Staub bist du und zum Staub sollst du zurückkehren! – In den Endzeitreden Jesu Christi kommen neben Kriegen und Kriegsgerüchten auch Seuchen vermehrt in den Fokus: neben Ebola sind nun auch die Pest und Tierseuchen in den Schlagzeilen. – Im Blick auf solche Ereignisse sollte man sich vermehrt mit dem christlichen Evangelium nach Joh 3 und Römer 3 beschäftigen: dann erscheint ein Silberstreifen am Horizont.

  16. Ueli sagt:

    @Richard
    Ja klar – vor unserer Zeit gabs nicht furchtbare Krankheiten, die die Menschheit in Angst und Schrecken versetzten. Wussten Sie, dass nachdem die Pest in Europa vor zig Jahrhunderten gewütet hatte — ein signifiktanter Teil der Bevölkerung draufgegangen war? Oder wussten Sie, dass wenn man heute den 30 jährigen Krieg in Europa nachstellen wollte nur ein nuklearer Holocaust in etwa ähnliche Opferzahlen produzieren könnte? Und Sie machen sich schon ins Hemd bei 4000 Ebolaopfern, die vor allem in Afrika zu verzeichnen sind – während Sie die Millionen Menschen weltweit, die an Hunger krepieren, noch nicht einmal erwähnen? Eine “schwächere Endzeitprognose” habe ich persönlich noch nicht gehört…

  17. A-Osterhase sagt:

    Totentanz (Pest) in Europa im 14. Jahrhundert (vor knapp 007 Jahrhunderten).

  18. Richard sagt:

    @Ueli: Nun, im Blick auf die Geschichte der Pest ist Ebola (noch) ein marginales Phänomen. Beachtlich ist aber das mediale Interesse, das auch einen Hugo Stamm zur Verfassung eines Blogs veranlasste. In der Endzeitrede Jesu werden keine Vergleiche mit der Vergangenheit gemacht. Die Endzeit ist einfach mit diesen Begleiterscheinungen charakterisiert. Neben den Seuchen werden in Mt 24 ja noch andere Ereignisse genannt, die wir auch in den heutigen Medien finden. Dazu kommt noch der moralische Zustand unserer Kultur, der in 2.Tim Kap 3 als Endzeit-Charakteristikum beschrieben ist und ebenfalls für Schlagzeilen sorgt. – Für die an das Evangelium Glaubenden gilt aber der Trost: ‘Seht zu, erschreckt nicht, denn dies alles muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende’ Mt 24.6.

  19. Amara sagt:

    Neben all den Selbstgerechten und Verwirrten die Ebola und andere Seuchen als Strafe Gottes, Rache der Natur, Verschwörung von Geheimdiensten oder Konzernen sehen, gibt es auch die Gruppe der Geschäftstüchtigen, die solche Tragödien als Chance sehen den Absatz ihrer Wundermittelchen zu steigern:

    Homöopathie: Liberia verhindert Tests an Ebola-Patienten

    Die Behörden in Liberia haben ein Team homöopathischer Ärzte daran gehindert, Ebola-Patienten zu behandeln. Die vier Mediziner, darunter die deutsche Ortrud Lindemann, wollten ihre unbewiesene Heilmethode an Infizierten testen.

    Monrovia – Der Ärzteverband “Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis” (LMHI) hat nach eigenen Angaben eine Delegation homöopathischer Ärzte ins Katastrophengebiet nach Liberia geschickt, um Infizierte mit Globuli zu behandeln. “Wir sind gesegnet mit 110 Mitteln in drei bis vierfacher Potenz”, schrieb Ortrud Lindemann, eine der entsandten Ärztinnen, in einer E-Mail am 19. Oktober aus Liberias Hauptstadt Monrovia.

    Der Trip wurde nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen maßgeblich von deutschen Homöopathen organisiert und finanziert. Zu den Unterstützern gehörten die Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), Cornelia Bajic und ihr Vorgänger Curt Kösters. Kösters teilt auf Anfrage mit, dass es darum ging zu testen, ob Ebola-Patienten mit homöopathischen Präparaten geholfen werden kann. Schließlich gebe es keine wirksame konventionelle Therapie. “Das wäre doch die perfekte Situation, um die Wirksamkeit der Homöopathie zu beweisen”, sagt Kösters.

    Medizinisch ist das Vorhaben mehr als fragwürdig. Die meisten Wissenschaftler halten es längst für erwiesen, dass Homöopathie nicht funktioniert und ihre Wirkung auf Einbildung basiert. Auf Anfrage teilt Ortrud Lindemann mit, sie sei die Teamleiterin der Mission gewesen. In der E-Mail aus Monrovia schreibt sie: “Wir sind dazu bestimmt, dem Volk Liberias zu helfen im Kampf gegen Ebola mit homöopathischen Mitteln.”

    Der Leipziger Verein “Freunde Liberias”, nach eigenem Verständnis eine Unterstützergruppe von Honorarkonsul Kölsch, sammelte über seine Homepage Geld für die Ärztemission, allerdings ohne dabei zu erwähnen, dass es sich um Homöopathen handelt. Mit den eingeworbenen Spenden wurden nach Angaben des Vereinsvorsitzenden Thomas Köppig die Flüge der Ärzte nach Liberia bezahlt.

    Gemeinsam mit den homöopathischen Kollegen Richard Hiltner (USA), Edourad Broussalian (Schweiz) und Medha Durge (Indien) hielt sich Lindemann vom 17. Oktober bis 7. November in Liberia auf. Als die vier das Ganta United Methodist Hospital im Osten des Landes allerdings erreichten, untersagten Regierungsmitarbeiter ihnen, Ebola-Patienten homöopathisch zu behandeln, weil dies unvereinbar sei mit den WHO-Vorgaben. “Die Hilfe wurde uns von bestimmten Menschen untersagt, die mit der Regierung in enger Zusammenarbeit stehen”, sagt Lindemann, “mehr möchte ich dazu nicht sagen.”

    Nach Angaben des ehemaligen DZVhÄ-Vorsitzenden Curt Kösters gibt es Überlegungen, trotz des ersten Misserfolgs ein zweites Team nach Liberia schicken. Aber das hänge jetzt natürlich davon ab, ob es von den Behörden dort auch gewünscht sei. “Ich frage mich, wovor die eigentlich Angst haben”, sagt Kösters. http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/angebliche-ebola-therapie-liberia-stoppt-homoeopathen-a-1004553.html

  20. olive sagt:

    Amara
    25. November 2014 um 06:33

    “Die vier Mediziner, darunter die deutsche Ortrud Lindemann, wollten ihre unbewiesene Heilmethode an Infizierten testen.”

    Es ist eine unglaubliche Frechheit.
    Aber wie schon erwähnt, solange diese “Heilmethode” Klarnamen Seifenblase von Politikern, sich innerlich von der Wissenschaft verabschiedet habende Mediziner und Apotheker usw.usf. unterstützt oder geduldet wird
    wird
    passiert da nichts.

    Solange FTA’s mit Inbrunst die Vorzüge der Schüssler Salze und Homöopathie erläutern dürfen, bleibt es so oder wird sich sogar noch verstärken.

  21. Brunhild Steiner sagt:

    @Amara 25. November 2014 um 06:33

    ” “Ich frage mich, wovor die eigentlich Angst haben”, sagt Kösters…”
    also ich finde es geradezu ermutigend dass sie in Liberia auf Widerstand stossen, vor wo sie wohl Angst haben mögen diese guten geplagten Menschen? Möglicherweise vor eineren weiteren Ausbreitung? Vor Schadenersatzforderungen wenns dann ein Globuliverteiler erwischen sollte?
    Sollen doch diese Experimente in einem gesichererten Umfeld vornehmen, mit einem Virus dass nicht bei nicht/falsch-Behandlung innert weniger Tage zu schwersten Beeinträchtigungen bis Tod führt… .
    Als ob die betroffenen Länder nicht schon genug am Hals hätten,
    jetzt müssen sie auch noch Experiments-Touristen abwehren?…

  22. Edi Brugger sagt:

    @Amara

    Ich finde es eine Arroganz sondergleichen, eine angebliche Heilmethode, deren Wirksamkeit in weit einfacheren Situationen noch nie wissenschaftlich belegt werden konnte, an Schwerstkranken auszupröbeln. Die wissenschaftliche Medizin hat immerhin einige Erfolge vorzuweisen. Ist es ethisch gerechfertigt diese Patienten zu opfern, solange noch Chance auf Heilung besteht?

    Wenn die Globulifantasten so sicher sind, wäre doch ein erfolgreicher Selbsttest die Sensation zum Erfolg. Wäre Kösters selbst bereit, die Methode an sich auszuprobieren? Allerdings müsste dieser Test nach wissenschaftlicher und nicht nach quasireligiöser Methode erfolgen und überprüfbar sein.

    Nur, auch wenn der Test in die Hosen gienge, würde dies an ihrem „festen Glauben“ wohl kaum etwas ändern.

    Nur zur Erinnerung:
    Die wissenschaftliche Medizin beruht auf der Erkennung der Ursache durch hochansteckende Viren und setzt demzufolge auf Verbesserung der Umweltbedingungen durch Desinfektion und Isolation, alles Massnahmen die in keinem Globuliprogramm auch nur annähernd enthalten sind. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn das Feld den Homöopathen überlassen würde. Wir wären dann wohl wieder in der mittelalterlichen Pest, Cholera und Grippesituation.

  23. Reli-Schamane sagt:

    Das Beten zu einem “Vater im Himmel” ist sinnlos. Wir brauchen Geistheilung gemäß Bruno Gröning. Jedesmal, wenn ein Mensch eine wesentliche Steigerung seiner Willenskraft und Liebe erreicht, kann er durch eine schamanische Technik – zusätzliche – göttliche Kräfte aktivieren. Konkret ist z. B. ein Mensch, der eine bestimmte Reife erlangt hat, in der Lage, seine Träume korrekt zu deuten.
    Zudem brauchen wir nachhaltiges Wirtschaften gemäß Schmidt-Bleek. Dann wird es weniger Naturzerstörung und weniger Katastrophen geben. Z. B. können die herkömmlichen Autos durch 1-l-Autos ersetzt werden. Und Krampfadernoperationen können durch die Linsermethode ersetzt werden.

  24. andersen sagt:

    Edi Brugger sagt:
    Nicht auszudenken was passieren wurde, wenn das Feld den Homöopathen überlassen würde.
    Wir wären dann wohl wieder in der mittelalterlichen Pest, Cholera und Grippesituation.

    Ja, leider und die Menschen, die von der Virus Ebola erkrankt sind, wird somit bestätigt und bestärkt(Gleich-heil Gleich) weiterhin infizierte Fledermäuse und Affen zu essen.
    Es braucht Unmengen von Überzeugungsarbeit, damit sie an der echte Hilfe von Ärzten glaubt.
    Aber, die Hoffnung stirbt zuletzt und die Forscher arbeiten an ein Gegenmittel, es wurde in Europa auch 2 Menschen von der HIV-Virus durch Schweizer Medikamente geheilt, darunter gehört mein Cousin und ein Mann in Frankreich und solche wissenschaftliche Fortschritte, darf nicht von der Aberglauben erschwert werden, die nur Ängste und Panik auslösen, damit, dass die Menschen sich nicht mehr getraut sich zum berühren und sich somit isoliert.
    So war das Leben nicht gedacht, darum braucht es die Aufklärung, um der Aberglaube in Zaum zu halten.
    Erst sollte die Homöopathen erklären, was alternative Medizin ist und das sie konnte bis Heute nicht, darum wurde es für viele ein trügerische Falle.

  25. Michael Bamberger sagt:

    @ Richard

    “Alles was zu Krankheit und Tod führt, darunter auch alle Seuchen, hat seinen Ursprung in 1. Mose 3.17 Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und gegessen hast von dem Baum, von dem ich dir geboten habe: du sollst nicht davon essen!”

    Falsch, denn der Ursprung kann gar nicht bei den zwei Paradiesbewohnern liegen, sondern ausschliesslich bei Ihrem allwissenden Gott, der durch seine Allwissenheit – schon lange bevor er seine Schöpfung in Gang setzte – nicht nur vom kommenden Sündenfall wusste, sondern demzufolge diesen Sündenfall als Teil seiner Schöpfung willentlich voraus geplant hatte.

  26. Rabbi Jussuf sagt:

    Richard um 22:00
    ” Für die an das Evangelium Glaubenden gilt aber der Trost: ‘Seht zu, erschreckt nicht, denn dies alles muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende’ Mt 24.6.”
    Das find ich jetzt aber witzig.
    Wieder mal eine Bibelstelle herausgepflückt und den Sinn verdreht.

    Aber was solls. der ganze Beitrag war sowieso eine klassische Nullaussage. Einmal sind alle Anzeichen für das Ende da und dann kommt es doch nicht?
    Nun das ist auch gleich der Klassiker im Christentum: Das 2000 jährige Warten auf das Ende, das nie kommt. Trotz der immerwährenden festen Anzeichen.

    “Dazu kommt noch der moralische Zustand unserer Kultur, der in 2.Tim Kap 3 als Endzeit-Charakteristikum beschrieben ist und ebenfalls für Schlagzeilen sorgt.”
    Soso. Was ist denn ein moralischer Zustand einer Kultur?

  27. andersen sagt:

    Reli-Schamane schreibt, die göttliche Kräfte durch Aktivierung des Schamane-Technik.
    Papalapap,Sie Pappnase, erklären Sie denn, warum brauchen die Menschen immer noch ein Flugzeug?

  28. Klara Brunner sagt:

    @ edi brugger

    Oder Syphilis, die Lustseuche die wegen des Übertragungswegs auch schon Säuglinge betreffen konnte.
    Manche Gottes-Gebote haben einen sehr realistischen Sinn. Die Leute mit denen man sein Bett teilt sollten eine gute Hygiene pflegen und einigermassen gesund sein. Man sollte sie und ihre Gepflogenheiten deswegen so ein wenig kennen.
    Da macht der erhobene Mahnfinger schon Sinn. Heute vielleicht weniger als Drohgebot als als Aufklärung wie der eigene Körper funktioniert im Kindesalter und wenn er später mit dem Slogan einhergeht “im Minimum es Schnüerli drum” so wie man früher sagte ” ein Glas Wasser anstatt…..”. Eine Verulkung dessen, dass “Mann” im Zweifelsfalle seine Aufwallungen Aifwallungen sein lassen sollte und Geschlechtsverkehr mit ihm nicht sonderlich nahestehenden Leuten auch. Darum wären Kondome so wichtig die manch einer mit sich trägt abger nie braucht.
    Heute ist es HIV das die Gemüter erregt weil nach wie vor nicht wirklich behandelbar resp. nicht heilbar. Aber schauen sie sich mal Bilder von Geschwürden an Syphilis Erkrankter an, nicht schön. Nicht grade Pestbeuteln aber dafür ist die Krankheit ja auch noch mitten unter uns.

    Lauter Sachen an denen man nicht mit Eventualitäten herumbasteln sollte, da haben Sie wieklich Recht, das finde ichpersönlich auch. Und Erkrankungen vor denen man sich ja auch schützen könnte wären da nicht Geister, Dämonen, der Teufel und der Liebe Gott die man meint manipulieren zu können. Gesundheit ist mit einer gesunden Basis an Wissen verbunden. so gesehen ist Tourismus und dergl. ziemlich ungesund weil Angesteckte durchaus in jedes Land einreisen können ohne entdeckt zu werden und obwohl man in einigen Länder eine Gesundheitserklärung noch im “Flieger” unterschreiben muss und mit Folgen von Desinfektions- Sprays und anderen Massnahmen ein wenig dusslig auf einigen Flughäfen ankommt.
    Ansteckendes muss nicht ausgebrochen sein um in gewissen Milieus eine Epidemie auszulösen. Aber dazu gehört Wissen um Pravention, also darüber, wie man vorbeugen kann und Mögliches tun um eine Ansteckung zu verhüten.

  29. Klara Brunner sagt:

    @ reli-schamane

    Muss man Ihren Input ernst nehmen?

    Nebst seriöser Krankenbetreuung beten sit sicher nicht falsch. Aber als einzige Möglichkeit taugt es wohl wenig. Am Ende unseres Lebens steht der Tod. Und der kommt manchmal in Form einer Krankheit und bei Ebola mit einer Epidemie. Einer offenbar sehr ansteckenden Epidemie. Da helfen vermutlich rein geistige Kräfte allein nicht ausreichend.
    🙂

  30. Edi Brugger sagt:

    @Klara Brunner

    In Wikipedia zu Homöopathie findet sich kein einziger Beitrag über Hygiene. Ausnahmen: 1x Rassenhygiene, 1x Hygienemuseum.

  31. Rabbi Jussuf sagt:

    Klara Brunner
    “@ reli-schamane

    Muss man Ihren Input ernst nehmen?

    Klar meint der das ernst. Wie sonst könnte man solchen Mist schreiben?

    Edi
    ist doch nicht nötig etwas über Hygiene zu schreiben, die Kügelchen sind sicher zu 100% lupenreiner Zucker. Da ist nichts anderes.
    🙂

  32. Klara Brunner sagt:

    @ edi brugger

    Hygiene – also Sauberkeit! – ist Grundlage der Krankenpflege. Eigentlich auch verbindlich für Homöopathie, wobei es bislang noch keine Spitäler gibt die ausschliesslich mit Homöopathie funktionieren. Allerdings gibt es so ein paar altbekannte Hausmittelchen die auch in Spitälern wieder Einzug gehalten haben, Preiselbeersaft gegen Blasenentzündungen z.B.
    oder Quarkumschläge zum Abschwellen und dergl. mehr.Der Wirkstoff hilft tatsächlich wobei es sehr drauf ankommt wann man das einsetzt. Darum werden in Spitälern in aller Regel im Falle von Blasenentzundungen Laborabklärungen gemacht.

    Das eine tun und das andere nicht lassen. Allerdings scheint mir im Umgang mit kranken und also geschwächten Menschen Sauberkeit in jeder Hinsicht ein absolutes Muss. Saubere Spitalzimmer, saubere Bettbezüge, Waschmöglichkeiten, sauberes Personal in sauberer Kleidung und mit Taschentüchern damit es im Falle einer Ansteckung nicht Viren-Spray funktioniert. Es ist ebenfalls ein Muss, dass sich alle Angestellten beim Betreten eines Zimmers zuerst die Hände waschen und desinfizieren, damit eine allfällige Übertragung auf diesem Weg unterbleibt. Es sollte zumindest dorten überhaupt keine Trauerränder unter den Fingernägeln geben und also schneiden Krankenschwestern und Aerzte auf ein Mass bei dem man mit einer Bürste zu reinigen in der Lage ist.

    Das ist das erste Gebot dort, daran hat sich nichts geändert, höchstend, dass leider mehr Leute vergessen wie wichtig, dass das wäre. Das dürfte so nicht sein.

  33. Klara Brunner sagt:

    @ rabbi jussuf

    Im Zusammenhang mit “la peste” ist meine Bemerkung schon wichtig. Weil die Übertragung nebst über menschliche Gewohnheit über Ratten geht – das wäre heute nicht anders – und die sind meist da wo Unrat herumliegt. Darum schmeisst man ja heute Rüstabfälle nicht mehr zum Fenster hinaus und so. Sollta man nicht jedenfalls. Andernfalls müsste man unbedingt ein paar Schweine aussetzen die den wirklich fressen…..Das war aber eine der Gepflogenheiten die auch in Städten durchaus üblich war und bei der grösseren Bevölkerungsdichte Auswikungen zeitigte. Ich gehe auch davon aus, dass Körperhygiene nicht wirklich was praktiziertes war…und manchen Gerüchen und Rückstanden im ÖV gemäss auch heute noch nicht ist.

  34. Rabbi Jussuf sagt:

    Klara Brunner
    Die Hygiene hierzulande ist bei weitem ausreichend. Es wird viel mehr übertrieben, was mehr Allergien und sonst noch so einige Krankheiten zur Folge hat. Ganz zu schweigen von den antibakteriellen Mitteln die ins Abwasser gelangen, von den Restaurants, die ihre Abfälle nicht mehr an die Schweine verfüttern dürfen und noch von einigem Unsinn mehr.

  35. andersen sagt:

    Alleine bei der Verdünnung 10:23 ist so hoch, dass kein Wirkstoff mehr vorhanden ist.
    Darum hat die Homöopathen dort in das Epola-Gebiet auch nichts zu Suchen.

    Leute und die Kritiker, die auch Rechnen kann, wird ganz andere Massstabe angelegt:
    Eben die unabhängige Prüfung:
    Das es keine wissenschaftliche Belege gibt, dass der Homöopathie wirkt.

    Die einfache Grossmutter-Hausmitteln wurde immer als Ergänzung zum Amoxicillin (Quarkumschläge u.s.w ) in der Schulmedizin verwendet, anschliessend wird ein Ultraschall in der Radiologie gemacht.
    Auch in die Spitäler.

  36. Klara Brunner sagt:

    @ rabbi jussuf

    Die Hygiene hierzulande ist meistens ausreichend, längst nicht immer, wie Lebensmittelkontrollen ergeben. Aber ich schreibe über Spitäler und dort gibt es feste Regeln weil alle die da Patienten sind auch geschwächt sind. Diese Regeln sind verbindlich, auch wenn man manchmal und leider den Eindruck hat, das wüssten nicht alle Angestellten. Da gibt es kein entweder oder, eigentlich…
    Und ich persönlich finde saubere Sitzbezüge und nicht die Essensreste des Vorgängers oder den überquellenden Papierkorb im SBB-Abteil als angenehm, was oft nicht so ist. Aussredem könnte man sich wenigstens täglich waschen und Zähne putzen und die Klamotten vom Vortag die nach abgestandenem Rauch aus der Beiz stinken auslüften. Na ja,……wahrscheinlich macht Ihnen das alles nichts aus.

  37. andersen sagt:

    Übertreibungen ist zur Zeit im Lande im Munde, vielleicht steht Brunner an der Grenze mit der Insektenspray zusammen mit die Ecopoppler, die der Wirtschaft lähmen will und die “fremde Schädlinge, die stinkt” bekämpfen will, incl. der Tourismus?

  38. andersen sagt:

    Durch Hysterie gehen vielen Menschen zur Grunde-sie sitzen denn meisten in der Stützengraben, wie der Blocher mit ein Helm drauf oder wie der ein General, die 300 Liter Mineral am Lager hat-und können es nicht fassen, das nicht was passieret.

  39. Klara Brunner sagt:

    @ andersen

    Das ist keine Übertreibung sondern Ihre Unwissenheit betreffend Spitalinterne Regeln zum einen und zum andern um eine gewisse Rücksicht auf Mitmenschen mit denen man in Berührung kommt.
    Zudem haben Sie vielleicht schon gehört, dass Reisende in entsprechende Gebiete Impfungen über sich ergehen lassen müssen und mit einem Medikamenten-Vorrat reisen. Weil in manchen Ländern entsprechende Medikamente ganz einfach nicht aufzutreiben sind. Erkranken Sie mal an Ruhr ohne Behandlung. Dann dürfen Sie mir nachher erzählen wie’s für Sie war.

    Ausserdem schützen sich einige Länder vor einfuhr von Pflanzen und Lebensmitteln, desinfizieren tatsächlich im Flieger und verlangen eine Gesundheitserklärung der Reisenden wegen möglicher Epidemien und so. Im Flughafen gehts dann weiter, der harmlosere Teil wird mit Spürhunden erledigt.

    Das ist so und keinesfalls übertrieben. Es ist eben ein Schutz vor Fremdimport ansteckender Krankheiten.

    Wenn z.B. jd. mit Ebola bei uns einreist in der Inkubationszeit, nicht rechtzeitig zum Arzt geht, was glauben sie könnte passieren? Dass noch ein paar Andere angesteckt werdeen und im schlimmsten Fall eine Epidemie hier bei uns ausbrechen würde. Wenn sie das Bild zum Leittext anschauen sehen sie dort, dass die Leute Schutzanzüge tragen und Atemschutzgeräte. Machts jetzt ev. klick bei Ihnen…..?

  40. Edi Brugger sagt:

    @Rabbi und Klara Brunner

    Spitalhygiene darf keine (unvernünftige, was immer das ist) Grenzen kennen. Für eine Allergieimmunisierung wäre es der denkbar schlechteste Ort.

    @K.B.

    Ich habe nur von Homöopathie gesprochen und nicht von Hausmedizin, der ich einen beachtlichen Stellenwert zubillige.

  41. Georgie sagt:

    @ Reli-Schamane

    Wie war das mit den Krampfadern???

  42. Ueli sagt:

    Off topic:
    Was für ein Seelenfrieden, wenn man die Notwendigkeit jeglicher kleinen Sekunde seines Lebens erkannt hat – ohne die Krücke namens “Gott” zu bemühen.

  43. Ueli sagt:

    Hier liegt auch der Sinn des Leidens: Es erinnert uns an dieselbe Notwendigkeit jeglicher Sekunde. Ein Mensch, der nicht vollständig gelitten hat – kann sich nicht selber finden und verfehlt seine Mission.

  44. Michael Bamberger sagt:

    @ Ueli

    “Was für ein Seelenfrieden, wenn man die Notwendigkeit jeglicher kleinen Sekunde seines Lebens erkannt hat – ohne die Krücke namens “Gott” zu bemühen.

    Würden Sie sich wohler fühlen, wenn Sie Ihr bipolares Syndrom in den Griff bekämen, haben Sie doch kürzlich hier einen potentiellen Hang zum Vaterunser zum Besten gegeben?

  45. Michael Bamberger sagt:

    @ Ueli

    “Ein Mensch, der nicht vollständig gelitten hat – kann sich nicht selber finden und verfehlt seine Mission.”

    Sind Sie verwandt mit der unsäglichen Anjezë Gonxha Bojaxhiu – alias Mutter Teresa – oder mit Josemaría Escrivá oder mit beiden?

  46. Ueli sagt:

    @Michael Bamberger
    Weder noch Herr Bamberger – ich bin verwandt mit den Sternen und Sie auch.

  47. Ueli sagt:

    @Michael Bamberger
    Ein “bipolares Syndrom” wollen Sie mir also unterstellen? Naja, wenn schon eine Krankheit identifiziert werden kann – ist die “Heilung” ja nicht weit. Offensichtlich gibts für solch “aufgeklärte” Menschen wie Sie – auch eine “Heilung” vor zu viel “spekulativer Erkenntnis”. Da frage ich mich nur – für was man Philosophen überhaupt noch nötig hat. Gehts nur darum den Status Quo in “aufklärerischer Manier” abzunicken und gut ist?

  48. Michael Bamberger sagt:

    @ Ueli

    “Zu sehen, wie sie ihr Schicksal ertragen, hat auch etwas ganz Wundervolles, Sie leiden damit so wie Jesus Christus am Kreuz und kommen ihm damit näher.” (Anjezë Gonxha Bojaxhiu – alias Mutter Teresa)

    “Wenn du begriffen hast, dass der Leib dein Feind ist und Feind der Verherrlichung Gottes, weil er deine Heiligung bedroht, warum fasst du ihn dann so weich an?” (Josemaría Escrivá, Opus Dei)

    Ähnlich wirr kommt Ihr Satz von 18:09 daher.

  49. Michael Bamberger sagt:

    @ Ueli

    “Ein “bipolares Syndrom” wollen Sie mir also unterstellen?”

    Ich unterstelle Ihnen gar nichts. Ich stelle nur fest, dass Sie kürzlich einem Vaterunser den Vortritt haben lassen wollen, bei gleichzeitiger Infragestellung Ihrer Ratio. Not more, not less.

  50. Ueli sagt:

    @Michael Bamberger
    Nun, man kann Teile des “Vaterunsers” in gewissen Situationen auch aussprechen – ohne sich gleich zum Glaubensfanatiker zu wandeln. Ich hätte auch nach meiner Mutter schreien können (nicht gerade sehr “männlich”) oder zur Beruhigung einen Fluch ausstossen – es wäre alles aufs selbe rausgekommen. Erlebten Sie noch nie Situationen in Ihrem Leben, in denen Sie Ihre “Fassung” verloren und Dinge sagten / taten, die Sie sonst nicht “gut heissen”. Falls ja, haben Sie was verpasst…