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Atheisten wehren sich gegen christliches Monument

Hugo Stamm am Sonntag den 2. März 2014
Skizze des Monuments, das der Satanic Temple errichten will. Grafik: Keystone

Skizze des Monuments, das der Satanic Temple errichten will. Grafik: Keystone

Die Religionsfreiheit gehört zu den grundlegenden Errungenschaften moderner Gesellschaften und Rechtssysteme. Sie sind deshalb ein zentraler Aspekt der Menschenrechte. Obwohl die Freiheit in religiösen Fragen weitgehend unbestritten ist, kommt es immer wieder zu Disputen und Auseinandersetzungen. Denn Gläubige neigen manchmal dazu, die Rechte aus ihrer Sicht zu werten oder für ihre Interessen zu nützen. Die subjektive Sichtweise führt denn auch dazu, dass sich Strenggläubige schwer tun, die Religionsfreiheit bedingungslos zu akzeptieren. Ein Beispiel aus Oklahoma City veranschaulicht den Gewissenskonflikt.

Es begann mit einer Statue. Fromme Christen stellten letztes Jahr vor dem Regierungssitz eine Steintafel mit den Zehn Geboten Gottes aus dem Alten Testament auf. Politiker und Öffentlichkeit sollten an die universalen Gesetze Gottes erinnert werden. Ein frommer Wunsch also. Und eine religiöse Demonstration.

Doch nicht alle fanden die Aktion gelungen. Denn auch in den USA, einst das Musterland der frommen Christen, wenden sich immer mehr Gläubige von den Kirchen – vor allem Freikirchen – ab. Keine Freude an der Statue hatten auch die Mitglieder des Satanic Temple. Diese haben es sich zur Aufgabe gemacht, darauf hinzuweisen, dass alle Glaubensgemeinschaften gleich zu behandeln sind. Deshalb verlangten sie, ebenfalls eine Statue aufstellen zu dürfen.

Die frommen Christen waren entsetzt. Diese Provokation wollten sie sich nicht gefallen lassen. Die Satanisten seien keine Glaubensgemeinschaft, monierten sie. Die Teufelsanbeter würden schliesslich nicht an einen Gott glauben. Allerdings handelt es sich beim Satanic Temple primär um eine Gruppe von atheistischen Aktivisten. Sie geben auch zu, nicht zu Satan zu beten, weil sie so wenig an ihn glaubten wie an Gott. Der Teufel ist in ihren Augen nur ein literarisches Konstrukt. Fast so wie Gott. In ihren Augen.

Die frommen Christen waren empört, ihre Seelen kochten. Höhepunkt der verbalen Auseinandersetzungen war die Äusserung eines Fernsehmannes, der sagte, man solle die Leute vom Satanic Temple erschiessen. Das sei eine Morddrohungen aufgrund unserer religiösen Überzeugung, konterte ein Sprecher.

Nun muss ein Gericht entscheiden, ob die Pseudosatanisten ebenfalls eine Statue aufstellen dürfen. Oder ob die steinernen Zehn Gebote geräumt werden müssen. In Alabama mussten Christen, die ebenfalls eine Steintafel errichtet hatten, das Monument entfernen.

In gewisser Weise halten die Atheisten den frommen Christen einen Spiegel vor die Nase.

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287 Kommentare zu “Atheisten wehren sich gegen christliches Monument”

  1. Carl Dal Pund sagt:

    @Ueli (11. März 2014 um 09:09):

    Ich beurteile die Beitraege nach ihrem Inhalt und nicht – wie auch der Zensor – nach ihrem Autor.

    Wenn Klaerli nicht gerade ihre bigottfemokratische “Mond”fase hat und sich fuer Menschenrechte fuer Alle statt nur Frauenprivilegien einsetzt, ist auch sie durchaus sozialvertraeglich….

  2. olive sagt:

    Ein bisschen Aufklärung für den verbitterten Pund.

    Weder ist unsere Gesellschaft femokratisch noch ist Klara bigott. Ach sie Armer.

    “Femokratie ist ein Kofferwort, gebildet aus den Begriffen “Feminismus” und “Demokratie”, das pejorativ die feministische Degeneration einer demokratischen Gesellschaft beschreibt.”

    Bigotterie (französisch bigoterie) oder Scheinheiligkeit ist die Bezeichnung für ein übertrieben frömmelndes, dabei anderen Auffassungen gegenüber intolerantes, gehässiges[1] und scheinbar ganz der Religion oder einer religiösen Autorität (Person oder Instanz) gewidmetes Wesen oder Verhalten, wobei der tatsächliche Lebensstil nicht eigentlich religiös oder streng sittlich gehalten wird. Der Duden bezeichnet Bigotterie als Scheinheiligkeit und „kleinliche, engherzige Frömmigkeit und übertriebene(n) Glaubenseifer“.[2] Das dazugehörige Adjektiv ist „bigott“.

    wiki

  3. olive sagt:

    @CDP

    “Ich beurteile die Beitraege nach ihrem Inhalt und nicht – wie auch der Zensor – nach ihrem Autor.”

    Wenn man das bei Ihren Beiträgen macht, kommt man unweigerlich zum Schlus, dass beides das Gleiche sein muss
    Inhalt gleich Gesinnung gleich Autor

    🙁

  4. Rabbi Jussuf sagt:

    Olive

    … und gleich löschen.

  5. Ueli sagt:

    @olive
    Mit der Krise unserer modernen Arbeitsgesellschaft, befindet sich eben automatisch auch das “männliche Selbstbewusstsein”, welches sich in den letzten Jahrhunderten vorwiegend aus dem “männlichen Broterwerb” gespiesen hat – in der Krise. Die Frauen wiederum – haben sich seit den Weltkriegen in den Industrieländern zwar “emanzipiert”, aber nur indem sie noch wohlfeiler als die Männer ihre Arbeitskraft (fast hätte ich Haut gesagt) auf den “Markt” geworfen haben. Die Frau konnte die ehemaligen “Patriarchen” nur dadurch zwingen, sie als “gleichwertige Partnerin” zu betrachten – indem sie zur Konkurrentin der “Herren der Schöpfung” wurde und damit sich ihnen anpasste. Also nix “Femokratie” – sondern immer noch das gute alte “männliche” Gesetz des Dschungels…

  6. Ueli sagt:

    @Carl Dal Pund
    Naja Herr Pund – im Gegensatz zu der Zeit (gerade mal hundert Jahre her) als die armen Frauen nur Religion, Nähen und Klavier spielen gelernt haben und dann an den “meistbietenden” älteren Herren verschachert wurden, sodass sie in ihrem Leben zehnmal schwanger wurden und sich sonst mit Nähen, Putzen und den Gatten anhimmeln beschäftigen durften – können sie heute immerhin sich ihren “Dienstherren” selber aussuchen und nach acht Stunden nach Hause gehen. Wer will`s den Damen verübeln, dass sie darin einen Fortschritt sehen?

  7. Carl Dal Pund sagt:

    @Ueli (11. März 2014 um 11:44):

    Grundsaetzlich ghe ich mit Ihnen einig. Allerdings ist in dem mit offenen Grenzen fuer Lohndoemper zum Erliegen gebrachten Arbeitsmarkt mit Dienstherr “aussuchen” und “nach acht Stunden nach Hause gehen” nur noch Illusion. Immer mehr leisten unartige Gratisueberstunden am Abend oder gar in der Nacht,a Discretion, um das Risiko einer – mehr oder weniger deutlich drohenden – Kuendigung zu minimieren…..

  8. olive sagt:

    @Ueli

    mir ist bewusst, dass die Entwicklung nicht ohne Tücken ist für beide Geschlechter.
    Meine Devise ist: Gleichberechtigung, nicht Gleichheit und Gleichmacherei.

    Es war ja, wie Sie sagen, lange Zeit so, dass Frauen irgendwie zweite Klasse waren, auch nachdem man ihnen eine Seele zugestanden hatte.
    Darum geht es, zu sehen, dass Frauen ( nicht jede, so gut wie nicht jeder Mann ) intelligent sind und Fähigkeiten haben, alles zu tun wie ein Mann, ausser dort, wo grössere Körperkraft gebraucht wird.

  9. Ueli sagt:

    @Carl Dal Pund
    Ist doch interessant Herr Pund! Der moderne Kapitalismus endet in denselben Verhältnissen, in denen er seine ersten Schritte lernte – bei der “Heimarbeit”.

  10. olive sagt:

    Lieber Herr Pund

    Sie sind schon wieder am Klagen.
    Überlegen Sie doch einmal genau, was Sie so schreiben!

    Und ein für allemal und ganz langsam:

    Es gibt fiese Wieber, gierig und unfair

    aber es gibt ebenso fiese Typen, gierig , gemein und lieblos

    diese klammern Sie tunlichst immer aus.

  11. andersen sagt:

    CDF

    Vergessen Sie einfach, die 36 Std Woche oder 6 Wochen Ferien, gibt es nur in die EU-Länder, sie haben es doch gelesen, die Schweizer arbeiten, bis sie Tod umfallen, , dass hälfte von das Schweizer Volk hat für Baubaracken abgestimmt, weil wenige Menschen hier nicht Wissen und nicht erfahren hat, was es heisst ein Familie zu sein.

    Sogar gibt es ein Studio, die zeigt, dass die Schweiz das Land der Selbstbefriedigung ist und der Isolation, Einsamkeit und Nähe, darum gibt es der höchste Stand von Selbstmord.

    Daran können Sie nicht ändern, sogar im Restaurant, im Zug sprechen die Menschen nicht zusammen, sondern das Handy , der Katz oder Hund ist für viele wichtiger.

    Einfach sein lassen, die Schweizer muss selber wissen, was denen selber Gut tut.
    Wegen dem mache mich hier kein Kopfstand.

  12. andersen sagt:

    Korrektur

    Vermeidung von Nähe.

  13. Ueli sagt:

    @Carl Dal Pund
    Falls Sie nicht mehr weiter wissen – heisst`s einfach: Grenzen zu! Und die “linken Finken” sollen allmächtig wie sie sind – einfach “Gesetze” erlassen (da das Parlament ja quasi nur aus revolutionären “Kommunisten” besteht), die dafür sorgen sollen, dass der Kapitalismus hier in der Schweiz im Jahre 2014 – wieder dem Kapitalismus aus dem Jahre 1964 gleicht.

  14. andersen sagt:

    Nein, Frau Brunner, ich wohne nicht an der Goldküste, dass wäre mich zu langweilig, man sieht ja der Blocher an, dass er kein innere erfülltes Leben hat.

    Ich bevorzuge lieber ein Leben mit meinem Familie und Freunden, die Humor besitzt und auch die Gabe hat, über sich selbst zu lachen.

  15. Ueli sagt:

    @andersen
    Glauben Sie mir Frau Andersen – man kann auch an der Goldküste wohnen und “trotzdem” Humor besitzen und mit Familie und Freunden leben. Ich hätte jedenfalls nichts dagegen – ein kleines Häuschen mit freier Sicht auf den Zürichsee zu besitzen – erstens müsste ich dann nämlich keine Miete für eine überteuerte Wohnung in der Stadt bezahlen und zweitens könnte ich direkt bei mir zu Hause schwimmen gehen. Ich glaube kaum, dass mich dieser “Luxus” zwangsläufig zu einem “schlechteren Mensch” machen würde, welcher keinen “Humor” mehr besitzt. –

  16. Ueli sagt:

    @andersen
    Es gibt sogar verdammt viel was der Mensch sich nicht mit Geld kaufen kann. Aber sich über Geld keine Gedanken machen müssen – scheint mir ein Privileg zu sein, welches man nicht unterschätzen sollte. Luxus ist mir prinzipiell auch total egal – ich brauche weder teure Klamotten, noch eine goldene Uhr am Handgelenk um meinen Mitmenschen irgendeinen “Status” zu beweisen.

  17. Ueli sagt:

    @andersen
    Hier sind wir an einem interessanten Punkt der Diskussion angelangt. Frage: Hat das Geld / Kapital nicht in quasi “diabolischer Weise” die “Nachfolge Gottes” angetreten – indem es in bemerkenswerter Folgerichtigkeit seine “Eigenschaften” imitierte und ähnlich wie der christliche Gott im alten Testament – direkt jegliche Blasphemie / Nichtbeachtung brutal bestraft?
    Dies würde dem Spruch auf den Dollar-Noten “In God we trust” auch eine ganz “neue” Bedeutung geben…

  18. Klara Brunner sagt:

    @ carl dal pund
    @ ueli

    Was ist das nur für unsäglicher Unsinn, was Sie da gestern geschrieben haben! Waren Sie an der Basler Fasnacht in einer etwas zu feuchten Gegend wo die blaue Fahne weht? Ich hoffe, sie haben wenigstens ihre Kleider zm Auslüften gehängt, wenns am anderen Morgen derart nüechteled im ÖV ist das nämlich ziemlich unangenehm für alle anderen.

  19. Carl Dal Pund sagt:

    @Ueli (12. März 2014 um 18:42):

    Wenn Sie im Geburtsjahr Jesu einen Franken zu 5 Prozent zins- und zinseszinstragend angelegt haetten. So koennten Sie ohne Inflation und Besteuerung heute einige Weltkugeln in Gold Ihr Eigen(es Paradies) nennen!

    Wenn die Polit- und Juxtizgaengster zu schwach werden, die Billionenberge der Kapitalschmarotzer mit Inflationierung und Besteuerung auf ein sozialvertraegliches Mass abzuteufen, oder gar zu deren korrupten Stiefelleckern verkommen ist das Kapital als Nachfolger Gottes nicht mal so abwegig.

    Der eleganteste Weg zu vermeiden, das Geld von einem Tausch- und nur saekularem statt ewigem Wertaufbewahrungsmittel, zu einer Quelle von privater struktureller Macht oder gar Gewalt mit Kapitalschmarotzerdynastien und Erbschuldsklavenmassen verkommen zu lassen, ist eine Inflationierung von mindestens 2 Prozent p.a. mit Teuerungsausgleich nicht nur auf Alimenten, sondern auch auf allen Loehnen und Lohnsklavereirenten, sowie Erbschaftssteuern von mindestens 50 Prozent auf dem mehr als eine Million Franken betragenden Vermoegen eines Erblassers.

    Ist das System bereits aus diesem Ruder gelaufen gehts ohne Gewalt nur noch mit massiver Inflationierung mit Sozialrenten im Umlageverfahren.

    Wenn gewaltlose Evolution von korrupten Polit- und Juxtizgaengstern blockiert wird, bleibt nur noch der Rasoir De La Nation, um vor den Milliardenhaufen deren Raffer und Erben sowie deren Komplizen in Politik und Juxtiz auf ein sozialvertraegliches Mass zu stutzen…..

  20. Klara Brunner sagt:

    @ andersen

    Eigenartig, auch Sie antworten auf etwas, was ich nirgendwo zu keiner Zeit geschrieben habe, kleine Verwirrung was!

  21. Carl Dal Pund sagt:

    @Klara Brunner (12. März 2014 um 23:24):

    Leider nein; zum Trost ein alter Fasnachtswitz:

    An der Fasnacht stieg ein Besoffener auf der Heuwaage in einen (alten) Draemmlianhaenger. In der Kurve konnte er sich beim Eingang zum Sitzplatzabteil gerade noch mit einer Hand oben am Tuerrahmen festhalten. Mit der anderen hand fuchtelte er nach rechts und krakeelte:

    “Alli die wo do raechts hocke sind dummi Sieche, ganz dummi Sieche!”

    Die dachten es sei Fasnacht und schwiegen. Da fuchtelte der Besoffene nach links und verkuendete:

    “Un die wo doo linggs hogge sind alles Ehebrecher!”

    Da platzte einem links sitzenden trotz Fasnacht doch der Kragen:

    “Sie Sie Fleegel, das lohni mer denn nit saage. Ich bi jetz drissg Johr ghuerote und ha nie en andere Frau agluegt, geschweige denn aaglengt!”

    Da winkte der Besoffene von links nach rechts und sagte lakonisch:

    “iibererutsche, iibererutsche!”

  22. andersen sagt:

    @Ueli

    Es war ja einfache Bauern von ganze Europa, die nach Amerika auswanderte.
    Ich denke, ohne ein Gottesvertrauen, die sie bei der einfache Sähen und Ernten, die der Reifenprozess voranbringt, eben das erschaffen, nicht was Böses an sich hat.
    Nun, die grosse Ironie dabei ist, dass die Menschen dem Wort Gottes so viel und der Erfahrung so wenig Bedeutung zugemessen hat.
    Aber eben Worte sind wirklich das am wenigsten effektive Kommunikationsmittel, werden oft falsch verstanden.
    Warum ist das so? Das liegt am Wesen der Worte, darum hat der Menschen etwas an der der Hand bekommen, Gefühle und Gedanken, die zum Erfahrung fruchten, es ist doch völlig ok, wenn Sie, Ueli die Bedeutung In God we trust eine neue Bedeutung geben wollen, eben die eigene persönliche geistige Vorstellung.

    Darum funktionieren nicht die Gedanke: ich will Erfolg, sondern ich habe Erfolg, wie der Geist in der Flasche.
    Viel Glück am kleine Häuschen bauen an der Goldküste, so ein hochgesteckte Ziel ist es gar nicht.
    Nicht ist unmöglich.

  23. Ueli sagt:

    @Klara Brunner
    Nur weil Ihnen nicht bewusst war, dass die moderne Arbeitsgesellschaft von Detroit bis Madrid in einer gewaltigen Krise steckt und dieser Zustand darauf zurückzuführen ist, dass der Kapitalismus schlicht zu produktiv für sich selber geworden ist, –
    heisst das noch lange nicht, dass sie hier weiter irgendwelche heisse Luft absondern dürfen. Deswegen: Entweder äussern Sie sich konkret zur Sache oder halten Sie bitte die Luft an.

  24. Ueli sagt:

    @andersen
    Nicht nur einfache Bauern sind nach Amerika ausgewandert – sondern auch ein paar üble Desperados, Glücksritter und Killer sind nach Amerika ausgewandert und haben dort ihr Unwesen getrieben. Vielleicht sollten Sie sich mal ein wenig mit der amerikanischen Geschichte befassen – angefangen mit den brutalen Indianerkriegen, in denen man systematisch zig Millionen von “Einheimische” niedergemetzelt hat (Frauen, Kinder und Alte wurden dabei genau so wenig geschont). Danach geht es weiter mit den Raubkriegen (Mexiko, Hawaii, Philippinen), den Weltkriegen (an denen man sich natürlich “nur” aus “edlen Motiven” beteiligt hat – man musste die Europäer halt “vor sich selber retten” – naja Profit machte man auch ein bisschen mit dem Gemetzel…aber wirklich nur ganz wenig – nicht der Rede wert).

  25. Klara Brunner sagt:

    @ ueli

    Äussern denn Sie sich zur Sache??? Zum einen äussern Sie sich nicht zur Sache, und zu den Sachen zu denen Sie sich äussern so ziemlich kanpp daneben, was ich kommentiere und kommentieren werde. Die Luft anhalten werde ich schon allein deswegen nicht, weil das sehr ungesund ist.

    Sie dürfen anderer Meinung sein, aber bitte, dann irgendwie realistisch, und sie dürfen sich meinetwegen auch Tag und Nacht zu irgendwelchen Sachen äussern. Nur müssen Sie dann ab und zu meine Kritik resp. wernns nichts anderes zu sagen gibt als dass das Unsinn sei, dann eben das, zu ertragen. Toleranz ist gefragt, Toleranz, die tolle Eigenschaft die nicht bedeutet Leidenschaft sondern LEIEDENSFÄHIGKEIT. Na, dann zeigen Sie uns doch mal, was Sie da so drauf haben.

  26. Klara Brunner sagt:

    @ ueli

    Der CDP war wenigstens irgendwann mal an der Fasnacht in irgendeinem schimmligen Keller wo die Leute dann taumeln beim wieder verlassen wegen der hohen Luftfeuchigkeit drinnen. Sie sind dann alle immer ein bisschen blau und schwafeln allerhand Sachen, aber das macht ja nichts, das passt ganz gut.

  27. Ueli sagt:

    @Klara Brunner
    Einfach nur schreiben “das ist Unsinn” (ohne dass der andere überhaupt weiss von was die Rede ist) – hat nichts mit “Kritik” zu tun, sondern ist einfach nur infantiles Geschwätz ohne Inhalt. Deswegen gibt’s in der Sache auch nix zu “tolerieren” – aber meine “Leidensfähigkeit” stelle ich doch schon mal unter Beweis, indem ich auf ihren Kommentar antworte.

  28. Klara Brunner sagt:

    @ ueli

    Einfach toll!!!

    Es war die Rede von Ihren inzwischen vorgestrigen Postings und da – so hoffe ich doch sehr – wissen Sie heute noch was Sie dort geschrieben haben. Für mich über ein Reizthema, das weder mit Satan, dem Teufel noch Luzifer und wer da sonst noch was einzuflüstern versucht an Dämonen, zu tun hatte. Es sei denn Sie wären Erzkonservativ-Katholisch.

    Nun muss ich das Spielzeug meines kleinen Bruders kaputtmachen, hät ich fast verpasst.

  29. Carl Dal Pund sagt:

    @Ueli (13. März 2014 um 01:47):

    Bingo!

  30. andersen sagt:

    Ah, Ueli Sie meinen, dass der SVP-Ideologie auf der Karl May-Bücher aufgebaut ist, nicht auf der Bibel?

    Und das der Freisinger selber glaubt, der er ein wilder Indianerhäubling ist und die Einheimische für die “bösen Ausländer” so Retten möchte?

    Somit hat die Bevölkerung es löffelweise auf der Stammtische gefressen um diesem “Last” loswerden, die “unser” Land zubetonieren und es gibt nur “Haifische” Drumherum-hier hat diesem Schweizer, die an so ein Schwachsinn glaubt, wirklich der Opferstatus gepachtet.

  31. andersen sagt:

    Aber hier ist der Widerspruch, der Freisinger ist Buddhist, der weiss, dass der Buddha die den Streit um rechte Lehre für unwesentlich hält.
    Weil es Ihm um die Erlösung im Nirwana ging.
    Aber zwischen der Friedenslehre und der alltäglicher Praxis buddhistischer Herrscher und Staaten besteht bis heute ein Widerspruch.
    Die christlichen Ethik sieht es anderes:
    Sie fordert die auf, vom falschen Weg des Hasses umzukehren.

  32. Carl Dal Pund sagt:

    “Aber zwischen der Friedenslehre und der alltäglicher Praxis buddhistischer Herrscher und Staaten besteht bis heute ein Widerspruch.”

    @andersen (13. März 2014 um 09:09):

    Die letzte budistische Theokratie ging um 1950 im Tibet Floeten.

    Saekulare Staaten mit budistischen Mehrheiten fangen nur an, sich gegen theokratische Angriffe von Scharisten im Sueden und Biblisten im Norden zu wehren…

  33. Ueli sagt:

    @andersen
    Nein Frau Andersen – ich habe vom realen (auf einem Globus lokalisierbaren) Amerika gesprochen. Die SVP-Ideologie ist an die Neuzeit angepasster, wirtschaftsliberaler, sozialkonservativer, auto- / bauernfreundlicher “Faschismus light” – wie es ihn leider in jedem Land gibt. In Deutschland ist es die CSU, in Frankreich der FN, in Amerika der rechtskonservative Block der Republikaner. Übrigens Hitler war ein grosser Fan von Karl May und seinen Indianergeschichten – ist doch schon urkomisch: Hitler der “Indianerfreund”.
    Sie schreiben: “zwischen der Friedenslehre und der alltäglichen Praxis buddhistischer Herrscher und Staaten besteht bis heute ein Widerspruch.” Dies liegt daran, dass sie nicht eine so grossartige “Friedensbotschaft” wie die Christen haben?
    Frau Andersen – wussten Sie das zum Beispiel George Bush Junior nur mit Hilfe der Christen in Amerika an die Macht kam und wiedergewählt wurde? Ein Massenmörder, der zwei Kriege vom Zaun brach, Gestapo-Methoden in Amerika einführte (Patriot Act) u.s.w. – Grandios “gelebte Friedensbotschaft” der Christen…oder vielleicht Heuchelei aka business as usual.

  34. @Andersen sagt:

    “Die christlichen Ethik sieht es anderes:
    Sie fordert die auf, vom falschen Weg des Hasses umzukehren.”

    Mein Tipp wurde also nicht beachtet: Frau Andersen: Sie sind unglaublich!!
    Sie selbst verbreiten Hass und nennen sich christlich?
    Selten von einer einzigen Person in einem Blog soviel “Bullshit” gelesen.

    Nochmal: Ich habe z.B. Ja gestimmt zur Mei und bin nicht fremdenfeindlich!!
    Stellen sie sich vor, mein Ehepartner ist gar Ausländer! Hier geboren, aber C-Niederlassung.
    Ich behaupte zudem: die PFZ ist eine moderne Sklaverei der Untertanden und die EU ist eine kriegstreiberische Ditkatur!

  35. naja sagt:

    Wirklich schlimm wäre es geworden wenn der Fernsehmann auch noch ein Monument für seinen Sender hätte aufstellen wollen..

  36. andersen sagt:

    @Andersen

    Sie behaupten: EU ist eine kriegstreiberische Ditkatur?

    Können Sie mich erklären, was Ditkatur ist?
    Und von wo, Sie diesem Infos haben?

  37. gabi sagt:

    Vor geraumer Zeit habe ich mich ein paar Mal in einem Satanistenblog bewegt.
    Ein Heidenspasss.
    Die Erfahrung dort lehrte mich vor allem, dass es sich grösstenteils um eine Art bloggewordene Pubertät handelte.
    Da geht´s irgendwelchen Halbwüchsigen (bzw. halbwüchsig gebliebene Seelen) darum, gegen den grossen Vatergott aufzubegehren; bzw. dessen Kultur. Einfach ein Bisschen provozieren. Auf Teufel komm raus, sozusagen. Weil´s die Gesellschaft (oder was sie dafür halten) so schockiert.
    So weit wie im beschriebenen “Satanic Temple” können diese grossen Kinder meist gar nicht denken. Ich bin nicht mal sicher, ob die sich überhaupt vorstellen können, was ein “atheistischer Aktivist” sein solle.
    Das ist alles viel einfacher.
    Simpelste Abholfrage (hat IMMER funktioniert!) war z.B. : “Du findest den Film the Crow bestimmt super, oder?!”
    Das ist so die Grundfantasiewelt. Bisschen selbstmitleidig und von Rachefantasien genährt, die man sich alleine – ohne übersinnlichen Beistand – dann aber doch nicht um zu setzen wagt.
    Lustigster Ausstieg dafür immer: “Mir wäre das zu dumm, dermassen gottfixiert/gläubig/religiös zu sein wie Ihr.”
    Da kam dann jeweils sofort der wütende Widerspruch, dass sie das überhaupt nicht seien. Denn das fiel denen tatsächlich überhaupt nicht auf, bis man ihnen unter die Nase rieb, dass ihre marvelcomicmässige Vorstellung Satans ja ausschliesslich auf der Idee fusst, der Antipode Gottes zu sein… Und ihn damit genau auf den Tron stellen, den sie ihm unbedingt absprechen wollen
    Kinderkram.