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Wer Gott spielt, macht sich schuldig

Hugo Stamm am Donnerstag den 16. Januar 2014
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Die Schöpfung ist vom Schöpfer abhängig: Roboterkind aus dem Film «Artificial Intelligence» von Steven Spielberg.

Dieser Impulstext wurde von Albert Baer verfasst.

«Nicht Gott spielen», sagen manche von uns, wenn Menschen über Leben und Tod bestimmen, wenn sie mittels Gentechnik Geschöpfe verändern etc. Diese Mahnung, dass wir nicht Gott spielen sollen, weisst schon darauf hin, dass dieses «Gottesspiel» nicht unbedenklich, nicht harmlos ist. Vor einem harmlosen Spiel, bei dem niemand zu Schaden kommen kann, muss man nicht warnen.

Doch was bedeutet dieses Gottes-Spiel, und wo findet die Beschädigung oder Verletzung in diesem Spiel statt?

Stellen wir uns Gott als Wissenschaftler vor, der einen Roboter mit künstlicher Intelligenz gebaut hat. In einer Nacht kommt der Roboter plötzlich zu Bewusstsein. Sein Sein ist ihm aber so unerträglich, dass er sogleich Suizid begeht, indem er sich aus dem Fenster stürzt.

Die Frage ist nun, wer hat sich hier schuldig gemacht, wer hat sich «versündigt»? Hat sich der Roboter gegenüber seinem Schöpfer, dem Wissenschaftler, versündigt oder hat sich der Wissenschaftler gegenüber seinem Geschöpf versündigt?

Ich denke, die Sünde hat der Wissenschaftler, also der Schöpfer – oder eben Gott – begangen. Warum?

Schöpfung ist eine eigenmächtige Handlung. Das Geschöpf wird nicht gefragt und kann auch nicht gefragt werden, ob es geschaffen oder eben «geschöpft» werden will, da es ja noch nicht existierte und sich folglich nicht äussern konnte. Schöpfung ist nach menschlichen Massstäben also immer eine gewalttätige Handlung. Jeder Schöpfer lädt sich also Schuld gegenüber seinem Geschöpf auf. Das ändert sich auch nicht, wenn man dem Schöpfer die edelsten Motive unterstellt.

Was immer auch die Gründe sein mögen, wieso ein Schöpfer etwas erschaffen hat, es bleibt eine Verletzung der Souveränität des Geschöpfs und somit eine Vergewaltigung. Aus dieser Vergewaltigung muss nicht zwingend ein Leiden resultieren: Manche Geschöpfe mögen sich über ihre «Schöpfung» freuen, andere nicht. Aber ganz unabhängig davon, wie das Geschöpf reagiert, der Schöpfer steht immer in der Schuld seiner Schöpfung. Da der Schöpfer sein Geschöpf ins Sein gezwungen hat, steht er in der Verantwortung gegenüber diesem.

Die Erbsünde hat also nicht der Mensch gegenüber Gott begangen. Sie erste Sünde hat Gott gegenüber seinen Geschöpfen begangen, und deshalb ist er ihnen etwas schuldig.

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709 Kommentare zu “Wer Gott spielt, macht sich schuldig”

  1. hm sagt:

    Baer: “Ich habe meine Zweifel, ob eine Religion durchgehend diskursiv/dialogisch/kontrovers sein kann.”
    ? Ich nicht. Das Disputieren im Buddhismus ist so alt wie der Buddhismus selbst, und über die Scholastik hat es auch seinen Eingang in unsere universitäre Welt gefunden, bis heute. Oder man denke an die theologischen Dispute der Reformationszeit.

  2. hm sagt:

    Das Disputieren über das Nirwana ist bei den Buddhisten verboten.
    Aber das versteht sich eigentlich von selbst.

  3. Klara Brunner sagt:

    @ rabbi jussuf

    Geben Sie mir Ihre Wünsche betreffend Dechiffriermaschine bekannt.

  4. Eleni sagt:

    @Albert Baer: Ich habe meine Zweifel, ob eine Religion durchgehend diskursiv/dialogisch/kontrovers sein kann. Kennt die jüdische Religion keine Tabus?

    Es geht hier nicht um die jüdische Religion im allgemeinen, sondern um entstellte Zitate aus dem Talmud. Der Talmud ist wie bereits Rabbi Jussuf geschrieben hat keine Heilige Schrift, er enthält auch keine Gesetzestexte, sondern behandelt die Umsetzung der Regeln aus der Tora in die Praxis. Ich zitiere nochmals Wiki bezüglich des Stils:

    Die ständige Fortentwicklung der Tradition durch Diskussionen, Kommentare und Analysen prägt den durchgängig dialektischen Stil des Talmud. Das bevorzugte Mittel der Darstellung ist der Dialog zwischen verschiedenen rabbinischen Lehrmeinungen, der am Ende zu einer Entscheidung führt und den maßgeblichen Stand der Tradition wiedergibt.

    Obwohl ich mich mittlerweile frage, ob es etwas hilft. Weshalb misstrauen Sie eigentlich einem deutschen Gerichtsurteil, aber nicht anonymen Kommentatorinnen wie miryl?

  5. Eleni sagt:

    @Rabbi Jussuf: Da besagte Tante aber durchaus lernunfähig ist und immer wieder den gleichen Sermon bringt, bin ich dafür, dass sie jedes Mal sang- und klanglos gelöscht wird.

    Wäre mir auch am liebsten. Allerdings kann Hugo Stamm den Blog nicht permanent überwachen. Sogar wenn das Zeugs nur kurz im Blog steht, gibt es leider immer wieder Blogger, die auf solche Verdrehungen reinfallen. Da finde ich es sinnvoll mittels Fakten aufzuzeigen, um was es sich dabei handelt.

  6. Rabbi Jussuf sagt:

    Eleni
    Hast Recht.

    Merkwürdig nur, dass viele darauf hereinfallen, obwohl eigentlich intuitiv klar sein müsste, dass an solchen Voten etwas oberfaul sein muss.

  7. Albert Baer sagt:

    @Eleni

    “Weshalb misstrauen Sie eigentlich einem deutschen Gerichtsurteil, aber nicht anonymen Kommentatorinnen wie miryl?”

    Es geht nicht um Misstrauen sondern um das nachvollziehen können eines gerichtlichen Urteils.

    Warum ich der miryl-Darstellung nicht reflexartig misstraut habe?

    Na ja, die jüdischen Schriften sind ja doch schon recht alt und da ist es nicht undenkbar, dass da was drin steht, was modernen Menschen abstrus erscheint – immerhin muss man sich in der selben Religion als Neugeborener am Schnäbbi rumschnippseln lassen, wenn man einen Bund mit seinem Gott schliessen möchte – reichlich abstrus oder?

  8. Michael Bamberger sagt:

    @ Albert Baer

    “Na ja, die jüdischen Schriften sind ja doch schon recht alt und da ist es nicht undenkbar, dass da was drin steht, was modernen Menschen abstrus erscheint…”

    Deckungsgleiches gilt ohne Abstriche auch für das NT und den Koran, um nur bei den monotheistischen Religionen zu bleiben, ohne die anderen 1001 Religionen in Betracht zu ziehen. Also was soll die Aussage?

  9. Albert Baer sagt:

    Zum moralischen/ethischen Wert von Gemeinschaften inkl. religiösen:

    Kümmert sich eine Gemeinschaft nur um die eigenen Mitglieder hat sie keinen moralischen Wert oder sogar einen negativen. Eine solche Gemeinschaft ist lediglich ein Club, wo man sich gegenseitig Vorteile gewährt, welche man Aussenstehenden nicht gewährt.

  10. Albert Baer sagt:

    @Michael Bamberger

    “Also was soll die Aussage?”

    Ich habe nirgendwo gesagt, dass ich solche Abstrusitäten nur der jüdischen Religion zutraue.

  11. Michael Bamberger sagt:

    @ Albert Baer

    “Ich habe nirgendwo gesagt, dass ich solche Abstrusitäten nur der jüdischen Religion zutraue.”

    Warum schrieben Sie dann: “Na ja, die jüdischen Schriften sind ja doch schon recht alt…” und nicht die monotheistischen Schriften?

  12. Albert Baer sagt:

    @Michael Bamberger

    “Warum schrieben Sie dann: “Na ja, die jüdischen Schriften sind ja doch schon recht alt…” und nicht die monotheistischen Schriften?”

    Nicht jeder hat das umfassende religiöse Wissen wie sie es haben.

  13. Albert Baer sagt:

    @Michael Bamberger

    …oder wollen sie mir Antisemitismus unterstellen? Ich bin religionskritisch bzw. als Ignostiker lehne ich Religionen ab.

  14. andersen sagt:

    Also ein Schüsselwerk zum moderner Spiritualität gibt es nicht und auch nicht einen neuen Zugang zur Transzendenz.
    An das Glaube ich nicht.
    Jeder einzeln kann ja glauben, was er/sie will, weil der Mensch vom Natur aus Neugierig ist und der Glaube ist die grösste Kraft.

    Aber, wenn die spirituellen Illusion, Ideale höher liegt, verliert der Mensch der Bezug zur Realität, es wird keine Rechnungen mehr einbezahlt, Freunde und Familie wird nicht besucht, viele nimmt gar kein Notiz von der Alltag wahr, eben was das Wesentliche betrifft, der Körper wird nicht mehr wahrgenommen, somit kann es zu ein Krise in Leben kommen und man kann sogar sagen, dass dieser Mensch den Verstand verloren hat.

    Das passierte mit die Uriella beim Fiax Lux, was ich noch schön fand, der Hugo Stamm und Georg Schmied war die einzige, denke ich, die nach der Befinden der alte Frau gefragt haben.

  15. andersen sagt:

    Ich akzeptiere Ignostiker auch, verstehen tue ich sie nicht oft, aber ablehnen nein.
    Kein Mensch ist mehr Wert als ein andere.

    Und ein Kritiker darf der Mensch sein, ich nehme es wie ein Sportler auf, wenn ich damit was Konstruktives verändern kann.

  16. Rabbi Jussuf sagt:

    anderson
    ich habe den leisen Verdacht, dass Sie keinen blassen Dunst haben, was ein Ignostiker ist.

  17. andersen sagt:

    Rabbi

    Ja, ich weiss, ich bissel Dumm, aber das ist wenigsten Definierbar.

    🙂

    So, ich werde Rest von meinem Ferien in den Bergen verbringen und freue mich wieder zum Arbeiten.

  18. Rabbi Jussuf sagt:

    Anderson
    Gut gekontert!

  19. Albert Baer sagt:

    @Carl Dal Pund

    “Ein echter Ignostiker wuerde sich klar gegen theokratische Moralinseure in staatlichen Vorschriften und gar Verfassungen wenden. Ihre Swisslamfilie passt ebensowenig dazu…”

    Mein Swisslam wäre kein Staatsislam. Der Staat würde sich nicht inhaltlich einmischen sondern hätte nur die Rolle des Facilitators für einen verfassungskonformen Islam. Möglich machen könnten das aber nur die interessierten Gläubigen selber. Der Staat würde diese Facilitator-Rolle aus Eigeninteresse (Interesse an Integration und rel. Frieden) übernehmen.

    “scharfes Durchgreifen”

    Neben dem, dass ich mich für einen Ignostiker halte, halte ich mich auch noch für einen Humanisten und als eine solcher genügt es mir (leider) nicht, einfach nur Ver- und Gebote auszusprechen und diese rücksichtslos durchzusetzen.

  20. olive sagt:

    @Albert Baer

    noch einmal, einen Swisslam braucht es bestimmt nicht.
    Wenn sich der Staat hier als Facilitator beschäftigt, tut er schon zuviel des Guten für eine Religion, die zudem gar nicht “Swiss” ist.
    Dass Muslime sich dem hier geltenden Recht unterziehen und sich danach verhalten, genügt.

  21. Albert Baer sagt:

    @olive

    “…sich dem hier geltenden Recht unterziehen und sich danach verhalten, genügt.

    Ja formal genügt das.
    Ob aber eine Gesellschaft langfristig überleben kann, wenn sich ihre Mitglieder lediglich auf die Einhaltung der Gesetze beschränken bezweifle ich. Ich denke eine Gesellschaft braucht eine breitere Wertebasis, ein breiteres Engagement.

  22. olive sagt:

    @Albert Baer

    es genügt in einem säkularen Staat. Das gilt für alle Religionen oder Sekten.
    Innerhalb ieser Grenze kann doch jeder seinen Glauben leben.

    ” Ich denke eine Gesellschaft braucht eine breitere Wertebasis, ein breiteres Engagement.”

    Diese kommt in Ihren Augen von der Religion, in diesem Fall einem Swisslam?

  23. Rabbi Jussuf sagt:

    Albert Baer
    “Ob aber eine Gesellschaft langfristig überleben kann, wenn sich ihre Mitglieder lediglich auf die Einhaltung der Gesetze beschränken bezweifle ich. Ich denke eine Gesellschaft braucht eine breitere Wertebasis, ein breiteres Engagement.”
    Das stimmt schon. Das ist aber mit einem “Swisslam” ganz sicher nicht zu erreichen.
    So etwas wäre ganz im Gegenteil höchst kontraproduktiv.
    Wie lange geht es eigentlich, bis Sie sich nicht mehr dagegen sperren, die Konsequenzen Ihrer Idee auch mitzudenken?
    Um welche Konsequenzen es sich handelt, wurde Ihnen schon zur Genüge dargelegt.
    Hier trotzdem nochmal eine, da Sie oben so viel Wert auf die “Wertebasis” legen:
    Wie Olive schon sagte, hat der Staat nichts zu irgendwelchen religiösen oder weltanschaulischen Inhalten zu sagen. Demzufolge kann er auch kein Gefäss bereitstellen, das einen “Schweiz-konformen” Islam beinhalten würde.
    Würde der Staat das trotzdem machen, würde er alle Muslime, die nicht mitmachen in eine Grauzone abdrängen, ja sogar in die Illegalität verweisen. Das wollen Sie bestimmt nicht, aber das wäre eine der zwingenden Konsequenzen.
    Eine andere Konsequenz ist die, dass der Staat mit einer Unterstützung eines “Swisslams” genau gegen absolut zentrale Grundwerte unseres Landes und unserer Demokratie verstossen würde.
    Aber bis Sie das sehen, dauert es halt ein bisschen….

  24. Albert Baer sagt:

    @Rabbi Jussuf

    “Wie Olive schon sagte, hat der Staat nichts zu irgendwelchen religiösen oder weltanschaulischen Inhalten zu sagen.”

    Sagen tut er dann doch etwas (hoffentlich), wenn religiöse Inhalte zu verfassungswidrigen Verhalten führen.

    “Demzufolge kann er auch kein Gefäss bereitstellen, das einen “Schweiz-konformen” Islam beinhalten würde.”

    Ein Gefäss ist bekanntlich hohl, und muss erst mit Inhalt gefüllt werden. Diese Befüllung darf nicht der Staat machen, sondern nur interessierte Gläubige. Der “Swisslam” wäre deshalb nicht ein offizieller Staatsislam, sondern lediglich EIN ANGEBOT unter andere für interessierte Muslime.

  25. andersen sagt:

    Oft wird argumentiert, die Religionen würden alle dasselbe vertreten.
    Jesus oder Muhammed meinten das das gleiche.
    Ausgerechnet Ali Dashti, ein iranischer Muslin, weist nach, dass dem durchaus nicht so ist.
    In seinem Buch “23 Jahre” zeigt er auf, wie Juden und Cristen in Mekka Mohammeds handeln erlebten:
    “Im zehnten Jahr….sahen sie sich plötzlich vor der Alternative gestellt, entweder zum Islam zu konvertieren oder eine Kopfsteuer zu zahlen und einen niederen Status zu akzeptieren-oder aber zum Tode verurteilt zu werden.
    Dieser Erlass ist im Vers 29 der neunten Sure enthalten.”
    Dann zitiert Dashti die koranische Sure 47, Vers 4, die die Legitimation für das heutige unheilvolle Handeln gegenüber Nichtmuslimen liefert:
    “Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel angerichtet habt…”

    Das diese Worte durchaus nicht theoretisch zu verstehen sind, wissen die heutigen Extremisten.
    Das erfuhr aber auch der kritisch eingestellte Muslim Ali Dashti dann, als er nach der Sieg der “Islamischen Revolution” im Iran sofort inhaftiert wurde und 1981 kurz nach seiner Entlassung seinen in der Haft erlittenen Verletzungen erlag.
    Ein Muslim, der Gewalt gegen “Ungläubige” ausübt, kann sich leider auf Mohammend berufen.

    Greif der Christ ausserhalb der Selbstverteidigung zur Gewalt, beweist er, dass er keiner ist.

    Auch bei der Worten und Policeletter von L.Ron Hubbard ; Du darf Betrügen, Belügen und Eigentum wegnehmen, erkennt man wer ein Scientologe ist.
    Die Hirnwäsche beim Scientology dient nicht anderes, als die Menschen in ein verfassungsfeindliche System umzupolen.

  26. Hypatia sagt:

    Immer mehr junge Frauen konvertieren zum Islam, – nicht nur in Belgien, auch in England und weiteren europaeischen Laendern – und nicht ausschliesslich aber doch vornehmlich aufgrund der Partnerwahl.

    Sogenannte “Moslimbraeute” gehen auch mit nach Syrien, – werden Sie schwanger, so wollen sie doch lieber in ihrem Heimatland gebaeren.

    Die weibliche Lust an der Unterwerfung – und die maennliche Sucht nach Herrschaft…

  27. gelesen sagt:

    Dieser Schluss “Die weibliche Lust an der Unterwerfung – und die maennliche Sucht nach Herrschaft…”
    Dieser Satz ist mir dann doch zu pauschal

  28. olive sagt:

    @Albert Baer

    “Der “Swisslam” wäre deshalb nicht ein offizieller Staatsislam, sondern lediglich EIN ANGEBOT unter andere für interessierte Muslime.”

    Aber genau dieser Name gäbe ihm die Bedeutung, die er nicht bekommen sollte.

  29. Albert Baer sagt:

    @olive

    Der Begriff “Swisslam” war ja nur ein Phantasiebegriff von mir, wo sich später heraus gestellt hat, dass schon jemand anders diesen Begriff verwendet hat.

  30. andersen sagt:

    @gelesen

    Wenn solche Frauen so Sado-Maso Vorstellungen hat und somit der Hirne an der Garderobe aufhängt, braucht denn wirklich nicht der Zärtlichkeit von ein Mann.

  31. Rabbi Jussuf sagt:

    Albert Baer
    “Der “Swisslam” wäre deshalb nicht ein offizieller Staatsislam, sondern lediglich EIN ANGEBOT unter andere für interessierte Muslime.”
    Wenn Sie gerne Ihr Steuergeld zum Fenster hinauswerfen lassen, bitte – aber bitte nicht mit meinen Steuern.
    Was bei solchen Versuchen herauskommt, kann man schön in Deutschland am Beispiel Khorchide sehen und da geht es bloss um eine universitäre Fakultät und nicht um eine staatliche Einrichtung, wie Sie sich das vorstellen.

  32. gelesen sagt:

    andersen

    Ich denke sie haben eher romantische Vorstellungen (die Liebes- und LiebesgeschichtenHappyEndVerblendung) und sind (etwas) naiv. Die Ernüchterung folgt später.

  33. Rabbi Jussuf sagt:

    gelesen
    “Dieser Schluss “Die weibliche Lust an der Unterwerfung – und die maennliche Sucht nach Herrschaft…”
    Dieser Satz ist mir dann doch zu pauschal”

    Es dürfte ziemlich genau hinkommen, was Hypatia sagte. Wenn da etwas pauschal ist, dann die Wirklichkeit.

    Wenn Sie nicht dieser Meinung sind, dann bringen Sie wenigstens Gegenbeispiele – ausser Frau Illi, bei der es vielleicht, aber auch nur vielleicht, umgekehrt ist.

  34. @ CdP sagt:

    dagegen?
    ef-magazin.de/2014/01/21/4862-lsbtti-propaganda–der-buergerkrieg-gegen-die-familien

  35. gelesen sagt:

    RJ
    “Dieser Schluss “Die weibliche Lust an der Unterwerfung – und die maennliche Sucht nach Herrschaft…”
    Dieser Satz ist mir dann doch zu pauschal”
    Das weibliche hat keine Lust an der Unterwerfung auch wenn sich ein paar Europäerinnen auf Moslems einlassen, das männliche ist nicht pauschal süchtig nach Herrschaft auch wenn Religionen und unsere Kultur darauf aufgebaut sind.

  36. andersen sagt:

    Also, bei die Illi (Sie hat die “Hosen” bei die muslimischen Frauen an”sehe ich schon ein sexuelle Aspekt und nicht ein streben nach Zärtlichkeit, denn sie äusserte sich ein deutsche Fernsehprogramm, dass sie seinem Mann mehrere Frauen wünscht, damit es in der Beziehung für mehr Spannung sorgt.

    Zum Glück gibt es auch muslimische Frauen, die dieser Auffassung nicht teilt.

  37. Michael Bamberger sagt:

    @ Albert Baer

    “Nicht jeder hat das umfassende religiöse Wissen wie sie es haben.”

    Wieso meinen Sie, ich hätte das?

    “…oder wollen sie mir Antisemitismus unterstellen?”

    Nein, denn das lässt sich aus Ihren Voten nicht ableiten.

    “Ich bin religionskritisch bzw. als Ignostiker lehne ich Religionen ab.”

    Wenn Sie wirklich Ignostiker sind, dann lehnen Sie Götter nur deshalb ab, weil der Begriff in Ihren Augen und jenen Ihrer MitIgnostiker nicht definierbar ist. Religionen hingegen sind sehr wohl definierbar, denn sie sind in der Geschichte und gegenwärtig beobachtbar / greifbar. Lehnen Sie dieses Faktum ab?

  38. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Chicago – “Vorwürfe gegen katholische Kirche – Es geht um 30 Priester, die sich über Jahrzehnte hinweg des sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht haben. Die meisten der Geistlichen, um die es geht, seien nie bestraft worden, schreibt die Chicago Tribune. Im Gegenteil: Würdenträger der katholischen Kirche hätten die Täter gedeckt, “geblendet von dem Glauben an eine zweite Chance und an Vergebung”. Außerdem habe die Führung der Kirche einen Imageschaden befürchtet. Dokumentiert sind die Fälle auf 6000 Aktenseiten, die das Erzbistum Chicago jetzt veröffentlicht hat. Die Papiere, die von der Kanzlei des Opferanwalts Jeff Anderson online gestellt wurden, zeigen wie sehr es die katholische Kirche im drittgrößten US-Bistum versäumt hat, für Aufklärung zu sorgen und wie langsam Reformen in Gang gesetzt wurden. Die Vorwürfe der Opfer richten sich auch gegen Chicagos Kardinal Francis George. Er soll von den Vorfällen gewusst haben. Die Kirchenleitung hat inzwischen Versäumnisse eingeräumt: “Das Erzbistum erkennt an, dass seine Führung vor Jahrzehnten einige Entscheidungen getroffen hat, die aus heutiger Perspektive nur schwer zu rechtfertigen sind”, heißt es in einer Stellungnahme.” (22.1.14)

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/vorwuerfe-gegen-katholische-kirche-erzbistum-chicago-veroeffentlicht-missbrauchs-akten-1.1868607

  39. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Deutschland – “Missbrauch in katholischer Kirche – Bistum Trier ermittelt gegen 21 Priester – Die katholische Kirche in Trier ermittelt derzeit gegen 21 Priester wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen. Insgesamt waren seit 2010 mehr als 60 Priester im Bistum Trier des Missbrauchs beschuldigt worden. Konsequenzen hatte es für die wenigsten.” (23.1.14)

    http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/bistum-trier-ermittelt-gegen-priester/-/id=1682/nid=1682/did=12745264/u0lhau/

  40. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Australia – “A former catholic priest who sexually abused at least two boys for three years while they attended a Bathurst high school has been charged. The 71-year-old was on Thursday arrested at a western Sydney home and charged with ten counts of aggravated indecent assault on a male for allegedly sexually abusing two boys, both under 16, from 1974 to 1977, police said. The abuse took place at a Bathurst high school.” (23.1.14)

    http://www.news.ninemsn.com.au/national/2014/01/23/17/49/former-priest-charged-for-abusing-boys

  41. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Canada – “Former Arctic priest accused of sex abuse under cross-examination – A Crown prosecutor is trying to poke holes in the testimony of a former priest who denies sexually abusing dozens of Inuit children while posted in a remote Arctic community. Eric Dejaeger is on the witness stand for a second day in a courtroom in Iqaluit, Nunavut. He has pleaded guilty to eight counts, but denies the remaining 68 assaults he’s accused of committing between 1978 and 1982 when he was an Oblate missionary in Igloolik.” (22.1.14)

    www2.macleans.ca/2014/01/22/former-arctic-priest-accused-of-sex-abuse-under-cross-examination/

  42. Albert Baer sagt:

    @Michael Bamberger

    “Wenn Sie wirklich Ignostiker sind, dann lehnen Sie Götter nur deshalb ab, weil der Begriff in Ihren Augen und jenen Ihrer MitIgnostiker nicht definierbar ist. Religionen hingegen sind sehr wohl definierbar, denn sie sind in der Geschichte und gegenwärtig beobachtbar / greifbar. Lehnen Sie dieses Faktum ab?”

    Stimmt, Religionen und ihre Götter sind definierbar. Religionen halten aber ihre Götter nicht für Definitionen von Gott sondern für Gott selber. Diese Vertauschung von Definition und “Gegenstand” lehne ich ab.

  43. Rabbi Jussuf sagt:

    gelesen

    Das Gegenbeispiel sind Sie schuldig geblieben.

  44. Michael Bamberger sagt:

    @ Albert Baer

    “Stimmt, Religionen und ihre Götter sind definierbar. Religionen halten aber ihre Götter nicht für Definitionen von Gott sondern für Gott selber. Diese Vertauschung von Definition und “Gegenstand” lehne ich ab.”

    Das hat mit Vertuschung nichts zu tun, sondern mit der Unmöglichkeit von Definitionen angeblicher Wesen wie Götter, Kobolde, Feen, Poltergeister, etc., über deren Existenz wir schlicht nicht die geringsten Belege haben und die deshalb ungreifbar, sprich undefinierbar sind.

  45. Albert Baer sagt:

    @Michael Bamberger

    Ich schrieb VertAUschung nicht Vertuschung.

    Für mich gibt es eigentlich nur einen akzeptablen Umgang mit sowas wie “Gott”:
    Dass man bei seiner Erfahrung, was man als “göttlich” erlebt, bleibt. Diese Erfahrung kann man bezeichnen/definieren, von ihr kann man erzählen. Diese Erfahrung ist persönlich wahr und gültig. Dass man also sich selber nicht aus der “Gottgleichung” wegstreicht und anfängt Gott über seine Erfahrung hinaus zu definieren. Spiritualität macht m.E. das erste, Religion das zweite.

  46. gelesen sagt:

    RJ
    Ich bin Ihnen überhaupt nichts schuldig geblieben, weil ich Ihnen überhaupt nichts schuldig bin.
    Warum ich Hypatia s Satz zu pauschal finde habe ich gesagt, denken dürfen Sie selber…

  47. Michael Bamberger sagt:

    @ Albert Baer

    Sorry für die “vertauschte Vertauschung” und danke für die Erläuterung.

  48. Lobo sagt:

    hm
    22. Januar 2014 um 16:23
    “Das Disputieren über das Nirwana ist bei den Buddhisten verboten.
    Aber das versteht sich eigentlich von selbst.”

    Ähm…, nein. Warum denn soll das verboten sein?

  49. hm sagt:

    ja, schluck, Nirwana, schluck
    Kommentare