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Der Mann mit den zwei Gesichtern

Hugo Stamm am Freitag den 8. März 2013

«Er erinnert mich an Rasputin», sagt ein Informant, der den Berner Musiklehrer und Heiler kennt. Der gebürtige Italiener mit dem leichten Akzent ist untersetzt, hat lange schwarze Haare und einen stechenden Blick. Nochmals der Informant: «Ihm haftet etwas Unheimliches an, auch etwas Schmuddliges, doch auf manche Frauen wirkt er charismatisch.»

Der sogenannte Heiler wäre gern als Musiker berühmt geworden, doch nun gerät er als Angeklagter in einem der spannendsten Kriminalfälle der letzten Jahre in die Schlagzeilen. Der 53-jährige Multiinstrumentalist, der nach eigenen Aussagen am Montreux Jazz Festival aufgetreten ist, behandelte seine Musikschüler und Patienten mit alternativen und esoterischen Methoden. Dabei soll er zwischen 2001 und 2005 insgesamt 16 von ihnen mit Spritzen und Akupunkturnadeln bewusst mit Aids- und 13 zusätzlich mit Hepatitis-C-Viren angesteckt haben. So jedenfalls steht es in der Anklage.

«Liebe und Motivation»

Das sei eine üble Verschwörung gegen ihn, sagt der Beschuldigte. «Ich benütze nie die Peitsche beim Unterricht, sondern Liebe und Motivation», verkündet er in einer Videobotschaft. Am Mittwoch reiste er mit dem Taxi zum ersten Prozesstag an. Auffällige Ringe zierten drei seiner Finger, ein kurzer Bart sein Gesicht. Auf Wunsch seiner schwer kranken Ex-Patienten muss er den Prozess von einem Nebenzimmer aus verfolgen; am Montag wird er voraussichtlich erstmals befragt.

Keine Frage: Der Heiler, der 1972 in die Schweiz kam und 1999 eingebürgert wurde, hat zwei Gesichter. Er kann sich charmant und einnehmend geben. Diese Rolle spielte er so überzeugend, dass sich beispielsweise eine attraktive Musikschülerin in ihn verliebte. Als er sie in seinen Bann gezogen hatte, lernte sie sein vermutlich wahres Gesicht kennen. In seiner krankhaften Eifersucht soll er sie abhängig gemacht, isoliert und mental gefangen haben. Bei einem Streit verletzte er sie mit einem schweren Kerzenständer, was eine Spitaleinweisung nötig machte. Ein Indiz für seine Neigung zur Gewalt ist auch der Umstand, dass der Heiler auf Anordnung des Gerichts nicht mehr den Kanton betreten darf, in dem seine Ex-Partnerin wohnt, weil er sie mit dem Tod bedroht haben soll.

Psychopathische Züge

Das psychiatrische Gutachten belastet den Heiler ebenfalls. Er leide unter einer Persönlichkeitsstörung mit psychopathischen Zügen, schreibt der Experte, die nur schwer therapierbar sei. Ausserdem lasse er jegliches Mitgefühl vermissen und sei weitgehend immun gegen Schuldgefühle. Der Heiler ficht das Gutachten vor Gericht an und verlangt ein zweites. Doch erklärt das Gutachten die schwer nachvollziehbaren Taten? Nur bedingt. Geistheiler, die sich beinahe unbegrenzte spirituelle und heilerische Fähigkeiten zuschreiben, rutschen oft in eine Scheinwelt ab und verlieren jeden Realitätsbezug. Leiden sie zusätzlich unter psychotischen Störungen, ist die Grenze zum Wahn schmal und die Selbstkontrolle ausser Kraft. Das würde erklären, weshalb der Heiler irrational handelte, die Taten aber nach einem Muster ausübte.

Erdrückende Indizienkette

Obwohl es keine klaren Beweise gibt, ist die Indizienkette erdrückend. Die Zeugen sind glaubwürdig, eine Anlayse hat ergeben, dass die Infizierten Viren von ähnlichen und seltenen Stämmen in sich tragen. Ähnlich ist das Bild bei den Hepatitis-Viren. Ihre Krankheiten werden die Kläger aber auch bei einer Verurteilung des Heilers nicht los.

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444 Kommentare zu “Der Mann mit den zwei Gesichtern”

  1. Michael Bamberger sagt:

    @ Hafermus pampa

    “Stimmt doch gar nicht. Die Haltung der RKK diesbezüglich ist glasklar und wird auch nicht schöngeredet (kann wohl auch kaum schöngeredet werden).”

    Was Sie nicht alles erzählen?

    “Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, der Erfinder des »Dialogprozesses« und Gastgeber des 98. Deutschen Katholikentages in Mannheim, ist normalerweise nicht schlecht im Schönreden von katastrophal blockierten katholischen Kirchenrealitäten.” (Quelle: Publik-Forum.de)

    Was Sie nicht alles erzählen?

    “Eine Schweizer Umfrage habe 76 Prozent Zu­stimmung zum Zugang zum Pries­teramt auch für Frauen ergeben, erklärte Lukassek mit Blick auf Dr. Ida Raming, die sich als pro­movierte katholische Theologin 2002 mit einigen anderen Frauen zur Priesterin hatte weihen lassen. “Ich plädiere für eine Öffnung des Priesteramts für Frauen”, erklärte Raming, die ihre Forderung auch mit dem aktuellen Priestermangel, einem “unübersehbaren Reformstau” und dem “Schönreden” der Situation durch die Bi­schöfe begründete und ihre Darlegungen über die Frauenordination mit einer Fülle von neutestamentlichen Zitaten abstützte, die be­sonders die in der frühen Kirche ausgeübte Funktion der Diakonin belegten. Charisma und Gaben seien den Frauen von Gott ebenso geschenkt wie den Männern.” (Quelle: Wir sind Kirche)

    Und zu Mk 9,43-48 warte ich gespannt auf Ihre Exegese, oder besser gesagt zu Mk 9,42-50.

  2. Lisa sagt:

    olive

    Mir lässt dieser Satz die Haare auch zu Berge stehen. Wo haben Sie ihn kopiert? Der ist nämlich nicht von mir.

    “Dieser Satz hier lässt mir auch die Haare zu Berge stehen:

    “Vor der Anpassung des Scheidungsgesetzes an die Unrechtsprechung des Bundesgerichtes stand darin unmissverstaendlich, dass nur an der Scheidung schuldlose Frauen Anspruch auf Alimente hatten”

    Was ist eine schuldlose Frau? Eine, die nicht fremd geht?”

  3. Lisa sagt:

    @ optimus

    Sehe ich ähnlich. Vielleicht sollte man sich vor der Eheschliessung darüber einigen wie man im möglichen Scheidungsfall vorgehen will und eine entsprechende verbindliche Konvention unterzeichnen. Dann ist man “sich grün” und deswegen fair was in der Situation von Schmerz und Enttäuschung oder neuerlich anderen Begehrnissen nicht mehr so unbelastet möglich ist, für manche Leute halt leider in Rachefeldzüge münden kann. Sinnloser Weise weil das die Situation aller Beteiligten nur schlimmer macht.

  4. Hafermus pampa sagt:

    Michael Bamberger sagt: “Und zu Mk 9,43-48 warte ich gespannt auf Ihre Exegese, oder besser gesagt zu Mk 9,42-50.

    Sie nehmen das wörtlich, ich symbolisch.

    Beispiel: “Wenn dich aber deine Hand zum Abfall verführt, so haue sie ab!

    Bei Ihrer Auslegung wird eine Hand abgehackt. Bei meiner wird Dasjenige, das mich verführt, abgetrennt. Und was verführt uns? Unsere Wünsche und Lüste! Beispiel dazu: Ein Raucher würde bei Ihnen die Hand verlieren, da die ja die Zigi hält. Bei mir würde er das Rauchen aufgeben.

    Aber für Sie ist der zerhackte Mensch sicher zielführender. Honi soit qui mal y pense 😀

  5. Carl Dal Pund sagt:

    “Sehe ich ähnlich. Vielleicht sollte man sich vor der Eheschliessung darüber einigen wie man im möglichen Scheidungsfall vorgehen will und eine entsprechende verbindliche Konvention unterzeichnen”

    @ Lisa (19.03.2013 um 13:05):

    Cand Ehemaenner 8ung! Das stimmt nicht:

    Mit einer Ehekonvention, die im Scheidungsfall keine oder nur vernuenftige Alimente vorsieht, koennt ihr Euch getrost einen Stumpen anzuenden. Denn die Juxtiz weist sie mit dem Vorwand, sie sei sittenwidrig, aus dem Recht, und laesst die viel weiter gehenden Ansprueche der Abscheiderin vom Abscheider befriedigen. Die Urteile waeren wahrscheinlich moderater, wenn die Richter ihre ueberrissene Rittersyndrom-Grosszuegigkeit selber berappen muessten…..

  6. olive sagt:

    @Lisa

    der Satz ist von Carl Dal Pund

  7. olive sagt:

    @Hafermus pampa sagt:
    19.03.2013 um 12:23

    “Da haben Sie ja eine wahrlich fundierte Quelle gefunden.”

    Das ändert doch nichts, es war die erste , die ich grad fand, es gibt unzählige seriösere Quellen. Es ging mitr darum, dass Sie meinten, diese alten Männer hätten gar nicht soviel Macht.

  8. Michael Bamberger sagt:

    @ Hafermus pampa

    “Sie nehmen das wörtlich, ich symbolisch.“

    Sie sind mir ein ganz besonderer Spassvogel, denn Sie plaudern etwas von Bibelexegese daher und haben nicht den geringsten Schimmer, um was es bei Mk 9,42-50 geht.

    Bei Mk 9,42-50 geht es um Apostasie (Glaubensabfall) und genauer gesagt um die Todesstrafe, welche der biblische Jesus über jene Verhängt, die danach trachten, seine Anhänger (die Gläubigen) vom Glauben abzubringen.

    Die Einführung zu den Versen Mk 9,42-50 lautet:

    „Warnung vor Verführung zum Abfall“ (Apostasie)

    Und nach dieser Einführung finden Sie folgenden Vers:

    „Und wer einen dieser Kleinen [die Gläubigen], die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde. (Mk 9,42)

    Nun also los mit Ihrer fundierten Argumentation wie diese jesuanische Todesdrohung symbolisch verstanden werden soll und deshalb nicht wörtlich zu nehmen sei. Aber bitte nicht einfach daher plappern, sondern schauen Sie sich im Netz behutsam um nach diesbezüglichen Apologien welche auf Ihre Mühlen zugeschnitten sind.

  9. Optimus sagt:

    @Lisa
    Weil Liebe blind macht funktioniert die sachliche Einigung nur in den Fällen, wo die Ehe aus sachlichen Gründen und nicht aus Liebe geschlossen wird. Die Neurobiologie meint dazu:
    Verliebt sich ein Mensch, so sorgen verschiedene Botenstoffe für Euphorie (Dopamin), Aufregung (Adrenalin), rauschartige Glücksgefühle und tiefes Wohlbefinden (Endorphin und Cortisol). Dabei sinkt der Serotoninspiegel stark ab, wodurch der Zustand der Verliebtheit in diesem Punkt eine Ähnlichkeit mit vielen psychischen Krankheiten aufweist. Das trägt dazu bei, dass Verliebte sich zeitweise in einem Zustand der „Unzurechnungsfähigkeit“ befinden können, sich dabei zu irrationalen Handlungen hinreißen lassen und Hemmschwellen abbauen.

  10. Optimus sagt:

    @Lisa
    Damit ist auch erklärt, warum die Liebe zu Gott die Menschen zu irrationalen Handlungen hinreissen lässt

  11. Lisa sagt:

    @ carl dal pund

    Noch einmal, weil Sie sich offenbar in etwas verrannt haben: Wenn zwei sich scheiden lassen wollen müssen Sie sich grundsätzlich selbst miteinander einigen resp. sich an einen Mediator wenden, der, was ihnen an gegenseitigem Verständnis in jener Situation fehlt, ausgleicht oder aber beide suchen je separat einen Anwalt auf der sich dann mit dem Gegenanwalt über einen Konsens berät. Nur wenn das nicht funktioniert oder Unregelmässigkeiten auftreten wird das Gericht sich aktiv einschalten. Ansonsten ist es ganz sicher seit etwa 15 Jahren so, dass es tendentiell keine Kampfscheidungen mehr gibt.
    Zumal das Gleiche passiert wenn drei Anwälte und ein Gericht sich der Sache annehmen, nur, dass die Kosten ungleich höher sind als wenn man etwas moderater vorgeht. Grundsätzlich brauchen Scheidungswillige keinen Anwalt wenn sie aus eigenem Antrieb und Vermögen schaffen eine einvernehmliche Lösung zu finden und sich in Anstand und Respekt zu trennen. Wo keine grösseren eingebrachten Vermögenswerte zu schützen sind oder andere materielle Interessen sind die gesetzlichen Vorgaben klar, so dass sich zwei durchaus mittels einer selbst aufgesetzten Konvention auseinanderdividieren können.

    @ optimus

    Ich glaube es ist uns doch allen klar, dass Verliebtheit und Liebe nicht das Gleiche ist.Obwohl man sich wohl nur an jemanden binden wird für den man mehr empfindet als ein vorübergehendes berauschendes Gefühl. Für mich ist Liebe an gegenseitigen Respekt gekoppelt und den Willen auch schwierige Situationen gemeinsam zu meistern. Obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass sich zwei auseinanderleben und es irgendwann klüger ist sich zu trennen, denke ich es gebe Paare die mit ein und demselben Partner ein Leben lang glücklich sind. Ich meine nicht andauerndes Highlife sondern eben jenes ganz gewöhnliche alltägliche und doch nicht alltägliche Glück weil sie sich gegenseitig einen gewissen Freiraum einzuräumen in der Lage sind und aus manchen Lebenslagen eben das Beste was möglich ist.

    Was Sie beschreiben hängt wohl damit zusammen, dass der für die Zeugung von Kindern “ausgewählte” und geeignete Partner Eigenschaften aufweist die besonders gut zu einem passen und da gehe ich davon aus, dass das mit Gesundheit und überhaupt “guten” Voraussetzungen zum Überleben zusammenhängt. Ich bin da totaler Laie, habe das eine oder andere darüber auch gelesen, aber ansonsten auch in dem Zusammenhang soweit möglich Realist. Menschen sind halt Menschen mit kleinen Fehlern aber meistens doch auch vielen Liebenswürdigkeiten. Sonst hätte man mit ihnen ja gar nicht angebandelt, oder?

  12. Pasionaria sagt:

    Off topic – sorry Herr Stamm…….

    Ich durfte/konnte/musste einer aeusserst konservativen Taufe des Kindes eines nahen, sehr lieben Verwandten beiwohnen, dies in einer, vorallem in religioesen (!) Belangen, vergangenheitsorientierten lateinamerikanischen Stadt. Wir waren in Begleitung dreier Schweizer Freunde, die kaum ein Wort Spanisch sprechen oder verstehen.
    Dabei entstand eine aeusserst peinliche Situation:
    Nach laengerem Palaver des Priesters in der Kirche, steht in der Reihe vor uns ein Mann auf. Da unsere Freunde denken, dass die Messe zu Ende sei, stehen sie wie der Mann vor ihnen ebenso auf. Darauf bricht die haelfte der Kirchenbesucher in grosses, lautstarkes Entsetzen und der Rest in Gelaechter aus.
    Sehr betroffen fragen die Schweizer den Priester, der ein paar Brocken Englisch sprechen konnte, was denn los sei.
    Dieser antwortete nur: “Wir wollten gerade mit der Kindstaufe beginnen, so habe ich den Vater gebeten sich zu erheben……….”
    Und da sollen christliche Taufen nicht unterhaltsam sein……!!
    Viva el bautizo en Latino America!

  13. Mara sagt:

    @Optimus: Die Neurobiologie meint dazu: Verliebt sich ein Mensch, so sorgen verschiedene Botenstoffe für Euphorie (Dopamin), Aufregung (Adrenalin), rauschartige Glücksgefühle und tiefes Wohlbefinden (Endorphin und Cortisol). Dabei sinkt der Serotoninspiegel stark ab, wodurch der Zustand der Verliebtheit in diesem Punkt eine Ähnlichkeit mit vielen psychischen Krankheiten aufweist.

    Evolution sei Dank hat sich die Neurobiologie diesem Forschungsgebiet angenommen, bis anhin fühlten sich die ahnungslosen verliebten Trockennasenäffchen nämlich gesund und munter. Da kann man nur hoffen, dass es den Neuropharmakologen bald gelingt ein Medikament gegen diesen einer psychischen Krankheit ähnelnden Zustand zu entwickeln. Die Neuroökonomen werden sich sicher dafür engagieren, dass das Medikament flächendeckend eingesetzt wird.

  14. Mara sagt:

    @Pasionaria: Viva el bautizo en Latino America!

    Und das aus deiner Feder, du hast dich aber nicht etwa auch beim Taufbecken angestellt?

  15. Albert Baer sagt:

    @Mara

    Das Wissen entzaubert nicht unsere Realität, im Gegenteil, es lässt uns noch mehr staunen.

    Physiknobelpreisträger Richard Feynman über eine Blume:

    http://www.youtube.com/watch?v=zSZNsIFID28

  16. Mara sagt:

    @Hafermus:

    Je weniger Aufmerksamkeit den alten Herren gegeben wird, je kleiner ist deren vermeitliche Macht.

    Für diese Belehrung ist dieser bescheidene Blog die falsche Adresse, wenden Sie sich besser an all die Regierungsvertreter, die dieser Tage nach Rom gepilgert sind.

    Darf es keine Gruppen geben, die Frauen in der Gruppe nicht die Gleichen Rechte einräumt wie den Männern?

    Darf es. Aber sollen solche Gruppen in den Genuss staatlicher Privilegien kommen? Die Zürcher Zünfter können ihre Mitgliederbeiträge auch nicht durch den Staat einziehen lassen.

    Darf es Gruppen geben, die Homosexualität als abwegig bezeichnen?

    Darf es. Aber ist es gerecht, wenn homosexuelle Unternehmer die Propaganda einer solchen Gruppe mitfinanzieren müssen?

    Darf es Gruppen geben, die keinen Sex wollen und entsprechend auch nicht verhüten wollen?

    Darf es, solange sie anderen nicht ihre seltsame Lebensweise aufdrängen und sie zwingen wollen, ebenfalls auf Verhütung zu verzichten und solange kein Schaden entsteht, wenn es mit dem “kein Sex haben wollen” nicht klappt. Wenn Pädosexuelle vor ihrer Veranlagung in eine Priesterlaufbahn flüchten, statt sich an einen Therapeuten zu wenden, wenn Priester ihre heimlich gezeugten Kinder verleugnen, dann gibt es Opfer und dann muss sich eine solche Gruppe nicht beklagen, wenn ihre Lebensweise in Kritik gerät.

  17. Optimus sagt:

    @Mara
    Sie schätzen mich vollkommen falsch ein. Ich bin ein vollkommener Medikamentengegner weil ich nicht mein natürliches Immunsystem verweichlichen will. Um mein Immunsystem zu trainieren schütze ich mich auch nicht vor Bakterien. Ich glaube der Wissenschaft und der Natur, nicht der geldgierigen Pharmaindustrie, welche die neurobiologischen Erkenntnisse missbraucht indem sie versucht wie die Tabakindustrie Menschen abhängig und kaputt zu machen. Aber nichts gegen Medikamente um wirklich kranken Menschen zu helfen.

  18. Mara sagt:

    @Optimus: Sie schätzen mich vollkommen falsch ein

    Sie mich vermutlich auch, mein Beitrag war nicht ganz ernst gemeint. Wenn etwas so Magisches wie Verliebt-sein spröde neurobiologisch erklärt wird, dann kommt bei mir einfach Spottlust auf.

  19. Carl Dal Pund sagt:

    @ Lisa

    Leider trifft es heutzutage zu, dass Maenneranwaelte nach der Pfeife der Frauenorganisationen und Unfallopferanwaelte nach der Pfeife der Versicherungen tanzen, Und das Gericht in immer weniger Faellen einen Mann in einem Prozess ruinieren oder ein Unfallopfer um seine Entschaedigung und Existenz prellen “muss”.

    Mit Rechtsstaat hat das aber nix zu tun, und auch wenig sogar mit dem neuen Ehegesetz. In dem steht naemlich, dass die Abgeschiedenen in der Regel fuer ihren Unterhalt selber sorgen muessen, wenn es ihnen zumutbar ist. In einem Land, in dem sogar Schwerstinvalide mit Entrentungsdrohung, weiterem Psychoterror und Medikamentendopingkeule zu Vollzeitarbeit genoetigt werden, muesste dies auch einer kerngesunden Abscheiderin zugemutet werden. Zudem wurden die Maenner von einem Referendum gegen das neue Ehegesetz mit dem gebrochenen Versprechen abgehalten, mit dem Klau der halben Pansionskasse seien die Frauenalimente vom Tisch….

  20. Optimus sagt:

    @Mara sagt:
    „Wenn etwas so Magisches wie Verliebt-sein spröde neurobiologisch erklärt wird, dann kommt bei mir einfach Spottlust auf.“

    Neurobiologie zeigt wie unendlich genial Verliebt-sein funktioniert. Bei mir gewinnt dabei die Liebe einen viel höheren Stellenwert und vor allem die Erkenntnis, dass wenn sie nicht funktioniert wie ich will, der Fehler bei mir selbst zu suchen ist.

  21. Lisa sagt:

    @ carl dal pund

    Sie sollten nicht versuchen mir solchen Unsinn unterzujubeln. Das mit dem AHV-Splitting trifft nämlich so, wie Sie es schildern, gar nicht zu. Da werden nämlich die Beitragszahlungen beider Eheleute während der Jahre der Ehe – und NICHT wie Sie es schreiben ALLE Beiträge – addiert und aufgesplittet. Nicht mehr und nicht weniger, mitnichten erhält danach die Ehefrau die Hälfte der Rente des Ehemannes. Wenn Sie hier schon über dieses Thema schreiben – das hier gar nicht hergehört – dann doch bitte faktisch genau und der Wahrheit also der Realität entsprechend. Was Sie über Ehescheidungen nämlich schreiben stammt weitgehend vom Markt der freien Erfindungen.

    Ich bleibe dabei, ich halte Ihre Schreibe ganz einfach nur noch für peinlich und sinnlos, da unzutreffend.

  22. hugostamm sagt:

    @pasionaria

    vielen Dank für die amüsante Geschichte. Sie zeigt auch, dass Sie weniger Berührungsängste haben als viele im Blog wahrhaben wollen,

  23. Carl Dal Pund sagt:

    @ Lisa (19.03.2013 um 23:20):

    ICH kann mich nicht erinnern, etwas von einem AHV-Splitting geschrieben zu haben….

    Gott weiss alles. Lisa weiss alles besser….

  24. Optimus sagt:

    @Carl Dal Pund, ccLisa
    Ich staune immer wieder wie wenig Schweizer über die AHV Bescheid wissen. Massgebend sind die Beitragsjahre, die Rente Beträgt max2340 und für Ehepaare max3510, also 1130/Monat oder 13‘560/Jahr weniger als für unverheiratete Paare. Hinzu kommt bei Verheirateten die höhere Steuerprogression, weil Einkommen (Rente) und Vermögen gemeinsam versteuert werden, was der tiefere Steuersatz für Ehepaare bei Doppeleinkommen (Rente) nicht zu kompensieren vermag. Erstaunlich ist für mich, dass Schweizer trotz diesen enormen finanziellen Nachteilen trotzdem heiraten. Ein Zeichen, dass uns Schweizern die Liebe mehr bedeutet, oder ist es nur Unkenntnis, oder vielleicht Spekulation auf eine Witwenrente?

  25. Pasionaria sagt:

    Mara
    “du hast dich aber nicht etwa auch beim Taufbecken angestellt?“
    Kannst Du nun schon hellsehen?
    Natuerlich tat ich das, wurde aber leider abgelehnt, da ich einen zu verfaenglichen Name trage: Luzia. Der Priester schaffte die Verbindung zu Luzifer, und so konnte er sich nicht ueberwinden, den Taufakt an mir zu vollziehen. Vielleicht schaute ich ihn auch zu unglaeubig an…..!
    Was es auf diesem Kontinent nicht doch alles gibt….!

  26. Hypatia sagt:

    Michael Bamberger am 19.03.2013 um 15:05 @ Hafermus pampa

    Etwas Orientierung in der Bibelexegese geben die folgenden Hinweise:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Biblische_Exegese

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vierfacher_Schriftsinn

    http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_PW.HTM

  27. Hypatia sagt:

    Pasionaria am 20.03.2013 um 05:05 @Mara

    M: “du hast dich aber nicht etwa auch beim Taufbecken angestellt?“

    P: “Kannst Du nun schon hellsehen? Natuerlich tat ich das, wurde aber leider abgelehnt, da ich einen zu verfaenglichen Name trage: Luzia.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Luzia_(Fossil)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lucia

    Daraus:

    “Der Name stammt vom lateinischen Wort „lux“ (Licht) ab und bedeutet demnach „die Leuchtende“, „das Licht“ oder „Schönheit“. Es steht auch für „die bei Tagesanbruch Geborene“. Vor der Einführung des Gregorianischen Kalenders im 16. Jahrhundert fiel die Wintersonnenwende auf den 13. Dezember, der in der Liturgie der katholischen Kirche der Gedenktag der heiligen Lucia von Syrakus ist. So wird am 13. Dezember im Brauchtum gleichsam die „Wiederkehr des Lichts“ im Jahreszeitenkreislauf gefeiert.”

    “Die heilige Lucia von Syrakus wurde in Sizilien geboren, wo ihre Mutter ihr schon früh vom Christentum erzählte. Sie war begeistert von Jesus und beschloss ein gottgefälliges Leben als Jungfrau zu führen. Als sie einen von ihrem Vater auserwählten Mann heiraten sollte, weigerte sie sich und wurde somit als Christin entlarvt, was damals mit dem Tod bestraft wurde. So wurde Lucia in eine abgelegene Hütte geführt, wo man sie mit siedendem Öl übergoss. Ein Knecht stieß ihr ein Schwert in die Kehle, doch trotz dieses Martyriums soll die Heilige der Legende nach überlebt haben. Sie empfing durch einen Priester die heilige Kommunion und starb, angeblich an einem 13. Dezember.

    Attribut: Eine weitere Legende berichtet, dass sie ihre schönen Augen auf einer Schüssel ihrem Verlobten gesandt habe. Maria habe ihr daraufhin noch schönere Augen gegeben. Entsprechend findet sich ein Augenpaar (z. B. auf einem Tablett oder in Form zweier Pfauenaugen) in vielen bildlichen Darstellungen der Heiligen. Auch gilt sie als Schutzheilige gegen Augenkrankheiten.

    Noch heute feiert man vor allem in Schweden an diesem Tag das Luciafest, bei dem u. a. ein Mädchen mit weißem Gewand und rotem Gürtel mit einem Kerzenkranz auf dem Kopf eine Art Prozession von ähnlich gekleideten Mädchen anführt. In einigen Orten Bayerns wurde nach dem Zweiten Weltkrieg das Brauchtum um das Luzienfest wiederbelebt.”

    Siehe auch:

    http://de.wikipedia.org/wiki/

    Lucia_dos_Santos

    Lucia_vom_Berg

    Lucia_Filippini

    Lucie_Mannheim

    Daraus:

    “Lucie Mannheim war jüdischer Herkunft und begab sich deshalb 1933 nach Großbritannien ins Exil. Sie spielte in London Theater und arbeitete beim deutschen Programm der BBC mit. Zunächst hatte sie einen Auftritt in Alfred Hitchcocks Streifen Die 39 Stufen von 1935. Während des Krieges sprach sie oft im Rundfunk und appellierte an die Soldaten, den Krieg aufzugeben. Sie sang eine als „Anti-Hitler-Version“ bekannte Persiflage auf Lale Andersens Lili Marleen[1]. Auch einen Propagandafilm The True Story of Lilli Marlene drehte sie im englischen Exil. Nach 1949 gab sie Gastspiele in Deutschland. 1953 kehrte sie nach Deutschland zurück und nahm ihre schauspielerische Arbeit wieder auf. Hier sind die 1958 gedrehten Streifen Gestehen Sie, Dr. Corda! und Der Eiserne Gustav sowie Der letzte Zeuge an der Seite von Martin Held und Hanns Lothar zu erwähnen.

    Text der Lili-Marleen-Persiflage [Bearbeiten]Diese Lilli-Marleen-Version eines unbekannten Texters stellte eine der propagandistischen Fassungen für die heimlichen BBC-Hörer in Deutschland dar und wurde meist mit anschließenden Aufforderungen zur Aufgabe während des Krieges gesendet.

    Ich muss heut’ an Dich schreiben, mir ist das Herz so schwer.

    Ich muss zuhause bleiben, und lieb’ Dich doch so sehr.

    Dass Du tust nur Deine Pflicht, doch trösten kann mich das ja nicht.

    Ich wart’ an der Laterne. Deine Lili Marleen

    Was ich still hier leide, weiß nur der Mond und ich.

    Einst schien er auf uns beide, nun scheint er nur auf mich.

    Mein Herz tut mir so bitter weh, wenn ich an der Laterne steh’

    Mit meinem eig’nen Schatten. Deine Lili Marleen

    Vielleicht fällst Du in Russland, vielleicht in Afrika.

    Doch irgendwo, da fällst Du, so will’s Dein Führer ja!

    Und wenn wir doch uns wiederseh’n, oh möge die Laterne steh’n

    In einem andern Deutschland. Deine Lili Marleen

    Der Führer ist ein Schinder, das seh’n wir hier genau,

    Zu Waisen macht er Kinder, zur Witwe jede Frau.

    Und wer an allem schuld ist, den – will ich an der Laterne seh’n.

    Hängt ihn an die Laterne! Deine Lili Marleen”

  28. andersen sagt:

    Ja, die Geschichte von Pasionaria ist ja unglaublich-was man nicht alles tun muss, um drüber schreiben zu wollen.

    Viellleicht ist jetzt die Phobie weg, wenn sie ein Gipfelkreux sieht.
    Wie ich sehe, die Freidenker üben sich in Stand-Up-Comedy-in England feiern sie ja schon seine “Gottesdienste”

    Viel Spass!(Ohne Berührungs-Ängste)

    🙂

  29. andersen sagt:

    Vielleicht wird ja die Zukunft so sein,eben ohne Berühungsängste, mit der Motto von die Freidenker:

    Grüss jeder Mann auf deinen Weg-es könnte ja dein Vater sein.

    🙂

  30. zoe sagt:

    pasionaria

    🙂 schön!

  31. Michael Bamberger sagt:

    @ Pasionaria

    Ich kann mir die ulkige Situation plastisch vorstellen, hast Du Dich vor lauter Lachen noch halten können?

    @ Mara

    Sehr treffend, Deine Reaktionen, gestern um 20:32.

  32. Carl Dal Pund sagt:

    @ Optimus (20.03.2013 um 03:53):

    Der theokratische Staat pervertiert seine Urzelle von einer Rechtegemeinschaft zweier muendig bleibender Partner mit strikter Guetertrennung und selbstaendigen Rechnungen sowie Rechten und Pflichten immer mehr nicht nur zu eineer Pflichtengemeinschaft mit nicht nur solidarischer, sondern gar bis zur Bahre ruinoeser Sippenhaftung. Je mehr diese Schraube ueberdreht wird, umsomehr Familien fallieren – oder werden erst gar nicht mehr gegruendet..

    Die (allerdings viel zu tiefe) Plafonierung der Ehepaarrente laesst sich zwar mit der Anwartschaft auf eine Witwenrente auch fuer nie Erwerbstaetige und neuerdings gar fuer geschiedene Pseudowitwen auch versicherungsmathematisch begruenden. Als die Frauen im 20 Jahrhundert begannen, auch ohne Babys oder in den Pausen dazwischen der Musse zu froenen, oder hoechstens temporaer und teilzeitlich einen Teil des eigenen Lebensunterhaltes dazuzuverdienen, waere fuer sie auch nur eine Minimalrente angefallen, welche die Maximalrente des Mannes auch nur auf das Anderthalbfache ergaenzt haette. Die Heiratsstrafe trifft einmal mehr fast nur echte Doppelverdiener mit Erwerbstaetigkeit von zusammen ueber 150 Prozent….

  33. Pasionaria sagt:

    Hypatia
    Danke fuer die Aufklaerung ueber die verschiedenen Facetten der L……, sowie den immer wieder gern gehoerten Liedtext.
    Wie konnte denn der Priester meinen ‘Wunsch’ auf Taufe ablehnen? Ich habe naemlich schon gehoert, dass ein kath. Pfarrer es verweigert hat, einen Jungen auf Luzifer zu taufen….
    Deshalb lag mir dieser Gedanke am naechsten.

    .
    M. Bamberger
    “Ich kann mir die ulkige Situation plastisch vorstellen, hast Du Dich vor lauter Lachen noch halten können?“
    Hm, > lachen – wenn einer der Vaeter (!) der dir liebe Verwandte ist……., schluckst Du vor dem Lachen schon erstmals leer, aber danach umso mehr!!

  34. Lisa sagt:

    @ carl dal pund

    Sie übertrefefn in Unsinnigkeit schon fast selber???? Was nun: Sippenhaftung oder Individualisiertes Frauenleben?
    Demokratie oder zurück zum römischen Recht, in dem Ehefrauen als Besitz gegolten haben?

    An Ihrer Stelle hätte ich nicht geheiratet, Sie eignen sich dafür ganz offensichtlich nicht. Wo andere Menschen Beziehungen und sich gegenseitig ergänzen vermuten rechnen Sie in Heller und Pfennig hoch. Eben. wie Dagobert Duck in seinem zugemauerten Turm auf dem Geldhaufen am Lamentieren……..Der Dagi hatt ne ziemliche Macke, darüber war man sich auch unter Kindern einig.

  35. Lisa sagt:

    Und @ carl dal pund schade, dass ihr Kurzzeitgedächtnis so kurz nur funktioniert, ansonsten müsste man vermuten Sie hätten keine Ahnung darüber wie unsere Sozialversicherungen greifen und also eben auch das neue Eherecht. Ich kann Sie nicht hindern weiterhin irgendwelchen Unsinn auszubreiten und kann nur wiederholen: peinlich, peinlich!

  36. Lisa sagt:

    @ optimus

    cc @ carl dal pund

    Wenn zutreffen würde, was Sie und Herr pund vermuten, dann dürfte überhaupt niemand heiraten weil man dann grundsätzlich sämtliche Ehefrauen der potentiellen Möglichkeit wegen verdächtigen müsste. Im Scheidungsfall ist das AHV-Splitting anstelle der Frauen-Alimente “getreten”. Alimente waren bis vor mind. 15 Jahre an eine Anzahl Ehejahre, das Alter der Ehefrau geknüpft und daran ob im Moment der Scheidung Kinder im schulpflichtigen Alter unter ihre Betreuung gesellt wurden. Ich habe mal eine Website hierher verlinkt auf der HErr Pund geltendes Recht nachlesen konnte.
    Heute d.h. seit mind. 15 Jahren sind Frauenalimente abgeschafft und an ihre Stelle ist eben das AHV-Splitting getreten. Man addiert die Beitragszahlungen vom Tag der Verheiratung bis zur Scheidung und splittet sie auf. Es geht darum Altersarmut der Frauen zu verhindern. Dabei spielt z.B. ihre Chance am Arbeitsmarkt eine Rolle. Und genau da will Pund ja auch keine Zugeständnisse machen und möchte irgendwas was für mich längst nicht mehr auszumachen ist.

    Die Minimal-AHV-Rente betrug noch im Jahr 2012 Fr. 13’920.– und maximal Fr. 27’840.–. Die maximale Ehepaarrente betrug Fr. 41’760.– wofür ein maximaler massgebender AHV-Lohn von Fr. 83’520.– angenommen wird. Die AHV kennt im Gegensatz zum BVG eine Obergrenze d.h. auch wenn jemand doppelt und dreifach oder noch mehr verdient als maximal angenommen wird wird keine höhere Rente ausbezahlt.

    Darum finde ich das lamentöse Theater das carl dal pund hier vollführt derart daneben. Aber da haben Sie Recht, der hat von Sozialversicherungen und Scheidungsregelungen nach neuem Gesetz keine Ahnung, vermutlich auch keine darüber wie Scheidungsregelungen in der Schweiz nach altem Gesetz waren. Für mich ist die Peinlichkeit jetzt eigentlich nicht mehr zu überbieten aber wenn er Freude daran hat, kann ihn keiner hindern.

  37. Lisa sagt:

    @ optimus
    cc @ carl dal pund

    Im übrigen gibt es heute noch gewisse Bedingungen die erfüllt sein müssen damit ein AHV-Splitting im Scheidungsfall vorgenommen wird. Wenn jemand nur kurze Zeit – 2 / 3 JAhre oder so – verheiratet war tritt das z.B. nicht in Kraft.

    Ich möchte das Thema nun wirklich beilegen, denn Sie und carl dal pund haben Zugriff aufs Internet und da sind nun wirklich umfassende Informationen zugänglich.

  38. Carl Dal Pund sagt:

    “Demokratie oder zurück zum römischen Recht, in dem Ehefrauen als Besitz gegolten haben?”

    @ Lisa (20.03.2013 um 19:45):

    Das roemische Recht versklavte alle Schuldner noch offiziell ihren Gleubigern, der Neofeudalismus kaum mehr verbraemt insbesondere den Lohnsklavenhaltern. Das haette wohl niemand zurueck gewollt.

    Der selektive Familiensuperkommunismus mit Sippenhaftung fuer Erwachsene und Gesunde hat mir Demokratie noch viel weniger zu tun.

    Der Code Napoleon schaffte hier Wahrheit, Klarheit und “Qui commande, paye!”:

    Die Frau hatte die Wahl ihre Kinder ehelich oder als Kegel oder Kucke zeugen zu lassen.

    Kegel fielen allein unter die elterliche Gewalt der Frauen, aber auch deren Finanzierung.

    Eheliche Kinder (samt nicht aufgeflogenen Kuckucken) blieben bei einer Scheidung beim Vater, ohne dass die Mutter zur Zahlung von Maenner- und Kindesalimenten verurteilt wurde. Aufgeflogene Kuckucke konnte der (Ex)ehemann behalten oder der Abscheiderin ausfolgen.

    Der Nachteil dieses Gesetzes war, dass sich machtgeile Richter und honorargeile Anwaelte, sowie macht- und geldgeile FemokratieorginasationsponzInnen noch nicht Kind und Mann ruinieren und asozialieren konnten….

    Und wenn einmal der Neofeudalismus das Gros der Lohnsklaven um den Ernaehrerlohn beklaut hat, werden sich die zu Sklavinnen der Lohnsklavenhalter mutierten Exehefrauen nach ihren ehelichen Sinekuren auf dem Puckel von Kind und Mann zuruecksehnen. Schon heute dient jede dritte Lohnsklavin ihrem Halter odern den von ihm bevollmaechtigten Buetteln auch sexuell. Oft freiwillig und in Bereicherungsabsicht, aber mit dem Versagen des Arbeitsmarktes wegen offenen Lohndoempergrenzen auch immer mehr mehr oder weniger subtil unter Drohung der Existenzkeulung genoetigt….

  39. Carl Dal Pund sagt:

    ….”NachteiL” dieses Gesetzes….

  40. Lisa sagt:

    @ carl dal pund

    Wenn alles zutrifft, was Sie hier über dieses Thema je geschrieben haben, dann wäre die Aussage wie Sie sie immer wieder so verbliegen, dass Sie ein ganz Armer sind folgenden Inhalt. Sie wurden Opfer eines AHV-Splittings und Ihre Ex ist auf Rosen gebettet. Dann hatten Sie ein gutes Einkommen und merken vom AHV-Splitting gar nichts wegen der Obergrenze, weil beide nun einfach eine Maximalrente bekommen. Ihre Einbusse ist 0.
    Wenn ein Pensionskassensplitting stattgefunden haben sollte wurde es auf die Ehejahre berechnet und da ihre Kinder damals offenbar noch zur Schule gegangen sind, können Sie nicht besonders lange verheiratet gewesen sein. Kommt hinzu, dass es vor 30 Jahren noch gar kein BVG-Obligatorium gegeben hat und längst nicht alle Leute überhaupt Pensionskassenbeiträge bezahlt haben. Dann wären also nicht mal 14 JAhre gesplittet worden!.
    Eng kanns dann geworden sein, wenn Sie sich haben frühpensionieren lassen weil die AHV-Rente mit 64 resp. 65 bei Männern ausbezahlt wird. Vorher bleibt die aus und Sie selbst müssen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeträge an die AHV bis zum Rentenalter selbst bezahlen. Das ist auch für ihre Ex-Frau so. Kommt hinzu, dass in dem Fall auch ihre PK-Rente u.U. empflindlich gekürzt worden wäre, keine Frage. Nur wäre das dann ihre persönliche und freie Entscheidung gewesen.

    Ich weiss ohnehhin schon seit einiger Zeit nicht mehr, was man Ihnen glauben kann und was freie Erfindung von Ihnen ist. Mal sind es Alimente, mal die teuren Kinder und dann das Splitting, das ihnen derart übel zugesetzt haben soll. Für mich – so bildet sich das hier ab – haben Sie ganz einfach ein ein wenig gestörtes Verhalten Zusammenhang mit Geld.

  41. Lisa sagt:

    @ carl dal pund

    Eine Variante habe ich aktuell noch vergessen. Falls Sie sich hätten frühpensionieren lassen entfiele jegliches Splitting, sie müssten einfach bis zur AHV-Pensionierung den Gürtel enger schnallen und hätten eine reduzierte Pensionskassenrente. Dann wäre für Ihre Ex-Frau eine pauschale Abfindung berechnet worden. Aber das ist eigentlich in Ihrem Fall nicht möglich, weil Sie – gemäss Ihren eigenen Angaben vor etwa 30 Jahren geschieden worden sind und damals schulpflichtige Kinder gehabt haben.

    Was stimmt wirklich, was Sie uns hier zu erzählen versuchen und was nicht? Ich vermute mal alles, was Sie zum Besten geben trifft nicht zu und ist frei erfunden.

    Mir ist bewusst, dass Scheidungen immer schmerzlich sind – menschlich und materiell – aber es gibt doch Leute die ihr Leben danach neu ausrichten können, was offenbar für Sie nicht geht. Entweder geht es nach 40 Jahren geschieden immmer noch nicht oder es geht nicht mit einer doch für die Beteiligten komfortableren Lösung als vor 40 Jahren trotzdem nicht. Die Variante wäre Sie hätten mit einer 40 Jahre jüngeren Frau Kinder gezeugt und diese Ehe wäre gescheitert als die Kinder noch schulpflichtig waren….na ja, dann wären Sie – aus meiner Sich – selber schuld.

  42. Carl Dal Pund sagt:

    “na ja, dann wären Sie – aus meiner Sich – selber schuld”

    @ Lisa (21.03.2013 um 10:53)

    Wiedereinfuehrung des Schuldprinzips? Natuerlich nur femokratisch gegen Maenner aber nicht wieder auch gegen Frauen….

  43. Lisa sagt:

    @ carl dal pund

    Nö, aber wenn Männer mit soviel jüngeren Frauen eines Tages nicht mehr klar kommen – das sind halt nicht so Mami’s, da jung mit Ansprüchen – dann war das ihre Entscheidung. Ich meine das eher menschlich gesehen. Dann hatte der Mann eben ein Beziehungsdefizit das er so glaubte ausgleichen zu können. Und das funktioniert nur ganz selten.

    Noch eine Variante gibts um sich um irgendwelche fairen Scheidungs und Kinderalimente-Zahlungen zu drücken. Von der habe ich kürzlich gelesen. Da hat jemand sich derart verschuldet, hat sich was Schönes angeschafft mit hoher Hypothek, dass seine Verpflichtungen – die noch Ehe-Parnter ja gemeinsam tragen – für ihn günstig niedergeschlagen hätten. Da find ich’s besonders perfid weil Kinder in Ausbildung da sind und der Papi nun lamentiert. Nicht schön. Eine erwachsene Frau wird sich zu wehren wissen gegen ein so kindisches Exemplar Mann und allenfalls mit weniger auf Distanz gehen weil Lebensqualität wichtiger ist als Geld. Aber Kinder, die dann wegen sowas Unterhalts-, Schul- und Ausbildungsprobleme bekommen die man anschliessend in verschiedenen Ratgeber-Blätter (Beobachter, div. Gratis-Blätter usw.) nachlesen kann, da sie selbst eine Lösung suchen um über die Runden zu kommen.

    Das ist für mich ganz besonders schäbig oder sogar niederträchtig.