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Was Sie in Bern nicht tun sollten

Die «Haupstädter»-Redaktion hat vom Leben gelernt und gibt dieses Wissen grosszügig weiter. Fünf Dinge, die Sie in Bern besser lassen sollten.

Frühmorgendlicher Cuba-Bar-Besuch

Auch wenn die Stimmung grad so schön ist, auch wenn man den Abend nicht enden lassen will, auch wenn die Cuba-Bar unter der Woche einer der wenigen Orte ist, der bis in die frühen Morgenstunden offen hat: Tun Sie’s nicht. Sie werden zu viel trinken, zu lange weg bleiben und vermutlich eine ganze Menge Dinge tun, die Sie nicht tun sollten. Sie werden es bereuen. Spätestens am Tag danach.

Vorsicht vor dem Türsteher

Da wir schon beim Thema Nachtleben sind, ein weiterer Tipp: Legen Sie sich nicht mit dem Türsteher vom Les Amis an. Glauben Sie uns, der Mann meint es ernst.

Sich an einem Samstagabend am Loebegge verabreden

Treffpunkt Loebegge scheint eine naheliegende Wahl zu sein. Ein Irrtum, insbesondere an einem Samstagabend. Sie werden Leute sehen, die sie nicht sehen wollen. Sie werden Dinge hören, die Sie so schnell wie möglich zu verdrängen versuchen werden. Ihr Glaube an die Menschheit wird angesichts der pubertierenden Jugendlichen, die diskutieren, ob sie statt in die Propeller-Bar nicht doch ins Leo’s sollen, ins Bodenlose sinken. Wenn Sie Pech haben, singt sogar die Heilsarmee. Und die Person, mit der Sie eigentlich verabredet sind, werden Sie mangels Übersicht ohnehin nicht finden.

Nach einem SCB-Spiel im 9er Tram fahren

Aktuell sind die SCB-Spiele ja kein Thema, sie können aber sicher sein, dass sie mit der Regelmässigkeit von SVP-Initiativen zum Asylregime wiederkehren werden. An den entsprechenden Tagen raten wir Ihnen aus tiefstem Herzen, die Nutzung des 9er-Trams in oder von Richtung Wankdorf zu unterlassen – es sei denn, Sie mögen es, nach einem langen Arbeitstag im biergeschwängerten, vollgestopften Tram zu stehen und den zarten Gesängen junger Herren und Damen in zu weiten Trikots zu lauschen.

Fanmärsche fotografieren

Ein zweiter, nicht zu unterschätzender Tipp im Umgang mit Fangruppen diverser Sportarten: Sollten Sie arme Seele sich versehentlich an einem Cupfinal-Tag in Bern wiederfinden, an dem irgendwelche fremden Fan-Fötzel (etwa aus Basel oder Zürich) unterwegs sind, machen Sie um Himmels Willen keine Fotos. Zücken Sie noch nicht einmal Ihr Smartphone. Es sind schon Leute wegen kleinerer Vergehen verhauen worden.

Gianna Blum

Gianna Blum hat 2006 das Land- gegen das Stadtleben eingetauscht und sucht immer noch nach dem Unterschied. Für Hinweise ist sie dankbar.


Publiziert am 23. April 2014

11 Kommentare

  1. Dr. MadR says:

    Nicht zu vergessen gilt es die bald kommende BEA.

    Auch während dieser Zeit ist das 9i leider mit Vorsicht zu geniessen.
    Die Melange aus Stumpen, Bier und den diversen Gerüchen der verschiedenen Hallen fordert einem alles ab.

    • marie says:

      neiiiiiiin, die bea! kommt gleich auf platz zwei nach dem scb…
      und ich wohne doch im breitsch.
      bitte, bitte, nehmt den zug ins wankdorf, nicht das nüni-tram. merci.

    • Peter Stähli says:

      Ah der Torsten. Ein friedlicher Mensch, aber ja mit ihm anlegen sollte man sich nicht. Aber das sollte man sowieso lassen.

  2. Adriano Granello says:

    Der “Hauptstädter” ist zwischendurch ganz amüsant zu lesen. Aber dieser Artikel hier ist leerer als das halbvolle Glas und schmeckt dazu nach Bundesordner-Karton und angefaultem Bärendreck. Lieber nichts schreiben als so ein Zeug ohne jeden Witz 🙁

  3. Beni d'Or says:

    Der Türsteher im les Amis ist ein Vollpfosten. Da sollte sich bitte schön endlich mal jemand mit ihm anlegen – und es ernst meinen.

    • Luigi says:

      der typ ist noch viel mehr (schreib ich nicht, sonst wird der kommentar gelöscht) und gefährdet ist er sowieso.

  4. hm says:

    … und lassen Sie die Berner mit ihrer Mani-Manie ruhig mal allein beim Zytglogge stehen.

  5. Peschel says:

    Das mit dem Türsteher stimmt. Furchtbar ernst und humorlos nimmt der sich. Nicht nett. Gar nicht nett.

    • Vico Dienstbier says:

      Der Les-Amis-Türsteher macht seinen Job genau so, wie ein Türsteher ihn machen muss.

  6. Nina says:

    Ach, Punkt 1 darf man nicht so eng sehen – genau das bleibt einem am Schönsten in Erinnerung, wenn man mal alt und seriös wird… Man bereut es vielleicht am nächsten Tag, aber ein paar Jahre später lacht man darüber, wie naiv man war, und freut sich, dass man doch auch ein paar Mal so richtig über die Stränge gehauen hat.

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  1. Dr. MadR says:

    Nicht zu vergessen gilt es die bald kommende BEA.

    Auch während dieser Zeit ist das 9i leider mit Vorsicht zu geniessen.
    Die Melange aus Stumpen, Bier und den diversen Gerüchen der verschiedenen Hallen fordert einem alles ab.

    • marie says:

      neiiiiiiin, die bea! kommt gleich auf platz zwei nach dem scb…
      und ich wohne doch im breitsch.
      bitte, bitte, nehmt den zug ins wankdorf, nicht das nüni-tram. merci.

    • Peter Stähli says:

      Ah der Torsten. Ein friedlicher Mensch, aber ja mit ihm anlegen sollte man sich nicht. Aber das sollte man sowieso lassen.

  2. Adriano Granello says:

    Der “Hauptstädter” ist zwischendurch ganz amüsant zu lesen. Aber dieser Artikel hier ist leerer als das halbvolle Glas und schmeckt dazu nach Bundesordner-Karton und angefaultem Bärendreck. Lieber nichts schreiben als so ein Zeug ohne jeden Witz 🙁

  3. Beni d'Or says:

    Der Türsteher im les Amis ist ein Vollpfosten. Da sollte sich bitte schön endlich mal jemand mit ihm anlegen – und es ernst meinen.

    • Luigi says:

      der typ ist noch viel mehr (schreib ich nicht, sonst wird der kommentar gelöscht) und gefährdet ist er sowieso.

  4. hm says:

    … und lassen Sie die Berner mit ihrer Mani-Manie ruhig mal allein beim Zytglogge stehen.

  5. Peschel says:

    Das mit dem Türsteher stimmt. Furchtbar ernst und humorlos nimmt der sich. Nicht nett. Gar nicht nett.

    • Vico Dienstbier says:

      Der Les-Amis-Türsteher macht seinen Job genau so, wie ein Türsteher ihn machen muss.

  6. Nina says:

    Ach, Punkt 1 darf man nicht so eng sehen – genau das bleibt einem am Schönsten in Erinnerung, wenn man mal alt und seriös wird… Man bereut es vielleicht am nächsten Tag, aber ein paar Jahre später lacht man darüber, wie naiv man war, und freut sich, dass man doch auch ein paar Mal so richtig über die Stränge gehauen hat.

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