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Glorreiche Alma Mater?

Am Montag beginnt das neue Semester. Die Höhen und Tiefen der Studienzeit erfüllt viele Alumni auch Jahre später noch mit Nostalgie.

Am Montag beginnt das neue Semester. Dann wird es wieder voll im Länggassquartier. Auch wenn sich die Jahre seit dem Uni-Abschluss langsam mehren und sich der Altersunterschied zu den Uni-Newbies merklich vergrössert, ist sie auch rückblickend noch grossartig, die Studenten-Zeit. Doch wie in so vielen Bereichen gibt es auch in dieser einzigartigen Lebensphase Tops und Flops. Wir haben für Sie jeweils vier Beispiele der Höhen und Tiefen des Universitätsalltags zusammengetragen.

4 Tops

Freiheit: Die Schule hinter sich gelassen, bietet die Alma Mater die einzigartige Möglichkeit, sich endlich auf die Themen zu fokussieren, die einen wirklich interessieren.

Party im Institut: Aus ambitionierten Lernabenden im Institutsaufenthaltsraum können sich schnell grossartige Kleinpartys entwickeln. Am nächsten Morgen Vorlesung um 8.00 Uhr?! Egal.

Erasmus: Garant für einzigartige Momente – die Ankunft mit dem grossen Koffer am Bahnhof einer fremden Stadt. Die Kommunikationsprobleme bei Verhandlungen über die Mietkaution. Die Sonderprüfungen für Erasmus-Studenten. Einfach irgendwie genial.

Neue Leute, neues Glück: Während des Studiums trifft man unglaublich viele neue und interessante Leute. Yeah!

 

4 Flops

Prüfungsphase Einführungsstudium: 9 Prüfungen in einer Woche?! Das führt zu Nahtoderlebnissen!

Hohe Erwartungen, grosse Enttäuschungen: Was für ein romantisches Bild man doch immer hat von der Intelligenz der Studierenden, von den anregenden Diskussionen von der Inspiration die einen ereilt, sobald man die ehrwürdigen Hallen der Universität betritt. Nur um dann zu merken: Niemand ist nur wegen des Universitätsbesuchs automatisch aussergewöhnlich gescheit.

Semester-Welcome-Partys: Einmal und dann nie mehr!

Der Streber: Er sitzt in der ersten Reihe. Die rhetorischen Fragen, die die Professorin nur deshalb stellt, um sie anschliessend selbst beantworten zu können, lassen seine Hand in die Höhe schnellen. Oh, schweig, Smart-ass!

Julia Richter


Publiziert am 15. September 2016

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