Attraktive Rendite mit Seniorenresidenzen

Praktisch ohne Risiko: Investitionen in Schweizer Seniorenresidenzen zahlen sich aus. Foto: PD

Ich bin aus einer Erbschaft zu 200’000 Franken gekommen, die auf einem Sparkonto liegen. Nun hat mir der Bankberater empfohlen, 20’000 Franken gewinnbringend in den Real Estate Fund Living Plus der Credit Suisse zu investieren. Tönt relativ gut. Ist es das aber auch? H. S.

Der Ihnen von Ihrem Kundenberater zum Kauf empfohlene CS Real Estate Fund Living Plus (Valor 3106932) fokussiert sich auf einen aktuellen Gesellschaftstrend: die demografische Entwicklung.

Diese zeigt, dass die Schweizerinnen und Schweizer immer älter werden. Zusätzlich zur gestiegenen Lebenserwartung hat auch das Vermögen vieler Rentner zugenommen. Viele sind auch in höherem Alter gesundheitlich noch in deutlich besserer Verfassung als ihre Vorfahren. Solange es geht, möchten sie selbstständig wohnen – aber dennoch mit zunehmendem Alter auf Zusatzdienstleistungen zugreifen können.

Diese Möglichkeit bietet eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Seniorenresidenzen. Genau in solche Seniorenimmobilien, moderne Wohnformen mit integrierten Serviceleistungen, sowie in zukunftsorientierte Wohnkonzepte an attraktiven Standorten in der ganzen Schweiz investiert der CS Real Estate Fund Living Plus.

Mit diesem Vehikel kann man sich auch als Privatanleger an einem breit diversifizierten Portfolio von Wohnimmobilien mit modernen Nutzungs- und Servicekonzepten beteiligen. Rund 36 Prozent der gehaltenen Seniorenimmobilien befinden sich in der Region Nordwestschweiz, fast 17 Prozent in der Region Zürich, rund 13 Prozent in der Region Bern, 12 Prozent in der Region Genfersee, 6,5 Prozent in der Zentralschweiz und der Rest in der übrigen Schweiz.

Zwar sind die Preise am Schweizer Immobilienmarkt in den letzten Jahren stark gestiegen und haben in einigen Regionen hohe oder sogar Überbewertungen erreicht. Da der Fonds sich aber auf ein spezielles Immobiliensegment fokussiert, welches auch in den nächsten Jahren aufgrund der geburtenstarken Jahrgänge, die in Pension kommen, eine wachsende Nachfrage erleben dürfte, hält sich meines Erachtens das Marktrisiko in diesem Fall in Grenzen.

Der Fonds zeichnet sich durch eine attraktive Gesamtkostenkennziffer TER von 0,67 Prozent und eine ansprechende Ausschüttung von über 3 Prozent pro Jahr aus. Als Abrundung eines diversifizierten Depots macht für mich ein solcher Fonds Sinn. Da der Fonds an der Schweizer Börse kotiert ist, können Sie die Fondsanteile bei Bedarf auch wieder einfach verkaufen.  

Währungsrisiken gehen Sie keine ein: Die Fondswährung ist der Schweizer Franken, und die gehaltenen Objekte befinden sich in der Schweiz.

Positiv ist auch: Der Fonds hält die Immobilien im Direktbesitz, weshalb Fondsanteilschein-Inhaber auf dem in Immobilien investierten Anteil des Fondsvermögens in der Schweiz keiner Vermögens- und Ertragssteuer unterliegen.

7 Kommentare zu «Attraktive Rendite mit Seniorenresidenzen»

  • herbert rieder sagt:

    eine ganz tolle empfehlung, sie möchtegernberater

    haben sie schon mal die misere in den deutschen privaten altersresidenzen gesehen. vielleicht sollten sie mal ein bisschen deutsches fernsehen schauen, dann würden sie sicher nicht so einen schtuss empfehlen, wo auf kosten der alten und deren betreuer nur noch Rendite zählt.

    schauen sie mal „der pflegeaufstand“ an und denken sie mal zuerst ein bisschen nach, bevor sie auch noch solche machenschaften mit anlagen stützen wollen

    gute nacht

  • Hans Schmid sagt:

    Schweizer Träumereien…..und es könnte auch nicht anders sein! Der Bundesrat hat soeben seine Botschaft zur Erfüllung der Motion Bischofberger zur automatischen Anpassung der Franchisen an die Kostenentwicklung in der Grundversicherung vorgestellt. Die bundesrätliche Botschaft ist für die Versicherten eine Hiobsbotschaft: Sie sollen in Zukunft für die medizinische Grundversorgung noch mehr aus der eigenen Tasche bezahlen müssen. Und dies obwohl die Kostenbeteiligung in der Schweiz mit 27% im OECD-Vergleich heute bereits rekordverdächtig hoch ist. Und bei der EL? Der zulässige Vermögensfreibetrag wurde vom Nationalrat mit 25 000 Franken (Einzelpersonen) viel zu tief angesetzt. Damit könnten insbesondere viele HeimbewohnerInnen die real anfallenden persönlichen Auslagen in

  • Hans Schmid sagt:

    etlichen Kantonen kaum mehr stemmen. Soviel zu den „Renditen“ auf Kosten der Beitragszahler und Steuerzahler…..der Buchmacher=Finanzindustrie ins der einzige Gewinner!

  • Mario Simon sagt:

    In sowas investierte ich nicht! Ich investierte und spekulierte nicht mit den Geld der alten Mitmenschen. Die sogenannten Alters Residenzen sind Profit Gesellschaften die die Alten aussaugen. Da gebe ich Herrn Rieder Recht.

  • Kevin Siegenthaler sagt:

    Solche Fonds finde ich einfach nur erbärmlich und das Werbetrommel-Rühren für sie degoûtant. Vor allem im Direktvergleich: Gestern berichtete der Tagi über die Zeitvorsorge-Genossenschaften. Ein grossartiger Ansatz. Lasst uns älteren Menschen Zeit schenken, statt aus ihrer Bedürftigkeit Rendite schlagen zu wollen!

  • Wenger Werner sagt:

    Die freundlichste Gesellschaft im Bereich Alterswohnung ist im Prinzip auf Abzocke aus. Die vom Gesetz sehr teuer gemachte Altersbetreuung hilft dabei noch. Grund: gute bis sehr gute Rendite auf allen Anlagen in diesem Bereich und hohe bis sehr hohe Verwaltungskosten eines solchen Betriebes, weil vom Gesetz enorme Forderungen an beweisfähigen Unterlagen über jeden Bewohner und über die Tätigkeiten der Angestellten gefordert werden. Papierkram halt…,…

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