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Wo die Schweiz am stärksten wächst und altert

Von Iwan Städler, 12. Mai 2016 36 Kommentare »
Am extremsten legt der Kanton Freiburg zu. Dort steigt die Zahl der Einwohner bis 2045 um mehr als 40 Prozent. Besonders drastisch wächst vielerorts der Anteil der Rentner.

Treffen die Prognosen des Bundesamts für Statistik zu, wächst die Zahl der Einwohner in der Schweiz bis 2045 um 22 Prozent – aber bei weitem nicht überall gleich stark. Während in Uri die Bevölkerung gar leicht rückläufig ist, nimmt sie in Zürich, im Aargau, Thurgau, in Freiburg, im Wallis und in der Waadt um mehr als 25 Prozent zu.

 

Entsprechende Zahlen hat das Bundesamt für Statistik heute veröffentlicht. Sie beziehen sich auf das sogenannte Referenzszenario. Darüber hinaus haben die Statistiker auch ein «hohes» und ein «tiefes» Szenario berechnet – mit jeweils anderen Annahmen, etwa bezüglich der Zuwanderung.

Beim hohen Szenario wächst die Gesamtschweizer Bevölkerung bis 2045 gar um 32 Prozent – von heute 8,3 auf 11 Millionen Einwohner. Beim tiefen Szenario beträgt der Anstieg nur 12 Prozent auf 9,4 Millionen. Für am wahrscheinlichsten halten die Statistiker aber ihr Referenzszenario, bei dem die Einwohnerzahl auf 10,2 Millionen wächst. Grund für die Zunahme ist vor allem die Zuwanderung. Der Geburtenüberschuss fällt dagegen nur sehr gering aus.

Uri ist laut Referenzszenario der einzige Kanton, in dem die Einwohnerzahl sinkt. In allen anderen wächst die Bevölkerung – besonders stark in den Einzugsgebieten der Metropole Zürich und der Genferseeregion. Verantwortlich für diese starke Zunahme sind die Wanderungen von Kanton zu Kanton. Die Leute ziehen dorthin, wo die Arbeitsplätze sind.

Nun ist es aber in den grossen Städten bereits heute sehr eng – und das Wohnen entsprechend teuer. So weichen viele auf benachbarte Kantone wie Freiburg, Aargau und Thurgau aus. Ländliche Kantone wie Uri und Appenzell Innerrhoden hingegen verlieren ihre Jungen zum Teil an die Metropolitanregionen, wo die Arbeitsplätze attraktiver sind. So wächst der Kanton Zürich mit 25,3 Prozent überdurchschnittlich, während Bern mit 15,7 Prozent deutlich unter dem Schnitt liegt.

Im Schnitt 79 Prozent mehr Rentner

Interessant ist auch, wie unterschiedlich sich die einzelnen Altersklassen entwickeln. Während die Zahl der unter 20-Jährigen gesamtschweizerisch um 13 Prozent steigt, legen die 20- bis 64-Jährigen nur um 8 Prozent zu. Viel stärker fällt dagegen der Zuwachs bei den Personen ab 65 Jahren aus. Sie verzeichnen ein Plus von sage und schreibe 79 Prozent. Denn die Babyboom-Jahrgänge kommen schon bald ins Rentenalter. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung, was den Anteil der Rentner ebenfalls steigen lässt.

Am stärksten wächst die Zahl der Personen über 65 im Kanton Schwyz – um mehr als 115 Prozent. Aber auch in Freiburg, im Thurgau, in Obwalden und im Aargau dürfte sich ihre Zahl mehr als verdoppeln. Relativ moderat fällt die Alterung dagegen im Raum Basel aus.

Dies führt zu sehr unterschiedlichen Altersquotienten. So nennt man das Verhältnis zwischen der Zahl der über 65-Jährigen zu jener der 20- bis 64-Jährigen. In Uri erreicht dieser Altersquotient bis 2045 beträchtliche 70 Prozent. Auch in Obwalden, im Tessin, in Nidwalden und in Graubünden werden vergleichsweise viele Rentner leben. Demgegenüber bleiben Zürich und Genf relativ jung.

36 Kommentare zu “Wo die Schweiz am stärksten wächst und altert”

  1. Mario Solomon sagt:

    Hier reduziert man die Bevölkerungs Explosion auf die Rentner. Noch billiger gehts kaum noch will man doch, ach so gerne, Von der mega Migration ablenken und diese verniedlichen. Alles was dir die MEI spricht wird hier knuddelig geschrieben.

  2. Weibel sagt:

    die mitarbeiter des bfs gehören in den geografie unterricht oder weshalb gibts den kanton bl nicht mehr?

  3. Emil Petersen sagt:

    Die Flüchtlingskrise fordert Europa. Bald fliehen weitere 200 Millionen Menschen vor der Natur. Dann noch sämtliche Kriegswirren…. nochmals 60 Millionen….. und da Europa tektonisch höher liegt als die meisten andern Kontinente…. erscheint den MigrantInnen Europa wie ein Paradies…..

  4. Peter Vogler sagt:

    Ich verstehe nicht so ganz weshalb die Bevölkerung wegen der über 65 Jährigen wachsen soll.Die meisten davon waren ja schon vor dem 65 Altersjahr in der Schweiz.Aber dass die Schweiz wegen der Zunahme der Älteren wachsen soll,habe ich genau so am Donnerstag morgen in den Nachrichten gehört.Will man uns jetzt noch suggerieren am Bevölkerungswachstum seien die Alten schuld und keinesfalls Migration und allenfalls der Geburtenüberschuss.

    • Ralf Schrader sagt:

      Es gilt die Formel: Mittlere Bevölkerung = Zugangsrate (Geburten + Zuwanderung) * mittlere Lebensdauer.

      Die gesamte Weltbevölkerung wächst fast nur noch wegen des Lebensverlängerungsprozesses, die kumulative Fertilität ist bei 2.5 angekommen. Säuglings- und Kindersterblichkeit mit eingerechnet, geht von der Geburtlichkeit kein Wachstumseffekt mehr aus.

  5. Sacha Maier sagt:

    Mehr junge Zuwanderer importieren – und das Problem ist gelöst.

  6. Arhur Lang sagt:

    Leider werde ich es nicht mehr erleben. Aber so wie der Bundesrat, die meisten Parteien, NGOs und kirchlichen Institutionen im Moment mit der Zuwanderung umgehen, ist anzunehmen, dass es in 30 Jahren keine politischen Flüchtlinge, keine chemischen, physikalischen, geologischen oder biologischen Supergaus mehr geben wird, die Menschenmassen in die Flucht treiben. Ich beneide die junge Generation, die eine so friedliche Koexistenz aller Rassen, Religionen und Wirtschaftssysteme erleben darf. Arthur Lang, Reussbühl

    • Urs Brunner sagt:

      Tja Arthur, ich werde das erleben und ich sehe die Zukunft nicht ganz so rosig wie du. Es ist leider so, dass die Zeichen nicht nur zum Guten stehen, aber da wir beide nicht in die Zukunft blicken können, sind das ja nur Spekulationen. Zu beneiden haben ältere Personen aber die jungen nicht, ihr habt ja auch in einer komplett friedlichen Zeit des Überflusses, des Wachstums und des technologischen Fortschrittes gelebt?!

  7. Marcel E. sagt:

    Nasa-Forscher haben vor einiger Zeit berechnet, dass der Asteroid Apophisim Jahr 2029 für kosmische Verhältnisse äußerst knappen an der Erde vorbeifliegt. Wenn diese Berechnung nicht stimmt und die Erde getroffen wir, dann ist das diese Statistik für das Jahr 2045 bedeutungslos und wenn ich auf der Jagdt einmal links und das nächste mal rechts am Hasen vorbeigeschossen habe, so hätte ich ihn wenigstens statistisch getroffen.

  8. Ben sagt:

    Na ist doch Tip Top.
    .
    Dann wissen künftige Investoren von privaten Pflegeheimen und Seniorenresidenzen wo die grössten und somit ertragreichsten Wartelisten garantiert sind. So wie etwa der Bund feststellte das mehr als 300000 Menschen hier akut Burnout gefährdet sind und dies somit ideale Prozesse für kommende privatisierungen der staatlichen Psychiatrie sind… gerade im Kt. ZH. wurde ein Direktor mit privatisierungserfahrung für Ende 2016 in die Kantonale Psychiatrie geholt. Das gleiche übrigens beim Spital Winterthur und Bülach wo schon Jahre zuvor derartige Raubzüge auf gemeinschaftliches Eigentum geplant werden und entsprechendes Führungsaufgaben nötig sind.

    • Leser sagt:

      Soll auch Gemeinde-/Stadtschreiber(innen) mit Privatisierungserfahrung geben… Was heisst das für unsere “Gemeinden”??

  9. Frank Zuffnik sagt:

    Au ja, eine Vorraussage bis 2045, wenns denn so weitergeht wie bisher. Weil es ging ja schon die letzten 30 Jahre immer weiter wie bisher. Und eine weitere industrielle Veraenderung, z.B. in Form einer Digitalisierung, die 50% aller Arbeitsplaetze wegfallen lassen wird, wer koennt denn sowas aber auch erwarten. Darueber muesst man ja jetzt noch nicht debattieren, da waren wir mal lieber bis wir davon ueberfahren werden und schwafeln bis dahin noch ein bisschen ueber die Wichtigkeit von Marie Niano, waehrend den Arbeitern und Bauern ihr unabaenderliches Gesellschaftsmodell grad anfaengt und die Ohren zu fliegen. Und waehlen tun wir darum den der verspricht, es werde so weitergehen wie bisher.

  10. Hauser Jack sagt:

    Also ich zügle in den Kanton Uri. Es macht mir schlicht Angst sollten diese Zahlen zutreffen. Es kann doch nicht sein, dass innerhalb weniger Jahre die Schweiz auf 11 Millionen Einwohner anwachsen soll. Dies ist für mich schlicht ein Horrorszenario. Die masslose Zuwanderung ist nicht gottgegeben. Es muss dringend Gegensteuer gegeben werden.

    • Erna Zurfluh sagt:

      Sie haben sicherlich kein Problem, in Uri eine Wohnung zu finden. So wie dort zur Zeit gebaut wird, können Sie gleich mehrere Wohnungen mieten oder kaufen. Fakt ist, dass dort alles verbaut wird. Und in Uri gibt es mehr Wegzüge als Zuzüge? Na ja, vielleicht hilft diese Statistik ja.

  11. B. Kerzenmacher sagt:

    Die Bevölkerungszahl wächst und wächst… und die Umwelt schreit und schreit vor lauter Schmerzen darunter…

  12. Roger sagt:

    (Teil2) Die Zuwanderung macht in in den nächsten 10 Jahren mindestens 96.6% des Wachstums von 757’376 Personen aus. Mich würde hier vor allem interessieren, warum davon ausgegangen wird, dass die Zuwanderung in den nächsten 10 Jahren exponentiell abnehmen wird?

  13. Roger sagt:

    Im Szenario den BFS für das Jahr 2024 ist die Zuwanderung nicht der Haupttreiber des Wachstums, sondern der einzige Treiber. In den Jahren 2011 bis 2013 wurden durchschnittlich 34’500 Personen pro Jahr eingebürgert. Im Szenario des BFS beträgt die Zunahme der Schweizer bis ins Jahr 2024 pro Jahr 37’500, was etwa den Einbürgerungen entspricht. Die Zunahme der Ausländischen Wohnbevölkerung wird für Ende 2015 noch mit 71’705 angegeben aber dann sinkt der Anteil jährlich, und zwar exponentiell! Das heisst das Bundesamt geht davon aus, dass die Zuwanderung sich etwa alle 7-8 Jahre halbiert. 2023 soll es die Ausländische Wohnbevölkerung noch um 30’977 Personen zunehmen. Die Zuwanderung macht in…

  14. Schadegger sagt:

    Genau solche Beiträge mag ich nicht: sie gehen von einer Annahme aus, die sich linear weiter entwickelt! Dabei werden alle möglichen Einflussfaktoren ausgeklammert, die die antizipierte Entwicklung in diese oder jene Richtung beeinflussen können. Das haben wir schon zur Genüge erlebt – aber: so lassen sich halt weniger Schlagzeilen machen!
    Nehmen wir die Entwicklungen deshalb etwas gelassener!

  15. Sandro Studer sagt:

    Wir schlittern in ein Systematisches Fiasko, die politischen Strukturen sind leider nicht so, dass es verhindert werden könnte. Ein Land welches alles auf Wachstum abstellt, AHV, Bau Lobby, etc. etc. das gibt ein böses erwachen.
    Konsequenz, der Mittelstand wird ausgelöscht und zutodebesteuert.

  16. Philipp Meyer sagt:

    Der ganze Kanton ZH sollte bis dann 1.8 Mio. Einwohnern haben. Dabei ist das knapp die Zahl der Kernstadt einer mittelgrossen Metropole wie Wien, welche eine unglaubliche hohe Lebensqualität aufweist und mir vorkommt als wäre es ein Friedhof (im Vergleich zu richtigen Weltmetropolen wie London, Paris usw.). Und für diejenigen welche wieder versuchen werden vorzutäuschen wir wohnten bereits zu dicht: von ZH aus ist man in 10 Min. im Grünen und in 1 Std im fast menschenleeren Jura oder Schwarzwald. Also genau so wie in Sydney oder Toronto. Die Dichtegestressten werden wohl wieder den Fehler machen, die nationalen Grenzen als Basis zu nehmen. Dabei existieren diese gar nicht, nur auf der Karte.

    • Keller sagt:

      Danke Herr Meyer Sie sprechen mir aus dem Herzen – genau so sehe ich das auch.

    • Dani Kobler sagt:

      Sie wissen aber schon das stetiges Wachstum auf einer begrenzten Ressource nie funktioniert. Hat nie wird nie. Und wenn die Zürcher (und die Basler und die Oltener) am Wochenende in den menschenleereren Jura gehen ist der nicht mehr menschenleer.

      • Philipp Meyer sagt:

        Kobler: wer hat denn von stetigem Wachstum gesprochen? Haben Sie den Artikel gelesen? Und nochmals: die begrenzte Ressource ist hier das Universum und nicht die Schweiz, weil die Grenzen (ich erkläre es Ihnen halt noch einmal) dafür Null Relevanz haben. Die Grenze CH/D gibt es nur als Strich auf der Karte. Real können Sie diese passieren und die ganze Welt öffnet sich Ihnen. Es geht um Umverteilungen auf dem Planeten Erde und diese sind völlig normal. Und wenn Sie den beinahe menschenleeren Jura und den Schwarzwald als voll betrachten, dann erübrigt sich wohl jede weitere ernsthafte Diskussion.

    • Leser sagt:

      Und ihr Argument ist jetzt was?
      Tokio hat sogar im Grossraum über 30 Millionen Einwohner. Sollen also noch ruhig 20 Mio kommen, hat ja Platz?

      • Philipp Meyer sagt:

        Leser: lenken Sie bitte nicht mit sinnlosen Argumenten ab und lesen Sie nochmals das was ich geschrieben habe. Es nützt nichts, wenn Sie fantasieren. Niemand hat hier von Tokyo gesprochen, höchstens von Wien.

  17. Gerhard Schweizer sagt:

    Wenn die Zahl der nicht wahlberechtigten Ausländer steigt und gleichzeitig die Zahl potentieller verbitterter SVP-Wähler (Rentner), dann steht uns in der CH wahrlich nichts Gutes bevor!

    • Max Herre sagt:

      Erfahrungsgemäss sind die Mehrheit der SVP Wähler nicht konservativ-bünzlige Rentner sondern dauerfrustrierte Männer im Alter von 25–65. Meist sind es Leute, die sich aufregen dass ihr Benzin teurer wird während Sie an Auffart am Gotthard stehen. Oder solche die es nicht auf sich sitzen lassen können, dass ein armer Asylant irgendein Kurs bezahlt bekommt, sie selber aber ihr Migros-Clubschule Englischkurs selber berappen müssen. Oder im Zug müssen sie ihr Viererabteil teilen. Oder sie finden kein neuer Job, sind aber nicht bereit auf 80% Pensum mit 100% Lohn zu verzichten. Nein, da tun sie unseren Rentnern Unrecht, die meisten sind moderat, vernünftig und kompromissbereit.

    • Anderegg Brigitte sagt:

      Es ist höchst bedenklich, die “Rentner” als “potentiell verbitterte SVP – Wähler” abzustempeln ! Ich bin Rentnerin, eine schöne lebensbejahende Frau und sozial, weitherzig, alternativ, aktiv lebend und denkend. Ein grosser Teil der Bevölkerung, Schweizer und Ausländer, denkt genauso.
      Dieser Kommentar geht an Gerhard Schweizer.

    • Dominik Moser sagt:

      Herr Schweizer hat doch recht. Gehen Sie mal an einen SVP-Anlass, an eine AUNS-Versammlung oder eine Veranstaltung mit Blocher. Da sind geschätzte 90% im rentenalter. Und die Abstimmungen zeigen ja immer wieder, dass die älteren Leute im Sinne von Blocher abstimmen

  18. Peter Ralons sagt:

    Also werden Bern, der Bundesrat, die Kantonsregierungen nicht gegen die Zuwanderung unternhemen! Mehr Leute heisst nicht automatisch mehr Wirtschaftswachstum! Denn bis dahin hat die digitale Industrie alle Arbeitsbereiche erfasst und schafft nicht etwa mehr Stellen, sondern mehr Erwerbslose. Gleichzeitig werden Mieten und Kosten für Häuser und Wohungen steigen, bei gleichzeitig sinkender Renten! Das gilt für ganz Europa, bzw. die westliche Welt! Die Probleme werden nicht mehr beherrschbar sein, wenn wir nicht sofort auf die Wachstumsbremse treten! Sonst herrscht über Mangel an Ressourcen. Das führt auch in der reichen CH zu Unruhen und das weil wir jetzt eine ignorante Regierung haben!

    • Ralf Siedler sagt:

      Herr Ralons: zu glauben die Zuwanderung liesse sich auf Knopfdruck stopppen ist mehr als naiv. Genauso naiv ist es nämlich ein Gewitter an den Landesgrenzen stoppen zu wollen. Das geht nicht. Solange die Wirtschaft stark ist, wird es Umsiedlungen von Menschen geben. Das war bis jetzt immer so und wird immer so sein. Die Egoisten unter uns welche nur ihr kleines verwöhnte Leben schützen wollen, werden halt die Verlierer sein. Und die noch Naiveren wählen SVP im Irrglauben, diese wolle etwas dagegen tun. Man hat es ja gesehen…ein bisschen herumreisen hilft übrigens auch zu merken, wie wir in einem ruhigen Naturparadies wohnen (man befrage dazu auch nur schon Touristen). Mir gefällts hier!

    • Frank Zuffnik sagt:

      Ja wer waehlt denn trotz Mangel an Ressourcen in der reichen CH ignorant die Regierung, die dem keine Rechnung traegt! Wer ist es denn, der in der immer vermoegender werdenden Schweiz die Mehrheit des Mittelstandes immer kleiner werden laesst? Die Minderheit? Und wer war das denn, der an der Urne ein kapitalgedecktes Pensionssystem eingefuehrt hat, welches schon damals voraussehbar eine ganze Generation obligatorisch Einzahlender ins Leere laufen lassen wird? Doch nicht etwa der Souveraen, der bei uns das Sagen, aber damit nachher nie etwas zu tun hat? Ist wettern ueber die Regierung in einer Demokratie irgendwie Ausdruck ganz besonderer Voraussicht und von ausgepraegtem Sachverstand?

  19. Andreas Voigt sagt:

    Also weiterhin ungebremste Zuwanderung und damit mehr Kosten für Bauland, Wohnungen, Häuser, Mieten, Infrastruktur und dafür mehr Verdrängung von älteren Arbeitnehmern bei gleichzeitig sinkenden Renten?
    Das ist Irrsinn und zeigt das Bundesbern und die Kantonen nichts gegen die Zuwanderung unternehmen! Wohin soll das führen? Wir werden bis dahin nicht mehr Stellen in diesem Land schaffen sondern weniger und das gilt für ganze westliche Welt!

  20. Kevin B. sagt:

    Wird bei der Studie der Zunahme der über 65-Jährigen auch berücksichtigt, dass die meisten Eingewanderten im Rentenalter wieder auswandern? 2014 lebten von total 890’600 ausländischen AHV-Bezügern 729’400 (82%) im Ausland. Wenn nun die Bevölkerung vor allem durch Zuwanderung zunimmt, werden auch immer mehr AHV-Gelder ins Ausland fliessen (was ein Nachteil für die Wirtschaft ist, da das Geld im Ausland ausgegeben wird).