Beruf + Berufung ist umgezogen. Neu finden Sie die wöchentlich erscheinenden Interviews hier. Viel Lesevergnügen!

«Ich möchte tätig sein bis zum letzten Tag meines Lebens»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 6. April 2019
Martin A. findet seit längerem keinen neuen Arbeitgeber.

Martin A. findet seit längerem keinen neuen Arbeitgeber.

Martin A. hat an der ETH Zürich Geophysik studiert und dann in internationalen Unternehmen Karriere gemacht. Trotz reichhaltiger Führungserfahrung tut er sich seit mehreren Jahren schwer, in der Schweiz wieder eine Stelle zu finden. Ein gutes Netzwerk und Anpassungsbereitschaft seien hier wichtiger als der Wille, etwas zu bewegen, befürchtet er.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Ich wollte kein Zahnrädchen in der Arbeitswelt werden»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 30. März 2019
Olivier Schneller: «Dort, wo wir scheinbar nicht genügen, können wir unseren wichtigsten Beitrag leisten.» Foto: Tanja Thomsen

Olivier Schneller: «Dort, wo wir scheinbar nicht genügen, können wir unseren wichtigsten Beitrag leisten.» Foto: Tanja Thomsen

Volkswirtschaftsstudium, Doktorarbeit, Misserfolg als Unternehmer und Umzug nach Hamburg: Olivier Schnellers Einstieg ins Berufsleben verlief turbulent. Heute sieht der 38-Jährige das frühe Scheitern als Glücksfall, der ihn näher zu seiner wichtigsten Aufgabe geführt hat: durch freies Denken Grundlegendes zu verändern.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Wir verhandeln immer eine Zahl, nie unseren Wert»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 23. März 2019
«Hart in der Sache, freundlich zum Menschen», empfiehlt Anja Henningsmeyer. Foto: Csongor Dobrotka

«Hart in der Sache, freundlich zum Menschen», empfiehlt Anja Henningsmeyer. Foto: Csongor Dobrotka

Warum verdienen Frauen noch immer weniger als Männer in gleichen Berufen? «Frauen verhandeln oft zu weich oder gar nicht», sagt die Managerin und Buchautorin* Anja Henningsmeyer. Die 60-Jährige empfiehlt Frauen, bestimmter aufzutreten und weniger zu argumentieren – das bringe ihnen nicht nur mehr Lohn, sondern auch mehr Respekt ein.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«New Work» – Ode an die Freude oder Auswilderung aus dem Zoo?

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 16. März 2019
New Work auf der grossen Bühne der Elbphilharmonie. Foto: Xing SE

New Work auf der grossen Bühne der Elbphilharmonie. Foto: Xing SE

Wie verändert sich die Zusammenarbeit im Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft? Letzte Woche haben sich auf Einladung von Xing knapp 2000 Interessierte in der Hamburger Elbphilharmonie getroffen, um sich für die Arbeit der Zukunft zu wappnen. Erfolgsunternehmer Ricardo Semler, der die Zukunft schon vor 40 Jahren eingeläutet hat, warnte vor zu viel Euphorie.

Mathias Morgenthaler
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Die Sprachschule, die Zugehörigkeit vermittelt

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 9. März 2019
Larissa Hämisegger hat in drei Monaten fliessend Schwedisch sprechen gelernt.

Larissa Hämisegger hat in drei Monaten fliessend Schwedisch sprechen gelernt.

Als Larissa Hämisegger in Marokko und Chile ihre Sprachkenntnisse aus der Schule anwenden wollte, erlebte sie ihr blaues Wunder. Jahre später gründete die 31-Jährige eine eigene Sprachschule. Bei Unumondo werden Deutsch und Schweizerdeutsch so vermittelt, dass gemeinsame Interessen und die Freude im Zentrum stehen statt Fehler.

Interview: Mathias Morgenthaler
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Der Hotelier, der sogar das Cola-Getränk selber herstellt

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 2. März 2019
Gregor Vörös: «Jäten ist eine beinahe meditative Tätigkeit.»

Gregor Vörös: «Jäten ist eine beinahe meditative Tätigkeit.»

Gastgeber im eigenen Hotel statt Informatiker mit 16-Stunden-Tagen vor dem Bildschirm: Gregor Vörös stieg mit romantischen Vorstellungen in die Hotellerie ein. Nach einem schwierigen Start fühlt sich der 37-Jährige nun ganz in seinem Element. Er betreibt auf der Rigi einen grossen Kräutergarten und serviert den Gästen nur einheimische Produkte.

Interview: Mathias Morgenthaler
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Als der Dell-Manager sein Notebook zertrümmerte

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 23. Februar 2019
Juan Vörös: «Schenkt man Menschen Vertrauen, zahlen sie das in der Regel zurück.»

Juan Vörös: «Schenkt man Menschen Vertrauen, zahlen sie das in der Regel zurück.»

Juan Vörös war ein Senkrechtstarter: Mit zwölf der erste Job, mit 20 geheiratet, vor Studienabschluss eine fünfköpfige Familie und später Top-Manager bei Dell und Swisscom. Heute holt der knapp 60-Jährige das Studentenleben nach und unterstützt andere Hochleister dabei, die Entspannung in ihren Alltag zu integrieren.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Ich lernte früh, mir aus Nichts eine eigene Welt zu schaffen»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 16. Februar 2019
Cristina Riesen: «Es ist wichtig, dass wir unsere Kinder nicht zu sehr zu unseren Projekten machen.»

Cristina Riesen: «Es ist wichtig, dass wir unsere Kinder nicht zu sehr zu unseren Projekten machen.»

Nach einer schwierigen Kindheit im kommunistischen Rumänien folgte Cristina Riesen ihrer Neugier: Sie studierte Sprachen, arbeitete in der Schweiz als PR-Profi und schrieb als Europa-Chefin die Erfolgsgeschichte der Firma Evernote mit. Nun will sie mit einem interdisziplinären Ansatz die Bildung zukunftstauglich machen.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Meine Frau nannte mich an guten Tagen einen Träumer, an weniger guten einen Spinner»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 9. Februar 2019
Mario Hutter sorgt für schnurgerade Seitenlinien auf Fussballfeldern.

Mario Hutter sorgt für schnurgerade Seitenlinien auf Fussballfeldern.

Als GPS-Fachmann sorgte Mario Hutter dafür, dass Traktoren in Australien satellitengesteuert die Felder beackerten. Eine Reorganisation später hatte er keinen Job mehr, aber eine Idee: Die Technologie könnte auch genutzt werden, um Sportrasen zu markieren. Heute beliefert der Unternehmer den FC Basel und Bayern München mit Präzisionsgeräten.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Jeder Bürotag fühlt sich an wie eine Niederlage»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 2. Februar 2019
Der Erfolg hat Martin Laciga viele Türen geöffnet, geholfen war ihm damit aber wenig.

Martin Laciga: «Die Freude ist mit der Zeit auf der Strecke geblieben.»

Als Beachvolleyball-Profi war Martin Laciga die Weltnummer 1 und ein Star. Nach dem Rücktritt kam er sich vor wie ein 16-Jähriger, der seinen Platz sucht. «Am Anfang wollten viele etwas von mir, aber ich hatte kein Gefühl dafür, was zu mir passte», sagt der 44-Jährige. Nun will er sich mehr von der Freude als vom Erfolgsdruck leiten lassen.

Interview: Mathias Morgenthaler
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