Lowtech

Kevin Twomey fotografiert alte Rechenmaschinen, die zwar wenig können, aber trotzdem mit inneren Werten überzeugen.

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Calculating Machines from the 20th century

Mark Glusker, ein Maschineningenieur aus San Francisco, der für Novartis medizinische Geräte entwirft, hat ein spezielles Hobby: Er sammelt alte mechanische Rechner. Maschinen, die gross und schwer sind, relativ wenig können, aber damals, vor 50, 60 Jahren, sehr teuer waren. Glusker beauftragte den Fotografen Kevin Twomey, seine Sammlung von über 100 Maschinen abzulichten. Vorerst war aber nicht vorgesehen, das Innenleben der Vintage-Rechner zu dokumentieren, doch als Twomey zum ersten Mal sah, was für mechanische Kunstwerke sich unter der Hülle verbargen, war für ihn klar: Das sollte das Herz dieses Projektes werden. Er wollte die Schönheit dieser raffinierten und an Miniatur-Tinguelys erinnernden Rechenmaschinen in all ihren Details zeigen.

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5 Kommentare zu «Lowtech»

  • Mike Mueller sagt:

    Es gab auch den angesehenen Beruf des Schreibmaschinenmechanikers, die Krönung war Rechenmaschinenmechaniker. Die waren damals unterwegs wie heutzutage die EDV Supporter.

  • André A. Perret sagt:

    Ich habe während meiner Stifti im Reisebüro Thomas Cook in Luzern in den 60iger Jahren mit einiger dieser „multi-Knopf“ Rechnungsmaschinen täglich den Wert von Tausenden Franken in Fremdwährungen umgetauscht. Ah, das waren noch Zeiten ;-)

  • Robert sagt:

    Olivetti ist dabei, gell. Ey, ich hab noch eine, die kann dividieren. Glaubs. :-)

    • André A. Perret sagt:

      Auch mindestens die Maschine im fünft-letztem Bild kann dividieren ;-)

  • Peter sagt:

    Sehr schön, diese aufwändig gebauten Maschinen anzuschauen. Heutige Computer sind nur noch langweiliger Elektronikschrott. Damals mussten die Ingenieure sich noch genau überlegen wie alles „kompakt“ verpackt werden konnte. An meiner Lehrstelle hatten wir noch eine Precisa die ähnlich wie die Maschine auf Bild 5 aussah. Uebrigens sind Bild 1 und 4 identisch.

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