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Archiv für die Kategorie „Architektur“

Wohnen in der schottischen Wildnis

Marianne Kohler am Freitag den 19. September 2014

Nicht nur Burgen, Farm- und Fischerhäuser sind in der wunderschönen, wilden schottischen Landschaft anzutreffen, sondern auch spannende Architektur. Ein schönes Beispiel ist dieses schlichte Haus des Architekturbüros Dualchas auf der Insel Skye.

Architektur: Dualchas.

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Die Architekten erzählen, dass ihre Auftraggeber oft mit deren Hund die schottische Insel Skye besucht hätten und sich dabei in diesen Ort verliebt hätten. Sie hätten den Architekten Fotos von ihrem Hauptwohnsitz in Lancashire und eine CD mit Lieblingsmusik mitgebracht und dabei angestossen, etwas Aussergewöhnliches zu bauen.

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Entstanden ist ein Ferienhaus, eingekleidet in einen Holzmantel aus sibirischer Lärche. Es steht sozusagen am Ende der Welt und bietet Aussicht in drei Himmelsrichtungen.

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Alle Böden sind aus Schiefer, die Einrichtung ist schlicht und die Aussicht fantastisch und wild. 

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Die Naturfarben der schottischen Landschaften der Insel werden von den Textilien im Haus wiedergegeben.

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Das schottische Haus bietet eine Aussicht, eine einsame Geborgenheit und eine schöne Möglichkeit, mitten in der Natur zu wohnen.

Wunderwohnung in Paris

Marianne Kohler am Mittwoch den 17. September 2014

In dieser aussergewöhnlichen Wohnung in Paris, eingerichtet und entworfen vom Innenarchitekten Gregoire de Lafforest, steht die Küche in einem Glashaus, zieren Tintenflecken die Wände, gehen die Regale um die Ecke und in der Mitte wächst ein Baum. 

Innenarchitektur: Gregoire de Lafforest

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Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Wohnzimmer unter einer mediterranen Pinie. Diesen fantastischen Wohntraum hat der Designer und Innenarchitekt Grégoire de Lafforest verwirklicht. Zugegeben, ganz echt ist nicht alles. Die Pinie ist getrocknet, die Piniennadeln aus Plastik, aber der Effekt kann sich sehen lassen. 

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Dem talentierten Mann fehlt es nicht an Ideen: Die Küche dieses Lofts stellte er kurzerhand in ein Glashaus, was dem Wohnzimmer einen gewissen Dorfplatzcharakter verleiht. Ausserdem beweist Grégoire de Lafforest auch ein gutes Händchen für Design, Farbe und Stil. So kombiniert er im Wohnzimmer ein gelbes Ikeasofa zu einem von den Gebrüdern Bouroullec. 

Grégoire de Lafforest - Voltaire -04

Auch im Essbereich hat er verschiedene Preiskategorien frech gemixt: Der Tisch, ganze fünf Meter lang, ist aus zwei Platten von Ikea entstanden. Drumherum stehen formschöne Designerstühle aus Holz im nordischen Stil. 

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Die Farbgebung in der Wohnung ist reduziert, in verhaltenen Grau- und Beigetönen – ganz wie die Stadt Paris, in der sich dieser poppige, verspielte Loft befindet. Akzente sind in warmem Sonnengelb gesetzt.

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Regale können sich auch um die Ecke bewegen. Das beweist Grégoire de Lafforest mit dieser raffinierten Idee: Kuben, die Platz für Bücher bieten, aber auch Raum, um Dinge darauf zu präsentieren, sind leicht erhöht an die Wand montiert.

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 Tintenflecken, ganz im Trend, sind hier in Form einer Tapete zu sehen. 

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Eine andere Tapete, die im Schlafzimmer, zeigt ein wolkiges Rüschenmuster. Die lineare Optik wiederholt sich in den Mustern auf den Zierkissen. Auch wärmt das Sonnengelb als Farbtupfer.
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Miniferienhaus in Holland

Marianne Kohler am Freitag den 12. September 2014

Ferien sind immer eine grosse Sache; man hat zu wenig davon und sie sind immer zu kurz. Der Ort, an dem man eine solche Auszeit vom Alltag nimmt, muss aber nicht gross sein, wie dieses private Ferienhaus in Holland zeigt, das 2by4 gebaut haben.

 

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Ferientraum: Kleine Hütten am Wasser können auch ganz schön modern sein. Das beweist 2by4 mit diesem formstarken, schlichten, supermodernen Ferienhaus.

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Minihäuschen für Maxiabenteurer: Eine schwarze Hülle umfängt ein weisses Innenleben, dichte Seitenmauern und das Dach stehen im Gegensatz zu zwei grossen Glasfronten.

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Zuflucht im Grünen: Von vorne sieht man vom kleinen Haus vor allem seine weissen Umrisse und gleich wieder hinten hinaus in die Landschaft. 

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Eine eigene kleine Welt: Das kleine Haus bietet Platz zum Schlafen, Wohnen und Kochen. In einem erkerartigen kleinen Anbau befinden sich Toilette und Dusche.

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Moderne und Idylle: Das holländische Minihaus steht inmitten einer Kanallandschaft und ist für die Besitzer ein wahrgewordener Ferientraum. 

Spieglein, Spieglein am schönen Strand

Marianne Kohler am Freitag den 5. September 2014

Manchmal ist Architektur einfach nur schön, genussvoll und spielerisch. Wie eine Skulptur steht im französischen Badeort La Grande Motte, der einen eigentlich an die grossen Wohntürme aus den Siebzigerjahren erinnert, dieser zauberhafte Spiegelpavillon, der das Meer und den Himmel im Wind tanzen lässt.

Architektur: NAS

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Ein schlichter Holzpavillon auf einem Pier, die  Front besteht aus lauter kleinen beweglichen Spiegeln.

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Die Spiegelelemente sind immer leicht in Bewegung und spiegeln das blaue Mittelmeer, den Himmel und die Umgebung wieder. Jedes Element ist ein kleines Bild für sich. Zusammen ergeben sich wie in einem Kaleidoskop neue Muster und Ornamente.

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Man kann den Pavillon betreten, die Spiegel aufklappen und das richtige Meer als kleines Bild entdecken. Im Hintergrund sind hier die berühmten Wohnblöcke von La Grande Motte zu sehen.

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Wunderschön und formal perfekt fügt sich der Spiegelpavillon in die Linie zwischen Horizont und Pier ein. 

 

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