Leben


Sweet Home bei der Familie Stähli in Bern

Marianne Kohler am Dienstag den 28. Dezember 2010

Weihnachten ist das schönste Fest für Kinder, das zelebrieren Rahima und Christoph Stähli mit ihren Zwillingen Maria und Elina mit viel Freude am Dekorieren und Basteln. Sweet Home hat die Familie in ihrem 40er-Jahre-Haus in Bern besucht und ein kleines, weihnächtliches Kinderparadies gefunden.

Fotos: Rita Palanikumar

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Christoph und Rahima Stähli haben die Weihnachtszeit ganz ihren Kindern gewidmet und sie zum Basteln, Dekorieren und kreativem Schaffen angeregt. Das Paar arbeitet auch im kreativen Bereich, Christoph ist Mitbegründer, Creative Director und Besitzer der Werbeagentur BOXX, welche er kürzlich von Zürich an seinen Wohnort Bern gezügelt hat. Da die Agentur jetzt so nahe ist, arbeitet auch seine Frau Rahima in der Firma und hat die Geschäftsleitung übernommen. Die Familie lebt in einem 40er-Jahre-Haus mit grossem Garten. «Der Garten war der Grund, dass wir uns für dieses Haus entschlossen haben», erklärt das Paar. «Er ist, wie es in den 40er und 50er Jahren üblich war, wie ein kleiner Park angelegt und ein grosser Spielplatz für die Zwillinge. Wir möchten das Haus renovieren und umbauen, so dass wir mehr Ausblick auf den schönen Garten haben. Bis wir so weit sind, improvisieren wir halt ein bisschen.» Das Haus hat charmante Retro-Details und genügend Räume, so dass die Kinder eigene Zimmer haben und erst noch Platz bleibt für andere Zimmer.

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Das wichtigste Element des Weihnachtsfestes ist der Baum, der steht bei der Familie Stähli im grossen, zentralen, Wohn-Essraum und ist mit über 300 Kugeln in den klassischen Weihnachtsfarben Rot, Gold, Silber und Weiss dekoriert. Darunter warten die von den Kindern gebastelten Weihnachtsgeschenke aufs Auspacken.

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Der grosse Wohn-Essraum ist im Parterre des Hauses und öffnet sich zum Garten.  Im Vordergrund steht eine riesige Lampenskulptur, die Christoph aus New York mitgebracht hatte. Für das Werber-Paar bedeutet Einrichten und Wohnen eine spontane Mischung von edlen, ausgewählten Lieblingsstücken und praktischen, unkomplizierten Lösungen.

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Das Prunkstück des Wohnraumes ist ein edles, mit grauem Samt bezogenes, Sofa von Eileen Gray. Daneben steht ein Rollkorpus von Wogg und hinter dem Sofa ist ein grosses Sideboard, das praktischen Stauraum und Ausstellungsfläche für Wohnaccessoires und Weihnachtsdekorationen bietet.

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Ein anderes Lieblingsstück, das sich Christoph mit seinem ersten Ersparten geleistet hat, ist der Bibendum-Ledersessel von Eileen Gray und dieser steht ganz selbstverständlich vor dem Ikea-Regal.

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Der Blick vom winterlichen Garten mit grosser Veranda ins Wohnzimmer bietet Sicht auf die Sitzecke und das Bücherregal.

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Das Cheminée ist – ganz raffiniert – vom Wohnzimmer und von der Veranda aus zugänglich. So kann im Winter ein gemütliches Feuer brutzeln und im Sommer grilliert werden. Vor der Feuerstelle steht ein Mini-Weihnachtsbaum auf einem Art-Deco-Tischchen, einem Fundstück vom Flohmarkt.

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Die Kinder haben gebastelt, ihre Kreationen liebevoll selber eingepackt und unter dem Christbaum platziert.

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Im oberen Stockwerk des Hauses sind die Schlafzimmer angebracht. Die Zwillinge Maria und Elina durften die Farben ihrer Kinderzimmer selber wählen. Beide haben das gleiche, praktische und hübsche Bett mit Schubladen und ein grosses Plüschpferd auf dem sie zueinander und durch das Haus reiten können.

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Elinas Zimmer ist in kräftigem Pink gehalten. Momentan leuchten hier die Weihnachtslämpchen und überall sind kleine Dekorationen und Selbstgebasteltes aufgestellt und inszeniert.

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Auf zwei Stühlchen ist ein kleines Wintermärchen entstanden mit  Spielsachen und zauberhaften Bildern

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Tiere sind für die Mädchen wichtig: Sie haben beide Poster und Bilder mit ihren Lieblingen an die Wand gehängt.

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Marias Mädchenzimmer ist in der Farbe Lila gestrichen. Sie liebt vor allem Pferde und hat mit ihrem Mami aus dem Bett ein Himmelbett gemacht: ganz einfach, mit einem weissen Tüllvorhang.

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Die Mädchen haben füreinander einen Adventskalender gebastelt, samt Türchen zum Aufmachen.

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Die Küche des Hauses wurde in den 70er-Jahren renoviert und hat deshalb Schränke aus schokoladenbraunem Holz. Rahima plant aus der Küche ein Bad zu machen und eine neue, offene Küche in der Nähe des Wohnzimmers zu bauen. Bis das soweit ist, wird vorerst einmal das Beste aus dem Bestehenden gemacht und Wohnlichkeit in den Raum gebracht mit Bildern und Familienfotos.

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«Das Beste an der alten Küche ist der grosse Vorratsraum, in dem die Lebensmittel den perfekten Platz haben», erklärt Rahima.

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Typisch für die Architektur der 40er-Jahre sind Einblicke, Durchgänge und Fenster in den Wänden zwischen den Räumen. Ein charmantes Beispiel ist das kleine, dekorative Fenster im Eingang, das aus dem Weihnachtsbaum ein schönes Bild macht.

Die Webseite von Christoph Stählis Agentur: BOXX

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11 Kommentare zu „Sweet Home bei der Familie Stähli in Bern“

  1. Jolanda Dobbs sagt:

    danke für den schönen Beitrag! woher stammt denn das praktische und hübsche Bett im Kinderzimmer?oder ist mir da was entgangen mit links? vielen Dank

  2. Liebe Jolande Dobbs
    Liebe Christel
    Das Bett ist wirklich aus IKEA. Kleiner Tipp: die Griffe ersetzen! Unsere stammen z.B. aus einem Flohmarkt in Indien. Persönlich empfehlen wir den regelmässigen Gang durch unsere Brockenhäuser. Gerade kleine Details werden oft von der Kundschaft nicht erkannt und bleiben liegen.

  3. Anna sagt:

    Das Bett ist wirklich ein gutes Stück. haben wir auch zu Hause. Wir haben die Griffe auch ausgetauscht :) und zudem kann man es in ein Doppelbett verwandeln, falls nötig :D
    Finde es total super, wie ihr wertvollere Möbel mit günstigeren kombiniert!

  4. Martha sagt:

    Die Idee mit der Weihnachtsstimmung auf den beiden Stühlen gefällt mir sehr gut, auch der selbstgemachte Adventskalender ist sehr schön.
    Nur die Ordnung stört mich etwas, wirkt in ihrer extremen Aufgeräumtheit sehr unnatürlich. Hoffentlich ist das nur so wegen des Fototermins.

  5. Klara sagt:

    Ich möchte der Familie nicht zu nahe tretten, aber besonders Weihnachtlich sieht es jetzt nicht unbedingt aus,
    eher ein bisschen steril!

    Unter dem Titel, bzw. nach dem ersten Abschnitt, habe ich mir viel mehr vorgestellt.

    Aber ich finde es schön, dass sie sich Zeit für die Kinder nehmen!

    Allen einen guten Rutsch ins 2011!

  6. Adriano sagt:

    Ein herrliches Stilleben! Die Deutung liegt im Begriff versteckt. Und ob das Bett von Ikea oder aus dem Designerstudio stammt, spielt in diesem Zusammenhang wirklich keine Rolle…

  7. Markus sagt:

    Eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Was ich Euch wünsche, für den Silvesterabend ist, dass ihr viel Leute einladet, und alles etwas durcheinander kommt. Und vor allem, dass ihr dann das Durcheinander noch ein paar Tage, Wochen, Monate als kreativen Input bestehen lässt. (schon mal putzen, zwischendurch, aber sonst verrutsche Möbel etc, verrutscht stehen lassen). Dann könnt ihr Euch den waren Dingen des Lebens widmen…..

  8. Binggeli Adrian sagt:

    Sehr schönes Haus Herr Stähli. Ich glaube das passt wirklich ganz gut zu Ihnen. Was einfach noch fehlt ist eines der zeitlos eleganten Möbel aus dem Hause Vifian, Möbel seit 1869

  9. Martin Wanner sagt:

    Lieber Christoph und Familie
    Ich gratuliere Euch zu Eurem sehr schönen Heim und zu den sehr schönen Dekorationen rund um das Weihnachtsfest. Ich wünsche Dir und der ganzen Familie nachträglich ein gutes neues Jahr und nur Euer Besten
    Beste Grüsse aus Zürich
    Martin

  10. Kropf Ueli sagt:

    Ciao Christoph und Familie

    Schön dich wieder in Bern zu haben.
    Das Du guten Geschmack hast war schon zu Schulzeiten so.
    Viel Glück beim sanften Renovieren .

    Viele Grüsse aus Bolligen
    Ueli

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