Wohntrends: Was kommt, was geht und was bleibt

Bei Jahreswechseln verabschieden wir uns gerne von Altem und begrüssen Neues. Das gilt auch fürs Zuhause. Dieser kleine Trendreport hilft, in der Wohnung Platz für Neues zu schaffen.

Neue Wohntrends für 2017:

Harmonische Farben

Das Jahr 2016 war ein beunruhigendes. Umso mehr wird für viele das Zuhause noch wichtiger. Es ist unser Rückzugsgebiet, unsere eigene kleine heile Welt. Doch Achtung! Der Rückzug von der eigentlichen Welt ist keine Lösung. Ein gemütliches, harmonisches Zuhause kann aber ein Ort sein, um aufzutanken, Kraft zu schöpfen, zu sich selbst zu finden und sich neu zu wappnen. Einer der wichtigsten Trends ist die neue harmonische Farbigkeit. Die englische Farbfirma Dulux nennt diese «entwined», das bedeutet «ineinander verflochten». Wichtig dabei ist die Wärme, die diese Farben ausstrahlen. Sie sind verwandt, sonnig und gehen harmonisch ineinander über. (Das Bild ist aus der australischen Trendbroschüre der Firma Dulux, Styling: Bree Leech und Heather Nette King, Foto: Lisa Cohen)

Die Seventies

Die harmonischen, warmen Farben der Sonnenuntergänge lassen uns direkt in die Seventies reisen. Diese sind nämlich auch gross angesagt. Kein Wunder, flirten wir gerade jetzt gerne mit dieser als Hippiedekade bekannten Zeit. Zwischen den revolutionären Sixties und den erfolgsorientierten 80er-Jahren leuchten uns die 70er-Jahre wie eine warme, freundliche Oase entgegen. Natürlich ist alles komplexer, doch was wir von dieser Zeit in unsere Wohnung nehmen können, ist das furchtlose Bekenntnis zur Wohnlichkeit, die aber die Biederkeit aussen stehen lässt. In den 70er-Jahren mischte man das coole, formstarke Design der vorhergehenden Dekaden mit Gemütlichem. Man machte auch in Betonbauten keinen Halt vor Blumentapeten und Wandbehängen. Die verspielte, unkomplizierte Hippiefröhlichkeit zog in die Durchschnittswohnungen ein. Teppiche waren selbstverständlich, gerne auch flauschig. Das Sofa wuchs zu grossen Sitzlandschaften, die Küche öffnete sich in den Essbereich, und auch ganz normale Blockwohnungen bekamen Cheminées und Terrassen. (Das Bild zeigt die wunderschöne Wohnung der belgischen Interiordesignerin Kim Verbist, Foto: Jan Verlinde)

Terracotta

Die Liebe zu Wärme und Geborgenheit bringt auch das wunderschöne Naturmaterial Terracotta ins Haus. Als tiefrote Platten ersetzt Terracotta kalte Betonböden. Backsteine zeigen sich ohne Betonverputz, und die warmen Töne von Terracotta inspirieren auch Stoffe. Ein schönes Beispiel dafür ist dieses Sofa aus der Kollektion Trio von Cor

Der Wüstenstil

Von warm zu heiss: Der Wüstenstil ist ein neuer Wohntrend, der unsere Wohnungen diesen Sommer aufheizen wird. Wie die Wüste ist auch er offen und unendlich. Das bedeutet: Platz für Nomadentücher, Teppiche, Kakteen, für Leichtigkeit und unkompliziertes Wohnen. Schön umgesetzt sehen wir das hier im Witness Apartment, einer Wohnung in New York, die man für Anlässe oder Fotoshootings mieten kann. 

Greenery – die neue Pantonefarbe

Die Farbfächerfirma Pantone, mit deren Farben Grafiker, Designer oder Einkäufer arbeiten, verkündet der Lifestylebranche jeweils eine Farbe des Jahres und inspiriert sie damit, Produkte in dieser Farbe zu produzieren. Greenery heisst die Pantonefarbe des Jahres 2017. Im Einrichtungsbereich ist sie meiner Meinung nach nicht so einfach einzusetzen, ausser in der poppigen Art der Sixties und Seventies, wie das hier auf dem Bild von Domino sehr schön umgesetzt ist. Das helle, grelle Grün braucht viel Weiss und Grafik, um stilmässig edel rüberzukommen. Aber wir können uns zum Beispiel auf grüne Küchengeräte, Werkzeuge und andere Haushaltshilfen freuen. Auch macht die frische Farbe Lust auf Frühling, Neubeginn und spriessende Blätterzweige. 

Bettkopfteile aus Stoff

Auf der Suche nach mehr Geborgenheit sind wir auch anlehnungsbedürftig geworden. Ein Zeichen dafür sind die grossen Betten mit weichen Rückenpolstern. Der Trend zu weichen Bettkopfteilen mit Stoffbezug greift nun auch in die kühleren und nördlichen Länder über. Im angelsächsischen Raum sind sie schon lange selbstverständlich. Doppeln Sie gleich nach – mit Kissenbergen wie hier auf dem fröhlichen Beispiel, entdeckt auf dem Blog «Dimples and tangles».

Dominante Tapeten

Die Tapeten werden in Zukunft auch bei uns aus ihrem Mauerblümchendasein erwachen. Sie zeigen sich dominant, mit grossen Mustern und als Wandbilder. Sie können helfen, aus einer kleinen, unscheinbaren Wohnung eine neue Welt zu schaffen. Die Tapete mit den Palmenblättern ist von Wall and deco.

Wohntrends, die bleiben:

Die Liebe zu Strukturen und Texturen

Keine Angst, Sie müssen sich nicht von allem verabschieden. Wohnen ist eine langsame, sich stetig wandelnde Angelegenheit; Nachhaltigkeit hat eine grosse Bedeutung. So gibt es Wohntrends, die sich halten. Der wichtigste davon ist die Sinnlichkeit. Konkret umgesetzt bedeutet das die Liebe zu allem, was sich gut anfassen lässt. Texturen, Strukturen, Oberflächen, Gewebe, Glasuren bereichern unseren Wohnbereich und machen Wohnen spürbar. Das Bild zeigt das Sofa Tactile von Baxter in Kombination mit unterschiedlichen Materialien und Texturen.  

Die elegante Wohnfarbe Grau

Der Evergreen der Farbtrends ist nicht Grün, sondern Grau. Grau bleibt uns erhalten, als elegante, dezente und immer funktionierende Wohnfarbe. Hier sehr schön in einem Schlafzimmer zu sehen, entdeckt auf dem Blog «The design chaser».

Offene Küchenregale

Nicht so einfach umzusetzen in einer typischen Schweizer Mietwohnung, aber dennoch ein Trend, der sich zum Bleiben entschieden hat: offene Küchenregale. Kein Wunder, denn sie vermitteln ganz einfach mehr Wohnlichkeit und Persönlichkeit als die üblichen geschlossenen Chuchichäschtli. Sie können diesen Trend vielleicht mit einem einzelnen Regal umsetzen, auf dem Sie die schönen Dinge, die Sie lieben, platzieren. Wenn Sie den Ess- und Wohnbereich fliessend haben, können Sie zum Beispiel Geschirr und Kochbücher in Wohnregalen kombinieren. (Bild über den Blog: «Two thirtyfive designs»)

Mix and Match

Ein anderer Trend, der uns erhalten bleibt, ist budgetfreundlich. Er heisst «Mix and Match» und bringt uns die Freude, Altes mit Neuem zu mischen, aufzupeppen, zu ergänzen und somit Einrichten zum wandelbaren Spiel zu machen. Die unkomplizierte Tischrunde steht im New Yorker Witness Apartment.

Dunkle Wandfarben

Auch die dunklen Farben an den Wänden bleiben. Sie vermitteln Tiefe, kleiden auch kleine Räume stilvoll ein und vermitteln Geborgenheit. Schön dazu ist leuchtender Samt, ein anderer Trend, der letztes Jahr viel von sich reden machte und seinen Höhepunkt noch nicht erreicht hat. (Bild über: HG living beautifully)

Drunter und drüber

Wie der Mix-and-Match-Trend hilft uns auch der «Drunter und drüber»-Trend, mit Einzelstücken kreativ umzugehen und somit auch das Budget zu schonen. Teppiche, in Schichten übereinander gelegt, und Dinge unter und auf den Möbeln sind Beispiele dafür. Bild über den Blog: «Van het kastje naar de muur».

Wohntrends, von denen wir uns verabschieden:

Der Scandi-Stil

Es tut immer gut, loszulassen. Endgültig verabschieden wir uns im kommenden Jahr von dem trockenen, restriktiven Scandistil. Das bedeutet nicht, dass wir den tollen skandinavischen Klassikern unsere Liebe künden, sondern bloss dem um sie herum gebauten Wohnstil. Inszenieren mit mehr Persönlichkeit wird wichtig. Auch brachten uns die monochromen, Showroom-artigen Einrichtungen nicht wirklich viel Lebensfreude. Wir haben vieles vom Scandi-Boom gelernt, nämlich dass Möbel mit Beinen leichter wirken oder dass Einrichten auch unkompliziert auf stilvolle Art geht. Doch nun haben wir genug. Wir wollen Farben, Platz für Omas schräge Kommode, Toleranz für ein bisschen Unordnung, Orte für Bücher und frische Blumen statt Eukalyptus. (Bild über den Blog: «My Scandinavian home»)

Grafische Prints mit Zitaten 

Lebensweisheiten sind wie Horoskope in Frauenzeitschriften, man braucht sie als Trost und Aufmunterung bei gebrochenem Herzen, bei Misserfolgen oder Enttäuschungen. Aber wir wollen sie nicht mehr als Billigprint, fertig gerahmt und made in China, wie sie uns günstig in Wohnhäusern angeboten werden. Wer das Bedürfnis hat, mit seinem Motto zu wohnen, tut dies stilvoller und mit mehr Herzblut, zum Beispiel selbst gestickt auf Kissen, wie es einst Wallis Simpson in Mode brachte. (Bild über den Blog: «Red reiding hood»)

Kupfer

Wer zu fest glänzen möchte, dem blättert sein Glanz auch mal ab. So ergeht es dem Kupfer. Es wird gerade durch Messing ersetzt. (Bild: Urban Outfitters)

Drahtleuchten

Unser Zuhause ist keine Fabrik. Wir brauchen also nicht möglichst grelles Licht, das von einer nackten Birne auf uns herunterscheint. Wir wohnen auch nicht so gefährlich, dass wir diese Glühbirnen noch mit einem Eisendraht schützen müssen: Deshalb bye-bye Drahtgitterleuchten, geht zurück, woher ihr gekommen seid – in die Werkstätten. (Bild über den Blog: «Trendspanarna»)

Marmor

Status wird eindeutig weniger wichtig, zumindest im Wohnbereich. So hat auch Marmor ausgelacht. Klar bedeutet das nicht, dass edle Marmormöbel, praktische Küchenbretter oder Tabletts im Bad nun gehen müssen. Aber wir wollen keine Marmorwände mehr, keine Marmordrucke auf Kissen, keine Pseudomarmorprints auf Geschirr und keine neuen schweren Marmormöbel, um die zu verrücken wir eine ganze Mannschaft brauchen. (Bild über den Blog: «Gudrun Olof»)

Die Geigenfeige

Auch sie war eine Modelaune, die über skandinavische Einrichtungsexperten den Weg in unsere Stuben gefunden hat – die Geigenfeige. Bringen Sie sie nicht um! Aber setzen Sie nicht zu stark auf sie, als Statementstück, tarnen Sie sie mit anderen grünen Freunden. (Bild über den Blog «French for pineapple»)

Credits: 

Shops und Kollektionen: DuluxCor, PantoneWall and Deco, BaxterUrban Outfitters
Photography: Lisa Cohen, Jan Verbinde 

Styling: Bree Leech, Heather Nette King 
Interiordesigner: Kim Verbist
Locations: Witness Apartment
Blogs und Magazine: DominoDimples and tanglesThe design chaserTwo thirty-five designsHG living beautifullyMy Scandinavian homeVan het kastje naar de muur, Red reiding hoodTrendspanarnaGudrun Olof, French for pineapple

 

22 Kommentare zu «Wohntrends: Was kommt, was geht und was bleibt»

  • Chrisi sagt:

    Kennen Sie die Bezugsquelle des Polsterbettes auf dem ersten Foto? Oder sonst von ähnlichen Betten in diesem Stil? Herzlichen Dank!

  • Anita sagt:

    Wer offene Küchenregale hat, ernährt sich nur von Fastfood und Lieferservice? …da geht aber die Fantasie durch mit Ihnen. Seit Jahren habe ich offene Regale in meiner Ferienwohnung, wo stets ausgiebig und gemeinsam gekocht und gegessen wird. Seit neustem offenes Regal mit Geschirr und Gläsern auch in der Alltagswohnung. Ist super gemütlich und sehr praktisch! Das stetige „Törli-Auf-und-Zu“ entfällt nämlich. Von Zeit zu Zeit kommen beim Ausräumen der Geschirrspülmaschine die untersten Teller auf der Tellerbeige nach oben. Das würde ich auch mit wenig benützten Tellern aus dem Chuchichäschtli so machen. Gerade wenn viel gekocht und gegessen wird, hat man einen natürlichen „Teller- und Gläser-Umschlag“ und blitzblankes Geschirr. Nur Mut also, wenn Ihnen die Regallösung gefällt!

    • Marcus Ballmer sagt:

      Nächste Woche fliegen meine offenen Küchenregale, die ich über Jahre hatte, raus. Weil ich die ewige Putzerei von allem, was dort gelagert ist, gründlich satt habe. In einer Küche, in der gekocht wird, ist nun mal Dampf und Fett, das schön klebrige Beläge hinterlässt. Ihren letzten Satz müsste man eigentlich wie folgt formulieren: “ Nur Mut also, wenn Ihnen eine nie endend wollende Putzerei gefällt!

  • sabina m. sagt:

    aha ich darf mir also gemütlichkeit erst ins haus holen, wenn es trend ist … ich lebe doch zu meinem vergnügen in meiner wohnung und nicht in einem ausstellungsraum.

  • Andrea sagt:

    Grüezi Frau Kohler
    Wieder einmal mehr ein sehr schöner, gelungener Sweet Home-Blog mit unterschiedlichen Wohnstilen. Leider habe ich keine Angabe der Hängelampe aus dem Beitrag „die Liebe zu Strukturen und Texturen“ gefunden. Könnten Sie mir bitte eine Bezugsquelle dafür angeben. Danke im Voraus.

  • dr house sagt:

    wenn ich so die kommentare lese, bekomme ich den eindruck; es gibt tatsächlich leute, die sich nicht nur die klamotten vorschreiben lassen, sondern auch, wie sie wohnen sollen… aber wenn man sie befragt, sind sie natürlich alle individualisten und lassen sich nichts diktieren…
    vermutlich gibt es jetzt einige hier, die gleich einen arzt brauchen, wenn ich gestehe, dass ich mir als 17-jährige mein 24-teiliges kobaltblaues service von langenthal (es hiess ocean) gekauft habe und es heute – 45 jahre später – noch immer jeden tag benütze. ich gebe zu, ich hatte mir damals nicht gedacht, dass ich es je solange haben werde (und es ist noch beinahe vollständig). ob es «trendy» ist, ist mir «wurscht». es gefällt mir jeden tag aufs neue.

  • Hunziker sagt:

    Offene Küchenregale?! Warum wohl haben wir seit Generationen „Chuchichäschtli“? Aber vermutlich funktioniert das gut in solchen Life-Style-Objekten, wo eh nicht gekocht wird, sonder die Pizza-Kuriere sich die Türfalle von Hand zu Hand reichen.

  • Bea sagt:

    Wie gut, dass unsere Altvorderen Trends nicht kannten. Wir hätten heute keine Antiquitäten und das wäre mehr als bedauerlich.

  • Henriette sagt:

    Schön, dass Terracotta wieder in ist. In unserem Haus haben wir seit 32 Jahren den Wohnbereich mit handgemachten, unglasierten Tonplatten gefliest. Das war 1985 überhaupt nicht in, vielleicht zwischendurch mal Mode, aber wir waren immer überaus glücklich damit. Wir bekamen für diesen italienischen Bodenbelag auch viele Komplimente. Wenn Ende 2017 Terracottaböden nicht mehr en vogue sind, werden wir trotzdem weiterhin zufrieden damit leben . Kurzlebige Trends mache ich eh nur hie und da in der Kleidermode mit.

  • Rebecca sagt:

    Sorry aber der Scandi-Stil war und wird bleiben. Aber schon gut wenn es kein Trend sondern ein Klassiker ist. Den Rest kann man sowieso nicht lange ertragen.

  • Heidi Arn sagt:

    Auch ich freue mich aufs 2017 mit Ihnen, liebe Frau Kohler!
    Uebers Bild „Bettkopfteile aus Stoff“ muss ich mich auslassen. Es ist irgendwie lustig, tut aber meinen Augen weh. Beim Anblick des Kicks in den Kissen ist bei mir Lachreiz garantiert, da sehe ich meine Mutter mit ihrer typischen Handbewegung dazu :-) Und dieser „Sonnenspiegel“, neiiiin…
    Es guets Neus!

  • Riri sagt:

    Liebe Frau Kohler, danke für Ihre erfrischenden Beiträge, die oft auch für kleinere Budgets erschwinglich sind. Würden Sie mir Name und Bezugsquelle der wunderschönen Hängelampe aus dem Beitrag „die Liebe zu Strukturen und Texturen“ verraten? Herzlichen Dank.

  • Danny sagt:

    Ich habe ein Bad mit Marmorwänden und Böden und ich mag es seit 15 Jahren wie am ersten Tag. Allerdings mit einem viel feiner strukturierten Stein als auf dem Bild. Ich bin davon überzeugt, dass mir dieser noch mindestens so lange gefallen wird, bis Marmor wieder in Mode kommt. ;-)
    Der Rest ist in Chrom, Gold und Weiss gehalten. Ja ich weiss… aber auch das gefällt mir. ;-)

    Ich persönlich finde einzelne dunkle Wände nur schön, wenn wirklich genügend Licht reinkommt, wir sind doch keine Höhlenbewohner mehr, oder doch?
    Die Braun, Schwarz, Orangen Seventies sind mir noch in schrecklicher Erinnerung. fehlen nur noch die Grauen oder Dunkelbraunen Nadelfilz Teppiche am Boden und an den Wänden, oder Flokati oder wie die schrecklichen Dinger auch immer hiessen Brrrr.

  • Thomas sagt:

    Erst gerade habe ich im Haus meiner Grosseltern die hässlichen überbunten Tapeten aus den 70ern rausgerissen und sollen diese schreienden Tapeten wieder modern werden? Himmel hilf!

  • Ruth sagt:

    Danke für den schönen Beitrag zum Start ins 2017. Ganz nach meinem Geschmack ist das Ende des Pseudo-Kupfertrends. Altes Kupfer kann sehr schön sein, hat aber wenig gemeinsam mit den meist angeboten Accessoires. Messing sehr gerne, wenn es denn auch Messing ist und. Ich freue mich auf Farben und Muster die mich an den Süden erinnern.
    Eine Wand aus alten Terracotta Steinen wie auf Bild 3 habe ich schon. Hat jemand einen Tipp, wo man den Teppich auf dem gleichen Bild Kaufen kann??

  • Michael sagt:

    Irgendwie ist das hier immer wie bei Outfittery, wo einem die Klamotten nach dem letzten Schrei der Mode zurechtgelegt wird. Warum soll z.B. der Scandi-Stil plötzlich aus der Mode sein ? Wenn ich mich so eingerichtet habe – kann ich dann keine Gäste mehr einladen ? Muss ich jetzt alles zum Brocki geben, und die alten eingelagerten Sachen meiner Studentzeit aus den 70igern vom Dachboden holen ? Meine Wohnung ist so gestaltet, das ich mich darin wohlfühle. Ich brauche keine Zustimmung dafür oder muss einem Trend nachjagen.

    • Marcus Ballmer sagt:

      Nehmen Sie die Vorschläge in dieser Kolumne als Anregung, nicht als Vorschrift. Für meinen Geschmack war noch nie etwas dabei, ich schau’s mir trotzdem gerne an. Und der skandinavische Stil ist natürlich keineswegs out. Das ist ein immerwährender Klassiker. Mein ganzes Haus ist in nordischem Stil eingerichtet. Ich finde es sehr gemütlich und anschaulich. Ob Trend oder nicht, ist mir wurscht. Mir und meiner Frau muss es gefallen, niemand anderem sonst.

  • Beatrice sagt:

    Scandistyle – hat mir nie gefallen.

    Trendy ist, wer nicht alle Trends mitmachen muss…..

  • Bufi sagt:

    Liebe Frau Kohler
    Herzlichen Dank für den gelungenen Sweet Home Start ins 2017! Sie haben mal wieder den Nerv der Zeit getroffen. Ganz besonders freute ich mich über das Ende der Drahtleuchten und den Scandistyle welcher höchstens noch in ein Arztpraxiswartezimmer passt (schüttel….brr…) Ich freue mich jetzt schon auf alle kommenden Beiträge und wünsche Ihnen und Ihrem Team von Herzen ein gesundes, inspirierendes, kreatives und überraschendes neues (Wohn)-Jahr !

Kommentar

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