An unseren Seen gibt es neben den Villen eigentlich nur die hübschen, kleinen Bootshäuschen, welche schöne Badeplätze oder Refugien am See bieten. An den norwegischen Fjorden ist aber schon mal Platz für eine kleine Sommerhütte mitten in der Natur. Das Hardanger Retreat ist ein wunderschönes Beispiel, wie man auf ganz moderne Art mitten in der Natur bauen kann.
Die jungen Architekten Todd Saunders und Tommie Wilhelmsen bauten das kleine Haus für sich selbst. Da es für junge Architekten ohne viel Erfahrung schwierig ist, Kunden konkrete Beispiele ihrer Arbeit zu liefern, war dieses Haus eine gute Gelegenheit hierfür.
Das Haus, eigentlich eine schicke Hütte, bietet eine Rückzugsmöglichkeit und einen Ort, an dem der norwegische Sommer mitten in der Natur genossen werden kann.
Das gebogene Holzhaus am Fjord zeigt, dass die Architekten nach Neuem suchen, die Natur respektieren und keine gestalterischen Kompromisse eingehen.
Statt auf Kundensuche zu gehen, suchten die beiden Architekten nach interessanten Bauplätzen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. So ist dieses kleine Holzhaus entstanden. Es ist ein idealer Ort, um mitten in der Natur zu übernachten.
Die Architekten haben Holz aus der Region benutzt und mit rezykliertem Zeitungspapier isoliert. Geheizt wird mit Erdgas. Licht braucht es im hohen Norden in den Sommermonaten nicht. Falls doch, dann wird mit Kerzenlicht beleuchtet.
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Freitag, 22. Februar 2013
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Die Toilette befindet sich bei Sommerhäusern dieser Art in den allermeisten Fällen draussen, eine Art Komposthaufen, da die wenigsten Häuser an die Kanalisation angeschlossen sind.
Ich seh die fast unberührte Natur, ein kleines Traumhaus an Seelage. Das erste, was Andreas einfällt ist die Suche nach der Toilette…. Manchmal muss man sich entscheiden ob man das Paradies oder ein Abort sucht. Gruss in die Schweiz
Das genügt ja eigentlich vollkommen. Man sieht das ja bei den Japanern, die auf engstem Raum Wohnen! Ich verstehe sowieso nicht warum die einen nur schon beim Hausflur die länge einer Kegelbahn haben müssen!
wer lesen kann ist im Vorteil, Reto ;-)
Architektur: Saunders Architecture, http://www.saunders.no/ steht über dem ersten Foto.
Das man(n) sich ab der architektonischen Schönheit nicht auf alles konzentrieren kann ist auch klar.
Ein Haus ohne Toilette und ohne Schrank und ohne Küche und ohne……
@Frau Kohler: Das Häuschen gefällt mir, aber in solchen Berichten sollte es nicht nur um die Architektur drehen, nein es sollte sich auch um Menschen drehen. Ist ja kein Kunstobjekt sondern ein Haus!
Das Design ist wunderbar – verglichen mit den traditionellen rot/weissen Häuschen, die es auch in dieser Dimension gibt: das Ding sieht aus wie ein auf die Seite gelegter, hyperergonomischer Küchenhocker aus den 60ern. Und an die Holzhäuschenklo-Fans: Normalerweise gibts clevere Trockentoiletten. Aber ansonsten auch keine Sache – man muss halt zuerst für eine Wasserklosettspülung bei solchen ‘Sommarstugor’ irgendwo im Nowhere nur einen entsprechend langen Abflusskanal -bis zur Kläranlage- durch den Granit sprengen.
An der See? Heisst: am Meer? Was wir aber sehen ist ein See, sprich kein Meer. Es sollte korrekt heissen: am See. Aber eben, Deutsch wird an unseren Schulen schlecht vermittelt, siehe PISA Ergebnisse. Die See gleich Meer (z-Bsp. Nordsee). Der See — einen Binnengewässer.
@Stoll, Sie sind ein cleverer Bursche: es heisst z. B., nicht z-Bsp.! PISA-Ergebnisse und nicht PISA Ergebnisse. Darüber hinaus verwenden Sie den falschen Gedankenstrich. Es müsste ein Halbgeviertstrich und kein Geviertstrich sein. Und Ihre Ausführung betreffend Binnengewässer, einfach köstlich ;-)!
Sowas geht in der Schweiz halt nicht. Da muss der Wald gerodet werden, damit man auf dem Waldgrund was bauen könnte.
Im Übrigen wird mir schlecht, wenn ich sehe, wie stark die Schweiz überbaut ist. Kann mir gut vorzustellen, einmal deswegen auszuwandern, am besten noch bevor die Bedingungen hier wie in Japan sind…
In Japan sind über 60 % der Landes mit Wäldern bedeckt und nur 20 % sind besiedelt. Das heisst, dass in Japan schon lange verdichtet gebaut wird.
Wir werden mit unserer alemannischen Mentalität spätestens bis 2050 das ganze Mittelland und Jura und einen Grossteil der Alpenregion für immer zerstört haben. Man sollte hier schon lange alles abreissen, was weniger als drei Etagen hat – bevor die Schweiz wie Los Angeles aussieht.
Wer aufmerksam durch die Dörfer und Städte der Schweiz reist muss feststellen, es wimmeln nur so von Abbruchobjekten. Würde man endlich den Schrott beseitigen, müsste kein Land eingezohnt werden.
Geil, ich stell ihn mir gerade vor, den norwegischen Sommer: 20 Grad, Regen, Morast, so ne richtige Deprostimmung und dann noch ein Haus, welches isich vielleicht mit dem Wort “Ökozelle” beschreiben lässt. So ne Art Auswuchs europäischen Pseudo-Ökodenkens. Die Klientele: Upper Middleclass Heinis, die sich dann und wann mal unbemerkt die Kante geben zu können. Käme von den Typen auch einer auf die Idee an dieser Kloake Zeit zu verbringen, wenn das Haus weniger hip wäre? Wenns so ne selbst gebastelte Bretterbude wäre wie jene des deutschen Auswanderers am Moss Lake (Texas)? :-)
In der Schweiz hüten Heimat- und Schrottschützer lieber Abbruchobjekte als dass man irgendwo etwas wie ein Traumhaus bauen darf. Ein Beispiel: Im Zentrum von Münsingen/BE stehen jede Menge an grauenhaften alten Hütten und dafür wird ständig neues Land eingezohnt und mit 0815 Gebäuden zugepflastert. Sogar der alte Güterschopf am Bahnhof steht unter Schutz. Wir brauchen dringend einen neuen Ballenberg für Abbruchobjekte wo man dann auch gleich die Heimatschützer unterbringen kann.
Ich wäre dafür, dass für schützenswerte Objekte eine Quote gilt. Plus eine Altersgrenze. Beispiel: Was älter ist als Jahrgang 1700, ist automatisch geschützt, so lange der Zustand akzeptabel ist. Unter 60jährige Objekte dürfen gar nicht amtlich geschützt werden. Und für all das zwischendrin gibt’s eine Quote von z.B. 1% aller Objekte. Dann kann der Heimatschutz selbst überlegen, welches die wesentlichen Kriterien sind und nicht einfach möglichst viel schützen!
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Marianne Kohler ist Stylistin und Journalistin, sie begann ihre Karriere als Textildesignerin, arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift Annabelle leitete. Heute arbeitet sie für Zeitschriften wie «Glamour» sowie Interior-Firmen im In- und Ausland. Marianne Kohler lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich.
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Und wo ist die Toilette?
Es hat ja genügend Bäume rum!
Toaletten sind in Schweden und Norwegen meistens in separaten Häuschen etwas abseits des Sommerhauses gelegen..
Die Toilette befindet sich bei Sommerhäusern dieser Art in den allermeisten Fällen draussen, eine Art Komposthaufen, da die wenigsten Häuser an die Kanalisation angeschlossen sind.
Ich seh die fast unberührte Natur, ein kleines Traumhaus an Seelage. Das erste, was Andreas einfällt ist die Suche nach der Toilette…. Manchmal muss man sich entscheiden ob man das Paradies oder ein Abort sucht. Gruss in die Schweiz
haha.. genau!! so nach dem Motto: var nostans hittar man Skithuset!!??
Das genügt ja eigentlich vollkommen. Man sieht das ja bei den Japanern, die auf engstem Raum Wohnen! Ich verstehe sowieso nicht warum die einen nur schon beim Hausflur die länge einer Kegelbahn haben müssen!
Nur haben die Japaner in ihren kleinen Wohnungen auch Toilette/Bad (ja, oft getrennt wegen der Hygiene) und Küche.
Sehr schöne und naturbezogene Lösung. Bitte geben Sie mir den Kontakt der Architekten.
R. Girun
VESTRE TORGGATE 22
5015 BERGEN
NORWAY
T +47 55 36 85 06
T +47 97 52 57 61
E post@saunders.no
Ja, wunderschön, bloss: Wo wird gekocht? Wo geht man/frau zur Toilette? Zu sehen ist nur ein Schlafzimmerkubus.
norweger müssen das alles nicht.
Sowas funktioniert in der Südschweiz und in Norwegen problemlos. Ungeschützt und dermassen herrlich offen wird in 1 Woche eingebrochen.
Dieses Häuschen liegt nicht an einem See! Hardanger Fjord – ist eben ein Fjord = Meer. Ansonsten eigenwillig und schön.
Danke für den Hinweis. Die Redaktion.
Darum heisst es ja auch an DER See…
Es gibt auch eine Schweizer Ausführung mit dicken Vorhängen und einer zwei Meter hohen Kirschlorbeerhecke aussen rum…
wer lesen kann ist im Vorteil, Reto ;-)
Architektur: Saunders Architecture, http://www.saunders.no/ steht über dem ersten Foto.
Das man(n) sich ab der architektonischen Schönheit nicht auf alles konzentrieren kann ist auch klar.
Webseite von Architekten
http://www.tommie-wilhelmsen.no/
Ein Haus ohne Toilette und ohne Schrank und ohne Küche und ohne……
@Frau Kohler: Das Häuschen gefällt mir, aber in solchen Berichten sollte es nicht nur um die Architektur drehen, nein es sollte sich auch um Menschen drehen. Ist ja kein Kunstobjekt sondern ein Haus!
Und wo ist der nächste Vinmonopol?
Systemet är runt hörnet ;-)
Das Design ist wunderbar – verglichen mit den traditionellen rot/weissen Häuschen, die es auch in dieser Dimension gibt: das Ding sieht aus wie ein auf die Seite gelegter, hyperergonomischer Küchenhocker aus den 60ern. Und an die Holzhäuschenklo-Fans: Normalerweise gibts clevere Trockentoiletten. Aber ansonsten auch keine Sache – man muss halt zuerst für eine Wasserklosettspülung bei solchen ‘Sommarstugor’ irgendwo im Nowhere nur einen entsprechend langen Abflusskanal -bis zur Kläranlage- durch den Granit sprengen.
An der See? Heisst: am Meer? Was wir aber sehen ist ein See, sprich kein Meer. Es sollte korrekt heissen: am See. Aber eben, Deutsch wird an unseren Schulen schlecht vermittelt, siehe PISA Ergebnisse. Die See gleich Meer (z-Bsp. Nordsee). Der See — einen Binnengewässer.
Zum Deutsch: Der See – einen Binnengewässer…..Haha, im Deutschuntericht wohl einen Fensterplatz belegt!
@Stoll, Sie sind ein cleverer Bursche: es heisst z. B., nicht z-Bsp.! PISA-Ergebnisse und nicht PISA Ergebnisse. Darüber hinaus verwenden Sie den falschen Gedankenstrich. Es müsste ein Halbgeviertstrich und kein Geviertstrich sein. Und Ihre Ausführung betreffend Binnengewässer, einfach köstlich ;-)!
Sowas geht in der Schweiz halt nicht. Da muss der Wald gerodet werden, damit man auf dem Waldgrund was bauen könnte.
Im Übrigen wird mir schlecht, wenn ich sehe, wie stark die Schweiz überbaut ist. Kann mir gut vorzustellen, einmal deswegen auszuwandern, am besten noch bevor die Bedingungen hier wie in Japan sind…
In Japan sind über 60 % der Landes mit Wäldern bedeckt und nur 20 % sind besiedelt. Das heisst, dass in Japan schon lange verdichtet gebaut wird.
Wir werden mit unserer alemannischen Mentalität spätestens bis 2050 das ganze Mittelland und Jura und einen Grossteil der Alpenregion für immer zerstört haben. Man sollte hier schon lange alles abreissen, was weniger als drei Etagen hat – bevor die Schweiz wie Los Angeles aussieht.
Wer aufmerksam durch die Dörfer und Städte der Schweiz reist muss feststellen, es wimmeln nur so von Abbruchobjekten. Würde man endlich den Schrott beseitigen, müsste kein Land eingezohnt werden.
Sehr witterungsbeständiges und pilzresistentes Material.
Geil, ich stell ihn mir gerade vor, den norwegischen Sommer: 20 Grad, Regen, Morast, so ne richtige Deprostimmung und dann noch ein Haus, welches isich vielleicht mit dem Wort “Ökozelle” beschreiben lässt. So ne Art Auswuchs europäischen Pseudo-Ökodenkens. Die Klientele: Upper Middleclass Heinis, die sich dann und wann mal unbemerkt die Kante geben zu können. Käme von den Typen auch einer auf die Idee an dieser Kloake Zeit zu verbringen, wenn das Haus weniger hip wäre? Wenns so ne selbst gebastelte Bretterbude wäre wie jene des deutschen Auswanderers am Moss Lake (Texas)? :-)
da kauf ich mir lieber einen wohnwagen.
In der Schweiz hüten Heimat- und Schrottschützer lieber Abbruchobjekte als dass man irgendwo etwas wie ein Traumhaus bauen darf. Ein Beispiel: Im Zentrum von Münsingen/BE stehen jede Menge an grauenhaften alten Hütten und dafür wird ständig neues Land eingezohnt und mit 0815 Gebäuden zugepflastert. Sogar der alte Güterschopf am Bahnhof steht unter Schutz. Wir brauchen dringend einen neuen Ballenberg für Abbruchobjekte wo man dann auch gleich die Heimatschützer unterbringen kann.
Ich wäre dafür, dass für schützenswerte Objekte eine Quote gilt. Plus eine Altersgrenze. Beispiel: Was älter ist als Jahrgang 1700, ist automatisch geschützt, so lange der Zustand akzeptabel ist. Unter 60jährige Objekte dürfen gar nicht amtlich geschützt werden. Und für all das zwischendrin gibt’s eine Quote von z.B. 1% aller Objekte. Dann kann der Heimatschutz selbst überlegen, welches die wesentlichen Kriterien sind und nicht einfach möglichst viel schützen!
@Udo Nthani: Sie brauchen also keine Toilette in Ihrem Paradies, oder wie muss ich das verstehen?