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Platz für einen alten Bekannten, den gemütlichen Ledersessel

Marianne Kohler am Sonntag den 5. Februar 2012

Gemütliche Ledersessel machen tollen Sofas und Designerstücken Konkurrenz. Kein Wunder, bringen Sie doch sofort und ganz selbstverständlich Wohnlichkeit mit ins Haus. Sie wirken wertvoll, persönlich und werden schnell zum Lieblingsplatz aller Mitbewohner. Hier finden Sie 12 Gründe, weshalb es sich lohnt, einem klassischen Ledersessel einen Platz in der Wohnung zu geben.

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1 ER WIRD ZUM LIEBLINGSPLATZ VON JEDEM FAMILIENMITGLIED
Man kann auf ihm ganz anständig sitzen und die Zeitung lesen oder stricken, sich aber auch einkuscheln, die Füsse über die Lehne baumeln lassen oder gar ein Nickerchen machen. Bild über: Tiny White Daisies.

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2 ER SCHAFFT DEN SPAGAT ZWISCHEN OMA-LOOK UND BOHEMIA-CHIC
Ob Sie nun Lust haben, wie Miss Marple einen gemütlichen Omalook zu kreieren oder ganz einfach den Stilmix mit Alt und Neu lieben, ein klassischer Ledersessel macht jeden Look mit. Foto: Ditte Isager.

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3 ER FUNKTIONIERT AUCH MIT MODERNEN FORMEN
Wer weder Chesterfield noch Ohrensessel mag, kann durchaus einen modernen Ledersessel wählen. Auch sie haben, wenn die Form stimmt, Klassikerpotenzial und passen sich gut an. Bild über: Denise at Home.

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4 ER WIRD SCHÖNER MIT DEM ALTER
Wie viele klassische Möbelstücke altert ein Ledersessel in Ehren und wird mit jedem Jahr schöner. Erst wenn das Leben ihn zeichnet, gehört er einem so richtig. Bild über: Yvestown.

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5 MAN WÜNSCHT SICH, EIN SOLCH TOLLES STÜCK ZU ENTDECKEN
Am liebsten bei sich zu Hause auf dem Estrich, aber es gehen natürlich auch Flohmärkte, Brockenhäuser und Junkshops. Ledersessel sind  sehr beliebt und die Suche nach ihnen nicht leicht. Schauen Sie auch bei Auktionen, Inventarverkäufen und auf dem Internet nach. Bild über: Today you inspired me.

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6 ER WIRKT WIE AUS EINEM SCHICKEN, ENGLISCHEN CLUB
In den alten englischen Clubs sitzen die Herren am liebsten auf grossen Ledersesseln. So strahlen solche Sessel denn auch eine gewisse Männlichkeit aus und vermitteln Clubatmosphäre. In traditionellen Kollektionen und solchen, die sich mit dem traditionellen Lifestyle  profilieren, sind sie denn auch fester Bestandteil. Versuchen Sie zum Beispiel Andrew Martin, Ralph Lauren oder Chesterfields. Bild über: Beautiful Soup.

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7 ER STRAHLT EINE UNVERGÄNGLICHE ELEGANZ AUS
Ein Ledersessel ist ein unprätentiöses Möbelstück, es ist einfach da, will uns nichts vorgaukeln oder Eindruck schinden. Und genau diese Merkmale sind es, die ihm Eleganz und Würde geben. Bild über: Simply Seductive.

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8 ER WIRKT IMMER WIE EIN BESONDERES ERBSTÜCK
Auch wenn Sie ihn auf dem Flohmarkt erstehen, ein alter, formschöner Ledersessel wirkt immer, als wäre er schon seit Generationen in der Familie. Bild über: Beautiful Soup.

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9 ER KOMMT AUCH ZU ZWEIT SUPER
Paarweise Eingesetztes wirkt immer doppelt chic. Das gilt natürlich auch für den Ledersessel, obschon dieser einen sehr guten Einzelgänger abgibt. Bild über: Denise at Home.

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10 ER PASST ZU ALLEN WOHNSTILEN
Ob Sie nun modern, reduziert, romantisch oder eklektisch eingerichtet sind, ein Ledersessel fügt sich harmonisch in jeden Wohnstil ein. Bild über: Denise at Home.

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11 ER FUNKTIONIERT AUCH ZUM KUSCHELN
Eine warme Decke, ein Rüschenkissen und schon wird auch aus einem maskulinen Clubsessel ein Kuschelplatz. Bild über: Me and Alice.

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12 SEINE SINNLICHE FARBE WIRKT LEBENDIG UND WOHNLICH
Die natürlichen Lederfarben zeigen sinnliche Brauntöne. Die passende Wandfarbe zu diesem Prachtsessel gibt es bei Farrow and Ball.

35 Kommentare zu „Platz für einen alten Bekannten, den gemütlichen Ledersessel“

  1. my home is my castle sagt:

    seit ca. drei wochen habe ich e n d l i c h einen ledersessel und es geht nichts über den genuss sich darin zu fläzen! es war die beste investition seit der anschaffung eines wasserbettes

  2. RS sagt:

    Die beste Auswahl an Club chairs: http://www.brocantique.de

  3. Marcel Zufferey sagt:

    Es gibt viele gute und schöne Ledersessel- aber nur einen, der Designgeschichte geschrieben hat: Der Vanity Chair von Poltrona Frau, am besten feuerrot. Hand genäht, erstklassiges, durch gefärbtes (!) Leder und eine Form, die absolut zeitlos ist. Zwar Art Deco, der Vanity wurde 1930 entworfen, aber dank seiner imposanten Erscheinung passt er in beinahe jede Wohnlandschaft. Ich habe einen seit zwanzig Jahren, das Leder ist immer noch makellos. Hier ein Link: http://tinyurl.com/7q3u4cq

  4. Franz sagt:

    Sowas kommt mir nicht ins Haus. Mit Leichenhaut bezogene Sitzmöbel, das ist abartig!

    • RS sagt:

      Interessante Sichtweise :-)) Da hoffe ich für Sie, dass Sie auch keine Leichenhaut an den Füssen und um den Bauch tragen müssen…und auch auf den kulinarischen Genuss von Leichenteilen von Schwein, Rind und Co. verzichten können. Wäre ja noch abartiger, schon wochenlang totes Fleisch in den Mund zu nehmen, als nur darauf zu sitzen…

    • Hans Abächerli sagt:

      abartig ja, Ihr Kommentar!
      Der Mensch war immer Jäger und Sammler. Was glauben Sie, was er gejagt hat? Blätter…? Oder den Traun von einer Welt die es nie gab und nie geben wird?

    • Peter sagt:

      Heissen Sie zufällig “Natalie” Herr Franz, hahahaha köstlich.

    • my home is my castle sagt:

      ja,die stinken ja nit der Zeit ganz, ganz derbe! Äh die Sessel natürli!

    • lukas sagt:

      hehe, ich flääze also liebendgerne auf meinem mit leichenteilen überzogenen sofa

  5. Herr Franz, wenn jemand abartig ist, dann sind Sie es. Und die Schuhe, jetzt im Winter, vielleicht von der Oma gestrickt?

  6. Viv sagt:

    Je t’aime baucoup! Wundervoller Beitrag! Ich erinnere mich an etliche Abende die ich mit meiner Mum auf unserer Ledercouch verbracht habe. Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – dort haben wir uns immer zusammen gesetzt und geredet. Bei meinem Grossvater im Büro stand ein riesiger Ledersessel auf den ich mich so gerne gesetzt habe und seine alten Bücher studiert habe (bevor ich überhaupt lesen konnte). Diese Leder-Möbel haben immer einen ganz eigenen Geruch – ich persönlich liebe ihn und verbinde in mit vielen schönen Erinnerungen.

  7. Daniela sagt:

    Als ich letzthin in so einem wunderschönen Ledersessel sass, habe ich mir 2 lange Minuten überlegt, ob ich dafür meine Katze weggeben soll. Ich hab es nicht getan und träume daher wohl noch eine Weile von diesen Sesseln.

    • sentimental sagt:

      meine Katzen haben sich mit meinem Ledersessel angefreundet und liegen bei jeder Gelegenheit darauf, so dass ich Mühe habe meinen Platz für mich zu beanspruchen. vielleicht sollte ich noch einen Ledersessel für meine Busi’s besorgen?

  8. Hoffmann sagt:

    Wer keine “Leichenhaut” im Wohnzimmer haben will wird ganz sicher auch kein Fleisch essen.
    Bei Schuhen ist das auch kein Problem: Man braucht nur nach “veganen Schuhen” googlen.,

    Allerdings kann es schwer fallen, bei vielen Produkten ist Leder schwer zu vermeiden weil man es nicht anders bekommt. Aber natürlich ist es immer gut und vorbildlich vegan zu leben.
    Der Mensch sollte sich immer weiterentwickeln. In Zeiten von Supermärkten ist es sehr einfach sich vegan zu ernähren.
    Empfehle jedem den Beitrag “Warum Fleischesser Vegetarier anfeinden” in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. Die Sammler u. Jäger haben anscheinend Komplexe…

    • Daniel sagt:

      @Hoffmann
      Wenn man Ihren Kommentar durchliest, stellt man fest, dass er vor Ideologie nur so strotzt.
      Woher nimmt sich jemand die Frechheit heraus, anderen Leuten sein Weltbild aufzwingen zu wollen. Nichts anderes machen Sie hier auch und merken es offenbar gar nicht. Es zwingt Sie niemand, Fleisch zu essen oder einen der schönen Ledersessel oben zu kaufen.

    • sentimental sagt:

      sollte der Beitrag in der Süddeutschen nicht eher: Wenn Veganer Fleischesser angreifen, heissen?

  9. sentimental sagt:

    vor vielen Jahren gab es in Thalwil eine Buchhandlung mit einem Pult und einem wunderbaren Ledersessel. An den und dieses Ambiente erinnere ich mich noch immer sehr gerne und sehe den Besitzer mit seine Pult und seinem Sessel noch immer vor meinem inneren Auge wenn ich an diesem haus vorbei gehe

  10. Alain de la France sagt:

    Die Entscheidung faellt mir schwer.
    Aber, ich habe mich fuer Nr. 1 mit dem Labrador entschieden.
    Die Lieferung wuerde aber rel. teuer – wohne “am Ende der Welt” ;-)

  11. Franzi sagt:

    im Sommer bleibt man dran kleben, im Winter isses zu kalt, nei Merci :P

  12. trevis sagt:

    Ledersessel: Schon bisschen verschobene Wahrnehmung wenn man auf toten Tieren rumsitz und das als angenehm empfindet.

    • Cindy sagt:

      “bisschen verschobene Wahrnehmung”
      Na dann schauen Sie doch mal in den Spiegel trevis, würde allen Ideologen gut tun.

  13. sepp z. sagt:

    “Gemütliche Ledersessel machen tollen Sofas und Designerstücken Konkurrenz”
    Verstehe ich nicht ganz.
    Sind die oben gezeigten keine Designerstücke?
    Und könnten weniger als 100 Jahre alte Sofas nicht gemütlich sein?
    Ich bin Be-Sitzer eines LC2 Sessels von Corbusier, der würde -sogar farblich-bestens in die obige Auswahl passen.

  14. So habe ich auch mal angefangen, mit alten, einzeln aufgestöberten Leder Sesseln… bis ich gemerkt habe, dass diese nicht ganz hygienisch, noch geruchslos sind… ;-)
    So habe ich nun “neue” Sessel in “alter” Form, in Vintage-Leder oder Kuhfell im Sortiment, die sich grosser Beliebtheit erfreuen!!!
    Siehe unter: Club-Sessel à la Hemingway… http://www.minimal-design.ch

    • Alain de la France sagt:

      Sollten Sie doch noch ein altes Stueck mit unangenehmen (muffeligem) Geruch haben.
      Ein Tipp:
      Senfmehl (med. Qualitaet z.B. in Drogerie) kaufen – mit warmem Wasser anruehren bis es wie
      Kartoffelpuree ist – auftragen – trocknen lassen – einwirken einige Std. – abbuersten/absaugen.
      Geht auch fuer unangenehme Gerueche an anderen Orten (z.B. von Haus-Tieren) und hat keine nebenwirkungen;
      Ist vielfach getestet.

      • yvonne sagt:

        funktioniert dies auch bei Schuhen?

      • Alain de la France sagt:

        Ich denke schon – bei Lederschuhen.
        Probieren Sie es nur aus; vielleicht wirkt es noch besser, gemischt mit ‘bolus alba’ Pfeiffenerde.
        Passieren kann nichts (veraendert weder Material noch Farbe).
        Beides finden Sie in einer guten Drgerie oder Apotheke.
        Viel Erfolg!

      • Alain de la France sagt:

        Pfeiffenerde ist ein weisses Puder, dass auch im K2R-Produkten (gegen Flecken) drin ist.
        Hat grosse absorbierende Wirkung.

      • Alain de la France sagt:

        Habe in meiner Jugend eine 4-jaehrige Drogistenlehre in einer Drogerie/Apotheke mit vielen “alten” Produkten
        “aus der Natur und Chemikalien” gemacht.
        Wir haben viel getuefftelt fuer Restaurateure, Kuenstler sowie auch Bierbrauer ;-)

  15. yvonne sagt:

    Ich liebe Leder! Unterm Hintern, an den Füssen, im Auto, auf der nackten Haut. Leder kann sehr erotisch sein und riechen,
    aber bei schlechter Pflege leider auch grässlich stinken. Auf neuen Ledersesseln rutscht oder klebt man je nach Saison.
    Alte Sessel erzählen Geschichten. Neue Sessel sind langweilig. Der Rote ist wunderschön könnte eine Liebesbeziehung
    werden.

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