Schaffelle sind gross im Trend. Nicht nur im Kinderwagen und auf winterlichen Kaffeeterrassen, im Wohnbereich sind sie das ultimative Winteraccessoires und machen Stühle, Sofas, Betten und Böden kuschlig warm und weich. Hier sehen Sie 16 schöne Inspirationen wie man mit Fellen der Wohnung Streicheleinheiten verpassen kann:

Je unfreundlicher das Wetter draussen, umso kuschliger mögen wir es zu Hause. Schaffelle sind da ideal, um einem Sofa, einem Bett oder einem Sessel ein weiches Winterkleid zu geben. Hier bekommt eine Eckgruppe mit Schaffellen und vielen Kissen einen nordischen Look. Die Kissen haben alle eher kühle Farben, zeigen aber Humor, da sitzt eine Eule neben dem bestickten Elchkissen und edlen, mit Retrodessins bezogenen Exemplaren. Eine alte Holzkiste dient als Couchtisch. Bild über: Convoy.

Ein Zottelfell macht diesen Loungesessel weich und winterwarm. Auch der Boden ist mit einem weissem Fell belegt. Trotz dem vielen Weiss wirkt dieser Raum sehr gemütlich und strahlt Wärme aus. Die Sitzmöbel gruppieren sich um einen Couchtisch. Hocker können auch Beistelltische sein. Blumenstrauss, Fruchtschale, Bücher und Bilder sorgen für Wohnlichkeit und Schwarzweiss-Kontraste sorgen für Tiefe. Bild über: The Beautiful Soup.

Hier geben gleich zwei Felle einem grafischen Sessel mehr Weichheit und Komfort. Bild über: Hege Grenall Scholtz.

Polster und Wolldecke zugleich: Ein einfacher Holzstuhl kann mit einem Fell zum Sessel werden. Bild über: Designtraveller.

Ein toller Raum. Der Platz ist optimal ausgenützt: Entlang der Fensterfront ist ein Regal installiert, das viel Stauraum und Abstellfläche bietet. Der Tisch ist hoch mit hohen Stühlen und lässt somit mehr Bodenfläche sehen, was den Raum grösser erscheinen lässt. Die kargen Stühle bekommen mit den knuddeligen, kurzhaarigen Fellen Wärme und Bequemlichkeit. Bild über: Emmas Designblogg.

Wie kleine Tiere wirken die winterlich eingehüllten Eames-Stühle. Für Farbe sorgt der Extrateppich unter dem Tisch. Bild über The Beautiful Soup.

Schaffelle geben auch wunderschöne Kissen ab. Sie können ein solches Stück auch selbst machen. Schneiden Sie Felle so zusammen, dass Sie ein eckiges Kissen ergeben. Mit einer Kürschnernadel können Sie die Fellstücke von Hand zusammennähen und mit einem Polsterkissen füllen. Bild: Lerkenfeldt.

Legen Sie Schaffelle über die Rücklehne von Esszimmerstühlen. So können sich Ihre Gäste ganz nach Lust und Laune einkuscheln oder sich einfach nur anlehnen. Bild über: Love Nordic.

Im 18. Jahrhundert war die Schäferinromantik der letzte Schrei. Heute ist es diese coole Sofa aus demselben Jahrhundert: Es wurde frech mit Schaffell gepolstert. Zwei sanfte, weisse Kissen verdoppeln den Weichheitsfaktor. Bild: Magdalena Bjornsdotter.

Setzen Sie weiche Schaffelle wie Wolldecken ein. Legen Sie sie locker über Sofas und kombinieren Sie sie mit Kissen und Decken. Bild über: My Ideal Home.

Hier wirkt der Esszimmertisch wie eine elegante, ritterliche Tafelrunde. Bild über: Love Nordic.

Mit einem Fell als Decke auf dem Bett oder einfach als kuschliger Überwurf wird Schlafen zu einem urtümlichen Erlebnis. Bild über: Love Nordic.

Dieses Schlafzimmer verbindet Welten und Stile: Ethno-Elemente, romantischer Leuchter, Jagdtrophäen und nordisches Kuschelfell. Bild über: Sarah Kate.

Wieso nicht? Ein Liegestuhl kann mit Fellen als Winterfreund ins Haus ziehen. Bild über: Love Nordic.

Felle haben eine interessante Textur, die schön zur Geltung kommt, wenn sie Stühle einhüllen. Entscheiden Sie sich auch für verschiedene Felle. Es gibt sie in diversen Farben, langhaarige, kurzgeschorene, zottelige oder krause. Bild über: Sarah Kate.

Hier sind wir wieder in der gleichen Wohnung wie im zweiten Bild. Die ganze Wohnung wurde mit vielen Fellen und Kissen konsequent auf den Winter eingestellt. Auch auf dem Boden sind Felle ausgelegt und vermitteln unkomplizierten, nordischen Charme. Bild über: Riazzoli.
Und hier finden Sie schöne Schaffelle:
Ikea
Black Sheep White Light
Pfister
Rätische Gerberei
Schlagworte: Wohnaccessoires
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Marianne Kohler ist Stylistin und Journalistin, sie begann ihre Karriere als Textildesignerin, arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift Annabelle leitete. Heute arbeitet sie für Zeitschriften wie «Glamour» sowie Interior-Firmen im In- und Ausland. Marianne Kohler lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich. 



























































Etwas komisch, kuscheln mit toten Tieren.
Tragen Sie Lederschuhe, Hedvika?
Nein Baumwolle oder Synthetisch, ist mir viel lieber, da pflegeleichter und irgendwie sympathischer…
Hedvika, man kann auch übertreiben!
Hedvika, finde ich auch…
Hmmm, eigentlich immer dasselbe – überall Schaffelle drauf – Fazit: eine Idee (Schaffell drauf), x Bildli; jetzt hat aber auch der/die Dümmste den einen Wohntipp begriffen. Diese Idee ist ziemlich alt (sogar das mit dem Liegestuhl). Wir haben auch Schaffelle – die Katzen lieben das – nicht alle Besucher finden das aber so toll, nicht zuletzt wegen der Haare (und zwar vom Schaf und nicht von den Katzen :) !) Die Pflege ist übrigens ganz schön aufwendig, wenn die Dinger mal gewaschen werden, dann ist Bürsten angesagt, sonst gibt das ein ziemliches Gezottel (wird kraus, wie ein echtes Schaf eben) – vielleicht haben Sie ja als Zusatztipp, wie die Pflege nach dem Waschen (wird irgendwann mal nötig) vereinfacht werden kann. Merci!
Info von einem Fellhändler auf dem Mittelalter-Markt: Ob ein Fell waschbar ist oder nicht hängt von der Art der Gerbung ab. Babyfelle z.B. sind speziell gegerbt, damit man sie waschen kann, und diese spezielle Gerbung ist in der Färbung leicht gelblich.
Normale Felle sind aber üblicherweise nicht so gegerbt, dass man sie waschen kann. Wenn man es trotzdem tut, dann wird die Rückseite hart, das kann ich auch aus persönlicher Erfahrung bestätigen. Dennoch musste das Fell aus meiner Sicht halt einfach gewaschen werden, daher nahm ich diesen Nachteill in Kauf (zumal es ein schönes weisses Fell ist und nicht so gelblich wie diejenigen mit der Spezialgerbung fürs Waschen).
Der Tipp vom Händler, um ein Fell zu reinigen ohne es zu waschen: Das Fell mit einem Wasserspray gut befeuchten (normales Wasser in so ein Sprühding eingefüllt) und dann in die Tiefkühltruhe damit. Nachdem das Wasser gefroren ist, einfach ausbürsten, und der Schmutz sollte dann mit diesem “Schnee” zusammen leicht ausgebürstet werden können.
Selber habe ich das allerdings noch nie gemacht und daher auch keinen Erfahrungswert.
Alternativ zur Tiefkühltruhe geht natürlich auch das Fell bei Minus-Temperaturen über Nacht draussen lassen :-)
@ Susanna: Ich habe mir vor ein paar Jahren, obwohl ich Schaffelle in der Wohnung nie mochte, welche bei der IKEA gekauft, allerdings Eingefärbte und möchte sie zwischenzeitlich, v.a. im Winter, nicht mehr missen. Je nach Struktur der Schafswolle habe ich nach dem Waschen unterschiedliche Ergebnisse. Die einen kräuseln mehr und die anderen gar nicht (ungefähr so wie beim menschlichen Haar). Vielleicht macht die Färbung einen Unterschied beim Kräuseln – ich weiss es nicht. Ich wasche die Felle kalt, schon der Lederhaut wegen und füge dem Spülgang entweder einen Weichspüler oder eine Haarkur bei. Das reduziert das Kräuseln bzw. nachträgliche Durchbürsten der Felle. Vielleicht nützts auch bei Ihren Fellen.
… by the way… gibt es eigentlich kuhfell-imitate? ich stehe eben auch nicht auf tote haut als deko…
Herzlichen Dank Cornelia und Ruth, werde beide Tipps ausprobieren (Tiefkühler zuerst und dann beim nächsten Mal die Haarkur – habe bislang nur extra in der Drogerie als Schaffellwaschmittel deklariertes Shampoo angewandt und mega gekräuseltes weisses Fell damit erzielt… Langfristig gibt’s dann auch mal ein dunkles Fell ;-)) ! ).
@Silke – es gibt schon Kuhfellimitate, das sind aber so Synthetogruseli, wie man/frau für Pullover hat und ich finde, man sieht es völlig, dass es ein Imitat ist, d.h. überhaupt nicht mit dem Original zu vergleichen (ich bin selber Vegetarierin, aber die Katzen stehen halt total auf die Felle….)
@Silke – geh mal auf das berühmte Internetverkaufsportal in Deutschland (weiss nicht, ob ich das hier namentlich nennen darf) und gib bei der Suchmaske das ein: 150626696878 (ist die Artikelnummer) – das ist so ein Kunstfellimitat aus Polyester, allerdings schon fast gescheckt wie ein Dalmatiner :((
@susanna – :) merci für den tipp… ja dafür wurden sicher 20 dalmatiner-plüschis ausgezogen… hmm… ich hoffe irgendwann kommt mal einer drauf solche imitate herzustellen… heute ist ja nix mehr unmöglich…
Jahrtausende haben Tiere dem Menschen das Leben erleichtert.
Schafe leben in kargen Gegenden.
Warum errechnet Niemand wieviel Energie durch warme Be-
kleidung, Schaffelle oder so eingespart werden kann?
Ein Versagen der Textilbranche!
@ Ch. Krähenbühl: Solche Dinge sind immer auch eine Frage des Modetrends. Und offensichtlich hat die Designer-Welt die Schaffelle wiederentdeckt. Irgendwie muss man die Leute ja auf Trab halten, wenn man Geld verdienen will. Aber ich stimme Ihnen vollkommen zu. Es gibt beinahe nichts besseres als natürliche Materialien, wenn es um warmhaltende Bekleidung geht. Allerdings ist auch zu erwähnen, dass im Zeitalter der Allergien nicht alle Wolle oder ähnliche Naturmaterialien vertragen. Zudem sind solche Artikel natürlich auch immer eine Frage des Budgets.