Momentan findet in Paris die wichtigste Interior-Dekorationsmesse Maison & Objet statt. Sweet Home war da und hat für Sie erste Eindrücke gesammelt:

ACHTZIGERJAHRE-COUTURE-SALON: Klar kommen nun die Eighties wieder. Wir haben bereits wieder die Liebe zu Chrom, Leder und einzelnen Lilien in edlen Vasen entdeckt. In Paris wird aber der Trend ganz, kokett modisch umgesetzt. Ganz gross sind «Pied de Poule»-Muster in Schwarz und Weiss – und zwar so sehr, dass gleich die ganze Trendmesse mit Teppichböden in diesem Muster belegt wurden. Ansonsten wurde es in Begleitung von Op-Art-Dessins, starken Farben und spitzen Formen gezeigt. Man fühlte sich ganz wie in einem Mode-Showroom von 80er-Modestars wie Mugler oder Montana.

GEMÜTLICHKEIT HINTERM OFENBÄNKLI: Ganz anders ist der supergemütliche, improvisierte «Stübli»-Trend. Da sitzt man auf selbstgeschreinert wirkenden Holzhockern, strickt Pullover für Möbel und Freunde, kuschelt sich in weiche Wolldecken, isst aus getöpfertem Keramikgeschirr an langen, rustikalen Tischen und spart fleissig Energie.

TÜRKIS, BLAU UND GRÜN: Farbe gegen Langeweile! Damit wir immer schön fröhlich gestimmt sind, bekommt das Zuhause Farbe und zwar ungewohnte, neue Töne wie Türkis, Blau in allen Abstufungen und Grasgrün. Am besten gleich alles zusammengemischt, denn Blau und Grün zeigen sich meist als Paar.

BRITISCHER BOHEMIA- UND HIPPIEHUMOR: Der englische Bohemiastil mit eklektischen, exzentrischen Mischungen von Tradition und Kreativität scheint auch die Franzosen zu begeistern. Überall, auch in den aktuell zur Messe erschienenen Wohnzeitschriften, werden englische Wohnungen, Londoner Shoppingadressen und Designer aus dem Inselreich vorgestellt. Auf der Messe zeigten sich britische Berühmtheiten wie die glamouröse Inneneinrichterin Kelly Hoppen ganz ohne Starallüren an ihrem Stand. Trends wie Patchwork, neu zum Beispiel aus Samt für ein Sofa, oder aus alten Schiffsbrettern als lebendige Böden oder Wände. Der Humor darf natürlich nicht fehlen, Hippiekissen, Smileys, Witziges, Aussergewöhnliches und Überraschendes mischt sich ganz selbstverständlich darunter.

FIFTIES-ELEGANZ: Ein Blick zurück garantiert meist eine gute Portion Wohnlichkeit, so können wir denn nicht ganz ohne die Gemütlichkeit der Fifties leben. Diese zeigt sich aber erstaunlich elegant mit Möbeln auf Beinen, femininen Formen und edlen Mustern.

WEICHER, SANFTER SAMT: Der Star unter den Stoffen schmeichelt sich wieder ein. Wir werden Samt sehen vom Plüschsofa bis zum edlen Kissen und das alles in den schönsten Farben, von Pink bis Violett, von zartem Grau bis zu Moosgrün, aber auch gestreift und bedruckt.

HEIMATWERK ODER ATELIER ZUHAUSE: Rohes, Handwerkliches, Selbstgemachtes, nachhaltig Produziertes, limitierte Editionen, Kreatives und Eigenständiges zeigt sich als ernstzunehmende Konkurrenz zur günstigen Massenware und gibt neuen, jungen Designern die Chance, ihr Talent zu zeigen und in begehrenswerte Produkte umzusetzen.
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Marianne Kohler ist Stylistin und Journalistin, sie begann ihre Karriere als Textildesignerin, arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift Annabelle leitete. Heute arbeitet sie für Zeitschriften wie «Glamour» sowie Interior-Firmen im In- und Ausland. Marianne Kohler lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich. 





































Warum wirken diese gestylten Sachen immer so seelenlos?
Weil es sich hier um eine Messeausstellung handelt, hier niemand wohnt, und es darum geht einem Fachpublikum neue Sachen vorzustellen. Sie können für sich aus diesem Bericht vor allem die Information herausnehmen was denn nun Neues auf uns zukommt, viel Spass, Marianne Kohler
ja es sieht so aus,in der mode,wohnen,ect. die neue blüemliranken,müsterlimuster .judihui viel farbe und bunt ist aus gebüxt!!!
uiiiiiiiiiiii.es geht ja wieder vorbei,das fieber.
mit stylischem gruss
derhandwerker