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Ist Balotelli zu dumm für den Fussball?

Mämä Sykora am Donnerstag den 19. April 2012

Er ist zweifellos einer der talentiertesten Fussballer unseres Planeten: unberechenbar, vielseitig einsetzbar, mit einem tollen Antritt und einem harten Schuss gesegnet, physisch und technisch äusserst stark. Mehr als Mario Balotelli kann man nicht mitbringen, um auch zu einem der besten Spieler der Welt zu werden. Und doch ist fraglich, ob es «Super Mario» so weit bringen wird. Nicht wegen seinen Leistungen auf dem Feld, sondern wegen der nicht abreissen wollenden Serie an Undiszipliniertheiten und Eskapaden.

Sein oft als schwierig bezeichneter Charakter fiel schon früh auf. Nachdem sein Förderer Roberto Mancini bei Inter Mailand entlassen wurde, schwelte zwischen Balotelli und dem neuen Trainer José Mourinho ein offener Konflikt, worauf der Stürmer tatsächlich in einem Trikot der AC Milan in einer italienischen TV-Sendung auftrat. Im ersten Spiel nach seiner Sperre wusste er nach dem Schlusspfiff nichts besseres, als sein Shirt auf den Boden zu schmeissen, somit war er für Fans, Mitspieler und den Verein nicht länger tragbar.

Mit einem stolzen Gewinn wurde er zu Manchester City verkauft, wo er wieder unter Mancini auflaufen konnte. Und da wurde er als jener Junge bekannt, der schlicht nicht mit dem Druck, dem Ruhm und dem Geld umgehen kann. Auf dem Feld häuften sich grobe Fouls – sein Total bei den Blues steht mittlerweile bei 4 Platzverweisen sowie einer nachträglich ausgesprochenen Sperre von 4 Partien, weil er Tottenhams Scott Parker auf den Kopf getreten war – dazu gesellten sich einige Verfehlungen neben dem Feld. Er fuhr gleich mehrere Luxuskarossen zu Schrott, spielte in seinem Haus mit Feuerwerkskörpern herum bis die Löschfahrzeuge ausrücken mussten, beleidigte die Stadt Manchester («Ich bin hier nicht glücklich, ich mag die Stadt nicht») und nach der Wahl zum «Golden Boy 2010» seinen Arsenal-Konkurrenten Jack Wilshere («Wie heisst der? Wil...? Kenn ich nicht. Aber ich werde ihm die Trophäe zeigen, wenn ich gegen ihn spiele, und ihn dran erinnern, dass ich sie gewonnen habe»), und er schoss mit Dartpfeilen auf City-Junioren. Hinzu kommt sein exzessiver Lebensstil: Der Garten seines Hauses wurde in eine Rennstrecke für Quad-Bikes umgebaut, er besuchte trotz Ausgangssperre vor einem Spiel ein Pub und schmiss für 1000 Pfund eine Lokalrunde. Und auf Italiens Ersatzbank bei einem Spiel gegen die Färöer hantierte er mit einem iPad herum. Wäre Balotelli eine Figur aus einem Fussballfilm, man würde sie für überzeichnet und übertrieben halten.

Bislang schlugen bei ihm sämtliche «Erziehungsmethoden» fehl. Weder die harte Hand von Mourinho noch die väterlichen Versuche von Mancini («In seinem Alter macht man nun mal noch Fehler. Er ist verrückt, aber ich liebe ihn, weil er ein guter Mensch ist») konnten den Sohn ghanaischer Immigranten von seinen Fehltritten abbringen. Nach dem Platzverweis beim wohl meisterschaftsentscheidenden 0:1 gegen Arsenal ist nun auch bei Mancini der Kragen geplatzt und er kündigte an, dass Balotelli in dieser Saison keine Rolle mehr spielen werde und im Sommer zum Verkauf stünde: «Ich bin mit ihm fertig!» Der in Ungnade gefallene konterte, indem er angab, die Nationalmannschaft komme ohnehin «vor allem anderen». Doch auch da stehen seine Karten schlecht. Azzurri-Trainer Cesare Prandelli stellte nach dem jüngsten Aussetzer seine EM-Teilnahme in Frage. Bereits zuvor hatte er aus disziplinarischen Gründen auf sein Stürmerjuwel verzichtet.

Für die britische Yellow Press ist Balotelli indes ein Glücksfall. Nicht erst seit seinem missglückten und auf Youtube verewigten Versuch, ein Überziehleibchen anzuziehen, wird er schonungslos als «Spatzenhirn» («The Sun») verhöhnt, jede noch so kleine Episode aus seinem wilden Leben wird genüsslich ausgeschlachtet und ausgeschmückt. Die Urteile über ihn könnten hingegen unterschiedlicher nicht ausfallen. Die einen halten ihn «sogar für den Profifussball zu dumm», andere bemitleiden ihn, weil er seine Jugend nicht ausleben durfte und von den Anforderungen an einen modernen Profifussballer überfordert ist, wieder andere halten ihn für «die coolste Sau der Welt» (Benjamin Kuhlhoff). Die Wahrheit liegt – wie so oft – wohl irgendwo dazwischen.

Zwischen den aalglatten und nicht selten langweilig wirkenden Kickern von heute wirkt Balotelli wie ein Fremdkörper. Mit seinen Allüren ist er mehr Rockstar denn Profisportler. Er ist ein George Best in einer Zeit, die so ein Verhalten nicht mehr toleriert. Dabei ist es genau diese Verrücktheit, die ihm seine Geistesblitze auf dem Platz erst ermöglichen. Wer ihn in ein Korsett zu zwängen versucht, der raubt ihm eine grosse Stärke. Dass er sich keine Platzverweise mehr erlauben kann, hat er hoffentlich nach Mancinis heftiger Reaktion gelernt. Wenn ihm seine sonstigen Extravaganzen toleriert werden, kann er zum besten Stürmer der Welt werden. Ich hoffe für ihn und die Fussballwelt, dass seine Lust nicht durch stetiges Disziplinieren verloren gehen wird.


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79 Kommentare zu „Ist Balotelli zu dumm für den Fussball?“

  1. Jens Werner sagt:

    Zu dumm für den Fussball? Nein. Eher zu dumm für Alles ausserhalb des Fussballs.

  2. Urs sagt:

    Balotelli erinnert mich ein wenig an Paul Gascoine, da ich George Best nur noch vom Hörensagen kenne. Er ist auf bestem Weg, viel weniger aus seinem enormen Talent zu machen, als möglich wäre. Falls wie bei Gascoine und Best noch ein Suchtproblem dazu kommt, wird’s mit der Zeit tragisch.
    Fürs Fussball spielen selber ist er sicher nicht zu dumm, das hat er schon bewiesen. Die intellektuellen Ansprüche sind aber auch nicht gerade unermesslich (Maradona, Totti, Basler, Matthäus…), um nicht trotzdem eine sehr respektable Karriere zu machen.

    • Guter Vergleich; Gascoigne wurde damals von einem eigenen Mitspieler ein geistiges Niveau eines 12-jährigen attestiert. Unvergesslich als er bei einem Interview in Italien als Antwort in das Mikrofon gegörpst hat.

  3. Basler sagt:

    Genauso, wie es schwierig ist, einen Mystischen von einem Wahnsinnigen zu unterscheiden (der Unterschied liegt im Bewusstsein…), ist es schwierig, einen Rebell von einem naiven Revoluzzer zu unterscheiden! Vielleicht ist sich Balotelli absolut bewusst, was er auslöst, vielleicht eben auch nicht… Nur als Unbewusster wird er zum tragischen Fall!

  4. Max sagt:

    Es muss eben beides da sein, nämlich Talent UND Hirn. Deshalb wird aus Balotelli nie ein grosser, denn es fehlt ihm an Hirn. Oder glaubt tatsächlich jemand, dass z.B. Federer so ein überragender Spieler geworden wäre, wenn er neben seinem Talent strohdumm gewesen wäre?

    • Thomas Luchs sagt:

      Hirn halte ich nicht für eine Voraussetzung für Weltklasse-Fussballer. Beispiele dafür gibts ja genug (z.B. Matthäus).

      • M sagt:

        …aber selbst Matthäus hätte es wohl noch fertiggebracht, ein Überziehleibchen anzuziehen…

      • Auguste sagt:

        hmm…, ich glaube ja eher, dass “loddar” ein sehr fokussierter mensch ist: fussball und junge weiber. das eine beherrschte er – mit dem andern kämpft er immer noch.

        • Jürg sagt:

          ein Fussballer lernt doch nur, wie man ein Leibchen schnell schnell auszieht, wenn man ein Tor geschossen hat um dann vom Schiedsrichter auch noch die willkommene Anerkennung zu kriegen. Es ist wie bei Kindern, da muss die Mutter auch beim Anziehen helfen, während das Ausziehen ganz von selber geht. ;-) )

  5. Dave sagt:

    Es ist zu hoffen, dass er im Laufe der Zeit reifer wird und diese Eskapaden (die zum Glück bis jetzt alle glimpflich verlaufen sind) dem jugendlichen Leichtsinn zuzuschreiben sind. Es wäre wirklich sehr schade, würde dieses grosse Talent vergeudet! Seine Taten sind nicht zu entschuldigen, allerdings möchte ich erwähnen, dass er es als farbiger, italienischer Fussballer nicht immer sehr einfach hatte. Er wurde in Italiens Stadien sehr oft wegen seiner Hautfarbe beschimpft. Das war für seine Entwicklung vermutlich nicht wirklich förderlich und es scheint, als wäre er wütend auf die Gesellschaft aber auch auf die Leute, die es gut meinen mit ihm. Wenn er es schafft, diese Wut in positive Energie umzuwandeln werden die Fussballbegeisterten Menschen noch sehr viel Freude an diesem Spieler haben.

  6. ovidio sagt:

    Ist Mämä Sykora zu dumm um junge Leute zu verstehen?

  7. Marius sagt:

    also best oder gascoine waren säufer. wenn man süchtig ist, hat jeder ein tragisches problem. nur weil balotelli immer wieder negativ auffällt, muss er doch nicht gleich ein potentieller alkoholiker sein.

    was im artikel gar nicht erwähnt wird, sind die provokationen denen er immer ausgesetzt ist. die gegner schiessen sich richtig auf ihn ein da er als junger schwarzer mann immer wieder darauf reagiert. hätte er immer in england gespielt, könnte er evt. besser damit umgehen. ich hatte erwartet dass england ihm diesbezüglich zugute kommt.

    balotelli ist mit rassismusproblemen aufgewachsen mit denen er bis heute schlecht umgehen kann. kommt dazu dass er ein ziemliches ego hat was sich schlecht mit autorithäten verträgt. aber natürlich sehen alle den spinner.

    sein berater mino raiola ist ihm diesbezüglich auch nicht wirklich eine hilfe. ebenfalls ist er der berater von ibrahimovic und bekannt dafür, dass er die spieler zu gewissen “verhalten” verleitet um transfers zu provozieren an dem er selber verdient. zbsp. der transfer von inter zu barca und danach zu milan von ibrahimovic. oder eben der transfer von inter zu city von balotelli. in italien ist milan auch schon der klare favorit auf balotelli.

  8. Hans vom Hübel sagt:

    Sicher ist da auf der einen Seite sein Migrationshintergrund und der ganze Rattenschwanz. Dass das nicht immer einfach ist, kann ich verstehen. Dass sich da angesichts dessen, dass er es geschafft hat und zu den Bestverdienern gehört, auch ein wenig Trotz gegenüber der Gesellschaft regt, ist nachvollziehbar. Seine Eskapaden und Extravaganzen abseits des Spielfelds nehme ich ihm nicht zuletzt deswegen auch nicht sonderlich übel.
    Was sein Verhalten auf dem Platz anbelangt, so komplettiert sich allerdings mein Bild von diesem Menschen um die unvorteilhafte Komponente eines defizitären Charakters. Unsportlichkeiten (Gegner verhöhnen, Gelbe Karten fordern etc.), Tätlichkeiten und übertriebene Härte kann ich auf den Tod nicht ausstehen. Balotelli ist für mich ein Arschloch! Schade um das viele Talent…

  9. Auguste sagt:

    hmm…, balotelli wird höchstwahrscheinlich nur eine relativ bescheidene karriere im profi-fussball machen und historisch betrachtet kaum spuren hinterlassen. die laufende saison wird in den man city annalen wohl als eine frustrierende eingehen mit und ohne balotelli. keiner der richtig grossen vereine wird das risiko eingehen, sich an ihm die finger und geld zu verbrennen – das überlassen sie noch so gerne den neureichen, wo seine beschränktheit eigentlich perfekt hin passt.

    george best in einem atemzug mit balotelli zu nennen, ist fast schon blasphemisch. best war zwar auch für seine ausschweifungen berühmt, aber im trikot von manchester united hatte er in den jahren zwischen 1963 und 68 zum teil sensationelles gezaubert und mit dem team viele titel errungen, bevor nach 1968 der alkohol seinen abstieg einläutete. davon ist dieser hohlkopf noch ganz, ganz weit entfernt. seine karriere wird keine grosse, trotz aller guten anlagen.

    • SwissManc sagt:

      Vielen Dank. Ich glaub Du bist der Einzige, der Georgie Best hier in Schutz nimmt. Balotelli ist gut, aber um auf die gleich Stufe wie Best gestellt zu werden wirds in diesem Leben bestimmt nicht reichen. Hirn hin oder her..
      Maradona good; Pele better; George Best..

      • Auguste sagt:

        hmm…, um richtig einstufen zu können, wie gut george best zu seiner zeit war, muss man schon messi als vergleich heran ziehen, drunter geht’s nicht.

        youtube: george best – ‘the best tribute’!

  10. Max sagt:

    Ich kenne den italienischen Fussball sehr gut, und ich kann deshalb behaupten, dass Balotelli nicht wegen seiner Hautfarbe in allen Stadien gnadenlos ausgepfiffen wurde, sondern wegen seiner beispielos arroganten und überheblichen Spielweise, die er ständig an den Tag legte. Das jetzt als Rassismus hinzustellen ist eine billige Ausrede, die Leute wie Balotelli immer gerne in Anspruch nehmen.

    • Marius sagt:

      Erzählen sie das doch Wikipedia und den Juve Fäns wie gut sie den italienischen Fussball kennen.

      Balotelli wurde oft Opfer von rassistischen Aktionen. So schrien ihm beispielsweise Juve-Fans mehrfach zu, dass echte Italiener nicht schwarz seien.

      Juventus Turin musste dafür als Strafe ein Heimspiel ohne Publikum austragen.

      • Max sagt:

        Sie haben offensichtich keine Ahnung, wie sich Balotelli auf den Spielfeldern benommen hat. Selbst die Inter-Fans haben ihn gehasst. Aber nicht deshalb, weil er schwarz ist sondern deshalb, weil sich so ein Italiener nicht benimmt. Tutto qui, capisce??? Die Italiener sind diesbezüglich ein sehr stolzes Volk, und dann kann es schon mal heissen, dass echte Italiener nicht schwarz sind. Aber mit richtigem Rassismus hat das überhaupt nichts zu tun.

        • Franz Melliger sagt:

          “weil sich so ein Italiener nicht benimmt.” ??

          Soso, wie benimmt sich denn ein richtiger Italiener? Etwa so wie Totti? Spuck-Attacken, ebenso brutale Fouls, nicht 2 Tage ohne la mama leben können? Oder ist viellleicht Materazzi das Vorbild des Italieners, wie ihn sich die Inter-Fans wünschen? Vielleicht aber auch ein Cassano?

          Nene, mit richtigem oder falschem Italienertum dürfte das relativ wenig zu tun haben, sonst dürften oben stehende Leutchen nicht so beliebt sein.

        • Marius sagt:

          den fussball in italien verfolge ich zwar erst seit 30 jahren, aber was ein italiener ist weiss ich sehr gut.

          die abneigung welche fäns in italien mit spieler ausländischer herkunft bekunden ist mir sehr bekannt. oriundi wie amauri oder camonaresi werden nur schon beschimpft weil sie die staatsbürgerschaft haben und die nati spielen. dass sie musterprofis sind spielt keine rolle. und ein balotelli liefert da geradezu 1000 gründe ihn zu hassen, nur schon weil er eben mit dieser “sonderbehandlung” nicht klar kommt und darauf reagiert. die anspielung auf seine hautfarbe sagt ja eh schon alles.
          das hat nichts mit dem stolz der italiener zu tun, das ist rassismus pur.

        • Silvia Benz sagt:

          Mit richtigem Rassismus hat das nichts zu tun??? Sehr stolz?????
          Zu krasser Nationalissmus artet gut und gerne in rassissmus aus! Und das sollten die Italiener eigentlich aus der eigenen Vergangenheit kennen.
          Stolz? Menschen die stolz auf ihr Land sind, haben keine Fussballforen die voll sind von Aussagen wie: schickt ihn zurück nach Afrika, …. und so weiter!

      • de Philippe sagt:

        Das Thema ist etwas mehrschichtiger. Die Aktionen der Juve-Fans sind durch nichts zu entschuldigen oder rechtzufertigen. Trotzdem stimmt es, dass Balotelli durch sein Verhalten auf dem Platz die Zuschauer gegen sich aufgebracht hat und nicht wegen seiner Hautfarbe. Dass gewisse Fangruppen dann rassistisch wurden ist wie erwähnt dumm, halte ich aber auch (mehrheitlich) nicht für die Ursache.

        • Franz Melliger sagt:

          Das stimmt sicherlich. Balotelli hat sehr viele Dummheiten begangen und ich verstehe es, dass man ihn nicht mag und von mir aus sogar beschimpft. Die Reaktionen zeigen aber halt, wie stark Rassismus in Italien noch verankert ist. In England etwa ist es schon deutlich seltener, dass Spieler aufgrund der Hautfarbe beleidigt werden.

  11. QSI sagt:

    Balotelli spielt fuer die Citizens, nicht fuer die Blues. (Sollten sie wissen als Kolumnist)

    • Mämä Sykora sagt:

      Es gibt mehrere Übernamen für Man City. Citizens ist einer davon, Blues ein anderer. Auch wenn diesen Übernamen auch Chelsea, Everton, Birmingham, Ipswich und bestimmt noch viele weitere tragen.

      • Onurb sagt:

        nicht ganz richtig, City sind die sky blues. der name citizens ist übrigens in MCR kaum in gebrauch. und wenn wir schon dabei sind: Everton sind eher selten blues sondern toffees und Ipswich sind die tractor boys ;-)

        • Mämä Sykora sagt:

          Wie gesagt, jeder Verein hat mehrere Übernamen. Alle genannten Vereine bezeichnet etwa «Daily Mail» als «Blues», und zu jeder gibt es mindestens eine Website eines Fanklubs mit dem Zusatz «For Fans of the Blues».

          • Peter sagt:

            c’mon sykora. erst voll daneben gehauen und sich jetzt billig raus reden – not cool. city sind die citizens, blues chelsea, das weiss jedes kind.

          • Mämä Sykora sagt:

            Ich mag zwar diese endlosen «He, ich hab im Fall doch Recht!»-Diskussionen nicht, aber «Blues» als Spitzname für Man City ist durchaus so weit verbreitet, dass ihn neben Wikipedia auch sämtliche grossen englischen Zeitungen verwenden. Und ich gehe mal davon aus, dass die schon wissen werden, was sie machen.

        • Miro Stankevic sagt:

          Unglaublich, hier angeben aber keine Ahnung haben. Schon mal Fussball zum Beispiel auf SkySports in englisch geguckt? Dort wird Everton sowie Birmingham ebenfalls Blues gennant. Wie auch Man United die Reds oder Red Devils gennant werden. Und kommen sie jetzt nicht mit, “Aber Liverpool sind die Reds”.

    • SwissManc sagt:

      City not massive, just bitter. Man United not arrogant, just better! MUFC#20! ;)

  12. Spencer sagt:

    Diesen Idioten mit George Best zu vergleichen ist eine absolute Frechheit !

  13. Dave sagt:

    Fan Chant von Manchester City:

    OOOOOOO Balotelli, he’s a striker, he’s good at darts, an allergy to grass but when he plays he’s fuc**n class, he drives around moss side with a wallet full of cash!! OOOOOOO Balottelli

  14. dome sagt:

    “Wenn ihm seine sonstigen Extravaganzen toleriert werden, kann er zum besten Stürmer der Welt werden.”
    Auch wenn Sie ein knackiges Ende Ihres Artikels brauche, derart zu übertreiben ist nun wirklich nicht nötig.
    Wenn Sie wünschen, sage ich Ihnen ohne weiteres 10 Spieler an die ein Mario Balotelli nie, aber wirlich nie, herankommen wird.
    Bleiben Sie doch lieber realistisch, das lässt dann auch das ganze Geschreibe sachlicher wirken. Danke.

    • Mäsi sagt:

      ok, dann leg mal los!

    • Tony sagt:

      Wusste ich doch, kaum werden Sie dazu aufgefordert kommt nix mehr. Balotelli hat durchaus das Zeug zu einem der besten Stürmer der Welt zu werden aber die Road Blocks sind ja hinlänglich bekannt.
      Ich habe den Jungen schon in der U21 Italiens spielen sehen und weiss was der kann. Würde er nur etwas charakterfester sein und mannschaftsdienlicher spielen dann würden sich so ziemlich alle Topklubs um den Kerl reissen. Die Hoffnung stirbt zuletzt…

    • Silvia Benz sagt:

      Ja bitte das nimmt mich auch wunder.

    • CIsou sagt:

      10 Spieler an die Balotelli nie rankommt, kein Problem
      und anbei nur solche aus der “Neuzeit*

      - Zidane / Ronaldhino / Ronaldo / Messi / P. Nedved / Raul / Pirlo / R.Baggio / Iniesta / Xavi

      • Mämä Sykora sagt:

        Eigentlich ging es darum, ob Balotelli zum besten Stürmer der Welt werden kann. Dabei sollte man ihn erstens mit aktiven Fussballern vergleichen, und zweitens nur mit Stürmern. Darüber hinaus waren seine Landsmänner Pirlo und Baggio, aber auch die meisten anderen genannten im Alter von Balotelli noch weit davon entfernt, Weltstars zu sein.

  15. Fred sagt:

    Balotelli ist Opfer des Medienzirkus. Insbesondere die englischen und italienischen (Sport-)zeitungen haben in seiner Person den schwarzen Peter gefunden, der unwissend – oder eben halt auf dumme Art und Weise – ihnen in regulärem Rhtyhmus Stoff liefert, um einerseits die eigenen Seiten zu füllen, andererseits den Leuten das Gefühl zu geben, dass sie halt eben doch normale und ganz anständige Menschen sind in Gegensatz zu dieser jugendlichen Skandalnudel! Doch interessiert es Balotelli? Der Junge ist aussergewöhnlich gut in seinem Job, geniesst sein Leben in vollen Zügen. Wieso sollte es uns eigentlich interessieren, dass er Unfälle baut oder ihm Manchester nicht gefällt?! Der Rummel um Balotelli ist der Spiegel unserer Gesellschaft: immer auf den anderen eintreten, in stillem Neid.

  16. Al Neemah sagt:

    Hinzu kommt, dass Balotelli neben allen oben erwähnten Punkten sich auch gegenüber seiner Mannschaft genau gleich verhält. Cantona kickte Zuschauer, was ja auch nicht fein ist. Aber er war immer äusserst korrekt genüber seinen Mitspielern und wurde respektiert.
    Bei Ballotelli ist das anders. Immer wieder Gerüchte über Streit und ausfälligkeiten in den Katakomben (mit Teamkameraden!!!) dazu noch auf dem Platz sich mit Kolarov (Freistossspezialist!!) um den Freistoss streiten. PFUI!!

    Aber als United Fan ists mir natürlich recht. Balotelli und Tevez haben mit ihren Eskapaden genügend Unruhe ins Team gebracht, dass sie nach absolut souveränem Saisonstart zusammengebrochen sind.

    Dankeschön Balotelli und Tevez!

  17. Nino sagt:

    Balotelli ist ein Werbegag. Ich möchte mal wissen wie der aufgewachsen ist? Dem ist scheinbar alles egal, manieren kennt er keine. Privat lebt er sein Leben, das ist sein Recht und finanziell kann er sich das leisten. Davon träumen viele, darum hat er sicher auch viele Neider. Der muss ein Mega Fussballtalent sein, dass er es überhaupt als Profi so weit geschafft hat und dass ihm die Clubs trotz seiner Macken Verträge gaben. Nun noch die Frage, was ist dumm? Scheinbar ist er ein eigenwilliger Mensch, der nicht ins übliche Schema passt. Persönlichkeiten sind meist eigenwillig, dafür kreativ. Kreative Fussballer entscheiden Spiele. Ob er ein Kreativer ohne Hirn ist lass ich mal offen? Vermutlich ist er eher ein Produkt seiner Jugenderlebnisse in Italien?

  18. Dario Piemontese sagt:

    Ich kenne Balotelli nicht persöhnlich und masse mir somit nich an, zu wissen ob der Junge nun zu dumm oder zu klug für das Fussballbusiness ist, oder ob es ihn schlicht anödet. Als Interisti kann ich aber sagen, dass mir seine Eskapaden, sowohl auf dem Platz, im Gegensatz zu einem Nobody wie Eto’o weigerte er sich stets defensiv zu arbeiten, sowie neben dem Platz, sowas von auf den S*** gegangen sind, dass ich noch nie über einen Spielerverkauf so froh war wie über den Balotellis.

  19. Franz Melliger sagt:

    Es ist schon richtig, einerseits beschweren sich ja viele über die langweiligen Fussballer und auf der anderen Seite wird Balotelli teilweise auch für Dinge fertig gemacht, die so schlimm nicht sind. Verstösse gegen Ausgangssperren und dergleichen haben sich auch Basler, Kahn und viele andere erlaubt.

    Ich gehe mit Mämä einig: Die brutalen Fouls auf dem Platz muss er unbedingt abstellen. Ansonsten kann man mit seinen Eskapaden leben (natürlich nicht mit Dingen wie den Dartpfeilen…), wenn er trotzdem Leistung bringt.

    Ich hoffe aber v.a. sehr für ihn, dass er nicht wie ein Mike Tyson endet und am Schluss auch sozial und finanziell vor einem Abgrund steht.

  20. Siero sagt:

    Balotelli hat sicher Talent, aber das haben andere auch. Er erinnert mich – wie auch schon vorher erwähnt – an Gascoigne und andere “Strategen”: an guten Tagen kann er einen Match entscheiden, an schlechten Tagen sollte man ihn auf die Tribüne verbannen. Klar hat er mit Beschmipfungen wegen seiner Hautfarbe zu kämpfen, aber das kann keine Entschludigung sein. Oder was wäre mit Drogba, Kalou, den Tourés und, und, und… diese provozieren eben nicht dauernd, sondern besinnen sich auf ihre fussballerischen Qualitäten. Sollte Balotelli verletzt sein oder länger gesperrt, dürfte er sehr rasch in Vergessenheit geraten, wetten?

  21. Frank Baum sagt:

    Das ist keine Frage der Intelligenz sondern eine Frage des Charakters. Dass innovative Spieler auch extravagant sein können, ist seit Maradonna bekannt. Ob sich jemand eine Quad-Rennbahn in den Garten baut oder ob jemand Manchaster als Stadt mag, tut nichts zur Sache: Wenn die ManU bereit ist, ihm viel zu zahlen, dann müssen sie ihm auch das Recht zugestehen, mit dem Geld zu machen, was ihm gefällt.

    Es ist aber etwas anderes, wenn er sein Umfeld – Mitspieler, Gegner oder seinen Verein nicht mit Respekt begegnet. Dann stellt sich die Frage, ob er für ein Team trotz seinem Genie nicht eine Belastung darstellt. Genauso verhält es sich mit der Disziplinlosigkeit und den Platzverweisen. Aber eben: das sind Charakterfragen. Extravaganz darf man nciht unterbinden. Einem schlechten Charakter darf man aber nicht freien Lauf lassen.

  22. SwissManc sagt:

    Bester Spruch von George Best: “Die Hälfte meines Vermögens hab ich für heisse Schlitten, Alkohol und Weiber ausgegeben. Den Rest hab ich verprasst!” Best = LEGEND!!

  23. football_guru sagt:

    Einverstanden mit dem Autor! Einfach zu dumm, nicht nur für den Fussball. Es gab unter Künstlern, und zu diesen kann man auch Fussballer wie Maradona oder Gascoigne zählen, immer wieder tragische Schicksale wie sie das Leben so schreibt. Allerdings kann man bei einem Interview mit Maradona schnell mal erkennen, dass hier Sensibilität, Intelligenz und Integrität vorhanden sind. Dies fehlt bei Balotelli, leider! Der italienische Fussball hat ein Riesentalent geschenkt bekommen und wird nie daraus Profit ziehen können, im Gegenteil. Die Ursache ist ganz einfach der sehr, sehr, sehr tiefer IQ dieses begnadeten Fussballers.

  24. Orakel sagt:

    Hallooo Leute?!? Wieso die Panik? Balotelli ist schliesslich nicht mal 22 Jahre alt. Der hat noch mind. 10 Jahre Profifussball vor sich und kann noch alles erreichen. Klar muss er noch lernen sich zu beherrschen, aber das wird er. Ein Ibrahimovic ist ja auch kein Kind der Traurigkeit, hat sich aber weitgehend im Griff. Ich denke dass Balotelli auch so einer ist. Der kommt noch, wartet nur…..

    Ausserdem: Hört auf Balotelli mit Gascoigne oder Best zu vergleichen. Andere Zeiten, andere Spieler. Bei mir drängt sich viel eher der Vergleich mit dem Ösi-Talent Marko Arnautovic auf. Vielleicht nicht ganz so talentiert wie Balotelli, aber mindestens so schwierig im Umgang zurzeit.

    • Nino sagt:

      Genie und Wahnsinn!

    • Marcel sagt:

      Er ‘hätte’ noch 10 Jahre vor sich. Wir er aber mit seinem Benehmen nicht mehr schaffen. Sollte er wider erwarten tun, dann wird er 2 Jahre nachdem er aufhört Fussball zu spielen, seine ganze Kohle für Autos, Weiber, Drogen und Gerichtskosten ausgegeben haben. Das ist tragisch, scheint aber vorprogrammiert zu sein. Damit stünde er natürlich nicht alleine da. Viele Fussballer haben es sich auf die eine oder andere Art mit den Fans, dem Club, dem Umfeld oder was weiss ich verdorben. Dieser Junge bringts aber fertig, jeden und alles gegen ihn aufzuhetzen. Diesen ‘Kampf’ KANN er nicht gewinnen. Ein bisschen Revoluzzer zu sein tut jedem gut, ein wenig über die Stränge schlagen auch. Aber wer’s mit Freunden und der Hand die einem füttert verdirbt, dem schenkt man auch kein Vertrauen mehr. Danach beginnt der Abstieg der ohne Hilfe nicht zu verhindern ist. Und ich sehe niemanden in seinem Umfeld, der das verhindern könnte und auch will. Der junge Mann ist also Opfer und Täter

      • Nino sagt:

        @Marcel: Balotelli ist auch nur ein Mensch. Wäre er nicht Fussballer geworden, er würde vielleicht heute alte Frauen ausrauben oder wäre sonst ein Verbrecher oder Drogensüchtiger? Hoffen wir, dass er nicht der Nachfolger von Gascoingne, Best & Co wird!

  25. Mike sagt:

    … und dann gibt es noch den anderen Mario: Bei einem Training ist ihm ein kleiner Junge aufgefallen, der ihn um ein Autrogramm gebeten hat. Als Balotelli den Jungen fragte, warum er nicht in der Schule sei, antwortete dieser, dass er gehänselt werde. Balotelli fuhr darauf mit dem Jungen in die Schule und verlangte vom Schulvorsteher, dass sich die beiden Jungs aussprächen, was dann auch geschah. Handelt so ein charakterloser Dummkopf? I don’t think so…

  26. Kurt Müller sagt:

    In Ländern wie Australien, Grossbritannien und Neuseeland spielt nur Fussbal, wer zu dumm ist, um die Regeln von Cricket oder Rugby zu verstehen. Erklärt eigentlich schon alles.

  27. Rolf Wegmann sagt:

    Unglaublich, wenn ich schon wieder die ganze Thematik wegen Rassismus und solches Zeugs höre! Balotelli ist leider ein aktueller Zeitzeuge, den wir überhaupt nicht brauchen. Von irgendwelchen hirnrissigen Verantwortlichen eines Klubs hochgepusht, verdient mit 22 Jahren schon Millionen und weiss gar nicht mehr wohin mit dem ganzen Geld und dem Ruhm – wobei Ruhm wofür eigentlich; Junioren mit Dartpfeilen bewerfen, Luxus-Schlitten demolieren, mit Huren rumvögeln obwohl in einer Beziehung, etc. etc. Und das schlimmste an der ganzen Sache ist doch, dass wir Fussball-Liebhaber noch bezahlen für solche Vollidioten! Aber das ist ja mittlerweile typisch für die Fussball-Gesellschaft, Millionen fordern und nix dafür leisten. Ich meine, ausbürgern aus bella Italia und zurück nach Afrika zu seinen Wurzeln. Vielleicht wird er sich dann seinen Wurzeln bewusst, was allerdings eher unwahrscheinlich ist, da im dafür gewisse Hirnverbindungen offensichtlich fehlen.

  28. Frank Pfau sagt:

    Zu den Kommentaren:
    Unglaublich wie teilweise unverhohlen rassistisch argumentiert wird. Und die anderen, die ihm eine zu tiefe Intelligenz bescheinigen, bringen ihren eigenen Text weder fehlerfrei noch verständlich rüber.

    Der Junge ist 21 und hat das Triple mit Inter, den FA Cup mit ManCity gewonnen, nicht schlecht sollte man meinen. Hätten sich gewisse Kommentatoren ein paar Spiele aus Italien angeschaut, würde kaum jemand daran zweifeln, dass Mario in Italien einen gewissen Schaden erlitten hat. Ein Bsp. gefällig: Cupspiel zwischen Inter und Sampdoria vor zwei Jahren, ausnahmslos alle Spieler aus Genua hatten den Auftrag bei Balo eine rote Karte rauszuholen. Mit welchen Mitteln auch immer. Was der Junge jeweils vor den Augen des Schiri gefoult und provoziert wurde, geht eigentlich auf keine Kuhhaut. (Und das lief praktisch in jedem ital. Stadion so ab, Woche für Woche…Hilfe vom Schiri kann man hierbei vergessen.) Natürlich gibt es auch schwarze Italiener wie Okaka, die niemals so angefeindet werden, diese stellen aber auch keine permanente Gefahr für den Gegner dar.
    Die meisten haben Balotelli vermutlich gar nie spielen sehen, sein Potential ist riesig. Technik und Kraft suchen ihresgleichen, man denke an das letzte Derby von ManCity vs. Manu.
    Aber, Balotelli macht es einem einfach, dass sich sogar Fans von ihm abwenden.
    Ein Anfang wäre evtl. die Medien zu meiden, dann seinen Berater Raiola zu feuern, der für mich eine Art Don King darstellt. Übrigens, gibt es heute noch Brasilianer, die trotz grossem Potential über eine längere Zeit auf höchstem Niveau spielen? Wie war das noch mit Ronaldinho? Adriano? Vielleicht ist heute ein gewisses Übel im Fussball immanent. Gerade in England gibt es unzählige Geschichten von überbezahlten und arroganten “Fussballstars”, die sich im gleichen Alter in der gleichen Verhaltensliga wie Balo bewegen. Immerhin trinkt dieser (noch) nicht. Das Geld, das heute in jungem Alter verdient werden kann, brigt die Gefahr die eigene Entwicklung zu verschlafen, kommen noch falsche Freunde hinzu (hier ohne Zweifel vorhanden), kann es gefährlich werden…

  29. rodolfo sagt:

    Da hies es doch einmal: Ein richtiger Italiener ist nicht “Schwarz” N.B Viele davon haben aber
    “Schwarzgeld”. Balotelli ist sicher nicht lange in die Schule gegangen, in seinem Land sind die
    Schulen nicht wie bei uns: dort ist der Schulunterricht gemischt: d.h. 7jährige gehen mit
    10 und 12 jährigen in dieselbe Klasse und können austreten wann sie wollen, Die meisten
    Schüler haben einen niederen IQ. Auch Balotelli: keine Schulbildung, kein Benehmen, immer
    für Zoff bereit etc…Glaube jedoch dass mit der Zeit alles besser wird!! oder er stürzt ganz ab,
    endet am Ende seiner Karriere durch seine Eskapaden wie G.Best!!!!

    • Mämä Sykora sagt:

      «… in seinem Land sind die Schulen nicht wie bei uns: dort ist der Schulunterricht gemischt: d.h. 7jährige gehen mit 10 und 12 jährigen in dieselbe Klasse und können austreten wann sie wollen.»
      Um mal Auguste zu zitieren: Hmmm…, «sein Land» ist Italien, er wurde in Palermo geboren und aufgewachsen ist er in Bagnolo Mella in der Lombardei, knapp 100 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt.

      • rodolfo sagt:

        Mämä: Das wo Du mir hier sagst das weiss ich auch, dass er in Palermo geboren ist und
        aufgewachsen in der Lombardei, nur muss ich Dich leider auch zitieren: Meine Mutter
        Ida Lepori war Lehrerin in der Lombardei und hatte 1.2.und3. Klasse im Unterricht, evtl.
        kann es heute anders sein: bin seit 15 Jahren nicht mehr dort gewesen.

      • Franz Melliger sagt:

        Ob die Tatsache, dass er aus Palermo kommt, jetzt ein Argument sein sollte, dass seine Schulausbildung doch nicht so schlecht war…?

        Er reist gern mit 25.000 Pfund Bargeld durch die Strassen und scheint ein ziemlich chaotischer Typ. Doch, die gute Lebensschule von Palermo hat ihn schon geprägt. Mit seinen Qualitäten wird er vermutlich nach seiner Karriere neuer Entsorgungsminister von Palermo…

        • Kathy sagt:

          ähm rodolfo… geh mal ins engadin, oder ins wallis…oder in ein kleines innerschweizerdorf: auch dort gibt es häufig gemischte klassen (13-3. und 4.-6.). das muss überhaupt nicht negativ sein!

        • rodolfo sagt:

          Franz: Du hast recht was Du sagst: Jedoch ist er in Palermo geboren und in Bagnolo-Mella
          in der Lombardei zu Schule gegangen: ENTSORGUNGSMINISTER? Ich denke er könnte
          der erste Schwarze “Präsident” werden: Berlusconi war auch kein Heiliger, oder In Amerika i
          ist der Präsident auch black!!!!!!

  30. Boris sagt:

    Eine weitere Frage wäre doch auch – ob die Medien nicht auch teilweise zu blöd für den Fussball sind? Ich teile übrigens beide Meinungen über Balotelli. Die welche behaupten, dass er sich teilweise arrogant verhält und die welche behaupten, dass sein Hintergrund schon gewisse Probleme mit sich bringt!
    Deshalb halte ich den Titel auch für schwach – er will provozieren und wartet mit einem primitiven Spruch auf! So kann man eine Disskusion verhindern…
    Dazu sind wir als Gesellschaft auch zu dumm für den Fussball. Was es da alles unwichtiges zu lesen gibt. In Italien existiert eine rosa Zeitung (hat noch andere), die jeden Tag fast nur über Fussball berichtet. Würde sich mal jemand die Mühe machen eine Statistik über die Genauigkeit der Meldungen zu erstellen – diese würde wohl gegen Null tendieren! Kleine Dinge werden bis zum geht nicht mehr überbewertet. Einmal ist es eine Supermannschaft – nach einer Niederlage sind sie alle Versager. Vor einer Partie wird teilweise stundenlang darüber diskutiert – anstatt einfach mal das Spiel zu schauen und dann darüber zu sprechen. Den Spielern wird soviel Geld in den Arsch geschoben und sie werden teilweise in den Himmel gejubelt, dass sie normale Leute (Fans) fast als Vollidioten sehen müssen. Ja, ich schaue mir gerne mal eine Partie an, doch das Drumherum kotzt mich je länger je mehr an. Das eigentlich nur so wenige Spieler in dieser kranken Umgebung anfangen zu spinnen – das verwundert mich und spricht eigentlich für sie. Ich nehme an, dass viele Spieler ihre Launen eher im Versteckten ausleben – etwas, dass Balotelli noch lernen sollte. Danach ist hier sicher zu lesen – ist Balotelli der beste Spieler und Mensch der Welt?

    • Franz sagt:

      Ein sehr gutes Statement. Sein Verhalten hat mit geistiger und seelischer Verwahrlosung zu tun, an der das hysterische, geldgetriebene Umfeld eine grosse Mitschuld trägt.

  31. Claudio sagt:

    Als bescheidener Fussballkenner (war Schw.Meister in meinen jungen Jahren) lese ich nun den Namen Mario Balotelli schon seit ca. 5 Jahren. Spiele mit seiner Beteiligung habe ich alles in Allem ca. 10 gesehen (Inter, MC und ital.Nationalm.) und muss leider sagen, dass mit allem Wohlwollen mehr als ein spektakuläres Tor mit der italienische Nationalmannschaft habe ich von Balotelli nicht gesehen. Der kommt mir etwa vor, wie ein Totti, welcher in 10 Spiele (900min.) vielleicht während 3 Minuten etwas Weltklasse zeigt “Chucchiaio ecc.” und darüber Wochenlang berichtet wird. Nein liebe Freunde, echte potentielle Weltklasse Spieler spielen anderen Fussball und ich könnte innerhalb von 5 Minuten ca. 100 Fussballer nennen, die der Mannschaft und dem Zuschauer mehr bieten als Mario Balotelli. Während einer U 16 WM in Holland vor ca. 6 Jahren habe ich einem Kollegen gesagt, dass in der Argentinischen Nationalmannschaft einer spielt, welcher in den nächsten 10 Jahren alles abräumen wird, was es zu holen gibt und habe “gegoogeld” (leider war dieser Junge schon bei Barca). Der Unterschied zwischen einem Weltklassespieler und einem “normalen” Spieler besteht darin, dass der Weltklassespieler selbst dann eine Augenweide ist, wenn er nicht in Form ist. Oder anders gesagt, versucht mal den Diego Maradona heutenoch um 3h morgens zu wecken, ihm einen Fussball als Spielzeug zu geben setzt euch und geniesset. Bei Zinedine sah seine Art Fussball zu spielen so aus, wie wenn es das einfachste auf der Welt wäre. Es gäbe auch die Möglichkeit in “Yootube” einfach den Namen “Ronaldino” einzutippen, um ein bisschen Fussball zu geniessen. Als der andere Ronaldo noch bei Sporting Geld verdiente war klar, dass wenn er seinen Kopf in Ordnung bringt, etwas grosses heranwächst. Van Basten’s, Rummenigge’s, Savicevic’s, Iniesta’s, Xavi’s, Villa’s, Baggio’s, Pirlo’s, Del Piero’s, selbst Seedorf’s, Ibra’s oder soll ich mit Lateinamerika weitermachen ? Also, besser wir hacken das Wort “Weltklasse für Mario Balotelli” vorerst mal ab. Im Zusammenhang mit seinem Verhalten behaupte ich mal, dass es auch mind. 1000 in der Welt bekannte Fussballer gibt, die sich ähnlich verhalten. Fazit: Bericht und Rummel für “Super Mario” etwas überflüssig.

    • Fred sagt:

      Balo hat bis jetzt nicht wirklich viel gespielt (bei Inter nur Ersatz, da Top-Team, Eskapaden, Spielsperren, Verletzungen, etc.)…aber mal ganz im Ernst…wenn der den Ball hat, dann kann man von ihm eigentlich alles erwarten. Und genau das zeichnet einen Weltklassespieler aus. Der ist einer, der jeden Verteidiger ins Zittern bringen kann…erinnert mich ein wenig an Adriano zu seinen besten Zeiten bei Inter. Was Balotelli an Kräftigkeit, Spielwitz und Technik mitbringt ist ausserordentlich. Ich würde mal behaupten, dass in einer “normalen” charakterlichen Fassung und ein bisschen weniger Verletzungspech, Balotelli zu den fünf spektakulärsten Spieler der Welt gehören wird – sprich mit Messi, Ronaldo, Iniesta und Falcao.

    • Frank Pfau sagt:

      Eben seit 5 Jahren hört man von Balo, das kann man von den meisten 16 bis 17 Jahre alten Fussballer eher nicht behaupten. Zudem geht es darum, ob dieser zu dumm für den absoluten Durchbruch ist, und nicht darum, ob Balotelli jetzt schon der beste Stürmer der Welt sei.
      Der aufgeführte Ronaldinho ist ein überaus gutes Beispiel, wie jemand der die Spitze des Weltfussballs darstellte, dank seiner fehlenden Disziplin mit nicht einmal 28 Jahren zur Belastung für jede Mannschaft wurde. (Aktuell sogar in Brasilien, wo man gegenüber Lebemenschen wie Edmundo, Adriano, Vampeta etc. üblicherweise sehr viel Nachsicht zeigt.) Was wäre gewesen, wenn Ronaldinho schon mit 18 Jahren den Clubbesuch gegenüber dem Training vorgezogen hätte? Viele Youtubefilme hätte es wohl dann nicht gegeben.
      Zu Totti: Ich mag ihn nicht, seiner Persönlichkeit hätte es m.E. gut getan, wenn er die mehrmaligen Angebote von Real angenommen hätte. Er hingegen, zog es vor in Rom König zu bleiben, statt die ganze Welt an seinem Talent teilhaben zu lassen. (Zur Erinnerung CL-Spiel Rom gegen Real vor ein paar Jahren, da war nur ein Galaktischer auf dem Feld, und der hiess Totti.)
      Übrigens, man muss kein ehemaliger CH-Meister mit bescheidenen Fachkenntnissen sein, um schon früh das Talent von Messi zu erkennen. Das hätte wohl auch jeder Pferderennenliebhaber…;-)

      • Claudio sagt:

        …sofern Sie den “passus” “CH-Meister” aus dem ursprünglichen Kontext herausnehmen, haben Sie sicher recht. Wo ich Ihnen noch mehr recht gebe, ist, dass offensichtlich auch andere gemerkt haben, was Messi drauf hat. )))

        • Claudio sagt:

          …..und zu Totti und Championsleague Spiel in Madrid sei gesagt, dass ich zufälligerweise auch im Stadion war (als Zuschauer) und mich selbstverständlich gut daran erinnere. Die “römischen” Galaktiker hiessen an diesem Abend AQUILANI UND VUCINIC aber Totti leider nicht. Prüfen Sie Ihr Erinnerungsvermögen, oder halt eben ein bisschen objektiver….

          • Claudio sagt:

            ….und sorry, dass ich nomals komme, im Zusammenhang mit den von Ihnen behaupteten mehrmaligen Angeboten von Real Madrid an Totti muss ich Ihnen auch sagen, dass dies allenfalls auf dem Mist von der Gazzetta oder sonstige “rosa” Medien basieren. Immerhin verbrachte ich die letzten 12 Jahre in Madrid und als “Marca” (Sprachrohr von Real) Leser kann ich Ihnen versichern, dass keine Konkrete Spur von dessen zu finden war, was Sie soeben behaupten. Nitchdestotrotz vermute ich inzwischen, dass Sie ein “Fan” von Francesco Totti sind.

          • Frank Pfau sagt:

            Sorry, für die verspätete Antwort, war wieder einmal in Spanien, wie schon seit über 40 Jahren. Und nein, ich entnehme meinen Mist nicht nur aus der Gazzetta, sondern hauptsächlich auch aus dem Blick, Tagi, NZZ, Kicker, As.com, Sport.es, Marca und Guardian. M.E. liegen Sie falsch, Totti wurde gemäss as und auch marca mindestens zweimal mit Real in Verbindung gebracht, übrigens vor Ort auch von Spaniern bestätigt, die kaum Gazzetta lesen. Ist auch nicht so weit her, wenn es sogar Cassano unter Capello nach Madrid geschafft hat, wieso auch nicht das Hirn der römischen Meistermannschaft. Womit wir wieder beim Anfang wären, Hirn braucht man zum Fussballspielen nicht, es erleichtert jedoch vieles im Umgang mit Trainer, Mitspieler, Fans, Medien etc.
            Und zum Spiel Roma gegen Manu: Schön, dass die Mannschaftssportart Fussball so unterschiedlich wahrgenommen werden kann…:-)

  32. Herbi Lipps sagt:

    Wie intelligent Balotelli jetzt wirklich ist, ist als Aussenstehender natürlich schwierig zu beurteilen. Wenn ich aber sein tun ausserhalb des Fussballplatzes, mit dem der Finanzjongleure vergleiche, kann ich nicht wirklich einen Unterschied ausmachen. Beide ähneln sich in ihrer Art- Protzen,Trotzen und Unberechenbares Verhalten. Wer ist nun zu dumm für deinen Beruf?

  33. Stefano di Vitale sagt:

    Fussball ist nun ‘mal ein Mannschaftssport. Ballotelli ist ein junger Trotzling, der sein Talent nicht im Dienste des Teams stellt, sondern im Gegenteil mit seinen Platzverweisen oft dafür sorgt, dass seine Mannschaft nur noch zu zehnt spielen muss. So lange er auf dem Platz nicht auch im Kopf spielt, wird er in keinem Team sein Talent ausspielen können und irgendwann einfach zum Ottonormal-Ersatzspieler verkommen.

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