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Thorsten Fink: Laute Worte statt Spielkultur

Mämä Sykora am Montag den 22. August 2011


Zu seiner aktiven Zeit war Thorsten Fink kein Freund der Schönspielerei. Er war ein rustikaler Abwehrspieler, sehr solide, sehr einsatzfreudig, sehr erfolgshungrig. Bei Bayern, seiner bedeutendsten Station, gehörte er über Jahre zur Stammformation und sammelte Titel um Titel. Seine bitterste Niederlage fiel indes ebenfalls in diese Zeit: Beim Champions-League-Finale 1999 wurde er 10 Minuten vor Schluss für Lothar Matthäus eingewechselt und musste mitansehen, wie Sheringham und Solskjær die Partie doch noch zugunsten von Manchester United drehten.

Niederlagen lernte er auch bald als Trainer kennen. Mit Ingolstadt stieg er 2008 in die 2. Bundesliga auf, wurde aber nach einer sieglosen Serie in der Rückrunde entlassen. Trotz dieses bescheidenen Leistungsausweises holte ihn der FC Basel als Nachfolger von Christian Gross. Die Absicht war klar: Man wollte vom «Bayern-Gen» profitieren, Fink sollte den Spielern diesen unbändigen Siegeswillen einimpfen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand die Mannschaft doch noch zum Erfolg: Das Double im ersten Jahr, eine sensationelle Torausbeute, die Titelverteidigung im Jahr danach und die durch die günstige Auslosung (Debrecen, Tiraspol) ermöglichte Qualifikation für die Champions League.

Drei Titel in zwei Jahren, dazu auch heuer die Teilnahme an der Champions League – es scheint keinen Grund zu geben, an den Qualitäten von Thorsten Fink zu zweifeln. Zwar steht der FCB mit nur einem Sieg aus sechs Spielen gerade mal an drittletzter Stelle, ein Fehlstart kann aber immer ausgebügelt werden. Abgerechnet wird am Schluss, und einer wie Fink wird immer an den Meistertitel glauben.

Was hingegen nicht nur in dieser Spielzeit überrascht und enttäuscht, ist die Art und Weise, wie sein Team auftritt. Nach Gross wünschte man sich beim FCB Raffinesse und Offensivfussball, nach dem Zuzug der Tormaschine Alex Frei war die Umstellung auf einen Zwei-Mann-Sturm eine logische Konsequenz. Was im ersten Jahr bestens funktionierte, ist seither immer mehr ins Stocken geraten. Trotz des hochkarätigen Kaders tritt der FCB selten überzeugend auf. Einen guten Spielmacher vermochte Fink nicht an Land zu ziehen. Yapi zeigte zwar noch bei YB seine Möglichkeiten teilweise auf, im Basel-Spiel wirkte er oft wie ein Fremdkörper, nun fällt er gar lange aus.» Vom versprochenen prickelnden Spektakel ist die Mannschaft derzeit Lichtjahre entfernt, es sind meist Einzelaktionen der herausragenden Spieler Frei und Shaqiri, die Erfolgserlebnisse bringen.

Wenn seine Mannschaft wiederholt ihre Ideenlosigkeit im Angriff nicht verbergen kann und gleichzeitig defensive Mängel offenbart, reagiert Fink an der Seitenlinie wie ein Fan oder ein nach wie vor Aktiver. Er flucht, ruft aus, gestikuliert wild und es wirkt so, als würde er ob seiner Machtlosigkeit verzweifeln. Bis anhin hat die Klasse der Spieler und der neue Wind, den er reingebracht hatte, für die Differenz gereicht. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem es an Fink liegt, die Spielanlage zu verbessern, die Maschine wieder in Gang zu bringen. Er muss die von ihm gewünschten Neuzuzüge eingliedern können, er muss beweisen, dass auch ohne Spielmacher die ihm vorschwebende «Offensivpower» gezeigt werden kann.

Fink stehen die teuersten und wohl auch besten Kicker der Liga zur Verfügung. Klar, es kann immer passieren, dass man von einer «Durchschnittstruppe» wie dem FC Luzern in einem Spiel vorgeführt wird. Doch der schleichende Niedergang der Basler Spielkultur seit seiner Ankunft lässt wenig Hoffnung aufkommen, dass es ihm gelingen wird, das Ruder noch herumzureissen. Bald kommt noch die Doppelbelastung Champions League hinzu, nicht auszudenken was passieren wird, wenn ein Shaqiri doch noch abspringen würde. Ein «Trainerfuchs», wie es beispielweise Lucien Favre einer ist, ist Thorsten Fink bestimmt nicht. Es scheint ganz so, als wären seine besten Waffen – die Motivationsfähigkeit und die vorgelebte Winnermentalität – schon jetzt abgestumpft. Auch so gute Fussballer wie die FCB-Profis brauchen mehr als nur feurige Ansprachen. Es braucht ein Konzept, von den Transfers über die Eingliederung der Junioren bis zum Spielsystem. Unter Thorsten Fink ist davon beim FCB wenig zu sehen.

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73 Kommentare zu „Thorsten Fink: Laute Worte statt Spielkultur“

  1. Marc Leber sagt:

    Lieber Herr Sykora. Sie sprechen ein paar ganz wichtige Punkte an, welche das derzeitige Problem des FC Basel darstellen: Der Erfolgshunger kann tatsächlich nach 2 sehr erfdolgreichen Saisons etwas abgemattet sein. Man erkennt es auch an den Fans: In Basel ist man sich gewohnt, zu triumphieren. Dies jedoch jedesmal und immerwährend mit Hinweis aufs Budget und Oeri tun zu müssen kann ebenfalls anstrengend sein. Dass unser FCB das Zeugs zum dritten Meistertitel hat, mit Fink als Trainer, daran zweifle ich nicht – zumindest sicher nicht jetzt. Aber, es sind doch eher konzeptionelle Probleme innerhalb der FCB-mannschaft von 2011/2012 zu erkennen, welche aufhorchen lassen müssen, und zwar so schnell wie möglich. Aber, bitte vergessen Sie nicht: Wir sind Basler, siegen wollen und besser sein als der Durchschnitt ist bei uns Programm.

    • John Hofer sagt:

      Tja, wollen und können ist eben immer noch ein Unterschied – nun klemmt die “Tormaschine” Frei also auch im Club.

    • C. Rudin sagt:

      Guten Tag Herr Leber

      Als Basler haben Sie sich gerade disqualifiziert, ich würde Ihnen eine Wohnstatt in Zürich empfehlen. Ihr letzter Satz passt in diese Stadt.

      Beste Grüsse

      • Hääbi sagt:

        @C. Rudin: Meinen Sie das fehlende Stadion oder die serbelnden Banken ????

        Warum spricht man beim FCB immer sofort von Krise: Was ist mit dem FCZ oder ist das Problem schon wieder diese Doppel-Belastung ???

      • Thomas S. sagt:

        @John Hofer: Wenn siegen und besser sein wollen als der Durchschnitt neuerdings eine Disqualifikation ist – dann bin ich als FCB-Fan gerne ein wenig disqualifiziert. Ich glaube, Sie haben den Grundgedanken des Wettkampfsports nicht ganz richtig verstanden. Und falls der letzte Satz von Marc Leber wie von Ihnen beschrieben auch auf Zürich zutrifft, kann ich nur gratulieren, die Stadt scheint auf dem richtigen Wegzu sein, nur der FCZ kann hier nicht ganz mithalten…

  2. micha sagt:

    Der Artikel übertreibt ganz gewaltig. Die Spielkultur unter Trainer Gross war eben gerade nicht besonders. Im englischen Stil wurden Bälle nach vorne auf physisch starke Spieler geschlagen. Was wirklich auffällt unter Trainer Fink, sind zwei Dinge:
    Es gibt keine stabile Defensive. Diese Saison kann dies nicht überraschen, wurden doch praktisch die gesamte Defensive seit letztem Winter ausgetauscht. Nach vorne ist im Moment das Fehlen von Schlüsselspielern im Aufbau (Yapi, Stocker) zu vermerken, weil sie verletzt sind. Dann sind eben auch die Stürmer nicht optimal eingesetzt.

    • Mämä Sykora sagt:

      Ich finde es etwas ungerechtfertigt, wenn man Gross stets diesen Spielstil unterstellt. In seiner Anfangszeit in Basel mag das noch der Fall gewesen sein, als «Big George» Koumantarakis noch ganz vorne stand. Mit Hakan Yakin und weiteren Neuzuzügen spielte Basel hingegen – in der Champions-League-Saison etwa – einen äusserst attraktiven Fussball.
      Sie haben Recht, dass die zwei Schlüsselspieler sehr wohl fehlen. Aber müsste nicht Basel mit seinen Ansprüchen und der anstehenden Champions League in der Lage sein, solche Ausfälle zumindest zu einem grossen Teil zu kompensieren?

      • Marc Leber sagt:

        Well, Herr Sykora, da haben Sie durchaus Recht, nur, Basel hat nicht eine komplette Mannschaft, welche für sich noch besser ist, als ein durchschnittlicher Super League Club. Vereinzelte Spieler können die Entscheidung herbeizwingen, nicht aber eine komplette zweite Mannschaft. Die Verletztenliste ist ärgerlich gross. Eine Rückkehr jener Spieler, verbraucht wo auch immer, ist dringend angezeigt. Finks Spiel ist ganz klar typisch deutsch: Offensive ist alles, Defensive soll ausputzen. Dies ist deutsches Denken und deutsche Mentalität. Schweizerisches Verteidigungsdenken und schweizerische Bunkermentalität haben da wenig Platz. Ich gebe aber Recht: Etwas Verteidigung muss halt schon sein, und das etwas fehlt im Moment zur Gänze. Ach, ich liebe diesen Blog.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Erstaunlicherweise, Herr Sykora, ist es immer wieder zu beobachten dass die Performance einer Mannschaft von einem einzigen oder einigen wenigen Schlüsselspielern abhängt – ein Phänomen, vor dem selbst grosse und teure Mannschaften nicht gefeit sind.
        Wenn wir uns den FCB anschauen, so betrifft dies in erster Linie den Ausfall von Valentin Stocker, dem mit Abstand besten Mittelfeldspieler des Teams, wenn nicht der Liga. Selbst der medial vielbeachtete und oft gelobte Shootingstar Shaqiri kann einem Stocker in Sachen Scorerqualitäten, Zweikampfstärke und Dynamik nicht annähernd das Wasser reichen. Die eklatante Lücke im Basler Offensivspiel hätte – da gebe ich Ihnen vollkommen recht – ZWINGEND durch einen adäquaten, wenn auch zweifellos teuren Ersatz geschlossen werden sollen. Diesem Versäumnis welches der FCB-Transferabteilung samt Trainer anzulasten ist, liegt in meinen Augen eher eine sportliche Fehlbeurteilung als die seit einiger Zeit herrschende Vorsicht im Finanzgebaren zu Grunde.

        Des Weiteren wollen wir nicht vergessen, dass der FCB mit Costanzo weit mehr als einen fantastischen Goalie verloren hat. Die mangelnde Stabilität in Basels Defensive ist zu einem grossen Teil auf den Fehlen dieser grossen Persönlichkeit zuzuschreiben.
        Und als ob solche Umstände allein nicht schon genügten, um so ziemlich jede Mannschaft ins Wanken zu bringen, kamen nun zu Beginn der laufenden Meisterschaft Ausfälle weiterer Teamstützen bzw. Hoffnungsträger wie Yapi, Abraham und Xhaka hinzu.

        Es ist dies die erste wirkliche Bewährungsprobe für unseren Trainer und er macht dabei in der Tat keinen besonders guten und etwas hilflosen Eindruck. Jetzt wird sich zeigen, aus welchem Holz Thorsten Fink geschnitzt ist.

        • Marek sagt:

          Sehr überzeugende Analyse. Der Verlust von Schlüsselspielern kann jede Mannschaft ins Wanken bringnen. Erinnern wir uns an das Engagement von Christian Gross beim VfB Stuttgart – in der Rückrunde 2010 die beste Mannschaft, in der neuen Saison drei Stammspieler (und auch hier der Goalie) weg und Absturz. So schnell kann das gehen.

  3. Rene Meier sagt:

    Der FCB sollte Maria Sharapowa und Ana Ivanovic engagieren.

  4. Benedikt sagt:

    Witzigerweise gibt es in der heutigen NZZ online einen Artikel über den FCZ mit dem Titel “Der Ruf ist besser als das Spiel”. Auch dort drin steht: Früher war alles besser.

  5. roger göttschi sagt:

    Nanana…. Herr Journalist…. wenn Fink so negativ und unqualifiziert caochen würde, wie Sie hier kommentieren, der FCB stünde schon bald hoffnungslos auf Platz 10 und nächste Saison in der Challenge L. Es wird sich aber zeigen, dass dieser dynamische Trainer mehr Qualität hat als Sie glauben und dann werden auch Sie wieder jubleln und alles besser wissen. Aber tichtig: die Spieler müssen und werden sich gewaltig steigern…. so wie Sie es sollten, wenn Sie (alles schlecht) schreiben!

    • Mämä Sykora sagt:

      Nein, so steht das beim besten Willen nicht da. Mit diesen Spielern würde nicht mal ich als Trainer in die Challenge League absteigen. Und nein, ich werde auch bei einer Steigerung nicht «jubeln und alles besser wissen», wie Sie mir unterstellen. Es mag Ihre Ansicht sein, dass «alles schlecht geschrieben wird», eigentlich ist es aber lediglich eine – berechtigte wie ich finde – Kritik an den Darbietungen des Brachenprimus und ersten Meisterschaftsanwärters, der momentan offensichtlich Ungenügendes abliefert.

      • Matthias Steiner sagt:

        Alles Phantastereien und nasse Zürcher Wunschträumchen. Dem guten Mann fehlen 6 (in Worten sechs) Stammspieler. Dazu ist Alex ausser Form. Anzulasten ist ihm höchstens die Verpflichtung von Kovac, der nicht (mehr) genügt. Der FCB kommt da raus, keine Frage.

        • Mämä Sykora sagt:

          Ohne Seitenhieb und Provokation ging’s nicht? Merke: Nicht alle Zürcher haben eine FCB-Aversion. Und nicht alle Zürcher sind Fans des FCZ oder von GC. Zu den 6 Stammspielern zählen Sie also auch Xhaka und Chipperfield. Abraham war ja nicht einmal gesetzt zu Saisonbeginn. Er und Zoua sind ja ohnehin gleich wieder einsatzbereit. 2-3 Langzeitverletzte hat nahezu jeder Super-League-Verein. Dass der FCB nicht in den Abstiegkampf gerät, ist ja klar. Aber er will Meister werden, dafür fehlt meiner Ansicht nach im Moment vieles.

          • Matthias Steiner sagt:

            Ja. Granit Xhaka ist Stammspieler. Er wäre gesetzt gewesen, wenn er sich nicht am Uhrencup verletzt hätte. Chipperfield könte mindestens eine Halbzeit lang auf links Dampf machen. Abraham war nicht gesetzt, weil er Abwanderungsgelüste hegte. Hätte er Ihn Kovac vorziehen sollen? Kaum. Basel muss ja nicht jedes Jahr Meister werden. Solche Jahre, wo “die Scheisse am Fuss” klebt, gibt es auch bei anderen Klubs, weltweit. So what!
            Unter die ersten vier reichts allemal.

  6. Antonio H. sagt:

    Ich war am Samstag beim Spiel in Luzern. Da kam schon nicht viel von Basler Seite…Auch Frei war sehr, sehr unauffällig…

    • Barca sagt:

      Alex Frei unauffällig ist die Untertreibung des Jahres. Genau 2x habe ich ihn bemerkt, einmal bei seinem harmlosen Schüsschen in Halbzeit eins, und das zweite Mal bei seiner Verwarnung in der 87.Minute.
      Ansonsten nicht gesehen, auch Shaqiri nicht gesehen, Streller abgesehen von seinem Tor auch nicht. Es war erschreckend, wie Basel spielte. Die Abwehr mal für mal komplett überfordert von den schnellen Luzerner Offensivspielern, das Mittelfeld, welches eigentlich das Spiel machen müsste, beinahe inexistent, die Stürmer wie gesagt hingen in der Luft. Ich hatte zu keiner Zeit des Matches das Gefühl, dass Basel die Partie noch wenden kann/wird. Und DAS ist ein sehr grosser Unterschied zu letzter Saison.

  7. Mägge sagt:

    Die Devensive, falls man diese momentan so nennen darf, macht Zurzeit die beste Reklame für einen Emmentaler Käse, nicht wegen dem Geschmack, sondern wegen den Löchern. Hinten fehlt schlicht und einfach eine Leitfigur die ein bisschen Ordnung rein bringt. In der Mitte fehlt ein Ballverteiler (Chipperfield) und vorne, die sicht freilaufenden(!!), Anspielstationen. Dieses Kick and Rush (Gäähhnn), in der Hoffnung das irgend ein Basler diesen Ball schon bekommt, kennen wir nur zur Genüge aus Gross Zeiten. Ich als FCB Fan sehe einfach, dass es momentan an allen Ecken und Enden happert und es jetzt Zeit wird, dass unsere Jungs den Finger aus dem A…. nehmen.

  8. Daniel Odermatt sagt:

    Offensive ist alles, Defensive soll ausputzen? Das war am ehesten noch das Credo eines schnauzbärtigen, austro-deutschen Feldherrn, ist aber nicht unbedingt typisch für den klassisch Deutschen Planfussball, oder? Und dann noch das mit der Schweizerischen Bunkermentalität – kann es sein dass sie metaphorisch tief im letzten Jahrtausend stehen geblieben sind? Wir stehen doch heute eher für überfallartige Blitzangriffe à la Emegharra! Hopp GC!

  9. Hans-Peter Stebler sagt:

    Die derzeitige Spielkultur lässt sehr zu wünschen übrig. 60% Ballbesitz, davon aber 40% im eigenen Straufraum und 20% im Mittelfeld. Die Abwehr ist seit Jahren anfällig und wird leider nie stark besetzt (siehe derzeit Kovac). Der Gegner hat mit dem FCB jeweils ein lecihtes Spiel: mit 2 – 3 Pässen brennt es lichterloh im FCB-Straufraum. Für dieselbe Aktion brauchen die Basler etwa 20 Stationen. Was daran schön sein soll? Aber wie heisst es so schön: die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. In diesem Sinne (und lieber FCB-Spieler zeigt, dass ihr eurer Geld wert seid) auf bessere Zeiten,.

  10. DAM sagt:

    Nachdem ich den FC Basel am Samstag als Gast bei “meinem” FC Luzern bestaunen durfte, bleibt mir vor allem folgendes in Erinnerung.
    – Im Defensivbereich herrschte grösstenteils Chaos und Panik vor. Ob es sich bereits rächt, dass man Leitwolf und Abwehr-Organisator Costanzo durch den jungen Sommer ersetz hat?
    – Shaqiri ist sehr gut, aber er weiss es auch. Es scheint so, dass er sich zu einer Dramaqueen entwickelt hat. Er täte gut daran sich wieder mehr auf den Erfolg des Teams zu konzentrieren, als immer nur sich selbst profilieren zu wollen.
    – Alex Frei hatte einen ganz schwachen Tag und war grösstenteils abgemeldet. Ob der FCB nur dann gewinnen kann, wenn der Alex vorne die Kohlöen aus dem Feuer holt?
    – Beni Huggel zeigte bei seinen 2 Gelben Karten innerhalb 2 Minuten eindrücklich wie blank die Nerven beim FCB bereits liegen. Ob das seine Auslegung der Funktion als Aggressiv-Leader ist?

  11. Mägge sagt:

    Ich vergleiche den momentanen Zustand des FCB, mit einer Uhr wo die Zahnräder nicht mehr ineinander greifen. Konsequenz, die Uhr bleibt stehe, da kann man Aufziehen wie man will. Natürlich die Saison ist noch Jung und unsere Mannschaft kann dies noch ohne Weiteres ausbügeln. Trotzdem, die Champion League steht vor der Tür und hier “muss” eine Steigerung kommen, sonst sehe ich nicht Rot Blau sondern Pech Schwarz. Diesbezüglich halte ich es wie H.-P. Stebler “Die Hoffnung stirbt zuletzt” und ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
    FCB es ist Zeit zum Aufwachen/Aufstehen…………………

  12. Erkan sagt:

    Die Probleme beim FCB bestehen nicht erst seit dieser Saison. Schon in der Rückrunde der letzten Saison waren diese erkennbar. Selten gut gespielt aber dank A. Frei dann doch noch gewonnen. Ich mag mich noch erinnern an FCB-Zeiten, da war die Mannschaft der Star, da war jeder Spieler gut für ein Tor. Aber wie spielt der FCB jetzt, ein Querpässchen hier, eines dort und dann zurück zum Goali und wenn mal nach vorne gespielt wird, geschieht dies meistens immer durch die Mitte oder man versucht es mit Einzelleistungen, die in guter alter “Carlitos-Manier” verpuffen, da das Abspiel verpasst oder gar nie gewollt wurde. Es fehlt an Bewegung im Spiel, selten einer, der sich freistellt und angespielt werden will. Weder offensiv noch defensiv mag der FCB überzeugen. Hat der FCB mal den Ball, wird er von der gegnerischen Mannschaft sofort angegriffen, nicht so der FCB, da rennt man neben her ohne den ballführenden Spieler je in Bedrängnis zu bringen. Dazu kommen dann die Löcher in der Abwehr, weil man kaum richtig steht, kaum einen 2. Ball erobern kann. So macht man es jedem Gegner leicht. Was nützt ein hoher Ballbesitz, wenn man keine Ideen hat, daraus was zu machen, sich einander hin und her spielt, bis sich die gegnerische Verteidigung wieder formiert hat? Die Qualitäten, dass der FCB auch diese Saison Meister wird, sind sicher vorhanden. Doch braucht es dazu einen Sinneswandel, nicht nur bei den Spielern, sondern auch beim Trainer. Ich schaue auch gerne Fussball à la Barcelona, doch braucht es dazu auch eine gewisse Qualität und die hat Basel schlicht und einfach nicht. Vielleicht fehlen dem FCB einfach die CL-Qualifkationsspiele um sich zu erinnern, dass man kämpfen muss, damit man auch nur einen Blumentopf gewinnen kann. Das implantieren des “Bayern-Gen” reicht dazu leider nicht aus.

    • Heinz Lüthi sagt:

      Ich glaube, nach sechs Meisterschaftsspielen ist es zu früh, um eine gültige Beurteilung der 1. Mannschaft des FC Basel vorzunehmen. Oder erinnern wir uns an die letzte Meisterschaft, als YB mit grossem Vorsprung in die Rückrunde ging.Wo stand da der FC Basel? Fazit: Lassen wir uns Zeit mit Kommentaren bis Dezember, dies im Wissen um die Unwägbarkeiten .im Fussball. Diese machen ja das Ballspiel so attraktiv.

    • off.side sagt:

      ich glaube, mit den fehlenden CL-qualispielen liegen sie absolut richtig. wenn es für den FCB schon anfangs saison um die wurst ging, war auch der biss da. vor zwei jahren gelang der sinneswandel durch die euroliga-spiele. letztes jahr mussten die spieler schon zu beginn der saison voll da sein, um die CL-gruppenphase zu erreichen. dieses jahr, so scheint mir, hat man die meisterschaft nicht ernst genommen («wir können ja später immer noch gas geben»-mentalität), und der CL-ansporn fehlt, da man direkt qualifiziert ist. so, wie’s jetzt läuft, steckt der FCB in einer mentalen negativ-spirale. chippi, stocker und yapi fehlen sehr… mal sehen, ob (und wann) es gelingt, den schalter umzulegen und wieder um die wurst zu spielen. das potential ist auch ohne die genannten drei spieler sicherlich vorhanden.

  13. Urs Flueckiger sagt:

    Die Saison is jung und keine Manschaft hat sich bis jetzt abgesetzt. Lasst Thun und Luzern die neue Stadioneuphorie geniessen, spätestens in der Rückrunde wird alles normal.
    Fink sollte den Mut haben, formschwache Spieler eg. Huggel, Steinhöfer, auf die Bank zu setzen.
    Tembo und Zoua gehören nicht ins Team. Die Idee, unbekannte Gratis-Spieler einzusetzen, in der Hoffnung ein verwirrter Scout wird diese Spieler teuer wegkaufen, schwächt die Mannschaft masslos.
    Die Verteidigung von Basel – wie auch der Nationalmanschaft – ist klar der Schwachpunkt. Und jetzt sind die altgedienten Inkoom und Ferati Ersatz in ihren neuen Klubs.

  14. oscon sagt:

    In den ersten Spielen unter Torsten Fink war die neue Spielkultur klar zu erkennen:aggressives Forechecking, kombiniert mit einem schnell vorgestragenen Angriffen über die Flügel (wahlweise mit den Flügelspieler oder den Aussnverteidigern…). Aber bereits in der letzten Saison flachte das Ganze doch stark ab, da gab es mehr Krampf als Spielkultur. Aktuell habe ich das Gefühl, das bei vielen Spielern die Luft draussen ist, da ist der unbedingte Siegeswille in Form von Einsatz nicht 100% zu erkennen.Mit Toni da Silva wurde der Spielmacher zugunsten einer Doppel-6 (Huggel und Yapi) aufgegeben. Aktuell fehlt Stocker dazu als linker Läufer total: Die Seiten hängen in der Luft. Mit (defensiver) Kompaktheit (Stichwort: Defense first) sollte man nun auf die Probleme reagieren. Dazu einen Frei & Shaquiri hinter den Spitzen (Streller, Zuoa/Pak) kombiniert mit einem zweikampfstarken Cabral als 6er.
    PS:Hat man mit der Nichtvertragsverlängerung von Costanzo die Abwehr nicht zu sehr geschwächt?War Costanzo nicht auch ein Patron der die Abwehr vor sich organisiert hat?

  15. Rolf Binder sagt:

    Fink mit Favre zu vergleichen ist nicht ganz opportun. Im Trainerjob spielt die Erfahrung eine entscheidende Rolle und davon hat Favre einiges mehr auf dem Buckel. Ältere und routinierte Spieler an welchen sich die Jungen aufrichten können sollten eher in der Defensive/Mittelfeld spielen als im Sturm. “Vorne” kann man die Mannschaft nur zusammenhalten solange man trifft. Streller und Frei reissen zusammen nur noch “etwas,” wenn der Gegner unterirdisch spielt. Hoffen bis die 2 Basler wieder treffen oder den Captain herausnehmen – die eine Lösung ist psychologisch nicht einfach und die andere wäre zwar logisch.aber der “Papierzauber” dafür auch ad acta. Hier wäre Favre bestimmt konsequent und Streller würde kaum mehr spielen. Mit seiner Konsequenz ging aber Favre bei Hertha auch einmal zu weit (Pantelic) was ihm vermutlich damals den Kopf kostete. Trainer – ein schwieriger Job. Fink wird die Antworten finden – er sollte nun aber personell einige Zeichen setzen – um die Antworten auch zu erhalten die er sucht. Die Saison ist noch jung genug dafür und ALLE Gegner genügend instabil – Basel – kann noch locker Meister werden….!

  16. Kahn sagt:

    Der FCB ist noch nicht voll in der Meisterschaft. Die Abwehr muss sich verbessern und im zentralen offensiven Mittelfeld muss Kreativität her. Die Verteidigung wird besser werden da bin ich überzeugt von den Spielern. im offensiven Mittelfeld muss der Geldbeutel aufgemacht werden (3-5 Millionen) für einen Topspieler. Ich bin überzeugt dieser wird dann das Geld wieder zurückfliessen lassen mit a) tollem Fussball b) Titels und somit Champions League Millionen.

    • Alois sagt:

      Ja, da gäbe es einen, der grad in der Wüste verkümmert und früher Spielkultur brachte: Delgado! Der FC Basel täte gut daran das ganze zu konkretisieren und den verlorenen Sohn zurückzuholen!

      Fink sollte aufhören, altverdiente Spieler weiterhin einzusetzen, wenn die nur ein Schatten vergangener Tage sind. Als Paradebeispiel ist da “Skischueh” Huggel. Steinhöfer täte eine Pause auch gut. Wenn Chippie und Granit bald mal zurück sind wird sich schon einiges bezüglich Einsatz ändern – weil genau dieser nicht da ist.

  17. Erwin Schmid sagt:

    Nanana, da stimmt aber so einiges nicht. Angefangen bei Fink, der nicht Verteidiger, sonder Mittelfeldspieler war. Ein Mittelfeldallrounder, der nicht viele Tore schoss, ja. Aber sicher kein Verteidiger. Im modernen Fussball, das sollten auch sie wissen, Herr Sykora, wird kaum mehr mit Spielmachern agiert. Basel spielt ein System mit einer Doppel-Sechs. Für die offensiven Momente sorgen die Flügel. Dazu lässt sich Frei oft fallen und agiert als Ballverteiler und hängende Spitze. Man könnte auch sagen, man spiele ein 4-2-3-1-System. Fakt ist, dass dort, wo sie mit Ihrer Kritik ansetzen, nämlich im kreativen Mittelfeld, viele Spieler fehlen. Huggel passt nicht mehr so richtig ins Team. Yapi war nie ein Fremdkörper, er war sogar das Herzstück und Schaltzentrale zwischen Mittefeld und Abwehr. Xhaka wäre Stammspieler gewesen, dazu fehlt ein Spieler, der enorm wichtig ist: Valentin Stocker. An seiner Stelle spielte zuletzt Schürfp, der eine Handvoll ASL-Spiele auf dem Buckel hat. Hinten hat man mit Kovac eine Gurke gekauft, ja. Dazu ging Safari. Voser ist gut, aber die neue Abwehr braucht auch Zeit, zumal Steinhöfer defensiv nicht existent ist. Niederang der Spielkultur? Das glauben Sie ja wohl selber nicht! Der Start in die Saison war schwach, aber der FCB spielt einen attraktiven Fussball, schnell, geradlinig, offensiv. Das ist die Handschrift Finks – und unter Gross hat es das zuletzt nicht mehr gegeben, und auch sonst nur ganz selten in den zehn Jahren. Es ist also das Gegenteil der Fall: Mit Fink kam eine neue Spielkultur, genau das, was man sich gewünscht hatte. In Ingolstadt wurde Fink entlassen, ja. Bei Salzburg war er aber sehr erfolgreich. Gerne gehe ich eine Wette ein: Der FCB wird die Saison unter den ersten drei Teams beenden. Das wäre noch immer deutlich besser als alles, was ein Schweizer Team, das im gleichen Jahr in der Champions League spielte, je erreicht hat! Abgesehen von Basel, das , genau Sie ahnen es, im letzen Jahr trotz Doppelbelastung Meister wurde. Unter Thorsten Fink, dem «konzeptlosen Aktiven» an der Seitenlinie.

    • Mämä Sykora sagt:

      Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es Fink vorschwebt, mit gradlinigem Offensivspiel Erfolg haben zu wollen. Das war definitiv ein Schnitt nach den letzten Jahren unter Gross. Zu jenem Zeitpunkt hat die Trennung und Fink als neuer Trainer sicher Sinn gemacht. Von seinen Vorstellungen sehe ich aber zumindest seit der letzten Rückrunde wenig, egal ob mit einem klassischen Spielmacher im Zentrum oder mit Druck über die Seiten. Der Schwung scheint mir abhanden gekommen sein.
      Bei Salzburg war Fink übrigens nicht besonders erfolgreich. Er stieg mit der am besten aufgestellten Amateurmannschaft (dank Leihgaben der Profis) auf, verpasste dann als Assitenztrainer unter Trapattoni die Champions League und verliess den Verein nach nur einem halben Jahr.
      Auch ich würde Basel doch noch unter die ersten 3 der Tabelle tippen, aber ich kann mir doch denken, dass die Ansprüche – trotz Doppelbelastung – höher sind. Immerhin spielte auch GC 1995/96 in der Champions League und wurde im gleichen Jahr Meister. Im darauf folgenden, wieder in der CL, dann Dritter.

      • off.side sagt:

        flügelspiel? wie wo wasdenn?? am samstag sahen steinhöfer und park die (gegnerische) grundlinie nur aus weiter ferne. stattdessen wurde fünf meter nach der mittellinie nach innen gezogen. so lässt sich erstens kein druck erzeugen und zweitens fehlen dann die bälle für frei und streller.

  18. Andy sagt:

    Vieles ist im “Steilpass” richtig wiedergegeben. Zu behaupten, die Spielkultur habe seit dem Stellenantritt von Fink nach gelassen, ist allerdings lächerlich. Als langjähriger Matchbesucher im “Joggeli” erinnere ich mich mit Grausen an die letzte Saison unter Christian Gross. Die Spielweise unter Torsten Fink war dagegen von Beginn weg erfrischend. Immer wurde mit errischendem Offensivfussball Spektakel geboten.
    Tatsächlich ist es so, dass seit diesem Frühling irgendwie der “Wurm” drin ist. Dies hat aus meiner Sicht zwei Gründe. Erstens fehlt es dem Mittelfeld eindeutig an Kreativität. Xhaka vermochte diess Problem zeitweise zu kaschieren. Mit einem Hakan Yakin oder einem Matthias Delgado im offensiven Mittelfeld hätte Basel die Meisterschaft aber mit 10 Punkten Vorsprung gewonnen. Das zweite Problem liegt im buchstäblichen “Nicht-Pressing” des FCB. Man steht zwar hoch, greift aber die gegnerischen Spieler nicht mit der nötigen Konsequenz an. Dies ist gleichzeitig der Hauptgrund für die vielen Gegentore.
    Aber keine Sorge, der FCB wird seine Probleme lösen. Und sollte er für einmal nicht Meister werden, freuen wir uns am schönsten Stadion und den tollsten Fans der Schweiz. Getreu dem FCB-Lied: “Erfolg isch nit alles im Läbe…………”

  19. T.Fricker sagt:

    Ja ich muss es mal loswerden: Leider ist keine Spielkultur vorhanden, kein Konzept zu sehen, Aber und dies ist schon lange so. Hat der FCB kein gutes Scouting!! Was da alles schon für unterdurchschnittliche Spieler da sind und waren…. nichts daraus gelernt! Fehlende Transfers und vorallem immer falsche. Die muss man sicherlich auch Fink anlassten. Wir wollen Fussball sehen und keine Huggels, Tempos, Yapi , Zoua usw.und die Abewehr sowiso nicht genügent. Es MUSS jetzt gehandel werden. Ich glaube nicht daran. dass es mit Motivation und anderen Parolen den Abwährts Trend aufzuhalten ist! Da es den FCB an der nötige Substanz von Spieler fehlt! Es fehlt an allen Ecken. Da helfen auch die zwei Meistertittel nicht! 1 Schritt nach vorne…..2 Schritte zurück…..so sieht es aus!

  20. Nick sagt:

    Es fehlt aus meiner Sicht vorallem an 2 Dingen: Erstens Einsatz. Der Gegner wird nicht konsequent angegriffen, die haben immer viel zuviel Platz. Es wird sich nicht freigelaufen, kein Doppelpass, kein freilaufen für Bälle in die Tiefe. Am Einsatz fehlt es komplett. Voser wäre einsatzmässig für mich das Vorbild für die ganze Mannschaft. Zweitens fehlt es an der Einstellung. Streller als Captain ist für mich sorry kein Captain. Seine Körperhaltung zeigt mir Ängstlichkeit und keine Überzeugung. Da fehlt mir doch ein Cantaluppi-Typ.
    Ich bin Überzeugt, dass mit einem “Grasfressen”- Einsatz, teammässigen Zusammenspiel (Shaqiri…bitte lesen!) und sich endlich 90 Minuten lang BEWEGEN, BEWEGEN, BEWEGEN…. in ein paar Wochen die ganze Sache wieder anders ausschaut. My 2 cents…

    • Pedro sagt:

      Hallo Leidensgenosse! Schmunzel… Ich komme mir vor wie im Letzigrund, wenn wir die Spiele des FCZ kommentieren und analysieren. Es toent bei uns genau gleich.

      Aber einer der Gruende sind sicher auch die erstarkten Gegner, bzw deren Defensivkonzept. Mittlerweile spielen doch alle Mannschaften gegen die spielstarken Gegner mit einer Doppelreihe von 4 Spielern kurz vor dem Strafraum, so wird der Platz natuerlich extrem eng und man kann nur noch mit Tempo und Doppelpaessen durch die Reihen kommen.
      Mein Tip an die Trainer Fink und Fischer, lasst mal einen Assistenten oben auf den Tribuenen den Match aufnehmen, es ist furchtbar anzuschauen wie wenig sich die Spieler ohne Ball bewegen… und bei gegnerischem Ballbesitz greift zwar immer einer den Ballfuehrenden an, aber der Rest steht zu weit vom Gegner weg, so dass der Ball eben angenommen und weitergespielt werden kann.

  21. Franz Brunner sagt:

    der fcb braucht schnellstens einen neuen trainer—so kann die saison noch gerettet werden—ansonsten befürchte ich den absturz in die challenge league

    • Alois sagt:

      Mit Verlaub. Die Saison hat nicht mal richtig angefangen. Wie war das vor 2 Jahren noch? 13 Punkte hinter YB und am Schluss noch Meister geworden. Jetzt kann der Trainer zeigen, ob er ein grosser ist, ob er wachsen kann. Trotz den gewichtigen Verletzten sollte ein Platz an der Spitze möglich sein … bei dem Kader…

    • Sacramento sagt:

      Der neue Trainer ist da. Und siehe da, der FCB ist Tabellenführer! Haben Sie hellseherische Qualitäten? Aber ich denke, die Umstände sind anders, als sie sich das vorgestellt haben.

  22. KayaDee sagt:

    Naja die Saison ist ja noch jung und da kann noch vieles passieren. Ich möchte aber ebenfalls darauf hinweisen, dass der FCB nicht erst seit beginn dieser Saison schwächer spielt. In der letzten Saison vorallem Rückrunde muss gesagt werden dass der FCB viele Spiele bestritt welche nie und nimmer gewonnen werden durfte z.B gegen den FCZ kurz vor Saisonende aber auch gegen andere Teams. Das Glück in dieser Spielzeit war, dass Alex Frei und Streller in Topform waren und den Unterschied ausmachen konnten. Alex Frei schwächelt ja schon lange in der Nati oder hatte gewschwächelt und glücklicherweise ist er ja weg. Beim FCB scheint es nun im Momemt zumindest ebenfalls so zu sein, bisher nur schwache Auftritte von ihm.
    Ja und Streller allein ohne Frei ist und war noch nie viel wert
    Ich verstehe daher auch nicht, warum man keinen jungen talentierten Stürmer verpflichtet hat, Frei und Streller werden auch nicht jünger und irgendwann ist ihre Zeit ganz abgelaufen, da hätte ich einen jungen Spiler geholt, der erfahrungen sammeln kann und auch mal einen Frei oder Streller 1:1 zu ersetzen während eines Spiels, wenns nicht gut läuft…Fink als Trainer ansich zu kritisieren finde ich in meiner Position nicht richtig und deshalb lass ich es auch sein. Kann ich nur schlecht beurteilen, jedenfalls an den Titeln gemessen, kann er soviel ja nicht falsch gemacht haben…
    aber eben wir werden sehen und ja viele vereine welche mal als die heimische Messlatte galten, verschwinden eines Tages und ein anderer verein übernimmt diese Rolle, man sehe nur Servette Genf oder GC. Mit bayern würde ich den Verein nie vergleichen, bayern ist da zu speziell, aber wer weiss was mal ist wenn Rumenigge, Hoeness und Co nicht mehr da sind für den Verein, dann ist die jetzige Siegermentalität dann auch mal wieder Geschichte

  23. Buschbrenner Rudi sagt:

    Um es vorweg zu nehmen, ich glaube auch, dass sich der FCB steigern und wenn Granit, Abraham und Stocker wieder fit sind, die Saison unter den ersten 3 abschliessen wird. Dies hat jedoch nichts, aber auch gar nichts mit T. Fink zu tun!!! Sondern wie in der vergangenen Saison mit der Klasse der Spieler! Fink hat kein Spielsystem und offenbart im Coaching unglaubliche Schwächen! Der anfängliche Enthusiasmus nach der Umstellung von Gross ist verflogen. Die gute Vorarbeit nach 2 Jahren langsam aufgebraucht. Jetzt, in diesem Stadium wird sich die Qualität des Trainers zeigen! Die Transfers unter Fink sind katastophal (Tempo, Kovac) oder höchstens Durchschnitt (Steinhöfer, Dragovic), bringen jedenfalls die Mannschaft nicht weiter und erfüllen die Ansprüche noch weniger. Das unglaublich langweilige Ballgeschiebe – mit hundert Querpässen – ist ein Graus und die Verteidigung ist nicht würdig.
    Dass unter Gross alles so schlecht war wie es immer dargestellt wird, stimmt einfach nicht. Die Kritik ist meines Erachtens für lezten beiden Jahre unter CG gerechtfertigt und der Trainerwechsel war ok (die letzen beiden Jahre sind wir ja aufgrund dieser Tatsache Meister geworden). Heute würde ich mir wünschen, dass der FCB so – wie phasenweise und Gross – den Gegner in den ersten 20 min. dermassen unter Druck setzt, ja teilweise geradzu vernichtet hat, dass es nach 20 min. 2:0 steht. Damals war ein Konzept vorhanden. Heute, ist man auf die individuelle Klasse der Spieler angewiesen. Auf Kumpel mit den Spielern zu machen mag nach einer solchen Umstellung Gross zu Fink, plus Rückkehr von Alex F. 1-2 Jahre funktionieren, nun ist dieser Schwung aber weg und der Trainer ist gefordert das Heft in die Hand zu nehmen. Ich hoffe sehr, dass TF dazu in der Lage ist, ansonsten wird es schwierig die Supporter bei Laune zu halten… unsägliche Querpässe, steife Verteidiger, Flanken hinters Tor und wenn so weitergespielt wird Kanterniederlagen in der CL werden nicht goutiert!
    @Erwin Schmid: attraktiven Fussball, schnell, geradlinig, offensiv, davon träume ich auch! quer, langsam und so tief stehen, dass z.B. GC Pressing bis zur Grundline betreibt das ist die Realität

  24. Stefan Thalmann-Lavanchy sagt:

    Ohje, der Verfasser dieses Blogs hat sich selbst disqualifiziert. Wer Yapi als Spielmacher sieht, hat schlicht keine Ahnung von Fussball und weiss wohl auch nicht, was das System ist, das Fink beim FCB spielen lässt.

    1. Yapi ist (zumindest beim FCB) ein defensiver Mittelfeldspieler. Er ist dafür verantwortlich, dass “hinten” (also vom Goalie über die Verteidigung bis hin zur Mittellinie) alles zusammenhängt. Die Angriffsauslösung erfolgt NICHT über ihn!

    2. Einen klassischen Spielmacher à la Hakan Yakin oder Delgado gibt es im System von Fink (und generell im heutigen Fussball in Europa) nicht. Das Spiel wird über die Zangen (Stocker, Shaqiri) geführt, unterstützt von “kreativen Elementen” in der Mitte (Xhaka).
    Doch Xhaka und Stocker sind z.Z. verletzt, weshalb dieses Spiel auch ins Stocken geraten ist.

    Meine Prognose: Schafft es der FCB unter die ersten 3 in der Winterpause, wird er im Frühjahr mit den Rückkehrern der Langzeitverletzten Yapi und Stocker (und Granit Xhaka, der ja bald schon zurückkommen soll) zumindest noch um den Titel mitspielen. Und dies trotz Doppelbelastung mit der CL!

    • DAM sagt:

      Die momentan besten Mittelfeld-Spieler (z.B. Xavi, Schweinsteiger) machen eben beides. Sie halten die Defensive zusammen, kurbeln aber gleichzeitig auch die Offensive an.
      Der klassische Spielmacher ohne Defensivaufgaben (Hakan Yakin ist hier wohl der letzte verbliebene in der Schweiz) ist im modernen Fussball eben genau deswegen nicht mehr gefragt, weil er wenig bis nichts für die Defensive macht.

  25. rolf schild sagt:

    T.Fink ist sicher ein guter Trainer, aber im moment macht er dieselben Fehler wie die Spieler! Sein Konzept greift nicht mehr, kann ja nicht greifen mit dieser Abwehr, Kovac unbrauchbar, Huggel bringt nichts, Shaqiri will alles alleine tun, Streller & Frei ausser Form, natürlich fehlen einige Spieler die verletzt sind, aber der grosse Fehler von Fink war, dass er Abraham vom 1.Match an nicht brachte, sicher 4 Punkte verloren, auch sollte er Chippi einsetzten, wenn auch nur eine Halbzeit, der “Alte Mann” zerreisst sich jedesmal und ist ein Vorbild für die Jungen, auch Sommer nicht in Form, also Hr. Fink, nicht an den ausser Form spielenden Strller & Frei kleben, auswechseln damit die Herren wissen, dass man im Fussball nicht spazieren kann, ich begreife ja dass man nicht immer in Topform sein kann, aber es sollte sich nicht immer wiederholen! Ich hoffe dass der nächste Match gegen Thun die Wende bringt, sonst können wir den FCB diese Saison abschreiben, muss ja auch nicht immer Meister werden, YB & FCZ sind auch nicht besser.

  26. Franz Melliger sagt:

    Ich finde den Kader von Basel ehrlich gesagt keineswegs überragend, v.a. wenn man noch die Verletzungssituation miteinbezieht.

    Torwart: Sommer ist sicherlich ein guter Torwart und nicht an der Misere schuld. Aber m.E. wird er dennoch ein wenig überschätzt, an Costanzo kommt er (noch) nicht heran.

    Innenverteidiger: Kovac ist einfach grottenschlecht, er taugt überhaupt nicht als Abwehrchef. Abraham und Dragovic sind in Ordnung, aber ein Anführer ist keiner der beiden. Und v.a., wer kommt danach? Es fehlt ein Yakin, Smiljanic oder Majstorovic. D

    Aussenverteidigung: Grosser Schwachpunkt im Vergleich zur letzten Saison. Inkoom und Safari waren v.a. offensiv das beste in der Schweiz. Steinhöfer ist immer noch nicht die erhoffte Verstärkung und Voser ist einfach durchschnittlich. In der CL haben beide nichts zu suchen.

    Zentrales Mittelfeld: Huggels Zeit ist definitiv vorbei, der kann ja gar nichts mehr. Yapi ist nicht mehr derselbe wie in Bern, nicht viel mehr als Durchschnitt. Fabian Frei mag für St. Gallen ein guter Spieler sein, aber sicher nicht für den Meister. Xhaka ist ein grosses Talent und wird sicher wieder spielen, wenn er fit ist. Ohne Xhaka ist das zentrale Mittelfeld bloss biederer Durchschnitt.

    Flügel: Shaqiri – Stocker wäre natürlich die mit Abstand beste “Flügelzange” der SL, aber Letzterer fällt ja noch lange aus. Es hat niemanden im Kader, der Stocker auch nur annähernd ersetzen kann. Tembo ist nicht SL-tauglich und Zoua eher ein Stürmer. Es spricht schon Bände, wenn ein Schlürpf gegen den Tabellenführer in der Stammaufstellung steht.

    Sturm: Der Stumr ist nominell extrem stark. Auch wenn Frei und Streller gerade etwas stocken, ist Basel hier wirklich sehr gut aufgestellt. Da kann niemand in der Liga mithalten.

    Ausser dem Sturm sehe ich die Basler keineswegs so sensationell aufgestellt, v.a. wenn Stocker und Yapi jetzt lange ausfallen. Die Spieler können nicht adäquat ersetzt werden, es fehlt also auch noch in der Breite. YB hat mMn den besseren Kader und Züri und Sion sind etwa auf Augenhöhe.

    • rolf schild sagt:

      Hallo Franz, ich muss Ihnen recht geben, einen haben Sie vergessen: Chippi der “Alte Mann” der sich zerreisst in jedem
      Match, sollte auf alle Fälle eine Halbzeit spielen! In den heutigen Manschaften auch in Deutschland gibt es fast keine
      Führungaspieler mehr wie früher, heute wird im Kollektiv gespielt.

      • Mägge sagt:

        Ja Rolf Schild
        Chippi ist, trotz seines Alters, auch für mich eine sehr wichtige Leitfigur beim FCB und vermagt, so macht es jedenfalls auf mich den Eindruck, die Jungen mitzureissen. Er ist ein “Chrampfer und Kämpfer” wo sich noch viele Mitspieler, von seinem mentalen Einsatz, eine grosse Scheibe abschneiden könnten. Er wartet nicht auf die Bälle, sondern wenn die Pässe nicht kommen, holt er sich halt diesen Ball.

    • Pedro sagt:

      Ich kann nur fuer den FCZ sprechen und muss leider sagen, dass unser Kader nie und nimmer an dasjenige von Basel herankommt.

  27. Yves S. sagt:

    Ich glaube dass an vielem was hier geschrieben ist, etwas Wahres dran ist. Fakt ist jedoch, dass die Transfers eher unglücklich waren und dort Handlungsbedarf herrscht. Gutes Scouting und das einbetten der neuen Spieler in das Gefüge kann aber nur erfolgen, wenn man als Team auftritt und der Trainer dies auch praktiziert. Aber es fehlen auch die Spieler dazu.
    Die vielen Verletzten und die schwächer besetzte Bank zusammen mit der Formschwäche einiger Spieler machen die heraufbeschworene “Krise” aus. Nun braucht es aber 110% Einsatz um dies zu ändern und das ist es was mir zur Zeit fehlt. Chipperfield hat auch schon schlechte Tage gehabt, aber aufgefallen ist dies kaum. Dies weil er immer alles gibt, mehr erwarte ich nicht von den FcB-Cracks. Fürs Spiel erhoffe ich mir mehr Tempo und Kreativität (mindestens ein schneller Spieler à la Varela würden Basel gut tun…).
    Ich hoffe dass mit dem Beginn der CL der Biss und das Feuer zurückkehrt…

  28. n.v. sagt:

    Ich meine es ist noch zu früh über Fink’s Mängel zu lästern. Letzte Saison ‘sah man Fink’s Handschrift’, das ist gerade mal 2 Monate her, nun soll Fink plötzlich unfähig sein. Völliger Blödsinn. Jetzt lassen wir Fink und seine Mannen in der Meisterschaft und in der CL beweisen was der FCB drauf hat, danach können wir Fink zerhacken oder wieder hochjubeln.

    • Nino sagt:

      @n.v. es ist mittlerweile der 30.9.11, die Frage lautet nun: ‘Journalisten, wo ist euer Sachverstand?’.
      Der FCB steht in seiner Champions League Gruppe nach 2 Spielen an der Spitze, ohne Niederlage, obwohl auswärts gegen Machester United gespielt werden musste. Manu wurde zeitweise vom FCB sogar schwindlich gespielt und ein Sieg wäre nicht unverdient gewesen, aber das 3:3 gegen eines der besten Teams der Welt ist auch wie ein Sieg.
      Die Kolumne ‘Thorsten Fink, laute Worte, statt Spielkultur’ ist somit zerpflückt, Fink hat ja in den letzten 2 Jahren bewiesen, dass er ein guter Trainer ist. Erfolg basiert auf Nachhaltigkeit sowie auf Geduld und Vertrauen vor allem in Zeiten wenn es mal nicht so gut läuft muss dem Trainer den Rücken gestärkt werden. Trainerentlassung nach 2 schlechten Spielen zeugt zu 99% nicht von hohem Sachverstand.

  29. Max sagt:

    So, nun haltet mal die Luft an! Seit 1970 besuche ich fast alle Spiele des FCB im Joggeli. Ja, selbst damals in der NLB. Zugegeben, der Start ging gründlich in die Hosen und eine Krise ist nicht wegzudiskutieren. Aber: Wie war das vor zwei Jahren? YB 13 Punkte Vorsprung, am Ende 3 Punkte Rückstand. Letztes Jahr Luzern Wintermeister und danach ein Fall ins Bodenlose. Für mich war der Fussball unter Fink der attraktivste seit der Zeit von Benthaus, mit wenigen Ausnahmen. Auch Gross hat viele Fehler gemacht, z.B. das sture Festhalten an Zubi, obwohl er in einer Krise war und ein Ei nach dem anderen kassierte! Schon vergessen? In Zukunft, wenn die verletzten Spieler wieder zurückkehren wird der FCB wohl eher stärker und plötzlich werden andere Verletzte beklagen, die jetzt aus dem Vollen schöpfen können. Und abgerechnet wurde eh immer am Schluss!

    • DAM sagt:

      Klar hat Zubi einige blöde und unglückliche Gegentore bekommen. Aber gerade in der jetztigen Situation wäre ein Typ mit der Ausstrahlung und dem Charisma eines Zuberbühlers, der seine Mitspieler wachrüttelt, sehr viel Wert für den FC Basel.
      In diesem Zusammenhang bin ich auch überzeugt, dass die Instabilität in der Defensive auch mit dem Wechsel von Costanzo zu Sommer zusammenhängt. “Nur” ein guter Torwart zu sein reicht eben nicht aus, man muss auch eine grosse Ausstrahlung haben und eine Abwehr organisieren können. Und da hätte Sommer noch viel von Costanzo lernen können.

      • Max sagt:

        Ob ein Spieler wie Zubi in der momentanen Situation viel Wert wäre weiss ich nicht. Mit deinen Aussagen zu Costanzo bin ich aber zu100% einverstanden. Wie viele “Todsichere” hat er doch in den vergangenen Jahren gehalten. Ohne einen Super Torhüter wie er war hätte der FCB wohl einige Titel weniger.

        • Diniss sagt:

          Das sehe ich ähnlich. Costanzo war ein genialer Torhüter, aber die Eier, die er am Anfang bei Basel kassierte, darf man auch nicht ganz vergessen. Damals dachten die meisten er wäre ein Fehleinkauf gewesen.
          Sommer hat sich solche Flops noch nicht erlaubt. Zudem braucht nicht nur er, sondern auch seine Vorderleute für die Abstimmung untereinander Zeit. Und die Zeit haben sie. Es ist nicht wichtig, dass der FCB jetzt schon vorne steht.

          Die Tatsache, dass es eben nicht so ist, hat wohl schon dem Einen oder Anderen die Augen geöffnet. Wenn sich jetzt die Genügsamkeit auch noch verflüchtigt und der Spass am Spiel wieder in den Vordergrund tritt, sehe ich keinen Grund weshalb mein Lieblingsclub nicht vorne mitmischen sollte.
          So gesehen ist die schlechte Plazierung eine heilsame “wachrüttel”-Klatsche und sicherlich keine Katastrophe.

          • Max sagt:

            Ja das stimmt natürlich, Costanzo hat anfangs einige “Eier” kassiert. Aber auch da gebe ich Gross (versteht mich bitte nicht falsch, ich sehe Gross als einen der besten Trainer an) eine gewisse Mitschuld. Franco kam aus Spanien und hatte längere Zeit keine Spielpraxis. Er musste beim FCB sofort ran, obwohl mit Crayton ein guter Ersatztorhüter im Kader war. Man hätte Costanze eine gewisse “Anklimatisierungszeit” geben können, auch um seinen Trainigsrückstand aufzuholen. Aber ich sagte schon damals, wer in die Nati von Argentinien aufgeboten wurde, kann ja wohl kein schlechter Torhüter (Fehleinkauf) sein! Aber ich bin mit Deiner Antwort natürlich einverstanden, Du siehst das Ganze wie ich objektiv!

  30. Peter Meier sagt:

    Jetzt wird man sehen, was Trainer Fink und auch Trainer Fischer wirklich können. Die zwei besten Kader der Liga haben sie. Die Leistungen sind aber unter jeder Sau. Wenig von einem Spielsystem zu erkennen. Und was macht Sforza seit 3 Saisons bei GC? Erstaunliche Leistungen mit einem sehr, sehr jungen Kader, faktisch ohne jegliche Stars oder gestandene ASL-Spieler. Diese Leistung wird viel zu wenig beachtet und gewürdigt. Mit Stars lässt es sich einfach spiele gewinnen. Fällt der einte oder andere aus, ist schon aus die Maus. Danke SYKORA das du (endlich) den Mut hast, dies so deutlich zu schreiben. Auch der Kolelge von der NZZ schreibt: Der Ruf des FC Zürich ist oft besser als sein Spiel, und das ist kein Zufall. Beachtlich in dieser Liga sind nur Yakin mit Thun und Sforza mit GC. Beide haben eine Spielphilosophie. (Zurzeit noch Challandes, der profitiert aber noch von der Arbeit von Yakin, wie damals von der Arbeit von Favre beim FCZ). Auch Gross kann es mit seinen Worten nicht richten, er wird neue, bessere Spieler fordern. Diese Zeiten sind vorbei. Yakin, Sforza machens mit Taktik und Spielphilosophie auf dem Platz und Sforza vorallem im Training, wo er die jungen aufbaut und zu Stammkräften macht (Zuber, Toko, Abrashi, Emeghara,…). Fink ist ein Blender. Fischer ein Chrampfer, aber beides durchschnittliche Trainer, wenn überhaupt. Gebt ihnen beide einmal schlechte Mannschaften… Sforza hat 3 Jahre bewiesen, dass er es kann. Siehe jeweils die Rückrunden…

    • DAM sagt:

      Meiner Meinung nach ist es nichts anderes als logisch, dass Sforza und Yakin die besseren Trainer sind, als Fischer und Fink. Auf der einen Seite Sforza, der sich manchmal bereits als Spieler wie ein Trainer aufführte und Yakin, der aufgrund seiner enormen Spielintelligenz mit minimalstem Aufwand schlicht besser war als die anderen, die eigentlich viel ehrgeiziger waren. Auf der anderen Seite der “Chrampfer” Fischer und der Mitteldeld-Kämpfer Fink.

    • KayaDee sagt:

      Schön gesagt;-) Also ich bin da völlig einverrstanden mit deinem Kommentar. GC bzw Sforza bringt echt erstaunliches fertig.
      Klar die Tabelle lässt dies anhand der erhaltenen Tore noch nicht wirklich feststellen, hinten passieren noch zu viele Fehler.
      Tore schiessen können sie ja wie sie bewiesen haben, jetzt noch hinten besser organisiert sein und sie wären unter den Top 5
      Und das mit einem Kader dass aus lauter U21 Spieler besteht, 16, 17 Jährige , das muss erst mal jemand nachmachen
      mit so einem Kader guten Fussball zu spielen und daher erkennt man auch dass Sforza einfach ein system hat und es im Griff hat!. Bei Fink kann ich wie schon erwähnt nicht viel sagen, mir fällt einfach auf, dass jetzt genau das Coaching gefragt ist, im Moment kann er nicht 100% auf Frei zählen, da müsste er jetzt eigentlich handeln und den Depp auch mal auswechseln, aber ich glaube er hat da das gleiche Problem wie Hitzfeld in der Nati damals, er wollte und wollte nie begreifen, dass ein Frei International gesehen nichts mehr wert war und hat an ihn festgehalten und wenn man ihn dann mal auswechselte dann spielte er die beleidigte Leberwurst….Meine Meinung ist einfach schon länger auch wenn Frei in der SL seine Tore geschossen hat, ein Egoist wie er nun mal ist, schadet der Mannschaft und ein guter Coach würde ihn z.B wie gegen Luzern mal in der 2. HZ auswechseln und einen jungen hungrigen Stürmer bringen. Fink jedoch lässt Frei die ganzen 90 Minuten spielen und das obwohl er im gesammten Spiel gerade mal 2 Schüsschen abgegeben hat.
      Es sagt ja niemand dass Frei’s Zeit vorbei ist, aber im Moment wenn jemand Formschwach ist, kann man ja auchmal riskieren den auszuwechseln, andere Spieler trifft es ja auch….. Hat der FCB denn überhaupt Stürmer abgsehen von Frei und Streller? Dann wäre es ja noch plausibel, dass man die beiden einfach nicht auswechseln kann;-))))

      • Diniss sagt:

        Oh, ich kann den Fink schon verstehen, dass er Frei 90 Minuten drin lässt. Wie oft ist ihm in der letzten Saison in den letzten Minuten noch ein Ball vor die Füsse gefallen, und er konnte so einen Punkt retten oder 2 dazugewinnen. Das waren ganz entscheidende Momente und solche Tore kann Frei auch schiessen, wenn er nicht in Topform ist.
        Aber es ist schon richtig, man kann ja auchmal auswechseln, wenns nicht läuft…

  31. Andi sagt:

    Ich bin kein Fan von Fink, sein Konzept weist definitiv Schwächen auf, aber diese Pauschalkritik wird ihm in keinster Weise gerecht. Sorry, nicht böse gemeint, aber von “schleichendem Niedergang der Basler Spielkultur seit seiner Ankunft” zu sprechen, grenzt an Lächerlichkeit – und das sage ich als Bewunderer von Christian Gross.

    Wem es bei Finks Konzept an Spielkultur, Offensivfussball oder generell einem Konzept mangelt, hat nicht genau hingesehen oder versteht nichts von Fussball. Finks Ideen für das Spiel bei eigenem Ballbesitz sind sehenswert und modern. Es gibt kaum Teams, denen es gelingt, so oft so viele Leute in die Offensivaktionen einzubinden, bzw. so oft geordnet aufzubauen mit so vielen Leuten vor dem Ball. Möglich machen dies einrückende Flügel, kompromisslos aufrückende Aussenverteidiger und das Fallenlassen eines defensiven Mittelfeldspielers zwischen sehr breit stehende Innenverteidiger. Dazu gibts sehr schöne, einstudierte Laufwege in der Offensive, bzw. auch instinktiv gutes movement von v.a. Stocker und Streller.

    Mag sein, dass momentan einiges nicht optimal umgesetzt wird, bzw. von tatsächlich vorhandenden Schwächen überlagert wird. Aber deshalb kann man nicht behaupten, Fink stünde für “laute Worte statt Spielkultur”. Ohnehin mutet es etwas komisch an, temporäre Probleme mit grundsätzlichen Dingen erklären zu wollen.
    Jedenfalls, wenn es nebst Personalproblemen andere Gründe für die Baisse gibt, dann vielleicht die Tatsache, dass Finks Konzept im Spiel gegen den Ball anfällig ist. Es fehlen Absicherungen, die das variable Offensivsystem benötigen würde, und von modernem (Gegen-)Pressing ist wenig zu sehen. Und vielleicht ist die Häufung der Verletzungen ja nicht zufällig…

    • Otto Preminger sagt:

      Ich frage mich ob hier alle das selbe Spiel gesehen haben. Basel wurde von Luzern nicht vorgeführt, wie hier von einigen geschrieben wird. Der FCB hatte 64% Ballbesitz. Luzern hat zwei Tore erzielt die unter sehr glücklichen Umständen fielen. Beim ersten fällt der Ball Winter durch die Grätsche des Basel Verteidigers vor die Füße. Beim zweiten kommt der Ball nur aufs Tor, weil er noch abgeflacht wird. Basel hatte einige Möglichkeiten zum Ausgleich aber diese wurden entweder im Ansatz verstolpert oder ein Spieler stand unnötiger Weise im Offside. Das die Kräfte bei einer Aufholjagd unter solchen meteorologischen Bedingungen irgendwann aufgebraucht sind, erklärt sich von selber. Natürlich war die Leistung des FCB vor allem im kreativen Bereich ungenügend. So dramatisch wie sie hier teilweise beschrieben wird war sie jedoch keineswegs.

  32. andy sagt:

    Championsleague Gruppenphase ist doch schon im Hinterkopf der Baseler, da können Abraham, Shaquiri, Zoua usw. ihre Ambitionen unter Beweis stellen. Uebersteht der FCB die Gruppenphase ist Trainer Fink unbestritten in der elitären Trainer Guilde.Urs Fischer zBsp. bräuchte dafür noch zwei Meistertitel im Minimum oder ein Sieg im Penaltykilling Heute Abend.
    Dem FCB fehlt sicherlich V.Stocker, der ist so etwas wie der “Little-Messi” am Rheinknie.Auf jeden Fall bleiben der FCB und der FCZ das Mass aller Dinge im CH-Fussball mit Berücksichtigung der Nachwuchsabteilungen als Spieleschmiede für die glorreichen hochverschuldeten Clubs im Ausland, den FCBayern mal ausgeschlossen.Hopp FCZ!

  33. Sacramento sagt:

    Achtung, achtung! Dies ist eine Zürcher Blog! Oh, mein Heimatort ist ja Niederweningen! Und trotzdem, objektiv gesehen, Basel spielt heuer einen Traumfussball!

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