Wie viele Tote, bis wir sagen «Refugees welcome»?

epa05290755 Refugee boys take part in a protest demanding the opening of the border between Greece and Former Yugoslav Republic of Macedonia (FYROM) at a refugee camp, near the village of Idomeni, northern Greece, 05 May 2016. Approximately 80 refugees are protesting on Thursday at the Greece-FYROM buffer zone asking for the borders to open in order to continue their trip to northern Europe. The government will soon take the necessary measures to normalize rail freight traffic in Greece and address the problems that have arisen with the blockade of the railway line in Idomeni, Government Vice President Yiannis Dragasakis said, in a meeting on 05 May 2016. EPA/KOSTAS TSIRONIS

Wo ist die Humanität? Drei syrische Knaben an der griechisch-mazedonischen Grenze. Foto: Kostas Tsironis (Keystone)

Heute ist der 9. Mai, Europatag. Es ist ein Tag, den wir feiern sollten. Europa und seine Union brachten uns Frieden und Wohlstand. Aber heute ist Feiern das Letzte, was wir tun können. Stattdessen trauern wir. Wir betrauern die Tausenden, die starben, und die vielen, die im Mittelmeer und auf den europäischen Routen noch sterben. Jeden Tag scheint die Würde Europas weiter weg, dank der kompletten Blindheit der Regierungen angesichts der riesigen humanitären Krise. Jeden Tag fühlen wir uns weniger und weniger stolz, Europäer zu sein, wenn wir den Mangel an Menschlichkeit in unseren Regierungen sehen, die entschieden haben, das Problem mit den autoritären türkischen Behörden wegzudealen, statt ihre eigene Verantwortung wahrzunehmen.

Aber wir lehnen diese Situation ab. Wir akzeptieren die Wiedereinführung von Grenzen nicht, die nicht nur unsere Chancen als Junge in Europa, sondern viel wichtiger auch die Menschenrechte infrage stellen, auf denen unsere Union gegründet wurde. Wir akzeptieren es nicht, dass die rechtsextreme Rhetorik über das ganze politische Spektrum Einfluss gewinnt, und wir kämpfen weiter für die Ideen von Gleichheit und Solidarität unter den Menschen.

Wie viele Frauen und Kinder werden noch gezwungen sein, die gefährlichsten Wege zu nehmen, weil die europäischen Regierungen die Möglichkeit für den Familiennachzug beschränkten? Wie viele Frauen und Männer werden noch gezwungen sein, sich zu prostituieren, weil es die einzige Möglichkeit ist, zu überleben, bevor die Regierungen es Asylsuchenden erlauben, in Würde auf unserem Kontinent zu leben? Wie viele Tote werden es sein, bis die Regierungen sagen «Refugees welcome»?

Heute sehen wir mit Enttäuschung und Wut, dass die meisten europäischen Regierungen nicht gemäss den Grundprinzipien handeln, auf denen die EU gegründet wurde: Menschlichkeit, Freiheit und Solidarität der Menschen. Schlimmer: Unser Kontinent verhält sich, als ob unsere Geschichte nicht genügend Tragödien zählen würde, oder als hätte er nichts mit der internationalen Situation zu tun, die so viele Familien zwang, ihre Länder zu verlassen.

Als Vorsitzende der Sozialistischen Jugend wurde uns die Wichtigkeit, für seine Ideen einzustehen, mit Einsteins Worten gelehrt: «Die Welt wird nicht von den Menschen bedroht, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen

Und genau das werden wir nicht tun. Wir werden nicht still bleiben. Wir lehnen diese dramatische Situation ab, und wir wissen, dass es einen anderen Weg gibt. In den vergangenen Wochen haben wir Kampagne gemacht, um zu sagen «Refugees welcome». Indem wir diese Botschaft in ganz Europa verbreiten, haben wir das Ziel, die öffentliche Debatte von Angst zu Verantwortung zu drehen: Wir wollen Europa dazu bringen, den Zustrom von Flüchtenden als moralische Pflicht und Chance anzuerkennen. Und wir rufen alle Europäerinnen und Europäer dazu auf, es uns gleichzutun.

Jetzt ist die Zeit gekommen, unsere Pflicht zu tun. Es gibt keinen Flüchtlingstsunami, der auf uns zukommt. Viele Männer und Frauen suchen Schutz auf unserem Kontinent, ja. Aber das ist machbar, wenn wir die nötigen Mittel zur Verfügung stellen und wenn wir diese Verantwortung in Europa teilen. Wir rufen unsere Staatsoberhäupter auf, endlich mit den Fragen fertigzuwerden, die auf der Hand liegen.

Wir rufen die europäischen Regierungen auf, endlich eine faire und humane Asylpolitik einzuführen, indem sie:

  • Mehr legale Routen öffnen, um das Massensterben im Mittelmehr zu verhindern.
  • Internationales Recht respektieren und Flüchtenden erlauben, in dem Land Schutz zu suchen, für das sie sich entschieden haben, und nicht in dem, das man ihnen zuweist. Die Genfer Konvention ist nicht einfach ein Stück Papier. Es ist ein Dokument, das aus den Folgen der Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges entstanden ist. Es nicht zu respektieren, heisst, unsere Geschichte und ihre Lektionen nicht zu respektieren.
  • Die Restriktionen beim Familiennachzug stoppen, die Frauen und Kinder auf die Strasse treiben.
  • Tausende öffentliche und zivilgesellschaftliche Jobs in Europa schaffen, um Flüchtende zu hosten und zu integrieren. Vom Sicherstellen der Grundbedürfnisse bei der Ankunft, dem Handeln des administrativen Prozesses bezüglich Asyl, dem Organisieren des Zugangs zu Wohnen, Gesundheit und Bildung: Flüchtende in die europäische Gesellschaft zu integrieren, bedarf menschlicher und finanzieller Anstrengungen, die viele Jobs für unsere Generation schaffen können.
  • Eine dringende Konferenz der Mitgliedstaaten organisieren, um die europäische Asylgesetzgebung zu reformieren und zu harmonisieren, speziell indem das Dublin-System ersetzt wird, das enormen Druck auf die Nachbarländer macht und das Teilen von Verantwortung unter den europäischen Ländern verhindert.
  • Sanktionen für jene Länder implementieren, die sich weigern, Flüchtende aufzunehmen oder sie schlecht behandeln.
  • Fluchtursachen bekämpfen: Anstatt Asylsuchende müssen die europäischen Regierungen die Ursachen der Flucht bekämpfen. Hierfür muss Europa alles daran setzen, Frieden, den Respekt der Menschenrechte und die Reduktion von Armut zu unterstützen. Heute ist zu oft das Gegenteil der Fall.

Fabian Molina, President of Jusos Switzerland

Johanna Uekermann, President of Jusos Germany

Jimmy Skenderovic, President of Young Socialists of Luxembourg

João Torres, Secretary General of Young Socialists of Portugal

Michael Rubin, Chair of Labour Students UK

Laura Slimani, President of Young European Socialists

Brando Benifei, Chair of the YES Parliamentary Network

Aaron Ooms, President of Young Socialists Belgium (Flanders)

Maxime Felon, President of Young Socialists Belgium (Wallonia)

Caroline Hill, President of Young Labour UK

Benjamin Lucas, President of Young Socialists France

Nenad Livun, President of Social Democratic Youth of Croatia

Dimitar Mitev, President of ELYA Bulgaria

Maris Sild, President of Social Democratic Youth of Estonia

Lora Lubyenova, Vice President of the European Youth Forum

Roberto Sajeva, Secretary General of The Federation of Young Socialists, Italy

Pol Gibert, First secretary of Young Socialists of Catalunya

Luka Bozovic, Secretary General of Social Democratic Youth, Serbia

Eva Indridadottir, Chair of Social Democratic Youth Iceland

Nino Torre Canto, Secretary General, Young Socialists of Spain

Jan Skoberne, Chair of Mladi Forum Slovenia

Hanna Huumonen, President, Social Democratic Students in Finland

Grace Williams, Chair of Labour Youth, Ireland

Emre Yilmaz, President of CHP Youth Turkey

Julia Herr, President of Socialist Youth Austria

Sehan Tomgusehan, President of CTP Youth Cyprus

Mattia Zunino, General Secretary of Young Democrats, Italy

Maja Vukcevic, President of Social Democratic Youth Montenegro

81 Kommentare zu «Wie viele Tote, bis wir sagen «Refugees welcome»?»

  • Matthias sagt:

    Deutliche und richtige Worte. Es wäre schön, wenn Europa wieder mehr von der Humanität und Solidarität geprägt würde, die unseren Wohlstand überhaupt erst ermöglicht hat. Gerade jenen, die meinen, das „christliche Abendland“ gegen den Islam verteidigen zu müssen, möchte ich fragen, was denn Jesus wohl angesichts der Flüchtlinge getan hätte. Hätte er Stacheldrahtzäune und Mauern gebaut? Ich denke nicht. Eher hätte er die Hand zur Begrüssung ausgestreckt. Um es mit Dietrich Bonhoeffer zu sagen: „Tatenloses Abwarten und stumpfes Zuschauen sind keine christlichen Haltungen. Den Christen rufen nicht erst die Erfahrungen am eigenen Leibe, sondern die Erfahrungen am Leibe der Brüder, um derentwillen Christus gelitten hat, zur Tat und zum Mitleiden.“

    • Roman Meier sagt:

      Ja bitte, machen Sie das doch! Nehmen Sie als Christ soviele Menschen auf, wie sie möchten! Zwingen Sie andere aber einfach nicht dazu, das Gleiche zu machen, d.h., finanzieren Sie das bitte auch selber und nicht mit dem Geld von Leuten, die entweder keine Christen sind oder das nicht wollen. Danke!

      • Sportpapi sagt:

        Klar. Die Stacheldrähte auf der anderen Seite bauen Sie alle höchstpersönlich auf, oder?
        Schon mal etwas von Demokratie gehört?

        • Markus Ackermann sagt:

          @Sportpapi
          Für die ABSCHAFFUNG des Asylrechts in der EU waren genau 2 Tage bzw. 1 EU-Gipfel nötig … danach war Sultan Erdogan der Garant der Aussprerrung der Flüchtlinge aus der EU.
          1. Kein sog. EU-„Bürger“ kann sich gegen diese Abschaffung wehren, denn die EU ist keine Demokratie, es gibt für die sog. EU-BürgerINNEN keine Möglichkeit, deren Politik zu steuern und in der Türkei gibt es eher Bürgerkrieg und Kriegsrecht als Demokratie.
          2. Mit der EU und der Türkei haben sich 2 gefunden … das hatten wir schon einmal: was Mussolini für die Nazis war (Interventionsmacht in Nordafrika), ist die Türkei (mit ihren Armee-Einsätzen gegen Kurden und Syrer) für die EU!
          … Und die Unterzeichnenden des Pamphlets portieren die EU (vulgo: Gross-Deutschland) auch noch!

      • Matthias sagt:

        Sorry, ich bin selbst kein Christ sondern Buddhist und Atheist. Ich stelle nur eine eklatante Diskrepanz fest, zwischen der vielgehörten Forderung, das Christentum und christliche Werte gegen den bösen Islam zu verteidigen, und der von derselben Seite kommenden Ablehnung der Aufnahme von Flüchtlingen, welche ja erstaunlicherweise genau jene angeblich zu verteidigenden christlichen Werte mit Füssen tritt.

        • Bosshard sagt:

          @Matthias Ich als ungläubiger sage Ihnen egal welcher Glaube, es gab immer Krieg deswegen, das zeigt die Geschichte.
          Früher Christen ect. heute der Islam, so einfach ist das. Glaube ist keine Stärke, sondern für mich eine schwäche. Übrigens mit Humanität und Solidarität wurde Europa nicht Reich, eher mit Ausbeutung von anderen Ländern oder Raubzügen. Kommen Sie mir aber bitte nicht mit Bibelsprüchen, da kann ich nur sagen; Strecken Sie doch mal die Hand beim IS aus, mal schauen wie lange Sie Ihr Kopf noch haben, auch Ihr Gott hätte ihn schnell verloren.

    • Dieter sagt:

      Werter Matthias ,
      Da liegt jedoch die JUSO falsch . Mit einer grosszügigen Aufnahme von Flüchtlingen welche bereits mehrere sichere Staaten durchquerten werden gegenüber den Flüchtlingen falsche Hoffnungen geweckt . Dieses Verhalten ist alles andere als christlich . Zudem werden mit einer grosszügigen Aufnahme keine Ursachen gelöst , im Gegenteil ! Dazu kommt das weder die Schweiz noch die EU niemals allen welche schon hier sind oder noch kommen möchten eine eigene Existenz mit Arbeit und Verdienst anbieten kann . Damit sind soziale Unruhen bereits vorprogrammiert . Mit solchen Ideologien wie dies die JUSO verbreitet wird die destabilisierung Europas und seiner Gesellschaft noch bewusst in Kauf genommen .

  • Marcel Zufferey sagt:

    Die stark vereinfachenden Rezepte der Rechten (Grenzen dicht machen, etc.) sind nicht die Lösung, aber die Beschönigungen der Linken (alle Flüchtlinge sind Ärzte und Ingenieure) auch nicht. Wir leben in einer Zeit neuer Völkerwanderungen und gegen diese gibt es keine Patentrezepte!

    • Hans sagt:

      Ach, ich lebte ein halbes Leben hinter dem eisernen Vorhang, der funktionierte eigentlich einwandfrei.
      Aber Europa will natürlich lieber an den hochtrabenden humanitären und ethischen Werten beharren, zumindest solange bis sie durch die islamisierung nicht abgeschafft werden.

  • Ralf Schrader sagt:

    Die unmittelbaren Fluchtursachen bestehen seit ca. 1919, also seit ca. 100 Jahre. Diese zu beseitigen dauert mindestens 2 Generationen, aber nur, wenn überhaupt mal damit begonnen wird. Dann ist die Völkerwanderung aber längst vorbei.

    Die Herren und Damen Politiker sollten realisieren, dass es kein globales Problem gibt, welches man in einer Politikerbiographie oder gar in einer Legislaturperiode lösen kann.

  • m.simon sagt:

    Kinder die Instrumentalisiert werden, Kinder an vorderster Front das ist der nahe Osten. Ekelhaft.

  • Malena sagt:

    Niemand, auch nicht die SP-Wähler, will 3 Millionen jahrzehntelang sozialhilfeabhängige Menschen in der Schweiz. Wenn die Linke nur auf dem moralischen hohen Pferd sitzen bleibt (alle Flüchtlinge aufnehmen), wird sie Wähler verlieren. Es sei denn, sie kann überzeugend (!) aufzeigen, wie die Integration „aller Flüchtlinge“ mit minimalen finanziellen und sozialen Spannungen gelingen kann. „Hilfe vor Ort“, „Tausende Jobs schaffen“ und zur Finanzierung „Steuergeschenke an Reiche rückgängig machen“ – auch wenn ich das alles befürworte – reicht noch nicht.

    • Sportpapi sagt:

      @Malena: Vielleicht geht es auch in der Politik mal um etwas anderes, als „nur“ Wähler zu gewinnen/verlieren. Vielleicht kann man in gewissen Situationen einfach nicht anders, als seinem Gewissen folgen? Ja, niemand will Millionen sozialhilfeabhängige Menschen in der Schweiz. Aber sie im Mittelmeer ertrinken lassen und wegschauen ist nun mal auch keine Lösung. Lassen Sie den Nachbarn, dem gerade das Haus abbrennt, auch im Regen stehen, weil sie doch alle Räume in Ihrem Haus bereits verplant haben? Was sind das für Prioritäten?

      • Roman Meier sagt:

        @ Sportpapi: Unsere Nachbarn sind Italiener, Franzosen, Deutsche, Oesterreicher und nicht Syrer und Afghanen oder Erythreer! Und ich würde eine Wette machen, dass die letztgenannten die Schweizer auch nicht als ihre Nachbarn bezeichnen würden! Ihren eigentlichen Nachbarn würden die Schweizer jederzeit helfen!

        • Hans Schmid sagt:

          Das ist genau der springende Punkt, Herr Meier. Wenn wir kriegs- oder katastrophenbedingt eine grosse Zahl Menschen aus einem Nachbarland aufnehmen müssten, dann wäre dies eine grundlegend andere Situation!

        • Sylvia Oldenburg-Marbacher sagt:

          Wieso sehen Sie Europa nicht als Nachbar von Afrika? 😉

          • Hans Schmid sagt:

            @Oldenburg-Marbacher: In erster Linie weil nicht in ganz Afrika Krieg herrscht! Es gibt mehr als genug sichere Gebiete in Afrika und Arabien. Da müsste niemand unter Lebensgefahr bis nach Europa kommen.
            Das heisst nicht, dass Europa nicht einen Teil der Flüchtlinge übernehmen könnte, aber das müsste in sozial und wirtschaftlich verträglicher Anzahl und vor allem geordnet erfolgen. Siehe auch mein Beitrag von heute 13:32 Uhr.

      • Markus Widmer sagt:

        Gerade die boomende Asylindustrie im Geiste der Refugees Welcome Bewegung trägt ihre Mitschuld an den Toten. Solange man die Menschen aus der Zweiten und Dritten Welt im Glauben und in der Hoffnung lässt, dass sie es nur irgendwie nach Europa schaffen müssen und dann kann niemand mehr sie wegschicken, solange werden diese Menschen ihr eigenes Leben und das ihrer Kinder in Todesgefahr bringen. Böse gesagt, diese moralische Scheinheiligkeit der Refugees Welcome Ideologie lässt die Menschen im Mittelmeer ertrinken. Anstatt klar zu kommunizieren und auch so zu handeln, dass nur Flüchtlinge, die den UNO-Kriterien für Asyl entsprechen, Chancen haben in Europa zu bleiben, erhalten die Menschen von ausserhalb Europas die Botschaft, kommt alle nur, es ist ja euer „Menschenrecht“.

        • Sportpapi sagt:

          Mit „boomender Asylindustrie“ meinen Sie vermutlich die vielen freiwilligen Helfer, die den überforderten Staaten zur Hand gehen?
          Ihnen ist schon klar, dass Sie erst wissen, wer ein Anrecht auf Asyl hat, wenn Sie das korrekt abgeklärt haben. Und dass man in allen Ländern versucht, Leute zurückzuschieben, bei denen das irgendwie möglich ist. Was konkret möchten Sie denn tun?
          Vielleicht doch wieder Asylabklärung vor Ort? Aber das haben Ihre Gesinnungskollegen doch erst gerade abgeschafft. Grenzen schliessen? Wie? Und wie können dann die „echten“ Flüchtlinge aufgenommen werden?
          Oder halt doch: Augen zu und durch, geht uns alles gar nichts an?

      • Hans Schmid sagt:

        @Sportpapi: Gute Analogie mit dem Nachbarn.
        Wenn meinem Nachbarn, das Haus abbrennt, dann nehme ich ihn ohne Zögern auf und helfe ihm wo ich kann.
        Wenn aber jemandem das Haus abbrennt, zu dem ich keinerlei Beziehung habe und dieser dann über tausende von Kilometern reist um sich ausgerechnet bei mir einzunisten, bloss weil ich weit und breit das schönste Haus habe, dann sähe ich keinen Anlass, diesen aufzunehmen oder gar lebenslänglich zu versorgen.
        Sehen Sie den Unterschied?

        • Sportpapi sagt:

          Ich sehe den Unterschied. Ich sehe aber auch, dass die direkten Nachbarn bereits Millionen von Flüchtlingen aufgenommen haben. Und wir meinen, wegen ein paar Tausend, die es überhaupt bis zu uns schaffen, wäre unsere ganze Gesellschaft dem Untergang geweiht.
          Aber bitte: Hilfe vor Ort wäre tatsächlich die beste Möglichkeit. Aber passiert ja auch nicht.

      • Malena sagt:

        @SP: Möglichst wenige Opfer im Mittelmeer und auf anderen Fluchtrouten in den nächsten 100 Jahren – das könnten alle unterschreiben. Aber wie erreicht man es am besten? Wenn man sich auf Parolen beschränkt, welche selbst linke Stammwähler erschrecken („Grenzen auf“), unterstützt man damit den Rechtsrutsch oder verhindert ihn zumindest nicht wirkungsvoll. Die rechtsbürgerlichen Parteien lösen das Problem dann auf ihre Weise (Zäune, Deals mit der Türkei). Das nützt den Linken zwar auch (moralisch weisses Hemd, aber trotzdem weniger Ausländer und weniger Abwehrstimmung), ist aber für Flüchtlinge u.U. schlechter als pragmatische Asylpolitik wie bisher. Politische Verantwortung übernehmen heisst für mich, sich nicht nur am Ideal sondern auch an der politischen Machbarkeit zu orientieren.

        • Sportpapi sagt:

          @Malena: Aber der Deal mit der Türkei ist doch gerade das, was Sie hier beschreiben mit pragmatisch und am Machbaren orientiert.
          Aber noch einmal: Es gibt einfach gewisse Handlungen, die lassen sich mit einem guten Gewissen nicht vereinbaren (was man auch daran sieht, mit was für Schönfärbereien sich manche bei diesem Thema gerne selber betrügen). Politische Verantwortung übernehmen heisst: a) schnelles, aber faires Verfahren, b) Rückschaffung wo möglich, c) Integration so gut wie möglich und d) vor allem: Hilfe vor Ort (und das tatsächlich, nicht nur in grossen Reden, bevor man wieder die entsprechenden Gelder kürzt).

          • Malena sagt:

            @SP: Mit diesen Punkten bin ich völlig einverstanden (wobei bei c) nicht klar ist was „so gut wie möglich“ heisst und was es kosten darf, und bei d) die wirksamen Massnahmen auch nicht gerade auf der Hand liegen, z.B. in Eritrea, Syrien).
            Die Parole „Grenzen öffnen und legale Fluchtwege für alle Fluchtwilligen“ (konsequent: Fährbetrieb auf den Fluchtrouten) finde ich aber nicht hilfreich, resp. ein etwas feiges Umgehen von extrem unangenehmen aber unumgehlichen Fragen wie z.B. bei welcher Grössenordnung stossen wir als Gesellschaft an die Grenzen der Tragfähigkeit (und welche zuerst)? Was machen wir dann mit Kriegsflüchtlingen? Wie spielen Anreize und Abschreckung, und wie lassen sich damit Entscheidungen bez. Fluchtrouten und -destinationen für verschiedene Flüchtlinge beeinflussen?

          • Sportpapi sagt:

            @Malena: Solange es in anderen, armen Ländern riesige Flüchtlingslager gibt, während wir in der Schweiz von Flüchtlingen kaum etwas merken, ist die Frage nach der Grenze der Tragfähigkeit eher zynisch. Das einzige, was wirklich zu regeln wäre, ist ein fairer Verteilschlüssel, und dass alle Länder sich nach ihren (auch wirtschaftlichen) Möglichkeiten beteiligen. Insofern ist auch die Frage der Fluchtrouten zynisch, weil es ja immer darum geht, die Ströme möglichst um das eigene Land herumzulenken – und das Problem einem anderen aufzubürden. Italien und Griechenland etc. weiterhin im Stich zu lassen geht auf jeden Fall gar nicht.

          • Malena sagt:

            @Sportpapi: Abgesehen davon, dass wir wohl „Zynismus“ nicht gleich negativ bewerten (ich halte es eher mit Bill Maher und Harald Schmidt) – ich bin auch links und auf für Flüchtlinge engagiert. Aber ich finde es WIRKLICH fatal, nur vereinfachende politisch korrekte Slogans zu propagieren („es geht nicht um Zahlen, es geht um Menschen“, „kein Mensch ist illegal“…) und nicht genehme Meinungen oder kritische Fragen als zynisch, unmenschlich oder faschistisch abzutun. Mit Denkverboten kann man in der aktuellen Asylpolitik keine Mehrheiten erreichen – linke Exekutivpolitiker mit politischer Verantwortung tönen denn auch ganz anders.

      • Dieter sagt:

        @ Sportpapi ; Dass unzählige Menschen im Mittelmeer ertrinken kann nicht der hiesigen Politik angelastet werden . Zum einen tragen dazu Schlepper deren Hauptschuld und wenn schon auch teilweise vorab hiesige linke Kreise welche mit deren Willkommenspolitik gegenüber Flüchtlingen falsche Signale zum Aufbruch nach Europa entsenden mit deren leider bekannten oft tragischen Folgen !

  • Mike Müller sagt:

    Ach, Herr Molina. Als ob Europa die Fluchtursachen weltweit allein bekämpfen könnte. Soll sich Europa etwa im Syrien-Konflikt einmischen, so wie damals die USA im Irak und in Afghanistan? Ein Flächenbrand wäre die Folge. Und die Restriktionen bei den Kriterien für eine Flüchtlingsaufnahme aufheben? Dann kommen einfach so ziemlich alle nach Europa, auch diejenigen, die keine Flüchtlinge sind, bzw. es gehen alle nach Deutschland, weil Sie ja keinem Flüchtling vorschreiben möchten, wo er sich niederlassen darf. Das kann nicht mal ein so grosses Land wie Deutschland verkraften, es werden ja jetzt schon Asylbewerberheime en masse angezündet. Hören Sie endlich auf mit Ihren utopischen Forderungen und machen Sie Realpolitik. Europa kann nicht die Probleme der ganzen Welt lösen.

  • Paul Meier sagt:

    Vielleicht dann, wenn wir wissen, dass sie auch wieder nach Hause gehen werden? Leider kommen die Meisten, um zu bleiben.

    • Matthias sagt:

      Zum unserem Glück würde ich sagen … Wieviel ärmer wäre mein Leben ohne Pizzerias und Kebap-Buden, ohne den Arbeitskollegen aus Serbien, mit dem ich immer so angeregte Diskussionen führen kann, ohne den aus Schulzeiten gut befreundeten türkischen Secondo, der jetzt Hausarzt und bei Gesundheitsfragen rund um die Uhr erreichbar ist, ohne den italienischen Secondo, der mir in seiner Firma trotz meiner abgebrochenen Ausbildung den ersten richtigen Job gab, welcher zur Grundlage meiner späteren Berufskarriere wurde und nicht zuletzt ohne meine Frau, welche auch (noch) keinen Schweizer Pass hat! Vielen Dank an euch Ausländer, dass ihr in die Schweiz gekommen seid, um hier mein Leben zu bereichern und die Schweiz farbiger, jünger, dynamischer und kreativer zu machen!

      • Dieter sagt:

        @ Matthias ; Kein vernünftiger Mensch wird etwas gegen die Generation von Ausländern haben , welche damals als benötigte Arbeitskräfte zu uns integrierten und nun bis heute und deren Nachkommen mit oft harter täglicher Arbeit auch einen Beitrag an unseren Wohlstand leisteten . Doch hingegen bringen jene Millionen von Flüchtlingen aus ganz anderen Kulturen welche nun kommen , kaum Arbeit und weiteren Wohlstand mit ins Land , im Gegenteil , bestenfalls noch weitere Arbeit in den sozialen Bereichen welche durch die arbeitende Bevölkerung finanziell getragen wird !

  • Mascha sagt:

    Das Problem sind nicht geschlossene Grenzen, sondern die Tatsache, dass unsere Arbeitsmärkte sehr wenig Zuwanderung absorbieren und es damit direkt eine Zuwanderung in die Sozialwerke bedeutet, die bereits heute in der Form nicht nachhaltig finanzierbar sind.

    Die meisten Herkunftsländer haben zudem das strukturelle Problem, dass die Bevölkerung um Faktoren stärker wächst, als es ihre Wirtschaft je tun wird, selbst wenn politische Stabilität einkehrt. Migrationsursachen bekämpfen hiesse, Globalisierung bekämpfen und, leider wohl auch, Bevölkerungswachstum.

    Aus einer menschlichen Perspektive recht unschöne Worte vielleicht, aber wir leben alle von der Wirtschaft wie sie ist, nicht wie sie sein sollte.

  • Martin Frey sagt:

    „Internationales Recht respektieren und Flüchtenden erlauben, in dem Land Schutz zu suchen, für das sie sich entschieden haben, und nicht in dem, das man ihnen zuweist.“
    Das ist falsch. Die Genfer Konventionen sind kein Wunschkonzert, es gibt kein Menschenrecht auf Niederlassung in der Stadt X im Land Y. Derartige, teils sehr fordernd geäusserte Anliegen sprechen eben gerade nicht für echte Fluchtgründe im Sinne der Genfer Konventionen, und lassen die Fluchtmotivation oft in einem ambivalenten Licht erscheinen. Denn ja, viele Leute suchen Zuflucht in Europa. Ob sie dabei aber Schutz suchen oder doch etwas anderes, das steht auf einem anderen Blatt.
    Und ob einfach die Schaffung tausender weiterer nutzloser staatsalimentierter Stellen der Integration behilflich ist, ich weiss nicht…

    • Sportpapi sagt:

      „Und ob einfach die Schaffung tausender weiterer nutzloser staatsalimentierter Stellen der Integration behilflich ist, ich weiss nicht…“
      Ich versuche gerade (erfolgreich), die Sportvereine im Dorf zur temporäreren (?) Aufnahme von Flüchtlingen in ihren Angeboten zu bewegen. Aktuell scheitert es noch daran, dass die offizielle „Betreuung“ leider keine Zeit hat, das zu begleiten (im Sinne von: erklären, wie das organisiert ist, Zugang schaffen, Verlässlichkeit verbessern). Auch hier soll nun wieder private Freiwilligenarbeit geleistet werden. Doch, für Integration könnte man noch einiges mehr tun, wenn die Ressourcen dafür gesprochen würden!

  • Damian Hoffer sagt:

    Teil eins
    Für alle EU-Gegner in der SVP und ihr nahestehender Kreise; oder als Nachtgebet für den Lieli Glarner: Nicht vergessen, das Jahrhundert der konsekutiven Völkerwanderungen. Orgie der Nationalstaaterei nach dem 1.Weltkrieg: Polen, Tschechoslovakei und Jugoslavien entstanden als neue politische Gebilde, Russland praktizierte eine ganz neue revolutionäre Staatsführung. So setzte die Völkerwanderung ein. 1,2mio Russen fliehen in den Westen. 200’000 Einwohner der baltischen Staaten und der Tschechoslovakei siedeln nach Deutschland. 200’000 kommen aus Elsass Lothringen und Eupen Malmedy nach Deutschland. 120’000 Bulgaren wurden aus Griechenland vertrieben und 50’000 Griechen aus Bulgarien

  • Damian Hoffer sagt:

    Teil zwei
    Aus Jugoslavien, Tschechoslovakei und Rumänien werden 400’000 Ungarn vertrieben. 1922 flüchten 1.2 mio Griechen aus der Türkei nach Griechenland und 400’000 Türken aus Griechenland in die Türkei. 9 mio Menschen waren 1945 als „Fremdarbeiter“ in Deutschland; 2,5 mio Polen; 2,1 mio Franzosen; 1,8 mio Russen.

    Fazit: In den Jahren 1920 bis 1950 sind 50 mio Europäer gegen ihren Willen umgesiedelt worden; Somm SVP wo ist ihre Historikerverantwortung oder ist Beliebigkeit angesagt?

    • Kurt Leutenegger sagt:

      Herr Hofer, lesen sie ihren Kommentar nochmals, dann merken Sie den Unterschied, das in diesen Jahren Ethnien zu Ethnien zogen. Heute ist es aber so dass Afrikaner oder Araber u. A. zu uns ziehen, keine Europäer sind und zusätzlich noch eine für uns Querliegende Kultur und Religion haben. Wünschen sie sich denn dass in wenigen Generationen unsere Kultur der Offenheit, die Sozialwerke zerbrechen und Frauen wieder als zweitrangige Menschen behandelt werden. Warum schreiben sie nicht über die reichen Golfstaaten die keine Flüchtlinge aufnehmen und wie die Saudis nun 90’000 Arbeitnehmer entlassen und wieder nach Hause schicken? Warum hat das alles mit der SVP und Herrn Somm zu tun? Warum sehen sie über die überproporzionalen Bevölkerungszuwachs dieser Länder hinweg? Bitte gehen sie in sich.

  • Christian sagt:

    Was bitte sehr verpflichtet uns, die Europäer, dem kleinsten Kontinenten der Welt, Millionen von Menschen aufzunehmen und zu integrieren? Klar, wir Europäer haben einen hohen Lebensstandard. Klar, jeder will den haben. Klar ist aber auch, dass sich jener über Jahrhunderte aufgebaut haben. Wir Europäer sind nicht perfekt. Trotzdem sind wir heute auch nur wegen unserer Vergangenheit da, wo wir jetzt sind. Indem wir Millionen Menschen die Tore öffnen, wird weder uns noch den Flüchtlingen geholfen.

    Wichtiger wäre es, das Problem bei der Wurzel anpacken und anstatt unnötig viel Geld für die Integration auszugeben, sollte man höchstens vorübergehenden Schutz vergeben und dafür umso mehr in den Wiederaufbau des Ursprungslandes investieren.

  • Hans sagt:

    Wie sollen, bitte schön, Leute, die noch nie einen Computer gesehen haben, für den hiesigen Arbeitsmarkt fit gemacht werden, wenn schon wir durch die Automatisation verdrängt werden und die Ü-50 keine Stellen mehr finden?
    Wie sollen, bitte schön, die Flüchtlinge unterstützt werden, wenn wir schon heute die Sozialwerke nicht erfolgreich ausbalancieren können?
    Wie sollen, bitte schön, die sich aus der Folge bildenden sozialen Spannungen überwunden werden?
    Lustige Theorien auf Papier sind ja schön und gut, aber wenn der Realitätssinn komplett fehlt, dann bleibens eben Theorien…

  • Marcel Schwender sagt:

    Das ist für mich der Inbegriff von Populismus, von Werten zu fantasieren, wie es in diesem Aufruf geschieht, und dabei die Auswirkungen der eigenen Forderung auf die reale Welt jenseits von Parolen und heiligen Dogmen vollständig zu ignorieren. Wenn solche Forderungen gestellt werden, dann bitte ehrlich mitsamt den Konsequenzen. Das würde dann so lauten; „Wir, die Linken fordern, dass jeder Mensch aus der ganzen Welt nach Europa einwandern darf und dadurch in ganz Europa die Sozialwerke kollabieren und religiöse und ethnische Spannung Europa in ein brennendes Chaos verwandeln werden. Wer für sich und seine Kinder in Europa den totalen Kollaps von Wirtschaft, Gesellschaft und staatlichen Strukturen wünscht, soll sich für unsere Forderungen nach bedingungsloser Migration einsetzen.“

  • martin sagt:

    Herr Molina es hat etwa ein Milliarde Menschen die ein besseres Leben wollen (weg vom Krieg und Naturkatastrophen) Ich denke die haben alle das Recht nach Europa zu kommen.
    Darum JA zu offenen Grenzen und gesichertem Mindestlohn fuer ALLE.

  • Meret Bertschinger sagt:

    Humanität ja, „Refugees welcome“ nein. Ich bin dafür, dass man an Leib und Leben bedrohte Flüchtende aufnimmt und Ihnen Schutz bietet, solange dies nötig ist. Diese „Refugees welcome“-Kultur finde ich jedoch unnötig. Wir müssen einfach wieder dorthin zurück, wo man bedrohten Menschen ohne grosses Tamtam Schutz bietet. Diese öffentliche Hassdiskussion wie sie im Moment läuft, ist einfach daneben. Rechts möchte am liebsten scharf schiessen und links will jedem der ankommt noch eine Blumenkette um den Hals hängen. Beides finde ich nicht angepasst.

  • Markus Tavina sagt:

    Sehr geehrter Herr Molina

    Hätten Sie die Güte, Ihren pathetischen Aufruf auf die Ebene der Realpolitik hinunterzubrechen und mir einfachem Bürger zu erklären, wie die von Ihnen geforderte Massenvölkerwanderung en détail mit der Zukunft der Schweizerischen Sozialsysteme vereinbar sein könnte? Kleine Hilfe zum Denkeinstieg auf realer Ebene: Sozialversicherungen kosten etwas, sprich, es braucht dafür langfristig mehr Netto-Einzahler als Netto-Bezüger; und es besteht schon heute in vielen Bereichen eine massive Schieflage.

  • Reto Stadelman sagt:

    Herr Molina, die Zeiten des Wirtschaftsbooms nach dem zweiten Weltkrieg bis etwa 1980 sind vorbei. Arbeit wird langsam rar. Die Besitzenden versuchen ihren Besitzstand zu wahren, der Mittelstand versucht das Gleiche mit dem Job. Und die Armen… Sagen wir es mal so: Nicht nur Menschen aus dem nahen Osten oder Afrika prostituieren sich… Wir stehen vor einem Problem. Dieses Problem lautet: Mangelndes Wirtschaftswachstum. Dabei geht es nicht wirklich um das Wachstum. Es geht darum, den Menschen eine Perspektive zu bieten. Eine Arbeit. Das öffnen der Grenze löst das Problem nicht. Es verschärft den politischen Konflikt zwischen den verschiedenen Suchenden nur noch.

  • Peter sagt:

    Herr Molina, die Linken würde wieder einige Wähler zurückgewinnen, wenn sie endlich mal die Schuldigen nennt die für die Flüchtlinge verantwortlich sind. USA,D und F sowie Saudi Arabien gehören genannt und auch die CH selber mit der RUAG! Wenn Ihr das hinkreigt bin ich wieder bereit wählen zu gehen.
    Aber solange ihr nur die eine Medaille im politischen Spiel mitspielt bringt es leider nichts auf Gutmenschen zu machen. Hier ist ein geopolitisches Spiel im Gange und Ihr solltet euch informieren bevor es zu spät ist.

  • Martin Tanden sagt:

    Es ist erstaunlich wie gerade jene, die sonst so gern gegen ‚das Establishment‘ wettern, bei solchen Sachen immer ‚den Staat‘ und ‚die Regierungen‘ aufrufen, irgendetwas zu machen und ihnen die Untaetigkeit vorwerfen, die man selbst an den Tat legt (abgesehen von heisser Luft und niedlichen Hashtags)…

  • Joseph Hillström sagt:

    „Refugees“ aka Kriegsflüchtlinge wie Syrer, Iraki, Afghanen und Lybier sind willkommen zu heissen und bis zu ihrer Rückkehr aufzunehmen, am besten verteilt man sie noch nach Verursacherprinzip auf die NATO-Staaten. „Migrants“, also Einwanderer aus wirtschaftlichen Gründen müssen den Rechtsweg gehen oder damit rechnen deportiert zu werden. Als selbsternannte Sozialisten sollten die Damen und Herren wissen, dass sie gemäss der Doktrin „Sozialismus in einem Land“ zu erst der eigenen Arbeiterschaft, dem eigenen Land, anschliessend der Internationalen und erst dann dem Rest der Welt verpflichtet sind. Aber was erwartet man von einem Haufen Geisteswissenschaftlern deren politische Bildung sich auf das Nachplappern von schöngeistigen und ach so hippen Slogans beschränkt.

  • Markus Ackermann sagt:

    Diejenigen Unterzeichnenden, die
    – FÜR den €U-Vertrag von Lissabon sind
    – die Menschenrechte mit Staatsverträgen definieren wollen
    sind HeuchlerINNEN und der Grund, warum präzis die betrauerten Menschenrechte verletzt werden.
    1. Mit dem Vertrag von Lissabon wurde in der €U die Demokratie abgeschafft (als in Volksabstimmungen eine Verfassung für das sog. Europa von den Abstimmenden abgelehnt wurde)
    2. Menschenrechte kann man nur erklären + anerkennen, NICHT MIT STAATSVERTRÄGEN definieren:
    -> sonst definieren die REGIERUNGEN die Menschenrechte, WIE ES IHNEN PASST (€U) … genauso wie die Fürsten im Mittelalter mit Verträgen und Edikten.
    => Nur BÜRGERINNEN in Demokratien werden Menschenrechte garantieren
    … weil SIE SELBER daran ein Interesse haben
    … nicht Regierungen!

  • Kurt Leutenegger sagt:

    Meine Herren Sozialisten, das Problem der Völkerwanderung aus den Muslimischen Staaten Afrika und Arabien u.A. können wir in Europa nicht lösen, denn der Nachzug von diesen Völkern wird nie versiegen, ohne dass sie sich ein Einkind Programm auferlegen. Es geht doch nicht so weiter, das diese Länder, immer ein Jugendanteil bis 20 Jahren, von 40-50% produzieren. Wie sollen denn diese Länder prosperieren, geschweige wie die Nährungssicherheit gewährleisten können. Wer dieses Problem nicht einsieht hat eine beschränkte Wahrnehmung, oder hat das Ziel der Veramung, und dem Vernichten der Marktwirtschaft in Europa zum Ziele. Diese Länder müssen die Probleme, die sie verursachen, in ihren Ländern selber lösen, ansonsten werden wir Europäer in einigen Generationen verschwunden sein.

  • Peter Colberg sagt:

    „Wir wollen Europa dazu bringen, den Zustrom von Flüchtenden als moralische Pflicht und Chance anzuerkennen. Und wir rufen alle Europäerinnen und Europäer dazu auf, es uns gleichzutun.“

    Ein völlig unrealistisches, extrem gefährliches politisches Ziel, anstatt zu begreifen, dass das Europäische Volk auch einen legitimen Anspruch auf wirtschaftliche und soziale Sicherheit hat, und es durchaus nicht möglich ist, alle Migranten und Flüchtlinge dieser Welt bei uns aufzunehmen. Die Lage von 2015 darf sich unter keinen Umständen wiederholen.

    Der Sozialismus und sein sehr naives, fürchterlich idealistisches Gefolge werden Europa in den Abgrund treiben, jedoch nicht für die gravierenden Konsequenzen ihrer Dogmatik verantwortlich sein wollen. Pragmatismus und Sozialismus sind inkompatibel.

  • Gustav Oberholzer sagt:

    Dieser lächerliche, christliche Nächstenliebe-Schrott durchdringt uns tief. Völlig besoffen vom eigenen Gutmensch-Denken laden wir Leute aus Kulturen hierher ein, welche dann nicht mehr gehen werden. Kulturen, die in ihrem primitiven Denken gut 400 Jahre hinterher hinken. Wo Frauen als Abfall gelten den man strafen, vergewaltigen und auch töten darf. Wo die Religion über allem anderen steht. Kritische Stimmen werden verleugnet oder diffamiert. Stimmen zugunsten dieser Steinzeit-Mentalität jedoch, werden hochgejubelt. Die sollen bleiben wo sie sind und ihr zurückgebliebenes Denken nicht hierher exportieren. Wegen denen, sinkt undere Lebensqualität seit den frühen 1990er Jahren ständig.

    • Adrian Wehrli sagt:

      Unsere Lebensqualität sinkt seit den Neuzigern? Wohl etwas eigener Frust der da durscheint. Die christiliche Nächstenliebe ist eine der grossen Errungenschaften unserer Religion, aber auch ein bisschen schwer verständlich für kleine Wutbürger.

    • Peter sagt:

      Herr Oberholzer,
      Sie haben teils natürlich recht doch die Menschen zu diffarmieren bringt nichts, die haben sich Ihren Standort nicht ausgesucht…Die frage ist warum diese Völker unten gehalten werden, weil der Westen Nutzniesser ist bsp. Ressourcen. Also bitte lenken Sie Ihre (verständliche!) Wut auf unsere Politiker egal ob links oder rechts! Denn niemand bennent die wahren Schuldigen.
      Es ist einfach unmöglich alle aufzunehmen, die Gesellschaft zebricht aber genau das ist der Plan! da gibt es Leute wie sie die berechtigt nicht mehr zuschauen wollen, aber trotzdem Ihre Wut auf die Unschuldigen lenken. Und dann gibt es die Linke die völlig verblendet mit einem Starbuckskaffee in der Hand sozialistische Parolen ruft und den Verursachern in die Hände spillt, die sie meinen zu bekämpfen.

    • Matthias sagt:

      Was sie „Nächstenliebe-Schrott“ nennen, ist die Kernforderung jeder ernstzunehmenden Religion von A wie Aborigines-Traumzeit bis Z wie Zen-Buddhismus inkl. jedem ernstzunehmenden humanitären Atheismus. (Und dieser „Schrott“ wird nebenbei auch noch von wissenschaftlichen Erkenntnissen in Soziologie, Psychologie, Geschichte, Paläontologie und Biologie gestützt.) Aber der Herr Oberholzer weiss es sicher besser als Buddha, Jesus, der Papst, der Dalai-Lama, wissenschaftliche Erkenntnisse und 10’000 Jahre gesammelter kulturell-religiöser Lebenserfahrung der Menschheit zusammen, gell?

  • Hansjürg sagt:

    Hallo Herr Molina, Sie dürfen gerne sagen „ich“ nur nie „wir“. Sie müssen dann aber auch die Folgen tragen. Sie, nicht wir.

  • Benni Aschwanden sagt:

    Ja, Herr Molina, wir können dann Refugees welcome sagen – und erst dann – wenn: 1) Wir einen KONKRETEN Plan haben, wie diesen Menschen hier bei uns eine EXISTENZ ermöglicht werden kann, und nicht bloss eine vorübergehende Unterkunft. Diese Leute suchen keinen provisorischen Unterschlupf in Baracken, sie wollen ein Leben genau so, wie sie es bei den Schweizern sehen. Mit allem drum und dran! 2) Wir wissen, wo all die jungen Leute einen ARBEITSPLATZ bekommen sollen, ohne Vorkenntnisse und ohne Qualifizierung. 3) Wir bereit sind, die KOSTEN für alle diejenigen zu tragen, die KEINEN Job bekommen, aber das teure Leben hier trotzdem finanzieren müssen. 4) Diese Menschen bereit sind, sich an unsere Kultur und Lebensweise ANZUPASSEN und sich ehrlich für ihr Gastland INTERESSIEREN. ERST DANN.

  • Herbert Schmucki sagt:

    Molina versteht nicht, dass die Integration ungebildeter und komplett anders sozialisierter Massen aus muslim. Ländern nicht gelingen kann. Er hat nie in diesen Ländern zu tun gehabt (Ich habe 10 Jahre dort gearbeitet). Es gibt in diesen Ländern religiöse und pol. Führer, die tatsächl. von der Eroberung Europas träumen und diese auch predigen. Es gab ein grosses Frohlocken, als die EU vor kurzem der Türkei die Visafreiheit zusichern musste. In der Denke vieler Muslime hiess das einfach: 75 Mio. Muslime mehr in Europa, also schon 125 Mio. Bald sind „wir“ dank hoher Fertilität in Europa bestimmend. – Hat Molina am Wochenende von den Manifestationen in London gehört, wo Muslime in Massen auf die Strasse gingen und nach der Wahl eines Moslems zum Mayor die Einführung der Sharia forderten?

    • Peter sagt:

      Herr Schmucki
      so wird es sein aber bitte begreifen sie doch endlich das wir gemeinsam gegen den eigentlichen Feind die NATO vorgehen sollten, und nicht immer die dummen Ausländer sie sich dies ja sicher selber aussuchen zu diffamieren!
      Ihre Sorge ist berechtigt, ich kenne die Pläne und so wird es auch kommen es gibt kein zurück mehr, aber mich nervt es wirklich das es imemrnoch soviele Menschen gibt die das ganze nicht sehen wollen! richten Sie Ihre angst und Wut gegen die NATO und unseren Bundesrat! nicht gegen die Muslime!

    • Hans Schmid sagt:

      Nein, Herr Schmucki, ich habe nicht davon gehört. Habe Sie vielleicht eine Quelle bzw. einen Link dazu? Danke.

    • Matthias sagt:

      Herr Schmucki, ich kann keine Informationen zu diesen angeblichen Manifestationen in London finden und befürchte, dass diese Nachricht ein böswilliger Fake ist. Oder haben Sie irgendeine Referenz?

  • Rolf Raess sagt:

    Die ehemaligen Ostblockländer sind daran das vereinte Europa zu zerstören, bevor es richtig begonnen hatte.
    Der Fehler war, dass Busch sen. und Kohl diese Satelliten der ehemaligen Sowjetunion sofort zu Mitgliedern machten, damit die US-Rüstungskonzerne die neuen NATO-Mitglieder beliefern konnten…
    Nun haben diese 20 Jahre lang der EU die hohle Hand hingehalten und verweigern bei der ersten Gelegenheit nicht nur jegliche Solidarität, sie brechen auch die von ihnen eingegangenen Verpflichtungen.
    Sofortiger Ausschluss aus der EU-Mitgliedschaft wäre dringend angebracht!

    • Peter sagt:

      Herr Raess,

      Da hat man Ihnen aber einen Bären aufgebunden wenn Sie immernoch glauben das die EU ein Schritt in die richtige Richtung war. Ich hoffe das man diese Länder wieder ausschliesst, dann haben Sie wieder ein Stück Souveränität zurückgewonnen. Man zwingt ja Länder förmlich in die EU. Ich kenne eine Gruppe die das vor 70 Jahren schon probiert hat.
      Doch die Nato wird das nicht zu lassen, das Länder wieder austreten keine Angst.
      Ohne Nato wäre die Erde garantiert friedlicher und wir müssten uns nicht mit so vielen Flüchtlingen , eigentlich heisst es ja Migranten, denn geflüchted wird ins Nachbarland, herumschlagen und unsere Gesellschaft spalten lassen.

  • Kevin B. sagt:

    „Die Genfer Konvention ist nicht einfach ein Stück Papier. Es ist ein Dokument, das aus den Folgen der Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges entstanden ist.“

    Es wird aber fast immer verschwiegen, dass Kriegsflüchtlinge nicht als Flüchtlinge im Sinne von Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951, als Konventionsflüchtling, anerkannt sind. Dieser völkerrechtliche Vertrag legt im Geiste der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 – noch gänzlich beeinflusst von den Ereignissen des Zweiter Weltkriegs – explizit rein persönliche und soziale Gründe als Legitimation für eine Flucht zugrunde, nämlich „Verfolgung aus Gründen der Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung“.

  • Margot sagt:

    In der Genfer Flüchtlingskonvention steht, dass ein Flüchtling in einem sicheren Drittstaat kein Flüchtling mehr ist. Wieso wird diese Tatsache ignoriert? Es gibt sehr wohl einen kontinuierlichen Flüchtlingstsunami in den folgenden Jahren aufgrund der Bevölkerungsexplosion. Allein Afrika wird sich in den nächsten 25 Jahren mehr als verdoppeln.
    Einfach folgenden Bericht lesen: „Geld scheffeln und keine Steuern zahlen“ In Kenia haben nur 100 von 40’000 Reichen überhaupt eine Steuernummer, während dem südafrikanischen Staat offenbar fast 11 Milliarden $ an Steuereinnahmen entgehen. Und in den vergangenen 15 Jahren wuchs die Anzahl der Dollarmillionäre in Afrika doppelt so schnell wie im Rest der Welt. Sollten die Unterzeichner nicht dort protestieren?

  • Kevin B. sagt:

    Wenn schon von Solidarität geredet wird, könnten die EU Länder welche sehr wenige Flüchtlinge aufgenommen haben mal Solidarität zeigen: So hat die Schweiz 2008-2015 65’190 positive Asylentscheide getroffen während es z.B. in Portugal im gleichen Zeitraum 780 waren oder in Spanien (5 mal so viele Einwohner wie die Schweiz) 5’890. Selbst Griechenland das angeblich so überlastet ist hat nur 7’100 und damit 9 mal weniger positive entscheide gefällt wie die Schweiz.

    • Margot sagt:

      Portugal hat angeboten 4500 Asylanten aufzunehmen, aber dahin wollen die Asylanten nicht. Allein diese Tatsache zeigt doch das es sich um Asyloptimierer / Migranten handelt.

  • Robert Bähler sagt:

    Der Umgang mit Flüchtlingen ist eine Frage der Persönlichkeit und nicht eine Frage der Politik. Politik ist eine Frage von Eigennutz und nicht eine Frage der Menschlichkeit. Das Verhalten gegenüber den schwächsten ist weltweit schlicht und einfach unmenschlich.

  • Hans Schmid sagt:

    Es wäre höchste Zeit, die Asylpolitik auf rationaler Basis zu diskutieren.
    Dazu wäre zunächst ein Konsens zu finden, wie viele Flüchtlinge die Schweiz pro Jahr aufnehmen und vor allem integrieren kann. Wenn dieses Kontingent definiert und beschlossen ist, wären die rechtlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen zur Durchsetzung zu schaffen.
    Generell wäre es sinnvoll, zum Botschaftsasyl bzw. einer direkten Aufnahme aus UNHCR-Lagern zurückzukehren. Im Gegenzug dürften an der Grenze keine Asylgesuche mehr entgegengenommen werden und im Inland nur noch solche von legal eingereisten Personen. Dies hätte nicht zuletzt den Vorteil, dass die Schlepper ausgeschaltet würden und die Aufgenommene sicher reisen könnten, statt ihr Leben in einer maroden Nussschale zu riskieren.

  • Sylvia Oldenburg-Marbacher sagt:

    Lustig, wenn SVPler Hilfswerken Profitgier vorwerfen. Und was ist eigentlich mit der Hilfsbereitschaft gegenüber Christen, Ihr lieben Christen?

    Das mit der Folter stimmt übrigens, ich habe mich heute Morgen mit einer Frau aus Eritrea getroffen, sie hat mir genau das erzählt. Ihr Sohn war 2 dort im Gefängnis, weil er Militärdienst verweigerte.

    • Margot sagt:

      Auch in der Schweiz ist bei Militärdienstverweigerung eine Freiheitsstrafe bis zu 18 Monaten möglich MStG Art. 81

    • Roman Meier sagt:

      Um dem Militärdienst in Erythrea zu entgehen würde es genügen in ein Nachbarland zu fliehen. Dafür muss man nicht durch viele verfolgungssichere Länder hindurch in die mehrere tausend Kilometer entfernte Schweiz reisen. Gäbe es bei uns nicht einen solchen materiellen Wohlstand, würde kein einziger Erythreer hierher kommen. Darauf würde ich wetten!

  • Dani Keller sagt:

    „Refugees“ waren schon immer willkommen. Das Problem: der grösste Teil sind eben keine refugees (Flüchltinge gemäss Genfer Konvention) mehr, sondern Migranten aus verschiedensten Gründen.
    „Wir rufen die europäischen Regierungen auf, endlich eine faire und humane Asylpolitik einzuführen…“.
    Und ich rufe ebenso für eine faire humane Asylpolitik auf: und zwar gegenüber den Aufnahmestaaten (und deren Steuerzahlern) die eine grosse Last übernehmen, sowie den „anderen“ Migranten, die „echten“ Flüchtlingen (Genfer Konvention) den Platz wegnehmen.

  • Wolfgang sagt:

    Molina & Co. leben in einer Traumwelt. Ein grenzliberales Europa lässt sich nur aufrechterhalten, wenn die Sogwirkung auf aussereuropäische Glückssuchende drastisch reduziert wird. Flüchtlinge sind willkommen., wirtschaftlich motivierte Migranten im Flüchtlingskostüm hingegen nicht. Ebensowenig riesige Menschenmassen aus x-beliebigen weit entfernten Unruhegegebieten. Die humanitär ambitionierte, jedoch aus guten Gründen restriktive Flüchtlingskonvention gesteht Migranten aus Kriegsgebieten kein Recht auf Asyl zu. Man stelle sich eine Bürgerkriegssituation in Milliardenstaaten wie Indien oder China vor. Es gibt für die europäischen Bevölkerungen keinerlei moralische Pflicht, solchen Personen Asyl zu gewähren. Sie haben Anrecht auf international garantierten Schutz in der Näher der Heimat.

  • werner boss sagt:

    Es wird Zeit eine völlig andere Asylpolitik anzustreben! Fertig mit diesen Auschaffungen, aber auch fertig mit den Einwanderungen! Die Flüchtlinge werden im nächst- sicheren Land von der Völkergemeinschaft versorgt,geschult und darin unterstützt, sich die für sie passenden Regierungen zu bilden. Hier zu Lande wird doch von ALLEN Seiten nur Politik gemacht mit dem Asylwesen !! Da erweisen sich die Linken um kein Haar besser als die SVP.

  • emil petersen sagt:

    Die Migrantenströme und Völkerverschiebungen haben gerade nur ein paar wenige Gemeinsamkeiten, die heute globaler Natur sind. Der Hunger ist noch nicht besiegt, aber die Erdkrume verarmt. Das Wasser ist schmutziger geworden und dient als Müllkippe. Die globalen Giganten veranstalten eine noch nie dagewesene Tabula-Rasa an Ausbeutung und Verunreinigung kontinentalen Massstabes! So besehen wirkt Europa als das whs. letzte Paradies…. Und wonach sehnt sich der Mensch, logo! Wir werden noch manchmal überrascht und irgendwann erheblich verletzt werden….

  • Wildberger sagt:

    Das Netz der Maipulation der duch die meisten Medien wird immmer rissiger und die Lösungsvorschläge gössenwahnsinniger. Die „Weltgemeinschaft“ soll Arbeitsplätze in den Krisengebieten schaffen und die EU selbst ist hilflos bei der Lösung der eigeneen Probleme wie Euro, Jugendarbeitslosigkeit etc. Wenn alles zusammenbricht muss in der nächsten Umgebung Ordnung geschaffen werden wie nationale Grenzkontrollen, auch wenn einige das aus Ideologischen Gründen nicht wahr haben wollen. Die Durchhalteparolen des 68er-Machtkartells verfangen trotz politisch korrekter Sprachregelungen immer weniger.
    Nicht nur die Grenzen brechen zusammen sondern aucn die Sprachregelungen:
    Fremdarbeiter – Gastarbeiter (lässt man Gäste arbeiten?)
    Flüchtling – Asylant – Migrant (Einwanderer ist zu beunruhigend)

  • Stanley sagt:

    Mal ehrlich Juso, ihr wollt doch gar keine Asylpolitik mehr, sonst müsstet Ihr anfangen Asyl + Migration auseinanderzuhalten. Für Euch ist es legal gar ein Menschenrecht mit entsorgten oder gefälschten Papieren zu reisen, beim Asylverfahren zu lügen, einer Ausweisung nicht nachzukommen und schwarz zu arbeiten. Für euch sind nicht nur Refugees Welcome sondern alle die Schutz sagen aber finanzielle und materielle Sicherheit meinen. Der Staat soll zum Selbstbedienungsladen umgewandelt werden. Ein unbekümmertes, ungebundenes ein und aus. „Fluchtursache bekämpfen“ setzt ihr an letzter Stelle eurer To do Liste, warum nicht an erster? Weil ohne Ursache – keine Wirkung? und somit Punkt 4 – Nein die ganze Liste überflüssig würde?!

  • Tom Meier sagt:

    Das Problem: Wir können bei allem guten Willen nicht jeden Flüchtling aufnehmen. Es geht schlicht und einfach nicht. Daher müssen wir Prioritäten setzen: Leute aus effektiven Kriegsgebieten können kommen, d.h. Syrer, Nordiraker und Ukrainer, alle anderen müssen konsequent abgewiesen werden. Weder Afghanistan noch Eritrea ist ein schöner Ort, aber weniger schlimm als die erwähnten Kriegsgebiete.

  • Eduardo sagt:

    „Fluchtursachen bekämpfen. Anstatt Asylsuchende müssen die europäischen Regierungen die Ursachen der Flucht bekämpfen.“ – Viel Erfolg, Herr Molina, bei der Bekämpfung der fatalen Bevölkerungsvermehrung in den armen Regionen der Welt mit einer Verdoppelung alle 35 bis 40 Jahre, die weit vor allem anderen die Hauptursache für Verarmung und Chancenlosigkeit ist.

    Sie sind noch sehr jung und sollten sich deshalb auf die ca. eine Milliarde armer Afrikaner gefasst machen, die bis zum Jahr 2055 zu den bereits heute in Afrika lebenden 1,15 Milliarden Menschen hinzukommen werden. Da dürfte selbst Ihnen und ihren linken Freunden der Idealismus völlig abhanden kommen, denn offene europäische Grenzen und Solidarität mit allen egal woher würden den Untergang Europas inklusive der Schweiz bedeuten.

  • Martin sagt:

    Herr Molina: Die Menschenrechte werden in der Schweiz allen Menschen in diesem Land zugesichert. Das heisst: Der Schweizer Staat garantiert diese gegenüber seinen Bürgern bzw. Einwohnern. Menschenrechte heisst nicht, dass wir hier alle und alles aufnehmen und tolerieren müssen. In der CH wurde schon vor der Annahme der MR niemand gefoltert und auch nicht ewig lange in Untersuchungshaft gesteckt. MR in der CH sind reine Formsache. Ihre Ansichten in Ehren, aber die meisten Menschen sind Opportunisten. Wie viele Flüchtlinge haben denn afrikanische oder muslimische Staaten im WWII aufgenommen? Keine! Diese Leute kommen hier her, weil hier das Land ist, wo Milch und Honig fliesst. Mit ihnen kommen auch ihre Probleme, die nicht alle hier haben möchten.

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