Schluss mit dem Sprachenstreit!

Tagesschule Bungertwies in Zuerich am 12. Maerz 2015. Französisch Stunde bei der Mittelstufe (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Eine Französisch-Lektion an der Zürcher Tagesschule Bungertwies. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

«Jetzt eskaliert der Sprachenstreit»: Mit diesen Worten kritisieren welsche Politiker die Thurgauer Absicht, das Französisch aus der Primarschule zu verbannen. Der neue Lehrplan des Kantons sieht vor, die Landessprache erst in der Oberstufe zu unterrichten. Im Herbst fällt der definitive Entscheid – doch der wird nur Formsache sein: Die Bildungsdirektion will unabhängig von den Ergebnissen der Vernehmlassung am Beschluss festhalten.

An den Thurgauer Plänen entzündet sich eine Debatte neu, die seit geraumer Zeit beidseits des Röstigrabens schwelt. In dramatischen Appellen beschwören Vertreter der Romandie ein Ende des nationalen Zusammenhalts herauf. Die arroganten Deutschschweizer missachteten die sprachlichen Minderheiten, lautet der Tenor. Der bescheidene Lernerfolg rechtfertige den Französischunterricht auf der Primarstufe nicht, kontern Bildungspolitiker in immer mehr Deutschschweizer Kantonen.

Trotz des zuweilen aggressiven Tons: Der Sprachenstreit ist eine im Kern zutiefst schweizerische Debatte. Und als solche bereichernd. Denn hier wird um Identität gerungen, hier werden zentrale Werte der Willensnation ausgehandelt: Was sichert die Kohäsion eines multilingualen Landes? Wie viel Kantönligeist verträgt der Föderalismus? Und wie wird der Respekt vor Minderheiten institutionalisiert? Darum sollte die Diskussion angstfreier geführt werden; durch die Reibung definieren die verschiedenen Landesteile ihr Verhältnis. Das stärkt letztlich das Zusammenleben – und verhindert eben gerade «belgische Verhältnisse», wie sie welsche Politiker befürchten.

Dennoch steht der Sprachenstreit abseits dieser grossen Themen auch für eine negative Tendenz. Geht es um die Schule, stehen sich Ideologien heute unversöhnlich gegenüber. Dabei wird die Bedeutung einzelner Schulfächer überhöht. Beim Lehrplan 21 kumulieren sich diese unterschiedlichen Ansprüche. Sexualkunde, Hauswirtschaft, Informatik oder eben Französisch: Das richtige Mass, die passende Form wird für die verschiedenen Interessengruppen nie gefunden werden.

Doch statt diese Auseinandersetzungen im Ring der Argumente zu führen, greifen sie direkt in die Gesetzgebung ein. Motionen, Initiativen und Referenden auf allen Staatsebenen sollen die Schule in die gewünschten ideologischen Bahnen lenken. Das ist auch im Sprachenstreit der Fall: Im Thurgau führte ein Vorstoss aus den Reihen der SVP zur nun anstehenden Abschaffung des Frühfranzösisch, in Nidwalden lehnte das Volk das gleiche Begehren der gleichen Partei an der Urne ab – und jetzt liebäugelt Bildungsminister Alain Berset mit einer Änderung des Sprachengesetzes, um dem Streit ein Ende zu setzen. Die Folge wäre ein gesetzlicher Frühfranzösischzwang. Mit all diesen politischen Interventionen werden ständig neue Realitäten für die Direktbetroffenen geschaffen.

Wer den Vertretern der Praxis zuhört, der weiss: Die Realität in den Schulen ist komplexer als ideologische Schablonen – auch beim Sprachenstreit. Viele Kinder sind heute mit den verlangten Kompetenzen überfordert. Und vielen fehlt in einer von Englisch durchdrungenen Lebenswelt die Motivation, Französisch zu lernen. Genau hierin liegt der Schlüssel: Weil die Sprache weltweit zwar an Bedeutung verliert, in der Schweiz aber relevant bleibt, müssen die Deutschschweizer Schüler ihre Notwendigkeit spüren. Langweilig getextete Chansons und Wörtlitests reichen dazu nicht. Dass Französischkenntnisse Sinn machen, erschliesst sich selbst den unmotiviertesten Schülern in der direkten Begegnung mit Welschen. Daher müssen Austauschprogramme gefördert und intensiviert werden – je früher, desto besser. Gesetzlicher Zwang hingegen wird keinem lustlosen oder überforderten Schüler zu besserem Französisch verhelfen.

30 Kommentare zu «Schluss mit dem Sprachenstreit!»

  • Pitt Schoeffel sagt:

    Ich hatte meinen ersten Franzoesischunterricht mit 10 Jahren. Français federal, naturellement.

    • Hanspeter Müller sagt:

      Ich auch. Bin zudem äusserst unbegabt in Fremdsprachen. Und trotzdem bin ich nur 1h vom Röstigraben weg der Hero mit meinen Sprachkenntnissen. Weil hier lernt man Fremdsprachen nicht wegen der Kohäsion (weil die Zentralschweiz war zuerst da und alle Anderen sind dann noch dazu gekommen, man musste deshalb damals wie heute nichts dazu tun), sondern wegen den Touristen. Chinesisch, Russisch, Englisch für Chinesen, Russen, Inder.

  • marsel sagt:

    Austauschprogramme? Ja, aber dann gleich richtig, sonst bringt’s gar nichts, ausser ein paar Wochen zusätzlicher „Ferien“. Jeder Schüler müsste ein Schuljahr in einer anderen Landessprache machen/wiederholen, ein ganzes Jahr. Alles andere ist für die Katz.
    Aber sowas lässt sich eh nicht durchsetzen…

  • Sportpapi sagt:

    Austauschprogramme sind toll und werden aktuell von allen Seiten gefordert. Nur: wer organisiert das, wer bezahlt das? Und warum passiert es nicht schon längst?
    Bleiben wir doch bei dem, was realistisch ist.

    • Martin Frey sagt:

      Aufoktroyierte Austauschprogramme sind whs. nicht realistisch, auch wenn es aus sprachlicher wie auch gesellschaftlicher Sicht das zielführendste wäre. Realistischerweise muss man aber auch sagen, dass es ein Leben, ja sogar einen nationalen Zusammenhalt vor dem Frühfranzösisch gab. Ich bin nicht sicher, ob seit der Einführung des Frühfranzösisch die durchschnittliche Sprachfähigkeit in der jeweils anderen Landessprache schweizweit signifikant gestiegen ist. Und nur darum geht doch, sollte man meinen.

  • Chris sagt:

    Ich ging vor etwa 40 Jahren im Kanton Bern zur Schule. Damals war es noch einfach. 4 (oder 5) Jahre Prim, dann 5 Jahre Sek. Französisch gabs ab der 5. Klasse, Englisch oder Italienisch ab der 7. Danach bildete man sich weiter. Aus meiner Generation sprechen heute viele ganz gut 2 bis 3 Fremdsprachen. Aber irgendwann nach meiner Schulzeit hatten gewisse BildungspolitikerInnen das Gefühl, die Schule sei so nicht gut für die Kinder. Seither ist die Schule eine unendliche Baustelle. Ist das nun gut für die Kinder? Sind sie schlauer geworden?

  • Patrik Peter sagt:

    Exakt auf den Punkt gebracht. Merci.

    Als strikter Anhänger des Frühfranzösischen poche ich aber auch auf ein (viel viel viel) stärkeres Engagement der Westschweizer. Also was da als Deutsch durchgeht, geht gar nicht. Zudem habe ich noch NIE von einem Schüleraustausch seitens Westschweiz gehört. Oder gibt es ein Deutschschweizjahr? Eben.

    So aber auch nicht meine wertstesten. Kohäsion ist keine Einbahnstrasse. Nur klönen geht nicht.

    • Peter Meier sagt:

      Ich lebe seit 11 Jahren in Lausanne und muss Ihnen leider zustimmen, das DE Niveau hier ist eine Katastrophe. Was aber nicht stimmt, ist das Desinteresse der Romands an der Deutschschweiz. Klar gibt es weniger Austauschschüler, aber die Stadt Zürich ist z.B. die 3. frankophone Gemeinde der Schweiz mit über 50’000 Französischsprechenden. Darunter ist die Mehrheit wohl aus der Romandie.

      Ich sehe eine wichtige Rolle bei den Medien, gerade bei der SRG. Wie oft wird in D-CH Medien von „der Schweiz“ gesprochen (grösste CH-Talente, bestes Restaurant der Schweiz, usw.), dabei meint man die D-CH. Auch wird in beiden Landesteilen zu wenig über den anderen Teil berichtet, das ist schade.

    • Tobias Meyer sagt:

      Was bringt früher Fremdsprachenunterricht denn überhaupt? Solange die Kinder nicht eine gute Basis in Wortschatz, Schrift und Grammatik in Deutsch haben, wie sollen sie es denn in einer Fremdsprache lernen? Fremdsprachen sollten weg aus der Primarschule. Erst die Muttersprache richtig lernen, danach und darauf aufbauend die Fremdsprachen in der Oberstufe.

  • Dani sagt:

    Austauschprogramme? Gern, aber nur wenn sich die Kinder auch für Italienisch oder Rumantsch entscheiden können.

  • G.Lips sagt:

    Die Welschen sollen nicht so tun. Ihnen fehlen jetzt halt die deutschschweizerischen Dienstmächen. Das Welschlandjahr ist passé.Jetzt nehmen sie Asylanten, statt sie auszuweisen.Der Thurgau hat richtig gehandelt. BEi immer schlechterem „Schülermaterial“ wg. der Masseneinwanderung, müssen, auch zu Lasten der Schweizer Kinder -leider – die Anforderungen gesenkt werden. Die Sprache der Zukunft ist Englisch,Chinesisch.Kluge Franzosen wissen selbst, dass franz. eine sterbende Sprache ist und Wissenschaft und Oekonomie nicht mehr in franz. gelehrt werden. Das Ranking franz.Hochschulen sagt ja genug.Frankreich, einst ein Vorbild, hinkt mehr und mehr hintennach.Und ist bald nurmehr ein Museum.Nicht einmal als Ferienland ist es noch topp.

    • Thomas Berger sagt:

      „Bei immer schlechterem „Schülermaterial“ wg. der Masseneinwanderung..“ Das ist einer der arrogantesten Sätze die ich in der letzten Zeit lesen musste. Als ob der Schweizer der Schöpfung Krone wäre. Unglaublich…!

    • Henry Berger sagt:

      G. Lips: Jede weitere Fremdsprache neben dem selbstverständlichen Englisch vergrössert die Chancen auf dem Arbeitsmarkt enorm. Wenn Sie eine Stelle in einer Firma zu besetzten hätten, welche u. a. auch den französischen, afrikanischen etc. Markt beliefert und Sie haben zwei Bewerber, welche beide sehr gut Englisch sprechen, Bewerber zwei spricht aber noch Französisch. Wenn würden Sie anstellen? Zwei Fremdsprachen sind m.E. keine Überforderung. Alle Finnlandschweden müssen obligatorisch das wohl nicht sehr einfache Finnisch und selbstverständlich Englisch lernen. Beides in der Regel auf einem äusserst hohen Niveau. Ich denke nicht dass alle Finnlandschweden überbegabt sind. Englisch hat nur den Ruf einfach zu sein, weil es häufig auf tiefen Niveau gelernt/gesprochen wird

  • Hans Moser sagt:

    Ich war jetzt gerade 3 Tage in Genf übers Wochenende. Hotel und mehrere Restaurants. Nirgendwo war etwas auf Deutsch geschrieben und nur zwei Personen sprachen deutsch. Eine Deutschschweizerin, welche im Hotel arbeitete und ein Kellner, welcher aus Deutschland kam. Ich habe kein Problem mit Französisch, aber ich würde schon erwarten, dass Deutsch auch vertreten ist. Nicht nur französisch, italienisch und englisch. Oder?

    • Rolf Zach sagt:

      Wir müssen uns daran gewöhnen, daß Deutsch keine der 5 Weltsprachen der UNO ist und dann haben wir noch unseren Dialekt, wo immer in Deutschland beim Fernsehen Schweizer Dialekt mit Untertiteln gezeigt wird. Die 5 Weltsprachen der UNO sind natürlich ist erster Linie Englisch, Chinesisch, Spanisch, Russisch und Französisch (!). Nicht dazu gehören z. Bsp.
      Arabisch, Hindi und Portugiesisch. Diese Stellung des Französischen sollten wir berücksichtigen und unsere welschen Landsleute sprechen selten „Patois“. Wir haben aber unseren Dialekt und sind zu Recht stolz darauf. Dies sollten wir berücksichtigen und es ist besser, wir können Französisch als die Welschen Deutsch. Vergessen wir auch nicht, daß Deutsch im Gegensatz zu Französisch einen immensen Wortschatz hat, nur Englisch hat mehr.

  • Beat Müller sagt:

    Ich bin in einem zweisprachigen Kanton aufgewachsen, mit 1/3 D, 2/3 F.
    Dort hatte man das damals eigentlich gut im Griff: Es fing in der 3. Klasse an mit F, aber Noten erst nach der Primarstufe.
    Englisch münlich, lesen und schreiben ist heute einfach so wichtig geworden, dass das an erster Stelle bei den Fremdsprachen kommt. Das sollte möglichst früh beginnen. Trotzdem kann man dann in der 4. oder spätestens in der 5. Primar mit F zusätzlich anfangen, aber bitte in der Primar ohne Notenzwang. Und mit Schwergewicht münlich und lesen, denn das brauchen wir in Genf oder Lausanne unterwegs. Korrekte Schreibweise hat im Zeitalter von Compi, Tablet und Smartphone etwas weniger Bedeutung als früher.

  • Rüdiger sagt:

    Mir tun Schweizer leid, die nur eine Landessprache beherrschen. Meine Tochter wächst 3-sprachig auf. Wenn Sie 4 oder 5 Jahre alt ist, beginnen wir dann noch mit Englisch. Wer sich nur auf den Staat verlässt, hat verloren…

  • M.Mueller sagt:

    >“Dass Französischkenntnisse Sinn machen, erschliesst sich selbst den unmotiviertesten Schülern in der direkten Begegnung mit Welschen.“

    Allerdings finden diese Begegnungen praktisch nicht statt. Und warum bitte soll dann immer Französisch gesprochen werden? Weil unsere compatriots kein Deutsch verstehen oder verstehen wollen!

    Die schlaue Lösung sollte auch den Politikern endlich klar werden: Beide lernen gründlicher Englisch, so dass keiner bevorteilt ist. Und Englisch ist Weltsprache!

  • Mark Keller sagt:

    Man würde in der ganzen Schweiz, nebst der Muttersprache, besser nur Englisch lernen, und zwar vernünftig. Englisch in allen Schulen und auf allen Schulstufen, und zwar gleichberechtigt zur Muttersprache. Die Medien müssten nachziehen. Zeitungen, Magazine, etc. mit Fokus ganze Schweiz in Englisch, nebst Formaten in den Muttersprachen (auch rätoromanisch).
    Warum wird immer nur von Französisch gesprochen? Weil die Welschen sich als Minderheit fühlen und einfach nur lautstark sind? Was ist mit den anderen beiden Landessprachen? Was ist mit Frühitalienisch oder Frührätoromanisch? Hiervon habe ich noch nie was gehört.
    Der Schweiz fehlt eine gemeinsame Sprache, die alle Einwohner der Schweiz fliessend in Wort und Schrift, nebst der Muttersprache, beherrschen müssten (nicht DE, FR, IT oder RM).

  • Ruedi Lais sagt:

    Wenn jeder Englisch spricht, wird es wertlos. Zudem könnte sich die Universalsprache Englisch wie einst Latein in viele Einzelsprachen aufteilen. Schon heute versteht man einen Indisch-Englisch Sprecher kaum. „Kleinere“ Amtssprachen Europas lernen ist ökonomisch sinnvoll. Ziel sollte die durchgehende Zweisprachigkeit aller SchweizerInnen in Deutsch und Französisch oder Italienisch sein. In einer ähnlichen Lage sind übrigens auch andere Staaten wie Belgien, Finnland oder Kanada.

  • Kurt Leutenegger sagt:

    Ich verstehe die ganze Problematik nicht. Da lärmen die französisch sprechenden Schweizer, und allem voran unser BR Berset, über den Unwillen der Deutschschweizer diese Sprache zu erlernen, dabei wäre die Verständigung in Englisch perfekt. Zum Anderen sucht die Industrie verzweifelt nach Ingenieuren, aber die Schule muss Sprachunbegabten zu Französisch vergewaltigen anstatt diese Schüler in Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern zu fördern. Herr Bundesrat, wo bleibt die Solidarität gegenüber dem Tessin?
    Unsere Tochter und Enkelin 2. Sek., besuchten die ehemalige Holländische Nachbarin in Amsterdam. Vivienne und Mabel verständigten sich glänzend in Englisch. Hätten Vivienne in den 6 Jahren anstatt Franz noch 1 Std. mehr Englisch gehabt wären sie Mabel ebenbürtig gewesen.

  • Kurt Hasler sagt:

    Französisch, 60 GRUNDLAUTE – überfordertes Alphabet .. in/en/on.. é/è/ê/.. etc. Diese Tonalitäten kann nur das Kind noch verinnerlichen, später bleibt halt ein Akzent. Auch Napoleon III lebenslang! Franz-Lehrer halt auch – kein Vorwurf. Aber gäbe es heute nicht Sprachlabor?
    Neben der PRIMAEREN CH-Kohäsionsdebatte, auch rein sprachlicher Grund für Frühfranzösisch – weil im späteren Englisch mit 35% der Wörter aus dem latein-normannischen und diese Tonalitäten sich wiederfinden. Gegenüberliegende Sicht, auf „10 easiest languages“ für US-/Englischsprechenden, zwar auch ein hälfte germanisch(NICHT Deutsch!), die andere hälfte lateinische … und no.1: FRANZOESICH (YouTube, 300k-hits).
    Dem TG der Krauts-Akzent so wichtig – mal wie Öttinger oder Lena ein Englisch zu extrudieren?

  • Nicole Zehnder sagt:

    Abgesehen davon, dass auch Italienisch (und Rätoromanisch, nur marginal) eine Landessprache ist: Wie steht es eigentlich mit der Motivation der Romands, Deutsch zu lernen? Auf dem Papier sieht das gut aus, bei Berset sind Gesetze sowieso die Raison d’être, aber Deutsch ist bei den welschen Schülern das mit Abstand unbeliebteste Fach. Entsprechend sind die Resultate. Wozu braucht ein Genfer Deutsch? Er fährt nicht in die Deutschschweiz übers Wochenende, auch nicht in die Ferien. Im Beruf braucht er F+E, ça suffit. Für welsche Schüler wären Austauschjahre in der D-CH die Höchststrafe. Die Mütter sagten früher zu ihren Kindern: Wenn du nicht brav bist, schicken wir dich in die Deutschschweiz! Kein Romand kam als Knecht oder Hausmädchen, umgekehrt schon! Welsche Politiker = petits dictateurs.

    • ALFONS sagt:

      Total richtig erkannt. Die meisten Welschen hassen Deutsch lernen. Umgekehrt ist es ähnlich wahrscheinlich. Ich kenne keine Person die wirklich Franz. braucht. Englisch ist wichtig. Der Zusammenhalt definiert sich über gemeinsame Werte. Die Art wie wir miteinander kommunizieren ist unerheblich. Mit Welschen bin ich super ausgekommen. Wir haben immer Englisch gesprochen. So what! 😉

  • H.Lips sagt:

    T.Berger. Aber leide wahr, nur zu wahr.// Persönlich bin ich dreisprachig, fliessend.Mit Higher Proficiency.Für viel Geld auf meine Kosten im Ausland gelernt und studiert.Hier meinen gewisse Leute, es sei an uns, Ausländern alles beizubringen. Ist es nicht. Die Sprache ist eine Bringschuld, wenn man an der Schweizer Luxustorte mitessen will.Es ist das Mindeste, wenn er als Fremder sich ohne Eintritt an der Schweiz AG beteiligen kann.

  • H.Lips sagt:

    Ich weiss aus meiner beruflichen Erfahrung, das Welsche und Franzosen, auf meinem Verhandlungsniveau sehr oft über ganz vorzügliche Deutschkenntnisse verfügten.Sie hassten die Sprache einfach, zumindest nach dem WK II für eine lange Zeit.Es ist auch Verhandlungstaktik. Wenn ich bestimmen kann, dass in meiner Muttersprache verhandelt wird, dann habe ich Riesenvorteile.Nur muss ich nicht so naiv sein, in Verhandlungen mit andern Ländern meine Sprachkenntnissen zu verwenden.Wie das gewisse Bundesrätinnen taten.Man darf nur mit Uebersetzer auf höchstem Niveau verhandeln. Alles andere ist naiv.

  • René Meyer sagt:

    Wann merkt man in der Schweiz endlich, dass „Englisch“ die Weltsprache ist. Also viel wichtiger!

  • Andreas Diethelm sagt:

    Nachdem Bern den obligatorischen Schüleraustausch zum Erwerb einer 2. Landessprache sechzig Jahre verschlampt hat, sind bundesrätliche Drohgebärden in Richtung Thurgau nicht opportun. Die Sprachenstrategie von 2004 ist Schnee von gestern. Nun muss endlich eine glaubwürdige, d.h. eine an der Qualität orientierte Strategie auf den Tisch, ein Lehrplan, der Schüler und Lehrer nicht zum nationalen Zusammenhalt abkommandiert, sondern eine reale Erfolgschance eröffnet. Dazu gehört ein Sprachaufenthalt, nicht eine Schulreise, sondern einen Austausch nicht unter sechs Wochen, und zwar innert Jahresfrist ab Beginn des Fremdsprachenunterrichts. Bildungsbürokraten und Politiker müssen aufhören Schüler und Lehrer für Stilübungen zu missbrauchen, Lernen läuft über Motivation, und nicht über Staatsraison

  • Fangenwir bei uns an sagt:

    Sorgt endlich einmal dafür, dass die Franzilehrer in der Deutschschweiz aufhoeren, den Schuelern dieses grauenhafte FRANCAIS FEDERAL beizubringen.. Ueberhaupt ist Franzoesisch, europaweit gesehen, ein Auslaufmodell – auch das sollte in den kantonalen Erziehungsdirektionen endlich einmal zur Kenntnis genommen werden.

  • Tim Hugentobler sagt:

    Einfach Franz abschaffen

Kommentar

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