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Meniskusriss – kleiner Schaden mit Konsequenzen

Natascha Knecht am Montag den 2. April 2012
Wer Sportarten mit häufigen Richtungswechseln ausübt, riskiert eher einen Meniskusriss: Ruhende Knie in den Ferien. (Bild: Flickr/muffet68/heidi)

Wer Sportarten mit häufigen Richtungswechseln ausübt, riskiert eher einen Meniskusriss: Ruhende Knie in den Ferien. (Bild: Flickr/muffet68/heidi)

Sie sitzen beim Arzt und starren ungläubig auf viele kleine Bilder einer MRI-Untersuchung. Da zeigt sich eine kleine, feine weisse Linie in einem schwarzen Dreieck. Der Arzt sagt Ihnen, dass es sich um einen Meniskusriss in Ihrem Knie handelt und dass dies operiert werden muss.

Dabei hatte alles so harmlos begonnen. Beim Lauftraining sind Sie über eine Wurzel gestolpert und haben sich dabei das Knie verdreht. Seither plagen Sie immer wieder Schmerzen an der Innenseite des Knies bei denselben Rotationsbewegungen in Kniebeugung.

Wozu der Meniskus überhaupt da ist, wie ein Riss entstehen kann und welche Behandlungsmethoden möglich sind, erklärt unser Running-Doc *Dr. med. Martin Narozny-Willi, Facharzt der SportClinic Zürich:

Anatomie und Funktion
Der Meniskus ist eine halbmondförmige Struktur aus Faserknorpel, elastisch aber dennoch reissfest. In jedem Knie gibt es einen Innen- und einen Aussenmeniskus, welche 60 Prozent der Gelenkfläche bedecken. Von der Seite her betrachtet hat er einen dreieckförmigen Querschnitt. Seine Funktion ist, den Druck vom Oberschenkel auf das Schienbein zu verteilen, Stossbelastungen zu absorbieren, den Gelenkknorpel zu schützen und zur Gelenkstabilität beizutragen.

Meniskus

Der Meniskus.

Meniskus

Der Meniskus von der Seite.

Unfallhergang
Meist entsteht ein Meniskusriss durch eine plötzliche Rotationsbewegung im Knie, ausgehend von einer Kniebeugung in Richtung Streckung. Oft betroffen sind Sportarten mit häufigen Richtungswechseln und Stop-and-go-Bewegungen wie Fussball, Eishockey und Basketball. Ebenso kann ein Riss auch beim Skifahren oder beim Stolpern während des Lauftrainings auftreten. Der Innenmeniskus ist deutliche häufiger betroffen. Meniskusrisse können aber auch ohne Unfallereignis entstehen. Mit zunehmendem Alter wird der Meniskus spröde und reisst nach und nach ein.

Beschwerden
Nach dem Unfall tritt ein punktueller Schmerz im Gelenkspalt auf, der sich immer durch die gleiche Bewegung provozieren lässt. Oft wir der Meniskusriss im akuten Stadium auch durch einen leichten Erguss im Knie begleitet. Zeitweise kann es zu Blockaden im Knie kommen.

Untersuchung
Es gibt zahlreiche Tests zur Untersuchung eines Meniskusrisses. Alle basieren sie auf einer Kombination von Rotation und Scherkräften auf den Meniskus. Die bekanntesten sind der McMurray- und der Apley-Test. So kann der typische Schmerz provoziert werden. Mit der Kenntnis des Unfallherganges und der Untersuchung ist es dem Arzt bereits möglich, recht sicher zu sagen, ob es sich um einen Meniskusriss handelt.

Bildgebung
Heute hat sich das MRI (magnetic resonace imaging) als Methode der Wahl durchgesetzt. Diese Untersuchung wird in einem grossen Magnetfeld durchgeführt und funktioniert ohne Röntgenstrahlung, ist darum auch ungefährlich. Das MRI zeigt den Riss als feine weisse Linie im dreiecksförmigen Meniskus. Daneben wird auch noch nach Begleitverletzungen am Knorpel und am Kreuzband gesucht. Je nach Unfallhergang kann manchmal vorgängig auch ein Röntgenbild hilfreich sein.

Meniskus MRI

MRI Meniskus

Meniskusriss MRI

MRI Meniskusriss

Meniskusrisse

Meniskusrisse

Operation
Ist die Diagnose eines Meniskusrisses eindeutig gestellt, ist meist nur eine Operation erfolgversprechend. Der Meniskus zeigt leider nur im Kindesalter eine gewisse Spontanheilung. Heutzutage wird ausschliesslich die Arthroskopie, das heisst die Schlüssellochmethode durch zwei kleine Schnitte von 1 Zentimeter Länge durchgeführt. Je nach Art des Risses kommen verschiedene Operationen in Frage. Sofern der Meniskus ganz basisnah gerissen ist, kann eine Naht durchgeführt werden, weil in diesem Bereich die Durchblutung gewährleistet ist und eine gute Heilungschance besteht. In den meisten Fällen muss der eingerissene Teil jedoch entfernt werden. Dabei sollte so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig entfernt werden. Muss ein grosser Teil oder gar der ganze Meniskus weg, kommt es zu einer frühzeitigen Abnützung im Gelenk, zu einer sogenannten Früharthrose. Die Operation kann in Teilnarkose erfolgen, das heisst nur die Beine schlafen, und sie dauert 30 bis 60 Minuten.

Die Meniskusoperation ist die häufigste Knieoperation. Selten, unter 1 Prozent, kommt es zu Komplikationen wie Blutungen, Infektionen und Thrombosen. Die Rate eines erneuten Risses nach einer Meniskusnaht ist leider mit bis zu 30 Prozent deutlich höher.

Nachbehandlung
Die Nachbehandlung nach einer Meniskusteilentfernung ist nicht besonders anspruchsvoll. Sie umfasst die Behandlung der Schwellung, die Wiederherstellung der Beweglichkeit, der Belastbarkeit, den Muskelaufbau und die Koordination. Die Zeitdauer der Rehabilitation ist individuell verschieden, meist kann nach sechs Wochen wieder mit leichten sportlichen Aktivitäten begonnen werden.

Deutlich komplexer stellt sich die Rehabilitation der Meniskusnaht dar. Die Naht ist mechanisch kaum belastbar. Darum darf während 4 bis 6 Wochen das Knie nicht voll belastet und gebeugt werden.

Der Meniskusriss ist eine häufige Verletzung am Knie und kann meist nur operativ behoben werden. Bei korrekter Durchführung zeigt die Operation sehr gute Ergebnisse und geringe Komplikationsraten.

Was sind Ihre Erfahrungen?

Dr. med. Martin Narozny-Willi

Dr. med. Martin Narozny-Willi, unser Doc bei «Running im Outdoorblog».

* Dr. med. Martin Narozny-Willi, Facharzt Orthopädische Chirurgie, Sportmedizin SGSM und Verbandsarzt Swiss Ice Hockey. SportClinic Zürich, Sportmedizin und Leistungsdiagnostik. Die Klinik ist eine Swiss Olympic Medical Base.


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39 Kommentare zu „Meniskusriss – kleiner Schaden mit Konsequenzen“

  1. dr.med.philipp herzog sagt:

    bitte beachten Sie dazu auch unseren Bericht im demnächst erscheinenden Bulletin der Patientenstelle.

  2. tommaso sagt:

    Was heisst denn “heutzutage”? Menisken werden schon seit dreissig Jahren arthroskopisch operiert.

  3. Hedvika sagt:

    Ich musste nach einem Miniskusriss nicht operieren, der Arzt verordnete Physiotherapie und diese hat genützt, habe überhaupt keine Kniebeschwerden mehr.

    • Elisabeth sagt:

      Liebe Frau Hedvika,
      bitte können Sie mir sagen, bei welchem Arzt sie gewesen sind. Ich habe nämlich auch ein Meniskusproblem, möchte,
      wenn irgendwie möglich, nicht operiert werden. Danke für Ihre Antwort!

  4. Raphael Grüter sagt:

    Hatte vor etwa 10 Jahren (mit 22) eine Meniskuslähsion, wurde operiert und seitdem habe hälts auch. Gehe im Winter viel Snowbaorden und im Sommer Wakeboarden, habe allerdings das Handball spielen aufgegeben deswegen.
    Komplikationen sind bis jetzt keine aufgetreten, nur bei Temeraturwechsel (Frühling, Herbst) spüre ich das Knie manchmal. Ist aber kein Schmerz, ich spüre es einfach.

  5. Jonas sagt:

    Und was meint der Doc zur Meinung einer KK bzw. ihres Vertrauensarztes, Meniskusoperationen müssten ambulant durchgeführt werden und die KK übernehme keine stationären Behandlungen mehr?

    • Narozny sagt:

      Die Stellungnahme des Vertrauensarztes stimmt so nicht. Meniskusoperationen müssen nicht generell ambulant durchgeführt werden. Grundsätzlich sollte der operierende Arzt entscheiden können, ob ein Eingriff am Meniskus ambulant oder stationär durchgeführt wird. Nur er kann abschätzen, welche Variante im individuellen Fall angebracht ist, nur er hat Sie auch untersucht. Eine einfache Meniskusoperation kann tatsächlich ambulant durchgeführt werden. Sollten allerdings auch eine Meniskusnaht oder Eingriffe am Knorpel geplant sein, dann ist eine stationäre Behandlung mit 1 oder 2 Nächten Aufenthalt angezeigt. Dies kann der operierende Arzt auch so begründen. Sollte der Vertrauensarzt der Krankenkasse oder Unfallversicherung dennoch anderer Meinung sein, dann sollten Sie darauf bestehen, dass er Sie persönlich untersucht.

  6. Nicht der Meniskus schmerzt, sondern die Muskulatur. In der Regel genügt die korrekt ausgeführte Schmerzpunktpressur und einige Übungen. Schon in der ersten Behandlung, die der Patient selber ausführen kann, geht der Schmerz zurück. Damit der Schmerz nicht mehr kommt: Bewegung, nicht Schonung!

    • L Burkhalter sagt:

      Danke für ihre Hinweise. Ich hab mir grad gestern beim Skifahrer das Knie verdreht und wohl den Meniskus etwas angerissen. Möchte jedoch Operation und lange Komplikationen unbedingt vermeiden. Könnten Sie bitte tips zu Schmerzpunktpressur und Übungen geben? Ist das Akupunktur oder was anderes? Und welche Übungen am besten? Auch, welche Sport Arten soll man weglassen bis es heilt? Oder alles weiter solange man die zusätzlichen Übungen und Schmerzpunktpressur unternimmt? Gibt es vielleicht Literatur zu dieser Heilungsart?
      Besten Dank für Ihre Hinweise!!!

  7. Erika B. sagt:

    Ich hatte im Dezember 2010 eine Meniskusriss. Bis ich wieder skifahren konnte/durfte, dauerte es ein ganzes Jahr. Joggen hingegen war schon drei Monate nach dem Riss wieder in bescheidenem Aufbaurahmen möglich, schwierig ist noch immer das Tanztraining, das wohl (mit den Drehungen) zu den “Sportarten mit Richtungswechseln” gehört.
    Jedenfalls wurde in meinem Fall nicht operiert. Was eine langwierige Behandlung durch Physiotherapie (2 x 9, 1 x 6) mit sich brachte und mir bis heute regelmässiges Krafttraining beschert. Dass ich damit zu den Ausnahmen gehöre, lese ich hier mit Erstaunen. Ich bin jetzt praktisch schmerzfrei, aber das dauerte gefühlte Ewigkeiten.
    Das Besondere an dieser Art von Heilung ist, was André Schudel oben beschreibt: Wenn Schmerzen auftauchen: Bewegung! Bewegung! Allerdings unter kundiger Begleitung, in meinem Fall durch den Physiotherapeuten, in dessen Kraftraum ich bis heute Kundin bin.

    • Die Schmerzpunktpressur nimmt den Schmerz sofort. Nicht in den Schmerz trainieren. Zuerst muss der Muskel sehen, dass man ihn in Ruhe lässt. Dann langsam beginnen mit Training… einfach beginnen zu laufen… später Joggen. Das ist wie bei einem Tennisarm. Da wird über Wochen gebastelt und gemacht. Schmerzpunktpressur, Engpassdehnung und der Schmerz ist weg, kommt wieder, dann wiederholen, nach einer Woche ist alles gut…

  8. Simone H. sagt:

    Ich hatte vor gut 20 Jahren (mit 20 und 22 Jahren) an je beiden Knien Miniskusoperationen. Bis heute kann ich weder Ski- noch Fahrradfahren :-( Bei Belastung bilden sich sofort in den Knien Schwellungen und es brennt wie die Hölle. Helfen konnte mir kein Arzt. Ich hab mich leider damit abgefunden.

    • Abgefunden?! Schwellungen und Brennen = Übersäuerung des Körpers. Medikamente und Ernährung überdenken. In Bewegung kommen… Die Muskeln müssen wieder lernen korrekt miteinander zu harmonisieren…

      • Simone H. sagt:

        Danke für die Tipps. Es ist nur schwierig in Bewegung zu kommen, wenn man dann weiss, was einem danach an Schmerzen blüht. Das braucht schon ziemliche Überwindung. Aber ich werde es versuchen und sicher auch meine Ernährung überdenken.

  9. jörgi sagt:

    Lange Monate plagten mich Schmerzen im Knie… bis ich den Gang zum Arzt wagte und über ein MRI dann endgültige Gewissheit erhielt: Meniskusriss. Nach kurzem Überlegen (5 Minuten !!) entschloss ich mich zur OP anfangs März 2012 mit einer Teilentfernung des Meniskus (1/4). Es ist eine Erfolgsgeschichte – bis jetzt.
    30 Stunden nach dem Eingriff verliess ich die Klinik bereits ohne Gehhilfen, bin nach dem Absetzen der Medi’s schmerzfrei geblieben und habe auch kaum mit Schwellungen zu kämpfen. Belaste schon wieder bis zu drei Stunden (leiche Wanderungen, Fahrrad), verwöhne das Knie aber auch täglich mit Quarkwickel und Bewegungsübungen.
    Meinem operierenden Arzt und allen die zum guten Gelingen beigetragen haben, gehört mein uneingeschränkter, grosser Dank.
    Sie haben einen super Job gemacht.

  10. Marco R. sagt:

    Ich habe letzte Woche nach einer MRT gesagt bekommen, das der Innenmeniskus einen Riss hat. Leider habe ich den nächsten Termin beim Orthopäden erst nächste Woche.
    Kann ich bis dahin noch weiter ins Spinning-Training gehen?

    • Narozny sagt:

      Alles, was Sie ohne Schmerzen durchführen können und keine stop and go Bewegungen oder plötzliche Richtungswechsel enthält, ist erlaubt.

  11. Beat sagt:

    Ich erlitt im Sommer 2004 beim Sprung über einen Baumstamm einen Riss am Lappen des Innenmeniskus, so dass sich der angerissene Teil spontan umklappen konnte. Dies führte gelegentlich zu den beschriebenen Blockierungen. Leider machte der Hausarzt eine Fehldiagnose und erwartete die leichte Bänderzerrung werde spontan verheilen. Nach Wochen ohne Besserung verlangte ich zum Spezialisten verwiesen zu werden, was der Hausarzt verneinte. Da meldete ich mich selbst an und musste 3.5 Monate warten, der Termin war Mitte Dezember. Der frühestmögliche Operationstermin wäre 1 Tag vor Silvester gewesen, die Skisaison dahin. Der Spezialist der mich letztlich dann im März operierte bestätigte dass ich ohne Folgeschäden Sport treiben kann im Rahmen des Erträglichen. Ich konnte Skifahren, (ohne Rücklage) aber nicht Boarden wegen der Schmerzen auf der Backside. Die Operation mit 1 Nacht im Spital war super und sobald das Redo gezogen war (am nächsten Morgen) hatte ich keine Schmerzen mehr. 23h nach EIntritt verliess ich das Spital, 4 Tage später begann ich zu arbeiten. ca. 10 Tage später ohne Krücken. Seither kann ich wieder jede Art von Sport ohne Einschränkung machen. 54J
    Der Meniskus ist Sichelförmig, nicht Halbmondförmig. Das konnte ich während der Operation im eigenen Knie dank Bildschirm und Kamera sehen. Der Querschnitt ist auch nicht Dreieckig sondern Schnitzförmig ausgespitzt, also ideal an die Gegenform des Knorpels angepasst. Etwas genialeres habe ich noch selten gesehen.

  12. Beat sagt:

    Übrigens: Ich kenne einige Bekannte insbesondere Männer die Meniskusschäden bei vergleichsweise harmlosen “Unfällen” erlitten, ähnlich wie ich. Es ist wie bei mir meist das linke Knie. Ich behaupte ohne es belegen zu können: Bei vielen Männern ist durch den Anschritt mit dem linken Bein bei der Militärischen Zugschule (Marschübungen) der Meniskus am linken Knie latent vorgeschädigt.

    • Egal welche Seite. Das Problem im Militär ist der Hakenfersengang. Die Männer brauchen ihre Muskeln nicht korrekt, schon gar nicht den Wadenmuskel. Die Schläge im Fussgelenk aber vor allem im Kniegelenk und hoch bis in den Rücken sind brutal und schaden. Zudem wird das Hohlkreuzstehen gefördert… bis zum Exzess!
      Fragen Sie mal in einer RS, wer alles an Schmerzen leidet. Es sind sehr viele.

      Allgemein laufen Menschen falsch, so dass sie immer wieder Schläge in ihren Gelenken haben und auch spüren. Sogar beim Joggen laufen 80 % falsch, dafür mit immer höheren gefederten Schuhen. Oder auch MBT und andere Billigst-Gesundheitsschuhe, die immer mehr verkauf werden. Ergebnis: Schmerzen und Schläge in den Gelenken. Wieso? Weil die Federung der Schuhe die Muskeln ersetzen. Die Muskeln ziehen sich zurück.

  13. Heinrich sagt:

    Guten Tag Herr Narozny-Willi,
    ich leide derzeit leider an einem Meniskussriss und bin jetzt auf der Suche nach Linderung. Ihr Beitrag hat mir schon sehr geholfen. Vielen Dank dafür. Eine Frage habe ich noch. Was halten Sie von einer ergänzenden Ernährung wie z.B. hier http://gelenkschmerz-wissen.com/krankheitsbild/schmerzen-im-knie/ beschrieben.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung – Heinrich

  14. Jenny sagt:

    Hallo,
    Also bei mir wurde beim vorderen kreuzband ein riss entdeckt und eine meniskus läsion grad 2-3.
    Korpelabnützung stadium 2.
    Versteh aber nicht warum mein arzt nicht operieren will.
    Wurde 2004 schon mal operiert da ich im kniegelenk eine knorpelbohrung bekommen hab und von dieser op hab ich jetzt metall staub im knie nennt sich metalartefakt.
    Und als ich meinen arzt gefragt habe wieso er mir dies nicht entfernt meinte der nur das ich auch gut damit leben kann.
    Ja vielleicht könnt ich das?
    Aber ich will es nicht,es war ja schlampigkeit von den ärzten und ich möchte es nicht in meinen knie haben.
    Bitte um ratschläge
    Danke

  15. Renato sagt:

    Hallo,
    habe im linken Knie eine Meniskusnaht und habe mein Knie etwa nach 10 bis 14 Tage mit gestrecktem Bein belastet. hatte weiterhin keine Schmerzen ausser dass das bein noch etwas schwach war. Nun mache ich mir die ganze Zeit ein Gewissen ob ich mein Knie zu früh belastet habe. Wie würde ich merken dass meine Naht im Knie gerissen ist? Kann mir hier jemand eine Antwort geben? Danke!

  16. Gabi sagt:

    Hatte im Juli 2012 eine knie op, meniskusriss lateral, chondropatie patella 2. Grades und schienbeinkopf chondropatie 1. Grades. Kann bis heute ,10 Wochen später kaum treppen steigen, immer Schmerzen , am anderen Knie jetzt auch. Musste nach ; Wochen wieder arbeiten, sitzend,mich komm kaum wieder auf die Beine. 30 x physio und Krankengymnastik , ich bin am Ende!!! Gehe am Wochenende nicht mehr aus der Wohnung, weil ich 40 Stufen steigen müsste. Meine Orthopädin meinte, ich soll Geduld haben. Meine ist aber am Ende!!! Ernährung umgestellt schon vor Jahren und 8 Kilo abgenommen…. Was noch???

  17. Susanne sagt:

    ich bin 29Jahre alt und hatte im Februar eine Meniskus-Naht-OP des Innenmeniskus. Davor hatte ich immer mal wieder Schmerzen an der Knieinnenseite und beim hinknien hat es laut geknallt und ich hatte eine Art Blockade beim Aufstehen. Ich habe diese Anzeichen ignoriert (heute würden natürlich gleich die Alarmglocken leuten), weil ich dachte das vergeht schon wieder und ich nie einen Unfall oder ähnliches hatte, an den ich mich erinnern konnte. Doch dann wurde mein Knie irgendwann instabil und ich knickte öfters nach innen weg, die Schmerzen wurden auch schlimmer: Diagnose mittels MRT: Meniskusriss (Bänder sind und waren ok). Der Arzt entschied sich trotz der schon lang andauernden Beschwerden für eine Naht, da es sich um einen glatten Längsriss handelte. Dieser lag allerdings im mittleren/nicht mehr ganz vollständig durchbluteten Bereich; nun habe ich immer wieder Schmerzen (stärker als vor der OP), auch in der Kniekehle und an der Knieinnenseite, allerdings ohne Schwellung oder Erhitzung des Gelenks (vor OP aber auch nicht). Ich hatte viel Krankengymnastik (immer noch) und bin immer wieder beim Arzt. Doch keiner weiß so recht Rat, denn die Meniskustests sind negativ (was sie vor der OP bei mir auch schon waren), nur eine erneute Arthroskopie würde Aufschluss bringen; Hat jemand ähnliche Erfahrungen nach einer Meniskusnaht gemacht? Kann es einfach sein, dass ich noch mehr Geduld haben muss bis ich schmerzfrei bin? Kann es sein, dass der Bänder- und Muskelapparat sich erst wieder regenerieren und aufbauen muss? Über Beiträge von Leuten, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, würde ich mich sehr freuen!

    • Lukas sagt:

      Hallo Susanne
      Ich hatte vor 2 Jahren eine kleine Meniskusläsion am Innenmeniskus. Vor einem Monat gab es plötzlich beim Joggen einen Zwick und irgendetwas war nicht mehr ok. War gestern beim Arzt aber keiner der Tests hat wirklich funktioniert.
      Ich spüre die Schmerzen bei jedem Schritt. Ich wollte dich fragen, was du gemacht hast? Bist du nochmals unters Messer?
      In einer Woche kann ich ans MRI.
      Gruss
      Lukas

  18. Jens sagt:

    Ich habe immernoch Schmerzen, die OP selber ist jetzt schon mehr als zwei Jahre her, aber ich habe zu früh wieder mit dem Sport angefangen, tut euch einen gefallen und wartet bis das Knie verheilt ist.

  19. Sönä sagt:

    Hallo, bin 52 und habe mir den Innenmeniskus ende Juni angerissen. Am 16. Juli wurde ich operiert und der abgerissene Meniskusteil entfernt. Gleich danach durfte ich ohne Stöcke laufen, also voll belasten. Ich hatte keine Probleme beim gehen und Treppen steigen. Ich wurde am Tag nach der OP entlassen. Zu Hause habe ich grosse Mühe mit Treppen steigen (Schmerzen, wie wenn ganzes Knie stark geschwollen wäre und nicht gebeugt werden kann). Nur bei den Arthroskopie-Einstich-Stellen ist mein Knie leicht geschwollen und wenig daneben. Fuss und Unterschenkel waren nie geschwollen. Anscheinend habe ich ein kleineres Knochenmark-Oedem. Wie lange werde ich noch Beschwerden haben ausser starkem Muskelkater? Sollte ich eher mehr bewegen oder ruhig und hoch lagern?

  20. gehhilfen sagt:

    Und wenn Sie Zeit täglich oder wöchentlich zu überprüfen nehmen – und fühle mich mit starken, positiven Emotionen – mehrere Dankbarkeit Aussagen, die viel bedeuten, Sie als Läufer oder Walker, dann wissen Sie, wie mächtig dieses Ritual kann auch in Aktivierung des Gesetzes der Anziehung, um mehr freudige Menschen, Orte, Dinge und Erfahrungen in Ihr gehhilfen
    Leben zu erwecken.

    • Sander sagt:

      …aus diesem Kommentar soll einer schlau werden.Mann,Mann über was wird hier geschrieben?Da steigt ja kein Schwe.. durch.

      • Maja sagt:

        Vermutlich wurde der Text aus einer anderen Sprache mit “Google Translation” übersetzt und ist darum kaum verständlich.
        Aber abgesehn davon: Orthesen können durchaus sinnvoll sein, wenn eine Operation nicht in Betracht gezogen wird.

  21. Holger sagt:

    Hallo,

    lebe nach MTR-Befund seit 12 Monaten mit Meniskusriss (Innen,2 mm) und möchte mich nicht operieren lassen. Seit 5 Wochen baue ich Muskeln auf und sorge für Bewegung ohne grosse Belastung (Fitnessstudio). Mal sehen wie es wird. Denke, kontrolliere Bewegung ist wichtig.
    Witzigerweise, und ich weiß auch nicht warum, wurde gleiche Diagnose schon von 13 Jahren gestellt, habe danach mit Triathlon angefangen und über 40 Wettkämpfe bestritten. Hatte während dieser Zeit nie Probleme mit Schmerzen. Keine Ahnung warum.

  22. Sekandarzad sagt:

    Hallo :
    Ich bin 74 j , seit 4jahre habe ich Meniskus riss Diagnostierte. 2013 Troztdem Maraton gelaufen und mit 4 Std. 35 min.
    Jetzt ab und zu nach laufen nâchte Tage kommt Schmerzen . Ich müßte paar Tage nicht belastet , Schmerzen lassen nach
    Und verschwenden. Dann fange ich wieder meine Trining an.
    So geht immer weiter mein Tag und Wocheen Ablauf.
    Wie meinen sie ,ihr Meinung ist wichtig kann ich ohne OP so weiter machen oder nicht.

    g

  23. Tom sagt:

    Ich hatte am 13. November 2013 eine Operation am Meniskus und am Knorbel habe aber immer noch eine Beule am knie habe noch mal ein MRT gemacht und hatte danach auch noch mal ein Gespräch mit einem Orthopäden und der kann sich aber nicht erklären durch was sie ausgelöst wird

    Danke für eure Tipps

  24. Markus Zettl sagt:

    Bei mir sind auch einige Leute in meiner Gruppe mit Meniskusanriss oder sogar Riss und denen geht es allen ohne Operation immer besser und sich brauchen auch keine.
    Die therapeutischen Maßnahmen bzgl. Schmerzen, Arthrose und Meniscus sind also auf die Führungsmuskulatur des Kniegelenkes zu konzentrieren

    Meniscusoperationen sind keine echte Lösung des Problems. Der “eingeklemmte Meniscus” kann wohl chirurgisch entfernt werden. Nur ist damit zum alten Schaden ein neuer Schaden hinzugekommen, denn erstens fehlt nach der Operation die biologische Funktion des Meniscus, denn ganz ohne Sinn und Zweck ist der Meniscus nicht und zweitens ist mit der Operation die gestörte Führungsmuskulatur nicht besser geworden. Der Schmerz wird wiederkehren und auch die Arthrose wird sich ungestört weiterentwickeln.

  25. paula sagt:

    Danke für die supper Infos. Ich treibe nicht viel Sport, ab und zu gehe ich Joggen und habe ein Meniskuss im linken Knie. Am meisten stürt es mich wenn ich nachts schlafe, das Knie macht mich verrückt.
    Ich denke, ich werde eine Operation so schnell wie möglich mit meinen Artzt vereinbaren.

  26. daniela sagt:

    Mein Knie ist nach der OP wieder wie früher, jupiiii.

  27. Der Meniskus wirkt wie ein Stoßdämpfer im Kniegelenk. In jedem Bein gibt es zwischen Ober- und Unterschenkel zwei dieser sichelförmigen Faserknorpelscheiben.
    Sie passen sich jeder Bewegung an, dämpfen die Lasten, die zum Beispiel beim Springen oder Joggen auf das Kniegelenk wirken, und verteilen sie gleichmäßig auf das Gelenk.
    Die Meniskusverletzung oder der Meniskusriss stellt eine der häufigsten Verletzungen des Kniegelenkes dar.
    Hauptbeschwerden sind Belastungs- und Druckschmerz des betroffenen Gelenkspaltes mit Schwellung und teilweise auftretender Einklemmungssymptomatik. Die Beschwerden kommen meist schleichend oder beginnen auch plötzlich.
    Eine Magnetresonanztomographie kann den Verdacht auf einen Meniskuseinriss bestätigen.
    Abhängig von der Risstiefe und Form der Meniskusverletzung kann eine Gelenksspiegelung (Arthroskopie) notwendig werden.
    Dabei wird der gerissene Meniskusanteil entweder genäht oder eine Teilentfernung durchgeführt.
    Bei jungen Menschen und vor allem bei Sportlern ist eine Operation bei einem Meniskusriss meist unumgänglich, da bei hoher Belastung des Knies ein gerissener Meniskus weiter einreißt und dadurch weitere zum Teil irreparable Schäden im Kniegelenk anrichtet.

    OA Priv.-Doz. Dr. Markus Figl

  28. Fredy sagt:

    Frage: Seit 14 Tagen schmerzt mein Knie und der Arzt meint auch das es der Meniskus sein könnte. Röngten und EMRI wurde gemacht, aber das Resultat noch nicht mit dem Arzt besprochen. Der Schmerz kam nach einer Bewegung bei der Arbeit. Ist das nun ein Unfall oder Krank? Der Chef möchte es natürlich auf die KK abschieben und mein Arzt fragte mich einfach, hatten sie einen Unfall oder nicht!!!!! Was soll ich nun tun?

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