Soeben verbrachte ich eine Woche Ferien auf einer Balearen-Insel und habe dort – was sonst? – viel Sport getrieben. Einen Nachmittag lang lag ich allerdings auch faul an einem überlaufenen Strand – zwischen massenhaft übergewichtigen Touristen. Eine nachhaltig grauenhafte Erinnerung. Fettberge und Speckwürste. Menschen, die aussehen wie angespülte Walfische. Bei manchen ist der Rücken genau so rund und dick wie der Bauch.
Immerhin haben mir diese Fettberge wieder mal deutlich vor Augen geführt, weshalb ich das ganze Jahr über auf meine Ernährung achte und warum ich meine Freizeit sportlich verbringe. Manchmal vergisst man ja, weshalb man eigentlich ein gesundes Leben führt. Von daher kann ich ein solches Schauder-Erlebnis nur empfehlen. Es motiviert. Dafür muss man nicht mal in den Süden fliegen, auch bei uns in der Badi kann man füllige Frauen, Männer, Kinder beobachten, die meinen, eine Rahmglace mitten am Nachmittag gehe nicht an die Hüfte.
Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Übergewichtige. Aber es gibt meiner Meinung nach Übergewichtige und Übergewichtige: Solche, bei denen alles unästhetisch runterhängt und überquillt, denen eigentlich keine Badehosen und Bikini verkauft werden dürften. Und solche, bei denen die Polster schön geformt sind. Sie treiben wahrscheinlich moderate Sportarten.
Orangenhaut wird zur Volkskrankheit
Gesehen habe ich an diesem Nachmittag am Strand jedoch nicht nur Fettwürste, sondern auch massenhaft Cellulite. Früher dachte ich, Orangenhaut sei das Schicksal von Frauen. Aber offenbar gibts auch Männer, die davor nicht verschont bleiben.
Ja, die hässlichen Dellenbildung der Haut. Sie ist zwar keine medizinische Krankheit, aber trotzdem eine verbreitete Volkskrankheit. Selbst schlanke Frauen können davon ein Lied singen, Orangehaut wird sogar bei drahtig-dünnen Marathonläuferinnen beobachtet. In einem Magazin las ich an diesem Nachmittag ein Interview mit einer der deutschen Profi-Fussballerinnen. Auf die Frage «Haben Fussballerinnen überhaupt Problemzonen?» antwortete sie: «Na klar. Unsere Beine sind zwar muskulös, aber vor Cellulite schützt uns das leider nicht.»
Was kann man also dagegen tun? Teure Crèmen einmassieren? Spezielle Kapseln schlucken, um das Übel von innen zu bekämpfen? Noch mehr Sport treiben? Ich weiss es nicht. Am sinnvollsten ist in diesem Fall vielleicht, sich einzubilden, man habe gar keine.
Jemand hat mir mal gesagt, Männer sehen an Frauen sowieso keine Cellulite, sie würden auf anderes achten. Stimmt das?








Natascha Knecht ist Journalistin, Autorin und Kommunikationsberaterin.
Geboren und aufgewachsen im östlichen Berner Oberland – dem Mekka für Kletterer, Alpinisten und Outdoorsportler –
entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Berge bereits in ihrer Kindheit. Sie lebt seit über zehn Jahren in Zürich. Natascha Knecht betreut im Outdoor-Blog die Ressort
Thomas Widmer ist studierter Islamwissenschaftler und Arabist. Nach einem Intermezzo als IKRK-Kriegsdolmetscher wurde er Journalist. Widmer hat mehrere Bücher zum Thema Wandern verfasst. Im Outdoorblog lesen Sie Thomas Widmer im Ressort
Jürg Buschor sitzt seit 1986 im Mountainbikesattel. Er hat für das «Schweizer Bike Magazin» geschrieben und später die beiden Fahrrad-Titel «Move» und «Move News» mitverantwortet. Er ist heute Verleger der Zeitschrift
Pia Wertheimer ist Journalistin und Marathonläuferin. Letztes Jahr hat sie über ihre Vorbereitungen für den
Laurens van Rooijen (38) ist seit 1989 mit dem Velo im Gelände und seit 2000 als Velo-Journalist unterwegs – bis Ende 2004 als Redaktor der Zeitschrift MOVE, seither als freischaffender Journalist in Sachen Fahrrad für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und Web-Formate. Er schreibt neu im Ressort
Martin Sturzenegger (29) ist weder Profisportler noch Experte einer bestimmten Outdooraktivität. Als sportliches Highlight ragt der Bronzemedaille-Gewinn in einem Sprintbewerb für Kinder heraus. Im Outdoorblog betreut er das Ressort 





































ich finde ja übermässig dicke menschen auch nicht schön. sie als walfische oder fettberge zu bezeichnen, ist jedoch mehr als nur überheblich und zeugt von einem niveaulosen, ja gar kindischen verhalten. denken sie etwa, dass SIE von allen menschen als schön angesehen werden?
Liebe Leserinnen, lieber Leser
Mir ging es heute darum, dass nicht alle einen perfekten Körper haben – weder Marathonläuferinnen noch Profifussballerinnen – und ich sowieso nicht. Ich meine nicht, die Beste oder die Schönste zu sein, wie mir das einige Kommentierende vorwerfen (siehe unten). Ganz im Gegenteil.
Dass der Text so viel böse Kritik auslöst, tut mir leid.
Ich lese alle Ihre Kommentare und Argumente.
Freundliche Grüsse
Natascha Knecht
Ihre Antwort in Ehren, Frau Knecht. So ganz überzeugt es mich nicht, weil Sie des öftern das Abnehmen zum Thema hier machen, anstatt den Sport in Vordergrund stellen. Ich treibe zb. oft und sehr gerne Sport, bleibe und bin aber mollig und finde Ihre Beiträge eher unpassend, was diesen Punkt angeht. Schreiben Sie doch einfach über den Sport und lassen Sie das Abnehmen Ihre Privatsache bleiben.
Danke für Ihre Stellungnahme, Frau Knecht. Was mich persönlich an Ihrem Artikel am allermeisten stört ist, dass Sie dazu ermutigen auf Menschen herabzusehen, welche ohnehin schon täglich mit Verachtung gestraft werden. Man kann sich doch die Motivation zum Spörtlen auch anders holen als dadurch, sich am körperlichen Zustand derer zu ergötzen, welche ganz offensichtlich nicht in derselben Fitness-Liga spielen und sich in ihrer persönlichen Geschichte ganz einfach an einem ganz anderen Punkt befinden.
Sie bringen es auf den Punkt, Frau Kohler.
liebe frau Knecht, tauchen sie doch einfach ab, unter ihresgleichen. ihr könnt euch dann den ganzen lieben langen tag und wenns beliebt auch in der nacht eure tollen hardbodies bewundern. da finden sie eine passende beschäftigung und müssen sich nicht angestrengt durch die tasten wälzen. auch der geist benötigt regelmässiges training andernfalls droht der kollaps beim aufstieg. am strand mögen sie ein schönes figürchen aufweisen hier im blog war es ein eckelhafter auftritt.
Guten Tag Frau Knecht
Ich hatte vor 7 Jahren einen Unfall. Davor habe ich gerne Sport getrieben, war oft in den Bergen wandern, gerne Tanzen, Volleyballspielen und vieles mehr. Seit meinem Unfall habe ich grösste Mühe mein linkes Bein zu benutzen. Etwa ein Jahr lang konnte ich sogar gar nicht mehr richtig gehen. Seitdem jedenfalls habe ich ziemlich zugenommen und ich bin jetzt richtig dick geworden. Keinen richtigen Sport treiben zu können ist extrem belastend, nicht nur körperlich auch psychisch. Zudem ist es wirklich nicht lustig dick zu sein. Persönlich habe ich keine Freude daran wie ein Walfisch auszusehen. Noch weniger mich wie einer zu fühlen. Aber am Schlimmsten an all dem sind Leute wie sie, die einen dann wie einen Vollidioten behandeln, nur weil man dick ist. Zudem esse ich viel gesünder als die meisten Leute in meinem Alter (ich bin 26). Und nein, ich esse auch kein Rahmglace am Strand. Auch ist es nicht einfach, schöne Kleider zu finden wenn man mehr als Grösse 44 hat. Zu schreiben, dass solchen Leuten wie mir gar keine Badekleider verkauft werden sollen, wenn die einzige Sportart die ich noch knapp richtig machen kann Schwimmen ist, finde ich total daneben. Leider sind sie jedoch in guter Gesellschaft: Suchen Sie mal ein Badekleid in Grösse 48 oder mehr, das zum Schwimmen gemacht wurde und nicht um am Strand rumzuhängen und das auch wirklich so passt, dass man auch Schwimmen kann und nicht ständig verrutscht. Die Bekleidungsindustrie ist da schon ihrer Meinung und macht es uns Walfischen unglaublich schwer damit wir überhaupt schwimmen gehen können. Ein gutes Badekleid in einer Übergrösse zu finden ist die Nadel im Heuhaufen zu finden.
So etwas kann man ja von mir aus denken aber man veröffentlicht es nicht. Da wundere ich mich gar nicht dass so viele Jugendliche an Essstörungen leiden. Ich sehe sehr selten einen normalgewichtigen Teenager (Mädchen wie Jungs). Entweder sind sie extrem dünn oder übergewichtig. Das mag wohl auch an solchen Posts wie Ihrem liegen. Ich mag Ihren Blog wirklich sehr Frau Knecht aber dieser Beitrag ist einfach nur daneben und sehr unreif. So wie Sie schreiben, unterhalten sich täglich Teenies im Zug und machen irgendeine “Fette Lisa” oder “Dicke hässliche Tina” fertig.
Und ich kann in Ihrem Text auch nicht herauslesen dass es Ihnen darum ging dass nicht alle perfekte Körper haben. Ich lese nur Verachtung heraus. Auch ich finde einen sportlichen und normalgewichtigeren Körper schöner aber deswegen blicke ich doch nicht auf dicke Leute runter als wäre ich etwas besseres.
Frau Knecht, ich finde ihren Artikel gut und richtig. Klar ist, dass man sicher nicht alle schwer übergewichtigen in einen Topf werfen sollte. Aber es ist ebenso klar, dass die allermeisten einfach selbst schuld sind und zu faul um dagegen etwas zu unternehmen. Ich möchte Frau Anna Meier nicht zu nahe treten und es tut mir auch sehr Leid bezüglich ihres Unfalls. Ich weiss auch selber, dass die Lebensqualität ohne Sport sehr einschränkend sein kann. Aber 1. gibt es noch viele Alternativen wo man auch mit körperlichen Problemen Sport treiben kann. Spontan kommt mir z.B. Aqua-Fit in den Sinn und 2. sehe ich nicht ein, dass man nicht auch ohne Sport schlank/leicht mollig bleiben kann. Denn von gesunder Nahrung wird man nun einfach mal nicht dick! Da gibt es genügend Studien die das bestätigen. Von was genau soll der Körper dick werden, wenn man einen Gemüseteller mit ein Stück magerem Fleisch isst? Klar kann man nicht mehr weiter futtern als wenn man täglich Sport treibt. Aber es sollte doch für einen erwachsenen Menschen logisch und möglich sein, dass Essen dementsprechend anzupassen?!
Eine Kollegin von mir arbeitet im Spital für Adipositas(Fettsucht) und sagt auch, dass die meisten Patienten unglaublich sind. Sie kommen in die Klinik und sagen: “Herr Doktor, heute konnte ich fünf Schoggistängeli essen. Das geht doch nicht, sie müssen mir das Magenband mehr anziehen!”
Bei 14-jährigen werden bereits Magenbänder und Bypass-Operationen gemacht! Wobei man hier ganz klar die Eltern die Schuldigen sind. Wenn man von Klein auf mit Pommes und Coca-Cola voll gestopft wird, ist es für einen Jugendlichen sehr schwer, sich das wieder abzugewöhnen. Aber irgendwann muss man halt mal die Motivation aufbringen und nicht im Selbstmitleid versinken.
Das Problem mit den viel zu vielen Übergewichtigen liegt meiner Meinung nach daran, dass die Kinder und Jugendlichen nicht genügend über gesunde Ernährung aufgeklärt werden. Die kennen sich nicht mit den Nahrungsmitteln aus. Die denken eine Milchschnitte sei gesund, weil im Fernsehen mit “viel frischer Vollmilch” und “das beste vom Weizen” geworben wird. Tatsächlich ist einfach viel Zucker und Weissmehl (nein, Weissmehl ist nicht wirklich gesund! Vollkorn braucht unsere Körper) drin.
Schlussendlich sind auch die “normalgewichtigen” von den vielen Übergewichtigen betroffen, da wir mit unseren Krankenkassenbeiträgen die Magenbänder, Bypass-Operationen, Spitalkosten für Herzinfarkte, Diabetes, etc. subventionieren…
Lieber Herr Allenspach
Danke für diesen Kommentar!
Beste Grüsse
Natascha Knecht
Bedanken Sie sich nur bei den (wenigen) Leuten die Ihren Beitragen ok finden? Herr Allenspach hat ja Recht aber trotzdem rechtfertig dies auf keine Art und Weise Ihren gestrigen Beitrag. Es kann nicht sein dass eine erwachsene Frau so was schreibt. Vorallem kann es nicht sein dass der Tagi so was toleriert. Sie mögen sich ja vor übergewichtigen Leuten eklen aber Ihnen fällt nicht auf wie eklig, menschenverachtend und ehrverletzend Ihr Beitrag ist.
Zu den Teenies im Zug sag ich immer: Dicke können abnehmen aber ihr habt alle einen grauenhaften Charakter.
Liebe Leonora
Sie werfen mit dieser Aussage auch alle Jugendlichen in einen Topf, äusserst unpassend.
Da bin ich nicht ganz ihrer Meinung. Ich muss seit 3 Monaten Medikamente nehmen und habe seit dieser Zeit 6kg zugenommen, ohne meine Essgewohnheiten zu veraendern (esse soger weniger seit dieser Zeit). Die Kilos sieht man mir an, die Medis nicht.
Die Wortwahl von Frau Knecht war einfach sehr ungluecklich.
Na ja, wenn eine Frau schon so fett ist, dass man sie mit einem Meeressäuger verwechseln könnte, wird man wohl nicht mehr auf unbedeutende Details wie Cellulite achten, sondern den Blick abwenden. Ich kann verstehen, dass Sie sich Ihre Motivation für die Trainings im kalten Winter holen, wenn Sie die Fleischberge anschauen (Voyeurismus
?). Leider entstand bei mir als Leser dieses Posts der Eindruck, dass Sie die Strände den “schwabbligen” und “gruusigen” Männlein und Weiblein vorenthalten lassen möchten. Darf jemand an den Strand, der “Velofahrer tanlines” hat?
Auch ich war in der Badi, und habe nebst den gut gepolsterten Mitmenschen auch etliche „Magersüchtige“ gesehen. Was ist gesünder zu fett oder zu mager? I
Das bezweifle ich, dass du mehrere Magersüchtige gesehen hast.
Es gibt mengenmässig viel viel mehr Dicke als “zu” Dünne!
Ich finde eindeutig die Dicken schlimmer, viel schlimmer und nicht wegen den ästethischen Gründen, sondern weil man an ihnen sieht wie masslos und egoistisch unsere Erdmitbewohner sind. Fressen ohne Verluste, an die graue Energie denkt dabei niemand! Das macht mich so wütend, wenn man isst und konsumiert, weil man ernsthaft glaubt man habe ein Recht dazu, was man nicht hat! Wir sind weder der einzige Organismus noch die letzte Generation auf diesem Planeten!!!!!!
Magersüchtige nehmen materialistisch niemandem etwas weg (solange sie nicht in Behandlung sind, dann evt. Krankenkassen Beiträge) also finde ich die schon einiges weniger schlimm. Vorallem auch weil ich selten bis praktisch nie magersüchtige antreffe…
hans, aber Ihnen geht’s gut? Oke, stimmt, Nahrungsmittel brauchen Energie. Ich hoffe, Sie fahren nie Auto, benützen nie Flugi etc., weil das schlägt wohl alles an Energieverschleiss, oder wie? Und ob Sie so genau erkennen können, wer alles Ess-Brechsüchtig ist, das wundert mich also..
Ob sie es glauben oder nicht, ich fahre NIE Auto und gehe mit dem Zug in die Ferien (auch wenn es bis nach Tibet sein muss) Ich esse saisonal und regional und schaue sowohl bei meinen Kleidern, Möbeln etc auf die ökologische Herstellung!
Und ja es gibt noch etlich andere Gründe wie man verschwenderisch leben kann! Trotzdem ist dies keine Ausrede, wieso man ein Recht auf VIIIEEL ZU VIEEEL Nahrung hat! Wo es anderen schlecht geht! Das hat nichts mit Genuss sondern nur mit frecher Dummheit zu tun!
Es ist das Selbe wie mit den 4×4 Autos, dem jährlichen Tripp nach Thailand, täglicher Fleischverzehr, Yacht fahren und Müll im Meer entsorgen, etc pp…. (passt aber alles nicht zum Thema!)
Egoistisch sind die meisten, und das ist verdammt traurig…Ich würde nicht in der Öffentlichkeit sagen, dass Dünne schöner sind als Dicke, aber was ich sage ist, dass sie ökologischer und ökonomischer sind! Es geht mich nichts an, wie andere aussehen, aber wie sie sich der Umwelt gegenüber verhalten, geht mich sehr wohl etwas an! UNd somit habe ich das Recht mich zu beklagen!
Ich finde, Hans hat völlig Recht. Sich mässigen ist eine Tugend und irgendwie Respekt gegenüber denen, die nicht so viel haben!
Hans, schau unbedingt heute Abend die Doku Sendung auf Schweiz 1. Du wirst da einiges lernen können über die 10% Magersüchtigen Ess-Brech betroffenen in der Schweiz. Nur weil man dünn / mager ist hat man leider nichts für die Umwelt getann.
muahah 10% der unter 35 Jährigen, meine Liebe, nicht der Frauen haben ESSStörungen, nicht nur Magersucht! Kannst nichtmal richtig zuhören!
Gott wie mich dein Text nervt! I Meinst du ich befürworte eine Magersucht? Ich finde diese Krankheit abscheulich und traurig! Aber diese ist verflucht nochmals keine Ausrede um sich vollzustopfen!!!!
Wiesoooooooooooooo wird hier immer nach einer Ausrede gesucht?! Übermässiges Essen schadet nicht nur der betreffenden Person sondern auch der Umwelt!
Ich schreibe einen Text, in einem Satz erzähle ich, dass ich noch nicht viele Magersüchtige “live” gesehen habe, obwohl es nur einen kurzen Teil meines Textes ausmacht, nimmt man es als Anlass sich rauszureden.
Ich verachte nicht nur das egoistische Essen, sondern überhaupt die extreme Konsum-sucht unserer Gesellschaft!!
Aber eigenltich birngt es nichts mich hier zu nerven, Leute die sich so fälschlich und egoistisch benehmen, werden meist mit dem Leben bestrafft. Ich glaube zwar nicht an eine Bestrafung durch die Hölle etc, aber wenn man sich der Natur so zuwider benimmt, rächt sich die Natur schnell und klar. Man bekommt einen Körper geschenkt, mit dem man so viel Schönes erleben könnte, aber nein aus reiner Faulheit und Verwöhntheit, verdirbt man ihn. (Ob mit Fressen, Drogen, Magerwahn) Die Folgen kommen prombt und gerecht! (Herz-Kreislaufprobleme, Diabetes, Hirsutismus, Krebs, Unfruchtbarkeit, Arthrose, Hässlichkeit etc) und nein ich wünsche all diese Krankheiten niemandem, aber wieso ist man nicht dankbar für seinen Körper und pfelgt ihn genauso so wie man auch dankbar für die schöne Welt sein- und diese pflegen und hegen sollte?? Ich habe das Gefühl, viele Menschen sind einfach zu doof, um ihr eigenes Verhalten und desen Auswirkung einschätzen zu können! Die Menschen werden wütend, wenn man sie auf ihre Fehler hinweist, keinen deut-lang studieren sie über ihre Fehler nach. Aber aufregen über andere, denen es besser geht das können sie! Neid und Missgunst empfinden sie gegenüber Gesünder-Schöneren, aber selber, seinen Körper zu lieben und ihm die verdiente Portion Sorgsamkeit zu geben, für das sind sie zu faul! Da ich den einzelnen Mensch nicht als besonders wichtig ansehe, kann man ja sagen es ist egal. Aber eigentlich haben wir alle doch das Glück auf der Welt zu sein und man sollte dieses Glück bei der Hand nehmen und etwas aus seinem Leben machen. Ich bezweifle keinen Augenblick, dass ein dicker Mensch/4×4-Fahrer/täglicher-Fleisch-esser das kann, aber nur wenn er in anderen Lebensbereichen sorgsamer ist! Ich sage nicht, dass jeder Mensch perfekt sein sollte, aber er soll sich wenigstens möglichst oft Mühe geben sich selber und der Welt nicht zu schaden! Wenn jemand dick ist, weil er tonnenweise seine selber angebauten Bio-Garten-Kartoffeln isst, hat er meinen absoluten Respekt verdient, aber meistens ist es nunmal so, dass zu viel gegessen wird, ohne sich für die graue Energie der konsumierten Dinge zu interessieren.
Man muss nur mit „offenen Augen“ durch Leben gehen und dann sieht man die zu mageren Mitmenschen. Leider gibt es eine immer grösser werdende Gruppe von Magersüchtigen, und die kosten uns ein Vermögen. Magersüchtige benötigen wenn sie es überleben wollen jahrelange medizinische Massnahmen und Therapien und die Kosten sehr viel. Magersüchtige sind nicht mehr leistungsfähig und einiges mehr krank und eine echte Belastung für diie Familie.
Der myhos der straffen Haut… ich glaube das ist genetisch.VIelleicht helfen da ja Cremes oder Wechselbäder, who knows. Eigentlich geht’s ja ums altern, und das macht der Geist besser mit als der Körper. Deshalb achte ich lieber auf den Verstand als die Ausdauer.
Für vergleichende Studien zwischen Pirelli- und Michelinpneus reicht an schönen Tagen schon ein Bummel durch die Stadt. Nicht jedermann ist mit Modelmassen gesegnet, aber die Mode hält doch viele Tricks bereit, um dieses Schönheitsmanko zu kaschieren. In der Badi, zum Beispie,l mit stützenden Einteilern, aber eben, die kosten. Irgendwann sind Bikinis einfach absolute no-goes und eine Zumutung für die Umwelt.
Wenn so viele Celluitis haben ist es schlicht und einfach normal und hat nichts mit Krankheit zu tun. Die Kosmetikindustrie
verdient sich damit dumm und dämlich. Mir ist es schlicht egal. Die kurze Zeit wo ich im Badeanzug herumlaufen kann, lohnt den Aufwand nicht. Ich liebe meine Beine samt mini Dellen.
Frau Knecht, wäre es Ihnen angenehmer wenn sich alle dicken Menschen im Sommer in ihren Wohnungen verstecken würden, damit sie Ihre Augen nicht beleidigen? Oder ist es Ihnen eigentlich so ganz recht, damit Sie voller Verachtung auf diese “Fettberge” und “Walfische” blicken können uns sich dadurch besser fühlen, weil sie ja nur mit Cellulite gestraft sind? Dicke Menschen sind ohnehin schon stigmatisiert und müssen in einem Körper leben der sie physisch und sozial behindert und benachteiligt. Denken Sie da braucht es noch einen Artikel wie den Ihrigen? Eine Ermutigung sich an dem Leid anderer zu ergötzen um sich danach besser zu fühlen? Ich persönlich finde jedenfalls den Anblick Ihres Artikels viel verachtenswerter als der Anblick von dicken Menschen in Badehosen und Bikinis!
Dem stimme ich zu, Frau Kohler. Dicke Menschen sollen auch ja nichts essen in der Öffentlichkeit, oder höchstens ein Früchtli oder Gemüsestengeli…
Ich empfinde ihre Zeilen Frau Knecht sehr hässlich, ich schliesse mich den Worten von Frau Kohler an, dass Dicksein nicht nur
Disziplinlosigkeit sondern eine schwere psychische Störung ist, weil man das Mass verliert oder auch eine Trauer oder Traurigkeit mit sich trägt und übermässiges Essen den Leidensdruck im Moment schmälert, aber es ist ein Mythos dass man sich einen Kummerspeck anfuttert um niemanden an sich zu lassen, das Gegenteil ist der Fall, den da fängt die Stigmatisierung, Abgrenzung, Ausgrenzung und das Tuscheln und die unnötigen, bösartigen Kommentare.
Es ist sehr leicht über korpulente Menschen zu lästern, sie mit Tiernamen zu betiteln. Meinen Sie nicht, dass die Nahrungsmittelindustrie, dass die Gesellschaft hier gefordert werden sollte, mit solchen Texten erreichen sie nicht viel.
Dicke Menschen sind nicht nur unschön anzuschauen, sie verursachen ungeheure Kosten für die Volkswirtschaft! Sie entwickeln stärker und viel früher Diabetes, haben Kardiovaskuläre Krankheiten, Herzprobleme usw. Dafür müssen dann unsere Krankenkassen aufkommen? Eigentlich sollte man dies bei den Prämien einbeziehen können (ist aber praktisch nicht machbar, BMI ist unfair).
Wir reden hier nicht von Menschen, die 5-10 kg zu viel drauf haben, sondern von solchen, die 20 und mehr kg zu viel haben. Ich kann ja verstehen, wenn es unangenehm ist, stigmatisiert zu werden, aber bei allem Verständnis: die sind selber Schuld! Nur weil einer zu faul ist, sich zu bewegen und gesund zu ernähren, hab ich kein Mitleid.
Also man fühlt sich wohl nur beleidigt, wenn man betroffen ist, oder? Ich sehe in dem Artikel eindeutig die Aufforderung: BEWEGT EUCH ihr faulen Menschen da draussen! Wenn man daheim lediglich auf dem Sofa sitzt und sonst nur im sitzen arbeitet, darf man halt nicht essen wie ein Bauarbeiter – Punkt. Wie oft sieht man in der Stadt Leute, wo ich mir denk: “hol Dir doch nen Fertigsalat von Coop/Migros für 6 Stutz anstatt für 10 n Kebap und dazu für 5 ne Cola…
Und Sie, Martin? Fahren sie auch jeden Tag mit dem Velo zur Arbeit und sind 2x wöchentlich im Kraftraum?
Martin, ich selbst bin nicht dick und darum nicht für mich selbst beleidigt, aber ich fühle mich betroffen trotzdem: weil plötzlich geht’s denen an den Kragen, die schnell schwitzen, wie ich zb., oder die sich nicht gut frisieren können, weil wie hässlich ist das etc. Darum kann ein intelligenter Mensch sich betroffen fühlen, ohne dick zu sein. Oder?
Aber Klara, da besteht ein kleiner Unterschied zwischen schwitzen, schlecht Frisur und stark übergewichtig. Denn die allermeisten Übergewichtigen können etwas dagegen unternehmen!
Und lustig ist doch auch, dass mich letzte eine Übergewichtige angezündet hat, dass meine Glatze doch auch von Tag zu Tag grösser wird…. kann ich etwas dafür? Nein! Wenn ich einen ähnlichen Spruch gemacht hätte, warum sie den so Fett sei, hätte sie die Welt nicht mehr verstanden und sich gefragt, wie jemand so gemein, etc., etc. sein kann. Kann sie etwas dafür? Zu 99% Ja!!!
Gegen Schwitzen könnte ich Botox spritzen lassen, ich könnte jeden morgen zum Friseur gehen, eine Stilberaterin legt mir Kleider raus, etc etc. So einfach! Und hei klar, gegen Glatze gibt’s vieles zu tun! Sie wissen es nicht? Perücke, Haarverpflanzungen, Mitteli zum Einreiben etc.! Herr Morf, hopp de Bäse! Sie kann zu 99% etwas dafür, wenn sie zu 99% die Gesellschaft definieren, formen kann. Aber lassen wir das, das ist kompliziert.
vom ästhetischen empfinde ich viel zu fett schöner als viel zu dünn…aber das ist halt ansichtssache…
Ich finde diese Aussagen nicht korrekt. Nicht jeder Mensch ist von natur aus dünn!!!!!
Ich bin ein sportlicher junger Mann und mich stört es nicht, wenn um mich rum Menschen mit einem grösseren Fettanteil sitzen.
Gehen sie vielleicht an einen anderen Strand!!!!
Danke!
Tut mir Leid, aber dieser Artikel ist ja wohl das Allerletzte! Ich bin jung und sehr sportlich und auch ich finde schlanke Menschen schöner anzusehen, trotzdem würde es mir im Traum nicht einfallen so herablassend über übergewichtige Leute herzuziehen, wie Sie dies in diesem Artikel tun. Zeugt für mich von ziemlicher Arroganz und Überheblichkeit.
Liebe Damen und Herren
Das ist die nackte Wahrheit. Jede Person, die einen gewissen Stolz in sich trägt, bemüht sich um eine gute Figur. Dick sein ist unästhetisch, dies liegt nicht im Auge des Betrachters, sondern ist eine Tatsache. Da gibt es keine Kompromissbereitschaft. Der Gipfel ist noch, dass Leute, die auf ihre Ernährung achten und Sport treiben (wie es jeder sollte!) auch noch gleich viel Krankenkassenprämie zahlen müssen!
Es sollte eine Badi geben, wo nur normalgewichtige Leute eintrittsberechtigt sind!
Natürlich möchte jedermann einen schlanken und wohlgeformten Körper – keine Frage. Auch teile ich Ihre Bedenken bezüglich der Krankenkassen. Von einer erwachsenen, gebildeten Person die noch dazu für den TA schreibt, verlange ich allerdings etwas mehr Fingerspitzengefühl und Niveau.
Aber sonst geht’s noch? Es sollte Badis geben, wo Dumme und Arrogante nicht hindürfen.
Ja ja, dann sollte es auch eine Welt geben mit toleranten Leuten, da wären Sie und Frau Knecht schon mal gar nicht hier. Was soll denn das bitteschön? Es gibt auch dünne Leute, die aufgrund anderer Faktoren nicht dem Schönheitsideal entsprechen. Dann machen wir doch gleich eine Badi auf für Leute mit symmetrischen Gesichtszügen, dann noch eine Disko für Leute, die wissen, wie man sich richtig anzieht usw. usw.
” Dick sein ist unästhetisch, dies liegt nicht im Auge des Betrachters, sondern ist eine Tatsache. “.
Wenn dies so ist warum galten dann früher (vor +/- 200 Jahren) dicke Menschen als ästhetisch?!?
Weil es damals ein Zeichen des Wohlstandes war.. Bildung kann schon sexy sein
Dünne Menschen sind übrigens nicht zwingend gesünder. Viele Dünne haben (vor allem im Alter) Krankheiten, die auf Mangelerscheinungen etc. zurückzuführen sind. Und Sport zu treiben ist auch nicht in allen Fällen gesund! Ein bisschen Fett um die Hüfte sieht zwar nicht unbedingt schöner aus, aber hat durchaus sein Gutes!
Lieber Hausi
Dass es BEI IHNEN keine Kompromissbereitschaft gibt, das ist offensichtlich. Aber andere Leute sind in der Lage, differenzierter zu denken und auch genauer hin zu gucken und menschlicher zu urteilen. Dass Sie Dicksein schon ganz grundsätzlich hässlich finden, zeigt nur, dass Sie eben nicht gewillt oder fähig sind, genauer hin zu gucken. Aber im Zusammenhang mit Geschmacksfragen von einer “Tatsache” zu reden, ist Unsinn.
Ich schlage Ihnen einen Deal vor. Es sollte Badis geben, wo nur schöne, gesunde und knackige Leute rein dürfen. Sie und Frau Knecht übernehmen die Eintrittskontrolle. Runzlige Alte, Dicke, Fette, aber konsequenterweise auch behinderte Leute dürften da nicht rein, um “die nackte Wahrheit” Ihrer herrenmenschenhaften ästhetischen Engstirnigkeit nicht all zu sehr heraus zu fordern. Wäre Ihnen das recht? Vielleicht sollte man nur Blonde, Blauäugige rein lassen? Also sogenannte reinrassige Arier halt! Sie begreifen ja jetzt vielleicht, wie unmenschlich rassistisch und elitär solche bescheuerten Gedankenspielchen sind! Das gilt auch für Ihr Geschwafel von den Krankenkassenprämien. Sportler sollten demnach nämlich auch mehr zahlen, wegen der höheren Verletzungsgefahr! Auto-, und Töffli-Freaks ebenso. Und Schlägertypen auch. Solche, die in exotischen Ländern Ferien machen auch, wegen der vielen bösen Krankheitserreger. Manager wegen des Stresses. Lehrer und Fans bestimmter, erfolgloser Fussballmannschaften wegen der Frustration. usw…usw… Im Gegenzug zu all diesen ach-so-klugern “Verbesserungen”, müssten in Zukunft alle, die einen Blog oder einen Kommentar dazu schreiben wollen, zuerst einen IQ-Test machen.
Kranke Aussage!
Die schlanke Figur ist vielleicht die, auf welche sich die meisten Menschen als Schönheitsideal einigen können. Aber es gibt (zum Glück) weit mehr als nur eine ästhetische oder erotische Körperform. Es gibt Männer, die auf mollige Frauen stehen und Frauen die einen Bär von einem Mann einem durchtrainierten Athleten vorziehen. Dass die Ästhetik nicht im Blick des Betrachters läge ist schlicht Unsinn.
Viele wollen eine schlanke Figur, aber nicht alle. Viele Menschen sind auch ganz zufrieden mit ihrem Speck um die Hüften (gut das ist dann meist nicht exzessives Übergewicht aber trotzdem)
So ein Schwachsinn. Dick sein ist in manchen Augen unästhetisch, eine absolute Tatsache ist das aber sicher nicht. Kompromissbereit muss man gar nicht sein. Wer dünn sein will, soll es sein, wer nicht, halt nicht, wer Dünne bevorzugt, soll das tun, wer nicht, nicht. Punto, basta.
Ich bin schlank, aber ich wehre mich gegen die Ausgrenzung Übergewichtiger.
Ich pflichte hausi in fast allen Punkten bei, die Ausnahme wäre das Badiverbot.
Cellulite ist KEIN Problem! Cellulite gehört zu uns Frauen wie Brüste! Die Haut ist dünner und somit das Bindegewege schwächer. Am Besten niemand würde darüber schreiben, dann würden die Männer gar nicht auf die Idee kommen darauf zu gucken, ich selbst ignoriere meine Cellulite, obwohl ich dünn bin.
Zum restlichen Text Frau Knechtle, viel trinken, Sonne kann die Wahrnehmung stören und dann kommen solch gehässigte Blogs raus! Schämen Sie sich, ihr Text ist frech und kindisch und zeigt keinerlei Intelligenz, ich hoffe Sie hatten nur nen schlechten Tag!
schön geschrieben. bin auch grad etwas enttäuscht über diesen blog. wollte hier etwas über sport lesen und nicht einen eingebildeten tussen-aufsatz… grässlich sowas.
Es müsste “Diätblog” heissen..wenn’s nicht grad ums Klettern und Biken oder die Wandertips geht.
Mich als Mann interessiert Cellulite bei Frauen nicht. Ich meine: NICHT. Wenn das Hirn einer Frau schön ist, dann finde ich das schon *sehr* toll.
Ich muss zugeben, in der Öffentlichkeit würde ich übermässig dicke Menschen nicht als Wale bezeichnen. Trotzdem, wie kommt es, dass man solche Menschen immer wieder verteidigt? Es gibt einen Unterschied zwischen ein paar Kilo zu viel und 50+ Kilo Übergewicht. Mit solchen Leuten habe ich auch kein Mitleid mehr, hört auf mit der Fresserei und bewegt Euch mal! Auf wieviel diese Menschen unser Gesundheitssystem kosten will ich hier gar nicht näher eingehen…
Warum “solche” Menschen verteidigt werden? Weil es plötzlich um mehr gehen könnte als nur ums Dicksein als ästethische Störung. Es könnte plötzlich um die Frage gehen, wann ist ein Leben lebenswert und dann könnten die Antworten nicht beim Dicksein aufhören. Ev. finden wir heraus, dass braunäugige Menschen gesünder sind,,, und hört dort noch lange nicht auf. Plötzlich müssen wir uns überlegen, wer wie leben darf. Wer bestimmt was, was passiert, wenn man sich nicht daran hält und irgendwann sind wir bei einem “komischen” Modell des Zusammenslebens angelangt. Weil es ist ja so einfach sich zu ändern wie Aufhören mit Fressen, oder?
Es ist keine Frage, dass 50+kg Übergewicht ungesund ist. Das ist keine Ansichtssache sondern Fakt. Ich weiss wovon ich spreche, da ich selbst vor bald 10 Jahren 20 Kilo abgenommen habe. Mit vernünftiger Essen und mehr bewegen! Mein Blutdruck ist seither gesunken, meine Knieschmerzen sind weg. Ich rede nicht von kleinen Pölsterchen, sondern von schwerem Übergewicht. Ich wiege heute bei 1.65m 62 kg, bin also keineswegs mager!
Wie schnell doch das “Mitleid” oder Mitgefühl bei manchen Leuten verloren geht. Wenn also irgendetwas irgendwie selbstverschuldet ist, dann hörts bei ihnen auf mit dem Mitgefühl? Wenn einer bei Rot über die Strasse läuft und angefahren wird – “pha..selbst schuld”. Wer von der Spur abgekommen ist – “mein Mitleid kriegt er nicht”. Wirklich sehr beeindruckend.
Wenn das Übergewicht auf eine Sucht zurückzuführen ist, dann ist es natürlich nicht “so einfach, sich zu ändern”. Gerade bei sehr dicken Menschen ist der Weg zum Normalgewicht sehr weit und entsprechend demotiviert sind sie oft.
Wenn man über Raucher lästern kann und über deren Gesundheitsprobleme, dann darf man auch über Übergewicht schreiben.
Beides tötet.
Magersucht tötet ebenfalls
Rauchen und Übergewicht sind tödlich? Mir scheint die Tödlichkeit eher der Geburtsfehler des Lebens zu sein, mein Herr.
Genau. Warum soll man Raucher verdammen können, aber nicht gegen Fett- und Magersucht wettern?
Das leuchtet nicht ein.
Liebe Sandra
Mit 1,65 m und 62 kg ist Ihr Gewicht ideal, ebenso Ihre Figur. Wer will schon mager sein? Ich finde es nicht nur höchst respektvoll, dass Sie es mit vernünftigem Essen und mehr Bewegung 20 Kilo abgenommen haben. Sondern auch, dass Sie Ihr Gewicht seither halten konnten. Seit 10 Jahren. Sie sind ein Vorbild für unsere Gesellschaft.
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Lieber Gruss
Natascha
Frau Knecht, Sie finden es RESPEKTVOLL, dass die Dame abgenommen hat???
Also, entweder fühlen Sie sich wirklich, wirklich belästigt von den respektlosen Dicken, welche (Ihrer Meinung nach) so etwas wie eine optische Umweltverschmutzung darstellen… oder aber Sie können kein Deutsch…
Ich kann mich grad nicht entscheiden, welche von beiden Varianten ich schlimmer finde!
Über das Vorbild-für-die-Gesellschaft Geschwafel möcht ich mich gar nicht äussern… Nur so viel: es gibt auch intellektuelle Umweltverschmutzung, und ich finde, dass dieser Blog einiges dazu beiträgt!
Herzliche Gratulation! aber leider funktioniert das Abnehmen nicht bei allen Leuten so einfach. Versuche das, wie sie es berschreiben schons seit über 10 Jahren uns es funktioniert einfach nicht
.
Liebe Maia. Es dauert! Ich habe zuerst in ca. 1,5 Jahren 14 Kilo abgenommen. Dann über ca. 2 Jahre verteilt weitere 6 Kilo. Schnelle Ergebnisse gibts leider nicht, ausser die ersten paar Kilo. Dranbleiben und nicht vergessen: Beides geniessen: Gutes Essen und den Sport! Ich geniesse Essen heute sogar mehr als vor 10 Jahren. Wünsche alles Gute!
@maia: ebalance kann helfen. wichtig ist, dass du keine zu strenge diät machst und nicht auf alles “feine” verzichtest, sonst gibt man zu schnell auf.
Frau Knecht spricht zuerst von “Fettbergen und Speckwürsten”, sie windet sich in Ekel und versichert sich selbst und allen, die mitmachen wollen mit dieser menschenverachtenden und sehr naiven Haltung, dass sich ein entbehrungsreiches Leben doch lohne angesichts dieser widerlichen Körper, um weiter unten heuchlerisch zu versichern, sie habe nichts gegen Übergewichtige.
Der Artikel ist inhaltlich und formal eine Entgleisung. Das sagt Lina, eine Frau, die durchtrainiert und von Cellulite gänzlich verschont ist.
Hi 5, Lina.
Haben Sie auch etwas dagegen, dass ekelerregende Raucherbilder auf Zigarettenschachteln gedruckt werden? Empören sie sich auch, wenn andere über schnaufende Raucher und gelbe Zähne und Hände schreiben?
Frau Knecht aus dem Berner Oberland
Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren?
Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare?
Hm, nur schade, dass sie dies nicht auch bei den eigenen Beiträgen in Betracht zieht.
Bei ihrem dummen, selbstgefälligen und unerträglich herablassenden Geschreibsel wäre es das Mindeste was die Tagesanzieger Redaktion hätte tun können. Gerne würde ich Leute wie sie, mit einem 1 way ticket in eine ferne Galaxie schiessen, wo sie sich dann von unverdaulichem Meteoritenstaub ernähren und allseits überschlank bis in alle Zeiten;
in einer Welt von gleichgesinnt intoleranten Gesundheitfanatikerinnen, gegenseitig bewundern könnten.
Ich wünsche guten Flug Frau Knecht & CO!
Liebe Frau Knecht,
Ich finde es absolut unhaltbar, wie sie Ihren Ausflug an den Strand beschreiben. Sie haben anscheinend absolut keine Ahnung bezüglich der Entstehung und Aufrechterhaltung von Übergewicht und Adipositas und vergreifen sich deswegen etwas in Ihrem Tonfall. Ihr Artikel ist stigmatisierend, naiv und einfach eine Frechheit gegenüber all diesen Menschen, die unter Übergewicht und Adipositas leiden. Bitte informieren Sie dich das nächste Mal, bevor Sie einen solchen Artikel verfassen, denn genau das erwarte ich von gutem Journalismus (auch von Blogs, insbesondere wenn sich die Bloggerin als Fachperson für Ernährung und Bewegung ausgibt!).
Ich befasse mich sowohl als Psychologin als auch als Wissenschaftlerin mit diesem Thema und werde nicht aufhören, Leute wie Sie auf unhaltbare und stigmatisierende Aussagen hinzuweisen!
und auch wenn Frau Knecht diese Vorurteile und Meinung beibehält, finde ich es nicht richtig, diese so unsachlich und verletztend publik zu machen. Bei einem solch delikaten Thema ist Fingespitzengefühl von grosser Wichtigkeit. Genauso wie es das beim Thema Untergewicht, Magersucht oder generell bei Essstörungen ist. Wirklich schade, diese gehässigen Worte, dieses Herabsetzen von Menschen, die zwar sehr füllig sind aber sicher nicht weniger wertvoll. Ich bin entäuscht.
Hautfarbe, Haare, Körperbau, Intelligenz usw. sind gegeben, ABER 99,9% der Menschen können ihr Gewicht / Körpervolumen plus/minus mit etwas Disiplin selber bestimmen
Nein, das stimmt nicht. Es sind viel weniger als 99.9%.
So ein Quatsch! Herr Rickenbach, das ist so was von veraltet, diese Meinung!
Das ist kein Quatsch. Genau wie mit dem Rauchen – wenn man es will, kann man aufhören respektive Abnehmen.
Es stellt sich natürlich die Frage, ob und wieviel Druck es braucht, um die Leute dazu zu bewegen. Aber wenn ich sehe, wie Raucher ausgegrenzt werden, fehlt mir (übrigens Nichtraucher aus Überzeugung) das Verständnis, warum man fett- und magersüchtige anders als nikotinsüchtige behandlen soll.
ich bin raucherin UND zu dick, fühle mich aber nicht ausgegrenzt. ich werde auch nicht komisch angeschaut in der öffentlichkeit, weil ich etwas habe, was einigen verbissenen dürren frauen fehlt: ausstrahlung!
dass man sich ändern kann stimmt natürlich, aber es braucht sehr sehr viel disziplin und oft einige anläufe, zudem sollte das umfeld stimmen (sich wohl fühlen im job, zu hause usw), sonst wird die belastung extrem. nichtsdestotrotz glaube ich daran, dass ich neben den bereits verlorenen 4 kilos noch weitere abnehmen werde.
Ich glaube, Frau Knecht meint die WIRKLICHEN Fleischberge – gerade an Stränden wie auf den Balearen, da verschiebt sich die Signifikanzgrenze von Übergewicht etwas. Nach dem Besuch gewisser solcher Strände empfindet man alles unter 100kg nicht mehr als “fett”.
Man muss von einer Krankheit reden – und Sport ist nun mal eine geeignete Prävention dagegen. Aber Cellulite hat einen ABSOLUT UND VÖLLIG ANDEREN HINTERGRUND! Cellulite ist keine Krankheit sondern – eher eine Art “Gendertrauma”? Hat Gott die Frauen damit bestraft? Für ihre Eitelkeit?
Männer sehen an vielen Frauen keine Cellulite, die sich deswegen schlecht fühlen. Sie achten nicht auf “anderes” (schon, aber das ist nicht der Grund) sondern haben einen anderen Massstab. Leichte Dellenbildung, womöglich sogar erst, wenn man “hingreift”, wird von Männern einfach noch nicht als etwas anderes als normal angesehen. Und der Massstab differiert gewaltig! Ich würd mal sagen, bei 8 von 10 Frauen, die sich wegen Cellulite Sorgen machen, würden Männer von nichts anderem als “normal” reden.
Lieber Robert
Danke für Ihren Kommentar!
Lieber Gruss
Natascha Knecht
Bitte, bitte. Fahren Sie doch – und das ist ein ernst gemeinter Rat – nächstes Mal auf La Palma (die Insel) in die Ferien!
Sport nützt leider bei diesen Ausmassen kaum noch, hätte ev. beim Verhindern geholfen, aber wer weiss, ob jemand über 100kg nicht auch fit ist,weil er/sie Sport treibt?
Der Artikel heisst aber “Gehen Sie in die Badi” und nicht “Gehen Sie auf die Balearen”!
Stimmt. Ich konnte es einfach grad so gut nachvollziehen, weil es eben wirklich diese Strände gibt, auf den Balearen, aber auch auf gewissen Kanaren – wo sich ganz andere Verhältnisse zeigen als bei uns hier in der Schweiz in der Badi. Andere Verhältnisse, bei denen man erschrickt.
Ach, wurde mein Kommentar gelöscht? Erträgt man den Spiegel der inneren Schönheit nicht?
Schreib ichs halt nochmals: Leute wie SIe werte Bloggerin, möchte ich niemals in meinem Freundeskreis haben.
Im hintergrund Lästern, andere schlecht machen, damit man sich selbst besser fühlt… das sind mir die liebsten…
Jeder hat das Recht an den Strand oder in die Badi zu gehen…
Ich würde gerne mal wissen, was die Leute von beautifulpeople.com dann “schönes” über sie schreiben würden. Würde ihnen sicher gut tun.
Danke Herr Baumann. Ich lasse mich jetzt mal auf das Niveau von Frau Knecht hinunter.
Ich glaube die liebe Natascha hat andere Problemzonen, vielleicht weniger Ihren Körper (den sie sich ja hier nicht zu zeigen traut), sondern viel mehr Gesicht, Haare, Stil. … Wenn man damit unzufrieden ist, schiesst man halt gerne mal auf andere (fettleibigere) Körper.
Lieber jemanden, der ehrlich schreibt, was er oder sie denkt, als einen Heuchler. Es sind wohl unter denen, die sich hier so empören, wohl einige, die hinerrücks lästern, wenn ein Bekannter zugenommen hat, und wohl noch mehr sehen Fettsüchtige als unattraktiv an.
Ja Frau Knecht. Männer achten auch auf anderes wie Cellulite und Fettpolster z.b. was hinter dem Äusseren kommt. Ihre gedanklichen Ergüsse, die sie hier zum Besten geben sind etwa gleich abtörnend wie die Fleischklumpen, welche sie in den Ferien anschauen mussten. Und wissen sie was? Fettpolster kann man wegtrainieren Dummheit und Arroganz leider nicht.
Nein nein ich bin nicht dick…
Daumen hoch für Ihren Kommentar Herr Huber!
Aber genau wenn man Fettpolster wegtrainieren kann, stellt sich die Frage, warum man das nicht machen sollte.
hier wiederum stellt sich die Frage was Sie das angeht.
Dieser Artikel zeugt von Unsicherheit und Unzufriedenheit. Wenn ich in die Badi gehe, dann um mich zu erholen, zu faulenzen und um Freunde zu treffen. Wenn man dies nicht kann und vielleicht keine Begleitung hat, kann man schnell mal aufmüpfig werden und die schlechte Laune an anderen auslassen. Sehr schwach…
Ich finde Ihren Text ausgesprochen arrogant. warum sollte Fettwänsten “eigentlich keine Badehosen und Bikini verkauft werden” dürfen? Weil Sie Ihnen nicht schön genug aussehen? Für Sie ist das Leben “Zwischen massenhaft übergewichtigen Touristen. Eine nachhaltig grauenhafte Erinnerung.” Was wollen sie hier propagieren? Sport-Stalinismus als Ersatzreligion? Spartanische Gleichmacherei? Es gibt Leute, denen ist das dauernde Sporttreiben einfach viel zu geistlos und die haben auch nicht so einen zwanghaften Narzissmus in sich, dass sie ein Leben lang knackig bleiben müssten. In meiner Freizeit bilde ich mich lieber, mache Kulturferien, gehe in Museen, mache Musik, bin kreativ, bastle, male usw… Weil ich auch sehr gern esse und mich bei alledem natürlich zuwenig bewege, bin ich heute mit 45 halt stark übergewichtig. So what? Dafür bin ich vielleicht etwas besser gebildet als irgend so eine zappelige Bergsteigerin, die auch ein wenig im Journalismus dilettiert und dennoch nicht weiss, dass es nicht “Speckwürste” und “Fettwürste” heisst. (Was soll das denn sein, rein anatomisch gesehen, männliche Geschlechtsteile mit Übergewicht?) Nein, Sie meinen natürlich Speckwülste und Fettwülste mit L! Gucken Sie mal in den Duden, wenn Sie vom Joggen heimkommen und werden Sie toleranter. Und googeln Sie dann mal Tizian, Rubens und Botero und denken sie beim Training drüber nach, dass Schönheit relativ sein könntet. Zum Glück! En Guete!
Danke!
Naja mehr Gelassenheit wäre auch seitens der Gutgefüllten angebracht. Mir ist es eigentlich egal, ob jemand mehr oder weniger hat. Ich bemerke bloss eine Verschiebung der Realität. Das heisst, meine Kinder, meine Frau und ich die eigentlich normal schwer sind, werden immer häufiger als “untergewichtig”, “krank”, “schwächlich” etc. bezeichnet. Und wenn ich keine Lust auf eine zweite oder dritte Bratwurst habe oder lieber Salat statt drei Koteletts nehme brauche ich auch keine Belehrung was “Richtig” ist oder “Gesund” oder “was einen Mann ausmacht”.
Sie sind nicht gutgefüllt? Dann wissen Sie wohl nicht, wie sehr sich schon nur nichtschlanke Menschen selbst fertig machen oft für ihr Gewicht. Ich fühlte mich jahrelang als Teenie als Walfisch: ich war schlank, wie ich dann mal auf Fotos sah! Echt schlank mit guten Rundungen obenrum. Aber ich wuchs im Glauben auf, ich sei der Oberspeckfleischwurstwalfischberg! Und der Glaube hält sich hartnäckiger als manch anderer… Aber Ihre Situation tönt auch nicht nur lustig…
Naja, wenn es soweit kommt, dass man, nur um den Fettsüchtigen nicht weh zu tun, plötzlich allen Normalgewichtigen einzureden versucht, sie seien magersüchtig, dann läuft es ganz aus dem Ruder.
Es wiederspiegelt unsere Gesellschaft; Von allem einfach zu viel!
Was den Beitrag von Frau Knecht angeht, gebe ich ihr Recht. Auch ich finde dass die übermässig fette Leute etwas dagegen tun könnten – mehr Bewegung, die Ernährung umstellen und mal aufhören zu sagen; “Ich hab mit meiner Figur kein Problem – ich fühle mich wohl so wie ich bin”… ist doch bloss Selbstlüge! Früher taten mir dicke Leute leid, so richtig dicke meine ich, aber wenn man mal anfängt ihre Essgewohnheiten zu beobachten, wundert es nur noch wenig weshalb sie so sind wie sie sind.
Und was die Orangenhaut angeht: die gehört einfach dazu und ist überhaupt nichts schlimmes oder hässliches oder etwas wofür sich Frauen schämen müssten – finde ich zumindest. Alle hübschen Beine in den Klatschheftlis sind mit Photoshop bearbeitet worden. Prinzipiell sind ja alle Frauen schön… das liegt jeweils an der individuellen Betrachtungsweise
Was ist eigentlich eckliger; Dicke Leute in der Badi, oder Dünne die ins Wasser brünzeln? Geniesst den Sommer!
na ja, ich finde es schon ziemlich anmassend, dass alle dem schoenheitsideal von frau knetch entsprechen sollten. wer sagt denn, was schoen ist und was nicht. und bez. cellulite…….ich bin selber mehr als schlank und davon auch betroffen. ich treibe sport und stopfe auch nicht irgendwelchen junkfood in mich rein…….das ist genetisch bedingt………hat ja mit einem schwachen bindegewebe zu tun…….also gleich zu setzen wie eine glatze. was will mann/frau machen, wenn die vorfahren das einem mitgegeben haben????
um es kurz zu machen………..den artikel empfinde ich sehr ueberheblich und trotzdem oberflaechlich. worum geht es jetzt eigentlich? um die eigene motivation fuer sport und gesundes essen??? der grund dafuer sollten doch weniger aeusserlichkeiten, als viel mehr die gesundheit sein.
darum wuensche ich frau knecht mehr toleranz und mehr zufriedenheit mit sich selber. wer naemlich mit sich selber zufrieden ist, den interessieren die anderen nicht oder weniger.
Orangen-Celulitis?
Ich dachte stets das die Haut bzw. die direkt unter der Haut liegende Zellstruktur von Männern und Frauen nicht die gleiche ist und Celulite bei weiblichen Wesen immer vorhanden ist und bei den männlichen nie. Oder nicht?
Ist man noch jung so spannt sich da noch alles wichtige in jugendlicher frische was beim älter werden und nicht Menschengerechter Ernährung und Bewegung von alleine sichtbar wird. Aber dann, auch Celulite ist einer von zahllosen Märkten mit Mrd. Umsätzen und die Werbung verspricht uns ja nicht mehr als das was wir höhren wollen. Oder nicht?
Huiiiii ins “Fett”näpfchen getreten
) Oder sollte ich eher Sagen ins Wurstschwulstwalfischnäpfchen? Sie haben entweder sehr viel Mut oder waren sich wirklich über die Auswirkungen dieses Textes bewusst, denn in der Tat kenne auch ich so einige Menschen die dicker sind, die mich aber rein von der Kondition her stehen lassen. Die rennen einen Halbmarathon während ich noch am dafür trainieren bin. Ich glaube ihre Pointe kommt zuwenig zum Vorschein, aber sie können sich trösten, sowas passiert allen einmal.
Generell möchte ich aber schon auch auf die Reaktionen der Leser hinweisen dass eben auch aus meiner Sicht die Leute nur daher so reagieren, weil sie einige auch deutlich angegriffen fühlen, ob das mit Recht oder nicht, weiss ich nicht. Dennoch ist es doch trotzdem interessant dass Übergewicht in jeder Form mehr vorkommt als das Normalgewicht. Das sollte viele Nachdenklich stimmen.
Der Beitrag ist auf jeden Fall für viele dicke Menschen ein herber Hieb in die Magengegend weil eigentlich hier jemand offen sagt was er über sie zu denken scheint. Ich find es ehrlich auch wenn ich nicht mit allem Zustimme und wir leben in einem Land wo jeder seine Meinung haben darf und soll.
Das Problem ist dass viele dickere Menschen sich nicht attraktiv finden und das wissen, aber denen hilft man nicht indem man die Abneigung aufweisst, sondern nur wenn man ihnen zeigen kann dass Sport und Ernährung kein wirklicher Einschnitt ins Leben ist und wirklich Spass machen kann. Damit wäre den Leuten wirklich geholfen.
Ich auf jeden Fall finde es auch gut wenn die Leute zu ihrer Körperfülle stehen und diese nicht entschuldigen und finde es dann umsobesser wenn sie durch Selbstverständnis sich dazu entscheiden ein paar Kilöchen zu verlieren, und sei es das nur in der Badi zu erreichen, weil selbst dies schon für viele eine Zusatzbewegung für ihren Alltag bedeutet.
Also Slow down, take it easy.
Leute, kommt mal wieder runter!
Ich finde auch dass Frau Knecht hier einige unglückliche Formulierungen bzw. Wörter gewählt hat, aber im Grundsatz hat sie recht.
Es bringt nichts, wenn man das Problem einfach unter den Tisch schweigt. Es sollte der ganzen Gesellschaft endlich mal bewusst werden, dass man, wenn man sich nur von McDo, Currywürsten und Tiefkühlprodukten sich nicht unbedingt gesund oder ausgewogen ernährt. Mangelnde Energie kann ein Zeichen von schlechter Ernährung sein, und sollte nicht einfach mit Redbull o.ä. weggesoffen werden.
Und nur vom wer-wird-super-doofes-Topmodel im TV schauen ist auch noch niemand schlank geworden.
Fazit: Herr und Frau Schweizer sollten dringend ausgewogener Essen und sich mehr bewegen. Dies würde niemandem schaden. Denkt doch bitte auch mal an die Kinder! Die wachsen in einer Fastfood-Gesellschaft auf und wissen nicht mal mehr was eine Erdbeere ist, da die ja total anders schmeckt als im Glacé!
Im Grundsatz hat Frau Knecht eben gerade n i c h t recht, Peter Pan. Es geht dich, es geht Frau Knecht und mich schlicht nichts an, was andere Menschen essen, ob sie übergewichtig sind oder nicht und ob sie ihren Hintern bewegen oder nicht. Das ist Privatsache. P r i v a t. Wie die Religion, ob jemand raucht oder seltsame Sexualpraktiben betreibt. Es geht uns, solange nicht gegen Gesetz verstossen wird und kein Gegenüber oder Dritter zu Schaden kommt, nichts an.
Was passiert hier gerade? Wir verfolgen hier einen auf niedrigstem Reflexions-Niveau nachgezeichneter allgmeiner Hygiene- und Repressionsdiskurs unter dem Deckmantel “Gesundheit” (und natürlic: Tussi-Ästhetik). Wenn es denn um die Kosten geht: Alle, die Kosten sparen wollen, sollen gleich von der Brücke springen. Noch heute. Das kommt das Gesundheitswesen billiger zu stehen. Denn Ihr habt jetzt vielleicht einen knochigen Hintern und meint, damit die Allgemeintheit finanziell und optisch zu entlasten. Aber was ist, wenn Ihr 20 Jahre lange dement sein werdet? Schon einmal darüber nachgedacht, wenn leichtfertig mit Kosten hantiert wird?
Moralinsaures Stümpertum.
Danke Lina!! Ganz deiner Meinung!
Oh, Lina, ich schreibe hier gar nichts vor.
Du tust aber gerade so, als sei es normal, wie die Fettleibigkeit um sich greift.
Es ist nun mal so, dass unsere Ernährung immer ungesunder wird, das kannst Du gerne schönreden, es IST aber einfach Fakt.
Desweiteren wage ich zu bezweifeln, dass sich wirklich dicke Leute wohl fühlen in Ihrem Körper. Und es nützt niemandem, wenn man das alles akzeptiert und ach so tolerant ist. Im Gegenteil, man kann Dir auch Gleichgültigkeit vorwerfen. Dir ist es ja egal obs den Übergewichtigen gut geht, geht dich ja nix an, sollen selber schauen…
Es bringt den betroffenen Leuten viel mehr, wenn ihnen geholfen wird.
(Dass das nicht durch die harschen Worte von Frau Knecht passiert ist mir klar und das habe ich auch geschrieben.)
Und nein, mir gehts hier nicht primär ums Ästhetische.
Sorry aber diese non-chalante “geht-mich-nichts-an”-Haltung halte ich für egoistisch.
Peter Pan: “Du tust … so, als sei es normal, wie die Fettleibigkeit um sich greift.”
Was ist schon “normal”? Und was “natürlich”? Biologismen werden instrumentalisiert, um lustfeindliche (!!!) und antiindividualistische Ideologien anhand dessen, wie der Mensch wirklich (gedacht) sei (evolutionstechnisch, wissenschaftlich nachgewiesen, ETH-proof, hey!), glaubwürdiger, verkäuflicher und verdaulicher zu machen.
Letzlich ist es simple Repression, antiliberale Haltungen, lustigerweise gepaart mit atheistischen Fürzen, fundamentalistische, antiaufklärerische Ansätze, die sich gerne als heilbringend und volkswirtschaftlich unausweichlich gerieren. Der “Volkskörper”, der nicht verfetten darf. Um keinen Preis. So, so. Warum eigentlich nicht? Mir könnte nichts egaler sein. Mir passt das Seckeln durch die Fauna, dem andern nicht. Und? Soll er Fertig-Pizza essen, solange er auf den Knopf drückt, wenn ohne seine Hilfe das Tram vor meiner Nase abfahren täte. Oder so.
Aber genau beim Rauchen ist es ja nicht mehr so, als ob das Privatsache wäre. Da gibt es Gesetze und Verbote, alle mit dem erklärten Ziel, das Rauchen auszurotten, damit weniger Menschen an deren Folgen sterben.
Ich würde aber nicht von “Tussi-Ästhetik” sprechen. Dass Nomalgewichtige weitaus attraktiver sind als Fettsüchtige, stellt nur jemand mit krassem Realitätsverlust in Abrede.
ich finde den Artikel gut, mich eklen all die Überfetten auch, klar können sie mit ihrem Körper und ihrer Gesundheit machen was sie wollen, mein Ding ist es nicht. Wir haben gerade nach einem Festessen diskutiert, wie wir aussehen würden ohne Sport und ohne Verzicht auf unnütze Zwischenmahlzeiten. Ich selber bin sportlich schlank, musste mir auch schon anhören ich sei zu dünn und/oder zu drahtig, egal, hauptsach ICH bin mit meinem Körper zu frieden und meine Partnerin hat damit ihre Freude
Grüezi Frau Knecht
Sie schreiben von einem «Schauder-Erlebnis», das Sie jedem empfehlen würden.
Ich bin dick, ich wiege über 100kg.
Und all jenen, die jetzt wieder finden “dann friss doch weniger”, “treib Sport”, “iss gesünder”, sei gesagt, dass ich mir das selber täglich sage. Ich wünsche niemandem, dass er sich so wie ich fühlt, wenn er in den Spiegel sieht.
Nur: sagt Ihr alle einem Alkoholiker, er soll einfach aufhören zu trinken? Sucht bleibt Sucht, egal, ob es der Griff zur Flasche, zum Joint oder zum Schoggistängel ist.
Ich bin intelligent, ich erreiche immer, was ich möchte – ausser bei meinem Essverhalten.
Ich liebe Wasser, ich schwimme und tauche gerne.
Nur, wenn ich solche Worte von einem schlanken Menschen lese, die mir bestätigen, was ich schon lange vermute, vergeht mir die Lust auf die Badi.
Haben Sie sich mal vorgestellt, wie man sich fühlen muss, wenn man weiss, dass andere so von einem denken?
Haben Sie sich mal überlegt, wie ich mich fühle, wenn ich meine Einkäufe aufs Bändli bei der Kasse lege und hinter mir steht ein schlanker Mensch?
Etwas mehr Mitgefühl hilft – und Toleranz.
Liebe Sanja
Ihr Kommentar geht mir nahe. Und wie schon (oben) gesagt, eine solche Diskussion war nicht meine Absicht. Ich möchte sicher nicht, dass sich jemand in meinem Blog unwohl fühlt.
Bitte schwimmen und tauchen Sie weiterhin und lassen Sie sich bloss nicht abhalten, nicht in die Badi zu gehen, sicher nicht wegen mir.
No-body is perfect! (meiner auch nicht)
Liebe Grüsse
Natascha Knecht
dieser blog führt mir einmal mehr vor augen, wie krank unsere gesellschaft ist.
wir können nicht genug dankbar sein, solch lächerliche probleme wie einige kilos zuviel ect. zu haben.
evtl. ist der fette neben ihnen, oder die mit der orangenhaut einfach nur glücklicher als sie, mit ihrem sportlichen lifestyle.
ich rauche, trinke, esse wonach mir der sinn steht. auch ich habe einige kilos zuviel an den hüften, fühle mich aber puddelwohl.
um meine frau würden mich einige männer beneiden, aber sie will halt einen selbstbewussten mann, der sich nicht von dem ganzen mainstream-sportlich-work-life-balance scheiss mitreissen lässt.
die autorin hat wohl keine ahnung was die echten probleme dieser welt sind.
(krieg, folter, hunger, genozid, von bomben zerissene körper usw.)
reisen sie doch lieber mal um die welt, dann wissen sie von was ich spreche.
100% ACK
ui ui ui, frau knecht, heute sind sie aber ganz böse. trotzdem musste ich beim lesen wiederholt schmunzeln
und das, obwohl ich durchwegs auch als einer dieser angeschwemmten wale bezeichnet werden könnte. aber ein bisschen selbstironie schadet wohl auch “uns molligeren” nichts. statt sich über solche blogs (… die naturgemäss etwas provozieren MÜSSEN) aufzuregen, sollten wir uns lieber motivieren lassen, etwas an uns zu ändern. denn offenbar störts uns ja, sonst würde es uns ja nicht ärgern
Ausdrücke wie Fettberge oder Speckwürste zu erwähnten, das ginge da noch, aber Orangenhaut dann noch als Kranhkeit zu bezeichnen zeugt dann doch von einer sehr naiven, äusserst einfachen Weltanschauung, die eher eine sportliche Barby-Puppe ins Zentrum der Werte stellt, schlimm.
Dicke Menschen haben mein Mitgefühl. Ich hoffe sie erkennen weshalb sie soviel essen und ich hoffe sie finden alle ihren Weg zu einem zufriedenen Leben. Wenn sie ihre seelischen oder gesundheitlichen Probleme gelöst haben, werden sie sich auch wieder normal ernähren und ein starkes Uebergewicht verlieren.
Dünne Menschen und Extremsportler haben genauso mein Mitgefühl. Ich hoffe auch sie erkennen, was sie mit Extremsport oder einem ungesunden Körperkult an seelichen Manki kompensieren und wieso sie entsprechend süchtig geworden sind. Wenn sie ihr seelisches Gleichgewicht gefunden haben, werden auch sie ein ausgeglichenes glückliches Leben führen und aufhören, ihren Körper regelmässig zu schinden bis sogar Sportverletzungen auftreten. Das ist bedeutend gefährlicher wie viel zu essen meiner Meinung nach.
Es ist alles eine Frage des seelischen Gleichgewichts, das bei sehr Dicken und bei Extremsportlern ausser Kontrolle geraten ist.
Die Formulierungen sind unter aller Kanone und eine Beleidigung für Menschen mit Adipositas. Nicht jeder dicke Mensch kann was dafür es gibt auch Krankheiten, die einen dick werden lassen.
Ich selber habe auch Übergewicht und gehe seit neustem in ein Fitnessstudio, aber nicht um wie Arnie rumzulaufen sondern um fitter zu werden, denn abnehmen werde ich vom Fitnessstudio nicht, da Muskeln eine höhere Dichte haben als Fett und demnach schwerer sind.
KOMPLEXE sind psychischer Natur und an denen kann man mit erfolg arbeiten! wie auch immer sich diese komplexe äussern macht gar keinen grossen unterschied (zu dick, zu dünn, teure kleider, etc…)
die leute würden sich besser etwas mehr mit sich selber beschäftigen als zeit und geld mit belanglosigkeiten zu verschwenden, das leben ist viel zu kurz
Jede Freiheit hat doch auch ihre Kehrseiten: Vielesser haben ihre Röllchen, Vielläufern (wie mir) werden dafür im Alter die Knie schmerzen. Geniessen sie es so lange sie können, und versuchen sie es doch mit etwas Humor: die Arschbombe vom 5-Meter wird mir Klappergestell nie so gut gelingen wie den etwas molligeren Badegästen! Ich machs aber trotzdem
Schöne Grüsse
Th.
Mal im Ernst, Frau Knecht: Welcher unterbezahlte Prolet verbringt seine Ferien auf den Balearen? Um in Ihrer Sicht
der Dinge zu bleiben.
Der ist gut! Das hab ich mir im Ernst auch gedacht – irgendwie selber schuld. Ob sie wohl etwas anderes erwartet hat? Lauter austrainierte Hardbodies auf Mallorca?
Immerhin hat Frau Knecht aber auch diesen schönen Hintern gefunden, mit dem nun alle hergelockt werden.
Als ich 1996 das erste Mal nach den jugoslawischen Zerfallskriegen in Kroatien und Bosnien war, sahen die Leute dort gut und gerne zwanzig Jahre älter aus, als sie wirklich waren. Kein Wunder. Sie hatten Schweres durchgemacht und waren bettelarm. – Was ich damit sagen will: Niemand kann es sich aussuchen, wo und in welcher Zeit er hineingeboren wird. Übergewicht und Magersucht sind heutzutzage bedauerlicherweise keine Seltenheit. Das hat viele Gründe und fängt bei den hochwertigen Nährmitteln an, die uns im Discounter anlachen, und endet abends mit den Essgewohnheiten vor dem Fernseher. Man sollte bei solch heiklen Themen wie Übergewicht und Idealfigur – auch den Kindern zuliebe – sich um Sachlichkeit bemühen und nicht gleich die Verbal-Keule schwingen. Ansonsten kann es passieren, dass wir an dieser Stelle schon bald über die grenzenlose Verrohung der Jugend diskutieren müssen. Und wer will das schon?
Lieber Herr Adamek
Danke für Ihren konstruktiven Input.
Herzlich
Natascha Knecht
@Natascha Knecht: Hoffentlich nehmen Sie sich den Komentar von Joachim Adamek in Zukunft zu Herzen. Was er schreibt – sich um Sachlichkeit bemühen und nicht gleich die Verbal-Keule schwingen – sollte doch eigentlich für eine Journalistin sowieso gelten!
Tragen sie doch bitte den Kommentar auch noch zum Mamma Blog. *grins*
Ach was, die Natascha hat recht. Selbstverständlich sind Klöpse nicht minderwetig. Sie haben sogar mein Mitleid für all die verschiedenen Nachteile die sie im Leben haben. Aber es ist nun mal ein Fakt, dass es gruusig zum Anschauen ist. Da kann man ob der Ehrlichkeit heulen und lavieren soviel man will. Einen schlanken, straffen Frauenkörper anschauen dürfen (oder wenn es das Schicksal gut mit mir meint sogar anfassen dürfen) ist allemal eitwas sehr schönes. Ich habe sogar Frauenkörper gerne, bei denen altersbedingt nicht mehr alles so straff ist. Egal. Aber sie müssen schlank sein!
Guten Tag Frau Knecht,
Bitte besprechen Sie doch Ihren Artikel an der nächsten Redaktionssitzung. Ich kann mir gut vorstellen das Ihr Beitrag Ihre Kollegen wieder motivieren wird, das ganze Jahr hindurch seriöse Journalistische Arbeit zu machen und die Leser mit Beiträgen zu versorgen die wirklich von Nutzen sind.
Ihr Beitrag zeigt mir das Ihr Körper sicher genial ist, Ihr Charakter jedoch zu wünschen übrig lässt. Das tut mir leid für Sie. In den meisten Fällen ist dieser Fehler viel schwieriger zu korrigieren als Speckrollen und Fettwürste. Vor allem weil er von den Betroffenen meistens nicht selber erkannt wird, schliesslich ist ihr Spiegelbild ja perfekt!
Versuchen Sie Ihre Beiträge und aber auch Ihre Aussagen im Alltag einmal aus der Perspektive einer anderen Person zu betrachten und überlegen Sie einmal was diese Person darüber denken mag. Diese Selbstreflektion kann durchaus hilfreich sein und wird Ihnen in Zukunft helfen nicht gleich mit einem Beitrag die halbe Leserschaft zu verärgern.
Voraussetzung ist jedoch, das Sie auch dazu bereit sind.
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag und hoffe, das ich Ihnen mit meinem Input etwas helfen konnte und ich Sie nicht einfach nur verärgert habe.
Freundliche Grüsse
Stefan
Lieber Stefan, genau was mir auch durch den Kopf gegangen ist, sehr gut gesagt!
Ich bin übergewichtig und zur Zeit daran mit Hilfe von Sport und Ernährung Gewicht zu verlieren. Aber in der Badi wird man mir das wohl kaum ansehen.
Als schlanker, sportlicher Mensch über die Dicken in der Badi herzuziehen ist einfach nur traurig und zeugt von wenig Fein- oder Einfühlungsvermögen. Anscheinend ist schlank und fit nicht = intelligent. Ihre herablassende Art ist mir bereits früher aufgefallen und ich werde mir meine Infos zu Sport und Fitness in Zukunft lieber woanders holen.
Sehr geehrte Frau Knecht,
Ihr Artikel fand ich sehr interessant aber auch beleidigend…
Ich bin 1.68 gross, wiege 69Kg, trage Kleidergrösse 40 und werde heutzutage von vielen Leuten als DICK betrachtet und beschrieben….
Aber, ich bin gerade meinen vierten Marathon gelaufen, mache jeden Morgen Ballett- oder Aerobic-Übungen, fahre mit dem Fahrrad ins Büro (8 Km in einer Strecke) und zweimal pro Woche laufe ich wieder nach Hause.
Ich habe Freundinnen, die unglaublich schlank sind, die könnten nicht mal die Hälfte davon machen!
Wer ist dann der glücklichere Mensch? Ich mit meinen 10kg zu viel (angeblich) oder die superdünnen, die keine Energie und keine Figur haben?
Kate – ich denke Frau Knecht schreibt nicht über Menschen wie Du! Ein paar Rundungen machen sicher glücklicher als ständiger Hunger. Aber massives Übergewicht ist nicht nur ästhetisch, sondern auch medizinisch fragwürdig.
danke, Luise, da habe ich leider zweifel, vor allem, weil eine Freundin (eine richtige Bohnenstange!) meint immer, ich soll dies und jenes probieren, nicht essen und und und…dabei meckert sie immer über Krankheiten, Probleme und so weiter!
Und hier noch ein Tipp für alle Dicken, die trotz Ignoranten wie Frau Knecht in die Badi wollen:
) bei Taillissime by LaRedoute (Achtung französische Grössen also 1 Nummer grösser bestellen!)
Schöne Badeanzüge, sportliche und schicke bei “Ulla Popken”
Schöne Bikinis (ja Frau Knecht, es gibt so dreiste Leute, die Übergewichtigen Bikinis verkaufen!
Weitere Bikinis und Badeanzüge bei Happy-Size
Geniesst den Sommer Leute! Egal ob knochig, sehnig, schlank oder schwabblig. Wer hinter die Fassade schaut kann nur gewinnen.
AMEN!
Auch wenn ich selbst keine “Figurprobleme” habe, empfinde ich diesen Artikel als beleidigend und diskriminierend. Er trieb mir die Tränen in dîe Augen. Leute aus der Gesellschaft ausgrenzen, weil sie in den Augen gewisser Mitmenschen nicht normal sind, anders sind als sie selbst? Das hatten wir doch auch schon einige Male in der Weltgeschichte. Einfach nur daneben, trotz Richtigstellung. Das hätte man, wenn mal gewollt hätte, ganz anders formulieren können.
Lieber Herr Eppler
Lesen Sie den Artikel doch bitte nochmals ohne Tränen in den Augen. Ich grenze niemanden aus. Das tun sich hier gewisse Leute leider selber.
Beste Grüsse
Natascha Knecht
Frau Knecht, ich bin auch eine Frau.
(no harm done, das passiert immer wieder, man übersieht das “e” gerne).
Doch, ich finde Aussagen wie “man darf jemandem keine Badehosen verkaufen” irgendwie nicht sehr nett.
Mir geht es nicht um Ihren Grundgedanken, jeder hat seine Meinung, was er als ästhetisch empfindet, und was nicht, es geht mir um die Ausdrücke und um die Formulierungen wie “Fettberge”. Das stiess mir einfach ganz fest vor den Kopf, weil es hetzerisch und aggressiv klingt in meinen Ohren.
Aber ja. Die Wahrnehmung ist so verschieden wie die Menschen.
Ihnen und allen anderen noch einen schönen Tag, hoffentlich in der Badi, mit einem wohligen Gefühl.
Liebe Frau Eppler
Sorry für den “Mann” & Ihnen auch noch einen schönen Tag.
Natascha Knecht
Da ich auch in Zürich lebe hoffe ich doch schwer, sie vielleicht mal in einer Badi zu entdecken und genüsslich mit einem riiiiesengrossen Magnum in der Hand vor ihnen durchzuschlendern und ihnen meinen nicht perfekten Körper präsentieren zu dürfen!
(Nein, ich bin nicht dick, aber bei solchen Blogs überlege ich mir sogar ob meine 5Kilos zuviel in der Badi vielleicht störend sind!!)
Ein unnötiger Bericht einer überheblichen Frau! Nicht jede(r) will und kann seine Freizeit dem Sport widmen und/oder sich darum kümmern, dass sein Body “hoffähig” ist. Ich finde es gut, dass sich heute viel mehr Frauen trauen, ihren Körper -egal wie er ausschaut – in einer Badi zeigen zu dürfen, resp. an diesem Spass teilnehmen zu können.
ich verstehe die aufregung über diesen artikel überhaupt nicht. am meisten wundert mich, wie viele (anscheinend) übergewichtige ihn kommentieren. dies ist ein running blog. wenn sie sport nicht mögen, weshalb lesen sie ihn dann überhaupt? offensichtlich nur, um wieder gegen frau knecht sticheln zu können. schade. ich mag ihre artikel.
Nein, nicht um zu sticheln, aber um einem menschenverachtenden Ton etwas entgegen zu halten. Und hei: ich LIEBE sport treiben! Darum schaue ich hier rein. Aber es stimmt, es gibt Beiträge, da bin ich von Anfang skeptisch, was wohl steht…
tatjana
Sie verstehen die Aufregung nicht, das ist in der Tat nicht nachvollziehbar. Wenn Sie die Blogbeiträge einzeln und aufmerksam durchgelesen hätten, wären ihnen einige davon aufgefallen, nämlich diejenigen die schlank und sehr sportlich sind und die auch den überaus unpassenden Ton von Frau Knecht “kritisierten”. Ihre Bemerkung sticheln zu wollen ist wirklich unverständlich, Frau Knecht polarisiert und kann sicherlich mit den sogenannten Sticheleien umgehen, umso mehr da Sie sich erdreistete Ausdrücke zu benutzen, die nicht in Ordnung sind. Denn Menschen können verletzt werden, sie kann denken was sie will und sie kann auch froh sein, dass sie schlank, sportlich und offenbar mit sich im Reinen ist.
Hören Sie doch alle hier auf im Namen aller Korpulenten zu sprechen, den denen wird sofort attestiert, dass sie beledigt sind, sich noch unnötigerweise echaufieren, sich sogar getrauen ihren Unmut auszudrücken. Dieser Artikel ist weder motivierend noch aufschlussreich noch bringt er einem fülligeren Menschen etwas Neues oder gar Konstruktives.
Es wäre schön wenn man Menschen so liesse wie sie sind, weder wissen wir noch ich, wie es Ihnen geht, wie sie zugenommen haben, was sie alles unternommen haben um abzunehmen. Das Schlimmste finde ich jedoch die Bemerkungen der Leute, die sofort in das Horn blasen und mit unseren Krankenkassenbeiträgen müssten wir noch die Korpulenten mitbezahlen. Dies ist ein gesellschaftliches Problem und wird immer eines bleiben wenn die Menschen eine eindimensionale Meinung haben. Leute mit Tiernamen zu betiteln zeugt auch nicht von einer guten Kinderstube.
Aber Hallo, nicht jeder der für die Dicken ein gutes Wort einlegt ist selber zu dick und unsportlich,
Vielen Dank Frau Knecht für diesen Artikel!
Es ist doch immer wieder erstaunlich wie hier das “übergewichtigsein” verteidigt wird und doch möchte doch insgeheim jeder ein bisschen dünner sein welcher/welche hier so vehement gegen diesen Artikel postet.
Bei mir ist es persönlich so, dass ich versuche mich pro Woche 4x ins Training zu schleppen (Kraftraum + Ausdauer). Oft schaffe ich es auch nicht, lasse meinen Schweinehund siegen und sitze dann irgendwie sehr unglücklich zu hause vor der Glotze und denke immer wieder “ach wäre ich doch gegangen”. In letzter Zeit schaffte ich es fast immer mein Training zu halten, mit sichtbarem Erfolg (bin jetzt 1.77 mit 77 Kilo). Dies hat dann den angenehmen Nebeneffekt, dass wenn ich aus dem Training komme, ich mich unglaublich gut fühle (psychisch und physisch). Ich weiss dann, dass ich etwas getan habe => kein schlechtes Gewissen mehr, keine Gedanken über das Gewicht und und und. Was ich damit zu sagen versuche ist, dass wenn viele (nicht alle) nur 50% Ihrer Zeit dafür verwenden würden Sport zu machen anstelle sich immer Argumente dagegen zu überlegen (da wären wir wieder beim Schweinehund) warum es jetzt gerade Heute nicht geht, sich mit Kollegen austauscht warum man nur so dick sei und nicht abnehme, stundenlang über Diäten diskutiert etc…hätten evtl. viele Leute ein besseres Körpergefühl + innere Zufriedenheit DENN in dieser Zeit hätte man Sport treiben können mit den oben beschriebenen Effekten.
Das ist wie bei einem Kollegen von mir, er verdient sehr schlecht möchte sich aber nicht weiterbilden um einen “besser”-bezahlten Job zu erhalten……
Ob man jetzt Fettberge schreibt oder einfach nur “dick” lässt sich bestimmt diskutieren.
Ich glaube viele vergessen hier um was es in einem Blog grundsätzlich geht: Subjektivität. Auch wenn der Blog auf tagesanzeiger.ch ist, darf der Blogger seine eigene Meinung kundtun. Wenn man sich dabei gleich so stark angegriffen fühlt sollte man sich vielleicht fragen ob man doch nicht genug tut um das schlechte Gewissen zu verdrängen. Denn wer mit seinem Körper zufrieden ist oder weiss, dass er nicht mehr dafür tun kann, fühlt sich nicht so stark angegriffen wie einige Kommentatoren hier.
hmm…, für männer zählen ausschliesslich die inneren werte einer frau.
Schon, oder? … Wie “innen” denn.. .gröhl. Ups, der ist daneben…
Ich fands lustig … bis ich die Antworten/Rechtfertigungen in den Kommentaren gelesen habe.
Herablassend wirkt es übrigens nur für Leute die dick und mit ihrer Situation unzufrieden sind. Dicke die damit zufrieden sind, dürfte das kaum interessieren, geschweige denn beleidigen. Die meisten “zufriedenen Dicken” lügen aber wohl
Die wenigen unverschuldeten Dicken (Krankheiten, etc) interessiert sowas sowieso nicht, die haben andere Probleme, als dass jemand das Wort “Fettberg” in einem Blog der eh nur nach Klicks lechzt (neeeein, Skandal, Blogger wollen aufmerksamkeit, wo gibts denn sowas?!) erwähnt.
Was ich eher lustig finde, ist wieviele Menschen ihre Fettleibigkeit mit Krankheiten und Ähnlichem begründen obwohl sie einfach nur zu faul sind um etwas dagegen zu tun.
Keiner soll etwas tun nur um anderen zu gefallen aber wer mit sich selber unzufrieden ist, soll nicht über andere jammern, die sagen “ihr seid dick” sondern etwas ändern. Wer kein Problem mit der eigenen Fettleibigkeit hat oder diese Probleme akzeptiert hat, wird sowieso nicht darüber jammern, da es diesen Menschen vollkommen bewusst ist.
Geht es sie eigentlich etwas an, dass jemand korpulent ist, was ist daran so lustig, dass die Fülligeren dies mit Krankheiten offenbar entschuldigen wollen. Na klar doch ich bin unzufrieden und dann ist es herablassend, jede Art von Verletzung ist herablassend.
ist ein Magersüchtiger Mensch nicht auch krank, aber eben diese Menschen werden bemitleidet aber sobald mehr Kilos
auf der Waage sind, ist man faul, man hat Ausreden ect.
Sie sind wohl ein vollkommen perfekter Mensch, ich möchte gerne wissen, wie Sie sich fühlen würden, wenn man auf
ihrer Achillesferse trampeln würde,
würde es da auch heissen, das geht mich doch nichts an, was andere denken.
Eine differenziertere und profundere Betrachtungsweise wäre sicherlich von Vorteil, damit sie hier nicht mit der Moralkeule
umherschlagen. Und sicher ja, Fettberg, Fettwanst, dass sind die Ausdrücke die Freude machen und um nicht noch mehr ausgegrenzt zu werden, lacht man ev. noch mit. Schöne Gesellschaft!
Der Beitrag von Frau Knecht ist ehrverletzend, diskriminierend und unsachlich. Gemäss den Kommentar-Richtlinien, müsste er sofort gelöscht werden. Frau Knecht scheint die Fähigkeit zur Empathie auf einer ihren langen, sauerstoffarmen Bergwanderungen abhanden gekommen sein. Das tut mir sehr leid für sie. Sehr, sehr leid. Ersetzen sie doch beim Artikel die Worte übergewichtig oder Fettberge durch die Worte Homosexuell oder Schwarze. Und plötzlich merken sie, dass dieser Artikel ein wirklicher Skandal ist. Frau Knecht wirft die Bemühungen um Toleranz und Verständigung einfach so über den Haufen. Wissen Sie eigentlich, Frau Knecht, wie es auf unseren Schulhöfen zugeht? Darf ich jeden Jugendlichen, der aufgrund seines Gewichts beleidigt, erniedrigt und gedemühtigt wird und sich hilfesuchend an mich wendet, bei Ihnen vorbeischicken? Ich bin sowas von entsetzlich wütend, aber auch irgendwie resiginert. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ein solcher Artikel heute noch möglich ist. Unfassbar. Allen hier im Blog sei laut und ehrlich zugerufen: Jeder Mensch ist schön!
Ist ja Wahnsinn wieviele Leute sich da beklagen. Wenn man übergewichtig ist, den Blog lesen und die Frau Knecht in Zukunft mit ignorieren bestrafen, ist man nicht übergewichtig, spielst ja keine Rolle. Ist doch auch so im leben (genauer gesagt in der Badi). Man schaut doch dort hin, wo es einem das Auge streichelt, und nicht die Fauts entgegengeflogen kommt. Wenn sich jemand an dicken Menschen stört, nicht hingucken und leben lassen. Wenn man selber dick ist, und so bleiben will, darf man sich von solchen Schreibereien auch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wenn man zu viele Pfunde hat und sich selber so nicht gerne hat, dann einfach den Finger aus dem Wertesten ziehen und seine Situation ändern. Aber hier einen Terror zu veranstalten hilft ja gar niemandem. Ob sich Frau Knecht im Ton vertan hat oder nicht, hmmm, ist ja schlussendlich auch Ansichtssache. Für mich zeugt es nicht gerade von Grösse, jemanden so anzugreifen weil ein heikles Thema ein wenig offenisive angegangen wird. Oder will man nur noch den Weichspühlereinheitsbrei lesen und alle und alles ist gut und schön???
Nein, aber man sollte die Einsicht haben, dass dicke Menschen ab einem gewissen BMI nicht ohne Hilfe abnehmen können. Dumme Sprüche wie zB “friss doch einfach weniger” sind da nicht gefragt, sondern Aufmunterung einen Arzt aufzusuchen.
Glauben Sie mir: es gibt keine glücklichen Dicken.
Dass übergewichtige Menschen nicht schön anzusehen sind, wissen wir alle, trotzdem sollte man auch mal daran denken, dass Fresssucht eine Krankheit ist welche vielfach anerzogen ist.
Meine Cousine (Jg71) war als Kleinkind sehr dünn aber mit 5 Jahren schon deutlich übergewichtig und mit 7 schon sehr dick. Ihre Schwester kam 1974 mit einem schwerem Augenleiden auf die Welt und ab diesem Tag stand die Welt meiner Cousine Kopf. Alles drehte sich um die Kleine welche viele Spitalaufenthalte und OPs über sich ergehen lassen musste sich aber der ganzen Aufmerksamkeit ihrer Eltern sicher sein konnte. Die Grosse wurde schlicht und einfach vergessen ob diesem Stress. So nahm das Frustfressen seinen Anfang.
Klar wurden immer wieder Diätversuche gestartet von den Eltern, aber die Aussage “dicke Sau” und “friss nicht so viel” von seitens der Eltern war auch nicht gerade hilfreich um sich geliebter zu fühlen, auch konnte sie nicht einsehen warum ihre (dünnen) Geschwister Chips und Clace essen durfte, während sie an einem Rüebli knabbern sollte. Heimlich Essen stehlen war die Folge.
Auch im Erwachsenenalter wurde immer wieder Diät gehalten, welche aber wieder abgebrochen wurde, wenn sich über Wochen oder Monate keine positiven Ergebnisse abzeichneten. Warum soll man denn auch ständig hungern, wenn sich kein Erfolg abzeichnet? Niemand kann sich vorstellen wie es ist, Monatelang nicht satt zu sein, weil der Magen derart ausgeleiert ist, dass man 5 oder 6 gehäufte Teller leer essen muss um ein Sättigungsgefühl zu haben. Kann sich jemand vorstellen wie es ist am Morgen aufzuwachen und der 1. Gedanke ist HUNGER!!!!!!!????????????? Und am Abend vor dem Einschlafen war der letzte Gedanke ebenfalls HUNGER!!!!!!!!!!!!
Vor 3 oder 4 Jahren, wurde ihr vom Arzt eine Restlebenserwartung von unter 10 prognostiziert, ein Magenbypass (wogegen sie sich jahrelang gewehrt hat) war die letzte Möglichkeit diese Maschinerie zu stoppen. Sie wog damals gegen 180 Kilo.
Heute wiegt sie etwas über 100 Kilo. Immer noch sehr viel, aber sie hat eine Lebensqualität, die sie vorher nicht gekannt hat.
Bevor Sie das nächste Mal wieder über Dicke lästern, sollten Sie sich vielleicht überlegen, dass es sehr schwierig ist, sich aus einem Kreislauf zu befreien in dem man sich seit Kindheit befindet. Ohne Hilfe ist das schlicht unmöglich.
An dieser Geschichte kann man sehen, dass es sehr schwierig ist, sich aus einer Dynamik zu befreien, in welche man als kleines Kind reingeraten ist.
Hei Eni, danke fürs Erzählen. Ein gutes Beispiel (natürlich v.a. ein trauriges Beispiel), aber gut zum Aufzeigen wie es sich anbahnt. Schwierig, so ein normales Essverhalten und Sättigungsempfinden aufzubauen! Alles Gute der Cousine!
Am schlimmsten fand ich jeweils die Selbstlügen: sie betonte stets, dass sie durch ihr Gewicht nicht behindert ist und sie mit vollem Selbstbewusstsein in die Badi gieng. Auch behauptete sie immer, dass der Arzt keinerlei erhöten Werte festgestellt hat und auch die Gelenke in keinster Weise in Mittleidenschaft gezogen werden. Ich wusste immer dass sie mich anlügt, aber erst als der OP-Termin feststand konnte sie gestehen, dass sie jahrelang gelogen hat.
Heute geht es ihr sehr gut, sie ist aktiv und glücklich. Eine Freundin von ihr hatte leider nicht so viel Glück; sie verstarb an den Komplikationen welche eben diese OP mit sich gebracht hat. Die OP hätte der Anfang eines neuen Lebens werden sollen und ein Weihnachtsgeschenk für ihren Freund. So viel zu diesem Vorurteil, dass wenn man zu faul zum Abnehmen ist, sich einfach unters Messer legt.
Ich denke Frau Knecht hat einfach ausgesprochen was viele denken. Obschon Übergewicht buchstäblich zunehmend ein Problem ist (Krankenkassenkosten, Flugsitzplätze und ja, ästhetische Zumutungen) ist es offenbar politisch unkorrekt, das viele angefressene Fett zu kritisieren. Was früher in Amerika ein Problem war ist hier auch schon angekommen. Niemand hat einen perfekten Körper. Den muss man/frau auch nicht haben. Aber wir reden hier nicht von 5 oder 10 Kilo Übergewicht, sondern 25 und mehr. Ich sag es laut, obwohl ich auch keine perfekte Figur habe: Aber solche Walrossmenschen sind nicht nur hässlich sondern auch Egoisten. Auch ihre Kinder sind meist dick und haben Probleme in verschiedener Hinsicht. Sich gesund ernähren ist nicht nur Selbstliebe sondern auch Rücksichtnahme anderen gegenüber.
Wer fett ist meist selber schuld …. von wegen ich treibe Sport und bin trotzdem fett. Na dann stimmt eben die Ernährung nicht. Wer Sport treibt hat nicht die Freikarte für Schokolade und Gebäck en Masse! Das vergisst man gern. Wer neidisch ist auf gut trainierte Körper soll sich schämen. Hey es gibt auch dicke die einen absolut glücklichen Eindruck machen. Das finde ich ok, doch wenn man unglücklich ist (und das sind hier sehr viele wie ich lese), müsste man die Zügel in die Hand nehmen und sein Leben ändern. Abnehmen kann jeder…. wirklich jeder! Warum geht man nicht mal zum Ernährungsberater? Ich weiss der kostet Geld, doch für dies sollte man etwas Geld übrig haben. Dicke Leute wissen nicht wie man richtig isst oder haben kein Durchhaltewillen. Auch hier gibt es professionelle Hilfe…..
Es gibt Leute die sind übergewichtig. Diese darf man offensichtlich nicht kritisieren. Dann gibt es Leute die sind etwas unterbelichtet und unsensibel. Die darf man offensichtlich getrost in die Pfanne hauen. Warum eigentlich diese Asymmetrie?
Frau Knecht, machen Sie mal einen satirischen Artikel über die dauersäuerichlächelnden Sportlerdeppen in ihrem achsotrendigen Sportswear und deren höchst gehaltvollen Diskussionen um Energieriegel, Höhenmeter usw. Die sind nämlich ebenso bescheuert. Soll deswegen kein Kletter-Gear mehr an solche Volltrottel abgegeben werden?
Ich bin schlank, mache Sport und ja, ich habe Orangenhaut. So what? Orangenhaut ist etwas NORMALES, nichts schönes zwar, aber es ist normal! Die einen triffts, die anderen nicht. Natürlich hätte ich lieber ein schönes glattes Häutchen, aber ändern kann ich es eh nicht.
Frau Knecht, ich nehme mal an Ihr Kommentar sollte ursprünglich zu mehr sportlicher Aktivität ermutigen. Was denken Sie wie viele Übergewichtige sich nicht in die Badi trauen, geschweige den in einen Aerobic-Kurs oder in den Kraftraum und zwar genau wegen Leuten wie Ihnen? Wer will schon eine Stunde lang die Blicke ertragen die sagen “hah, so fett wie DIE bin ich ja noch lange nicht!” und “wow, im vergleich zu DER bin ich ja ein echtes Model!”. Und Sie ermutigen die Leute hier noch dazu die Dicken in der Badi als Motivationsbooster zu missbrauchen. Frau Knecht, ermutigen Sie lieber die Übergewichtigen dazu sich unter die Sportbegeisterten zu mischen, wo sie etws für ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und schlussendlich sogar für ihr Selbstbewusstsein tun können.
Als ich noch um die 130kg wog habe ich eine neue Freundin gewonnen. Eine Sportstudentin. Die hat mich ermutigt und mitgenommen in ihren Fitness-Club. Ich wurde zur angefressenen Fitnessbegeisterten. Nach wenigen Monaten konnte ich auch mit meinem starken Übergewicht problemlos eine Stunde Step-Aerobic oder StarPump mithalten. Inzwischen wiege ich etwas weniger, bin aber noch immer deutlich Übergewichtig. Ins Fitnesszenter gehe ich trotzdem, ich schwinge meinen dicken Hintern täglich aufs Velo und, stellen Sie sich vor, ich trage sogar Bikini im Sommer.
Mit meinem Kommentar möchte ich ermutigen; liebe Frauen und Männer mit Übergewicht, schnappt euch eine liebe Freundin, einen guten Kollegen oder eure Partnerin/euren Partner. Sprecht mit ihnen über euren Wunsch sich zu bewegen, fitter zu werden (meine Empfehlung; nicht in erster Linie auf Gewichtsverlust zielen). Ermutigung hilft, wilkommen heissen hilft, jemanden mit einschliesssen und mitnehmen hilft. Warum vom hohen Ross heruntersehen wenn man auch einfach die Hand ausstrecken könnte um jemandem aufs Ross zu helfen.
Gut gesagt, Lara! Ich stimme Ihnen absolut zu…:-)
Sehr geehrte Frau Knecht, ich gehe regelmässig in die Badi und sehe dort fast ausschliesslich schlanke Menschen. Mein Eindruck ist eher, dass sich Personen mit Übergewicht gar nicht getrauen, sich öffentlich in Badekleidung zu zeigen. Ihr arroganter Artikel wird leider nicht dazu beitragen, dass Menschen, die eigentlich Bewegung sehr nötig hätten, schwimmen gehen. Schade – sollte das Ziel Ihres Blogs nicht sein, zu Bewegung zu motivieren?
So wie ich den Artikel verstehe, sind ja genau die Fleischberge welche beschrieben werden faul am Strand am rumliegen. Dazu kommt noch, dass man ja nicht von Leuten mit etwas übergewicht spricht, sondern von Menschen welche wirklich zu viel haben, nichts machen und noch (unvorteilhaftes) Essen in sich reinstopfen. Bei solchen Menschen wende ich mich ab, wenn man nicht mal mehr den Slip vom Bikini sieht, ist es nicht mehr ok. Die Kommentare hier hören sich für mich sehr nach verletzem Ego an und nichts mehr. Klar, es gibt Leute welche für die Extrapfunde nicht dirket was können, aber das ist doch der kleine Teil, der Rest ist Faul, in erster Linie, und hat kein Selbstwertgefühl und gibt sich einfach zufrieden mit was man hat und mampft genüsslich weiter seine Berliner, Cremeschnitten, Hamburger, Pizzas in Verbindung mit NUR Süssgetränken oder Alkohol. Dazu muss man kein Studium absolviert haben um zu wissen, wohin das führt. Deshalb, anstelle die Zeit hier mit Beschimpfungen zu verbraten, rausgehen und den Körper bewegen.
Witzig, ich kann mich noch erinnern als die debatte ums rauchverbot auf ihrem höhepunkt war. Auf raucher sind die nichtraucher los, als gäbe es keinen anstand mehr. Wenn aber mal jemand schlankes etwas kritisches über dicke sagt, dann ist der teufel los, diskriminierung wird geschrien… wieso? Fast alle dicken sind zu fett weil sie zu viel essen, und NEIN, vom ansehen wird man nicht dick! Wer fett ist, weil er sich nicht mässigen kann soll sich aber bitte durch solche artikel nicht diskriminiert fühlen! übrigens völlerei ist und bleibt eine todsünde
Sorry, Anna, aber das ist quatsch!
Ich esse weniger als viele meiner Freundinnen und Freunden, wäre allerdings ganz bestimmt dick in Deinen Augen! Klar gibt es Leute, die sind wirklich übergewichtig, weil sie zu viel essen und sich zu wenig bewegen. Es gibt aber auch sehr viele, die moderat essen, viel Sport treiben und trotzdem “mollig” sind bezüglich den heutigen Erwartungen.
Sogar Marilyn Monroe wäre beim heutigen Stand dick, weil sie mit 1m68 Kleidergrösse 40-42 trug. Dabei wird sie heutzutage immer noch als eine der erotischsten Frauen der Welt betrachte!
Also, bitte seien Sie vorsichtiger, bzw. rücksichtsvoller mit Ihren Aussagen…
Kommt mal nach Australien da seht ihr Leute die sind noch viel mehr uebergewichtiger als was ihr in Europa habt! Und dies schon im Kindesalter weil die Eltern zu faul sind sich mit dem Nachwuchs abzugeben!
Zu was zuviel Sport im anaeroben Bereich führt, zeigt sich nicht nur im Artikel sondern auch in vielen Kommentaren…
Frau Knecht hat sich hiermit selber deklassiert. Sie scheint für mich oberflächlich, überheblich (ja sogar frech), überaus verletztend und urteilt völlig pauschal. Ich hoffe, dass sie selber ausser ihrem fitten Körper noch andere Trümpfe hat, denn Schönheit ist vergänglich, wie die Cellulite beweist
Ich selber teile ihre Meinung in gewissen Belangen. Kann auch nicht verstehen, dass viele Leute so viel in sich reinstopfen bei so wenig Bewegung. Andererseits ist der Fitness-fanatismus, der teilweise grassiert, nicht weniger gestört.
Unsere Gesellschaft verliert leider mehr und mehr das Bewusstsein für eine gesunde Balance zwischen Bewegung die Spass macht (wenn ich jeweils sehe, wie viele Leute verbissen und völlig freudlos Sport treiben kann ich nur den Kopf schütteln) und Genuss mit Mass beim Essen!
Cellulite sieht Scheisse aus.
Ha, ich weiss gar nicht auf welche Antwort der Antwort ich nun antworten soll
Nein also, Magersucht oder zu Dick = beides schädlich für den Körper. Vergangene Woche war ich selbst am Beach und musste ebenfalls feststellen, dass es von BEIDEM zu viel hat. Zu dicke eher als zu dünne…es ist ein Fakt der sich nicht bestreiten lässt. Ich sehe Frauen und vor allem viele viele Männer die ungesund übergewichtig sind. Dazu sehe ich dass sie ihren Körper in voller Sonne brühten und dazu genüsslich Bier trinken, Chips essen und sich dann am Abend über Sonnenbrand etc beklagen. Die Frauen mit den wohl geformten Rundungen beobachte ich mit grossem Interesse (Leute beobachten ist sowieso extrem spannend) sie fühlen sich wohl, weiss nicht weshalb das so ist – aber sie lachen, haben Spass und kümmern sich nicht gross um was um sie herum geschieht. Die viel zu dünn geratenen Frauen hingegen wirken unsicher, zupfen immer wieder mal an ihrem Bikini rum ob es nun wirklich so schön sitzt oder sie schauen leicht verwirrt und nervös um sich um zu sehen ob sie whol jemand anschaut oder nicht. Eine Meinung über dieses schwierige Thema zu bilden ist schwierig es gibt so viele “dafür” und “dawieder” Punkte. Aber ich denke, dass jede Person, egal ob alt oder jung, dick oder dünn Sport (egal in welcher Form) treiben kann. Ich selbst bin extrem faul ,a ber habe nun auch gemerkt dass man sich einfach mal ein bisschen zusammenreissen muss und den inneren Schweinehund tschüss zu sagen. Über das Essen lässt sich ebenfalls streiten – aber auch hier denke ich dass alles ok ist in Massen. Zu viel ist nie gut, egal auf was man das im leben bezieht. Es muss jeder der jede selber wissen wie sein Körper am besten funktioniert. Aber eines weiss ich gewiss, wer ständig nach Ausreden sucht – der kommt nicht weit!!!
simpel und gut.
Es ist unerhört, wie sich hier die Übergewichtigen, über den Artikel von Frau Natascha Knecht äussern. Fakt ist, Adipositas Patienten belasten unser Gesundheitswesen beträchtlich. Fakt 2. Es gibt keinen einzigen Grund übergewichtig zu sein. Es klingt ungeheuer zynisch, wenn der Fette sich beim Hungernden über Appetitlosigkeit beschwert. Mag sein, dass mein moralischer Kompass nicht immer nach Norden zeigt, aber hier wird Toleranz falsch verstanden.
Selten einen so einfältigen Artikel zum Thema gelesen. Frau Knecht fühlt sich wohl in der Rolle der Moralistin, die anderen etwas über Aussehen, Orangenhaut und Gewicht erzählen kann und mit dem Zeigefinger wedelt. Sie reiht sich damit auch in den Mainstream ein, der gegen Übergewichtige und Cellulitis und so Kram jault, wo er nur kann. Die meisten übergewichtigen Menschen leiden wirklich unter ihrem Gewicht und suchen oft sehr verzweifelt nach Möglichkeiten abzunehmen, schon rein, um nicht mehr aufzufallen. Und dann, was sollen solche von Scheinheiligkeit triefenden Sätze wie “Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Übergewichtige.”? Wenn Sie nichts gegen Übergewichtige haben, warum schreiben Sie dann so einen Beitrag? Etwas weniger Selbstgefälligkeit wäre angebracht, Fr. Knecht. Das sage ich Ihnen übrigens als sehr schlanke Frau. Sollten Sie ein ein Problem mit Cellulitis haben, dann gibt es wohl genug Foren im Internet, in denen Sie eine Antwort finden.
Fettleibigkeit hat nichts mit moralischen Werten bzw. Wertvorstellungen zu tun. Immer mehr Menschen leiden an den Folgen von Übergewicht oder von Fettleibigkeit, man redet auch vom Couch-Potatoes-Syndrom. D.h. Couch-Potatoes sind Menschen, die lieber auf dem Sofa (Couch) liegen, als sich zu bewegen. Fehlernährung, gekoppelt mit Bewegungsmangel. No more, no less.
Liebe Natascha
Vielen Dank für den richtigen und ehrlichen Artikel. Ich selber habe immer viel Sport getrieben und mich mal mehr, mal weniger gut ernährt. Vor ein paar Jahren (so mit 30) habe ich von einem Tag auf den anderen mein Leben verändert: Kein Sport mehr, keine bewusste Ernährung. Das Ergebnis heute sind ca. 30 kg Übergewicht. Okay, um auf die alte Figur zu kommen, müsste ich eher 40 kg Fett abbauen und 10 kg Muskeln antrainieren. Ich geh nicht mehr ins Badi, eben aus dem Grund, kein Walfisch oder Fettberg sein zu wollen. Zum einen aus Selbstachtung, zum anderen um das ästhetische Empfinden meiner Mitmenschen nicht zu stören.
Seit einigen Wochen trainiere ich regelmässig und achte auf das, was ich esse. 5 kg sind schon runter, ich bin physisch und psychisch fitter. Auch wenn ich den positiven Nutzen unmittelbar erkenne, brauche ich hin und wieder einen Motivationsschub.
Und genau das ist ihr Artikel. Also nochmal, vielen Dank und lassen sie sich nicht beirren. Sie tun genau das Richtige.
Bekanntlich ist die Fettverteilung bei Frauen und Männern nicht die gleiche. Dabei handelt es sich nur um RUNDUNGSDIFFERENZEN. Sie sind allerdings – im Unterscheid zu anderswo – keineswegs zu vernachlässigen.
Wow, die moralsiche Ueberlegenheit der perfekten Esser und perfekt Gewichtigen is schon sehr wiederlich. ich finde gewisse Kommntare hier eher zum kotzen. Wieleicht wurden sie geschrieben um diesen fetten dummen, faulen, geizigen, walfischartigen Mituergern das Erbrechen zu erleichtern und so mit dem gott der Bullemik zufroehen.
Schaut in den Speigel den, die einen moegen uebergewichtig sein die ander hochnaesig und herblassend. ich weiss mit wem ich mich lieber unterhalte. Fettleibigkeit kann man durch Bewegung und reuzierte Kalorieneinnahme aendern. Hochnaesigkeit und arroganz ist nicht heilbar.