Was Ökonomen von Nüssen lernen können

Never Mind The Markets

Die grossen Nüsse bleiben oben: Nussmischung mit Paranüssen (das sind die länglichen weissen). Foto: burroblando (iStock)

Haben Sie fürs Erste auch genug über Donald Trump gelesen? Gut, dann geht es uns gleich. Sprechen wir also einmal nicht vom künftigen Präsidenten der USA, weshalb er gewählt wurde und was er für die Weltwirtschaft bedeuten könnte.

Sprechen wir von etwas anderem. Sprechen wir von Nüssen.

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen in einer Plastiktüte eine Mischung aus allen möglichen Arten von Nüssen: Haselnüsse, Walnüsse, Cashews, Mandeln, Pinienkerne. Auch dabei: Paranüsse. Die auch als brasilianische Mandeln bekannten Nüsse sind die mit Abstand grössten in der Tüte.

So, und jetzt schütteln Sie die Tüte. Nach einer Weile werden Sie feststellen, dass die grossen Paranüsse in der Tüte nach oben gewandert sind und über den anderen Nüssen liegen.

Dieses Resultat mag auf den ersten Blick sogar kontraintuitiv erscheinen, denn die Paranüsse sind grösser, dichter und schwerer als die anderen Nüsse – man würde also denken, dass sie in der Tüte nach unten wandern.

Drei Physiker unter der Leitung eines Anthony Rosato haben dieses Phänomen untersucht und 1987 unter dem Titel «Why the Brazil Nuts Are on Top» im Journal der American Physical Society publiziert. Kein Witz. Wer sich dafür interessiert: Hier ist das Papier.

Dieses Beispiel mag jetzt etwas trivial klingen. Doch wie Andrew Haldane, der Chefökonom der Bank of England, in dieser brillanten Rede ausführt, stellt sich bei näherer Betrachtung heraus, dass manche Ökonomen viel von den Nüssen lernen könnten.

Um das zu verstehen, müssen wir uns auf eine kleine Reise begeben. Eine Reise durch die Modelle, die den Unterschied zwischen der Volkswirtschaftslehre und der realen Welt ausmachen.

Eines oder mehrere Gleichgewichte?

Der grosse Teil der gegenwärtig an den Hochschulen vermittelten Ökonomie basiert – stark vereinfacht gesagt – auf Gleichgewichtsmodellen, bekannt unter dem Sammelbegriff DSGE (Dynamic Stochastic General Equilibrium).

Diese Modelle basieren auf der Grundannahme, dass die Volkswirtschaft ein System ist, das zu seinem natürlichen, stabilen Gleichgewichtspunkt tendiert. Schocks treten in diesen Modellen immer von aussen ein («exogen»), zum Beispiel in Form von Naturkatastrophen oder politischen Entscheidungen. Diese Schocks bringen das System kurzzeitig aus dem Gleichgewicht, bringen es in Schwingung, doch nach einer gewissen Zeit pendelt sich das System in einer linearen Bewegung wieder in ein stabiles Gleichgewicht ein.

In diesem Modell lässt sich vom Verhalten des Individuums auf das Verhalten des gesamten Systems schliessen: Das Individuum, der Homo oeconomicus, handelt rational, also handeln auch alle Individuen auf der aggregierten Ebene – das ganze System – rational.

Der schwedische Ökonom Knut Wicksell verwendete vor über hundert Jahren das Bild eines Schaukelpferdes, um dieses Modell zu beschreiben: Man gibt ihm einen Schubs – einen exogenen Schock –, es gerät in Schwingung, doch nach einer Weile hat das Pferd seinen Gleichgewichtszustand wieder gefunden.

Die Welt, die diese Modelle beschreiben, verläuft linear und ist daher plan- und prognostizierbar.

So. Und jetzt kommen wir zu den Nüssen.

Die eingangs beschriebene Studie mit den Paranüssen ist ein relativ simples Beispiel einer sogenannt agentenbasierten Modellierung (Agent-based Model). Dieser Modellierung liegt die Annahme zugrunde, dass das System aus einer Vielzahl kleiner Einheiten («Agenten») besteht, die sich in ihrem Verhalten und in ihrer Entscheidungsfindung unterscheiden und gegenseitig beeinflussen.

Die Idee der agentenbasierten Modellierung geht auf den ungarisch-amerikanischen Mathematiker John von Neumann zurück, der in den frühen Vierzigerjahren in Los Alamos am Manhattan Project arbeitete, das die erste Atombombe entwickelte. Eine der faszinierendsten frühen Anwendungen der agentenbasierten Modellierungen ist das «Game of Life» des Mathematikers John Horton Conway.

Wenn wir uns die Welt vor Augen führen, sehen wir überall Anwendungen von agentenbasierter Modellierung:

Am Beispiel der Nüsse sind es einzig die physikalischen Eigenschaften und die äussere Beschaffenheit, die sich gegenseitig beeinflussen und so bestimmen, welche Nuss in der Tüte nach oben und welche nach unten wandert.

Aber denken wir zum Beispiel an die Bewegungen von Fisch- oder Vogelschwärmen, die Bildung von Ameisenstrassen, die spontanen Bewegungsabläufe von Menschenmassen, beispielsweise in Grossstädten oder in Sportstadien, oder Staus auf Autobahnen: Das sind alles Beispiele von Systemen, die aus unzähligen Individuen bestehen, die sich in ihrem Verhalten unterscheiden und gegenseitig beeinflussen.

Agentenbasierte Modelle bilden eine Welt ab, die nicht linear ist; sie stehen für ein komplexes, adaptives System – ein System, das nicht zwingend in ein natürliches, stabiles Gleichgewicht strebt, sondern gar keinen oder auch mehrere Gleichgewichtspunkte kennt. Die einzelnen Agenten im System folgen in ihren Entscheidungen zwar durchaus Regeln, doch weil sich das Verhalten der einzelnen Agenten gegenseitig beeinflusst, ist nicht von vornherein feststellbar, wohin sich das System bewegt.

In einem derartigen System entstehen die Schocks nicht exogen, sondern im Inneren des Systems («endogen»). Und die Art und Weise, wie das System auf diesen Schock reagiert, ist nicht vorhersehbar.

Ein derartiges System ist viel schwieriger – oder gar nicht – plan- und prognostizierbar.

Um es mit dem Bild des Pferdes zu kontrastieren: Statt mit einem Schaukelpferd haben wir es hier mit einer Herde von Wildpferden zu tun, die in alle möglichen, unvorhersehbaren Richtungen galoppieren können, wenn sie geschockt werden.

Wir wissen nicht so viel, wie wir behaupten

Was ist die Wirtschaft nun – ein Schaukel- oder ein Wildpferd? Ein lineares, stets zu einem stabilen Gleichgewicht strebendes System oder ein komplexes, adaptives, instabiles, nicht prognostizierbares Wesen?

Die Lehrbuch-Ökonomie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel zu stark darauf verlassen, dass die Wirtschaft – und, nebenbei bemerkt, auch die Finanzmärkte – Systeme sind, die in einer linearen Logik in ein stabiles Gleichgewicht streben.

Spätestens die grosse Wirtschaftskrise von 2008/09 und die zum Teil von heftigen Verwerfungen geprägten Jahre seither haben gezeigt, dass die Wirtschaft viel komplexer, viel instabiler und viel schlechter prognostizierbar ist als in der Lehrbuch-Ökonomie angenommen.

Die Krise hat die vergessene Instabilitätslehre des Amerikaners Hyman Minsky wieder in Erinnerung gerufen. Doch auch heute noch sind Ökonomen wie der Australier Steve Keen, die intensiv mit agentenbasierten Modellen arbeiten, in der Zunft immer noch eine Randerscheinung.

Daher: Manche Ökonomen der Gegenwart könnten tatsächlich von Nüssen lernen.

Und wenn nicht von Nüssen, dann doch wenigstens von Friedrich August von Hayek und John Maynard Keynes. Denn wenn etwas die beiden grossen Antagonisten der Ökonomie im 20. Jahrhundert einte, dann dies: Beide wussten, wie komplex das Wirtschaftssystem ist.

Und beide warnten ihre Kollegen immer wieder davor, sich nicht zu viel Wissen über die Funktionsweise der Wirtschaft einzubilden.

82 Kommentare zu «Was Ökonomen von Nüssen lernen können»

  • Maiko Laugun sagt:

    Vielleicht sollte man alle Nüsse einfach nur mahlen.

  • Marcel Senn sagt:

    Mit Zinserhöhungen könnte man schon einen Minsky Moment herbeiführen. Jedes Prozent höhere Zinsen weltweit führt mittelfristig zu gut 3% mehr Zinszahlungen im Verhältnis zum BIP und irgendwann kommt es dann vom Spekulativen ins Ponzistadium, wenn die Zinsen nicht mehr bedient werden können und gleichzeitig die Obligationsscheine immer weniger wert werden infolge des Zinsanstieges und in einem späteren Stadium dann auch dem Ausfall einzelner Akteure.

    Minsky: «Das Finanzsystem kann nicht dem freien Markt überlassen werden.»
    Sonst wird es noch viele Minsky-Momente geben. Und die Wall-Street wird eventuell auch wieder dereguliert…wären ja beste Voraussetzungen für eine nächste Finanzkrise.

    • Linus Huber sagt:

      Die Anreizstruktur, welche spekulative Auswüchse beflügelt, und diese nicht regelmäßig einem sogenannten und aufgrund der Regelmäßigkeit leicht verdaubaren „Minsky Moment“ unterwirft, ist die Ursache eines potentiell hohen Ausmasses an Verwerfungen, welcher ein heutiger Minsky Moment auslösen dürfte. Die Sucht nach vermeintlicher durch planwirtschaftliche Eingriffe erzeugter Stabilität erzeugt die nachfolgende um Potenzen höhere Instabilität.

      • Marcel Senn sagt:

        Sie zeigen mit Ihren üblichen geschwurbelten pseudogscheiten Sätzli und Ihrer Kritik an den scheinbar „planwirtschaften Eingriffen“ (wie der Deregulierung der Finanzindustrie) wieder mal auf, dass Sie Minsky in KEINSTER Weise auch nur ansatzweise begriffen haben Huber, denn vermutlich sind Sie in Ihrem umnebelten Elfenbeinturm einfach einmal mehr zu realitätsfern wie üblich.
        .
        Lesen Sie doch nochmals das gut verständliche Portait von Herrn Dittli über Minsky und seinen Moment und vielleicht fällt dann ja ein Groschen bei Ihnen (was ich persönlich allerdings bezweifle, denn Sie sind wirklich eher ein hoffnungsloser Fall Huber)
        http://www.fuw.ch/article/der-prophet-der-instabilitat/
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        • Marcel Senn sagt:

          Korrigend: Regulierung der Finanzindustrie sollte das natürlich heissen.
          Anhänger der österreichischen Schule meinen nach wie vor ALLE Märkte würden sich mit der Zeit auf ein neues Gleichgewicht einpendeln. Nur genau das hat Minsky im Falle der Finanzindustrie eben in Frage gestellt und seit die in den 80er Jahren dereguliert wurde haben wir Krisen und Crashes zuhauf, weil die Inkaufnahme möglichen Schadenspotentials, der Risikoappetit und die fast schon risikofreien Boni einfach eine zu grosse Versuchung für Banker ist. Auch Hayek ist über seine eigene Ueberzeugung gestolpert als er 1986 zusammen mit Friedman die Thatchere für die Realisation des Big Bangs beraten hat und gleichzeitig damals den bedauernswerten Minsky in die Bedeutungslosigkeit für die ökonomische Lehre beförderte!

          • Marcel Senn sagt:

            Von 1950 bis fast 1980 hatten wir mit gut regulierten Banken praktisch keine Krisen (mal von den beiden exogenen Erdölkrisen abgesehen, die eine Folge waren der Aufhebung der fixen Wechselkurse).
            Es sind eben nicht die Zentralbanken die die Verursacher von Krisen sind, sondern die viel zu wenig regulierten und limitierten Geschäftsbanken, die seit den 80er Jahren fast tun können was sie wollen und das mit den entsprechenden Konsequenzen für Bevölkerung, Staaten und Zentralbanken auch tun. Nur die dummen und korrumpierten Politiker glauben noch an das Märli, dass sich die Finanzmärkte wieder selber in ein neues Gleichgewicht schaukeln werden – allerdings nur mit sehr sehr viel Steuergeldern und Zentralbankinterventionen! Solange kaum einer dafür grade stehen muss, ist das ein Free Lunch!

          • Linus Huber sagt:

            Sicher doch Marcel, Geldpolitik ist einzig ein Spiel im Sandkasten und erzeugt Null Konsequenzen, beinhaltet keine Umverteilungsmechanismen, wirkt nicht auf das Verhalten der Akteure, ja ist eigentlich komplett irrelevant.

          • Marcel Senn sagt:

            Die Zentralbanken sind für die Sandquantität und die Feinheit desselben im Sandkasten zuständig. Wenn dann irgendwelche schlechterzogenen Gofen (resp. Banker) eine riesige Sauerei draus machen, dann einfach weil sie schlecht erzogen (resp. reguliert) wurden und ihnen zuviele Freiheiten gewährt wurden.
            Aber für die Erziehung derselben sind nicht primär der Sandlieferant (resp. die Zentralbanken) verantwortlich, sondern die Eltern (sprich Politiker) – nur haben wir immer mehr Rabeneltern oder solche die einfach schlichtweg von der Komplexität der Kindererziehung im 21. Jahrhundert überfordert sind!
            .
            Soviel zum Sandkastengleichnis!

          • Linus Huber sagt:

            Keine Ahnung von 2./3. Runden Effekten, wie gewohnt.

          • Linus Huber sagt:

            Wenn bei jeder Wachstumsdelle die Zinsen gesenkt werden wodurch eine regelmäßige Bereinigung von Ungleichgewichten (Minsky-Moment im Kleinformat) verhindert wird, wenn stetig unter Vernachlässigung anderer Aspekte eine positive Inflationsrate des cpi angestrebt wird, wenn die Geldmenge dauerhaft ueber demjenigen der Wirtschaft wächst, wenn die dadurch indirekt wirkende Subventionierung der Finanzindustrie zunehmend zum gesicherten Faktum mutiert, etc. – all dies liegt nicht im Verantwortungsbereich der Geldpolitik???

            Um dies nicht zu erkennen, muss man entweder blind, ein wenig unterbemittelt im oberen Stübchen sein oder sich einer Indoktrination unterzogen haben, welche mit mathematischen Formeln (Bäume) verhindert, die offenliegenden Zusammenhänge (Wald) zu erkennen.

          • Marcel Senn sagt:

            Huber Sie glauben glaub noch an den Samichlaus, wenn Sie sich anmassen über Geldmengen reden.
            Geld sind nicht nur die Scheine und Bytes die die Zentralbanken emitieren – die grössten Teile bleiben nämlich auf der Passivseite und machen gar nichts – z.B. aktuell rund 520 Mrd auf der SNB Passivseite vs. gut 700 Mrd Aktiven!

            Wertpapiere sind die wahren Währungssurrogate – dagegen sind die rund 27 Bio Narrow Money worldwide oder die rund 85 Bio Broad Money nur ein Anteil davon – beim Narrow Money fast schon lächerlich klein dagegen.
            Auch Aktien sind Quaisgeld – sie können sie jederzeit zu Bargeld machen.
            Die weltweiten Zinsen in Höhe von 8-9 Bio $ oder über 11% des Welt-Bips müssen auch von irgendwo herkommen.
            Augen jetzt offen Huber? Zentralbanken haben nur eine limitierte Autorität!

          • Linus Huber sagt:

            Wow, welch weise Erkenntnis. Was glauben Sie, was passierte, wenn morgen die Zentralbanken den Leitzins auf 10% erhöhen?

          • Anh Toàn sagt:

            Die Banken würden alle anderen Kredite künden bzw. die Zinsen enstrechend anpassen, was denn Wert der hinterlegten Assets einbrechen lassen würde, dass mit den verschuldeten Immobesitzern nicht nur die Banken, sondern auch sämtliche Pensionskassen zusammenbrechen würden, es käme kein Geld mehr auf die Konten, Sie könnten mit ihrem Gold zum Bäcker gehen, aber der hätte kein Brot, weil er kein Mehl kaufen konnte um welches zu backen, und sagt zu Ihnen, ich habe selber kein brot, aber Dein Gold kannst Du selber fressen.

            Und dann wird es wieder gut, langfristig, sagt der Huber, weil es ist wegen kreativer Zerstörung.

          • Anh Toàn sagt:

            Der Dichtestress würde sich von den Städten in die Wälder verlagern, wo man sich um die letzten Pilze und Hasen die Köpfe einschlägt, der Müll würde auf den Strassen liegen bleiben, genauso wie die Leichen der Totgeschlagenen, was die Bevölkerung innert dank sich ausbreitender Seuchen ohne medizinische Versorgung innert kurzer Zeit bis auf wenige Hunderttausend reduzieren würde. Per aspera ad astra, meine Fresse!

          • Marcel Senn sagt:

            Ja ja Huber kommt wieder mal Ihre wildesten „Punisher“ Phantasien zum Vorschein mit so Vorstellungen, dass die (westlichen und jap.) Zentralbanken von heute auf morgen die Leitzinsen auf 10% erhöhen würden.
            Ob Sie dann ab Mai 2018 überhaupt noch AHV bekämen oder eine PK Rente wäre dann auch ziemlich zweifelhaft. Und ob Sie als „Consultant“ dann auf den Philippinen überleben könnten, kann ich nicht beurteilen. Wenn alles zusammengebrochen ist, was würden Sie dann noch „consulten“? Vermutlich Gold, so wie ich Sie kenne. Der Goldpreis würde in einem solchen Fall höchstwahrscheinlich auch zusammenbrechen, denn da Gold keine Zinsen gibt, wer will denn denn diesen nutzlosen Edelmetallschrott noch ausser der Huber & ein paar sonstige Endzeitfetischisten!
            Und danach – Kokosnüsse sammeln?

          • Anh Toàn sagt:

            Er lässt nichts als konnotierte Worthülsen ab, umwerfend finde ich seinen Status Quo der linearen Entwicklung. Er schafft es Entwicklung zu negieren, indem er Status Quo statt einfach Stillstand (das bedeutet Status Quo) sagt, denn der Stillstand der linearen Entwicklung würde jeder als Humbug erkennen, so aber tönt es belesen. Und sein reaktionäres Gedankengut kann er dann als Entwicklung verkaufen, wie jede Re-Evolution. Make America great AGAIN, wie früher, als die Niggers (egal welcher Hautfarbe) nicht bedient wurden vom guten Volk. Ich denke, er schreibt seine inhaltsleere Hetze im Auftrag, das ist sein „Consulting“.

          • Anh Toàn sagt:

            Es gibt Auftragsschreiber in Kommentarspalten. Wenn es hier einen gibt, bin ich überzeugt, ist es der Huber.

          • Marcel Senn sagt:

            Anh: Auf den Gedanken dass er Auftragsschreiber sein könnte bin ich jetzt gar noch nie gekommen. Allerdings wenn man die unzähligen Kommentare so anschaut, erinnern die schon an Textbausteine, die man in jenen Trollkreisen des öfteren mal verwendet.
            Fragt sich nur noch wer sein Auftraggeber denn sein könnte.

          • Linus Huber sagt:

            Herrlich, anhand eines kleines Beispiels merkt man auf einmal, dass die Geldpolitik, in diesem Falle im Bereiche der Zinspolitik, Einfluss auf das Verhalten der Akteure hat, während man zuvor davon labert, dass es einzig die bösen Akteure seien, welche sich schlecht verhielten. Natürlich bricht das Kartenhaus in sich zusammen, was schlussendlich das Schicksal jeder Ponzi-Scheme ist; die Frage liegt einzig darin, zu welchem Zeitpunkt.

          • Anh Toàn sagt:

            natürlich hat alles ein Ende,

            @Marcel Senn: Putin finanziert AfD, Le Pen, vielleicht auch Trump und Huber? Seine Herrlichberglichkeit finanziert, vielleicht auch sein Freund der Ebner, für sein Ministerium für Propaganda und Agitation BAZ und Weltwoche. Er zahlt also Somm und Köppel, keiner davon hatte die Kohle, die Zeitungen zu kaufen. Wer sonst hat sie ihnen gegeben? Warum nicht auch den Huber finanzieren?

          • Anh Toàn sagt:

            Vieleicht ist der Huber Köppel. Das ist das Internet!

          • Maiko Laugun sagt:

            Bezahlte russische Kommentatoren kann man (z.B. in englisch-sprachigen Business-Plattformen) sehr gut daran erkennen, dass sie individuell sprachliche Fehler aufweisen. Daran erkennt man, dass unterschiedliche Personen unter dem gleichen User-Namen (im Schichtbetrieb) in Foren Diskussionen fortsetzen. Das ist altbekannt.

            Der Huber wird bezahlt? Glaube ich nicht. Es ist Sturheit, gepaart mit fachlichem Interesse. Die SVP mag andernorts bezahlen, aber sicher nicht für einen Blog wie NMTM. Um die Schäfchen zu manipulieren braucht es andere Themen als die Ökonomie.

          • Maiko Laugun sagt:

            Zum Thema: Versagt hat vor allem die Politik: Grosse Nüsse = Too big to fail = Korrumpierung.

            Politik, Nationalbanken und Finanzmarktaufsichten haben versagt – sind mittlerweile zu einem korrumpierten Tool der Geschäftsbanken verkommen. Im Soge deren hat sich mittlerweile auch die Realwirtschaft in Form von Grosskonzernen dies zum Vorbild genommen. Das Resultat zeigt sich in geplanten Handelsabkommen und/aber auch (z.B.) im Heidiland durch die geplante Unternehmenssteuerreform.

            Bin überzeugt, dass das Grundübel bei den Geschäftsbanken zu suchen ist.

          • Anh Toàn sagt:

            @Maiko

            „fachliches Interesse“ sehe ich beim Huber gerade nicht. ^“Sturheit“ und wissenschaftliches Interesse sind doch eigentlich Gegensätze. Die Wissenschaft stellt die eigene Meinung ja gerade in Frage. Er wiederholt stur seine paar Prinzipien. Er weicht jeder vertieften Diskussion aus. Entweder er schreibt von Trollen, von einschlägigen Formen einfach ab, ohne zu merken, was er tut, und Putin zahlt wohl auch für die Englischfehler.

          • Anh Toàn sagt:

            oder Putin zahlt wohl auch ohne Englischfehler.

          • Linus Huber sagt:

            @ Maiko

            In Ihrem letzten Kommentar sagen Sie inhaltlich das gleiche, was ich schon lange erläutere, wobei Sie die Ursache des Fehlverhaltens nicht zu erkennen scheinen. Die sich schlecht verhaltenden Jungs benehmen sich eben schlecht, weil sie nicht bestraft werden, weil das Anreizsystem sie sogar dazu ermuntert, sich so zu verhalten und dafür sind schwerpunktmäßig die Zentralbanken zuständig; natürlich verstecken diese sich hinter ihrem von der Politik gestellten Auftrag, aber es stand ihnen jederzeit frei, ihre ökonomische Doktrin zu revidieren und die Politik und Bevölkerung dementsprechend zu überzeugen. Diesbezüglich haben sie gigantisch versagt, respektive halten sich krampfhaft an erwiesenermassen fehlerhaften Theorien fest.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Linus: Sie sehen ein Anreizsystem. Darunter verstehe ich eine indirekte Aufforderdung. Ich halte eine simple Korrumpierung durch Expressung für weit wahrscheinlicher, was gleichzeitig die Macht der Korrumpierten aus deren Sicht sichert.
            Auch an der Spitze herrscht ein Macht-/Umverteilungskampf. Ein gezielt und gemeinsam aufgesetztes Anreizsystem halte ich genau aus diesem Grunde für unwahrscheinlich. Das System als solches ist höchstens erkennbar in Form von Angst, ausgelöst jedoch von Individuuen und nicht in Gemeinsamkeit. Was in kleiner Form in Volksabstimmungen im Heidiland erkennbar ist – nämlich eine kaum erklärbare masochistische Ader der Bürger in Form von Ablehnung von Grundeinkommen, mehr Ferien etc. etc. – ist an der Spitze bei der *Elite* ebenfalls vorhanden.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Anh: Russisch bezahlte Propaganda und Agitation ist online klar erkenn- u. identifizierbar. Die SVP kopiert das nur. Es gibt nur einen Unterschied in der Methodik, sonst nicht. Beim Huber ist’s wirklich nur Sturheit. Wir sollten das nicht ganz so ernst nehmen 🙂

          • Linus Huber sagt:

            Vielleicht erkenne ich, worin Ihre Fehlüberlegung liegt. Das Anreizsystem ist nicht ein klar umrissenes Werk an Regulierung, sondern beinhaltet alle Faktoren, welche Einfluss auf das Verhalten der Akteure erzeugt. Wenn eine fehlerhafte ökonomische Doktrin die Basis bildet, werden sich Fehlentwicklungen bilden. Die Banken waren vor 40 Jahren nicht in der gleichen Position, in welcher sie ungestraft „Black Mail“ betreiben konnten. Z.B. Die S&L Krise in den 80iger Jahren, welche etwa 7mal kleiner war als diejenige von 2008, resultierte in über 1000 bedeutende Verurteilungen, wovon es sich bei 600 um Individuen handelte. Kapitalratio, Liquiditätsrückversicherung, Zinsen, die Gefahr persönlich belangt zu werden etc. spielen alle in Tandem eine Rolle, wie sich die Akteure verhalten.

          • Linus Huber sagt:

            @ Maiko

            Diejenigen, welche öfters die Idee „VT“ benutzen, um die Glaubwürdigkeit des Diskussionskontrahenten zu untergraben und damit nicht auf die Argumente eingehen zu müssen, mutieren nun plötzlich selbst zu Verschwörungstheoretiker, aber auch in diesem Falle um nicht auf die Argumente eingehen zu müssen – „Let’s kill the messenger!“ 🙂

  • Bernhard Piller sagt:

    Ich bin mir nicht so sicher, ob die Nüsse ein gutes Beispiel sind für unsere Volkswirtschaften. Im Gegensatz zu den Nüssen, die ja relativ wenig vom Gleichgewicht abweichen und relativ stabil sind, ist die Wirtschaft extrem „dynamisch“ und tendiert manchmal zu keinerlei Gleichgewicht. Ich denke, dass der Grund dafür der Selbstverstärkungseffekt ist durch die Antizipation des Verhaltens der anderen Teilnehmen. Beispiel: Ein Einkäufer bemerkt, dass die Verfügbarkeit von einem bestimmten Chip etwas tiefer als normal ist und der Preis ein wenig höher. Er kann sich sage, ich warte, bis die Preise tiefer sind. Oder er sagt sich: Achtung, die Chips könnten ausgehen und ich muss Vorräte anlegen, umso mehr, als der andere Einkäufer vielleicht auch so denkt. Und schon macht es Bumm!

  • Oliver sagt:

    Equilibrium Modelle basieren auch auf individuellen Agenten. Nur sind diese mit anderen Eigenschaften ausgestattet als diejenigen der ‚agent based models‘. Die Agenten der Equilibrium Modelle werden meist mit Erwartungen ausgestattet, die das Equilibrium herbeiführen. Es gibt auch ältere Modelle, die komplett ohne Individuen auskommen, z.B. IS-LM (Krugman schwört darauf). Mir scheint die Akzeptant einer Pluralität von Ansätzen vielversprechender als die ewige Suche nach dem heiligen Gral unter den Modellen.

    • Rolf Zach sagt:

      Ist es nicht so, dass wir in den Modellen erwarten, dass die Teilnehmer rational handeln im Sinne eines Gleichklangs der überall gleichfarbigen Rationalität der Gesamtheit im Modell. Nun ist es in der Realität so, das Teilnehmer daran die Rationalität des Systems überhaupt nicht befolgen, sondern ganz andere Kriterien verwenden, um in diesem System zu operieren. Ihre Rationalität beruht zum Beispiel auf Sozialprestige, dass ihnen langfristig mehr Macht und Existenzsicherheit bringt und sie durchaus auf Kosten ihres optimalen Gewinns in Kauf nehmen, sogar Verlust ist ihnen dabei gleichgültig. Ist eine Sozialstruktur und eine politische Macht eine endogene oder exogene Angelegenheit eines Gleichgewichtsmodells der rationalen Erwartung?

      • Rolf Zach sagt:

        Als Betrachter der Wirtschaftsgeschichte scheinen die mathematischen Modelle, auch die komplexesten, der Wirklichkeit, die sich ständig verändert, nie gerecht zu werden. Natürlich ist für uns, die wir in der Mathematik nicht so zu Hause sind, ein Disziplinierungsmittel für streng logisches Denken, was in der Ökonomie immer eine gute Sache ist. Sicher kann man immer aus einem der besten Modelle, wie das von Herr Oliver erwähnte IS-LM grundlegende Tatsachen immer wiederkehrend finden, aber es wird, wenn es gut geht, vielleicht 60 % der aktuellen Wirklichkeit entsprechen. Den Rest müssen Regierungen und Zentralbanken sich stets von neuem bemühen, dafür ein Optimum zu finden.

  • Marcel Senn sagt:

    Beim Brexit Entscheid waren es vermutlich eher die luftigleichten bierkonsumfördernden Popcorns in den Provinzpubs des UK die am Ende obenauf gesiegt haben. Gegen die hatten die Paranüsse in London und Schottland keine Chance!

    • Rolf Zach sagt:

      Die englische Elite der Geschäftsleute und Banker läuft in geistigen Angelegenheiten ihren Studienkollegen der Ideologie (Ökonomen und Politiker) aus Eton und Oxford hinterher wie Lemminge. Diese Ideologen haben sich in vergangenen Jahrzehnten überall breit gemacht. Ständig haben sie die EU als ein im besten Sinn notwendiges Übel und im schlechtesten Sinn als ein bürokratisches Monster dargestellt, das ständig gutes britisches Steuergeld frisst und die englische Ökonomie zerstört. Selbst der Economist wurde aus einem eifrigen Befürworter der EU ein lahmer Verteidiger von dieser. Und plötzlich fingen während der Brexit Abstimmung die öffentlichen Meinungsmacher an, die EU zu verteidigen. Die selben Herren und Damen, die vorher fanden, sie hätten nicht genug gegen die EU gelästert.

  • Max sagt:

    Weshalb von Nüssen lernen, wenn man Jahr für Jahr Top potentiell „nicht-mainstream“ CH-Ökonomen zur Verfügung hätte, die dann regelmässig die Uni Forschung verlassen?
    Unsere Unis lieben stattdessen in letzter Zeit die Nüsse aus dem Ausland zu importieren. Erst recht wenn es dann angebliche nicht-mainstream Nüsse sind (die sich dann regelmässig als verdeckte mainstream Nüsse entpuppen, z.B. agentenbasierten Modelle, behavioral, neuroeconomics, …).

    • Rolf Zach sagt:

      Frage an Sie: Finden Sie die wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten in Basel, Zürich und St. Gallen schlechter als deutsche Universitäten? Und sind meilenweit hinter den angelsächsischen Universitäten und deshalb bekommt niemand vom Lehrkörper den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften?

  • Monique Schweizer sagt:

    Paranüsse sind besonders reich an dem Spurenelement Selen, das Schwermetalle binden und somit zu einer Entgiftung des Körpers beitragen kann. Da es zudem eine antioxidative Wirkung hat, schützt es uns vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wirkt krebsvorbeugend. Als Eiweiß-Bestandteil ist Selen darüber hinaus auch für die Aktivierung der Schilddrüsenhormone von Bedeutung.

    Die Natur will uns vermutlich einfach einen Hinweis geben, esst mehr Paranüsse, wenn ihr überleben wollt!
    Aber momentan folgen zu grosse Teile der Menschheit eher so eher unnützen und fettmachenden Erdnüssli wie Trump, Farage, Le Pen, Frau von Storch, Hofer und wie das ganze rechte ungesunde Zeugs sonst noch heisst.
    .
    Mal schauen wann die Paranüsse wieder mal oben auf schwimmen werden, die sind zur Zeit zugeerdnusst!

    • Bernhard Piller sagt:

      Ja, wer wäre denn eine sogenannte Paranuss in der Politik? Ich kenne viele Nüsse in der Politik – auch in der Schweizer Politik (und einige davon schwimmen oben auf wie das Fett auf der Suppe), aber wenn ich jetzt eine Paranuss mit viel Selen usw nennen müsste, käme ich echt ins Schleudern.

    • Rolf Zach sagt:

      Die Erdnüssli, die Sie mit Namen erwähnen, sollten eigentlich in einem System der rationalen Erwartungen gar keinen Platz finden und trotzdem sind sie am siegen oder haben bereits gesiegt. Da ich Anhänger der Elitetheorie bin, auch in der Demokratie, frägt man sich, warum hat dann ihr Anhang derart zugenommen?
      Sind ihre Anhänger alles Hohlköpfe und rebellieren gegen die Funktionselite, die in unserer Demokratie von Machtelite in den Vordergrund geschoben werden. Ich behaupte keck, was die USA erlebt, ist ein Krieg der Eliten untereinander und vor allem sind sich Funktions- und Macht-Elite nicht mehr grün. Der Erwerb von Reichtum sichert den Übergang von der Funktions- in die Macht-Elite und hier wird nur die Manager-Klasse entlohnt und nicht die Akademiker. Macht eine Ökonomie verrückt!

  • j.p sagt:

    Interessant, Danke Herr Dittli.
    Hmm, was mich noch interessieren würde, wie sagen die Ökonomen dem Sack in dem die Nüsse sind ? Universum ?

  • Josef Marti sagt:

    Ökonomie ist keine Wissenschaft sondern eine Religion und Ideologie, oder sollte man besser sagen ein Sammelsurium von verschiedenen Sekten. Der weitaus meiste Teil der Energie wird deshalb darauf verwendet vorgefasste Dogmen mit Theorien und Modellen zu unterlegen und zu legitimieren.

    • Maiko Laugun sagt:

      Genau. Leider sind die Oekonomen (Gilt auch für Politiker, CEO’s von Grosskonzernen u. National-/Banker) noch immer zu wenig religiös. Sonst würden sie sich im Sündenfalle selbst geisseln oder ans Kreuz nageln.

    • marie sagt:

      her marti! ihrem post ist nichts mehr hinzuzufügen. und vor allem, wenn man schon anfängt, das ganze mit nüssen zu vergleichen… O_O: ende der fahnenstange!

    • Marcel Senn sagt:

      Marti: Oekonomie nur als Religion und Ideologie abzutun ist doch auch eine etwas gar billige Betrachtungsweise.
      Das wusste auch schon F.A. von Hayek und in einem gewissen Masse auch Keynes.
      .
      Vielleicht sollten Sie mal den FAZ Artikel lesen: „Wider die Anmaßung von Wissen“
      .
      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/die-weltverbesserer/friedrich-august-von-hayek-wider-die-anmassung-von-wissen-12605023.html
      .
      „Wo kein Wissen umfassend und gesichert ist, muss man immer wieder neue Lösungen ausprobieren können, muss Raum für das Unvorhersehbare bleiben.“

      • Linus Huber sagt:

        Ich hoffe, dass Sie verstehen, dass mit „neuen Lösungen“ Hayek schwerlich zunehmende zentralistische Planung meint, sondern ein System mit möglichst unverzerrten Preismechanismus.

        • Marcel Senn sagt:

          Dezentralistische Anarchie für die Finanzindustrie nach dem Motto „everything goes“ gelle Huber…sowas schwebt Ihnen in der Konsequenz doch vor!
          Aber Sie begreifen es nie, glauben immer noch mit irgendwelchen Goldkettchen die Mächtigen unter Kontrolle bringen zu können und die Zentralbanken seien der Grund allen Uebels.
          .
          Huber aus Ihnen wird definitiv nie eine Paranuss, die auch mal obenauf schwimmt auch wenn Sie das noch so sehr von sich glauben. Erdnüssli bleibt Erdnüssli!

          • Linus Huber sagt:

            Wie gewohnt, wissen Sie natürlich besser als ich was mir vorschweben soll; insofern wissen Sie mehr als selbst ich, denn jedes gesellschaftliche System ist extrem komplex und wer keine Zweifel hegt, dürfte definitiv falsch liegen. Allerdings scheint es wahrscheinlich zu sein, dass eine ununterbrochene gleichförmige lineare Entwicklung zur Korrumpierung des Systems führen dürfte, was im obigem Artikel mit eine Rolle spielt. Es ging bei diesem Hinweis darum, dass Sie einzig den Aspekt aus Hayeks Sicht hier wiedergeben, welcher Ihrem Gedankengut entspricht und all die Aspekte, welche Ihr Gedankengut stören dürften, geflissentlich ignorieren. Es handelt sich um das Phänomen der voreingenommenen Wahrnehmung, welcher wir wohl alle zu einem gewissen Grad unterliegen.

  • Josef Marti sagt:

    Der Mainstream hatte sich vor 2007 selbstgerecht schon zur Great Moderation gegenseitig gratuliert und wurde voll auf dem falschen Fuss erwischt, Minsky hatte recht behalten. Dagegen weigert sich der Mainstream stur den Faktor private debt resp. die Rolle von Geld = Schulden und die Rolle der Geschäftsbanken bei der Kreditschöpfung als relevant zu betrachten weil für sie Geld nur ein neutrales irrelevantes Schmiermittel ist, welches die Verschiebung vom Sparer zum Investor und Konsument befördert. Deshalb ist gemäss Keen das neoklassische Modell eine reine barter economy.

  • Peter Halter sagt:

    Die Paranuss steht stellvertretend für Brasilien. -Die grössten Nüsse schwimmen obenauf.
    Jetzt ohne Scherz: Ein interessanter Artikel, danke!

    • Florian Müller sagt:

      Warum folgt von Ihnen im Anschluss an den interessanten Artikel ein blöder Scherz? Einfach Lust auf einen Spruch gehabt? Im Sinn von eine Nuss kommt nicht allein … Vielleicht steht die Paranuss ja auch für Schneider-Ammann. Oder den IWF. Oder das Olympische Komitee. Oder Herrn Bach, der dir russischen Leichtathleten nach Rio liess … Warum ein so blöder, nichtssagender Spruch über ein so schönes wie komplexes Land mit einer komplexen Geschichte und einer komplexen Wirtschaft? Ich sehe keinen Sinn ausser Brasilien-Bashing.

      • j.p sagt:

        Hmm, ich verstehe den Scherz von Herrn Halter, mehr auf das Geschäftsleben bezogen . . .

      • Peter Halter sagt:

        Lieber Herr Müller
        Zugegeben, der Spruch ist etwas naheliegend. Mir kam er einfach in den Sinn weil mir im Arbeitsleben immer wieder auffällt, dass in vielen Unternehmungen das Management grösstenteils „Freizeitorientiert“ ist, während die schlecht bezahlte Unter- und Mittelklasse hart arbeitet und meistens erstaunlich gut qualifiziert ist. Auch in der Regierung war die letzten Jahre nicht gerade die geistige Elite am Ruder.
        Brasilien-Bashing? Ich bin Schweizer/Brasilianer Doppelbürger und sehe keinen Grund meine Wahlheimat schlecht zu machen.

  • Kristina sagt:

    Nicht zuviel einbilden. Stimmt. Aber neugierig im Sinne von interessiert, dürfen wir schon noch sein oder müssen wir nicht gar?
    Ich hätte mir zu meiner Schulzeit gewünscht, eine Wasserversorgung zu bauen, wenn es nur im Schulgarten gewesen wäre und wir darüber verhandeln hätten sollen, wer wann wieviel bekommt. Ich hätte mir auch das Bauen eines Stromkreises und -versorgung gewünscht. Zwecks Definition der Versorgungshierarchie an der Schule oder so. Denn trotz allerlei Kompetenzen bzw Modellen, ist der praktische Teil tatsächlich nicht voraussehbar. Aber einmal darüber nachgedacht zu haben, hilft allemal. Sagt auch die Feuerwehr über den Notfallplan.

  • tommaso sagt:

    Was lernt man daraus? Wir sind alles Nüsse, oder, englisch: we are all nuts!

  • Nick sagt:

    Hinzu kommt, dass die einzelnen Akteure nicht blind ihren internen Regeln folgen sondern extern beeinflussbar sind. So können ökonomische Vorhersagen für die Zukunft das heutige Verhalten der Akteure und damit die Zukunft beeinflussen. Wird etwa steigende Arbeitslosigkeit wg. einer Wirtschaftskrise prognostiziert, können KonsumentInnen dadurch schon heute zu weniger Konsum angeregt werden, was möglicherweise die künftige Krise auslöst oder wenigstens verstärkt.

  • Stefan W. sagt:

    Ich denke, seriöse Ökonomen sind sich der Unsicherheit und Grenzen ökonomischer Modelle durchaus bewusst. Das Problem liegt an einer ganz anderen Stelle: Politiker und Medien wollen sofortige Gewissheit. Besonders über die Zukunft. Auf der Suche nach der Leuten, die ihnen diese Sicherheit bieten, haben sie früher gern auf Seher zurückgegriffen. Das würde heute von weiten Kreisen als unpassend betrachtet. Ökonomie ist erst die zweitbeste Wahl, aber viel breiter akzeptiert.
    Allerdings liegt es in der Natur der Sache, dass es nicht eine einzige ökonomische Projektion gibt, sondern mehrere, die einander teilweise widersprechen. Da auch Politiker und Medien gern in einer Komfortblase leben, berücksichtigen sie vorwiegend diejenigen Experten, die dem eigenen Vorurteil am besten entsprechen.

    • marie sagt:

      da ist aber die ökonomie in der verantwortung. sie gibt sich nämlich sehr gerne als gesetzesartige wissenschaft aus – sie ist es nicht, sie ist das was sie schon immer war. eine sozialwissenschaft, die keine absolute gewissheit/wahrheit im exakten sinne (mathematik, Logik) schaffen kann. das sollte den ökonomen beigebracht werden, dann könnte sich die einstellung der bevölkerung, politiker und der medienschaffenden auch ändern. aber das scheint ein ding der unmöglichkeit zu sein. vielleicht hilft es: die religion wurde einfach mit der ökonomie ersetzt und „wir“ glauben daran. ein bisschen mehr ökonomie-atheismus wäre nötig.

      • Anh Toàn sagt:

        @marie: ökonomisch formuliert sagen sie, es wird gekauft, von Politikern und Gesellschaft was angeboten wird, von Ökonomen: Soweit glaube ich der ökonomischen Theorie: es wird angeboten, was nachgefragt wird: Und da wären wir wieder bei Trump und Co: Einfache Antworten sind gefragt, doof ist nicht Trump, doof sind die Wähler. Niemand wählt Politiker, die sagen, e sei halt kompliziert, gewählt wird, wer einfache Lösungen verspricht,

        • Anh Toàn sagt:

          Die Menschen gehen in Kirchen, weil Kirchen ihre Bedürfnisse befriedigen: Mit einfachen Erklärungen liefern sie Wahrheiten, nach denen die Gläubigen, die Follower dürsten.

          • Anh Toàn sagt:

            Die Politik sagt, wenn wir Drogen verbieten, die Anbieter verfolgen, will niemand mehr Drogen. Und führt seit Jahrzehnten einen Krieg gegen Drogen, mit dem Resultat, dass in jeder Stadt hinter dem Bahnhof jede Droge innert 1 Stunde maximum verfügbar ist, für jeden auch 14 Jährige, der Geld hat zum kaufen: Nicht das Angebot schafft die Nachfrage, die Nachfrage schafft das Angebot.

        • Anh Toàn sagt:

          Obama wäre auch nicht gewählt worden, wenn er gesagt hätte, er werde versuchen, die Kriege zu reduzieren, Guantanamo nicht zu schliessen aber immerhin die Insassen dort möglichst weit zu reduzieren, er werde nicht jedem Amerikaner eine Krankenversicherung bieten können, sondern daran arbeiten, dass mehr Amerikaner versichert sind. Er wurde gewählt, weil er sagte, er und seine Mannschaft könne das: Yes we can!

          • marie sagt:

            die gesellschaft wird bis unter die bettlaken ökonomisiert und sie gibt sich gesetzesartig und uns wird „verkauft“, dass sie die ökonomie, nach objektiven kriterien als ein system von kausalbeziehungen funktioniert – tut sie nicht! sie funktioniert nur, weil wir uns dieser illusion hingeben, weil wir nicht mehr in alternativen denken können.
            …ich weiss es ist kompliziert… aber was soll’s.

          • Anh Toàn sagt:

            Noch so gerne hätte ich ihre Bedürfnisse befriedigt, als Stevie Nicks mit Fleetwood Mac sang: „Tell me lies, tell me sweet little lies“!

          • Marcel Senn sagt:

            Anh: Die guten alten Fleetwood Mac sind mit „Tell me lies, tell me sweet little lies“ in den letzten Jahren wieder aktueller denn je zuvor und die Massen fahren auf die süssen kleinen Lügen nur so ab…
            Wenn wir so weiter machen mit der Post-Truth-„Truth“, dann sind wir definitiv am Ende der evolutionären Fahnenstange angelangt – von diesem Tipping Point aus wird es nur noch abwärts gehen mit der Menschheit und der Zivilisation.
            Guet Nacht denn am Sächsi, das wars dann!!!

      • Linus Huber sagt:

        „es wird angeboten, was nachgefragt wird“

        Genau, und wer waren diejenigen, welche die bestehende Doktrin, welche uns in die gegenwärtige Situation manövrierte, nachfragten? Es waren die Status-Quo Verteidiger, welche sich nun z.B. mit der Wahl von Trump auf einmal hinterfragt fühlen. Warum vertraut die Bevölkerung auf einmal nicht mehr ihren populistischen und oberflächlich betrachtet logischen Argumenten? Was lief schief, dass sie sogar einen Trump in Kauf nehmen, obwohl er gerade das Gegenteil dessen sein soll, was als kluge Wahl deklariert und propagiert wurde? Warum gehorcht und vertraut das Pöbel nicht mehr? Weil die bestehende Doktrin in der Form einer linearen Entwicklung sich zunehmend als fehlerhaft erweist und die Sackgasse der Ponzi-Scheme zunehmend ersichtlich wird.

        • Anh Toàn sagt:

          Der Pöbel gehorcht und folgt einfach Trump. Sie haben meinen Aussage nicht verstanden: Es gibt Leute, die sind Führer und solche, das ist die Mehrheit, die brauchen einen Führer, eine einfache Wahrheit.

          Sie gehen nicht mehr in die Kirche und glauben jetzt an den freien Markt. Und Ihr Teufel sind „Statuts Quo“ Verteidiger.

          Der Rolli K geht nicht mehr in die Kirche und glaubt jetzt, an die echten Schweizer.

          „Ponzi Scheme“ Trump hat selber mit einem solchen den Pöbel abgezockt.

          Was ist denn Trumps Regierungsmannschaft anderes als Verteidiger der Status Quo: Erzkonservative, Uralte, Kriegstreiber und GS Banker, alles was gerade Sie Herr Huber vor der Wahl Clinton andichteten?

          • Anh Toàn sagt:

            Sie haben Trump aös die kluge Wahl dargestellt, zuerst als republikanischen Kandidaten, dann gegen Clinton: „Das kleiner Übel“ wählen ist doch die kluge und nicht eine dumme Wahl. Duie anderen seien Status Quo Bewahrer, Kriegstreiber und Trump könne das Establishment ausmisten.

            Und jetzt wollen Sie nicht schuld daran sein, wie immer wenn das schlaue und vernünftige Volk den Idioten nachläuft, will es nachher nicht schuld gewesen sein.

          • Anh Toàn sagt:

            Sie haben für Farage gefant, der sich gleich aus dem Staub machte, Sie haben für Trump als Mittel gegen Kriegstreiber und „Eliten“ gefant, und jetzt waschen Sie Ihre Hände in Unschuld:

            “ Was lief schief, dass sie sogar einen Trump in Kauf nehmen..?“ – Sie liefen schief! Was haben Sie dafür bekommen? 30 Silberlinge vom Putin oder Befriedigung Ihres Narzismus?

          • Marcel Senn sagt:

            Hihi Anh. Versuchen Sie wieder mal den Pudding Huber an die Wand zu nageln 🙂
            Das wird uns leider vermutlich nie wirklich gelingen, denn der hat ähnliche rhetorische „Fähigkeiten“ wie der österreichische Präsidentschaftskandidat Hofer! Aber immerhin können wir ihn härter attackieren als dieser etwas unbeholfen wirkende Gegenkandidat van der Bellen, der leider nicht mal bellen kann, geschweige denn richtig zubeissen, was bei einem Hofer nötig wäre, denn auf solche Typen muss man einen Rottweiler loslassen und keinen Dackel wie van der Bellen!

        • Linus Huber sagt:

          „Der Pöbel gehorcht und folgt einfach Trump.“

          Welch ein Unsinn! Trump wurde nicht gewählt, weil er eine derartige Leuchtfigur ist, sondern weil der Status-Quo, vertreten durch die heutigen Pseudointellektuellen in der Politik mit ihren Weltregierungsambitionen, deren Slogans und Propaganda Sie in Ihrer Obrigkeitsgläubigkeit unentwegt nachplappern, immer unerträglicher wurde. Sie scheinen wohl aufgrund Ihrer Voreingenommenheit die Resultate, welche Trump erzielen wird, bereits vor seiner Amtsübernahme zu kennen, während ich mir darüber erst in 1 oder 2 Jahren ein Urteil bilden kann.

          • Linus Huber sagt:

            Die Fähigkeit zwischen Ursache und Anlass unterscheiden zu können, ist bei Obrigkeitsgläubigen Anhängern der Pseudointellektuellen derart stark verkümmert, dass sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr erkennen können.

          • Marcel Senn sagt:

            Na zum „Glück“ haben wir noch so Volchsscheingschtudierte mit einer romantisch verklärten Affinität zum Anarchismus wie Sie auf diesem Planeten die uns jederzeit mit erschlafften Moralfinger von ihrem erigierten Elfenbeinturm aus die Leviten meinen lesen zu dürfen!
            Leute wie Sie dürften z.B. den Begriff „Minsky Moment“ nicht mal in den Mund nehmen dürfen, denn das grenzt schon fast an Leichenschändung!

          • Anh Toàn sagt:

            @Marcel Senn 3. Dezember 2016 um 18:48

            1a

            @Linus Huber

            „…gläubigkeit“

            Ich glaube, nicht im religiösen Verständnis des Wortes, sondern im Bewusstsein, dass glauben bedeutet, nicht zu wissen, an die Bedeutungslosigkeit meines Daseins, unserer aller übrigens: Die letzten Sätze der Rocky Horror Picture Show bringen es auf den Punkt: „Crawling on the planets face / some insects, called the human race / lost in space, lost in time and meaning“. Ich glaube an die Unendlichkeit, und die Logik sagt mir, dann muss es parallele Universen geben, auch eines, wo es genau diesen Blog ohne diesen, meinen gibt, den Sie jetzt lesen, in diesem Universum. Nun, wie könnte ich an „Obrigkeiten“ glauben, dass ich „den Wald“ „derart stark verkümmert“ „vor lauter Bäumen“?

          • Anh Toàn sagt:

            Sie Huber, glauben an das Volk, dass die Regierung die Interessen des Volkes gegen andere Völker durchsetzen muss. Die Demo- braucht eine -kratie, die Kratie ist eine Elite, ohne Elite kein Volk. Das Volk ist so doof, dass es bereits eine Elite braucht, die ihm sagt, dass es Volk ist. Wer dazu gehört. Wer hat Ihnen gesagt, dass Sie Schweizer sind? Eine Elite, Gesetze, Politiker. Es hätte ja auch gerade eine Deutsche Elite gewesen sein können, die Ihnen gesagt hätte Sie seien Deutscher. Oder Franzose. Oder Römer. Und dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung als Individuen durchaus vernünftig und ethisch und kategorisch imperativ handelt, ändert nichts daran dass das Volk ohne Elite nicht mal merkt, dass es eines ist. Ein Volk ohne Elite ist wie ein Wald ohne Bäume.

          • Anh Toàn sagt:

            Und wenn die Kratie die Interessen des Demos verfolgt, und andere Kratien genauso im Interesse ihres Demos handeln, ist die vernünftigste langfriste Strategie das Anstreben der Weltherrschaft. Und das geht nicht ohne Krieg, und dann wird immer viel mehr Kratie und das Demo hat die Wahl zu töten oder zu sterben, während die Eliten tanzen. Oder mann könnte die Völker abschaffen indem eine globale Demokratie miteinander gestaltet wird. Dann tanzt auch eine Elite am Ball, aber es gibt einen Grund weniger, zu töten oder zu sterben. Sie sind der heldenhafteste aller Verteidiger des Status Quo Nationalstaat, dessen Unerträglichkeit noch immer zu wenige erkennen, weil ihnen von klein auf die gleichen Lügen vom Volk indoktriniert wurden. „His-story.“

          • Linus Huber sagt:

            Selbstbestimmung heisst nicht Unfehlbarkeit, sondern man lebt mit dem Resultat der eigenen Entscheide und identifiziert sich damit. Die politische Elite in einer Demokratie existiert nicht zum Selbstzweck, sondern in erster Linie in der dienenden Funktion, diese Entscheide umzusetzen. Die Elite kann in einer Demokratie in regelmäßigen zeitlichen Abständen durch die Bevölkerung ausgewechselt werden, jedoch nicht die Bevölkerung durch die Elite, wodurch die Machtkonstellation klar sein dürfte. Wenn ein Wechsel stattfindet, welcher die bestehende Elite als negativ einstuft, heisst dies nicht, dass die Bevölkerung blöd ist, sondern genau das Gegenteil, nämlich, dass das Gedankengut der bestehenden Elite fehlgeleitet ist und daher versagte.

          • Marcel Senn sagt:

            Huber: Am besten lassen wir die ganze Menschheit mal den OCEAN Test machen und wissen wir was die eigentlich wollen, wenn wir sie in die Hauptgruppen & Untergruppen unterteilen können.
            http://bazonline.ch/ausland/amerika/diese-firma-weiss-was-sie-denken/story/25805157

            Dann könnte die Politik/Elite dann dem Volk theoretisch „dienen“
            Mit solche Taylormade Instrumenten wäre es theoretisch möglich auf einer ziemlich breiten und tiefen Ebene Lebensqualitätsvorteile zu bringen wenn man dann wollte – aber so Zeugs wird v.a. zum Wahlen gewinnen missbraucht ev. bald auch in CH – Steve Bannon von Breitbart ist ja Member of the Board bei Cambridge Analytics – da wird vermutlich bald die SVP anfragen wie sie dem Volch den Chopf noch gezielter waschen könnte bei den nächsten Wahlen…

          • Linus Huber sagt:

            Na ja, immerhin lesen Sie sogar Zerohedge; wussten Sie nicht, dass dort russische Propaganda betrieben wird, wenigstens gemäss denjenigen, welche andere mit Verschwörungstheorien diskreditieren. Offensichtlich fischen Sie nur dasjenige raus, was Ihr Weltbild bestätigt.

          • Linus Huber sagt:

            Oh, das erschien sogar unabhängig von Zerohedge in der BAZ; my bad.

          • Marcel Senn sagt:

            Huber: Zero Hedge ist im grossen ganzen nicht schlecht – allerdings gibt es doch auch Qualitätsunterschiede zwischen den vielen verschiedenen Tyler Durdens die sich dort so tummeln wie ich schon feststellen musste.
            Ich habe ein genug grosses Wissen und Urteilskraft, dass ich inzwischen Propaganda und Verschwörungstheorien von der Realität ganz gut unterscheiden kann, auch wenns im Lügenzeitalter zugegebenermassen immer schwieriger wird.

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