
Erzähl mir was! Szene aus «Die unendliche Geschichte».
Manchmal ist es ein Mysterium. Wenn Kasperli zum siebenunsechzigsten Mal «Tra, tra, tralala» aus dem Kinderzimmer trällert, wenn die Räuber Joggel und Toggel sich zum dreiundsiebzigsten Mal mit dem Knüppel aufs Dach geben, fragt man sich zuweilen, ob das Kind vielleicht in der Endlosschleife gefangen ist und Hilfe braucht. Aber das sind unnötige Befürchtungen. Denn Kinder brauchen nicht nur Geschichten. Sie müssen Sie immer und immer wieder hören, damit sie ihre Magie entfalten können.
Vor ein paar Monaten schrieb ich hier über den Religionsunterricht in der Schule meiner Tochter, worauf sich eine epische Diskussion über Sinn und Zweck dieses Fachs entspannte. Man fürchtete, die Kinder würden dort indoktriniert, obschon dort hauptsächlich Geschichten erzählt werden. Ein Kommentator bemerkte darauf: «Die Schule ist doch nicht dazu da, Geschichten zu erzählen. Schon gar nicht solche, die ideologisch aufgeladen sind.»
Ist das wirklich so? Sind Geschichten wirklich nichts anderes als Kinderkram und haben in der Schule, die Fakten, die Wahrheit über die Welt vermitteln soll, nichts verloren?
Wohl kaum. Zunächst sind Geschichten natürlich ein hervorragendes didaktisches Instrument. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass sie die Fantasie fördern und die Sprachfähigkeit bei Kindern beflügeln. Im erzieherischen Kontext liefern sie Vorbilder und geben den Kindern Muster an die Hand, wie sie die Welt verstehen können – vom tapferen Kasperli bis zum mutigen Harry Potter. Aber Geschichten können noch viel mehr. Gerade die komplexen Zusammenhänge dieser Welt lassen sich dadurch hervorragend vermitteln, und nicht zuletzt lassen sich auch Fakten leichter einprägen, wenn sie in eine Geschichte verpackt sind. Mutter, eine Kinderpsychologin, redete beispielsweise zu Hause dauernd von paradoxen Interventionen. Ich fragte sie, was das bedeute. Und anstatt mir einen Vortrag zu halten, erzählte sie mir folgende Geschichte: Ein Bauer und sein Sohn versuchten, ein Pferd in den Stall zu bringen, welches partout nicht wollte. Der Sohn zog, der Vater schob, das Pferd stemmte die Hufe in den Boden, Sohn und Vater mühten sich ab, aber das Pferd bewegte sich keinen Millimeter. Da hatte der Sohn eine Idee. Er hörte auf zu ziehen, ging um das Pferd herum zum Vater hinter das Pferd und zog es, statt zu schieben, am Schwanz. Das Pferd machte einen Satz nach vorne und landete im Stall. Ich habe es bis heute nicht vergessen.
Vielleicht brauchen auch die Schulen, um die immer komplexeren Aufgaben zu bewältigen, die ihnen gestellt werden, eine paradoxe Intervention. Vielleicht braucht es, um mehr Wissen zu vermitteln, weniger Fakten, dafür mehr Geschichten – zumindest auf der Primarstufe. Natürlich werden Hardliner angesichts eines Plädoyers für solche Soft Skills nun fürchten, wir züchteten so eine neue Generation nutzloser Geisteswissenschaftler heran. Ich glaube, diese Sorge ist unbegründet. Denn tatsächlich sind ja letztlich auch die Fakten, auf die unser Verständnis der Welt gründet, jedes geistesgeschichtliche Paradigma, nichts anderes als eine Erzählung. Und vielleicht läge gerade im Geschichtenerzählen ein Potenzial, die vielen komplexen Aufgaben, mit denen die Volksschule heute konfrontiert ist, zu bewältigen.
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Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und ist Mutter einer Tochter. Sie ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich und ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub. 

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Herbert Grönemeyer ein bekannter Liedermacher bringst ja rüber, nichts ist wirklich wichtig, nach der Ebbe kommt die Flut. Ich renne keiner Liebe nach, die es nie gegeben hat, in dieser Erwartungshaltung ist der Frust vorprogrammiert. Kinder sind neugierig haben ein Recht auf Geschichten, so destruktive Ammenmärchen sind für Kinder kein Balsam für eine verletzbare Seele, sind Elefanten im Porzellanladen nach wir vor In?
@pippi: frisch war ein bürgerlicher. vielleicht war er nach links unterwegs; gut möglich. aber gerade in der schweiz, wo die leute nicht nur hinsichtlich des tagesgeschehens, sondern auch ihrer geschichte politisiert sind, kann ein linker gleichzeitig ein ewiger bürgerlicher sein. da gibt’s diese szene, die dürrenmatt einmal beschreibt: er ist zu besuch bei frisch in dessen haus in stäfa. ein reihenhaus; spiessiger geht’s nicht mehr. und frisch steht auf der terrasse, weist um sich und sagt: “ich bin vom feind umgeben.”
in frischs büchern kann man den jeweiligen protagonisten durch “ich” ersetzen, durch “frisch”. er hat nie etwas anderes betrieben als selbstbetrachtung und gegen ende auch selbstüberhöhung. seine äusserung darüber, wie er einmal seine manuskripte und tagebücher verbrannt habe (drei mal habe er “in den wald hinaufsteigen” müssen) – come on, sowas schreibt ein narzisst, jemand, der in seine eigenen worte verliebt ist, jemand, der seine eigene fotografie in der linken hand hält…
Was mich immer wieder erstaunt: wie geistige Flachmaler stets Natur gegen Gott, “Märchen” gegen “Fakten” ausspielen können. Der Mensch hat ein unglaubliches Bedürfnis sich in Gruppen und Herden zu ballen und auf die je andere Gruppe oder Herde einzudreschen.
1. Gender.
Als ich am ersten Schultag der vierten Klasse mit Susi am katholischen Pfarrhaus vorbei “porta patet et cor magis” in das Schulhaus ennet der grossen Pausenwiese strebte, verhandelten wir den Stundenplan, in dem ein Fach “Geschichte” verzeichnet war. Susi freute sich auf eine Stunde Märchenerzählungen, während ich schon wusste: da gehts um das Alte Rom, um Schlachten Napoleon. Und richtig ging es dann auch darum, der Lehrer, der ab und an auch im WK verschwand erzählte uns von Schlachten und Taten. Meine Tochter hatte keine “Geschichte” mehr sondern “Mensch und Umwelt”: ein bisschen Römer, ein bisschen Pfahlbauer unchronologisch und unsystematisch. Die meisten Kinder werden ja in der Schweiz heute in der 4. bis 6. Klasse von einer Lehrerin unterrichtet.
Griechisch lernte ich von einer Lehrerin und die sagte immer: die griechische Mythologie sei “charmant”. Rückblickend mag ich ihr auch zustimmen, aber uns jungen Männern brannten eher philosophische, geschichtliche Fragestellungen unter den Nägeln, als die Lieblichkeit amouröser Eskapaden von Halb- und Ganzgöttern.
2. Mythen
Die Schüler lernen dadurch anderen Stoff, die Geschichte soll heute “Mythenfrei” (so ein Käse!) und “gewaltfrei” unterrichtet werden. Buben haben gar keine Möglichkeit mehr ihre aggressiven Fantasien in Schlachten und Zweikämpfen narrativ abzuarbeiten. Aber auch Friedensschlüsse, Schlichtungsvorgänge und Kriegslisten bleiben unbesprochen. Dafür gibt es dann den “Klassenrat” wo die Mädchen unter Anleitung der Lehrerin ihre Befindlichkeiten auspacken und die “bösen Buben” gesenkelt werden. Frucht dieser “korrekten” Geschichtsdarstellung: Roger Köppel gestand einmal bei “tele-züri” er lese jetzt gerade die Geschichte der Schweiz von Peter Dürrenmatt und sei erstaunt: so etwas hätte man ihm weder in der Primarschule noch am Gymnasium und schon gar nicht an der Uni vermittelt. Eine geordnete Vorstellung vom gewalttätigen, aber eben auch sehr friedfertigen zusammenwachsen der Eidgenossenschaft wird heute den Kindern vorenthalten. Damit sägen wir den Ast ab, auf dem wir sitzen.
3. “Biblische Geschichten”
Diese sind eminent wichtig, da sie den Boden unserer gesamten Literatur bilden. Viele grosse säkulare Dichtungen sind inspiriert durch die Heilsgeschichte. Überhaupt sind die Juden das erste Volk, das nicht durch politische Macht, sondern durch Geschichte sich definiert. Auszug aus Ägypten – Erhalt der 10 Gebote als Richtschnur – Landnahme – Höhepunkt der politischen Macht unter David und Salomo – Zerfall – Strafe Gottes durch die babylonische Gefangenschaft – Rückkehr und wiedergewinnung des verheissenen Landes. Die Juden sind das einzige Volk, das seit 3000 Jahren eine ungebrochene Tradition hat. Die “psychagogische Software Jahwe” des Alten Testaments scheint ein Erfolgsprodukt zu sein. Jeremias Gotthelf hat mir Prophetenwucht für das Christentum gekämpft, als sich in Deutschland die “fortschritlichen” Professoren breit machten. Und der “gottlose” Gottfried Keller musste ihm im letzten Drittel seines Lebens recht geben: Die biblischen Geschichten gehören als Pflichtstoff in die Volksschule, weil sonst das Volk die “Brücke seiner Identität” abbricht. Die “Schweizergeschichte” als Literarische Gattung wird leider nicht mehr gepflegt. Und auch das dramaturgische Kraftwerk “Wilhelm Tell” wird heute von Intellektuellen und Medienschaffenden auf eine schon grotesk anmutetende flachmalerweise rezipiert. Im Kloster Einsiedeln wurde das Drama Schillers vom Lehrer Peter von Matts EIN JAHR lang seziert und durchbesprochen. Daraus wurde Prof. Peter von Matt: der grösste lebende Schriftsteller deutscher Zunge (Reich Ranicki).
4. Literatur ist verborgene Theologie
Grosse Theologen waren schon immer grosse Erzähler und grosse Erzähler sind immer grosse Theologen. Ich greife nur den grössten “Kindergeschichten-Erzähler” der Jetzt-Zeit LINARD BARDILL heraus. Seine Geschichten vom “Blauen Wunderland” sind so herzensfrisch und klug, dass man auch als Erwachsener sie immer und immer wieder hören will, weil es immer wieder neues zu entdecken gibt. Bardill studierte Theologie und scheiterte im Beruf, als er einen Freund mit seiner Zukünftigen mit roter Pappnase und Talar traute. Er begriff, dass er eher Scherzkeks als Pfarrer ist und leistet nun grossartiges für die Kinder.
Soviel zu diesem schönen Post, hoffe @Lea sie bleiben uns hier erhalten (oder war das nun wieder “ad personam”
)
@Giorgio Girardet
Die Folgen fehlenden Geschichtsunterrichtes malen Sie sehr eindrücklich aus. Sowohl was den Umgang der Buben untereinander wie auch die Geschichte vom Zusammenwachsen der Eidgenossenschaft angeht.
Ist es wirklich so schlimm? Lernen die Kinder heute nichts geordnetes und zwangsläufiges mehr über Morgarten, Sempach, Kappeler Milchsuppe und Niklos von Flüe?
Ist das wirklich wahr?
ich erinnere mich noch wie heute an die geschichtsstunden in der schule. wir mussten sehr oft eine gecshichte, ob von alten römern oder aus der(damaligen) neuzeit lesen und dann vor versammeltr klasse mit eigen worten vortragen. da haben wir gelernt den inhalt zu verstehen (oder eben auch nicht) und gelernt in ganzen, vollständigen, eigenen worten und sätzen zu sprechen. etwas, was ich heute bei vielen jungen menschen vermisse.
ebenso sind geschichten für kinder, vorgelesen oder frei erzählt/erfunden eine gute sache, da haben sie die ganze aufmerksamkeit des erzählenden. wenn ich z.b. mit meinem sohn “wandern” ging, eine sache die nicht gerade zuoberst auf seiner prioritätnliste stand und er müde und ungehalten wurde, habe ich ihm geschichten aus meiner kindheit oder streiche die ich gemacht habe, erzählt und das laufen ging wieder wie geschmiert.
wenn ich jetzt manchmal mütter mit ihren kindern an der hand sehe, die das ohr am handy haben, anstatt sich mit dem zu unterhalten, dann tun mir diese kinder schon ein bisschen leid.
@oma
@Giorgio Girardet
Bei den PISA Tests wird überprüft, ob die Kinder einen Text lesen, verstehen und den Inhalt wiedergeben können.
Die Kombination Eurer Feststellungen ergibt, warum Kinder heutzutage so unfähig sind.
Schule dient nicht mehr der Vermittlung von Grundkenntnissen sondern der ideologischen Indoktrination mit Grünen, Linken und Netten Weltbildern und als Labor für sozial- und einwanderungspolitische Experimente.
@Lea
Ausgehend von meinem Postulat im “Gefahr als Gefährtin” Blog. Ohne Anspruch auf Schlüssigkeit und nur so schnell einer Eingebung folgend, zu Faden geschlagen für späteren Gebrauch.
max sagte 14. März 2010 um 18:01 bei “Gefahr als Gefährtin”
“Das ***repetitive*** in den Emanzenargumentationen erlaubt sozialphilosopische Überlegungen über eine Analogie zum Nyqvist-Theorem. Sie könnte angewendet werden, um den Informationsfluss beim Ausfechten von Beziehungskonflikten zu untersuchen.”
Lea fragte dazu 14. März 2010 um 18:26
“@max: Werden Sie Ihre Gedanken zum Nyquist-Shannon-Abtasttheorem hier schildern? Das würde mich ehrlich interessieren. Wirklich ehrlich gemeint, nicht als Trollerei.”
GREGORY BATENSONS ÖKOLOGISCHE ERKENNTNISTHEORIE
Gregory Bateson in “mind and nature” schreibt, dass komplexe, selbstregulierende ökologische Systeme nur treffend beschrieben werden können, wenn die passenden Tautologien geschaffen werden. Er erwähnt auch, dass es regelmässig nur die Marxisten und die Katholiken sind, die drauskommen, worauf er hinaus will.
Gregory Bateson hat selber nie eine solche Tautologie geschaffen. Seine späten, erkenntnistheoretischen Schriften leben von den Geschichten, die er erzählt. Er schaute damals auf ein reiches Forscherleben zurück.
In der Völkerkunde sind seine Forschungsarbeiten aus Südostasien noch immer als gültig angesehen. In den 50er und 60er Jahren war er massgebend beteiligt an der Erforschung der Kommunikation in den Familien von Schizophrenen. So kommt es, dass im angelsächsischen Schizophrenie viel eher mit Familientherapie behandelt wird, während man bei uns mehr von der Gehirnchemie und den notwendigen Medikamenten ausgeht. (Wobei seit den 80er Jahren mindestens ein gewisser Austausch stattfand).
Gregory Batesons spätere Arbeiten zur Verhaltensforschung an Tieren wurden von den Biologen eher beiläufig zur Kenntnis genommen.
DIE BIBEL
Einige seiner Geschichten handeln von seinem Vater William Bateson, einem führenden Genetiker aus der Zeit Ende des vorletzten Jahrhunderts. Dieser las seinen Kindern jeden Morgen zum Frühstück aus der Bibel vor. Es war seine feste Überzeugung, dass wenn die Kinder schon nicht an die Bibel und an einen transzedenten Gott glauben sollten, dann sollten sie wenigstens wissen, warum sie nicht daran glauben sollten. Also las er jeden Morgen zu Toast und Orangenmarmelade aus der Bibel und kommentierte.
Ich gehe Eine Tautologie ist immer auch eine Geschichte, die sich selber bestätigt. Wenn wir Pipi Langstrumpfs Argumentation lesen, dann komme ich ab und zu schon zum Eindruck, dass etwas repetitives und auch sich selbst bestätigendes dabei ist.
Von mir aus gesehen ist die Bibel aus dem Grund seit so langer Zeit ein Erfolgsseller, weil sie Antworten auf sehr viele Lebensfragen enthält. Man könnte es wie die Christen machen und sagen: “He ja, das ist schliesslich, weil es das Wort Gottes ist und der wusste schliesslich, was er zu sagen hatte.” Ich sehe es ender so, dass aus einer jahrtausendealten Geschichte eines Volkes geschöpft wurde und dabei eine reiche Lebenserfahrung einfloss. Dies erlaubt den Menschen immer von neuem, sich selber und die eigene Situation darin wiederzuerkennen und die eigenen Erlebnisse in einer grösseren Ordnung neu zu durchdenken.
Unsere religiösen Zeitgenossen bilden demnach ihre eigene Erfahrung auf die Geschichten der Bibel ab. Das funktioniert nur, weil diese Bibel reich an Strukturen und Details ist, die eine grosse Vielfalt von Abbildungsmöglichkeiten (Projektionen) erlaubt.
MARXISMUS-LENINISMUS
Nehmen wir als andere Tautologie den Marxismus-Leninismus. Dieser ist ganz offensichtlich sehr viel einfacher gestrickt. Er gibt nicht so viel her und darum wurde er von einer sich verändernden Welt zurückgelassen. Immerhin war es ein guter Trick ein Volk von Trunkenbolden auf diese primitiven Geschichten einzuschränken. So konnten die ganzen Sowjetbürger unter Kontrolle gehalten werden. Man erlaubte ihnen nicht, über ihre Erfahrungen zu reden und kreativ ihr Leben weiterzuentwickeln sondern man zwang sie, was immer sie im Alltag oder Beruf erlebten auf den Vorlagen des Marxismus-Leninismus abzubilden. So konnte die Kontrolle erhalten bleiben. Gleichzeitig entwickelten sich Gesellschaft und Wirtschaft kaum weiter und am Schluss war der Ostblock wirtschaftlich ruiniert.
FEMINISMUS
Die Geschichten der Emanzen sind so einfältig und primitiv, dass man eigentlich nicht wirklich sinnvolles oder lebensnahes damit beschreiben könnte. Darum verursachen die Feministinnen nur Fehlinformation, dumpfen rollenden Lärm in der Beziehung zwischen den Geschlechtern. In der Optik redet man dabei von Moirée. Bei der Akustik oder in der klassischen Musik wären es “Schwebungen”.
MÄNNER STELLEN SICH INTELLIGENTERWEISE DUMM
Solche Fehlinformationen kann man in der Optik im einfachsten Fall mit Anti-Alising Filtern beseitigen.
Das heisst übertragen, der Mann stellt sich dumm und bekommt ganz einfach nicht mit, was seine Frau zu sagen hat. So bleiben er und seine Familie funktionsfähig bis es zum Knall kommt: In Horgen zwei Kinder erstickt in vielen anderen Fällen die Scheidung, eingereicht durch eine verbitterte und enttäuschte Ehefrau.
max sagte 14. März 2010 um 18:59
“Darum verursachen die Feministinnen nur Fehlinformation, dumpfen rollenden Lärm in der Beziehung zwischen den Geschlechtern.”
Präziser formuliert, sollte es heissen:
Darum verursachen Ehefrauen beim Vortragen von Beziehungswünschen nur dumpfen, rollenden Lärm, solange sie sich an den stereotypen Geschichten der Feministinnen orientieren.
Im weiteren sagte, ich dass Männer sich intelligenterweise dumm stellen und sich auf solche Sprüche besser nicht einlassen. Das wäre analog einem Anti-Aliasing Filter vor dem Sensor einer Digitalkamera.
Ob es andere Verfahren auch gibt, da bin ich schon am Überlegen. Aber die Dominanz der feministischen Argumentation in öffentlichen Diskussionen machen vieles im Beziehungsleben zwischen Männern und Frauen unnötig unübersichtlich.
Lea, Sie können ja jetzt Ihren Teil vortragen.
Ich denke nicht, das wir strengere Schulen brauchen. Vorallem nicht in der Primarstufe, den Kindern sollte in den ersten 3 Jahren die FReude an der Sprache vermittelt werden und vdazu eignen sich Märchen und Geschichten seeeeeeeeeeeehr gut.
@Pipi und Auguste: Guten Morgen!!! Schönes Wochenende gehabt???
Mein Sohn geht in die erste Sekundarschule und mit Schrecken nehme ich war, von was ich immer gehört habe.
Disziplin und Respekt fehlen.
Die heutigen Lehrer sind mehr damit beschäftigt den Unterricht zu ermöglichen, als ihn durchzuführen. Aufgrund mangelnder Kompetenzen werden Einträge verteilt. Doch hat jemand schon 50 solcher gesammelt, für alles mögliche, wird die Eintragsverteilerei zur Farce oder vielmehr zum Schülersport. Wie schon das alte Sprichwort sagt: ” Ist der Ruf erst ruiniert, kann ich leben ungeniert”.
Mir fehlt eindeutig die fehlende Unterstützung der Lehrer oder Eltern von neutralen Aussenstellen. Es wird viel Geld in Bildungsreformen, Fremdsprachen, Informatik und sonstige Nebenfächer gesteckt. Aber die Lehrer und die lernwilligen Schüler werden von frustrierten und unmotivieren Schülern gemobbt und stehen ohne Support da. Oft wurde mir schon gesagt, wir
könne nichts machen. Eltern wisssen oft gar nicht was ihre so selbstsicheren Kinder in der Schule so treiben.
Hinzu kommt, dass mir immer mehr auffällt, wie wenig grundlegendes Wissen in Mathe, Deutsch und Allgemeinwissen noch vorhanden ist. Das Desinteresse ist erschreckend. Die Schule bewegt sich auf zu vielen Fächern und kann dann nur eine gewisse Tiefe erreichen. Welch ein Verlust für die gegenwärtige Generation und zukünftige Wirtschaft!
Ich denke ja, Schule soll Bildung vermitteln und unsere Kinder zu kritischen Menschen erziehen. Zur Zeit scheint es mir in allen Bereichen der Bildung eher so zu sein als wolle man vor allem funktionierende, stromlinienförmige Standardwesen heranzüchten, die sich in der Wirtschaft behaupten. Das Leben besteht aus mehr als aus wirtschaftlichem Erfolg und Geisteswissenschaftler (Künstler etc.) sind alles andere als unnütz (über diese Aussage im Artikel habe ich mich sehr aufgeregt).
Auch Nutzen mit wirtschaftlichem Erfolg gleichzusetzen empfinde ich als fatal. Kann ich als Vater denn wirklich als Erziehungsziel den wirtschaftlichen Erfolg meines Kindes anstreben und planen? Eigentlich sollte es doch mein Ziel sein, dass es gerüstet ist, sein Leben selbst zu bestimmen und für sich selbst die Entscheidungen in seinem Leben zu treffen. Auch wenn diese nicht mit dem Mainstream übereinstimmen.
Und als Vater ist mein Anspruch an die Schule, dass sie vernünftige Allgemeinbildung vermittelt – dazu gehören auch Geschichten und Geschichte. Ganz klar!
Ja die Kinder brauchen Geschichten, Mythen…sie sind gierig DInge aufzunehmen, die auf erste hin spannend, neu und nicht ganz nachvollziehbar sind. Man muß sie fordern, aber sie auch mit gewissen DIngen nicht alleine lassen und sie “führen”. Viele Eltern vielleicht auch Lehrer machen es sich heutzutage einfach: Kassette rein, egal ob Video oder Musik…Huaptsache das Kind ist beschäftigt. Wie besschäftigt es vielleicht noch dannach ist wird oft unterschätzt – manche Geschichten benötigen Erklärung und Aufarbeit. Kinder wollen fragen…und ja sie wollen auch Antworten
Ich liebe es mit meinen Jungs in Geschichten, Märchen und Mysterien einzutauchen – sie zu erforschen und eigene Welten zu kreieren. Das fördert und fordert den Geist. Nur bitte nicht ungefiltert vor den Fernseher setzen und stundenlang die Kinder damit alleine lassen. Das überfordert.
@max: was Sie schreiben, beziehungsweise repetitiv wiedergeben, ist aus meiner Sicht tautologisch.