
María del Carmen Bousada de Lara im Jahr 2007: Damals mit 67 Jahren älteste Mutter der Welt, zeigt sie ihre Zwillinge Christian und Paul. Doch ihr Mutterglück dauerte nur zweieinhalb Jahre - 69-jährig erlag sie einem Krebsleiden. Ihre Zwillinge, durch Invitro-Fertilisation gezeugt, sind nun Waisen.
Als im vergangenen Juli die Spanierin María del Carmen Bousada de Lara im Alter von 69 Jahren an Krebs verstarb und ihre Zwillingsbuben, die sie zwei Jahre davor per Kaiserschnitt zur Welt brachte, zu Waisen machte, ging ein moralischer Aufschrei durch die Weltpresse: «Darf eine Rentnerin Mutter werden?», fragte die deutsche Boulevard-Zeitung «Bild». Für die «Welt» war klar: «Grossmütter sollen keine Mütter mehr werden» und «10 vor 10» konstatierte, dass die Wissenschaft wohl in Zukunft immer mehr solche fragwürdigen Erfolge feiern werde. Im Unterton waren sich die meisten Medien einig: Die Spanierin, die sich ihren Kinderwunsch erst mit 67 erfüllte, handelte verantwortungslos und egoistisch.
Die meisten Menschen stimmen diesem Urteil wohl zu. Sogenannte «Geriatrie-Mütter» des Egoismus anzuklagen ist allerdings sehr viel einfacher, als die ethische Frage zu beantworten, die hinter all diesen späten Kinderwünschen steckt: Wann ist eine Frau zu alt, um Mutter zu werden? Warum sind in unserer Gesellschaft alte Mütter tabu und alte Väter potent?
Weil die Natur das so vorgesehen hat, könnte man womöglich denken. Während die Reproduktionsfähigkeit bei Frauen nach 40 arg ins Wanken kommt, stehen Männer als Erzeuger bis ins Greisenalter ihren Mann: Pablo Picasso war 68, als seine Tochter Paloma das Licht der Welt erblickte, Charlie Chaplin war 73, als sein jüngster Sohn zur Welt kam, Anthony Quinn wurde mit 78 nochmals Vater. Und Bergfilmstar Luis Trenker sogar mit 96 – ebenfalls zwei Jahre vor seinem Tod.
Nur: Die Lebenserwartung, auch die der Männer, war im vorletzten Jahrhundert noch sehr viel kürzer. Genau so wie die Spanne der Vaterschaft. Es war letztlich der medizinische Fortschritt der zu uralten Vätern führte, könnte man argumentieren. So wie es der medizinische Fortschritt ist, der den Frauen heute erstmals die Chance gibt, die natürliche Grenze ihrer Fruchtbarkeit zu überwinden. Weshalb also ist eine alter Mutter anrüchiger als ein alter Vater? Und geht ein 50-jähriger Neopapa statistisch nicht das grössere moralische Risiko ein, zu sterben bevor seine Kinder volljährig sind, als eine Frau, die nach der Menopause Mutter wird?
Diese komplexen ethischen Fragen waren letzte Woche Thema eines Kongresses am University College in London. Schliesslich leben wir in einer Gesellschaft, in der die Familiengründung immer weiter nach hinten geschoben wird. Den momentanen Babyboom in der Schweiz haben wir sogenannt Spätgebärenden, also Mütter über 35, zu verdanken. Eingeladen waren Mediziner, Anthropologinnen und Kulturwissenschafter. Thesen gab es fast so viele wie Redner: Für die feministische Sexualwissenschafterin Shere Hite ist klar, dass späte Mutterschaft gesellschaftlich sanktioniert wird, weil die unlimitierte Fortpflanzung bisher ein männliches Privileg gewesen sei. Späte Mütter würden schlicht und ergreifend diskriminiert. Evolutionsanthropologin Ruth Mace erinnerte an die Grossmutter-Hypothese: Gemäss dieser hört die Fruchtbarkeit der Frau exakt zu der Zeit auf, wenn die eigenen Kinder Nachwuchs bekommen. Der Zweck der Menopause wäre demnach, Zeit zu haben für die Aufzucht der Enkelkinder. Und die Kulturhistoriker vertraten die These, dass unsere Gesellschaft nicht nur Mühe mit alternden Müttern habe, sondern ältere Frauen generell abwerte.
Was denken Sie? Ist späte Mutterschaft einfach nur ein negatives weibliches Stereotyp? Dürfen Männer qua Biologie das Recht auf späte Elternschaft für sich beanspruchen? Oder wird die Fruchtbarkeitsgrenze Menopause wegen des medizinischen Fortschritts dereinst bloss noch Geschichte sein? Und wenn ja: Wie alt darf eine schwangere Frau ihrer Meinung nach sein?


Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und ist Mutter einer Tochter. Sie ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich und ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub. 

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Soll frau mit 67 noch schwanger werden. Ja, wenn sie glaubt, dass 10jährige sich wohlfühlen mit einer Mutter, die vielleicht an Alzheimer leidet oder wenn sie glaubt, dass 20jährige ihre Zeit am liebsten im Pflegeheim verbringen. Immerhin schafft dieser Wahnsinn neue Frühförderungsmöglichkeiten für Kinder, statt Chinesisch lernen sie im Samariterkurs, was zu tun ist, wenn Mami einen Herzinfarkt kriegt.
egoismus pur und eine rücksichtslosigkeit dem kind gegenüber und profilierungssucht!
Mir fällt zum 124. Mal auf, dass ohne jede Not ein Kult über das Alter von Frauen gemacht wird. Wenn eine Frau mit 33 statt mit 32 Jahren schwanger wird, besteht zwar tatsächlich eine minimal höhere Wahrscheinlichkeit, dass es während der Schwangerschaft zu Komplikationen kommt, insgesamt ist das Alter aber nur ein Faktor unter *Dutzenden*. Kommt ein Kind auf die Welt, ist nicht zu erkennen, ob Mama bei der Geburt 25 oder 35 war. Auch das Alter des Vaters spielt keine grosse Rolle.
67-Jährige mit Kinderwunsch sind wohl eher die Ausnahme. Persönlich wünsche ich einem Kind möglichst junge Eltern. Selbige können besser wieder einschlafen, wenn sie morgens um zwei Uhr aufgeweckt werden, haben mutmasslicherweise beruflich weniger (stressige) Verpflichtungen und haben eher ‘peers’ mit denen Kinderfragen erörtert werden können. Dies ist allerdings eine gesellschaftliche, nicht biologische Frage.
Ich bin grundsätzlich dafür, dass jede Frau und jeder Mann seine Motive fürs Kinderkriegen gut überdenkt und sich ehrlich fragt, warum er/sie ein Kind will. Langeweile? Unglücklich mit dem Job (und lieber Hausfrau)? Einsamkeit? Tradition? ….?
Um ein Tier aus dem Tierheim zu bekommen, wird man geprüft und unter die Lupe genommen, aber wer ein Kind bekommen “darf”, nicht. Zum Glück auch nicht! Wo wären wir denn sonst!! Für einen Elternkurs bin ich trotzdem (mindestens beim ersten Kind).
Jetzt: Welche Komission soll den nun entscheiden, welche Frau sich künstlich befruchten lassen darf und welche nicht? Ich weiss nur, dass wenn ich mal Zwillinge haben sollte, werde ich sie nicht meiner dann ca 55-60 jährigen Mutter zumuten, um sie für längere Zeit zu hüten. Babys, Kleinkinder, Kinder generell bedürfen starke Nerven und Belastbarkeit! Es gibt einen Grund, warum man ein Pensionsalter eingeführt hat: man ist nicht mehr so fit wie früher. Meiner Meinung nach sind Frauen und Männer, die in so hohem Alter noch Kinder zeugen, genauso verblendet wie überalterte Autofahrer, die das Gefühl haben, sie könnten noch genausogut Auto fahren, wie früher. (Gab mal einen ganz eindrücklichen SF-Dok dazu)
Statt sich über im Boulevard ausgebreitete Ausnahmefälle zu empören, wäre es passender, die Debatte etwas näher an unserer Realität zu führen. Theoretisch sollte doch eine Frau so lange auf natürlichem Weg schwanger werden dürfen, wie es ihre individuelle Fruchbarkeit erlaubt. Das Durchschnittsalter der Mütter liegt heute bei über 30, Tendenz steigend. Die Fruchtbarkeit nimmt in der Regel jenseits der 40 rasch ab und geht gegen die 50 in die Menopause über. Mehr Natur und Verstand, weniger Egoismus und weniger medizinische Nachhilfe – dann könnten wir uns viele Diskussionen über Ethik und Moral schenken. Abgesehen davon finde ich es doch eher verfwerflich, gar keine Kinder zu haben
@Laura Bossard
Erstmal bin ich auch nicht dafür, dass 67jährige Kinder gebären sollen. Aber die Aussage wenn ich mal Zwillinge habe… Einer 55-60jährigen Grossmutter ganz generell das Recht abzusprechen auf Enkel aufzupassen ist doch etwas Radikal. Ich selber habe Zwillinge und die werden manchmal auch von anderen Menschen betreut. Leider bleibt unseren Kindern eine gute Beziehung zu Grosseltern verwehrt, da zur einen Familie der Kontakt nicht besteht und die anderen Grosseltern ins Ausland ausgewandert sind. Sind sie aber zu Besuch hüten sie alle Kinder sehr gerne und gut. Aus den obigen Aussagen deute ich, dass Sie noch gar keine Kinder haben. Sie werden staunen wie man zum Thema Kinder immer mal wieder die Meinung ändert, wenn sie dann erst mal da sind. Die eigene Froschperspektive ändert sich dann nämlich radikal
Warum muss man der Natur eigentlich immer ins Handwerk pfuschen?
Es ist ist doch bei der Frau so eingerichtet, dass die Fähigkeit Kinder zu bekommen ab 40-45zig nur noch selten möglich ist. Bei den Männern geht das nur bis ins hohe Alter, weil sie sich “viel jüngere” Frauen nehmen. Mit einer 67jähriger Frau hätte auch der Mann keine Chance und da soll mir noch einer sagen, das sei natürlich.
Irgend wie leben wir doch heute total an der Realität vorbei. Die meisten wollen lange leben, aber keiner will Alt werden. Der Jugend- und Schönheitswahn nimmt langsam sehr bizzare Formen an.
Also ICH als Kind, will sicher nicht eine Mutter haben, die rein biologisch meine Urgrossmutter sein könnte. Persönlich finde ich diese Frauen als sehr egoistisch und verantwortungslos, dazu noch unüberlegt.
Denken diese Frauen eigentlich was sie ihren Kindern antun, aber so ein Baby ist ja soo herzig und dann kommen wir erst noch in die Schlagzeilen (meine eigene Meinung).
von wegen, dass ich 12 Jahre alt bin. Hier die Quelle meiner Aussagen
http://www.monstersandcritics.de/artikel/200911/article_128336.php/Niedriger-IQ-bei-Kindern-von-%C3%A4lteren-V%C3%A4tern
Ist doch super, da können die Frauen nun endlich Karriere und Kinder unter einen Hut bringen. Einfach die Kinder erst nach der Pensionierung bekommen und alle Probleme sind gelöst. Dass Alice Schwarzer noch nicht auf diese Idee gekommen ist…
Ich finde es nicht gut, so spät Mutter zu werden. Es wird oft vergessen, dass Schwangerschaft und Geburt den weiblichen Körper beanspruchen. Man kann mit 40 noch eine problemlose Schwangerschaft haben und seinem Kind während Monaten die beste Nahrung – Muttermilch – offerieren. Aber mit über 60 geht das nicht mehr. Diese Kinder kamen nicht “normal” zur Welt, bekamen keine Muttermilch und haben nach 2 Jahren schon kein Mami mehr. Das ist für diese Kinder bestimmt kein optimaler Start in ihr Leben. Es war aus meiner Sicht eine sehr egoistische Entscheidung von dieser Mutter. Dass jedoch Männer so spät noch Väter werden können hat die Natur entschieden. Das kann ich nachvollziehen, denn der Mensch ist da, um sich fortzupflanzen und die Männer tragen die Kinder ja auch nicht 9 Monate im Bauch.
Meiner Meinung nach sollte der Entscheid für Kinder zwischen 20 und 40 fallen. Wenn eine Fortpflanzung nur noch mit medizinischer Hilfe möglich ist, sollte m.E. darauf verzichtet werden. Zusätzlich zu den Nachteilen für die Kinder – Eltern im Greisenalter, keine Grosseltern, etc. – gibt es auch für die Eltern gewichtige Gründe, auf späte Elternschaft zu verzichten. Einige wurden bereits genannt. Ein zusätzliches Problem: in welchem Alter sind die eigenen Eltern dann, wenn man selbst Kleinkinder hat? Angenommen, sie waren selbst um die 30 und man entscheidet sich mit über 40 noch für Nachwuchs, sind die eigenen Eltern also über 70, d.h. in dem Alter, in dem sie ebenfalls auf Unterstützung der eigenen Kinder angewiesen wären. Für viele ist das wohl eh kein Problem – die Kinder ins Tages- und die Eltern ins Altersheim. Ich selbst möchte jedoch in der Lage sein, meine Eltern wenn immer möglich so zu unterstützen, dass sie möglichst lange unabhängig sein können.
Da man auch und gerade in der Schweiz Familie und Beruf kaum unter einen Hut bringen kann, ohne seine Karriere ernsthaft zu gefährden oder gar arm zu werden, ist es nur logisch, dass Frauen immer später Mütter werden, falls überhaupt.
Konsequenterweise müsste man dann sämtliche Methoden zur Herbeiführung einer Schwangerschaft legalisieren, soweit sie nicht der Zucht einer ganz bestimmten Menschenrasse gleichzusetzen sind.
Wer in einem Alter Kinder bekommt, bei dem man wahrscheinlich vor dem Ende der Berufsbildung des Kindes stirbt, sollte man allerdings eine Lösung für den Todesfall vorsehen, damit das Kind auch dann noch ein gutes zu Hause hat und nicht in einem Heim mit all seinen Nachteilen und Stigmata landet.
Bettina Weber macht es sich in ihrem zynischen Kommentar vom 8. Dezember leicht, auf die Frage ob Frauen nach Sechzig noch Mütter werden dürfen. Wer soll das beurteilen, so gut wie in den 60er Jahren Mütter die Abtreibung gewählt haben, kann die selbe Generation auch annehmen, dass sie als Blumenkinder noch eine späte Zeugung frei beschliessen können. Die heutigen Grossmütter werden nicht mehr mit Rollatoren herumstürcheln, weil sie regelmässig Sport betreiben, sie werden auch nicht ihre Kinder an irgendwelche 20jährigen Praktikantinnen in die Kita geben müssen, um einen Beruf als Working poor nachzugehen. Demografisch wird die heutige Grossmutter eher 90 Jahre alt und sie kann unmöglich 30 Jahre herumsitzen und jassen! Lassen wir also eine reifliche materielle und idelle Entscheidung den reifen Frauen, und nicht nur den alten Männern!
Bettina Weber solle mal ihren Blickwinkel etwas erweitern und 100 bis 200 Jahre zurückdenken.
Damals haben viele Kinder ihre Eltern nicht mal 20 Jahre gehabt. Die Mütter und die Väter waren in der Regel schon in jungen Jahren alt, krank oder verbraucht, durch Krankheiten oder ständigen Schwangeschaften. Den Kindern von damals ging es sicher nicht besser als diesen Kindern mit ihren sogenannt alten Eltern. Sie mussten auch für ihre Eltern sorgen oder hatten keine mehr.
In Afrika ziehen massenhaft Grosseltern ihre Enkel auf, weil die Mütter und die Väter an AIDS verstorben sind. Das ist nicht wünschenswert aber schlicht ein Fact.
Ich finde es ziemlich einfach über Menschen die Kinder jenseites eines sogenannt vernünftigen Alters habe herzuziehen.
Das Bedürfnis sich zu reproduzieren ist ein mächtiger Teil des Lebens an sich. Wer nach dem richtigen Zeitpunkt fürs Kinderkriegen schreit, sollte etwas weiter denken und die Menschheitsgeschichte beachten. Nicht nur den kleinen Teil unserer Gegenwart.
Zudem wäre da noch der Punkt der Lebenserfahrung der hier gar nicht angesprochen wird. In all der Zeit in der Menschen auf dieem Planten leben gabs noch nie so viele alte Eltern, sehr junge Eltern aber massenhaft. Unsere Spezies hat bis jetzt nicht grad mit Weisheit geglänzt, wenn wir sehen was wir so veranstaltet haben. Vielleicht würde uns etwas mehr Altersweiheit uns gut tun. Etwas weisere Eltern oder Grosseltern die Zeit für Kinder haben.
Für mich käme eine Schwangerschaft/Geburt in fortgeschrittenem Alter auch nicht in Frage. Kinderkriegen im Pensionsalter finde ich egoistisch, eine Art von Selbstverwirklichung und Torschlusspanik finde. Sorry, wieso muss es denn gerade mit 60+ sein? Ich verstehe einfach nicht, wieso Paare erst in diesem Alter auf den „Geschmack“ kommen, während sie es während 30 Jahren (15 – 45) nicht taten? Im Fall der 64jährigen Schweizerin bin ich überzeugt, dass es ein absolutes Wunschkind ist (sonst hätte sich die Frau nicht den Strapazen unterzogen!) und dieses Kind heiss und innig geliebt wird. Keine Frage, dem Mädchen fehlt es weder an Liebe, Wärme und Geborgenheit, zumindest momentan – doch wie lange noch? In ein paar Jahren werden die Eltern sterben, ist nun leider mal so. Das Baby wird dann Jugendliche in der Pubertät, eventuell junge Erwachsene sein und muss mit dem für seine Verhältnisse frühen Tod der Eltern klarkommen. Die Natur stellt nicht umsonst ab einem gewissen Alter die „natürliche Babyproduktion“ ein – die Wechseljahre kommen nicht „einfach so“ und haben ihre Gründe… Nur schade, wollen das einige nicht wahrhaben!
..warum soll denn eine ältere Frau keine Kinder haben? Wenn Sie das nötige Kleingeld und einen guten Charakter hat und dem Kind Nestwärme und alles nötige zum Leben gibt. Daran muss man sich gewöhnen. Das wird in Zukunft so sein. Die ganze hypokrite Diskussion hat was mit der Angst vor den Frauen zu tun. Genauso wie die Diskussion um die Kaiserschnitte. Keine vernünftige Frau gebàhrt heutzutage noch natürlich. Warum soll man sich das antun. Kein Mann wäre dazu bereit. Männer haben ausserdem auch Kinder in dem Alter. Alte Stars (auch in der Schweiz) adoptieren Kinder und können sich sehr gut um sie kümmern und kein Hahn kräht danach. Oft sind Alte mit ihrer Lebenserfahrung die besseren Eltern als Junge. Ausserdem spricht man doch immer davon wie wichtig Grossmütter für ihre Enkeln sind, dass Frauen deshalb länger leben als Mànner etc.. Jetzt gebären halt die Grossmütter ihre Kinder selbst…
Ausserdem: wenn man die Kinder in 20 Jahren fragt, ob sie lieber nie geboren worden wären oder durch eine alte Frau, dann ist die Antwort wahrscheinlich sehr einfach. Die meisten Menschen schauen es als Geschenk an, dass sie leben dürfen und das sie geboren wurden. Ob der Uterus, in welchem sie wuchsen, 60 oder 20 Jahre alt war, ist einem/einer 20 oder 40 jährigen wohl herzlich egal….Viel schlimmer ist es in einer Weltregion geboren zu werden, wo Armut herrscht und wo es für die jungen Menschen keine Chancen gibt oder wo man schon als Kind. 18 000 Kinder streben jeden Tag an Hunger. Wie wärs wenn man sich mal darüber unterhalten würde anstatt über angeblich zu alte Mütter…
Ich finde das nicht gut. Das Risiko für die Kleinen, dass sie Krankheiten oder Behinderungen haben werden ist doch viel zu hoch.
Das kann man so pauschal nicht sagen – Von Frau zu Frau unterschiedlich. grundsätzlich bin ich nicht dafür, dass Frauen in relativ hohem Alter noch Kinder kriegen… Das Risiko für die Kleinen ist da nur 1 Punkt von vielen.
Aber wenn Frau fit und gesund ist und sich den Kinderwunsch noch erfüllen will – warum nicht…
Lieber so als 14 Jährige…getreu dem Motto : Kinder erziehen Kinder :S
Gruß