Die Magie der grossen Ferien

Ein Gastbeitrag von Simone Liedtke*

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Sind ja Ferien: Kinder essen Glace beim Strand. Bild: Mate Marschalko, flickr.com

Die grossen Ferien stehen vor der Tür und mit ihnen ein riesiger Berg von Wünschen, verknüpft mit ebenso vielen Erwartungen. Spass wollen wir haben. Abenteuer erleben. Erholen wollen wir uns. Die Sonne soll scheinen. Im Wasser wollen wir uns abkühlen. Am liebsten im Meer. In einem fernen Land. Oder in einem nahen Land. Einfach an einem Ort, der anders ist als zu Hause. Anders als Schule und anders als Beruf, anders als Äpfel zum Znüni und Ghackets mit Hörnli. Anders als Alltag – so müssen Ferien sein. Das erklären wir auch unseren Kindern, zwei Mädchen, 6 und 8 Jahre alt, die schon wieder die Augen verdrehen. Wir versprechen ihnen, dass sie ihre Puppe mitnehmen dürfen und das Schlaftier und das Lieblingsgeschichtenbuch und die Kuscheldecke. Damit das mit dem Anderssein auch für die Kinder erträglich wird.

So fahren wir dann los, das Auto vollgepackt bis zum Rand. Die Fahrräder mussten auch noch mit – wofür haben wir sie denn. Auch die Nespresso-Maschine ist wie immer dabei, dazu 64 Volluto- und 28 Ristrettokapseln, schön abgezählt für jeden Tag. Und natürlich auch für jeden Tag die richtige Kleidung. All die letztjährigen Sommerkleider, die wir viel zu wenig tragen konnten, und all die brandneuen Sommerkleider, die wir extra für die Ferien gekauft haben. Im Ausverkauf, 3 für 2. Etwas für schöne Anlässe und etwas, wenn es praktisch sein muss. Und etwas für Regenwetter. Denn es gebe kein schlechtes Wetter, es gebe nur falsche Kleidung, sagt der Leiter des Waldkindergartens und nervt mich damit immer wieder. Für die Kinder packen wir von allem alles doppelt ein – so gehen wir auf Nummer sicher. Der Spass ist bestens vorbereitet, es kann nichts mehr danebengehen.

Ferien jetzt! Doch zunächst ist Stau auf der Autobahn. Bild: Robin Utrecht/ Keystone

Ferien jetzt! Doch zunächst ist Stau auf der Autobahn. Bild: Robin Utrecht/ Keystone

Auf der Reise werden die Kinder nonstop mit Walt Disney berieselt, damit die Idee von Langeweile und Quengelei gar nicht erst aufkommt. Und zeigt ein Kind trotz Elsa und Arielle doch Unmut, wird ihm mit Aussetzen auf der Autobahn gedroht. Das hilft immer. Oder auch gar nicht. Egal. Ferien jetzt!

Haben wir dann endlich das Ziel unserer Wünsche erreicht, richten wir es uns schön gemütlich ein für die nächsten 14 Tage. Der Kaffee schmeckt wie zu Hause, die Pasta sogar noch besser. Die Kinder essen jeden Mittag Pommes frites, während wir uns schon mal den ersten Wein genehmigen. Sind ja Ferien! Danach planschen wir im Pool. Alles schön sauber und hygienisch. Nebenan gibts einen Spielplatz, viele Kinder, professionelle Betreuung. Klappt wie am Schnürchen, fast wie zu Hause. Alles organisiert, alles entspannt. Hat auch genug gekostet.

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Auch das sind Ferien: Ein Glas Wein für die Eltern. Bild: Toddonflickr/ flickr.com

Abends kommt manchmal ein bisschen Heimweh auf. Die Spielsachen, die zu Hause bleiben mussten, die einsame Katze, die Blumen im Garten, die Freunde. Walt Disney hilft. Und für uns ein Schlückchen Wein. Sind ja Ferien! Bald sind wir wieder zu Hause, und dann ist das hier alles nur noch Erinnerung. Schöne Erinnerung. Meist schöner als der Urlaub selbst.

Wieso tun wir das? Wieso fahren wir Jahr für Jahr im Sommer in den Urlaub? Für die Kinder? Unsere Kinder wollen nicht reisen. Sie haben kein Interesse an fremdem Essen, unbekannten Sprachen und andersartigen Bräuchen. Das Vertraute gibt ihnen Sicherheit. Ich glaube, unsere Kinder würden am liebsten zu Hause bleiben, sich fünf Wochen lang mit ihren Freunden verabreden und jeden Tag Pommes Chips und Glace essen. So sehen für sie perfekte Sommerferien aus. Unsere erwachsene Version von perfekten Sommerferien sieht dagegen so aus: weit reisen, viel Kultur, viel fremdes Essen und Trinken, viel Entspannung, wenig bis keine Kinder.

Es gibt zwei Gründe, weshalb wir trotzdem jedes Jahr zusammen in die Ferien fahren, die so eigentlich keiner will:

1. Wir tun es für die gemeinsam verbrachte Zeit. 14 Tage sind wir vier zusammen. An einem Stück. An einem Ort. Im Guten wie im Schlechten. Familie total. Denn nur fernab von zu Hause und ohne Fluchtmöglichkeiten können wir derart intensive Familienzeit zusammen verbringen. Auch wenn wir danach mit den Nerven am Ende sind, lohnt es sich.

2. Wir tun es für die Erinnerungen. Denn diese werden grossartig sein, nachdem das Gehirn alles Unangenehme herausgefiltert hat. Was bleibt, ist die Essenz der Sommerferien: Spass, Abenteuer, Erholung und Familie. Ein Leben lang. Und je älter wir werden, umso kostbarer werden diese Erinnerungen für uns sein. Wir holen sie hervor und freuen uns daran, wenn diese Zeit schon lange vorbei ist. Sie stecken in unseren Genen und werden von Generation zu Generation weitergegeben und mit neuen Ferienerinnerungen angereichert.

Darin liegt die Magie der grossen Ferien.

SL_72dpi*Simone Liedtke ist Illustratorin von Kinderbüchern, Künstlerin und freie Autorin. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Zürich.

352 Kommentare zu «Die Magie der grossen Ferien»

  • Michael sagt:

    Die grossen Ferien sind doch in der Hauptsache was für die Eltern, weniger für die Kinder. Wer bitteschön hat den 11 Monate Stress ? Die Kinder ? Mitnichten. Es sind die Eltern, die sich tagein tagaus dem Kampf um’s Überleben stellen müssen, das das Einkommen stimmt, das es den anderen in der Familie gut geht.
    Kinder haben diesen Stress nicht, für sie ist gesorgt. Stress bekommen sie nur, wenn sie überhütet werden.

  • Christian Duerig sagt:

    Die Veränderungen sind bereits unterwegs.

    http://youtu.be/KWlyl3ArkKU

    • Widerspenstige sagt:

      Männerphantastereien in den letzten Zügen innerhalb des Wassermannzeitalters…

      • Christian Duerig sagt:

        Jing-Jin-Ji wird die Supermetropole der Welt. 130 Millionen Menschen werden dort leben.
        Jing steht für Peking; Jin für Tianjin; Ji für Shijjazuang. Die Industriegebiete am Hwang-Ho und dem Jangtzekiang wachsen zu einem einzigen Marktplatz zusammen. Was bedeutet das für die Welt ?
        The New York Times berichtet zum ersten Mal über die werdende Supermetropole Jing-Jin-Ji. Wir im Westen haben noch nie von dieser Entwicklung gehört. Vermutlich hat nur das Pentagon Informationen dazu unter Verschluss.
        Wo verbringen die Jing-Jin-Jier ihre Ferien ?

  • Christian Duerig sagt:

    LIVESTREAM
    Im Appe Store exitiert „LIVESTREAM“. Sie erhalten Zugang zu erstklassigen Archiv-Sendungen aus wissenschaftlichen Workshops. Die Videos motivieren zu vertieftem Nachdenken und Lernen. Das Lesen von Romanen ermüdet mich dermassen (Blablablabla), so dass ich darauf verzichte. Sie können mir vorwerfen, dass ich nichts verstehe, und ich werde mit, „Sie haben recht !“ antworten.
    Ich wünsche allen, dass sie mit den neuen Technologien zurecht kommen und Freude an all den Veränderungen finden. Wir müssen uns für noch mehr Veränderungen vorbereiten. Sie kommen ! Nutzen Sie die Ferien !

  • Christian Duerig sagt:

    FERIENZEIT
    Das ist die Zeit, wo man sein Gehirn sehr effizient trainieren kann. Auf YouTube spricht Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer über:
    „Wie lernen Kinder ?“
    „Gehirnforschung für die Praxis.“
    Beide gehören zu: „Aktuelles aus der Gehirnforschung.“
    Ferner hilft Prof. Dr. Joachim Bauer viele Mythen über das Gehirn zu beseitigen.
    Machen Sie mehr aus ihnen, indem Sie ihr Gehirn trainieren. Lernen Sie mit den Forschern, die in Seminaren ihre Kenntnisse austauschen. Zum Plausch können Sie Gedächtnis verbessern. Harry Lorayne zeigt wie, mit: „How To Develop A Super Power Memory“. Die PDF ist gratis.

  • Christian Duerig sagt:

    @ Franz Vontobel
    Stellen Sie sich vor den Spiegel und gucken, Sie mit wem Sie sprechen.
    Vermutlich wissen Sie nicht, was die kleinste obere Schranke ist ? Sie wissen vernutlich auch nicht, was die reellen Zahlen sind ‚
    Ihre Wortspielereien sind für Sie zur Fallgrube geworden. Mit einem Lächeln können Sie dieser Fallgrube entkommen. Löschen Sie das Gedächtnis und beginnen Sie neu.

    • Susi sagt:

      „Löschen Sie das Gedächtnis und beginnen Sie neu.“
      Das funktioniert nicht in aller Konsequenz, man macht immer wieder die gleichen Dinge. The Eternal Sunshine of the Spotless Mind.

  • Christian Duerig sagt:

    @ Widerspenstige
    Sie brauchen nicht auf die Japaner zu verweisen. Es gibt genügend Mensche bei uns, die mit dem Atomzeitalter nicht zurecht kommen.
    Mein ehemaliger Deutschlehrer an der Sekundarschule meinte nach sehr langem Nachdenken: „Wenn Albert Eistein recht hat mit der Annahme, dass die Lichtgeschwindigkeit die kleinsten obere Schranke aller Geschwindigkeiten in unserem Universum ist, dann ist unser gekreuzigte Jesus Christus noch gar nicht im Himmel angekommen.“
    Später liess sich dieser Lehrer vom Zug überfahren.
    Ich befürchte, dass auch Sie, Widerspenstige, gefährdet sind.

    • Franz Vontobel sagt:

      So, so, lieber Herr Duerig… und was wäre dann die grösste obere Schranke aller Geschwindigkeiten in unserem Universum? Oder die zweitkleinste?

      Sie schwafeln ziemlich viel Käse, mein Guter.

      • Franz Vontobel sagt:

        Die Hitze… ich nehm den Käse zurück, sie haben natürlich recht – c ist die kleinste obere Schranke…

    • Widerspenstige sagt:

      Um mich müssen Sie sich nicht fürchten, sondern schauen Sie in den Spiegel und erkennen Sie sich selber.

      Viel Spass!

  • Christian Duerig sagt:

    Vektor ohne ck.

  • Christian Duerig sagt:

    @ Wliderspenstige
    Es täte Ihnen gut, die Geschichte der Moderne besser kennen zu lernen.

    • Widerspenstige sagt:

      Nee, die Geschichte der Zukunft interessiert mich mehr und daran arbeite ich täglich.

  • Christian Duerig sagt:

    @ Widerspenstige
    Einstein ist mit der Taylorentwicklung zum 4-Vecktor-Impuls auf E=mc hoch2 gestossen. Das war’s. Lise Meitner konnte damit die frei gesetzte Wärme in der Kernspaltung von U235 erklären. Léo Szillard war der erste Wissenschaftler, der erkannte, dass mit der „Kettenreaktion“ Energie zu gewinnen ist. Da es noch keine NSA gab und das Gerücht umging, dass die Deutschen im Begriffe waren, eine Atombombe zu entwickeln, sah sich das Militär gezwungen, das Manhatten-Projekt zu starten. Die Krönung war die erste Atombombenexplosion 1945.07.16 05:29:45. Das Atomzeitalter war gebren.

  • Christian Duerig sagt:

    Heute morgen um 05:29:45 wurde die Atombombe 70 jährig !

    • Stranger sagt:

      Na dann gratulieren wir mal.

    • Franz Vontobel sagt:

      Holy Trinity, Batman!

    • Widerspenstige sagt:

      Einstein dürfte sich soeben eine andere Wolke ausgesucht haben in seinem jetzigen Universum…

      Was soll diese Aufmerksamkeitshascherei, Christian D? Gerade die Japaner leiden am meisten unter dieser Erfindung und werden regelmässig damit konfrontiert! Sie wollen von Atomenergie weg kommen und rollen ihre Sushis rückwärts…

  • Christian Duerig sagt:

    @ Susi, vergessen Sie das Drei-Instanzen-Modell. Es beruht auf Wunschdenken. Es ist schlicht bullshit.
    Prof. Dr. Manfred Spitzer hilft Ihnen mit „Geist & Gehirn“ via YouTube, ihr Gehirn zu trainieren und effizienter nutzen zu können.
    Schöne Modelle sind so gut wie schöne Mode. Die Versuchung ist gross, hier aufzuspringen und … leer auszugehen. Das schlimmste: Die Zeit wurde verschwendet. Aber es war doch so schön !

    Bringen Sie sich auf Vordermann. Der dtv Atlas der Anatomie, Band 3, Nervensystem und Sinnesorgane hilft Ihnen, die Orientierung zu wahren.
    Viel Freude mit Antonio Damasio.

    • Susi sagt:

      Was die Queen jetzt wohl zu Ihree Wortwahl sagen würde. (Und warum wurde ich vorher mit meinem harmlosen Geschreibse zu Freud zensiert und das nicht? Hallo, Redaktion?)

      • Christian Duerig sagt:

        @ Susi, anstatt oberflächliche, angeblich lustige Beiträge zu schreiben, googlen Sie nach „Anne Of Green Gables“. Informieren Sie sich über Megan Follows. Anne Of Green Gables ist die Heldin Kanadas. Die Trilogy „Anne Of Green Gables“ ist ein Meisterwerk. Anne ist mit Megan Follows unsterblich geworden.
        Anstatt mit englischer Lektüre Englisch unterrichten zu versuchen, setzen Sie Filme ein. Benutzen Sie die Filmscripts, um wirklich mitzukommen. Hier lernen Sie mehr als mit Lektüre. Englisch spricht. Die Novellen, Dramen, Romane müssen das Sprechen vermitteln können. Was tut Deutsch? Schreiben

      • Franz Vontobel sagt:

        Susi, googlen sie “Anne Of Green Gables – The Musical“. Da wird dann sogar gesungen! Das ist irgendwie noch viel besser! Und kürzer.

      • Susi sagt:

        Bevor ich jetzt erzähle, dass meine Spezialgebiete „Szenische Interpretation“ und der „Film im Unterricht“ sind, muss ich zugeben, dass es bei mir momentan leider nur für oberflächliche, angeblich lustige Beiträgen reicht.

      • Susi sagt:

        Beiträge, nicht Beiträgen.

      • Stranger sagt:

        Es lebe den Akkusativ. Dass „Beiträge“ im Akkusativ nicht auf „n“ endet, ist aber auch ziemlich fies von der deutschen Sprache.

      • Susi sagt:

        hatte das Wort „für“ mit dem Wort „zu“ überschrieben und den Satz nicht mehr durchgelesen vor dem posten.

      • Susi sagt:

        nein, eigentlich war’s umgekehrt. Aber egal. 🙂

      • Stranger sagt:

        Dem Posten.

        Aber wir kennen ja alle dieses Verschlimmbessern. Susi, verbessere Dich inskünftig doch nur, wenn es unbedingt nötig ist. Wir wissen, dass Du es kannst™.

  • Christian Duerig sagt:

    @ Susi, bei Freud gibt es überhaupt nichts zu verstehen. Freud hat sich selber sehr gut verkaufen können. Heute gehört er zum Müll. Seine Arbeiten sind aus heutiger Sicht „wissenschaftlich nicht tragbar“.

    • Susi sagt:

      Ohne Freud kein Jung, ohne Freud kein Lacan… Wäre so schade um all die schönen Theorien. Freud würde heute auch anders argumentieren. Aber gewisse Konzeptionen sind auch heute noch höchst interessant. Beispielsweise das Drei-Instanzen-Modell.

      • Christian Duerig sagt:

        @ Susi, vergessen Sie Freud, Jung, Lacan. Wenden Sie sich Antonio Damasio zu. Auf Ted Talk finden Sie: „Die Herausforderung, das Bewusstsein zu verstehen.“ Sie werden kurz mit der Neuroscience in Kontakt kommen und können dann alle Überlegungen selber nachvollziehen. Sie gelangen zu Julian Schnabel. Er führte Regie zum Film „Le Scaphandre Et Le Papillon“. Es ist vielleicht der wichtigste und beste Film der Gegenwart. Jeder von uns kann in einem „Lock In Syndrom“ enden. Sie können verstehen, was Michael Schuhmacher durchlebt.
        Auf YouTube finden Sie die Beiträge, welche ich hier erwähnte.

      • Susi sagt:

        Damasio? Populärwissenschaft…

  • Christian Duerig sagt:

    Freud is a Dick, Goethe is Dickier and Kant, … ah, you found it out yourself, is the Dickiest. Watch out the capital letters !

    • Stranger sagt:

      Ich kenne nur Philip K. Dick. Bahnbrechend.

      • Christian Duerig sagt:

        @ Stranger, vielen herzlichen Dank für ihren Hinweis auf Philip K. Dick. Wikipedia hat mich so zum Lachen gebracht, dass ich diesen Dick in die Reihe mit Kafka, Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Dürrenmatt & Co stelle. Sein Leben muss für ihn selber toll gewesen sein. Fast erreicht er den Wahnsinn von John Nash,

      • Stranger sagt:

        Naja, in diese Ahnenreihe würde ich ihn nicht stellen (Dürrenmatt ist aber ein sehr passender Vergleich), aber sein Einflluss auf die zeitgenössische Literatur und auf Hollywood ist ja riesig (posthum). Und er war ein grosser Paranoiker vor dem Herrn, klar. Wenn ich eines seiner Bücher lese, muss ich immer aufpassen, dass ich nicht suizidal werde 🙂 aber Dick ist sehr sehr inspirierend.

        Grandiose und visionäre Hollywoodfilme gehen auf seine Geschichten zurück. Etwa Blade Runner oder Minority Report.

      • Susi sagt:

        ich liebe Blade Runner und Minority Report!

      • Stranger sagt:

        Man kann Tom Cruise doof finden, aber er hat in guten Filmen Gutes geleistet.

      • Susi sagt:

        Tom Cruise ist total oberdoof, aber seine Filme sind super. Ein schlechter Schauspieler ist er auch nicht, das zeigte er spätestens bei „Interview with a Vampire“.
        Ich liebe auch die MI-Reihe!

      • Susi sagt:

        und in Eyes Wide Shut. Kubrick sagte mal, er besetze seine Filme immer mit Schauspielern, die sich für die Rolle nicht allzu sehr verstellen müssten. Haha, spricht ja sehr für Cruise und vor allem für den guten alten Jack-ich-jage-meine-Familie-mit-der-Axt.

      • Stranger sagt:

        Eyes wide… Schluck…

        Sure you’re married? 🙂

      • Susi sagt:

        hahaha! mir gefällt auch Blue Velvet. und Dead Ringers. und Antichrist. da relativiert sich dann die Frage wieder, gell 🙂

      • Stranger sagt:

        Nenee, die Frage war ja nicht Ernst… Aber einen erlesenen Geschmack hast Du.

      • Susi sagt:

        klar nicht ernst, ich weiss, dänk! 🙂
        mein Geschmack ist breit, ich schaue auch gerne aus der niveaulosen Schublade.
        und deiner?

      • Susi sagt:

        Ich finde Antichrist übrigens wirklich hochinteressant, auch wenn er schwer zu schauen ist und man danach drei Tage lang verstört bleibt. Aber der Film ist sehr durchdacht, man muss die Symbole nur deuten.

      • Stranger sagt:

        Sag ich Dir alles, Susi, aber den öffentllichen Raum hier drinnen möchte ich damit eigentlich nicht zu sehr beanspruchen… Drück auf meinen blauen Namen „Stranger“, dann geht ein Fenster auf, und dann kannst Du mir mailen, das ist irgendwie sozialverträglicher… 😀

      • Franz Vontobel sagt:

        Von Trier ist eine schwer überschätzte Diva – „Riget“ ist allerdings grossartig.

    • Franz Vontobel sagt:

      Freud is a Dick, Goethe is Dickier and Kant, … ah, you found it out yourself, is the Dickiest. Watch out the capital letters !

      What about Dickens..?

      • Christian Duerig sagt:

        @ Franz Vontobel
        „Oliver Twist“ gehörte zu meiner Matura Lektüre. Dickens ist ein Konformist. Er hat sich immer geschickt anpassen können, obwohl er seine Gesellschaft kritisierte. Es ist spannend bei ihm, alle die verschiedenen Charaktere antreffen zu können. Seine Sprache ist immer angepasst und sehr klug. Er ist ein grosser Schriftsteller.
        Das Schicksal von Oliver Twist berührt wie das von Anne of Green Gables; bedie erreichen jedoch nie die Hölle, welche Anne Frank durchleben musste. Ich kann den Deutschen das Umhacken der Kastanienbäume zur Erinnerung an Anne Frank nie verzeihen. D=brutal

  • Christian Duerig sagt:

    @ Franz Vontobel, Sie kommen aus der Neuroscience. Wie kommt es, dass Sie die Erkenntnisse der Neuroscience mit ihren Ferien über den Haufen werfen ? Sind Sie beruflich frustriert ?
    Auf YouTube finden Sie die 194-teilige Videoserie von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer zu „Geist & Gehirn“. Falls Sie an jedem Ferientag 8 bis 10 Vorlesungen durchgehen, dann schaffen Sie die Reihe in ihren Ferien. Ihr Gehirn können Sie anschliessend effizienter einsetzen. Sie werden ihren Paul Watzlawik auf den Mülle werfen.
    Seit wann kennen wir den fMRT ? Seit wann ist die Neuroscience erfolgreich ? …. Also: …

    • Franz Vontobel sagt:

      Duerig, Aussagenlogik hilft ihnen die Leute auseinanderzuhalten! Der mit der Neuroscience bin nicht ich! den bösen Watzmann hab‘ ich nie erwähnt! Trainieren sie ihr Gehirn, bevor es komplett auseinanderfällt! Gemeinsam schaffen wir’s! Lernen sie zu singen mit dem Musical „Anne of Blue Bubbles“. Kleist ist daran gescheitert. Mit Scheiten kann man ein Feuer machen. „Englische Erziehung“ ist nicht so mein Ding, ich steh‘ nicht so auf Rohrstöckchen und Reitgerte. Wenn du zum Weibe gehst vergiss die Peitsche nicht. Nietzsche ist daran gescheitert.

    • Stranger sagt:

      Ich kuck etwas Spitzer. Allerdings habe ich, dank meines relativ guten Allgemeinwissens, hier noch nichts wirklich umwerfend Neues gelernt.

  • Christian Duerig sagt:

    @ Franz Vontobel, Sie sind ein Bierkutscher, der noch nie im englischen Erziehungssystem tätig war. You carry shit on your boots. Meine Höflichkeit verwende ich, sobald ich auf Menschen treffe, von welchen ich weiss, dass sie Höflichkeit wertschätzen. Ein „How do you do ?“ genügt meistens.
    Ich weiss, dass Sie Herr Franz Vontobel mir zum stetigen Lernen folgen. Ich habe Sie unterdessen kennen gelernt.
    Frage: Was verbindet Sie noch mit dem Wiener Kreis, Wiener Schule oder wie Sie das Ding nennen mögen ?
    Paul Watzlawick ist ein Auswuchs Freuds, ein Spinner.

    • Susi sagt:

      Herr Duerig, Sie sollten keine bösen Sachen über Freud schreiben. Da hört’s bei mir dann aber auf, sapperlott.

      • Katharina sagt:

        Ich habe einen Butt Plug, den ich Freud nenne, Susi. Da setz ich mich dann drauf – squatting. So habe ich zahllose Muskeln trainiert (siehe von Kopf bis Fuss).

      • Stranger sagt:

        Susi, unser Liebling CD ist ein so genannter Checker. Der weiss alles, versteht alles, und vor allem besser. Uns bleibt nur, niederzuknien vor diesem Geistesriesen. (CD ist ein Alias für Goethe, Edison, Tesla, Einstein, Nietzsche und Christoph Blocher. Regie: Schalmeienklänge jetzt.).

      • Stranger sagt:

        Katharina, wirfst Du in uns wiedermal das Kopfkino an. Not nice of you, not nice.

      • Susi sagt:

        Katharina, ich schmeiss mich weg!!

      • Katharina sagt:

        I am all nice from head to toe, Stranger. But Freud is a Dick.

      • Susi sagt:

        Freud wird häufig falsch verstanden und als misogyn gesehen. In seiner Zeit war er aber vergleichsweise sehr offen und tolerant; man muss ihn vor dem geschichtlich-gesellschaftlichen Hintergrund lesen.

      • Widerspenstige sagt:

        Kann ich beipflichten, was Freud anbelangt. Er ist aus meiner Ahnengalerie gekippt worden. Bewusst.

      • Katharina sagt:

        .. ausser Dein Therapeut (Meine) wendet das an. Lies mal was er über Lesbischsein rauslässt. igitt.

      • Stranger sagt:

        Don’t know Freud. Maybe he was a dick. For sure he had one.

      • Susi sagt:

        WS: Ahnengalerie??

        Katharina: Meine Antwort kam nicht durch…

      • Franz Vontobel sagt:

        Ahnengalerie

        Sie müssen das interpretieren, Susi! Nicht einfach stur die Bedeutung des Wortes als seine Bedeutung nehmen. Seien sie kreativ! Denken sie sich neue Bedeutungen aus! Nichts ist, was es scheint und alles scheint nichts! Dr. Dr. Dr. Dr. Spitzer ist der uneheliche Sohn von Anne of Red Rabble.

      • Widerspenstige sagt:

        Susi, nicht direkt, nur indirekt gemeint und halten Sie sich an Franz‘ Interpretationskrücke…

      • Susi sagt:

        Och, WS! Und ich dachte, Sie seien eine direkte Nachkommin von Freud!! (Ich hätte Ihnen die Füsse gewaschen. Und sie dann getrocknet mit meinen langen Haaren.)

      • Widerspenstige sagt:

        Hihi…..Susi, so lange sind Ihre Haare auf den Zähnen denn doch nicht, aber verachtet hätte ich diese Handlung käumlich. Sie sollten aber doch dringend über die Bücher wegen dem Heiligenschein bezüglich Jung & Co., denn als ‚hysterisches Frauenzimmer‘ abgekanzelt zu werden, wenn verzweifelte Frauen aufmüpfig gegen Konventionen wurden, ist doch sehr schal bei mir rüber gekommen beim Lesen seiner Psychoanalysen. Aber ich hab‘ auch so meine Schwächen an männlichen Lichtgestalten…

      • Franz Vontobel sagt:

        Ehrlich, Susi? Freud? Da ist ja Scientology wissenschaftlicher, als dieser ganze Tiefenpsychologie-Schwurbel…

        Einzig, dass es ohne Psychoanalyse keinen Woody Allen gäbe, kann als mildernder Umstand gelten…

      • Susi sagt:

        Ja, ehrlich, Franz. Ich mag Tiefenpsychologie, war Teil meiner Lizarbeit 😀

        „Tiefenpsychologie-Schwurbel?“ Typischer Fall von Abwehr. Verleugnung.

      • Franz Vontobel sagt:

        Haha, genau! Die klassische Verteidigungslinie… 😀

      • Susi sagt:

        Immerhin zeigen Sie mit Ihren Intellektualisierungen ein doch recht reifes Strukturniveau, Franz.

      • Franz Vontobel sagt:

        😉

      • Franz Vontobel sagt:

        Sie kennen sicher auch Dieter E. Zimmer – Freudianer hassen ihn normalerweise abgrundtief…

      • Susi sagt:

        Dieter E. Zimmer? Von dem habe ich irgendwo „So kommt der Mensch zur Sprache“. Das half mir bei den Recherchen zum Vergleich von Spracherwerb bei Menschen und Bonobos/Schimpansen/Orang Utans.
        Ich bin eben eine kleine Opportunistin.

      • Susi sagt:

        Eigentlich bin ich nicht mal wirklich Freudianerin. Trotz Penisneid und so.

      • Franz Vontobel sagt:

        „Tiefenschwindel“ – eine böse Abrechnung mit der Psychoanalyse.

      • Susi sagt:

        Ja, ich weiss. Das hab ich natürlich nicht. Tönt mir irgendwie blasphemisch.

      • Franz Vontobel sagt:

        Das hätt‘ mich auch gewundert, ehrlich gesagt… ich nehm mal an, sie betrachten den guten Sigi und seine lustigen Einfälle v.a. als Literatur und nicht als Wissenschaft, richtig?

      • Susi sagt:

        Aber ich vermute, dass der Dieter E. Zimmer irgendwelche Projektionen auf Freud macht und eigentlich mit dem eigenen Vater abrechnet in dem Buch. Vielleicht hat Zimmers Vater ja auch Zigarren geraucht.

      • Susi sagt:

        Ich betrachte seine Konzeptionen als interessante Theorien, von einigen bin ich überzeugt, andere sind überholt. Aber die meisten sind wunderbar anzuwenden bei Filminterpretationen. (Suche das Phallussymbol im Herr der Ringe.)

      • Franz Vontobel sagt:

        Blasphemischer als Hostienschänden..? Aber polemisch ist’s natürlich. Seither gilt der gute Dieter als Freudbasher Zero und Freudianer fangen an zu zischen und spucken, wenn sein Name fällt…

      • Susi sagt:

        Die Theorien waren ja zum grossen Teil schon vorher da, z.B. in der Mythologie. Freud hat sie nur modifiziert.

      • Franz Vontobel sagt:

        Oh come on, Phallussymbol… die Welt ist voll von länglichen Gegenständen… und auch von lochähnlichen, btw.

        Aber um mit Sigi selbst zu sprechen: manchmal ist eine Zigarre einfach eine Zigarre… ich würde sogar sagen, meistens… ausser bei Bill Clinton…

      • Franz Vontobel sagt:

        Freud hat irgendetwas erfunden, das ihm gerade einfiel – ohne auch nur die Spur eines echten wissenschaftlichen Experiments, ohne eine falsifizierbare Theorie – schon klar, dass diese Art von „Wissenschaft“ Phil Iern gefällt… 😉

      • Franz Vontobel sagt:

        So, das wär ja jetzt noch ganz lustig und interessant, aber leider muss ich nun weg…

      • Susi sagt:

        Schade, meine ausführliche Antwort hängt in der Warteschleife. Mal wieder. 🙂

      • Stranger sagt:

        Was ich, Susi, mittlerweile für das grösste Übel des Mamablog halte, weit vor der thematischen gelegentlichen Beliebigkeit: die elende Zensur. Sie ist so überaus strunzdumm, indem sie gescheite Beiträge zensiert, die Stoppwörter enthalten und gleichzeitig Beleidigungen durchlässt, die die beleidigendenden Wörter verstecken.

      • Susi sagt:

        Stranger, ich glaube, meine wurden heute gesperrt, weil sie so belanglos waren, ich hab ja Glück, wenn mal was durchkommt 🙂

        aber ja, mühsam.

      • Susi sagt:

        WS: Ihre Antwort sehe ich erst jetzt: Mit den Haaren auf den Zähnen, also, das ist ja eine völlig neue perspektive und gibt ein äusserst interessantes Bild ab vor dem geistigen Auge, hihi!
        Ja, ich verstehe schon, was man an Freud so kritisieren kann.

        Was denn für männliche Lichtgestalten, sind Sie in Mitteilungslaune?

  • Christian Duerig sagt:

    Wer lernt im Englischunterricht, dass man auf: „How do you do ?“ immer mit: „How do you do ?“ antwortet ?
    Wer weiss wie man auf: „How are you ?“ antwortet ? Wer weiss wie man auf: „How nice to see you !“ antwortet ?
    Im Englischen können Sie sich mit Betonung, Gestik, Manieren ausdrücken, wie das im Deutschen nie möglich ist.
    Deutsch ist oft widersprüchlich. Der Kilometerzähler misst die Kilometer. Englisch kennt Speed und Velocity. Im Deutschen gibt
    es nur Geschwindigkeit. Schadenfreude existiert nicht im Englischen.
    Im Englischen trainiert man das Verstehen und nicht DUDEN.

    • Franz Vontobel sagt:

      Deutsch ist oft widersprüchlich. Der Kilometerzähler misst die Kilometer

      Nö, der Kilometerzähler zählt die Kilometer (was sich fast aus dem Namen ergibt, wenn man scharf nachdenkt).
      Das Tachometer oder der Geschwindigkeitsanzeiger zeigt die Geschwindigkeit an.

      Und Kilometer müssen nicht gemessen werden, man weiss unterdessen, wie lang sie sind (alle gleich lang, übrigens).

  • Franz Vontobel sagt:

    Die „Magie der grossen Ferien“ für ein Kind liegt darin, dass fast unendlich erscheinende 5 Wochen der Freiheit vor einem liegen.

    • Susi sagt:

      Ja, kommt drauf an, wie man „Freiheit“ definiert. Meine Tochter kam vorher heim und wollte den Badeanzug holen, weil es bei uns im Hof anscheinend Wasserspiele gibt, irgendjemand hat den Schlauch angeschlossen. Da sie ganz üble Bronchitis hat und wir am Samstag in die Ferien gehen, habe ich strikt „nein“ gesagt zum kalten Wasser und zum Nasswerden. Ihr also ganz krass die Freiheit beschnitten. Hat in einem längeren Tobsuchtanfall ihrerseits ausgeartet. (In-die-Wand-treten und Muttertagsgeschenk-aus-meinem-Büchergestell wegnehmen.)
      Bis ich dann halt nachgegeben hab. (kleiner Scherz)

      • Stranger sagt:

        Susi, sehr greifbare Erzählung. Gefällt.

      • Susi sagt:

        Stranger, ja, der Teil mit dem Muttertagsgeschenk war dann noch das Sahnehäubchen. Und dann hat zufällig grad noch mein Mann angerufen und meine Tochter wollte ihn sprechen und hat sich lauthals schluchzend über das gemeine Mami beschwert. Ich muss mich dann immer zusammenreissen, dass ich nicht lache, sonst wird alles noch schlimmer…

      • Stranger sagt:

        Du hast einen Mann… gefällt weniger 🙂

      • Susi sagt:

        😀

      • Franz Vontobel sagt:

        Stranger, warum bloss müssen sie ihren sexuellen Notstand wie eine Monstranz vor sich hertragen?

      • Widerspenstige sagt:

        Franz, musste dieser Vergleich jetzt wirklich sein oder welcher teuflische Hit hat Sie gepeitscht? Dass man gewisse sakrale Gegenstände nicht im direkten Vergleich mit sexuellen Gelüsten in einem Satz gebrauchen sollte, ist Ihnen unbekannt?

      • Franz Vontobel sagt:

        Das wusste ich nicht… wo steht denn diese Regel? Sie meinen also auch „Hostienschänden für Fortgeschritene“ sei keine angemessene Freizeitbeschäftigung? Steht das in demselben Buch, das auch regelt, wer hier mitschreiben darf und wer nicht?

        Ich glaube allerdings, darauf haben nur sie Zugriff…

        Aber sie haben natürlich recht, Kirche (zumindest die katholische) und sexuelle Obsessionen haben natürlich ü-ber-haupt nichts miteinander zu tun…

      • Franz Vontobel sagt:

        Und geben sie’s zu, WS, sie mussten „Monstranz“ googlen… 😀

      • Susi sagt:

        „Monstranz“? Ich musste jetzt grad „sexuellen Notstand“ googlen.

      • Franz Vontobel sagt:

        Naja, dass der nicht in ihrem Wortschatz ist, das war mir schon klar… 😀

      • Susi sagt:

        Also, ich gebe es offen zu: Ich musste „Monstranz“ googlen. Aber als ich das Bild sah, wusste ich, dass mir das bekannt vorkommt, die Monstranz. (Bin immerhin katholisch.)

      • Widerspenstige sagt:

        Nee, Fehlanzeige, Franzl….würde ich sonst so reagieren? Waren Sie selber im selben Raum, als über Aussagenlogik gelehrt wurde? Zur besseren Enträtselung meines Gesagten: ich bin streng-katholisch erzogen und aufgewachsen, ok?! Lassen Sie solche Unterstellungen diesbezüglich bei mir, denn ich weiss auch noch, was Beichtstuhl heisst u wie man sich darin fühlt. Und Sie, Franz?

      • Stranger sagt:

        Notstand? Wieso müssen Sie Leute beleidigen? Damit Sie cool wirken?

        Franz, Sie sind in Bezug auf Humor anscheinend nicht so bewandert. Nicht so schlimm, das geht vielen so. Wenn Sie etwas nicht kapieren, fragen Sie sich inskünftig, ob es irgendwie witzig gemeint sein könnte. Und wenn Sie es nicht wissen, dann unterlassen Sie eine Beleidigung. Wenn Sie wissen, dass etwas NICHT humoristisch ist, dann unterlassen Sie sie auch.

      • Franz Vontobel sagt:

        Hahaha, Stranger, das war jetzt tatsächlich sehr lustig! – Sehen sie, ich verstehe Humor durchaus!

      • Franz Vontobel sagt:

        …würde ich sonst so reagieren?

        Jup, genau so würden sie eben reagieren, so wie ich sie einschätze – zuerst googlen, dann empören… geben sie’s schon zu, es ist eh allen klar… 😀

      • Widerspenstige sagt:

        Nein. Nichts ist so, wie es scheint und Sie betreiben klassisches Ablenkungsmanöver von sich selber, Franz.

  • Christian Duerig sagt:

    @ Widerspenstige
    Im englischen Erziehungssystem muss der Schüler entscheiden, für welche der vielen Methoden er sich einlässt.
    Eine direkte Frage wird nie direkt beantwortet sondern: Es werden verschiedene Antworten präsentiert. Der Schüler muss entscheiden, für welche Antwort er sich begeistern lassen will. Er wird ständig zum eigenen Denken aufgefordert.
    Was eingepaukt wird sind ein paar Verhaltensregeln:
    Sprich eine Person mit dem Namen an. Das erhöht die Bereitschaft dir zuzuhören.
    Beginne dein Anliegen mit: „May I …“
    Beende dein Anliegen mit: „Thank you very much.“
    Use the word „please“

    • Franz Vontobel sagt:

      Duerig, warum beginnt kein einziger ihrer Posts mit „May I…“? Warum endet kein einziger mit „Thank you very much.“? Warum habe ich das Wörtchen „bitte“ noch nie bei Ihnen gelesen? Wie können sie von den englischen Höflichkeit, Umgangsformen und Manieren schwärmen und sich selber wie ein ungehobelter Bierkutscher aufführen?

    • Widerspenstige sagt:

      Ja, Christian D., das sage ich doch die ganze Zeit, aber leider stosse ich dabei auf taube Ohren:’Eine direkte Frage wird nie direkt beantwortet sondern: Es werden verschiedene Antworten präsentiert. Der Schüler muss entscheiden, für welche Antwort er sich begeistern lassen will. Er wird ständig zum eigenen Denken aufgefordert.‘ Die zwingen mich sogar hier im MB, vorallem der Franz V. ist so einer, direkte Antworten auf gestellte Fragen zu geben. Ich weiche dann elegant aus oder schweife etwas vom Thema ab, schiebe Nebensätze dazu, hole dort noch einen Gedankenblitz, und schwups….

      • Franz Vontobel sagt:

        Haha, ja genau… Ich denke aber nach wie vor, dass sich ihr Verhalten, WS, unter dem Stichwort „Scatterbrain“ subsumieren lässt… 😉

      • Widerspenstige sagt:

        Scatterbrain? Sie sollten nicht so lange in der Sonne in der Hängematte vor sich hindösen und dringend in den Schatten gehen, Franzl…

      • Franz Vontobel sagt:

        Hängematte ist im Schatten – und ja, Scatterbrain.

  • Christian Duerig sagt:

    „Imagination is more important than knowledge. Knowledge is limited; imagination encircles the world.“ (Albert Einstein)

    „It is easier to built strong children than to repaire broken men.“ (Fredrick Douglass)

    Nachtrag: Verwechseln Sie nicht Imagination mit Phantasie und Wunschdenken. Bleiben Sie auf dem Boden ihrer Umgebung.
    Das mathematische Formulieren ist viel schwieriger als irgend eine Literatur. Falls Sie die Sprache beherrschen, dann können Sie die Assoziativität der Matrizenmultiplikation beweisen, ohne eine einzige mathematische Operation auszuführen. Goethe war damit überfordert.

    • Franz Vontobel sagt:

      “Don’t gobblefunk around with words.”
      ― Roald Dahl

    • Stranger sagt:

      „Das mathematische Formulieren ist viel schwieriger als irgend eine Literatur.“ Tja, klingt nett, dieser Satz. Wäre aber zu beweisen. Ohne Beweis ist er nichts Wert.

      • Stranger sagt:

        Ach ja, noch etwas. Ihr Zitat: “It is easier to built strong children than to repaire broken men.” beinhaltet zwei Rechtschreibfehler. Geben Sie sich Mühe, verdammt noch mal.

      • Christian Duerig sagt:

        @ Stranger, damit bekunden Sie wenigstens, dass Sie english spelling beherrschen. Congratulations !
        Die 194 Videos über „Geist & Gehirn“ von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer liefern den Beweis.
        Falls Sie nicht zurechtkommen, dann werde ich versuchen, Ihnen zu helfen.
        Meine Beweisaufforderung an Sie: Informieren Sie sich über die Matrixmultiplikation.
        Sobald Sie die Definition von A-B begriffen haben, dann versuchen Sie, mit ihrem Denken, die Assoziativität zu beweisen. Es gelingt nur mit Sprache. Keine einzige Rechenoperation müssen Sie ausführen.
        Sie können auch zu Wiki gehen und Müll finden.

      • Susi sagt:

        „Die 194 Videos über “Geist & Gehirn” von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer liefern den Beweis.“

        3, 2, 1: Franz?

      • Katharina sagt:

        Da stimmt was nicht. es MUSS MINDESTENS Prof. Prof. Dr. Dr. sein.

      • Franz Vontobel sagt:

        Ja, Susi, das wäre eigentlich mein Einsatz gewesen… hab‘ ihn verpasst, weil ich lieber Campari Orange (mit viel Eis) schlürfend in der Hängematte vor dem Ventilator schaukelte…

        Die 3’934 Videos von Prof. Dr. med. gyn. dent. Unrat liefern den Beweis. Für was? Für alles! Nur mit Sprache, ganz ohne Gesang. Das Musical „Anne of Green Gables“ lehrt sie das Matroschken-Malträtieren nur mit Gesang. Sind sie des Jodelns mächtig? Gemeinsam können wir es schaffen! Schiller war damit überfordert!

      • Franz Vontobel sagt:

        Das Musical gibt’s im Fall tatsächlich… 😀

    • Katharina sagt:

      Es heisst nicht Matrizenmultiplikation, sondern Matratzenmanipulation.

      Ich verstehe was von Stochastik.

      (Pfauenfeder schwingend)…

      • Susi sagt:

        Hahaha!

      • Stranger sagt:

        Matrizen kann man doch multiplizieren, also gibt es eine Matrixmultiplikation, oder? Und dass die assoziativ ist, ist eigentlich klar, sonst wäre sie keine Multiplikation (Susi: Matrizen sind einfach so Wertefelder, welche Gegebenheiten geauer angeben als es einfache einzelne Werte könnten).

      • Christian Duerig sagt:

        @ Katharina, in der Mathematik heisst es „Matrizenmultiplikation“. Was Sie in der Stochastik tun, bleibt ihr Geheimnis.
        Da Sie sich so gut mit Manipulation auskennen: Können Sie die Assoziativität der „Matrizenmanipulation“ beweisen. Sind Sie sprachlich geschickt genug ? Probieren Sie’s. Keine einzige mathematische Operation müssen Sie ausführen. Es ist bloss formale Sprache, das geeignetste Mittel, das Denken auszuweiten. Ohne Formalsprache wäre die Menschheit nie auf den Mond gekommen. Gegenwärtig erhalten wir die Nahaufnahmen von Pluto. Die Wissenschaftler sind hell begeistert.

      • Katharina sagt:

        Stanger… Du bist so auf Grammatik eingeschworen dass Du ein Wortspiel nicht erkennst.

      • Katharina sagt:

        Und Duerig: In der Stochastik als statistische Disziplin werden Matrices oft zur Abbildung verendet.

        So. genug Pfauenfedern. Ab in die Dusche und dann in den Tag.

      • Stranger sagt:

        Der Pfau ist das Symbol der Eitelkeit, Kat. Passt das irgendwie?

  • Widerspenstige sagt:

    Interessant, wie sich helle Köpfe die Stirn bieten und sich dabei überbieten (wollen). Ich kann langsam Christian Duerig verstehen, wenn er sagt, dass es die Deutschparlierenden zu genau mit der Wortinterpretation nehmen. Es fehlt den meisten an genügend Phantasie, um Gesagtes ‚durch die Blume‘ überhaupt erkennen, geschweige denn interpretieren zu können (sich die Mühe zu machen, es verstehen zu wollen, kann ganz vergessen werden!). Ein Armutszeugnis oder ein Zeitgeist, dem auch helle Köpfe zum Opferf fallen? Ich finde aber die Auseinandersetzung witzig u müsste Psychiater hier anlocken… 😀

    • Franz Vontobel sagt:

      Duerig, sie bekommen Verständnis von WS – das ist dann wohl der Todesstoss… 😀

    • Stranger sagt:

      Widerspenstige, wenn man Zeugs genau ausdrücken KANN, dann soll man es auch tun. Schwammige Rede wird zu oft benutzt, um schwammiges Denken zu kaschieren. Schwammige Rede, die cool klingt, meine ich. Ich gehöre zu denen, die Exaktheit fordern im Denken und Ausdrücken, Exaktheit und Richtigkeit. Denn Interpretieren kann grausam schief gehen (und wird es auch). Und es ist auch recht ineffektiv. Eine Aussage, die der Interpretation bedarf, um verstanden zu werden, ist problematisch.

    • Susi sagt:

      WS: “ Ich finde aber die Auseinandersetzung witzig u müsste Psychiater hier anlocken.“ 🙂

      Ja, für mich hat gestern auch das Sommerloch begonnen, irgendwie.

    • Widerspenstige sagt:

      Ich habe hier anscheinend ziemlich übertrieben gestern mit meiner Antwort…sie haben diese im off unters Kopfkissen gelegt…und ward nie wieder gesehen…

  • Christian Duerig sagt:

    @ Katharina, „The Wheel Of The Bus Go Round And Round, Go …. “
    Ich würde Englisch Unterricht mit YouTube angehen. Hier gibt es so viel zu entdecken und zu lernen. Sie finden für alle Altersstufen geeigneten Stoff.
    Die Normierung durch den Stoffplan verunmöglicht leider dieses Vorgehen. Die Lehrer müssen sich den Schreibtischtätern unterjochen. Verharmlosend spricht man heute von Harmonisierung.
    Für mich ein totaler Schwachsinn.

    • Christian Duerig sagt:

      @ Adrian Wehrli, leider sind Sie nicht zu verstehen. Ihr theoretischer Physiker Watzlawik kann sich mit dem theoretischen Physiker Paul Hoyningen-Huene kaum messen lassen. Das Büchlein zur „Formale Logik“ (Eine philosophische Einführung) finden Sie beim Reclam Verlag für 11 Euro. Viel Spass mit der Lektüre.
      Ich kenne die theoretischen Physiker Frank Wilczek und David Gross. Beide stehen an der Front der Forschung.

    • Stranger sagt:

      CD, sie haben wenig Ahnung vom Lehrplan. Ein Lehrer ist in einem bestimmten Bereich durchaus frei, wie er englisch unterrichten will.

  • Christian Duerig sagt:

    @ Adrian Wehrli, der Pfarrsohn Friedrich Dürrenmatt versuchte seine Traurigkeit mit Alkohol und Galgenhumor zu übertünchen. Er ist im „Bordeaux“ vesoffen. Ingebog Bachman ist abgesoffen und abgefackelt, Paul Celan ist versoffen, …
    So schlüpfrig waren diese Gestalten, dass sie sich selber nicht mehr ertragen konnten.
    Seien Sie vorsichtig mit Humor. Angeblich soll er der Schwimmgürtel des Lebens sein. Ich weiss jedoch, das Witz sich besser eignet. Witz hat mit Wissen zu tun. Albert Einstein hatte viel davon. Bildung hilft ihnen witzig zu werden. Kennen Sie etwas QM ? Kennen Sie Roger Penrose ?

    • Adrian Wehrli sagt:

      Ich komme aus der Neuroscience, ja klar kenne ich Roger Penrose, nicht sehr wissenschaftlich, mehr halt Massentauglich, damit auch die Bünzli etwas mitkriegen. Der Watzlawik für theoretische Physik, sozusagen.

      • Christian Duerig sagt:

        @ Adrian Wehrli, 2012 hielt Roger Penrose einen sehr wachrüttelnden Vortrag an der ETH Zürich. Roger Penrose deckte einen neuen Ansatz zum Verstehen des Bewusstseins auf. Plötzlich sind da die Mikrotubuli, die Quantenphänomene im Gehirn ermöglichen könnten, und dadurch eine Erklärung für den Freien Willen geben könnten. Sie finden den Vortrag auf YouTube.
        Ihre Bemerkung „Watzlawik für theoretische Physik“ verstehe ich nicht. Was bezwecken Sie damit ?

      • Adrian Wehrli sagt:

        Sie verstehen weder meine Bemerkung noch den Mikrotubuli Humbug von Penrose. So geht das!

  • Katharina sagt:

    Also, ich finde Winnie The Pooh sowieso besser geeignet fürs Frühenglisch. Altersgerechter Einstieg ins Thema und so.

    • Susi sagt:

      Winnie The Pooh ist cool.

      • Katharina sagt:

        Ich liebe das Buch. Altersgerecht bezog sich auf die Qeen Anne Diskussion hier.

      • Susi sagt:

        Ja, es kommt auch wirklich gut an bei den Schülern!

      • Katharina sagt:

        ‚Altersgerecht bezog sich auf die Qeen Anne Diskussion hier’…. war ETWAS anders gemeint, Susi.

        Der Grueezi-Fahrer in Scottsdale fährt einen Toyota Corona Mark II. Kulturattachee Helvetiens a.D. (Kein Witz). Passt zu unserem Modellbahn Australier.

        Aber Dingo’s Teddy muss weggelaufen sein ob all dem. Und Du verschätztest Dich in seinem Alter.

      • Susi sagt:

        Ich verschätze mich in wessen Alter?

        Du sprichst echt in Rätseln…

      • Katharina sagt:

        Mein Einwurf zu Winnie the Pooh war als Futter für Duerig gedacht. In diesem Sinn:

        Hier,…fang!
        <0))))))<

        und Du hast das nicht gechecked, so mein Eindruck.

      • Katharina sagt:

        Und weiter oben sagte ich was zum Fisherman’s Strong Run zu Engelberg. Got it now?

        (Wobei meine Wurzeln am See weiter unten sind, an dessen Gestaden ich aufwuchs).

      • Susi sagt:

        nein, voll nichts gecheckt. Bin wohl kein Checker. 🙁

      • Susi sagt:

        Ja, so langsam check ich’s. Brauche noch ein paar Minuten.
        🙂

    • Widerspenstige sagt:

      Kath sei doch bitte nicht so hart mit ihm, denn er ist im Grunde seines Herzens ein Romantiker. Die sind – ich gebe es zu – etwas ausserhalb der Zeit. Einige nennen das kindlich, die anderen kindisch. Ich nenne es den Schmerz in der Brust, wenn die Melodie von ‚Schau mir in die Augen, Kleines‘ irgendwo anhebt…

      • Katharina sagt:

        Nein, WS, Ich lasse mir seinen Ton und seine offensichtliche Mysogynie nicht gefallen. Ansonsten nehme ich seine Einwürfe mit Leichtigkeit und seine Assoziationssprünge mit Faszination – Auch wenn sie mir mehr über sein Wesen und sein Problem mitteilen, als ihm lieb sind. So. Vielleicht sollte ich ihm einen Teddybär schenken. Hab meinen ja auch noch. 😉

      • Franz Vontobel sagt:

        WS, es gibt keine „Melodie von ‘Schau mir in die Augen, Kleines’“… was es gibt ist die Melodie von „As time goes by“…

      • Widerspenstige sagt:

        Huch! Der Franz wieder, aber dieses Mal verzeihe ich Ihnen die Korrektur. So schade, dass kein einziges Kino auf die Idee käme, solche Kultfilme wie ‚Casablanca‘ als Sommerspecial ins Kinoprogramm zu nehmen. Eine Sünde.

  • Christian Duerig sagt:

    @ Susi, mein Leben ist zu kurz für Trauer. Anne Frank hat mich wachgerüttelt. Mein Lebenszentrum nimmt Pygmalion ein. Das Musical „My Fair Lady“ mit Audrey Hepburn bezaubert mich immer und immer wieder. Audrey Tautou mit „Améie Poulain“ ist geistreich, reinigend und am Schluss äusserst natürlich. Ich kenne Audrey Tautou aus dem Film „Coco Avant“.
    „Anne“ ist für mich Erinnerung an „Sankt Margret’s School, Berwick, Australia“.
    Hier hörte von Prince Edward Island, wusste aber nie, worüber sich die High Society unterhielt. Ich wurde toleriert als Schweizer. Meine Frau erzählte mir von Anne.

    • Adrian Wehrli sagt:

      Ach wie rührend (traurig?), wenigstens haben Sie keinen „Frankschen Abgang“ gemacht und können uns kleine Dilettanten mit Ihrem unendlicher Weisheit erhellen.

      • Christian Duerig sagt:

        @ Adrian Wehrli, Sie werden wohl immer auf eine Aladins Wunderlampe hoffen müssen. Ihre Flucht ins Seufzen, Kopfschütteln, Wortspielereien, …. löst die Problem niie.
        Weldche der unendlichen Weisheiten meinen Sie. Es gibt deren undendlich viele. Sie sprechen „die unendliche Weisheit“ an, als gäbe es nur eine. Sie täuschen sich.
        Kennen Sie Georg Cantor ? Er hat um 1890 die transfiniten Zahlen entdeckt.

      • Adrian Wehrli sagt:

        Sie werfen mir Rabulistik und Pessimismus vor? Ha! Da muss ich doch Frau Doktor Susi recht geben, eine Projektion! Viel Glück mit dem Bourbon!

  • Christian Duerig sagt:

    @ Susi, Sie haben mich im Internet kennen gelernt. Jetzt können Sie den Hinweisen nachgehen oder aber;Sie unterlassen es.
    Denken Sie daran, dass Sie mit einer Privatschule mehr Geld verdienen können und sinnvollere Menschen antreffen als …
    Wohnen Sie in Zürich ? Beste Lage für eine Sprachschule.
    Heimlich können Sie dann im „Schrank“ zu einem „Gin, Whisky, Rum, ..“ greifen und den Schülern von der Mafia erzählen.
    Die Spannung ist so überzeugend, dass die Schüler englisch sprechen lernen. Please, don’t tell anyone.

    • Susi sagt:

      Sie sind wirklich lustig. Ja, ich wohne in Zürich, aber ich unterrichte in einem anderen Kanton an einem wunderbaren Gymnasium, mit dem ich mit sehr identifiziere. Freue mich nach den Ferien immer auf die Schüler und aufs Kollegium.

      Ich erzähle gerne Geschichten und die kommen bei den Schülern auch in nüchternem Zustand ganz gut an. 🙂

    • Adrian Wehrli sagt:

      Wieso eine Schule? Mit Duergscher Logik wäre wohl ein philosophischer Crackhandel die bessere Lösung, natürlich strictly in „Ihngliisch“, der malerischen Universalsprache aller Inselaffen.

      • Christian Duerig sagt:

        @ Adrian Wehrli
        Ich bekenne, dass ich mich in der Aussagenlogik sehr gut auskenne. Ich korrigiere sogar Professoren, die schnudrig ihr Wissen zu verkaufen versuchen.
        Googlen Sie nach Raymond Smullyan. Er ist vermutlich der genialste Logiker der Gegenwart.
        Vielleicht ist er unterdessen verstorben. Ich weiss, dass er 1914 in Rockham, USA geboren wurde. Der Krügerverlag hat sehr viele Bücher über Logik von ihm ins Deutsche übersetzt. Er war Professor at Princeton. Auf YouTube können Sie ihn
        kennen lernen.
        Schauen Sie einmal bei „Spottdrosseln und Metavögel“ vorbei. Testen Sie Ihr Können.

      • Adrian Wehrli sagt:

        Mein Können muss ich nicht Testen, wem hätte ich es zu beweisen ausser mit Selbst? Und genau hier kranken Sie Herr Duerig, ihre vergebliche Suche nach Logik und Sinn. Es gibt nicht genug wissen um das Loch in Ihnen drinn mit wärem zu füllen ….

    • Franz Vontobel sagt:

      Schüler in Privatschulen sind „sinnvollere“ Menschen..?

      Sind wir kurz davor, Menschen in „wert“ und „unwert“ einzuteilen, Duerig? 🙁

      • Christian Duerig sagt:

        @ Franz Vontobel, ausgerechnet Sie nehmen den Mund voll mit Wörtern wie „wert“ und „unwert“. Nach DUDEN heisst das zweite Wort. „wertlos“. Zugleich flüchten Sie ins Lächerliche. Was soll das ? Wie darf ich Ihnen antworten ?
        Ich tue es mit: Ich antworte vielleicht später.

      • Franz Vontobel sagt:

        Also, wenn ich obige „Antwort“ von ihnen lese, werter Hr. Duerig, so glaube ich kaum, dass sie mit Aussagenlogik je näher zu tun hatten – ich gehe soweit zu sagen, dass Ausagenlogik und sie sich wohl noch nie gleichzeitig im selben Raum aufhielten…

        Besten Dank.

  • Christian Duerig sagt:

    @ Franz Vontobel, es überrascht mich kaum, dass Sie Fehler suchen. Tatsächlich sind es DVDs. Sie zeigen Ihre Kleinkarriertheit.
    Ich rate auch Ihnen, sich mit „Anne Of Green Gables“ während Ihren Ferien auseinanderzusetzen. Ich habe die gehobene Klasse in Australien erlebt. Die Kostümierung war noch 1975 so wie in der Verfilmung mit Megan Follows. Um 09:00 each day gab es für Lehrer und Schüler tea, scones, Welsh Cookies, .. in the assembly hall.
    Die Elternbesuche waren immer etwas sehr aussergewöhnliches. Die neusten Mode Designs gab es zu bestaunen.
    Gehen Sie mit Megan Follows „Anne“ durch.

  • Christian Duerig sagt:

    @ Susi
    Könnten Sie sich vorstellen, sich während den Sommerferien eingehend mit Lucy Maud Montgomery auseinander zu setzen ?
    Ich weiss, dass es Sie bereichern würde.
    Was wäre aus mir geworden, hätte man mir in meiner Jugend „Anne Of Green Gables“ vorgestellt ? Ich entdeckte Anne Frank und entwickelte meinen Ekel gegenüber der deutschen Scheinwelt. Goethe, Schiller, Novalis, Lessing, …. Kant, Habermas, ….
    Sie alle sind Schreibtischtäter.
    Ich kenne bis heute keinen einzigen, guten, deutschen Film und kein einziges, gutes, deutsches Buch.
    Die Klugheit der Sprache Shakespeares ist umwerfend.

    • Adrian Wehrli sagt:

      Es ist nicht allen gegeben Literatur zu verstehen. Goethe, Schiller, Novalis, Lessing sind jenseits nationaler Grenzen auch im Englischen eine Wucht, aber eben, es ist nicht allen gegeben Literatur zu verstehen.

      • Christian Duerig sagt:

        @ Adrian Wehrli
        Da gibt es sogar den Ingeborg Bachmann Preis. Ein Skandalpreis erster Güte. Drogen, Alkohol, Geld, Betrug, … Frisch, … Dürrenmatt,…. und jammern bis zum geht nicht mehr.
        Wer für Mathe und Physik kein Interesse findet,, der tröstet sich mich Literatur, Philosophie und Religion.
        Einen Picasso können Sie nie in den Dreck ziehen, denn er konnte wenigsten Zeichnen. Seine späteren Werke sind Frustrationen zu dieser Welt der Mathe, Physik, Technologisierung, …. Informatik.
        Um die Ecke lauert der „Cyber War“.
        Noch bin ich glücklich, dass das Internet funktioniert.

    • Susi sagt:

      Herr Duerig, Sie dürfen nicht so schlimme Dinge über die grossen deutschen Autoren schreiben. Auch wenn natürlich niemand an Shakespeare rankommt.
      Lesen Sie die deutschsprachigen Schriftsteller, die mit K beginnen.

      Und doch, ich kenne gute deutsche Filme, allen voran „Das Leben der Anderen“, ein absoluter Genie-Streich.

      Wenn ich so weitermache wie heute, kann ich mich während der Sommerferien wohl mit gar nichts mehr eingehend beschäftigen…

      • Franz Vontobel sagt:

        Langsam komme ich dahinter… ich glaube, der Hr. Duerig praktiziert hier Écriture automatique..!

      • Christian Duerig sagt:

        @ Susi, ich kenne Kleist Kafka, Kästner, Keller, ….
        Sie alle haben nichts gegen das Dritte Reich hinstellen können. Wie lautet die deutsche Nationalhymne ?
        1814 Fort McHenry, Baltimore, gab Anlass zur eindrücklichsten Hymne.
        Auf YouTube singt Ihnen die 9-jährige Rhema Marvanne „The Star Spangled Banner“ so inbrünstig, wie …
        Ich kann unterdessen die erste Strophe auch auswendig und singe mit.
        PS: Informieren Sie sich über „The Star Spangled Banner“ und über Rhema. Mit 2 Jahren verlor sie ihre Mutter. Brustkrebs hat auch hier Leben zerstört. Rhema hatte glücklicherweise einen lieben Vater.

      • Susi sagt:

        Ja, was für Luschen, all die Ks, konnten nicht mal den 2.WK verhindern. Kafka hat mit „In der Strafkolonie“ wahrscheinlich sogar den Grundstein für das Dritte Reich gelegt.

        Sehen Sie, die Penthesilea ist für mich das, was für Sie die Anne ist.
        Sagt sehr viel aus über Menschen, ihre Lieblingslektüre.

      • Adrian Wehrli sagt:

        Konfabulieren Herr Duerig? Star spangled Spaghaetti? Who gives a rat? Wo kommt Ihr Deutschhass her? Ich würde da mal auf einen blinden Fleck tippen, einen Grossonkel bei den imperialen Strumtruppen? Oder doch nur einfach zu viel klebrigen Kentucky Bourbon …

  • Christian Duerig sagt:

    @ Susi
    Die Boxen gibt es im Internet.
    Kennen Sie Megan Follows ?
    Susi, Sie sind kein Schandmaul und ich kokettieren nicht mit Wissen.
    Gerne würde ich Ihre logischen Fähigkeiten prüfen, wo sie mit „logischerweise“ daherkommen. Ich vermute zwar, dass Sie hier bloss quatschten.

    • Susi sagt:

      Herr Duerig, mir ist schon so heiss genug, auch ohne die von Ihnen evozierten Lachanfälle!

      Meine logischen Fähigkeiten überprüfen, weil ich das Wort „logischerweise“ benutzt habe? Sie gehen die Sprache etwas zu stark von der mathematisch-analytischen Seite an. Macht aber nichts. Mathematisch-analytische Intelligenz vs. literarisch-intuitive, das ist so ein kleines Steckenpferd von mir und war Kern meiner Lizentiatsarbeit.

      Dass Sie mit Ihrem Wissen kokettieren wie ein Pfau kam nicht von mir, aber Katharina hat schon recht. (Ich kann das auch. Ja, Franz, ich lass mich wieder voll gehen…)

    • Franz Vontobel sagt:

      Hr. Duerig, das war jetzt aber ganz weit weg von „quick-witted“ aber sehr nahe bei „patronizing“, „snotnosed“ und „holier-than-thou“…

      Ausserdem dürfte es sich bei der CD-Box wohl um eine DVD-Box halten. Logischerweise.

      Besten Dank.

  • Christian Duerig sagt:

    @ Susi
    Sind Sie selbständig oder aber eine vom Kanton angestellte Sprachlehrerin ?
    Meine Frau betrieb in Bern die Sprachschule „Speakeasy“ bis sie mit 40 an Brustkrebs verstarb.
    Sie benutzte die Bücher „Present Day English“. Ihre Schüler schlossen die Kurse bis und mit Proficency ab. Das „Situational English“, dem wir in Australien begegneten hat uns vollständig überzeugt. Im Unterricht wurde nur englisch gesprochen, obwohl bis zu 10 verschiedene „Muttersprachen“ anwesend waren. Der Drill ist das wichtigste Hilfsmittel zum Sprachenlernen.
    Kinder kennen dies unter Lullabies, Abzählversen, Reime

    • Susi sagt:

      Oh, diesen Eintrag sehe ich grad jetzt. Traurig, das mit Ihrer Frau.

      Dass im Unterricht Englisch gesprochen wird, gehört zum gymnasialen Bildungsstandard. Wir bereiten unsere Schüler auch auf Cambridge Diplomprüfungen bis CPE vor, auch das gehört dazu. Wir benutzen verschiedene Lehrmittel, alle haben ihre Vor- und Nachteile.
      Meine letzte Maturklasse sang leidenschaftlich gern; ich passe mich da jeweils auch etwas den Klassen an, wenn es passt, dann singe ich mit ihnen.
      🙂

  • Christian Duerig sagt:

    @ Susi
    Hoffentlich schauen Sie sich die mehr als 12-stündige Verfilmung mit Megan Follows an. Hier erleben Sie Schauspielkunst, Sprachkultur, Bildkompositionen, Imagination auf höchster Stufe. Ich schenke Ihnen gerne eine 5-CD Box.
    „What would you rather be ? Divinely beautiful, or dazzingly clever, or angelically good ?“
    I stay with quick-witted.

    • Susi sagt:

      Herr Duerig, das ist jetzt aber wirklich lieb (und ehrlich ganz ohne Ironie meinerseits!)!
      Ich Schandmaul hab solche Grosszügigkeit doch gar nicht verdient. (Woher haben sie all die 5-CD-Boxen)?

      Thank you very much!

  • Christian Duerig sagt:

    @ Susi, die Sprache beginnt auf dem Niveau eines 13 jährigen Mädchens und durchläuft sämtliche Stufen bis zur Schriftstellerin. Ich weiss, weshalb die Lehrer überfordert sind. Ich weiss, dass die Jugendlichen sehr wohl sich die Sprache von Lucy Maud Montgomery zulegen können. Sie enden dann kaum bei Emoticons.
    Weshalb beginnen Sie nicht mit: Sag es so gut du kannst. Ich werde versuchen, dich zu verstehen und dir zu helfen.
    Eine Regel musst du aber beachten. Du beginnst deine Sätze mit „May I …“. Du endest deine Ausführungen mit: „Thank you very much.“
    Gemeinsam werden wir es schaffen.

    • Franz Vontobel sagt:

      Dürfte ich sie wohl darauf hinweisen, Hr. Duerig, dass es äusserst angenehm wäre, wenn sie sich selber an die von ihnen aufgestellten Regeln halten würden? Besten Dank.

      • Christian Duerig sagt:

        @ Franz Vontobel, welche Regeln habe ich missachtet ?
        Sind Sie sicher, dass Sie mich verstehen und auf Unterstellungen verzichten können ?

      • Franz Vontobel sagt:

        Darf ich ich sie darauf hinweisen, dass sie es eben schon wieder unterlassen haben, ihre Ausführungen mit „May I…“ zu beginnen und mit „Thank you very much“ abzuschliessen? Vielen Dank.

    • Susi sagt:

      13-jährigens Mädchen im viktorianischen Zeitalter? Schon im ersten Teilsatz finden wir Ausdrücke wie „fringed with alters and ladies‘ eardrops“…

      Wie dem auch sei, danke Herr Duerig, erstens für die Erheiterung (musste jetzt echt grad laut lachen!) und zweitens für die Anleitung zum Unterrichten (eben ab der!)! Genau das werde ich tun! Beginnen mit: „Sag es so gut du kannst“ [sic!], anstatt immer den Rohrstock zu benutzen.

      Thank you very much.

      http://hehehehehehehehe.com/wp-content/uploads/2015/07/01360916thumbs_up_smiley.gif

  • Christian Duerig sagt:

    @ Susi
    Die deutsche Sprache ist holprig, langweilig, überreguliert. Der DUDEN sagt was gilt.
    Die Deutschen benutzen Methodik und unterrichten Methoden. Die Methoden sind überprüfbar. Dies führt zur Auffassung, man habe die richtige Methode. Drill führt im Sport zu Höchstleistungen. Dem Deutschen wird alles auf einem Butterbrot „Methodik“ serviert mit Ausnahme der Aussagenlogik.
    Im Englischen überlässt man es dem Zuhörer und Leser, was sie mit dem Dargebrachten anfangen wollen. Sie können auf den Zug aufspringen und lernen oder aber; sie können arbeiten gehen. No buttered bread. Sie entscheiden

    • Susi sagt:

      Insgesamt krass irre Soliloquy, Herr Duerig. Das nächste Mal vielleicht einfach noch ein bitzeli am roten Faden arbeiten. 🙂

    • Susi sagt:

      Oh, und apropos Duden: Schon mal von Mr. Webster gehört?

      • Christian Duerig sagt:

        @ Susi, ich bevorzuge the Oxford Dictionary. Webster ist für Amerikaner. Die spärliche Höflichkeit im deutschen Kulturbereich kam mit dem englischen Hochadel auf den Kontinent. Im Deutschen gibt es keine Ladies and Gentlemen !
        Susi, versuchen Sie die Verfilmung von Anne mit ihrer Klassenlektüre zu verbinden. Das “ Anne of Green Gables – Script – Tripod “ im Internet hilft Ihnen, Anne folgen zu können. She is very quick-witted. Germanistik reicht nicht aus, um ihr zu folgen. Germanistik genügt, um das Gedusel von Goethe & Co angeblich zu verstehen. Sorry.
        Lucy Maud Montgomery is brilliant.

      • Susi sagt:

        Sie argumentieren ja wie die Esoteriker: Überschlägt man sich nicht ab „Anne…“, kann man ihr halt nicht folgen. Ja, genau.

        Aber Sie brauchen sowieso kein „Sorry“ einzuwerfen, ich habe gar nichts über die Qualität des Buches gesagt, sondern über dessen Eignung für den Fremdsprachenunterricht. Sind Schüler/innen sprachlich auf dem Niveau, wo sie Bücher aus dem 19. Jh. zu lesen vermögen, dann interessieren sie sich einfach nicht mehr für Kinderbücher. In jener Zeit entstanden ja beispielsweise die Gothic novels, die bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr gut ankommen (Dr. Jekyll and Mr. Hide, Dracula, The Picture of Dorian Gray, Frankenstein, Wuthering Heights, Werke von Poe…); auch hier kann man Verfilmungen ins Programm integrieren. Und im Maturjahr kann man dann nochmal weiter zurück in der Zeit gehen und je nach Klasse vielleicht einen Shakespeare im Original lesen.

        Aber wie gesagt, ich war offen für die Anne und stehe niemandem im Wege, Erleuchtung über diese Lektüre zu erlangen, meine Schüler/innen haben darauf freien Zugriff.

        P.S. Ich schreibe hier logischerweise aus der Perspektive der Anglistin und Fremdsprachenlehrperson, nicht jener der Germanistin, wie Sie oben zwar charmant aber nicht ganz nachvollziehbar platzieren.

      • Franz Vontobel sagt:

        Zuviel des Aufwandes, Susi, vor allem bei diesen Temperaturen… der „Vogel-zeig“-Smiley würde ja eigentlich genügen…

      • Susi sagt:

        Hihi, Franz, Sie haben recht.
        Ich kann offensichtlich mal wieder nicht über meinen Rechthaberei-Last-Word-Freak-Schatten springen.
        Wie macht man einen Vogel-zeig-Smiley?

      • Franz Vontobel sagt:

        Erwischt… ich dachte, sie wüssten das… stelle mir etwas in der Art vor:
        http://www.harrysdivebase.com/taucher-gaestebuch/gb_bilder/crazy.gif

      • Susi sagt:

        hahahaaa! aber man kann es glaub nicht hier reinplatzieren, oder?

      • Franz Vontobel sagt:

        Leider nicht…

  • Christian Duerig sagt:

    @ Susi Fortsetzung
    Im Deutsche ist man so direkt, dass kein Spielraum für Spekulationen, Mitfühlen, Mitdenken, Mitinterpretieren bleibt. Das Gesagte und das Geschriebene ist so zu verstehen, wie es gesagt oder aber niedergeschrieben wurde. Das angebliche Mitfühlen ist ein Nachfühlen, das Mitdenken ein Nachdenken, das Spekulieren ist ein Analysieren, das Mitinterpretieren ein Nachvollziehen. Der deutsche Sprecher führt, der deutsche Schreiber diktiert, der deutsche kontrolliert seinen Zuhöret und seinen Leser. Der Deutsche dirigiert und manipuliert. Schlagworte, Schlager, Schadenfreude, …

    • Susi sagt:

      Ihre Ausführungen kann ich so gar nicht gutheissen, habe ich doch den Linguistik-Studiengang im Fachbereich Indirektheit in der deutschen und englischen Sprache abgeschlossen. Mal so ganz kurz gesagt: Indirektheit findet man z.B. in den Bereichen Höflichkeit („Könnten Sie mir bitte…“) und Humor (i.e. Ironie). Das mag nun vielleicht ein Schock sein, aber ich mute es Ihnen jetzt halt zu: Die Fähigkeit zu Höflichkeit und Humor ist auch im deutschen Sprachraum recht verbreitet.

  • Christian Duerig sagt:

    @ Susi, die englische Sprache verlangt viel mehr vom Leser, als es im Deutschen der Fall ist. Im Englischen muss man mitdenken, mitfühlen, mitinterpretieren, mitspekulieren. Wenn man sich nicht zurecht findet, dann bleibt man für immer ausgeschlossen. Das „Duch die Blumen Sprechen“ ist eine Kunst, die nur eine gute Bildung zu vermitteln vermag. Die Manieren der Queen mögen Sie belächeln und mit „veraltet“ abtun. Sie verbauen sich aber dadurch, den Anschluss an die gehoben Klasse, an die Elite zu finden. Die Elite ist keineswegs veraltet. Englisch sprechen dominiert das Schreiben.
    Fortsetzung

    • Susi sagt:

      Duerig: „Die Manieren der Queen mögen Sie belächeln und mit ‚veraltet‘ abtun.“

      Nö, tu ich nicht. Wenigstens HAT sie Manieren. Zudem verehren wir Anglisten die Queen ja sowieso vorbehaltlos.

  • Christian Duerig sagt:

    Brunhild Steiner, Ihre Reaktion freut mich riesig. Ich lasse Ihre Tochter grüssen und gratuliere ihr zur Lektüre.
    Haben Sie die Videobox mit 5 CDs ? Ich schenke Ihnen gerne eine Box, falls Sie sich melden.
    Ihre Tochter sollte die Originalversiion kennen lernen, damit ihr Englisch eine Bestnote kriegt. Die deutsche Synchronisation ist sehr, sehr schlecht. Deutsch ist nicht die Sprache von Lucy Maud Montgomery.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Christian Duerig

      herzlichsten Dank für das grosszügige Angebot, leider konnte unsere Tochter mit der guten Anne nicht so viel anfangen, daher verzichte ich auf die angebotene Box; unser Englisch versuchen wir mit den Originalfassungen und BBC-Produktionen einigermassen im Fluss zu halten, wunderschönen Sommer wo auch immer.

      • Susi sagt:

        Nachdem Herr Duerig die Anne ja immer so lobt, hab ich mir das Buch bestellt mit dem Gedanken, es ev. im Unterricht zu verwenden, bin ja immer offen für anderes. Das Problem ist, dass das Vokabular der Originallektüre (19.Jh.) einen hohen Anspruch stellt, dem die SuS im 7./8. Schulljahr nicht gerecht werden können. Inhaltlich hingegen ist es eben für ältere SuS nicht wirklich geeignet, die meisten können dann eben wirklich nicht viel damit anfangen. Darum als Klassenlektüre für den Englischunterricht nur bedingt geeignet; zudem würde ich, sind die SuS sprachlich dann weit genug, zur selben Thematik sicher eher die brilliante „Jane Eyre“ lesen.

        Ich hab’s jetzt in ein Leseprojekt integriert, in welchem die SuS ihre Bücher aus einer Liste frei wählen können, vielleicht wird’s ja mal gelesen.

      • Christian Duerig sagt:

        @ Brunhild Steiner, viel Spass mit Maggie Smith & Judi Dench.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Christian Duerig

        mit diesen Beiden immer!

  • Christian Duerig sagt:

    Brunhild Steiner, hoffentlich haben Sie
    greengables.tripod.com
    unterdessen kennen gelernt. Lucy Maud Montgomery ist mit Anne unsterblich geworden. Google Earth hilft Ihnen mehr über Prince Edward Island zu erfahren. Sie entdecken, wo Avonlea liegt, wo sich die Universität in Charlottetown befindet, uam.
    Sie können sich mit Lucy Maud Montgomery ein besseres Englisch zulegen. Anne war so quick-witted. Viel Spass mit Anne.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Christian Duerig

      vielleicht erfreut es Sie ja, dass, am selben Tag als es hier drin bezüglich Anne-Empfehlungen wieder mal hoch zu und her ging, unsre Tochter mit genau diesem Titel als Englischlektüre nach Hause kam,- mir hat es jedenfals ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert 😉

  • Christian Duerig sagt:

    Katharina, passen Sie auf ihre Kleinen auf. Sie könnten in den Swimmingpool fallen.

    • Stranger sagt:

      Ja, und der ist ja (hoffentlich) leer, in Kalifornien, wenn sie reinfallen, schlagen sie sich grausam den Näggel an…

      • Katharina sagt:

        Genau das entleeren des Pools ist aber untersagt. Unter Wasserrestriktionen Phase 2 (von 5) ist der Pool normal benutzbar. Wir haben seit 2009 Phase 2. Bei der Landwirtschaft, dem grösten Verbracuher, gibt es keine Restriktionen.

        Mein Garten ist so angelegt, dass praktisch keine künstliche Bewässerung nötig ist.

      • Stranger sagt:

        Das Entleeren ist untersagt? Das erscheint mir etwa so sinnvoll wie die griechischen Steuererleichterungen für die Reichen.

  • Christian Duerig sagt:

    Katharina, haben Sie sich in die Entropie einstudiert ? Erkennen Sie ihren Schwachsinn. Versuchen Sie’s mit Ludwig Boltzmann und lernen Sie staunen, wie er schon zu seiner Zeit Immanuel Kant verwünschte.
    Wie sind Sie vorwärts gekommen mit „Surreal Numbers“, verfasst von Ervin Donald Knuth, dem Begründer der Computerscience ? Kennen Sie unterdessen John Horton Conway ?
    2012 hatte Roger Penrose einen Vortrag an der ETH Zürich zu neuen Ansätzen in der Neuroscience. Wissen Sie Bescheid über die Mikrotubuli und die dadurch möglichen Quantenphänomene in unserem Gehirn. Auf You Tube gibt es das Video

    • Brunhild Steiner sagt:

      … wohin hats die arme Anne with an „e“ hin verschlagen in Ihren Empfehlungen?

    • Katharina sagt:

      Ich kokettiere hier nicht mit meinem Wissen herum wie ein Pfau.

      • Stranger sagt:

        Stimmt. Aber, gib’s zu, Dr. Kat, manchmal kribbelt’s Dich in den Fingern. Mich tut es jedenfalls, zuweilen. Dann sage ich mir, wer nicht merkt, dass ich ein bisschen was im Kasten hab, um den ist es mir nicht schade.

    • Adrian Wehrli sagt:

      Jesus Taliban! Chrigi Türg, geben Sie sich einen Ruck! Lallender Kuhdung, die grössten menschlichen Chrüppel hab ich in meiner Zeit an der Hirnforschung an der ETH kennegelernt, hab jetzt grad eine déjà vue, wenn ich Sie hier so lese …

      • Stranger sagt:

        Soll ich die Anekdote erzählen, wie ich den grossen Informatiker Niklaus Wirh einmal zum Lachen gebracht habe (und das ist wirklich schwer, der Mann ist keine Spasskanone)?

        Nee, lass ma.

      • Stranger sagt:

        Wirth heisst er. Und Wirr war er jetzt garantiert nicht.

        Ein alter Insider mit ihm geht so: Some spell Niklaus Wirth like „Nicklaoos Weert“, some „Nickles Worth“. This shows that some call him by name and others by value.

  • Cybot sagt:

    Eltern, die unbedingt verreisen wollen und Kinder, die lieber zu Hause bleiben? Was für eine seltsame Familie. Ich kenne das nur umgekehrt.

  • Brürrk sagt:

    Also wenn die Kinder keine Lust auf Urlaub haben, würde ich ihnen das Wegfahren ersparen, bis sie ihrerseits damit kommen, dass sie wollen…
    Für mich waren Ferien ohne Urlaub immer der Inbegriff der Langeweile…

  • Pascal Sutter sagt:

    Schöner Beitrag! Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass man sich fernab von allen Bildungsbürgern, Spinnern und Individualtouristen bestens erholen kann! Ich wünsche allen schöne Ferien!

  • Christian Duerg sagt:

    TÖFF TRAINING
    Wir schenkten unserem 5 jährigen Sebastian einen kleinen Honda Töff. In Spanien konnte er diesen beherrschen lernen. Am Küstenstrand von Valencia raste er auf und ab. Er hatte tausende spanische Freunde, denn alle Kinder wollten Töff fahren. Unser Sohn musste lernen, seinen lieben Töff mit anderen Kindern zu teilen. Ich beobachtete die Szenen mit dem Feldstecher von einer Düne aus und gab via Walkie Talkie Anweisungen. Sebastian lernte, mit spanischen Kindern umzugehen und in den verschiedensten Sprachen zu kommunizieren. Wir förderten ihn so gut wir konnten. Er hat nur Freunde.

    • marianne knecht sagt:

      Geht es Ihnen gut, Herr Duerg? Oder brauchen Sie Hilfe?

      • Brunhild Steiner sagt:

        …ich denk das sind lediglich Folgeerscheinungen von zu langer Abwesenheit, es fehlen aber noch ein paar y out ube Hinweise, damit wir auch wirklich so richtig in der Tiefe erfassen und lernen können.

      • Christian Duerig sagt:

        Marianne Knecht, der kleine Honda Töff transportierten wir auf dem Porschedach. Ich baute selber eine Dachablage, die ich prüfen liess. Haben Sie je einen Porsche mit einem Töff auf dem Dach gesehen ? Wir hatten nur staunende Gucker.
        Marianne Knecht, ich war noch nie auf fremde Hilfe angewiesen. Letzte Jahr absolviere ich als VIP sogar den Fisherman’s Friend Strongman Run in Engelberg. Sebastian schenkte mir die Teilnahme zu meinem 70. Geburtstag.
        Hoffentlich werden Sie fit bleiben, so wie Sie sind. Ich weiss, dass ich es bin.
        Vielen Dank Frau Knecht. Helfen Sie sich selbst.

      • Katharina sagt:

        VIP in Engelberg. Ich kenne den Kanton sehr gut.. dass ich nicht lache. der porsche hatte wohl ein kennzeichen aus arizona. die stossstange war vollgeklebt mit allen kantonswappen und das kennzeichen liest sich so: GRUEZI.

        das kennzeichen existiert und er je in Scottsdale rumfuhr, lachte sich krumm.

        what a dingo.

      • Susi sagt:

        Was über Männer im Porsche gesagt wird, ist ja allgemein bekannt. Ist ein Mann im Porsche mit kleinem Honda Töff auf dem Dach wohl nun noch eine Steigerung dessen?

      • Papperlapapi sagt:

        Ist dieser Dürg ein Superheld!! Da ist ja ML (wir vermissen Sie!) geradezu ein Ausbund an Bescheidenheit.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Papperlapapi, der Duerig ist die ideale Konterkarikatur des Blogs, von dem ich auch nicht weiss, ob er als Realsatire gemeint ist. Man könnte fast meinen, die beiden haben sich abgesprochen.

    • Kurt sagt:

      Ich gebe zu, nicht alles verstanden zu haben, was Sie da geschwafelt haben. Aber mit Ihnen möchte ich sicher nicht Lebensgeschichten austauschen!

      • Marianne Knecht sagt:

        Das freut mich für Sie, dass Sie so tolle Geschichten erzählen können. Das ist eine Gabe. Vielleicht haben Sie sie ja sogar in irgend einer Form erlebt. Auch das würde mich freuen. Offenbar sind Sie hier eine bekannte Grösse. Auch gut. Ich kenne Sie nicht, deshalb kommen mir Ihre Aussagen fremd vor.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Marianne Knecht

        eine bekannte Grösse für tolle Geschichten mit manchmal eher absurden Zutaten, aber manchmal auch wirklich Wissenswertes, einfach die Art&Weise wie’s zum andächtigen Leser transportiert wird wär allenfalls zu optimieren.

      • Christian Duerig sagt:

        Kurt, ich mit Ihnen auch nicht. Sie sind mir viel zu langweilig. Was wissen Sie von der Welt, von der Weltgeschichte. von anderen Kulturen, von ….. Astronauten ?

  • dres sagt:

    Es leben die Bünzlis. Mir wird fast schlecht bei diesem Beitrag, bei den meisten Kommentaren ebenfalls. Wir warten nur auf die nächste Reise…

  • Christian Duerg sagt:

    KLEINKRRIERTE MAGIE
    Wie verrückt sind die Schweizer geworden, wenn sie sich einbilden, dass Ferien Magie besitzen sollten ? Sie sind der Werbung, der Propaganda, den Versprechungen, den Verführungen, den Einbildungen, den … , dem Wunschdenken erlegen. Sie sind Teil des Mainstreams geworden, einfach ausgedrückt: Sie sind ein Füdlibürger geworden. Sie blenden aus, dass die Not und die Probleme in der Welt verschwunden wären. Sie kümmern sich einen Deut um andere. Sie fühlen sich als König und bilden sich noch ein, als König bedient zu werden.
    Ich weiss: Es gibt keinen Königsweg zum Wissen.

    • Markus Schäfer sagt:

      Es leben die miesepetrigen und spassbefreiten möchtegern Weltverbesserer die meinen, alles und jedes Tun im Leben muss einen Sinn haben. Und das wir überdies jederzeit immer nur Sinnvolles für andere und die Welt an sich tun müssen. Wie grau und öde muss doch so ein Weltverbesserungsleben sein…ohne mich. Danke und viel Spass 🙂

    • Nina sagt:

      Und um die Not und Probleme der Welt zu erfassen, muss man auch nicht verreisen. Horizonterweiterung im Nachbarshaus oder -Quartier würde schon weit ausreichen. Auch in der Schweiz leben sehr viele Leute in sehr unterschiedlichen Umständen, aber die meisten sind dafür ziemlich blind und befassen sich lieber mit exotischen Kulturen anderswo (woran ich übrigens auch nichts auszusetzen habe, ich wünschte mir nur, man würde den Leuten hier mit gleicher Neugier begegnen).

    • Adrian Wehrli sagt:

      Nun Herr Duerg, ich mag ihre Ausführungen zum „state of the Bünzli Nation“ aber ich spreche Ihnen jegliche Kompetenzen im Bereich Magie ab, dazu sind Sie, viel zu bünzlig.

  • Christian Duerg sagt:

    KLEINKARRIERT SUPERFINALE
    Nun wird abgerechnet.
    Nächstes Jahr werden wir alles ganz anders machen. Ich weiss bereits, dass Sie die nächste Katastrophe vorbereiten.
    Unser Bub kam nach Hause und weinte, weil er nicht mehr zur Schule gehen konnte. Weshalb muss die Schule geschlossen werden ? Weshalb müssen meine Freunde mit den Eltern wegfahren, wo sie doch lieber mit mir spielen würden. Weshalb kann uns der Lehrer nicht weiterhin fördern. Die Schule ist so aufregend !
    Viele Kleinkarrierte sagen: „Zu Hause ist’s am schhönsten.“
    Ich gehören nicht zu ihnen, denn ichIch habe die Welt erarbeitet.

    • Susi sagt:

      „Ich gehören nicht zu ihnen, denn ichIch habe die Welt erarbeitet“

      Und Duerig sah, dass es gut war.

      • Christian Duerg sagt:

        Susi, ich habe die Welt umrundet. Ich habe während mehr als 3 Jahren in Australien Mathematik und Physik unterrichtet. Auf der einmonatigen Schiffsreise von Australien nach Southampton unterrichtet ich meine Reisebegleiter. Meine Frau war Sport- und Sprachlehrerin. Sie sorgte für die körperliche Ertüchtigung und Kommunikation.
        Zurück in der Schweiz, besuchten uns Freunde aus der ganzen Welt. Wir waren keine Füdlibürger sondern sangen die amerikanische Nationalhymne. Bei uns sind keine Ferienfotos von Sonnenuntergängen zu finden. Sie finden auch keine Ferienbroschüren. Wir wissen, was wir tun.

      • Susi sagt:

        Zeigt mir ein weiteres Mal, dass Weitgereist-Sein in keinem kausalen Zusammenhang zu Weltoffenheit steht.

      • Christian Duerig sagt:

        Susi, seit wir die Moderne Physik kennen, wissen wir, dass kausale Zusammenhänge die klassische Physik beherrschen. In der Quantenwelt und im Denken gilt das meistens nicht.
        Der Shizophrene verhält sich kausallos. Sie mögen mich hier einreihen. Vielen Dank.

    • Adrian Wehrli sagt:

      Ich bin noch etwas unschlüssig ob ich Ihre Orginalität mag, so wie der besoffene Onkel am Familientreff manchmal ganz lustig sein kann. Dahinter ist dann ja ein trauriger Clown, also doch mehr Mitleid als Spass mit Ihnen, Herr Türg.

  • Christian Duerg sagt:

    KLEINKARRIERT FINALE
    Die Ferien hat man angeblich genossen. Sie werden einen Teil der Erinnerungen bleiben. Das bildet man sich alles ein, weil man nicht der Blöde im Umzuge sein will.
    Ich weiss, dass Sie nichts, aber auch gar nichts gelernt haben, falls Sie ihre Ferien genossen haben. Sie waren vermutlich ständig angetrunken, ständig Ferienbetrunken, so ausgekotzt, dass Sie alles wunderbar fanden.
    Haben Sie eine Drachen steigen lassen ? Haben Sie den Kindern riesengrossen Seifenblasen gezeigt ? Können ihre Kinder Kartenlesen ? Können ihre Kinder die Pflanzen mit den Namen bezeichnen ? Können

    • Nina sagt:

      Das verstehe ich jetzt nicht – Drachenfliegen und Seifenblasen sind doch genau unser Ferienprogramm (unter anderem). Was haben Sie denn für Vorstellungen von durchschnittlichen Schweizer Familienferien? Rumhocken und Saufen? Und warum sollten wir unsere Abenteuer, Drachen und Seifenblasen nicht genießen? Halten Sie Genuss grundsätzlich für dekadent? Wie schrecklich engstirnig…

      • Christian Duerig sagt:

        Nina, im Gegenteil ! Es ist äusserst wichtig, dass Sie ein Ferienprogramm haben, mit welchem Sie ihre Bedüfnisse erweitern können. Ohne Lernen geht nichts und Lebensfreude kann sich nicht entwickeln. Seien Sie aktiv, unternehmen Sie Aufgaben, die Sie im Alltag nie antreffen können. Fordern Sie sich heraus.
        Zu den Seifenblasen: Schauen Sie sich das Video auf YouTube an mit dem Titel „Giant Stinson Beach Bubbles (Cannon 550D), musikalisch begleiten von Jacques Loussier. Schauen Sie hin, wie glücklich alle Anwesenden sind. Die Kleinen tanzen vor lauter Aufregung.
        Ich hoffe, Sie freuen sich auch.

  • Maximilian Schneider sagt:

    Während den Ferien kommen die Kinder in ein Bootcamp! Dort werden sie paramilitärisch auf ihre Karriere gedrillt. In der Zwischenzeit geniessen meine Frau und ich unbeschwerte Ferien in Patagonien, Florida und im Burgund. Das Eheleben hat immer Vorrang vor den Kindern!

    • Christian Duerg sagt:

      Herr Maximilian Schär, bei uns leiteten meine Frau und ich die Bootcamps als unser Sohn noch zur Schule ging. Er wurde immer gebootet. Später übernahm die Schweizer Armee das Booten in den 3’000-sigern. Bergsteigen, Klettern mit dem Seil, sich fortbewegen in Gruppen, das beherrscht er heute. Fallschirmspringen, Tauchen mit Atemgeräten, Skateborden, Wellenreiten, Surfen, Segeln, …. . Anstehen tun Fliegen mit Kleinflugzeugen, Ballonfahren, … Basejumpen !!!
      Seinen kleinen Töff hat er spanischen Freunden überlassen.
      Nebenbei ist er ein sehr grosser Katzenliebhaber.

    • Irene feldmann sagt:

      Dann hättens zwei königspudels auch getan…:)

  • Christian Duerg sagt:

    KLEINKARRIERT QUADRIERT
    Die Reisevorbereitungen verraten, wie energieverzehrend Ferien sind. Man bucht Billigferien, fühlt sich betrogen, fühlt sich ausgenutzt, fühlt sich abgezockt, fühlt sich verarscht, …. und das alles bevor man die Ferien angetreten hat. Hoffentlich wird nicht das eintreten, wovor man sich fürchtet ! Die Aufregung ist so gross, dass man sich in die Ferien fallen lässt und auf ein Wunder hofft. Der Sonnenuntergang ist so unglaublich schön, dass er fotografiert werden muss ! Alles ist so wunderbar, weil man total ausgekotzt die Ferien antrat. Gottlob sind die Ferien vorbei

    • Stranger sagt:

      CD, die Mischung von Bescheidenheit und Selbstbeweihräucherung ist überaus seltsam. Bleiben Sie bei zweiterer, dann kann man sich wenigstens redlich über Sie aufregen. Erstere können Sie kaum durchziehen, exklusiv. Probieren können Sie’s ja…

  • Christian Duerg sagt:

    MEHR KLEINKARRIERT
    Kein Reisender, kein Geniesser, kein Rucksacktourist, …. kann irgend etwas für sein Leben gewinnen, wenn er sich nicht weiterbildet. Die Oberflächlichkeit der Begegnungen mit dem Fremden mögen Glücksgefühle auslösen; aber das war es schon.
    Ferienerinnerungen können Sie beim Kamin deponieren. Das war’s. Nur zu ungern erinnert man sich an den leeren Geldbeutel, auf die Abzocker, auf die … Ich hoffe, Sie wissen wovon ich spreche.
    Die Kinder von der Strasse wegzuholen ist unsere wichtigste Aufgabe. Die Ferien sind dazu da, Kinder sinnvoll zu beschäftigen und zu fördern.

  • Christian Duerg sagt:

    SUPER KLEINKARRIERT
    Genau in den grossen Ferien ist die Gefahr sehr gross, dass Kinder abgleiten können. Mädchen können schwanger werden, Knaben können Kriminelle werden, Strolchenfahrten sind verlockend, Drogen laden zum Ausprobieren ein, und und und.
    Die Ferienzeit muss mehr kontrolliert werden durch Beaufsichtigung, durch Betreuung, durch Unterstützung, durch Kinderworkshops, durch ständiges Lernen, durch Zielsetzungen, durch Repetitionen bis …. flüssige Intelligenz sich manifestiert.
    Kinder sind anschliessend viel effizienter und motivierter für noch bessere Leistungen. Sprachförderung !

    • Stranger sagt:

      Sie hätte man mal sprachfördern sollen, dann schrieben Sie „kleinkariert“ nicht mit Doppel-R…

      • Brunhild Steiner sagt:

        … aber Stranger, wenn der Herr Duerig schon wieder mal aus der Versenkung auftaucht, sollte man ihn sachte willkommen heissen, samt der Ann von Green Gables oder wie auch immer sie schon wieder heisst (er war definitiv zu lang weg…)

      • tina sagt:

        dürg. heute heisst er dürg.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @tina

        um seiner langen Präsenz und manchmal interessanter Inputs willen kürze ich den Herrn Duerig nicht ab, was mir aber versehentlich mit seiner warm empfohlenen Ann passiert ist, das ist doch die Anne with an „e“….

      • Stranger sagt:

        Naja, zu lang… ich weiss nicht. ich gebe den Leuten aber immer gern eine zweite (oder zwanzigste oder zweihundertste) Chance.

    • mila sagt:

      Kleinkariert ist mE vor allem eins: ständiges Effizienz(steigerungs)denken. So ganz auf dem Stand kingerechter Förderung scheinen Sie zudem nicht zu sein, sonst wüssten Sie, dass Kinder nebst ’sinnvoller‘ Beschäftigung auch folgendes brauchen: Spiel, Zeit für sich (ohne überladene ‚Programme‘ unter stetiger Erwachsenenbegleitung) und kreative Freiräume. Gerade das, was Ihnen an am wenigsten sinnvoll erscheinen dürfte, bringt unterm Strich am meisten. Mir wäre insofern ein kreativ intelligentes Kind allemal lieber als ein ‚effizientes‘.

  • Hans Schweizer sagt:

    „Sie haben kein Interesse an fremdem Essen, unbekannten Sprachen und andersartigen Bräuchen. Das Vertraute gibt ihnen Sicherheit.“ Ui ui ui, ist das zu sagen heute noch möglich bzw. politisch korrekt? Wird nicht überall betont, dass der Mensch von Grund auf neugierig auf Fremdes sei, sich einlassen wolle auf exotische Bräuche, sich bereichern lassen wolle mit fremden Sitten und nur Dumpfbacken aus der SVP-Innerschweiz engstirnig genug seien, um auf das Vertraute zu setzen?

  • Alpöhi sagt:

    Wenn Sie nicht reisen wollen, dann bleiben Sie halt eben zu Hause und freuen sich daran, dass alle doofen Nachbarn 1000km weit weg sind. Mit kleinen Kindern muss man auch gar nicht reisen. Die sind zufrieden, wenn Papi mal zu Hause ist. Später (Unterstufe) ist dann die Ferienwohnung in Graubünden perfekt. Mit Erlebniswanderungen und so. Unsere Kinder wollten acht Jahre lang nirgendwo anders hin. Jetzt (Oberstufe) fahren wir das erste Mal ins Ausland. Nach Holland. Mit dem Auto. Damit die Kinder ein Gespür für die Distanzen bekommen.

    • Alpöhi sagt:

      Ausserdem ist es irgendwie beknackt, wenn Kindergärtler schon auf den Malediven und überall waren, aber noch nie auf dem Üetliberg vor der Haustür.

    • Sportpapi sagt:

      Dass man nicht an einen Ort möchte, den man gar nicht kennt, von dem man gar nichts weiss, liegt ja wohl auf der Hand.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi

        und mit dem unbekannten Land meinen Sie jetzt den Uetliberg?…

      • Sportpapi sagt:

        Das meinte ich, Brunhilde: „Unsere Kinder wollten acht Jahre lang nirgendwo anders hin. Jetzt (Oberstufe) fahren wir das erste Mal ins Ausland.“
        Aber nein, den Üetliberg kennen unsere Kinder zu Fuss und mit dem Schlitten. Tatsächlich kennen sie aber andere Gegenden in der Schweiz noch etwas besser.

      • Alpöhi sagt:

        Na ja: Wenn du die Kinder fragst: „Wollt ihr ans Meer?“ und die Antwort ist einstimmig „nein“: Da gibt es wohl wirklich nichts mehr zu diskutieren, oder?

      • tina sagt:

        „Dass man nicht an einen Ort möchte, den man gar nicht kennt, von dem man gar nichts weiss, liegt ja wohl auf der Hand.“. naja, das mag für leute gelten, die auch nur essen was sie kennen. es gibt auch leute, die sind neugierig. meine kinder sind da sehr empfänglich, müssen sie von der mutter geerbt haben 😉

      • Héloise sagt:

        Ich kann mich daran erinnern, wie wir en famille mitten in der Nacht per Auto die Grenze zwischen dem Bergell und Italien passierten. Die unwirtliche Gegend, der strenge Zöllner … Für uns Kinder war es aufregend, aber auch angsteinflössend (wahrscheinlich wegen der – witzig gemeinten – Schauermärchen meines Vaters). Und dann erlebten wir die ersten Ferien in Italien als pure, unvergessliche Wonne.

  • Christian Duerg sagt:

    TOTAL KLEINKARRIERT
    Hier in den grossen Ferien muss der Staat vermehrt die Kinder fördern und unterstützen, die keine Eltern haben, die dies tun können. Hier sollten die vernachlässigen Kinder so viel auftanken können, dass sie mit den anderen Kindern Schritt halten können. Chancengleichheit bedeutet, dass man den vernachlässigten Kindern eine Chance gibt, sich zu entwickeln und Lebensfreude zu stärken.
    Die egoistischen Ferientrips von vermögenden Familien sind so kleinkarriert, so weltfremd, so daneben, dass ich nur den Kopf schütteln kann. Selten trifft man Vermögende, die sich weiterbilden.

    • Stranger sagt:

      Hm. Weiterbilden tut man sich im Alltag. Die Ferien sind auch Ferien von der Weiterbildung, der organisierten. Klar lerne ich was, wenn ich Matera, Vancouver oder Wallawalla besuche (nein, da war ich noch nie).

    • Nina sagt:

      Da kann ich nur sagen: Kovive!

    • Nina sagt:

      P.s. Christian, es ist ein Trugschluss zu glauben, dass nur vermögende Familien Ferien machen. Bei uns war es das einzige Freizeitvergnügen, das meine Eltern sich und uns gegönnt haben/gönnen konnten. 1x pro Jahr 2 Wochen. Und auch mit kleinem Budget, abenteuerlichem Transport und bescheidener Unterkunft war es einfach unvergesslich. Oder vielleicht gerade deswegen…

  • Sibylle sagt:

    Ein seltsamer Text. Wenn das wirklich alles ernst gemeint ist, tun Sie mir leid. Unsere Tochter liebt Ferien mit uns, egal wo. Sie lernt gerne neue Orte, Bräuche, Essen etc. kennen.

    • Héloise sagt:

      Der Text mag seltsam wirken, aber gerade deshalb ist „La Liedtke“ für mich eine Entdeckung. Man muss sich ja nicht immer einig sein. Mamablog-Kontrastprogramm!

  • Heidi K. sagt:

    Ich verstehe diesen Artikel auch nicht ganz. Für unsere Familie sind die Ferien das grösste und unsere Kids freuen sich wie verrückt. Wir gehen immer nach Kroatien, die Familie besuchen (glücklicherweise kommen wir von Split) , so ist das Meer immer auch mit dabei. Mein Mann, echter gebürtiger Deutschschweizer (ohne Migration) hat sich auch in meine Heimat verliebt und so geniessen wir jeden einzelnen Tag. Es gibt keine bitteren sondern nur schöne Erlebnisse und zwar so gut, dass meine Schweizer Schwiegerfamilie schon seit einigen Jahren nun auch mitkommt. Unsere Kids quengeln im Auto nie.

    • Nina sagt:

      Freunde oder Verwandte mitnehmen, das machen wir auch gern. Mit Schwiegereltern, Tanten, Gotte/Götti…

      • Markus sagt:

        HORROR

      • Nina sagt:

        Was haben Sie bloß für Verwandt-/Freundschaften??

      • Markus sagt:

        Sehr angenehme!
        Aber entweder mache ich mit UNSERER Familie Ferien oder mit Freunden und Verwandten. Beides geht gar nicht. Aber eben, die Geschmäcker sind verschieden und jedem das seine.
        Aber die freunde und verwandten dürfen gerne ab und zu unsere Kinder mit in die Ferien nehmen. Dann machen meine Frau und ich Ferien zu Hause :-).

      • Mike Glarnet sagt:

        @Markus: mit Freunden, die auch Kinder haben, zusammen in die Familienferien zu gehen, ist doch das Beste! Am besten gleich in einer ganzen Gruppe. Oder man nimmt seine (Schwieger-)Mutter mit, die gerne mal einen Abend die Enkel hütet, während man/frau ein romantisches Essen am Strand geniesst. Probieren Sie es mal!

  • Nicole sagt:

    Wir sind als Kinder in den Sommerferien nie weggefahren. Wir waren einfach viel in der Badi, am See oder im Wald.

    • Marcello sagt:

      Was wollen sie damit sagen, dass man lieber zu Hause bleiben soll ???
      Wir gehen jedes Jahr mind. 3 mal in die Ferien mit unser 3 Kindern.
      Da hat Zeit mit den Kindern in freier Zeiteinteilung die Welt zu entdecken. Skiferien abwechselnd mal Schweiz mal Österreich oder Frankreich, immer ein neuer Ort und zwischendurch wieder zum 2. oder 3. mal. Sommer eher in Europa mal Auto mal Flugzeug. Immer anderes Hotel. Herbst weiter weg, USA, Asien etc. Und im Frühling oder an manchen verlängerten Wochenenden in der CH. Unseren Kinder gefällt die Abwechslung und Ihre Badi und Kollegen sehen sie noch genug

      • Susi sagt:

        @Marcello: Jedes Jahr 3 Mal in die Ferien, mit Auto, mit Flugzeug, USA, Asien… Sowas können sich die meisten Familien schlicht nicht leisten. Was ich mich zudem frage: Wenn man schon als Kind ständig am Umherreisen ist, was kann einem dann später noch geboten werden? Wo liegt da noch eine Steigerung drin?

        Aus diesen Gründen wäre ich vorsichtig, sowas als Norm zu propagieren.

      • tina sagt:

        susi: was muss sich ja auch nicht permanent steigern

      • Susi sagt:

        Nein, nicht permanent, aber es ist schön, sich gewisse Dinge erst in einem gewissen Alter zu leisten.

      • Markus sagt:

        Ich denke es spielt keine Rolle, da man als ungebundener Erwachsender nicht so herumreist wie als Kind mit der Familie. So ist eine Steigerung für unsere Kinder durchaus möglich, da sie als Erwachsene die mit uns besuchten Länder auf eine ganz andere Art bereisen werden/können. Sie werden andere Plätze besuchen mit einem anderen Fokus. Das Reisen mit Kindern besteht immer aus Kompromissen, da z.T. natürliche Grenzen existieren z.B. bezüglich Leistungsfähigkeit (Rucksackgewicht, Tagesdistanzen, Ernährung, Sicherheit). Mit oder als Kind kannst Du z.B. den PCT nicht machen, als Erwachsener schon.

  • Susi sagt:

    Was für ein befremdlicher Artikel, ich frage mich grad, wieviel da überhaupt ernst gemeint ist.

    Man macht Ferien um der Erinnerungen Willen? Erinnerungen, die sich in den Genen (!) festsetzen und über Generationen standhalten? Der Stress des Aufeinandersitzens in eng empfundener familiärer Nähe wird dann aber wohl auch auf die Gene übergreifen.

    Würde ich unseren Urlaub so wahrnehmen, hätte ich keine Lust mehr, für sowas Geld auszugeben und Zeit aufzuwenden. Dann lieber unaufregende Erinnerungen an tägliches Rumhängen und Schwimmen im Quartiersee anstatt an zwei „intensive“ Familienferienwochen, in welchen man das Heimweh mit Disney-Filmen bekämpfen muss.

    (Ja, die Überlebenswoche in der RS wird im verklärten Rückblick jeweils auch als eine „schöne Zeit“ eingestuft.)

    • Susi sagt:

      Und wir gehen dann einfach noch eine Woche ins Familienhotel. Immer ins gleiche, unflexibel wie wir sind. Mein Mann und ich verbringen unsere Zeit mit Büchern, Tablet, Latte Macchiato und Wellness, während unsere Tochter den ganzen Tag manisch auf dem Gelände rumrennt und ruft „ich kann’s nicht glauben! Wir sind wieder da!!“
      Vielleicht überwinden wir uns noch zu ein bisschen Sport, Seilpark und so. Und falls mich grad wieder ein Teufel reitet, gehe ich noch ausreiten. (Höhenangst, störrisches Pferd und Muskelkater sind in der Erinnerung auch immer so schön.)

    • tina sagt:

      ich glaube das mit der RS ist so: es sind grenzerfahrungen. man ist gezwungen, dinge zu tun, die man nicht würde, hätte man die wahl. und was wir sonst hier heute nicht mehr kennen: was es für ein zusammengehörigkeitsgefühl erzeugt, wenn man mit der gleichen kleidung und einem separaten wortschatz abgeschottet und zusammengepfercht wird, zu einer nummer degradiert. das sind faktoren die man bei gehirnwäsche auch einsetzt. dass man eine nummer ist, erzeugt künstlich eine art demut. man ist der individualität beraubt. das tut uns vielleicht eben schon auch mal ganz gut irgendwie

      • Susi sagt:

        @tina: Eben, wie du das beschreibst, tönt es ein wenig wie die Ferien der Autorin 🙂

      • tina sagt:

        🙂 stimmt. aber gäll, dass da keine missverständnisse aufkommen: das ist meine erklärung für die verklärung im rückblick auf die RS. ich mache auf keinen fall solche ferien!

      • Susi sagt:

        @tina: ich hätte die gleiche Erklärung wie du. nein, solche Ferien wären mir auch ein Graus, zumal ich eh nich besonders gern verreise.

  • Markus sagt:

    Dass, mit den zwei Wochen am gleichen Ort, haben wir zum Glück nur einmal gemacht. Unsere Kinder fanden es total langweilig. Meistens waren sie die ersten zwei Wochen eh irgendwo in der Schweiz in einem Pfadi-Lager. Danach drei Wochen Familienurlaub. Am coolsten fanden sie jeweils Interrail-Bingo – Europakarte nehmen und jeder wirft einen Pfeil drauf. Diese vier Ziele wurden dann jeweils in den nächsten drei Wochen per Zug/Bus/Fähre angefahren. Die Kinder wurden dabei in die Reiseplanung einbezogen. Viele interessante Begegnungen und Freundschaften sind so entstanden – auch bei den Kindern.

  • Nina sagt:

    Gemeinsames Abenteuer und endlich mal ungeteilte Aufmerksamkeit und Zeit füreinander, fern von Haushalt, Rechnungen und sonstigen Verpflichtungen – wir kosten das immer voll aus. Ich hab Reisen mit meiner Familie schon als Kind heiss geliebt, und auch meine Kinder lieben es heiss. Fremdes Essen – kein Problem, aber ich koche mich auch zuhause gerne durch alle Kontinente. Heimweh kommt bei uns nie auf, auch wenn wir dann trotzdem gerne und dankbar am Schluss wieder zuhause ankommen. Ist vielleicht einfach eine Typenfrage.

  • Widerspenstige sagt:

    Das kann ich einfach nicht nachvollziehen, wie man so etwas erholsam und auch noch als erinnerungswert halten kann. Das einzige was ich auf längeren Ferienreisen mitgenommen habe war eine Tube Mayonnaise und Senf, da es im Norden davon nur gezuckerte Varianten gab (immer noch gibt?). Und mein HIrsekissen. Anonsten habe ich Mühe mit Kaffeemaschinen samt Kapseln mitzuschleppen, da reichen ein paar Teebeutel als eingefleischte Teegeniesserin. Praktisch und platzsparend. Ferien sollen Neues weg vom Alltag beinhalten u Abenteuer beginnt bei mir bereits bei fremden Essensgewohnheiten…

    • Sportpapi sagt:

      Klar, ich würde auch keine Kaffeemaschine mitnehmen, wenn ich lieber Tee trinke…

      • Carlita sagt:

        Ich würde dafür niemals ein Hirsekissen mitnehnen 🙂

      • Widerspenstige sagt:

        Huch! Also ohne mein Hirsekissen, das nur so 30x40cm gross ist, reise ich nirgends mehr hin. Also bitte Hände weg von meinem heiss geliebten Hirsekissen! 😯

      • tina sagt:

        ich würde auch keine mayonaise mitnehmen 😉

      • Widerspenstige sagt:

        Das geht natürlich gar nicht, so ganz ohne Mayonnaise und Senf für vier lange Wochen auskommen bei einem Trip im Norden….neee, ohne mich. Was mein Thaimann jeweils mitgeschleppt hat, kann sich niemand hier vorstellen, aber der Koch befiehlt und ich habe meine Teebeutelchen eingepackt…ganz verschämt irgendwo im Tohuwabohu der Angelruten, Fischködertaschen, Spirituskocher, Zelt….das waren noch Zeiten.

    • Widerspenstige sagt:

      Ach, Sportpaps, ich würde auch keine Kaffeemaschine mitnehmen, wenn ich eingefleischte Kaffeetrinkerin wäre. Ich nehme dafür anderen Unsinn mit, an dem sich sogar ein Clown ergötzen tät (nein, verrate ich nicht, das ist privat). Aber nur für ein Glas Wein abends in fremder Umgebung, ein bisschen plantschen im Meer bei lautem Geschrei u Geplapper rundum u dann die Hitze im Hotelzimmer, weil es natürlich keine Air Condition hat oder nur ein Ventilator der laut ächzt die ganze Nacht. Muss nicht (mehr) sein in der Hochsaison u die Kinder sind ausgeflogen u reisen jetzt selber in der Welt herum.

  • Katharina sagt:

    Zuhause
    Stau
    Rimini
    Stau
    Zuhause

    Da capo con un gelato.

    Aber es ist doch 2015?

    • Widerspenstige sagt:

      Es ist eine Realsatire der Autorin….(so sehe ich es)…und es funktioniert 😆

      • Katharina sagt:

        Rimini ist dermassen retro, dass es schon wieder schick ist. Aber wer in aller Welt schleppt Nespresso Maschine und Kapseln rum. Das ist Blasphemie! Da gehen alle Baristas der Adriaküste in den Streik.

        Item. Florida (in etwa dasselbe wie Rimini usw) ist wohl hipper als Destination.

      • Stranger sagt:

        In Cesenatico haben wir eine Bäckerei dazu gebracht, extra für uns am Morgen ungezuckerte Gipfeli zu machen, immer drei Stück. Sind nett, die Emilianer.

  • Martin sagt:

    Fahren Sie doch mit den Kindern einmmal im Sommer zwei Wochen in die Berge, vielleicht zwei Stunden von zu Hause. Lassen Sie sie an Bächen spielen, Heuschrecken fangen, Kirstalle suchen, in Bergseen planschen, auf Felsen klettern, Seilbahnen fahren, usw. Sie werden sehen, die Kinder fragen nächstes Jahr, wann die Ferien endlich wieder kommen.

  • tina sagt:

    danke fürs thema 🙂 super timing. ich weiss schon, wieso ich mich auf ferien freue. und habe noch nie überlegt, warum ich mir das antue. aber ich finds lustig, diese sorte familie zu beobachten ;-).

  • tina sagt:

    ich bin mit meinen kindern meist allein in die ferien gefahren. das war zwar anstrengend für mich, aber meine vorstellung von ferien ist nicht unbedingt dass alles entspannt ist, sondern ich wollte einfach ans meer. meinen kindern hat es immer gefallen und sie haben so wenig genörgelt dass man sagen könnte, sie nörgelten nie. man muss sie auch nicht mit filmen ablenken auf einer fahrt. wir hatten es immer lustig (immer = 99%). ferienfremdbetreuung war ebenso kein thema wie animation für mich. aber ich hatte ja auch keinen partner dabei, den ich mal allein geniessen wollte.

    • tina sagt:

      wieso man kaffee von zuhause aus mitnimmt ist mir schleierhaft.
      ich habe wohl wirklich glück mit meinen kindern. sie waren sehr leicht zu begeistern, was reisen, fremde landschaften, architektur, kultur und essen betrifft. nun ist das schwieriger geworden 😉 und darum gehen wir diesmal nur kurz weg. nachdem sie keinen wunsch hatten, was sie gerne würden, habe ich uns etwas nettes ausgesucht, wie früher, habe mich gemüht dass es ihnen auch etwas zu bieten hat und ich freue mich gigantisch darauf.

  • mila sagt:

    Ein irgendwie seltsamer Text. Erinnerungsbildung als (Haupt-)Grund für die grossen Ferien scheint mir vom Wesentlichen abzulenken: der bewussten Erfahrung im Moment, an und für sich. Zuviele Fotos als Erinnerungsstücke lenken davon ab, diese Erfahrung als solche – im Gedächtnis, im Herzen – zu verankern. Aber das ist meine persönliche Meinung. Auch sind nicht alle Kinder gleich, ich liebte von klein auf die langen Autofahrten in den Süden, die Ortsveränderung. Ich konnte mich nicht an den vorbeiziehenden Landschaften sattsehen, Ablenkung davon brauchte es keine. Ich konnte gar nicht lange

    • mila sagt:

      genug wachbleiben. Oft waren es dann nur noch mein Vater und ich, die spätnachts noch in einträchtiger Stille, bei leiser Musik, nebeneinander sassen, während die anderen schliefen. Dies eine meiner liebsten und schönsten Kindheitserinnerungen an meinen Vater – dafür braucht es nicht viel, keine grossartigen Augenblicke. Nur das Zusammensein. (Heute würde das allein schon durch Kindersitzregulierungen verunmöglicht).

      • Alfred Frei sagt:

        wunderschön

      • Nina sagt:

        Genau so 🙂

      • tina sagt:

        genau :). ich kann mich aber schon auch mit meinen söhnen unterhalten wenn sie hinten sitzen :). und das wollen sie auf ferienreisen, auch seit sie nicht mehr müssen. es gab auch jahre, da hörten wir hörbücher, mangels klimanlage und dafür mit alter rochel von auto in einer höllenlautstärke hihi.
        wir erfinden gerne fake-tierreportagen unterwegs. ich musste schon anhalten, weil ich nicht mehr autofahren kann wenn mir tränen runterlaufen vor lachen

      • Katharina sagt:

        Das ist in der Tat eindrücklich, für mich fast photographisch, geschildert. ‚(Heute würde das allein schon durch Kindersitzregulierungen verunmöglicht).‘ hätte ich weggelassen.

  • Sportpapi sagt:

    Als guter Kompromiss hat sich bei uns bewährt, jährlich an den gleichen Ort zu fahren. Und im besten Fall ein paar Freunde (Familien) gleich mitzunehmen. Die Kinder freuen sich jedenfalls schon seit Monaten darauf.
    Zumal zu Hause die Freunde ja auch weg sind, und die Eltern eher weniger Zeit haben.

    • tina sagt:

      immer am selben ort hat vorteile, aber ich würde nicht missen wollen, dass wir immer an verschiedenen orten waren. nicht um die halbe welt, wir blieben immer in der nähe (bis so 1000km), weil wir ferienreisen mit auto solchen mit dem flugzeug vorziehen. wir sind eine neugierige familie und entdecken gerne neues. das muss nicht spekakulär sein. aber nur schon die unterschiede regionaler snacks! mnjam.

    • Markus sagt:

      Das wäre meine – und auch vom Rest der Familie – schlimmste Horrorvorstellung von Ferien :-)! Da kann man ja gleich zu Hause bleiben und in die Badi pilgern. Zum Glück darf ja jeder seinen Urlaub so gestalten wie er – oder die Familie – es als richtig empfindet.
      Für uns bedeutet Urlaub – weg vom Alltag, neues Entdecken (kulinarisch, landschaftlich, kulturell) und Erleben. Dazu gehören auch Begegnungen mit anderen Menschen, Sprachbarrieren überwinden, neue Beziehungen knüpfen.

  • Reincarnation of XY sagt:

    Also unsere Kinder wollen reisen. Sie wollen ans Meer und vor allem wollen sie in ein Hotel.

    • tina sagt:

      meine wollten auch ins hotel, aber nur auf kurzen reisen. sonst fanden sie campingplätze für ferien besser, weil man da den ganzen tag in badehosen herumrennen kann, mit vielen anderen kindern. viel freiheit für kinder. allerdings mieden wir diese riesigen sterilen campingplätze mit den schnurgeraden wegen

      • Papperlapapi sagt:

        Darum will ich auch auf den Camping, weil ich den ganzen Tag in Badehosen rumrennen kann 😉

    • Markus sagt:

      Richten sie die Ferien nur nach den Wünschen der Kinder? Es haben doch Alle Ferien? Oder bezahlen die Kinder die Ferien? Bei einem solchen Urlaub wäre ich zu Hause geblieben oder wäre alleine in die Ferien gefahren. Zum Glück tickt meine Frau diesbezüglich gleich.

      • Stranger sagt:

        Die Ferien richten sich natürlich nicht nur nach den Kindern, aber wenn sie mitreden können und wollen, dann sollen sie das unbedingt dürfen.

      • Markus sagt:

        Eben, darum „nur“ :-). Es haben ja alle Ferien, also soll es für alle etwas dabei haben.

      • Stranger sagt:

        Ich bin sicher, dass niemand hier die Ferienziele ausschliesslich von den Wünschen der Kinder abhängig macht.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Bisschen seltsame Vorstellung, bloss eingezwängt in ein Zelt, Bungalow, Ferienwhg oder Hotelzimmer ohne Fluchtmöglichkeit ist es erst echt-intensive Familienzeit? Sie können ja in die Heimferien ein Tag Kellerabteil-Downdoor-Tag einbauen um das Intensivgefühl zu erleben… .
    Wenn die Kinder derart explizit und nach vollbrachter extern-Ferienleistung lieber zuhause bleiben wollen, dann hätt ich mich schon längst entschieden das Geld für eine spätere Grossreisezeit, evtl nur zu zweit, zusammenzusparen und den Kindern fröhliche Ferien zuhause gegönnt, gute Erinnerungen gibts auch hier.

    • Kathy sagt:

      Hm, ich bin froh haben meine Eltern mich damals gezwungen, genau wegen den guten Erinnerungen. So ab 10 Jahren wollte ich nicht mehr mit den Eltern in die Ferien, mir hätten 5 Wochen Badi (natürlich mit Freunden, möglichst weit weg von den Eltern) von früh bis spät viel besser gefallen. Nach einem Tag Schmollen aber habe ich dann die gemeinsamen Familienferien trotzdem genossen, und sie heute in sehr guter Erinnerung gespeichert. Manchmal muss man zum Glück gezwungen werden.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Kathy
        diese Erinnerungen lassen sich problemlos auch mit Inlandferien/zuhause bleiben generieren, das Argument deshalb müsse man teure Auslandferien in Angriff nehmen, so wie das im Text präsentiert wird, ist ein bisschen fragwürdig.

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