Nein, wir bügeln keine Unterhosen

Ein Papablog von Maurice Thiriet.

ironingman

Superheld am Bügelbrett: Ironing Man bleibt eine Wunschvorstellung der Frauen. (Fotomontage: worth1000.com)

Die ehemalige Journalistin Sibylle Stillhart ist Mutter zweier Kinder und arbeitet jetzt beim Bund. Unlängst muss eine Kaffeepausen-Debatte in Stillharts Abteilung den Familien-Artikel zum Gegenstand gehabt haben. Jedenfalls veröffentlichte Stillhart dann am Samstag einem ganzseitigen Artikel in der «Aargauer Zeitung». Der Tenor: Männer beteiligen sich nicht an der Hausarbeit und mehr als Krippenplätze hälfe der arbeitstätigen Frau, «ein Mann, der zu Hause mit anpackt».

Den Beweis, dass die Männer im Haushalt nicht zu gebrauchen seien, führt Stillhart mit der bei komplexen Problemfeldern üblichen Verquickung von veralteten Umfrage-Ergebnissen und Zitaten dreier anonymer Kronzeuginnen, die sich aus dem engeren Bekanntenkreis rekrutieren.

So liest man, dass eine Auswertung des Bundesamts für Statistik (BfS) aus dem Jahre 2003 ergeben habe, «dass Frauen nach wie vor hauptsächlich zuständig sind für Haus- und Familienarbeiten». Diese Erkenntnis der drei Autorinnen der Studie sichert Stillhart mit den Aussagen der drei Kronzeuginnen ab. Die erste, «Gymi-Lehrerin Cornelia», Mutter zweier kleiner Töchter, ist jedes Mal angespannt, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommt: «Wie sieht es wohl heute in der Wohnung aus?» Die zweite, die «Freundin, Sektionschefin» ist kinderlos und hadert damit, dass ihr Freund abends kein Sushi bringt. Die dritte, die «andere Freundin, Juristin», ist Mutter dreier Kinder und konstatiert dass sich ihr Mann «schleichend aus sämtlichen Haushaltsarbeiten zurückgezogen hat». Oha.

Kann man einer solch wasserdichten Beweisführung überhaupt etwas entgegenhalten?

Kaum. So führt Stillhart neben der BFS-Studie von weiblichen Autorinnen eine «repräsentative Umfrage» der deutschen Familienministerin Kristina Schröder im Herbst 2012 ins Feld, wonach 70 Prozent der befragten Mütter gesagt hätten, sie machten die Hausarbeit alleine. Die Studie, bei der nur Mütter befragt werden, gilt unhinterfragt als «repräsentativ». Politik und Gesellschaft bezichtigen die Männer der Haushaltsfaulheit aufgrund von Studien, bei denen Frauen andere Frauen in Sachen Haushalt befragen und deren Ergebnisse von Frauen interpretiert werden. Mit anderen Worten: Die Frauen haben auch im 21. Jahrhundert noch die alleinige Definitionshoheit darüber inne, was «Haushaltsarbeit» ist und was sie alles umfasst. Sie bestimmen damit über die Menge der anfallenden Hausarbeiten, von denen viele absolut sinnlos sind und beklagen sich dann, wenn die Männer diese nicht erledigen wollen.

Es bleibt also nur der passive Widerstand, der zivile Ungehorsam, die domestische Subversion.

Ein Freund, Informatik-Ingenieur und Vater zweier Kinder, weigert sich etwa, jeden Abend den Garten aufzuräumen: «Wozu? Die Kinder reissen sowieso am nächsten Tag alles wieder raus!» Ein anderer Freund, Abteilungsleiter und Vater eines Sohnes, lässt öfter leere Milchpackungen und Konfitüre-Gläser im Kühlschrank, da sie ihn «dort einfach nicht so stören». Und Stefan, Sek-Lehrer und Vater dreier Kinder, putzt das WC nur noch, wenn Besuch kommt. «Ich finde einfach, man soll auch mal sehen, dass die Wohnung bewohnt ist, es muss nicht immer alles klinisch rein sein», sagt er.

Langsam weiten die Männer ihre Kompetenz in Sachen Haushalt aus und entwickeln das Selbstbewusstsein, selbst zu bestimmen, welche Arbeiten wirklich gemacht werden müssen und welche nicht. So stellt eine Studie des BfS von 2009 fest, dass Väter in Familien mit kleinen Kindern «von 1997 bis 2007 ihr Engagement im Haushalt um 7,2 Stunden pro Woche erhöht» haben.

Das ist etwa das, was drinliegt. Denn sie werden nicht anfangen, Unterhosen zu bügeln und Zimmerpalmen abzustauben.

mauriceMaurice Thiriet ist seit 2008 Inlandredaktor beim «Tages-Anzeiger». 2011 wurde er mit dem Zürcher Journalistenpreis ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.

287 Kommentare zu «Nein, wir bügeln keine Unterhosen»

  • Hans Saurenmann sagt:

    Manchmal frage ich mich schon wie das durchschnitts Alter aller Blogger ist, es ist doch voellig klar dass sich ein Leben in drei Abschnitten einteilen laesst, bis zwanzig Kind, bis vierzig fuer die Kinder da und Familie, bis 65 fuer den Lebensabend, wo ist das Problem? Heiraten zwingt zu Kompromissen, entweder man ueberlebt und ist zufrieden oder man ist geschieden! Das Alt werden ist entscheidend, und Zahltag einer Frau fuer den SERVICE den SIE erbracht hat bis 65! All die geschaedigten und Emanzen die auf der Strecke geblieben sind haben das nachsehen, oder muessen wir alle Taliban werden!!

  • Rahel sagt:

    Wer sagt denn, dass Männer im Haushalt nicht zu gebrauchen sind? Sie machen gewisse Sachen vielleicht anders als wir Frauen, aber das muss doch nicht unbedingt heissen, dass das Resultat falsch oder eben unbrauchbar ist! Wenn wir Frauen den Männern dauernd suggerieren dass sie’s im Haushalt eh nicht bringen, wen wunderts dann, dass sie gänzlich die Lust verlieren, mit Hand anzulegen?

    • alien sagt:

      Also Rahel, die Lust verloren, Hand anzulegen, ist mir nicht. Die Frage ist nur, WORAN…

      • Rahel sagt:

        Aber, aber, Alien…………. 🙂

      • alien sagt:

        Ich meinte zwar Hand anlegen am Haushalt… aber mir gefällt Deine Art, zu denken, Rahel…

        :_D

      • Rahel sagt:

        Jaaaaaaa klar doch an den Haushalt, hüstel, wo auch sonst……………..hab ja auch nix anderes gemeint 😎

        Dito ( betreffend die Art zu denken ) 🙂

  • Ted sagt:

    Möglich dass Frauen etwas mehr putzen weil sie die kleineren Hände haben, um die Augen vor dem Dreck zu bedecken 😀

    • Rahel sagt:

      Oder die kürzeren Beine um schneller davor wegzurennen……… 🙂

      • Ted sagt:

        aha…du meinst also mit kürzeren Beinen schneller zu sein…? No !…genauso Pech haben Menschen mit kurzen Beinen im Bus, da steht nämlich niemand auf…weil alle denken, die sitzt ja schon 😀

      • Rahel sagt:

        Nein, das habe ich eigentlich nicht so gemeint! Eigentlich sollte es heissen „zu kurze Beine um schnell davor wegzurennen……“! ( ja, ja, Fensterplatz, gäll Alien…….. 🙂 )
        Danke fürs Korrigieren Tedilein 🙂

  • Luisa sagt:

    Für Frauen mit Mann im Haushalt gibt es nur eines: Solange nichts tun, bis er tut.
    Dann tut er entweder Haushaltarbeiten oder ausziehen.
    So einfach ist das.

  • Manfred Meier sagt:

    Also ich staube auch keine Unterhosen ab und bügle keine Zimmerpflanzen – meine Hemden hingegen schon und die Blusen meiner Frau dazu (zum Glück trägt sie meist Pullis). Und wenn ich den Abwasch mache schliesst das jedes Stück in der Küche mit ein, wenn meine Frau dran ist weil ich gekocht habe sind die Pfannen natürlich schon wieder sauber und versorgt. Wenn ich eine Milchpackung öffne wandert das abgeschnittene Teil automatisch in den Kübel, bei meiner Frau hingegen auf den Kochherd oder neben die Früchteschale. Das ist wohl so, weil die Frauen immer und überall mehr Verantwortung übernehmen

  • Philipp Rittermann sagt:

    absolut richtig. ich habe genügend selbstvertrauen entwickelt um meiner gattin mitzuteilen, was im haushalt erledigt werden muss. 🙂

  • sadaka sagt:

    Habe alle meine Sachen immer gebüglet, wenn ich sie denn bügle (Hemden, Hosen) . Unterhosen gehören aber sicher nicht dazu. Ander Heimarbeiten sind auch kein Problem. von welchem Typ Mann sprechen sie da überhaupt. Ich kenne den (in mir) nicht.

  • Blitz Blank sagt:

    -Für die Familie bügeln ist weibisch.
    -Extrembügeln ist männisch.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Extremb%C3%BCgeln

    • marie sagt:

      *facepalm*
      (schön mal wieder von ihnen zu lesen bb!)

      • Blitz Blank sagt:

        geschätzte marie

        Herzlichen Dank für die Streicheleinheiten, die sie mir immer wieder zukommen lassen.

      • Blitz Blank sagt:

        Dass es starke Frauen gibt, daran habe ich keine Zweifel. Auffällig sind einfach die „Männlichkeitserzählungen“ und wie die gestrickt sind. Z.B. das Kochen: Für andere Kochen (=ernähren) ist weiblich, der Starkoch (=andere mit seinem Essen beeindrucken) ist männlich.

        Die Illusion dieser Männlichkeitsvorstellungen ist das betonen von individuellen Grandiosität und das abwerten vom normalen Menschsein.
        Eine Gesellschaft und mit ihr das Menschsein funktioniert nicht mit Staren. Kochstars ernähren nicht die Menschheit.

  • Eni sagt:

    Also, wenn man sich mit dem Partner um Hausahltsarbeiten streiten muss, dann lässt man das Ganze doch lieber. Alles andere ist pure Zeitverschwendung, denn es wird sich nie etwas daran ändern. Ist nur ein Tipp von mir.

  • tina sagt:

    da ich mich nur vor frauenarbeit drücke hier, gehe ich nun männerarbeit machen. backup. ist imfall mega viel arbeit dem pc zuzuschauen wie er dateien kopiert

    • marie sagt:

      😆 und kaffeemachen, um dabei sich einen zu gönnen erst… die tasse danach bitte in den geschirrspüler räumen.

    • Jürg. sagt:

      du darfts natürlich trotzdem auch der Wäsche in der Trommel zuschauen..

  • marie sagt:

    ich hasse haushalt und trotzdem tue ich mir das (wie wohl die meisten) jede woche an! so wie heute 👿 und nein, ich empfinde es weder als meditativ, noch als entspannend, noch als befreiend. und ich würde meinen inneren schweinehund sehr gerne mal überwinden und es nicht tun und souverän darüber stehen, so wie das einige können (inkl. deren partner!!). kann mir jemand sagen wie man das macht?

    • houdini sagt:

      beschaffen sie sich vor allem einen anderen inneren schweinehund – einer, der sie dazu nötigt, hausarbeit zu machen, der hat seinen job verfehlt, aber massiv!

      • marie sagt:

        houdini, ich lebe beziehungslos, wie meine beste freundin meinem status zu bezeichnen pflegt. 😉 ich zwinge niemanden zu etwas, weil ich auch nicht gerne gezwungen werde.

      • houdini sagt:

        beziehung? hä? nixverstahn..

        meine bemerkung war oberlehrerhafter-klugscheisserischer art: einen inneren schweinehund muss normalerweise nicht überwunden werden, um etwas mühsames NICHT zu tun – insofern scheint ihrer nicht richtig zu funktionieren…

    • Auguste sagt:

      hmm…, marie, ohmm…ohmm…ohmm

      youtube: deana carter – did i shave my legs for this

    • tina sagt:

      ou ich weiss etwas marie. biete an, all den männerkram zu machen im tausch gegen all den frauenkram. also glühbirnenwechseln. ölstand kontrollieren. müll runtertragen. recyclingmaterial zurückbringen. staubsauger flicken (nicht lachen!). was hatten wir noch?

      • marie sagt:

        den männerkram mache ich auch ieber tina. ausser kochen, ist der rest riesengrosses potenzial einen nervenzusammenbruch zu kriegen . aber danke trotzdem, das ist sehr lieb!

      • tina sagt:

        nichts zu danken, ich würde nicht tauschen ;-). es war ein witz von wegen der so hartnäckig verbreiteten haltung, es würde eben männerarbeiten geben in einem haushalt und die seien nämlich gleichwertig, und dann kommen so sachen wie steuererklärung machen und glühbirnen wechseln. besonders witzig ist, dass es dann leute gibt, die mir übel nehmen, dass ich darüber lachen muss. mir kanns ja egal sein, mache eh alles selber. und ich lache auch nicht mehr unter bekannten darüber, aber anonym traue ich mich

      • marie sagt:

        😆 gezwungenermassen stellt sich mir als single diese aufteilerei nicht. mann/frau kann alles lernen, vom putzen bis zum lampen montieren. ob man es gerne macht ist dann schon eher der auslöser der streitereien…

      • Jürg. sagt:

        @tina
        Du möchtest tauschen? kein Problem, Du darfst gerne vorbeikommen..

    • Muttis Liebling sagt:

      Tauschring: Ich korrigiere Hausaufgaben und gebe 2-3 Nachhilfestunden pro Woche. Die Grossmütter der Kinder putzen meine Wohnung.

      • marie sagt:

        klingt vielversprechend – aber die „oma“ müsste nerven wie drahtseile haben, denn schmutzig ist es bei mir idr selten – aber dafür umso unordentlicher.
        na ja, chaos halt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich lasse auch putzen, gegen Bezahlung. Ausserdem zwingt mich das, alle 2 Wochen Ordnung zu machen, in einem Puff kann frau ja nicht putzen. Die Putzfrau ist mein einziger Luxus, mir aber mittlerweile sehr teuer. Ausserdem kann ich mit ihr meine Franzkenntnisse auffrischen, da sie nur französisch spricht.

      • gabi sagt:

        Potentieller Messie also.

        Passt.

      • gabi sagt:

        … Aber der Link von Sparter trifft Pippis Problem dennoch treffender:

        http://www.stupidedia.org/stupi/Pippi-Langstrumpf-Syndrom

      • gabi sagt:

        Und es sieht so aus, als würde Pippi uns allen noch lange, lange erhalten bleiben:

        „Die Therapiemöglichkeiten von PPLS* sind sehr eingeschränkt, da die Betroffenen selten einen Leidensdruck entwickeln, der sie veranlassen würde, eine Therapie in Erwägung zu ziehen. Besonders schwierig sind Fälle, in denen keine materiellen Zwänge bestehen, die Scheinwelt zu verlassen. Die wenigen dokumentierten Fälle von therapierten PPLS-Betroffenen stimmen wenig optimistisch. 83% von ihnen waren 5 Jahre nach der Therapie nicht mehr symptomfrei. “

        *PPLS = Pippi Langstrumpf-Syndrom

        Nomen est omen!

  • Andere Länder, andere Sitten? Als ich vor bald 40 Jahren meinen Bürojob in England antrat, war ich nicht schlecht erstaunt, wie Schlummermutters ansonsten verwöhnter Sohn seine Hosen, Hemden, Jeans und Shirts selbst bügelte. Auf meine Frage hin, ob das üblich sei, antwortete sie mit einem klaren JA, dass dies in UK die Aufgabe der Männer sei und keine Frau deren Hosen oder Hemden noch sonst was bügle. Auch mein Mann, ein waschechter Schweizer, beteiligte sich an den WE an der anfallenden Hausarbeit mit dem Argument „wenn beide arbeiten, heisst das selbsterständlich auch geteilte Hausarbeit“.

    • Hotel Papa sagt:

      Das war wie ein Initiationsritus als ich zu Hause auszog (ist mehr Jährchen her als ich nachzählen möchte): Da hat mich meine Mutter instruiert, wie man ein Hemd bügelt.

      Talk about „Wie me si zieht, so het me si.“…

  • May sagt:

    @widerspenstige
    ….nach gusto, der sommer kommt….

  • Widerspenstige sagt:

    Ach, Unterhosen sind zum an- und ausziehen da… je nach Gusto. Aber bügeln? 8)

  • Daniel T sagt:

    Ich, männlich, mitte Dreißig und seit 14 Jahren liiert, stehe Sonntag für Sonntag in unserem Wohnzimmer und bügele MEINE Kleidung. MEINE Hosen, MEINE T-Shirts und MEINE Hemden. Und meine Lebensgefährtin bügelt ihre eigenen Sachen. Socken und Unterhosen lasse ich aus, das halte ich für maßlos übertrieben. Trotzdem ist sie nicht zufrieden und beschwert sich allen Ernstes, dass ich nie die Geschirrhandtücher (!) bügele. Was ihr absolut notwendig erscheint, weil „sie dann besser im Schrank liegen“. Warum könne Frauen nie mit dem zufrieden sein, was sie haben? Andere Männer bügeln überhaupt nicht!

    • Sportpapi sagt:

      Vielleicht sollten Sie ihr mal einen grösseren Schrank schreinern… 🙂

    • mira sagt:

      Ich bügle auch nicht, und befinde mich in meinem Bekanntenkreis in guter Gesellschaft. Hören Sie auf, solch zwanghaftes Verhalten (Geschirrhandtücher werden wohl nach Massband zusammengelegt?) generell auf Frauen zu schieben. Wem es Spass macht, der soll es tun, aber nötig ist es gewiss nicht…

      • Sportpapi sagt:

        Ich bügle gerne. Das ist dann immer ein Grund, ohne schlechtes Gewissen vor den Fernseher zu sitzen. Wie auch Wäsche zusammenlegen etc…

      • mira sagt:

        @Sportpapi
        lol

      • Hotel Papa sagt:

        Das klappt bei mir überhaupt nicht. Mindestens hinschauen muss ich bei den Arbeiten dauernd.

        Musikhören geht.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Wenn-der-Vater-Vollzeit-arbeitet-hat-die-Mutter-schon-verloren/story/13499005?comments=1

    Von Frauen wird z.B. auch bei einer 100% Erwerbstätigkeit noch erwartet, dass sie den ganzen Firlefanz – wie Kuchen backen für den Elternabend etc. – mitmachen. Von Vätern nicht, im Gegenteil, wenn die mal allein sind mit den Kindern, ist flugs eine liebe Nachbarin zur Stelle, die sich geradezu aufdrängt, die Wäsche zu machen für den „Armen“, unentgeltlich natürlich. Ist vielleicht nicht mehr überall so, aber noch viel zu oft.

    • houdini sagt:

      das kann ich nur bestätigen! bin ich jeweils allein zu hause mit den gofen, so wird mir, kaum ist die ehefrau aus tür, jeweils die bude von putz- und waschwütigen heinzel-nachbarinnen eingerannt, die beginnen unsere wohnung auf vordermann zu bringen – ich steh‘ dem jeweils völlig hilflos und etwas verängstigt gegenüber und habe keine ahnung, wie ich mich dagegen wehren soll… schwierig, das…

      • Reto B. sagt:

        Das kenn ich, und da frag ich mich dann jeweils, wie die Kinder bei solcher Keimfreiheit ein gesundes Immunsystem aufbauen sollen. Nun zum Glück ist es nicht ein so generelles Problem, denn da die Männer in ihrem grenzenlosen frauenausbeutenden Egoismus sowieso so gut wie nie Zeit mit ihren Kindern verbringen, hält sich die unerwünschte Gratisputzhilfenmanie in Grenzen. Und sollte es trotzdem mal vorkommen, dann saut Mann ja eh gleich wieder alles voll.

      • Pfludi sagt:

        Grausam….

      • gabi sagt:

        Ich weiss gar nicht, was die Diskussion hier soll.

        Heisst doch einfach „DIE Putze“!

        „Der Putze“ ! Das klingt doch schlichtweg unpassend.

        🙂

      • Märli sagt:

        Und tratschen dann in der ganzen Umgebung herum was für eine unfähige Hausfrau die Ehefrau sei, man habe ja mit eigenen Augen gesehen wie schmutzig die ganze Wohnung gewesen sei. Einem Mann kann das nie passieren, dass eine schmutzige Wohnung ihm angelastet wird.
        Eine Nachbarin zur anderen: „Da hat jemand wieder einmal den Badezimmertepich unerlaubterweise in der Waschmaschine gewaschen, so eine SCHWEINEREI!!!“ „Oh, ja das war mein Mann.“ „Ah was dein Mann macht so was? Dann ist das kein Problem!“

      • Sportpapi sagt:

        Immerhin heisst es ja im Titel, dass die Vollerwerbstätigkeit des Vaters ausschlaggeben gewesen sein soll. Erstaunlicherweise aber nicht die relativ hohe Gesamterwerbstätigkeit des Paares, die fast zwingend zu einer hohen Belastung führt. Und in den Aushängen an den Kiosken war heute die Geschichte eine der Schlagzeilen unter dem Titel: „Weshalb Frauen aus dem Berufsleben ausscheiden.“ Diese Verallgemeinerung ist hier ganz sicher nicht zulässig. Man fragt sich eher, was die Geschichte in der Zeitung verloren hat. Und weshalb die Gegenseite nicht zu Worte kommt. Einmal mehr.

      • christof sagt:

        Gott bewahre! Spätestens wenn die lieben und hilfreichen Nachbarinnen mit Kuchen backen beginnen muss sich der entmündigte und übergangene Hausmann Gedanken über die Qualität seiner Kuchen …… ich ahne schreckliches (in meiner Vorstellung) SCHRECKLICHES ….

    • Sportpapi sagt:

      Ich wundere mich ja immer wieder über diese starken Frauen, die einfach so von ihren Partnern – und der ganzen Gesellschaft! – unterdrückt werden. Weshalb kann die Frau nicht hinstehen, und bei ihrem Mann seinen Anteil einfordern? Sich herauszureden, Frauen seien halt „verantwortungsbewusster“, ist jedenfalls nichts mehr als eine billige Ausrede dafür, einem Konflikt lieber aus dem Weg zu gehen (und dafür die Faust in Sack zu machen).

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Pippi:
      hab den Artikel gelesen, und ehrlich gesagt riesengrosse Fragezeichen.
      Warum steht „Gesellschaft“ in der Verantwortung wenn der Mann den offenbar abgemachten Vereinbarungen nicht nachkommt, und Frau dem nicht zeitvernünftig entgegentritt?

      • Lennart Kirill sagt:

        @Pippi & Brunhilde Steiner Genau mein Punkt, Millionen von Männern und Frauen haben nach der Heirat entdeckt das die Versprechungen ihrer jeweiligen Ehepartner ein sehr kurze Halbwertszeit hatten. Wenn er ums Verrecken 100% arbeiten will und Karriere machen will, dann soll er gefälligst auch das Geld für eine Putzfrau locker machen. Es kann ja wohl nicht Aufgabe der Steuerzahler mit mehr Familienpolitik das schlechte Durchsetzungsvermögen dieser zu recht mit ihrem Mann unzufriedenen Mathematikerin zu kompensieren.

      • mira sagt:

        Das geht mir auch so. Das Problem ist hier weniger die Gesellschaft, als die Beziehung der beiden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar, womit wir wieder mal beim Punkt der „Schuld“ wären. Schuld sind immer die Frauen, auch wenn sie die ganze Gesellschaftsstruktur gegen sich haben. Echt, wer so argumentiert, hat doch einfach „Bsetztzeichen“ bis zum Abwinken im Hirn.

        Die Frau im Beispiel – eine studierte Mathematikerin und damit erwiesenermassen jemand, der geübt ist im Lösen von sehr komplexen Zusammenhängen, welchen den meisten von uns nicht mal ansatzweise je mal begegnen im Leben, soll also zu dumm gewesen sein, sich zu organisieren? Tja, http://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

      • Sportpapi sagt:

        Jaja, Pippi. Ist eine arme Frau. Die Gesellschaft fesselt sie an den Herd. Leider kann die studierte Mathematikerin sich da gar nicht wehren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        *im Erkennen von Zusammenhängen* natürlich, das Lösen betrifft die Probleme.

      • mira sagt:

        @Pippi Langstrumpf
        Offensichtlich ist der Mann seinen Versprechungen nicht nachgekommen. Und offensichtlich hat die Frau es nicht geschaft, seine Versprechungen verbindlich einzufordern. Sowas ist für mich unter Paarproblem einzuordnen. Komplexes mathematisches Denken hilft da nicht weiter, hier ist Empathie oder soziale Kompetenz gefordert. Als Paar haben die beiden versagt. Gut möglich, dass der Mann das „A.“ ist, aber das liest sich nicht direkt aus dem Text heraus.

      • Hotel Papa sagt:

        mira, wie kannst Du diese Frage auch nur stellen!

      • Widerspenstige sagt:

        Das konnte nicht gut gehen – zwei Kopflastige wollten es trotzdem versuchen. Da fehlt es beiden Mathematikern an Bodenhaftung, Flexibilität u sie hat alles richtig machen wollen. Da hätte sie eine Au-Pair zu sich nehmen sollen oder grad eine Teilzeit-Nanny für die ersten Monate, bis sich Beide zusammen gerauft haben, was Sache ist. Ich musste mich auch öfters nach der Decke strecken u einfach über gewisse Unordnung grosszügig hinweg sehen Zuhause. Es genügte mir, im Geschäft einen guten Eindruck zu hinterlassen. Das wollte ich Zuhause nicht fortsetzen u delegierte früh ab Geburt an Anwesende.

      • Sportpapi sagt:

        Weisst du, WS, ich würde irgendwie gerne mal deinen Mann/Partner hören, was er wohl zu diesem „delegieren“ zu sagen hat.

      • Laura TI sagt:

        SP, anders geht es nicht. Ich war auch immer berufstätig und wenn man noch Zeit für die Familie, den Partner und letztendlich auch für sich haben will, dann muss man delegieren, eine Putzkraft einstellen, Hemden auswärts geben zum Waschen/ Bügeln, mal die Grosseltern einspannen, damit man einen Abend gemütlich als Paar verbringen kann. Fragen Sie mal bei alleinerziehenden Berufstätigen, dort ist dann meistens noch das Problem, dass man sich eben ein Delegieren nicht leisten kann.

      • Widerspenstige sagt:

        Ich musste es auch zuerst lernen, nicht alles selber machen zu wollen/müssen. Es war auch für mich schwierig, Prioritäten zu setzen u meinen Mann nicht zu überfahren mit irgendwelchen Ansprüchen. Er hat einfach vieles selber eingesehen u gemacht wie zB Grosseinkauf alleine, kochen und auch den Abwasch in der ersten Phase ohne Nanny. Ich habe mich der Wäsche, dem alltäglichen Kleinkram u Abklärungen mit Behörden, Schulen, Banken etc gewidmet. Vieles wurde nach und nach ausgelagert – je nach Einkommen natürlich. Schliesslich haben wir von Null gestartet mit dem eigenen Geschäft.

      • Sportpapi sagt:

        @Laura: Ich kann jemanden anstellen. Das würde ich dann allenfalls als Arbeiten delegieren bezeichnen. Ich kann aber auch partnerschaftlich die anfallenden Arbeiten aufteilen, in Absprache. Mir scheint das das Übliche zu sein. Nie käme es mir in den Sinn, Arbeiten meiner Frau zu „delegieren“. Sondern eben, es wird ausgehandelt.

      • Widerspenstige sagt:

        Danke Laura TI, gerade Du weisst es u vielleicht müssen das viele Frauen einfach lernen. Es hat nicht viel mit Arroganz zu tun, sondern mit sich nicht einen Nervenzusammenbruch zu holen. Das war bei mir beim dritten Kind fast passiert. Nichts ging mehr u ich ging zu spät in therapeutische Behandlung weil ja das Geschäft immer Vorrang hatte. Ab dann war ich nicht mehr so oft an der Front mit direktem Kundenkontakt, sondern eher im Backoffice telephonisch u via Internet tätig. Das ist je nach Branche möglich, dass eine berufstätige Mutter einen Schritt zurück gehen darf. Nur nicht ganz weg!

      • Widerspenstige sagt:

        Einverstanden Sportpapi, da kommt der Business Slang etwas durch. Man verzeihe mir diesen Ausdruck ‚delegieren‘ aus der Geschäftswelt – Zuhause wäre das einfach Aushandeln. Aber weisst Du , wenn mein Mann sich dessen nicht bewusst gewesen wäre, hätte ich was machen sollen? Mich aufopfern u alles selber machen?? Diese Einsicht sollte einfach selbstverständlich sein, wenn man zusammen ein Projekt durchziehen möchte. Da darf nicht der eine streiken, mit den Achseln zucken u sich davon machen. Das nennt sich Verantwortung übernehmen für eine Beziehung u sich dessen voll bewusst sein oder nicht?

      • Laura TI sagt:

        Was ich lernen musste, mich selber als genauso wichtig ansehen wie die anderen, nicht immer denken, dass ich mir dies und das schon noch aufladen kann, weil ich es schon irgendwie schaffen kann, mal „nein“ sagen und mir ganz bewusst Freiraum schaffen und „z Föifi mau la grad sii“.

      • mira sagt:

        @Laura TI
        Anders geht es nur dann nicht, wenn auch der Mann voll berufstätig sein will. Und das muss ja nicht zwangsweise so sein. Ich staune immer wieder, wie oft diese Option von „arbeitenden“ Frauen einfach vergessen wird.

      • Carolina sagt:

        Dieser erwähnte Artikel (kommt sicher noch morgen oder übermorgen hier dran, oder?) hat mich wirklich beelendet: da bekommt eine gebildete studierte Frau Kinder, weil es der Mann unbedingt will, die Kinder scheinen gesund, beide scheinen ein einigermassen gutes Leben zu führen, aber sie stellt sich dann hin und ist nur am Klagen. Und ihr Fall soll natürlich gleich wieder Alltagstauglichkeit demonstrieren. Man kann nur hoffen, dass keines ihrer Kinder diesen Artikel jemals liest, denn deren Bedürfnisse scheinen überhaupt keine Rolle zu spielen, es geht nur um ich, ich, ich. Die Herzensbildung

      • Carolina sagt:

        /2 scheint bei ihrer Ausbildung völlig vernachlässigt worden sein. Und die Tatsache, dass diese Damen auf dermassen hohem Niveau herumklagt und ihre Kinder als vernachlässigbaren Faktor anzusehen scheint, soll ein Beispiel für andere sein? Für mich nicht – sie kann, bei aller mathematischen und Verstandeskompetenz wohl einfach nicht zu einmal getroffenen Entscheidungen stehen.

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Wenn ich eine Firma eröffnen möchte – und der Gedanke war schon einige Male da – dann nur mit dem Einverständnis meiner Frau. Denn es wäre klar, dass damit mehr als nur „normale“ Arbeitszeiten verbunden wären, neben den Sorgen, ob das Projekt denn auch erfolgreich wird (und dereinst eine Familie ernähren kann). Aber ich bin sicher, auch ihr habt das genauso gehandhabt und gemeinsam entschieden, wer was macht.

      • Sportpapi sagt:

        „Sie kann, bei aller mathematischen und Verstandeskompetenz wohl einfach nicht zu einmal getroffenen Entscheidungen stehen.“ Mir scheint es noch schlimmer. Sie stellt die Situation so dar, als ob sie nie selber eine Entscheidung hätte treffen können. Als ob sie vollständig fremdbestimmt wäre von einem Mann, der sich unfairerweise nicht an Abmachungen hält. Und von einer Gesellschaft, die ihr keine Möglichkeit gibt, eigene Bedürfnisse einzufordern. Diese Schwäche, für sich selber zu sorgen, nennt man dann „mehr Verantwortungsgefühl“.

      • mila sagt:

        „da bekommt eine gebildete studierte Frau Kinder, weil es der Mann unbedingt will, die Kinder scheinen gesund, beide scheinen ein einigermassen gutes Leben zu führen, aber sie stellt sich dann hin und ist nur am Klagen.“ – Im Ernst, Carolina? Haben Sie der Frau eigentlich (vorurteilslos) zugehört? Oder weshalb meinen Sie, sich von aussen ein Bild Ihrer „guten“ Lebensqualität machen zu können?

        Sie beschreibt haargenau und ungeschönt die Gründe, weshalb gutgebildete Frauen keine oder wenig Kinder bekommen, und alles was Ihnen dazu einfällt ist, ihr Jammern auf hohem Niveau zu unterstellen.

      • mila sagt:

        Insofern zweifle auch ich an Herzensbildung, aber auf anderer Seite… Jemandem, der chronisch überlastet ist, vorzuwerfen dass er sich überlastet fühlt und entsprechend keine Freude an seinem gegenwärtigen Leben empfinden kann (auch nicht an den Kindern), ist ziemlich kaltschnäuzig. Gerade Sie sollten es eigentlich besser wissen.

      • mila sagt:

        Zu Ihnen, SP, nur: die Frau beschreibt im Detail, wie es dazu kommt, dass man (frau) irgendwann resigniert aufgibt, wenn gemeinsam (!) getroffene Vereinbarungen vom Partner nicht eingehalten werden. Und verweist selbstkritisch darauf, dass sie von Beginn weg stärker hätte auf deren Einhaltung bestehen müssen.

        In meinen Augen ein mutiger, und wie gesagt: auch durchaus selbstkritischer Bericht.

      • Eni sagt:

        Mir fehlt da auch etwas Verständnis für dieses Akademikerpaar. Mit 180 Arbeits% en verdienen diese doch sicher genug um sich eine Haushaltshilfe zu leisten. Für mich tönt das auch eher nach jammern auf grossen Niveau.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das ist doch genau der Punkt, warum sich so viele Frauen scheiden lassen: Sie haben den ganzen Stress mit der Doppelbelastung, wenig Unterstützung und dürfen sich auch noch blöde Sprüche anhören. Und das nicht nur von blöden Typen, sondern auch noch von Frauen wie Caroline, die hier immer die Mutter Theresa spielt aber unter ihrer vertütelten Lackschicht eine eiskalte Trucke ist – tja, das wissen wir schon lange.
        Soviel Mist braucht sich heute keine Frau mehr anzuhören, da zieht sie lieber die Reissleine. Am Sonntag hab ich im Abstimmungsbüro noch gleich unterschrieben für das bedingungslose

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        2. GE, wenn das dann mal durchkommt – und das wird es, daran zweifle ich nicht – eröffnet das den Frauen ganz neue Freiheiten. Sie werden keine mühsamen Kompromisse mehr machen müssen, der Familie zuliebe. Kinder werden ihr eigenes GE haben, womit eine grosse Last von den Schultern der Frauen genommen ist. Durch das GE wird auch die unentbehrliche, aber unbezahlte Familienarbeit Wertschätzung erfahren.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf:
        ich würde eher von Verantwortung sprechen
        und mit Sicherheit ist nicht „die Gesellschaft“ dafür verantwortlich wenn hier eine,
        und eben gerade noch sehr gut ausgebildetete Frau die was auf Zack haben sollte!,
        dann gemachte Abmachungen nicht einfordert!
        Auch bei 5Tg Krippenabdeckung bleibt immer noch jede Menge Arbeit die zu verhandeln ist
        wenns dort nicht klappt ist doch nicht die Gesellschaft dafür verantwortlich!
        Alternativ hätte sie doch eine Nanny zur Rundumabdeckung einquartieren können, wär finanziell evtl machbar gewesen, aber mögliche Alternativen sind nirgends erw

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        Alternativen sind im ganzen Artikel kein einziges mal angedacht, und das muss ich dann als Nichtakad einfach so schlucken und Mitleid haben?! Mir käme da Einiges in Sinn zur Druckentlastung, bis eben eine Nanny zuhause, oder jemand der die Kinder zur Krippe bringt/abholt, einkauft etc. Und wie gesagt, selbst dann bleibt noch jede Menge zu tun was halt nun mal in Gottes Namen die jeweiligen Eltern auf die Reihe kriegen müssen, manchmal durch Nichtnachlassen, vielleicht auch extern Hilfe holen! Aber nun sind einfach die Rahmenbedingungen in der Bringschuld, so einfach soll das sein?!

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        Alternativen sind im ganzen Art ikel kein einziges mal angedacht, und das muss ich dann als Nichtakad einfach so schlucken und Mitleid haben?! Mir käme da Einiges in Sinn zur Druckentlastung, bis eben eine Nanny zuhause, oder jemand der die Kinder zur Krip pe bringt/abholt, einkauft etc. Und wie gesagt, selbst dann bleibt noch jede Menge zu tun was halt nun mal in Got tes Namen die jeweiligen Eltern auf die Reihe kriegen müssen, manchmal durch Nichtnachlassen, vielleicht auch extern Hilfe holen! Aber nun sind einfach die Rahmenbedingungen in der Bringschuld, so einfach soll das sein?!

      • Brunhild Steiner sagt:

        3/
        und wenn das einzige Resumée am Ende ist,
        dass sich der Preis nicht gelohnt hat- also es die Kinder eigentlich nicht wert waren und es nach Bereuen klingt-
        ja also dann bleibt mir ein leeres Schlucken und ich frag mich ganz ehrlich ob ich von jemandem mit so viel auf dem intellektuellen Kasten nicht auch eine andere Krisenbewältigung erwarten dürfte.
        Ich bin echt enttäuscht von diesem Artikel und mich würde sehr interessieren wie pixel die Sache sieht, welche ja ein 100%/100% Elternschaftsleben hat und auch auf Abmachungeinhaltung angewiesen ist.

      • Sportpapi sagt:

        Stimmt, mila, wenn man genau hinsieht, findet man auch ein paar selbstkritische Töne. Weshalb habe ich zugelassen, dass der Mann 100% arbeitet. Ich frage mich eigentlich eher, weshalb sie nur 80 Prozent. Und weshalb es in dieser Konstellation vorgesehen ist, dass beide Partner dann für Kind und Haushalt gleich viel leisten. Aber auch das kann das Paar ja regeln, wie es will. Die Klage an die Gesellschaft ist jedenfalls fehl am Platz. Und ich wüsste nicht, wofür die Geschichte denn als Beispiel dienen könnte.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Ich weiss, es ist dein Traum, dass eine Frau in keinerlei Hinsicht mehr in (gegenseitiger) Abhängigkeit steht. Dass die Gesellschaft für sie und alle ihre Kinder sorgt, während die Väter ENTsorgt werden (aber natürlich weiterhin als Versorger, wenn auch nur noch indirekt, in der Pflicht stehen). Dass sie aber jederzeit auch die Kinder wieder abgeben kann, denn das Leben als arme Alleinerziehende im Dienste des Vater- äh Mutterlandes kann ja so schwer sein…
        Träum weiter. Wenn das BGE überhaupt zur Abstimmung kommt und mehr als 30% Stimmen erreicht, lade ich dich persönlich zum Essen e

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Danke, ich verzichte. Kannst das Geld dem Frauenhaus spenden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn es nur am Verhandlungsgeschick der Frauen läge und ihrem Durchsetzungsvermögen, wären wir schon lange viel weiter. So ist es aber nicht, es sind strukturelle Probleme, welche von der Männergesellschaft, welche nach wie vor gut lebt mit der Hausfrauenehe, gefördert wird. Da gibt es stillschweigende Übereinkommen zwischen den Männern, leider leider keine Teilzeitarbeit möglich für ihn, blöd aber auch usw. Und die Frauen, welche sich gerne um die Zusammenhänge foutieren und unmögliche Kompromisse machen, solange ein Ernährer da ist, wollen auch nicht genau hinschauen, sondern R.i.Karton.

      • Sportpapi sagt:

        Ok. Soll ja keine Strafe sein für dich… 🙂

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina:
        ehrlich gesagt hoffe ich für die Betroffene sehr, dass niemand von den Verantwortlichen auf die Idee kommt das hier zu bringen, unter diesen Voraussetzungen und mit diesem Unterton nur die Gesellschaft/Rahmenbedingungen seien schuld, unter kompletter Ausblendung
        dass selbst beste Rahmenbedingungen noch ganz viel Arbeit, die ein Leben mit Kindern mal mitsichbringt, offen lassen und NIEMAND ums Aushandeln/auf Abmachungen bestehen rumkommt, das spricht wirklich nicht für sie.
        Und lässt mich nach wie vor sehr fragend und erstaunt zurück…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf:
        echt jetzt, was soll dieser Quatschhinweis auf die Hausfrauenehe?!
        Haben Sie wirklich das Gefühl in einer Nicht-hausfrauehe müsste nicht verhandelt und auf Abmachungen bestanden werden? Respektive den Männern gelänge ein Rausschleichen weil es noch Hausfrauenehen gäge?
        Also wirklich, das ist nur zum heulen und geht komplett an der Realität vorbei.
        Ob Nur-Hausfrau, Teilzeit oder Vollezeitlohnarbeitstätig, die Gesellschaft ist bestimmt nicht verantwortlich dafür, ob ich es mit meinem Partner bezüglich Abmachungen hinkriege oder nicht!

      • Carolina sagt:

        Ach Du lieber Himmel und da war Mutter Theresa (aka Carolina) doch tatsächlich gerade dabei, zu erklären, dass mMn eine Frau wie Pippi zu ihrer Zeit auch nicht gross geklagt und herumgenörgelt hat, sondern Prioritäten gesetzt hat und alleinerziehend zwei Söhne grossgezogen hat, von denen sie auch im Traum nicht daran denken würde, sie sich öffentlich als ungeboren zu wünschen. Für eine Klage von einer Alleinerziehenden hätte ich noch einigermassen Verständnis, aber für jemanden, der bei aller Information, Bildung und Verstandeskraft es nicht auf die Reihe bringt, persönliche Probleme (und nur

      • Carolina sagt:

        /2 darum handelt es sich, wenn der Ehemann einseitig einen ‚Vertrag‘ aufkündigt) als beispielhaft für Frauen darzustellen, die nicht wegen Mutterschaft auf ihren Beruf verzichten wollen. Die Eiseskälte, die mir Mila unterstellt, rührt daher, dass mir ein kalter Schauer über den Rücken läuft, wenn so eine Frau ohne Rücksicht darauf, wie ihre Kinder wohl darauf reagieren, wenn sie erfahren, dass ihre Mutter sie öffentlich als Fehler bezeichnet.

      • Carolina sagt:

        Oh ja, bitte, SP, spende das Geld lieber dem Frauenhaus – ich gebe Dir auf Wunsch eine Kontonummer durch. Davon würden nämlich Frauen und ihre Kinder profitieren, denen wirklich übel mitgespielt wurde, psychisch und physisch und die in der Regel noch nie den Luxus hatten, informierte Entscheidungen über ihren Lebensentwurf zu treffen.

      • mila sagt:

        Carolina, manchmal frage ich mich durchaus, wieviel Sie von Ihrem Beruf eigentlich verstehen (als jemand, der selbst gerne Expertenmeinungen hinterfragt, werden Sie mir diese Bemerkung sicherlich nicht übelnehmen).

        Ich muss Ihnen ja nicht erklären, in welcher (Nicht-)Gefühlswelt depressive Menschen leben. Und wenn Sie die depressive Störung in diesem Fall nicht zu erkennen imstande sind – tja. Sie legen hier Ihren (hohen) Massstab offensichtlich an einem Menschen an, der diesem aus eigenem Antrieb nicht genügen kann. Und mit einem Partner bestraft ist, dem dies offenkundig egal ist.

      • Carolina sagt:

        Mila, sparen Sie sich Ihre wohlplazierten und genauso gemeinten Seitenhiebe. Lesen Sie lieber, was Pixel dazu schreibt, denn sie ist nachdenklich, intelligent und sieht ganz klar, dass sie für ihre Entscheidungen selber verantwortlich ist, das was das Leben uns allen manchmal entgegenwirft, nicht der Gesellschaft zu Füssen werfen kann, sondern lieber mit Offenheit an das herangeht, was die Zukunft bringt. Wenn Sie die genaue Diagnose Depression hier liefern – das steht Ihnen selbstverständlich frei. Ich sehe das eher nicht – aber das können Sie mir ja als mangelnde Kompetenz auslegen.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Wenn es denn eine depressive Störung wäre, wie Sie meiner Meinung nach unzulässigerweise aus dem kurzen Artikel herauslesen, dann ist es noch mehr eine sehr persönliche Geschichte, und keineswegs geeignet, als Beispiel für gesellschaftliche Zustände zu dienen. Dann müsste man eher der Auto rin einen gewissen Mis sbrau ch dieser Geschichte unterstellen, wenn Sie es denn gewusst hat.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila:
        irgenwie erstaunt mich hier ein bisschen Ihre Vorgehensweise, jedenfalls, falls die Erschöpfung aus einer Depression kommt ist Kündigung die wohl denkbar schlechteste Alternative. Dann wäre schon lange ein Arzttermin fällig gewesen, eine saubere Diagnose plus Krankschreibung-
        aber dass diese Frau nicht medizinische Hilfe gesucht hat liegt wohl auch nur an der sie umgebenden Gesellschaft?
        Sie hat noch nie was über die Möglichkeit von Depression oder schweren Erschöpfungszuständen gehört, obwohl sie 2 Kinder hat und sicher die eine oder andere Literatur gelesen?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila:
        irgenwie erstaunt mich hier ein bisschen Ihre Vorgehensweise, jedenfalls, falls die Erschöpfung aus einer Depression kommt ist Kündigung die wohl denkbar schlechteste Alternative. Dann wäre schon lange ein Arzttermin fällig gewesen, eine sa ubere Diagnose plus Krankschreibung-
        aber dass diese Frau nicht medizinische Hilfe gesucht hat liegt wohl auch nur an der sie umgebenden Gesellschaft?
        Sie hat noch nie was über die Möglichkeit von Depression oder schweren Erschöpfungszuständen gehört, obwohl sie 2 Kinder hat und sicher die eine oder andere Literatur gelesen?

      • mila sagt:

        Die Überforderung vieler Frauen (und Männer), SP, entsteht aus eben solchen Mehrfachbelastungs-Situationen, die sich oftmals schleichend über einen längeren Zeitverlauf ergeben. Aber über die Geduld von Pixel, im Detail für Sie aufzudröseln, wie sich daraus Erschöpfungsdepressionen (s. Artikellaut) auswachsen, verfüge ich nicht mehr. Und Carolina scheint dazu nicht in der Lage zu sein, da sie auch der Meinung anhängt, ein jeder wäre jederzeit zu Eigenverantwortung in der Lage, wenn er nur genug will.

        Wäre es so, bräuchte es keine Vertreter ihrer Berufsgattung; aber dies nur nebenbei bemerkt

      • mila sagt:

        PS:

        Dass Sie nahezu kollektiv am Wortlaut ‚Erschöpfungsdepression‘ im Artikel vorbei lesen, sollte Ihnen vielleicht zu denken geben. Bezüglich Lesart bzw. Wahrnehmung, oder so.

      • mila sagt:

        Brunhild, woher nehmen Sie bloss, dass es ’nur‘ an der Gesellschaft liegen soll? Wenn ich Ihren Kommentaren folge, glaube ich beinahe wirklich, einen völlig anderen Artikel gelesen zu haben als Sie.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila:
        das Wort „Erschöpfungsdepression“ ist eine Diagnose, wenn es verwendet wird muss ich davon ausgehen können dass die Betreffende abgeklärt und diesbezüglich diagnostiziert worden ist, inklusive entsprechender Massnahmen, die da heissen Arbeitsunfähigkeit, ärztlich verordneter Teilzeiteinstieg, Therapie, Entlastung etc usw, sogar Paartherapie ist da Teil des Programmes- all das fehlt im Artikel.

      • mila sagt:

        Was den Rest Ihres Einwands betrifft: das Stichwort ist schleichend. Man gerät schleichend in derartige Situationen und glaubt (noch) lange Zeit, alles doch irgendwie in den Griff bekommen zu können – wenn nicht heute, dann (allerspätestens) morgen. Und auf diese Weise wird der Rattenschwanz an Problemen immer grösser, bis die geringsten Alltagsaufgaben die grösste Überwindung kosten.

        Oft ist es erst der Zusammenbruch (bzw. das Burn-Out), das einen dazu zwingt, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Menschliches, allzumenschliches Verhalten. Das eigentlich nicht ich Ihnen erklären sollen müsste.

      • mila sagt:

        Hier folgt noch was. Und Brunhild: genau auf diesen Nonsense-Talk habe ich je länger je mehr keine Lust. Der Artikel kann nicht die ganze Lebensgeschichte dieser Frau erzählen, aber mir erzählt er genug um zu wissen, was Sache ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila:
        ist die Hauptschlussfolgerung aus dem Artikel, und ja, ich habe den Hinweis „mein Fehler war…“ sehr wohl gesehen, aber Hauptaugenmerk scheint mir schon auf den Rahmenbedingungen zu liegen, und nicht auf einer eher unglücklichen Paarkonstellation und Fehlentscheidungen.
        Denn selbst bei perfekten Rahmenbedingungen hätten diese Beiden immer noch x Zeugs zum aushandeln gehabt, und möglicherweise wärs auch dann schief rausgekommen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila:
        also Ihnen erzählt der Artikel genug um zu wissen was Sache ist,
        aber uns nicht?
        Finden Sie das nicht irgendwie interessant?
        Und übrigens, diese Frau hat zur Publizierung ja gesagt und mit Sicherheit konnte sie den Text noch prüfen,
        dass sie nun sehr kontrovers diskutiert wird gehört zu so einem Schritt dazu.
        „Geschützt“ werden muss sie nicht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        einfach noch um Missverständnis vorzubeugen, mit „nicht geschützt“ werden, meine ich, dass wir nicht auf unbequemes Nachfragen verzichten müssen, uns Fragen zu Alternativszenarien stellen dürfen, inklusive warum davon so gar nichts zu lesen war und was wir daraus zu schliessen haben.

      • mila sagt:

        Wer solche Situationen aus Innensicht kennt – aber was sage ich. Die Herde hat längst den Stab über diese Frau gebrochen. Zu erwartender Nullwert an weiteren Gespächen, wenn ausschliesslich der eigene Erfahrungshorizont als Ermessensraum herangezogen wird. Mir fehlt es hier drinnen zunehmend an Glaubwürdigkeit und ja, Menschenverstand.

      • Widerspenstige sagt:

        Ich habe den Zustand auch so interpretiert wie Sie, mila, und bin nicht wenig erstaunt, was sich nach meinem Statement über meinen damaligen Beinahe-Nervenzusammenbruch für Aussagen über diese bemitleidenswerte Mathematikerin ergeben haben. Wieso wird nicht erkannt, dass diese Frau mit nicht wenigen Mitteln um Einhaltung des Versprechens u mehr Verständnis für ihre Erschöpfung von ihrem Partner gerungen hat? Es steht ja deutlich im Artikel von BW: ‚Sie bestand auf ihrem Recht, bettelte, forderte, tobte, weinte..‘. Auch was Sie über Carolinas ‚kaltschnäuzige Art‘ sagen, sehe ich ebenso. Leider

      • Ted sagt:

        @mila
        „Mir fehlt es hier drinnen zunehmend an Glaubwürdigkeit und ja, Menschenverstand“

        …ich glaube bei diesem Satz sollten SIE sich mal kurz an die eigene Schläfe tippen…nur so nebenbei bemerkt

      • Widerspenstige sagt:

        Leider wird hier wie auch in den posts im Artikel selber (habe nur einige schnell gelesen dort) über ‚Jammern auf hohem Niveau‘ über dieser total überforderten Mutter der Stab gebrochen. Ja um Himmels Willen. gerade in intellektuell gefärbten Partnerschaften verliert sich der Alltag im Detail, statt einfach anzupacken u ohne Federlesens die dringenden Dinge zu tun. Hier hat sich der Partner als absolutes A…. herausgestellt, sorry. Er hat sie einfach im Stich gelassen u sie hat entsetzt feststellen müssen, dass er eigentlich Kinder wollte, aber sie den Alltag damit ausbaden lies. So nicht!

      • mila sagt:

        …und da mich gewisse Formen von besserwisserischer Ignoranz tatsächlich beelenden, war es das für mich. Echte Lebensläufe sind kompliziert und mit einfach gestrickter Logik, wie die Dinge gemäss bestimmter normativer Vorstellungen idealerweise sein sollten, nicht zu erfassen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila
        @Widerspenstige:
        die Printausgabe liegt vor mir und da steht ua
        „Für Mütter gelten andere Regeln als für Väter“ (und die hat ja dann wohl das Umfeld aufgestellt, oder?!)
        „Die Situation für berufstätige Mütter sei heirzulande auch 2013 immer noch steinzeitlich…“
        (hat gar nichts mit Gesellschaft zu tun?)
        Und weiter unten macht sie die klassische Rollenteilung fürs Geräteschuhe organisieren müssen verantwortlich.
        Nochmal: auch mit nicht-steinzeitlicher Bedingung für berufstätige Mütter bleibt noch jede Menge zu verhandeln!

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        ich finde es ziemlich daneben für unglückliches Partnerschaftsverhalten nun einfach die Gesellschaft, die Rahmenbedingungen, die Erwartungen des Umfeldes verantwortlich zu machen-
        es ist unsere Verantwortung wie wir mit nicht eingehaltenen Abmachungen umgehen, wie wir mit Erwartungen umgehen, wie wir mit unerwarteten Abzweigungen und Irrwegen umgehen! Und aus dem Artikel klingt nun mal was anderes! Dann einfach über uns, die da hinsehen und nachhaken den Stab brechen ist kein bisschen besser.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila:
        und noch für Sie ganz persönlich, am Meisten ärgert mich dass dieser Artikel eigentlich uns Frauen als doofe Dotschlis hinstellt die es nicht auf die Reihe kriegen, denen kein anderer Ausweg bleibt als zu verzweifeln und einzupacken, kein anderer Ausweg als uns für unsere Träume aufopfern zu gehen um am Ende mit Nichts in der Hand dazustehen, resp nicht mal das was wir als unendlichen Reichtum hätten, als solchen erkennen zu können!

      • Sportpapi sagt:

        @BS: Eben. Mit der armen Frau kann man Mitleid haben. Wenn die Geschichte aber allgemeingültig sein sollte, wie es da dargestellt wird, müsste man ja mit allen Frauen Mitgleid haben, weil die halt einfach nicht die Kraft und die Durchsetzungsfähigkeit haben, sich gegenüber ihren Männern zu behaupten. (dass die Männer böse sind und üblicherweise einfach über die Wünsche ihrer Frauen hinwegsehen, selbst wenn es anders vereinbart wart, und die Gesellschaft sowieso gegen die Frauen ist, und ihne die Erfüllung ihrer Träume verunmöglicht, dass muss man ja gar nicht mehr kommentieren).

      • gabi sagt:

        „Der Artikel kann nicht die ganze Lebensgeschichte dieser Frau erzählen, aber mir erzählt er genug um zu wissen, was Sache ist.“

        vs.

        „Die Herde hat längst den Stab über diese Frau gebrochen. “

        😀

        Alle Anderen kapieren gar nichts (diese Anderen aber immer auch!). Aber diese Eine hat begriffen, um was es WIRKLICH geht, bzw. zu gehen hat! … Gegen den Strom. Heldenhaft. Der Fels in der Brandung.

        🙂

        Köstlich wie immer: Das Rorschach-Phänomen wie es leibt und lebt

    • Pixel sagt:

      Ich habe Pipis verlinkten A r t ik el gelesen und die postings hier nur quer. Auf einige will ich mich auch gar nicht einlassen. Was ich zum A r t. finde ist, dass das schon einen großen Wahrheitsgehalt hat. Ich hatte auch mit Teilzeit gestartet (weil mir aus der beruflichen Situation keine andere Wahl blieb) dann aber rasch die sich zu entwickelnde Situation erkannt, die de facto in dieselbe Richtung zu rollen begann, wie die in der Geschichte. Aus dem hab ich zwei Sachen verstandenen: 1. Im Beruf bekomme ich nicht mehr die interessanten Projekte und die dazugehörende Verantwortung und //

      • Pixel sagt:

        Sry, ich warte auf Freischaltung….

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pixel:
        mich würde vorallem interessieren wie Sie vorgehen würden wenn getroffene Abmachungen schleichend oder über Nacht nicht mehr gälten. Ich finde nicht dass es gross drauf ankommt ob Sie nun „gleichwertig“ 100% wie der Partner lohnarbeiten oder „nur“ 80% oder noch weniger.
        Abmachungen sind Abmachungen, selbst als Null lohnarbeitende Frau darf ich auf getroffene Abmachungen bestehen.
        Wo sähen Sie Handlungsspielraum um getroffenen Abmachungen zum Durchbruch zu helfen?
        Oder sähen Sie den Knackpunkt ebenfalls einfach in „der Gesellschaft“?
        Und was mit dem Bereich wo diese keinen Zugang hat?

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        denn ich es erwähne es gerne noch einmal, selbst bei 5Tg externer Betreuung, Putzkraft und womöglich Einkaufshilfe- mit Kind, oder Kindern, gibt es immer noch jede Menge Arbeit aufzuteilen, abzumachen,
        da kommt einfach niemand drumherum!!!

      • mila sagt:

        Pixel, ich schätze, das Querlesen werde ich mir ebenfalls angewöhnen, ebenso das Nicht-Einlassen auf gewisse postings. Über Vorab-Urteile, basierend auf einseitiger (bis bisweilen entstellender) Lesart, nachträglich zu ‚diskutieren‘ macht jedenfalls keinen Sinn. Habe auch ehrlicherweise überhaupt keine Zeit mehr für Derartiges.

      • Pixel sagt:

        Bs: ja, eben, dieser Teil hängt nun, der mitunter auch diesen Part des Privaten erklärt. Da wollte ich eben darauf eingehen, dass psychologisch es vermutlich tatsächlich so ist, dass derjenige, der weniger arbeitet automatisch als derjenige Part angesehen wird, an dem die restlichen Aufgaben kleben bleiben. Das ist nun sehr rudimentär dahergesagt, natürlich. Ich denke, dass wenn beide dieselben Ansprüche an den Job haben (i.S. Ambitionen), das sehr schwierig ist mit dem Term „gleichberechtigt“ wenn beide eben nicht zu gleichen Teilen arbeiten. Bei uns war das tatsächlich so, dass aus dem

      • Pixel sagt:

        dereinstigen Selbstverständnis meines Partners, ich sei für dies und jenes verantwortlich, plötzlich ein Umdenken stattgefunden hat mit dem Moment, wo ich quasi tatsächlich gleichberechtigt war und auf Vollzeit ging. Das hab ich primär aus meinen berufl Ambitionen heraus gemacht aber sekundär hatte es eben auch die andere positive Wirkung. Seither funktioniert das tadellos. Sehen Sie, was Abmachungen anbelangt, besonders jene, die vor einer noch nie dagewesenen Situation ihre Gültigkeit erlangen sollten, bin ich sehr skeptisch. Man kann nur etwas versprechen, wenn man im Vorfeld eine Ahnung

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pixel: danke fürs erste Antworten, ich denke der Rest wird dann irgendwann dazustossen, nur nicht aufgeben sondern die Schlaufe füttern, ich bin sehr interessiert an Ihren Aussagen!

      • Pixel sagt:

        hat über die Dimensionen und Wirkungen. Bei einer Familie (Gründung) kann man das noch nicht ermessen. Man kann es sich vorstellen, aber das hilft nix, wenn später die Situation einem überrollt mit lauter Herausforderungen (und zwar beidseitig!) auf die man nicht gefasst war. Es ist daher von beiden Seiten nicht sehr klug, sich auf solche Wagnisse (ich mach das nur, wenn du dann…) einzulassen. Stattdessen muss man zuvorderst sich selbst kennen und sich bewusst und unabhängig darauf einlassen. Die Gesellschaft trägt nicht Schuld im herkömmlichen Sinne. Aber sie überrascht so manche Frau eben

      • Pixel sagt:

        just zu dem Zeitpunkt, als sie sich ihren Teil der Abmachungen anders vorgestellt hat. 😉

        BS: klar, gerne!
        Mila: ja, der MB hat so eine magnetische Wirkung auf mich, aber ich muss auch lernen, damit umzugehen 🙂

      • mila sagt:

        …gut, finden Sie gelegentlich noch Zeit für eine ausführlichere Erläuterung – damit erübrigt sich oft jede weitere Anmerkung meinerseits. 😉

        Schönen Abend.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Das erscheint mir logisch, und war auch mein erster Gedanke, dass ja klar ist, dass der/die, der weniger arbeitet und entsprechend mehr zu Hause ist, dort auch mehr leistet. Deshalb ist ja eigentlich auch nicht die 100%-Tätigkeit des Mannes, sondern die reduzierte der Frau das Problem, wenn schon. Nur hätte die 100/100-Situation wahrscheinlich noch mehr zu einer Überbelastung geführt, vielleicht von beiden. Ich wünschte mir das auf jeden Fall nicht. Denn trotz aller Möglichkeiten zur Auslagerung bleibt doch einiges immer hängen, das getan werden muss.

      • Carolina sagt:

        Pixel, mir gefällt Ihre nachdenkliche Antwort. Denn letztlich scheint es mir relativ wenig mit ‚der Gesellschaft‘ zu tun haben, ob man am Anfang eines gemeinsamen Weges annimmt, dass er immer gradlinig, wunschgemäss und den einmal vereinbarten Zielen und Wünschen gemäss sein wird. Ich kenne niemanden, bei dem das so ist – allerdings mache ich es auch niemandem zum Vorwurf, denn Wünsche und Hoffnungen können realistisches Denken bei uns allen überdecken.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pixel:
        danke, gefällt mir,
        und klingt sehr bodenverhaftet-
        wie die einzelnen Paare dann mit der Realität, welche sich uU nicht mehr mit Wunschvortsellungen und Wunschabmachungen umgehen, liegt an ihnen- im besten Fall schaffen sie das konstruktiv so dass auf lange Sicht für alle Beteiligten die Rechnung einigermassen aufgeht, im schlechteren Fall steht der eine als Verlierer da- aber in beiden Fällen liegts wohl nicht an der Gesellschaft wie man (möglichst erfolgreich) mit geplatzten Träumen klarkommt.

      • Pixel sagt:

        Mila: wir haben tatsächliche sehr oft dieselben Überlegungen und Ansichten und auch Sie haben oft genau das gesagt, was ich mir gedacht habe 🙂

        Alle: Mich freut dass wir hier alle so eine konstruktive und konsenssuchende kleine Diskussion führen konnten! Merci! 🙂

    • Pixel sagt:

      // 2. , privat werde ich zu Hause wahrgenommen als diejenige, die mehr Zeit hat und somit schnell plötzlich für alles zuständig war, auch wenn das neben der Betreuung des Kleinen zusammengenommen weit mehr war, als wenn ich Vollzeit gearbeitet hätte und wir es uns geteilt hätten. Gut, punktuell kann das ja auch vorkommen. Was mich aber zunehmend zu stören begann, war die Selbstverständnis, dass gewisse Aufgaben einfach meine waren. Und das war keinesfalls böswillig von seiner Seite aus! Es hat sich nunmal einfach eingeschlichen gehabt. Gleichberechtigt scheint nur zu funktionieren, wenn beide

  • May sagt:

    Einfach gesagt: Er wird etwas sauberer und Sie gestattet es sich etwas „dreckiger“ zu werden.

  • René Graf sagt:

    Meine Frau und ich teilen uns den Haushalt seit Jahren, ebenso die Erwerbsarbeit. Unsere Autos funktionieren auch ungewaschen, unsere Unterhosen ungebügelt. Überhaupt tragen wir beide nur Kleider, die kaum gebügelt werden müssen, das Bügeleisen kommt nur alle paar Wochen einmal zu einem Kurzeinsatz. – Wo liegt das wahre Problem? Bei der Arbeitsaufteilung zwischen Mann und Frau oder bei Ansprüchen an die Haushaltführung, die aus der Zeit der traditionellen Rollenverteilung stammen? Woody Guthrie meinte einmal: Take it easy – but take it!

  • Michi B sagt:

    Dazu kommen dann noch die bereits erwähnten handwerklichen Klassiker sowie das ganze Administrative. Wir fahren sehr gut so. Abstauben und bügeln mag ich nicht, zum Glück macht sie das nicht ungern. Ansonsten müsste man sich halt abwechseln.
    Als wir noch beide voll arbeiteten und somit am Samstag „Haushaltstag“ war, haben wir uns auch aufgeteilt. Wenn sie dann fand, ich würde nicht „richtig putzen“ durfte sie diesen Part gerne übernehmen.
    Was ich damit sagen will: Man rede miteinander, organisiere und entspanne sich. Wenn das nicht klappt, liegt das Problem wohl sowieso tiefer.

    • Michi B sagt:

      jetzt ist es halt doppelt drin. hatte das noch nicht so im Griff mit den zweiteiligen Kommentaren

      • Michi B sagt:

        oder doch nicht. Werden doppelte Posts automatisch gelöscht? jo nu.

      • Levin sagt:

        Ich bin da genau deiner Meinung. Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg.

      • alien sagt:

        Wenn sie genau gleich sind, ja. Du kannst in der Mitte einen SPC einfügen, und, oh Wunder, schon ist es ein neuer Post.

  • Michi B sagt:

    meine Güte, man kann sich das Zusammenleben offenbar schwerer machen als nötig. Meine Frau beispielsweise arbeitet seit kurzem wieder, zurzeit noch in einem sehr kleinen Pensum. Selbst gewählte Rollenverteilung, wohlgemerkt. Sie war/ist also grösstenteils daheim und macht da ihren Job. Ich latsche deswegen aber nicht an vollen Waschmaschinen vorbei, räume den Geschirrspüler aus (der ist ja bekanntlich immer voll, wenn man was reintun will…), trage dies und das hier- und dorthin, schwinge einen Lumpen oder eine Klobürste, schaue dass die Kinder in die Gänge kommen etc.

  • Sportpapi sagt:

    Die Diskussion ist ja eigentlich müssig. Irgendwie müssen das die Partner miteinander regeln. Und je mehr ich mithelfe, desto mehr bestimme ich auch mit, das ist mal meine Diskussionsgrundlage. Interessenter finde ich es ja eigentlich, dass offenbar die im Haushalt aufgewendete Zeit in den letzten Jahren immer weiter angestiegen ist, trotz immer mehr Technik im Haus. Da gibt es sicher Potential für Einsparungen…
    Interessanter finde ich es eigentlich, das Thema auf die Kinderbetreuung zu übertragen. Hat da auch der/die das Sagen, der meist da ist? Jein, würde ich sagen…

    • mira sagt:

      Das mit der Kinderbetreuung ist eine intessante Frage. Ich denke, hier sollte man zwischen grossen Grundsatzentscheidungen und kleinen Alltäglichkeiten unterscheiden. Bei ersterem sollten beide in der Entscheidungsfindung dabei sein. Bei zweiterem sollte der entscheiden, der hauptsächlich die Betreuung übernommen hat. Denn der muss es auch täglich umsetzen und es ist praktisch unmöglich, im Alltag jedes kleine Detail abzusprechen.

  • Lala sagt:

    Meiner Erfahrung nach sieht es doch so aus.

    Jeder hat so seine eigene „Schwelle“ nach welcher der Auslöser zum Putzen getriggert wird, meistens (nicht immer!) ist diese Schwelle bei Frauen niedriger (man muss sich nur mal die „durchschnittliche“ Frauen-WG/Männer-WG oder die jeweiligen Single-Wohnungen anschauen um das zu merken).
    Bei mir hat sich letzthin eine Bekannte beklagt, dass der Freund Ihrer Mitbewohnerin öfters eine TASSE in der Küche stehen lässt statt sie direkt abzuwaschen… Ich glaube so belämmert hab ich noch nie jemanden angeschaut :).

    • Auguste sagt:

      hmm…, gewisse apps wären „unbezahlbar“ wenn es sie denn gäbe…

      – kaffeetasse spühl dich selbst ab
      – müll trag dich selbst runter
      – gefahrlos twittern für svpler
      – fehlerloses zählen für ständeräte
      – kauf es in schwarz und mit strapsen
      – ständemehr nach belieben
      – alles gebügelt bis auf die unterhosen
      – tankfüllung und autowäsche für „en stutz“
      – strandfigur ohne einen finger zu rühren
      – mehr profil für camin
      – sie will, jetzt und hier
      – er will nicht schon wieder
      – gewissen für vasella
      – minder hat es nie gegeben
      – schweizer sportler auf wintersport-siegespodesten
      – frühling now

    • miss_t sagt:

      Stimme zu. Nur Wohnungen anzuschauen um zu schauen ob der Partner dann auch putzen würde, reicht eben nicht. Es kann auch sein, dass unordentliche WGs darum unordentlich sind weil 4 von 5 Bewohnern Chaoten sind, derjenige den man datet, aber nicht. Oder aber auch umgekehrt;) Ich würd mich natürlich auch freuen würde mein Partner etwas öfter putzen oder manchmal danke sagen würde, aber grundsätzlich muss ich mich ja auch nicht gleich zum Besen greifen, wenn es halt mal bisschen schmutzig ist….

    • Hotel Papa sagt:

      Bingo!

      Dann heisst es hat auch mal fünfe grade sein und den Standard des Partners gelten zu lassen. Mit absolutem Kontrollanspruch ist schlecht sich helfen lassen.

  • Auguste sagt:

    hmm…, fürs weibliche geschlecht gilt ja allgemein: trau keinem kerl, der in gebügelten unterhosen vor dir steht – wenn der nicht schon verheiratet ist, dann ist er ziemlich verhaltensauffällig.

    youtube: tracy byrd – the truth about men

  • Hans Saurenmann sagt:

    Kann mich nicht einmal erinnern wann ich die Autos gewaschen habe, meine Frau ist da anderer Ansicht wie auch meine Grosskinder. Zu Besuchszeiten wird unser Haushalt auf Vordermann gebracht und ich finde im Buero ueberhaupt nichts mehr. War an einem Seminar in Turin und wie immer koemme ich krank nach Florida zurueck. Grundsaetzliche muss ich keine Haushaltsarbeiten machen auch deshalb, da in meinem Falle alles in den Muell wandert das gefaellt meiner Frau gar nicht. Mann muss halt schauen mit wem man sich einlaesst, mitgegangen mitgehangen!! Von Karriere Frauen sollte man die Finger lassen…

    • Auguste sagt:

      hmm…, im schlusssatz fehlt ein satzzeichen, hans saurenmann. aber egal ob man einen binde- oder schrägstrich zwischen frau und karriere zieht, mann sollte das partner-universum nicht ohne not beschränken. es wäre ja – mathematisch gesehen – völliger blödsinn, gewisse zahlen auf dem lottoschein nie anzukreuzen und zu glauben, damit stiegen die gewinnchancen.

      • Frank Baum sagt:

        Der Vergleich mit dem Lotto hinkt. Gerade bei der Partnerwahl gewinnt man eher, wenn man sich einen Partner sucht, der passt anstatt einfach so nach allen möglichen Partnern Ausschau zu halten. Die Gewinnchancen steigen also, wenn man gewisse „Zahlen“ systematisch nicht ankreuzt. Insofern hat Hans Saurenmann eindeutig Recht: wenn er im Haushalt nichts selber machen will, dann sollte er von Karriere-Frauen die Finger lassen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, frank baum, der artikel, den pippi verlinkt hat, scheint ihnen und hans saurenmann recht zu geben – mit mathe allein lässt sich nicht alles lösen oder erklären, was das leben so unwägbar macht. aber wie heisst es so schön in einer liedzeile eines meiner lieblings-songs „…i guess we can’t complain, god made life a gamble, but we’re still in the game…“.

        der und sein kader scheinen sogar ein ganz besonderes faible für lotteriesituationen zu haben. bald gamblen sie wieder bis der weisse rauch aufsteigt.

        youtube: joe diffie – ships that don’t come in

    • houdini sagt:

      die fehlenden satzzeichen sind kommas und fehlen hinter „karriere“ und „frauen“… 😉

      • christof sagt:

        Hmmmm.
        Ich frag mich ja schon längere Zeit ob Autos waschen Hausarbeit oder Ausserhaus-Arbeit ist.
        Wer das besser, schöner, lieber oder lieber nicht machen soll oder nicht soll ……
        Fragen über Fragen 😀

  • Blitz Blank sagt:

    Eine Warnung an alle Putzteufel!

    Putzen kann Ihre Gesundheit gefährden:
    http://www.oe24.at/lifestyle/Putzmittel-sind-schaedlich-fuer-Herz/63775093

    • Brunhild Steiner sagt:

      da hake ich doch sehr gerne gleich mit ein,
      fürs Wasser sind die übrigens auch ganz schlecht,
      nicht nur die Putzmittel sondern gleich all die hochentwickelten aromatisierten Abwaschmittel,
      Waschmittel/Weichspüler bis hin zu den Shampoos in verschiedensten Duftkombinationen
      von frische Waldfrucht über exotic island bis Dschungelfeeling-
      solange wir das Zeug nicht trinken muss es ja nicht unbedingt nach Gourmettempel riechen, oder?

      Haltet nicht nur Sorge zu einer ausgewogenen Haushaltarbeitverteilung,
      sondern auch zum Trinkwasser! 🙂

      • mira sagt:

        Ich verwende nur noch Naturkosmetik, wenn immer möglich vegan und vom DAAD empfohlen. Weichspüler haben wir aus dem Haushalt verbannt, Waschmittel mehrheitlich nur noch in der Allergiker-Variante.
        Je länger man sich von diesen künstlichen Düften fernhält, desto schrecklicher erscheint es einem, wenn man mal damit konfrontiert wird…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mira:
        seit ich auf parfumfreies Waschmittel umgestellt habe, inklusive Weichspülerverbannung, nehme ich die verschiedenen Wäschedüfte/Weichspülnoten viel mehr wahr, hatte dann noch jemand eines unsrer Kleinkinder länger im Arm, habe ich den Duft auch noch länger an ihnen selber gerochen-
        gut werden sie grösser! 😉

      • Blitz Blank sagt:

        @mira

        „Ich verwende nur noch Naturkosmetik“

        Sie sprechen einen wichtigen Punkt an!

        Alles was in Kontakt mit der menschlichen Haut kommen kann (Cremes, Waschmittel, Spühlmittel, Shampoo, Duschmittel etc.) wird leider zuerst immer an Tieren getestet, ausser es steht drauf „Ohne Tierversuche hergestellt“.

      • mira sagt:

        @Blitz Blank
        Daher der Zusatz vegan! Diese sind ohne Tierversuche. Ich lehne es grundsätzlich ab, dass Tiere für meine Schönheit/Sauberkeit zu leiden haben. Mittlerweile gibt es in den Drogeriemärkten auch Natur-Kosmetik Eigenmarken, die sehr günstig sind. Nicht alle Produkte sind aber vegan, daher auf diesen Zusatz achten.

    • tina sagt:

      ganz zu schweigen von all den haushaltsunfällen!

      • marie sagt:

        die machen mehr als 25% der freizeitunfälle aus!!!!!! …ich glaube ich lasse das putzen heute, denn sonst könnte ich mein verlängertes wochenende im krankenhaus verbringen. ich mache das nächsten montagabend.

      • Sportpapi sagt:

        Was, Haushalt läuft unter Freizeit? Da müsste man längstens auch mal protestieren… 🙂

  • Tomas sagt:

    Meine Ex hat ununterbrochen überall erzählt, „wie wenig bis gar nicht“ ich im Haushalt helfe. Sie arbeitete 40%, wir hatten eine Putzfrau. Ich arbeitete ca. 110%. Trotzdem habe ich – das Meiste davon am WE – kräftig mitgeholfen, in der Woche nach Möglichkeiten auch, habe die Kids übernommen etc.
    Erst eine Paartherapie hat bewirkt, dass es die Dame es plötzlich realisiert hatte – und auch das nicht auf die Dauer.
    Ich vermute, dass die oben erwähnten Studien durch diese Tatsache zu sehen sind. Frauen sind womöglich nicht fähig zu merken, wie sich der Partner am Haushalt beteiligt.

    • Markus sagt:

      Sie sprechen mir aus der Seele!

    • Katharina sagt:

      „Frauen sind womöglich nicht fähig zu merken, wie sich der Partner am Haushalt beteiligt.“ ja ja, die kognitiven Schwächen ‚DER‘ Frauen.

      • Tomas sagt:

        Katharina: nun ja, wenn der eine Partner ununterbrochen im Haushalt arbeitet während der andere Zeitungen liest, ist der Fall wohl klar. Ich den meisten Fällen sieht es eher so aus, dass jeder nach seinen Möglichkeiten etwas übernimmt. Es gibt nicht nur das Putzen oder Wäsche machen, sondern auch einkaufen, Gartenarbeiten, Unterhaltsarbeiten am Haus, Büropendenzen (Rechnungen erledigen, Steuererklärung etc.), Kinderhüten und verpflegen, kochen und vieles mehr. Frauen tendieren nun offensichtlich dazu nicht wahrzunehmen, dass der Partner vielleicht nicht putzt, dafür aber anderes tut.

      • Katharina sagt:

        weshalb dann die Verallgemeinerung?

      • gabi sagt:

        … Das Bisschen Haushalt, macht sich von allein.

        Sagt eben nicht unbedingt nur „mein Mann“.

      • tina sagt:

        thomas, ich denke die meisten frauen zahlen auch lieber rechnungen als zu putzen.
        steuererklärung fällt einmal jährlch an, meine gibt sicher 2 stunden arbeit, potz. 2 stunden arbeit gibt auch 4mal kochen, also montag bis mittwoch. oder 2-3mal einkaufen (inkl. recycling, denn das gehe ich natürlich nicht separat entsorgen, wäre ja ähm dämlich (?))

      • gabi sagt:

        Na also: Sag ich doch!

        „… Macht sich von allein!“ lässt sich eben durchaus nicht nur hinter „das Bisschen Haushalt“ anfügen.

        Hauptsache es ist klar, dass man selber viel, viel mehr leistet, als der oder die Andere.

      • Tomas sagt:

        Katharina: die erste Verallgemeinerung passiert in der bereits beinahe folkloristischen Aussage, dass „die Männer helfen nicht im Haushalt“.

        tina: wer was besser oder lieber machen kann muss jede Paargemeinschaft für sich herausfinden, der springende Punkt ist eher der, dass Frauen offensichtlich unabhängig davon was der Partner im Haushalt macht immer das Gefühl haben, er macht entweder zu wenig, oder falsch, oder beides. Ich behaupte, dass ich einen ausgeprägteren Ordnungssinn als meine Ex habe, dennoch war sie es die immer gemotzt hat, nie umgekehrt obwohl es dazu weiss Gott Gründe gab.

      • Hotel Papa sagt:

        Das Phänomen ist doch universell Menschlich. Der eigene Beitrag wird über- der der anderen unterbewertet. Das findet man in allen Lebensbereichen, nicht nur im Haushalt.

      • gabi sagt:

        Hmmmm…..

        Dabei könnte doch alles so schön sein:

        http://www.youtube.com/watch?v=o9ABpzNCSXA

  • Markus sagt:

    Ich mache gerne die Hälfte im Haushalt. Dazu gehören für mich aber nicht nur Bügeln, Kochen, Putzen etc. sondern halt alles was so an Arbeit anfällt ‚damit der Laden läuft‘, also auch handwerkliche Arbeiten (Bilder und Lampen aufhängen, Reparaturarbeiten, Auto waschen, Rasen mähen, Hecken schneiden uvm). Interessanterweise beobachte ich im Bekanntenkreis, dass die Frauen zwar erwarten, dass der Mann bei den traditionellen ‚Frauenarbeiten‘ mithilft, die ‚Männerarbeiten‘ aber weiterhin vollumfänglich den Männern überlassen, diese Arbeiten aber gleichzeitig nicht als ‚Hausarbeit‘ anerkennen.

    • tina sagt:

      garten gibt viel zu tun, das stimmt. aber bilder und lampenaufhängen sind jetzt wirklich kein argument. wie oft machen sie das? wöchentlich 2 stunden lang?

      • Markus sagt:

        @tina: Nein, zum Glück muss ich nicht jede Woche 2 Stunden Lampen und Bilder aufhängen. Das waren einfach ein paar Beispiele. Gibt noch mehr: Glas und Dosen entsorgen, Müll rausbringen, Wände streichen, Pneus wechseln, Velos flicken.
        Sie haben aber schon recht, wenn man den Garten weglässt werden diese ‚Männerarbeiten‘ aber im durchschnittlichen Haushalt weniger zu tun geben als die ‚Frauenarbeiten‘ aber das heisst ja nicht, dass man sie deswegen nicht dazuzählen muss

      • tina sagt:

        ja klar zählt das auch zum haushalt, es sind aber schon alles keine wöchentlich oder täglich sich wiederholenden aufgaben und können darum kaum gross ins gewicht fallen

      • tina sagt:

        ich weiss das, weil ich all das selber mache 😉

  • Katharina sagt:

    Ich kenne einen Mann in Los Angeles, der seine Unterwäsche tatsächlich bügelt. kein Witz.

    • Katharina sagt:

      aber eben, daraus eine Genderfrage machen? echt?

      Ich rege mich manchmal auch über meine Partnerin auf wenn wieder mal ihre Unterwäsche unter dem Bett bleibt. So ist der Alltag des Partnerlebens halt.

      • alien sagt:

        Die Schlampe, die elende. Nimm die gefälligst wieder mit.

      • gabi sagt:

        Bleiben wir doch bitte in den liebgewonnenen Genderklischees; ja?!

        – Die Partnerin ist also zweifellos der Mann in der Beziehung!

        😉

    • Manuela sagt:

      Gebügelte Unterhosen sind auch ein Statement!

      • Katharina sagt:

        Ich weiss. Er hat auch die typische florentiner Arroganz. Dass er jene Tätigkeit ausführte als wir bei denen zu Besuch waren, spricht auch für sich.

      • gabi sagt:

        Soll in den Staaten ja auch genügend Trottel geben, die ihre Jeans unbedingt Bügeln, nachdem sie die x-fach gestärkt haben.

        Scheint in gewissen Flecken des Bibelgürtels so eine Art „Gentlemen“-Siegel zu sein.

        Da steht dann die Hose tatsächlich!

      • Eni sagt:

        Als ich Aupair war musste ich die Unterwäsche von Monsieur auch bügeln und das Pyjama durfte unter dem Kragen keine Falten haben und die 4 qm grossen Leintücher………………

  • Ali Ferkous sagt:

    Mein Vater hat mit über 80 Jahren gelernt, abwechslungsreich zu kochen und auch den Haushalt zu schmeissen, weil meine Mutter, gefesselt an den Rollstuhl, praktisch nichts mehr machen konnte. Trotzdem glaubte sie, immer und überall dreinreden zu müssen, wie er die Küche organisieren müsse, die Wäsche waschen, etc., etc. Frauen wissen es einfach immer besser, auch wenn sie sich gar nicht mehr an den Haushaltarbeiten beteiligen können – m.a.W. Frauen sind unfähig zu Teamwork, deshalb sollte man ihnen die Haushaltarbeit überlassen, so lange es geht…

    • mili sagt:

      Das ist ein sehr interessanter Ansatz! Auch als Frau muss ich Ihnen zustimmen. Ich habe mich schon oft darüber gewundert, mit welcher Bestimmtheit Kolleginnen von ihren Partnern Mithilfe im Haushalt einfordern, aber dann doch immer noch selber bestimmen wollen, wie genau das Besteck zum Beispiel in der Schublade eingeordnet werde muss.

      • tina sagt:

        ist das nicht eher die problematik, dass es das hoheitsgebiet von einer person war, und dann mischt eine andere mit, macht aber alles anders? teamfähigkeit beweist man nicht unbedingt, indem man neu an etwas mitwirkt und dann alles anders macht. teamfähige leute schauen eher erstmal wie es läuft, machen das eine weile und bringen dann input

      • mira sagt:

        @tina
        Ja, der Meinung bin ich auch. Des Weiteren wird die Frau auch etwa 80 sein und in diesem Alter sind Umstellungen generell schwierig, unabhängig vom Geschlecht.

    • Peter Fu.. sagt:

      Tina, schon irgendwie, aber Teamarbeit lässt auch Freiraum für die Arbeiten, die das neue Teammitglied erledigt. Die weitreichenden Konsequenzen von Variationen komplexer Haushaltsarbeiten bedingen keineswegs ein detailiertes Diktat irgendwelcher Seite – das Argument mit der Teamfähigkeit greift in dem Fall nicht wirklich. Teamfähigkeit zeigt sich dann schon eher darin, die eigene Ansicht zu erklären – und nicht bedingungslosen Gehorsam zu fordern.

      • tina sagt:

        peter, ich schrieb, dass ein neues (!) teammitglied besser erstmal (!) schaut wie es läuft und dann erst (!) input (!) bringt. nichts von detailliertem diktat und gehorsam.

  • Bubenmama sagt:

    also mein Mann packt (trotz 100% Pensum) mit an. Das heisst er schafft vor allem allgemein Ordnung (alles an sein Plätzchen bitte!) reinigt gerne die Böden (Staubsaugen entspannt mich!) und macht manchmal die Küche oder legt Wäsche zusammen. Wie man ein WC reinigt oder eine Menu kocht scheint für ihn jedoch ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. Wir ergänzen uns also haushalttechnisch ganz gut :-). Auch meine Jungs müssen übrigens ran, die haben ja auch irgendwann eine eigene Wohnung….

  • mira sagt:

    Manchmal ist es auch hilfreich, sich zu überlegen, was alles zum Haushalt gehört. Ich als haupterwerbstätige Frau bin zB froh, wenn mein Mann die Reparatur des tropfenden Wassenhahnens oder des kaputten Staubsaugers als Hausarbeit ansieht und gleich miterledigt. Ich denke, solche Arbeiten werden sonst oft vom Hauptserwerbstätigen übernommen und von „Frau“ nicht als Hausarbeit angesehen, obwohl es sich um solche handelt.

    • tina sagt:

      oh ja, ständig diese tropfenden wasserhahnen und kaputten staubsauger reparieren. das ist sicher alle 2 jahre notwendig. fehlt nur noch dass erwähnt wird dass der mann den müll runter trägt, die schweren einkaufstaschen nachhause schleppt und die reifen wechselt

      • tina sagt:

        hat überhaupt je ein mensch selber einen staubsauger repariert? meine halten jeweils etwa 10 jahre und dann sind sie eben kaputt

      • mira sagt:

        @tina
        Früher hab ich diese Dinge selber erledigt, bzw professionell erledigen lassen. Und ich empfand es als anstrengend, gerade weil es nichts Regelmässiges ist, das man mit der täglichern Routine erledigen kann.
        Für ein friedliches Zusammenleben ist es IMHO wichtig, dass man sich gegenseitig wertschätzt. Dazu gehören auch die erledigten Arbeiten. Dem Anderen die Arbeiten kleinreden zu wollen ist einer Ehe nicht dienlich.

      • tina sagt:

        wer redet denn von kleinreden? wenn man den partner ernst nimmt, kann man ihn wie einen erwachsenen behandeln, der ja sicher weiss, dass täglich kochen und küche machen, wöchentlich wäsche machen und staubsaugen (mehrmals) so und so viel arbeit macht und müll entsorgen so und soviel. ganz objektiv.

      • mira sagt:

        Es hat ja niemand behauptet, dass diese Dinge gleich viel Zeit in Anspruch nehmen, wie andere Arbeiten. Aber sie sind halt auch nicht zu vernachlässigen.
        Wenn es um Wertschätzung geht, dann sollte man auch berücksichtigen, wie „gerne“ jemand etwas macht. Wenn zB beide nicht gerne Kloputzen, aber einer das übernimmt, dann sollte man das höher gewichten, als wenn einer kocht, und das sowieso gerne macht (ich zB koche sehr gerne, für mich ist das Freizeit, keine Arbeit…).

      • tina sagt:

        ja mira, das ist vernünftig

    • Jürg. sagt:

      und solche Arbeiten gibt es auch beliebig viele..
      Holz spalten, Grünabfälle entsorgen, Regeneriersalz nachfüllen, Kontrolle von Heizöl bis Motorenöl, von Luftdruck bis Heizung, Irgendwas reparieren, zusammenbauen, Leuchten ersetzen, nachkaufen, Weinkeller auffüllen.. alles keine Hausarbeiten

      • tina sagt:

        ah da haben wir es ja, das müllruntertragenkriterium. glühbirnenwechseln habe ich in meiner lieblingsliste der aufgezählten männer-haushalts-arbeiten vergessen. wie lange hält so eine birne, ich glaube 10 jahre? regeneriersalz auffüllen braucht sicher 10 sekunden alle 2 monate

      • Jürg. sagt:

        @tina
        Reifen wechseln, Gasbehälter austauschen, Bäume schneiden, Backup machen, Computerproblemchen lösen, Steuern..
        nein, alles in 10 Sekunden erledigt dementsprechend inexistent

      • Carolina sagt:

        Na ja, Tina, das bisschen Haushalt, das heisst die ganzen klitzekleinen Aufgaben, summieren sich halt und werden eine grosse Aufgabe. Finde, Jürg hat jetzt keine schlechte Liste abgeliefert. Und klar sind Glühbirnen in 0.5 Sekunden gewechselt, aber sie müssen halt auch auf die Liste gesetzt, gekauft werden etc. Das gilt für alles. Wenn ich jeweils eine Weile den HH allein machen muss, bin ich jedes Mal geschockt, wieviele Kleinigkeiten immer noch so nebenher erledigt werden müssen – dafür zolle ich meinem Mann oder der Putzfee auch keinen Dank. Das Klo sauber zu halten, ist eine Sache, aber

      • Carolina sagt:

        /2 die tausend Kleinigkeiten, die man sofort wieder vergessen hat, sind etwas, wofür man selten Dank bekommt.

      • Carolina sagt:

        Meine Güte, mein Teil 1 könnte ja nun wirklcih harmloser nicht sein – geht das jetzt wieder los?

      • Sportpapi sagt:

        Ach, Tina, du bist ja konsequent und machst diese Nichtigkeiten vorbildlich selber.

      • tina sagt:

        ich sage ja nicht, dass das alles nicht zählt und ich nicht froh wäre, nicht alles selber machen zu müssen. da ich aber alles selber mache seit 13 jahren (familienhaushalt), weiss ich, dass all die sogenannten männerarbeiten um es mal grob und unpassend zusammenzufassen (wobei man anmerken muss, dass männer hier diese liste machten, nicht ich) einen bruchteil der grossen täglich oder wöchentlich anfallenden ähm frauenarbeiten ausmachen. autowaschen gegen wäschewaschen: faktor häufigkeit und dauer. backup gegenüber staubsaugen? wer lange braucht für ein backup macht etwas falsch.

      • Carolina sagt:

        Weil sie vielleicht keine Hilfe hat, SP? Das soll es ja geben. Und ist ein interessanter Punkt: im Grossen und Ganzen klagen Leute, die einen Partner haben, auf sehr hohem Niveau, oder? Wenn ich manchmal Strohwitwe bin und wirklich alles selber machen muss, löscht es mir total ab – und ich gebe ehrlich zu, oft merke ich erst dann, wieviele Kleinigkeiten mein Partner macht, die einfach so nebenbei erledigt werden. Ich schäme mich dann fast, dass ich fast schon wieder vergessen habe, wieviel Arbeit in einem Haushalt stecken kann. Da muss man gar keine Unterhosen bügeln, es bleibt noch genügend

      • tina sagt:

        männer sind ja schliesslich auch schon erwachsen und man muss sie nun wirklich nicht positiv bestärken und sich in anerkennung für kleinkram übersschlagen wie bei einem kindergärtner

      • Carolina sagt:

        /2 zu tun, vor allem wenn ein Partner ausfällt oder nicht da ist. Und man verlangt ja von Menschen auch im Job, dass sie Prioritäten setzen: da hat natürlich nach der Arbeit Zeit mit den Kindern die höchste und Bügeln wahrscheinlich die niedrigste.

      • Jürg. sagt:

        @tina
        alles im Haushalt ist Kleinkram
        Und Du beweist ja, das Frau nur das wahrnimmt was für sie selber wichtig ist. Und würde Dein Partner 80% erledigen hättest Du immer noch das Gefühl, Du würdest doppelt soviel machen…

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Dass viele Frauen konsequent darauf bestehen, dass gewisse Arbeiten von Männern gemacht werden müssen, finde ich manchmal schräg. Bei uns zum Beispiel ist meine Frau begeisterte Handwerkerin, ich gar nicht. Velo flicken und Löcher bohren etc. sind aber dann doch meine Aufgabe. Und natürlich braucht es meist wenig Zeit. Kommt einfach immer zum falschen Zeitpunkt…

      • tina sagt:

        jürg, siehe mein eintrag 11.06

      • Carolina sagt:

        Klar, SP – wenn viele Männer konsequent darauf bestehen, dass gewisse Arbeiten von Frauen gemacht werden müssen (!), finde ich das auch schräg 😉

      • gabi sagt:

        jaja…. Glühbirne ganz schnell gewechselt.

        Pah!

        Aber keine R7.

        Hab sicher fast eine Stunde an der ganzen Lampe rumgenesstelt gestern und heute, weil ich die verflixte Fassung nicht kapiert habe!

      • Carolina sagt:

        Hab‘ immer gedacht, R7 sei ein Auto…. 🙂

      • Eni sagt:

        Tina hat sicher Recht: wenn man kein Haus mit Grundstück hat wie ich bei Jürg annnehme(Holz spalten, Heizungskontrolle ect), dann sind die sog. Männerarbeiten zeitmässig wirklich ein Klacks. Würde meine Haushaltarbeiten nur aus Glühbirne wechseln und Müll raustragen bestehen, wären das im Jahr 2 Std Arbeit. Sorry, ich sauge 4 bis 5 mal die Woche, putze täglich die Arbeitsflächen in der Küche und WCs plus Lavabos, Wäsche aufhängen und zusammenlegen, abstauben, Balkon putzen usw usw.

      • gabi sagt:

        … Und ich wusste nicht mal, was es war. Bis ich die ganze Lampe vollkommen zerlegt hatte (und sie später gegen die Schwerkraft kaum mehr zusammen kriegte), um zu kapieren, dass ich nur die Funktionsweise der Fassung hätte begreifen müssen.

        Da ging mir dann relativ spät ein Licht auf.

        😉

  • Manuela sagt:

    Ich schätze, bei vielen ist das Problem eher, dass Mann mithelfen will, aber Dinge eben anders machen würde als Frau. Frau kann das nur schwer akzeptieren und mault rum und macht die Sachen lieber selber. Oft erlebt im Bekanntenkreis. In dem Fall hat Frau anscheinend zu viel Freizeit und soll ruhig putzen. Ich persönlich bin noch nie einem Mann begegnet, der nicht freiwillig Haushalt gemacht hätte. Selbst mein 80jähriger Grossvater tut das. Und wenn Kinder da sind, dann funktioniert der Haushalt auch nur vernünftig, wenn alle mithelfen.

    • Aromat sagt:

      Ich sehe das auch so. Wenn man allerdings die Meinung des Partners nicht als gleichwertig sieht, dann ist man auch selber schuld, wenn man die Umsetzung der eigenen Meinung selber tragen muss.

      Ach ja: Den Beitrag von MT fand ich wie meist sehr amüsant.

    • Andreas sagt:

      Das ist eben genau das Problem. Sei es bei den Kindern oder aber im Haushalt. Mann hat eine andere herangehensweise. Das Resultat ist aber oft das Selbe. Kind ist zufrieden und glücklich / Haushalt ist sauber. Ich lege die Kleider meiner Partnerin nicht mehr zusammen. Zu oft hat sie die Kleider dann wieder selber von neuem gefaltet weils ihr nicht gepasst hat.

      Frauen nörgeln meisstens auf hohem Niveau. Denn hilft ihnen der Mann bei Kindern oder Haushalt, ist es dann auch wieder nicht ok. Es wird ja nicht so gemacht wie sie es machen würden = Falsch. Ich denke das ist hier das Hauptproblem.

      • Carolina sagt:

        Es tut mir zwar etwas weh, aber bis zu einem gewissen Grad gebe ich ihnen Recht. Es hat bei uns Zeiten gegeben, da hätte mein Mann beinahe die Mitarbeit komplett verweigert – einfach weil ich tatsächlich meinte, er müsse alles so machen wie ich. Aber die Kinder waren trotzdem glücklich, wenn ich weg war, die Wohnung sauber, der Kühlschrank voll etc.
        Allerdings gebe ich zu bedenken (denn einseitig ist gar nichts!), dass vielleicht Männer (jedenfalls meiner) eher zu einem für mich manchmal schwer zu ertragendem Perfektionismus neigen, das geht mir alles zu

      • Carolina sagt:

        /2 langsam und braucht für meine Begriffe keine Analyse mehr, sondern muss einfach gemacht werden – 85% reicht mir. Nehme an, wir alle sind verschieden und ich glaube auch nicht, dass das unbedingt etwas mit Geschlecht zu tun hat – ich kenne auch Frauen, die sich darüber beklagen, dass sie ihren Männern nie gut genug sind.

      • gabi sagt:

        Also ich weiss nicht…

        Ich hätte Deine Replik ja nicht so geschrieben.

        Das muss man ganz anders angehen…

      • Carolina sagt:

        Hey Gabi! Ich habe gestern versucht, bei Reto B einen Gabi-mässiges Witzlein zu reissen – hat nicht funktioniert! Deshalb überlasse ich das gern dem Original 😉

      • Eni sagt:

        Habe etwas Mühe damit, dass Männer die Ausrede bringen dass Frau herumnörgelt. Auch wenn es egal ist WIE Mann herangeht, am Ergebnis gibt es dann ja wohl nichts zu rütteln. Entweder es ist dann sauber oder halt nicht und wenn es nicht sauber ist, nachdem geptutz wurde, hat man doch auch einen Grund zu nörgeln. Es ist pure Zeitverschwenugn wenn Einer putzt und der Andere nachputzen muss.

      • Manuela sagt:

        Eni, Warum sollte man ’nachputzen‘? Man kann auch einfach 3 Tage warten, dann muss doch eh wieder der gleiche Kram gemacht werden. Das ist bei allen Flächen in Küche und Bad so, beim Staubsaugen etc. Wen interessiert denn, ob da doch noch eine Wollmaus unterm Sessel vorkommt? Die saugt man halt das nächste Mal weg. Für Perfektionismus einer Person kann der Partner nun wirklich nix.

      • Eni sagt:

        Sehe ich nicht so. Wenn der Tisch noch Ovoflecken hat, ist es nicht sauber und punkt, da kann ich doch nicht 3 Tage warten. Oder wenn man das Lavabo putzt und dann noch Zahnpastaresten drin sind, dann ist es auch nicht geputzt. Ich schaffe es auch nicht jeden Tag die ganze Wohnung zu putzen, aber das was ich putze ist nacher sauber und fertig. Halbheiten mag ich nicht.

      • alien sagt:

        Nein, Eni, es gibt sehr unterschiedliche Arten von „sauber“. Ein OP ist sauber, aber eine Küche muss gewiss lange nicht so sauber sein wie ein OP, um als „sauber“ zu gelten. Aber WER definiert denn, was genau „sauber“ ist? Die Frau? Wieso? Der Mann? Warum?

        Antwort: Beide zusammen. Mit beidseitigen Kompromissen.

      • gabi sagt:

        @ caro: – oh… Danke für die Blumen.

  • houdini sagt:

    hat nicht gerade heute frau w. einen, mhh, „ähnlichen“ artikel im tagi veröffentlicht… ein schelm, wer böses…

  • gabi sagt:

    Wieder mal:

    Ich vermag´s nicht so klar an der Gendergrenze zu scheiden.

    Zu WG-Zeiten entsinne ich mich an eher bedenkliche Zustände in unserer WG. Hatte der Hauptpfeiler der WG eben von Anfang an nicht dasselbe Sauberkeitsempfinden, so zuckten alle folgenden Mitbewohner – und -bewohnerinnen! – eben mit den Schultern und taten sich das auch nicht an. Inkl. ich.

    Sobald alleine wohnen angesagt war, änderte sich das aber schlagartig. So ähnlich läuft´s nun mal auch in Beziehungen.

    Und ich hab genug Frauen erlebt, die ihre Wohnung sehr schlampert vernachlässigten. Ob mit oder ohne Mann.

  • Felix T sagt:

    Ich putze die Wohnung, kaufe ein und wasche die Kleider. Bügeln tut die Frau. Interessant ist, dass Frauen genauso verallgemeinernde Aussagen machen („Männer putzen nicht richtig“) wie früher viele Männer („Frauen können nicht Autofahren“). Das bringt nix und gibt nur Streit.

    • mira sagt:

      Bravo!

    • Auguste sagt:

      hmm…, ich hoffe, in diesem arrangement gibt es noch einen teil, den sie uns vorenthalten, felix t.

      • Felix T sagt:

        Lieber Auguste, was macht sie denn skeptisch? Kochen kann und will ich nicht:)

      • Auguste sagt:

        hmm…, es liegt in der natur des menschen, dass wenn er viel beiträgt, im günstigen fall auch viel zurück erhält. die liebe geht manchmal die verschlungensten wege – der durch den magen sollte aber auch nicht unterschätzt werden. in ihrem fall scheinen die dinge wohlausbalanciert zu sein, felix t. glückwunsch.

      • Felix M sagt:

        Natürlich gibt es noch ganz viele Dinge aus meiner Beziehung, die ich ihne vorenthalte. Ich hoffe, sie verstehen das 🙂

  • diva sagt:

    die frauen schleichen sich einfach aus der verantwortung. was würde wohl passieren, wenn männer keine lust mehr haben, den grossen zahltag heranzuklotzen? und dann aber wirklich das täten, wovon sie das gefühl hätten, dass es ihnen wirklich spass macht!? denn darum geht es den frauen: sie wollen das tun, was spass macht und aus mir nicht verständlichen gründen ist das «karriere» machen. ich weiss wirklich nicht, was daran so «cool» ist, dass man dafür sogar noch die kinder – zwar aus statusgründen haben will – aber auch da keine verantwortung mehr übernehmen. das soll «der staat» tun…

    • Brunhild Steiner sagt:

      ???
      also ich hab ja auch meine unverrückbaren Positionen welche ich trotz langjährigem Mitlesen hier keinen mm verändert habe, aber dass Sie immer noch diese Tunnelschiene fahren, mit „Frauen wollen nur den Spass (und das heisst natürlich „Karriere“) solange sie auch lohnarbeiten gehen, das erschliesst sich mir (nicht lohnarbeitenden Frau) doch nicht mehr so ganz….

      • Carolina sagt:

        Da schliesse ich mich an! Diva, Sie können doch auch anders – bei Dr Tingler kommen Sie viel humorvoller und lockerer rüber. Wechseln Sie hier doch auch mal die Platte, bitte!

  • Greatsheep sagt:

    In vielem hat es mir schon „abgelöscht“ etwas zu tun, weil ich nicht jedesmal episch lange erklären will, wieso ich trotz 100%-Job (und sie ist die Hausfrau) jetzt eine anstehende und notwendige Haushaltarbeit machen will. Fast jedes Mal ein Kampf; nein Danke und das höre ich auch von Freunden, Kollegen. Und sowieso, dann wird auch noch die Kadenz erhöht. Staubsaugen statt einmal die Woche, dann bald jeden zweiten Tag, obwohl nichts rumliegt? Nö, da bin ich gerne „faul“ und „typisch Mann“. Es gibt auch noch ein Leben vor dem Tod 😉

  • mira sagt:

    Ich habe schon mehrfach die lustige Beobachtung gemacht, dass sich die Partner in ihrem Verhalten jeweils dem anderen anpassen: hat der eine Partner einen Putzfimmel, so wird der andere extrem legère. Partner von unordentlichen Menschen jedoch tendieren dazu, immer ordentlicher zu werden. Insofern ergänzen sich zwei Partner schon.
    Wer darüber bestimmt, wie der Haushalt erledigt werden soll, das obliegt meiner Ansicht nach derjenigen Person, die hauptsächlich zuhause ist und mit dem Niveau an Sauberkeit oder Dreck eben leben muss.

    • mira sagt:

      Kompliziert wird es erst, wenn beide Personen zu etwa gleichen Teilen arbeiten und damit auch einen Anteil am Haushalt erledigen müssen. In dem Fall müssen sich die beiden Partner einig werden und ein bisschen mehr männliches Selbstbewusstsein schadet hier gar nicht.
      Übrigens. Wir bügeln weder Unterhosen, noch sonst etwas. Bügeln ist IMHO verschwendete Zeit… Da haben wir echt Besseres vor 🙂

      • Markus sagt:

        Dann wird ihr Mann wohl einen Job haben in dem er keine Hemden tragen muss, sonst würde das mit dem Bügeln wohl anders aussehen…

      • mira sagt:

        @Markus
        Mein Mann ist hauptsächlich zuhause. Und da trägt er am liebsten T-Shirts. Im Job trägt er ebenfalls T-Shirt oder Pullover. Ich selber trage im Job oftmals Blusen, allerdings achte ich beim Kauf darauf, bügelfreie Blusen zu kaufen. Man muss sich das Leben nicht unnötig schwer machen…

      • Manuela sagt:

        Markus, bei uns macht jeder seine Wäsche selber und die Kinderwäsche abwechselnd. Meine Tochter sagt gerne ’selba gross‘. SO ist es!

      • alam sagt:

        @Manuela: Wenn jeder seine Wäsche selber macht, wird die Maschine ja nie voll. Oder wie macht ihr das?

      • Manuela sagt:

        Na, in einem Mietshaus mit einem Waschtag pro Woche bekommt jeder einen Waschkorb voll. Gewaschen wird abwechselnd, nur zusammengelegt und aufgeräumt nicht. Das macht jeder für sich. Ich hab ehrlich keine Ahnung wie’s im Schrank meines Mannes aussieht…

  • Muttis Liebling sagt:

    Was lehrt uns das: Nicht nur die aus meiner Sicht selbstverständliche Arbeitsteilung vereinbaren, sondern vor allem festlegen, welches notwendige Arbeiten sind. Da scheinen zwischen meinen Vorstellungen und denen schweizerischer Frauen Welten zu liegen.
    Perfektion im Alltag kann ja wohl kein Ziel sein, eher südeuropäische Gelassenheit. Dann sind Kind, Familie und Beruf auch bequem vereinbar.

    • susann sagt:

      Wo der Perfektionismus beginnt und die „normale Sauberkeit“ aufhört ist wohl die Frage. Ich bin im Vergleich zu meinem Mann gelassener, wenn es um Staub und Schmutz geht, weil mir diese nicht auffallen. Es ist nicht so, dass ich denke „na, hier ist’s jetzt aber total staubig, aber ich nehm’s gelassen, ich nehme den Staub/Schmutz nicht wahr, wenn es meinen Göttergatten schon eklatant nervt. Nun könnte ich ihm mitteilen, dass er ein doofer Perfektionist ist und er wenn er will doch alleine putzen soll, oder ich bin mit dafür besorgt, dass es ihm wohl sein kann in unserem gemeinsamen Haus.

  • susann sagt:

    Die Beispiele sind etwas unglücklich gewählt, da ja wirklich nicht mitangepackt wird. Die Männer mögen Gründe für’s Nichtstun anführen, aber es bleibt beim Nichtstun. Nun erlebe ich die Väter in meinem Umfeld anders. Mein Mann wäre schon angesäuert, wenn man seine Rolle im Haushalt als „der Frau helfen“ beschreiben würde. Wir teilen uns die Aufgaben. Ich ertrage mehr Schmutz als er, aber über die Jahre haben sich unsere Standards etwas angeglichen und ich versuche dafür besorgt zu sein, dass es ihm (wie mir) wohl ist daheim.

    • mila sagt:

      Schön gesagt, susann: dafür besorgt zu sein, dass es dem anderen (auch) wohl ist, ist wohl überhaupt das Geheimnis funktionierender Beziehungen. Gegenseitige Sabotage, die beim Führen des gemeinsamen Haushalts anfängt, hört dort nämlich in der Regel nicht auf.

  • Karl Müller sagt:

    @Maurice: Danke für den humorvolen und auch treffenden Artikel. Genau so sieht’s aus. Deutungshoheit wird aber nicht nur beim Bügeln der Unterhosen in Anspruch genommen, sondern auch bei anderen Themen. Soweit so gut, aber wir Männer sollten grosses gross und kleines klein sein lassen.

  • alien sagt:

    Regelung zu finden für die übrigen Haushaltaufgaben.

  • Roman sagt:

    Zur journalistischen Qualität:
    Eine representative Umfrage unter deutschen Müttern IST representativ für deutsche Mütter und für keine andere Gruppe. Dies für den Autor, der sich künstlich über das ihm eigene Missverständnis von „respräsentative Umfrage“ aufregt.

    Zum Inhalt:
    Ich stimme zu, dass wir Männer Ziele im Haushalt mitdefinieren sollen. Bügeln z.B. muss eine Ausnahmeerscheinung sein. Aber leere dreckige Behälter im Kühlschrank oder der Küche? WC reinigen nur bei Besuch? Sorry, das sind unhygienische Schweinereien und anders als mit eigener Faulheit nicht zu erklären.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Ich kann die Feststellungen der Frauen bezüglich Mitarbeit der Männer nur bestätigen. Es gibt ihn, den Mann, der wirklich mit anpackt, aber er ist nach wie vor die grosse Ausnahme. Männer stellen sich einfach auf den Standpunkt, dass sie selber bestimmen, was nötig ist und was nicht und wundern sich dann, wenn es ständig Stress gibt. Irgendwann hat die Frau genug, sie lässt sich scheiden. Nach meinen eigenen Beobachtungen und Aussagen meiner Bekannten ist die fehlende Mithilfe im Alltag der grösste Beziehungskiller und der Grund Nr. 1, warum Frauen sich scheiden lassen.

    • Sportpapi sagt:

      Womit die obige These bereits bestätigt ist. Böse Männer, die selber (mit-)bestimmen wollen, was nötig ist.

      • alien sagt:

        Pippi, wenn zwei Auffassungen gegenüber stehen und gegenüber bleiben, dann kann es nur Knatsch geben. Frieden wird es geben, wenn nicht eine Partei der anderen ihre Vorstellungen diktiert, was darum schlecht ist, weil es Gewinner und VERLIERER gibt, sondern wenn man eine gemeinsame Vorstellung findet, was gut und nötig ist und wer was macht. Dabei findet die Frau heraus, dass ihr Mann gern wäscht, gern den Boden feucht wischt, gern die Geschirrspüle bedient und gern die Toiletten reinigt. Die Frau hingegen saugt gern Staub, putzt die Küche und macht die Betten. Dann gilt es noch eine gute

      • alien sagt:

        Regelung zu finden für die übrigen Haushaltaufgaben.

      • susann sagt:

        Natürlich soll der Mann im Haushalt nicht nur „Ausführendes Organ“ sein, sondern mitbestimmen, was nötig ist. Sehe ich mir die aufgeführten Beispiele jedoch an, scheinen die beschriebenen Herren -wohl aus Faulheit- jedoch jegliche Mitarbeit für unnötig zu erklären. Den Kühlschrank mit leeren Gefässen zu bepacken, erschwert es Einkaufslisten zu erstellen und die Person, die nach den Einkäufen den Kühlschrank befüllt (ich nehme mal an im beschriebenen Szenario ist das dann die Frau) muss die leeren Gebinde entsorgen. Das ist doch einfach kontraproduktiv.

      • gabi sagt:

        Es ist einfach nur schwachsinnig. Und dass es irgendwas mit Geschlechtsspezifischen Unterschieden zu tun hat, wenn dieser Typ zu blöd ist, den Wert einer sauberen Toilette zu erkennen oder sich des Unsinns, Abfall im Kühlschrank weiter roten zu lassen, bewusst zu werden, bezweifle ich.

        (wie ich überhaupt den Ernst der Beispiele überhaupt anzweifle. Klingt für mich eher nach Kindergartenfutter für Pippis)

      • Sportpapi sagt:

        @susanne: Männer machen keine Einkaufslisten…

      • gabi sagt:

        Stürz mich nicht in eine Gender-Identitätskrise:

        Ich mach (hin und wieder) auch Einkaufslisten!

      • Sportpapi sagt:

        Du (be)stehst ja auch auf eine saubere Wohnung. Ausserdem ist Gabi sowieso ein Frauenname 🙂

      • gabi sagt:

        Putzen…. So schwul!

        🙂

      • Sportpapi sagt:

        Ach, überhaupt nicht, Gabi. Wenn einem Mann wirklich auffällt, dass es dreckig ist, dann putzt er auch…

      • tina sagt:

        😀
        und überhaupt, wenn mann zuviel putzt wird er ein weichei und damit ist die scheiung vorprogrammiert, denn frauen wollen keine weicheier

      • Sportpapi sagt:

        Ja, was Frauen wollen oder nicht, und was sie dann wählen oder nicht, darüber könnte man nun auch noch einige Zeit diskutieren 🙂

      • gabi sagt:

        Richtig schlimm wird´s erst, wenn die Frauen selber gar nicht merken, dass sie dem, was sie sich im Kopf zwar zur Morgenröte der Menschheit erklären, einen Meter weiter unten nichts, aber auch gar nichts, abgewinnen können.

        … Und wenn sie das Mantra dann noch so schriller wiederholend schreien: Wahr bleibt´s dennoch nur im Kopf.

    • gabi sagt:

      Pfffh….

      Als ob Pippi sich nicht auch durch den Tod von Hugo Chavez in allem, was sich in ihrem Oberstübchen über die Jahre so an fixen Bildern der Aussenwelt angesammelt hat, nicht ebenfalls bestätigt sähe!

      (Oh… Nein, nein: ICH kann den Zusammenhang auch nicht erklären! Ich sag nur, dass Pippi ihn in jedem Fall herzustellen vermag)

      🙂

    • Cybot sagt:

      Tolle Einstellung. Und wenn nicht der Mann bestimmen darf, was nötig ist, dann wohl nur die Frau, richtig? Von so einer Frau würd ich mich auch scheiden lassen.

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