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Jeanette Kuster am Sonntag den 7. Oktober 2012

Schwanger sein macht Spass!

Mamablog

Schwanger macht glücklich. Schade eigentlich, dass der Zustand nur 40 Wochen anhält. (Foto: Flickr/Sean McGrath)

Mit jeder Woche, die verging, hat sie mich noch mitleidiger angeguckt. Wie ich in ihre Praxis gewatschelt kam und meine riesige Kugel zusammen mit dem Rest meines Körpers auf die Liege wuchtete. Sie war als Physiotherapeutin schliesslich dazu da, meine Rückenschmerzen in den Wochen vor der Geburt zu lindern, insofern war ein wenig Mitgefühl sicher nicht die schlechteste Emotion. Ihre wöchentliche Frage, ob ich langsam genug von der Schwangerschaft habe, musste ich zu ihrem grossen Erstaunen dennoch jedes Mal mit Nein beantworten.

Mir war in beiden Schwangerschaften während der ersten zwei, drei Monate 24 Stunden am Tag unendlich übel. Und beide Male gab es kleinere Komplikationen, die das letzte Trimester anstrengend machten. Trotzdem habe ich es geliebt, schwanger zu sein. Nie fand ich mein Äusseres zauberhafter und weiblicher als mit Kugelbauch. Und es ist nicht etwa so, dass ich im Normalzustand unzufrieden wäre mit meinem Spiegelbild – mal abgesehen von den ersten Monaten nach der Geburt, wenn man körperlich irgendwo zwischen schwanger und unschwanger feststeckt.

Doch es war natürlich nicht nur der wachsende Bauch als solcher, der mich jeweils während neun Monaten voller Stolz und mit einem Strahlen im Gesicht durchs Leben spazieren liess: Die Aufregung vor jedem Ultraschall, das sanfte Kribbeln im Bauch, wenn man das Baby zu spüren beginnt, die kräftigen Tritte gegen Schluss, die man von aussen sieht und mit denen das Baby einem sogar den Teller ab dem Bauch (die ideale Ablagefläche) kickt. Und je näher der Termin rückt, desto grösser wird die Spannung, wann es denn wohl losgehen wird: Gibt es einen Blitzstart mit Blasensprung? Oder die etwas gemächlichere Variante, bei der die Wehen langsam und stetig stärker werden?

Ich habe diese aussergewöhnliche Zeit so sehr genossen, dass ich die Frauen nie verstehen konnte, die schon Wochen vor dem Entbindungstermin nur noch gejammert haben, weil ihnen das Laufen zu mühsam und das Schlafen zu unbequem wurde und sie ihr Baby nun doch bitte endlich sehen und im Arm halten wollten. Natürlich sind auch mir die Tränen runtergekullert vor Entzücken, als ich mein Baby zum ersten Mal gesehen habe und ich habe das kleine, zarte Geschöpf voller Liebe an mich gedrückt und hätte es am liebsten nie mehr losgelassen. Ungeduldig herbeigesehnt habe ich diesen Moment trotzdem nicht, viel zu sehr war ich damit beschäftigt, die an Innigkeit durch nichts zu überbietende Verbundenheit mit dem Kind in meinem Bauch auszukosten.

Eine Verbundenheit, die ich so nie mehr spüren werde. Denn mein Mann und ich sind uns einig: Zwei Kinder sind genug. Und so habe ich meine Umstandskleider bereits verschenkt oder auf Ricardo versteigert, die kleinsten Baby-Kleider wurden auch aussortiert. Aber obwohl die Entscheidung absolut klar ist, ich mir nicht vorstellen könnte, mich um drei Kinder zu kümmern, begleitet mich zurzeit ein Gefühl von grosser Wehmut, dass ich das Wunder der Schwangerschaft nie mehr erleben werde. Denn ja, schwanger wäre ich sehr gerne noch einmal – bloss ein drittes Kind, das möchte ich nicht. Klingt absolut gaga, nicht wahr? Oder kommen Ihnen diese Gefühle vielleicht vertraut vor?

127 Kommentare zu „Schwanger sein macht Spass!“

  1. John Kipkoech sagt:

    Allen sei gratuliert – die diesen Blog-Titel toll finden. Meine Frau ist zweimal fast gestorben an Schwangerschaftsproblemen, nur dank modernster Medizin ist sie noch am Leben und unsere Tochter überhaupt da. Es war die Hölle – nur um auch einen Kontrapunkt zu setzen.

    • tststs sagt:

      Ich glaube, es sollte schon ein Kontrapunkt zu all den Horrorerlebnissen gesetzt werden mit diesem Blog…

      Und trotz der Hölle der ersten Schwangerschaft, war es nicht so schlimm, als dass Sie/resp. Ihre Partnerin es nicht ein zweites Mal durchgezogen hätten… Ich hoffe, es hat sich mittlerweilen alles eingereckt und die Familie erfreut sich bester Gesundheit :)

      • lora kamm sagt:

        @ tststs (14.10h) Derselbe Vorgang findet ja auch beim Thema “Liebe” statt. All die “Nebengeräusche” die Frau als Wirklichkeit/Realität (wahr)-nimmt, jedoch ausschliesslich der Motivation zur Erhaltung der Art dienen (Anreizsystem). Das weibl. mentale Zelebrieren von Glückseligkeit durch Schwangerschaft im 21.Jahrh.! ist zusätzl. bedenklich: Was passiert mit Frau plus Kind in Zeiten des ökonomisierten Denkens? Wie wird sie sich+ihr Kind fit machen (können) für den absoluten Wettbewerb usw.? Kampagnen, die Frauen Reproduktion schmackhaft machen = (funtionierende!) ökonom.Verdrängungs-Mechanik

  2. Ursula sagt:

    Marie-Anne: Menschen sind verschieden. Einige Frauen haben einen sehr starken, physisch spürbaren Kinderwunsch und erleben die Schwangerschaft und die Geburt als schön. Andere Frauen haben Kinderwunsch, empfinden die Schwangerschaft und Geburt jedoch nicht als angenehm. Wieder andere Menschen verspüren in keiner Hinsicht Kinderwunsch. Es soll auch Menschen geben, die Musik nur als Lärm empfinden (ungefähr 1 Prozent der Bevölkerung), für andere ist sie Genuss. Respektieren wir die Verschiedenartigkeit der Menschen, ohne sich angegriffen zu fühlen oder anderen etwas vorzuschreiben.

    • Marie-Anne sagt:

      Sie haben völlig recht. Genau darum geht es, um die unterschiedlichen Gefühle im Zusammenhang mit Schwangerschaft und ein wenig auch darum, keinen Klischees aufzusitzen.

      • tststs sagt:

        Ist denn Frau Kuster Ihrer Meinung nach ein Klischee aufgesessen? Besteht nicht die Möglichkeit, dass ihre Gefühle wirklich so waren?

      • Marie-Anne sagt:

        Ich weiss nicht, wie ihre Gefühle waren. Ich weiss aber, dass wir gerne in vorgegebenen Klischees agieren, eine Schwangerschaft bietet sich da geradezu an, weil dieses sich “noch nie so weiblich gefühlt” so etwas von Abgedroschen ist, dass ich mir ein paar Gedanken dazu machen musste. Dazu werden Frauen tagtäglich mit dem Weiblichkeitswahn zugemüllt, das höchste der Gefühle ist es demzufolge, sich “weiblich” zu fühlen und dieses Gefühl möglichst zu steigern, mittels Schwangerschaft, dem richtigen Mann, den richtigen Schuhen, den richtigen Unterhosen usw. Cui bono?

      • tststs sagt:

        Naja, wenn geschrieben wird, xy sei DAS Weibliche, dann gebe ich Ihnen sofort recht! Aber eigentlich ist nicht einmal klar, was in diesem Blog genau mit “weiblich” gemeint ist (eher biologisch oder eher gendertechnisch)….

      • marie sagt:

        ich glaube es ist ein gemisch von beidem ts und dann kommt noch dazu, wie frau zu sich selber steht und wie sie es erlebt…
        hm… diese frage wird nie zur gänze beantwortet werden können.
        sich wiblich/fraulich fühlen ist etwa so individuell, wie es frauen auf der welt gibt… die einen mehr, die anderen weniger, andere wiederum gar nicht.
        ich war leider nie schwanger, aber ich vermute ich hätte es sehr gemocht! habe zeitweise auch unschwanger geschwollene beine und einen “kugelbauch”. die brüste sind während der mens auch “grösser” und schmerzen. schlecht ist mir aber nur sehr selten. ;-)

  3. Erika B. sagt:

    Die teils gehässigen Kommentare hier zeigen, wieviel Mut es braucht, stolz hinzustehen mit der Freude am Schwangersein. In meiner zweiten Schwangerschaft kam ich nicht mehr aus den Magenschwierigkeiten heraus. Genossen habe ich sie trotzdem.

    Und: Ja, das ist halt ur-weiblich, hej, wir schaffen neues Leben! Ich habe mich mit meiner Kugel wie die Welt gefühlt, mit Wasser und Leben drin.

    • Marie-Anne sagt:

      Wieso Mut? Wieso stolz? Seien Sie dankbar, dass Ihr Körper so gut funktioniert, man kann nicht stolz auf etwas sein, wofür man nichts kann. Seien Sie stolz auf erbrachte Leistungen, nicht auf Zustände.

      • tststs sagt:

        Ich kann Ihrer Argumentation nicht ganz folgen… Wieso trennen Sie das “ich” vom Körper? Natürlich ist die “Per-Se-Daseiens-Leistung” des Körpers nicht der eigene Verdienst (sondern der Eltern), aber die “Ausprägung” des Körpers liegt dann zT schon noch in der eignen Hand…

      • tststs sagt:

        Wenn man stolz ist auf etwas Geleistetes (zB ein Bild) dann könnte man ja auch sagen: das hat der Körper gemacht und nicht ich…

      • Marie-Anne sagt:

        Nein, das kann man eben nicht, weil es ganz individuell ist, wie gut jemand zeichnen kann. Zu einem Teil kann man das üben, aber um über durchschnittliche Fähigkeiten deutlich hinauszukommen, braucht es besondere Fähigkeiten. Auf diese Fähigkeiten kann man nicht stolz sein, nur dankbar, wohl aber auf die Bereitschaft, immer wieder zu üben, sich zu verausgaben.
        Ich wundere mich auch immer, wenn jemand stolz ist, Schweizer zu sein, oder Deutscher oder Italiener usw. dafür gibt es keinen Grund, weil es einem einfach “passiert”. Noch einmal: Stolz kann man nur auf die eigene Leistung sein.

      • pixel sagt:

        Marie-Ann, das kommt ganz draufan wie man “stolz” definiert. Man kann stolz sein auf eine Leistung, etwas mit Stolz tragen geht aber auch. Auch wenns ein Kleid ist, welches einem, in der Wahrnehmung eines anderen überhaupt nicht steht. Trotzdem kann man es mit Stolz (i.S von “Würde” oder würdevoll) tragen. Und das machen wohl einige Frauen mit ihrem Schwangerschaftsbauch. Ist doch ok.

      • Reto B. sagt:

        Marie-Anne, ich bin fast täglich stolz auf meine Freundin, wenn ich wieder mal sehe, wie gut und umsichtig sie etwas macht. Da kann ich überhaupt nix für, das hat sie alles selbst gemacht. Wird mir wohl mit meinen Kindern auch so gehen. Ich bin stolz auf unser Land und die Errungenschaften , derer die vor uns waren. Ich sehe es als Verpflichtung, ein guter Partner, ein guter Bürger zu sein. Ich werd mich einen Teufel hüten, diesen Stolz abzulegen. Falls sie dies trifft, so tut es mir leid. Das kann ich nämlich auch. Mir kann vieles leid tun, wofür ich auch nix kann, hab nix dafür gemacht.

    • salamandre sagt:

      “Wir schaffen neues Leben?” Ein wenig mehr Bescheidenheit wäre angebracht, ist doch die Entstehung des Lebens noch nicht in allen Facetten geklärt. Ausserdem trägt der Mann ja auch seinen Teil dazu bei. Dankbarkeit halte ich ebenfalls für viel passender, da wir ja unsere eigene Biologie nicht uns selbst zu verdanken haben. Dass Frauen sich während einer Schwangerschaft weiblicher fühlen, kann ich nachvollziehen, da dies ja eine spezifisch weibliche Angelegenheit ist (auf ’sex’ bezogen) und uns diese Unterschiede (m/w) im unschwangeren Leben gar nicht so auffallen bzw. relevant sind.

      • Erika B. sagt:

        Sie beide (Marie-Anne & salamandre) waren wohl noch nie schwanger?
        Warum die Vergleiche mit Arbeit (Leistung)? Was ist das für ein einseitiges, berechnendes Leistungsdenken?

        Eine stolze Schwangere zu sein bedeutet, zu sich selber zu stehen, die Verantwortung anzunehmen für das heranwachsende Leben, für die Zukunft, die sich mit einem Kind verändert und für die vielen Ungewissheiten, die mit der Elternschaft verbunden sind.

      • Marie-Anne sagt:

        Doch, ich war auch schon schwanger. Stolz war ich nicht, sondern in freudiger Erwartung, dankbar, liebend. Haben Sie gelesen, wie ich Stolz ausführte? Niemand kann stolz auf etwas sein, wofür er nichts kann, ich bin auch nicht stolz, wenn mir etwas geschenkt wird, Stolz ist die falsche Empfindung und das falsche Wort für ein Geschenk, denken Sie doch zuerst, bevor Sie schreiben!

      • pixel sagt:

        “denken Sie doch zuerst, bevor Sie schreiben!”.

        Nicht schlecht, Marie-Ann. Sie scheinen auch eine stolze Frau zu sein, die Ihre Selbstüberzeugung sehr selbstverständlich trägt, obschon vielleicht Andere finden – wie mein obiges Beispiel mit dem unpassenden Kleid – , dass Sie eine sehr eindimensionale Sicht der Dinge haben.

  4. Als Mami von zwei Kindern kann ich dem nur zustimmen. Ein absolut unbeschreibliches Gefühl eine Schwangerschaft erleben zu dürfen. Darum finde ich es unglaublich schön, wenn man den grossen, runden Bauch ablichtet. Schöne Bilder, festgehalten von einer Schwangerschaftsfotografin, die einem einfach nur zum staunen bringen, auch in 20 Jahren noch. Eine Erinnerung das ganze Leben lang. :-)

    • Valeria sagt:

      Sorry, aber solche Art von Werbung ist ziemlich uncool.

      • Nicole sagt:

        wieso? SIe hats ja hier am richtigen Ort platziert. Zudem hat Sie ihre Meinung dazu geschrieben, ich finde es eine sehr gute Idee. Hättest den Link ja nicht anschauen müssen Valeria.

      • Valeria sagt:

        Nein, ich finde das gehört nicht hier hin, auch wenn es thematisch passen würde. Hätte Sie geschrieben, dass es toll ist, wenn man sich nicht nur an jene Momente erinnert, sondern sie auch fotografisch festhält, hätte ich ja nichts gesagt. Aber dieses explizite erklären, dass es dafür eine Schwangerschaftsfotografin braucht, in Kombination mit dem Link und der Beschreibung des Links (Irene, Schwangerschaftsfotografin) ist m.E. einfach zuviel.

        Das hat ja nichts mit der Idee per se zu tun, die ich ebenfalls absolut toll finde.

      • alien sagt:

        Weisst Du, Valeria, wenn 70 Leute die Werbung uncool finden, 10 in Ordnung und 1 davon ein neuer Kunde wird, dann hat sich die Werbung gelohnt. Tolerant bleiben.

      • Valeria sagt:

        Sie haben recht, alien. Ich sollte mich gar nicht über so etwas aufregen… :-)

      • gabi sagt:

        Ja, wirklich. Nehmen Sie sich ein Bsp. an Aliens Toleranz..

        :-)

        :D

    • Fistik sagt:

      eeehm Irene,…wie lautet ihre site genau ? ;-)

  5. Pixel sagt:

    Also ich fand die SS durchaus spannend i. S. einer neuen Dimension (im wahrsten Sinne des Wortes! :-) ). Aber emotional war es eher nicht so intensiv für mich, vielmehr fand ich es sehr abstrakt alles. Was ich aber irgendwie interessant fand und immer noch finde ist, dass ich mir in der SS überhaupt nicht mehr vorstellen konnte wie es ist, ohne Bauch zu sein. Als ob es nie einen anderen Zustand gab.

  6. tststs sagt:

    “Objektiv” gesehen ist Schwangerschaft eine Tortur: da wächst ein Alien heran, der den Körper des Mutterschiffs ausmergelt, ja gar gefährdet! Aber Gottseidank gibt es die “subjektiven” Hormone, die dafür sorgen, dass man sich prinzipiel gut fühlt (besonders noch bei der Geburt). Wären diese Glücksgefühle nicht miteingebaut wäre dieses Konzept der Fortpflanzung zum scheitern verurteilt: wer würde sich dies denn schon antun?!?
    ;-)

  7. Mia sagt:

    Bei mir ist es genau umgekehrt. Weiteres Kind, ja gerne. Wenn nur das Schwangersein mit allen Nebenwirkungen nicht wäre.

  8. T.Frey sagt:

    Den Blödsinn den ihr erzählt könnt ihr nicht verantworten. Haltet lieber den Mund, zu Sachen die ihr nicht versteht. Euer Niveau ist unterste Schublade.

    • staun sagt:

      hä?
      könnte es sein, dass sie sich im blog geirrt haben, liebe_r @t.f.?
      soll mich der ‘blödsinn’, den sie zum thema verantworten könnten, interessieren oder besser doch nicht?
      vielleicht wäre ein topf nivea die lösung…*schmieren und salben*.
      hilft auch bei verklemmten schubladen.

      • T.Frey sagt:

        Sie irren sich sicher in Allem vor allem haben sie keine Ahnung von Menschen und dem Mensch werden. Sind sie Mutter ? Oder eine von diesen Schubladen?

      • pixel sagt:

        Dann klären Sie mich doch auf – T.Frey. Von Mutter zu Mutter. Oder zu Vater. Oder zu Kinderlos. Egal, ich würde mich wirklich freuen zu erfahren, was Sie damit meinen. Kryptisch scheint Ihr Spezialfach zu sein, meins leider nicht. Deshalb bitte, einmal ausnahmsweise zur untersten Schublade runtersteigen und erklären. Danke.

  9. Ruedi sagt:

    Schön zu hören das es so viele Frauen gibt, die soviel Spass daran haben unsere Kinder auszubrüten, wir sind ja auch die einzigen die denn Frauen diese Freude machen können. Und fühlen uns so richtig Männlich wenn wir der Frau ein Kind und neues Leben schenken können, also, bitte gern geschehen, zeigt euch dankbar dafür bei euren Männern liebe Frauen. ;-)

    Wir Männer haben ja ähnliche Gefühle wenn wir spüren wie das Leben zwischen unseren Beinen seinen Anfang nimmt.

    Die Werbung für Schwangerschaftsfotos war ja ganz köstlich :-) Vielleicht sollte ich eine Schwangermacher Gmbh gründen!

    • Auguste sagt:

      hmm…, woher kommt bloss dieser fragwürdige hang, fehlende hirnzellen mit smileys in online-kommentaren zu kompensieren?

      • Ruedi sagt:

        Gute Frage Guschti! – Nächste Frage!

        Enur feat. Natasja – Calabria 2007 (Ultra Music)

      • Tic Tac sagt:

        Das sind Verlegenheits-Smileys, viele Leute lächeln etwas dümmlich in die Landschaft, wenn sie realisieren, dass sie nur Müll rauslassen.

  10. mia sagt:

    Also ich finde mich schlank ,unschwanger und mit High Heels und schicken Klamotten bedeutend weiblicher als damals, wo ich eine riesige Plauze vor mich her schob und alle dachten, das Baby komme bestimmt bald und dabei dauerte es noch vier Monate. Bei aller Liebe zur Sache, aber ich verstehe nicht, wie man sich so gefallen kann. Ehrlich.

    • Valeria sagt:

      Und ich verstehe nicht, wie man sich nur weiblich fühlen kann, wenn man seine Füsse in absolut ungesundes Schuhwerk quetschen muss. So sind wir halt verschieden, wir Menschen. Die einen gefallen sich dünn, die anderen sehen im Spiegel einen Spargel. Gewisse gehen jeden Tag joggen und fühlen sich grossartig, andere hingegen können ihren Körper erst richtig akzeptieren, wenn sie mit 10kg Wasser in den Beinen und einer riesigen Kugel in der Gegen herum watscheln. Die einen mögen ihre Brüste, andere ihren Penis, wieder andere ihre Füsse und einige sogar die Füsse von anderen.

      Jä nu…

      • mia sagt:

        Liebe Valeria
        Von quetschen kann keine Rede sein. Meine Füsse sind absolut High Heels tauglich und noch immer unversehrt und äusserst zierlich. Würde mir leid tun, falls Sie einen Halux valgus hätten. 10 Liter (kg) Wasser in den Beinen zu haben liesse übrigens auch nicht gerade auf eine gesund verlaufende Schwangeschaft schliessen.

  11. Auguste sagt:

    hmm…, damit die gleichberechtigungs-ultras sich nicht schon wieder benachteiligt fühlen müssen, hier noch die etwas männlichere schwangerschaftsfreude…

    youtube: brad paisley – anything like me

    enjoy the big ball game, ladies.

  12. Erika B. sagt:

    o.k.
    ;-)
    ein bisschen Ungerechtigkeit muss sein :-)

  13. Mami2011 sagt:

    Kann mich mit dem Artikel überhaupt nicht identifizieren. Meine Schwangerschaft war der reinste Horror! U.a. 4 Monate davon im Spital, war noch das leichteste dabei. Ich war sehr erleichtert, als das ganze 6 Wochen vor Termin ein Ende hatte.
    Ich liebe mein Kind zwar über alles und würde es nie mehr hergeben wollen. Das ganze möchte ich aber unter keinen Umständen ein zweites Mal erleben, nein Danke!!!

  14. Franz Oettli sagt:

    Ja soviel ich mich noch erinnere, war meine Frau damals auch froh, dass die Schwangerschaften mal vorbei waren. Für den Körper kann es ja ganz anstrengend sein, Schön, wenn es die Schreiberin anders erlebt, Geniessen Sie das Glück. Jedenfalls hätte sich meine Frau sicher nicht so zur Schau stellen und fotografieren wollen. Das finde ich etwas komisch.

  15. sepp z. sagt:

    spassgesellschaft!

  16. vampierli sagt:

    Ganz ehrlich – ich freue mich aus tiefstem Herzen für jede Frau, die ihre Schwangerschaft so geniessen kann! Aber was mich wütend macht, sind Sätze wie “ich kann nicht verstehen, was das für Frauen sind, die nicht gern schwanger sind” und ähnliches.
    Ich durchlebte 9 Monate lang eine Tortur, die ich trotz weiterem Kinderwunsch ungern wieder auf mich nehmen möchte. Ich war schwer depressiv, hatte Schuldgefühle, weil ich nicht im Stande war, das Leben in meinem Bauch als Teil von mir zu akzeptieren, geschweige denn zu lieben. Das schlimmste: man wird als Unmensch abgestempelt. Es bleibt ein Tabu

  17. Schwanger sagt:

    Bei mir ist es genau umgekehrt. Weiteres Kind, ja gerne. Wenn nur das Schwangersein mit allen Nebenwirkungen nicht wäre.

  18. Mami 48 sagt:

    Sie wären die ideale Person um eine Leihmutterschaft anzubieten… bloss schade ist das in der Schweiz nicht erlaubt. Ist doch toll wenn man das macht, weil man gerne schwanger ist und nicht des Geldes wegen.

  19. maegi sagt:

    Ich war nur 10 Wochen schwanger, es endete leider dementsprechend in einem Horrorerlebnis. Trotz war es eine meiner glücklichsten Zeiten.

  20. Maria sagt:

    Hey, ich fand meine Schwangerschaft eigentlich doch recht spaßig. Vielleicht weniger das Gefühl und auch das körperliche Unwohlsein, das ich oft hatte, aber die Leute auf der Straße und im Freundeskreis reagieren so anders als sonst, das ist einfach witzig.

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