
Raucher mit schlechtem Gewissen nerven: Eine Raucherin. (Foto: Keystone)
…völlig willkürlich aus dem Leben gegriffen, mit oder ohne Kind und einfach, weil’s so schön ist:
1 Dass Tage nur 24 Stunden haben. Sonst könnte man doppelt so viel tun, doppelt so viel verdienen, doppelt so viel denken, doppelt so viel ausgehen, doppelt so viel ausgeben, sich doppelt so viel ärgern und sich doppelt so viel freuen und sich doppelt so oft wundern, warum doppelt nicht mehr ist.
2 Dass Alkohol dick macht. Das hat zwar den Vorteil, dass die Eitelkeit einem hilft, das eigene Trinkverhalten unter Kontrolle zu behalten. Aber es macht auch, dass man vor so blöde Entscheidungen gestellt wird, wie «Gruyère-Mayonnaise-Brot oder Bier?» Und da man ja weiss, dass es gar nicht gut angesehen wird, wenn jemand sich für Bier statt Food entscheidet, nimmt man eben beides. Und schon hat man den Salat. Den Wurstsalat.
3 Leute, die sagen «ja, ja, es geht, es muss», wenn man aufrichtig wissen will, wie es ihnen geht. Das sind auch die, die ständig behaupten, sie könnten nicht zeichnen, nicht rechnen, nicht singen, nicht schreiben und dafür darauf bestehen, sie seien dick und hässlich. Und erwarten, dass man ihnen widerspricht.
4 Leute, die im Bus im Detail über ihre Verdauung sprechen und darüber, wie viel besser es ihnen diesbezüglich geht, seit sie Zwetschgensaft trinken.
5 Getränke in PET-Flaschen. Sie stehlen einem das unbeschreibliche Gefühl, das ein erster Schluck aus einer eiskalten Glasflasche beschert, egal, was drin ist.
6 Leute, die neben einem rauchen und dabei ständig den Zigaretten-Rauch wegwedeln. Der Rauch ist mir völlig Wurst, das schlechte Gewissen der Raucher macht mich nervös.
7 Leute, die ständig über das Wetter motzen. Weil es zu heiss ist, zu nass, zu kalt, zu feucht, zu trocken oder zu langweilig.
8 Die Tatsache, dass mehr Geld zu verdienen mit sich bringt, dass man auch mehr davon aus dem Fenster schmeisst, statt damit die Welt zu retten.
9 Dass das Knabenschiessen nun auch für Mädchen ist und man nicht mehr unbeschwert doofe Sprüche klopfen kann über das Knabensch…. (wenigsten Magenbrot und Glitzerkram sind süss, wie eh und je.)
10 Leute, die Zettel ins Treppenhaus hängen, statt rasch zu klingeln und zu reden.
11 Der letzte Rest in einer Zahnpastatube.
12 Dinge aus Kunststoff mit dem Recycling-Zeichen drauf, die man dann nirgends recyceln kann.
13 Leute, die unbedingt einen eigenen «Blick am Abend» aus der Box nehmen müssen, selbst wenn schon das ganze Tram damit tapeziert ist und die nicht schnallen, dass der Herr Ringier so seine Auflage hochhalten kann und dafür täglich einen halben Wald verheizt.
14 Leute, die meinen, all das betreffe sie nicht.
15 Ich. Mich. Aber nur manchmal.
Und jetzt sind Sie dran:



Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Zürich. 





































































Für xyxyxy:
http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=wIr1fjjjFQQ&NR=1
SF, Hunde, Hündeler
Tierhasser
Ganters
- Unmöglich angezogene Leute, die sich für Stilikonen halten
- Teenager, die nachts unterwegs sind und ihr Handy ausgeschaltet haben
- Polizei- und Krankenautosirenen, während besagte Teenager noch nicht Zuhause sind
- Bad Hair Days
- Telefonverkäufer
- Der rasant wachsende unsympathische Wutbürger in mir
Eine Moderegel, die mich stört ist, dass ich am kühlen Abend nach einem heissen Sommertag, an dem ich mit Sandalen rumgelatscht bin, keine Socken anziehen darf. Soll ich immer zwei Paar Schuhe in die Badi mitnehmen, wenn ich nach dem Baden nicht gleich nach Hause gehen kann? 1. Wer hat entschieden, dass man zu Sandalen keine Socken anziehen darf? 2. Warum hat er das entschieden? 3. Wen gehen meine Socken etwas an?
Nörgler und Kinderlose, die sich ab friedlich spielenden, lachenden, weinenden, lärmenden Kindern aufregen, diese+deren Eltern respektlos anblaffen und meinen bereits als brave, ruhige, stille und wohl erzogene Erwachsene auf die Welt gekommen zu sein. Erwachsene, die von den Kindern Anstand, Respekt und Benimm erwarten, ihnen diese aber nicht entgegenbringen. Leute, die vordrängeln und andere nicht zuerst aus dem ÖV/Lift aussteigen lassen. Pendler, die meinen nur sie hätten das Anrecht zu Stosszeiten den ÖV zu benützen und sich ab Müttern mit Kindern und Kinderwagen im Bus/Tram/Zug beschweren
Motzer die sich ums Verrecken ins Selbstbedienungsrestaurant mit Kinderspielecke und sich dann ausgerechnet noch in die Nähe der Spielecke setzen um dann über die Kinder/Eltern ablästern. Gesunde, junge + jung gebliebene, bewegungsfaule Leute ohne schwere Einkaufstaschen, die in den Läden immer die Lifte statt die notabene funktionierenden ROLL-Treppen benützen und die Lifte blockieren statt freizuhalten für jene, die darauf angewiesen sind und keine Ausweichsmöglichten haben: Rollstuhlfahrer, Betagte, Gehbehinderte, Rollatoristen, Kinderwagenschieber und Menschen mit schweren Einkaufsstaschen
WIllkommen in der Natur, wohin die fanatischen Rauchergegner die Raucher hingetrieben haben.
Toleranz. Das ist die Haltung, die umschrieben werden kann mit “Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu”. Mehr noch, es geht eigentlich auch um Empathie, also um die Fähigkeit, sich einzufühlen. Wenn mich ein Raucher bei mir zuhaus besucht und ungefragt auf den Balkon geht, um zu rauchen, dann ist das Empathie. Wenn ich einen Raucher besuche und er es nicht merken muss, dass ich Nichtraucher bin, dann auch. Raucher wollen ihren Rauch den Nichtrauchern nicht aufdrücken. Nichtraucher den Rauchern das Nichtrauchen auch nicht. Leben und leben lassen. Intoleranz ist \
Männerüberschuss
pubertär.
Sie sagen es.
(aber wahrscheinlich war natürlich auch diese vordergründig weise Feststellung in Wirklichkeit wieder doppel- und dreifachbödig! Selbstverständlich meinen Sie wieder mal alles ganz anders. Blöd, wer Sie zum Nennwert nimmt, gäll?)
Blogposter, die meinen, ihre Grammatikfehler müsse jeder ertragen.
Big Point!
Sorry!
Typem, die meinen, mit einem “Sorry” sei es getan und sie können dann weiter machen wie bisher.
Selbstironiker!