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Mamablog-Redaktion am Freitag den 23. März 2012

Stressfaktor Frühförderung

Eine Carte Blanche von Nathalie Diserens Dubach*

DEU Familie Kinder Betreuung

Wer definiert, ob das Verhalten von Kleinkindern der Norm entspricht? – Kinder bauen einen Turm. (Keystone)

Ich versuchte meinem Sohn zuliebe ruhig zu bleiben – aber es fiel mir schwer. Mein 15-monatiger Bub sass auf dem Schragen, nur mit der Windel bekleidet und weinte jämmerlich, er merkte wahrscheinlich, dass bald etwas Schmerzvolles auf ihn zukommen würde. Ich war innerlich auf Hundertachtzig beim Anblick der riesigen Spritze für den Bluttest. Daher war ich perplex als der Kinderarzt mich aufforderte, ihm meine Hand zugeben, so fest wie möglich zuzudrücken und loszulassen, um bei mir eine allfällige Muskelkrankheit festzustellen, die sich notabene nach 38 Jahren noch nie bemerkbar gemacht hatte. Vielleicht würde ja diese vererbbare Krankheit den enormen Rückstand im geistigen und motorischen Bereich bei meinem nicht mal 2-jährigen Sohn erklären.

Mein Gefühl sagt mir, dass mein Sohn einfach ein Spätzünder ist. Einer, der sich sehr lange nur mit einem Gegenstand beschäftigen kann und dabei in seine Welt versinkt, während andere Kinder sich mehr bewegen und demnach andere Erfahrungen im Raum machen. Dass jene Kinder, die etwas schneller machen als andere, auch längerfristig die erfolgreicheren oder glücklicheren sind, bleibt noch zu beweisen. Seit ich unsere Leidensgeschichte mit der «Krankheit der Langsamkeit» verbreite, könnte ich ein Buch schreiben über die untypische Entwicklung des Menschen, denn jeder, der die Geschichte meines Sohnes hört, hat selber eine Geschichte zu diesem Thema auf Lager: «Meine Schwester lief erst mit 30 Monaten, mein Neffe redete erst mit 3, meine Kleine liess das Krabbeln aus, mein Freund sass als Baby nur rum.»

mbFr1

Kinder entwickeln sich nicht gleich schnell: Ein Baby betrachtet einen Rubik-Würfel.

Für mich heisst das: Es gibt das Normale einfach nicht und das ist o. k. so. Kinder werden schon von Geburt an in Schemata gepresst und ihre Leistungen werden schon als Babys bewertet. Beim Kinderarzt kam es mir vor, als wolle er sich gegen alle Eventualitäten absichern, aus Angst, man könnte ihn beschuldigen, nicht alles untersucht zu haben. Man kann aber nicht alles untersuchen – wer will schon die Kindheit im Spital bei Untersuchungen verbringen?

Ich vermisse eine gewisse Gelassenheit bei jenen, die mit Kindern beruflich zu tun haben, Ärzte, Physiotherapeuten, Heilpädagogen und Krippenpersonal. Stattdessen begegne ich nur Hilflosigkeit und Panik gegenüber Phänomenen, die nicht ins Muster passen.

Schon ein Jahr gehe ich mit unserem Sohn einmal pro Woche in die Physiotherapie und in die Frühförderung. Dort spielt unser Sohn unter professioneller Anleitung das Gleiche wie zu Hause. Ich war von Anfang an skeptisch, doch ausprobieren wollte ich es doch. Nachdem ich Zuhause schon tausende Türme gebaut hatte und es meinen Sohn «nur» Spass machte, sie zu zerstören, kam Zweifel in mir auf, ob er anfangen würde, Türme zu bauen, nur weil die Pädagogin es ihm nochmals hundert Mal zeigte.

Die grössten Fortschritte machte unser Sohn im letzten Monat, als die Therapien wegen Krankheit und Ferien ausfielen. Ein Zufall? Diesen Sommer wird man uns auf jeden Fall mit anderen Kindern draussen finden und nicht in stickigen Therapiezimmern.

nathaliediserens150x150*Die 38-jährige Ethnologin und Künstlerin Nathalie Diserens Dubach arbeitet in Zürich. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn.

Lesen Sie im nächsten Mamablog den Beitrag von Jeanette Kuster zum Thema «Fördern oder überfordern?». Sie besuchte die Zürcher Kita Artergut, die seit vier Jahren auf frühkindliche Förderung setzt – und ging der Frage nach, was das in der Kita-Praxis überhaupt bedeutet.

313 Kommentare zu „Stressfaktor Frühförderung“

  1. frauwinter sagt:

    Endlich! Danke für diesen Artikel. Gelassen bleiben ist die Devise und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen von all den Leuten, die meinen alles besser zu wissen. Nur weil ein Kind schon mit 9 Monaten läuft, mit 2 Jahren trocken ist und sich mit 3 Jahren schon selbst das Butterbrot schmiert, wird es auch kein besserer Mensch!

  2. Frank Baum sagt:

    Ein schwacher Beitrag. Es gäbe das Nromal nicht und die Kinder werden in ein Schema gepresst? Blödsinn! Es gibt durchaus Erfarhungswerte, wann ein Kind eine gewisse Fähigkeit entwickelt. Davon gibt es auch immer Abweichungen, aber man kann durchaus beurteilen, ob diese Abweichungen aussergewöhnlich sind oder nicht. Damit presst man niemancen in ein Schema, man macht von Erfahrungswerten gebrauch. Die Frage ist lediglich, was man tun soll, wenn ein Kind stark abweicht. Wenn es medizinische Lösungen gibt, sollte man diese dem Kind nicht vorenthalten.

    • E.H.Roth sagt:

      F.B. diese Normen der Entwicklung sind uralt also nichts neues unter Gottes Sonne. Man sollte wirklich nur etwas Unternehmen wenn grössere Abweichungen festgestellt werden was wiederum abhängig ist mit was Verglichen resp. die Messkriterien sind. Besser erst einmal selber überlegen und oft die eigene Intuition besser als von diesen sogenannten Psychologen.

      • Frank Baum sagt:

        @Roth: Natürlich soll man erst etwas unternehmen, wenn es sich um grössere Abweichungen handelt. Dabei sollte man sich aber eben nicht auf das eigene Bauchgefühl verlassen, weil einen das ganz schön schnell in die Irre führen kann. Man kennt die Spannweite der “normalen Abweichungen” nicht so gut. Ausserdem hat man als betroffener Elternteil auch einen verzerrten Blick. Ein unbetroffener Artzt kann einem da viel besser sagen, ob es sich bei einer Situation um eine “grössere Abweichung” handelt oder nicht.

  3. mira sagt:

    Abklären, ob eine Erbkrankheit vorliegt, wenn Symptome dieser Krankheit entdeckt werden, ist normal. Hier ist man als Eltern gefragt, ruhig Blut zu behalten. Deswegen gleich auf das System zu schimpfen bringt niemandem etwas.

    Ich empfehle auch noch folgende, wunderschöne Lektüre:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Entdeckung_der_Langsamkeit

    • Erich sagt:

      Genau. Die Kleine nimmt sich wohl einfach heute schon die Auszeit, die sie später als CEO sich nehmen und teuer bezahlen würde. Eine strategisch weise Entscheidung, die auf ihr Potential hinweist… :-)

  4. Brunhild Steiner sagt:

    Gestehe, ich versteh nicht wirklich was die Kernaussage sein soll.
    Kind ist 15Mt?
    Und soll seit 1 Jahr wöchentlich in Physio und Frühförderung gehen?
    Oder schreiben Sie aus verschiedenen Zeitperspektiven?
    Und wenn nicht, was war/ist der Grund dass dieses Kind seit 3 Monaten ausser Ferienabwesenheiten
    wöchentlich in die Physio gehen muss?

    Irgendwie hängen wir da ein bisschen in der Luft, über was genau soll nun diskutiert werden?
    Umgang mit Einschränkungen, Angst vor Abweichungen, Umgebungsdruck standhalten?

    • Carolina sagt:

      Sie haben schon Recht, Brunhild, ist unklar. Aber wir haben, in unserer üblichen Ungeduld, schon mal angefangen zu diskutieren :-)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina:
        hab ich gesehen und fand ich auch von Relevanz begleitet,
        würde aber dennoch sehr gerne wissen was das mit den locker dahingeworfenen Altersangaben sein soll, mit dem Textinhalt geht das ohne HIntergrundinfo nicht auf, denn es würde die Autorin ja selber disqualifizieren wenn sie ohne äusseren Anlass einfach aus lauter Freude in die Physio rennt, aber gleichzeitig vorm Förderwahn warnt.

    • Sportpapi sagt:

      Wir haben jedenfalls in der Nachbarschaft ein Kind, heute 14 Monate alt, das seit vielen Monaten in Physiotherapie ist, um irgendwie etwas Spannung in die Muskulatur zu bringen. Da dachte man zuerst auch, es dauert halt alles etwas länger – mittlerweile sieht man das nicht mehr ganz so optimistisch.

      • xyxyxy sagt:

        ich finde den Artikel auch etwas unklar – was genau Sache ist, versteht man nicht und deshalb kann man auch nicht beurteilen ob die Massnahmen überrissen sind oder nicht.

    • Katharina sagt:

      Ich denke der Artikel ist im Sinne eines Agenda Settings zu lesen. (Siehe der Hinweis auf den nächsten Artikel).

      Ich kritisierte, dass es eine Publireportage ist. der entsprechende Teil wurde im Artikel inzwischen entfernt.

      Medizinisch muss da mehr vorliegen als der Artikel thematisch im Titel impliziert. Denn so wie es geschrieben steht, muss der Bluttest etwas mit dem Verdacht einer Krankheit zu tun haben.
      Siehe auch „um bei mir eine allfällige Muskelkrankheit festzustellen, die sich notabene nach 38 Jahren noch nie bemerkbar gemacht hatte. Vielleicht würde ja diese vererbbare Krankheit den enormen Rückstand”.
      Da geht es nicht um Frühförderung sondern um die Abklärung eines medizinischen Befundes, der gravierend sein könnte und der Text drückt ihre Angst aus.

      • Brunhild Steiner sagt:

        … und ich hab mich noch gefragt auf was sich die publirepsache beziehen soll,
        aber wenn nun auch im Originalartikel munter rausgeschnitten wird, dann wirds allmächlich ätzend.
        Und wenn Agenda Setting auf der Agenda steht,
        dann doch bitte ein bisschen gekonnter und nicht so ins-Auge-springende-Ungereimtheiten mitliefern…

  5. Mike Keller sagt:

    Ich glaube die Untersuchungen sind schon in Ordnung, aber viel wichtiger ist halt was man draus macht oder machen lässt. Mein Sohn hat nie Türme gebaut und interessiert sich auch noch heute nicht dafür. Die einzig Unglücklichen dabei sind die sog. Spezialisten. Man kann sich heute fast schon eine Diagnose aussuchen und findet dann schon etwas, was es zu korrigieren gibt. Viele verdienen damit Geld und glauben, dass man die Entwicklung verbessern oder verschnellern kann – meist ein Irrtum! Ein paar harmlose Therapien macht man mit und andere lässt man bleiben, je nach Bauchgefühl.

    • mira sagt:

      Unsere Tochter (3) hat sich auch noch nie für Türme-bauen interessiert. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es bei den Abklärungen des Kindes der Artikelschreiberin auch nicht wirklich ums Türme-bauen geht… Denn ob ein Kind Türme baut oder nicht ist ziemlich irrelevant…

  6. David Wiedemann sagt:

    Unser Sohn (9 Mt) hätte schon mehrmals in die Osteopathie (schreibe ich das überhaupt richtig???) gehen sollen – jedes Mal wegen ‘was Anderem. Liessen wir jedes Mal aus, hat alles selber überwunden. Wenn das Kind gesund ist, eine gewisse Neugier an den Tag legt, gut schläft, isst, trinkt, lacht, … ist schon viel in Ordnung – was soll das Getue?
    Also: Easy, easy, kommt schon gut! Der Mensch ist für seine Entwiklung geschaffen worden, also kann man doch grundsätzlich mal davon ausgehen, dass er die auch durchläuft – mit variabler Reihenfolge und Prioritäten der einzelnen Entwicklungsschritte.

    • Sportpapi sagt:

      Weshalb hätte er denn schon mehrfach in die Osteopathie sollen, wenn er doch kerngesund ist?

      • maia sagt:

        wahrscheinlich weil die auch noch etwas verdienen möchten …..

      • Sportpapi sagt:

        Aha. So wie es tönt, wurde er aber eher vom Kinderarzt darauf aufmerksam gemacht. und der bekommt dafür keine Provision.

      • xyxyxy sagt:

        Osteopathie – das wird gerne von der Mutterhilfe empfohlen, wenn die Damen dort, darauf abfahren. Für alles und jedes!
        Da gibt es auch Osteopathen, die machen ihren Kundinen klar, dass eigentlich JEDES Kind einen Bedarf auf Therapie hätte. Ich hatte mal mit einer Frau zu tun, die war ganz begeistert. Ihr Kind schon seit Jahren in Behandlung (angeblich wachse sein Gehirn zu langsam, sagt sie mir vor dem armen Kind). Da das Kind immer noch ein “Problemfall” ist, fragt man sich, wem ausser dem Osteopathen die jahrelange Behandlung etwas genutzt hat.

    • maia sagt:

      @sportpappi: Woher wissen Sie das so genau mit der Provision? Ausserdem: Arzt schickt zu Osteopathie, Osteopathie schicht zum Arzt und und und. So kann ein System gut auf Laufen gehalten werden.

      • Sportpapi sagt:

        @Maia. Ich habe mal in einer Arztpraxis gearbeitet. Da hat man sich eher genervt ob der Leute, die wengen Nichtigkeiten zugewiesen wurden. Die Ärzte haben ja doch auch ein gewisses Berufsethos. Und meist auch nicht zu wenig Arbeit…

      • Meta sagt:

        Sportpapi: amen. Ich wäre so froh, ich könnte mich auf die konzentrieren, die *wirklich* was haben.

      • Sportpapi sagt:

        Wenn das doch dann auch noch so objektiv zu bestimmen wäre, wer denn nun krank ist.

      • Meta sagt:

        Ja, das kommt dann noch dazu :-) Aber es gibt schon solche, die nichts Gravierendes haben und immer wieder kommen. Und ganz eindeutig gibt es Kinder, die im wesentlichen gesund sind, mit Eltern, die unbedingt Etwas Tun wollen, egal was der Schulmediziner sagt. Vielleicht schicken die manche Ärzte gerne in die Osteopathie, weil sie den Eindruck kriegen, sie könnten ihnen nichts bieten? Was ja nicht wirklich falsch wäre. Keine Ahnung, wie andere das handhaben. Wenn meine Patienten in der Osteopathie landen, haben sie den Weg dorthin selber gefunden.

  7. reiff heidi sagt:

    Ich habe meinen eigenen Weg gefunden, Schritt für Schritt, bin als kleines Mädchen Schritt für Schritt wie jedes Kind auf den Knien nachgekrobbelt, das hat ihr nie gepasst, intuitiv hab ich das auch gespürt. In dieser Phase konnte ich mich nicht wehren, war einfach ausgeliefert. Ich schätze nach wie vor die Bücher von A. Miller, ich hatte das Glück sog. wissende Zeugen zu haben, es waren keine Götter in weiss, jedes Kind entwickelt sich individuell, als ich mal in Grimens VS in den Ferien war, wollte ich das Matterhorn besteigen, als Kinder haben wir so Ideen, gehört einfach dazu :-) .

  8. reiff heidi sagt:

    Ich habe viel von meinen Perlen gelernt (Kindern gelerrnt, ab und zu hat der Compi der Rappel, der Cursor folgt nicht immer, ich mach mal Pause, Coca Cola . :-) als Kinder haben wir immer gesungen, eisgekühltes Coca cola und dazu ein belegtes Brot mit Schinken ein belegtes Brot mit Ei, das gibt zwei belegte Brote, eins mit Schinken und eins mit Ei…….. :-) .

  9. Andrea sagt:

    Ich empfehle die Bücher “what to expect the first year” und “what to expect the toddler years” von Eisenber, Murkoff und Hathaway. Was ein Kind können sollte, wird unterteilt in: Baby … should be able to, …will probably by able to, …may possibly be able to, … may even be able to. Es entspannt ungemein und vermeidet zu hohe Erwartungen an das Kind. Ich hoffe, es gibt auch eine deutsche Übersetzung.

  10. xyxyxy sagt:

    Unser Sohn war/ist mit seiner Entwicklung auch etwas hintendrein. In den ersten 2 Jahren dachten einige sogar er hätte gewisse Anzeichen von Autismus. Ich sah das immer locker, da ich sah, dass es immer vorwärts ging, wenn auch langsam. Ich hatte aber auch nichts dagegen, wenn eine “Fachperson” einmal die Woche kommt und mit ihm spielt (ist doch super). Heute (5) entwickelt er sich super im Chindsgi.
    Druck hatten wir nie. Mit allen Leuten konnten wir gut reden und unsere Einblicke einbringen und unsere Entscheidungen wurden stets respektiert. Absolut stressfrei.

    • Bionic Hobbit sagt:

      Ich hätte auch gerne, dass mal jemand kommt und mit meinen Zwillis spielt, seufz. Vielleicht sind sie ja auch etwas schief geraten? Mal testen!!

  11. Auguste sagt:

    hmm…, für mich ist der wichtigste indikator: wie verhalten sich unsere söhne in einer gruppe gleichaltriger? solange sie sich innerhalb ihrer peer-group behaupten können, ist meistens alles im grünen bereich. einer ist berühmt für seine aufsätze, die die griechische tantenschar am sonntäglichen kaffeetisch zu tränen rühren, auch wenn ich hier und da den verdacht hege, es sei nur das tränengas rund um den athener syntagma-platz daran schuld. der andere ist extrem liberal, wenn es um die reihenfolge von buchstaben in wörtern mit mehr als deren fünf geht. welchen müsste man fördern?

    • Beno sagt:

      Der Einäugige ist König der Blinden….alles okay und im grünen Bereich ! Das Papa die Sätze verdreht und unter dem Motto “dichterisch” bloggen irgend was faselt , hat dem extrem Liberalen wohl auch nicht sehr geholfen.
      Aber Hauptsache, Papa korrigiert die Fehler der Andern und fühlt sich im “grünen Bereich”… ;-) mazzel

    • Gabi sagt:

      Hauptsache, der Zweite kriegt nie Kinder!

      - Sonst könnte er sich eines Tages ev. im MB verirren und sich dann Zetter und Mordio von Herrn Papa anhören…. Denn er allerdings unter dessen Nick ev. nicht erkennen würde: Ödipusi für die Griechentanten in Reinkultur.

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      • Auguste sagt:

        hmm…, trolle, bis jetzt habe ich von ihnen beiden noch nie auch nur das geringste detail zu ihren kindern gelesen, ausser dass gabi-troll nicht mehr wusste, ob die entbindung mehr östlich oder mehr westlich stattfand. die mehrzahl der poster hier, die kinder haben, schreiben immer mal wieder über ihren nachwuchs – themen dafür gibt es ja reichlich.

        das wirft bei mir eben immer die frage auf, was sind das für leute, die sich tag für tag kinderlos im mamablog an frauen austoben? ich nenne sie: soziopathen der übleren sorte.

      • Wildkatze sagt:

        Wahre Worte, Auguste! Danke!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auguste’s Worten gibt es nichts mehr beizufügen! High 5!

      • Sportpapi sagt:

        Was sind denn das für kinderlose Frauen, die sich hier Tag für Tag im MB an “den Männern” austoben?

      • Gabi sagt:

        Am Schluss heisst es immer, die zänkischen Weiber; ja ja

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Muuuuhhhhhh, der treue Ochse Gabi, wie gehabt am Wiederkäuen…….. Was machen eigentlich Ochsen in einem Mamiblog, bei einem Stier könnte ich es ja noch verstehen, aber ein Ochse?

      • Auguste sagt:

        hmm…, sportpapi, die frau an die sie im besonderen denken, hat schon mehrmals deutlich gemacht, weshalb kinder für sie keine option sind. das ist zu respektieren. ferner wurde dieser blog schon immer von einer gesunden feministischen grundhaltung der gründerin geprägt.

        was man gewiss nicht im sinn hatte, war. dass der mamablog ein hort von “kaputten zleidwerchis mit kleinen pimmeln” wird.
        diesem spuk sollte endlich mal ein ende gesetzt werden. nebenbei, ihnen traue ich bezüglich kinder auch nicht ganz über den weg – ich kann mich an absolut kein “müsterchen” von ihnen erinnern.

      • Gabi sagt:

        Guschti! :D
        …Ich hab Sie schon vermisst. Aber ich weiss: Schlafen ist nicht einfach, wenn man hin und wieder auf den versohlten Hintern rollt.
        Doch das Pippi noch hier ist, verwundert mich:
        “Ein erwachsener Mann,der seine Tage in einem Mamiblog verblöterlet, ist entweder krank – gut, das möchte ich hier auch nicht ausschliessen, geistig handycapiert wirkt er schon – oder arbeitslos. Aber ich weiss wohl, dass er dir gefällt Annika, alle die mir an den Karren fahren, gefallen dir. Ich nehm es dir nicht übel, ich weiss, dass du es gewohnt bist,dass ein Mann für dich in die Bresche springt”

      • Gabi sagt:

        …Oder sollte es für Frauen eine andere Erklärung geben, die sich mit der stupenden Repetition von Blödsinn Tag und Nacht im Blog rumtreiben, um die “Wahrheit” gegen jede Vernunft hinaus posaunen zu können?!

        Wäre das denkbar?

        Für jemanden mit einer Schwäche bei logischen Zusammenhängen gewiss.

        :D

        Also: Gut Nacht Ihr zwei.

        Könnt ja ein Bisschen weiter über die ungerechte Welt klagen… Dann fällt das Nichtschlafenkönnen und seine Gründe auch gar nicht so auf.

        :-)
        :-)
        :-)

      • marcus sagt:

        auguste – wird dir das nicht langsam peinlich, den (wohl letzten) hüter dieser beiden keiferinnen zu spielen. ich habe dich wirklich intelligenter eingeschätzt. und du holst dir jedesmal eine blutige nase. einfach peino. lass es, es ist besser.

      • Wildkatze sagt:

        Wäh, diese Trolle! Sie müssen aber auch immer so nahe kommen – und dabei kriege ich doch Pickel von denen!

        Ich will einen neuen Alten.
        Mal so einen zum behalten.
        Mal so Einer, der mir steht.
        Und nicht gleich wieder aus der Form geht…

      • Beno sagt:

        @Auguste
        23. März 2012 um 19:18

        Lesen sie doch bitte noch einmal ihren eigen Text durch…und sagen sie uns, warum sie sich so in der Gegend winden mit ihrem Geplauder über “ihre” zwei Kinder ?! …was genau bringt dies dem MB ???
        Und seien sie beruhigt…auch ich habe zwei Kinder…und bin zum Glück nicht nur “Zahlpäpel”, ..welche oft die Dinge nur vom “Hören sagen” wissen. Hei ..High 5 , als Spässchen…

      • Sportpapi sagt:

        @Auguste. Sie müssen mir in keiner Hinsicht über den Weg trauen, macht ja gar keinen Unterschied. Wenn Sie dann wieder mal ernsthaft diskutieren wollen, melden Sie sich doch einfach.

      • Gabi sagt:

        ist halt hart, ohne rosa Tussiebrille!

        :D

        … Und weiterhin Waidmannsheil, Guschti; gäll!?

        Nicht zufällig mit Leutnant Gustl verwandt, oder?

        … Also so von der Art her, könnte man glatt meinen…

      • O. S. sagt:

        “zleidwärchis mit kleinen pimmeln” – und als nächstes onanieren die wieder “über Frauenleichen”, August?
        Wie sie in einem anderen Bl0g geschrieben haben.

        Ihre bevorzugte Gedankenwelt lässt tief blicken und man fragt sich, welche Defizite ihr Kinderarzt damals übersehen hat. Im Interesse ihrer Kinder muss man hoffen, dass es sich ‘bloss’ um Verletzungen während der Adoleszenz handelt, die bei ihnen die Schäden hervorrief, die sie heute plagen. Und nichts vererbbares.

  12. Pippi Langstrumpf sagt:

    Die meisten frühgeförderten Kinder erreichen trotz Förderung nie ein überragendes Niveau. Aber ebenso scheint klar zu sein, dass hinter allen Kindern, die sehr früh sehr gut waren, jemand steckte, der enorm gepuscht hat. Dies sagte ein berühmter Musiker, der eine ‘Wunderkind’ Karriere hinter sich hat. Ein anderer berühmter Musiker und Musiklehrer sagte, wenn er von ‘Wunderkindern’ höre, stelle er sich immer die Frage, ob sie ‘überleben’. Auch grosse Talente blieben zu oft auf der Strecke und würden unglückliche Erwachene voller Probleme. Förderung ist immer ein Balanceakt.

  13. Franziska sagt:

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

    Der Spruch kommt mir oft in den Sinn, wenn ich von der “Kindsoptimierung” höre. Viele Dinge kommen von alleine, beim einen früher, beim anderen später. Gravierende Schwierigkeiten bemerken die Eltern selber, da wird man etwa tun. Aber sonst?
    Die “Therapiererei” von Kleinigkeiten gibt dem Kind doch von anfang an das Gefühl, dass es etwas mit ihm nicht so gut ist – vielleicht braucht das dann später auch eine Therapie … Es lebe der Therapiezirkus und seine Finanzierung!

    • Sportpapi sagt:

      Ein blöder Spruch wird aber auch nicht wahrer, wenn man ihn immer wieder, zu jeder passender und unpassender Gelegenheit wiederholt. Selbstverständlich kann Gras dank guter Förderung schneller wachsen. Man muss halt nicht ziehen, sondern fleissig giessen und düngen. Ausserdem sind meine Kinder keine Gräser, sondern etwas komplexer.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wir müssen vor allem unterscheiden zwischen Förderung und Therapie. Eine verpasste Therapie kann eine verpasste Lebenschance sein für ein Kind, wer will sowas verantworten? Aus dem Artikel wird nicht klar, was die Autorin genau meint.

      • marie sagt:

        “Selbstverständlich kann Gras dank guter Förderung schneller wachsen.”
        …aber kinder sind nicht gras un müssen ergo nicht schneller wachsen. sie sollen kinder sein dürfen. und beim text der autorin verspüre ich in erster line grosse unsicherheit, da sich offenbar ihr kind nicht normal entwickelt… doch hier stellt sich mir die frage: was IST normal?
        liebe autorin, lassen sie sich nicht beirren von niemandem. versuchen sie kontakt mit anderen müttern zu suchen, denen es ähnlich geht und tauschen sie sich aus. bringt mehr, als tests und therapien.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Kinder sollten aber auch nicht verkümmern (=langsamer oder gar nicht wachsen), nur weil ich ihre Entwicklung der Natur überlassen möchte (wenn es nicht regnet, muss ich giessen!). Wie können Sie so allgemein sagen, eine mütterliche Selbsthilfegruppe hilft mehr als Therapien? Wem?

      • mira sagt:

        @Sportpapi
        Ich gehe absolut mit ihnen einig. Ich kenne jemand, der in der Kindheit krampfhaft “gesund” geredet wurde. Ja keine Therapie, keine Extra-Förderung. Sowas gibt es doch nur in anderen Familien… Leider ging es nicht gut aus… Vielleicht würde dieser Mensch noch leben, wenn man ihn von Anfang an so akzeptiert hätte, wie er ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @marie:
        also wissen Sie, hier würde ich der Betreffenden vorallem empfehlen mehr Klartext zu reden!
        Wenn dieses Kind tatsächlich seit seinem 3.Lebensmonat in einer ärztlich verordneten Physio ist, würde mich doch interessieren aufgrund welcher Diagnose, und warum die Eltern zugestimmt haben wenn sich doch offenbar zumindest der eine Elternteil nicht wirklich sicher über die Notwendigkeit der Massnahme ist?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wer selber keine Kinder hat oder beruflich mit Kindern zu tun, kann solche Probleme einfach nicht beurteilen, sorry. Aber diese Aussagen aus dem hohlen Bauch heraus, ohne Bezug, die helfen nun wirklich niemandem. Ich sag einem Gärtner auch nicht, wie er gärtnern soll, oder einem Automech, wie er ein Auto flicken soll. Ja ja, Kinder sind kein Auto, das weiss ich, sie sind Menschen, also hochkomplexe Systeme, vom Schiff aus Ratschläge erteilen ist bloss warme Luft, oder vergeudete Buchstaben.

      • Gabi sagt:

        Ein befreundetes (naja… mittlerweile nicht mehr soo) Ehepaar hat ein Kind adoptiert. Ein Mädchen. Musste (und muss) schon von Anfang an ein eigenes Zimmer haben, weil das Kleine sich nächtens – schon alleine das eigentlich ein deutlicher Hinweis – den eignen Kopf gegen die Wand oder die Bettkopfenden knallt..
        Aber das Kind sei völlig normal.
        Davon haben wir uns – leider erst – in gemeinsamen Ferien überzeugen können. Die Kleine unfähig auch nur einmal länger als 10 Sek. auf etwas zu fokussieren. Echtes spielen mit unserem nur ein halbes Jahr älteren Kind… Nicht wirklich möglich.

      • Gabi sagt:

        Dafür Haue und die vollkomme Unfähigkeit, die Gefährlichkeit von Situationen ein zu schätzen. Entsprechend unrelaxed (verständlich, dies) die Eltern.
        Aber die Kleine sei völlig normal.
        Beim Abgeben des Ferienwohnungsschlüssels gar noch die Vermittlerin, die meiner Frau noch zu raunt, sie habe jahrelang in diesem Bereich gearbeitet: Das Kind habe ganz offensichtlich einen Schaden.
        Zu guter Letzt habe ich vom Papa sogar noch erfahren, dass sie wüssten, dass die leibliche Mama der Kleinen schwerst auf Drogen war; ein Junkie.
        Aber das Kind – das hätten auch die Ärzte aufgrund der Parmeter

      • Gabi sagt:

        zum Zeitpunkt der Adoption, also kurz nach der Geburt, gesagt – völlig normal!

        Die Eltern sind vollkommen überfordert und am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Dass Ihr Kind ganz offensichtlich NICHT normal ist, kann man Ihnen auch nicht schonendst bei bringen.

        Macht das Sinn?

        Selbstverständlich ist es gut, richtig und wichtig, wenn eine Gesellschaft auch die Schwächsten nicht fallen lässt, selbstverständlich bin ich stolz in einer Gesellschaft zu leben, die diese Kinder nicht einfach “entsorgt” (sie auch letzter Film von R.Lissy)…

        Aber Selbstbetrug und Gesundreden hilft gar niemandem!

      • Thomas Züger sagt:

        Wer Lorber kennt weiss, dass frühkindliche Förderung negative Folgen hat. Warum? Das Gehirn des Kleinkindes ist noch sehr weich. Wird es zu sehr gefordert, bilden sich Verhärtungen, die sich insgesamt später eher negativ sind. Spielerischer Umgang ohne Stress ist besser als eine zu frühe Förderung. Ich kann das aus meinen Erfahrungen in Australien bestätigen. Die Kinder lernen das Alphabet mit 4-5 Jahren im Pre-chindy. Aber in der 6. Klasse können sie weniger als Schweizer Kinder die erst mit 7 Jahren das Alphabet lernen.

      • Wildkatze sagt:

        Was? Gabi hat ein Kind? – Da legst Di nida! Des oame Buscherl!

      • Gabi sagt:

        Also das mit dem Gras stimmt so schon nicht ganz:

        Das kann schon klappen, mit dem Ziehen!

        Mein Jüngster hat z.B. schon ganz lange Ohren wie ein Erwachsener…

        (So in dieser Art die Erwartung erfüllt, WK?! – sowieso gut, dass Sie hier auch mitmachen. Hundeerziehung ist ja im Grunde genommen dasselbe… )

        ;-)

      • Wildkatze sagt:

        Ach, Gabi, konnten Sie mal wieder nicht schlafen? Offensichtlich denken Sie Tag + Nacht an mich. Aber ich verrate Ihnen jetzt was:Morgen reise ich in die Schweiz.Vom 1.-4.April werde ich in Wien sein,Hotel Imperial.Für den 2.habe ich Karten für Tosca in der Staatsoper, aber am 3. wäre ich noch frei.Sie würde ich mir gerne einmal in natura ansehen.Wenn Sie sich das trauen, finden Sie mich am 3. April um 17 Uhr in der Maria Theresia-Bar des Hotels Imperial.Das kennen Sie doch,als eingefleischter Wiener,oder? Keine Angst, Sie werden mich erkennen. Sonst fragen Sie beim Portier.Stichwort Wildkatze

      • Wildkatze sagt:

        P.S.: Ziehen Sie sich was Anständiges an!

      • Carolina sagt:

        Also, das ist mal ein Wort! Diese Chuzpe ringt mir denn doch einen gewissen Respekt ab. Natürlich ist sonst niemand eingeladen, aber man könnte ja mal schauen, ob es noch billige Flüge nach Wien gibt……. Wildkatze anschauen gehen – yeah! Da bin ich doch mal gespannt – wir erwarten Bericht!

        Schönes Wochenende allerseits – geht raus, es ist zu schön, um hier abzuhängen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ein Ochse in der Maria Theresia Bar, das will ich sehen! Wildkatze, mach Fotos!

        Aber ich denke, der traut sich eh’ nicht. Hier grosse Töne spucken aber sonst ein Komplexhaufen.

      • Gabi sagt:

        Im Gegensatz zu Ihnen ist mein Interesse, Sie kennen zu lernen = 0.

        Es widerstrebt mir geradezu.

        In echt hab ich eher Spass an interessanteren Menschen, als verbrämten Männer(also eigentlich: Menschen-)hassern.

        Sie werden sich auch ohne mich wohlfühlen, da bin ich ganz sicher (bei der Anzahl Hunde, die hier trotz “Sackerl für mein Gackerl”-Aktion, die Strassen vollmachen, muss W. geradezu vertraut wirken…. :D ) .

        Mit etw. Glück spricht Sie in der Fußgängerzone gar ein jüngerer Mann an: “Vier Pfoten” wirbt dort ständig. Mit dem können Sie ja dann Ihr Weltbild so oder so vertiefen.

        ;-)

      • Gabi sagt:

        Übrigens paradox treffend:

        “Keine Angst, Sie werden mich erkennen.”

        – Genau das glaube ich mit Recht befürchten zu dürfen!

      • Widerspenstige sagt:

        Aber Gabilein, Sie sollten diese einmalige Chance nicht verstreichen lassen. Bedenken Sie, dass NUR Sie diese Gelegenheit bekommen, exklusiv in dieser renommierten Bar von Wildkatze erwartet zu werden. Ein messerscharfes reales Rendev-vous sozusagen unter Ausschluss der Bloggemeinde – nur Sie und Wildkatze! Überlegen Sie es sich nochmals, bevor Sie hier kneiffen.

        Sie werden es bitter bis ans Ende Ihrer Tage bereuen…ohalätz! :roll:

      • Beno sagt:

        Gabi tuuuhs ! …nimm dir deinen Bondage – Werkzeugkasten mit…. :twisted:

      • Gabi sagt:

        Wie kommen Sie bloss darauf WS???

        Ganz abgesehen davon, dass mich WK gar nicht in Wien treffen kann, da sie doch in letzter Zeit ständig herausgefunden haben will, dass ich gar nicht hier lebe.

        Ne Gestalt, die nicht mal in einem virtuellen Raum zu dem stehen kann, was sie schreibt; der nicht mal hier auffällt, wenn man ihre eigenen Phrasen gegen sie wendet; von der ich bis jetzt tatsächlich keine andere Welterklärung für irgendwas vernommen habe, wo nicht einfach nur das Patriarchat schuld ist, die mich ganz abgesehen davon mit Pippi schon mit den wildesten Anwürfen überdeckt hat….

      • Gabi sagt:

        zitiert mich jetzt zum Rapport?

        Wie stellen Sie sich das eigentlich vor?

        Für mich hat das hier Geäusserte tatsächlich eine Bedeutung. Eine, aus der ich Rückschlüsse auf die Person ziehe. Eine WK konnte noch nicht mal zu den allerdümmsten Schnitzern (Himalaya war bloss der Anfang) stehen, gschweige denn, sich entschuldigen.

        Mich stösst sowas ab (und WK hat noch gestern geschrieben sie reagiere mit Allergiesymptomen und “Wäh” auf “Trolls”). Menschen, welche die Welt nur auf ihre misanthropische Welterklärung hin biegen… Die grosse Verschwörung des Patriarchats.

      • Gabi sagt:

        Ich würd mich auch kaum (aber sogar noch eher – denn die hat mich bis jetzt ja noch nicht persönlich von ihrer Borniertheit zu überzeugen versucht) mit der Lehrerin treffen wollen, die in Frankreich grad dem irren Djihadisten eine Schweigeminute widmen lassen wollte.

        Die ist jetzt von der Schule suspendiert… Und findet das gewiss ungerecht: Sie hat ja nur die Wahrheit gesagt! Dass der junge Mann bloss das Bauernopfer einer grossen Verschwörung gewesen sei. Von Sarko & Co. angezettelt. Und nur weil sie das ausspricht, geht man nun so mit ihr um…

        Genau wie die Pasdaran; genau wie WK
        Wäh!

      • Beno sagt:

        ….und vielleicht nur ein bisschen würgen…auch nicht ?

      • Widerspenstige sagt:

        Es war reiner Sarkasmus in meiner Aussage, Gabi. Ich wäre sehr verwundert, wenn ausgerechnet Sie auf diese plumpe Anbiederung reingefallen wären, sorry. Ich kann es mir nicht erklären, dass eine anscheinend gebildete unabhängige Frau wie Wildkatze Ihnen überhaupt hier in aller Öffentlichkeit so einen Vorschlag macht. Ich kann es nur unter Selbstüberschätzung und falsch verstandenem Feminismus abbuchen.

        Also nehmen Sie meine Äusserung gelassen. Sie gewinnen direkt Punkte bei mir mit Ihrem Verhalten jetzt!

        So…gehe jetzt an die herrliche Frühlingssonne u ziehe Osterhasen die Ohren lang. :D

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Himmeltraurig, dieser Frauenhass, der sich hier wieder mal zeigt: Nimm deinen Bondagewerkzeugkasten mit……. ein bisschen würgen……. lustig lustig :( (((((

        die gewohnte Art, wie Männer mit unangepassten Frauen umgehen. In Luzern hat gerade wieder einer auf seine Ex geschossen, weil sie ihn verlassen hatte. Vorher hatte er sie jahrelang terrorisiert und geschlagen. Und die Frauenhäuser platzen aus allen Nähten, Frauen müssen in Pensionen untergebracht werden, weil es viel zu wenig Plätze hat.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der ganz normale Wahnsinn des 16 jährigen Malcolm:

        http://www.spiegel.tv/filme/bbc-teens-hooked-porn/

        Frauen quälen ist normal, so werden Jungs schon früh konditioniert.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, WK aus der Steiermark?

      • E.H.Roth sagt:

        hm, mit denen zwei hat jetzt aber niemand Mitleid Pippi. Er etwa 30 J. älter. Sorry das ist vom ersten Tag an zum scheitern verurteilt gewesen. Solche Geschichten haben wir jeden Tag hier. Wir sagen selber Schuld. Sie wollte das Geld er wollte Sie. Sie wollte ihn nicht mehr aber weiterhin das Geld usw. Echt jetzt, wir können es hier nicht mehr hören.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Roth, und deshalb darf er sie töten? Sag mal????

      • Beno sagt:

        eemh…Bondage ist freiwillig Pippi …und geschieht mit gegenseitigem Interesse …(%)…Lehrmoment was ?

      • Wildkatze sagt:

        Was soll denn dieser Unsinn, Gabi? Haben Sie nichts anzuziehen? Muss ich mich jetzt wirklich darum auch noch kümmern?! – Also, schauen Sie mal beim Höllwarth an der Tegetthoffstrasse/Kärtnerstrasse (gleich bei der Oper) vorbei. Dort finden Sie was Passendes.

      • Beno sagt:

        ….man kann auch mit Einkaufsnetzchen ganz tolle shirts machen…

      • Gabi sagt:

        Hihi… .”auch noch kümmern”

        Gröhl!

        Um was haben Sie sich denn bis jetzt genau “gekümmert”? Was wird denn da wohl rein gerechnet?

        Aufzählung Ihrer Koryphäen vielleicht? Aufklärung über die sinistren Machenschaften des Patriarchats im Allgemeinen und er Schweinemänner im Speziellen?

        Sie Arme, Sie.

        Hm?

        Sie geben und geben und geben…. Und was ist der Lohn dafür?

        Wird auch noch von der ganzen Welt verlacht.

        Undank ist der Welt Lohn.

        Und zudem grad noch einmal ein weiterer Beweis: Frauenhass allenthalben.

        Wahnsinn!

        (Pippi bärenstark wie immer: Bondage = Frauenhass :D :D :D )

      • stimme aus dem off sagt:

        haha, der mamablog ist für einen wochenendwitz immer gut. oder gar zwei:

        leutnant gustl! haha, sogar die story stimmt. köstlich.

        wildkatze übertrifft sich wieder mal an dümmlichkeit und humorlosigkeit: kein kind, keine mama, nur ein bodygard, und erst noch nur geplant. aber immer öfters im mamablog, gell. dafür mit wiener schmäh: do legst di nida! gibt’s noch diese oesterreicherwitze oder haben sich die in form von wildkatze nun manifestiert? haha, mein bauch, haha!

      • stimme aus dem off sagt:

        ach, ich vergass: hat silbermond nun das buch von pippi bekommen? haha, das war der knüller! sich selber ein buch empfehlen, des is doa woahnsinn!

      • O. S. sagt:

        Tosca. Das ist doch das hysterische Weib, dass sich vom Polizeichef nicht flachlegen will, um ihren Geliebten, einen hitzköpfigen Querulanten, zu retten. Statt dessen jagt sie ihm einen Dolch in die Brust, kann den schönen Freund doch nicht retten und stürzt sich am Ende in den Tiber.

        Ahhh, auf der Opernbühne wird die Frau an sich doch einfach am schönsten aufs Kreuz gelegt. Und wunderbare Musik dazu!

        “Mai Tosca alla scena piu tragica fu!”

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eine Frau, die sich nicht missbrauchen lässt, ist ein hysterisches Weib? Und du bist ein Idiot O., noch blöder als ich dachte, da nützt auch der schöngeistige Austausch mit mila nichts. Offenbar ist nichts hängen geblieben, ein Trottel bleibt ein Trottel, oder sind das die geistigen Aussetzer, die Leute haben, wenn sie den Whiskey zu sehr lieben?

      • O. S. sagt:

        Man sieht daran sehr schön, wohin weibliche Unvernunft führt: Drei Akte, vier Leichen. Noch schöner ist es in Carmen: Da wird die Unterleibs-gesteuerte gleich auf offener Szene von dem Mann hingerichtet, den sie verschmäht hat. “Oiseau rebelle”, pah!

        Suchen sie in der Weltliteratur und sie werden sehen: Eine starke Frau muss gleichzeitig auch eine Heilige sein. Sonst klappts nicht. Sie können jetzt natürlich die griechischen Mythen, Shakespeare und was nicht alles sonst noch der Frauenfeindlichkeit zeihen. Mir egal.

        Ich kann jedenfalls nichts dafür, dass das so ist.

      • Gabi sagt:

        Schau an… War ja gleich hier oben:

        “Wäh, diese Trolle! müssen aber auch immer so nahe kommen – und dabei kriege ich doch Pickel von denen!”

        … Und diese arme, hilflose Frau, die sich also bereits über einen Blog mit derart heftigen, unkontrollierbaren, körperlichen Abwehrreaktionen herumschlagen muss, die will so einen sogar persönlich treffen!

        In einer Stadt, von welcher sie längst rausgefunden zu haben glaubt, dass der dort gar nicht lebt! … Und um die Klamotten möchte sie sich auch noch kümmern…

        Was die arme Frau wohl mit “Angeborener Masochismus der Männer” gemeint haben mag???

      • Gabi sagt:

        “Mir bleibt auch nichts erspart!”

        (Kaiser Franz Joseph, zum Kriegsbeginn 1914)

      • Marcel Z. sagt:

        Franz Joseph war übrigens leicht senil, sagt man (man = Joseph Roth, Radetzkymarsch). Das soll, so sagt Joseph über Franz Joseph, den Niedergang der K.u.K. Monarchie erheblich beschleunigt haben. Den Heimatverlust hat Joseph Roth nie verwunden, ganz im Gegenteil, ganz im Gegenteil!

      • Gabi sagt:

        Aber Monarchist war er trotzdem, die alte Saufnase.

        Angeblich – gem. dem jüngst verstorbenen Otto – hat Kaiser Karl, der ihn im Exil traf, versucht an seine traditionalistisch-patriotische Ader zu appellieren, um ihn vom Trinken abzuhalten und hat ihm, ausdrücklich in seiner Funktion als legitimer Herrscher Österreich-Ungarns, befohlen damit aufzuhören.

        Hat aber nix gebracht.

        - na dann Prost!

      • alien sagt:

        Joseph? Bei mir liegt wieder einmal ein Philip auf dem Nachttischchen.

      • Meta sagt:

        Philip wird heute wohl eher gelesen, auch hierzulande, aber der Radetzkymarsch ist wirklich klasse. Brr. Auch wenn ich mit dem Buch Hiob oder der Legende vom heiligen Trinker nix mehr anfangen kann.

        Die Heiligen in der Weltliteratur sind Männerfantasien. Dass fast alle anderen vom Autor bestraft werden, widerspiegelt jahrhundertelang bestehende Machtverhältnisse. (Im übrigen Flaubert: Mme Bovary, c’est moi.) In halbwegs Zeitgenössischem wie Thelma & Louise wäre das nicht mehr nötig gewesen, fand ich schon als junge Frau, und war damit die einzige im Bekanntenkreis.

  14. Laura TI sagt:

    Die Frage bei all dem “Förderzirkus” ist, was wir da eigentlich fördern. Was ist uns wichtig?
    Ich persönlich fördere lieber “Kind sein” lassen, sich selber ernst nehmen, Menschen ernst nehmen, Vertrauen aufbauen zu sich selber und zu seiner Umwelt, aber auch spielend lernen, sich selber genügend Zeit dafür geben.
    Therapie ist da ein ganz anderes Kapitel, sind Störungen in der Entwicklung erkennbar, dann halte ich es für wichtig, dass man die ernsthaft angeht. Aber ein gelispeltes “S” mit drei oder ein nicht so rollendes “R” wären für mich kein Indikator für eine Therapie.

    • marie sagt:

      laura, dem kann ich mich in jedem punkt einmal mehr anschliessen und hier spricht eine geerdete mutter, die die kinder kinder sein lässt und das ist wichtiger als alles andere. und es gibt kinder sowie menschen, die sind halt ein wenig spätzünderlis… so what?

      • Sportpapi sagt:

        Schön, wenn die anderen Kinder das auch so locker sehen, und keinerlei Sprüche wegen dem Lispeln kommen… Die Frage ist immer, ab wann ist eine Störung Anlass für eine Therapie. Und eine abschliessende Beurteilung ist hier sicher nicht möglich.

      • marie sagt:

        vllt sollte man die anderen therapieren, dass die endlich lernen, dass nicht alle gleich sind und es keine massstäbe gibt. na wie wäre das?

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Kommt mir bekannt vor, aus dem Sport. Da wird nicht mehr Stange geklettert, weil nicht alle hoch kommen. Geräteturnen verdrängt, weil es für einige zu schwierig ist. Von Sporttagen gibt es keine Ranglisten mehr, weil das immer so diskriminierend ist…

      • marie sagt:

        tja, guter anfang. man kann ja dann die ranglisten wieder einführen, wenn sich die mehrheit nicht mehr über die minderheit lustig macht. offenbar braucht es drastische massnahmen…

      • Laura TI sagt:

        @Sportpapi
        ich rede ja auch von mir und meinen Kindern, die hab ich gefördert, dass sie sich selber ernst nehmen, Vertrauen in sich und ihre Umwelt haben. Denen ist es so was von egal, ob und was für Sprüche da kommen.
        Meine Tochter zum Beispiel kann heute noch kein “R” rollen und das obwohl sie schon erwachsen ist. Sie sagt, es mache sie unverwechselbar und einzigartig.
        Meine Kinder dürfen anders sein, speziell sein und sie wissen, dass sie trotzdem oder gerade deshalb von ganzen Herzen geliebt werden auch mit Schwächen und Fehlern.

      • Sportpapi sagt:

        Tja, so gehen die Meinungen auseinander. Ausserdem braucht es nicht einmal ein lustig machen, was doch relativ selten vorkommt. Man vergisst aber dabei, dass solche Rückmeldungen, wie auch Noten, nicht nur eine Orientierungsfunktion haben, sondern auch einen starken Leistungsanreiz darstellen.

      • Sportpapi sagt:

        Das ging nicht an Sie, Laura: Sie wissen ja, man kann versuchen, mit Defiziten zu leben, oder sie zu beseitigen. Meist braucht es eine Kombination von beidem. Das eine tun, das ander nicht lassen. Mit der Liebe und Zuneigung der Eltern hat das aber (hoffentlich!) gar nichts zu tun.

      • Gabi sagt:

        @ marie:

        “vllt sollte man die anderen therapieren, dass die endlich lernen, dass nicht alle gleich sind und es keine massstäbe gibt. na wie wäre das?”

        unrealistisch, ist das.

      • Gabi sagt:

        “Da wird nicht mehr Stange geklettert, weil nicht alle hoch kommen. Geräteturnen verdrängt, weil es für einige zu schwierig ist. Von Sporttagen gibt es keine Ranglisten mehr, weil das immer so diskriminierend ist…”

        Im Ernst, Sportpapi?

        Ist das jetzt überzeichnete Zukunftseinschätzung oder ist das heute in der CH schon so?

      • Sportpapi sagt:

        @Gabi. Diese Entwicklung gibt und gab es in der Schweiz. Allerdings hat auch ein Gegentrend eingesetzt.

      • Gabi sagt:

        Ungeheuer.

        Krieg das nicht in den falschen Hals, aber… Haben wir sowas nicht eben grad Deinem Berufsstand zu verdanken?

        - Sorry; aber passt einfach zu schön in die Storries, die ich von befreundeten Lehrern über den Mainstream seiner lieben Kollegen mitkriege und allem, was Menschen, die einigermassen auf meiner Welle schwingen an interna aus Lehrerzimmern auswhistlen..

      • marie sagt:

        @gabi
        …ich kann mir halt meine ironie manchmal nicht verkneifen!
        aber dieses konkurrenz- sowie kompetitive getue sowie eine genormte leistungsbezogenheit in der kindheit sollte uns zu denken geben.
        langsam bin ich mit muttis liebling einverstanden, dass die eltern möglichst jung kinder haben sollten, denn junge menschen haben noch etwas kostbares, was wir reifere nicht mehr haben. nämlich unbeschwertheit (nicht zu verwechseln mit verantwortungslosigkeit). die haben wir “ollen” nicht mehr und dadurch erziehen wir “neurotisch”.

      • Gabi sagt:

        Zu denen ich Dich nicht rechne! – wohlverstanden.

      • Sportpapi sagt:

        @Gabi: Wenn du mit meinem Berufsstand Lehrer meinst, mag das sein. Sportlehrer eher nicht. In Deutschland wurden vor einigen Jahren die Schüler zu vielen Aspekten im Umfeld des Schulsportes gefragt (Sprint-Studie), unter anderem zur Notengebung. Viele haben sich über die “unfairen”, da willkürlichen und nicht selektiven Noten beklagt. Am meisten die “schlechten” Sportler, die gut weggekommen sind. Sie haben gesagt, es sei nicht motivierend, für schlechte Leistungen gute Noten zu erhalten, da fühlen sie sich nicht ernst genommen…

      • Carolina sagt:

        Sportpapi, mir erscheint das, was Sie sagen, widersprüchlich. Auf der einen Seite sollte ein Lispeln – da es zu blöden Sprüchen Anlass geben könnte – therapiert werden, aber in Ihrem Fachbereich beklagen Sie, dass die Kinder nicht mehr lernen, mit den ‘facts of life’ umgehen zu können. Also daher nochmals meine Frage: wo genau ziehen wir die Grenze zwischen dem, was therapiert werden muss (ich glaube, wir stimmen hier überein, dass wir nicht über medizinische Diagnosen sprechen) und dem, was ein Kind lernen muss auszuhalten?

      • Carolina sagt:

        Gabi, da ich Dich gerade hier antreffe, völlig off-topic: hast Du nicht neulich begrüsst, dass Gauck dt. Bundespräsident wird? Habe gerade die Antrittsrede gelesen, falls es Dich interessiert: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,823277,00.html (wie immer besonders interessant/speziell: die Blog-Kommentare!).

      • Gabi sagt:

        Ja, hab ich Caro: Im Übrigen… Ja haben wir denn zusammen Schweine gehütet?*… ;-)

        Von Ihnen nehm ich das Du gerne an. Ich bin also der – oups; hätt ich beinahe meinen Klarnamen hin geschrieben, hihi – Gabi. Freunde nennen mich Gabi.

        Freut mich.

        Ja. Gauck begrüsse ich schwer und verleih ihm ein paar Vaclavmässige Vorschusslorbeeren.

        – Aber wer weiss: Hab die Antrittsrede noch nicht gelesen, aber werde ich.

        *nicht gehütet. Eher im MB vor uns hergetrieben… Pffch..

        @ Sportpapi: An die Sportlehrer denke ich da am Wenisten. An die Deutschlehrer (Germanisten!) am Allermeisten.

      • Carolina sagt:

        Oops, Gabi! Sorry! Freut mich auch – sehr! Ist Dir eigentlich klar, dass zu den üblichen Identitäten, die Dir hier schon verpasst worden sind, jetzt noch eine andere kommen könnte? Du könntest jetzt, nachdem ich ihn ‘geoutet’ habe, auch mein Mann sein, hihi! Passt ja irgendwie: Du kannst kochen, hütest das Kind, putzt mir gern nach…… Hoffe, Du bist stark genug!

      • Gabi sagt:

        Mach mir die Putze!

      • Gabi sagt:

        Sorry, der musste schnell raus.

        Der gefällt mir (hey… hab ich den Pasdaran zu verdanken). Klingt so nach exotischem Liebesspiel. In irgend einer französischen Komödie bettelt die Protagonistin irgendwas von “mach mir den Hengst!”

        :-)

        Ja. Könnt schon sein. War das nicht auch grad noch ein Vorwurf, dass Du es Dir mit einem Mann ja so gut eingerichtet hast, dass der derlei Dinge für Dich tut? … Was offenbar mindestens so mies ist, wie wenn er Dich Abend für Abend vertrimmen würde.

        - Da kenn sich einer aus.

        Hauptsache misanthrop mit der Ausrede “Frau sein!”!

        - Die Presidrede ist gut.

      • Carolina sagt:

        Chauvi-Schwein!

      • Gabi sagt:

        Das war jetzt aber nicht ganz koscher!

        ;-)

      • Carolina sagt:

        Gehört alles zum Spiel!
        Und übrigens: mein Mann tut das sicher nicht nur für mich, sondern für die Familie. Der Spruch ‘Frauen sind sich selbst die schlimmsten Feinde’ stammt von ihm – er hat nämlich null Probleme damit.

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Mir erscheint das nicht widersprüchlich. Ich sage ja gerade, man soll Stangenklettern etc., auch wenn das nicht alle können. Aber natürlich solange üben, bis es dann doch möglichst alle schaffen. Ich bin auch keineswegs dafür, blindwütig zu therapieren. Aber genau hinzuschauen und zu entscheiden, was wichtig ist, wie man die Zeit verbringen möchte. Irgendwann wird man auch das Kind fragen können, wie stark es Unterstützung, (Nach-) Hilfe oder gar Therapie haben möchte.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Also mich hätte das enorm frustriert, Sport gehörte immer zu meinen stärksten Fächern, wenn mir da die Bestätigung vorenthalten worden wäre, weil andere darin weniger gut waren, das hätte ich als grosse Ungerechtigkeit empfunden. Meine guten Sport- und Singnoten milderten die weniger guten in Mathe ab. Zwar nur für mich, nicht für meinen Vater, der es lieber andersrum gehabt hätte und es mir immer vorwarf, dass ich in Mathe und Handarbeiten schlecht war, es aber nicht estimierte, dass ich in den andern natruwiss. Fächern und den Sprachen gute Noten hatte.

      • Gabi sagt:

        Jetzt mal abgesehen von unseren Kleinkriegszickigkeiten, sondern ganz im Ernst:

        Ich hätte meine ungeborenen Enkel drauf verwettet, dass Sie ein ganz grosses Problem mit logischen Zusammenhängen – Mathe! – haben.

        Pardon; aber ist echt so.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schon wieder falsch, ich hab überhaupt kein Problem im logischen Denken, das wurde sauber abgeklärt. Ich liebte Mathe einfach nicht, es ödete mich an, weil Systeme mich eher langweilen, ich bin nicht gut im systematik. Dazu kam das mangelnde Selbstbewusstsein in diesem Fach, es war ein Kreis. Meine Söhne sind übrigens beide stark in Mathe, der eine hat darin sogar eine mehrfach festgestellte Hochbegabung, die sich schon früh zeigte.

      • Gabi sagt:

        Jetzt reissen Sie sich mal zusammen, Pippi!

        Ignorieren heisst ignorieren. Und nicht das Ignorieren ignorieren. Also selbst dann, wenn´s plötzlich irgendwie ans Läbige geht, weil man irgendwie offenbar noch nicht ganz drüber weg ist.

        Ignorieren heisst dennoch ignorieren.

        Ist das jetzt klar?!

        (offenbar einfach Probleme mit logischem Denken)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Muuuuuhhhh macht der Ochse

      • stimme aus dem off sagt:

        muuh… ochse… nicht mal von tieren verstehen die damen (?) was. haha, mein bauch!

      • alien sagt:

        Wenn der Ochse “stimme aus dem off” heisst, dann schreibt er im Mamablog. Sonst macht er in der Tat Muuu.

      • max sagt:

        Vielleicht sollte man alle Basler, alle Franzosen und alle Oberaargauer in die Logpädie schicken und dann würden sie alle auf einmal das “r” rollen und normales Deutsch reden… ;-)

      • alien sagt:

        Nicht zuletzt, marie, ist lispeln in… achte Dich mal, wie die Typen im Regionalfernsehen das “sch” aussprechen wie ein halbes “f”…

  15. reiff heidi sagt:

    Das Leben ist paradox, ich mag nach wie vor Ton und Klangwelten, ob jetzt eine Frau oder ein Mann Geige spielt ist für mich nicht relevant, eine Guitarre oder Geige funktioniert nur, wenn die Saiten gespannt sind, als Kind hatte ich eine Ukulele, mit einer Freundin in Begleitung von der Ukulele vor Weihnachten haben wir das Lied gesungen *leise rieselt der Schnee, still und starr liegt der See*, es ist alles da, die CH ist mein Heimatland, als Kinder haben wir in den Wäldern Bärlauch gesammelt, meine Lieblingsblumen waren Löwenzahnblumen, sind weder bei Migros oder Coop zu kaufen, gelb ist

  16. fufi sagt:

    Wie heisst’s so unschön?

    “Früh muss sich krümmen, was ein Häkchen werden muss!”

    :evil:

  17. reiff heidi sagt:

    nach der Farbenlehre die Farbe des Kindes, ein Bild das meine Tochter gemalt hängt in der Stube an der Wand, die Mitte ist so gelb mit etwas orange vermischt, das Leben ist farbig und nicht schwarz/weiss, der Tod läuft mit, kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich bei meinem Ableben in einem Sarg begraben werden möchte um etwas wohlwollend den Holzwürmern etwas zu gönnen, die Sekte DIGINITAS, NEIN DANKE, Sauhäfeli – Saudeckeli, da hilft mir das sog. possitive Denken auch nichts :-( Halleluja brrr, die Callas ist nicht meine Lieblingssängerin, Tina Turner wurde von ihrem Vater misshandelt

  18. Justanotherdad sagt:

    Ich kann die Aussage des Artikels in den Grundzügen nachvollziehen. Allerdings glaube ich nicht, dass das Problem beim Fachpersonal liegt. Nicht die Hysterie der “Ärzte, Physiotherapeuten, Heilpädagogen und Krippenpersonal” scheint mir das Problem, sondern schon viel eher die Hysterie gewisser Eltern. Als Vater eines 11monatigen Sohnes kann ich jede Sorge um eine mögliche nicht altersgemässe Entwicklung des Kindes sehr gut nachvollziehen. Ich glaube aber auch, dass es eine Tendenz gibt, bei jedem Anzeichen einer Abweichung zur “Normalität”, die Verantwortung an eine Fachperson zu delegieren

    • Widerspenstige sagt:

      Oder die Hysterie der westlichen Gesellschaft schlechthin. Was mir sauer aufstösst ist die Spezialistengläubigkeit hier und weniger der common sense. Wir haben hier einfach zuviel von Allem und zuwenig vom Essentiellen, was wirklich zählt für die Ent-wicklung eines Kindes!

      Und genau darauf läuft es doch hinaus: Delegation und Abwälzung der Eigenverantwortung an die sog. Fachpersonen. Das sind aber auch nur Menschen mit Blick auf Defizite des anvertrauten Kindes. So geschehen bei meinem Bruder und dessen einziges Kind. Viel zu früh in psychologische Hände gegeben… :-(

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige: wenn es sich nicht grad um ein sehr offensichtliches Problem, bspw. klar definierter Infekt,
        mit von Fachperson angebotener klar definierten Lösung, handelt-
        dann ist es immer eine Gratwanderung zwischen persönlicher Einschätzung der Lage, Abwägen ob Fachpersonen eingeschaltet werden müssen/sollen/können, eigene Stellungnahme zu deren Ergebnissen und Vorschlägen, Absprache mit dem zweiten Elternteil und dann die Verantwortung für Handeln oder Nicht-handeln übernehmen,
        im Bewusstsein dass man die Entscheidung in 10 J vielleicht anders beurteilt/beurteilen muss…

      • Gabi sagt:

        Sehr wichtiger und richtiger Hinweis, Brunhild: “im Bewusstsein dass man die Entscheidung in 10 J vielleicht anders beurteilt/beurteilen muss…!”

        Im Übrigen schliesse ich mich – abgesehen von den erwähnten Fällen, wo man Fachpersonen tatsächlich zu Rate ziehen sollte – der Meinung von WS an. Wobei ich das Abwälzen der Eigenverantwortung nicht nur an Fachpersonen, sondern auch an sogenannter “Fachliteratur” feststelle, auf den sich auch ein Teil meiner CH-Verwandtschaft gerne rausredet, wenn sie sich vor etwas anstrengenderem Erziehen drückt. Der kommt nie in den Sinn, dass in 10 Jahren…etc.

    • fufi sagt:

      Na klar!
      Wenn die Eltern meinen, die Fachleute müssten was finden, dann finden die Fachleute auch was.
      Nicht dem Kind, aber den Eltern zuliebe!

      • Wildkatze sagt:

        So sehe ich das auch, fufi.

      • max sagt:

        @fufi
        … ihrer eigenen Wichtigkeit, ihrem eigenen Einkommen zuliebe.

        Und es gibt immer noch die SP-Clientèle, die sich gesundstösst an all dem verschwendeten Geld. Und je mehr Geld sie verschwenden für unnützes, überqualifizierstes Personal, desto mehr Wähler bekommen sie aus dieser pseudo-intellektuellen, akademisierenden, normierenden Ecke von lebensfremden Besserwissern und Besserkönnern.

  19. aloha sagt:

    In der frühförderung, wie es die elternbildung versteht, geht es eben nicht um die angleichung aller kinder oder darum, dass alle ab 3 englisch lernen, es geht darum, die kinder und die eltern zu stärken. logisch vergleichen eltern und fachleute kinder, das muss bis zu einem gewissen grad auch sein, wie wüsste man sonst, wann ein kind laufen können muss? etwa erst mit 5? das eine sind dann therapien das andere frühförderung im gesunden rahmen und das letzte ist die überforderung des kindes . die grenzen zu ziehen liegt bei den eltern und, wenn nötig mit hilfe von fachleuten… dieser blog ist meiner ansicht nach nqalifiziert und aus persönlichem frust geschrieben – schade, das thema frühförderung wäre interessant…

  20. Valeria sagt:

    Der Artikel hat meines Erachtens nicht viel mit dem Thema “Frühförderung” zu tun, wie einige hier auch bereits geschrieben haben. Kinder entwickeln sich in den ersten zwei Lebensjahren mehr oder weniger nach einem festen inneren Zeitplan. Ein Kind beginnt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit mit ca. 6 Monaten zu Sitzen, mit 9-12 Monaten zu Laufen etc.. Einige tun das früher und andere später. Man soll nicht in Panik geraten, wenn ein Kind mit 7 Monaten nicht sitzt, es kann sein, dass es dann irgendwann gleich mit dem Laufen beginnt und das Sitzen auslässt.

    • Valeria sagt:

      Aber wenn ein Kind z.B. mit 7 Monaten noch nicht mal Anstalten macht, sich irgendwie bewegen zu wollen oder zu können, dann sollte man schon ein Auge drauf werfen, dass hat nichts mit Hysterie zu tun. Auch nicht mit Frühförderung. Sondern könnte ein Hinweis für eine Erkrankung sein und das sollte in jedem Fall abgeklärt werden. Auch wenn die Frau Mama es vielleicht lächerlich findet.

      • max sagt:

        @Valeria, Es hat noch aus einem anderen Grund nichts mit Frühföderung zu tun: Die Frau Dubach hat ein Nicht-Problem von einer teuer bezahlten Fachfrau nicht lösen lassen in einer Nicht-Behandlung aus dem einzigen Grund, weil sie als Mutter das einmal ausprobieren wollte. Das waren ihre Worte.

        Und ja, ich bin mit Ihnen einverstanden: Oft werden bei all dem Getue, die wirklichen Erkrankungen übersehen, nicht ernst genommen und nicht behandelt. Warum? Weil diese deformierten Therapiseure den Ernst des Lebens nicht kennen und weil sie Stümper und Blender sind.

      • Valeria sagt:

        @ max:
        Ich hoffe sehr, dass es sich um ein Nicht-Problem handelt und dass der Fachmann, in diesem Fall der Arzt, mit seinem Handeln einfach nur übervorsichtig war. Ich hoffe das wirklich.

        “Weil diese deformierten Therapiseure den Ernst des Lebens nicht kennen und weil sie Stümper und Blender sind.”

        Ich glaube, das Problem liegt an einem anderen Ort.

      • max sagt:

        @Valeria
        Was ich sagen will: Wir halten all diese vielfältigen, ständig um ihre Aufträge bemühten Therapeuten auf Trab. Sie machen sich die Mühe und kassieren ihren Lohn. Weil 90% ihrer Arbeit überflüssig ist oder sich mit gerinfügigem begnügt, sind sie am Schluss blind, taub, unfähig für die wirklich ernsten Fälle. Sie merken nicht, was wirklich los ist, haben die nötige Aufmerksamkeit nicht, um das Problem zu erkennen und es fehlt schlicht das Können, um wirklich etwas hilfreiches zu tun.

    • Valeria sagt:

      @ Frau Diserens Dubach:
      Es gibt einige Krankheiten, welche zu Muskelabbau oder Muskelschwund führen. Einige davon (beispielsweise Morbus Duchenne) werden X-chromosomal rezessiv vererbt. Das heisst, dass zwar nur männliche Personen die Krankheit voll ausbilden, weibliche die entsprechenden Anlagen aber trotzdem in sich tragen und an ihre Kinder weitergeben können. Eine Mutter kann hier ganz leichte Symptome zeigen, obwohl sie nicht krank ist. Man selber muss das nicht mal umbedingt merken.

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